aqua
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Solarthermieanlagen für Caravan und Wohnmobile 1, 2


tomlogisch am 29 Jan 2015 20:39:43

Guten Tag, wir sind der Entwickler und Hersteller von mobilen Solarthermieanlagen, welche wir schon erfolgreich im Yachtbereich einsetzen. Nun wollen wir auch Caravans und Womo versorgen und suchen Referenzkunden, welche eine solche Anlage installieren lassen und uns ihre Erfahrungen damit mitteilen. Es kommen nur Fahrzeuge in Frage, welche im Sommer, möglichst auch ganzjährig, intensiv genutzt werden. Nähere Details auf Anfrage.

Interessenten melden sich bitte per PN.

PS: Ja, wir sind gewerblicher Anbieter mit genehmigter Anfrage hier im Forum. Nein, wir verschenken die Anlagen nicht, gewähren aber einen großzügigen Rabatt sowie auf Wunsch Installationshilfe. Danke für Ihr Interesse.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

KaeptnBlaubaer am 29 Jan 2015 21:55:39

Ich sehe in erster Linie ein Gewichtsproblem.
Wird das ausgeräumt, bin ich durchaus interessiert.

schnatterente am 29 Jan 2015 22:02:12

Super! Ich wollte schon immer mal ein paar genauere Informationen darüber wissen, denn bis jetzt blieb es auch nur bei diesem Bild ;-)


Anzeige vom Forum


tomlogisch am 29 Jan 2015 22:33:59

Das Gewichtsproblem gibt es wie bei jeglicher Ausrüstung im Womo-Bereich. Die Anlagen sind 13 kg schwer. Details gern per persönlicher Nachricht

Helmchen am 29 Jan 2015 23:23:13

Also ein paar mehr Infos dazu wären sicherlich sinnvoll. Oder soll jetzt jeder eine KN mit Fragen senden?
Was ich dazu weiß ist, dass mit einer solchen Anlage Wasser erwärmt wird, mit dem man heizt und warmes Wasser aufbereitet. Besonder effizient in den Sommermonaten. Gewicht 13 kg, die komplette Anlage? Rabatt ist immer gut, aber was kostet eine Anlage und was muss im Wohnmobil verändert werden?

Gast am 29 Jan 2015 23:57:15

tomlogisch hat geschrieben:Guten Tag, wir sind der Entwickler und Hersteller von mobilen Solarthermieanlagen.....
PS: Ja, wir sind gewerblicher Anbieter mit genehmigter Anfrage hier im Forum. Nein, wir verschenken die Anlagen nicht, gewähren aber einen großzügigen Rabatt sowie auf Wunsch Installationshilfe. Danke für Ihr Interesse.


Die Idee ist Klasse, im Sommer sicherlich ohne weiteres auch bei kleinen Flächen umsetzbar, aber funktioniert das auch im Winter? Dann bin ich sofort dabei.

tomlogisch am 30 Jan 2015 00:04:55

Hier die Produktinfo; Preis 1295 €:

Solarthermieanlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung sind seit Jahren bekannt und heute technisch ausgereift. Derartige Systeme werden auf Hausdächern installiert, zur Sonne fix ausgerichtet und produzieren Wärme unter Ausnutzung der Sonneneinstrahlung. Der Wirkungsgrad dieser Systeme ist sehr hoch und damit ist die Energieausbeute, auch im Winter, teils so beträchtlich, dass die überschüssige Wärme zuverlässig abgeführt oder die Anlage gekühlt werden muss. Temperaturen weit über 100 Grad Celsius sind heute auch in Nordeuropa problemlos erzielbar.
Aufgrund ihrer Größe und Anlagengestaltung, der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und der Temperaturen sind derartige Anlagen für mobilen Einsatz auf beweglichen Fahrzeugen völlig ungeeignet. Hier werden zur Sonne ausrichtbare Kollektoren benötigt, die über bewegliche flexible Rohrleitungen an die Wärmespeicher angebunden sind. Zudem sind die Platzverhältnisse auch Yachten und Wohnmobilen meistens sehr beengt. Aber gerade hier machen diese Anlagen Sinn. Die Stromerzeugung über Photovoltaik ist heute bereits Standard, warum dann nicht auch warmes Wasser statt über Kocher, Brenner, Heizungen oder Einbaumaschinen (Bootsdieselmotoren) mit Sonnenkollektoren erzeugen.
Folgende Voraussetzungen muss eine mobil nutzbare Anlage erfüllen:
– kleine Kollektorflächen
– Pumpen und Steuerungen in 12 V – und 24 V – Ausführungen
– berührungssichere, flexible Leitungen
– kleine Druckausgleichgefässe
– stabile, rostfreie Ausführung komplett in Edelstahl
Systembeschreibung:
Nachdem einige Varianten mit teils selbstentwickelten und gebauten Kollektoren auf Kupferröhrenbasis getestet wurden, wird für die hier vorgestellte Anlage ein Minikollektor mit ca. 1 m² Fläche (entspricht ungefähr einer Wärmeleistung von 500 W, Gewicht der Anlage ca. 14 kg) genutzt. Mittels einer selbstentwickelten Drehkipphalterung ist dieser Kollektor in mehreren Richtungen zur Sonne ausrichtbar, was insbesondere auf einer ankernden Yacht oder bei einem geparkten Wohnmobil notwendig ist. So kann der Sonnenverlauf optimal ausgenutzt werden. Die Anbindung des Kollektors an das Fahrzeug erfolgt über großvolumige, flexible Edelstahlpanzerschläuche, welche gegen Wärmeverlust und versehentliche Berührung isoliert und ummantelt ist. Der Absorber hat einen Wirkungsgrad von 95 %.
Über eine Anschlussplatte werden die flexiblen Schläuche zur Wärmeweiterleitung im Fahrzeug mit isoliertem Edelstahlwellrohr verbunden. So ist eine einfache Demontage der Anlage möglich. Die Wärmespeicherung kann über folgende Varianten erfolgen:
– direkte Erwärmung des Brauchwassers durch Einbindung des Kollektors in den Warmwasserkreislauf und Nutzung des vorhandenen Wasserboilers als Wärmespeicher (einfachste Lösung)
– Einbindung des Motorkühlkreislaufes, welcher schon den Boiler erwärmt, durch Ankopplung des Kollektors (dieser kann dann mit Glykol winterfest betrieben werden)
– Nutzung eines Warmwasserboilers mit zweitem Heizkreislauf, insbesondere für große Yachten
In allen drei Fällen wird der Wärmekreislauf durch eine Gleichspannungspumpe aufrechterhalten. Hierfür kommen nur spezielle Motoren zum Einsatz, da nur diese eine lange Lebensdauer bei völlig geräuschlosem Betrieb, geringem Stromverbrauch und hoher Temperaturfestigkeit verbinden. Beim elektronisch kommutierten Pumpenmotor gibt es keine Verbindung zwischen Pumpe und Antrieb; die Kraft wird durch ein rotierendes Magnetfeld übertragen. Deshalb können keine Undichtigkeiten auftreten; es gibt keine drehenden Achsen oder Lager.
Zur Ansteuerung der Pumpe dient eine elektronische Pumpensteuerung, welche wasserdicht in einem Schutzgehäuse installiert wird. Diese sogenannte Differenztemperaturregelung vergleicht die Speicher- und Kollektortemperatur und steuert direkt die Pumpe an. Gleichzeitig werden Ventile angesteuert, wenn die Anlage mit einem zweiten Heizkreislauf (Einbaudiesel o.ä.) verbunden ist. Die Ventile trennen den Kollektor vom Motor.
Betrieb der Anlage:
Ziel war es, einen völlig wartungsfreien, geräuschlosen Dauerbetrieb mit möglichst wenig Stromverbrauch (hier durchschnittlich ca. 1 A bei 12 V, max. 20 W) sicherzustellen. Der Anwender sollte nicht durch Anzeigen oder Bedienelemente verwirrt werden. Lediglich ein Einschalter ist nötig, um die Solarpumpe und die Steuerung einzuschalten. Die Pumpensteuerung erkennt automatisch, wenn genügend Sonneneinstrahlung vorliegt und schaltet die Pumpe ein. Wenn sich gegen Abend oder bei zunehmender Bewölkung der Kollektor wieder abkühlt, wird die Anlage automatisch deaktiviert. Der Benutzer muss lediglich ein- und ausschalten bzw. kann die Anlage dauerhaft eingeschaltet lassen. Je nach Sonneneinstrahlung wird die Pumpe angesteuert. Zur Erhöhung der Effektivität kann der Kollektor zur Sonne ausgerichtet werden.

