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Servus, der Frühling steht bald vor der Tür und wir spielen schon seit längeren mit dem Gedanke, uns ein mobiles Heim sprich Wohnwagen bzw. Wohnmobil zuzulegen. Leider habe ich bisher eigentlich null Erfahrungswerte mit der Materie. Leihmobil/Wagen fällt vermutlich flach, da wir zwei Hunde haben und meine Freundin raucht; zudem kann man dann auch nix verändern bzw. nach seinen Wünschen nachrüsten. Andersrum würde ein Leihmobil für 3 Wochen auch schon mit 1600-2000Euro ins Kontor schlagen, da kann man besser die gleiche Summe nochmal drauflegen und gleich was Eigenes holen, was man längere Zeit ausprobieren kann. Beim Wohnwagen käme dann wieder die erforderliche AHK nebest der erforderlichen Anhängelast dazu, die ich nachrüsten müsste, wobei der Einstieg hier preislich etwas günstiger ist, wenn ich die Verkaufsplattformen richtig interpretiere. Als Budget hatte ich erstmal so um die 3k eingeplant plus nochmal so ~ 500Euro für die Erstausstattung (Gas, Reisestecker, etc.). Sollte sich nun für die Summe partout nichts gescheites finden lassen, liesse sich der Wert natürlich nach oben korrigieren; es soll aber schon bewusst erstmal ein älteres Modell mit Resttüv für diesen Sommer sein, meinetwegen auch 25 Jahre alt mit Gebrauchsspuren und kleinen Mängeln (solange kein Motorschaden, ellenlanger Wartungsstau oder ein Feuchtbiotop im Raume steht), um überhaupt erstmal Erfahrungen zu sammeln, ob diese Art des Urlaubes überhaupt unseren Geschmack trifft, bevor man vorschnell grössere Summen investiert, um dann festzustellen, dass es einem doch nicht zusagt. Für diese Summe in Verbindung mit ADAC Plus kann man eigentlich nicht allzuviel verkehrt machen, wenn das Gefährt ungeplant die Grätsche macht oder man feststellt, dass diese Art des Urlaubs unseren Geschmack gar nicht trifft; dann kann man es sicher ohne allzugrossen Wertverlust wieder veräussern, inserieren oder im Freundeskreis für einen Obolus weiterreichen. Sollten wir aber Gefallen daran finden, wäre dann sowieso geplant, mehr Geld in die Hand zu nehmen und in ein wertigeres/zeitgemässeres Modell zu investieren. Wo liegen denn die Vor- und Nachteile WW vs. WM? Aus dem Stehgreif und soweit ich mich belesen habe, fallen mir da folgende Aspekte ein: WW pro: -geringe Unterhaltskosten -preislich günstigere Anschaffung WW contra: -Mehrkosten Maut/Fähren bzw. viele Alpenstrassen sind mit Gespann nicht befahrbar -umständlich zu fahren bzw. parken -kein Zugang vom Fahrzeug möglich, man muss also anhalten, wenn man mal auf die Keramik oder an den Kühlschrank will. -Zugfahrzeug mit Anhänger = höherer Verbrauch -Anhängerkupplung mit entsprechender Anhängelast erforderlich WM pro -man kann an alle Einrichtungen ohne anzuhalten/auszusteigen -Geringerer Verbrauch als Gespann -das Fahrgefühl soll grandios sein -keine Einschränkungen auf Alpenpässen etc. WM contra -höhere Unterhaltskosten insbesondere bei älteren Modelle ohne H-Kennzeichen -preislich deutlich höher angesiedelt als ein vergleichbarer Wohnwagen Reisegeschwindigkeit ist bei beiden Varianten ja eher unter Durchschnitt. Tendieren würde ich eher zum Wohnmobil, da wir überwiegend in den Alpen unterwegs sind; Luxuscamping auf kommerziellen Campingplätze mit Riesenvorzelt und allem Pipapo sind nicht eher nicht so unser Ding, es geht mehr um das Gefühl der Freiheit, dass heisst, dass man losgelöst von irgendwelchen Zwängen, Buchungen etc. ins Blaue fahren kann und dort wo es einem gefällt, fährt man rechts (in GB natürlich links) ran und hat gleich alles dabei. Wer also Erfahrungen mit beiden Fahrzeugarten hat und berichten kann bzw. was für den Preis umsetzbar wäre und nicht und wo es drauf zu achten gilt - immer her damit. :) Hallo, ich habe Erfahrung mit beidem und ich sage Dir ganz einfach: bei 3K kannste die Nummer gleich vergessen, Wohnwagen sowie Wohnmobil, da wirste nicht glücklich. Bei einem Wohnwagen was einigermaßen gescheites gebrauchtes würde ich zum Reisen (das Ding soll ja verkehrssicher sein und nicht irgendwo als Dauercamper rumstehen) so bei 5-6K anfangen (ca. Bj. 2000, bei Glück), bei Womo noch mindestens 10K drauflegen. Ansonsten ist Dein Budget allein schon vermutlich durch nötige Reparaturen, die vorher nicht bekannt waren, weg. Meine Meinung! Dieter Hallo, bei deinem Budget bekommst du einen ordentlichen, kleineren Wohnwagen oder eine Wohnmobil-Dauerbaustelle. Du solltest schon ein sehr ambitionierter Schrauber mit Campingfahrzeug-Erfahrung sein, um dieses Wagnis einzugehen. Andererseits: Letzten Sommer stand hier mal ein Euramobil auf Mitsubishi L300, so Bj. 1985, in der Preisklasse. Sah gar nicht schlecht aus, war aber auch schnell weg. Nach so was würde ich mal Ausschau halten. Peter N Bei dem Budget würde ich Dir auch zum Wohnwagen raten. Da gibt es schon was recht vernünftiges. Meine eigene Erfahrungen: kaufe so etwas von privat. Das was in dieser Preislage beim Händler zu finden ist, ein trauriges Kapitel. :( Für einen guten Rat wäre wichtig zu wissen welches Fahrzeug den WW ziehen soll. WM kannst du aus Budgetgründen sowieso ausschliessen. Denk mal an Steuern und Versicherungen. Bei WW eher sehr kompakt suchen . Liebe , Alf Da steht ein wenig Arbeit an. Jeden Tag die einschlägigen Portale abklappern und nach guten Angeboten schauen. Bei uns war es damals ähnlich, allerdings hatten wir weder Hunde noch rauchten. Ich hab mir das mit dem Mieten auch gespart und gleich einen Wowa gekauft. Allerdings etwas hochwertiges (Tabbert 495 ) in hellen Holz aus 96. Kostenpunkt damals 4000 € und es dauerte mehr als 10 Monate und rund 5000 km bis wir etwas aus 1. Hand und entsprechendem Zustand von einem alten Herrn