Gast am 02 Feb 2012 20:38:45 raidy hat geschrieben:thomas56 hat geschrieben:die sind auch günstig. Und wenn der Wagen in 2 Jahren getauscht wird, langen die auch. Link zum eBay Artikel
Leg ein paar Euro drauf und nehme eine mit Glasvliesseparatoren (AGM-ähnlich) -> Link zum eBay Artikel
Hallo raidy,
meine Blei-Säure Batterie "läuft" z.Z. gemütlich dahin, weil sie einen Ecomat
antreibt, der die Temp. im WOMO ca. 10° über der Temp. draußen hält, die draußen herrscht.
Stromverbrauch ca. 8 KwStd. pro 24 Stunden.
Würde diese oben von Dir empfohlene Batterie für mein WOMO Sinn machen, wenn es mal soweit ist und die bisherige 90 Ah Varta irgendwann in der Zukunft ihren Geist aufgibt ?
Ladegerät ist ein Schaudt EBL 99.
Lancelot am 02 Feb 2012 20:57:57 raidy hat geschrieben:Leg ein paar Euro drauf und nehme eine mit Glasvliesseparatoren (AGM-ähnlich) -> Link zum eBay Artikel
Raidy, es geht nicht um ein paar Euronen mehr ... aber WAS ist denn an "Glasvliesseperatoren" ( :roll: .. was´n Wort) besser oder anders :?:
Gast am 02 Feb 2012 21:16:31 Lancelot hat geschrieben:raidy hat geschrieben:Leg ein paar Euro drauf und nehme eine mit Glasvliesseparatoren (AGM-ähnlich) -> Link zum eBay Artikel
Raidy, es geht nicht um ein paar Euronen mehr ... aber WAS ist denn an "Glasvliesseperatoren" ( :roll: .. was´n Wort) besser oder anders :?:
Das heisst, dass sich zwischen den Bleiplatten Glasvliesmatten befinden. Eigentlich das gleiche wie AGM (Absorbent Glass Mat = absoribierende Glasmatten). Vermutlich ist diese Bezeichnung eher ein Werbegag. Aber ich wollte es sicherheitshalber wörtlich übernehmen.
Die Banner Running Bull Batterie Werbung schreibt: "AGM* steht für die Verwendung von Glasvliesmatten in der Batteriekonstruktion. "
Ich persönlich habe in den letzten Jahren mit Varta immer gute Erfahrungen gemacht.
macagi am 02 Feb 2012 21:26:49 Lancelot hat geschrieben:P.S.: Was hältst Du denn von den Big Energy Gel´s :?:
Ich habe mich irgendwann mal davon überzeugt keine Gels zu kaufen, wenn dann AGM's. Insofern kann ich die Frage nicht so richtig beantworten.
Was mich bei den Dingern wundert ist die Grösse. Die 140Ah für 140€ zB hat ein Volumen von 21l, also ca 7Ah pro l Volumen, die von Big 34l, aber höhere Kapazität, ergibt 6Ah/l. Wobei bei beiden kein Datenblatt da ist, und bei der ersteren weiss man nicht einmal was für ein Typ BleiBatterie das ist.
Meine alte 100Ah müsste ich jetzt mal messen, aber sie ist deutlich grösser bei gleicher Kapazität als die beiden die mir schon kaputtgegangen sind, die lagen bei 12,3 Ah/l. Alles Blei-Säure.
Ich würde auf jeden Fall mal ein Datenblatt nachfragen. Wenn du eins bekommst, mit Zyklenanzahl usw. ist das schon mal was.
Bauhaus hat übrigens Bootszubehör (zumindest der hier in RV), und manchmal saumässig günstige Batterien, auch Gels/AGM's.....
thomas56 am 02 Feb 2012 21:44:15 Qualität hat Gewicht.
Mir wurde erklärt, dass die robusteren Batterien dickere Bleiplatten haben und somit auch mehr Volumen und Gewicht.
Daher vielleicht der Name "Panzerplattenbatterie". :?:
Traf bei mir übrigends auch bei Stereoanlagen zu, was nix wiegt, taucht nix. :roll:
kintzi am 03 Feb 2012 04:46:51 Raidy:
....Vermutlich ist diese Bezeichnung eher ein Werbegag. Aber ich wollte es sicherheitshalber wörtlich übernehmen.....
Ist es nicht!
Glasvlies zwischen den Platten stabilisiert diese gegen Vibrationen am besten, Gel auch nicht schlecht, dämpft aber schlechter im Vergl. zu Nassen.
