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Was hat sich beim WoMo-Reisen in 20 Jahren verändert?
Hier sind ja einige WoMo-Besitzer, die schon seit 20 und mehr Jahren mit dem WoMo verreisen. Vor rund 30 Jahren hatte ich mein erstes kleines WoMo, einen alten Mitsubishi L300 mit Hubdach, mehr gab das Budget nicht her. Egal wo man hin gefahren ist, WoMos waren eher noch eine Seltenheit. Dann hatte ich 25 Jahre keines mehr und jetzt seit einem Fahr wieder. Seither hat sich sehr vieles verändert. Parkverbotsschilder und andere Verkehrshinweise, die gezielt für WoMos gelten kannte ich so früher nicht. V+E gab es schlicht und einfach nicht, außer an Campingplätzen. Dafür war das Entsorgen an den Tankstellen noch üblich. Damals hatte das WoMo noch einen ganz besonderen Flair und einen ganz eigenen Charme, heute ist es ein großer Industriezweig geworden. Was hat sich aus eurer Sicht positiv und was negativ verändert, außer dem Komfort und der Technik? Na, dann bin ich ja mal gespannt. Jou,
eben genau und exakt Komfort und Technik. Sonst wäre ich beim WOWA geblieben..... :wink: Wir haben vor 15 Jahren mit dem Wohnmobil fahren angefangen Damals wurde man manchmal schief angesehen und auch manchmal so indirekt als Zigeuner betitelt. Mittlerweile gibt es schon fast wieder zu viele Wohnmobile....der Platz wird eng :D leider....
der Luxus im Mobil wird immer größer...das ursprüngliche Campingfeeling ist jetzt nicht mehr so gegeben. Aber so wollten wir`s ja auch laggelin :autofahren: Gilt VW-Bus auch?
Also damit waren wir schon 1973 unterwegs, und es gab wenige Campingplätze dort wo wir waren. Und Verbotsschilder auch nicht. Im Gegenteil, in Griechenland kam die Polizei vorbei und hat gefragt, ob alles ok ist. Haarewaschen an einer Baustelle, Zähneputzen im Bach, Baden im Meer, mit der Schaufel in den Wald.... Norwegen war schwieriger. Trockenshampoo, Waschlappen, und eine Tüte Gelassenheit. Und heut meckern wir, wenn die 80er Batterie nicht fün Läppi und fürn Fernseher reicht :oops: Hmm, Komfort und Technik sind natürlich schon einen Schritt weiter, aber auch vor 20 Jahren gab es schon viel Komfort bzw. gute Technik in den Womos.
Was sich auf jeden Fall verändert hat ist die Menge der Wohnmobile und die Anzahl der Stellplätze sowie deren Ausstattung. Die Auswahl ist wesentlich größer geworden, man hat sich eben auf diese Art des Reisen eingestellt. Dafür sind aber leider auch die Verbotsschilder mehr geworden.... , Jens Wir sind auch seit Mitte der 70-er dabei ... :eek:
"Früher" war´s eine sehr exotische Art des Reisens - es ist uns mehrmals passiert, daß jemand an einem Übernachtungsplatz (natürlich "irgendwo", ohne Beschränkungen, damals) mit einer Flasche und 3 Gläsern in der Hand ans Auto geklopft hat und wollte mal "besichtigen" ... "Heutzutage" ist es (fast) eine Plage geworden - entsprechend hoch sind die Vorschriften und Regularien. Dafür sind aber auch die Womo-spezifischen Einrichtungen mit gewachsen ... Stellplatz