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Hallo! Wir werden uns ein Wohnmobil in der nächsten Zeit zulegen und wollen damit auch in den Winterurlaub fahren. Jetzt hat unser Objekt der Begierde eine Standardheizung. Truma Combi 4. Das Wohnmobil ist ca. 7,50m lang und Teilintegriert. Reicht diese Heizung, oder sollten wir lieber eine 6er einbauen lassen!? Eine Normale oder die zwischen Strom und Gas wechseln kann!? Wir würden uns freuen, wenn uns jemand aus eigener Erfahrung mitteilen kann, ob sowas ausreichend ist etc. Und bis wieviel Minusgrade das ganze standhält. VG Gafusa Ooohhh... DAS ist aber ein gaaaaanz tiefer Blick in die Kristallkugel :eek: Ob oder nicht eine Truma C4 reicht hängt von der Aufbau-Dämmung, der Art der verbauten Fenster, mit/ohne Doppelboden, Dichtigkeit des Fahrerhauses und vielen anderen Faktoren ab. Aus dem Bauch heraus ist für mich (kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit) eine C6 in so einem langen WoMo Pflicht. Ich hatte eine C4 in einem 5,5m SportsTraveller, das war OK. Dann hatte ich ein 7,1m Adria mit einer C6, das war auch OK. In der 6m Laika war auch eine C6, da flimmerte die Luft drinnen ;D wenn die heizte. Jetzt in der 6,8m Carado T345 ist auch eine C6 drinnen, wird prima warm im Herbst. Aber vielleicht solltest Du uns mehr von deinem WoMo erzählen, Hersteller, Type etc., damit andere Kollegen hier, die vielleicht dasselbe Mobil fahren, Dir ernsthafte Auskünfte geben können. Bevor du groß investierst....teste den ersten Winter und entscheide dann. Kleine Anregungen am Rande: -230V...die Auswahl der Campingplätze in Skiliftnähe (vorausgesetzt das ist ein Thema) ist rar, meist kann man am Lift frei stehen -keine Lust Gasflaschen zu schleppen? (Im Winter 1 Flasche in der Woche kann schon passieren) dann eventuell eine Dieselheizung einbauen? Eventuell sogar zusätzlich zur Gasheizung um im Winter Gas zu sparen, da reicht dann eine günstige Planar mit 2kW Wir campen viel im Winter und haben deswegen eine Webasto DualTop Evo 8. Nie Sorgen haben ob das Gas ausgeht, Warmwasser wird auch gleich mit gemacht und am Campingplatz läuft alles mit 230V und niemand kann sich über Gestank oder Geräusch beschweren...positiver Nebeneffekt: zum Kochen reicht die 2,5kg Flasche gefühlt unendlich. Auch das Thema Winter ist relativ :razz: Winter am Nordkap oder in Sizilien? Das letztere trifft zu! Wir hatten vor zum Polarkreis zu fahren. Und danach wohl eher so nach Österreich Schweiz und Deutschland, aber da wo auch Schnee liegt! :-) Die Dieselzusatzheizung hatten wir auch schon überlegt. Gerade, da man in Schweden, Finnland und Norwegen in der Pampa ja nicht wirklich überall Gas bekommen kann. Und viel autark stehen wird. Oder meint ihr die Version truma 4 mit Dieselzusatzheizung reicht!? Oder ne Truma Combi 4e einbauen und Zusatzheizung mit Diesel!? Achso, wir hatten eher an eine 5 kW Dieselzusatzheizung gedacht. Oder ist die übertrieben!? Solange Du uns nicht verrätst, um WAS für ein WoMo es sich handelt, polieren viele ihre Glaskugel erstmal weiter :roll: :ja: Entschuldigung, aber irgendwie scheint die Nachricht nicht geklappt zu haben. Es sollte ein Rimor Seal 95P Plus werden.7,35m lang und wie gesagt eine Truma combi 4. VG Wenn ich das jetzt richtig sehe, ist das ein TI ohne Doppelboden? Da würde ich bei dem angepeilten Fahrgebiet die größtmögliche Heizung verbauen lassen und eine zusätzlich Dieselstandheizung für das