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Vom Katastrophen-Rucksack zum Katastrophen-Wohnmobil 1, 2, 3, 4, 5, 6


cbra am 30 Nov 2018 12:04:21

Micha1958 hat geschrieben:...
Vorsorge ja, aber man kann es übertreiben.
...


richtig.

und ein wichtiger aspekt der vorsorge wäre einfach mal versuchen die gesellschaft weniger zu spalten, und mehr ans teilen zu denken statt an den baseballschläger oder die schusswaffe. damit hätte man auf selbstverschuldete katastrophen ein wenig einfluss - wär doch gut wenn man wenigstens versucht den nächsten krieg zu vermeiden. lieber hände reichen als bunker bauen sozusagen.

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rkopka am 30 Nov 2018 12:09:53

lonsome hat geschrieben:Warum nicht einer Familie ermöglichen, das Wasser für eine Babyflasche im Womo zu erwärmen? Hätten wir als Menschen nicht andere Stärken als die animalischen Instinkte bis hin zu: die Jüngeren müssen für den Fortbestand überleben!

Dagegen spricht ja auch nichts. Aber in einer wirklichen Extremsituation hätten wohl die meisten Angst, daß die "Familie" dann mit dem Womo weiterfährt und man selbst irgendwo liegenbleibt. Die verschiedenen Katastrophenfilme zeigen auch meist nur das Recht oder zumindest die Macht des Stärkeren.

RK

cbra am 30 Nov 2018 12:22:55

lonsome hat geschrieben:Warum nicht einer Familie ermöglichen, das Wasser für eine Babyflasche im Womo zu erwärmen? Hätten wir als Menschen nicht andere Stärken als die animalischen Instinkte bis hin zu: die Jüngeren müssen für den Fortbestand überleben!

rkopka hat geschrieben:Dagegen spricht ja auch nichts. Aber in einer wirklichen Extremsituation hätten wohl die meisten Angst, daß die "Familie" dann mit dem Womo weiterfährt und man selbst irgendwo liegenbleibt.


Echt jetzt? glauben das die meisten? Ich nicht, und ich will das auch nie glauben . und ich will familie in so einem kontext auch nie in " " setzen.

rkopka hat geschrieben:Die verschiedenen Katastrophenfilme zeigen auch meist nur das Recht oder zumindest die Macht des Stärkeren.

RK


dann sollte man mehr filme zeigen die darstellen dass ein team oder gruppe immehr schafft als der einzelne - besonders in notsituationen ist doch gegenseitige hilfe das A&O

und wenn ich an "katastrophenfilme" denke, dann fallen mir da eher nachrichten aus hiochwassergebieten, ein, erdbeben, brände etc. und da kommt mMn schon eher die message rüber dass man versucht sich gegenseitig zu helfen

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wolfherm am 30 Nov 2018 12:25:50

Nehmen wir jetzt Filme, also pure Fiktion, die auf Effekthascherei aus ist, als Beispiel? Die Wirklichkeit ist doch kein Computerspiel.

Gast am 30 Nov 2018 12:38:24

Ich hab das Gefühl hier denken manche in Armageddon Dimensionen.
Man sollte schon unterscheiden zwischen einer globalen und einer örtlichen Katastrophe.
Über globale Katastrophen mache ich mir zwar Gedanken (Umweltschutz), aber nicht in dem Sinne welche Vorsorgemaßnahmen ich dafür treffen sollte.
Bei einer globalen Katastrophe nützt dir das Wohnmobil auch nur für ein paar Tage. Wenn es keine Lebensmittel, Gas/Diesel usw. mehr gibt ist auch für die meisten Schluss.
Viel wahrscheinlicher sind doch lokale Katastrophen wie AKW-Gau, Überschwemmungen oder Waldbrände wie jetzt in Kalifornien. Wohl dem, der in Kalifornien ein Wohnmobil hat das er packen konnte bevor er sein Haus allein lassen musste. Das wäre mir lieber als bei Verwandten oder in einer Turnhalle unter zu kommen. Und darum ging es doch wohl - in welchen Fällen hilft uns das Wohnmobil.
Hört doch endlich auf mit diesen Weltuntergangsszenarien.

