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Rost am Phoenix 7500RSL 1, 2


frittel am 21 Apr 2012 19:59:04

Hallo an alle Wohnmobil - Fans,

als wir uns im Mai 2010 das erste Mal in diesem Forum gemeldet hatten, waren wir voller Vorfreude auf unseren neuen Phoenix 7500RSL. Seit dem 21.11.2010 haben wir nun unseren Phoeni.
Leider schlug die Vorfreude schnell in Frust um:
22.11.2010-Wassereinbruch im Alkoven bei Starkregen,
29.11.2010-Aldedisplay defekt, Umwälzpumpe für Motorvorwärmung defekt,
31.05.2011-Risse in GFK-Maske über Heckfenster und div. kleinere und größere Macken.
Alles wurde anstandslos bei Fa. Schell beseitigt, was uns viel Zeit und Kilometer gekostet hat. (Berlin-Schlüsselfeld)
Aber das größte Problem, was wir schon seit ca. Mai/Juni 2011 haben ist: ROST!
Rost am Iveco Daily. An Rahmen, Motorteilen, Kardanwelle, Achse, Verschraubungen, Sicherung auf Fahrzeugbatterie, Aluminium blüht auf, selbst die verzinkte Rahmenverlängerung (Phoenix) blüht auf.
Im Oktober 2011 war unser Phoeni wochenlang bei Iveco in Bamberg, zur Rostbeseitigung und zum Versiegeln. Die haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Nur leider an der Rahmenverlängerung im Heckbereich haben sie ein paar Stellen übersehen.
Kürzlich habe ich Rost an der verz. Gasleitung festgestellt. Inzwischen habe ich einen Gutachter beauftragt, die Ursache für so massiven Rostbefall zu klären.
Nun meine ganz große Bitte:
Sollte es irgendwo eine (n) Phoenix – Besitzer(in) geben, der/die ähnliche Probleme hat, meldet Euch!

Hier nur zwei von vielen Bildern:




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mv4 am 21 Apr 2012 20:11:48

Guss rostet nun mal...(letztes Foto Motor)...da passiert nix...ausserdem fährst du im Winter damit...sehe ich am Salzfrass an den Aluteilen...
Nur mal nee Frage hast du schon mal was von Fluid-Film gehört?
Geh doch einfach mal auf die Seite von Korrosionsschutz.de
Bei LKW Chassis wird eben leider nicht so genau hingeschaut bei der verarbeitung...da kommt auch mal farbe direkt auf den Rost...das nennt man auch versiegeln (manche hier machen das sogar selbst und wundern sich dann wenn es munter weiter-Rostet.)

wocaraft am 21 Apr 2012 21:50:22

Hallo Lutz,
die Bilder sagen fast alles.
Ich an deiner Stelle würde mir den weiteren Ärger sparen, die Kiste verkaufen und meinen Urlaub im Hotel verbringen.

MfG Wolfgang

Anzeige vom Forum


spiti01 am 21 Apr 2012 22:27:38

Hi Lutz,

Dein Womo ist auf einem Nutzfahrzeug-Chassis aufgebaut. Dort werden andere Maßstäbe angelegt was diese Dinge betrifft!

Die Stellen auf den Fotos mit Oberflächenrost haben so große Materialstärken, dass eine Durchrostung während der normalen Betriebszeit nicht zu erwarten ist.

Das ist Stand der Technik bei Nutzfahrzeuge. Mich wundert sehr, dass eine Iveco-Werkstatt im Rahmen der Gewährleistung solche Arbeiten ohne Berechnung durchführt.
Das ist äußerst kulant, ein rechtlicher Anspruch darauf besteht nicht.

Grüßli
spiti

Gast am 21 Apr 2012 22:34:54

frittel hat geschrieben:...
Im Oktober 2011 war unser Phoeni wochenlang bei Iveco in Bamberg, zur Rostbeseitigung und zum Versiegeln. Die haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Nur leider an der Rahmenverlängerung im Heckbereich haben sie ein paar Stellen übersehen.


Das sieht weder nach Rostbeseitigung noch nach Versiegelung aus. Eher nach Überwinterung im Salzstock :D :D :D

Es gibt ja hoffentlich einen Arbeitsnachweis von Iveco Bamberg? Ist ja erst ein halbes Jahr her?

vg gerald

Rumbuddel am 21 Apr 2012 23:05:38

Also ich finde das sieht eigentlich ganz normal aus. Also eben so wie es aussieht wenn man nicht selber etwas in den Korrosionsschutz investiert ...

selly2008 am 22 Apr 2012 01:29:04

hallo - Rost ist grundsätzlich zu verachten,
gerade heute wo man vollautomatische Fertigungen der Fahrzeuge
zur Verfügung hat sollte das minimiert werden, aber man kann ja überall beim Lackieren einsparen - nur einmal drüber - keine Grundierung - dünner - etc. ?
Vergesst bitte nicht euer IVECO ist bestimmt schon 2,5 J.alt (Produktion Womo)

--> Gibt es ein IVECO-Forum ??