Es sind also offene im Gegensatz zu echter AGM, die verschlossen ist. Beide Typen werden v. Varta produziert. Richi
Lancelot am 03 Feb 2012 10:30:43 :dankeschoen: an alle Beteiligten :)
Habe mich jetzt entschlossen, die Varta-Glasvlies-Dinger näher ins Auge zu fassen und hab dazu mal ein Datenblatt angefordert.
Die kosten auch nicht mehr wie ordentliche Säurebatterien ... und ich seh´s wie mehrere andere: wenn die so um die 5 Jahre halten, haben die "ihr Geld verdient", alles zusätzliche betrachte ich dann als Bonus :)
lisunenergy am 03 Feb 2012 10:58:23 macagi hat geschrieben:walter7149 hat geschrieben:Will denn keiner mal anfangen mit neuester lithiumakku-technologie im Womo ?
Taugt nix bei niederen Temperaturen wie jetzt.......
Wie kommst Du denn darauf? Bei tiefen Temperaturen gehen viele Li Akkus nicht ohne HeizungZ.B. Elite Power,Calb,Hi-Power und so weiter.Bei Winston sieht es aber anders aus.Wichtig ist nur ein Cell Print auf jeder Zelle.Wie lange diese Akkus halten weis man noch nicht so genau.Meine Tests haben ergeben das enorm viel Strom in kurzer Zeit zur Verfügung steht ohne das die Spannung einbricht.Hatte ja schon Bilder eingestellt.Meine 160 Ah(wie 320 Ah) wiegt 25 Kg.(Preis mit Prints 1000 Euro)
Gast am 03 Feb 2012 12:53:56 Lancelot hat geschrieben::dankeschoen: an alle Beteiligten :)
Habe mich jetzt entschlossen, die Varta-Glasvlies-Dinger näher ins Auge zu fassen und hab dazu mal ein Datenblatt angefordert.
Die kosten auch nicht mehr wie ordentliche Säurebatterien ... und ich seh´s wie mehrere andere: wenn die so um die 5 Jahre halten, haben die "ihr Geld verdient", alles zusätzliche betrachte ich dann als Bonus :)
Hallo Wolfgang,
Aber da hast Du ja immer noch das Problem der Gasung und des Auffüllens, oder nicht. Denn nur die Gels sind ja geschlossene Systeme.
Jetzt noch eine andere Frage:
Wenn Du bisher mit der Kapazität von 2x145 Ah :?: ausgekommen bist, warum dann die Kapazitätserweiterung. Du brauchst heute eigentlich für Licht, TV und andere wieder weniger Strom, weil die Geräte und LED (außer Kaffeeautomat :wink: ) weniger verbrauchen?
Und im Winter ohne Stromanschluss und ohne Moppel geht sowiewo fast nicht.
(und dann die Aufrüstung für wieviel Tage im Jahr?)
Klar gegen mehr ist nix einzuwenden, als das es mehr kostet und mehr wiegt! :wink:
Also ich hätte lieber zwei Solarplatten auf dem Dach als mehr Batteriekapazitäten, so habe ich 1. auch mehr oder überhaupt erst eine Ladeleistung bei trüben Tagen oder wenigen Sonnenstunden.
Mit den zwei Batterien a 145 AH komme ich eigentlich im der wärmeren Jahreszeit vom Frühjahr bis zum Herbst imemr hin. Aber auch im Winter für ein WE.
Klar braucht man viel Strom wenn, elektrische Markisen, Spül- und Waschmaschiene, Dolby-Suroundanlage, zwei große TV´s, elektrische Fußbodenheizung, 12 Volt-Klimaanlage u.a.m. hinzukommen!
Kommt es :?: :D
Soll nur eine Überlegung sein, und bedarf keiner Antwort oder gar Rechfertigung! :wein:
Jörg
Lancelot am 03 Feb 2012 13:04:59 cojo hat geschrieben:Aber da hast Du ja immer noch das Problem der Gasung und des Auffüllens, oder nicht.
Hi Jörg, nein, eben nicht :) ... folge mal dem link von "raidy" zu der Varta-Glasvliesdingsbums". Die ist AGM-ähnlich und absolut wartungsfrei und gekapselt. cojo hat geschrieben:Wenn Du bisher mit der Kapazität von 2x145 Ah :?: ausgekommen bist, warum dann die Kapazitätserweiterung.
