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Wohnmobile: Gewogen und zu schwer befunden: 1, 2


Gast am 05 Aug 2012 12:57:20


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SteffenBerlin am 05 Aug 2012 13:15:15

... und wer wurde im wesentlichen kontrolliert: Nichtinländer - 1x Belgien, 2xNiederlande. Und da beschweren sich ein paar Deutsche, dass nur sie im Ausland kontrolliert werden.

Gast am 05 Aug 2012 14:51:13

Gut beobachtet. :daumen2:

Anzeige vom Forum


Gast am 05 Aug 2012 15:07:32

Auch wenn ich jetzt Prügel bekomme: Überladung ist kein Kavaliersdelikt.
4000 kg statt 3500 kg ist schon ein Hammer und sehr leichtsinnig!

"Einzelne Modelle dürfen nicht einmal mit 100kg beladen werden". Solche Modelle (gibt es sie denn wirklich) gehören ab Hersteller in die Schrottpresse!

urmel71 am 05 Aug 2012 15:36:04

raidy hat geschrieben:4000 kg statt 3500 kg ist schon ein Hammer und sehr leichtsinnig!


leider hat der Herr Wachtmeister nicht gesagt, wieviel Toleranz er bereits abgezogen hat. Nur eben "nach Abzug der Toleranz wären es noch 4.000 Kg. Somit muss er ja weit über 4.000 Kg gelegen haben.

brainless am 05 Aug 2012 23:17:17

Er muß etwa 4.125 kg Gesamtmasse gehabt haben.
Abzüglich 3 % Toleranz ergibt sich die Größe 4.000 kg.

Die gut 7 min. dauernde Reportage beschäftigte sich mit den "herausragenden" Ereignissen einer sicherlich mehrere Stunden währenden Kontrollaktion mit vielen Polizeibeamten.
Sogar Kradpolisisten "jagen den Wohnmobilen hinterher".

Bei diesem reißerischen Tenor wäre es natürlich nicht sonderlich dienlich, von den vielen Wiegeprotokollen zu reden, die keine Beanstandung ergaben.

Solche "Reportagen" sind Mumpitz - mehr nicht,


Volker :wink:

Gast am 05 Aug 2012 23:23:14

brainless hat geschrieben:Bei diesem reißerischen Tenor wäre es natürlich nicht sonderlich dienlich, von den vielen Wiegeprotokollen zu reden, die keine Beanstandung ergaben.
Solche "Reportagen" sind Mumpitz - mehr nicht,
Volker :wink:

Ich denke, da könntest du recht haben. Leider verkommt Presse und Fernsehen immer mehr zum Sensations- und Hetzmedium. Scheinbar sind nur so die Quoten machbar.

Gast am 05 Aug 2012 23:57:35

brainless hat geschrieben:von den vielen Wiegeprotokollen zu reden, die keine Beanstandung ergaben.


Eine Sendung über Wiegeprotokolle ohne Beanstandung würde ich mir nicht ansehen.

raidy hat geschrieben:verkommt Presse und Fernsehen immer mehr zum Sensations- und Hetzmedium.


Wo wird denn in dem Bericht gehetzt?

Gast am 06 Aug 2012 00:02:01

Gehetzt wäre sicher der falsche Ausdruck. Es wurde nicht gehetzt, da hast du recht.
Aber für einen Außenstehenden entsteht der Eindruck, dass fast alle WoMos überladen sind. Ein einfaches "Von x Fahrzeugen heute waren y überladen", wäre schon angebracht gewesen.
Wobei mich 4000kg statt 3500kg immer noch schocken. So naiv kann man doch nicht sein, dass man das gar nicht wusste.

bimola am 06 Aug 2012 00:02:35

Was meinst Du wohl, wie viele sich jetzt nach der Deiner Meinung nach "Mumpitz-Reportage" endlich mal Gedanken über ihre Zuladung machen.

Gast am 06 Aug 2012 00:09:34

raidy hat geschrieben:Ein einfaches "Von x Fahrzeugen heute waren y überladen", wäre schon angebracht gewesen.


Das finde ich auch.

Gast am 06 Aug 2012 00:12:17

bimola hat geschrieben:Was meinst Du wohl, wie viele sich jetzt nach der Deiner Meinung nach "Mumpitz-Reportage" endlich mal Gedanken über ihre Zuladung machen.


Die Frage ging zwar nicht an mich, aber ich fürchte wieder niemand.
Denn das Problem ist bekannt, steht immer wieder in den Zeitschriften, ist Thema in jedem Forum, steht dick und fett in jedem Handbuch, wird aber leider immer noch nicht ernst genommen.
Es ist so, wie mit den Raser-Polizei-Berichten. Die kommen fast jede Woche im Fernsehen, trotzdem rasen immer noch viele. Oder wie mit dem Alkohol. Jeder weiß es und trotzdem fahren viele unter Alkohol.

Werden sie dann raus gezogen, wollen sie von nichts gewusst haben. Das nehme ich keinem ab. Ich finde, dass diese Kontrollen berechtigt sind.

heiinjoy am 06 Aug 2012 05:52:30

Hallo Zusammen,

diesen Bericht müßt ihr im Zusammenhang mit dem Zeitungsbericht vom 28.07. sehen. Es ist dieselbe Kontrolle. Bei dem "armen" Holländer wurde die Toleranz von 40 kg pro Rad =160kg gesamt) schon abgezogen. Die gesamt Bilanz der Kontrolle sieht für die kontrollierten nicht besonders rühmlich aus. Die Beanstandungsquote lag bei 80%. Viele konnten nur deshalb weiterfahren, da sie mit Umladen und Wasserablassen unter die 10% Marge gerutscht sind. Im Klartext: Überladen waren sie noch immer, aber halt nicht mehr so, dass die Weiterfahrt verboten werden konnte. Sollten diese Fzg. in Östereich oder in der Schweiz nochmal gewogen werden, bleiben sie stehen. Dort gilt anderes Recht. Der arme Hollander hatte sein Maxifahrgestell übrigens von 4000kg auf 3500 kg abgelastet, weil er keinen Führerschein C1 hatte. Dies weis ich (muß mich jetzt outen), da ich der kontrollierende Beamte war. Im übrigen hat Garry in der Frankreichabteilung auch auf eine Kontrolle hingewiesen. Diese fand aber kaum ein Echo hier im Forum. Lesen wohl zuwenige.