Wenn ich mir die neuen IVECO-Postautos anschaue die gibts schon seit 2-3 Jahren, sehen alle sehr fesch u. ordentlich aus mit Iveco-daily.

Also Rost an Gußteilen ist normal.
Gasleitungen dürfen nicht angerostet sein, Beanstandung beim TÜV.
Ihr könnt ja auch mal beim TÜV vorbeifahren, das sind doch Experten u. die kennen auch die Krankheiten !
Ihr seit im Winter gefahren, bedeutet natürlich immer schön mit Wasser abspritzen von unten !

schöne

kintzi am 22 Apr 2012 09:36:12

Na also: Das ist doch trotz Wintersalz viel zu viel.
Hat das (Basis)-Fahrzeug mal im Wasser gestanden?(z.B. Überschwemmung?)
Die Korrosion im Motorraum, na ja (mit Abdeckung zu verhindern).
Aber die (auch dicken) Blechformteile, Innenrost nicht sichtbar.
Muss peinlichst abgedampft werden, danach Teroson -Wachs oder Dinol(auch innen über Ablauflöchern oder Zusatzbohrlöcher/krigen nachher Gummipropfen f. endoskop. Kontrolle, gibt solche Pläne, frag mal bei Dinol.) Kosten hierzu 500-1000 €. Jährliche Kontrollen u. Nachbessern!
Machen lassen, sonst ist Fahrz. in 2 J. nichts mehr wert.
Was ist mit Bremsen? Übrige Unterflurmechanik?
Richi
PS: Gute Erfahrung mit Neufhrzg., direkt n. Lieferung zum Rostschutz, Geld, welches sich lohnt, wenn man Fhrzg. länger halten will.

carthagocliff am 22 Apr 2012 09:57:49

Das Wort ROST hört sich erstmals schrecklich an. Jeder denkt an Alfa Romeos der 70 er Jahre :D Aber es ist ein großer Unterschied zwischen Durchrostung und Flugrost. In diesem Fall sind es Anrostungen, die zwar nicht schön aussehen, aber keinesfalls sicherheitsrelevant sind. zu mindest nicht die nächsten 15 Jahre :)

Auch mein Sprinter hat genau solche Rostblüten. Überall wo der Rahmen verschweißt wurde, gibt es Rostblasen. Wie ein Vorredner aber schon erwähnt hat, sind die Materialien so stark, daß keine Durchrostung in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten ist. Allerdings habe auch ich unlängst zwei Tage geopfert und habe unter dem Auto liegend alles abgeschliffen, grundiert und angestrichen.

Unsere Leicht Nutzfahrzeuge heutzutage sind halt nicht für ein langes Reisemobilleben konstruiert, sondern für ein kurzes Leben bei Paketdiensten und Handwerksbetrieben, wo solche Äußerlichkeiten ziemlich egal sind.

Ich an Deiner Stelle würde mir keinen großen Kopf machen.
Viele
C.

wocaraft am 22 Apr 2012 10:22:03

carthagocliff hat geschrieben:Unsere Leicht Nutzfahrzeuge heutzutage sind halt nicht für ein langes Reisemobilleben konstruiert, sondern für ein kurzes Leben bei Paketdiensten und Handwerksbetrieben, wo solche Äußerlichkeiten ziemlich egal sind.
C.


Ich stimme dem zu, aber wenn ich ein Fahrzeug in dieser Preisklasse kaufen würde, müsste das ab Werk einen Unterbodenschutz, eine Holraumversieglung und einen Schutzlack im Motorraum haben.
So wie bei meinem Wohnmobil :daumen2:

MfG Wolfgang

dieter2 am 22 Apr 2012 12:07:26

Der Rost am Motor würde mich nicht stören.

Aber ein undichter Alkoven und Risse im GFK,das ist gravierend :roll:

Gerade bei so einen teuren Mobil.

Dieter

mv4 am 22 Apr 2012 12:29:22

mal ganz allgemein zum thema Rost...weil ich das immer lese "versiegeln"

es reicht nicht wenn ich den Rost mit einer dicken schicht wachs oder was auch immer zu zu kleistern...da rostet das drunter munter weiter..der rost produziert die feuchtigkeit der er braucht um Metall weiter oxidieren zu lassen selber. also wenn schon rost da ist...und der ist schon oft unter der farbe da..reicht schon microklein..dann muss das mit einen penetrierenden! Mittel behandelt werden..nur mal als Tipp...das fahrgestell mal mit Fluid film einsprühen...(der schafwollgeruch ist nach ner Woche weg)..achtung hinterlässt fett-Flecke..die sind aber nicht Umweltschädlich!..sieht nur in der einfahrt blöd aus...(also was drunterlegen)..und dann mal nach einen halben oder auch nach einen jahr mit dem Hochdruckreiniger abwaschen..dort wo Rost unter der farbe war ist die Farbe warscheinlich schon von allein abgefallen..der Rest von der unterrosteten Farbe ist dann auch weg...natürlich nur dort wo Rost unter der Farbe ist. wenn dann wieder Fluid-Film NAS raufgemacht wird rostet da nix mehr...man hat halt wenn mal was zu bauen ist immer etwas fettige Hände...das ist der nachteil..wenn sich das Fluid film etwas gesetzt hat...dann kann man auch eine schicht Wachs auftragen...