hatten. Das lange Suchen in der Anschaffung zahlte sich nach 2 Jahren beim Wiederverkauf aus. Wir haben nichts beim Wiederverkauf eingebüßt und wussten nun, das ein Wohnwagen für uns und unsere Reisepläne (viel Fährüberfahrten - langer Wohnwagenzug ( 13 m) = teuer) nicht optimal war. So kam es, das wir uns ein Womo zugelegt haben, unter 6 m, für 2 Personen völlig ausreichend, damit blieb noch Platz für ein Motorradträger und sind somit glatt 6 m lang. Günstig bei den Fährüberfahrten und haben dennoch alles dabei. Bei 3-5k€? Wohnwagen! Also wie bereits geschrieben ist dein Preislimit doch etwas gering. Selbst wenn du ein Fahrzeug in der Preisklasse finden solltest wird es kaum mehr als 75PS haben und unter Garantie nicht dicht sein. Bei der Motorstärke dürften deine gewünschten Alpenpässen keinen Spaß machen. Achja das Klo und alles andere benutzen während der Fahrt ist natürlich verboten :D Aber nur als Fahrer! :D :D :D :D :D Ach was. Es geht auch günstig mit dem womo. Muss halt Abstriche in Sachen Zustand machen. Bedenke aber, dass so ein Womo recht teuer im Unterhalt ist. PS: Du bist hier im "lebenseinstellung-Wohnmobil-Forum". Hier wird recht viel über Urlaube, Grundsätze und Belanglosigkeiten gequatscht. Wenn es um technisches geht dann eher wer neue Highend Hardware empfehlen kann. Du bist preislich am unteren Ende und brauchst daher eher tips aus der diy Fraktion ... google mal :D Also unser Schnuffel hat 3500 Euro gekostet. War beim kauf 32 Jahre alt aber technisch gut im schuß. Hatten mit ihm 2 Jahre wünderschöne reisen. Bei so einem alten Fahrzeug kann Mann noch viel selber machen. Haben uns jetzt aber ein etwas neueres Fahrzeug zugelegt mit mehr Platz und Dusche. Unser Schnuffel bleibt aber in der Familie. Also immer ins Netz schauen . Wünsch dir viel Glück beim suchen. Ganz unabhängig vom Budget gibt es für mich(!) einen entscheidenden Punkt an dem ich mich für Wowa oder WoMo entscheide: Wenn ich (fast) jeden Tag etwas fahre und immer wieder meinen Schlafplatz wechseln will, dann passt eher ein WoMo. Wenn ich eher mehrere Tage (oder Wochen) an einem Ort bleibe und von da Tagesausflüge machen will, dann ist es eher ein WoWa. Danke erstmal für die Antworten und Ratschläge. :)
Tja, den L300 aus Bochum hatten wir uns letzte Woche Montag angeschaut, der schaut leider schlechter aus als auf den Fotos. Wurde inseriert mit neu TÜV und H-Kennzeichen. Nach telefonischer Terminabsprache sind wir hingefahren und das Fahrzeug hatte weder TÜV noch H-Kennzeichen, dazu sprang der Motor nicht an, der Innenraum war übersäet mit Abfällen, Klamotten des Vorbesitzers etc., damit war er raus. Dazu verkauft er angeblich nur im Kundenauftrag. Danach sind wir weiter nach Hannover gefahren und wollten uns noch einen L300 anschauen, der aber dann schon verkauft war..Natürlich hat uns der Händler engegen seiner Absprache nicht darüber in Kenntnis gesetzt, so dass wir knappe 800 km umsonst gefahren sind...na denn. War sicher ein Anfängerfehler, da der Wagen schon länger inseriert war und zu dem Kurs mit frischem TÜV und H-Kennzeichen eigentlich sehr schnell weggehen hätte müssen, wenn die Beschreibung stimmt (so war es bei den anderen Mobilen, die wir so beobachtet haben)..folglich musste da irgendwas faul sein, wenn so einer dennoch wochenlang drinsteht. Grundsätzlich finde ich das Fahrzeug von der Wohnkabine her aber nicht verkehrt für 2 Personen. Nur der Benziner soll ja mit der Zuladung und dem Aufbau etwas überfordert sein.
Wenn man überhaupt was findet, der will ja auch was verdienen. :) Hatten bis vor kurzem noch ahnungslos und voller Euphorie ein Wohnmobil bis 2500 gesucht, da fanden sich Exemplare mit gültigen TÜV und ohne kapitale Schäden selbst bei bundesweiter Suche nur eine Handvoll...die waren dann vermutlich auch nicht trocken oder schon verkauft, bevor man den Telefonhörer auch nur in der Hand hatte.
Versicherung sollte sich im überschaubaren Rahmen halten, da ich zwei Verträge auf SF20 bzw. SF18 habe und einen ruhenden auf SF5. Die Verträge kann man problemlos umschreiben, wie es am günstigsten passt, zb. dass das Fahrzeug mit der höchsten Einstufung in SF20 einsteigt. Obwohl Womos/Wowas wieder anders gerechnet werden. Ägerlicher wäre da schon die Steuer, die sich in der Preisklasse zwischen 400-600 ansiedeln wird, wenns ein Womo ist. Grüne Plakette wird es für den auch nicht geben, allerdings habe ich folgenlos, egal mit welchem Fahrzeug noch nie eine geklebt. :D Bzgl. Anhängerkupplung wirds problematisch..der BMW dürfte einiges auf den Haken nehmen, wenn der denn einen hätte.. ..und der Swift von meiner Freundin hat zuwenig Pferdchen, Anhängelast und auch keine Anhängerkupplung. Müsste also in jedem Falle nachrüsten. Dazu käme dann noch, dass ich Alleinfahrer wäre, da sie nur bis 3,5T ohne Hänger hinter den Lenker darf.
Was ich finde, ist innerhalb kürzester Zeit weg, obwohl ich mir mehrfach am Tag die neuen Inserate rausfiltern lasse. Ich werde das Budget wohl doch eher in Richtung 5k ansetzen müssen und mir erstmal einen Feuchtigkeitsmesser zulegen, damit ich keine Grotte erwische. Anderseits eilt es ja auch nicht, Urlaub habe ich sowieso erst Anfang Juni und bis dahin wird sich bei nachhaltiger Suche hoffentlich irgendetwas auftuen. :)
75PS werden sicher keine Bäume ausreissen, das ist mir schon im PKW deutlich zu wenig...Dafür macht dann wenigstens die Abfahrt Spass. :) Dicht sollte es allerdings schon sein, da nennenwerter Wassereinbruch ein K.O. Kriterium beim Kauf darstellt und meistens einen Totalschaden bedeutet. Klar, man kann das abdichten (lassen), nur wenn das Wasser schon monatelang munter ins Mobil reingelaufen ist, wird der Aufbau vermutlich Kernschrott sein.