Schönen Tag noch

Heiinjoy

Paul am 06 Aug 2012 08:36:57

das Ablasten wird ja auch tlw. hier im Forum diskutiert:

Keine Beschränkungen bzgl. "LKW-Überholverbot" und keine Geschwindigkeitsbeschränkung.
Technisch ist das WoMo ja ausreichend sicher für das Gewicht.

- nur die leidige Rechts- und Papierlage.....

Wenn es dann darum geht, dass in Foren und Fachzeitschriften das Gewichtsthema behandelt wird, dann mal an die vielen Gebrauchtkäufer denken, die von den Verkäufern (privaten aber eben auch von den WoMo-Händlern) darüber nicht informiert werden - und ich weiß aus Erfahrung davon.

Bin u.a. deshalb auf ein <6m-WoMo umgestiegen. Da habe ich ausreichend Reserven.... (Selbst unter Berücksichtigung aller verbauten Extras habe ich noch rd. 500 kg. Zuladung)
_________________________________________________
Danke für das Outing!

mueckenstuermer am 06 Aug 2012 09:24:35

Das Problem dürfte darin begründet sein, dass viele Hersteller eine angeblich 5 % Toleranz nach oben ausschöpfen, die im Rahmen der Homologisierung des Fahrzeugstyps akzeptiert werde. Diese 5 % sind bei einem 3,5 Tonner bereits 175 kg, die bei der Zuladung fehlen, obwohl sich aus den Papieren etwas anderes ergibt. Dazu kommt das Sonderzubehör, Markise, 2. Batterie, Solar, Fahrradträger usw. mit im Schnitt weiteren 150 kg. zusammen sind das über 300 kg, die von vorneherein und durchschnittlich dem angegebenen Leergewicht laut Fahrzeugschein hinzugerechnet werden müssen. Da bleibt für weiteres Gepäck und volle Wassertanks kein Raum mehr.

Die etwas "kurze" Aussage der kontollierenden Beamten, ein Womo sei kein LKW stimmt. Das sieht man schon von außen und steht auch in den Papieren. Auch ein Womo muss aber eine Zuladung haben, die der vereinbarten und üblichen Beschaffenheit entspricht. Dazu zählt, dass das Fahrzeug mit der Serien- plus der verkauften Zusatzausstattung und vollen Tanks auch eine Mindestzuladung für die "persönliche Ausrüstung" vorsehen muss; DIN 1646-2. Bei einem 4 Personenfahrzeug mit 7m Länge sind das weitere 120 kg.

Schaut man sich die üblichen 3,5 Tonner an, dann wiegen die durchschnittlich (Masse in fahrbereitem Zustand) um die 3.150 kg (ohne die meistens ausgeschöpften 5 % der angeblichen Toleranz). Dazu die übliche Sondreausstattung 150 kg, sind 3.300 kg. Dazu die weiteren 3 Personen (1 Fahrer ist im Leergewicht bereits eingerechnet) plus 225 kg, sind 3525 kg. Dazu die persönliche Ausrüstung nach DIN mit 120 kg, sind 3645 kg. Dazu die in der Regel ausgeschöpften 5 % Toleranz, also plus 175 kg, sind realistische 3.820 kg. Dies dürfte das durchschnittliche Gewicht eines 4-Personenfahrzeuges mit normaler Ausstattung und Zubehör sein.

Hand auf´s Herz: Wer hat mit Fahrrädern, Kühlschrankinhalt (natürlich 160 Liter mit 28 Liter Gefrierfach für die Urlaubsrationen), riesiger Heckgarage für Stühle, Tisch, Taucherausrüstung und Kinderspielzeugen nur 120 kg persönliche Ausrüstung dabei?? Schon mal verwogen, was das alles wiegt, was man so mitnehmen muss, wenn man nicht ins Hotel fährt? Da würde man mit 4 Personen ohne Töpfe und Fahrräder schon 80 kg ohne weiteres in 4 Flugkoffer packen. 120 kg persönliche Ausrüstung sind also sowieos ein Witz.

Und noch ein Trick, der um sich greift:

Beworben werden in den Prospekten 150 Liter Frischwassertanks. Im Kleingedruckten der Kataloge steht dann irgendwo versteckt, Masse in Farb. Zustand gemessen mit 20 Liter im Tank. Hersteller und Händler will sagen, man darf nur Wasser für 1 x aufs WC und Händewaschen mitnehmen, den Rest muss man vor Ort auffüllen. In den Fahrzeugpapieren steht von dieser Nutzungseinschränkung gar nichts. Im Kaufvertrag wird so etwas nicht ausdrücklich vereinbart. Viele lesen vorher keine Kataloge, jedenfalls nicht das Kleingedruckte. Der Kataloginhalt wird auch nicht automatisch Inhalt des Vertrages. Also tappt der Käufer und vor allem alle Familen, die nur mieten, in die nächste Gewichtsfalle. Polizei: Das ist doch kein LKW!? So was dummes. Man muss doch mit dem Womo in Urlaub fahren können, ohne am Zielort auf einen Wasserhahn angewiesen zu sein!? Viele fahren nicht zu Wasserhähnen in den Urlaub. Und selbst wenn man das machte, darf man nach der Sani keinen Meter mehr auf öff. Straßen fahren. Der öff. Stellplatz gehört aber dazu!? Und was macht man, wenn das Frsichwasser mit 150 kg zu Grauwasser geworden ist und sich nun die 150 kg im Abwassertank befinden, der tolle, nicht öffentliche Stellplatz aber keine Entsorgung vorsieht? Rausschwitzen?? Verdunsten lassen??

