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Adria Coral Sport auf Fiat Ducato - eine Schadenshistorie


Gast am 08 Jan 2020 17:43:27

Hallo allerseits,

ich möchte einfach nur mit euch meine "Leidensgeschichte" nach einem Gebraucht-Wohnmobil-Kauf teilen und euch fragen, ob es unter auch auch Wohnmobilisten gibt, die ähnlich viele technische Schwierigkeiten hatten wie ich?

Mein Womo-Reparatur-Wahnsinn – wann reicht’s?

-eine Schadenshistorie mit nicht enden wollender Pech-Serie-

Der Kandidat:
Wohnmobil Adria Coral Sport DK576 auf Fiat Ducato Multijet 130 (X250)
Bj.: 2007, Erstzulassung: 05/2008; KM-Stand bei Kauf: 76.263
Kosten 28.200 EUR


Glühkerzen ausbohren, AGR-Ventil, Auspuff, M+S-Reifen

Schon am Kauftag direkt auf der Heimfahrt erschien die erste aller Fehlermeldungen „Glühkerzen kontrollieren“ im Display und zudem hörte ich seltsame Geräusche aus dem Motorraum, die mir bei der Probefahrt nicht im Geringsten aufgefallen waren (PS: Privatkauf!). Das Auspuffendrohr hatte sowieso ein Loch von dem ich wusste und ich wollte noch Allwetterreifen haben, also auf zur Werkstatt. Hätte ich ja eh gemusst…
Nach knapp 3 Wochen war dann der Auspuff nicht wirklich zufriedenstellend umgebaut (einfach verkürzt), das AGR-Ventil gewechselt und die Glühkerzen ausgebohrt. Wie sich am ersten Wochenende danach herausstellte, wurden mir anstatt Allwetterreifen Winterreifen verkauft :-(. Die Werkstatt war bei mir unten durch. Sehr unfreundliches Personal, hohe Kosten, langer Werkstattaufenthalt und falsche Bereifung.
2.942,77 EUR kostete der Spaß.

Die Winterreifen musste ich bei einem mit der Werkstatt befreundeten Reifenhändler gegen Allwetterreifen upgraden lassen. Aufpreis 71,40 EUR. Für einen Hinweis, dass die Reifen nur mit 4,5 bar (C-Reifen) anstatt 5,5 bar (CP-Reifen) maximal befüllt werden dürfen, wäre ich an dieser Stelle sehr dankbar gewesen, denn nach einem Jahr bemerkte ich diesen Missstand, als sich seitlich die Buchstaben von einem der Reifen ablösten. Nur gut, dass mir bis dato kein Reifen geplatzt war. Ein ungutes Gefühl bleibt aber, denn ein Reifen vergisst ja bekanntlich nichts…

Wartung, Batterie, Bremsen

In Füssen fiel mir auf, dass das Öl im Motor schwarz war (ist wohl normal beim Diesel) und erinnerte mich aber daran, dass der Verkäufer ja nie eine Wartung innerhalb von knapp 2 Jahren in seinem Besitz hatte machen lassen. Das mit dem Öl war ja nicht so schlimm, wohl aber, dass die Bremsflüssigkeit seit über 4 Jahren nicht mehr gewechselt worden war. Also holte ich notgedrungen die Wartung nach (796,13 EUR).
Bei der Wartung bestand die Fahrzeugbatterie den Test nicht und ich musste in einem zweiten Termin die Batterie austauschen lassen. Da inzwischen die vorderen Bremsen immer wieder heiß liefen, was ich durch ein permanentes Quietschten bemerkt hatte, wurden dabei auch gleich die Bremsbacken und Scheiben vorne gewechselt und die hinteren Bremssattel wieder gangbar gemacht, denn diese waren auch fest geworden. 1020,19 EUR

Wasserpumpe

Am zweiten Camping-Wochenende war dann die Wasserpumpe defekt. Diese kostete 50 Euro und ein paar Nerven beim Einbau. Schlecht zugängliche Kabel. Da ahnte ich noch nicht, dass das erst der Anfang von einfach allem war.

Steinschlag

Schon bald danach hatte ich einen üblen Steinschlag auf den Heimfahrt von Nürnberg weg, den ich bei Carglass zum Glück als Versicherungsschaden reparieren lassen konnte. Sonst hätte ich 80 EUR bezahlt.

Kühlwasser undicht

Im ersten Winter dann eine böse Überraschung. Motor-Kühlwasser unter dem Womo. Also wieder in die Werkstatt. Zum Glück war nur eine Schlauchschelle lose gewesen. Bei dieser Gelegenheit ließ ich die neue Batterie noch gleich testen, da mir schien, dass diese nicht besser war, als die alte Batterie. Das Fahrzeug orgelte bei tiefen Temperaturen einfach zu lange. Jedoch war sie in Ordnung. 152,08 EUR.