mit Strom und V&E, heute beinah normal, damals einfach (noch) nicht denkbar ... Ob´s jetzt "früher" besser war ... :nixweiss: ... es war definitiv "anders" im Sinn von lockerer, leichter, ungezwungener und spontaner. Dafür ist es heute deutlich komfortabler und bequemer :) Natürlich Komfort und Technik.... wobei mir das vor 20 Jahren bei meinem T2 BJ.'74 Selbstausbau nicht wichtig war. Hauptsache Platz für mich und mein Bike..... und warm für ab und zu Flohmarkt :D
Heute sieht das anders aus. Warm, bequem (also Technikschnickschnack) und etwas mehr Platz. Christian wir hatten vor ca 20jh unser erstes Womo bürstner, 1jh danach einen knaus 625tk, beide ca 75-80ps, nix servo, nix sat, nix internet,nix....(soviel zur technik)
me hat sich folgendes menschl. geändert: aber man hat sich gegenseitig mehr geholfen, die leute waren vorm womo abends und haben einen gehoben miteinander, man hat in Es nicht angst haben müssen, dass die kiste aufgebrochen wird,# man war lockerer drauf /vielleicht weil jünger/, im september waren die cp fast leer, man hatte oftmals auch das gefühl im reiseland nicht so abgezogen zu werden wie heute manchmal, es war abenteuerlicher, weil man weniger wußte über die örtl. gegebenheiten im vergleich zu heute lg olly Früher sind fast ausschliesslich Individualisten mit dem Womo unterwegs gewesen. Heute sind es 80% entweder Ex-Wohnwagenfahrer, weil sie mit dem Wohnwagen nicht auf Stellplätze dürfen oder Leute die mit ihren bis zu 7 Hunden in keinem Apartment oder Hotel mehr unterkommen.
Individualisten sind meiner Meinung nach noch dabei aber Prozentual gering vertreten, der Gemeinschftssinn unterwegs ist irgendwie abhanden gekommen. Das kann man schon daran erkennen, dass man unterwegs hunderte male "grüsst", die gleichen Leute einem auf dem Stellplatz noch nicht einmal guten Tag sagen. -So jedenfalls mein Eindruck nach 30 Jahren als Wohnmobilist- Wir haben jetzt 25 Jahre Wohnmobil hinter uns. Am Anfang konnte man wirklich überall ungeschoren stehen, auch in Deutschland. Auf den Touren ließ man seine Blicke schweifen, um sich für spätere Fahrten schöne "Stellplätze ohne alles" zu merken.
Heute ist das mit dem Schilderwald auf Parkplätzen und den Reglementierungen in bestimmten Regionen ein Problem, und es werden von allen möglichen Herausgebern Stellplatzführer gewälzt, Serviceleistungen abgeglichen und schon morgens der Stellungswechsel vollzogen, da ansonsten die Plätze nachmittags schon alle belegt sind. So ein Womo-Urlaub ist heutzutage schon purer Stress geworden. :D
DAS ist auch meine Beobachtung ... :( Oftmals könnte man denken es geht garnicht um "reisen, was anschauen", sondern ausschließlich darum WO der nächste und bestausgestattete SP ist, der möglichst auch nix kosten sollte ... Irgendwie ist da die Prioritätsfolge verdreht : wir suchen was "zum anschauen" und dann einen Übernachtungsplatz, nicht umgekehrt. Wir hatten 86/87 den ersten Hochdachbulli und dann 92 den Bürstner A5700 .