Die Polizei und die Zulassungsbehörden sowie insbesondere das KBA wären gut beraten, diesem Missbrauch nachzugehen, statt die Nutzer nur zu erschrecken und diese dann mit ihrem Gerümpel alleine zu lassen. Abschreckung muss sein, aber dann doch bitte das Übel auch und parallel an der Wurzel packen und die Übereinstimmung der Fahrzeugausstattungen mit den Homologisierungspapieren vergleichen. Ich wette, da stimmt kaum was überein. Ich habe noch nie von Verfahrne gehört, wo die Zulassungsbehörden dies überprüft hätten. Aber ich weiß insoweit auch nicht alles ....

In diesem Sinne: Die Kleinen hängt man, die Hersteller bleiben unbehelligt. Der Händler hat kaum einen Ausweg, weil er sonst 3,5 Tonner kaum noch verkaufen dürfte, jedenfalls nicht über 6,5m und für 4 Personen mit großem Küli und Vollausstattung sowie Heckträger und großer Garage.

Das Übergewicht der Fahrzeuge hat System und wird aufgrund höherer Ansprüche immer schlimmer. Die Zulassungsbehörden schließen die Augen. Die Hersteller und Händler mahnen sich gegenseitig nicht ab, und schon bleibt der Missstand am Verbraucher hängen. Und geht man dgegen vor, hört man sich stereotyp an, ja ja, der Käufer, so ein erfahrener Camper. Der mußte das doch alles viel besser wissen als der Verkäufer. Deshalb könne er diesen Mangel auch nicht geltend machen, denn schließlich habe er das alles vorher wissen müssen. Komisch nur, dass solche Fahrzeuge bei so leichter Erkennbarkeit des Mangels überhaupt produziert und konfiguriert werden und sich die Händler dafür auch noch den Kaufpreis bezahlen lassen. Sie hätten es als Abkäufer der Hersteller (Zwischenhändler) dann nämlich schon wissen müssen, bevor das Fahrzeug an den Verbraucher überhaupt weiter verkauft wurde.

Insofern sind die Kontrollen gut, die Veröffentlichung auch, nur wird sich nichts ändern, wenn man das System nicht bei den Herstellern beginnend ändert. Und da wäre das KBA zuständig aund gefordert. Was tut die Polizei denn, um das auf den Weg zu bringen. Wart Ihr, liebe Forumskollegen, nach dem Ausladen des Anhängers fertig oder geht die Story im Sinne obiger Notwendigkeiten noch weiter; hinter den Kulissen und der Öffentlichkeit?

surfbusalex am 06 Aug 2012 11:13:50

mueckenstuermer hat geschrieben:Das Problem dürfte darin begründet sein, dass viele Hersteller eine angeblich 5 % Toleranz nach oben ausschöpfen, die im Rahmen der Homologisierung des Fahrzeugstyps akzeptiert werde. Diese 5 % sind bei einem 3,5 Tonner bereits 175 kg, die bei der Zuladung fehlen, obwohl sich aus den Papieren etwas anderes ergibt. Dazu kommt das Sonderzubehör, Markise, 2. Batterie, Solar, Fahrradträger usw. mit im Schnitt weiteren 150 kg. zusammen sind das über 300 kg, die von vorneherein und durchschnittlich dem angegebenen Leergewicht laut Fahrzeugschein hinzugerechnet werden müssen. Da bleibt für weiteres Gepäck und volle Wassertanks kein Raum mehr.

Die etwas "kurze" Aussage der kontollierenden Beamten, ein Womo sei kein LKW stimmt. Das sieht man schon von außen und steht auch in den Papieren. Auch ein Womo muss aber eine Zuladung haben, die der vereinbarten und üblichen Beschaffenheit entspricht. Dazu zählt, dass das Fahrzeug mit der Serien- plus der verkauften Zusatzausstattung und vollen Tanks auch eine Mindestzuladung für die "persönliche Ausrüstung" vorsehen muss; DIN 1646-2. Bei einem 4 Personenfahrzeug mit 7m Länge sind das weitere 120 kg.

Schaut man sich die üblichen 3,5 Tonner an, dann wiegen die durchschnittlich (Masse in fahrbereitem Zustand) um die 3.150 kg (ohne die meistens ausgeschöpften 5 % der angeblichen Toleranz). Dazu die übliche Sondreausstattung 150 kg, sind 3.300 kg. Dazu die weiteren 3 Personen (1 Fahrer ist im Leergewicht bereits eingerechnet) plus 225 kg, sind 3525 kg. Dazu die persönliche Ausrüstung nach DIN mit 120 kg, sind 3645 kg. Dazu die in der Regel ausgeschöpften 5 % Toleranz, also plus 175 kg, sind realistische 3.820 kg. Dies dürfte das durchschnittliche Gewicht eines 4-Personenfahrzeuges mit normaler Ausstattung und Zubehör sein.

Hand auf´s Herz: Wer hat mit Fahrrädern, Kühlschrankinhalt (natürlich 160 Liter mit 28 Liter Gefrierfach für die Urlaubsrationen), riesiger Heckgarage für Stühle, Tisch, Taucherausrüstung und Kinderspielzeugen nur 120 kg persönliche Ausrüstung dabei?? Schon mal verwogen, was das alles wiegt, was man so mitnehmen muss, wenn man nicht ins Hotel fährt? Da würde man mit 4 Personen ohne Töpfe und Fahrräder schon 80 kg ohne weiteres in 4 Flugkoffer packen. 120 kg persönliche Ausrüstung sind also sowieos ein Witz.

