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Ab wann lohnt eine Tankflasche? 1, 2, 3, 4, 5


ossi2 am 16 Nov 2014 21:47:13

Hallo zusammen,
ich habe schon viel über die Vorteile von Tankflaschen gehört, dass man sie überall bzw. europaweit günstig auftanken kann usw. Aber sie hat doch auch einen nicht unerheblichen Nachteil gegenüber den "normalen" Gasflaschen: den Anschaffungspreis!
Ab wann oder für wen lohnt sich die Anschaffung?
Wenn man 2-3 mal im Jahr für max. 2 Wochen (auch Ausland) und das eine oder andere lange Wochenende (in Deutschland) unterwegs ist, lohnt sich trotzdem die Anschaffung?
Als Neuling bin ich für jegliche Aufklärung dankbar :-)

Ciao ossi

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PLA am 16 Nov 2014 21:52:25

Ob es sich jemals rechnet, weiß ich nicht, aber ich habe gleich zwei Tankflaschen, und möchte sie nicht mehr missen. Es ist ein reiner Komfortgewinn, nie mehr Flaschenwechsel, keine halbvollen Flaschen tauschen usw.

ossi2 am 16 Nov 2014 22:00:10

Wenn man zwei normale Gasflaschen dabei hat, dann müsste das doch locker für den 2-Wochen-Urlaub reichen, auch wenn eine davon fast leer ist, oder? Und zuhause kann man dann die leere doch dann wieder tauschen, oder wo ist mein Denkfehler?
Ist das wirklich so umständlich?
Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde diese Gasflaschen auch toll, ich brauche allerdings noch eine Rechtfertigung für meine Finanzministerin :-)

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haballes am 16 Nov 2014 22:06:25

Wir haben obiges Reiseverhalten und sind eigentlich "Verschwender", heißt wir heizen übermäßig, stellen auch nicht runter, wenn wir nicht im Mobil sind und lassen den Boiler durchgehend an. Ich habe seit 2011 noch nie eine Flasche unterwegs nachfüllen lassen müssen. Einzig vor einer längeren Fahrt achte ich darauf, daß sie voll sind. Mein Gasmann füllt auf oder vergütet die Restkilos. Ich werde es nicht tun, solange wir nur 60 Übernachtungen im Jahr haben. Die Umschaltautomatik dagegen ist super praktisch.

msfox am 16 Nov 2014 22:09:09

Ab wann rechnet sich der Kauf eines ganzen Wohnmobils? Könnte ich jetzt mal als Gegenfrage stellen...
Die Flasche selbst kostet sicher etwas mehr. Aber der Wertverlust sollte sich in Grenzen halten. Wenn ich solche Rechnungen aufstelle, nehme ich meist nicht den den reinen Anschaffungswert, sondern eher den Wertverlust.
Wir waren dieses Jahr 3 Monate unterwegs und ich hab mich danach geärgert, dass ich mich nicht früher mit dem Thema Gastankflasche beschäftigt hatte. Was sind wir wegen Gasflaschentausch rumgefahren. Und in Italien gab's das Zeug zum Befüllen an jeder Tankstelle.
Wir haben 2x 5Liter (paßt max. in Gaskasten oder 1x11L). Im schlimmsten Fall ist in einer noch ein minimaler Rest. Bleiben also für den Start in den Urlaub etwas mehr als 5Liter. Mit Tankflasche kann ich einfach wieder voll machen und bin im Urlaub entspannter.
Mit beginn der neuen Saison ist nächsten Jahr bei mir auf alle Fälle die Anschaffung einer solchen Flasche eingeplant. Die Investition in den Komfortgewinn ist es mir einfach wert.
Wenn man zwei normale Gasflaschen dabei hat, dann müsste das doch locker für den 2-Wochen-Urlaub reichen, auch wenn eine davon fast leer ist, oder?