Dann 15 Jahre Pause, dann bis letzten Mai noch Wohnwagen, ab da das aktuelle Wohnmobil. Von da ist das für mich echt ein toller Tröt, da ich ja nicht fliessend mit der Technik gewachsen bin, sondern exakt dazwischen ausgesetzt habe. Der Unterschied der Fahrzeuge ist schon eine kleine Welt. Mein damaliges Womo mit 75PS Sauger war genau die Basismotorisierung wie mein heutiges mit 101PS Turbo. Obwohl schon damals der Ducato im Fahrerhaus wesentlich häuslicher eingerichtet war als ein DB208D z.B., kann man heute fast von PKW Feeling sprechen. Auf der Autobahn kann man Radio und Beifahrer gut verstehen, es sind die üblichen elektrischen Helfer an Bord und die Verarbeitung scheint (ich würde das gern erst in 4 Jahren beantworten) wertiger. Beruhigend war damals das Reserverad im Motorraum und der dazugehörige im Gegensatz zum Daimler perfekte Wagenheber. Die Aufbauten sind auf jeden Fall wertiger verarbeitet. Hebel, Schaniere, Griffe und Heizungen, das ist alles nicht mehr ein adaptierter Wohnwagen.(Wo sich übrigens beim Fahrwerk Welten getan haben!) Genauso wie das Platzangebot. Damals gabs so gut wie keine Heckgaragen. Satanlage hab ich schon damals mitgeschleppt, wurde halt an die Heckleiter geschräubselt. Der Rückschritt auf Tauchpumpe, den hatte ich gefürchtet, bemerke aber mittlerweile keinen Nachteil. Trotzdem ist wenigstens in meinem Fall der Aufbau nicht so ein Quantensprung wie das Basisfahrzeug. Vor allem steht im Wohnmobil die Sicherheit noch ganz an letzter Stelle bei den Konstrukteuren. Das Reisen selbst. Für unser Reiseverhalten hat sich alles sehr verbessert. Da ich an Wochenenden oder Kurzaufenthalten gern wild stehe, da hat sich nichts verändert. In Holland durfte man schon damals nicht wild stehen, da ist die steigende Zahl von Stellplätzen eher entspannend. Ich nutze für die Kurzurlaube und für die längeren Aufenthalte zum Beispiel in Italien lieber Campingplätze und finde dort einen immer komfortableren Standart auch für Wohnmobile vor. Das es fast überall Internet nun gibt, das schätze ich sehr. Aber schon damals waren die Campingplätze wo wir waren meist gerüstet. Ein einziges Mal gab es Stress bei Marina di Pisa, wo sich ein Campingplatzbesitzer aufregte, das ich 100l Frischwasser zog. Wo im Süden damals das Grauwasser "holländisch" entsorgt wurde, sind die Eingeborenen heutigst äusserst sensibel geworden. Freundlichkeit und Unfreundlichkeit halten sich die Waage. Ich glaub gar eher, das es freundlicher geworden ist, da in der EU so ein "genormter" Umgangsstandart mit dem "Kunden" eingeübt ist. Das ist mir aber erst durch meine Fernreisen aufgefallen, wo man dann irgendwo wirklich als Exot anreist und geradezu umgart noch wird. Das kann man in der EU einfach nicht mehr erwarten, da wir nun mal multikulturell mittlerweile leben. Und wir haben uns das "Fremdländische" auch ein wenig selbst versaut, da wir gern unser Bier, unser Brot und unseren Aldi in Süditalien gern haben wollten. Da der Gast König ist, wurden uns diese Wünsche erfüllt. Das Fahren ist durch den dichteren Verkehr nicht mehr so angenehm wie früher. Damals konnte man Freitags gegen Nachmittag los und war gegen abend in Holland am Meer. Da ist mittlerweile spätabends draus geworden. Staus und Zähflüssigkeit ist eine Sache, die mir damals nicht so häufig auffiel. wir haben vor Jahren angefangen..mit einem 50 PS VW-Bus, selber ausgebaut, aber nicht mit Küche oder so...
nein, da war trotzdem noch der kleine Gaskocher angesagt :razz: :razz: mit der Zeit stiegen eigentlcih die Ansprüche immer mehr... - als nächstes einen VW Joker mit ausklappbarem dach - dann wieder einen selbstausgebauten allerdings dann schon professioneller...mit Küche.. :razz: (und der erste mit TD 75 PS :!: ) - dann einen Sven Hedin...da waren wir dann ja schon komfortmäßig fast im Camperparadies.. :D :D - und dann gings eigentlich richitg in die vollen..Hymer Alkoven mit Fernseher, fester Toilette, Dusche etc. und im Moment halt unsere Trudi, die noch ein bisschen besser ausgestattet ist....... Die steigenden Ansprüche...vlt. altersbedingt..keine Ahnung.. schön war es damals aber auch...manchmal trauert man dieser "kargen" Zeit auch ein bisschen nach.... was ich feststelle ist, dass man damals z.B. völlig ohne Probleme mal an den Gardasee fahren konnte und man fand immer einen Platz auf einen CP. Heute geht ohne Reservierung ja fast garnichts mehr........ :!: :!: Moin!