Jetzt haben wir 1 x 170 Ah, wurde vom Vorgänger mal so geändert ... und Batterie-Platz haben wir reichlich. Mein Ziel ist es auch im Winter mindest 5 Tage ohne Landstrom autark zu sein, Solar haben wir 2 x 100 Wp auf dem Dach.
Bei ca. 60-70 Ah Tagesverbrauch sind das in 5 Tagen nach Adam Riese ca. 300 - 350 Ah´s, nur etwa 80% Batteriekapazität soll man nutzen, macht also eine Gesamtbatteriekapazität von ca. min 420 Ah, besser wären noch die 2 x 230 Ah ... die Solarladung im Winter berücksichtige ich jetzt mal garnicht, bringt´s was isses gut, bringt´s nix, macht´s auch nix :)
Im Sommer brauch ich dann gar keinen Landstrom mehr ... (hoffe ich).
kintzi am 03 Feb 2012 14:34:57 Hallo Wolfgang, nochmal zu den Qualitätsunterschieden (im Jahr 03)
1. Exide-Gel (G80) nach 9Mon. durch Plattenschluss gestorben. 2. (Werks-Ersatz) lebt heute noch als Hilfsbatt. Richi
Lancelot am 03 Feb 2012 14:38:15 kintzi hat geschrieben:1. Exide-Gel (G80) nach 9Mon. durch Plattenschluss gestorben. 2. (Werks-Ersatz) lebt heute noch als Hilfsbatt.
Hi Richi,
d.h. also entweder noch innerhalb der Garantie defekt oder hält "ewig" :?:
mueckenstuermer am 03 Feb 2012 14:49:22 @ lancelot
Deine Rechnung ist doch falsch?! Aus 420Ah Batterien kann man 60% entnehmen, wenn die Batterie keinen Schaden nehmen soll, sind rund 250Ah. Ist die Batterie zu 80-90% voll geladen, bleiben nur 210Ah?! Die Solar funzt mit Schnee oder flach stehender Sonne nicht gut...
franz_99 am 03 Feb 2012 14:50:47 kann man nicht noch etwas bei 60 -70 Ah Tagesbedarf sparen? Der Wert scheint mir sehr hoch.
Aber bei Solar kommt jetzt doch was rein. Habe auch seit einer Woche 200W auf dem Dach. Nicht ganz viel aber so 3, A hab ich gemessen.
kintzi am 03 Feb 2012 15:25:59 Hallo Wolfgang, soll`s nicht heissen. Kann aber... bloss f. die Betr.-Zeit bis zum Defekt kann keiner garantieren. Ist wie mit den Schrittmacher-Generatoren: Wurden uns damals mit 10 J.-Batt.(hochgerechnet) angeboten u. Pat. erschienen nach 5 J zum Wechsel. Kasse durfte brav bezahlen. Und erst die Pat. mit radioaktiven SM: durften zunächst nicht bestattet, wegen Strahlenschutz. Das sind aber andere Geschichten. :razz: Richi
Gast am 03 Feb 2012 15:48:02 kintzi hat geschrieben:Raidy: ....Vermutlich ist diese Bezeichnung eher ein Werbegag. Aber ich wollte es sicherheitshalber wörtlich übernehmen.....
Ist es nicht! Glasvlies zwischen den Platten stabilisiert diese gegen Vibrationen am besten, Gel auch nicht schlecht, dämpft aber schlechter im Vergl. zu Nassen. Es sind also offene im Gegensatz zu echter AGM, die verschlossen ist. Beide Typen werden v. Varta produziert. Richi
Stimmt, habe ich jetzt nach Recherche der VARTA Seiten auch gesehen. dort gibt des die VARTA® Professional Deep Cycle und VARTA® Professional Deep Cycle -AGM. Wobei die nur Deep Cycle auch kippsicher ist und die AGM völlig gekapselt, so wie du es sagst.
Mal die wichtigsten Unterschiede:
Deep Cycle: Bis zu zweifache Zyklenfestigkeit verglichen mit konventionellen Nassbatterien
Deep Cycle AGM: Sieben- bis achtfache Zyklenfestigkeit verglichen mit konventionellen Nassbatterien
Lancelot am 03 Feb 2012 15:55:56 mueckenstuermer hat geschrieben:Deine Rechnung ist doch falsch?! Aus 420Ah Batterien kann man 60% entnehmen, ...