In diesem Fall würde dir ja nur ein Gastankflasche reichen - du hättest den gleichen Effekt. 2 Gasflaschen kosten ja auch eine gewissen Pfand! Diesen kann man von an Anschaffungskosten schon wieder abziehen.

thomas56 am 16 Nov 2014 22:09:34

Lohnen tut sich ein Tank erst, wenn du die Erkenntnis erlangst, dass dir Komfort wichtiger ist als Geld!

ossi2 am 16 Nov 2014 22:20:44

Was kostet denn üblicherweise der Tausch einer normalen 11kg-Flasche bzw. was kostet die Tankfüllung einer 11kg-Tankflasche?

mercurius46 am 16 Nov 2014 22:27:14

Hallo ossi,

nein, eine Tankflasche "lohnt" sich nicht! Auch ein Wohnmobil "lohnt" sich nicht. Lohnen tut sich nur der Schnäppchen-Flug nach Antalya, wenn die Reiseveranstalter die letzten freien Hotelbetten-Kontigente auffüllen (müssen). Eine Woche für EUR 298,- inkl Halbpension. Verlängerung möglich, damit allfällige Verluste minimiert werden.

Wenn Du aber zu all' den Freiheitsliebenden gehörst, die selbst entscheiden wollen wann sie wohin fahren wollen, wenn Du selbst entscheiden willst, wie lang Du irgendwo bleiben willst, und wenn Dir die blöde Schlepperei von leeren Gasflaschen zum Halse raus hängt, dann "lohnt" sich für Dich eine Tankflasche (= ca. EUR 400,-).

Ein Wohnmobil eignet sich nicht für Leute, die einen möglichst billigen Urlaub machen wollen. Je nach Größe und Ausstattung des von Dir gewählten Mobils kostet Dich der gefahrene Kilometer zwischen EUR 1,- und 2,-. Bei durchschnittlich 10.000 km/Jahr sind das zwischen EUR 10.000 und 20.000, die (wenn man sich nichts vormacht) an Kosten für Unterhalt und Wiederbeschaffung anfallen. Will sagen: Du brauchst schon mind. EUR 800,-/Monat freies Geld, wenn Du über die Runden kommen willst.

Fällt Dir was auf - macht es Klick?

PS: Eine frisch gefüllte Tauschflasche kostet im Moment ca. EUR 22,-. Das Befühlen einer Tankflasche ca. EUR 12,-.

ossi2 am 16 Nov 2014 22:45:11

danke für eure Antworten, jetzt kann ich mir doch ein Bild machen.
Bisher haben wir nur gemietet und da waren immer volle Flaschen dabei und man musste sich keine Sorgen machen, wo man neue Flaschen herbekommt.

Beduin am 16 Nov 2014 22:55:14

Bei mir ist´s/war´s reine Bequemlichkeit. Der Gasflaschenkasten von meinem Eura ist so eng :evil: dann noch die Duomatik............... da war bei jedem Flaschenwechsel fluchen u schimpfen angesagt.



Alugas wechseln kost so um die 17-20€ im Normalfall, nach oben viel Luft, je nachdem wo du bist.
Bei den Tankflaschen wird nach Liter abgerechnet, in meine gehen 21,5 Liter rein.
Kostete damals 220€

mcdudel am 16 Nov 2014 23:07:24

Aus Bequemlichkeit habe ich mich nach Jahren für eine 13 KgTankflasche entschieden. Bin unabhängig & kann überall in Europa nach tanken wenns mal brenzlig wird.
Ich hatte zwei Alu 11Kg wegen Gewichtsersparnis & Rücken, kommste sehr lange mit hin wenn sie gefüllt sind. 1 Füllung kostet ca. 18,--€, sind Tagespreise wie auch Öl
Tankflasche ca. 13,--€

reisemobil.online.cx am 16 Nov 2014 23:10:43

Vielleicht noch ein anderer Aspekt. Es soll Wohnmobilisten geben die mit einem nicht ganz so leichten Mobil, aber 3,5t unterwegs sind und mit jedem Kilo rechnen müssen. Mit einer Tankflasche kann man die zweite Reserveflasche, also ca. 20kg, sparen. Man kann ja jederzeit nachtanken und muß nur bei Frost eine zweite Flasche mitnehmen. Nimmt man eine Alutankflasche, spart das nochmal ein paar Kilo gegenüber der Stahlflasche und kann vielleicht ein zweites Fahrrad mitnehmen :-)

Michael

hexagon am 16 Nov 2014 23:18:05

Hallo Ossi2,
und wenn du die Tankflasche dort kaufst ist sie ab 249,95€ zzgl. 14,95€ Versand nach Deutschland zu bekommen.