bert am 22 Apr 2012 13:09:21

Jeder vernünftige Händler sollte einen Kunden auf eine optionale Rostvorsorgen hinweisen.
Dann kann der Käufer ja selbst entscheiden.
Ich wäre bei einem Neufahrzeug, egal welche Preisklasse, auch über solche Bilder geschockt.
Es sind ja keine "Nutzfahrzeuge" die nach mehreren Jahren abgeschrieben werden.
Viele Käufer glauben die Mobile seinen ordentlich geschützt.
Ich habe alle meine Mobile noch vor Rostansatz ink. der Hohlräume behandelt.
Das hat so ca. 3-5 Stunden gedauert.

Nur über den Rost drüber sprühen bringt, wie Dieter schon beschrieben hat, nur kurz fürs Auge was.

bert

frittel am 22 Apr 2012 14:19:00

Hallo an alle Wohnmobil - Fans,

vielen Dank für die vielen Antworten.
Ich muss vielleicht noch einiges ergänzen:
Nachdem wir unseren Phoeni vom Händler abgeholt hatten, sind wir noch in den Folgetagen zu Goldschmitt gefahren, haben uns dort Hubstützen montieren und bei der Gelegenheit Hohlräume und Unterboden versiegeln lassen (November 2010). Die Bilder sind im Juli/August 2011 aufgenommen worden.
Das Basisfahrzeug kann nicht irgendwo „auf Halde“ gestanden haben, da wir unbedingt einen Schaltwagen haben wollten. Der stand nicht irgendwo rum. So musste der WoMo – Hersteller (Schell Fahrzeugbau) und erst recht unser Händler länger auf das Basisfahrzeug warten, als allen lieb war.
Rost ist normal!?
Wir haben stundenlang beim Händler die aufpreispflichtige Zubehörliste hoch und runter durchforstet, haben Wochen zu Hause über sinnvolles Zubehör nachgedacht und ggf. geordert, ABER ROSTSCHUTZ war im Gegensatz zu viel Schickimicki einfach nicht Thema. Ich bin schlicht und einfach davon ausgegangen, dass das „Fundament“ unseres Super – WoMos den normalen mitteleuropäischen Wetterverhältnissen standhält und entsprechend vom Hersteller vorbereitet wurde. Das war anscheinend zu viel verlangt bei rund 150.000,00€
Selly 2008 schreibt, „wenn man im Winter fährt, muss man das WoMo immer schön abspritzen von unten.“ Soweit die Theorie. Wenn man aber alle 1-2 Wochen mit dem WoMo unterwegs ist und die Temperaturen nicht über 0°C ansteigen, hätte man bald mächtige Gewichtsprobleme wegen des Eispanzers, der sich bilden würde. Fakt ist, das ich mir extra einen Hochdruckreiniger mit abgewinkelter Unterbodenlanze zugelegt habe und das Auto sobald wie möglich (Frostfreiheit) abgestrahlt habe. Das geht natürlich nicht nach jeder Fahrt!
In Berlin ist ein Phoenix unterwegs, der lt. Iveco die gleichen Probleme hat wie wir. Es wäre toll, wenn die Besitzer sich mal zu Wort melden würden.

wombat1 am 22 Apr 2012 18:29:35

@frittel
selly2008 hat recht. Ich hatte das gleiche Problem. Der Unterboden von meinem Transit fing an zu Rosten. Ein Ingenieur bei TÜV hat mir das gleiche geraten. Seit dem fahre ich auch im Winter nach jeder Tour an einen öffentlichen Waschplatz und spritze das Auto von unten ab. Das dauert nicht lange und kostet mich 2 € und das geht auch bei Frost.


Wombat

claudius22 am 22 Apr 2012 19:54:44

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf eines Iveco-Basisfahrzeugesjavascript:emoticon(':cry:'),
solche Fahrzeuge sind Nutzfahrzeuge mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 6-8 Jahren. Danach haben die ihr Geld verdient. Leider werden diese Rostlauben von Womobauern gekauft, veredelt und für 150.000 Euro weiterverkauft. Ein ordentlicher Premiumhersteller würde die ungenügenden Rostschutzvorkehrungen sofort nachholen oder besser, würde solchen Murks gar nicht erst einkaufen. Doch es gibt einem Menge Leute, die viel Geld für Luxus ausgeben und nicht dran denken, dass die Kiste in einigen Jahren wieder vom Hof soll. Da seid ihr nicht allein.