Wir haben zwar erst seit 2 Wochen ein eigenes WoMo, waren Anfang der 80er immer mit dem Zelt mit 50er Mopped oder im Auto unterwegs. Dann, nach Jahren des Fliegens in ferne Länder irgendwann mal einen T3 mit Klappdach, später dann einen Wohnwagen, den wir nach zwei Jahren wieder verkauft haben, da zu wenig genutzt. Letztes Jahr wollten wir unbedingt wieder mal ( nach 2003 und 2004 mit dem Auto und gemieteten Häuschen in den Grampians und in Oban ) nach Schottland. Aber ungebunden und "da bleiben, wo's schön ist". Also WoMo mieten. Mit Hunden (3) aber gar nicht so einfach, einen mietbaren zu finden. Für drei Wochen für einen 4000km "alten" Bürstner Nexxo fast 3000 Euro abgedrückt. Ein ziemliches Gerüttele ohne Luftfederung. Das Heckbett hat uns auch nicht begeistert. Völlig daneben konstruiert das Teil. Nun haben wir einen 22 Jahre alten Concord. Alt, aber super Zustand mit ziemlich vielen Extras. Zwar keine 130PS wie das gemietete, aber mit 92PS kommt man auch ganz gut voran. Vom Verbrauch her erstaunlich günstig, braucht er doch nicht mehr als der nagelneue Bürstner. Man sie an unserem alten "Schorsch", was vor 22 Jahren möglich war. Einiges ist zwar sicher nachgerüstet, aber immerhin! So ungemütlich war das damals nicht - aber ganz sicher exotischer als heute. Wenn man die riesigen rollenden Einfamilienhäuser manchmal sieht, mit "camping" hat das - nix für Ungut - nach unserer Meinung nicht mehr allzuviel zu tun... manche kommen tagelang nicht aus den Teilen raus. Klar, bei 300l Frisch- und Abwasser, 300W Solar, vollautomatischer SAT-Anlage, 100cm LCD TV etc. etc.... LG Holger Vor allem: Man war 3-4 Wochen unterwegs. Ohne Handy, Internet, Mail Facebook.......und es ging genau so gut wie heute.
Heute sitzt man am Notebook und schaut über die Webcam auf das nächste Ziel. Mittels google-earth weiß man eingentlich schon vor der Ankunft, wie es dort aussehen wird. Die Speisekarte der Gaststätte hat man natürlich auch schon vor Ankunft studiert. Bei allen "Nachteilen" war doch der Aha-Effekt früher ausgeprägter. Denn oft wusste man gar nicht, was man da abends antreffen wird. Und gerade diese fehlenden Informationen haben einem manchmal in die tollsten Gebiete geführt. Vor rund 15 Jahren das letzte auf großer Tour gewesen mit einem gemieteten Eura. Da hab ich Blut geleckt.
2005 Gabs dann einen California, allerdings nur für Wochenendtouren in Norddeutschland, aber der Wunsch nach was größerem (familientauglichen) war sofort da. Und dann letztes Jahr 2 Wochen mit den beiden Kindern mit einem Hymer Eriba + Vorzelt in Dänemark abgesoffen. Da hab ich mir gesagt, man lebt nur einmal und mir meinen Detleffs 9800A gekauft. Seit dem ist die Familiy nicht mehr zu bremsen. Selbst die Kids würden am liebsten unter der Woche im Womo schlafen (ich sowieso). Der Komfort im Verglaich zum gemieteten Eura (war auch für 6 ausgelegt und wir waren damals zu zweit + Hund) kann ich irgendwie kaum vergleichen. Der Anspruch war damals anders. Heute möchte ich nicht mehr auf Solar, Generator Zuladung und Aussendusche verzichten (wobei ne aussendusche hatte sogar der California :-) ) Martin Wie herum man einparken soll, wem welche Steckdose gehört, dass eine Toilette niemals nach außen riechen darf, frei laufende Tiere, schreiende Kinder ... - solche Diskussionen gab es früher definitiv nicht. Es war halt so, wie es war und damit hat man einfach gelebt.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche glauben mit der Stellplatzmiete auch das Recht auf eine "Sheriff-Plakete" mit erworben haben.
