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IchBinsWieder hat geschrieben:Ich kann nichts schlechtes über die BK sagen, denn ich habe immer (rein zufällig) die BK richtig behandelt und deswegen macht sie heute das, was sie auch am ersten Tag getan hat. Schnell laden, volle Kapazität bereitstellen, .... Zyklen müssen sich noch beweisen.
Da liegt in meinen Augen der Hase im Pfeffer. Was ist "richtig behandelt"? Wenn ich die Ausführungen in dem oben zitierten Blatt lese, sehe ich einige Widersprüche. Vielleicht hast Du einfach nur Glück gehabt, ich weiß es nicht.
Da wir ein Saisonkennzeichen haben, ist Winterbetrieb kein Thema. Fernseher, Kaffemaschine etc. haben wir auch nicht. Bleibt als nur Kühlschrank-Elektronik, Wasserpumpe, Licht (im Hochsommer auch sehr wenig) und ein bischen Kleinkram wie Handy etc. In Zukunft überlege ich einen Wechselrichter für das Laden der Ebike-Akkus einzubauen. Aber momentan sind wir meist bei 80-90% Akkuladung, wenn wir weiterfahren. Ich habe ein Votronic Triple VBCS 30/20/250, d.h. der Booster liefert bis zu 30A. Aber nimmt die Batterie bei einer so geringen Entladung auch 30A auf? Schadet es der Batterie, wenn sie mehrere Monate in diesem Zyklus betrieben wird? Wenn ich all diese offenen Fragen, das Verhalten von Powertrust und den "Schwund" der Bezugsquellen - was ja auch einen Grund haben muß - ins Kalkül ziehe, ist für mich im Moment BK kein Thema mehr, zumal der Mehrpreis für eine Li-Batterie gleicher Kapazität überschaubar ist. Dann habe ich noch den Vorteil, ca. 16 kg an Gewicht einzusparen (14,4 kg zu 31,5 kg). Da wir reisefertig (Wasser, Gas und Diesel randvoll) mit 3490 kg gewogen wurden und durch die Solarpanel, die schon in der Garage stehen, wieder 20 kg dazu kommen, ist auch das ein Argument. Aber ich habe ja noch Zeit für eine Entscheidung. Und die Elektrik ist so vorbereitet, dass ich Gel, AGM, BK oder Li einsetzen kann.
unser Nutzungsprofil ist in etwa das gleiche, wir haben im vergangenen Jahr seit dem Einbau unserer BK auch seltenst unter 80% Füllstand gehabt und nur mit max. 18 A Ladestrom wieder geladen. 14,7 Volt Ladeschlussspannung nur über Solar.
Ich hab dann doch kalte Füsse bekommen und bei Fraron (da hab ich die BK zum Glück gekauft) ein 50-A-Ladegerät zum Sonderpreis bekommen.
Wenn die Batterie ordentlich leer ist, schluckt sie alles an Strom, was ich jetzt addiert liefern kann; bei den üblichen Füllständen von 80-90% lt. Batteriecomputer kann sie die empfohlenen 0,3C aber gar nicht aufnehmen. Mein Entladungstest hat aber gezeigt, dass noch kein übermässiger Kapazitätsverlust in dem einen Jahr stattgefunden hat. --> Link
Ich denke, das schlimmste, was man der Batterie antun kann ist, dass man nach Entladung eines Grossteils der Kapazität mit zu geringem Strom lädt, dabei treten dann wohl die Kapazitätsverluste auf. Wenn man immer nur im oberen Viertel der Kapazität rumdümpelt und dann wieder mit dem Maximum an Strom lädt, den die Batterie akzeptiert, scheint das nicht so schlimm zu sein. Bisher konnte ich bei niedrig teilentladener Batterie höchstens so an die 20 A Stromaufnahme beobachten, die dann auch meist schnell absank. Wenn sie vorher ordentlich leer war, hat sie die kombinierten 72 A aus meinen beiden Ladegeräten klaglos geschluckt, und da war wohl noch Luft nach oben :eek:
Ich werd das Teil jetzt hegen und pflegen und dann mal schauen, wie lang sie hält. Nochmal kaufen würde ich sie im Angesicht der miesen Informationspolitik aber auch nicht.
Ich finde allerdings, dass man mit nem ‚billigen‘ LiFePO-Chinakracher auch nicht weniger offene Fragen hat, was den Betrieb angeht... da wirds auch noch einiges an bösem Erwachen geben. Wenn LiFePO, dann ein gut domumentiertes System vom Markenhersteller oder eben eins von Sonnentau, was sich preislich kaum was nehmen dürfte.
bis denn,
Uwe
skysegel am 05 Dez 2018 12:41:17
Ich fahr ja auch mit einer überdimensionierten Batterie rum. Ich hab jetzt im Sommer drei Wochen gebraucht, um die auf um die 30% runter zu bringen. Normalerweise ist die eigentlich immer fast voll. Bisher scheint die das nicht zu stören. Die ist aber auch erst gut zweieinhalb Jahre alt. Ich wäre allerdings auch daran interessiert zu wissen, wie die denn jetzt eigentlich wirklich korrekt geladen wird. Ich hab mir gestern mal die Kennlinien im Datenblatt nochmal angeguckt. Man muss ja jetzt nach der Klarstellung durch Betta davon ausgehen, dass die Angaben genau so gemeint sind, wie die das aufgeschrieben haben. Das haben ja, man muss inzwischen sagen berechtigterweise, die Kritiker in der berüchtigten großen Debatte schon angemerkt, dass am Markt kein Ladegerät die Kennlinien abbildet. Mir ist übrigens auch nicht klar, was den Unterschied ausmacht zwischen zyklischer und stetiger Ladung. Ich vermute, dass sich das auf für bestimmte Einsatzszenarien konzipierte Ladegeräte bezieht, wie z.B. Ladegeräte in USVs. Was man aber fragen muss ist, ob das so pauschal gilt mit 14,7V/13,6V Spannung und 0,3C Ladestrom und wie das mit den Zeiten ist, die die Werte dann jeweils anliegen sollen oder müssen. Ich kann z.B. das mit den 14,7V während der Ausgleichsladung aus den Kurven so nicht herauslesen. PT hat ja immer gesagt, dass eine normale AGM-Kennlinie in Ordnung ist und in dem Video wird nur der Strom als kritisch benannt. Aber wenn das so ist, sollte das im Datenblatt auch so benannt werden. Die veröffentlichten Kennlinien sind, bei Licht betrachtet, vorsichtig gesagt wenig hilfreich.