Helmchen am 30 Jan 2015 02:00:03

Oh, danke sehr, das meinte ich.
Hört sich ja spannend an.
Ich werde mich damit beschäftigen und ggf. melden.

Gast am 30 Jan 2015 08:17:46

14 kg Gewicht, Speicherbehälter, Pumpen, Steuerungen, - das Alles für 500 Wp Wärme-Leistung?

Ne, oder? :D

Ich mein ja bloß,

Alf

niklasgrewe am 30 Jan 2015 09:15:20

Wieso nicht? Im meinem California hatte ich einen Elgena KB3 eingebaut. Kleiner 12v Elektroboiler mit 200Watt. Der brauchte für die 3 L eine 1/2Stunde für 60 C . Das dürfte im Sommer doch einiges an Gas sparen.

Niklas

rolf51 am 30 Jan 2015 09:49:00

niklasgrewe hat geschrieben:Wieso nicht? Im meinem California hatte ich einen Elgena KB3 eingebaut. Kleiner 12v Elektroboiler mit 200Watt. Der brauchte für die 3 L eine 1/2Stunde für 60 C . Das dürfte im Sommer doch einiges an Gas sparen.

Niklas


Hallo,
bis man die Kosten an Gas eingespart hat ist das Womo ein Oldtimer.
Betreibe am Haus eine Thermie (nur Wasser), der Invest zur Ersparnis an Öl amortisiert sich nach ca. 30Jahren, gut gerechnet.

viking92 am 30 Jan 2015 10:43:15

tomlogisch hat geschrieben:Nun wollen wir auch Caravans und Womo versorgen und suchen Referenzkunden, welche eine solche Anlage installieren lassen und uns ihre Erfahrungen damit mitteilen. Es kommen nur Fahrzeuge in Frage, welche im Sommer, möglichst auch ganzjährig, intensiv genutzt werden. Nähere Details auf Anfrage.

Hallo,

ansich eine interessante Sache, die sicherlich ihre Vorteile hat.
Aufgrund der doch eher begrenzten freien Dachfläche muss man abwägen, ob einem der Platz für einen solchen Wärmetauscher wert ist.
Ich wage mal zu behaupten, das ein Grossteil der Womo-Nutzer diese Fläche doch eher mit PV-Panelen "besetzen" wird, da "Strom" doch Notwendiger als "warmes Wasser" ist. Das mag jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich sein.
Bei ausreichender Dachfläche & entsprechenden Zuladungsmöglichkeiten wäre dieses jedoch eine Anlage, über die man zumindest mal nachdenken könnte.

& viel Erfolg noch

Hundekruemel am 30 Jan 2015 10:53:53

hallo,
wie komme ich an mehr infos über die pumpe und steuerung?

robeal

gordan am 30 Jan 2015 11:44:52

robeal hat geschrieben:hallo,
wie komme ich an mehr infos über die pumpe und steuerung?

robeal


Du brauchst eine hitzebeständige Kreiselpumpe und ein Temperatur-Differenzregler als Steuerung.
Trotzdem denke ich dass es mehr als nur ein Grund gibt, warum das für Womos nicht optimal ist und
sich deswegen sehr wahrscheinlich nie durchsetzen würde!


Gordan :roll:

weser13 am 30 Jan 2015 12:03:58

Zitat von Rolf51
Hallo,
bis man die Kosten an Gas eingespart hat ist das Womo ein Oldtimer.
Betreibe am Haus eine Thermie (nur Wasser), der Invest zur Ersparnis an Öl amortisiert sich nach ca. 30Jahren, gut gerechnet.[/quote]


Antwort:
Mit den Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist das so eine Sache.
Wenn man in unserem Hobbybereich derartige Berechnungen anstellen will, muss man natürlich das gesamte Objekt "Wohnmobil" mit einbeziehen.

aus NI

Gast am 30 Jan 2015 12:23:17

gordan hat geschrieben:Trotzdem denke ich dass es mehr als nur ein Grund gibt, warum das für Womos nicht optimal ist und
sich deswegen sehr wahrscheinlich nie durchsetzen würde!
Gordan :roll:


Es geht ja nicht immer um Wirtschaftlichkeit sondern darum mit der Sonne Wasser zu erwärmen, für Freisteher oder Menschen die das ganze Jahr im Mobil leben durchaus eine willkommene Sache um Energie zu sparen oder damit eine Heizung zu unterstützen.