Ich habe mir vor zwei Jahren auch einen Iveco gekauft, allerdings einen der schon 17 Jahre alt war und nicht 10% des Neupreises gekostet hat. Er war gerade noch zu retten. Das hat mich einen ganzen Winter (ca. 400 Stunden Arbeitszeit), 5l Salzsäure, 10l Phosphorsäure, 40 Fächerscheiben, unzählige Flexscheiben, vier Sack Strahlgranulat, 12l Brantho-Korrux Rostschutzfarbe, drei Liter Fluidfilm und zu guter letzt noch 25kg Mike Sanders Rostschutzfett gekostet. Alles in allem eine reine Hobbyarbeit, wirtschaftlich betrachtet reiner Schwachsinn.
Allerdings ist jetzt alles schön schwarz gestrichen und mit einer 2mm Fettschicht versehen. Mein Hund darf nicht mehr unter das WOMO!!!
Also investiert ganz schnell in ordentlichen Rostschutz oder verkauft die Kiste schnell. Streusalz wirkt übrigens als wahrer Rostbeschleuniger. Da würde ich auch Durchrostungen innerhalb von fünf Jahren nicht ausschließen.

Viel Erfolg
Claudius

Lancelot am 22 Apr 2012 20:02:40

claudius22 hat geschrieben:Leider werden diese Rostlauben von Womobauern gekauft, veredelt und für 150.000 Euro weiterverkauft.


:roll:

Hast Du Dir mal darüber Gedanken gemacht, wie hoch die Basis das Komplett-Fahrzeug kalkulatorisch belastet :?:


claudius22 hat geschrieben:Ein ordentlicher Premiumhersteller würde die ungenügenden Rostschutzvorkehrungen sofort nachholen oder besser, würde solchen Murks gar nicht erst einkaufen.


Du hast sicher eine passende Alternative ... oder :?:

WIR waren mit unserem Iveco (Vorgängerauto) rosttechnisch hoch zufrieden ... im Gegensatz zu unserem jetzigem MB - der wird gerade aktuell "rostbehandelt" ... hoffentlich "final" ...

Gast am 22 Apr 2012 22:02:31

Guten Abend,

habe ich das richtig verstanden? Trotz der Rostvorsorge bei Goldschmitt sah das Fahrzeug so schlimm aus ? Ich habe bei meinem Phöny aus 2003 auch diese Behandlung machen lassen in der Hoffnung gut vorgesorgt zu haben.

Nach 6 Jahren Hymer habe ich meinen Phöny nun gute 4 Monate und musste feststellen.....auch die Premiumhersteller kochen nur mit Wasser. Der grösste Vorteil ist sicherlich die Reperaturfreundlichkeit bei diesen Fahrzeugen. Viel Haushaltsqualität und einfache und sehr robuste Technik.

Wir hatten uns schon ein Neufahrzeug konfiguriert und hatten dann diese Schnäppchen gefunden und gekauft. Was soll ich sagen.......wir sind froh kein Neufahrzeug gekauft zu haben. Neben Rost des Basisfahrzeuges ist wohl die Alukorosion bei P.....X ein grosses Thema. Mir wurde aus A.......bach geraten für 6800€ alle Klappen zu tauschen. Da noch die selben Klappen verbaut werden mit ähnlichen Auswirkungen hätte ich dem nur zugestimmt wenn wir die Klappen im Rohzustand bekommen hätten um Sie dann zu beschichten. Da das nicht möglich war wurde geschliffen.gelaugt und lackiert und alles ist wie neu.

Wir sind mit dem Fahrzeug trotzdem sehr zufrieden weil es wirklich sehr robust ist und alles ausser Leichtbau darstellt was mich bei meinem Hymer ( 4,5t ) zum Wahnsinn getrieben hat.

frittel am 23 Apr 2012 08:52:35

Hallo shorty,

das hast Du richtig verstanden: Trotz Rostvorsorge bei Goldschmitt sah das WoMo 6 Monate später so aus.
Das mit der Unterbodenwäsche im Winter ist so eine Sache. Die öffentlichen Waschplätze in der Nähe sind für unser WoMo nicht geeignet. 3,60m Höhe passen nicht auf jeden Waschplatz. Und der mir bekannte Waschplatz liegt ca. 15km entfernt. Aber auch da stehen einige Meter über den Waschplatz drüber raus. Das Wasser fließt also auf die Straße. (Bei Frost)?! Die Straßen dahin im Winter natürlich auch gesalzen. Und von einer abgewinkelten Unterbodenlanze darf man da vielleicht träumen. Alles andere halte ich nur für eine Alibiaktion.

carthagocliff am 23 Apr 2012 10:25:22

Lancelot hat geschrieben:
claudius22 hat geschrieben:Leider werden diese Rostlauben von Womobauern gekauft, veredelt und für 150.000 Euro weiterverkauft.


:roll:

Hast Du Dir mal darüber Gedanken gemacht, wie hoch die Basis das Komplett-Fahrzeug kalkulatorisch belastet :?:


claudius22 hat geschrieben:Ein ordentlicher Premiumhersteller würde die ungenügenden Rostschutzvorkehrungen sofort nachholen oder besser, würde solchen Murks gar nicht erst einkaufen.


Du hast sicher eine passende Alternative ... oder :?:

WIR waren mit unserem Iveco (Vorgängerauto) rosttechnisch hoch zufrieden ... im Gegensatz zu unserem jetzigem MB - der wird gerade aktuell "rostbehandelt" ... hoffentlich "final" ...


