Kannst du die Bilder mal erklären?
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At msfox, Abgasschlauch im Sack verlegt, dadurch Anstauen von Kondenswasser wo die Abgase durchblubbern müssen. At manti, Eigentlich müßte da die Verbrennung ausfallen oder ist da was vom Ausbauer modifiziert worden? Hallo,
bis zu einem gewissen Wasserstand schafft es die Truma die Abgase durchzublasen. - Basis aus dem Stellantis-Konzerns = Handwerkerfahrzeug die wenn überhaupt maximal 10 Jahre halten müssen. - Das Gewicht des Fahrzeuges der Innenausbauten / Aufbauten müssen um das Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht zu übersteigen so leicht / so dünn wie möglich hergestellt / verwendet / eingebaut werden. - Dazu erwarte der Käufer für das Gesamtkunstwerk Sonderpreise / Preisnachlässe usw. die beim Verkauf gerade so die Lohnkosten für die Herstellung decken. O Herr schm.............................
...wenn die Hersteller das nicht können, sollen sie die Finger davon lassen. Der Wirt liefert auch kein halbgares Essen mit der Begründung, dass der Strom so teuer ist.
Stimmt :!: Andererseits fällt schon auf, daß manchmal/oft auch die Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit in Zusammenhang mit dem aufgerufenen Preis der Speisen stehen. Leider läßt sich daraus nix Allgemeingültiges ableiten. Versuch und Irrtum und Lebenserfahrung helfen da weiter ... Gepfuscht wurde schon immer, so wie ich es überall lese hat sich nichts dran geändert. Als wir unser Mobil 2011 abgeholt hatten, haben wir uns auch grün und schwarz geärgert. Daher ist dann ja auch die Webseite entstanden, so ist uns in einem Urlaub das Kabel zur AHK Steckdose kaputtgegangen, weil die AHK aufgesetzt hatte ( an einem schlafenden Polizisten ) und da man schlauerweise das Kabel unter dem AHK Balken geführt hatte, war das zerfetzt. --> Link Auch weitere Mängel mussten Stück für Stück abgearbeitet werden. Einfach unglaublich das ganze. Bestimter Pfusch kann aber nicht auf den Preis geschoben werden: - Abwasserschlauch zu kurz aufgesteckt (mein letzter Beitrag) - Rollofuhrung schief angebaut, dass Rollo nicht einrastet und schief hängt. - ...usw etwas teurer - Eine saubere Abtropfkante für die Heckwand, statt fiel Dichtmittel
Doch, natürlich kommt das auch durch den Preis. Wenn am Band Hilfskräfte von der Zeitarbeitsfirma das Mobil zusammenspaxen, passiert halt mehr Scheiss. Und natürlich macht man das so, um Lohnkosten zu sparen. Übrigens nicht nur bei Womo-Herstellern, selbst DB ist damit schon negativ aufgefallen. Das gleiche gilt für unrealistische Erwartungen an die Montagezeit. Wenn für den Einbau des Rollos nur 5 Minuten berechnet sind, ist halt keine Zeit, das vernünftig einzubauen, falls mal was hakt. Auch hier: reine Kostenoptimierung. Bei qualitativ hochwertigen Herstellern dauert ein Einbau so lange, wie er dauert und nicht so lange, wie irgendein Schreibtischtäter das festlegt. Oder der rechnet wenigstens mit etwas Reserve. Und gern wird bei den Mitarbeitern auch eine abgeschlossene Ausbildung vorausgesetzt. bis denn, Uwe Hallo, wer die Gelegenheit hat sollte mal eine Werksbesichtigung bei den Herstellern machen. Ich war bei Hymer, Knaus, Morelo und