Motorraum undicht, Ablaufschläuche

Im Winter bemerkte ich, dass ständig wenn ich die Motorhaube öffnete, der Motor nass war. Tatsache: Von der Windschutzscheibe lief das Wasser nicht mehr vollständig durch die Auffangwanne der Scheibenwischer über den vorgesehenen Schlauch ab, sondern auch unter der Abdichtung hindurch, direkt über die Batteriekontakte, den Motor, den Zahnriemen, einfach über alles! Also dichtete ich – so gut es eben ging- alles mit Silikon ab. Zudem stellte sich heraus, dass die seitlichen Ablaufschläuche der Wanne fehlten, die das Wasser links und rechts geregelt abfließen lassen sollten. Dort war nur je eine kleine Bohrung, durch die das Wasser gezielt auf Batteriekontakte und Zahnriemenbereich laufen ließ-ein Fehler bei der Herstellung? Also kaufte ich diese beiden Schläuche (17,91 EUR) und baute sie ein. Nun ist der Motorraum immerhin zu 90% dicht. Die seitlichen Dichtungen sind weiterhin undicht. Eine Scheibenabdeckung von Fiamma (96,99 EUR) übernimmt bei Stillstandszeiten den Rest. Das Fahrzeug steht im Freien. Leider musste ich die Silikonfugen auch schon zweimal nachdichten, da sie durch die Sonneneinstrahlung regelmäßig undicht werden. Ich weiß, Sikaflex wäre besser als Silikon, aber es wäre auch die maximale Sauerei beim Aufbringen. Keine Lust mehr…
Die undichte Motorhaube erklärt zumindest, das gelegentliche Quietschen des Keilriemens, das nun verschwunden ist und auch die festkorrodierten Glühkerzen, die mich 1000 EUR gekostet hatten.

SOG-Ersatzschlauch

Bei einem gewöhnlichen Toilettenkassetten-Entleeren riss der Schlauch der SOG-Toilette ab, den ich samt einem neuen Aktivkohlefilter bestellte und verbaute. Materialermüdung.
16,40 EUR

SAT-Receiver Alden

Mal fernsehen, das müsste ja funktionieren und das tat es auch. Bis der Astra-Transponder seine Frequenzen änderte. Die Schüssel fand nun nur noch ausländische Sender, die sie für deutsche Sender auf Astra 19,2° hielt. Ein Update des Receivers bei Alden brachte Abhilfe. Dazu musste dieser nur leider ausgebaut und eingeschickt werden (aufwändig!!!). Das kostete 46,89 EUR. Okay… Nach weiteren 2 Monaten dann, das nächste Transponder-Update von Astra. Ich konnte es kaum glauben. Ich sollte den Receiver wieder einschicken. Und das sollte nun für immer so weitergehen? NEIN! Also kaufte ich einen neuen Receiver, den man fortan auch nicht mehr einschicken musste, da er Updates via USB-Anschluss ermöglicht, das man selbst durchführen kann. 461,82 EUR kostete das. Hätte ich nur gewusst, dass danach vorerst keine Satelliten-Änderungen mehr kommen sollten…
Ein Jahr später dann, war von dem neuen Receiver dann das IR-Auge defekt, dass mir auf Garantie ausgetauscht wurde. Das hat auch eine Zeit lang genervt, da ich nicht wusste, was genau denn nun defekt war. Die Fernbedienung, der Receiver oder das IR-Auge. Nach dem Austausch des IR-Auges musste ich den Kleiderschrank (in dem der Receiver verbaut ist) nicht mehr geöffnet halten, um mittels Fernbedienung den Sender zu wechseln. Juhu!

Toilettenkassette

Schön ist es ja nicht, die Toilette ausleeren zu müssen. Erst recht nicht, wenn die Dichtungen nicht mehr intakt sind und einem der Urin auf die Schuhe läuft. Also die erste Dichtung erneuert (die Große). 28,45 EUR kostete das. Nachdem dann allerdings später noch weitere Stellen an der doch recht ekligen Kassette undicht wurden, tauschte ich sie gegen eine neue aus. Kosten: 104,75 EUR samt neuer Klobrille.