Dann wird der Fahrersitz durch einen Toilettenstuhl aus dem medinzinischen Bereich ersetzt. :)
Das ist kein Problem, gegen 80er Style haben wir nichts, wichtig ist eben die Schlafgelegenheit, Heizung, kleine Küche und Waschgelegenheit..Nasszelle wird man in dem Preissegment nicht erwarten können...genauso wie vermutlich eine vollwertige Toilette. Aber das Womo soll auch nur erstmal als "Erfahrungsträger" angeschafft werden, wenn uns diese Art des Reisen/Urlaubs gefällt, wird der Tüv runtergefahren und dann ein aktuelleres, endgültiges Modell angeschafft. Nur für 5k sollte es dann auch schon ein wenig länger halten als nur für 3 Wochen Urlaub.
Danke, da gibs ja diesen äusserst lesenswerten Blog "Transitfrei", da hat es ja auch geklappt, warum bei mir nicht? :) das Alter ist für uns eher zweitrangig, solange die Ersatzteilversorgung noch vertretbar ist. Für den Preis wird die Luft schon ziemlich dünnn ergo da wird man schon länger suchen und sich so einiges anschauen müssen. Schwierig ist nur, dass die Mobile meistens weit weg stehen und man schnell reagieren muss, da der Markt in dem Preisbereich ziemlich käuferlastig zu sein scheint. Mobile, Ebay/Ebaykleinanzeigen schaue ich regelmässig rein. Macht es Sinn, noch woanders zu schauen oder selber irgendwo eine Suchanzeige zu schalten?
Wir fahren eigentlich immer in die Alpen und dann ins Blaue. Wir sind im Alpenverein und haben neben Hochtourenausrüstung immer ein Zelt mit, wenn keine Alpenvereinshütte in der Nähe ist oder für den Notfall. Planen tue ich so gut wie gar nichts, wenn wir losfahren, wo es genau hingeht, hängt meistens von der Wetterlage ab, das kann sich dort recht schnell ändern. Mit WW/WM wäre man noch flexibler, da man unabhängig von den Alpenvereinshütten wäre, man auch mal einen Regentag drin verbringen kann, Räder mitnehmen etc...wobei wieder viele Strassen mit Gespann nicht befahren werden dürfen. Hallo Namenloser, (oder habe ich den nur nicht gefunden?), sieh Dir mal folgendes Angebot an: Link zum eBay Artikel Arnold ist ein eigentlich unzerstörbares Mobil, in dem Fall mit Servolenkung auch für Alpenpässe geeignet, und für den Preis sicher für mehr als nur ein kurzes Schnuppern, ob einem Wohnmobilurlaub gefällt, geeignet... Mit H-Kennzeichen ist er zudem sehr günstig in Steuern (191 €/Jahr) und Versicherung (ca. 150 €/Jahr), und Umweltzonen brauchen Dich auch nicht zu beunruhigen. Ich habe alle meine Fahrzeuge im Billigsektor gekauft und es nie bereut (siehe mein Thread "Meine Wohnmobile und -wagen von 1969 bis heute..."). Trau Dich einfach; in dem Segment gibt es praktisch keinen Wertverlust, und wenn die Art zu Reisen einem doch nicht zusagt: verkauft kriegt man so etwas jederzeit wieder... Liebe , Klaus moin moin und willkommen allhier ! :D ich habe auch einmal ein wenig geschnüffelt... und einen Mitsubishi Canter gefunden. ----> --> Link Jan Hallo DJ, lass dich bitte nicht verunsichern von einigen Postings wo auf deine angespannte Budgetsituation verwiesen und dein Vorhaben begrenzt wird. Die Kollegen meinen es gut, keine Frage, aber auch mit deinem Budget ist das eigene Wohnmobil möglich! Ich selbst hab die Erfahrung von 2007-2011 machen dürfen. Wie du haben wir budgetmäßig um 4 TEUR gehabt, davon wollte aber auch die Erstausrüstung bestritten werden. Und schon damals war bei uns klar, es wird kein Wohnwagen! Wollten wir einfach nicht und wenn ich so deine Postings lese, bist du gedanklich auch nicht beim Wohnwagen, sondern beim freiheitsliebenden Wohnmobil! Kein Wunder, ist dies doch die Königsklasse! :) Aber du hast völlig Recht wenn du sagst, dass die Suche mitunter müssig ist! Vom Händler kannst du vergessen. Nicht in der Preisklasse. Du musst privat gucken und dann einfach Glück haben! Wir haben seinerzeit sehr lange gesucht. Die Odysse habe ich übrigens als Blog niedergeschrieben, schau mal hier wenn du magst: --> Link Wie dort schon steht musst du wirklich schnell sein! Einige Tage (vielleicht waren es auch Wochen...) gingen wirklich jeden Tag 2, 3 Stunden Zeit für das Durchforsten des Internets drauf. Bis ich ihn plötzlich fand! Unser Wohnmobil!! ![]() Stand in Varel in Norddeutschland, also mal eben knapp 400km entfernt! Egal, angerufen und erstmal wieder niedergeschlagen gewesen. Hatten sich schon andere gemeldet. Jaja. Der Verkäufer war aber nett, ich war ihm offenbar mit unseren Reiseplänen als junges Paar sympathisch und so machten wir direkt einen Besichtigungstermin aus, noch am gleichen Tag sind wir hingefahren und haben, bei einer netten Tasse Kaffee und ein paar Reisegeschichten, das Wohnmobil gekauft! Mann, waren wir glücklich! Und es hat sich gelohnt! 4 Jahre und 40 TKM haben wir mit Wohni halb Europa durchquert! Imposante Reiseziele wie Südnorwegen oder die italienische Toskana waren ebenso dabei, wie Schottland mit der nördlichsten Spitze, der Plattensee in Ungarn oder die Cote d´Azur in Südfrankreich. Oder die Tingeltour einmal rund um Dänemark immer entlang der Küsten! Oder Kroatien! und und und! Die ganzen zahlreichen Kurzurlaube, z.B. im Schwarzwald oder immer wieder unsere Küsten in Deutschland wie Holland noch gar nicht mitgerechnet! Verkauft haben wir Wohni nur, weil das Wohnmobil mit 1984er Baujahr einfach zu alt war und nicht mehr unseren Sicherheitsanforderungen entsprach, als sich unser erstes Kind angekündigt hat. Mangels Gurten in der Sitzgruppe, das war das Hauptproblem. Wohin mit der Babyschale? Zumal dann sowieso ein großer Kombi hermusste (der KiWa muss ja mit) und mit dem Kombi eben das Zugfahrzeug frei Haus geliefert wurde. Natürlich, daraus mache ich keinen Hehl, war dies auch eine Kostenfrage! Hier dann die gute Nachricht: Irgendwann ab einem bestimmten Punkt ist der Wertverlust nicht mehr messbar! In dieser Alters- und Budgetklasse ist dies der Fall. So konnten auch wir unser Wohnmobil mit 40TKM und 4 Jahren später fast zum gleichen Preis wieder verkaufen! Eigentlich ein Nullsummenspiel und Grund zur Freude, wenn wir nicht (und vor diesen Risiken muss man einfach objektiv warnen!) einen kapitalen Getriebe- und