Macht Euch mal die Mühe und konfiguriert Euch auf der MB Seite ein Fahrgestell nach Euren Wünschen. Beim errechneten Endpreis werden Euch die Tränen kommen. Auch wenn man normal übliche 25 % Rabatt abzieht und annimmt, daß ein Womo Bauer noch mehr bekommt, dann bleibt ein riesiges Sümmchen. Beim o.g. Beispiel von Gesamtpreis von 150 t sind das so um die ca. 25 %.

Wo ist denn heutzutage die Alternative für die Womohersteller der Oberklasse und Luxusklasse??? Nachdem sich MB faktisch aus der Belieferung für die Oberklasse-Womos rausgezogen hat, da es den Sprinter nur mehr bis 5,3 t gibt, bleibt nur mehr Iveco übrig, der bezahlbar ist und nicht zu schwer.

Und zu welcher Qualitätsanmutung, erleben wir ja oft genug. Wenn ich da so das Armaturenbrett meines Nutzfahrzeuges vergleiche mit üblichen Pkw´s :?
Ich glaube mal gehört zu haben, daß die Amerikaner ein speziell für den Womo-Markt konstruiertes Fahrgestell am Markt haben. Vielleicht können da die Insider mehr dazu sagen. Aber das wär´s auch für Europa. Was wir unter unseren Edel-Womos geschraubt haben, ist einfachste Nutzfahrzeugtechnik.


C.

Lancelot am 23 Apr 2012 11:45:26

carthagocliff hat geschrieben:Wo ist denn heutzutage die Alternative für die Womohersteller der Oberklasse und Luxusklasse???


Mein ich ja : gibt KEINE (zu Iveco) :(

Wer ein Fahrgestell mit 6-7 to braucht (und nicht schwerer kann - FS - oder will - Zuladung) kommt daran nicht vorbei ...

Trotzdem : die Kiste von "frittel" sieht ungewöhnlich verboten aus ... nach 1,5 Jahren UND Rostschutz :!: Wäre ja mal gespannt, ob ein Gutachter da eine Ursache feststellen kann, "normal" ist das jedenfalls/hoffentlich nicht ...

frittel am 23 Apr 2012 12:13:01

Hallo carthagocliff,

Iveco bietet einen Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung mit weiß nicht wie viel Jahren Garantie an. (Habe ich auf dem Iveco – Stand in Düsseldorf auf der Messe erfahren) Die WoMo Hersteller scheuen aber den Mehraufwand, weil die Stellen wo geklebt wird wieder aufwändig von der „Mumpe“ befreit werden müssen. (Na und, wenn es doch der Kunde bezahlt) Und das ist es, was ich den WoMo – Herstellern übel nehme: Da wird aller Sch…. als Sonderzubehör angeboten, aber das (wahrscheinlich nicht nur in meinen Augen) Wichtigste, das Fundament unseres fahrenden zu Hauses wird auf das sträflichste vernachlässigt. Wenn der Kunde dieses so sinnvolle „Zubehör“ Unterbodenschutz ausklammert, ist das sein Ding. Aber in die Zubehörliste gehört es nun mal rein!

viking92 am 23 Apr 2012 12:50:01

frittel hat geschrieben:.....bei der Gelegenheit Hohlräume und Unterboden versiegeln lassen (November 2010). Die Bilder sind im Juli/August 2011 aufgenommen worden.

Dann darf es nach 6 Monaten nicht so aussehen! (Rahmen)

So sah unser Transit, als Rostlaube allseits bekannt, nicht mal nach 1 Jahr (unversiegelt) aus.
Hatte nach einem Jahr den ges. Rahmen selber innen & aussen versieglt.

Was sagt Goldschmitt eigentlich dazu?

& viel Erfolg bei der Klärung

carthagocliff am 23 Apr 2012 17:26:00

frittel hat geschrieben:Hallo carthagocliff,

....................................... Wenn der Kunde dieses so sinnvolle „Zubehör“ Unterbodenschutz ausklammert, ist das sein Ding. Aber in die Zubehörliste gehört es nun mal rein!


Ich gebe Dir absolut recht. Hier geht´s um die Aufklärung und die fehlt.

Viel wichtiger in den Zubehörlisten sind beleuchtete Firmenlogos im Innenraum oder abspeicherbare Stimmungsbeleuchtung, gefolgt von Multimediapaketen. :D

Überlegt Euch mal, wie wenig ein Rostschutz kosten kann, wenn er gleich nach der Womo-Produktion auf den jungfräulichen Rahmen kommt.

Viele
C.

Lancelot am 23 Apr 2012 17:37:42

carthagocliff hat geschrieben:Überlegt Euch mal, wie wenig ein Rostschutz kosten kann, wenn er gleich nach der Womo-Produktion auf den jungfräulichen Rahmen kommt.


Du pflegst eine "moderne Version" von "jungfräulich" :D ... der Rahmen wird beim Aufbau schon verlängert, geschweißt, was aufgegeklebt ... jungfräulich isser da schon nicht mehr ... :)

Außerdem : das Auto wurde doch nahezu unmittelbar nach Inbetriebnahme "rostgeschützt" .. daher bleibt die Frage berechtigt:

viking92 hat geschrieben:Was sagt Goldschmitt eigentlich dazu?