Türstopper

Die Aufbautüre des Womo‘s rastete von Anfang an nicht richtig in der Endstellung ein, wenn die Türe geöffnet war. Der Wind schlug sie auf und zu. Also bestellte ich einen neuen Türstopper. Später dann auch für 2 Serviceklappen, denn auch hier wurde der Kunststoff zunehmend porös. 11,74 EUR

Kühlschrank und Heizung

Auf dem Campingplatz Hell ein Schock im Frühling bei 0°C: Die Heizung Truma Combi 4 machte keinen Mucks mehr, auch das Regelungs-Rädchen leuchtete nicht mehr, jedoch blinkte ein Fehlercode auf der Platine auf. Der Truma-Kundendienst war telefonisch noch kurz vor Feierabend erreichbar. Nachdem ich nach Anleitung die Heizung kurzgeschlossen hatte, funktionierte bis heute alles wieder einwandfrei. Ein komisches Gefühl bleibt aber. Was, wenn das wieder passiert? Seither schalte ich die Heizung schon vor der Abfahrt zu Hause ein und nicht erst am Urlaubsort. Ja, ich habe eine Duo Control CS und darf das;-).
Ein paar Tage später dann, blinkte die Kühlschrank-Leuchte im Gas-Betrieb. Ein unbekannter Fehler. Die Anleitung gab nichts her. Eine bloße Demontage und Montage des Kabelbaumes verschaffte Abhilfe. Warum diese Störung auftrat bleibt ein Misterium.

Aufbautüre

Na sowas! Die Aufbautüre schloss nur noch an der oberen Hälfte. Ursache: Federbruch in der Türe am Gestänge. Also habe ich die Feder getauscht. Problem vom Tisch.

Unterdruckschläuche

Auf der Fahrt nach München große Verzweiflung. Der Motor lief vollständig unregelmäßig. Im Leerlauf verschluckte er sich permanent, lief unrund. Die Ursache fand ich dank Google. Ein Unterdruckschlauch war porös geworden und saugte Fremdluft an. 2 Mal Schlauch bestellt und alle Schläuche dieser Art gewechselt. 12,80 EUR – kleine Ursache, große Wirkung!

Wassertankdeckel

Eines Tages flatterte der Wassertankdeckel bei der Fahrt im Wind herum. Auf-Zu-Auf-Zu. Materialermüdung des Kunststoffes, somit kein Einschnappen mehr möglich, weil lapprig. Durch Magnete konnte ich das Problem in den Griff bekommen. Jetzt schnappt der Deckel wieder ein bzw. bleibt unten. Magnete 10,80 EUR. Am 06.01.20 musste ich die Magnete neu befestigen, da das doppelseitige Klebeband seine Klebeleistung verloren hatte.

Fahrradträger

So nach und nach rissen und brachen alle möglichen Kunststoffteile an unserem Fiamma-Fahrradträger-Materialermüdung. Ich hatte irgendwann kein Vertrauen mehr in das Teil und entschloss mich, alle roten Kunststoffteile (191,95 EUR!) vorsorglich auszuwechseln. Ich wollte nicht erleben, dass mal die Fahrräder auf der Straße landen.

Ausstellfenster mit Rastfunktion

Die Dinger sind schon ein Mist. Sind sie nicht ausreichend geschmiert, rasten sie entweder nicht ein, oder lassen sich gar nicht mehr schließen. Also nach mehreren peinlichen Campingplatz-Blamagen alles geschmiert mit WD40 und dabei festgestellt, dass am größten Fenster die rechte Schiene defekt ist und dort ein Teil fehlt. Also nach dem Italien-Trip das Teil bestellt 24,85 EUR und nach einem kleinen Umbau montiert.

Getriebe undicht, Markise angefahren

Nach dem Abdichten der Getriebewelle bei der zweiten Wartung mittels Wellendichtring, fiel auf, dass auch die Welle getauscht werden muss, denn sie war eingelaufen. Nach allem Herumdichten der Werkstatt tropfte nun zu Hause das Wohnmobil viel stärker als je zuvor. Nicht mehr ein Tropfen Öl in 3 Wochen fielen zu Boden, sondern ein Tropfen pro Stunde! Also nach knapp 3 Monaten, wo das Ganze wieder begann nochmal zu Werkstatt gefahren und auf Gewährleistung abdichten lassen. Ganz dicht ist die Stelle übrigens bis heute nicht. Nach 4 Monaten war wieder alles ganz leicht verölt. Es tropft jedoch nicht. Mir reicht’s. Nochmal will ich nicht alles zerlegen lassen, zumal beim letzten Mal die Markise von einem Werkstattmitarbeiter angefahren wurde und eine Schramme hatte. Also besorgte die Werkstatt mir einen neuen Markisen-Gehäusedeckel und eine neue Schiene, die ich dann aus Misstrauen der Werkstatt gegenüber selbst im strömenden Regen montierte. Dabei zerbrachen dann noch die porösen Kunststoffendkappen 22,10 EUR, die ich nachbestellen musste. Nie wieder diese Werkstatt dachte ich bei mir.
Kosten der Wartung und Undichtigkeit: 1.737,69 EUR. Das Wohnmobil wurde mir nach dieser Wartung vollkommen dreckig und verölt übergeben. Der Teppich im Womo wurde nur gereinigt, weil ich das direkt vor Ort beanstandet hatte. Ölige Fingerabdrücke überall im und auf dem Wohnmobil. Öl auf dem Lenkrad und auch auf dem Teppich der Fahrgastzelle, den ich dann selbst reinigte.