Dein Gefühl trügt nicht. :D Das geschieht sogar ohne Miete auf einem Womoparkplatz. Noch vor 10 Jahren, wenn du da einen Generator angemacht hast, kamen Womobilisten mit Bier und ihrem Kabel in der Hand angelaufen, heute wird dir sofort mit Zeige-/Stinkefinger oder Uniformierten gedroht. :D Aber Stellplatzsituationen spiegeln sich auch im Forum wieder, es gibt keinen Ort, wo nicht mindestens ein Oberlehrersherriff schon da ist. 8) stimmt, du triffst häufig den blockwart auf vielen cp+sp
lg olly
:daumen2: "So viel Halbwissen....." "Stammtisch-Experten...." "So ein Quatsch....." "Wer keine Ahnung hat....." Oh ja, du hast wahrlich recht!
:daumen2: aber es driftet leider wieder ab......... :D :D doch es stimmt...z.B. "freilaufende" Kinder..die haben damals niemand gestört.......liegt es am "Generationenwechsel", waren die Camper früher einfach lockerer ? Auch das Kennenlernen auf SP oder CP war früher einfacher..man ging leichter aufeinander zu...... heute muss man ja schon aufpassen, wenn man aus Versehen mal die Parzelle des Nachbarn überquert...... 8) 8) 8)
und gar nicht immer möglich, weil der Claim mit Windschutzplanen abgesteckt und zugebunden ist. Thomas...
das hab ich vor zwei Jahren in Italien erlebt...unser Nachbar auf dem CP in Marina di Bibona.. Wohnmobil und dazu - ein Safariroom - ein ca, 1,80 hoher "Wind- und Blickschutz" run um die Parzelle - und dann NOCHMAL ein solcher Sichtschutz ebenfalls rundum, allerdings nur ca. 1,50 hoch....... muss mal schaun ob ich das foto noch habe irgendwo...war sowas von klasse..eigentlich haben nur noch Wachtürme und Selbstschussanlagen gefehlt... :D :D :D :D iegt es am "Generationenwechsel", waren die Camper früher einfach lockerer ?
Ich glaube, dass sie früher jünger waren und die meisten auf CPL. gingen,weil sie sich keinen Hotelurlaub leisten konnten. Ich mache schon seit 1956 Camping, erst mit Zelt,dann Wohnwagen und seit 10 Jahren mit dem Womo. 4 Jahre Hymer B564 und jetzt Bürstner Delfin 700 Pervormance. Hatte Hotel, Haus und auch schon Wohnwagen gemietet. Aber wie heist es so schön, lieber Tausend Sterne am Himmel als 5 Sterne am Hotel.
So ist es viel entspannter.
VG Dieter
wir alle bemängeln, dass sich die womo-Dichte wesentlich erhöht hat. Ich vermute daher mal, diese Nachbarkonflikte kommen zum größten Teil auch daher. Ich war zB schon überrascht, dass selbst letztes WoEnde der Stpl in Füssen gut besucht war. Kein Lift daneben und Sonntag Regen vorhergesagt, dennoch.... Da ich meist antizyklisch fahre (also Ostern nicht unterwegs) macht mich sowas schon nachdenklich. Auf jeden fall ist das Reisen heute Teurer geworden :D
Stellplatzkosten :( Dieselpreise :cry: aber was solls ich fahre weiter :D Peter Ich glaube "Camping" war früher einfach natürlicher und oft auch etwas primitiver. Für viele ist es heute schon Luxus durch die vielen Möglichkeiten. Und so eben oft auch das Klientel. Das sind teilweise die gleichen Leute, die aufs Land ziehen und sich beschweren, daß morgens der Hahn kräht. Wenn sich nicht einiges verändert hätte, dann wäre ich nicht zur Wohnmobilistin geworden. Wir haben früher in Ferienhäusern und Appartements Urlaub gemacht. Das war für mich auch eine Form der Unabhängigkeit.