Ulli
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skysegel am 05 Dez 2018 13:16:18
Tinduck hat geschrieben: Nochmal kaufen würde ich sie im Angesicht der miesen Informationspolitik aber auch nicht.
Das kann ich für mich so nicht sagen. Wenn ich erstmal sicher weiß, wie ich die nehmen muss, ohne die kaputt zu machen, kauf ich die auch nochmal. Das sollte dann aber ja so schnell nicht nötig sein.
Ulli
IchBinsWieder am 05 Dez 2018 14:46:29
Hallo Ulli,
die Kurve kommt von einem Ladegerät das BettaBatteries selbst mal entwickelt & vertrieben hat, aber nach kurzer Zeit wieder aus dem Programm genommen hat. Das lag vermutlich eher am LG als an der BK. Letztlich ist das auch klar, denn lt. Kurve hätte die Batterie in einer Stunde die 14,7V erreichen sollen während sie aber mit 0,3C geladen wird. Wie soll das gehen wenn die Batterie leer ist? Das LG war auch während der Diskussion schon gar nicht mehr am Markt. Insofern war die große Debatte damals schon über und letztlich nur ein Nebenschauplatz.
Vergesst die Kurve ... ein normal dreistufiges reicht, denn was anderes gibt der Markt auch nicht wirklich her und wenn, hätte sie im Aufklärungsvideo sicherlich auf die Notwendigkeit einer anderen Kurve hingewiesen. Haben sie aber nicht.
Auch ich entlade nicht immer meine Batt bis auf 0 ... Ich nutze sie wie ich es brauche. Im Sommer komme ich kaum dazu sie sehr tief zu entladen. Im Herbst/Winter klappt das schon erheblich besser. Und wenn ich das Gefühl hätte .... was bisher nicht vorkam ... ich müsste es mal wieder tun, dann lasse ich einfach den Kühli oder das Läppi auf 12V laufen. Es gibt immer mal im Urlaub auch Fahretappen, die mir die Batt dann wieder vollständig laden. Alles ne Frage der Planung. eine extra Lade-/Entladesession würde ich nicht machen. Die Nutzung im Winter ist bei uns sicherlich eher geringer als im Frühjahr/Sommer. Da wird das Dingen zum Jahreswechsel aus dem Stall geholt und steht dann 2-3 Monate ohne Nutzung wieder dauerhaft am Strom.
Alles in allem kann man einfach sagen: einfach Nutzen, auch mal tiefentladen, aber keinen zu großen Kopp machen. Dann wäre es eh die falsche Batterie.
WomoTechnikService am 05 Dez 2018 19:36:04
spider53 hat geschrieben:...wurde der Vertrieb der Bleikristallbatterien eingestellt?
Nicht ganz... der Vertrieb an Privatkunden wurde eingestellt. Der Hintergrund ist eigentlich ganz einfach, beim Vertrieb an Privatkunden gelten ganz andere Gewährleistungsansprüche als beim Vertrieb an gewerbliche Kunden. Hier mal ein Zitat von einem Anwalt auf die Frage eines Verkäufers, der an einen gewerblichen Kunden verkauft hat:
"Für das Bestehen kaufrechtlicher Gewährleistungsansprüche ist es grundsätzlich zunächst einmal unerheblich, ob der Käufer Unternehmer oder Verbraucher ist. Die Mängelgewährleistungsansprüche stehen jedem zu. Das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen steht dagegen grundsätzlich nur Verbrauchern zu. Dies wird oft durcheinander gebracht. Allerdings haben Sie bei einem gewerblichen Kunden einen erheblichen Vorteil. Die Beweislast dafür, dass der Fehler des Kaufgegenstandes schon bei Gefahrenübergang (beim Versand) vorlag, trägt in diesem Fall von Beginn an der Käufer. Das bedeutet er müsste im Streitfall beweisen, dass der Defekt schon beim Versand im Gerät angelegt war. Ob er dies beweisen kann, kann ich von hier aus natürlich nicht beurteilen. Ob Sie Ihrer, bei einem anfänglichen Mangel bestehenden, Reparaturverpflichtung nachkommen, hängt also davon ab, ob tatsächlich von Beginn an ein Mangel am Gerät vorhanden war und ob der Käufer diesen auch beweisen kann."
Da dieser Nachweis des Mangels schon beim Gefahrenübergang dem gewerblichen Kunden schwerfallen dürfte, ist Powertrust natürlich fein raus und kann seinen Schrott weiterhin gut unterbringen. Ich würde mir wünschen, dass auch gewerbliche Käufer von BK-Batterien erst mal hier lesen...
Ich habe, nicht bei Powertrust..., den Umgang mit gewerblichen Kunden schon kurz nach dem Start meines Unternehmens erlebt und bin damals "aus allen Wolken gefallen"... der Endkunde weiß oft gar nicht, dass die 2 Jahre Gewährleistung, die ihm sein Händler bieten muss, oft von diesem mit Verlust bezahlt werden, weil der Händler beim Hersteller oder Großhändler eben nicht so einfach Ersatz bekommt.