--> Link

ossi2 am 16 Nov 2014 23:32:47

Worauf muss man denn beim Kauf einer Tankflasche achten?
Es gibt ja z.B. bei eBay auch eine für 195,- incl. Versand:
Link zum eBay Artikel

hexagon am 16 Nov 2014 23:56:04

Hallo Ossi2,
ist aber eine Stahlflasche und somit hast du keine Gewichtseinsparung. Ferner müssen alle Tankflaschen nach 10 Jahren auf Dichtigkeit und Funktion überprüft werden. Bei Gebrauchtkauf solltest du darauf achten wie lange die Tankflasche noch zulässig ist.

mcdudel am 17 Nov 2014 00:13:07

ossi2 hat geschrieben:Worauf muss man denn beim Kauf einer Tankflasche achten?
Es gibt ja z.B. bei eBay auch eine für 195,- incl. Versand:
Link zum eBay Artikel



die ist auch in Ordnung, bist bei der Gasfachfrau in besten Händen.
wie der Vorschreiber schon erwähnte ist Alu natürlich leichter & auch teurer

ossi2 am 17 Nov 2014 09:31:13

Auf das Gewicht müssen wir nicht so sehr achten, wir haben einen 3,85-Tonner mit ordentlich Zuladung gekauft. Dann werde ich mich wohl mal genauer mit der Gasfachfrau auseinander setzen.
Wenn ich das richtig sehe, gibt es dort ja verschiedene Betankungsanschlüsse. Und da ist wohl noch ein Unterschied zwischen Direkt- und Fernbetankung. Und haben nicht alle Tankflaschen eine Füllstandsanzeige?
Fragen über Fragen, wie ihr seht, bin ich noch absoluter Laie in Bezug auf Gasflaschen, weil wir bisher nur gemietet hatten, und da war das Gas einfach immer da :-)

Trotzdem wäre ich euch dankbar, wenn ihr noch ein bisschen Geduld aufbringen könntet, und mich noch weiter aufklären könntet.

Danke ossi

rolf51 am 17 Nov 2014 09:36:17

Hallo,
mit dem Tankflaschenkauf wäre ich noch vorsichtig, bis eine durchschaubare Regelung für den Tüv gefunden ist.
Tankflasche lohnen, nein. Bequemlichkeit, ja

ossi2 am 17 Nov 2014 09:48:57

Ich stolpere gerade über folgenden Satz bei der Gasfachfrau: "Flaschen dürfen ausschließlich vom ausgebildeten Fachpersonal befüllt werden ..."
Ich dachte, man kann selber an jeder normalen Tankstelle mit Auto- oder LPG-Gas tanken?!?

thomas56 am 17 Nov 2014 09:56:20

nur wenn du dir von einem Schweisserfachbetrieb eine Halterung anfertigen lässt, die die Kraft von 20G zulässt!

xbmcg am 17 Nov 2014 10:05:53

Also ich überlege auch, ob sich eine Nachrüstung lohnt.

Ich habe hinten drin 2 Gasflaschen a 11kg und eine DUO-Control mit Crash-Sensor. Also recht modern ausgestattet.

Was mich immer wurmt ist, dass ich nie weiss, wieviel Gas ich noch habe und wieviel ich so verbrauche. Ich komme
an die Flaschen schlecht heran, muss das Moped vorher aus der Garage holen oder zumendest abzurren, um die
Dinger zu wiegen, bevor ich losfahre.

Das finde ich immer sehr lästig. Irgendwann schaltet die DUO-Control um, ich schaue aber auch nicht jeden Tag nach,
ob sie umgeschaltet hat oder nicht - und weiss deshalb nicht, wie lange die zweite Flasche wohl noch hält. Deswegen
muss ich versuchern, sobald ich die Anzeige in Rot sehe, die leere Flasche mal zu tauschen.

Ich habe Pfandflaschen von Tyczka Gas (Rot, die bekomme ich im Norden nicht getauscht (Rheingas?).