wenig später auch noch einen Motorschaden gehabt hätten! Auch dieses Risiko musst du leider, zuzüglich zur Gefahr der Undichtigkeiten beim Aufbau, einfach dazu rechnen. Mit geringem Budget neigt man dazu, eine nötige Reserve nicht zu berücksichtigen. Wir hatten da insoweit zumindest Glück, dass uns das Ärgernis erst spät im dritten Jahr ereilte. Im ersten Jahr hätte es wahrscheinlich das Aus bedeutet. Auch kommt natürlich hinzu, dass man quasi immer was zu basteln hat! Mal ist es Wasser, mal Strom, mal beides zusammen und mal was ganz anderes. Klar macht es auch Spass sich nach 3 Stunden Leitungsfrikelei ein zufriedenes "Läuft wieder" aus dem Mundwinkel zu drücken. Andererseits wird man diesen Tatsachen auch irgendwann überdrüssig, wenn man auf seinen Touren mit Ausfällen der Technik rechnen muss. und dann ein Urlaubstag fürs Basteln und ggf. Ersatzteilbeschaffung drauf geht. Ab einem gewissen Punkt wollte ich dann auch, dass es einfach nur noch funktioniert. Und war bereit, dafür dann auch deutlich mehr Geld auszugeben. Verstehst? mein Rat an euch wäre: Bleibt am Wohnmobil dran! So, wie ich deine Wortmeldungen lese, bist du gedanklich eh schon beim Wohnmobil. Versuch das zu realisieren, du läufst dem Traum sonst (vielleicht) nach. Sucht mit Bedacht, aber dafür mit umso mehr Energie! Wirklich jeden Tag jedes Portal und jede Anzeige. Hört euch um, manchmal ist es der Freund vom Friseur des Nachbarn der eins verkaufen möchte, es aber aufgrund von Faulheit nur noch nicht geschafft hat in die Medien einzustellen. Besichtigt trotzdem einige Angebote in eurer Nähe. Auch, wenn sie "out of Range" sind. Nur um ein Gefühl zu bekommen und natürlich auch, um die Sinne bezüglich möglicher Mängel und Schäden zu schärfen. Ein paar Links möchte ich dir noch aus unserem Wohnmobilleben an die Hand geben, vielleicht ist was für dich dabei: Hier haben wir mal die Kosten unseres alten Wohnmobils gegen die Kosten eines Mietmobils gerechnet. So sieht man, was ein Wohnmobil eigentlich kostet: --> Link Dann würde ich dir, falls du bislang noch gar keine Erfahrung mit Wohnwagen und Wohnmobilen hast, unsere Ersthilfe mal an die Hand geben. Diese haben wir eigentlich für Anfänger in Sachen Wohnwagen geschrieben, aber zumindest was den Aufbau angeht kannst du die Ratschläge auch fürs Wohnmobil übernehmen. Findest du hier im Kapitel 1. --> Link Auf der gleichen Seite findest du übrigens auch im Kapitel 3 einen ausführlichen Bericht über den Einsatz eines Feuchtigkeitsmessgerätes, auch das ist eine unglaublich sinnvolle Anschaffung wenn es darum geht ein Wohnmobil zu kaufen! Und auch danach leistet es bei den jährlichen Prüfungen gute Dienste. Wenn ich dir speziell aus unserer Zeit als Wohnmobilfahrer mit den gleichen Voraussetzungen wie bei euch noch eine Frage beantworten kann frage einfach. Björn
Den konntest du nicht finden, da ich das Profil noch nicht komplett ausgefüllt habe, mein Name ist aber Michael. :) Der Arnold steht leider in Niederbayern, das sind von Aurich in Ostfriesland mal eben knapp über 900 km. Dazu bräuchte ich mindestens zwei Urlaubstage; bis ich die bekomme, ist die Auktion längst ausgelaufen und der Arnold schon wieder auf Reisen. Dieser Fahrzeugklasse (Integriertes Wohnmobil) habe ich bisher bei der Suche recht wenig Beachtung geschenkt, da die Ersatzteile überproportional teuer bzw. schwer oder gar nicht zu bekommen sein sollen, da vieles Sonderanfertigungen des Aufbauherstellers sind. Ob sich das bestätigen lässt?
Danke für den Link, aber wenn ich das richtig sehe, hat der Canter 4,2 t zulässiges Gesamtgewicht. Damit dürfte meine Freundin nicht mehr an den Lenker und wir müssten jedes Jahr zum TÜV. Und den müsste man mit dem Fahrzeug erstmal erfolgreich absolvieren, damit es losgehen kann. Da dort auch etwas von Restauration steht, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit sowohl den finanziellen, zeitlichen als auch technischen Rahmen sprengen.
Servus, danke für die ausführliche Antwort, Ich hatte anfangs, ahnungslos wie ich war, so bis 2000 Euro geschaut, da ich die PKW-Preise als Äquivalent angesehen hatte. :) In der Preisklasse bekommt man allerdings fast nur Teileträger ohne TÜV mit fragwürdiger Vergangenheit. Wenn denn doch Tüv drauf ist, ist nahezu immer ein anderer eklatanterMangel vom Kaliber Motor- oder Getriebeschaden, Wassereinbruch oder leergeräumter Aufbau mit von der Partie. Zwei Fahrzeuge hatten aber doch ausgemacht, die waren aber schon weg, als ich anrief, zur Besichtigung kam es dann gar nicht. Ein L300 wurde von uns in Bochum angeschaut, aber der entpuppte sich in entgegen des Inserats als Grotte bestückt mit dem Abfall des Vorbesitzers ohne TÜV. Nachdem ich mich umfassend belesen und die Inserate studiert hatte, scheint weniger die Laufleistung und das Alter preisbestimmend zu sein, sondern vornehmlich die Ausstattung, Zustand des Aufbaus und der Pflegezustand.
Euern Blog habe ich schon gefunden, daraufhin erfolgte ja meine Anmeldung hier. :) Habe aber bisher nur die Nordkapp-Reise und die Tipps zum Wohmobilkauf bzw. Kauf geschafft. Wirklich sehr informativ und ausführlich beschrieben, da habe ich noch einige Stunden zu lesen. :) Ja das kenne ich, habe immer Tablet bzw. Handy dabei bzw. kann auch bei der Arbeit schauen. Nur haben dann immer schon andere angerufen, die schon auf dem Weg sind und kurz darauf ist die Anzeige wieder raus. :) Blind kaufen? Zumindest müsste man schon soweit kommen, dass man erstmal besichtigen kann, ohne das das Fahrzeug schon weg ist. Berufsbedingt brauche ich immer mindestens einen tag Vorlauf, bis ich mir die Zeit für eine weitere Anfahrt freischaufeln kann, da sich in der Preisklasse im Umkreis von 200 km nichts auftut und ich recht viel am arbeiten bin, auch am Wochenende. Bis dahin hat längst ein anderer zu geschlagen und zwei Tage reservieren ohne konkrete Kaufzusage oder Anzahlung via Online-Überweisung wird vermutlich keiner machen. Wäre auch ein wenig riskant, ohne das Fahrzeug gesehen zu haben, auf die Beschreibung kann man sich auch nicht immer verlassen.
