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Hallo Zusammen ich bin neu im Forum und spiele mit dem Gedanken, mir einen Kastenwagen zuzulegen. Habe schon einiges hier im Forum gestöbert, bin aber noch nicht auf allzuviele Beiträge zu diesem Thema gestossen... Sollte ich etwas übersehen haben, sorry ;-) Ich wollte fragen, ob vielleicht einige von euch auch schon mit den Kastenwagen Winterreisen unternommen haben und ob es da Modelle gibt, welche eher tauglich sind als andere? Ich bin das ganze Jahr immer wieder unterwegs und würde gerne irgendwann auch eine Tour im Winter durch Finnland und Norwegen machen. Da es dort aber gut und gerne auch mal -20 bis -30 Grad haben kann, will ich mich vorab informieren, damit ich hoffentlich ein möglichst passendes Fahrzeug finde.… Zur Zeit habe ich den Karman Davis Jump 590 sowie die Magellan-Reihe von Campereve gefunden, welche beide angeben, dass die Kastenwagen isoliert seien. Karman hat inzwischen gemeldet, dass sie wintertauglich aber nicht winterfest seien, da u.a. kein Doppelboden drin ist. Ach ja, 2 Betten wären mir genug, ob längs oder quer ist egal, Länge um die 6m, und leider habe ich auch kein Monsterbudget zur Verfügung, allzuviel über 35'000 Euro schaffe ich wohl nicht. Fragen die bisher aufgetaucht sind: - Gibt es Modelle, mit denen so eine Reise möglich ist? Für mich wäre hauptsächlich wichtig, dass die Heizung (würde voraussichtlich Dieselheizung nehmen) und der Motor funktionieren. Bei allem anderen wäre ich nicht allzu anspruchsvoll;-) - Benötigt man einen doppelten Boden (wurde in anderen Threads erwähnt, aber dort bei den Wohnmobilen mit Aufbau). Dabei geht es ja glaube ich hauptsächlich darum, dass die Wasserleitungen nicht einfrieren, das könnte man ja sonst einfach leer lassen, dann wäre das auch kein Problem oder? - Ist es möglich, eine Aussensteckdose zum Motor vorwärmen einzubauen? - Gibt es weitere Dinge, die vorab berücksichtigt werden müssten, gerade auch in Anbetracht einer Winter-Skandinavien-Tour? Würde mich freuen, wenn vielleicht der ein oder andere etwas weiss und hoffe, dass meine Fragen nicht allzu doof sind, bin aber noch ganz neu im Wohnmobil-Bereich, habe bisher erst 3x gemietet und mein T4 ist eher Transporter als Womo :D Liebe aus der Schweiz Claudia Hallo Claudia, ich empfehle Dir, mal der Renault Master anzusehen. Der hat schön glatte Flächen und einen niedrigen Boden, da Frontantrieb und somit die Kurbelwelle entfällt. Vergleichbare Fahrzeuge mit Heckantrieb haben eine Stufe mehr zum Einsteigen. Was den Doppelboden betrifft, so haben wir eine 5mm PCB-freie imprägnierte Platte, darauf 20mm geschlossenporige Schaumplatte (sowas wie X-treme Isolator), darauf eine 21mm Tischlerplatte, darauf 3mm PVC-Belag, letztendlich darauf einen von der Schwiegermutter geschenkten (Mir-)Teppich. ohne Worte ohne Kurbelwelle :lach: :lach: :lach: sorry...berny2 Doppelboden wirst du bei Kastenwagen kaum finden. Außensteckdose wird immer möglich sein. Wintertauglich bis -30° :? ....also eine Barfuß-Zone darfst du da nicht erwarten. er meint natürlich Kardanwelle. :) Mein La Strada Avanti E hat einen doppelten Boden. Ob dasa das ist, was hier darunter verstanden wird, kann ich allerdings nicht sagen. Für wirklich winterfest (für richtige Winter) halte ich den nicht. Meines Wissens baut CS winterfeste KAWAs. --> Link Zumindest in der Vergangenheit. Ob auch heute noch, werden die CS Besitzer besser wissen. Die Winterfestigkeit setzt voraus, das die gesamte Wasser Ver - und Entsorgung im beheizten Unterboden verlegt/untergebracht ist. Somit hat Thomas natürlich recht, aber bei CS wird es bestimmt machbar sein, auch den Abwassertank "warm" zu halten. :wink: Moin Claudia, willkommen im Forum! Den Renault Master gibt's übrigens auch mit Hinterradantrieb, daher ist Bernys Beitrag etwas zu relativieren. Ich verweise mal auf ein Beitrag von Jürgen, unserem Pössl-Verkäufer, zum Thema fehlende Isolation in manchen Kastenwagentüren --> Link Wenn der Kastenwagen eine leistungsfähige Heizung hat, und das ist bei der Truma Combi 6 Diesel der Fall, dann wirst Du im Fahrzeug sicher nicht frieren. Für manche Fahrzeuge gibt es optional auch einen doppelten Boden mit Fussbodenheizung. Eine Motorvorwärmung gibt's z.B. von Waeco zur Nachrüstung für die meisten Motoren --> Link Achte beim Kauf darauf, dass sich zumindestens der Frischwassertank im geheizten Bereich befindet, bei manchen Fahrzeugen ist auch der Grauwassertank kältegeschützt (z. B. bei unseren Fahrzeug sind 40 l im Innenraum und 60 l aussen durch ein Sperrventil trennbar). Grundsätzlich würde ich aber keinen Kastenwagen als winterfest bezeichnen, als wintertauglich aber schon.