Kühlschrank

Eines der beiden Scharniere des Tiefkühlfaches war gerissen. Zum Glück gab’s hier noch ein Ersatzteil für 18,30 EUR.

Solartechnik

Bei meinen Recherchen bezüglich der bei uns verbauten Solartechnik, stellte ich fest, dass hier mehrere Einbau-Fehler gemacht worden waren. Es fehlten alle Kfz-Sicherungen, um bei einem losen Kabel oder Überlast einen Brand zu verhindern. Um nun die richtigen Sicherungen kaufen zu können, musste ich den Kurzschlussstrom der Solarzelle messen. Die Solarzelle hat leider kein Typenschild. Dummerweise erzeugte ich dabei einen Kurzschluss im Solarladeregler, wodurch dieser zerstört war, was für ein übler Anfängerfehler! hab mich selten so über mich geärgert! Also bestellte ich einen neuen, moderneren Laderegler Votronic mit Anzeige und tauschte den alten aus. Ich rüstete alle Sicherungen nach und schloss nun auch die Starterbatterie an den Lageregler an. Nur schade um das Geld: 276,21 EUR.

2x Nachtlampe

Schon länger störte es, dass 2 der 4 Nachtlampen sich nicht mehr ordentlich ein und aus schalten ließen. Zuletzt musste man den Taster einer Lampe bis zu 10x drücken, bis sie zufällig anging. Hier waren die Taster in den Lampen verschlissen. Also kaufte ich 2 neue Lampen und montierte diese. Kosten: 42,93 EUR

Wasserschaden

Nach dem Abspülen bemerkte ich ein Plätschern unter dem Wohnmobil. Das Warmwasser-Belüftungsventil aus Kunststoff der Truma Combi 4 war wegen Materialermüdung abgerissen. Das Wasser verteilte sich um die Heizung herum unter den Schränken und der Teppich saugte sich voll. Der Rest lief dann durch irgend eine undichte Stelle im Womo-Boden, die es auch nicht geben sollte, nach draußen ab. Eine Sauerei zwischen den letzten Feiertagen 2019 in Trostberg. Ich besorgte für 20 EUR ein neues Belüftungsventil von Truma, man lernt nie aus. Das Ventil lässt Luft beim Ablassen des Boilers nachströnem, damit dieser auch leer wird. Der Einbau klappte beim zweiten Anlauf und vor allem vor dem nächsten 9-tätigen Urlaub. Beim ersten Mal war das Ventil nicht ganz dicht.
Beim Schrauben an der Heizung bemerkte ich, wie verstaubt das Gebläse der Heizung war und entfernte den dicken Staubteppich auf dem Lüfterrad mittels Staubsauger. Alles wieder gut? Naja, die ersten Stunden nach dem Entstauben roch die Heizung fürchterlich nach verbranntem Staub, was dann wieder verschwand. Kurzzeitig dachte ich aber, dass gleich etwas zu brennen anfängt, das war nicht cool.

Abblendlicht und Rücklicht

Auf der Fahrt zum Wörthsee leuchtete eine Hinweislampe auf. Licht defekt. Also bei Ankunft alles kontrolliert und tatsächlich: Eines der Rücklichter war zwar nicht defekt, hatte aber einen Wackelkontakt. Na gut. Auf einer anderen Fahrt zum Hopfensee war dann noch das linke Abblendlicht defekt. An einer Tankstelle gab’s Ersatz. Aber der Einbau gelang mit nur mittels eines Youtube-Tutorials. Abblendlicht: 12,99 EUR.

Gasherd

Eine Flamme des Gasherdes brannte schon immer recht schwach, taugte nur zum Espresso-kochen, bis ich eines Tages endlich den richtigen Torx-Schlüssel Grösse 6 kaufte und die Düse frei legte und reinigte. Jetzt ist es besser.