Es ist alles sehr umstänndlich, und verbreitet Stress im Urlaub, der ja zur Erholung dienen soll.

Wenn ich länger verreisen will, muss ich halbvolle Gasflaschen abgeben um beide voll mitnehmen zu können. Auch das nervt.

Deshalb würde ich sogar etwas mehr Geld in die Hand nehmen und einen festen Gastank unterm WoMo einbauen lassen,
mit Fernanzeige / Fernbetankung usw, und die Gasflaschen ganz weglassen. Abgesehen davon ist diese Art Montage wahrscheinlich
sogar sicherer und von der Lastverteilung (vor der Hinterachse) auch besser. Da reicht dann auch ein 50 Liter Tank,
entspricht in etwa 20kg Gas, ich brauche keine DUO-Control und habe einen zusätzlichen Schrank in der Garage z.B. für
die Moped Klamotten und Helme. Man könnte auch einen größeren Tank einbauen, aber ich denke das muss nicht unbedingt sein,
außer man hat vor 3-4 Wochen autark stehen zu können, ohne eine Tanke anfahren zu müssen. Die neuen Tanks müssen auch nicht mehr
alle 10 Jahre zur Druckprüfung ausgebaut werden - wäre also auch ein weiteres Argument. Wynen GAS bietet wohl die Umrüstungen an.

So ist der Plan. Rechnen wird sich das sicher nie, aber was ist ein entspannter Stress-Less Urlaub wert?

haballes am 17 Nov 2014 10:15:50

xbmcg hat geschrieben:...Das finde ich immer sehr lästig. Irgendwann schaltet die DUO-Control um
...ob sie umgeschaltet hat oder nicht - und weiss deshalb nicht, wie lange die zweite Flasche wohl noch hält.
.... muss ich halbvolle Gasflaschen abgeben um beide voll mitnehmen zu können. Auch das nervt.
?



Wenn du einmal zwei randvolle Pullen anschließt und dann die Duocontrolknöppe so drückst, das erst das Zentralventil, dann das der Hauptflasche und zuletzt das der Reserveflasche öffnet, dann hast du die Reihenfolge und kannst es dir zum Beispiel so einrichten, daß die Flasche, wo du am einfachsten dran kommst zuerst leer wird.
Es gibt eine Fernanzeige in Verbindung mit dem Eis-Ex, wo du siehst, ob die Reserveflasche genutzt wird.

Es gibt viele Gashändler, die nachfüllen oder dir das Restgas gutschreiben.

Lancelot am 17 Nov 2014 10:16:49

xbmcg hat geschrieben: So ist der Plan.


Ein anderer (lowcost-) Plan wäre

- Fernanzeige für die DuoControl : damit siehst Du innen im Fahrzeug ganz bequem, welche Flasche aktiv ist, welche leer
- Umrüstung auf graue Tauschflaschen : die kriegst Du überall getauscht

Wenn Du´s wirklich bequem haben willst, mach einen Tank drunter :)

rkopka am 17 Nov 2014 10:37:06

thomas56 hat geschrieben:nur wenn du dir von einem Schweisserfachbetrieb eine Halterung anfertigen lässt, die die Kraft von 20G zulässt!

20G ??

20g(ramm) wäre eine Masse
20g(Erdbeschleunigung) wäre ein Beschleunigungswert

Kraft wäre N(ewton)

RK

xbmcg am 17 Nov 2014 10:38:01

Wie gesagt, bevor ich mit den Tankflaschen hantiere, wäre die Tank Lösung wohl wesentlich attraktiver.

Zumal wenn ich eine Tankflasche und eine Tauschflasche betreibe, ist das Problem ja nicht vom Tisch.
Entweder fahre ich die "Reserveflasche" nur spazieren, oder die leert sich immer mal Stück für Stück, wenn
ich nicht schnell genug nachtanke. Die Ungewissheit wächst wieder mit der Zeit und das Problem bleibt...

Und dann muss ich auch noch alle 10 Jahre die Schläuche und die Regler (DUO-Control?) wechseln, was auch Geld
kostet. Bei der Tanklösung ist dann nur ein Regler und ein CS / Schlauch zu wechseln...