Ja Peter, das geht, auch der doppelte Boden mit Bodenheizung ist möglich.... ....aber das Budget von Claudia spricht leider etwas dagegen. :wink:
Hallo Claudia, das wird u.U. schwierig. Wenn es um wirkliche Winterfestigkeit geht, bist Du i.d.R. bei den Premium bzw. Individualausbauern besser ausfgehoben. Dort wird nachweislich optimal gedämmt und meistens liegen die Wassertanks frostgeschützt im Innnenraum (Zwischenboden). Infolgedessen finden sich dort auch die ganzen Leitungen. Erst dann kann von Winterfestigkeit die Rede sein. Daher wäre es evtl. sinnvoll auch eine Gebrauchtkauf nicht auszuschließen. Du bekommst oft Mobile, die neu zwischen 80 und 90.000 Euro kosteten nach 8-10 Jahren für 30-35.000 Euro. Die haben dann oft gerade mal 90.000 km sind also gerade eingefahren..... :mrgreen: Schau einfach mal bei Mobile.de unter CS, HRZ, Bresler, Dopfer usw...... Roman Edit: Hier mal ein Beispiel, damit Du siehst was ich meine: --> Link tztztzzt...: Willkommen im Forum !.... :wink: Na ja Thomas, 35 000.- ist zumindest mal ein Betrag, bei dem sich mit etwas Geduld und etwas Verhandlungsgeschick die Suche bei mobile.de lohnen könnte :ja: :) z.B. --> Link
Der Rondo ist zwar mit das populärste Modell von CS, aber leider auch das, das am wenigsten für Wintercamping geeignet ist. Abwassertank unterflur, ebenso die Abwasserleitungen. Mit Elektroheizungen eine vermeintliche wintertauglichkeit zu erreichen, halte ich für sehr fragwürdig, da einem dann gerade im Winter an anderer Stelle wieder der Strom fehlt... Roman Bresler hat eine Art Doppelboden und die Tanks in ihm verbaut. Letzten Endes bleibt bei dem Budget nichts anderes übrig als doch die "weiße Flotte" in Erwägung zu ziehen. Da dürfte 6 m Länge und Wintertauglichkeit keine großen Probleme dartellen, wenn man eine guten Gebrauchten nimmt. rainer Hallo und Willkommen im Forum, ich muss dir gleich die Illusion vom Winterfesten Kastenwagen zerstören. Selbst bei den Individualausbauern hast du immer irgendwo Kältebrücken. das bedeutet aber nicht das man nicht auch bei -30 °Celsius im Kasten Campen kann. Der kasten wird schön kuschelig warm sein und du wirst, wenn man den möchte, im T-Shirt im Kasten sitzen. Was du bei solchen temoeraturen mehr brauchst ist Brennstoff in Form von Gas oder Diesel. Alleine über das unisolierte Fahrerhaus geht schon ein Teil der Wärme weg. Genau so über die Blechverstrebungen die man schlecht isoliert bekommt. Das sind aber alles noch Punkte die man mit mehr Brennstoff für die Heizung ausgleichen kann. Doppelboden haben, wie oben schon geschrieben wurde, die wenigsten Kastenwagen. Bei den Fahrzeugen von der Stange ( Pössl, Knaus, Weinsberg, Clever usw ) Gibt es durchaus unisolierte Stellen im Fahrzeug. Ich hatte da schon mal was zu geschrieben. Bei den Fahrzeugen aus der Trigano Schmiede (Laika, Karman teilweise, Chaussen usw) Sind teilweise so gut wie gar keine Isoliereungen verbaut. Auch wenn jetzt wieder einige Aufschreien es ist leider so. Aber selbst mit solchen Fahrzeugen wird du nicht frieren da die Heizungen das ausgleichen können. Problem wirst du teilweise mit Frischwasserleitungen bekommen die am Außenblech anliegen und dadurch einfrieren können und natürlich mit dem Grauwasser was bei den Brot und Butterkästen in der regel in einem Tank unter dem Fahrzeug gesammelt wird. Die tollen Isolierungen die da ab Werk angeboten