Und noch ein Trick, der um sich greift:

Beworben werden in den Prospekten 150 Liter Frischwassertanks. Im Kleingedruckten der Kataloge steht dann irgendwo versteckt, Masse in Farb. Zustand gemessen mit 20 Liter im Tank. Hersteller und Händler will sagen, man darf nur Wasser für 1 x aufs WC und Händewaschen mitnehmen, den Rest muss man vor Ort auffüllen. In den Fahrzeugpapieren steht von dieser Nutzungseinschränkung gar nichts. Im Kaufvertrag wird so etwas nicht ausdrücklich vereinbart. Viele lesen vorher keine Kataloge, jedenfalls nicht das Kleingedruckte. Der Kataloginhalt wird auch nicht automatisch Inhalt des Vertrages. Also tappt der Käufer und vor allem alle Familen, die nur mieten, in die nächste Gewichtsfalle. Polizei: Das ist doch kein LKW!? So was dummes. Man muss doch mit dem Womo in Urlaub fahren können, ohne am Zielort auf einen Wasserhahn angewiesen zu sein!? Viele fahren nicht zu Wasserhähnen in den Urlaub. Und selbst wenn man das machte, darf man nach der Sani keinen Meter mehr auf öff. Straßen fahren. Der öff. Stellplatz gehört aber dazu!? Und was macht man, wenn das Frsichwasser mit 150 kg zu Grauwasser geworden ist und sich nun die 150 kg im Abwassertank befinden, der tolle, nicht öffentliche Stellplatz aber keine Entsorgung vorsieht? Rausschwitzen?? Verdunsten lassen??

Die Polizei und die Zulassungsbehörden sowie insbesondere das KBA wären gut beraten, diesem Missbrauch nachzugehen, statt die Nutzer nur zu erschrecken und diese dann mit ihrem Gerümpel alleine zu lassen. Abschreckung muss sein, aber dann doch bitte das Übel auch und parallel an der Wurzel packen und die Übereinstimmung der Fahrzeugausstattungen mit den Homologisierungspapieren vergleichen. Ich wette, da stimmt kaum was überein. Ich habe noch nie von Verfahrne gehört, wo die Zulassungsbehörden dies überprüft hätten. Aber ich weiß insoweit auch nicht alles ....

In diesem Sinne: Die Kleinen hängt man, die Hersteller bleiben unbehelligt. Der Händler hat kaum einen Ausweg, weil er sonst 3,5 Tonner kaum noch verkaufen dürfte, jedenfalls nicht über 6,5m und für 4 Personen mit großem Küli und Vollausstattung sowie Heckträger und großer Garage.

Das Übergewicht der Fahrzeuge hat System und wird aufgrund höherer Ansprüche immer schlimmer. Die Zulassungsbehörden schließen die Augen. Die Hersteller und Händler mahnen sich gegenseitig nicht ab, und schon bleibt der Missstand am Verbraucher hängen. Und geht man dgegen vor, hört man sich stereotyp an, ja ja, der Käufer, so ein erfahrener Camper. Der mußte das doch alles viel besser wissen als der Verkäufer. Deshalb könne er diesen Mangel auch nicht geltend machen, denn schließlich habe er das alles vorher wissen müssen. Komisch nur, dass solche Fahrzeuge bei so leichter Erkennbarkeit des Mangels überhaupt produziert und konfiguriert werden und sich die Händler dafür auch noch den Kaufpreis bezahlen lassen. Sie hätten es als Abkäufer der Hersteller (Zwischenhändler) dann nämlich schon wissen müssen, bevor das Fahrzeug an den Verbraucher überhaupt weiter verkauft wurde.

Insofern sind die Kontrollen gut, die Veröffentlichung auch, nur wird sich nichts ändern, wenn man das System nicht bei den Herstellern beginnend ändert. Und da wäre das KBA zuständig aund gefordert. Was tut die Polizei denn, um das auf den Weg zu bringen. Wart Ihr, liebe Forumskollegen, nach dem Ausladen des Anhängers fertig oder geht die Story im Sinne obiger Notwendigkeiten noch weiter; hinter den Kulissen und der Öffentlichkeit?



Wenn wir jetzt bei Facebook wären würde ich den gefällt mir Button drücken! :daumen2:

cambodunum am 06 Aug 2012 11:19:42

besser kann man es nicht ausdrücken.... :daumen2:

ohnehelm am 06 Aug 2012 11:55:31

Moin,
das alles hat mir keine Ruhe gelassen und ich bin mal kurz wiegen gefahren.

Zul.Ges. Gewicht : 4,0 t

Gewogen : 3,74 t Urlaubsfertig :D

( inkl. Boot und Außenborder )

Mit dem Rest der Familie werden wir die 4,0 t erreichen.

mimi1 am 06 Aug 2012 11:58:31

mueckenstuermer hat geschrieben:Das Problem dürfte darin begründet sein, dass viele Hersteller eine angeblich 5 % Toleranz nach oben ausschöpfen, die im Rahmen der Homologisierung des Fahrzeugstyps akzeptiert werde. Diese 5 % sind bei einem 3,5 Tonner bereits 175 kg, die bei der Zuladung fehlen, obwohl sich aus den Papieren etwas anderes ergibt. Dazu kommt das Sonderzubehör, Markise, 2. Batterie, Solar, Fahrradträger usw. mit im Schnitt weiteren 150 kg. zusammen sind das über 300 kg, die von vorneherein und durchschnittlich dem angegebenen Leergewicht laut Fahrzeugschein hinzugerechnet werden müssen. Da bleibt für weiteres Gepäck und volle Wassertanks kein Raum mehr.

Die etwas "kurze" Aussage der kontollierenden Beamten, ein Womo sei kein LKW stimmt. Das sieht man schon von außen und steht auch in den Papieren. Auch ein Womo muss aber eine Zuladung haben, die der vereinbarten und üblichen Beschaffenheit entspricht. Dazu zählt, dass das Fahrzeug mit der Serien- plus der verkauften Zusatzausstattung und vollen Tanks auch eine Mindestzuladung für die "persönliche Ausrüstung" vorsehen muss; DIN 1646-2. Bei einem 4 Personenfahrzeug mit 7m Länge sind das weitere 120 kg.