Bei "Nass-Batterien", die AGM´s und GEL´s vertragen schon ein wenig mehr : Ab etwa 80 Prozent Entladetiefe läuft dieser Prozess überproportional schnell ab, die Schädigung ist entsprechend.
Quelle : --> Link
Wichtig dabei ist doch "nur", daß man die MIN 10,5 V Batteriespannung NIE unterschreitet ---> VORHER laden.
Außerdem wären die 80% ja ein Maximalwert :) ... und noch außerdem hab ich ja die Solaranlage mit NIX bewertet, ein klein wenig wird sie schon auch im Winter noch beitragen ... und noch noch außerdem hab ich den Tagesverbrauch bewußt etwas hoch angesetzt ...
Lancelot am 03 Feb 2012 16:04:08 raidy hat geschrieben:Mal die wichtigsten Unterschiede:
Deep Cycle: Bis zu zweifache Zyklenfestigkeit verglichen mit konventionellen Nassbatterien Deep Cycle AGM: Sieben- bis achtfache Zyklenfestigkeit verglichen mit konventionellen Nassbatterien
Hmmm ... die DC AGM liegt aber bei 2,5-fach im Preis .. :gruebel:
--> Link
Gast am 03 Feb 2012 16:13:38 Lancelot hat geschrieben:raidy hat geschrieben:Mal die wichtigsten Unterschiede:
Deep Cycle: Bis zu zweifache Zyklenfestigkeit verglichen mit konventionellen Nassbatterien Deep Cycle AGM: Sieben- bis achtfache Zyklenfestigkeit verglichen mit konventionellen Nassbatterien
Hmmm ... die DC AGM liegt aber bei 2,5-fach im Preis .. :gruebel: --> Link
Also ich würde auch die günstigere nehmen, trotz und bei aller Lebensdauerrechnerei.
Lancelot am 03 Feb 2012 16:17:39 raidy hat geschrieben:Also ich würde auch die günstigere nehmen, trotz und bei aller Lebensdauerrechnerei.
Eben :zustimm:
Wer weiß schon, wielange die dann wirklich aushalten ... lieber gibt´s in ein paar Jahren was "neues" :)
Gast am 03 Feb 2012 16:18:36 Lancelot hat geschrieben:raidy hat geschrieben:Also ich würde auch die günstigere nehmen, trotz und bei aller Lebensdauerrechnerei.
Eben :zustimm: Wer weiß schon, wielange die dann wirklich aushalten ... lieber gibt´s in ein paar Jahren was "neues" :)
Anderseits siehst du ja in meinem anderen Thread mit der Motorradbatterie --> Link , dass meine AGM dort nach 6 Jahren noch echt fit ist.
Lancelot am 03 Feb 2012 16:21:03 Ja schon .. aber die Anwendung/Belastung ist nicht direkt vergleichbar ...
Macht aber nix: ich hab mal ein Datenblatt angefordert und werde die Varta DC vermutlich mal probieren :)
mueckenstuermer am 03 Feb 2012 16:59:14 Lancelot hat geschrieben:Wichtig dabei ist doch "nur", daß man die MIN 10,5 V Batteriespannung NIE unterschreitet ---> VORHER laden.
Bis runter auf 10,5 Volt!? Bei meiner Truma fängt die rote Laterne schon bei 12 Volt an zu leuchten. Noch etwas weniger und die Heizung fängt an zu spinnen und oder würde sich abschalten (11,8 V ist wohl Sense). Die große Stufe des Brenners läuft dann sowieso nicht mehr. Ich weiß ja nich ...
Ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung. Ich glaube, ich bin da kein Optimist mehr.
Mach doch mal ´n Versuch: Stell den Wattzähler des Solarreglers auf Null und lies mal ab, was Du im Moment so über ein paar Tage an Strom einsammelst. Bin gespannt, wie wenig das ist.
svenhedin1 am 03 Feb 2012 17:21:49 Hi,
Lancelot schreibt:....."Wichtig dabei ist doch "nur", daß man die MIN 10,5 V Batteriespannung NIE unterschreitet ---> VORHER laden...."
Bleibatteriene darf man auf gar keinen Fall tiefer wie 11,5 V (absolute Untergtrenze9 entladen -denn dann beginnen nicht merh druch Ladun rückführbare Schädigungen im Batterie innern.
Bei 12,75 V ist eine Bleibatterie voll und bei ca 11,95 bis 12 V schon absolut leer.