Tirena27 am 30 Jan 2015 12:23:46

Der Idealfall einer solchen Anlage wäre für mich, wenn diese auch gleich den benötigten Strom selbst mit produziert (ohne Sonne gibts ja auch keine Wärme) und dieser nicht aus dem knappen Bordnetz stammt.

Allerdings geht sich die Rechnung mit den Kosten (wie bereits oben erwähnt) nicht aus. Habe gerade wieder eine 11 kg Gasflasche für 19,99 € getauscht, wir benötigen pro Jahr ca. 10 Stück (Heizung, Warmwasser Kochen, Kühlschrank und tägl. Backofen) bei einer Nutzung von ca. 16 Wochen im Jahr. Da die meiste Zeit davon im Sommer liegt, ist die Heizung da nicht so beansprucht, im Winter stehen wir nicht so viel, als dass ich mir die Mühe einer Ausrichtung machen würde. Jetzt z.B. steht unser Womo unter dem Carport und wartet mit eingeschalteter Heizung auf den Start in ca. 3 Stunden - draussen schneit es ordentlich, also würde dieses System keinen Ertrag (Ersparnis) bringen.

Ich schätze mal, dass man bei unserem Verbrauch die Anschaffungskosten in ca. 10 Jahren eingespart hat - wie lange halten diese Anlagen ohne Wartung und wie lange besitzt man ein Wohnmobil?

Bei einem Preis von ca. 300,- Euro für eine solche Anlage wäre das dann allerdings wieder eine Überlegung wert.

FWB Group am 30 Jan 2015 12:52:53

Hi
Nach meinem Dafürhalten ist die Idee nicht schlecht, wenn auch preislich für mich erst mal nicht so interessant.
Zur Frage, ob man das mit dem dafür benötigten Strom nicht auch noch gleich klären kann erübrigt sich, wenn man sowieso ein Solarpanel auf dem Dach hat.
Viele unserer Rentner, die auf den Plätzen dieser Welt im Phönix / Morelo und Co. ganzjährig der Sonne hinterherfahren,
könnten sich dafür interessieren und die haben auch das Geld dafür.
Von mir also ein Pro, bauen und viel Glück.

bernie8 am 30 Jan 2015 13:45:18

Hallo,

also das mit den 30 Jahren ist so ein Ansatz.
Der Kaufpreis entspricht etwa 80 Gasfüllungen.
Selbst wenn man 200 Tage im Jahr unterwegs wäre und den Boiler jeden Tag eine Stunde betreiben würde
amortisiert sich das erst nach 30 Jahren.

xbmcg am 30 Jan 2015 14:03:33

Prinzipiell nicht schlecht (es gibt ja auch die schwarzen Duche-Bags mit 5-10l , die man in die Sonne hängt,
und dann draußen mit warmen Wasser duschen kann, oder die schwarzen Schläuche als Solar-Poolheizung...)

Eine Kombi-Anlage aus Wärmetauscher, auf dem ein Solarpanel klebt, wäre noch besser, das Panel würde
gekühlt werden und von der Mehrleistung könnte an die Wärmepumpe antreieben - vielleicht sogar noch in
Verbindung mit einer Klimaanlage für den Innenraum...

Aber ganz ehrlich, die Verrohrung auf dem Dach, die Mimik zur Nachführung zur Sonne etc. stellen schon
einen erheblichen Aufwand dar, hinzu kommen die eher bescheidenen Wassertanks und Zuladungen der WoMos,
die keinen großzügigen Speicher zulassen, mal vom Platzbedarf abgesehen. Den Speicher auf das Dach zu
verlegen ist auch keine Option wegen der schlechteren Fahrstabilität auf Grund der ungünstigen Lastverteilung.

Als Heizungsunterstützung wäre das System zu klein, wenn die Sonne scheint ist es sowieso warm, der Wärmespeicher
ist zu klein, um die Wärme vom Tag würde nicht ausreichen um abends zu heizen.