Schaut man sich die üblichen 3,5 Tonner an, dann wiegen die durchschnittlich (Masse in fahrbereitem Zustand) um die 3.150 kg (ohne die meistens ausgeschöpften 5 % der angeblichen Toleranz). Dazu die übliche Sondreausstattung 150 kg, sind 3.300 kg. Dazu die weiteren 3 Personen (1 Fahrer ist im Leergewicht bereits eingerechnet) plus 225 kg, sind 3525 kg. Dazu die persönliche Ausrüstung nach DIN mit 120 kg, sind 3645 kg. Dazu die in der Regel ausgeschöpften 5 % Toleranz, also plus 175 kg, sind realistische 3.820 kg. Dies dürfte das durchschnittliche Gewicht eines 4-Personenfahrzeuges mit normaler Ausstattung und Zubehör sein.

Hand auf´s Herz: Wer hat mit Fahrrädern, Kühlschrankinhalt (natürlich 160 Liter mit 28 Liter Gefrierfach für die Urlaubsrationen), riesiger Heckgarage für Stühle, Tisch, Taucherausrüstung und Kinderspielzeugen nur 120 kg persönliche Ausrüstung dabei?? Schon mal verwogen, was das alles wiegt, was man so mitnehmen muss, wenn man nicht ins Hotel fährt? Da würde man mit 4 Personen ohne Töpfe und Fahrräder schon 80 kg ohne weiteres in 4 Flugkoffer packen. 120 kg persönliche Ausrüstung sind also sowieos ein Witz.

Und noch ein Trick, der um sich greift:

Beworben werden in den Prospekten 150 Liter Frischwassertanks. Im Kleingedruckten der Kataloge steht dann irgendwo versteckt, Masse in Farb. Zustand gemessen mit 20 Liter im Tank. Hersteller und Händler will sagen, man darf nur Wasser für 1 x aufs WC und Händewaschen mitnehmen, den Rest muss man vor Ort auffüllen. In den Fahrzeugpapieren steht von dieser Nutzungseinschränkung gar nichts. Im Kaufvertrag wird so etwas nicht ausdrücklich vereinbart. Viele lesen vorher keine Kataloge, jedenfalls nicht das Kleingedruckte. Der Kataloginhalt wird auch nicht automatisch Inhalt des Vertrages. Also tappt der Käufer und vor allem alle Familen, die nur mieten, in die nächste Gewichtsfalle. Polizei: Das ist doch kein LKW!? So was dummes. Man muss doch mit dem Womo in Urlaub fahren können, ohne am Zielort auf einen Wasserhahn angewiesen zu sein!? Viele fahren nicht zu Wasserhähnen in den Urlaub. Und selbst wenn man das machte, darf man nach der Sani keinen Meter mehr auf öff. Straßen fahren. Der öff. Stellplatz gehört aber dazu!? Und was macht man, wenn das Frsichwasser mit 150 kg zu Grauwasser geworden ist und sich nun die 150 kg im Abwassertank befinden, der tolle, nicht öffentliche Stellplatz aber keine Entsorgung vorsieht? Rausschwitzen?? Verdunsten lassen??

Die Polizei und die Zulassungsbehörden sowie insbesondere das KBA wären gut beraten, diesem Missbrauch nachzugehen, statt die Nutzer nur zu erschrecken und diese dann mit ihrem Gerümpel alleine zu lassen. Abschreckung muss sein, aber dann doch bitte das Übel auch und parallel an der Wurzel packen und die Übereinstimmung der Fahrzeugausstattungen mit den Homologisierungspapieren vergleichen. Ich wette, da stimmt kaum was überein. Ich habe noch nie von Verfahrne gehört, wo die Zulassungsbehörden dies überprüft hätten. Aber ich weiß insoweit auch nicht alles ....

In diesem Sinne: Die Kleinen hängt man, die Hersteller bleiben unbehelligt. Der Händler hat kaum einen Ausweg, weil er sonst 3,5 Tonner kaum noch verkaufen dürfte, jedenfalls nicht über 6,5m und für 4 Personen mit großem Küli und Vollausstattung sowie Heckträger und großer Garage.

Das Übergewicht der Fahrzeuge hat System und wird aufgrund höherer Ansprüche immer schlimmer. Die Zulassungsbehörden schließen die Augen. Die Hersteller und Händler mahnen sich gegenseitig nicht ab, und schon bleibt der Missstand am Verbraucher hängen. Und geht man dgegen vor, hört man sich stereotyp an, ja ja, der Käufer, so ein erfahrener Camper. Der mußte das doch alles viel besser wissen als der Verkäufer. Deshalb könne er diesen Mangel auch nicht geltend machen, denn schließlich habe er das alles vorher wissen müssen. Komisch nur, dass solche Fahrzeuge bei so leichter Erkennbarkeit des Mangels überhaupt produziert und konfiguriert werden und sich die Händler dafür auch noch den Kaufpreis bezahlen lassen. Sie hätten es als Abkäufer der Hersteller (Zwischenhändler) dann nämlich schon wissen müssen, bevor das Fahrzeug an den Verbraucher überhaupt weiter verkauft wurde.

Insofern sind die Kontrollen gut, die Veröffentlichung auch, nur wird sich nichts ändern, wenn man das System nicht bei den Herstellern beginnend ändert. Und da wäre das KBA zuständig aund gefordert. Was tut die Polizei denn, um das auf den Weg zu bringen. Wart Ihr, liebe Forumskollegen, nach dem Ausladen des Anhängers fertig oder geht die Story im Sinne obiger Notwendigkeiten noch weiter; hinter den Kulissen und der Öffentlichkeit?