Zum Zelten bin ich nicht geeignet. Aber ich hätte mir auch Urlaub im Wohnwagen vorstellen können, das hat sich aber nicht ergeben. Das Wohnmobil ist für mich jetzt ideal. Unabhängigkeit verbunden mit einem gewissen Luxus. Alles ist da, wo es hingehört, eben ein kleines Appartement auf Rädern. Da hast du völlig recht, ab einem bestimmten Alter muß man sich Urlaub mit Zelt und Isomatte nicht mehr antun. Geändert hat sich z.Bsp.: Daß es noch in den achziger Jahren keine offiziellen Stellplätze gab, daß es an Parkplätzen keine Höhenbegrenzung 2,00m gab, daß man jedenfalls bei uns hier im Dorf als Exot galt, hatte damals 1985 das erste vollwertige Womo (Karmann), daß man mit anderen Wohnmobilisten schnell ins Gespräch kam, da Fernseher eher noch selten waren. Es gibt noch viel was ich aus meiner Sicht aufzählen könnte, es ist ja auch schon einiges von anderen For.-Teilnehmern geschrieben worden. hallo,
für mich die größte wahrnehmbare Veränderung: ab einer bestimmten Uhrzeit abends findest keinen mehr für ein Schwätzle an der Womotür. Die meisten sind drinnen vor dem TV....
:daumen2: also wenn wir uns mal treffen.....du kannst auch klopfen... :D :D :D aber du hast schon recht.. Moin,
früher sind wir natürlich mit dem Motorrad (und Zelt) verreist.Das macht man so wenn man jung ist :wink: . Heute mit dem Mobil genießen wir den Komfort (z.B. bequemes Sofa) sehr.Auch das man ein Klo an Bord hat und Kochen kann,nicht frieren muß finden wir toll.Viel mehr muß es dann - für uns - aber nicht sein (na ja,seit einigen Jahren gucken wir auch in die "Röhre"). In den ungefähr 10Jahren unseres Wohnmobilistendaseins standen wir noch nie auf einem Stellplatz (eigentlich Zufall,wenn man sich hier einige Threads zur "Stellplatzproblematik" durchliest,wird es wohl nicht beim Zufall bleiben,sondern SP grundsätzlich gemieden 8) ).So kann ich zu dieser Art des "Stehens" nichts sagen. Auf Campingplätzen (wo wir fast immer stehen) ist die Womodichte größer geworden.Am miteinander hat sich nicht groß was geändert (finden wir).Unangenehme Zeitgenossen gab es schon immer. Was die Verbotsschilder betrifft,so muß man sich überhaupt nicht wundern (ich schrieb es an anderer Stelle schon einmal).Wir wohnen in einem Urlaubsgebiet (nördliches Schleswig-Holstein).Ständen hier nicht so viele Schilder - alles aber auch alles wäre zugestellt.Ist leider so :!: Bei der Vielzahl der Mobile (und der vielen "freiheitsliebenden" / "kostenbewußten" Nutzer) kein Wunder.Dieses Rad (Verbote)wird nicht zurückgedreht werden - Leider.Noch mehr Schilder als bei uns stehen im benachbarten Dänemark. Insgesamt hat sich meiner Meinung nach fast nichts verändert.Die Mobile sind moderner und noch komfortabler,alles ist teurer geworden (logisch),Italien ist immer noch schön. Das negative Erscheinungen (wie die Verbotsschilder) heute häufiger anzutreffen sind liegt ganz klar an der Masse der Mobile und dem Verhalten einiger Eigner. Gibt doch aber auch viel positives.Viele neue (von vielen gemochte) Stellplätze (über die sich herrlich diskutieren lässt :D ). Tolle Infrastruktur auf vielen Campinplätzen (iiiiich Liebe Campingplätze :) ),tolles Zubehör (dicke Batterien,Solartüdellüt usw. ),viel Literatur,Internetforen und vieles mehr. Die größte Veränderung ist wohl bei der Akzeptanz in der Bevölkerung zu bemerken (abgesehen vom Park und Entsorgungsproblem).Wurde man doch früher von so manchem ein wenig mitleidig belächelt ("ach,du machst - nur - Campingurlaub"),so heißt es heute meist - "boah du hast ein Womo,sehr schön,finde ich toll,würde ich auch gern haben". Fred Lass es mal wärmer werden, oder steuer mal Campingplätze an.
