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Hallo
wir denken uns einen TK zu kaufen. Zur Zeit bin ich noch auf der Modellsuche, Eine Anforderung ist winterfest. Wie ist das denn mit den Wasser/Abwassertanks. Bei den meisten Modellen liegt doch zumindest der Abwassertank außen/unten!! Mir ist bisher nur Eura-Mobil aufgefallen, die haben einen beheizten Doppelboden in dem u.a. der Abwassertank untergebracht ist. Gibt es noch andere Hersteller die das so machen? Was für eine Heizung ist generell zu empfehlen? Diesel wäre geschickt, da man das immer dabei hat, aber mir sagte ein Händler der Stromverbrauch wäre zu hoch? Danke für Eure Antworten.
Was ist denn eine TK ?????? Oder meinst Du TI für Teilintegrierten ??? Wenn ja, wäre die Kombination TI und winterfest fast nicht zu realisieren. Generell gibt es viele Hersteller, die Doppelboden anbieten und dort alle Tanks und Technik reinpacken. Bitte beschreib auch mal, was Du mit dem Womo im Winter anstellen möchtest. Viele Tage bei Minusgraden drin wohnen ??? Oder nur mal im Frühjahr ein Wochenende verbringen, beim dem es auch kalt werden kann? Viele C. hallo Frank,
wintertauglich, das heist "frostsicherer Doppelboden nach DIN EN 1646". Du mußt heizen. Schlechte Isolierung, nicht nur zum Fahrerhaus hin, sondern auch die Wände, verlangen eine Menge Gas oder Diesel. Eine Dieselheizung spart Gas, aber braucht mehr Strom. Bei ca. -20C wird es spannend, wer da nur eine Heizmöglichkeit hat und die fällt aus, hat binne weniger Stunden alles eingfrohren. Wir machen seid 16 jahren Wintercamping, bis -30°C. Wir haben eine Gas- und Dieselheizung, Solar und Stromgenerator und einen Gaskocher dabei. Jede Schwachstelle (Fahrerhaus, Dachluken usw.) müssen zusätzlich isoliert werden. Es gibt für den TI gute Möglichkeiten warm über den Winter zukommen :D Die Heckgarage sieht bei -15°C so aus, Innen -3C: ![]() Hallo Frank
Wir fahren einen LMC 708i mit dem Winterpaket von LMC. Dieses Fahrzeug ist absolut winterfest. Es ist das Fahrzeug mit dem Eisbär im Namen. Im Januar 2012 haben wir in Kals am Großglockner in 1600m Höhe gestanden bei -20 bis -30°C. Zusätzlich fielen noch ca 2 m Schnee. Wir haben nur jeden Morgen den Schnee vom Dach weggeschoben. Das Fahrzeug selber hat es ohne zu mucken ausgehalten. Sowohl Frischwasser wie auch Abwasser haben dieses ohne besondere Vorkehrungen überstanden. Es gab bei diesem Wetter auch keine Dichtigkeitsprobleme. Der Abwassertank liegt beim LMC unter dem Wagen und wird geheizt. Wir haben vor der Reise zur Sicherheit die Temperatur am Ablaßventil gemessen. Sie lag über 17°C bei -10°C Außentemperatur. Geheizte Tanks außerhalb des Zwischenbodens haben den Vorteil, das keine Dixiklo-Gerüche über die Entlüftungen sich mit der Zeit im Wagen sammeln. Nichts ist schlimmer vom Geruch als geheizte Abwasser. Weiter zu Deiner Information: Die Hersteller unterscheiden zwischen wintertauglich und winterfest. Nur letztere eignen sich für extreme Winterbedingungen. MFG Michael
ach....und ich Esel dachte schon an eine Tiefkühltruhe..... :unknown:
Moin, dafür gibt es Geruchverschlüsse... die ich immer nachrüste. Hi
Natürlich meinte ich TI, wie komm ich denn auf TK ?? :? Detail: Ich gehe im Winter öfter auf Skitour, d.h. ich fahre Freitag abend in die Alpen und bleib irgendwo ein paar Tage stehen. Da wird es auch mal -20°C. Vor 15 Jahren hatte ich einen selbst ausgebauten Transit, den hab ich nur auf +10°C bekommen mit der Truma1800. Das will ich mir heute nicht mehr antun. Damals hatte ich als Abwassertank einen Kanister unter der Spüle, das reicht für 3 Tage auch, Duschen muß nicht sein. Wäre aber natürlich der SUPER Luxus für einen Bergsteiger. Wieso soll man einen TI nicht warm bekommen wenn man im Fahrerhaus einen Wintervirhang hat? Besser wäre natürlich eine komplette Dinete, so das man zum Fahrhaus eine Trennwand einziehen könnte. Hinter der Isolierung ist der Winter:
![]() Hi
Zitat Micha:
Du irritierst mich. Geht dann das Clo ebenfalls in den Abwasserbehälter? Ich dachte der ist nur für Bad+Spüle und das Clo hat eine Cassette zum separat leeren. :? Ist alles relativ! Wenn ich v. unserem jetztigen TI (Serienausstattung) mal ausgehe, ist der im Vergleich zum 2000er Alkoven Vorgänger, alles andere als Winter und schon gar nicht - 30Grad tauglich. Was nutzt ein doppelter Boden, beh.Tanks, gut isolierter Aufbau u. Truma 6000er wenn die Wärme im Fahrerhaus (Scheiben,Türen,Boden) massenhaft flöten geht!