Truma Duo Control CS

In Wolfratshausen bemerkte ich 2019 erstmals so richtig, dass der Gasflaschenregler zwar die Flasche noch ordnungsgemäß wechselte, jedoch dies nicht mehr anzeigte. Es wird nun immer der grüne Ring angezeigt-Flasche voll-auch wenn die Flasche leer ist oder gar keine Flasche angeschlossen ist. Im Winter zeigt Frost oder Kondensat auf der Betriebsflasche deutlich an, welche Flasche in Gebrauch ist, jedoch nicht im Sommer. Nach wochenlangem hin und her und Grübeln, habe ich mich nun entschlossen, den Gasflaschenwechsler austauschen zu lassen. Der Austausch ist noch nicht erfolgt. Der Defekt kommt daher, dass vor dem Regler kein Gasfilter verbaut ist, der Schmutz und Öl aus dem Gas filtern würde. Somit ist der Regler nun von innen verklebt und kann ja als sicherheitsrelevantes Teil nicht geöffnet werden. Also muss eine sachkundige Firma ran. Wird wohl 600 EUR kosten (DuoControl CS+2x Hochdruckschlauch+2x Gasfilter+Einbaukosten, samt Kleinteilen).

Aufbaubatterie, Batteriecomputer

Geburtstag ist schon was Tolles. Zum 38-er spendierte mir meine Mutter einen Batterie-Computer von Büttner(171,14 EUR). Dieser ermöglichte es mir erstmals, den genauen Stromverbrauch im Wohnmobil zu ermitteln. Der Einbau war etwas kompliziert. Was ich nicht so recht glauben konnte war, dass ich ein defektes Modell erwischt hatte. Ich dachte zuerst, dass meine elektrische Anlage nach dem Umbau defekt war und nicht das nigelnagelneue Teil! Der Batterie-Computer zeigte meist einen Stromverbrauch von -250Ah an, das käme einem Kurzschluss gleich. Wenn ich am Kabel wackelte, dann war es auch mal weniger-total unbrauchbar! Aber tatsächlich: Die Firma Büttner schickte mir Ersatz und nun funktionierte alles einwandfrei. Dadurch konnte ich jetzt aber auch feststellen, dass 40 % der Batterie-Kapazität (Büttner AGM 120Ah) durch Alterung und Verschleiß schon nicht mehr vorhanden ist. Von 120Ah sind nun nicht mehr max. 60 Ah nutzbar, sondern nur noch 33-36 Ah (die ich innerhalb von 48 Stunden gleichmäßig verbraucht habe), dann steht die Spannung bei 12,2V-Ende, sonst baldiger Batterietod. Also steht schon bald auch noch ein Wechsel der Batterie an…Puh! Die Batterie wird 360 EUR kosten.

Sonstiges

Als Industriemechaniker komme ich oft ins Grübeln…was nervt nicht technisch gesehen noch? Was kann ich tun, dass einfach alles passt??? Auch da fielen mir noch Dinge ein, die ich ändern wollte, als hätte mein Erlebtes noch längst nicht gereicht, voll irre, wenn ich darüber nachdenke:
1.
Truma FrostControl Heizelement nachgerüstet, da uns das Frischwasser öfters mal bei Kälte trotz schwach laufender Heizung abhanden gekommen war und das Befüllen im Winter manchmal erst nach einer Stunde des Heizens möglich war. Das Teil funktioniert. Nur leider scheint das Wassernotablassventil einen leichten Defekt zu haben. Das Heizelement reicht nicht aus, um ein Auslösen des FrostControl zu verhindern. Dies hat nach Silvester 2019/2020 in Pasing bei 0°C Aussentemperatur zu einer ungewollten Wasserentsorgung auf der Straße geführt, obwohl die Heizung lief und es im Womo 7 Grad hatte. 30 EUR hat das Heizelement gekostet, hat aber nicht viel gebracht.

2.
Eine der beiden völlig vergilbten Dachhauben ausgewechselt. 76,80 EUR
3.
Seitliche Kappen der Markise, sowie Dachpilze erneuert. Waren unansehnlich und porös. Eine der alten Dachpilzkappen zerbröselte sogar beim Ausbau.
4.
Womo auf LED-Technik umgerüstet, da dann die Batterie deutlich länger hält. Kostenpunkt: 40,53 EUR

Ende???