Die miese Qualität vieler Industrieerzeugnisse wird hier von den Importeuren und Herstellern einfach auf den Mittelstand abgewälzt und dieser bezahlt dafür...
LG Peter
IchBinsWieder am 05 Dez 2018 19:46:53
WomoTechnikService hat geschrieben:... Die miese Qualität vieler Industrieerzeugnisse wird hier von den Importeuren und Herstellern einfach auf den Mittelstand abgewälzt und dieser bezahlt dafür...
... das ist sicher nicht i.O., keine Frage ... nennt sich halt "unternehmerisches Risiko". Aber die BK als Schrott zu bezeichnen ist auch nicht OK, denn das stimmt definitiv nicht :evil:
skysegel am 05 Dez 2018 19:59:32
Allerdings muss man auch sagen, dass viele Hersteller Endverbrauchern gegenüber eine Garantieverpflichtung eingehen können und das sehr häufig auch tun. Das merkt man im Schadensfall, wenn der Verkäufer sagt: "Das muss eingeschickt werden. Dauert ungefähr acht Wochen". Der Einzelhändler wird dann vom Hersteller aus der Nummer entlassen. Diese Garantieübernahme durch den Hersteller ist freiwillig. Man müsste gucken, ob Powertrust in der Vergangenheit sowas abgegeben hat oder ob Betta das getan hat. Die ominösen drei Jahre sprechen dafür, denn die gehen über die gesetzliche Gewährleistung hinaus. Dass PT allerdings vor Übernahme der Gewährleistung oder ggf. Garantie Details der Einsatzbedingungen nachgewiesen haben möchte, im Falle eines Schadens, kann ich verstehen. Ich versteh auch, dass die sich durch ausschließlichen Verkauf an Fachfirmen, von denen man annehmen kann, dass die wissen was die tun, sich unerquickliche Debatten mit Laien von der Backe halten wollen. Wenn sie schlau gewesen wären, hätten sie das von Anfang an gemacht.
Ulli
spider53 am 05 Dez 2018 20:50:41
Wie ich schon weiter oben ausgeführt habe, ist das Blatt über die Ladebedingungen, von denen PT die Gewährleistung abhängig machen will, so widersprüchlich, dass man daraus am Ende alles ableiten kann. Von daher dient es in meinen Augen mehr als Instrument, um eventuelle Gewährleistungsansprüche abzuwehren. Es wimmelt nur so von "sollte", klare und nachvollziehbare Kriterien sind Mangelware. Die Beweislastumkehr gilt auch bei Endverbrauchern bereits nach 6 Monaten, wobei man im Allgemeinen davon ausgeht, dass bei einem Defekt bei "bestimmungsgemäßem Gebrauch" ein auftretender Mangel bereits von Anfang an vorhanden war. Nur ist so etwas bei Produkten wir z.B. Batterien (eigentlich Akkus) recht schwer nachweisbar, wenn der Anwender nicht kapitalen Bockmist wie z.B. Kurzschluß mit angeschmolzenen Polen gebaut hat. Dazwischen ist eine große Grauzone, die von PT offensichtlich momentan voll ausgenutzt wird, zu Nachteil der Kunden. Bei Lieferanten im Ausland, speziell im Nicht-EU-Ausland ist man sowieso auf den guten Willen des Lieferanten angewiesen, da sich der Aufwand auch im kommerziellen Breich meist nicht rechnet und das Prozessrisiko im Ausland immens ist.
Gruß spider53
skysegel am 05 Dez 2018 21:07:31
spider53 hat geschrieben:Dazwischen ist eine große Grauzone, die von PT offensichtlich momentan voll ausgenutzt wird, zu Nachteil der Kunden.
Das kann ich den bisherigen Berichten so nicht entnehmen. Eine Ablehnung der Gewährleistung/Garantie auf Basis der nachgewiesenen Einsatzbedingungen hab ich bisher nicht gesehen. Oder hab ich was übersehen?
Ulli
IchBinsWieder am 05 Dez 2018 21:11:13
skysegel hat geschrieben:.... Oder hab ich was übersehen?
Ja, hast du.
Aussitzen, nicht reagieren und abwarten. Gab schon ein paar Berichte hier im Forum.
skysegel hat geschrieben: Oder hab ich was übersehen? Ulli
Ja, siehe z.B die Berichte der User "marmarq" und "Scorpiostefan" auf Seite 50
Gruß spider53
skysegel am 05 Dez 2018 22:09:49
IchBinsWieder hat geschrieben:Ja, hast du. z.B.: --> Link
Ok, und was hat jetzt der Sachverständige zur Ladetechnik gesagt?
IchBinsWieder am 05 Dez 2018 22:17:50
k.A. ... hab Thomas heute angeschrieben, mal schauen was er sagt
skysegel am 05 Dez 2018 22:24:36
spider53 hat geschrieben:Ja, siehe z.B die Berichte der User "marmarq" und "Scorpiostefan" auf Seite 50
Gruß spider53
Den von Scorpiostefan kannte ich schon. Eine Ablehnung der Gewährleistung/Garantie kann ich da noch nicht erkennen. Und marmarq hat letztlich aufgegeben. Damit ihr mich nicht falsch versteht. Ich finde die Hinhaltetaktik von PT auch zum Kotzen. Dass die sich aufgrund unklarer Formulierungen aus dem Garantieversprechen rauseiern hab ich aber bisher nicht gesehen. Der Punkt ist, niemand trennt sich ohne Not von seinem Geld. Bei Unternehmen ist das besonders ausgeprägt, zumal wenn denen ihre Reputation in einem bestimmten Marktsegment egal ist. Das heißt aber nicht, dass die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Und ob die Elektrobasteleien der User hier in jedem Fall tatsächlich den fachlichen Anforderungen genügt, können wir alle von Ferne nicht beurteilen.
