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Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 ... 42


lisunenergy am 03 Sep 2013 20:27:05

Dies müsste man Dann einer herkömmlichen Anlage gegenüberstellen.
Hier werden immer nur die reinen Batterien verglichen .

Sone herkömmliche 200 ah bat wiegt ca 50 kg... Son gutes ctec aber nur ca3 kg... Mehr Brauch ich nicht.


Peter[/quote]

Hallo Peter,

es ist wie so oft im Leben wenn man etwas benötigt und darauf angewiesen ist ,das es einem einer einbaut. Da diese Kosten des Einbaus locker den Preis des Systems betragen können wird die Sache echt teuer.Desshalb wurden die Schritte hier zum selber bauen mehr als ausführlich beschrieben.Die einfachste Lösung wäre ein fertiger Akku der 1 zu 1 getauscht werden kann.Dies ist aber in der Regel mit der ein oder anderen Schwierigkeit behaftet.Wenn Sie jetzt ein 200 Ah Batterie haben,dann reicht eine 100 Ah Lithium völlig aus.Vergleichen ist nicht so einfach,weil man bedenken muß,das es ganz auf die Entnahme ankommt.Habe ich nur kleine Verbraucher ist es egal und ein Unterschied ist nur in der schnelleren Ladung erkennbar.Bei großen Lasten wie Kaffevollautomaten,Föhn,Staubsauger hat der Lithiumakku echt die Nase vorn.Wärend der Bleiakku sehr schnell zusammenbricht liefert der kleine Akku von 100 Ah viele Tassen Kaffe ohne das etwas passiert.Wenn man dann die Zyklenzahl vergleicht wird es noch interessanter.Also ist ein Preis nicht so ohne weiteres feststellbar.Es sei denn man findet jemanden,der einen Festpreis verlangt.Die meisten wissen aber nicht, wie so etwas eingebaut werden muß.Ich weis nicht was der vorher verlinkte Akku mit BMS kostet? Dieser wäre aber sehr schnell eingebaut und wäre mit 100 Ah genau richtig.Der super B Akku ist natürlich ein perfektes Produkt !Kostet aber auch eine Stange Geld.Gibt es auch bei Faktor.de

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Gast am 03 Sep 2013 20:32:07

greyfox hat geschrieben:Ich habe mir deswegen gleich den 160 Ah Ausfuerung bestellt.
Dieser Batterie ist vergleichbar mit ein 320Ah Bleibatterie und wird mein 225Ah Gelbatterie ersetzen.
,
greyfox

Na, da hast du aber extrem optimistisch kalkuliert.
Ein 160Ah LiFeYPo4 entladen mit 80% (was Unterkante sein sollte) liefert dir 128Ah.
Eine 320Ah Gel-Bleibatterie entladen mit 50% (was auch Unterkante sein sollte) liefert 160Ah.
Somit wäre eine 160Ah LiFeYPo4 vergleichbar mit einer 260Ah Gel-Bleibatterie (260Ah zu 50% max. Entladung = 130Ah), nicht aber mit einer 320Ah Batterie.
Dein Entnahme-Mehrgewinn ist also gering. Die Li-Batterie wiegt dafür erheblich weniger, kann mehr Zyklen und hat somit ein längeres Leben.
Oder liege ich deiner Meinung nach falsch?

greyfox am 03 Sep 2013 20:48:34

Hallo Raidy,
ich habe mich nicht optimitisch kalkuliert.
Laut SuperB ist bei dieser 160Ah Batterie die 160Ah Netto, also dann sind noch 20 % drin.
Und mein Gel Batterie hat 225Ah (nicht 320Ah) davon 50% nutzbar ist 112,5Ah.
Also habe ich jetzt ein plus von 47,5Ah und naturlich alle andere Lithium Vorteilen:
37 kg weniger Gewicht
weniger Volumen
sneller Laden
laengere Lebensdauer
geringere Selbstentladung
,
greyfox

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Gast am 03 Sep 2013 20:57:25

Wenn die Angaben stimmen, dann ist meine Kalkulation falsch. Allerdings habe ich noch kein Datenblatt gefunden, wo entnehmbare Abgabeleistung erwähnt wird, nur die nominale.
Ich frage deshalb, weil ich selbst auf der suche nach der besten Lösung bin. Leider sind die Winston-Zellmaße und der Hymer Stauplatz etwas auf Kriegsfuß miteinander.