Ich bin mal auf die ersten Erfahrungsberichte gespannt.

andwein am 30 Jan 2015 15:12:17

xbmcg hat geschrieben:Eine Kombi-Anlage aus Wärmetauscher, auf dem ein Solarpanel klebt, wäre noch besser, das Panel würde
gekühlt werden und von der Mehrleistung könnte an die Wärmepumpe antreieben -

Das geistert mir auch schon lange im Kopf herum. Wieviel Wärme man da wohl vom Fotovoltaik-Panel auf den Wärmetausche bekommt?
Fragend, Andreas

KaeptnBlaubaer am 30 Jan 2015 19:22:52

Noch 14kg mehr aufs Dach nur um etwas Gas zu sparen? Och nee, für die Kohle kann ich oft Gas Tanken...

tomlogisch am 30 Jan 2015 21:01:55

Hallo an alle, die sich hier an der Diskussion beteiligen oder mitlesen. Generell einige Anmerkungen:

- Ja, man braucht eine Dachfläche von 80*120 cm, die auf vielen kleineren Fahrzeugen nicht verfügbar ist. Bzw., wie hier schon angemerkt, mit PV-Modulen belegt. Es gibt natürlich Hybridlösungen, die aber viel zu groß, schwer, teuer sind.
- eine Amortisation wird es je nach Betrachtung kaum geben. Sicher hält so eine Anlage sehr lange, jedenfalls gibt es kaum Verschleißteile. Und auch wenn der Gaspreis noch so steigt - es wird sich schlecht "schönrechnen" lassen. Das Problem haben fast alle Investitionen in erneuerbare Energie.
- Wir kommen aus dem Yachtsektor und wurden vor Jahren ausgelacht, als wir das erste PV-Modul an unsere Segelyacht bauten. Lange Zeit, bevor man das im WoMo und Yachtsektor kannte. Kostete damals richtig viele Dollars und Importzoll, da es aus den USA kam. Erzeugte knapp 100 Wp und ist heute, ca. 15 Jahre später, das Standardmodul im Freizeitbereich. Ob sich das für uns wirtschaftlich gelohnt hat, weiß niemand - fest steht, dass wir seitdem unabhängig sind.
- Als wir die Solarthermieanlage zuerst gezeigt haben, war die Skepsis genau so groß. Heute- nur 12 Monate nach der Marktvorstellung, sind die Systeme im Yachtbereich schon gut bekannt und erste Werften arbeiten damit. Es ist so simpel wie logisch: Wozu Gas oder Diesel verbrennen, wenn die Sonne scheint? Das Modul mit ca. 1 m² Fläche und gemessenen 80 % Wirkungsgrad bietet eine theoretische Wärmeleistung von 800 Watt, was allemal für Warmwasserbereitung und Zuheizung reicht. Dafür gibt es einen Luft-Wärme-Tauscher, der wie ein Heizlüfter ab 40 Grad Wassertemperatur Wärme produziert. Gerade in der Vor- und Nachsaison ideal. Noch besser ist die Automatikfunktion: Immer wenn die Sonne scheint, auch im Winter (!!), kann die Anlage automatisch Warmluft durchs Fahrzeug blasen. Das beugt Schimmelbildung, Feuchtigkeit, Spak und Gerüchen vor. Stromverbrauch marginal - Effekt riesig. Das ist einer der größten Vorteile des Systems, um das abgestellte Fahrzeug zu schützen.

Wer mehr wissen möchte - bitte melden. Wir brauchen jede Menge Feedback!!! Derzeit arbeiten wir übrigend an einer Wärmepumpe zur Beheizung auch im Winter, und haben elektrische Herde für Yachten entwickelt (auch hier war die Skepsis riesig :razz:

schnatterente am 30 Jan 2015 21:18:34

:daumen2:

Weitermachen! Schade, dass wir selbst keinen Platz mehr für solche interessanten Ideen auf unserem Dach haben :-( Aber gut zu wissen und danke für die Vorabinfos. Und für alle die, welche immer nicht amortisierbare Kosten vorrechnen: Ein Wohnmobil an sich ist eine ewige Sparbüchse ;-)

Gast am 30 Jan 2015 21:27:59

andwein hat geschrieben:Das geistert mir auch schon lange im Kopf herum. Wieviel Wärme man da wohl vom Fotovoltaik-Panel auf den Wärmetausche bekommt?
Fragend, Andreas


Mit Kapilarrohrmatten könnte das funktionieren, wird zur Kühlung schon eingesetzt, warum nicht zur Erwärmung das ganze nutzen?--> Link


tomlogisch hat geschrieben:Hallo an alle, die sich hier an der Diskussion beteiligen oder mitlesen.