Eine Fernanzeige für die DUO-Control zeigt mir ja nur, welche Flasche aktiv ist, aber nicht wieviel Gas
noch drin ist. Es gab früher mal so ein System unter den Gasflaschen für den Füllstand, ich glaube Schnatterente
hat das bei sich verbaut und in Seinem Blog erwähnt... Aber wenn ich mir den den Preis dafür ansehe, dann
ist die Tankflasche damit wohl schon fast bezahlt und das System wird auch nicht mehr angeboten...

thomas56 am 17 Nov 2014 10:47:00

Schläuche gibt es beim Tank nicht. Bei einem Tank mit Prüfanschluss hast du gleichzeitig eine Gasaussensteckdose für Gasgrill oder Sonstiges.
Wer nicht im Winter fährt, kommt wohl mit 50l aus und ausserdem ist der Tank ja zusätzlich und die Flaschenanlage kann ja nach Bedarf auch genutzt werden.

haballes am 17 Nov 2014 10:54:05

xbmcg hat geschrieben:Und dann muss ich auch noch alle 10 Jahre die Schläuche und die Regler (DUO-Control?) wechseln, was auch Geld
kostet.

Eine Fernanzeige für die DUO-Control zeigt mir ja nur, welche Flasche aktiv ist, aber nicht wieviel Gas
noch drin ist....


Schläuche wechseln alle zehn Jahre? Ich bin Fuffzich. So werde ich eventuell noch zweimal Schläuche wechseln, danach hänge ich selber an solchen. :lach:

:wink: Les doch mal weiter oben meine kleine Anleitung.
Wenn du die Duo-control etwas überlegt "drückst", dann startest du immer mit der jeweils leersten Flasche, also beim Austausch immer wechselnd. So entstehen keine halbvollen Flaschen.

xbmcg am 17 Nov 2014 11:04:59

Die Außensteckdose für den Grill hab ich schon nachgerüstet und eintragen lassen (bei der letzten Gasprüfung).

Aber um so besser, dass man beim Tank noch weniger Aufwand hat. Die bestehende Anlage mit den Tankflaschen
würde ich bei der Gelegenheit komplett zurückbauen (lassen). Der Tank reicht ja völlig aus und dank Füllstandsanzeige
weiss man immer, wieviel noch drin ist und wann man nachtanken muss.

Damit erreicht man einen Gewinn an Stauraum und eine bessere Gewichtsverteilung auf den Achsen. Die 22kg Gas
reichen ja in der Regel locker, nur kann man erst "nachfüllen", wenn mindestens 50% leer sind (Tauschflasche), bei
der Tank-Kösung (Tankflasche oder Gastank) kann man immer und überall nachfüllen und weiss auch stets wieviel
noch da ist. Das nenne ich Comfort.

Hallo Haballes,

Ich kenne die DUO-Control und genau so mach ich es. Die jeweils angebrochene Flasche wird nach dem Tausch die "Erste"
und die neue volle ist dann immer die "Reserve". Und bei der Gelegenheit wiege ich sie auch noch, um zu wissen, wieviel
in etwa noch drin ist - ist aber alles unnötig umständlich.

bonjourelfie am 17 Nov 2014 11:19:12

Hallo,

ich möchte noch einen Aspekt einbringen, Wintercamping.
Wir hatten vor zwei Jahren während eines einwöchigen Winterurlaubs im Allgäu fast permanent -20 Grad. Jeden zweiten Tag brauchten wir eine neue Gasflasche. Wir waren froh, dass wir nicht dauernd "anspannen" mussten, Flasche auf den Schlitten, im Dorf konnte man tauschen, die nächste Gastankstelle war weit entfernt. Die meisten Wintercampingplätze haben auch Tauschflaschen vorrätig
Ebenso bei einem mehrwöchigen Standurlaub im Winter in Spanien. Auf dem CP konnten wir eine spanische Flasche leihen, am Ende zurück geben, und wir hatten genügend "deutsches" Gas für die Rückfahrt im Winter.
Lediglich auf unserer diesjährigen Norwegenreise hätte ich mir eine Tankflasche gewünscht, weil wir nicht abschätzen konnten, wie kalt es im September dort oben wird. Letztlich haben wir aber in sieben Wochen nur 17 kg verbraucht.