Schau dir mal das an: --> Link . Da wird von einer Average Lebensdauer von "nur" 2000 Zyklen geschrieben.

lisunenergy am 03 Sep 2013 21:03:29

Es ist schon so wie 320 Ah Blei.Bei Super B muß man aber aufpassen,das ein laden unter 0 Grad nicht erlaubt ist.(Solaranlage oder Netzladung im Winterstellplatz) Für deinen Hymer versuche doch mal die Zellen nebeneinander zu stellen.Verbinder kann man ja auch mit Kabelbrücken realisieren.Durch die Balancer ist auch eine unterschiedliche Kabellänge nicht so kritisch.

greyfox am 03 Sep 2013 21:10:23

Raidy,
der SuperB hat keine Winston Zellen sondern ein Amerikanisches Produkt.
Was fuer die Masse naturlich kein Unterschied ist.
Sonnentau,
wo hast Du gefunden das SuperB nicht unter 0 Grad geladen werden darfst?
So weit wie ich weiss stimmt das nicht.
Obwohl es fuer mich kein Problem darstellt weil meine Dieselheizung auch im Winter auf 5 Grad ist eingestellt und ich auch noch Strom habe auf mein Stellplatz.
,
greyfox

MobileEnergie am 03 Sep 2013 21:34:16

sonnentau3 hat geschrieben:
Ich meine die Abschaltung des Optokopplers nach dem der Balancerquerstrom überschritten wird.Für die Belüftung mit 2000mA könnte es sehr eng werden, .......


Hallo Sonnentau,

unsere Balancierung funktionert etwas anders. Das Balancieren beginnt unabhängig von der Höhe der Zellspannung, wenn die maximale Differenz zwischen den Zellen einen von uns bestimmten Wert überschreitet. Dieses Balancierung ist nach Aufassung von den meisten Wissenschaftler die bessere Art des Balancierens. Es gibt dazu in Amerika diverse Untersuchungen und auch sowas wie einen Balancing-Papst. Das frühzeitige Balancieren führt auch dazu, dass die Wärmeerzeugung über die Zeit besser verteilt ist.

Die BMS haben bei uns einem Abstand von circa 30 mm zu den Zellen. Für eine passive Querlüftung ist gesorgt; das sind unsere je vier Grifflöcher für das Händeln der Batterie.

Unsere Befestigung erfüllt alle "normalen" Anforderungen. In Expeditionsmobilen kann es zu extremen Belastungen kommen. Hier empfehlen wir eine zusätzliche Befestigung. Wenn Gurte dafür nicht erlaubt sind - auf der Allradmesse in Bad Kissingen war das aber teilweise so "gelöst", dann empfehlen ein oder zwei zusätzliche metallische Spannbänder.



Gerd Düsdieker

Gast am 03 Sep 2013 21:43:13

Hi sonnentau3,
Danke..
Mir scheint ich muss mich auf euren Level einlesen damit ich entscheiden kann ob es die Lithium bat für mich tut oder nicht.
Für mich stünde die Masse der Batterie im Vordergrund, das Gewicht wäre zweitrangig... Für mich persönlich .

Ich lese erstmal den ganzen Fred ... Hab ja zeit... Zur zeit.


MobileEnergie am 03 Sep 2013 21:59:25

gordan hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Düsdieker!

Mich interessiert, ob ihre Firma ein Standard Programm anzubieten hat, was LiFeYPO4 Anlagen inkl. BMS Steuerung betrifft, mit dazu gehörige VK Preisliste
..........

Gordan :hallo:


Hallo Gordan,

unsere Batteriesysteme sind Serienprodukte und werden ab sofort in kleinen Serien produziert. Dabei werden einzelne Baugruppen und Komponenten aber bereits in einer Losgröße von 250 Stück hergestellt oder eingekauft, da ansonsten die Batterien zu teuer würden. Derzeit gibt es je drei Nullserien Batterien ESY 100 und ESY 160, die jetzt für den Test der Batterietypen ESY 200-12 und ESY 320-12 umgebaut werden. Wir bieten individuelle Lösungen in der Peripherie der Batterie z.B. Laderegler oder Booster, wenn Sie erforderlich sind. Dabei ist die Batterie aber immer ein unverändertes Serienprodukt.