Die Idee ist auf jeden Fall genial, eine Wirtschaftlichkeit zu errechnen ist eigentlich Nonsens, Hauptsache warmes Wasser ist verfügbar ohne dazu Energie verbraucht zu haben.

FWB Group am 30 Jan 2015 21:28:36

Da hab ich auch noch einen Spruch!
Was interessierte mich vor Jahren die Frage der Amortisation beim Verbau einer Rund Um LED Beleuchtung, dimmbar.
Überhaupt nicht - Will Mann einfach haben, heutzutage ist das einfach!

tomlogisch am 17 Feb 2015 20:41:16

Hier noch ein Angebot für Interessenten, welche dann als Referenz zur Verfügung stehen und uns Ihre Erfahrungen und Bilder übermitteln:

1 x 800 Watt Solarthermiekollektor mit 4 Stück Dachhalterungen (diese müssen mit dem Dach verschraubt werden) - alternativ liefern wir handelsübliche Modulhalterungen gegen Aufpreis
1 x 12 Volt Regelelektronik mit 2 Sensoren
1 x 2 m Solarschlauch (Edelstahl) isoliert mit Sensorleitung (Mehrbedarf kostenlos nach Aufmaß)
1 x Dachdurchführung Plastik (Edelstahl gegen Aufpreis möglich)
2 x T-Stück-Adapter 3/8 Zoll zum Anschluss an Warmwasserboiler
1 x Solarausgleichgefäss 5 Liter
1 x Versand innerhalb EU
1 x Handbuch und Dokumentation

Gesamtpaketpreis für Referenzkunden 745 €!!

Gast am 17 Feb 2015 20:48:59

Dann doch lieber 800 Watt solar elektrisch. Zum gleichen Preis.

Ich mein ja bloß, Alf

Gast am 17 Feb 2015 21:25:09

KudlWackerl hat geschrieben:Dann doch lieber 800 Watt solar elektrisch. Zum gleichen Preis.

Ich mein ja bloß, Alf


Damit bekommst du aber leider kein warmes Wasser, oder habe ich etwas übersehen?

Gast am 17 Feb 2015 21:49:49

Den tauchsieder für 6 Euro schenk ich mir dazu. :D

--> Link

Liebe , Alf

memorie am 18 Feb 2015 09:42:02

moin moin

ich seh das so : die idee is ja nicht schlecht
das ding versucht den ganzen tag, meinen integrierten thruma-boiler auf zu heizen, klappt auch.
ich möcht aber nicht den ganzen tag duschen, zum abwaschen brauch ich vieleicht 2-3 liter,
und abends wenn ich dann in die dusche geh, reicht das gerade mal für mich, dann ist der boiler leer,
sonne scheint nicht mehr, und meine thruma
erledigt mit gas das,was das teure ding eigentlich machen sollte, damit sich auch meine frau, ( kinder ham mer gottseidank keine mehr mit ) warm
duschen kann,
hoffe, ich hab da jetzt keinen denk-fehler.. das ding wird doch in den bestehenden kreislauf einbezogen ?

gruß karl

xbmcg am 18 Feb 2015 09:49:44

Stimmt schon, aber für 800W/Tag Primärleistung braucht man ca. 2x100Wp Solar-Module. Ich denke,
die Lösung über den Strom ist trotzdem besser, wenn auch zunächst der Wirkungsgrad scheinbar
geringer ist. Die Vorteile, die ich sehe sind:

  • Die Strom-Lösung ist leichter (2,5kg / Modul)
  • Keine Verrohrung (Undichtigkeiten, Frostschutzmittel etc.), kein Ausgleichsbehälter, keine Pumpe, kein Wärmetauscher
  • Man kann die gewonnene Energie universeller nutzen (über AES Signal ließe sich z.B. überschüssiger Strom für den Boiler abzweigen)

Die Heizung / Lüftung im Winter ist ein interessanter Ansatz. Die Frage ist dann wo der Taupunkt liegt und sich das Kondenswasser niederschlägt.
Ich weiss nicht, was besser ist, ein trocken abgestelltes Fahrzeug ohne Temperaturgefälle innen / außen oder eins, bei dem die Temperatur
innen ständig schwankt. Nachts wird die Temperatur verzögert genau so stark absinken, wie die Außentemperatur, tags über wird geheizt.

Über eine Heizpatrone könnte man eine ALDE Warmwasserheizung ja auch für den Zweck über Solarpanele nutzen.