Das war’s bisher. Ich hoffe immer noch, dass das alles bald ein Ende nimmt, aber ich glaube langsam, dass die Defekte ein Teil dieses Hobbies bleiben werden.
Zuletzt stellte ich mal wieder ein ungewöhnliches Geräusch am Motor fest. Ich habe keine Ahnung was es diesmal sein könnte. Eine Fehlermeldung durch die Motorsteuerung gibt es noch nicht. Mein Vertrauen in mein liebstes Spielzeug schwindet nach und nach. So langsam würde ich es am liebsten austauschen, gegen ein neues Wohnmobil. Eines, das direkt aus dem Werk zu mir rollt. Es wird teuer sein und unser Geld reicht noch nicht so ganz. Aber eines ist sicher, es wird kommen-mit Gewährleistung und allem was dazugehört! Ich habe Angst, dass ich in Frankreich mit einem kapitalen Motorschaden und meiner Familie am Straßenrand stehe und horende Summen für’s Abschleppen zahlen muss. Danach wären dann noch 11.000 EUR für einen neuen Motor plus erheblichen Einbaukosten fällig. Wann reicht es endgültig?
Ich hoffe und bete, dass es soweit einfach nicht kommt und wir mit diesem Womo noch ein paar schöne Jahre verbringen werden.
Diese riesige Kiste liegt mir inzwischen sehr am Herzen, da ich so viel investiert habe, aber der Seelenschmerz über die vertane Zeit, die Nerven und das Geld wird immer größer…

Mein Fazit: Bei einem gebrauchten Wohnmobil zahlt man erstmal weniger bei der Anschaffung und nach ein paar Jahren, kommt man dann auf den Preis für ein neues Wohnmobil, wenn es so läuft wie bei mir. Und dabei kam man aber nie in den Genuss von etwas Neuem. Ich möchte nie wieder gebraucht kaufen und schon gar nicht von einer Privatperson.
Insgesamt überwiegt die Freude über das Abenteuer und die schönen Orte und Momente die wir sehen und erleben durften, aber diese Art von Action habe ich mir definitiv nicht vorgestellt.

Das Wohnmobil befindet sich heute 08.01.2020 seit knapp 27 Monaten in unserem Besitz. Ich war bisher 221 Nächte auf Reisen.

LG

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Ruedi1952 am 08 Jan 2020 18:07:05

Das mit der Ducato Technik denke mal das war Pech. Der Ölwechsel wird ja vom Steuergerät angezeigt mit dem Maulschlüsselsymbol.
Zu den Preisen sage ich mal die haben sehr großzügig kalkuliert.
Der Bremsflüssigkeitswechsel wäre mit 80 € aktzeptabel gewesen.
Unser ist BJ 2006 gekauft mit 63000 km vor zwei Jahren, außer Zahnriemen, Radlager bei 40000 vom Vorbesitzer nichts. Bei uns nur einmal ein Ölwechsel der zweite dürfte bald kommen.
Zu den Aufbauproblemen oh ich wäre Explodiert und meine Frau hätte mich erschlagen bei den Problemen.
Wir hatten bisher ein Mini Heki und die Duschwanne neu Laminiert zusammen ca. 1000 € außerplanmäßige Kosten.

mv4 am 08 Jan 2020 20:38:36

Da hattest du wirklich ausgesprochen Pech...und es zeigt Camping ist ein teures Hobby wenn man wenig selber machen kann.
Ich hatte mein jetziges Fahrzeug auch gebraucht gekauft...allerdings direkt von Knaus...und bis jetzt gar nix...abgesehen von Reifenschaden und Keilriemenriss.

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Gast am 09 Jan 2020 06:54:05

Hallo manu81 :oops:
Also das liest sich ja wie Never Ending Story
Da bekommt man es ja wirklich mit der Angst zu tun bei der nächsten Ausfahrt.
Jetzt hast du ja wirklich schon sehr, sehr viel Geld investiert in dein Wohnmobil, vor allem weißt du was jetzt alles wirklich gemacht würde.
Ich habe mir auch ein gebrauchtes Wohnmobil gekauft, allerdings vom Händler mit Gewährleistung auf 1 Jahr.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles gute und dass jetzt nichts mehr auf dich zukommt.
Vor allem dass du endlich in den Genuss kommst es auch zu genießen deine Ausfahrten.
Liebe Grüße Schorsch aus München

Tinduck am 09 Jan 2020 08:27:29

Echt viel Pech. Basisfahrzeug scheint ein Montagsmodell zu sein... zu den Schäden im Aufbau, na ja... vieles, was verbaut wird (in fast allen Womos, egal welcher Preisklasse) ist halt billiger Plastik-Sch..., der irgendwann aufgibt.

Ich denke, der sorgloseste Kauf sollte eigentlich ein 2-3 Jahre altes Mobil sein. Da sind die ab Werk eingebauten Pfusch-Schäden schon repariert, aber der Rest ist noch nicht komplett marode, so dass man vielleicht ein paar Jahre relative Ruhe hat.