Dem gibts nichts mehr hinzu zu fügen! :gut:

Unser LMC A728G wiegt lt Hersteller 3124 kg im "Fahrbereiten Zustand", lt. Waage waren es dann 3460 kg. Allerdings mit vollem Wassertank. Nach Anfrage beim Händler passierte erst garnichts. Erst als ich dem Händler deutlich gemacht habe, dass ich beabsichtige den Kaufvertrag zu wandeln da das Fahrzeug schon mit mir als Fahrer überladen ist und ich es somit nicht nutzen kann, wurde dann ganz unkompliziert ne Luftfederung verbaut und ne Auflastung auf 4,0T eingetragen. Natürlich mit voller Kostenübername.... Trotzdem müssen wir 2 Erwachsene mit einem Kind uns überlegen was wir einladen.

heiinjoy am 06 Aug 2012 13:20:38

Hallo Mückenstürmer,

wir wissen seit langem um die Problematik. Auf Info Veranstaltungen und in unseren Arbeitskreisen, auch bei einem hier ansässigen Womo-Hersteller, wird immer wieder der Finger in diese Wunde gelegt. Die Politik (von da kommt die Einsatzanforderung) konnten wir bisher nicht bewegen - genausowenig wie unsere Lobby. Die Womohersteller kennen die Problematik auch. Sie verweisen auf entsprechend aufgelastete Fahrzeuge. Mit den Ansprüchen an Sicherheit, Ausstattung, Komfort, Größe usw., die vom Endkunden kommen, ist halt die 3500kg Grenze nicht mehr so einfach machbar. Da sich hier wohl insgesamt (meine persönliche Einschätzung) nichts oder nicht viel bewegen wird, rate ich jedem, der hier Probleme hat, den Führerschein der Klasse C 1 zumachen. Damit ist er zumindest die Problematik der Überladung los. Ich denke auch, das die Mühe und der finanzielle Aufwand das Ergebnis rechtfertigen.
Und mit Fahrzeugen über 3500kg kann man auch sehr gut reisen (meine Erfahrung).

In diesem Sinne allen einen schönen Tag

Heiinjoy

martino35 am 06 Aug 2012 13:33:17

brainless hat geschrieben:Bei diesem reißerischen Tenor wäre es natürlich nicht sonderlich dienlich, von den vielen Wiegeprotokollen zu reden, die keine Beanstandung ergaben.

Solche "Reportagen" sind Mumpitz - mehr nicht,


Volker :wink:


Im Beitrag heisst es doch bei 3:03 ganz klar: "JEDES Fahrzeug das die Beamten überprüfen bringt zuviel auf die Waage".

Von reisserisch kann hier keine Rede sein (würde ich dem ZDF auch nicht unbedingt unterstellen), vielmehr ist das Ergebnis der Kontrolle erschreckend.

Gast am 06 Aug 2012 14:08:17

heiinjoy hat geschrieben:...rate ich jedem, der hier Probleme hat, den Führerschein der Klasse C 1 zumachen...


Das ist auch so ein Thema, die neuen Führerscheinklassen. Alle planerische Intelligenz, alle Umsicht der Standardisierung und alle Klugheit gesetzgeberischen Handelns finden doch wohl hier ihren Kulminationspunkt, wo ein ganzes Land im Nachhinein plötzlich feststellt, das man sogar die eigene Feuerwehr lahmlegt, wenn man das so umgesetzt hätte.

:gruebel:

Ich bleibe dabei: Die Anhebung der Gewichtsgrenze für Wohnmobile auf 4,5 Tonnen wäre ein Sicherheitsgewinn gegenüber der jetzigen Situation.

heiinjoy am 06 Aug 2012 14:28:58

Hallo aldebaran,

die 3500kg Grenze gibt es innerhalb der EU schon immer - nur bei uns nicht. Daher die Anpassung. Das hiervon auch die Feuerwehr, DRK, THW, Polizei usw. betroffen sind, wußte man schon Jahre vorher. Man hätte also bequem Vorsorge treffen können. Aber wie heißt es immer: Weihnachten kommt plötzlich und vollkommen überraschend - jedes Jahr. Mit dem Gejammere der betroffenen Verantwortlichen wollen diese nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken verantwortlich zuhandeln. Den FS der Kl. C 1 etv. mit dem Zusatz E zumachen, ist wahrlich kein Hexenwerk und bleiben wir bei unserem Hobby, finanziell auch leistbar. € 1200 oder 1300 im Verhältnis zum Preis und den laufenden Kosten eines Womos und unserer Reisen - da sollte man aufhören zu jammern.
Viele von uns wollen allerdings die Bequemlichkeit eines großen Womos mit allem Pipapo mit den Vorzügen eines PKW - das geht nun mal nicht. Im Leben muß man sich halt mal des öfteren entscheiden und sollte dann auch zu seiner Entscheidung stehen und nicht jammern.



Heiinjoy

Gast am 06 Aug 2012 15:02:02

heiinjoy hat geschrieben:Hallo aldebaran,

die 3500kg Grenze gibt es innerhalb der EU schon immer - nur bei uns nicht. Daher die Anpassung. Das hiervon auch die Feuerwehr, DRK, THW, Polizei usw. betroffen sind, wußte man schon Jahre vorher. Man hätte also bequem Vorsorge treffen können. Aber wie heißt es immer: Weihnachten kommt plötzlich und vollkommen überraschend - jedes Jahr. Mit dem Gejammere der betroffenen Verantwortlichen wollen diese nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken verantwortlich zuhandeln. Den FS der Kl. C 1 etv. mit dem Zusatz E zumachen, ist wahrlich kein Hexenwerk und bleiben wir bei unserem Hobby, finanziell auch leistbar. € 1200 oder 1300 im Verhältnis zum Preis und den laufenden Kosten eines Womos und unserer Reisen - da sollte man aufhören zu jammern.
Viele von uns wollen allerdings die Bequemlichkeit eines großen Womos mit allem Pipapo mit den Vorzügen eines PKW - das geht nun mal nicht. Im Leben muß man sich halt mal des öfteren entscheiden und sollte dann auch zu seiner Entscheidung stehen und nicht jammern.