LGElfie

dieter2 am 17 Nov 2014 11:30:00

Ich habe nur eine Alutankflasche, ohne " 20g Befestigung"und Schläuche, sie steht wie eine normale 11kg Tauschflasche im Gaskasten.
Gewichtsersparnis ca.30 kg gegenüber 2 Stahltauschflaschen.

Ich tanke im Urlaub meist einmal nach, wir fahren nur in der Vor und Nachsaison, da wird auch schon mal geheizt.
Schwierigkeiten beim Tanken kenn ich nicht, Probleme gab es noch nie.
Die Flasche hält auch jeder Gasprüfung stand, denn zur Tankflasche wird sie erst beim Tanken :wink:
Im Betrieb ist sie als 11 kg Gasflasche zugelassen.

Dieter

reisemobil.online.cx am 17 Nov 2014 11:30:33

Hallo Elfie,
das ist absolut Richtig. Deshalb nutzen wir im Winter die Tankflasche nur als Reserve und verwenden als Hauptflasche eine normale graue Stahl-Tauschflasche, welche man fast überall getauscht bekommt.
Michael

thomas56 am 17 Nov 2014 12:06:59

xbmcg hat geschrieben:Aber um so besser, dass man beim Tank noch weniger Aufwand hat. Die bestehende Anlage mit den Tankflaschen
würde ich bei der Gelegenheit komplett zurückbauen (lassen). Der Tank reicht ja völlig aus und dank Füllstandsanzeige
weiss man immer, wieviel noch drin ist und wann man nachtanken muss.


Warum zurückbauen und nicht als Option belassen.
Hast du eine Propantanke um die Ecke oder willst du LPG tanken? Bei LPG kann es beim Unterflurtank schon ab 4 Grad Plus Probleme geben. Da wäre dann ein grösserer Tank oder Flaschenoption von Vorteil.
Ich komme mit einer 120l-Füllung dank Kompressor und Wärmetauscher Frühling, Sommer und Herbst hin. Für die 10 Tage im Winter tanke ich ein 2. mal und nehme da auch die Flaschen mit.
Die Flaschenanlage dient mir auch zur Sicherheit, also wenn mit der Tankregleranlage was sein sollte, kann ich sofort auf Flasche umstellen.

xbmcg am 17 Nov 2014 12:14:42

Bei 3.5t zGG sind 50 kg extra eine Hausnummer, außerdem nimmt der Flaschenkasten im Heck Platz weg, den
ich sinnvoller nutzen könnte und das Problem mit den Schläuchen / Reglerwechsel bliebe ja auch.

Ich würde nur noch an der LPG Tanke füllen und für die Autos gibt es wie beim Winterdiesel auch eine
Wintermischung beim Gas. Also alles kein großes Problem.

Ich hab in meinem PKW auch eine Gasanlage von Vialle und fahre damit auch ganzjährig rum. Die spritzt
das Gas direkt in Flüssigform ein (nicht wie die Verdampfer-Anlagen), und man hat die gleiche Leistung wie mit
Benzin. Ich hatte noch nie Schwierigkeiten - weder im Winter noch im Sommer.

thomas56 am 17 Nov 2014 12:21:10

xbmcg hat geschrieben:Ich würde nur noch an der LPG Tanke füllen und für die Autos gibt es wie beim Winterdiesel auch eine
Wintermischung beim Gas. Also alles kein großes Problem.


die Wintermischung verändert nur das Verhältnis von 40/60 zu 60/40. Bei um Null Grad werden dann die 40% nur noch Ballast, die nicht mehr nutzbar sind.

DerMax am 17 Nov 2014 12:26:25

Für uns lohnt sich das jedenfalls nicht, kommen mit den zwei Flaschen im Sommer wenigstens 3 Monate hin,
Kühli immer und reichlich Grillen und warm Wasser halt bei Bedarf.
Im Winter steht ne dritte in der Garage, das recht dann wenigstens für ne Woche.

xbmcg am 17 Nov 2014 12:36:20

Ums finanzielle "lohnen" brauchen wir uns nicht unterhalten, die Investition zahlt sich sicher nicht aus,
aber der Platz- und der Comfort-Gewinn ist halt als Gegenwert auch nicht zu verachten.