Gerd Düsdieker

P.S. Unser Internetauftritt ist neu, da wir bisher in unserem bisherigen Projektgeschäft auf dieses Medium nicht angewiesen waren. Wir wissen auch, dass wir da noch einiges zu erledigen haben. Für konstruktive Kritik sind wir dankbar.

Gast am 03 Sep 2013 22:00:22

Lieber Gerd Düsdieker,
nachdem ich die Online-Seiten nun lange studiert habe und die Posts hier auch, komme ich zu folgendem Zwischenergebnis:
Gutes:
1) Die Lösung mit der Blutooth-Anbindung ist absolut ?y.
2) Das Balancing schon zu Beginn der Aufladung finde ich auch ?y.
3) die getrennten Ein- und Ausgänge sind praktisch.
4) Dass alles komplett verkapselt verbaut ist, gefällt mir gut.
Verbesserungswürdig:
1) Die Webseite. Hier fehlt es noch an Informationen, technischen Datenblättern. Selbst Basisdaten (untere/obere Abschaltspannung, wie viel C max. Entnahme, auch für Temperaturen unter 0 Grad einsetzbar ..... fehlen noch).

Offene Fragen:
1) So banal es klingt: Was ist Länge/Breite/Höhe. Also konkret: Wo befinden sich die Anschlüße (Höhe?) und wo der Aufkleber(vorne Breite?, nach hinten Länge?). Das ist deshalb wichtig, weil mir nicht ganz klar ist, wie man z.Bsp. den ESY 160 einbauen darf.
2) Was ist, wenn man 320Ah (also 2*160Ah) verbaut. Hat man dann zwei mal bluetooth und muss die Werte abfragen, oder gibt es eine "Gesamtanzeige".
3) Gibt es eine Art Alarm, bevor der Block wegen Unterspannung abschaltet. Bei welcher Spannung schaltet er ab?
4) Bei jetziger Standartkonfiguration: Wie viel nutzbare Ah hat ein 100Ah-Modul? Wie viel % dürfen maximal entnommen werden?
5) Gibt es eine Zulassung für den Einsatz im KFZ oder ist dies gar nicht notwendig? Bei Spannungswandlern wird immer mit E8-Zulassung geworben.

Und zuletzt: Wie wünscht/wünschen Du/Sie hier angesprochen zu werden?

Insgesamt finde ich die Teile echt spannend und kann mir sie sehr gut in meinem Hymer vorstellen.

Raidy

lisunenergy am 03 Sep 2013 22:02:04

Die besste Art wäre ein aktives Balancing mit Spulenspeicherung,da würde fast keine Wärme erzeugt und Energie vernichtet.Der eingestellte Wert muß aber über Can kommunizieren.Wenn ihr eine Anlage mit Brennstoffzelle habt müßt ihr aufpassen,das diese vom Versorgungsakku niemals getrennt wird,sonst geht der Strack über den Jordan. All das will gelöst sein.Als ich mit EV-Power angefangen hatte war mir klar ohne seperate Abschaltung von Last und Ladung wird es immer wieder zu Systemstörungen kommen.Wie gesagt meine Anlage läuft seit 2 Jahren unter harten Tests ohne Probleme bei Kälte und Wärme. Habt ihr mal versucht den Akku mit 1C bei Minus 10 Grad zu betreiben? Wenn ja welche Erfahrungen?

MobileEnergie am 03 Sep 2013 23:12:00

raidy hat geschrieben:Lieber Gerd Düsdieker,
nachdem ich die Online-Seiten nun lange studiert habe und die Posts hier auch, komme ich zu folgendem Zwischenergebnis:
Gutes:
........
Verbesserungswürdig:
......

Offene Fragen:
.....


Und zuletzt: Wie wünscht/wünschen Du/Sie hier angesprochen zu werden?