Oder stell dich neben mich. Ich plauder auf CP´s gern. Ist so ungezwungen und verpflichtet nicht. Hab da schon viele nette Leute getroffen. Das ging an inpraxi.
Mein "Ändern" Button funzt mal wieder nicht..
@haballes @farmerj ja, ich liebe diese Schwätzchen, die manchmal so toll sind, auch sehr. Danke für die Einladung dazu, nun müsst ihr noch eine Forums-Flagge weithin sichtbar aufziehen, damit ihr auch sichtbar seid :D Das war gegen ~1982 mein erstes WoMo:
Eine Porta-Porti Toilette, ein kleines Waschbecken, ein 2 flammiger Kocher, 20l Frischwasser und als ganz, ganz besonderen Luxus eine Eberspächer Standheizung. Die hat fast halb so viel gekostet, wie das alte WoMo. Für mich war das damals Luxus pur. Und mit knappen Budget war es auch leicht möglich nach Sizilien und zurück und andere weitere Strecken anzufahren. Damals dachte ich, größer und komfortabler braucht man doch gar nicht. Heute fahre ich einen Vollintegrierten Hymer 3,5t und denke eigentlich wieder das gleiche und sage mir: "Größer braucht man doch gar nicht". Ich möchte die ~30.000km nicht missen, die wir mit dem alten WoMo gefahren sind. Die neugierigen Blicke damals in Ungarn. Und als wir dort (west)deutschen Kaffee gekocht haben, hat der halbe CP die Nase nach oben gehoben und tief eingeatmet. Es waren 90% unserer Mitbürger aus der DDR. An diesem Tag habe ich den gesamten Kaffeevorrat (~2kg) gekocht und den ganzen CP zum Kaffee eingeladen. Für die war es wohl wie Weihnachten und für mich eine unglaublich tolle Erfahrung, mit wie wenig man andere noch beglücken konnte. Was das Fernsehen betrifft: Manchmal frage ich mich schon, ob das noch WoMo, oder nicht besser FeMo (Fernsehmobil) heißen sollte. Es ist tatsächlich so, dass die meisten gegen 20 Uhr in ihrem WoMo verschwinden und die Antenne hochfährt. Dabei finde ich es gerade schön, abends bei einem Glas Wein draußen zu sitzen und das Leben zu genießen. Kein Programm ist auch nur halb so schön wie das Leben. Letztlich ist es schon so, dass WoMo-Campern tatsächlich zum "Wohnen" mit gelegentlichem fahren geworden ist, während es früher Mittel zum Zweck zum "Reisen" war. Und es ist Dank der neuen Infrastrukturen viel einfacher und bequemer geworden. Aber es hat auch etwas das "Mein Haus, mein Hund,mein WoMo.." Image bekommen. Leider habe ich schon ein paar mal abwertige Äußerungen mitbekommen, wenn ein altes, rostiges WoMo auf einen Platz kam. wenn sich "früher" 2 oder mehr campingfahrzeuge getroffen haben, wurden die getränkevorräte leerges...en (warm, weil kühli war nich), dazu hat man irgendwelches zeugs geraucht.