Oder anders: wenn unser Auto jetzt - nach erfolgter Rostbehandlung - in 6 Monaten wieder so aussehen sollte ... haben wir Gesprächsbedarf :?

("Ewig" hälts auch nicht, ich weiß .. )

Gast am 23 Apr 2012 17:43:38

Hallo Frittel,
ich würde sofort den Christian Ertl'(hat im Moment kommissarisch die Geschäftsführung )von Goldschmitt kontaktieren das kann ja wohl nicht angehen. Ich habe mir bei Goldschmitt schon so einiges verbauen lassen und war bis jetzt immer Super zufrieden. Hat Goldschmitt schon Stellung bezogen ? Das würde mich echt interessieren. Vielleicht hätte ich doch Mike Sander nehmen sollen ?

frittel am 23 Apr 2012 20:23:40

Hallo shorty,

als wir im Sommer 2011 im schönen Schwarzwald unterwegs waren, legte ich mich unter unseren Phoeni und hatte die Fotos gemacht. Da Polch nicht weit war, fuhren wir zu Goldschmitt und zeigten die Bilder. Die Mannschaft machte sich gleich an die Arbeit und besserte nach. Auf dem Heimweg fuhren wir noch zum Caravan Salon Düsseldorf, wo ich am Iveco – Stand die gleichen Bilder zeigte, mit dem Hinweis, dass der Unterboden in 11.2010 bei Goldschmitt behandelt, und vor wenigen Tagen auch von Goldschmitt nachgebessert worden war, also jetzt nicht mehr so aussieht, wie auf den Bildern. Trotzdem waren die Herren ganz offensichtlich peinlich berührt und konnten zunächst nicht glauben, dass das Fahrwerk nicht irgendwo ewig auf Halde gestanden hatte. Ein Blick in die Papiere und die Iveco – Datenbank bracht aber Klarheit: Das Fahrwerk war neu!
Danach wurde im Oktober 2011 bei Iveco in Bamberg massiv nachgebessert.
Ich würde mich ja gerne beruhigt zurücklehnen. Allein die Sorge, dass die Ursache für einen so gravierenden Rostbefall nicht geklärt ist, treibt mich um.

Gast am 23 Apr 2012 20:52:23

Hallo Frittel, das klingt ja nicht so gut. Ich hatte unseren Hymer auch schon bei Goldschmitt versiegeln lassen. Einmal den Unterboden auf Betumenbasis inclusive Hohlraumversiegelung und Nanoversiegelung von Herrn Kiefmann . ( CD Nano ) für den Aufbau. Von beiden Produkten war ich hell auf begeistert und nach einem Jahr war das Ergebnis immer noch sehr zufriedenstellend. Das war allerdings beim Hymer auf Ducato . Wir werden das wohl mal beobachten müssen. Wäre natürlich extrem ärgerlich wenn das Zeug nichts taugen würde.

Ich finde es übrigens Super witzig das ihr euer Wohnmobil Phoeni nennt weil meine Frau für unseren Trecker den gleichen Namen gefunden hat.

Gast am 23 Apr 2012 21:09:45

frittel hat geschrieben:...also jetzt nicht mehr so aussieht, wie auf den Bildern...


Wie sieht es denn nun wirklich aktuell aus?

vg gerald

frittel am 24 Apr 2012 08:55:32

Sorry,

deutlich besser, bzw. richtig gut. Bis auf einige Stellen, die übersehen wurden. Ich bin sogar mit einer Inspektionskamera in die Hohlräume vorgedrungen (soweit möglich). Am Wochenende werde ich Fotos machen und einstellen. Vorher komme ich leider nicht dazu.

KlausGibisch am 05 Mai 2012 22:39:23

Hallo Lutz,

habe heute Deinen Eintrag gelesen.
Ich bin ebenfalls von diesem Problem betroffen.
Dies ist eine sehr lange Leidensgeschichte.
Ich habe einen Phoenix Bj 2004. In 2006 habe ich den ersten Rost im Motorraum; Motorhaube und am Fahrgestell und diversen Teilen festgestellt.
Seitdem ist jedes Jahr nachgebessert worden.

Viele
Klaus

spiti01 am 06 Mai 2012 02:07:11

carthagocliff hat geschrieben:Ich glaube mal gehört zu haben, daß die Amerikaner ein speziell für den Womo-Markt konstruiertes Fahrgestell am Markt haben. Vielleicht können da die Insider mehr dazu sagen. Aber das wär´s auch für Europa. Was wir unter unseren Edel-Womos geschraubt haben, ist einfachste Nutzfahrzeugtechnik.


C.


Das ist so nicht ganz richtig.
In den USA werden für integrierte Frontmotor-Reisemobile auch nur die üblichen Nutzfahrzeug-Chassis bekannter Hersteller (z.B. Ford) als sog. "Windlauf" verwendet. Bei den kleineren Alkoven-und Teilintegrierten bleibt natürlich auch das original-Fahrerhaus erhalten.