Raidy



Hallo Raidy,

vielen Dank für das Gute. Zu verbesserungswürdig:

1) Ja das stimmt. Wir haben uns bisher auf die Entwicklung, das Testen und die Produktionsvorbereitung des Produktes konzentriert. Wir wollen uns bessern, können dabei aber gut konkrete Hinweise und Hilfestellungen gebrauchen.

und zu den offenen Fragen:

1) Dazu gibt es Bilder auf unsere Website. Die ESY 160 wird Ende dieser Woche fotografiert; sie ist bis auf die größeren Abmessungen ansonsten äusserlich identisch. Die Pole sind am Ende der Höhe. Alle ESY-Batterien dürfen aufrecht stehend - also für viele Einbauräume zu hoch -, aber auch liegend - dann zumindest die ESY 100 deutlich niedriger als eine Bleibatterie - eingebaut werden. Das Typenschild spielt dabei eigentlich keine Rolle, es sollte nur sichtbar bleiben und möglichst nicht beschädigt werden. Deshalb diese Einschränkung.
2) Bei der ESY 320-12 hat man nur einmal Bluetooth und auch nur für eine Batterie eine App.
3) Bisher ist kein Alarm vorgesehen. Aber das ist eine gute Anregung. Da wir die App kontinuierlich weiterentwickeln werden - wir wollen unsere Kunden auch zukünftig positiv überraschen - sage ich hiermit zu, dass wir den Alarm einbauen werden. Bisher schalten wir bei einer Zellspannung von 2,8V ab.
4) Die ESY 100 hat bei +25 Grad bei voller Ladung eine nutzbare Kapazität von circa 90Ah, bei - 10 Grad von circa 75Ah.
5) Batterien diese Typs brauchen keine genehmigungspflichtige E-Zulassung. Auch alle uns bekannten namhaften Wettbewerber haben keine weiteren Zertifizierungen oder Prüfzeichen. Der Scheinwerfer eines Fahrzeuges und viele andere Fahrzeugkomponenten sind dagegen zulassungspflichtig.

Und zuletzt: Ich bin 64 Jahre alt, fühle mich aber jünger und im Kopf noch einigermaßen fit. Ich habe eine kleine Unternehmensgruppe gegründet, die bei meinem Ausstieg gut 160 Mitarbeiter hatte. Mit den ersten circa 30 Mitarbeitern habe ich mich ausnahmslos geduzt, danach mit keinen weiteren Neuen. Es kam aufgrund des Du's zu falschen Einschätzungen. Hier sehe ich die Gefahr nicht mehr; wir können uns gerne duzen.



Gerd Düsdieker

Gast am 04 Sep 2013 08:54:45

MobileEnergie hat geschrieben:. . . Bisher schalten wir bei einer Zellspannung von 2,8V ab.
. . . Und zuletzt: Ich bin 64 Jahre alt, fühle mich aber jünger und im Kopf noch einigermaßen fit. Ich habe eine kleine Unternehmensgruppe gegründet, . . . Gerd Düsdieker


Also zunächst mal mein Kompliment, die "Alten" gehören wirklich nicht aufs Abstellgleis, weiter so.

Vermutlich stehe ich etwas auf der Leitung, deshalb zu meinem Verständnis: Wenn bei 2,8 V die Zellen abgeschaltet werden - vermutlich intern im Block - , wie funktioniert dann noch die Ladung?

Gast am 04 Sep 2013 10:02:51

superduty hat geschrieben:
MobileEnergie hat geschrieben:. . . Bisher schalten wir bei einer Zellspannung von 2,8V ab.
Vermutlich stehe ich etwas auf der Leitung, deshalb zu meinem Verständnis: Wenn bei 2,8 V die Zellen abgeschaltet werden - vermutlich intern im Block - , wie funktioniert dann noch die Ladung?

Wenn ich es richtig gelesene habe: Der Lastausgang schaltet ab, aber nicht der Ladeeigang. Denn die ESY hat ja getrennte Ein- und Ausgänge.

andwein am 10 Sep 2013 18:02:49

Teeyop hat geschrieben:"So ganz erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der vielen Relais und Lipros nicht wirklich."
"-die Lima erreicht ohnehin nur 13,6-13,8 Volt am Akku, die Mastervolt läßt sich passend mit allen Ladephasen anpassen. Zu keiner Zeit sieht das System mehr als 14 Volt"
teeyop

na ja, das mag ja bei DEINEM Kfz so sein, bei meinem Ford sind 14,2V keine Seltenheit und mein Solarregler bringt bis zu 14,9V (Temperaturkompensation) ins System.
Also Vorsicht, mit diesen verallgemeinerten Aussagen, sie helfen nur bedingt weiter.
Andreas

lisunenergy am 10 Sep 2013 20:42:15

a ja, das mag ja bei DEINEM Kfz so sein, bei meinem Ford sind 14,2V keine Seltenheit und mein Solarregler bringt bis zu 14,9V (Temperaturkompensation) ins System.