werden kann man sich sparen. Es handelt sich dabei meist um eine dünne Isolierung und eine 12 V Heizung. Den Strom brauchst du aber viel nötiger für die Heizung als für das Abwasser. Man kann den Tank aber auf lassen und einen Eimer unter stellen. Das Aufgefangene Wasser friert dann auch ein aber den Eisblock kann man dann Vorschriftsmäßig entsorgen. Glaub mir DEN Winterfesten Kastenwagen wirst du nicht finden. Selbst bei den Premium Herstellern kann ich dir Kältebrücken zeigen wo es einfach nicht Möglich ist eine Isolierung zu verbauen. Wenn du mit diesen Nachteilen klar kommen kannst viel Spass mit dem Kasten. Wenn nicht würde ich mich nach einer entsprechenden Weißware umsehen wobei du dann schnell feststellen wirst das hier auch nicht alles Gold ist was Glänzt. Meine Aussage ist aber jetzt ganz Allgemein zu sehen. Wenn du Modelle nennst die dir zusagen kann man mehr dazu schreiben. Bei Weißware schau dir mal den Eura 580 LS an. Der ist um 6m lang hat Doppelboden und ist Winterfest. Der hat zwar den Transit als Basis die aber ab Bj 2010 keine Probleme mehr machen soll. Du bekommst da jedenfalls für dein Budget einen jungen gebrauchten mit viel Platz und guten Wintereigenschaften.
Hallo Jürgen das sehe ich etwas anders. Die immer wieder gern bemühten "Kältebrücken" wie Holme und Verstrebungen, die nicht gedämmt werden können, wirken sich in der Praxis nicht negativ aus. Die größten Kältebrücken in jedem Womo stellen nach wie vor die Fenster dar....aber ein Womo ohne Fenster ...?... :mrgreen: Ich verweise an dieser Stelle immer wieder gerne auf die Thermografie eines "Junior Exclusiv" von Bresler... :wink: Dort sieht man schön, dass die Schachstellen die Fenster und das Fahrerhaus sind. Wären die Verstrebungen ein Problem, müsste man diese in der Thermografie als "Fachwerk" erkennen können..... Wichtig ist, dass die verbleibenden großen Flächen wirklich vernünftig gedämmt sind. Und dann kommt es letztendlich auf das Know How des Ausbauers an, was die Platzierung der Tanks und Verlegung der Leitungen anbelangt. Denn bei -30° draußen kann es auch im Womo Ecken geben, in denen die Temperatur unter den Gefrierpunkt rutscht, wenn keine warme Luft hinkommt. Ein wirklich wintertauglicher Kastenwagen sollte m.E. auf jeden Fall noch eine Standheizung des Fahrzeugherstellers haben, um das Fahrerhaus zusätzlich beheizen zu können. Ist das alles erfüllt, darf´s auch im Kawa draußen richtig kalt werden..... Roman Roman ich sprach ja auch vom Winterfesten Kastenwagen :D Wintertauglich sind die alle mehr oder weniger. Meiner Meinung ist es aber beim TI genau so zu sehen da die größte Kältebrücke nun mal das Fahrerhaus ist. Um eine Winterfeste Behausung zu bekommen muss ich das Fahrerhaus abtrennen wie bei einigen Alkoven Womos der Fall ist. Zudem ist ein Thermofoto auch nicht unbedingt der Beweis das es nicht doch Kältebrücken gibt. Ich bin mir z.B. ziemlich Sicher das es beim Bressler auch aus der Gurtführung zieht. Problem ist eben das die B-Säule bei Fiat,Peugeot und Citroen nach unten hin offen ist und man da nicht wirklich isolieren kann ohne das man die Gurtführung behindert. Was noch dazu kommt das es keine wirkliche Definition gibt was denn nun Winterfest und Wintertauglich bedeutet. Wenn man will, kann man jedes Kälteproblem lösen: ![]()
Hallo Jürgen, wir sind hier ja zum Glück ein praxisorientiertes Womoforum, das sich nicht in unnötigen Technikdiskussionen verliert, wie das z.B. in manchen Fotoforen so schön nach zu lesen ist... :wink: Daher bin ich sicher, dass es Claudia nur darum geht, zu erfahren, mit welchem Kawa Ihr Vorhaben, u.U. bei -30°C den Norden zu bereisen, möglich wäre. Ich sag mal, warm kriegst Du die Kisten sicher alle, je nach Gaseinsatz. Nur bei welchen versagt letztendlich wenn´s drauf ankommt nicht die Technik ? Und da wäre sie z.B. mit dem Cosmo aus meinem Link auf der sicheren Seite, da er zielgerichtet dafür gebaut wurde, was man sicher nicht von jedem Schönwetterausbau sagen kann. :mrgreen: Roman Ich hab mir das jetzt für mein Auto mal überlegt, wie ich das konkret angehen würde. Ich hab das allerdings noch nicht so lange, deshalb ist das zunächst mal Theorie. Zunächst würde ich im Winter immer nur durch die Fronttüren ein- und aussteigen, nicht durch die Schiebetür. Ich hab ein Control CS installiert, so dass ich nicht so oft an die Heckklappe muss. Durch die Hecksitzgruppe des Avanti E, wird das Fahrerhaus im Stand nicht benötigt. Ich hab von dem Händler, von dem ich vor kurzem ein Mietmobil hatte, so einen Katalog mit Womo Zeugs. In dem hab ich Isoliermaterial für die Heckklappe, die Schiebetür und die Abtrennung des Fahrerhauses gesehen. Ob mein Doppelboden überall beheizt ist, kann ich nicht sagen, aber mit Sichrheit kann man das in den kritischen Bereichen problemlos nachrüsten, sollte da was fehlen. Mein Mobil hat eine Gasheizung. Das kann man sicher auch anders bestellen, oder mit der entsprechenden Barschaft bei einem Gebrauchtfahrzeug wie meinem ändern. Das Problem wird der Strombedarf sein. Für Wintertouren in Norwegen oder Finnland wären Solarmodule sicher nicht zielführend. Vielleicht könnte die Ausrüstung mit Brennstoffzellen helfen. Bleibt das Problem mit dem Grauwasser. Der Tank dafür ist unter dem Fahrzeug. Darüber, wie man das isolieren kann, kann ich nicht mitreden. Offen lassen und Eimer drunter stellen ist vermutlich bei -30°C auch keine Lösung. Das Wasser friert mit Sicherheit, in dem Moment, in dem das auf dem Tankboden auftrifft. Bei extremen Temperaturen wird man da mit Sicherheit auch dann improvisieren müssen, wenn der Tank beheizt wäre. Mit Waschschüssel arbeiten, kommt mir da in den Sinn.
Da habe ich doch tatsächlich einundvierzig Minuten nach Mitternacht Kardan- mit Kurbelwelle verwuchselt... :twisted: Leute, habt Ihr eigentlich den Eröffnungsbeitrag gelesen? Die TE spricht von Winter in Norwegen mit 30 Grad minus! Bei -30 Grad brauchst Du auch einen Diesel-Tank-Heizung! Da kann man für gut 30.000 eigentlich nur einen entsprechend ausgestatteten, gut erhaltenen, kompakten Vollintegrierten empfehlen! Und: Winterfest heist "frostsicherer Doppelboden nach DIN EN 1646"! Da wir es dann schon sehr dünn werden. Liebe , Alf Über die Anforderungen bei -30°C hab ich mir offen gesagt bisher nie Gedanken gemacht. Norwegen im Stockdunklen wär auch nicht so mein Ding. Meine Überlegungen zielten eher generell auf Winter. Und da kann man sich zumindest bis -10° schon was ausdenken. Dadrunter würde mir das definitv keinen Spaß mehr machen.
Man sollte dann den Diesel der Norweger oder Finnen tanken. Klassifikation CFPP-Wert Zeitraum Minimum ?11 °C 01.04 – 15.09. Winterdiesel ?24 °C 16.09. – 30.11. Polardiesel ?32 °C 01.12. – 28.02. Winterdiesel ?24 °C 01.03. – 30.03.
--> Link Nach unten scrollen -> Polardiesel bis -33 Grad (bzw. -40 Grad) Nun sollen ja die Winter da oben inzwischen auch nicht mehr das sein, was sie mal waren, aber mit einem Kasten sollte man sich das trotzdem gut überlegen. Das Kälteste, das ich in meinem Leben bisher erlebt habe, waren -20°C in Berlin vor einigen Jahrzehnten. Das hat mit einer Wohnung schon keinen Spaß gemacht. Mit einem Kasten wäre das für mich ein Grund abzureisen. Ist immer eine Sache der Einstellung. Es gibt sogar Menschen die sind bei minus Graden mit dem Zelt unterwegs und finden es toll. :mrgreen: Ich habe hier mal was über die oben angegebene DIN gefunden. Wintertauglich, Norm EN 1646-1/II ist ein Reisemobil dann, wenn sich der Innenraum bei 0° C Außentemperatur mit der serienmäßigen Heizung innerhalb von zwei Stunden auf mindestens 20° C aufheizen lässt. Gemessen wird einen Meter über dem Boden in der Mitte des Raums. Die Frostsicherheit beispielsweise der Wasserversorgung wird bei diesem Test nicht überprüft. Winterfest wird ein Reisemobil vom Hersteller dann bezeichnet, wenn es folgenden Test nach der Norm EN 1646-1 erfolgreich absolviert hat. Als Außentemperatur werden minus 15° C angesetzt. Innerhalb von zwei Stunden müssen mit der serienmäßigen Heizung wiederum mindestens 20° C im Innenraum erreicht sein. Doch diesmal wird zusätzlich eine Stunde nach dem Erreichen der Temperatur die Wasseranlage gefüllt. Sie muss frostfrei bleiben und einwandfrei funktionieren. Wenn man nach dieser Definition geht ist selbst ein Kastenwagen Winterfest :mrgreen: Ich denke mal das der kleine Raum im Kasten mit der 4KW Heizung in zwei Stunden bei voller Heizleistung auf die 20 Grad zu bekommen sein wird. Ausprobiert habe ich es noch nicht. Ich habe aber schon bei -20 Grad im Kasten übernachtet und das war kein Problem. :mrgreen: Da hier erst dann das Wasser aufgefüllt wird und nur die Reden von Frischwasser ist sollte das bei den meisten Kästen auch kein Problem darstellen. Sorry, als gebürtiger Niederbayer habe ich Ende der 70er schon Winter mit unter -20 Grad erlebt. Da macht draussen nichts mehr Spass! Wenn dann noch ein wenig Wind dazukommt, Danke! Mit unserem Rapido bisher in den Alpen minimal nachts -14 Grad, das ging mit Sondermassnahmen wie Abwasser offen usw. aber bei -30 Grad über mehrere Tage für mich nicht vorstellbar. Liebe , Alf
Du sagst es. Es geht doch nichts über realitätsnahe Beiträge... Was können wir dafür das ihr solche Weicheier seid :lach: :lach: :lach: :lach: :lach: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :razz: :razz: :razz: :razz:
Wie jetzt? Weicheier? ![]() :lol: Alf Nun erschreckt mal die Claudia nicht gleich! :D :lach: Sie hat jetzt erst mal genug Lesestoff und sicher auch wieder einige neue Fragen! :wink:
Das bist Du aber nicht selber: --> Link Aber ich bin es, hier in Grönland :razz: ![]() und meine Frau: ![]() --> Link fast im Budget und als Zubehör mit beheiztem Abwassertank und ISo snow Isolierung. War auch im Winter sehr zufrieden. Claudia hat jetzt soviel zu lesen..... Ich hoffe nur, dass Sie nicht vergessen hat dass sie sich hier mit dieser Frage angemeldet hat.........:mrgreen: Roman
Von der Rechtschraipung der Webseite mal abgesehen... - So auf dem ersten Blick gefallen mir die Fahrzeuge. Fragt sich jedoch, welche besser sind, bzgl. Karossen und auch Motoren. :?: Hallo Zusammen erst mal wow und vielen Dank für die vielen und ausführlichen Antworten. Werde mich mal durch eure ganzen Links und Vorschläge durcharbeiten und dann (höchst wahrscheinlich) weitere Fragen stellen. -30° wirds soweit ich weiss auch in Skandinavien nicht die ganze Zeit sein, aber kann Nachts schon auch mal auf diese Temperaturen runter fallen. Und wenn ich mir schon so einen Kasten kaufe, dann sollte der dann nicht beim ersten Mal gleich abliegen und nicht mehr weiterfahren. Denke, dass er innen warm zu bekommen ist, sollte kein allzu grosses Problem darstellen, brauche auch keine 30° Sauna indoor und für die kalten Zeiten gibts ja notfalls auch noch warme Kleidung und Winterschlafsäcke :) Auch sonst bin ich da ziemlich flexibel, hauptsache, wir bleiben nicht irgendwo liegen. Liebe schon mal und nochmals danke für euer Feedback Claudia PS. es soll definitiv ein Kastenwagen werden... Kein Mensch braucht bei -30 Grad den Dieseltank zu beheizen. -30 haben wir mit dem unisolierten Multivan (natürlich mit Standheizung) gemacht, und der sprang dann auch an. Die Leute dort fahren auch Auto und nicht nur Lada. :lol: Mit einem gemieteten Weinsberg auf FIAT sind wir allerdings in Norwegen fast erfroren, die Fahrzeugheizung war einfach nicht dafür ausgelegt. Einfach machen, und nicht vorher alles zerreden. HI Matthias
Das ist ermutigend! Bin eigentlich auch der Typ, der eher einfach mal ausprobiert, aber da ich zuerst ein Auto kaufen muss, dachte ich, es ist sinnvoll sich vorher zu informieren;-) Und bei den Tanks die man beheizen sollte ging es eher um die Frisch- und Abwassertanks. Liebe Claudia
Noch'n Tipp, Claudia: Als Heizung würde ich jedenfalls eine mit Gebläse nehmen. Wir haben seit 23 Jahren eine Truma E1800 (das schwächste Modell, wird aber nicht mehr hergestellt) drin, welche bisher immer ausreichte. In Norwegen wird es am kältesten im Gebirge, also ~20-100km von der Küste (welche durch den Golfstrom nicht soo kalt wird) entfernt. Bin neu hier, weil ich einen Kastenwagen kaufen und mich informieren will. Bei den Modellen von Globecar wird beim "Winterpaket" neben einem isolierten Abwassertank unter anderem auch eine "AWT-Isolierung" angeboten. Weiss jemand, was das heisst und ob es sich lohnt, dieses Winterpaket zu ordern? Danke. Hoi Piero, willkommen im Forum! :) Es gibt einzeln: Abwassertank isoliert oder alternativ das gesamte Winterpaket: AWT = Abwassertank isoliert, mit beheizb. Tank u. Abwasserrohren, Teppichboden Fahrerhaus, Isomatten Hecktüren Alles klar. Danke! Hallo Zusammen melde mich mal wieder aus der Versenkung. Erstmal wollte ich euch allen für die Beiträge und Tipps danken, finde es nicht selbstverständlich, dass man einfach so fragen kann und dann auch noch viele Antworten bekommt, die einem wirklich weiterhelfen. Nach reiflicher Überlegung ist es nun doch etwas anders gekommen, als ursprünglich geplant. Da ich viel unterwegs bin und ausserdem immer noch 2-3 Hunde plus Katze mitreisen, habe ich mich entschlossen, kein fertig ausgebautes Mobil zu kaufen. Nach dem anschauen verschiedener Modelle war klar, dass der fehlende Platz, um die Hunde während der Fahrt in Boxen unterzubringen oder sie in nassem oder dreckigem Zustand irgendwo aus dem Weg zu haben, gegen einen Fertig-ausbau sprach. Ein individueller Ausbau hingegen kann ich leider nicht zahlen :( Ein wenig Glück sei dank habe ich nun einen selbstausgebauten IVECO DAILY erstehen können, der mit knapp 20'000km noch wirklich kaum unterwegs war. Hat soweit vom Fahrzeug her alles was ich wollte (Klima, Dieselheizung, gutes Fahrgefühl, Gasherd, 2. Batterie, Kühlschrank bzw. Truhe und sogar noch als Bonus Tempomat). Selbstausbau ist sehr simpel gemacht, aber zweckmässig und einfach veränderbar. Vermutlich muss die Isolierung erneuert werden, sieht zwar ganz ok aus, aber scheint nicht mit der Aussenhaut verklebt zu sein. Hab mir aber gedacht, notfalls reiss ich Einbau komplett raus und mach ihn neu, wär für den gezahlten Preis immer noch mehr als in Ordnung. Sodele, das mal noch ein kurzes Update, denke, werd mich ab jetzt im Selbstausbaues-Forum tummeln, da doch noch das ein oder andere rein soll bzw. geändert werden soll. Auf jeden Fall ist Sirius hoffentlich schon bald für längere Touren bereit, und dann sicherlich auch in den hohen Norden *freu* Grüsse aus der Schweiz Claudia |
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