Ohne Kantop Vollisomatte innen ( guckst Du biauwe) und einem ins FH Haus verlegen Truma Warmluftausströmer, läuft bei reichlich Minusgraden bei uns nix. Wenns ganz dicke kommt, dann bläst die Webasto die Scheiben trocken. Beim alten Alkoven hatte ich das doppelte Iso Rolle runtergelassen, und das FH-Haus war abgeschottet, und das alles Serienmäßig ohne doppelten Boden und ohne Matten auf den Scheiben. Doppelboden hin/her, das unisolierte Fahrerhaus ist der Knackpunkt beim TI. Ohne Zusatzausstattung (wie o.g.) kannste beim TI WinterCamping vergessen. So sehe ich das zumindest! gr mani
Hallo, genauso ist es! Ein Doppelboden hilft nichts bzw. kaum, wenn die erzeugte Wärme über das Fahrerhaus abhaut. Mein Hymer (Alkoven) z.B. hat keinen Doppelboden, aber einen beheizten Abwassertank und eine 6000'er Truma-Heizung. Das Fahrerhaus schotte ich im Winter mittels eigens dafür gebauter Sperrholzplattentrennwand komplett vom Wohnraum ab und auch bei längerfristigen Temperaturen von minus 20 Grad ist das Fahrzeug angenehm warm, auch auf dem gut isolierten Boden. Auf Doppelboden, der das Fahrzeug noch schwerer macht, kann ich daher gerne verzichten. mfg @starlight
Ich kann mich den zwei Vorredner nur anschließen. Der Knackpunkt ist das unisolierte Fahrerhaus. Man hat im Serienfahrerhaus keine isolierte Türen, die Scheiben sind Einglas, der Boden ist dünnes Blech mit vielen Löchern für Kabeln, Handbremsseilen. Dies bekommt man nicht dicht, noch weniger isoliert. Natürlich kann man heizen, oft noch mit zusätzlichen Heizgerät wie in Vollintegrierten. Aber schafft man dann eine angenehme (Strahlungs)Wärme ??? Für mich war dazumals auch das Thema Winterfestigkeit in der Priorität weit oben. Und da ist einfach ein Alkovenmobil mit fester Tür zum Fahrerhaus das Beste. Mit Abstand gefolgt von den VI mit hochgesetzten (und daher auch Doppelboden) Fahrerhaus. C. Hi
ich danke für die rege Teilnahme. Die Argumente zu Wärmeverlust bei einem TI mit offenem Fahrerhaus sind doch stichhaltig. Ich kenne das ja von meinem Bus damals. Dachte nur mit einem ordentlichen Wintervorhang, der hinter den Sitzen bis zum Boden reicht ginge es. Was für mich gegen einen Alkoven spricht ist der "Windfang", der den Verbauch hoch und die Endgeschwindigkeit runter treibt. Wieviel PS sollte denn so ein 6m Alkovenmobil midestens haben um 120 Dauergeschw. fahren zu können. Bitte sagt mir dazu noch Eure Meinung. Bei unserem Eura reichten 112 PS 2,5 TDI KAT Hallo fangixx
ich würde sagen ein paar Ketten reicht aus du hast ja ein Wohnmobil da kannst du ja warten bis die Strassen wieder fast Schneefrei sind. Ich machen oft Winterurlaub und zu 99% brauchst du keine Ketten. Sonnige von der sommerlichen warmen Schweiz :snowman: :tannenbaum: :xmas: @ xj-inside (Frank)
120km/h Dauergeschwindigkeit mit nem Alkoven, da kannste zusehen wie die Tankur nach unten wandert. Unser 122PS 2,8er 5,5m Duc Vorgänger , aufgedreht 145PS/ 350Nm hatte auf die Laufzeit v 80.000km knappe 12L/100km geschluckt, allerdings meist schonende Fahrweise. KW/PS ist zweitrangig, ab 250NM aufwärts dürfte für ein 6m Mobil OK sein! Bitte nicht falsch verstehen, auch mit nem Ti lässt sich´s im Winter gut im Schnee stehen. Machen wir auch, nur halt mit den wie o.g. Maßnahmen. Im übrigen: Steck doch erst mal Deine pers. Bedürfnise ans Womo ab, Winterfestigkeit ist nicht alles! gr mani Wir haben an unserem TI (Dethleffs/Ducato250) eine Winter Komplett-Isolierung aussen am Führerhaus.