Die Tauschflaschenlösung erinnert mich an den Trabant, der hatte auch keine Tankanzeige, sondern nur
ein Messtab, den man in den Tank tauchen musste, sowie ein Benzinhahn auf Beifahrerseite im Fußraum,
um auf Reserve zuschalten und die nächste Tankstelle anzufahren. Da gab es viele Bastler, die eine
Hahnverlängerung dafür gebaut haben, damit der Fahrer bei stotterndem Motor todesmutig nach unten
greifen konnte ohne in den Fußraum abtauchen zu müssen und auf Reserve umschalten konnte.

Der Kühlschrank im WoMo lont sich sicher auch nicht. Man kann ja frisch einkaufen und gleich aufessen,
oder Dosenfutter mitführen. Aber ein kühles Bier / Wein am Abend ist halt auch Comfort...

Eine Füllstandanzeige sollte eigentlich für alle Betriebsstoffe Standard sein, im PKW werden doch auch
Ölstand, Spritzwasser, Kühlwasser etc überwacht und bei Bedarf angezeigt - es gibt Autos, die haben
gar keinen Ölmessstab mehr, Frischwasser und Grauwasser haben Fühler, der Tank hat eine Tankanzeige,
nur beim Gas - Fehlanzeige.

reisemobil.online.cx am 17 Nov 2014 12:48:40

xbmcg hat geschrieben:...Tankanzeige,
nur beim Gas - Fehlanzeige.

In unserem vorherigen Mobil hatten weit eine Sonatic von Truma. Über Ultraschall-Sensoren unter den Flaschen wurde der Inhalt ermittelt. Jetzt haben wir eine ganz einfache Anzeige an der Flasche:

Bei zwei Flaschen Betrieb piepst das Kontrollpanel im Fahrzeug und es blinkt ein Gasflaschen Symbol wenn die erste Flasche leer wird.

Michael

DerMax am 17 Nov 2014 12:50:18

xbmcg hat geschrieben:Die Tauschflaschenlösung erinnert mich an den Trabant, der hatte auch keine Tankanzeige, sondern nur
ein Messtab, ... Da gab es viele Bastler, die eine
Hahnverlängerung dafür gebaut haben, damit der Fahrer bei stotterndem Motor todesmutig nach unten
greifen konnte ohne in den Fußraum abtauchen zu müssen und auf Reserve umschalten konnte.



Es gab auch für den Trabbi ne Tankanzeige, so wie auch ne Momentanzeige für den Verbrauch (Mäusekino) , musste man halt nur Einbauen/Nachrüsten das "Extra".
Auch die Sprithahnverlängerung war später original, und gab es im Zubehör zum nachrüsten. :)

Ludo am 17 Nov 2014 12:53:14

bonjourelfie hat geschrieben:Hallo,

ich möchte noch einen Aspekt einbringen, Wintercamping.
Wir hatten vor zwei Jahren während eines einwöchigen Winterurlaubs im Allgäu fast permanent -20 Grad. Jeden zweiten Tag brauchten wir eine neue Gasflasche.


Auf den Österreichischen Wintercampinplätze gibts oft Gas "aus der Leitung" über Zähler, Ersatzweise einfach eine 33Kg Pulle nebens WoMo stellen lassen :)


ciao

Ludo

ossi2 am 17 Nov 2014 14:27:49

Sorry, aber das mit den verschiedenen Betankungsanschlüssen bzw. Ventilen, der Direkt- und Fernbetankung und der Betankung durch Fachpersonal habe ich immer noch nicht verstanden.
Bei der Gasfachfrau gibt es so viele verschiedene Ausführungen von Gastankflaschen, welche muss bzw. sollte man kaufen, wenn man auch mal 2 Wochen in Italien oder Spanien unterwegs ist?

Tut mir leid, wenn ich nerve, aber ich konnte bisher keine zufriedenstellenden Informationen finden.