Phoenix, da kann man die Unterschiede deutlich sehen. Wer glaubt bei der Massenware ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug zu bekommen irrt sich gewaltig. Da geht es nur auf Stückzahl und es gibt auch kein 4 Augenprinzip zur Fehlervermeidung. Trotz des Zeit und Kostendrucks sind meiner Meinung nach die Mehrzahl Fahrzeuge noch von überraschend "guter Qualität". Bei Morelo und Phoenix sieht es schon anders aus, mehr Zeit für die Produktionsschritte und besseres Qualitätsmanagement, Fehlerlos sind die Fahrzeuge zwar auch nicht alle, aber unser Phoenix war Mängelfrei. Ausser man zählt Sägespäne im Staukasten zu Mängeln. Wer mal ungeschönte Bilder über Erfahrungen mit einem nagelneuen Wohnmobil sehen möchte : "Just van Dammen Mängelliste“ mal bei You Tube eingeben und man fällt vom Glauben ab . Der absolute Hammer sind Styroporklötze im völlig freien Unterbau zur Abstützung des Aufbaus (2,18min) . Das hätte ich nicht für möglich gehalten , wenn man es nicht sehen würde . Mit so etwas würde sich nichtmal der unbegabteste Selbstausbauer zufrieden geben . Ungeheuerlich ! VG Ben Auch wenn unser Wohnmobil BJ 2007 ist, so findet man doch immer noch Stellen, an denen gepfuscht wurde. Da wir in der Duschtasse an einer Stelle einen Riss neben dem Klo oberhalb und etwas unterhalb kleine Haarrisse (letztes Bild) hatten, habe ich mich an das Bad gemacht: Das Klo selbst war mit vier (gerosteten) Schrauben noch unten fixiert. Wie sich herausstellt auf einem erhöhten Brett, um die die Kabel und Rohre darunter durchzuführen. Allerdings waren die senkrechten Bretter selbst nicht man Boden verschraubt. Es waren lediglich die Schrauben in den braunen Halterungen. Der Wille war da.... Weiterhin wurde der Müll nicht weggeräumt und es lagen auch noch Schrauben rum - nicht die Letzte, wie sich herausstellte. (rechts unten der eigentliche RIss) Als ich das Klo draußen hatte, konnte ich unter die Duschwanne sehen. Der Winkel an der Wand sollte vermutlich dazu dienen, dass die Duschwanne darin eingehängt wird. Nur war die Leiste ca. 1cm zu tief angebracht. Das hätte man sehen müssen, weil ja das Klo später rein kommt. Als ich die Duschwanne etwas hochhob, sah ich noch ein Schraube, die genau da lag, wo sich oben die Haarrisse gebildet hatten. ...ich hatte das letztens Jahr zur Sicherheit einfach mit etwas Dichtband gefixt. Darum hier nicht so gut erkennbar. Wie es aussah, war es auch noch nicht durch - also noch dicht. Nachdem die Duschtasse raus war, sah man den Heizschlauch... Erstaunlich, wie man auf ca. 1m² so viel Pfusch produzieren kann. Aktuell fällt mir damit keine Ecke im Wohnmobil mehr ein, wo ich nun noch nicht war. Aber was willst du machen? Angenommen man kauft ein neues Wohnmobil. Normalerweise müsste man es bei der Übernahme einmal alles zerlegen. Beim Hausbau hat man den Vorteil, dass man i.d.R. jede Bauphase begleitet und den Pfusch erkennt. Aber meinem Fahrzeug übernimmt man quasi die Katze im Sacke. Aber naja, es hat gute 19 Jahre gehalten... Saubere deutsche Qualitätsarbeit. :lach: Wobei ich den zerstochenen Heizungsschlauch als Fussbodenheizung für das Bad deklarieren würde :razz: Gruß Wolfgang
Französch - ist ein Chausson.