Ulli
teuchmc am 05 Dez 2018 23:50:19
Naja Ulli, viele User haben hier nix "gebastelt", sondern haben sich darauf verlassen, dass die vorhandene Ladetechnik zwar "suboptimal" ist, aber der BK keine Schaden zufügt." wird halt nur nicht ganz voll" und "wenn man aufrüsten und dann mit 14,7v lädt, hat die BK dann auch wieder die volle Kapazität" waren die Aussagen, welche PT jetzt nicht mehr wahrhaben will. Ich und andere Nicht-Elektrotechniker-User haben sich auf solche Aussage verlassen. Ob die BK Schrott ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Ich halte allerdings die BK unter den aktuell gegebenen Umständen nur für eingeschränkt einsetzbar im Womo. Hauptgrund ist die erforderliche Ladetechnik, welche ja wohl nicht ohne ist ab einer gewissen Batteriegrösse. Gerade weil es ja auch finanziell dann auch nicht mehr ohne ist. Fazit für mich ist , dass ich auf ein langes Leben der BK hoffe dank der Aufrüstung durch Peter und den Sparstrumpf füttere, um für den Fall der Fälle auf ne Sonnentau-Batterie zu gehen. Sonnigen weiterhin. uwe
Tinduck am 06 Dez 2018 07:32:54
Hallo Namensvetter,
genau so sehe ich das auch. Wobei, wie Charly schon sagte: wenn man weiss, was man tut und viel Batteriekapazität will, kann BK immer noch eine günstigere Alternative zu LiFePO sein. Ne 200er BK (die eigentlich ne 220er ist bei C20) kostet selbst mit 50-A-Fraron-Ladegerät (oder wahlweise nem 50-A-Booster) nur die Hälfte der entsprechenden LiFePO-Kapazität. Bei zugegeben geringerer Lebensdauer lt. Datenblatt, wenn immer voll entladen wird. Und Wechselrichterorgien mit >100 A Entnahme funktionieren wohl auch nur bis zu einer gewissen Entladung, weil dann die Spannung zu weit einbricht.
Für uns reicht sie erstmal, aber der nächste Schritt in X Jahren ist dann sicher LiFePO, wird ja auch im Preis noch fallen, was bei BK nicht zu erwarten ist.
bis denn,
Uwe
WomoTechnikService am 06 Dez 2018 10:36:49
Tinduck hat geschrieben:LiFePO, wird ja auch im Preis noch fallen...
Da wäre ich vorsichtig... die Preise für die Winstonzellen sind in den letzten 3 Jahren nicht gefallen und ich denke, sie werden es auch nicht,
1. weil die ambitionierten Pläne vieler Länder betreffs Elektromobilität die weltweiten Lithiumvorräte schmelzen lassen und
2. weil die Chinesischen Hersteller sich in Dollar bezahlen lassen und in der Eurozone doch einige Länder (vor Allem Italien!!!) einige Finanzprobleme haben, die den Euro nicht gerade zur stabilsten Währung machen, während die Trump-Politik eher den Dollar stärkt.
LG Peter
IchBinsWieder am 06 Dez 2018 11:46:09
Tinduck hat geschrieben:.... Ne 200er BK (die eigentlich ne 220er ist bei C20) kostet selbst mit 50-A-Fraron-Ladegerät (oder wahlweise nem 50-A-Booster) nur die Hälfte der entsprechenden LiFePO-Kapazität. ....
Im konkreten Fall ist es aber wohl so, dass Spider "nur" ne 100er haben möchte und die Technik sowohl für LiFe als auch BK hat. Es bleiben also nur noch die Kosten für die Batterie. Ob jetzt die Billig-LiFe die passende Alternative ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Ich bin kein Pessimist, sonst wäre ich bestimmt nicht auf die BK gegangen, aber ein Sprichwort sagt: wer billig kauft, kauft zweimal. Und genau das wäre nicht mein Ding. Die BK ist auf den ersten Blick auch eher eine der teureren Bleivarianten (bevor man richtig rechnet). Zu den 100Ah-LiFe von Fraron gibt es auch schon negative Bewertungen. Bei LiFe würde ich mich ganz klar zu Lars gezogen fühlen. Ist etwas teurer, aber sicherlich über jeden Zweifel erhaben.
Aber,
spider53 hat geschrieben:.... In Zukunft überlege ich einen Wechselrichter für das Laden der Ebike-Akkus einzubauen. ...
Ohne WR würdest du wohl keinen Unterschied zw. BK und LiFe merken, aber ne 100Ah BK und WR für die E-Bike-Akkus ist den Erfahrungen nach keine gute Combo, da die Spannung bleitypisch sacken wird. Im normalen Betrieb kein Problem, aber der WR wird sicher zu früh aussteigen. Das wäre dann auch nicht zufriedenstellend.
Ich bleibe dabei: Wechsel besser zur LiFe, aber überleg dir zweimal ob du auf die billigen, oder preiswerten gehen willst ... allein schon aus ökologischen Gründen
Wolfram01 am 11 Dez 2018 17:44:48
Moin miteinander, ich hab mal wieder nach Infos zur BK gesucht und mal wieder eine andere Ladekurven gefunden. Was da abgebildet wird ist unbeschreiblich! Außerdem noch C Werte von 0,2C 0,25 0,3. Alles dabei. Je mehr man sucht je Verrückter wird das ganze!
Auf der suche nach einem geeignetem Ladegerät hab ich mal Bettabatterie direkt angeschrieben und nach dem Einsatz des Victron gefragt und hab auch eine Antwort bekommen. Ja, ich kann das Ladegerät verwenden. Das ist doch mal eine Aussage der man auch vertraut. Auch wenn solche Aussagen eine sehr kurze Halbwertzeit haben muss man einfach mal jemanden vertrauen. Ich mach erstmal Frieden mit der BK weil man sonst nur noch am Kotzen ist.