Auch das habe ich auch schon gelesen, war ja ein Glücksgriff. :) Varel? 50 km von mir, wäre in 40 Minuten da. Frag den Vorbesitzer doch mal, ob er noch eines in dem Budget stehen hat, er hatte sich ja ein neues zugelegt, wie ich das gelesen hatte. :) Die Umkreissuche hier ergab gar nichts, mal schauen, wie das wird, wenn ich die Preisspanne erhöhe.
Stimmt, für Familie steht dann natürlich die Sicherheit im Vordergrund; ohne Gurte wäre schon ein No-Go. Nachwuchs haben wir nicht, zu dritt würden wir reisen, meine Freundin und ihre kleine Schwester, die bei uns wohnt..ach und die beiden Hunde noch. :)Das Alter würde mich nicht stören, solange der Zustand akzeptabel ist und die Ersatzteilversorgung gewährleistet.
Stimmt, der Wertverlust in der Preisklasse tendiert gen null, das war es, mal abgesehen von den in Bezug zum PKW hohen Preisen, was mich am meisten erstaunt hat. Getriebe- oder Motorschadem ist selbst bei Fachkenntnissen ein Fiasko, insbesondere wenn es unterwegs passiert. Damit muss man leider in der Preisklasse immer rechnen, das kenn ich aus dem PKW Bereich. Darum sollte es auch schon ein Volumenmodell sein und kein Exot, wo man ggf auf ein Ersatzteil zu Apothekerpreisen wochenlang warten muss. Schrauberfahrung mit Improvisationstalent im PKW-bereich ist auch vorhanden. Zahnriemenwechsel, Achsüberholung etc. haben wir alles schon am PKW gemacht :) Alles, was mit dem Aufbau zu tun hat, wäre dann Neuland, zumindest mit Strom, ob nun 12 oder 220 V kenn ich mich aber aus. Und der Rest wir mit Hilfe des Internets oder Reparaturanleitungen sicher auch kein Hexenwerk sein. Einen Werkzeugkoffer mit den gängigsten Werkzeugen werder ich sowieso immer dabei haben, man weiss ja nie. :)
Eigentlich war es mir von vornerein fast klar, dass es ein Mobil sein sollte, nur unterschwellig war der WW noch eine Alternative. Nur ist der Unterschied in der Praxis doch schon erheblich; dazu ist ein guter Wohnwagen auch nicht so viel günstiger als ein Womo und es käme noch die Anhängerkupplung der zu absolvierende Anhängerführerschein meiner Freundin dazu. Ich gehe auch mit dir konform, dass es schon ein richtiges Wohnmobil mit Alkoven sein soll und kein umgebauter Kastenwagen oder VW Bus. Das so etwas zumindest theoretisch möglich ist, sehe ich ja. :) Klar wird das vermutlich nicht von heute auf morgen ergeben, ergo man wird länger suchen müssen. Allerdings tauchen die in Frage kommenden Fahrzeuge ja im Bundesgebiet verteilt auf, zusätzlich erhöht sich mit grösseren Budget auch die Anzahl der in Frage kommenden Fahrzeuge. Gemäss Wahrscheinlichkeitsgesetz sollte es also nur eine Frage der Zeit sein, bis irgendwann auch ein passendes Fahrzeug hier in der Nähe auftaucht. Dann werde ich mein Sparschwein mal weiter füllen und den Markt beobachten.:) Da ich gelesen habe, dass Wasserschäden in der Preisklasse nahezu obiligatorisch seien...sollte man generell Abstand davon nehmen, kommt es auf die Ausdehnung an oder sollte man das in der Preisklasse eher als Argument für einen Preisnachlass nehmen, da es sowieso keines gibt, was wirklich trocken ist? Und wie ist denn das Preisgefälle bzgl. Saisonbeginn zu Saisonende zu bewerten? Spielt das im unteren Preissegment überhaupt eine Rolle? Explodieren die Preis zu Beginn der Saison und der Markt ist wie leergefegt, da auf ein WoMo mindestens 20 Käufer kommen, während zu Saisonende im Herbst der Markt mit preislich attraktiven Modellen überschwemmt wird, um es mal etwas überspitzt auszudrücken? :) Zum Verbrauch: Pkw 163 Diesel-PS mit 1800 kg Caravan ca. 10-11 l (wie sonst auch bei Solofahrt) Wohnmobil 3,5 Tonnen, 180 PS zwischen 9,6 und 11,5 l. Vorteil Wohnwagen: Mit dem Schleppfahrzeug bist Du frei beweglich für Ausflüge etc. Wir hatten bisher einen Wohnwagen, mit Stockbetten für die Kids, max. 1300kg. Zugwagen muß da nicht sooo groß sein. Mit Kindern würde ich auch immer Wowa vorziehen. Nun, zu zweit haben wir ums einen Kastenwagen zugelegt. Damit sind Wochenendtouren und Rundreisen geplant. Aber den Wohnwagen behalten wir trotzdem. Bei längeren Urlauben an einem Ort werden wir den weiter nutzen. Ist -bei uns- deutlich mehr Platz umd man ist vor Ort mobiler. Hallo Michael, ich wollte mit meiner Ausgangspost bestimmt nicht hochnäsig oder gar großkotzig wirken. Allerding bin ich der Meinung , in der Preisklasse bekommste fast nur Baustellen auf Rädern. Natürlich mag da der eine oder andere Glück gehabt haben, wie die Vorschreiber ja mitgeteilt haben, aber das sind, glaube ich, die Ausnahmen. Ich glaube, in Deiner Budgetsituation bist Du mit einem Wohnwagen wirklich besser bedient. Ein Womo kann hier wesentlich mehr Kosten verursachen mit denen Du vorher nicht gerechnet hast. Außerdem ist ein Womo ein zusätzliches Fahrzeug, das auch versichert werden will. Ein Wohnwagen kannst Du nur Haftpflicht versichern für ein paar Euro im Jahr. Hier spielt Kaskoklasse keine Rolle. Ebenso ist TÜV etc. bei Wohnwagen ein weniger großes Problem als bei Womo. Kostete bei mir immer so um 100 Euro beim Dealer inkl. Bremsen einstellen und abschmieren. Allerdings ist kostenseitig zu beachten, dass Du für diesen einen Stellplatz brauchst für die "Nichtfahrzeit", da er nicht auf der Straße abgestellt werden darf(max. 14 Tage). Ebenso sind die Campingplätze, die Du ja dann anfahren musst, i.d.R. um einiges teurer als Standplätze bei Womo. Wie Du auch schon geschrieben hast, kein Händler, nur Privat und viel suchen, dann könntest Du bis 3000 Euro vielleicht Glück haben und was einigermaßen Gescheites ergattern. Dieter stöbern macht Spaß :D wie bereits zuvor schon erwähnt ... stetiges Duchforsten der jeweiligen Portale kann das passende Womo für den schmalen Geldbeutel bringen --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link ich würde auch die Angebote im Süden in Betracht ziehen, wir waren mehrmals auf Wochenenendbesichtigungstour und haben unseren letztendlich aus 900 km Entfrenung nach Haus geholt (übrigens wir fahre seit 4 Jahren einen VI KP unter 5T€ mittlerweile sind wir bei ca. 8,5T€ Investition angelangt und wollen immer noch nicht tauschen)