Heiinjoy



:daumen2: :daumen2: :daumen2:

cambodunum am 06 Aug 2012 15:09:59

nicht nur Feuerwehr..ich denk auch an die ganzen Handwerker..ich hab einen Klienten, der eine GaLa Bau Ausbildung hat..da geht ohne Anhängerschein nix mehr..nur, wei soll der Junge das zahlen ?

surfbusalex am 06 Aug 2012 15:16:44

aldebaran hat geschrieben:
heiinjoy hat geschrieben:...rate ich jedem, der hier Probleme hat, den Führerschein der Klasse C 1 zumachen...


Das ist auch so ein Thema, die neuen Führerscheinklassen. Alle planerische Intelligenz, alle Umsicht der Standardisierung und alle Klugheit gesetzgeberischen Handelns finden doch wohl hier ihren Kulminationspunkt, wo ein ganzes Land im Nachhinein plötzlich feststellt, das man sogar die eigene Feuerwehr lahmlegt, wenn man das so umgesetzt hätte.

:gruebel:

Ich bleibe dabei: Die Anhebung der Gewichtsgrenze für Wohnmobile auf 4,5 Tonnen wäre ein Sicherheitsgewinn gegenüber der jetzigen Situation.


:daumen2: :daumen2: :daumen2:

thoba am 06 Aug 2012 19:20:51

heiinjoy hat geschrieben:...Aber wie heißt es immer: Weihnachten kommt plötzlich und vollkommen überraschend - jedes Jahr. Mit dem Gejammere der betroffenen Verantwortlichen wollen diese nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken verantwortlich zuhandeln.


Auch von mir den Daumen hoch !!

Und es geht ja noch weiter mit den irrsinnigen Gesetzen:
Geschwindigkeit > 3,5 T --> 100 km/h ! Und beim ersten Berg wirst du ausgebremst, weil das LKW Überholverbot greift. Warum schafft man es in einer Demokratie und besonders in umserem Staate nicht, viele Dinge vernünftig zu Ende zu denken und zu regeln ??? :(

FG Thoba (der mit eine Heavy Fahrgestell und 4t genug Gewichtsresere hat)

Gast am 06 Aug 2012 19:32:19

Lieber Gott (oder sonstwer),
ich danke Dir, dass ich noch den grauen Lappen habe und mir bei meinem 4,6-Tonner bei 1100 kg Zuladung keine Gedanken machen muss..

merken-remagen am 06 Aug 2012 20:20:39

Hallo,

da bietet vor ca 3 wochen im forum jemand ein wohnmobil zum verkaufen an zimmlich neu, ein rimor ti auf ford transit mit zwillingsbereifung ges.gew. 3.5 tonnen, länge 7.45 mit ahk, mit luftfederung ( gottseidank ) mit klima innen, mit solar, mit gelbatterien also mind 2, mit markise u vorzelt, mit fahrradtr. usw.usw.

da bin ich fast überzeugt das der schon leer überladen ist, was sagt ihr dazu ?

gruß
h peter

Gast am 06 Aug 2012 21:04:03

Den < 3500 Kg Rimor sagt man tatsächlich eine hohe Zuladung,
bis zu 700 Kg , nach.
Und die Transit Mk 6 mit Zwillingsbereifung kann man problemlos
auf 3,85 t auflasten.

Gast am 06 Aug 2012 23:08:05

wir haben letzens schon über die unnötigen gewichtskontrollen diskutiert, ohne ergebnis
--> fahrzeuge sind trotz 3,5t für höhere lasten ausgelegt
--> unfälle sind nicht bekannt, usw
meine meinung dazu: es sollte navis/handys mit app geben, der vor solch unnötigen kontrollen warnt. wäre der erste abbonent, wie bei blitzer de

man kann sich also fürtrefflich streiten. ich persönlich lebe seit langem wegen der blockwartmentalität einiger, die sogar noch mehr kontrolle fordern und der andauernden gängelei mit noch mehr vorschriften grundsätzlich nach dem alten spontiprinzip legal-illegal-scheißegal.
und boykottiere diese wo ich nur kann, sei es als radarwarner usw.

vor einigen jahren hat unsere junge verwandschaft für das führen eines 7,5to kipper einen neumodischen führerschein benötigt. problem gelöst: FS für 500 oder 700E in PL gemacht, 6 mo dort gemeldet, FS innerhalb 1wo mit 100% garantie bestanden. ich habs unterstützt hauptgrund war die fahrlehrer. und vorschriftenmacher - lobbys nicht weiter zu unterstützen, eu hin oder her wieso muß die jugend einen FS machen, den wir mit dem 3er serienmäßig erhielten. die regierung hätte sich nur verweigern müßen
lg
olly

Sandee am 07 Aug 2012 09:38:48

Die grossen SUVs kratzen heute schon an der 3500kg Grenze
und spätestens, wenn die Politikergattin, mangels passendem Führerschein,
so einen Bomber nicht mehr zum Tennisplatz bewegen darf,
wird da schnell Bewegung in die Sache kommen und die Gewichtsgrenze angehoben. :wink:

brainless am 07 Aug 2012 13:32:14

Fast hätte ich den Smiley hinter Deinem Post übersehen.

Dann hätte ich gedacht, du hättest den Blödsinn ernst gemeint,



Volker

indianer-1 am 28 Sep 2012 16:39:43

Hallo Gemeinde

Gestern Wohnmobil gewogen, "reisefertig?!?!"
Giottiline Therry" Black Edition" 3Ltr. Comformatic, Vollausstattung. Anhängerkupplung, 2 Fahrräder. Bin übrigens sehr zufrieden mit dem Womo, bisher 11000 km gefahren 1 Jahr alt.
Beladen mit Fahrer 90kg und Beifahrerin 60kg, 3/4 Dieseltank gefüllt, Wasser leer 2 Alugasflaschen, Abwasser leer, Proviant, Getränke, Kleidung halt alles was Mensch so braucht, natürlich wenig davon, da man ja alles vor Ort kaufen kann. Waage geeicht 3600kg, also Übergewicht. Sollte mit dem Gewicht in Deutschland doch kein Problem sein, oder sehe ich das falsch?
Würde ja auflasten, aber mein Schwiegersohn, hat nur den Führerschein
bis 3,5 t. Fürs Ausland würde ich sowieso einen Hänger mit Roller darauf mitnehmen.
Somit glaube ich sind also Wohnmobile mit 740cm Länge fast alle überladen.
Übrigens Leergewicht laut KFZ Schein 2935kg.