Irgendwelche Kleinigkeiten sind aber immer, und sei es durch eigene Ungeschicklichkeit, hast Du ja auch selber gesehen. Das Teil wird ja auch genutzt, dann geht auch mal was kaputt.

bis denn,

Uwe

babenhausen am 09 Jan 2020 10:36:36

Ich sehe das etwas relativer.
man sollte bedenken es handelt sich um ein 12 Jahre altes Fahrzeug,da steckt einiges an Wartung die nicht stattgefunden hat drinn.
Dass das Fahrzeug schlecht gewartet wurde hast du gewusst wie du selbst schreibst (und erinnerte mich aber daran, dass der Verkäufer ja nie eine Wartung innerhalb von knapp 2 Jahren in seinem Besitz hatte machen lassen.) wie das die anderen Vorbesitzer gehalten haben ?
Daraus stellt sich die Frage warum wurde das Fahrzeug abgestoßen ?Hat der Vorbesitzer um die bevorstehenden Kosten für die Motorrep gewusst.
Solches Wissen muss natürlich eingepreist werden und Risiken in kauf genommen werden.
Aber tröste dich der Wartungsstau dürfte bald abgearbeitet sein und das gute alte Ducenfahrgestell leistet treue Dienste :razz:

Julia10 am 09 Jan 2020 10:48:39

manu81 hat geschrieben:
Mein Fazit: Bei einem gebrauchten Wohnmobil zahlt man erstmal weniger bei der Anschaffung und nach ein paar Jahren, kommt man dann auf den Preis für ein neues Wohnmobil, wenn es so läuft wie bei mir. Und dabei kam man aber nie in den Genuss von etwas Neuem. Ich möchte nie wieder gebraucht kaufen und schon gar nicht von einer Privatperson.

LG


Es gibt hier viele ähnliche Geschichten nach dem Kauf von gebrauchten Fahrzeugen. Immerhin hat Dein Mobil schon einige Jahre hinter sich und da kommen immer mehr Schäden dazu, vor allen Dingen wenn es Reparaturstaus gibt.

Da ist es gleich, ob beim Händler oder von privat gekauft.

Grandeur am 09 Jan 2020 11:54:12

Hallo Manu,

Du hattest mal richtig Pech!

Einige Punkte zähle ich zum Konto mangelnde Wartung des Vorbesitzers oder Teile/Dichtungen haben sich einfach kaputtgestanden (alt und geringe Laufleistung evtl. viele Kurzstrecken beim Vorbesitzer). Weist Du beim gebrauchten Wohnmobil mit was es gewaschen wurde? Scharfe Haushaltsreiniger oder sanfte spezielle Reinigungsmittel?
WD 40 auf Plexiglas sorgt für schnellste Versprödung und auf eingefärbten Kunststoff evtl. auch.

Bzgl. Fahrzeugbasis:
Die Fahrzeuge sind als Lieferwagen konzipiert, d.h. sie gehen ins Leasing für 3 Jahre mit Laufleistungen zw. 25 u. 60 tkm/Jahr. Diese Zeit müssen die Fahrzeuge halten und Reparaturen sind über Garantie oder Kulanz abgesichert. Die Käufer der Leasingrückläufer bringen dann Ersatzteilumsatz.

Bzgl. Aufbau:
Beim Aufbau gibt es zwei große Lieferanten (viele der „Markennamen“ gehören den zwei Großen), die sich den Markt aufteilen unserer Ansicht nach viel minderwertige margenoptimierte Teile verkaufen. Diese sollten alle nicht zu lange halten, da der Kunde ja wieder Ersatzteile kaufen muss und wenig Wahlmöglichkeiten hat. Der Aufbau ist ja eine durch Schränke zusammengehaltene „Schuhschachtel“, die an den Dichtstellen immer mechanisch arbeitet. Die Klebstoffe/Dichtungen altern unter mechanischer, thermischer und unter UV-Licht. (Unser WoMo bekommt nur während der Fahrten UV-Licht. Vielleicht haben wir dadurch weniger Probleme, aber ob sich die € 1800.-/ Jahr Hallenmiete positiv auf den Werterhalt auswirken, bezweifle ich stark)

Also ein neues Wohnmobil ist nun meine Erfahrung auch mit sehr viel Ärger verbunden. :?
Die Nacharbeiten sind zwar alle auf Garantie, aber der Zeitaufwand ständig zum Händler zu fahren ist schon sehr groß. Schade dass der Boom für eine lausige Qualität bei den Herstellern führt. Irgendwann holt das die Branche ein!