Hallo Michael, also bei meinen langjährigen Beobachtungen gerade im unteren Preissegment habe ich folgende Konstante festgestellt: 1. Die Wagen bleiben grundsätzlich wertstabil, wenn sie einen gewissen letzten Grundwert erreicht haben. Darunter wird auch keine saisonale Schwankung führen. Eher ist es umgekehrt! Zu Saisonbeginn (also so ab jetzt in etwa :D ) steigt der Preis eher leicht über diesen Grundwert, weil sich eben einige zum Start des Jahres ein Fahrzeug sichern wollen. Mit diesem werden dann die geplanten Touren gemacht. Gelegentlich konnte ich beobachten, dass Käufer ein Wohnmobil in dieser Kategorie kaufen und das Fahrzeug dann nach der Tour wieder hergeben bzw. ein Fahrzeug aus dem Frühjahr im Herbst wieder in der Börse auftauchte. So wird der Käufer am Ende seiner Reisen wieder liquide und spart zusätzlich Kosten für eine mögliche Winterabstellung. Mit einem solchen Käufer kam ich mal ins Gespräch. Er gab an, dass er das Fahrzeug nur für eine Tour und eine kleine Fahrt gekauft und danach für das gleiche Geld wieder verkauft habe. Dadurch spare er mehr, als wenn er sich ein neues Mobil gemietet hätte. Der Komfort- und Sicherheitsgewinn des neueren Fahrzeugs sei ihm ebenso egal, wie die geringen Kosten, die für einen Halbjahresbetrieb an Steuern und Versicherung sowie Kennzeichen anfallen (er benutzte immer das gleiche Kennzeichen und reservierte es in der freien Zeit kostenlos, musste also nur Anmeldung zahlen). Dies sei noch immer günstiger, als eben die Fahrzeugmiete. Das Risiko eines Ausfalls nehme er in Kauf. Wartungen oder Reparaturen führe er gar nicht durch! Sei also hier an dieser Stelle gewarnt, wenn der Vorbesitzer das Fahrzeug nur kurz im Besitz hatte! Dies kann ebenso auf einen selbst entdeckten Schaden hindeuten, wie auch eben ein solcher "Kurzkutscher" sein, der das Fahrzeug quasi noch ein bisschen mehr abreitet, ohne sich um Hafer und einen Stall für die Nacht zu kümmern. 2. Diese Methode bedingt aber auch, dass sich die Preise nach der Saison, so frühestens ab Ende August, spätestens aber ab Anfang Oktober, wieder in etwa auf dem Grundwert einpendeln. Groß ist die Spanne allerdings nicht! Was ich so festgestellt hab, kann man bei einem Mobil im Bereich um 3,5-4,5 TEUR mit einer Schwankung von etwa 500-1.000 Eur rechnen. Eher mit der Tendenz zur 500, Ausnahmen bestätigen die Regel. Es ist eher öfter so, dass mögliche Angebote zu Saisonbeginn einfach "nicht da" sind, weil sie zu einem Winterpreis bzw. leicht erhöhten Preis eher weggekauft werden, als das ein Verkäufer den Preis so dermaßen erhöht, dass das Fahrzeug ggf. auch ein paar Tage steht, bevor er es verkauft. Da reagiert der Markt etwas zu träge in meinen Augen auf die plötzliche Nachfrage sobald die Sonne scheint und die ersten potentiellen Käufer Freiheitsgelüste überkommt. :D Björn Hallo, wenn Du noch nicht fündig geworden bist, schau mal hier: Link zum eBay Artikel Der steht in Lage, also etwa 260 km von Aurich... Liebe , Klaus
Danke für den Link, der sah recht erfolgsversprechend aus, ausser dass meine Freundin lieber was mit Alkoven hätte, nur wollten wir das Fahrzeug vorher besichtigen. Als ich dem Verkäufer dann eine Mail schreiben wollte, war das gute Stück schon verkauft. So ging es mir schon öfter, zu Besichtigungen ist es nie gekommen, da die Fahrzeuge ruckzuck verkauft waren. :) Einzige Möglichkeit wäre Ebay ohne Sofortkaufoption, da hätte man zumindest die Garantie, dass das Fahrzeug auch in zwei Tage noch da steht. Dazu fehlt mir aber noch die Erfahrung, um den Endpreis einigermaßen sicher einschätzen zu können. Es macht wenig Sinn, sich mit konkreter Kaufabsicht ein Fahrzeug anzuschauen, was dann das Budget um das doppelte sprengt. :) Es ist ja vorerst nur als Hobby zum reinschnuppern gedacht und so sollte es sich auch finanziell erstmal abspielen. 3k Initialinvestition ist selbst bei bundesweiter Suche nicht zu halten, das habe ich mittlerweile festgestellt. 5000 wird man schon investieren müssen, es soll ja auch kein 40 Jahre alter runtergerocktes Mobil sein, wo man bei jedem Defekt wochenlang die Ersatzteilbörsen abklappern muss, sondern möglichest ein Volumenmodell. Ich werde mir erstmal unverbindlich einige infragekommende Modelle, die hier in der Nähe angepriesen werden, unverbindlich und unabhängig vom Preisrahmen live anschauen, damit sich erstmal manifestiert, was genau wir wollen und währenddessen das Sparschwein weiter füllen. :) Ausser dem verwohnten L300 habe ich bisher nichtmal ein Wohnmobil näher und mit Kaufabsicht in Augenschein genommen, ausser auf Fotos. Ducato 280, J5 etc. wäre so ein Wunschkandidat, Kastenwagen, T2 fällt raus, wenn, dann sollte es schon ein vollwertiges Mobil mit Alkoven sein. Andersrum eilt die Sache ja nicht, reicht ja, wenn sich bis Ende Mai zum Urlaub was findet. :) Ist wirklich wenig drin im Moment. Aber je nachdem, wo du wohnst, würde ich mir mal die folgenden anschauen: --> Link Vom Händler! 160TKM ist noch nicht so viel und AU/HU neu! Nur schade, dass die Markise fehlt und man müsste sich die Inneneinrichtung natürlich hübsch machen. Aber wenn der dicht ist, könnte der was sein. Über den Händler gibt es hier im Forum einigen Lesestoff. Nichts desto trotz kauft man ja ein Fahrzeug und nicht den Händler. Der Wagen hat Verhandlungspotential. --> Link Den hier hätte ich sofort als Favoriten empfohlen, sieht zumindest so aus, als sei dort schon umfangreich drin gearbeitet worden. Blöd der Hinweis mit dem Getriebe. Müsste man mal abchecken lassen... --> Link Und wenn der sonst in eurer Nähe steht, schaut ihn euch dennoch an! Nicht zum kaufen, aber wenigstens zum gucken, ob ihr euch das so vorstellt. Denn wenn euch ein solches Modell rein vom Innenleben her nicht zusagt, dann ist euer Budget wirklich zu niedrig angesetzt. Alles in allem ist das aber wirklich nicht das gelbe vom Ei. Wie gesagt dran bleiben, täglich die neuen Angebote sichten und sich zwischenzeitlich auch mal Fahrzeuge anschauen, die nicht erste Wahl sind (aus welchem Grund auch immer).