Wer sich mit dem Kauf einen BK beschäftigt dem sollte ganz klar sein das er mit wenig bis keinem Services rechnen kann. Er in meinen Augen mit extremen Investitionen in die Ladetechnik rechen muss und keine klaren Antworten bekommen wird. Keine klaren Werte zur Ladung bekommt und die verschiedensten Aussagen über das Thema.
Also Rate ich allen von der BK ab, bis es mal klare Aussagen und gleiche Daten zur BK gibt! Ob eine LI die bessere Wahl ist …….. Naja ich würde warten bis es wirklich genaues über viele Jahre dazu gibt. Ich bin von „Alles Gut, alles Bestens usw.“ geheilt!
Ich plane eine 8KW PV Anlage und hatte auch die BK für diesen Zweck als Speicher eingeplant. Das Thema ist durch.
In diesem Sinne Wolfram
skysegel am 11 Dez 2018 19:02:19
Ich hab das mal für mich gedanklich versucht, in die IUoU-Kennlinien einzusortieren. Mal abgesehen von der Frage 0,2C oder 0,3C. Das sieht so aus, als ob die I-Phase nach diesem Schaubild relativ lang ist. Allerdings startet das ja bei 0V. Da ist wohl bei allen Ladegeräten die I-Phase relativ lang. Bei meinem VCC-1212 ist die Dauer der Phase abhängig vom Ladezustand. Und die Umschaltung erfolgt irgendwo bei 85%. Was dann in dem Bereich nur ungewöhnlich ist, dass der Ladestrom irgendwann auf 50% des Maximums begrenzt wird. Das macht meines Wissens sonst kein Ladegerät. Der Rest ist, wenn man sich die Kurven geglättet vorstellt, plain vanilla. In der U1 läuft die volle Ladespannung bei fallendem Strom und wenn kaum noch was rein geht, wird auf U2 umgeschaltet. Ich finde die Kurve soweit eigentlich eher beruhigend.
Ulli
IchBinsWieder am 11 Dez 2018 19:06:15
Wolfram01 hat geschrieben:Moin miteinander, ich hab mal wieder nach Infos zur BK gesucht und mal wieder eine andere Ladekurven gefunden. Was da abgebildet wird ist unbeschreiblich!
Zur Ladekurve hatte ich dir doch schonmal im Juli geschrieben --> Link und letztens noch, dass es kein Ladegerät gibt, dass diese Kurve erfüllt bzw. auch, dass ein normales 3-stufiges reicht.
Was verwundert dich denn jetzt noch?
Wolfram01 am 11 Dez 2018 20:10:28
Naja wundern tut mich nichts mehr. Einmal müssen es 0,3 bei 14,7V sein ein anderes (Bild) mal nur noch 0,05. Da kann jeder das hinein interpretieren was er will oder auch nicht.
Spähtestens wenn die BK tot im Womo verweilt wird dann der Lieferant einen schon aufklären was mann alles falsch gemacht hat. Dann wird es vollkommen egal sein was man verbaut hat. Ist immer das falsche.
Aber ist jetzt egal. Lässt sich nicht mehr ändern.
Gruß Wolfram
womooli am 22 Dez 2018 01:54:45
Moin zusammen, ich wollte ja objektiv über die BK berichten. Tja das ist dann jetzt für mich der letzte Bericht, denn ich habe mittlerweile die beiden 150er BK an Powertrust zurückgegeben. Aber von Anfang an. Ich hatte ja schon berichtet das ich Anfang Juni 2 neue BK´s bekommen habe nachdem die Alten nach 2 Jahren die Segel gestrichen hatten. Dann kam das KristalGate. Tja was machen stellte sich mir die Frage. Naja erstmal abwarten was weiter passiert. Wir waren dann im Sommer 3 Wochen in Kroatien, wobei wir da komplett am Strom standen. Im den Herbstferien waren wir dann 2 Wochen in Schweden unterwegs. Da begann das Drama was ich vor dem Tausch schon hatte wieder von vorne. Die Batterien gingen von jetzt auf gleich in die Knie. Und das bei max 30% Entnahme. Ok dachte ich mir dann muß jetzt wohl tatsächlich ein großes Ladegerät her. Aber bei 2 x 150Ah sollte es dann ja laut Vorgabe min 75A sein. In der Größenordnung gibt es kaum was und wenn doch dann zu Preisen ;-( Naja was soll ich schreiben? Nicht meine Preisklasse. Aber Powertrust wollte ja mit 30% unterstützen. Also Anruf dort. 1.Akt des Dramas Powertrust. Mittlerweile ist ja bekannt das Herr Lambrecht nicht mehr Gf in der Firma ist, sondern jetzt Herr Heger. Nach kurzem heftigen Gespräch mit Herrn Heger stand fest Powertrust wird mir nicht helfen. Meine Vorstellung das sich Powertrust mit 30% an einem 90A Booster (da von der Leistung her das günstigste) beteiligt, wurde lachend abgelehnt. Nach den anderen Berichten hier im Forum war ich hin und her gerissen, Anwalt oder nicht. Da ich eigentlich im Herzen ein friedliebender Mensch bin habe ich mich erstmal gegen diesen Schritt entschieden. Aber was jetzt. Ich habe mich auf die Suche nach einem passenden Ladegerät gemach mit denen ich mich in den neuen Vorgaben von BettaBatteries bewege. Denn ich soll die Batterien ja wiederbeleben können, wenn ich sie 2-3 mal Entlade und dann wieder mit Dampf lade. Mir ist dann ein Victron 12/80 über den Weg gelaufen. Nachdem es da war begann ich mit Projekt BK Wiederbelebung. Vorweg ES IST GESCHEITERT. Ich habe die Batterien bis zur EBL Abschaltung(10,5V) entladen. Nun das Victron angeschlossen. Siehe da die Anzeige ging gleich auf knapp 80A hoch. Aber das nur für ca 2Min. Dann ging es rapide bergab. Die Batterien nahmen einfach nicht mehr auf. Damit ich feststellen kann ob beide oder nur eine Batterie schwächelt hab ich sie dann ausgebaut und bei mir im warmen Büro einen Testaufbau hergerichtet. Jede Batterie wurde dann mit 4 20Watt Lampen (ca 6A) bis 10,5V entladen und mit dem Victron wieder geladen. Leider zeigte sich kein Erfolg.