Gruß Andreas

FastFood44 am 30 Nov 2018 13:04:36

rkopka hat geschrieben:Wenn das mehr als ein wenig Schnorcheln in einem Becken mit Luft drüber war, muß das eine ganz besondere Schule sein.



--> Link

Ohne Tauchausrüstung machbar.
Für mich wäre es jedoch nichts und manche Schüler waren dann auch so vernünftig draußen zu bleiben wenn sie Angst hatten.
Für meine Tochter ein großes Erlebnis zum Geounterricht dazu

Elgeba am 30 Nov 2018 13:53:55

Finde ich super das es Schulen gibt die so etwas ermöglichen.


Gruß Bernd

lonsome am 30 Nov 2018 14:11:41

Hallo,

oh, Falkensteiner Höhle, da war ich auch schon weit drin, aber vor dem Syphon war Schluss, keine wirkliche Ausrüstung und Sicherheitsfragen (da saß eine Gruppe auch schon einmal mehrere Tage fest nach dem Syphon wegen plötzlich einsetzendem Regen).

Zu den Untergangsszenarien: Die gehören schon immer dazu, wurden schon immer geschürt und werden immer geschürt. Mit kaum etwas anderem lassen sich Menschen leichter manipulieren wie mit Angst. Die lässt sich leicht aufbauen und schüren. Und dann kommt das Ego in vielen zum Vorschein. Das ist auch hier interessant, dass die Gewaltszenarien aus "Blackout" hier die Spuren hinterlassen haben: Waffen, Selbstverteidigung, Diebstahl ... Es ist eben ganz leicht, das zu schüren und auszunutzen. Gefährlich wird das für mich, wenn dann in einem Ernstfall die so vorher geschürten Ängste unsere Handlungsmuster bestimmen würden. Das ist der Punkt, an dem es für mich interessant wird: Wie bestimmt das, was uns vorher eingeredet wurde, unsere Reaktionen im Ernstfall? Vielleicht wäre darum einmal ein Katastrophenfilm wichtig, in dem die Menschen durch Zusammenhalt und Menschlichkeit die größte Not überwinden? Vielleicht könnte uns das für den Ernstfall viel besser vorbereiten? Diese Ängste bestimmen ja auch schon manche Handlungsmuster: "Ich habe den Unfall gesehen, aber gedacht: Das könnte ja eine Falle sein! Und darum bin ich weitergefahren!"

Diese "Hysterisierung" war z. B. beim Amoklauf in München schon ein großes Problem: Eine Tür fiel laut zu - und schon wurden Schüsse gemeldet an die Polizei, der Rettungsdienst angefordert. Durch die sozialen Medien wurden Falschmeldungen verbreitet und alles weiter geschürt. Darum rückten eine Zeit lang keine Rettungsdienste mehr aus, weil alles nicht mehr überblickbar war. Einfach auf den Boden kommen, die Emotionen etwas herunterfahren und dafür das Hirn hoch - das nützt in vielen Dingen.

Darum bei mir eben: Schön, dass ich das Womo vor dem Haus habe, zur Not 500 Meter hinter dem Haus einen Bach, Kiesweiher in der Umgebung, wenn es Probleme z. B. mit dem Strom und damit der Wasserversorgung gibt. Bei mir ist das AKW Gundremmingen ca. 40 km in der "richtigen" Windrichtung, bei Westwind bekäme ich alles ab. Aber da ich bei der Notfallseelsorge engagiert bin, wäre ich wohl eher bei denen, die sich um die kümmern, die da bleiben (müssen). Also einfach ein wenig die Szenarien runterfahren, aber trotzdem achtsam sein. Alleine der Strom für ein Radio im Womo hilft schon viel, oder um ein Handy aufzuladen für GPS usw..

Gruß
Klaus

Julia10 am 30 Nov 2018 16:51:57

Danke für Deinen Beitrag Klaus :top: :top: :top:

"Angst macht Seele krank" war die Überschrift eines Films vor langer Zeit.