Diese reicht von der Dachkante bis zur Motorhaube, daran wir mit Reissverschluß ein weiteres Teil angebracht welches über die Kotflügel und Frontbereich bis auf die Fahrbahn reicht. Die Seitenteile im Türbereich reichen ebenfalls bis "unten hin" und werden mit dem Teil über der Motorhaube mit Klett verbunden. Damit ist der gesamte Fahrerraum von aussen isoliert. Bisher - nach drei Winter - sind wir damit zufrieden. Für den Abwassertank zu heizen - liegt ja aussen - gibt es im Zubehör eine kleine Heizmatte in zwei verschiedenen Größen (Weltraumtechnik) für ca. 80€. Die kleinere soll ca. 100 ltr. Wasser bis etwa -40 Grad flüssig halten, na ja, aber bis -15 Grad hat es bei uns funktioniert. Alles ist im dicken Zubehörkatalog zu finden. Auch Frankia hat Doppelboden und wird hier meistens vergessen zu erwähnen. Wir fahren einen TI von Frankia und sind immer auch im Winter unterwegs. Allerdings geht das nicht ohne Abdeckung des Fahrerhaus. Hier unsere von Wigo: ![]()
Aber nicht im Fahrerhaus ! :roll: Genausowenig wie alle erwähnten TI Fabrikate. Da kommt halt durch das hauchdünne Blech die Kälte rein. Wenn wir bedenken, daß der Mensch gerade das Wärmeempfinden stark durch die Fußtemperatur beeinflußt bekommt, können wir die Konsequenz erahnen. Aber natürlich kann man auch in einen TI im Winter über :roll: leben. robbywomo schrieb:
Gewaltiger Aufwand :) beim Alkoven mit Tür zum Fahrerhaus mache ich genau eben diese Tur zu und das war´s. Eine Sekunde Aufwand. In der Früh habe ich oft dann Eisblumen auf der Windschutzscheibe. Aber wie geschrieben, erkauft man sich diesen Vorteil der absoluten Winterfestigkeit mit etwas erhöhten Verbrauch und einen nicht so schnittigen Auftritt :D C. Haben auch einen Teilintegrierten. ( siehe auch Profil )
Haben uns auch die WIGO-Abdeckung gegönnt und einen zusätzlichen kleinen Heizlüfter. Standen im letzten Winter bei - 17 Grad in Riezlern und hatten keinerlei Probleme. Viele Uwe Hallo carthagocliff,
bei unserem TI brauchen wir auch nur die Tür zu zum Führerhaus zumachen. So etwas geht, wenn man eine Hecksitzgruppe hat. So wie beim Frankia FF2. Natürlich mit Doppelboden. viele Karsten Hallo,
wir hatten beim Vorgänger auch die WIGO Matte, überhaupt kein Problem. Auch sehr schnell aufgebaut. Einfach über die geöffneten Türen streifen, Türen zu. Frontteil durch Reißverschluss verbinden ... und fertig. Wenn man allerdings öfter einen Standortwechsel starten will, wird´s lästig. Beim Skilaufen bleiben wir aber immer 1 Woche am selben Ort. ![]() Hallo,
was ist winterfest?. Wir waren in diesen Winter 2012 für mehr als 1 Woche bei ständig über minus 20 ° im Allgäu. Unser Adria Compact war immer warm genug( Mehr als 20 ° Grad Innentemperaturen.Als Teilintegrierter ist es durchaus möglich zu wintercampieren. Wir haben alle 3 Tage die Gasflasche ( 11 Kg)wechseln müssen, was mir ziemlich normal zu sein schien. Bei den anderen Fahrzeugen auf dem Stellplatz war es ähnlich mit leichten Unterschieden. Ich würde deswegen jedenfalls keinen Alkoven kaufen. Der Mehrverbauch an Sprit übers Jahr ist doch gewaltig und steht in keinem Verhältnis zu dem Mehrverbrauch an Gas wegen der etwas schlechteren Isolierung. Bei einer guten Winterhaube dürfte der sogar vernachlässigbar sein. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Man muß halt wissen ,was man will. HG hsh Hallo,