2.Akt des Dramas Powertrust. Tja also wieder Anruf bei Herrn Heger. Nach sage und schreibe 45min Diskussion wurde mir angeboten das eine Batterie auf Kosten von Powertrust getauscht wird und die andere auf meine Kosten geht, da ich ja nicht die richtige Ladetechnik hatte. Hmmm kurze Beratung mit meiner Frau. Nein Sie möchte diese Batterien nicht mehr im Womo haben. Verständlich für mich. Aber was nun? Idee meiner Frau: Ruf doch mal bei unserm Anwalt an was er dazu sagt. Gesagt getan. Idee von ihm: Wenn die Batterie im normal Fall ca 10 Jahre halten soll und ich diese jetzt ca 2,5 Jahre benutzt hab soll mir Powertrost 75% des Kaufpreises erstatten. Wieder Anruf bei Herrn Heger und Vorschlag unterbreitet. Kurze Stille und dann kam eine Aussage die ich bis jetzt nicht glauben kann. Der Gedankengang das die Batterien im normal Fall 10 Jahre halten ist verkehrt. Laut Herrn Heger max 5 Jahre. Ich konnte es kaum glauben. Naja nun gut. Er würde mir eine Batterie statt zu tauschen auch zurückerstatten. Die 2te ist dann mein Pech. Da ich keine Lust mehr hatte mich weiter damit rum zu schlagen willigte ich ein. Batterien ins Auto und ab nach Bremen. Mir wurde dann wie besprochen das Geld für eine Batterie in Bar zurückgegeben. Die Batterien sollen nun nach Holland zu Betta geschickt werden. Sollten die entscheiden das sie mir auf Kulanz auch die 2te Batterie erstatten erhalte ich auch da dann das Geld retour. Das habe ich mir schriftlich geben lassen. Mal schauen was dabei rauskommt. Ich werde im Ende Januar mal direkt bei Betta nachfragen.
Warum meine beiden Batterien nach nur einem halben Jahr wieder den Geist aufgegeben haben lässt sich für mich nicht wirklich erschließen. Herr Heger ist der Meinung das das dauerhafte am Strom hängen bei mir der Faktor ist. Die Batterie mag es wohl nicht, wenn sie immer auf Erhaltungsladung läuft. Aber wie gesagt nur eine Vermutung. Was ich aber definitiv sagen kann, ist das man die Batterien nicht wieder regenerieren kann, wenn sie so angeschlagen sind wie meine.
FAZIT: Experiment BK bei mir gescheitert. Kundenfreundlichkeit der Firma Powertrust UNTERIRDISCH.
IchBinsWieder am 22 Dez 2018 16:02:44
Schaice gelaufen ... wende dich an Lars, der ist auch nach dem Kauf für dich da.
skysegel am 22 Dez 2018 16:45:47
womooli hat geschrieben:Herr Heger ist der Meinung das das dauerhafte am Strom hängen bei mir der Faktor ist. Die Batterie mag es wohl nicht, wenn sie immer auf Erhaltungsladung läuft. Aber wie gesagt nur eine Vermutung. Was ich aber definitiv sagen kann, ist das man die Batterien nicht wieder regenerieren kann, wenn sie so angeschlagen sind wie meine.
Seltsam, soweit ich weiß, werden sie genau für diesen Zweck überwiegend verwendet. Das Datenblatt enthält auch genau dafür eine Ladekennlinie. Mein Mitgefühl hast Du jedenfalls. Bin mal gespannt, wie sich das mit meiner entwickelt. Bis jetzt ist noch alles ok. Bei mir macht eher der Ladewandler Probleme.
Ulli
womooli am 22 Dez 2018 17:29:05
Moin Ulli, soweit ich das verstanden habe wird bei den Powertrust Speichern die Erhaltungsladung nach einer bestimmten Zeit gekappt. Dann wird wieder bis zu einen bestimmten Punkt entladen und wieder geladen. Sprich die Erhaltung liegt immer nur für eine kurze Zeit an. Bei mir liegt ja durch den Schaudt permanent die Erhaltung an wenn die Batterien voll sind. Ich bin mittlerweile nach dieser Aussage der festen Meinung das die Dinger nicht ohne weiteres Zutun fürs Womo geeignet sind. LEIDER :cry:
IchBinsWieder am 22 Dez 2018 17:45:59
Dann verstehe ich aber nicht, warum das bei mir funktioniert. Ich mache doch nichts anderes. Steht das Womo draußen, lädt Solar jeden Tag und wenn es in der Scheune steht, hängt es am Landstrom. Genauso habe ich das vor dem Kauf mit powertrust besprochen.
Ich glaube eher, dass die Ursache mit Gewalt beim Kunden gesucht wird ... es ist zum Kotzen.
Ich bin gespannt wann meine die Grätsche macht :roll:
skysegel am 22 Dez 2018 18:40:51
IchBinsWieder hat geschrieben:Ich glaube eher, dass die Ursache mit Gewalt beim Kunden gesucht wird
Das denke ich auch. Was ich so gelesen hab, fühlte sich wohl der alte GF noch dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns verpflichtet. Sowas ist heute leider selten geworden.