Ganz falsch! Mails werden immer als letztes gelesen, da war der Anrufer aber schon schneller und hat schon einen Besichtigungstermin ausgemacht. Wenn dir einer gefällt, direkt anrufen! Anders wird nicht gehen. Wenn du einen per Mail anschauen kannst und da noch ein paar Tage zwischenliegen, dann stimmt was nicht... :wink: Björn Stimmt, mail schreiben kannste vergessen... hinfahren und verhandeln. Ganz wichtig: Mach dich schlau wie lange das Fzg zum verkauf steht... Speziell bei den Online- Börsen entstehen regelrechte "Wellen" bei der Preisgestaltung die Verkäufer teilw. erst nach einigen Wochen oder Monaten korrigieren... Es ist also durchaus möglich dass ein älteres Fzg über Monate für 13-15tsd € inseriert ist aber letztendlich für 10tsd € verkauft wird... Wichtig ist ob der Endpreis gerechtfertigt ist... Wenn Fahrzeuge z.b. bei EBay zum Preis X mehrfach nicht verkauft werden dann ist der Marktwert definitiv darunter anzusetzen... Beobachten und abwarten... Thomas Mittlerweile hat sich ein Fahrzeug gefunden, ein Ducato 290 mit Frankia A530 Aufbau ist es geworden mit Nasszelle, vollwertiger Lokus und Solarmodul auf dem Dach, letzte Woche Donnerstag haben wir ihn geholt. Vorher hat ihn ein älterer Herr BJ 49 gefahren, der den Wagen kaum nutzte und nach längerer Krankheit verkaufte, da er mit Elektronik auf Kriegsfuss stand. TÜV hat er bis 06/16. Aufbau ist soweit dicht, wenn ich das Feuchtigkeitsmessgerät richtig abgelesen habe. Da der Aufbau jedoch einiges an Arbeit im Hinblick auf die Elektronik etc. erfordert, wird sicherlich noch das eine oder andere Wochenende reinfliessen, bis er optisch und technisch aktzeptabel dasteht. Da einiges zu Tun ist, hat mich der Wagen nichtmal ein Monatsgehalt gekostet. :) Dank Stromlaufpläne konnten wir schon einiges machen, so zb. das Stromkabel für den Aubau neu verlegen (war durchgegammelt und der Aufbau ohne Strom). Kühlschrank läuft auf Gas; 12 V habe ich noch nicht ausprobiert und bei 220 V schiebt er mir die Sicherung im Haus raus; den werde ich die Tage nochmal rausnehmen. Boiler habe ich noch nicht zum Laufen bekommen und von der Heizung fehlen Teile, sowie ich das festgestellt habe; Gaskocher funktiniert tadellos. Beleuchtung, Installation Solaranlage nebst Laderegler und Wasserversorgung (Neukauf der Druckwasserpumpe) haben wir soweit fertig, Vorhänge haben auch schon ihre Runden in der Waschmaschine gedreht bzw. wurden ersetzt, genauso wie sämtliche Flüssigkeiten und die vorderen Reifen. Da werde ich mal im Forum schauen, was ich durch lesen beheben kann und für den Rest dann einen Thread aufmachen. :) Gratuliere, hört sich nach einem Schnapp an. (Hängt natürlich von Deinem Monatsgehalt ab ;D ) Hast du mal ein Bild? Schnapp ist relativ er hat zwar nur knappe 2000 gekostet, dafür sind reichlich Mängel mit dabei. Für den Preis kann man aber auch nicht allzuviel erwarten, von daher trifft mich das nicht unvorbereitet. :) Nun ja, im Inserat optisch als auch technisch gut dastehende Exemplare selben Baujahrs habe ich im Netz als Vergleich mit 5000 und 7400 gefunden. Und ob die Anzeige dann auch hält, was sie verspricht, weiss man auch nicht. Im worst case wird man Boiler und Heizung ersetzten müssen, da ist man auch sicher nochmal 1000 Euro los, wenns Neugeräte werden. Elektrik habe ich fast durch, lediglich der Lokus fehlt noch...den werde ich mir Wochende mal vornehmen. :) Es waren/sind halt viele kleinere Mängel, die sich meistens zwar ohne grossen Kostenaufwand beheben lassen, aber dennoch etliche Stunden an Arbeit erfordern. Absperrhahn Abwassertank zb..Zahnriemen werde ich prohpylaktisch auch tauschen, da kein Beleg. Keilriemen und Ölwannendichtung habe ich bereits durch. Sämtliche Aufkleber haben wir auch entfernt, Fernseher, Autoradio und Sat- Anlage sind auch schon eingezogen. Kühlschrank hatten wir heute raus, der läuft jetzt auf allen drei Betriebsarten, nachdem ich sämtliche Kontakte/Kabelschuhe erneuert hatte. Teppich soll dann auch noch rein. Ab Montag bin ich beruflich drei Tage im Harz, da geht der Neuerwerb auf seine erste längere Tour; d. h. ich spar mit das Hotel, leg mir das ganze Zeug zum Basteln ins Auto und mach dann in den freien Zeiten weiter. :) Allerdings war das auch meine Intention, dass ich das Fahrzeug kennenlerne und mich damit befassen kann, damit ich bei einem Defekt im Urlaub nicht mit null Ahnung dastehe, sondern weiss, wo ich dann suchen muss. :) Fotos gibt es morgen, allerdings im Kaufzustand, bisher liegt die Prämisse noch auf Schrauberei und Installation, da blieb bisher noch keine Zeit zum Waschen, Putzen, polieren und Saugen. :) Bisher erfüllt das Gefährt aber unsere Erwartungen, eine Nacht haben wir probeweise schon drin verbraucht, und wir sind schon voller Vorfreude, Schränke und Kühlschrank vollzuladen, die Infrastruktur liegenzulassen und die Freiheit zu geniessen. :) Klingt super. Ich hoffe Du lässt uns ein bisschen an euren Erlebnissen mit dem guten, alten Stück teilhaben. Ich lese unheimlich gerne über so alte Wohnmobile! Neu kann ja jeder ;D . Hallo zusammen, wir haben uns auch erst schwer getan mit der Entscheidung WoMo oder WW, auch wir haben 2 Hunde, weswegen mieten flachfällt. Dann habe ich im TV ein Bericht vom ADAC gesehen, in dem das Fahrverhalten von einem WW gezeigt wurde. Nach dem Bericht stand für mich fest, wenn WW dann fährt nur mein Mann, was den Aktionsradius dementsprechend einschränkt, so haben wir uns ganz pragmatisch für ein WoMo entschieden. Allerdings sind wir nicht die Camper, die den WW abstellen