Leerlaufspannung Ladezustand in % Figur 3: BCI Norm für den ungefähren Ladezustand einer 12V Blei-Säure Autobatterie.
Der Batterietest sollte bei Raumtemperatur erfolgen; frühestens nach einer Pause von 4-8 Stunden nach dem Laden oder Entladen.
12.65V 100%
12.45V 75%
12.24V 50%
12.06V 25%
11.89V oder weniger Entladen
Ausserdem ist es für die Lebensdauer gut, wenn man max ca nur 50% an Kap.-Tiefe entläd
Lancelot am 03 Feb 2012 17:28:26 mueckenstuermer hat geschrieben:Bin gespannt, wie wenig das ist.
Momentan NIX ... steht schön brav in der Halle und scharrt mit den Hufen, wartet auf den nächsten Einsatz :)
Aber nochmal : ich rechne den Solarertrag (im Winter) ja nicht mit ein ...
Lancelot am 03 Feb 2012 17:30:34 svenhedin1 hat geschrieben:Bleibatteriene darf man auf gar keinen Fall tiefer wie 11,5 V (absolute Untergtrenze9 entladen -
Haben die dann Unrecht ... :? Lancelot hat geschrieben:Quelle : --> Link
svenhedin1 am 03 Feb 2012 18:23:24 Nein, Unrecht grundsätzlich gesehen haben die nicht - siehe 1,75 V/Zelle (in *) Auszug aus einem Fachartikel) x 6 Zellen = 10,5 V .
Ich will es vielleicht noch mal differenzieren. Im Interesse der Lebensdauer haben sie schon Unrecht. Siehe im 2. Absatz unten
*) ...."Die empfohlene End-Entladespannung für Blei-Säure-Batterien ist 1,75V/Zelle. Die Entladung folgt nicht der vorwiegend flachen Kurve von den Chemien auf Nickel- oder Lithiumbasis. Statt dessen weisen Blei-Säure-Batterien eine graduell abfallende Spannungskurve auf, mit einem starken Abfall gegen Ende der Entladung.
Der Lebenszyklus von versiegelten Blei-Säure-Batterien ist in einer direkten Abhängigkeit zur Tiefe der Entladung. Die typische Anzahl von Entlade/Ladezyklen bei 25°C in Abhängigkeit zur Tiefe der Entladung ist:
· 150 - 200 Zyklen mit einer Tiefe der Entladungen von 100% (Vollentladung)
· 400 - 500 Zyklen mit einer Tiefe der Entladungen von 50% (teilweise Entladung)
· 1000 und mehr Zyklen mit einer Tiefe der Entladungen von 30% (schwache Entladung)
.....*)
Ziggi am 03 Feb 2012 18:36:14 Also ich habe heute die Starterbatterie aus dem Womo entfernt ----- soll ja noch kälter werden.
Temperatur heute Morgen - 11° Grad - Batterie hat eine Temp. von - 4° Grad - Mit dem Fluke - Messgerät gemessen und 13,28 V auf der Anzeige.
Da kann mann ja nicht meckern, das Womo steht seit September abgemeldet unter dem CarPort.
lg Ziggi
kintzi am 03 Feb 2012 18:54:40 Hallo m,
Zur Truma: Brauch bis 5A. Wo hast Du gemessen? An Batt oder Truma?
Meist ist das 2,5mm² Versorgungskabel bei der Länge unterdimensioniert, so dass bei der Truma deutlich geringere Spannung (bis zu 1V) ankommt als bei den Batt. abgeht (BC).
Deshalb habe ich für die wichtigen Geräteverbindungen die Sache getunt, heisst abgesicherte u. verschraubte bzw. gelötete 6mm² eingezogen mit eigener Verteilung. Die Masse (wird meist vergessen) kommt in ähnlicher Widerstandsarmut über den Massestern.
Dann geht die Hzg. bis ca. 11,5V ab Batt.-Zentrale oder Butan gast nicht mehr. Dann umschalten v. Gastankfl. auf reine Propan-Wechselflaschen. Richi
svenhedin1 am 03 Feb 2012 18:59:48 @ Lancelot: in dem von Dir dankenswerter Weise eingefügtem Link habe ich unter Tipps und Informationen (Lade und andere Empfehlungen) beim Entladen noch folgendes gefunden : ab ..."Kopie"....
z.B. Entladetiefe bei Exide Gel 60% usw, schon interessant der letzte Satz
......"Entladen
•Vermeiden Sie tiefes Entladen.