Es gibt allerdings auch einen reinen Chassis-Hersteller (Fa. Workhorse Custom) der auschließlich Chassis fertigt. Darauf werden dann alle möglichen Sonderaufbauten geschraubt, z.B. Motorhomes, UPS-Fahrzeuge, gepanzerte Geldtransporter, Sightseeing-Trolleys usw. usw.
Unser Euro Liner ist z.B. auf dem Workhorse P32 aufgebaut.

Für die großen 2-3-achsigen Diesel Pusher werden luftgefederte Bus-Chassis verwendet.Bei den kleineren Alkoven-und Teilintegrierten bleibt natürlich auch das original-Fahrerhaus erhalten.

Alles andere wäre selbst bei den sehr hohen US-Stückzahlen von Motorhomes unrentabel, ebenso wie in Deutschland

Grüßli
spiti

frittel am 06 Mai 2012 20:30:32

Hallo an alle Wohnmobil - Fans,

ich habe versprochen neue Bilder einzustellen. Hier sind sie:







Wie ich schon geschrieben hatte, bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit von Iveco. Die Stellen, die übersehen wurden, werde ich auch noch nacharbeiten lassen.

Hallo Klaus,
danke für Deinen Beitrag.
Hast Du schon vor 2006 den Unterboden kontrolliert und war er da noch in Ordnung?

Ob sich wohl der Phoenixfahrer aus Berlin meldet, der auch massive Probleme mit Rost hat und damit bei Iveco Nord-Ost war?

Gast am 07 Mai 2012 07:21:54

Hallo Frittel, musste fùr die Nachbesserung bei iveco das goldschmittprodukt wieder runter? Weil die Beschichtung sieht jetzt nach Wachs aus.

KlausGibisch am 07 Mai 2012 22:05:00

Hallo Lutz,

ich habe vor 2006 den Unterboden mir auch angesehen, aber nicht so genau.
Erst nachdem mir der Rost aufgefallen war, habe ich genauer hingesehen. Wer denkt denn schon darfan, dass nach 2 Jahren Rost ein Problem wird.
Ich hatte das Womo vor Tagen beim Kundendienst und hier eben wieder Rost reklamiert. Jetzt warte ich auf die Stellungnahme von Iveco.
viele
Klaus

frittel am 13 Mai 2012 19:59:21

Hallo an alle Wohnmobil - Fans,

nochmals Dank an alle, die geschrieben haben.

Einige haben dringend geraten, dass WoMo speziell im Winter regelmäßig zu waschen. Bestimmt ein wichtiger Hinweis, der aber eine alt bekannte Frage neu aufwirft:
Wo kann man in Berlin ein WoMo waschen, das 8,00m lang, 3,60m hoch ist und 6,5t wiegt??? Die Waschanlage in der Beusselstr. bietet meines Wissens keine Unterbodenwäsche an!!!

Lancelot am 13 Mai 2012 20:04:31

In jeder LKW-Waschanlage, die ihren Service auch für Womo´s anbietet:

Liste DA: --> Link

Anrufen und fragen .. würde mich wundern, wenn da keine U-Wäsche angeboten wird :)

baerti am 09 Aug 2012 21:08:44

Bin erst jetzt auf diesen Thread gestossen und als IVECO-Fahrer doch sehr erschrocken, da ich mir darüber - ja, ich muss es gestehen - bisher noch gar keine Gedanken gemacht habe.

Dabei ist mir folgende Frage gekommen: Hat man eigentlich während der ersten zwei Jahre einen Anspruch auf kostenlose Beseitigung des Rostes im Rahmen der Garantie (oder Gewährleistung?) und wenn ja, muss man das dann gegenüber IVECO geltend machen?

Wenn jemand damit Erfahrung hat, würde ich mich über ein Feedback freuen, weil die zwei Jahre demnächst ablaufen.

Außerdem frage ich mich, ob man einen nachträglichen Unterbodenschutz und die Hohlraumversiegelung bei IVECO oder Goldschmidt, wie im Thread erwähnt, machen lassen sollte, oder auch z.B. bei einer freien Werkstatt, was kostengünstiger sein dürfte?

Lancelot am 10 Aug 2012 08:43:03

"Kostengünstiger" isses vl schon "wo anders", Baerti ...

ABER : Garantie (bis zu 6 Jahre) kriegst Du imho nur bei IVECO oder Goldschmitt! Daher ist es halt ein Rechenexempel ... :)

Wir haben´s gerade (an unserem MB) bei einem Elaskon-Spezialisten machen/erneuern lassen (sehr professionell !), haben aber

- keine Garantie
- jetzt erst gelesen, daß Elaskon nicht sooo wirkungsvoll sein soll :(

xs650 am 10 Aug 2012 10:29:29

sehr aufschlußreich :!: :!:

Unser PhoeniX RS ist Bj.2002, da habe ich noch keinen oder kaum Rost gefunden, unten wurde er mit Fertran versiegelt: Aber wenn ich die Bilder hier sehe, werde ich mal bei Mike Sander anrufen und mich erkundigen wo und wer Wohnmobile damit behandelt.