Wolfgang

urmel71 am 28 Sep 2012 16:45:16

indianer-1 hat geschrieben: Waage geeicht 3600kg, also Übergewicht. Sollte mit dem Gewicht in Deutschland doch kein Problem sein, oder sehe ich das falsch?


Null Probleme!! aber warte ab, bis sich hier wieder die hauptamtlichen Bedenkenträger zu Wort melden :-)

walter7149 am 28 Sep 2012 17:14:50

indianer-1 hat geschrieben:Übrigens Leergewicht laut KFZ Schein 2935kg.

Wolfgang


Prüfe mal dein leergewicht, vielleicht bzw. höchstwahrscheinlich sind da schon 100 kg zuviel.

berni1 am 28 Sep 2012 17:21:20

indianer-1 hat geschrieben:Hallo Gemeinde

Gestern Wohnmobil gewogen, "reisefertig?!?!"
Giottiline Therry" Black Edition" 3Ltr. Comformatic, Vollausstattung. Anhängerkupplung, 2 Fahrräder. Bin übrigens sehr zufrieden mit dem Womo, bisher 11000 km gefahren 1 Jahr alt.
Beladen mit Fahrer 90kg und Beifahrerin 60kg, 3/4 Dieseltank gefüllt, Wasser leer 2 Alugasflaschen, Abwasser leer, Proviant, Getränke, Kleidung halt alles was Mensch so braucht, natürlich wenig davon, da man ja alles vor Ort kaufen kann. Waage geeicht 3600kg, also Übergewicht. Sollte mit dem Gewicht in Deutschland doch kein Problem sein, oder sehe ich das falsch?
Würde ja auflasten, aber mein Schwiegersohn, hat nur den Führerschein
bis 3,5 t. Fürs Ausland würde ich sowieso einen Hänger mit Roller darauf mitnehmen.
Somit glaube ich sind also Wohnmobile mit 740cm Länge fast alle überladen.
Übrigens Leergewicht laut KFZ Schein 2935kg.

Wolfgang


Jetzt seit ihr nur zu zweit - gibt es die black edition nicht auch mit Hubbett (55kg) und hat sie nicht auch 4 Sitzplätze ? - wenn bei 2eien schon Überladen, wie sieht´s dann bei 4 aus ?

Gast am 28 Sep 2012 17:24:46

:roll: ich denke er wird auch bei 4 Personen überladen sein :roll:

Ist aber nur eine Vermutung!!!

wolfherm am 28 Sep 2012 17:28:48

Stephan1 hat geschrieben::roll: ich denke er wird auch bei 4 Personen überladen sein :roll:

Ist aber nur eine Vermutung!!!


Ich habe jetzt auch sehr lange überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass du richtig liegst mit deiner Vermutung. :D

indianer-1 am 28 Sep 2012 17:33:52

Black Edition gibt es nicht mit Hubbett, natürlich habt Ihr recht mit
4 Personen total überladen, fahre aber nur zu zweit und somit Platz
ohne Ende.

:D

rimor am 28 Sep 2012 17:51:11

Wir haben einen Rimor Nemho 58,ehemals 3,5t. Bei einer Überprüfung
des reisefertigen Womos hab ich fast einen Herzkasper bekommen.
Glatte 4t brachte er auf die Waage. Jetzt aufgelastet auf 4t ist mir
wohler. Das leere Fz. hat schon 3,2t mit den ein und angebauten
Zubehöhr gehabt. Mein Gewicht ,100l Wasser, etwas im Kühli und
die Räder das währe es und die Frau mus das Haus hüten. Sie darf
wieder mitfahren. Ich denke auch das ein 3,5t Womo mit 7,4m mit
dem Gewicht nicht klar kommt.

Rimor

tober am 28 Sep 2012 21:07:00

rimor hat geschrieben:Wir haben einen Rimor Nemho 58,ehemals 3,5t. Bei einer Überprüfung
des reisefertigen Womos hab ich fast einen Herzkasper bekommen.
Glatte 4t brachte er auf die Waage. Jetzt aufgelastet auf 4t ist mir
wohler. Das leere Fz. hat schon 3,2t mit den ein und angebauten
Zubehöhr gehabt. Mein Gewicht ,100l Wasser, etwas im Kühli und
die Räder das währe es und die Frau mus das Haus hüten. Sie darf
wieder mitfahren. Ich denke auch das ein 3,5t Womo mit 7,4m mit
dem Gewicht nicht klar kommt.

Rimor


Es gibt ja auch den 3,5t trööt. Da sind viele die damit zurechtkommen. Bei 7,40 wird es nur klappen bei verzicht auf "unnötigen luxus" :D Was das ist muss jeder (für sich) selber wissen 8)
Bei mir würde es auch nicht funktionieren :D

bluestar11 am 28 Sep 2012 22:16:36

Kann mir jemand helfen, ich finde den Beitrag unter dem link nicht... :oops:

carthagocliff am 29 Sep 2012 10:40:55

indianer-1 hat geschrieben:............. gewogen "reisefertig"...............

..............Wasser leer..................



Na, ganz reisefertig ist das wohl nicht :wink: Oder verstehe ich was ganz falsch ?? Ansonsten kommen da noch 100 bis 150 kg dazu :roll:

C.

indianer-1 am 29 Sep 2012 11:11:10

O.K.ganz reisefertigist es noch nicht, da ich aber vorerst nur in Deutschland
bleibe, nehme ich halt noch 20 Liter Wasser mit und fülle eben dort auf
wo ich hinwill. Diesel bekomme ich auch an jeder Ecke.
Natürlich muß man ohne Auflastung einige Unanehmlichkeiten in Kauf
nehmen, aber ich kann damit leben.

Wolfgang

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