Ulli
Chillcamper am 26 Dez 2018 21:20:11
Hi ihr,
ich hab ja seit Juli meine beiden 220 BKs in Betrieb. Bis jetzt zufrieden ... die Frage ist wie lang noch?
Ich bin unsicher was ich machen soll, hatte sie bei Fraron bestellt. Meine Ladetechnik reicht auf jeden Fall hinten und vorne nicht... Im Sommer waren sie immer ziemlich voll, seit der Winter voll da ist krebse ich immer zwischen 12,25 - 12,75 V Ruhespannung rum. Wie hart schädlich das jetzt ist kann ich nicht verstehen. Aber wär eine Lima und Booster genug? Die größte die ich regulär finde hat 150 A Mit nem passenden Booster könnte das passen?
Was würdet ihr tun? Mit meiner RSV könnte auch zurückgeben eine Option sein. Wenn mir Fraron gut mit dem Booster entgegenkommt wäre ich wieder zufrieden.
Grüße Chillcamper
IchBinsWieder am 26 Dez 2018 21:43:14
Mach erst einen vernünftigen Kapazitätstest pro Batt. Erst wenn der vernünftig verläuft, würde ich mir darum Gedanken machen wie du den Zustand erhalten kannst. Allerdings brauchst du 100A, besser 120A Ladestrom. Das wird nix mit ner 150A Lima.
Ich würde sie zurückgeben. Aber das ist nur meine Meinung.
Gast am 26 Dez 2018 21:47:08
Ich kann nicht verstehen dass du noch viel in Ladetechnik investieren willst. Wenn die BK trotzdem das zeitliche segnen was machst du dann? Neue BK kaufen weil ja jetzt die passende Ladetechnik vorhanden ist? Wäre es nicht sinnvoller die BK so laufen zu lassen und wenn sie hinüber sind komplett auf andere Batterietechnik umzusteigen. Gruß Andreas
Trashy am 26 Dez 2018 21:52:37
Bodimobil hat geschrieben:Ich kann nicht verstehen dass du noch viel in Ladetechnik investieren willst. Wenn die BK trotzdem das zeitliche segnen was machst du dann? Neue BK kaufen weil ja jetzt die passende Ladetechnik vorhanden ist? Wäre es nicht sinnvoller die BK so laufen zu lassen und wenn sie hinüber sind komplett auf andere Batterietechnik umzusteigen. Gruß Andreas
Da kann ich nur Amen sagen. War auch schon bei BK Überlegungen, die ich zum Glück rechtzeitig abgebrochen habe.
IchBinsWieder am 26 Dez 2018 21:56:03
Andreas, warum sollte diese Vorgehensweise Sinn machen? Wir reden hier über ungefähr 1.500€ die unter falschen Vorraussetzungen investiert wurden.
Ich würde das nicht akzeptieren und die RSV in Anspruch nehmen. Bei kleinen Kapazitäten kann das Nachrüsten eines Boosters Sinn machen, aber bei 440Ah wird das zur Materialschlacht ... und das wurde nie so erwartet.
Chillcamper am 26 Dez 2018 22:03:13
Danke für die schnellen Antworten.
Naja, ich weiss eben nicht, ich möchte c.a. 250 Ah zur Verfügung haben, Lipo is da immer noch deutlich teuerer, Evtl billigere Batterien und eigentlich ist Lima und Booster sowieso fällig weil ich sonst nicht chillig über den Winter komme...
Ich bin da gerade seeeehr unentschlossen. Ich werd morgen mal bei Fraron anrufen.
Aber nur mal so, wenn ich jetzt nachrüsten würde, sollten meine BKs einige Jahre durchhalten?
Chillcamper am 26 Dez 2018 22:08:03
At Charlie, ich denke ich kann im Moment keinen vernünftigen Test machen. Ich bekomme meine BKs nur im Sommer über Solar voll. Leider...
skysegel am 26 Dez 2018 22:09:20
Nach allem, was ich in der Zwischenzeit gelernt habe, lassen sich Kapazitäten >200Ah in BK-Technologie mit vertretbarem Aufwand in einem Fahrzeug nicht laden. Man wird prüfen müssen, ob sich dieser Umstand aus dem seinerzeit veröffentlichten Datenblatt und den Verlautbarungen des jeweiligen Händlers hätte erschließen lassen. Wenn man das Verneinen kann, wäre eine RSV hilfreich. Man kann natürlich versuchen, die Ladetechnik aufzurüsten. Das würde ich aber nur in Erwägung ziehen, wenn man das dann für eine andere Batterietechnik weiter verwerten könnte. Ansonsten wäre das gutes Geld schlechtem hinterher werfen.
Ulli
IchBinsWieder am 26 Dez 2018 22:21:31
at Chillcamper
Lies die Geschichte von Oli ... im Sommer wird sie platt sein und Justizia spricht von „ohne schuldhaftes Zögern“ Anstelle des Anrufes bei Fraron würde ich mir erstmal Rückendeckung der RSV holen.
Frag doch mal bei Bosch nach einem Leihgerät ... oder hol dir eins über Amazon (4Wochen Rückgaberecht). Ohne Nachweis dass deine Batts nicht jetzt schon einen Schaden haben, wirst du auch nichts reklamieren können. Mit großer Lima und 2 * 50A Boostern und den beiden BKs wirst du schon in Richtung LiFe denken können. Unter den aktuellen Vorraussetzungen hätte dir niemals jemand zu 400Ah geraten. Ich würde das jetzt auch nicht versuchen zu erzwingen.
Chillcamper am 27 Dez 2018 17:30:16
Fraron ist erst ab 7.1. erreichbar... die RSV nutze ich erst wenn nötig. Evtl. lassen sie mich die BKs gegen andere Batterien austauschen.