Wenn ich morgens die Zeitung aufschlage, lese ich von Unfällen, Mord und Totschlag, Kriegen und Bedrohungen auf der ganzen Welt usw., denen wir täglich ausgesetzt sind oder sein sollen.

Mann könnt meinen, dahinter steckt eine Strategie, Menschen klein zu halten und ihnen einzureden, welche täglichen Bedrohungen uns auflauern. Angst und Mißtrauen werden geschürt und täglich neu genährt umd am Leben erhalten.

mafrige am 30 Nov 2018 17:56:52

... naja, die meisten haben aus spaß übertrieben, aber die Smileys und die Filmhinweise waren nicht zu übersehen. 8)

Für den Ernstfall gibt es Katastrophenpläne, Sirenensignale und Radiodurchsagen (hat jeder im Auto/Wohnmobil)
Die Geschäfte wie Lidl, Aldi und andere Supermärkte haben Reserven für über 2 Wochen. Zusätzlich hat die Bundesregierung über 800.000 t Lebensmittel als Notreserve eingelagert. - hier könnt ihr die Reserven euch anschauen: --> Link
Für Notsituationen, sind außer der Versorgung der Betroffenen, zusätzlich auch für deren Schutz gesorgt.
Als 1962 in Hamburg durch eine Sturmflut die Deiche brachen, wurden Feuerwehr, Katastrophenschutz, Bundeswehr, US-Streitkräfte und die Britische Rheinarmee in die Katastrophenabwehr mit eingebunden!
Aus diesen Katastrophen leiten sich unsere modernen Notpläne ab.
Also immer locker bleiben … :lol:

Gast am 30 Nov 2018 18:48:08

Julia10 hat geschrieben:
Wenn ich morgens die Zeitung aufschlage..

Du meintest sicher den Film "Angst essen Seele auf".
Für Deinen Beitrag ein plus von mir.

Gruß Micha

gespeert am 02 Dez 2018 06:20:20

Das ist leider keine Panikmache.
In Amiland gab es einen Stromausfall wobei Pluenderungen erfolgten.
Gut, den Deppen die die Plasmafernseher wegschleppten, kann man nicht helfen.
Aber auch das Pluendern der Lebensmittel war nicht ohne.

Am Ende wird der Ernstfall zeigen was uebersehen wurde!

Tinduck am 02 Dez 2018 08:46:20

Ich wage mal zu behaupten, dass die Verhältnisse bzgl Plünderungen in den USA andere sind als hier. Das würde hier zumindest wesentlich schlimmere Katastrophen erfordern. Hab noch nie gehört, dass hier bei Stromausfall geplündert worden wäre, schon gar nicht in dem Massstab.

Das ist halt das Problem, wenn man grosse Teile der Gesellschaft abkoppelt und in Slums auslagert. Wenn man da gerade mal nicht hinschaut, weils woanders brennt, steppt da der Bär.

Aber alle hätten ja die Chance gehabt, Millionär zu werden. So ist das da. Echt! :D

bis denn,

Uwe

silent1 am 02 Dez 2018 09:16:23

Na wenn es danach geht...... :D
Bei uns heißen die No-Go-Areas halt nur nicht Slums.
Wir haben sie aber auch ;D
Also, aufrüsten was das Zeug hält. :lach:

Tinduck am 02 Dez 2018 09:45:23

Diese sogenannten No-Go-Areas haben hier ca. 1% der Ausdehnung wie in den USA, würd ich mal schätzen, ausser vielleicht in Duisburg :D Kleiner Scherz.

Und in unseren ‚Slums‘ sind die Leute nicht halb so verzweifelt wie drüben, weil es hier nämlich ein leidlich funktionierendes Sozialsystem gibt.

Schlicht nicht vergleichbar.

bis denn,

Uwe

silent1 am 02 Dez 2018 10:29:25

Sorry Uwe, das ist Nonsens. Hier wird vom Katastrophenfall gesprochen.
Da greift die soziale Hängematte mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht.
Die Verzweiflung ist in dem Fall bei allen Nenschen groß.
Die Leute die Gewaltvereit sind, und die die von kleinauf gelernt haben sich das zu nehmen was sie wollen oder brauchen die tun das dann auch. Und rate mal wo gehäuft solche Menschen
anzutreffen sind. Da brauchts noch nicht mal Duisburg.