für den Abwassertank empfehle ich, Kühlerfrostschutz aus dem Baumarkt einzufüllen. Die Menge richtet sich nach dem Volumen des Abwassertanks und der Temperatur, bis in die man absichern will. Der Kühlerfrostschutz hat zwar eine fiese Farbe, damit er nicht versehentlich getrunken wird (schmeckt süß), ist jedoch umweltunschädlich. Es handelt sich dabei um Ethandiol, ein zweiwertiger Alkohol. Pegasus
wieviel Liter willst du da denn rein kippen? 10 oder 20 oder noch mehr? Warum soll ich das Wasser mit brennbaren mischen?
Und dann das noch: Ethandiol ist bei Raumtemperatur eine farblose, viskose Flüssigkeit. Der Schmelzpunkt (wird fest) liegt bei −16 °C Geht also nur bei leichten Frost. Nach nimmt man in der USA:
Wird wohl 1:1 gemischt :D Dient aber nur dazu, das Womo winterfest zu machen, wennes nicht benutzt wird. Da ich mir für meinen Laika auch eine Wintermütze kaufen will, frage ich mich, ob es unbedingt das Riesenteil sein muß. Es gibt doch welche , die nur die Scheiben und den Lufteinlass auf der Motorhaube abdecken. Mir ist schon klar, daß der Ganzkörperpariser die optimale Lösung wäre.
Wie ist der Unterschied zur "kleinen" Lösung wirklich?
Der Unterboden vom Fahrerhaus mit der Wintermütze hat doch keine Isolierung, nur wenn man von innen zum Wohnbereich isoliert. kann man den Bodenbereich zum Fahrerhaus mit isolieren. Oder machen das die Wintermützenutzer auch noch?
Hallo , die kleine Lösung hatten wir auch. Hat aber wenig gebracht. Die große Mütze deckt die komplette Front und Seite bis zum Boden ab. Es zieht kein bißchen mehr. Uwe
Wo her hat des den vorher gezogen? Was war den offen? Was verschließt den die Mütze?
Die kleine Lösung war nur für die Front und Seitenscheibe. Dementsprechend zog es vom Unterboden her. Die Mütze schließt komplett die Front und die Seite. Dadurch mollig warm und kein Beschlagen der Scheiben. Durch den Schmutzlappen im unteren Bereich ist auch der Unterboden vom Zug befreit. Uwe
jedenfalls so lange es planmäßig nur von vorne und den Seiten zieht. Kommt der Wind von hinten dürfte es etwas anders aussehen. Alkoven mit Hecksitzgruppe löst das Problem. Wir waren schon mit Freunden mit der Front-Lösung zusammen im Winterurlaub, Unterschied wie Tag und Nacht.
Es kommt immer auf die Wärmeverteilung und Isolierung an.
Der Alkoven indem US-Mobil hatte keine Heizung, da war nur Frost. Wir hatten das Fahrerhaus und den Alkoven zugehangen (bis zu -20°C). Unser IT ist so konzipiert, das vorn , wo die Sitzgruppe ist, auch die meise Wärme zur Verfügung steht. Hinten, im Schlafbereich, ist es deutlich kühler. Soll auch so sein.
Schließe mich meinem Namensvetter an ! Ich möchte keinen Alkoven und bin sehr zufrieden mit dem Teilintegrierten. Viele Uwe |
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