•Befolgen Sie die Empfehlungen des Batterieherstellers für die Spannungseinstellungen Ihrer Ladetechnik: ◦AGM-Yachtbatterie: 50%
◦Banner Energy Bull: 50%
◦Banner TracBull DB: 80%
◦Discover Energy: 80%
◦Exide Gel: 60%
◦Optima Red Top: Keine zyklische Belastung zulässig - reine Starterbatterie
◦Optima Yellow Top & Blue Top: 80%
◦Victron Energy AGM: 50%
◦Victron Energy GEL: 50%
◦Vetus Schiffsbatterie: 35%
◦Vetus AGM: 50%
◦Vetus Gel: 80%
•Regelmäßiges Entladen von mehr als dem oben genannten Anteil der Nennkapazität ist nicht empfehlenswert, da dies die Lebensdauer der Batterie verkürzt.
"....
Lancelot am 03 Feb 2012 19:13:43 svenhedin1 hat geschrieben:Die typische Anzahl von Entlade/Ladezyklen bei 25°C in Abhängigkeit zur Tiefe der Entladung ist:
· 150 - 200 Zyklen mit einer Tiefe der Entladungen von 100% (Vollentladung) · 400 - 500 Zyklen mit einer Tiefe der Entladungen von 50% (teilweise Entladung) · 1000 und mehr Zyklen mit einer Tiefe der Entladungen von 30% (schwache Entladung) .....*)
O.k. ... gute Diskussion :gut:
Das heißt doch, daß bei einer (ausschließlichen) Ladung bei 50% Kapazität die doppelte Zyklenzahl erreicht wird wie bei Ladung nach 100% Entnahme ..
Oder anders: ich krieg die gleiche (theoretische) Lebensdauer bezogen auf entnommene Ah ... seh ich das richtig :?:
Andererseits : wird wohl immer ein Mix von Lade-/Entladezuständen sein, wer lädt schon ausschließlich bei 50% :?
Außerdem: würde ja auf "meinen" Fall heißen, daß ich für benötigte 300Ah mindest eine 600 Ah Batterie brauchen würde ... :?
hheiko am 03 Feb 2012 20:00:37 ...ja das ist nicht sooo einfach vor allem der Preis!!! ....hatte 11 Jahre Gel drin und jetzt seit 3 Jahren diese --> Link (gleiche Kapazität).....bis jetzt o.k. ...und vergleiche mal die Preise...und wenn die AGM nur 8 Jahre hält dann ist das für mich i.o.
...bei dem Typ kann man auch andere Dinge kaufen,,der hat Plan
Heiko
mueckenstuermer am 03 Feb 2012 21:21:40 kintzi hat geschrieben:Hallo m, Zur Truma: Brauch bis 5A. Wo hast Du gemessen? An Batt oder Truma?
Meist ist das 2,5mm² Versorgungskabel bei der Länge unterdimensioniert, so dass bei der Truma deutlich geringere Spannung (bis zu 1V) ankommt als bei den Batt. abgeht (BC). Deshalb habe ich für die wichtigen Geräteverbindungen die Sache getunt, heisst abgesicherte u. verschraubte bzw. gelötete 6mm² eingezogen mit eigener Verteilung. Die Masse (wird meist vergessen) kommt in ähnlicher Widerstandsarmut über den Massestern. Dann geht die Hzg. bis ca. 11,5V ab Batt.-Zentrale oder Butan gast nicht mehr. Dann umschalten v. Gastankfl. auf reine Propan-Wechselflaschen. Richi
Ich weiß! Wir hatten den Fred hier schon. Bei mir sind es mehr als 1V. Verlust. Danke!
macagi am 03 Feb 2012 23:05:10 Lancelot hat geschrieben:Momentan NIX ... steht schön brav in der Halle und scharrt mit den Hufen, wartet auf den nächsten Einsatz :)
Auch draussen war so gut wie nix.
Waren letztes WE unterwegs - eine Nacht freigestanden. Dann ich und Frauchen stundenlang mit dem Laptop gesurft, Handy (diente also Modem) hinterher nach 3h UMTS leer, mehrmals wieder aufgeladen. Batterie auf 12,0V runter.......wobei unsere Heizung aber nur 1A nimmt.....wobei wir aber nur 100Ah haben......
svenhedin1 am 04 Feb 2012 11:02:18 Hi,
@ Lancelot:
Die Tabelle stellt doch nur die Lebensdauer, - hier ausgedrückt durch die erwähnten Zyklenzahlen - in Abhgängigkeit von der EntladeTIEFE dar. Insofern ist unklar, wieso Du Dich da nur "(ausschliesslich)" nun mit Widerauf-LADEN befasst ?