Fahrerhaus ordern. Der Gasverbrauch bei niedrigen Temperarturen wird bei der Aufbauart sicherlich so bei einer Flasche alle 3 bis 4 Tage liegen. Übrigens: Achte auch auf eine ausreichende Kapazität der Batterien. Heizung verbrauchen auch Strom und du wirst nicht immer an Landstrom stehen. Die 6er schafft es da oben sehr gut im Winter. Bei eisigen Minustemperaturen liegt Wolfgang mit 4 Tagen pro Flasche recht gut wenn die Fahrzeugheizung nicht läuft man also rumsteht. Dieselzusatzheizung ist nett, aber nicht nötig. Wichtig sind Heizlüfter so um die 2kW. Im Notfall muss man dann halt nachts auf einen CP wenn die Truma ausfällt. Ob 4kW reichen? Keine Ahnung. Ausprobieren, hier am Ort. Ohne Erfahrung im Winter zum Polarkreis? Halte ich nicht für die beste Idee. Heizlüfter ist aber nur was bei Landstrom. Den hast du da oben aber nicht immer. Und CP sind im Winter nicht immer geöffnet. Richtig. Offene CP gibts da oben, wenn auch nicht um die Ecke. Aber auch an den Tanken oder selbst bei Privat gibts im Notfall Strom. Über dem Polarkreis helfen sich die Menschen....besonders im Winter. Wir haben immer sehr gute Erfahrungen gemacht und die Lüfter zum Glück nicht gebraucht. Servus! Ich habe mir zu Wohnwagenzeiten schon immer eine Truma 5000 Heizung einbauen lassen. Zu der Zeit hatten wir einen Jahresplatz und waren jedes Wochenende auf dem Platz. Die Aufheizzeit ist einfach kürzer und ich bin halt auch ein Warmduscher. Für den Polarkreis auf jeden Fall die stärkere Heizung. Der Mehrverbrauch ist auch nicht so erheblich. Bei der Dieselzusatzheizung ist zu beachten, ob diese zusätzlich oder in den Heizungskreislauf eingebunden ist. Es ist ja wohl so, dass die Dieselheizung, wie auch die Truma, eine Luftheizung ist. Es kommt nun darauf an, ob diese Heizung nur den Innenraum des Fahrzeugs heizt, oder auch die Ecken. Bei unserem vorherigen WoMo war das halt so, dass nur der Wohnraum beheizt worden ist, aber nicht der Zwischenboden. So kann man eine starke Frostnacht nicht unbeschadet überstehen. Wir hatten mit dem vorherigen WoMo in Nesselwang mit der Alde Probleme, indem mit Gas nicht geheizt werden konnte. Natürlich SAmstags Abend. Wir haben dann bis Montag elektrisch geheizt, hat halt ein paart Euro gekostet, aber besser als ein Frostschaden. Fehler war eine kaputte Sicherung in dcer Heizung. Montaqgs dann neue Sicherung und gut war´s. CU Wolf Da muss ich Wolfgang zustimmen. M.E. ist das Fahrzeug überhaupt nicht wintertauglich, deshalb ist da serienmüßig auch "nur" die C4 verbaut. Entsprechend der vorgesehenen Nutzung brauchst Du keine größere und nur durch den Einbau der C6 allein wird es nicht mehr wintertauglich. Mit Sicherheit ist Abwasser und Frischwasser nicht isoliert. Allein damit wirst Du große Probleme bekommen. Mit Strom heizen ist übrigens keine gute Alternative. Die Säulen sind meistens so niedrig abgesichert, dass Du keine Heizung laufen lassen kannst. Oder Du bezahlst Dich bei KW-Abrechnung dumm und dämlich. Und nochmal die Frage: Mit Winter meinst Du ggf. auch mal -10°C bis -15°C? Dann vergiss es!!! Oder anders gesagt, ich würde mich das nicht trauen :( . Kommt drauf an. Da wir öfter da oben sind haben wir 2017 in Börkliden/Abisko 18 Grad erlebt......ohne positives Vorzeichen. Das Auto war immer warm, keine Probleme. Da der Abwassertank unisoliert ist muss natürlich das Eimerchen sein. Frischwasser ist innen und wird beheizt. Frage ist...wie ist es beim Rimor?