Die 400 Ah, beziehungsweise 250 Ah nutzbar hat sich bei mir bewährt. Ich wohne zu 80 % im Womo.
Ich weiss halt nicht was für mich die beste Alternative wäre. Evtl die Victron Gel Batterien. 3x 165 / 2 = ca. 250 Ah Würden den gleichen Wert haben
Daimos am 27 Dez 2018 18:02:20
Wenn Dich Gewicht nicht schockt, ich nutze im Sommer zum Campen 2 von denen:
Unterwegs bekommen die Solar und außerhalb der Saison gebe ich ihnen einmal im Monat über Nacht 14,6 Volt, die dann recht schnell auf 13,2 Volt Erhaltung abfallen. Bitte keine Grundsatzdiskussion ob das zu viel oder zu wenig ist, ich mache es halt so :)
Da sind 250 Ah entnehmbar locker drin.
beste Grüße, Guido
mk40 am 06 Jan 2019 17:46:27
Hallo
Ich habe heut die 2x 65h BK ein wenig arbeiten lassen. Erhoffe mir , das sie so ,( immer in Bewegung) doch länger halten.
Habe über 5 Stunden endladen. Was meint ihr , kann man mit diesen Werten etwas über den " Gesundheitszustand" meiner BK was aussagen? Besten Dank. Mfg. Steffen
Start der Endladung ( waren sec.später eigentlich 20A, hatte aber noch nicht alle Verbraucher an) Ende der Endladung ( nach 5 Stunden) Ladung mit EBL 119 und Fraron 30A
IchBinsWieder am 06 Jan 2019 20:07:44
mk40 hat geschrieben:Hallo
Ich habe heut die 2x 65h BK ein wenig arbeiten lassen. Erhoffe mir , das sie so ,( immer in Bewegung) doch länger halten.
Habe über 5 Stunden endladen. Was meint ihr , kann man mit diesen Werten etwas über den " Gesundheitszustand" meiner BK was aussagen? Besten Dank. Mfg. Steffen
Hallo Steffen,
für mich sieht das so aus, als wäre alles beim Besten.
Bei deiner Belastung hättest du sogar tiefer entladen können, denn bei 11,1V und Ende hätte die Stromhöhe 6,5A betragen sollen, bei aber knapp 20A wäre die Kapazitätsentnahme erst bei 10,5-10,8V geendet. Aber das sagt dir ja auch der BC mit einer Restkapazität von rund 11%.
Wenn du das immer mal wieder machst, sollte sie noch lange halten. Wir waren über Weihnachten knapp 2 Wochen unterwegs und haben nicht einmal am Landstrom gehangen, aber auch keinen Stress durch die BK gehabt. Unsere ist jetzt etwas über 3 Jahre im Einsatz und hat sehr unterschiedliche Entnahmen erlebt, aber über Weihnachten keinerlei Ermüdungserscheinungen gezeigt. Nach ca. 250-270 Nächten scheint zumindest der Teil der Versprechungen zu stimmen .. wenigstens etwas.
mk40 am 06 Jan 2019 20:39:35
Besten Dank Charly für deine Einschätzung.
Das Womo steht nicht in unmittelbarer Nähe . Drum hab ich nach 5 Stunden das " Jogging" beendet. Womo steht seit Ende November . Unsere nächste Fahrt ist für mitte Februar geplant.Da werde ich die BK wieder vordern. Ich halte es zur Zeit so , das bei Nichtbenutzung ein externes Solarmodul die BK auf Ladeerhalt hält .(13,6V) ( mit Ladeerhalt der Starterbatterie) Bei Nichtbenutzung, betreibe ich dieses "arbeiten" ein mal im Monat . Hoffe sie " danken" es mir . Die zwei 65er BK sind aber auch erst seit Frühjahr 2018 im Womo ,...na schauen wir mal. Mfg. Steffen
IchBinsWieder am 06 Jan 2019 21:36:08
mk40 hat geschrieben:.... Bei Nichtbenutzung, betreibe ich dieses "arbeiten" ein mal im Monat . Hoffe sie " danken" es mir ....
Das kannst du machen, aber ich glaube nicht, dass du das so häufig machen musst. Mir war das Dilemma ja auch erst wie allen anderen bekannt, da waren aber schon 2,5 Jahre rum. Das heißt, in den 2,5 Jahren habe ich niemals dieses Prozedere durchgeführt und werde es wohl auch zukünftig nicht machen. Auch unser Womo steht von Anfang Januar bis etwa Mitte/Ende März in der Halle, allerdings an Landstrom und Erhaltungsladung mit 13,8V.
Aber, wenn du dich dann besser fühlst, ist es sicher kein Fehler ;)
Chillcamper am 08 Jan 2019 10:55:01
Hi all,
also ich hatte gestern mit Fraron telefoniert. Bin zufrieden wie ich behandelt wurde! Ich werde mir jetzt vermutlich 2x Fraron 50 A Ladegeräte einbauen.
Finde ich gut. Wenn ich mal, wie zur Zeit, knapp mit Strom bin kann ich so schnell was reinbekommen. Oder? Ich verstehe noch immer nicht gut wie das Laden läuft. Wie lang dauert es c.a. von 40 % bis 100 % ? Ich schätze mal 2 h bis 80 % dann 4 h bis 100 % ?
Dann mache ich 3 saubere Zyklen, wenn ich weniger wie 90 % Kapazität habe gibt's Evtl neue Batterien. Damit kann ich Leben.
Meinungen? Reicht das um die BKs 10 Jahre lang laufen zu haben?
Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber die BKs können für Blei Batterien außergewöhnlich schnell geladen werden und halten dabei außergewöhnlich lang?