Hallo dudu,
ich war vor (fast 10) Jahren auch mit
Womo bei Europacuprennen (Dolomiti, Schneeberg-Wechsel und so - ich darf gar nicht dran denken, wie fit ich damals war und wie schlapp jetzt...).
Wir (2 Mann, mein Bruder und ich) standen dabei meist nicht auf Campingplätzen. Also Waschen/WC, Duschen und teilweise kochen im Womo. Und das 2 bis 3 tage- darauf beziehen sich auch meine Einschätzungen.
Ein "Standart-Womo" (das hatten wir damals und auch heute noch) geht, birgt aber hinsichtlich WC und Dusche ziemliche Probleme.
Die normalen Wasch/Duschräume sind eigentlich zum wirklichen Duschen ungeeignet - das klein ist nicht das Haupt-Problem - aber wenn 2 duschen, dann kannst die das Feigenblättchen von Vorhang, das man rundum vor die Wände und Armaturen zieht vergessen - da schwimmt manches - wenn man nicht aufpasst mit Lüftung und so gibts sicher mittel- bis langfristig Feuchtigkeitsprobleme. Außerdem gehts hintereinander nur, wenn man mit Warmwasser sparsam umgeht - aber es geht auch mit dem normalen Boiler (Relax-Duschen ist aber nicht drinn!!!)
Also: meine Empfehlung: Ein Mobil mit Waschraum und Dusche separat - außer es geht heute bei den rennen so nobel zu, daß der veranstalter eine Dusche stellt.
Und was mit großen Frisch- und Abwassertanks würde ich suchen - je 100 Liter solten es mind. sein, daß man nicht jeden Tag nachtanken und entleeren muß was ja kaum geht - wenn man duscht, braucht man einiges!! Und es geht nur, wenn man auf sparsamen Wasserverbrauch achtet!
Ob man ein Festklo mit Fäkaltank braucht, müßtet Ihr selber rauskriegen - gibts meinst nur bei richtig großen oder teuren Mobilen - wir hatten es nicht und sind mit der cassettentoilette über 2, max. 3 Tage gut zurechtgekommen. Länger ohne Entleerung und ohne Chemie (Chemie gibts bei mir nicht..) geht dann aber nicht - außerdem wird dann die Kapazität zu klein wenn man im Mobil alle seine Geschäfte verrichtet.
Außerdem sollte man die Räder innen im Mobil transportieren können (zumindest haben wir das so gemacht, sonst sind die teuren Räder irgendwann weg...).
Dazu wäre ein Mobil mit "garage" oder großen Stauraum (oder umgebauter 2. Sitzgruppe)) nicht sdchelcht. Müßt Ihr aber auch selbst wissen.
Beim Wohnen und Schlafen kann das Mobil Standart sein - also m.E. auch ein Alkoven.
Und das alles nicht viel länger als 6 Meter sonst wirds im Rennort-Chaos ziemlich eng - oder??
Tips für fahrzeuge hab ich nicht, da hab ich derzeit zu wenig Überblick.
Ich würd mich lang und breit informieren und rumschauen, einen möglichst guten Überblick gewinnen damit man irgendwann weiß was es überhaupt gibt (evtl. auch Messen, die Internet-Seiten und Prospekte der hersteller, bei Händlern) ..evtl. auch mal was mieten um auszuprobieren.
P.S:
Ich hab inzwischen ja als Basisfahrzeug eine Doppelkabine wo mein ziemlich kleiner Alkoven-Aufbau nun draufsitzt - in den Aufbau gehen die Räder definitiv nicht rein, keine
garage da, nur 1 Sitzgruppe.
Also fliegt zukünfitg, wenn ich mit meinem Bruder oder meiner Frau für jew. meherer Tage zum Radeln fahre (Südtirol, Italien) die hintere Sitzbank raus und es wird die selbstgebaute Radlhalterung in die Sitzbefestigungen eingebaut - da gehen 2 Renner oder 2 Mountain-Bikes rein (Vorderreifen raus, mit Schellspanner festgemacht und so)...so hab ich das passend gemacht - will sagen, daß man halt für Spezialansprüche mal was passend umbauen muß.....
Schöne und viel Erfolg
dokabastler