Tinduck am 02 Dez 2018 10:32:16

Ich weiss es, in den Vorstandsetagen!

Und die ziehn dann mordend und brandschatzend durch Europa?

Ist ja wie immer. :D

bis denn,

Uwe

Aretousa am 02 Dez 2018 10:41:51

Im totalen Katastrophenfall, also nicht Schneefall im Münsterland, vergisst der Mensch seine Jahrzehnte lange Sozialisierung. Auch wenn wir glauben, wir stammen aus dem Industriezeitalter und sind zivilisiert. Wenn es an die Substanz, ans Überleben, geht und die Allianz Versicherung keinem mehr weiterhilft, kommt der Ur-Instinkt durch und der Mensch plündert und mordet. Nicht nur der aus den Slums.
Nix mehr mit heiler Welt.
Aber das meinte der TE wohl nicht und da hilft auch das Womo nicht mehr.
Ich empfehle das Buch Die Stadt der Blinden von José Saramago

rtiker am 02 Dez 2018 11:12:25

Aretousa hat geschrieben:Im totalen Katastrophenfall, also nicht Schneefall im Münsterland, vergisst der Mensch seine Jahrzehnte lange Sozialisierung...

Zum Beispiel an den Adventssamstagen auf dem Aldi-Parkplatz und den Kassen :mrgreen:

Aretousa am 02 Dez 2018 12:35:27

So an den Haaren herangezogen ist dein Beispiel gar nicht.
In solchen Situationen vergisst manch einer Anzug, Schlips und manikürte Fingernägel. Und das ist nur der klitzekleine Anfang.
Die wenigsten von uns hier, wissen noch, was es heisst, im Krieg zu leben.
Viele Deutsche wähnen sich auf einer Insel wo "sowas" nicht vorkommt.

kielius am 02 Dez 2018 12:46:53

Den Stapel Holz hinter dem Haus, der rauchende Schornstein im Winter und das elektrische Licht (Moppel).....
Da werden die Nachbarn schnell mit dem Baseballschläger an die Tür klopfen......

andwein am 02 Dez 2018 13:18:14

Werden sie nicht, sie werden dir das Holz in einer Nacht- und Nebel Aktion ganz leise klauen!
Grinsend, Andreas

kielius am 02 Dez 2018 13:36:59

Wo Holz hinter der Hütte liegt, der Schornstein raucht und das Licht leuchtet - da gibt es bestimmt noch mehr zu holen.....

rtiker am 02 Dez 2018 13:40:00

Mitglieder eines norddeutschen Prepper-Chats sollen neben Vorräten an Nahrungsmitteln und Treibstoff auch ein Munitionslager angelegt haben --> Link
Solche Mitglieder scheint es in diesem Forum auch zu geben :mrgreen:

rtiker am 02 Dez 2018 13:58:12

Ein Video von den gestrigen Plünderungen in Paris --> Link Auch wenn Mann oder Frau kein französisch spricht sprechen die Bilder für sich.
Und gestern gab es noch keine mangelhafte Versorgungslage. Möchte mir den Ernstfall garnicht vorstellen.

Julia10 am 02 Dez 2018 14:01:07

rtiker hat geschrieben:Ein Video von den gestrigen Plünderungen in Paris --> Link Auch wenn Mann oder Frau kein französisch spricht sprechen die Bilder für sich.
Und gestern gab es noch keine mangelhafte Versorgungslage. Möchte mir den Ernstfall garnicht vorstellen.


Und ab jetzt läuft das Kopfkino. Was kann sonst noch alles passieren, wie kann man sich schützen usw.

Und was hättest Du in dem Fall von einem fertig gepackten Katastophen-Wohnmobil?

Wünsche Euch einen besinnlichen und friedlichen ersten Advent.