Ciao ossi

xbmcg am 17 Nov 2014 14:58:08

Ist wie beim Auto.

Es gibt ein Gewindestutzen, auf dem man die Adapter (es gibt 3) je nach Bedarf aufschrauben kann,
in D sind 2 verschiedene gebräuchlich. Bei dem Einen wird die Zapfpistole aufgeschraubt (ACME), beim anderen
(Dish) wird sie angeklemmt. Und dann gibt es im Ausland noch den Bajonett-Anschluß - den habe ich
noch nicht benutzt.

Tanken ist einfach. Zapfpistole am Adapter anschließen und feststellen, den Totmannschalter gedrückt halten
und warten, bis Gas aufhört zu fließen (Abschaltung durch den Schwimmer im Tank / Tankflasche).

Dann Schalter loslassen, Pistole schließen (Druck wird dabei abgelassen im Schlauch), Pistole vom Tank trennen,
Adapter abschrauben, bezahlen, fertig.

Hier die Adapter:

--> Link

Fernbetankung ist nichts anderes, als eine Leitung (Schlauch oder feste Gasleitung), die von dem Tank zum an der Karosserie
angeschraubten Stutzen führt. Das Rückschlagventil ist immer am Tank, so dass diese Leitung während der Fahrt nicht
unter Druck steht. Bei Direktbetankung ist der Stutzen direkt am Tank (Flasche) angebracht, so dass man mit der Pistole in
den Gaskasten muss (Tank / Flasche sind ja fest mit dem Fahrzeug verbunden).

Wenn die Tankflasche nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden ist (Abnehmbar), dann darf sie nur fachkundiges Personal in D
befüllen, durch Schrägstellung kann sonst die Funktion des Schwimmers eingeschränkt werden und die Flasche könnte überfüllt
werden. Deswegen "fest verbaut".

clebre am 17 Nov 2014 15:23:02

Gute Zusammenfassung!

Sollte man zukünftig bei jeder Tankflaschenfrage als Antwort einkopieren. Damit sind 99% aller Fragen beantwortet.

Lancelot am 17 Nov 2014 15:26:26

ossi2 hat geschrieben: Bei der Gasfachfrau gibt es so viele verschiedene Ausführungen von Gastankflaschen, welche muss bzw. sollte man kaufen, wenn man auch mal 2 Wochen in Italien oder Spanien unterwegs ist?


Du kaufst eine 11 kg oder 14 kg Gastankflasche.
Die wird "fest eingebaut", darf nur von Fachpersonal betankt werden - in der Theorie. In der Praxis tankt jeder selbst, die Flaschen verbleiben im Fahrzeug.
Ein Außenbetankungsanschluß ist praktisch, aber nicht zwingend notwendig.
Für Europa gibt´s 3 Tankadapter. Kauf alle 3.
Den jeweils passenden (kennst Du an der Zapfpistole) schraubst Du auf den Tankanschluß und tankst.
Lern-Video zum gastanken (zwar für PKW, der Vorgang bleibt gleich) : --> Link

Noch Fragen ? Gern :)

reisemobil.online.cx am 17 Nov 2014 15:50:34

Lancelot hat geschrieben:Für Europa gibt´s 3 Tankadapter.

Ich darf sicher ein wenig ergänzen. Mittlerweile gibt es 4 Tankadapter:
1.ACME
z.B. für Deutschland, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Irland
2.DISH
z.B. für Österreich, Italien, Schweiz, Schweden, Dänemark, Frankreich, Grichenland, Portugal, Polen, Türkei, Kroatien, Rusland, Bulgarien
3.BAJONETT
z.B. für Niederlande, Spanien (alt), Norwegen, UK
4.Euronozzle
Dieser neue Euro Adapter wird aber derzeit nur in Spanien verwendet.
Die Tankadapter werden wahlweise, je nach Land aufgeschraubt:


Michael

franz_99 am 17 Nov 2014 15:51:06

es gibt mittlerweile 4 Adapter und der deutsche ist mit Abstand der schlechteste, hast den neuen spanischen vergessen. Am besten ist der Dish :ja:

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