Das ist genau das was ich immer sage! Dem Akku ist es egal ob der Laderegler oder die Lima mit 13,oder 14,9 Volt läd! Wenn eine Zelle höher liegt bekommt das die Ladequelle nicht mit,und das Problem ist da. Desshalb ist es so wichtig,das bei Lithium immer eine Abschaltung der Ladequellen möglich sein muß,durch einen Balancer oder einer Schutzschaltung über jeder Zelle.

Teeyop am 10 Sep 2013 22:31:09

Ein warme Lima unter Last kommt nicht auf 14,2 Volt und dein Solarregler gehört mit solchen Werten auf den Müll. Kein Agm oder Gelakku braucht 14,9 Volt in der Adsorbtionsphase, zudem die Balancer von einer Solaranlage erst einmal überrannt werden müssen, hierzu sind die meisten Anlagen zu schwach.
Keine Frage jede einzelne Komponente muss geprüft werden und dann muss jeder für sich selbst entscheiden welche Sicherungsmassnahmen er ergreift. Aber Bange machen um jeden Preis für jeden Schei.....?

Mfg Tee

lisunenergy am 11 Sep 2013 06:07:50

Ein Solarladeregler der richtig gute Programme fährt kommt locker schon mal bis auf 15,2 Volt.In meiner großen Anlage habe ich einen Morningstar der definitiv zu den bessten gehört und dieser fährt solche Spannungen.Natürlich mit Stromsensor und Tempsensor.Wichtig ist das Datenblatt des Akkus und die Möglichkeit den Regler danach einzustellen.Akkus sind bei täglicher Belastung seit 2008 in Betrieb.Und zu der Behauptung :Man lese die Einstellung eines Lifeline AGM Akkus.

MeisterJoda am 11 Sep 2013 08:56:12

Hallo zusammen,

Die BMS haben bei uns einem Abstand von circa 30 mm zu den Zellen. Für eine passive Querlüftung ist gesorgt; das sind unsere je vier Grifflöcher für das Händeln der Batterie.


Ich würde mal gerne Wissen wie das mit der Kühlung funktionieren soll. Die Verlustleistung der Balancer würde ich überschlagsmäßig mit bis zu: 3,6V * 2A= 7,2 W pro Zellen rechnen. Wenn jetzt in einem ungünstigen Fall 3 Zellen balanciert werden, dann sind das über 20 Watt. Ich kann mir nicht vorstellen das das durch eine passive "Querlüftung" in einem so kleinen Gehäuse möglich ist. Können Sie den sagen bis zu welcher Umgebungstemperatur das ganze spezifiziert ist? Ich würde sagen das funktioniert nur ohne Gehäuse mit viel Platz drum rum, oder einer aktiven Lüftung. Ansonsten sieht das teil ja ganz gut aus, aber vielleicht noch nicht ganz zu Ende entwickelt? Ich würde dann lieber bei der bisherigen Lösung von Sonnentau bleiben....



LG
Tom

andwein am 11 Sep 2013 15:27:15

Hallo Teeyop,
jeder kann eine eigene Meinung haben, aber nicht jede ist fachlich richtig!!!
Neue Limas in Kfz mit CAN-Bus der neuesten Generation (Fiat X250 und Ford Transit erhöhen und senken die Lima-Spannung temperaturabhängig.
Gute Solarregler haben nicht nur eine Bulk- und Absorbionsphase sondern auch eine "Zellausgleichsphase" um bei Blei/Säure Batterien durch kurzfristige Gasung die Säureschichtung zu verwirbeln und alle Zellen auf den gleichen Stand zu bringen.
Im Internet gibt es viele Quellen, wo man sich die entsprechenden Infos holen kann.
Bring dich halt auch hier auf den aktuellen Stand und urteile dann "ob ein Solarregler auf den Müll gehört oder ob eine Lima defekt ist"
Auf folgender Seite kannst du einen protokollierten und mit Digitalvoltmeter gemessenen Spannungsverlauf meines Womos einsehen:
--> Link
Andreas