und dann mit dem Auto rumdüsen, wir sind mehr die Rundreiser.... :) egal wofür ihr euch entscheidet, allzeit gute und unfallfreie Fahrt Womine Neu ist so eine Sache, das wäre dann eher was fürs etwas fortgeschrittene Lebensalter, wenn die Immobilie abbezahlt ist etc. :) Finanzieren ist auch nicht unser Ding, das alte Mobil langt uns, ein Neues geht zwangsläufig mit Kapitalbindung und Wertverlust einher; das Geld verwende ich lieber fürs Reisen...ob die Kiste nun 5000 oder 100.000 gekostet ist, fahren, schlafen und wohnen kann man in beiden Preisgattungen. :) Mittlerweile hat das Mobil seine ersten 2000 km abgespult...3 mal Ostfriesland-Harz-Ostfriesland jeweils mit einigen Tagen Verweildauer, ausser einem rutschenden und mittlerweile nachgestellten Keilriemen gab es keine Vorkommnisse.. Bequem war die Zeit im Mobil auch, wenn man von der nicht funktionierenden Heizung mal absieht. :) 650 km ergab eine Tankfüllung ca. bei Reisetempo 90km/h, das ist durchaus im Rahmen. Mittlerweile hat das Wohnmobil die ersten 6000 km abgespult. Der Keilriemen fängt trotz Spannung und Erneuerung regelmässig an, überzuspringen; ich ziehe mittlerweile in Betracht, die Riemenscheibe zu ersetzten. Habe mir den Wagen jetzt mal genau von Unten angeschaut, da eine Bremsleitung feucht war, nach dem Ausbau stellte sich heraus, dass dort nicht nur Flugrost sein Unwesen treibt, sondern die Leitung beim Ausbau fast zerbröselte. Die restlichen Bremssleitungen sahen auch nicht mehr so toll aus. Nachdem ich am Wochenende die hinteren Bremstrommeln demontiere und mir den Unterboden nochmal genauer anschaute und abklopfte, fragen wir uns, wie der Wagen vor nichtmal einem Jahr TÜV bekommen hat, ohne dass im Bericht etwas davon erwähnt wurde...solche Durchrostungen treten erfahrungsgemäss nicht innerhalb von einigen Monaten auf. Ich werde jetzt nochmal den Vorbesitzer kontaktieren und zusätzlich mal den ausführenden TÜV bzw. den Prüfer anrufen. Entweder war der blind oder der Unterboden wurde regelmässig im Salzwasser gebadet. Oder den Prüfer gibt es überhaupt nicht und der Wagen war gar nicht beim TÜV...sowas hatte ich vor einigen Jahren bei einem BMW mal gehabt. Dann gehts gleich weiter zur Polizei; Mängel sind eine Sache, die sind einkalkuliert, nur die Papiere sollten schon stimmig sein. Jedenfalls steht der Wagen jetzt erstmal bei uns in der Halle; Bremsteile sind bestellt, morgen wird das Schweissgerät gerüstet und Reparaturbleche geordert, das wird sicherlich ein "wochenendfüllendes" Programm werden. :) Ansonsten sind wir eigentlich fast durch, lediglich Boiler und Gasprüfung fehlen noch, der Rest funktioniert soweit wie er sollte. Sind aber schon mehr als 100 Stunden Arbeitszeit reingeflossen und ca. 1000 Euro an Teilen/Arbeitsmaterial/Ausrüstung. Insgesamt betrachtet hätte ich vermutlich besser einen Mängelfreiren für 10k kaufen können, wenn ich die Arbeitszeit betrachte (gibt es den überhaupt? :)...allerdings kann auch in dieser Preisklasse ins Klo greifen. Oh je, also wenn Du Dich nicht druntergelegt hättest wäre im schlimmsten Fall irgendwann die Bremsfunktion während der Fahrt ausgefallen - keine schöne Vorstellung. Obwohl unser Wohnmobil neu ist liege ich übrigens ebenfalls ständig drunter oder baue innen etwas ein bzw. um und ein Ende ist nicht absehbar. Ist also genauso wie bei Euch. Auch bei einem gut gebrauchten geht immer mal was kaputt. Und natürlich will man immer verbessern, hochrüsten und optimieren. Beim Kauf meines Rapido habe ich 5000 € für Optimierungen im ersten Jahr fest einkalkuliert. Die sind nun bald durch, derzeit ist der Dicke gerade beim Daimler-Stützpunkt um auf grüne Plakette umgerüstet zu werden. Also was solls, das Leben ist nicht umsonst. Liebe , Alf Genaugenommen habe ich mir die Bremsleitung angeschaut, da Flüssigkeit fehlte und der Pedalweg sich verändert hatte. Nach dem ersten Ruck mit dem Maulschlüssel tropfte es schon raus und als ich den Wagen dann vom Hof in die Halle rübergefahren habe, konnte man das Pedal bis aufs Blech durchtreten, bis er überhaupt bremste. Nun, hier war ich darauf vorbereit, wenn das allerdings schlagartig auf der Autobahn oder gar im Gebirge auf einer Passabfahrt kurz vor der Haarnadelkurve der Fall gewesen wäre... Den Mittelschalldämpfer werde ich morgen auch noch ordern, den hatte ich gleich zu Anfang als Notreparatur geschweisst, da er gescheppert hat und auf einmal etwas "kernig" klang. Das Rohr war aber schon so dünn, dass dort weder mit Elektrode noch mit Gas "lebenserhaltend" zu schweissen...nun gibs nen Neuen. :) Sicherlich ist einiges zu investieren und zu tun, aber es sind überwiegend Kleinteile, vieles liess sich auch so reparieren. Andere Sachen wie Fernseher, Spannungswandler hatte ich sowieso noch zu Hause rumstehen und einiges, was neu angeschafft wurde, war eben Ausrüstung, die lässt sich problemlos mit ins nächste Wohnmobil überführen. Erst heute sah ich ein ähnliches Mobil zwei Jahre jünger beim Händler stehen mit knapp 90.000 km auf der Uhr; da kostete noch 11.500 Euro, wenn ich das meinen Investitionen gegenüberstelle, habe ich wohl doch nicht so tief ins Klo gegriffen. Spass macht die Schrauberei ja schliesslich auch. Und wenn dann nach und nach Leben in die Hütte kommt, mehr und mehr funktioniert, die Urlaubsfahrten in greifbare Nähe rücken, motiviert einen das dann doch, weiterzumachen. Und fertig wird so ein Wohmobil wohl nie, irgendwo gibt es immer was zu reparieren, verbessern oder nachzurüsten. |
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