Erfahrungen damit wären sicher spannend.

tomlogisch am 21 Feb 2015 08:24:33

Also wie man aus 2x100 Wp Photovoltaik 800 W Leistung zaubert, kann ich nicht nachvollziehen. Hier wurde wohl einfach der Tagesertrag in Wh angesetzt?

Zur Erinnerung: 100 Wp / 16,5 Volt (man rechnet mit 16,5 statt 12) gleich ca. 6 Ampere bei voller Sonne. Also 12 bei zwei Modulen, was bei 12 V und gutem Regler dann wieder fast 200 Watt sind.

Damit kann man durchaus 2-3 l Wasser erwärmen. Zum Duschen reicht es aber nicht und dauert auch ewig - je Kelvin und 1000 l braucht man ca. 1kW je Stunde.

bert am 21 Feb 2015 10:25:47

Sehe ich auch so wie memorie.
Im Prinzip macht es Sinn mit einem großen Boiler oder Puffer.
Man will ja die Energie vom Tag speichern.
Diese Möglichkeit bietet sich aber wahrscheinlich bei den meisten erst >3,5t.
Darunter kämpfen viele schon mit dem Gewicht.
Da kann ich nicht noch schnell einen Behälter mit 100l dazubauen.
Bei größeren Fahrzeugen oder Expiditionsmobilen ist es sicher ein Vorteil um länger Autark bleiben um können.
Da kann man so ein System vielleicht sogar Heizungsunterstützend verwenden.
Wenn das System arbeitet muß auch die Pumpe versorg werden, die Regelung selbst wird nicht viel
brauchen bzw. könnte mann die zusätzlich über eine Zeitschaltuhr freigeben und sperren.

bert

Gast am 21 Feb 2015 10:32:43

Vielleicht ist ja das die richtige Lösung:

Link zum eBay Artikel

Solardusche

Liebe , Alf

bert am 21 Feb 2015 10:47:38

Hab ich noch immer aus den Anfangszeiten mit dem Bulli :D .
Noch unbenutzt, zerfällt wahrscheinlich nach 20 Jahren rumliegen.

Welche Steuerung würdest du da verwenden :lol: ?

bert

KaeptnBlaubaer am 21 Feb 2015 11:04:08

bert hat geschrieben:
Welche Steuerung würdest du da verwenden :lol: ?

bert


Ist doch klar: --> Link

bert am 21 Feb 2015 11:55:30

:top:

....aber nun wieder zurüch zum Thema.
Das System ist ja von den stationären Anlagen ausgereift.

In unserem Fall brauchen wir aber mehr Strom als warmes Wasser.
Wellnessduschen fällt in unserem Fall bei vier Personen flach.

bert

crps am 22 Feb 2015 09:57:12

Servus!
Wir haben in unserem Womo eine Gasheizung. Wann immer es die Sonne zulässt, verwenden wir jedoch die Solardusche. Es ist nur recht schwer, damit zu hantieren und insbesondere, sie aufzuhängen.
Ich habe einmal ein Womo gesehen, das hatte eine Außendusche. Ich hätte nun gerne eine fix montierte Solaranlage, in die ich 10 bis 15 liter Wasser auf das Dach pumpen und über den Tag in einem Rohr oder Tank aufheizen und am Abend zum Duschen verwenden kann, entweder nur außen oder allenfalls auch innen. Es müsste keine Verbindung zum Boiler gegeben sein. Alles so einfach wie möglich.
Dann wäre die Anlage sicher auch finanziell interessant. Machbar wäre es schon mit einem billigen Polokalrohr (Abwasserrohr für den Hausbau). Nur die Armaturen und deren Versorgung sind für mich noch ein "Problem" für das ich noch keine Lösung habe.
Vielleicht hat sonst jemand eine!
Jedenfalls: Danke fürs Mitdenken
Christoph

xbmcg am 22 Feb 2015 10:21:37

tomlogisch hat geschrieben:Also wie man aus 2x100 Wp Photovoltaik 800 W Leistung zaubert, kann ich nicht nachvollziehen. Hier wurde wohl einfach der Tagesertrag in Wh angesetzt?


Ich glaube mich zu erinnern, dass irgendwo die Ausbeute von 800W/Tag für den Wärmetauscher stand.
Ich habe es mal als 800Wh interpretiert, da die kleine Fläche sicher keine 800W den ganzen Tag über
liefern wird. Wenn keine Sonne drauf scheint, erwärmt sich auch nichts.