Teeyop am 11 Sep 2013 15:48:13

deine Lima ist für den gewöhnlichen Bleiakku bzw. Starterakku ausgelegt und Messungen der Spannungen sollten hoffentlich unter Last und zudem an den Verbrauchsakkus im Heck durchgeführt werden.
Selbst 14,2 Volt, die durch den Spannungsverlust bis zum Verbraucher ohnehin nicht ankommen, sind für
ein Li-Pack kein Problem.
Ich habe außerdem keine Verallgemeinerung im Sinn gehabt und verweise immer auf die Prüfung jeder Komponente. Nicht jede Absicherung macht Sinn, ebenso sind Solarregler mit den beschriebenen Phasen völlig überflüssig und in 99 % der Fahrzeuge gar nicht verbaut. So und nun mal Butter bei die Fische, welche Solarleistung ist bei dir vorhanden und über welche Kapazitäten sprechen wir hier ?

Mfg Tee

Teeyop am 11 Sep 2013 15:58:25

Wie ...was lese ich ? 85 Wp und Bleiakkus ? Mit den mickrigen 4,5 Ampere bringe ich noch nicht mal einen Balancer zum Anwärmen ? Also scheint es mehr Theoretiker als Praktiker mit Li-Akkus im Heck zu geben.
Kommt wieder wenn ihr umgerüstet habt.....peinlich.

gespeert am 11 Sep 2013 16:06:03

Teeyop hat geschrieben:Ein warme Lima unter Last kommt nicht auf 14,2 Volt und dein Solarregler gehört mit solchen Werten auf den Müll. Kein Agm oder Gelakku braucht 14,9 Volt in der Adsorbtionsphase, zudem die Balancer von einer Solaranlage erst einmal überrannt werden müssen, hierzu sind die meisten Anlagen zu schwach.
.......?

Mfg Tee


Wenn in dem Fz. Batterien mit Ca/Ca Technologie verbaut sind, können auch mal 15V auftauchen.
Ist völlig normal.
Herkömmliche Bleibatterien bewegen sich in dem von Dir angegebenen Rahmen.
Also vorher nach etwas mehr input fragen!!

Teeyop am 11 Sep 2013 16:29:52

Und wieviele Wohnmobile sind damit ausgerüstet ?

lisunenergy am 11 Sep 2013 19:26:46

Es ist doch eine Tatsache,das die einzelne Zellspannung nicht durch die gesammte Spannung ausgeglichen werden kann.Somit ist es möglich ,das eine Zelle über die Spannungsgrenze rutschen kann.Ich selbst habe es schon bei meinen Li-Akkus gesehen und daher kam überhaupt die Idee des Lipros.Es macht aber nur Sinn ,wenn alle Ladequellen eingebunden werden!!!Das ist sonst so, wie ein Tiefentladeschutz mit einem Überbrückungskabel.Völlig wertlos.

Gast am 11 Sep 2013 19:33:11

Teeyop hat geschrieben:Kommt wieder wenn ihr umgerüstet habt.....peinlich.



man sollte einen Troll nicht füttern :!:

gespeert am 12 Sep 2013 08:57:46

Teeyop hat geschrieben:Und wieviele Wohnmobile sind damit ausgerüstet ?


In nicht allzuferner Zukunft immer mehr Womos, da aufgrund der neuen Fz. mehr Strom für elektronischen Firlefanz in der Basis benötigt wird und so die Batterien leistungsfähiger sein müssen. Die verbauten Batterien müssen für optimale Ladung teils sogar mittels Diagnosegerät im Bordnetzsteuergerät angemeldet werden um optimal geladen zu werden!!!

Allerdings kann man die Batterien, wenn nicht ab Werk vorhanden, nachrüsten!!

MobileEnergie am 12 Sep 2013 16:35:01

MeisterJoda hat geschrieben:Hallo zusammen,

Die BMS haben bei uns einem Abstand von circa 30 mm zu den Zellen. Für eine passive Querlüftung ist gesorgt; das sind unsere je vier Grifflöcher für das Händeln der Batterie.