Bei einem Teilintegrierten 7,5m Mobil würde ich für den Winterurlaub eine Heizleistung von 6kW einbauen! Ein zusätzlicher E-Heizstab wäre nicht zu verachten! Also Combi 6E. Ist die Heizung erst mal eingebaut, lässt sich das vernünftig nicht mehr ändern. Gruß Andreas
Also, ich fuhr einen 7,5 mit TC4 und es wurde zumindest vorn nie richtig warm, obwohl die Heizung volle Kanne lief. Jetzt bei 7.3 m "Integrierter" und TC6, habe ich überhaupt keine Probleme. Die Heizung läuft meißt bei Stufe 3 und ist kaum bis nicht hörbar, obwohl diese sich unter dem Bett befindet. Die Warmluftverteilung ist optimal, sicher auch, weil mehr Auslässe vorhanden sind. Für mich wäre in jedem Fall die TC6 die erste Wahl. Oder eben die empfohlene TC6E. Ist bei einer Neuanschaffung preislich nicht die Welt und hinterher nachrüsten geht nicht. Klar ist der TI vorne nicht so gut isoliert, wie der VI. Fußraumisolation z.B. von Kantop empfiehlt sich da schon und eine adäquate Scheibentarnung für die Nacht, dann ists auch beim Führer vorn warm und ohne Zug. Für Frostköttel gibts sogar noch eine zusätzliche Innenisolierung aus Wärmeschutzmaterial die man am Abend einklipsen kann. Vielleicht hat jemand sogar Erfahrung damit. Bei all den empohlenen Einbauten sollte die Gewichtsproblematik nicht aus den Augen verloren werden,da geht mit 3,5 to nichts mehr. Gruß Bernd
Naja, ne 4 gegen eine 6 tauschen ist gewichtsneutral und die E Variante bringt ein Kilo mehr auf die Waage. Der Wärmeschutz vorne wiegt auch nicht mehr als ca. 5kg. Von daher geht das alles. Die E Variaten will aber auch 1800W bei Stufe 2 und mit dem Rest was an Landstrom aus der Säule kommt kann das schon eng werden. Zumal der E Heizstab nicht richtig was bringt meiner Meinung nach. Da würde ich lieber nen Heizlüfter aufstellen oder ähnliches. Daß VI besser als TI im Fahrerhaus isoliert sind,ist meiner Meinung nach nur ein hartnäckiges Gerücht! Mein Exsis i hatte bei Auslieferung auch nur den original Fiat Fahrerhausboden! Das komplette Kantoppaket hat da sehr geholfen! Gruß Richard
Das kann ich bestätigen. Aber trotzdem hat der VI vermutlich noch die Nase vorn, es sei denn du baust die Innenisolierung ein like this: --> Link Leider gibts das nicht zum Einhängen in die originle Vorhangschiene. Für Dauersteher gut, für Nomaden eher nicht. Moin zusammen, ich würde in jedem Fall für den Aufenthalt nördlich des Polarkreises im Winter eine 6 KW Dieselheizung nehmen. Im Norden gibt's wenig Möglichkeiten, Deutsche Gasflaschen zu füllen. Wieviel braucht man so pro Tag: Habe schon bei -25 Grad alle 2 Tage die Flasche getauscht, mit Doppelboden und Abtrennung Fahrerhaus. Aber mit einem TI ohne Doppelboden gibt's noch viel naheliegendere Probleme, z.B. frieren auch offen stehende Ablassventile ruck zuck zu, und nicht erst bei -30 Grad. Sieht man doch jedes Jahr beim Skilaufen immer wieder Kollegen mit Fön unterm Fahrzeug... Gruß Thomas Ha, fällt mir grade ein: ihr könnt mir gerne meine C6 abkaufen, dann krieg ich endlich eine C6D... :mrgreen: |
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