Tinduck am 02 Dez 2018 14:06:49

Wahrscheinlich gibts beim nächsten Stromausfall, der länger als 10 Minuten dauert, mehr Tote durch Prepper mit nervösem Abzugsfinger als durch alle anderen Ursachen zusammen...

Manche haben echt nen Knall. Und die leben sich dann bei solchen Gelegenheiten zuerst aus. Die scheinen das ja geradezu herbeizusehnen, wenn man so manche Seiten anschaut. Wobei... neben Stromausfall, AKW-GAU, Supermeteorit und Atombombe scheinen sich immer mehr Leute eher auf die Zombie-Apokalypse vorzubereiten, ganz schön krank.

bis denn,

Uwe

Elgeba am 02 Dez 2018 17:54:39

Wie heißt der Lehrfilm dazu? Ein Zombie hängt am Glockenseil.... :eek:


Gruß Arno

teuchmc am 02 Dez 2018 18:19:39

Zombie-Apokalypse..... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: der is richtig jut.
Ernsthaft zum Thema mal etwas Senf von mir.
Getreu dem Motto meiner Oma "nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird" würde ich jetzt keine Panik ala FullSize-Prepper schieben, aber durchaus eine gewisse Wachsamkeit an den Tag legen.Ich halte eine massive Bedrohung durch Krieg,Super-GAU,etc.eher für relativ gering.Aber "kleine" Anschläge auf die Stromversorgung,Wasserversorgung,Kommunikationsnetze,Verkehrsinfrastruktur halte ich für nicht nur mal so ausgedacht von Verschwörungstheoretikern o.ä., sondern für sehr real. Somit würde das sogenannte zivilisierte Leben ala westliche Welt mal ganz schnell zusammen brechen. Warum sonst ist m.W.n.Belgien z.B. immer noch in einer sehr hohen Terrorwarnstufe mit allen Möglichkeiten des Staates zur Gefahrenabwehr. Ob man dann überhaupt noch Fahren dürfte, wenn da gewisse Maßnahmen ausgerufen werden?
Ich persönlich halte eine Art Notfallbox,die man ALLEINE ohne Schwierigkeiten aufschnallt und dann Abmarsch bereit ist, für sinnvoll.Weiterhin eine vernünftige Vorratswirtschaft mit ständiger Umwälzung einrichten. Bevor ich ein Womo für den E-Fall rüsten würde, würde ich eher ein robusten und zuverlässigen Geländewagen in Bereitschaft halten.
Wichtig halte ich persönliche Papiere griffbereit zu haben. Was durchaus bei einem Brand z.B. von Nutzen ist. Und das ist eine der wahrscheinlicheren Katastrophen die eintreten kann.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Gast am 16 Dez 2018 15:48:01

Ich finde den Gedanken gut, sich Gedanken zu machen. Und zwar durchaus auch zu der Frage, ob Wohnmobilbesitzer, wenn sie mal "Flüchtlinge" würden, mit ihrem Wohnmobil Vorsorge treffen könnten. Die Gedanken sind erlaubt und sinnvoll. Es gibt mittlerweile (Gott sei Dank!) eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema "Infrastrukturausfall". Ich arbeite übrigens in einer ernsthaften Arbeitsgruppe mit daran.

Es funktioniert nicht, sich erst Gedanken machen zu wollen, wenn Handeln notwendig ist. Der ganze Begriff "Vorsorge" würde dadurch ad absurdum geführt. Deshalb bei allem Verständnis für diejenigen hier, die es irgendwie lustig, lächerlich, ironisch oder unsinnig finden, sich Gedanken zu machen: Es war nicht Frage des Threaderöffners, ob ein Infrastrukturausfall denkbar ist oder nicht, sondern was Wohnmobilbesitzer im Vorfeld bereits tun könnten.