Wir haben unseren Toyota MR2 Bj. 87 damit behandeln lassen und seitdem ist Rost kein Thema mehr, dafür tropft der immer noch, wenn er in der Sonne steht aber so muss das :D :D
Ist schließlich ein Kriechfett.

Wir wollen doch noch länger was von unserem Luxuslaster haben 8)

Matthias

baerti am 10 Aug 2012 11:20:41

Wolfgang, danke für dein Feedback. Werde dann mal entsprechende Erkundigungen einholen.

Und wie ist es mit der Rostentfernung innerhalb der Garantiezeit. Hat man darauf einen Anspruch? Wer hat damit welche Erfahrung gemacht?

laubfrosch am 10 Aug 2012 17:28:19

unser Phoenix ist jetzt drei Jahre alt und hatte immer wieder Rostprobleme. Wurden allerdings bei jeder Inspektion bei IVECO kostenlos (ich habe nur das Material bezahlt) beseitigt. Nur hatte ich langsam damit die Nase voll und habe jetzt bei Goldschmitt einen kompletten Unterbodenschutz auftragen lassen mit allem pi-pa-po. Vorher waschen, sandstrahlen etc.. Hat natürlich wesentlich mehr gekostet als bei Iveco aber jetzt habe ich auch 6 Jahre Garantie. Ansonsten hilft vielleicht ein Anruf bei Herrn Grob, der ist bei Iveco Deutchland für die WoMo-Besitzer zuständig. Außerdem interessiert mich jetzt mal eins: Wenn Dein Fahrzeug doch jetzt in Ordnung ist, wieso kommst Du mit Deinem Beitrag erst jetzt um die Ecke? Suchst Du wirklich Hilfe oder wolltest Du nur mal Frust ablassen? Weil, das würde mich viel mehr interessieren, was wurde denn wegen der Risse im GfK unternommen? Das ist doch ein viel wichtigerer Schaden.

Hermann, der mit seinem Phoenix immer noch zufrieden ist

laubfrosch am 10 Aug 2012 17:52:23

@frittel
sorry, habe erst jetzt gesehen, daß Du garnicht selber den Beitrag wieder rausgeholt hast. Aber was ist denn jetzt, ist alles i.O.?
gruß
Hermann

Camperfan am 10 Aug 2012 19:37:11

baerti hat geschrieben:Bin erst jetzt auf diesen Thread gestossen und als IVECO-Fahrer doch sehr erschrocken, da ich mir darüber - ja, ich muss es gestehen - bisher noch gar keine Gedanken gemacht habe.

Dabei ist mir folgende Frage gekommen: Hat man eigentlich während der ersten zwei Jahre einen Anspruch auf kostenlose Beseitigung des Rostes im Rahmen der Garantie (oder Gewährleistung?) und wenn ja, muss man das dann gegenüber IVECO geltend machen?

Wenn jemand damit Erfahrung hat, würde ich mich über ein Feedback freuen, weil die zwei Jahre demnächst ablaufen.

Außerdem frage ich mich, ob man einen nachträglichen Unterbodenschutz und die Hohlraumversiegelung bei IVECO oder Goldschmidt, wie im Thread erwähnt, machen lassen sollte, oder auch z.B. bei einer freien Werkstatt, was kostengünstiger sein dürfte?



Mahlzeit,

ich kenne einige Kollegen, die den aktuellen Daily unter einem Hobbyaufbau fahren (Sphinx).

Wir alle aus dem Hobby-Wohnmobilforum haben unsere Dailys nachbehandeln lassen, das lief im letzten Jahr ab!

Teilweise wurde mit IVECO verhandelt, den Unterbau über Goldschmitt abzuwickeln, andere haben über IVECO direkt abgewickelt.

Ich habe im Frühsommer (Inspektion) auf den verrosteten Rahmen in meiner IVECO-Werkstatt hingewiesen, der Meister war erschrocken (Wir sind auch Ganzjahresfahrer), machte direkt Bilder und diese gingen direkt an IVECO-Deutschland.

Unser Fz war da bereits über vier Jahre alt.

Kulanz wurde geprüft, Voraussetzung war die jährliche und kostenlose "Rostschutz/Lackkontrolle" gemacht zu haben. Da haben wir immer Wert drauf gelegt.

Letztendlich wurde die Überholung, Entrostung und Versiegelung durch IVECO durchgeführt.

Begründung durch meinen Meister war: Fahrgestell ist unter Wohnmobil.
Auf Grund der geringeren Laufleistungen der Chassis als Wohnmobil, ist angeblich IVECO sehr kulant eingestellt.

Also, wer Probleme hat, sollte bei Erfüllung der obigen Voraussetzung unverzüglich sein Fahrzeug vorführen und weiterhin die jährlichen Kontrollen machen lassen

:wink:


Ich wünsche Euch viel Erfolg.

Camperfan am 10 Aug 2012 19:38:41

Sorry, unser Daily (50C18) mit Hobby-Sphinx Aufbau ist Bj. 2007.

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Fahradträger in der Radlgarage
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