Oder zum Trocknen, wenn doch mal etwas unter die Duschtasse kommen sollte. Ich hab es mir auch schon schön geredet und bin am Überleben, ob dich die Löscher wirklich zu mache. Lass sie offen - die sind Absicht. Wenn der Bereich sonst von nirgendwo Luft bekommt, kann das sonst im Winter unter der Duschtasse zu kalt werden, dann friert Dir da alles ein oder zumindest kann da Feuchtigkeit kondensieren und alles vergammeln lassen. Es ist durchaus üblich, Heizschläuche einzustechen, um in irgendwelche abgelegenen Ecken Heizleistung rein zu bekommen. bis denn, Uwe Wenn man diese Heizschläuche als Ersatz kauft haben sie bereits diese Löcher. Das ist so gewollt. Manchmal sind die Dinge auch einfach von Beginn an ungünstig konstruiert. Hier mal ein Bild vom Aufbau bei Dethleffs. Da sieht man schön, dass zwischen Dach und Wand keine formschlüssige Verbindung vorliegt. Bei unserem letzten Wagen hatten wir dort am Wand-Dach-Übergang in der kalten Jahreshälfte regelmäßig Kondenswasseransammlungen. Blöd, wenn man einen winterfesten Wagen gekauft hat und diesen auch artgerecht benutzt. An einigen Stellen kam auch schonmal Licht durch diesen Luftspalt, einfach weil das GFK nicht lichtdicht ist und dieser Füllgummi nicht immer gut sitzt. Auf dem Bild sieht man die "holzfreie" Version. Bei den unteren Dethleffsbaureihen, bei Sunlight, bei Carado und Co. wird auch so gebaut, nur mit Styropor und Holz. Fertigungstechnisch mag das Ganze Vorteile haben, bin aber froh, dass unser aktueller Wagen diese Probleme mit dem Luftspalt nicht mehr hat, weil es diesen Luftspalt einfach nicht gibt. Grüße
Hier mal wie es bei einem Phoenix aussieht.
Gemäß der Zeichnung sind beim Phönix Dach und Wand ebenfalls lediglich flächig verklebt und mit einem von außen aufgesetzten Winkel verstärkt. Also im Prinzip wie beim Dehtleffs auch, nur außen angeschrägt. Scheint also ein Standard im Wohnmobilbau zu sein.
Nicht ganz unter der Abdeckung ist noch ein Winkelblech mit Feder zum einrasten (Alu-Unterkonstruktion) der äußeren Abdeckung und eine Moosgummidichtung. Den Luftspalt zwischen Wand und Dach kenne ich nur von Dethleffs, Sunlight, Carado und dergleichen. Dadurch sind Wand und Dach auch nur über das GFK und die Möbel miteinander verbunden, mit den genannten Nachteilen. Dagegen ist der Aufbau von Phoenix, Carthago und Hymer für mich schon eine ganz andere Hausnummer. Grüße doppelter post
Wenn ich genau hinschaue, dann scheinen bei der Dethleffs-Konstruktion die jeweiligen Kerne von Dach und Seitenwand auch nicht verklebt zu sein. Verklebt scheint nur die Außenhaut - warum auch immer.
Weißt du, warum man nur die Außenhaut und nicht das komplette Dach mit der Wand verklebt? Fertigungstechnisch scheint mir das jetzt keinen großen Unterschied zu machen, von mehr Klebstoff mal abgesehen. Aber vielleicht übersehe ich da auch etwas.... Toleranzausgleich vielleicht? Ich denke mal, dass es da primär um eine gewisse Toleranz in der Fertigung geht. Durch diese Gummilippe zwischen Wand und Dach muss der Abstand zwischen den Wänden nicht ganz exakt eingehalten werden. Es fällt so einfach nicht auf, ob der Spalt 1 oder 2mm breit ist. Grüße So sieht das bei Wochner aus: Nur mal so, der Thread heißt "Wohnmobilpfusch in Bildern" und nicht: "Wie sind die Wände mit dem Dach verbunden". Nun ja, die Dachverbindung ist ja hier bei einigen Pfusch. Und dann gibt es auch Best Practice als Gegenbeispiel. Hat schon was mit dem Thema zu tun…. :D
Gewollter Pfusch... ;D Den Bilder nach scheint es dafür extra Konstruktionszeichnungen zu geben. Das ist ja dann schon Vorsatz. Noch ein Bild von unserem ehemaligen Dethleffs. Da hatte man den Alde-Schlauch irgendwie noch neben den 230V-Verteilen hingewirkt. Egal, ob dadurch der Durchfluss beeinträchtigt wird. Abhilfe: Den Rohrhalter ein paar mm versetzen. Die Schraube an der Möbel-Wand-Verbindung im Hintergrund passt wohl auch in diesen Thread, hielt aber zumindest :-) Grüße |
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