Im Vorfeld etwas zu tun - egal für welches Szenario, z.B. Rauchmelder installieren, auch wenn´s aktuell gar nicht brennt, oder das Auto abschließen, obwohl aktuell keiner was klaut, oder sich gegen Malaria impfen, obwohl aktuell keine Mücke in Sicht ist - ist nicht nur im Sinne von Vernunft geboten, sondern erhält die Handlungsfähigkeit. Der (dringliche) Aufruf der Bundesregierung seit einiger Zeit, individuelle Bevorratungsvorsorge zu treffen, ist nicht nur aus materieller Hinsicht erfolgt, sondern auch als Angstprophylaxe (ich weiß, jetzt könnten einige schreiben, dass sie ganz mutig sind und keine Angst haben). Das Schlimmste im Fall einer Katastrophe (schiet egal was für eine) ist Lähmung! Prophylaxe wirkt dementgegen. Lasst es doch einfach zu, wenn sich jemand Gedanken machen möchte über Prophylaxe-Möglichkeiten, die wir als Wohnmobilbesitzer haben.

Und nun zu der eingänglichen Frage des Threaderöffners:

Ja, in dem neuen Rahmenkonzeption Zivile Verteidigung (KZV) der Bundesregierung vom 24.08.2016 - in dem übrigens "Vorsorge" eines jeden einzelnen (!) zur Kernaufgabe erklärt wird - werden eine Reihe an Szenarien geschildert, bei denen Menschen ihre Region verlassen müssen. Für solche Szenarien ist der Blick auf das vorhandene Wohnmobil eine naheliegende Perspektive. Für andere Szenarien kann es sinnvoller sein, sich zuhause einzurichten, in diesem Punkte wurde hier in der Diskussion schon viel richtiges geschrieben.

Bezugnehmend auf das Szenario, die Region (ggf. zügig) verlassen zu müssen, macht es Sinn, sich Gedanken zu machen, was man an seinem Wohnmobil vorbereiten könnte. Die frühzeitige Ausstattung in Richtung "Autarkie" steht hierbei im Vordergrund. Das ist sowohl die Stromversorgung (z.B. Solar, Windkraft, Generator), aber auch die Möglichkeit, Wasser zu generieren (z.B. Wasserfilter, Entkeimung, Zapfpumpe). Auch andere Energieträger zu bevorraten (z.B. Gasflaschenanlage durch Gastank ersetzen, Dieselzusatztanks) und Bevorratung an Lebensmitteln, Medikamente, Pflegeartikel gehört dazu wie ein Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs und auf Datenträger gesammelte Unterlagen (Ausweise, Versicherungsbestätigungen, Zugangsdaten). --> Link

Persönliche Anmerkung: Dieser Thread hier ist mir jetzt schon zu sehr durchsetzt durch generelle Infragestellung der Legitimation zu diesem Thema. Ich würde daher ungern zu diesem Thema weiter beitragen, wenn das unter diesem Lichte erscheint, ein verschrobener Prepper zu sein. Wenn mal irgendwann jemand ein solches Thema wieder aufmacht, welches "sauber" gehalten wird von Offtopic, könnte ich vielleicht die Lust in mir entdecken, dazu Inhaltliches beizutragen.

Nette Grüße
Gode

babenhausen am 16 Dez 2018 16:12:37

Die frühzeitige Ausstattung in Richtung "Autarkie" .. (z.B. Solar, Windkraft, Generator), aber auch die Möglichkeit, Wasser zu generieren (z.B. Wasserfilter, Entkeimung, Zapfpumpe). Auch andere Energieträger zu bevorraten (z.B. Gasflaschenanlage durch Gastank ersetzen, Dieselzusatztanks) und Bevorratung an Lebensmitteln, Medikamente,


Na dann werde doch mal konkreter damit
Wie lässt sich denn all das in einem 3,5 To Wohnmobil unterbringen nebst Familie.Viele haber ja schon Probleme 14 tage Urlaub am Campingplatz zu bewerkstelligen bei Vollversorgung mit Wasser,Strom und Lebensmittel am Platz.