heute unterhalten sich die leute (wenn überhaupt) über herzmedikamente, ultimative einbruchsicherungen fürs womo und das herzallerliebste hundilein... grusz hartmut
Ganz einfach, die Anzahl und die Klientel. Unsere Nummer 1 ... so um 1977 rum :
Ford Transit FT 130-Benziner, zwillingsbereift, keinerlei Isolierung (zusätzlich), Gewicht war völlig wurst, eingeladen wurde was gepaßt hat, innen "Stehhöhe" ~ 1,55m, 1 Deckenlampe, 2 Lesestrahler, Frischwasser 20l im Kanister, Abwasser ?, ja ist auch angefallen/ausgeflossen :oops: , 1 Wasch-/Spülbecken, kein PortaPotti, aber: eine Truma-Gasheizung. Sommer- und Winterbetrieb, in Cortina bei -20°, Gasverbrauch 1 Flasche pro Tag, Kondenswasser lief an der Decke entlang in den Beifahrerfußraum, mußte mit Hammer und Meißel entfernt werden :D War einfach toll!! Meine Freunde nannten den "Fi..-Bus" ... :oops: :oops: Dann Nummer 2, so um 1980 rum: Fiat Arca Noe 350, Benziner mit sagenhaften 54 PS, Hecksitzgruppe = Doppelbett, Naßzelle mit Waschbecken und PortaPotti (natürlich durchs Fahrzeug zu entsorgen). War schon ein riesiger Fortschritt - isoliert (!) und Stehhöhe 1,90 m. Tolle Reisen vom Nordkap bis nach Antalya, von Gibraltar bis Ungarn ... den Gavia (noch unbefestigt) und die schweizer Pässe - herrlich!
Volle Zustimmung! Was waren das für Zeiten auf dem Parkplatz vor dem "Pudding-shop" in Istanbul, in der Bucht von Matala...usw. usf. Neben all dem Richtigen, das hier schon ausgeführt wurde, gilt aber noch eines: Leute, wir sind älter geworden! Schalten wir doch den TV aus, setzen uns wieder vor die Türe, laden den Nachbarn auf ein Gläschen ein ... und reden über die guten, alten Zeiten! Mit freundlichen n, Ottomar :D
ich auch.. mein erstes womo war dann der caddy mit auflieger..über 20 jahre her..zeit rennt. was hat sich verändert? eigentlich nix! mehr komfort halt.. zusätzlich zu heizung, kühlschrank und spüle ein seperates badezimmer mit dusche und wc und solar für autarkie im allerleirauh und nun ein badezimmer mit wanne in der trude. aber das war ja nicht gefragt, smile. ich stand vor 20 jahren frei, heute auch noch. stellplatzauseinandersetzungen lese ich immer mit großem vergnügen. und das ist das EINZIGE was sich in 20 jahren verändert hat: internet flat gab es vor 20 jahren nicht! also ich trolle hier rum. smile magda Erstes Womo 1982.
Ein VW LT 28 Benziner Bj. 1979, Vmax. 140km/h, Kaufpreis 15.000,-DM. Verlängert, verbreitert, erhöht -alles Alubeplankt-. Über der Heck U-Sitzgruppe war ein Bett unter der Decke welches an Stahlseilen hing und über Umlenkrollen mit einem Mercedesscheibenhebermotor nach oben gezogen wurde. Der 100l- Frischwassertank wurde mit Motorwärme während der Fahrt erhitzt, da liefen einfach nur die Kühlerschläuche durch. Der Wasserboiler wurde von aussen mit einem Streichholz angemacht. Die Dusche empfand ich als gross genug. Das PortaPotti musste ich allerdings durchs Auto tragen. 8) ![]() Gute Idee: Jeder stellt das älteste WoMo Bild ein, das er hat. :) :D geht DAS auch?
1982
meine tochter hatte ihr bett auf der ablage hinten (wenn kein kasten bier draufstand..) fliessend wasser an front und seitenscheiben (nur im winter) niemals parkprobleme.. da war das leben eben einfach.. :) magda |
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