Aber die Schlussfolgerung, die Du mit den verwähnten 300/600 Ah ziehst, ist meineserachtens voll richtig.
Das ist ja auch der Punkt, wegen dem ich mich eingeklinkt hatte bei der von Dir erwähnten Entladetiefe runter bis 10,5 V . Das bedeutet dann die Richtung 100% Kapazitätsentnahme mit den aufgezeigten Folgen für die Lebensdauer (o.k. die untere Entladeschlussspannung 10,5 V ist abhängig von der Höhe des Entladeestromes und bei überwiegender Entnahme von hohen Strömen C5 und so was nicht ganz so kritisch wie bei Entanhme von kleineren Strömen über längere Zeit, die echt alles raus nuckeln -aber so mal die Richtig stimmt schon).
Und Du willst ja Deine neuen Batterien nur noch für 2-3 Jahre kaufen (das ist natürlich so gesehen alles Therorie, erst die Praxis wirds zeigen, was die Batterien tatsächlich drauf haben incl Qualität Ladung/Entlaldung). Aber Du weisst ja in etwa, wie viele Nächte Du pro jahr im Mobil nächtigst -sprich ist etwa identisch mit Zyklenzahl pro Jahr. Einerseits. Und Deine gewohnheitsmäßige Entladetiefe kennst du auch. Damit weisst du alles.
Mit letzterem weisst Du dann auch, wie viel Zyklen die von Dir ins Auge gefasste Batterie kann und damit hast Du die Lebensdauer. Und wenn Du die erhöhen willst, weils für Deien Planung zu kurz wäre, musst Du halt in höhere Ah-Zahlen ausweichen . Denn was die Batterien können, zeigt obige Zyklenzahlabhängigkeit von der Etnaldetiefe (o.k. je Batterietyp und Einzelfall gäbe hier das zugehörige Datenblatt noch genauere Infos dazu)
mueckenstuermer am 04 Feb 2012 11:09:04 Wenn die Batterien dann am Ende sind und keinen Zyklus mehr haben, nennt man das dann eigentlich auch Wechseljahre? :lol:
Lancelot am 04 Feb 2012 11:23:11 svenhedin1 hat geschrieben:Insofern ist unklar, wieso Du Dich da nur "(ausschliesslich)" nun mit Widerauf-LADEN befasst ?
Mißverständnis, mein Gedanke war der:
Bei 100% Entladung machen die nur 200 Zyklen,
bei 50% Entladung aber 400 Zyklen
daraus ergibt sich doch wirtschaftlich: ich kann (für eine 210 Ah) über die Gesamtlebensdauer entnehmen:
- bei 100% : 200 x 210 Ah
- bei 50% : 400 x 105 Ah
oder andersrum : ich krieg über die Gesamtlebensdauer der Batterie gleichviel Ah´s da raus, egal ob ich jetzt "schonend" entlade (50%) oder "heftig" (100%).
Seh ich das falsch :?:
Lancelot am 04 Feb 2012 11:24:22 mueckenstuermer hat geschrieben:Wenn die Batterien dann am Ende sind und keinen Zyklus mehr haben, nennt man das dann eigentlich auch Wechseljahre? :lol:
Nöö ... dann heißt´s wohl "EXITUS" :D
svenhedin1 am 04 Feb 2012 11:27:02 Hi,
@ Lancelot:
Jetzt noch mal zu diesem Deinem Teilsatz ...."daß bei einer (ausschließlichen) Ladung bei 50% .........".
Es heisst, die Lebensdauer von Bleiaccus ist u.a. wesentlich bestimmt vom "Durchsatz" . Und mit Druchsatz meint man die Summe aller Lade- UND ENTLADE-Ströme
Lancelot am 04 Feb 2012 11:27:08 Nochwas zum laden ...
In der Praxis wird´s doch wohl so sein, daß nur sehr selten die Gesamtkapazität ausgeschöpft wird (ohne nachladen).
Entweder bringt Solar was, oder die Lima (beim fahren), insofern denke ich wird´s doch ein Mix sein aus verschiedenen Ladezuständen, daher auch ein Mix an "zu erwartender Lebensdauer" ...
svenhedin1 am 04 Feb 2012 11:34:35 Ja das ist sicher richtig. Aber auch da kennt einjeder sein Nutzerprofil , wie lange stehe ich, wie oft fahre ich, wieviel Solar habe ich ... kennt ja jeder -sowieso - und erlebt so auch die Grenzen.