Bei Solarpanelen ist der Tagesertrag von ca. 4 x die Peek Leistung des Panels ein guter Näherungswert.
also Tagesleistung von 200Wp ergibt in etwa 800Wh am Tag, die Fläche ist doppelt so groß wie die des
Wärmetauschers, was ja auch plausibel ist, Solarmodule haben einen geringeren Wirkungsgrad bei der
Energieumwandlung, wenn die Sonne direkt drauf scheint. Bei bedecktem Himmel liefert Solar noch Ertrag,
während die Wärmetauscher nicht wärmer werden als die Umgebene Luft. Man könnte mit einer Wärmepumpe
nachhelfen, die verbraucht aber erst mal auch Energie.

Gast am 22 Feb 2015 10:23:04

Gibt's doch alles für kleines Geld:

Google mal gartendusche solar

--> Link

Liebe , Alf

Edit: klar, Wirkungsgrad solarelektrisch ist etwas geringer. Aber Wertigkeit von Elektrischer Energie ist wesentlich höher.

xbmcg am 22 Feb 2015 10:29:38

Ja, hatte ich auch schon erwähnt, auch die Solar-Poolheizung ist für den mobilen Einsatz geeignet
(Schwarzer Schlauch)

Link zum eBay Artikel

tomlogisch am 22 Feb 2015 12:12:37

Nur damit es nicht noch mehr Verwirrung gibt:

Der angebotene Kollektor hat ca. 1 qm Fläche bei 80 % Wirkungsgrad, was einer Leistung bei 1 kW/qm Sonneneinstrahlung von 800 Watt entspricht, bei 8 Stunden Sonne wären es somit 6,4 kWh.

Photovoltaikmodule haben bei ca. 20 % Wirkungsgrad dann eben 100 Wp (hier Wattpeak - max. Leistung). Sie bringen theor. bei 8 h Sonne 800 Wh, praktisch jedoch nur den 4 fachen Wp-Wert, mit dem man auch überschläglich rechnet.

Kollektoren werden auch bei bewölktem Himmel heiss, da sie UV und IR Licht verarbeiten. Das bon uns verwendete Bluetec wird sogar extrem heiss. Sie sind kaum verschattungsempfindlich. Damit kann man richtig erwärmen und heizen. Natürlich, wie anfangs erwähnt, ist das nichts für Womo mit 3 L Boiler und Gastherme - das wäre wirklich nicht wirtschaftlich. Wer aber wie wir abseits der Gasversorgung unterwegs ist, wird das HEISSE Wasser zu schätzen wissen. Wir haben übrigens auch mit diversen Solarschläuchen und Poolmatten experimentiert. Reicht für WARMES Wasser, nicht für Heisswasser zum Spülen und Duschen. Die Kollektoren sind also eher für Expeditionsmobile und Dauerbewohner gedacht. Danke trotzdem für die vielen interessanten Beiträge hier!!!

Gast am 22 Feb 2015 12:49:17

Wie viel Wasser macht ihr denn mit den optimal 6.4 kWh am Tag wie heiss?

Bild


Liebe , Alf

TeXas am 22 Feb 2015 13:23:54

tomlogisch hat geschrieben: Danke trotzdem für die vielen interessanten Beiträge hier!!!


Hallo tomlogisch,

erst einmal möchte ich zu Eurem Projekt gratulieren!!! Solch ein Forum lebt von den Mitgliedern, den Bastlern, den Tüftlern und den Machern!!! Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, womit sich hier Forumsmitglieder beschäftigen und das sie ihr Wissen mit uns teilen, um unser gemeinsames Hobby noch angenehmer zu gestalten. Deshalb habt ihr meinen Respekt, denn nur reden und schreiben und vor allem wie es nach deren Meinung nach nicht gehen kann, davon gibt es auch genug.

Nun zum eigentlichen: Das mit der geringen Speicherkapazität der Wärme in eurem System konnte man doch vielleicht ein bisschen verbessern. Man belässt es nicht nur beim aufheizen des Boilers, sondern beheizt den kompletten Motorenkreislauf. Ein größerer Elgena Warmwasserboiler in Verbindung mit der gespeicherten Motorenwärme und schon wären wir ein Stück weiter.

Viele

TeXas

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Truma Combi 6 Boiler undicht
Gaswaagen nachrüsten sinnvoll
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt