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Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ... 42


lisunenergy am 27 Mai 2013 05:59:25

neo423 hat geschrieben:Moin Moin

Was habe ich misverstanden?

- René


Wenn alle grünen Lampen auf den Balancern leuchten ist der Kreis geschlossen.Die SSR müssen rot und die blauen am SSR converter leuchten. die blaue LED auf dem Balancer blinkt kurz.Wenn der Balancer aktiv wird ist der Blinkmodus länger.So lange der Balancer den Strom der zur Verfügung steht balancen kann bleiben die LEDS am converter und SSR an. erst wenn der Wert einer Zelle über 3,7-3,8 Volt ansteigt unterbrechen die Balancer den Kreis und Converter und SSR sind ausgeschaltet.Aber nur am OVP Signal.Bei der Entladung von 2,8-3 Volt gehen dann die Leds am LVP Signal aus.Das heist ist der Akku leer dürfen die grünen LEDs LVP ,die blauen am SSR-converter und die SSR für LVP nicht mehr leuchten.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

lisunenergy am 27 Mai 2013 06:08:54

mfg Jo[/quote]Akkus immer am Anschlag voll gehalten und scheinbar gibt es damit Probleme...Kein Wunder normalerweise werden Akkus vollgeladen
und die Ladequellen gehen in einen Erhaltungsmodus ... mit Solar nicht.[quote]



Die Spannung von 16 Volt hat in einem 12 Volt System eh keine Chance,da da die meisten Verbraucher zerstört werden oder sich die Lebensdauer enorm verkürzt. Der lifepo4 Akku braucht keine Vollladung mehr. Der Balancer ist so eingestellt,das dieser mit normalen Bordnetzspannungen zurecht kommt.Solar ist auch überhaupt kein Problem.Läuft bei mir mit 2 parallelen Reglern (PWM und MPP) .Der Laderegler schaltet bei mir ganz normal bei 14,2 Volt ab.Selbst wenn der Laderegler denkt er müsste eine Ausgleichsladung vornehmen bei mir bis zu 15 Volt ist dies überhaupt kein Problem.Würde es dem Balancer zu bunt werden greift auch dieser hier ein.Ihr seht also es funktioniert mit allen Systemen.

neo423 am 27 Mai 2013 10:23:26

Moin Sonnentau,

danke für deine Antwort.

Auf Zelle 1 war die OVP LED aus!
Soll dann nicht der Kreis unterbrochen werden?

Anzeige vom Forum


lisunenergy am 27 Mai 2013 17:29:48

Wenn die LED aus war und das SSR nicht aus ging ist der Balancer nicht richtig verdrahtet.Rufe bitte noch mal ECS an das ihr die Verkabelung noch mal genau durchgeht.Habe das Gefühl,das die Verkabelung nicht richtig ist.

abpos am 28 Mai 2013 08:56:00

Lese hier von Anfang an interessiert mit und traue mich jetzt mal eine Frage zu stellen.
Zur Zeit ist im Womo eine 80 AH Blei-Gel Batterie installiert. Kapazität ist ausreichend. Alter der Batterie: 7 Jahre. Irgendwann ist also eine Neue fällig.
Meine Überlegung ist die alte gegen einen fertigen 90 AH Batteriepack auszutauschen. Alle Komponenten im Fahrzeug sollen erhalten bleiben(Schaudt EBL 101, Solaranlage). Kann jemand dazu eine Aussage treffen?

und Dank

Michael

tober am 28 Mai 2013 11:32:58

abpos hat geschrieben:Zur Zeit ist im Womo eine 80 AH Blei-Gel Batterie installiert. Kapazität ist ausreichend. Alter der Batterie: 7 Jahre.
Meine Überlegung ist die alte gegen einen fertigen 90 AH Batteriepack auszutauschen. Alle Komponenten im Fahrzeug sollen erhalten bleiben(Schaudt EBL 101, Solaranlage). Kann jemand dazu eine Aussage treffen?

und Dank

Michael


Wozu ? Zuallererst bin ich von der LI -technik begeistert und überzeugt. Aber in Deinem Fall :gruebel: Wenn die nächste wieder 7 jahre hält, die Kapazität ja ausreichend ist und es nicht an den paar kilogramm Gewicht scheitert sehe ich keinen Grund die Mehrkosten auszugeben. Alte raus- neue rein. Ganz grob gerechnet 85 er Blei-Gel (Markenfabrikat) ca. 200.- oder fertige LI als Traktion 50er für ca. 1200.-

abpos am 28 Mai 2013 11:47:47

Vielleicht hast Du ja recht, aber ich hatte an diese --> Link gedacht und die sind ja deutlich (470€) günstiger.
Der Mehrpeis wäre durch die Mehrleistung(ca. 70-80 Ah nutzbar statt 40) gerechtfertigt. Aber in meinem Fall eben nur, wenn ich sonst nichst tauschen bräuchte.
Evtl. bin ich aber auch auf dem ganz falschen Dampfer?

Michael

tober am 28 Mai 2013 12:33:50

Die sind ohne BMS. Das kann gutgehen wenn Du die min. und max. Spannung der Batterie sicherstellst. Aber ab hier muss ich leider passen - Sonnentau ist da der wesentlich kompetentere Ansprechpartner.
Hier --> Link siehst Du unten eine 50er Traktionsbatterie. Schau mal den Preis an.

joekel am 28 Mai 2013 12:47:23

Hallo, oben ist ein Link zur Ebaybucht...100 Ampere mit BMS für 770 € wäre doch ideal ?

lg Jo

tober am 28 Mai 2013 14:27:10

Der Preis ist Top. Aber was drinn ist kommt nicht so klar rüber. Evt. Winston-Zellen ?

rossifumi am 28 Mai 2013 18:28:59

abpos hat geschrieben:Meine Überlegung ist die alte gegen einen fertigen 90 AH Batteriepack auszutauschen. Alle Komponenten im Fahrzeug sollen erhalten bleiben(Schaudt EBL 101, Solaranlage). Kann jemand dazu eine Aussage treffen?

ich würde es so machen.
Denn ob die nächste Blei auch wieder solange oderlänger hält, kann man nach den allgemeinen Erfahrungen eher bezweifeln.
Und wenn die 90Ah-Blei reicht, würden 60Ah-LiFePo auch ausreichen, mehr ist dann Luxus bei längerer Lebensdauer und weniger Gewicht.
300€ LiFePo gegen 200€ Blei, wer da "billige" Blei kauft, kauft teuer!
Die Winston ohne BMS nutze ich schon seit Jahren in mehreren Autos mit weniger Problemen als bei Bleiakkus!

Rossi

Gast am 28 Mai 2013 19:31:51

abpos hat geschrieben:. . . Alter der Batterie: 7 Jahre. Irgendwann ist also eine Neue fällig.
Meine Überlegung ist die alte gegen einen fertigen 90 AH Batteriepack auszutauschen. Alle Komponenten im Fahrzeug sollen erhalten bleiben(Schaudt EBL 101, Solaranlage). Kann jemand dazu eine Aussage treffen?
und Dank Michael


Ich würde schätzen, ein neuer Akku wird bald fällig. 7 Jahre sind eine stolze Zeit und zeugen davon, dass du mit deinem Akku gut umgehst.

Ich würde einen LFP 12V 90AH LiFeYPo4 einbauen, sofern das vom Platz geht. Ein 60er könnte knapp werden und würde doch oft bis an die Grenzen ausgereizt, denke das ist nicht so gut.
Aber unbedingt darauf achten, dass keine Tiefentladung stattfindet. Hast du einen guten Batteriecomputer?

lisunenergy am 28 Mai 2013 20:07:23

Der Akku mit dem IBMS ist natürlich das wo man unbedingt hin möchte.Die Ströme müssen aber unbedingt eingehalten werden.Die Frage ist wie gut die Elektronik im Inneren ist.Ich weis nur das es mit Elektroniken in E-rollern so eine Sache ist.Es nützt der besste Akku nichts,wenn die Elektronik im inneren Kaputt geht.Wenn man die Blöcke bis 90 Ah verwendet ist das Risiko nicht so groß. Ein TSA 260 sollte auch da funktionieren,weil dieser bei 11,2 Volt abschaltet.Hat man größere Akkus ist ein BMS überlebenswichtig.

neo423 am 28 Mai 2013 20:27:49

sonnentau3 hat geschrieben:Wenn die LED aus war und das SSR nicht aus ging ist der Balancer nicht richtig verdrahtet.Rufe bitte noch mal ECS an das ihr die Verkabelung noch mal genau durchgeht.Habe das Gefühl,das die Verkabelung nicht richtig ist.


Danke Sonnentau für die Richtungsweisung!

Ich habe heute extra mind. 60 auf meinem Bauch und mit dem Kopf im Doppelboden verbracht und versucht meine LiPro Verkabelung zu verstehen. Dabei ist mir aufgefallen, das ich von der "falschen" Seite verkabelt hatte. Sprich ich den Weg vom Minuspol aus gegangen bin. Da es auf dem LiPros bestimmt Halbleiter Trenner für OVP/LVP sind macht der Stromweg natürlich viel aus.

Nun habe ich alles von Plus aus gesehen nochmal verkabelt und mehrfach mit der Dokumentation / Schaltplänen der LiPros abgeglichen. Leider war es heute Nachmittag bei Regen in HH zu dunkel für Fotos mit dem Handy.

Morgen fahr ich nochmal mit der echten Kamera hin und mach Fotos.

LG aus HH,

René

lisunenergy am 29 Mai 2013 17:13:37

Hallo Neo,

das ist sehr gefährlich und ich hoffe es ist noch nichts passiert! Wichtig ist vom gemeinsamen Plus in den ersten Balancer in LVP+ und OVP+ zu gehen.Mit dem nächsten Kabel LVP- in den zweiten Balancer LVP + gehen.Das selbe bei OVP. Wenn alles richtig ist muß am letzten Balancer OVP- und LVP- übrig bleiben.Von dort aus gehst Du dann mit oVP in den DC -Converter in die erste Klemme. Mit LVP in die 6 von links. Alle SSR werden an die Ausgänge angeschlossen.Die Für OVP 2-5 Für LVP 7,8,9 Die letzte Klemme ist die Masse die an die gemeinsame Masse des Akkus kommt .Alle Masseanschlüsse der SSR kommen ebenfalls dort hin.

neo423 am 30 Mai 2013 12:16:22

Moin Sonnentau,

hier ein Bild des neuen Kabel Setups.
Kannst du die Verkabelung erkennen?


lisunenergy am 30 Mai 2013 16:01:13

Hallo Neo,

es wäre besser nur rote Kabel zu verwenden,denn es bringt weniger Verwechslungen.Wenn die richtige Reihenfolge stimmt sollte es so funktionieren.Test Erstes Kabel vom Pluspol trennen.es muß die Lampe an den jeweiligen SSR und eine am Converter erlöschen.Das selbe bei dem zweiten Pluskabel .

Gast am 30 Mai 2013 16:31:13

Das Bild schreit nach Zugentlastung und Fixierung der Kabel, aber das kommt ja bestimmt noch.

joekel am 30 Mai 2013 19:31:26

Hallo Sonnentau, ich habe mr die Lipro Daten mal angeschaut und sehe eine Balancerleistung von 1 Ampere.
Wird dieser Strom nur vernichtet oder auf schwächelnde Zellen verteilt ?

mfg jo

biauwe am 30 Mai 2013 19:42:32

joekel hat geschrieben:...von 1 Ampere.
Wird dieser Strom nur vernichtet

mfg jo


Ja, äh nicht ganz, er erzeugt Wärme.

joekel am 30 Mai 2013 19:51:25

ergebnis bleibt gleich... iss wech...

lisunenergy am 31 Mai 2013 15:31:51

Es handelt sich um einen passiven Balancer.Der Strom wird in Wärme umgewandelt. Dies trifft aber entgegen vielen Behauptungen sehr sehr selten zu.Ich selbst habe den Fall im Winter oder am Anfang gesehen.Im Winter aber nur,weil der Laderegler der für Blei ist eine Ausgleichsaladung vorgenommen hat und somit die 14,6 Volt überschritten hatte.Meine Zellen sind seit Monaten alle gleich.Ich habe extra die Ladeentspannung auf 14,2 Volt gesetzt ,um zu sehen ob ein Drift auftritt.Kann nichts erkennen! Es zeigt also wie stabil die Zellen laufen.Wir können ja mal Super D fragen wie seine aktuellen Zellspannungen sind.Werde heute Abend mal die genauen Werte aller Zellen durchgeben.

joekel am 31 Mai 2013 16:46:08

Hallo Sonnentau, durch die clevere Verknüpfung ziehen die Relais rechtzeitg an und somit sind die Balancer normalerweise nie
gefordert. Wie berichtet ist bei mir entsprechend den Ladequellen die Balancerleistung recht hoch ausgelegt und inzwischen sind
alle Geräte angepasst und das System funktioniert sehr gut. Nun aber steht mehr Sonnenkraft an und ich beobachte oberhalb
von 3,5 Volt per Zelle ein leichtes und unkritisches Driften der 4 Zelle. Jenseits der 3,5 Volt je Zelle liegt der Ladezustand
bis auf die fehlenden 1-2 Ampere bei 100%. Mir machen aber die ständigen kleinen Zyklen durch Solar am Endladepunkt sorgen, denn
nicht ohne Grund schalten nachdem Laden von Li Akkus die Geräte ab. Ebenso ist bekannt das die Li nicht mit 100 % Ladung
gelagert werden sollen. Somit kann die ständig anstehende Spannung unter Solar für unsere Akkus nicht gesund sein....
Wie sieht das bei den mit Lipro Systemen aus, die ebenfalls mit Solar bedient werden ?
Könnte man die Elektronik nicht mit einem Timer oder Schaltpunkten versehen ?
Für mich habe ich dank Superdutys Hilfe eine Lösung gefunden und habe mir einen Solarregler aus China eingebaut.Nun kann durch die
einstellbaren Spannungen am Regler im Bereich von (zur Zeit)13,6-xxx der Überschuss direkt auf den Kühlschrank im Gasbetrieb gegeben werden und
Propan einsparen. Gesten waren das trotz ständiger Bewölkung stolze 70 Ampere und ich versuche die Spannung noch weiter runter zunehmen.

mfg Jo

lisunenergy am 02 Jun 2013 07:43:33

Es gibt das Problem,das alles was Lithium heist in einen Topf geworfen wird.Das ist wie Bleiakku Gel,AGM,Säure zugleich.Winston hat nach meiner Recherche sehr viele Patente,die auch die Lebensdauer bedrift.Die Zellen dürfen ja bis 4 Volt geladen werden.Diese Spannung lange Aufrecht zu halten kann schon kritisch sein.Bei einer Spannung von 3,5 Volt pro Zelle sehe ich da kein Problem.Ein Abschalten macht auch keinen Sinn,weil ja die Balancer,die SSR,und die Ladetechnik einen Eigenverbrauch haben,und diesen ja vom Akku bekommen.Wichtig ist,das der Akku wirklich in dem zulässigen Fenster betrieben wird!!!Erfolgt dieses vollautomatisch benötigt man auch keine Protokolle um den Kunden zu zeigen,das der Akku auserhalb der Parameter betrieben wurde.Da an der Uni in Prag 13000 Teilzyklen gefahren wurden und es keine Veränderung gab,gehe ich davon aus das Solar überhaupt nicht stört.Wo die Lipros noch besser werden müssten ist die Möglichkeit diese Abschalten zu können. So könnte man im Winter den Akku ganz leicht außer Betrieb nehmen und liegen lassen.Die Selbsentladung ist so gering,das dieser einfach so bleiben könnte. Wer sich so helfen möchte, kann einfach einen kleine Kippschalter in jede Minusleitung des Balancers löten.Wer Landstrom hat läßt ihn einfach daran.

So meine Zellenspannungen gestern gemessen : Zelle 1: 3,541 Volt,Zelle 2: 3,544 Volt, Zelle3: 3,542 Volt Zelle 4: 3,541Volt

mjackdaw am 14 Jun 2013 19:11:09

Die sehr ausführlichen Forums-Beiträge von Superduty und Sonnentau (und andere) als auch die ausführliche Beratung von Sonnentau und Faktor.de hatten mich ermutigt, im VW T5 die Aufbaubatterie auf 4 x 90 Ah LiFeYPO4 umzurüsten um damit eine erhebliche Steigerung der Kapazität zu erreichen.
Ziel ist die autarke Stromversorgung über mehrere Tage ohne Landstrom, speziell im Winter, wenn die Diesel-Luftzusatzheizung über längere Perioden läuft. Fernseher, Föhn und Kaffeautomat haben in diesem Auto keinen Platz.
Die Akkus wurden in den Fahrer-Sitzkasten eingebaut und mit Eisenwinkeln und zusätzlich mit robusten Schlauchschellen befestigt. Die Funktion der LiPro's kann von der Hinterseite des Sitzkastens beobachtet werden. Rechts an den Akkus habe ich auf einem Alu-Winkel die Sicherungen für LiPro's und für Ampere- und Voltmeter eingebaut.
Die Anlage ist mit einem 80A Sicherungsautomat geschützt, zusätzlich kann man den Automaten manuell auslösen und somit die Akkus komplett vom Netz trennen (nur das Ladekabel von der Lichtmaschine ist dann noch direkt mit den Akkus verbunden).
Die SSR’s und den DC-Converter habe ich unterhalb vom Handbremshebel eingebaut. Die LED’s sind somit relativ gut sichtbar. Praktisch ist der Kippschalter zum Ausschalten des Nutzer-SSR’s, der unter dem DC-Converter platziert ist.
Anstelle eines Batterie-Computers habe ich ein billiges Kombi-Instrument auf dem Armaturenbrett eingebaut. Dieses beinhaltet Uhr, Temperaturmesser für Innentemperatur und Fernthermometer, mit dem ich die Akkus überwachen kann. Das Voltmeter zeigt wahlweise die Spannung der Akkus bzw. der Fahrzeugbatterie an (separater Schalter am Armaturenbrett).
Als nächstes soll noch ein Amperemeter eingebaut werden (der Shunt ist schon integriert).
Und weil ich schon so viele Kabel verbaut hatte, habe ich auch noch einen Stromanschluß für ein Fremdstartkabel eingebaut. Die freie Öse ist sicher in einer ehemaligen Kunststoffflasche verschlossen. Ziemlich primitiv, ich hoffe noch ein besseres Gehäuse zu finden. Das Kabelende liegt vorne im Sitzkasten und ist relativ gut erreichbar.

mjackdaw am 14 Jun 2013 19:53:35

... und hier die Fotos, die ich eigentlich mit dem vorherigen Beitrag senden wollte.
Ich bin leider noch am Üben.



Einbau der Akkus



Ansicht Sitzkasten von hinten



Plexiglas-Schutz für Akkus und Sicherungen (rechts in Alu-Profil)



SSR's und DC-Converter unter Handbremshebel



SSR's und DC-Converter unter Handbremshebel



Schalter für Nutzer-SSR



80A Sicherungsautomat, mit dem auch manuell die Anlage abgeschaltet werden kann

Mozartfm am 16 Jun 2013 07:03:53

Was alles in so einen kleinen Sitz passt. :lol:

Kannst mir sagen für was das 3te SSR ist? eins OVP, eins LVP ,...... :?:

rossifumi am 16 Jun 2013 09:39:45

OVP 230V und 12V Ladungsquellen.

Gast am 16 Jun 2013 10:38:57

Eine wunderbare Raumausnutzung :lol:

tobi02 am 16 Jun 2013 10:56:24

Hmmmmm...

ät mjackdaw

Also ich versuche das mal zu verstehen. Sorry. Aber auch wen ich mal sporadisch in den Thread seit Beginn reingeschaut habe ist es absolut unmöglich (selbst mit der Suche) gezielt Informationen aus den weit über 500 Beiträgen rauszuziegen!


LiFeYPO = Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator mit Yttrium (wozu auch immer) (Quelle Wicki)

Die Dinger haben eine erwartete Zyklenfestigkeit von 3000 was immerhin mindestens 5 mal mehr ist als bei den AGMs. Wobei ich nicht weiss für welcher Entladungstife die 3000 Zyklen stehen.
Sie sind so klein das man immerhin noch 4 x 90Ah unter einen Sitz bekommt. (Bei mir war selbst bei optimalster Ausnutzung des Platzes bei 2 x 90 Ah mit AGM Schluss. Die 110 AH mussten wir wieder zurückschicken da sie nur theoretisch gepasst haben)
Allerdings ist das immer noch alles "selbstgebastelt" (so sieht es jedenfalls noch aus). Das soll nicht abwertend gemeint sein. Da steckt viel Hirnschmalz und Wissen hinter. Und wenn nicht einige damit anfangen kommt der Kram nie auf den Markt.
Auch wenn (zumindest aus dem Forum) das schon einige so oder ähnlich verbaut haben sind wir hier , soweit ich das beurteilen kann von der Serie noch meilenweit entfernt. Richtig?
Wie Wetterfest im Bezug auf die Umgebungs und Arbeitstemperatur sind die Systeme?
Ich lass irgendwas von über 16V Ladespannung. Wie geht das?
Den Empfohlener Ladestrom von 20A stelle ich mir dauerhaft auch recht kopliziert zu realisieren vor. Ists egal? Zb fürs Solarladen hätte ich nicht mal genug Platz auf dem Dach um auch im Süden nur annähernd soviel Ladestrom zu erzeugen...

Unter dem Strich bedeutet das die Verdoppelung der Kapazität auf gleichem Raum bei gleichzeitiger Senkung der Anschaffungskosten (Normale Batterien fliegen so nach 6-7 Jahre raus - ja manche halten auch länger). Bei 3000 Zyklen halten die Teile i.d.R ein WOMO-Leben lang. Daraus ergibt sich für "Nachrüster" (hiermit sind Leute gemeint die das nicht in ein neues WOMO einbauen) nur der Effekt der erhöhten Kapazität. Das ist auch nicht zu verachten.

Gibt es das Zeug irgendwo schon in Serie zu kaufen oder ist irgendwo was geplant? Klar die Zellen kann man so kaufen. zB für den Bootsausbau. Und die ganze andere Elektronik die du da so dran geklebt hast? Laderegler, Batteriemanagement und was weiss ich noch alles. Gibt es da inzwischen kleine schwarze Kästchen die man kaufen kann?

tober am 16 Jun 2013 12:20:42

Hier ist ne "steckerfertige" --> Link
Die letzte auf dieser seite, auf seite 2 gibt es noch ein paar. Bedenke die hohe Zyklenzahl, nutzbare Ampere und Gewicht. Jemanden der 10 Tage im jahr unterwegs ist braucht keine solche Batterien. Die Vorteile für "vielnutzer der Wohnraumbatterie" sind enorm.

Auf dieser seite von Faktor kannst Du auch die Winston zellen anschauen, die Daten dazu lesen ect.

tobi02 am 16 Jun 2013 13:51:15

tober hat geschrieben:Bedenke die hohe Zyklenzahl, nutzbare Ampere und Gewicht. Jemanden der 10 Tage im jahr unterwegs ist braucht keine solche Batterien. Die Vorteile für "vielnutzer der Wohnraumbatterie" sind enorm.

Auf dieser seite von Faktor kannst Du auch die Winston zellen anschauen, die Daten dazu lesen ect.


Die Angaben verwirren mich etwas. Soll ich für die Ah die in der Überschrift angegebebeb A-Werte durch den möglichen Entladestrom pro Stunde teilen?
Also 120A / 2,3A = 52 Ah ????

Jemand der 10 Tage unterwegs ist braucht gar kein Wohnmobil. Der sollte sich eines leihen!

Zur Zyklenzahl. Wenn ich nachrüste und bereits mein WOMO 5-6 Jahre habe nutzt mir die nix mehr. Es sei denn ich ich habe vor das Ding 20 Jahre zu fahren. Ich muss mir mindestes einen Wechsel sparen damit es das rein finanziell bringt.
Für mich würde Vorteil vor allem in der höheren Energiedichte bestehen. Man bekommt halt doppelt so viel Saft unter den Beifahrersitz gepresst. Meine Akkus sind aber noch relativ frisch. Die Umrüstung würde es nur wenn ich dann einen finde der meine alten zu einem passabelen Preis nimmt.

Das Gewicht halte ich nur für ein relativ schwaches Argument. Zwar ist die Gewichtsersparnis gigantisch (um die 50%). Allerdings setzt das vorraus das derjenige dann mit dem an Ah zufrieden ist was er vorher eh schon hatte. Ich behaupte mal kühn das die meisten den Platz wieder voll stellen werden. Womit die Gewichtsreduktion wieder hin ist. "Ging ja vorher auch..."

Leider ist mein Text immer noch zu kurz für das Zitat. Um das nicht alles völlig aus dem Zusammenhang zu reissen brauche ich halt noch ein wenig Text... diesen hier

tober am 16 Jun 2013 14:15:05

Wie alles ist auch dieser bereich (akkus) relativ. Wer die Lithium nicht braucht oder will muss sie ja nicht kaufen. Was ist besser -Front oder Heckantrieb , Alkoven oder TI oder VI oder gar Auflieger 8)
Für mich -der oft aber nur kurze strecken fährt - haben die Lithium (die ich noch nicht habe,und es wird leider noch dauern) einen grossen vorteil. Sie nehmen bis zur Volladung, und damit meine ich bis sie RANDVOLL sind die max. Amperezahl auf und brauchen nicht Stundenlang bis sie wirklich voll sind. Im endeffekt schaffe ich ca. 85% mit "normalen Batterien". Die Lithium wären Rappelvoll.
In würde/könnte dann auch Solar weglassen (gewicht) was für mich egal wäre aber in der 3,5t klasse für etliche hilfreich wäre.
Wozu dann noch Moppel ? Kurz den Motor an und mit max. Amperezahl Laden. Geht halt so nur mit den Lithium.
Aber wie gesagt. Kommt halt immer drauf an was man hat/will/braucht. Alles relativ. Niemand muss Lithium haben. Niemand muss C oder M Oder P fahren. Es gibt auch Carado oder Gante :D

mjackdaw am 16 Jun 2013 15:16:16

Hallo Tobi02,
es gibt zwar alle Komponenten für die Anwendung der LiFeYPO4 Akkus zu kaufen, aber trotzdem muss sich jeder Anwender erst einmal in die Technik "hineindenken". Die Blei-Akkus haben wir nur als Blackbox wahrgenommen.
Man sollte sich die Zeit nehmen und sich durch die Forumsbeiträge durcharbeiten, das ist zwar etwas mühsam, aber lohnenswert. Außerdem ist die Umrüstung eine große Investition, wobei jeder Fehler verhängnisvoll sein kann.
Der spezielle LiFeYPO4 Akkutyp wird deshalb favorisiert, weil er weder bei mechanischer Beschädigung noch bei Überlast/Kurzschluß explodiert oder brennt. Wie schädlich das Gas oder die Flüssigkeit ist, die bei Überspannung durch das Überdruckventil austreten, kann ich nicht beurteilen. Manch ein Modellbauer (ferngesteuerte Flugzeuge etc.) kann von unschönen Erlebnissen mit den bislang verfügbaren Lithium Akkus (nicht LiFeYPO4) berichten.
Eine elektronische Überwachung ist erforderlich - oder zumindest nützlich - um die Akkus vor Über- oder Unterspannung zu schützen und das vorzeitige Ende zu verhindern.
Eine "steckerfertige" Lösung sowie eingekapselte Elektronikmodule sind natürlich wünschenswert. Ich denke das wird auch die Zukunft bringen.
Die elektronischen Bauteile sollten gegen mechanische- und Umwelteinflüsse (z. B. Kondensat) bestmöglich geschützt werden und möglichst dort eingebaut werden, wo sie leicht überwacht werden können, deshalb sind die auch mit den vielen LED's bestückt. Ich habe die Einbauorte extra so gewählt, dass ich möglichst alles im Blick habe. Aber meistens ist es doch so, daß aus Platzmangel gerade die Akkus in irgendeine Ecke eingebaut werden, wo sie schlecht zugänglich und schon gar nicht sichtbar sind.
Ich habe zwar extra einen Temperaturfühler und Rauchmelder zur Überwachung eingebaut, aber das habe ich nur meiner persönlichen Angst geschuldet.
Andere berichten, dass die Akkus temperaturunkritisch sind und das auch die Kapazität bei sehr niedrigen Temperaturen nicht leidet, bei den Blei-Akkus ist das leider nicht der Fall. Das ist besonders bei Winter-Campern bitter wenn für die Heizung der Strom fehlt.
Zum Ladestrom: die Akkus lassen sich mit sehr hohen Ladeströmen bei entsprechend kurzer Ladezeit laden. Bei geringen Ladeströmen dauert es ein wenig länger.
Ein weiterer Vorteil der LiFeYPO4 Akkus ist die viel höhere verfügbare bzw. nutzbare Kapazität von angeblich bis zu ca. 80% (Bleiakkus ca. 50%), wenn man die volle Bandbreite der zulässigen Akkuspannung von 10,5 - 16 V ausnützen würde. Die BMS schalten zwar schon bei ca. 15,6 V ab bzw. die meisten Ladegeräte haben gar nicht so hohe Ladespannungen. Damit ist auch die Akkukapazität geringer, andererseits sollte dadurch wiederum die Zyklenfestigkeit steigen.
Kaufen kann man die Zellen und die erforderliche Elektronik unter anderem bei Faktor.de

rossifumi am 16 Jun 2013 15:35:30

tobi02 hat geschrieben:Das Gewicht halte ich nur für ein relativ schwaches Argument.

Findest du?
Bei mir sind es grob 70kg Unterschied.
Bei einem 3,5t kann das eine Menge ausmachen, wenn man mal auf die Waage gebeten wird :eek: .

Rossi

Gast am 16 Jun 2013 15:52:23

tobi02 hat geschrieben: LiFeYPO = Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator mit Yttrium (wozu auch immer)

Gründe sind vor allem die niedrigeren Materialkosten, die verbesserte Umweltfreundlichkeit und die höhere Sicherheit (gegenüber Kobalt) zu nennen (brennen und explodieren nicht). Näheres siehe --> Link

tobi02 hat geschrieben: Die Dinger haben eine erwartete Zyklenfestigkeit von 3000 was immerhin mindestens 5 mal mehr ist als bei den AGMs. Wobei ich nicht weiß für welcher Entladungstife die 3000 Zyklen stehen.

Bei meinen 400 Ah Zellen stehen 3000 Zyklen für 80% Entladetiefe (depth of discharge (DoD)), 5000 Zyklen bei 70% DoD.

tobi02 hat geschrieben: Auch wenn (zumindest aus dem Forum) das schon einige so oder ähnlich verbaut haben sind wir hier , soweit ich das beurteilen kann von der Serie noch meilenweit entfernt. Richtig?

Nicht ganz, es gibt Anbieter wie Transwatt, Leab, Mastervolt usw. die fertige Kästen anbieten, aber brandteuer und von den Abmessungen für die meisten Anwender wohl zu groß.

tobi02 hat geschrieben: Wie Wetterfest im Bezug auf die Umgebungs und Arbeitstemperatur sind die Systeme?

Meine Winston LFP400AHA von Minus 45°C bis Plus 85°C, die LIPRO 1-1 schalten meines Wissens aber bereits bei 65 Grad C ab, sodass man kaum in den kritischen Betriebsbereich kommt.

tobi02 hat geschrieben: Ich lass irgendwas von über 16V Ladespannung. Wie geht das?

Das wäre eine maximale Schnellladung. Weniger bedeutet längere Lebensdauer. Das Laden mit den üblichen Ladegeräten im Wohnmobil, also für Blei (Nass, GEL, AGM) ist kein Problem. Ich lade momentan mit Säure oder GEL-Einstellung.

tobi02 hat geschrieben: Den Empfohlener Ladestrom von 20A stelle ich mir dauerhaft auch recht kompliziert zu realisieren vor. Ist´s egal? Z. B fürs Solarladen hätte ich nicht mal genug Platz auf dem Dach um auch im Süden nur annähernd soviel Ladestrom zu erzeugen.

Weniger Ladestrom schadet nicht, es dauert halt etwas länger, bis die Dinger voll sind. Der Ladevorgang geht bei LFP400AHA aber technisch bedingt schon deutlich schneller als bei Blei - bei gleichem Ladestrom wohlgemerkt.

tobi02 hat geschrieben: Bei 3000 Zyklen halten die Teile i.d.R ein WOMO-Leben lang. Daraus ergibt sich für "Nachrüster" (hiermit sind Leute gemeint die das nicht in ein neues WOMO einbauen) nur der Effekt der erhöhten Kapazität.

Weniger Gewicht, schnelleres Laden, höhere Entladetiefe also mehr Energie die zur Verfügung steht, die Sicherheit, dass die Dinger nicht direkt vorm Urlaub oder im Urlaub schlapp machen usw. Eben einfach eine sorgenfreie Stromversorgung - wenn sich die zu Beginn natürlich vorhandene Spannung und Neugierde gelegt hat :)

tobi02 hat geschrieben: Gibt es da inzwischen kleine schwarze Kästchen die man kaufen kann?

Kleine leider noch nicht, ansonsten siehe den Punkt oben = Transwatt, Leab, Mastervolt usw.
Wer momentan nicht selber Hand anlegen kann, muss diese Technik noch teuer bezahlen.

Wir haben die LFP400AHA ein knappes Jahr, Tag für Tag, im Einsatz und wir möchten sie nicht mehr eintauschen. Absolut Problemlos, man braucht sich nicht mehr drum kümmern - dazu trägt natürlich auch die perfekte automatische Absicherung gegen Tiefentladung und Überladung bei (LIPRO 1-1 in Verbindung mit SSRs und Philippi Trennschalter TSA260).

Gast am 16 Jun 2013 16:30:15

Muss jetzt noch mal nachhaken:
Habs zwar schon mal angeschnitten , aber keine zufriedenstellende antwort erhalten.
Da mir der zusatzschnickschnack des bms und dessen montage noch zu kompliziert erscheint, meine vorstellung:
Ich kaufe zwei 90Ah lifeypo4, schließe eine davon ans bordnetz, auf die zweite wird dann bei erreichen einer ladetiefe von 75% der ersten einfach per relais umgeschaltet.
Beim laden dasselbe, ist eine voll gibts den saft für die zweite.
Ist das realistisch und technisch zu handlen?

Lg

mabihome am 16 Jun 2013 16:49:35

Grundsätzlich würde ich auch für die Ausstattung mit LiFeYPO4 interessieren, aber ich habe kein Lust meinem Händler, der mir gerne ein Mastervolt "Kraftwerk" für knappe 7.000,- € :eek: (einschl. überteuerter Montage, also überteuerter Akku und überteuerte Montage ) einbauen würde, das Geld so hinterherzuwerfen. Da ich aber technisch nicht so versiert bin, ist mir das aufrüsten wie es hier zu beschreiben ist, zu technisch. Mir fehlt anderseits die Zeit um mich in die Sache reinzudenken und einzuarbeiten.

Gibt es nicht auch No-Name/anderen Anbieter (Nicht dieses Mastervolt-Hochglanzprospekt-Gedöns), wo alles vorbereitet geliefert wird und man die Akkus nur gegeneinander austauschen muss. Wenn ich dann für 400AH oder besser 500AH :D LifeYPO4 Akku Power einen vernünftigen Preis,wo meinetwegen Windsor statt Mastervolt drauf steht, aufrüsten könnte, würde ich das wohl auch tun.

tober am 16 Jun 2013 16:51:41

conny7 hat geschrieben:Muss jetzt noch mal nachhaken:
H
Ich kaufe zwei 90Ah lifeypo4.......
Lg

Irgendwie verstehe ich nicht ganz, wieso "hintereinander" ? Welche Lipro ?

Steckerfertig ist halt auch teurer. Hier mal als einfache "tauschbatterie" --> Link

Bedenke das du hier - laut technischer angabe - für Traktionsbetrieb mit 33 Ampere laden kannst. Und fast 100 Ampere entnehmen kannst. Eine komplette Volladung ist so in 3Std. erledigt bzw. wenn Dein Ladegerät 50 Ampere schafft haste in 1Std. auch 50 Ampere in die Batterie geknallt, unabhängig vom Ladezustand.
Alternativ brauchst Du min. 200 Ampere Blei/Gel.

biauwe am 16 Jun 2013 16:54:03

Conny7 meind diese: --> Link

Gast am 16 Jun 2013 17:08:38

conny7 hat geschrieben:Muss jetzt noch mal nachhaken. . . Lg

Interessanter Gedanke. Was keinesfalls geschehen dürfte, dass beide Akkus miteinander verbunden sind. Es müsste zuerst getrennt und dann neu verbunden werden. An einer automatischen Schaltung und somit an der Zuverlässigkeit dürfte das vermutlich scheitern. Es verträgt auch nicht jeder Solarladeregler, wenn er von den Akkus getrennt und wieder angehängt wird. Inwieweit die Bordelektrik da mitspielt, habe ich so meine Bedenken.

Nein, wenn man es mal genau betrachtet, würde man doch nur die LiPro1-1 Balancer sparen, dafür bräuchte man dann jedoch 2 statt einem Trennschalter TSA260 mit entsprechender Steuerung (woher?).
So reizvoll der Gedanke am Anfang zu sein scheint, ich sehe jetzt keine Vereinfachung der Installation darin.
Und so kompliziert ist das was hier bisher gezeigt wurde eigentlich nicht. Wer Plus von Minus und 12V von 220V unterscheiden kann und keine 2 linken Hände hat, der müsste das eigentlich hin bekommen. Nur Mut, ich sah am Anfang auch nur 1000 Fragen und unüberwindliche Probleme , aber alles hat sich geklärt und war dann doch erstaunlich einfach. Welche Elektronik, Schalter und Relais benötigt werden, ist hier im Thread inzwischen ja geklärt und zu finden. Also geht es "nur noch" ums Verkabeln :mukkies:

joekel am 16 Jun 2013 18:01:25

naja, wer sich nicht damit näher befassen will oder kann sollte eine Selbstumrüstung nicht ausführen und
muss dann bei Mastervolt, Vitron usw. zugreifen.

mfg Jo

tobi02 am 16 Jun 2013 19:29:31

rossifumi hat geschrieben:
tobi02 hat geschrieben:Das Gewicht halte ich nur für ein relativ schwaches Argument.

Findest du?
Bei mir sind es grob 70kg Unterschied.
Bei einem 3,5t kann das eine Menge ausmachen, wenn man mal auf die Waage gebeten wird :eek: .

Rossi


Ja finde ich.
Du hast meine Bemerkung dazu aus dem Zusammenhang gerissen. Ich schrieb ja das das locker um die Hälfte leichter ist. Allerdings bin ich fest davon überzeugt das genau die die Kg sparen müssten auch die sind die zu wenig Kapazität haben und daher lieber den vorhandenen Platz mit weiteren Zellen füllen würden als sich das Gewicht zu sparen "...es ging ja vorher auch..."

Wenn es bei dir 70Kg Unterschied sind hattest du vorher bei gleicher Kapazität 150kg für die Batterien verbaut? Oder noch mehr. Dann vermute ich mal das du keine 3,5t Zulassung hattest. Dann ist es doch eh wurscht. Ausser dem Sprit den man spart. Ob die Karre dann mit 3,8t, 4,2t oder 4,4t zugelassen ist. Sofern die Federung passt hat man dann alle Nachteile der LKW-Zulassung bereits mitbekommen.

lisunenergy am 28 Jun 2013 16:18:50

Auf der Intersausch solar konnte man dieses Jahr wieder viel im Bereich LIFEPO4 sehen.

Die Super B Akkus waren da als geöffnete Version zu sehen.Es ist sehr interessant zu sehen,wie das ganze BMS System in diesem Akku verbaut wurde.Für Leute die also einen Tausch 1 zu 1 haben möchten sind bei diesem Akku genau richtig.Bei Victron gab es auch ein schönes System wobei aber auch da schon ein ordendlicher Umbau erfolgen muß.Interessant fand ich die Antwort der Chinesen,die ganz fest der Meinung sind,das sich die Preise in 2 Jahren halbieren sollen.Mal sehen ,was da so daran ist.Bei den Netzanlagen wurde aber schon sichtbar,das die Bleiakkus fast nicht mehr vertreten waren.

Bei meiner Anlage habe ich jetzt einen Rasenmäher von Wolf Garden mit Blue Power in Betrieb.Selbst der große Mäher ist für meinen 1200 Watt Wechselrichter kein Problem mehr.Somit wird die Anlage jetzt auch außerhalb der Urlaubszeit sehr gut genutzt.700m² sind spielend zu schaffen.

walter7149 am 28 Jun 2013 18:55:59

Hallo Sonnentau,
wie weit sind eigentlich deine bemühungen gekommen einen speziellen betrieb zu finden, welcher die nach- bzw. umrüstung von wohnmobilen oder ähnlichen von der herkömmlichen bleibatterietechnik zur nun doch langsam populärer werdenden LiFeYPO4- akkus mit dazugehöriger notwendiger steuerelektronik anbietet.

Das die Super B Akkus als 1 : 1 austausch ohne jede veränderung in der standardelektroinstallation eines standardwohnmobiles möglich sind ist ja schon ein kleiner fortschritt und wird wahrscheinlich bald von den womoherstellern oder -händlern gegen entsprechenden aufpreis beim neukauf als option angeboten werden.

Aber wer von den langzeitwomobesitzern hat denn noch ein standardwomo, sondern hat sein Womo doch schon manchmal erheblich aufgerüstet entsprechend seines verbrauchsverhalten.
Die Freisteher streben nach maximaler womodachsolaranlagenabdeckung oder einer windkraftanlage, genauso wie die Öko´s und die Sparsamen, denen die kwh an der stromsäule zu teuer ist.
Die Vielfahrer wollen ladebooster, genauso wie die mit den großverbrauchern während der fahrt wie gefrierboxen usw.
Zukünftig kommt vielleicht ein hybridantrieb beim fahrgestell oder ein anderes biologisch-ökologisches elektroenergieerzeugungssystem - siehe - --> Link
Man könnte hier noch weiter spinnen ......

Alle brauchen aber einen elektroenergiespeicher mit steuerung, welcher leistungsfähiger, leichter, besser regelbar,langlebiger, individuell anpassungsfähig .......... als alles was es bisher gibt.

Oder kommt bald ein umrüstsatz im baukastenprinzip - ähnlich wie im thema von singlefreiheit "Selbstbau-stromerzeuger" ?

Es gab schonmal ein thema im technikbereich, wo nach den chancen einer vorgefertigten elektronikbox gefragt wurde für ein problemloses umrüsten.
Leider kann ich es nicht wieder finden.

Vielleicht liegt eine praktikable lösung ja schon in irgendeinem panzerschrank eines konzerns mit großer forschungs- und entwicklungsabteilung, wie schon in anderen bekannten fällen.
Und Otto Normalverbraucher soll weiterhin sein geld für urzeitbleiakkutechnik ausgeben, welche billig in fernost produziert, mit markenaufkleber und trotzdem sinkender qualität weiterhin empfohlen wird.

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