Tinduck am 16 Dez 2018 19:14:18

Da hast Du wohl Recht. So ein richtiges Mad-Max-Mobil lässt sich wohl kaum mit 3,5 Tonnen realisieren, schon wegen der kugelsicheren Panzerung :D

Nee im Ernst, viele haben das ja auch schon geschrieben... für nen ollen Stromausfall von ein bis zwei Tagen ist ein Womo sicher ne nette Sache (wobei es im Winter dann auch eng wird mit dem Strom in den meisten Mobilen). Aber wenns ans Eingemachte geht, kann man so nen Joghurtbecher mit Frontantrieb und Weiß-Signalfarbe glatt vergessen, da müsste wohl eher ein ausgewachsenes Expeditionsmobil mit allen möglichen Autarkfeatures und Tarnanstrich her, und dann ab in den Wald, wo man seine Ruhe hat vor den neidischen (oder auch hilfebedürftigen) Nachbarn. Nächstenliebe gehört nicht zu den primären Pepper-Tugenden... da ist sich dann wohl eher jeder selbst der Nächste.

Klar wäre es wünschenswerter, wenn sich alle gegenseitig helfen und dabei 'Freude schöner Götterfunken' singen. Das wird aber nur solange passieren, wie es noch Vorräte zum (ver)teilen gibt. Wenn der Hunger kommt, geht die Zivilisation. Da zählt nur noch die Familie, alle anderen sind dann der Feind. Das ist tief verankert und nur leicht überlackiert.

bis denn,

Uwe

Gast am 16 Dez 2018 19:26:05

Um Gewicht einzusparen erstmal die Frau zu Hause lassen :D

wolfherm am 16 Dez 2018 19:47:26

Moderation:Leute, bleibt bitte beim Thema. Wer Scherze machen will, kann sich dafür entsprechende Foren aussuchen. Hier geht das definitiv nicht. Wer weiter nur Blödsinn von sich gibt, wird gesperrt. Klar? Gut. Also jetzt bitte wieder sachlich weiter.


Gast am 16 Dez 2018 21:14:37

Das "drüber lachen" über etwas, was ich nicht fassen kann und mein Weltbild aus dem Gleichgewicht zu bringen vermag, ist ein bekannter Verdrängungsmechanismus. Den erleben wir auch bei anderen derzeit nur schwer auszuhaltenden Veränderungen unseres Lebens. So sehr ich dafür (auch aus beruflichem Kontext) Verständnis habe - in einem schriftlichen Medium, wie z.B. einem Forenaustausch, wirken solche eingeworfenen "Humor-Schnippselchen" ziemlich (ver)störend. Und bringen jede ernsthafte Auseinandersetzung mit schwierigen Themen schnell an ihre Grenzen. Ich habe den Wunsch, dass diejenigen, die nicht zu diesem Thema beitragen wollen, es dann auch einfach stehen lassen und es nicht (zer)stören, indem sie sich mit Sarkasmus oder Ironie dran beteiligen. Das bindet nur Energie und führt das Thema weg. Irgendwie habe ich als Wohnmobilbesitzer, der schon mal viel Geld für ein solch teures Hobby aufwendet und viel mehr an Freiheit und Schönheit der Welt zu erleben vermag, einen anderen Anspruch an mein eigenes Niveau. Ich weiß nicht, wem von Euch das genauso geht. Mit denen jedenfalls würde ich mich gerne weiter schreiben.

babenhausen am 16 Dez 2018 21:54:14

Fülle doch das Forum mit konkreten aus deinem beruflichen Kontext untermauerten harten Fakten deine Vorstellungen dann versiegen ggf. auch die humoristischen Einlagen.

hampshire am 16 Dez 2018 23:15:48

Gode hat geschrieben:Irgendwie habe ich als Wohnmobilbesitzer, der schon mal viel Geld für ein solch teures Hobby aufwendet und viel mehr an Freiheit und Schönheit der Welt zu erleben vermag, einen anderen Anspruch an mein eigenes Niveau. Ich weiß nicht, wem von Euch das genauso geht. Mit denen jedenfalls würde ich mich gerne weiter schreiben.


Mir geht es anders.
Dein Versuch "schon mal viel Geld aufgewendet" mit "Anspruch an eigenes Niveau" logisch zu verknüpfen ist gelebte Satire und urkomisch. Dabei plädierst Du doch selbst für Ernsthaftigkeit.