Ich würde mal gerne Wissen wie das mit der Kühlung funktionieren soll. Die Verlustleistung der Balancer würde ich überschlagsmäßig mit bis zu: 3,6V * 2A= 7,2 W pro Zellen rechnen. Wenn ....
Tom


Hallo Meister Joda,

als Ergebnis unserer bisherigen Tests - wir haben mittlerweile insgesamt 6 Batterien im Test - können wir thermisch kleinerlei thermische Probleme feststellen. Wir überprüfen dabei regelmässig die Batterien mit einer Infratec inspect 780 Thermografiekamera. Bisher haben wir allerdings im normalen Testbetrieb auch noch nie die Situation gehabt, dass in mehr als eine Zelle ausbalanciert wurde. Durch unser Balancierungsverfahren, das immer dann aktiv wird, wenn die maximale Abweichung zwischen den Zellspannungen größer als 0,1 Volt ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass für längere Zeit und bei mehr als einer Zelle ausbalanciert wird, deutlich geringer als bei den uns bekannten anderen Verfahren.

Die Verwendung größerer Heizwiderstände führt bei Aktivität natürlich zu größerer Wärmeentwicklung. Wir werden unser normales Testprogramm in circa zwei Wochen beenden und dann zum Abschluß alle Zellspannungen durch Einzelladung soweit driften, dass im Abschluß drei Zellen gleichzeitig ausbalanciert werden. Wenn es hier jemand interessiert, werden wir über die Ergebnisse berichten.



Gerd Düsdieker

MobileEnergie am 12 Sep 2013 16:46:42

superduty hat geschrieben:
MobileEnergie hat geschrieben:. . . Bisher schalten wir bei einer Zellspannung von 2,8V ab.


Vermutlich stehe ich etwas auf der Leitung, deshalb zu meinem Verständnis: Wenn bei 2,8 V die Zellen abgeschaltet werden - vermutlich intern im Block - , wie funktioniert dann noch die Ladung?


Hallo superduty,

sorry, aber ich habe erst jetzt Deine Frage gesehen. Bei 2,8 V trennt das für die Verbraucher zuständige Relais die Verbraucher von der Batterie. Das Relais für die Ladeseite bleibt weiter geschlossen. Wenn die Spannung jedoch weiter auf 2,7 Volt absinkt, dann schalten wir das gesamte System aus. Es kann dann auch erst wieder mit Power on in Betrieb genommen werden, wenn eine Ladequelle aktiv ist.



Gerd Düsdieker

lisunenergy am 13 Sep 2013 17:30:48

Ja das ist ja der springende Punkt der meisten BMS Blatinen ! Wenn das System abschaltet muß mittels Reset die Anlage neu gestartet werden.Wenn man den Greencontroller mit der RS 485 Schnittstelle hat,dann ist ein Balancing auch wärend des gesammten Ladens möglich.Die normale Variante soll dazu dienen alle möglichen Ladequellen mit einbinden zu können.Ist man im Urlaub fern ab so ist es mit dem einfachen System jederzeit möglich sehr schnell eine Ersatzplatiene einzubauen,falls mal eine Elektronik aussteigt.Geht es denn mit ihrem Modell auch? Wie stark kann ich den Akku entladen?

uwet am 13 Sep 2013 19:45:46

sonnentau3 hat geschrieben:Wenn man den Greencontroller mit der RS 485 Schnittstelle hat,dann ist ein Balancing auch wärend des gesammten Ladens möglich.


Hi sonnentau3,

welche Softwareversion ist das ? Die Version 3 schaltet wenn ein LiPro meckert nur den Ladestrom zurück auf 1A und lädt weiter. Das geht aber auch ohne RS485. Weiß ich da was nicht ?

Uwe

lisunenergy am 17 Sep 2013 06:21:40

Hallo UWET,

füt die Lipros1-1 mit der RS584 Schnittstelle und dem Green Controller gibt es eine neue Version, wo das Balancieren separat pro Zelle erfolgen kann.Geht aber nur in dieser Verbindung.Bei mir habe ich aber noch nie die Notwendigkeit gesehen.Bei sehr großen Ladeströmen und sehr schneller und starker Entladung kann das schon was bringen.

uwet am 17 Sep 2013 08:30:03

Danke sonnentau3,
die mit der RS485 hatte ich damals nicht genommen weil zusätzlicher Stromverbrauch anfällt.