Und an die woltest Du ja schon gehen mit Deinem ca 60 Ah/Tag bzw runter bis 10,5 V. Darum gings.
Lancelot am 04 Feb 2012 11:38:28 svenhedin1 hat geschrieben:Und an die woltest Du ja schon gehen mit Deinem ca 60 Ah/Tag bzw runter bis 10,5 V. Darum gings.
Gut ... dann ändere ich meine Vorgaben ab und kann eben nur in absoluten Ausnahmefällen so weit entladen (wenn dann die Verbraucher das noch abkönnen - das ist ja nochmal ein anderer Punkt) und werde wie bisher auch bei spätest 12V irgendeine Lademöglichkeit suchen ...
Besser :?:
svenhedin1 am 04 Feb 2012 11:54:34 Hi,
meine unwesentliche Meinung privat dazu ist, ja - und im Hinterkopf habe ich aber andere Bedinungen wie Du -nämlich die der meisten hier, die auf eine lange Lebensdauer der Batterien abheben
Du aber hast andere Ziele einer nur noch ca 2-3-jährigen Nutzungszeit und es ist ja legitim, das einfliessen zu lassen -würde man bei Tiefe Reifenprofil usw ja auch machen.
Aber meine vielfjährige Erfahrung im Umfeldc von Batterieen hat mich gelehrt, dabei fast alles möglich nicht auszuschliessen - und die betreibswirtschyaftliche Sicht auf die Sache ist die eine. Wie wichtig wem aber die BETRIEBSSICHERHEIT in ihrer Einbettung bekannter Batterie-Unwägbarkeiten ist, ist natrüoich ebenfalls ein weites Feld persönlicher Bewertung. Manche sagen sogar, die Kosten sind mir in gewissen Grenzen egal -hauptsache der LADEN BRUMMT: Kann ich auch verstehen. Also insofern, eher nicht die Grenzen regelmäßig auszuschöpfen - etwas schonende Reserven vorhalten kann bei Batterien nie schaden.
Und ich bin ja immer noch der Meinung, die beste Batterie-Ah ist immer noch die eingesparte Ah. Du hast mir mal darauf vor vlanger langer Zeit geschrieben. -sinbngemäß - ja aber der Komfort..?..?...Klar -aber ich meine dazu, der muss gar nicht so serh betroffen sein. Kluges Verhalten, Einsatz richtiger Verbraucher mit am Besten gleich 12V-Spannung (also ohne Wirkungsgard verschlechtender WR-Betrieb) und und lassen viel Raum für sinnvolle, und dennoch annehmbare Einsparungen ohne ""wirklich zählende"" Komforteinbussen.
Andernfalls -wer A sagt muss auch B sagen, werden laus 300 Ah serh schnell 600 Ah
lisunenergy am 04 Feb 2012 12:13:36 Ich kann aus meiner Erfahrung sagen das bei Akkus alles möglich ist.Von berufswegen habe ich jeden Tag mit Akkus zu tun.Von außen sehen sie alle gleich aus.Das ist ja gerade das womit man richtig Geld verdienen kann.Seit die Akkus nicht mehr aus Japan kommen kann ich jetzt die selbe Baugröße aller 3 Jahre ersetzen.Vorher waren es immer 8-12 Jahre.Für mich gut schlecht für die anderen.Gerade als Womo Fahrer sollte man Typen einsetzen ,die in der Lage sind starke Entladungen auszuhalten.Oder will mir jemand erklären das er eine Akkugröße einsetzt (wie in einer Inselanlage) wo nicht mehr wie 35% entnommen werden.Das ist sehr unwirtschaftlich bei einer Benutzung von wenigen Urlaubstagen im Jahr.Dessweiteren sollte man auch nicht vergessen das es bei Akkus eine kalendarische Lebensdauer gibt!!(Egal ob dieser benutzt oder nicht benutzt wird)
thomas56 am 04 Feb 2012 12:26:42 klar ist es ärgerlich, wenn ich für meinen Bedarf von 100AH schon 200AH kaufen und mit schleppen muss. Ärgerlicher wäre für mich aber, wenn wegen Unterspannung der Kühlschrank, Heizung, Wechselrichter oder das ganze Panel abschaltet. :roll:
|
|