Zur Katastrophenvorbereitung:
Der Ansatz, das Thema Katastrophenvorbereitung fatalistisch anzugehen hat durchaus Reiz. Bis zum Ereignis lebt es sich Tag für Tag sorgenfrei. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ein solches Katastrophenereignis hier in Mitteleuropa erleben kann unterschiedlich eingeschätzt werden. Ich freue mich, dass sich viele Menschen im Katastrophenschutz engagieren. Mein gesellschaftliches Engagement ist an anderer Stelle. Gemeinsam kommen wir durch die guten und schlechten Tage. Das macht für mich einen bedeutenden Teil einer funktionierenden Gesellschaft und guter Kultur aus. Humor übrigens auch.

cbra am 17 Dez 2018 00:48:24

ich seh beide punkte wie hampshire - plus von mir

Gast am 17 Dez 2018 00:56:48

Ja, dann macht mal weiter mit dem Thread hier. Gefällt mir nicht. Diese Art von Tonfall ist mir bei den anderen Threads in diesem Forum noch nicht aufgefallen. Was ist so anders an dem Thema hier, dass einige so über andere schreiben... Oder habe ich das in den anderen Threads nur noch nicht entdeckt? Egal - ist Euer Thema, Eure Unterhaltung, und vielleicht geht´s ja auch gar nicht um´s Thema... Also, weitermachen!

cbra am 17 Dez 2018 01:02:30

Gode hat geschrieben:Ja, dann macht mal weiter mit dem Thread hier. Gefällt mir nicht. Diese Art von Tonfall ist mir bei den anderen Threads in diesem Forum noch nicht aufgefallen. ...... Egal - ist Euer Thema, Eure Unterhaltung, und vielleicht geht´s ja auch gar nicht um´s Thema... Also, weitermachen!


haben wir weiter vorne schon gemacht

warum gehts du eigentlich nicht auf fragen(andere user hier) ein sondern gibst den beleidigten?

Tinduck am 17 Dez 2018 08:18:33

Er ist halt noch nicht richig angekommen. Wird er auch nicht, wenn er jedesmal beleidigt ist, wenn einer einen Scherz macht oder anderer Meinung ist.

Das hier ist ein Diskussionsforum, in dem man für Umme Fachwissen und Infos findet, die so mancher Händler mit Werkstatt nicht hat. Dafür muss man halt ein bisschen Folklore in Kauf nehmen. Wer das nicht braucht, kann ja bei Problemen gern in der Werkstatt bezahlen, statt hier rumzupupen.

Dass bei so einem kontroversen Thema unterschiedlichste Meinungen und Ausdrucksweisen zutage treten, sollte auch nicht wirklich überraschen.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 17 Dez 2018 08:20:25

Moderation:Gehören eure Beiträge jetzt zum eigentlichen Thema?


thomas56 am 17 Dez 2018 08:53:30

Hatten gerade wieder 2 Strassen weiter eine Bombenräumung und mussten unsere Häuser verlassen.....im Fall, dass die Steinhäuser Schaden nehmen, ist es doch von Vorteil wenn man eine bestückte Rollhütte hat!

cbra am 17 Dez 2018 09:04:54

thomas56 hat geschrieben:Hatten gerade wieder 2 Strassen weiter eine Bombenräumung und mussten unsere Häuser verlassen.....im Fall, dass die Steinhäuser Schaden nehmen, ist es doch von Vorteil wenn man eine bestückte Rollhütte hat!


ja

aber das ist alles andere als eine kastrophe (ausser die bombenbergung geht schief) - und die tage kann man ganz einfach auch in jedem hotel verbringen - da seh ich keinen vorteil für Womo oder anlass das womo speziell "katastrophentauglich" zu machen

thomas56 am 17 Dez 2018 09:09:58

cbra hat geschrieben:und die tage kann man ganz einfach auch in jedem hotel verbringen - da seh ich keinen vorteil für womo oder anlass das womo speziell "katastrophentauglich" zu machen


wenn die Hütte den Hang runter rutscht ist sie nicht in ein paar Tagen wieder hingestellt! Ob das nun katastrophal ist, muss jeder selber entscheiden.

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