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London und die Western Isles IV

permanenter Linkvon gnarz18 am 28 Jan 2024 17:38:35



Als wir das Glen Coe verlassen, ist es auch fast schon wieder dunkel. Wie die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat! Aber wir müssen noch etwas Strecke hinter uns bringen.
So sind wir gut zwei Stunden später in Stirling. Auf dem ganzen Weg von der Skye bis nach Sterling sieht man überall Schäden, die der Sturm, den wir auf der Hinfahrt hatten, angerichtet hat. Jede Menge umgefallene Bäume, kaputte Autos und Gebäude. In Sterling suchen wir verzweifelt nach einem Stellplatz. Im Internet wird der Parkplatz am Wallace Monument vorgeschlagen, aber dort gibt es jede Menge Schilder, die das Übernachten eindeutig verbieten. Auch die anvisierten Pubs haben keinen Platz für uns - entweder sie haben geschlossen oder der Parkplatz ist zu klein. So landen wir ziemlich geschafft in Falkirk beim Canalside MBK. Den haben wir im vergangenen Jahr im Winterurlaub per Zufall und auch nach einer längeren SP Suche rund um die Kelpies entdeckt. Das ist zwar jetzt nicht der schönste Pub, aber das Essen ist gut, das Personal freundlich und die Gäste sehr mitteilungsbedürftig. Nach zwei Stunden kennen wir die Lebensgeschichte der meisten Gäste. Es sind aber nur 6, uns ausgenommen.
Um kurz nach 11 Uhr passieren wir am nächsten Tag die Grenze nach England und machen einen Stopp in Durham mit seiner mächtigen Kathedrale und seinem Castle. Wir nutzen den etwas außerhalb gelegenen, aber extra auch für Womos ausgewiesenen P&R Parkplatz Sniperley, das macht den Besuch wesentlich entspannter. Durham ist ein kleines Universitäts-Städtchen mit 66.000 Einwohnern und einen Besuch wert. Wir schlendern etwas durch die Geschäfte, gehen auf den Hügel zur Kathedrale und gönnen uns in einem netten Pub ein kleines Bier.

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Durham

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Kathedrale

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Um kurz nach sechs Uhr sind wir wieder beim Auto und fahren in Hartlepool auf den Parkplatz beim Brewers Fayre, einer Pub-Restaurant-Kette. Wenn man dort speist, darf man die Nacht auf dem Parkplatz verbringen. Wichtig ist aber, dass man sich für die Übernachtung nicht nur an dem beim Eingang aufgestellten Terminal registriert. Das ist nämlich nur für die, die den Parkplatz nach dem Restaurantbesuch wieder verlassen. „Übernachtungsgäste“ müssen sich beim Personal anmelden. Das Essen ist eher convenience food, aber ganz ok und preislich absolut im Rahmen. Deswegen gönnen wir uns am nächsten Morgen dann auch das Frühstücksbuffet. Für 9,99 Pfund gilt „all you can eat and drink“, ein absolut fairer Preis. Schon im Vorfeld hat uns die P&O angeschrieben, dass das Verladen aufgrund von Reparaturen am Terminal in Hull länger dauern würde und raten uns, rechtzeitig am Check In zu sein. Wir machen uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Hull. Weit ist es nicht mehr und nach gut zwei Stunden sind wir dort. Da es noch ein wenig früh für den Check In ist, fahren wir noch nach Hull rein. Die Stadt wirkt leider recht frustrierend auf uns. Man merkt, dass man hier nicht unbedingt in einer wirtschaftlichen Hochburg von GB ist. Neben einem hohen Leerstand bei den Landlokalen gibt es ziemlich viele Charity Shops, die alle gut besucht sind. Im Einkaufszentrum dagegen findet man kaum eine Menschenseele. Auch an einigen Suppenküchen kommen wir vorbei, wo viele Menschen, Jung und Alt, anstehen.

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nichts los

Nach einem kurzen Imbiss fahren wir dann doch etwas früher als geplant zum Check In. Um 15 Uhr haben wir alle Formalitäten erledigt und stellen uns in die Lane. Wir dürfen allerdings erst zweieinhalb Stunden später aufs Schiff, was ziemlich nervig ist.

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über zwei Stunden müssen hier warten...

Der Rest ist schnell erzählt, um 20:30 Uhr legen wir pünktlich ab und sind ebenso pünktlich am nächsten Morgen um 8 Uhr in Rotterdam. Da wir im Schiff relativ weit vorne stehen, kommen wir auch flott von Bord und sind 2.5 Stunden später in Aachen.


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