Hast Du einen Draht zum Entwickler der Software ? Ich hatte mal was angefragt und keine Antwort bekommen. Ich hätte gern die Wahl des MPPT-Modus als Funktion über einen der Eingänge gehabt. Einfach Umschalten zwischen "Scan und Set" und „Constant V“.

Uwe

lisunenergy am 17 Sep 2013 21:34:04

Hallo Uwe,

rufe doch einfach mal an.Dann wird Dir auf alle Fälle geholfen !

uwet am 18 Sep 2013 14:20:27

Danke,
ich versuch's mal.

Uwe

schrauber88 am 15 Okt 2013 14:44:48

MobileEnergie
Wie viel Ampere kann ich den so einer Batterie entziehen die intern verbauen relais machen ja irgendwann schlapp.

gordan am 19 Okt 2013 20:07:37

Es ist so weit! Unsere sechs Batterien haben nach 14. Jahren ausgedient. Wir haben eine kleine Reise bis nach Prag gemacht und neue Zellen LiFeYPO4 400AHA dabei gekauft. Begeisterung ist echt groß. Balancer und SSR´s sind auch bestellt aber die kommen leider mit Verspätung. Die Zeit nutze ich um Zellen auf meine Art zu testen. Nach eine Woche bin ich sehr positiv überrascht. Die Zellen laufen mit einem Spannungsunterschied von 0,01Volt bis 0,02Volt fast parallel trotz fehlender Steuerung. Ich hätte gerne ein par Bilder dazu geladen aber scheinbar bin ich dafür zu doof und kriege das nicht hin.

Gordan :hallo:

biauwe am 19 Okt 2013 22:28:16

Hallo Gordan,

was hast Du bezahlt?

gordan am 19 Okt 2013 23:20:37

Hallo Uwe!

Pro Zelle 11.000.-CZK z.zgl. 21%MwSt.

Gordan :hallo:

gordan am 20 Okt 2013 01:04:26

Noch ein Versuch ein paar Bilder hoch zu laden!

Das sind zwei, von sechs Batterien die nach 14. Jahren ausgedient haben!


Starker Nebel und Kälte könnten uns in Prag kein Spaß verderben!


Das sind unsere neue LiFeYPO4 400AHA Zellen!


Nach eine Woche trotz fehlender Schutz-Steuerung, ,Spannungdifferenzen bleiben absolut in Grenzen was man sehen kann!


Gordan :hallo:

biauwe am 20 Okt 2013 22:18:18

Hallo Gordan,

was ist der Vorteil, wenn man in Prag kauft?

gordan am 21 Okt 2013 00:34:18

biauwe hat geschrieben:Hallo Gordan, was ist der Vorteil, wenn man in Prag kauft?


Hallo Uwe!

Es war spontaner Entscheidung! Man kann auch Prag besichtigen, es ist wunderschön!

Gordan :hallo:

lisunenergy am 22 Okt 2013 19:26:05

Viel Freude mit dem System.Vergiss nicht alle Ladequellen richtig einzubinden.Die Zellen sollten noch etwas straffer in der Kiste sitzen.Sollte das Fahrzeug im Winter ohne Ladung stehen, hat sich bei mir eine Steckverbindung in der Minusleitung jedes Balancer bewährt.Wenn also der Hauptschalter und die einzelnen Balancer vom Akku getrennt sind,muß dieser nicht nachgeladen werden.Die Selbstentladung beträgt weniger wie 2%.

gordan am 22 Okt 2013 20:10:09

*Sonnentau3

Es gibt keine Winterpause bei uns! Gefahren wird im Winter wie im Sommer, fast ohne Pause.
Trotzdem, herzlichen Dank für wertvolle Tips! Schon im voraus, habe ich mich mit dem Thema
richtig auseinander gesetzt und Bauplan bis ins Detail ausgearbeitet ohne etwas außer Acht zu lassen.
Ich habe noch Arbeit bis alles so fertig wird wie ich mir vorstelle, aber es läuft alles nach Plan!
Das wird schon funktionieren wie es sein soll! Noch mal Danke!

Gordan :hallo:

lisunenergy am 23 Okt 2013 17:07:53

Ja Du hast recht! Das Klima ist ein wenig anders bei Euch.

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