Wenn man alle Kosten eines eigenen Wohnmobils zusammenrechnet merkt man schnell, dass es eigentlich völlig unwirtschaftlich ist. Es ist halt ein teures Hobby, was ich trotzdem nicht missen möchte.

Gruß Grandeur

thomker am 09 Jan 2020 13:43:06

Hallo Manu,

na super gelaufen, aber du hast jetzt fast alles durch. Wenn Du jetzt die voll funktionsfähige Kiste wieder verkaufst, freut sich der Käufer über ein durchgewartetes, nahezu fehlerfreies Fahrzeug.
Du kaufst dann "endlich" ein Neues und bist je nach Hersteller (wobei das in der derzeitigen Boomphase fast egal ist inkl. Premiumbereich) wieder locker 2 Jahre mit Mängelbeseitigung auf Garantie und Gewährleistung beschäftigt. Kostet zwar kaum Geld, nervt aber mit Sicherheit genau so, wie deine Odyssee bisher.

Übrigens: Die Motorprobleme sind wahrscheinlich überwiegend der Frontscheibenabdichtung geschuldet, welches schon lange bekannt ist, auch bei Fiat. Bei mir aus 2015 auch immer noch so, mit allen möglichen korrodierten Steckern im Motorraum mit wirren Fehlermeldungen der Steuergeräte. Hatte das aber zeitnah reklamiert und wurde behoben, seither kein Problem mehr gehabt. Das und diverse andere Baustellen hat dein Verkäufer augenscheinlich ignoriert. Einige Fehler sind auch nur normale Alterserscheinungen wie z.B. Gasregler Kühli etc.

Also mein Tipp: Wenn du mit der Aufteilung noch zufrieden bist, behalte die Kiste. Und ein Wohnmobil ist wahrscheinlich immer eine Baustelle...

Gruß
Thomas

rkopka am 09 Jan 2020 14:54:43

Ja da hat sich viel gesammelt. Wobei wie schon erwähnt, ab einem gewissen Alter manche Teile einfach eingehen. Damit muß man leider rechnen. Plastik unter Dauer UV...
manu81 hat geschrieben:Das mit dem Öl war ja nicht so schlimm, wohl aber, dass die Bremsflüssigkeit seit über 4 Jahren nicht mehr gewechselt worden war.

Wird das nicht beim TÜV geprüft ? Ist bei uns Standard, den Siedepunkt zu bestimmen. Der steht auch im Bericht drin.

Schön ist es ja nicht, die Toilette ausleeren zu müssen. Erst recht nicht, wenn die Dichtungen nicht mehr intakt sind und einem der Urin auf die Schuhe läuft. Also die erste Dichtung erneuert (die Große). 28,45 EUR kostete das.

Evt. reicht auch alles (Dichtung und Dichtsitz) gut zu reinigen. Das hatte ich gerade erst. Jetzt ist sie wieder kontinent :-).

Die Aufbautüre des Womo‘s rastete von Anfang an nicht richtig in der Endstellung ein, wenn die Türe geöffnet war. Der Wind schlug sie auf und zu. Also bestellte ich einen neuen Türstopper.

Die Dinger sind Verschleißteile. Mit UV und ständiger Dehnung des Materials im Betrieb halten die nur ein paar Jahre. Der Tausch an sich ist einfach, aber man sollte auch Dichtmaterial zur Hand haben.

Ein paar Tage später dann, blinkte die Kühlschrank-Leuchte im Gas-Betrieb. Ein unbekannter Fehler. Die Anleitung gab nichts her. Eine bloße Demontage und Montage des Kabelbaumes verschaffte Abhilfe. Warum diese Störung auftrat bleibt ein Misterium.

Ein wahrscheinlicher Grund ist offensichtlich: schlechter Kontakt irgendwo, der durch das Stecken behoben wurde. Ein Wackler wäre schnell wiedergekommen. Früher gabs mal für Computer einen "Trick" sie wieder in Gang zu setzen. 10-20cm hoch heben und fallen lassen ! Dadurch sind viele Kontakte wieder besser geworden. Ich glaube aber nicht, daß das beim Womo genauso gut wirkt :evil: .

Eines Tages flatterte der Wassertankdeckel bei der Fahrt im Wind herum. Auf-Zu-Auf-Zu. Materialermüdung des Kunststoffes, somit kein Einschnappen mehr möglich, weil lapprig.

Ermüdung an der Klappe kann man durch Tausch meistens beheben. Das Teil ist (wenn man es bekommt) billig.

Es fehlten alle Kfz-Sicherungen, um bei einem losen Kabel oder Überlast einen Brand zu verhindern. Um nun die richtigen Sicherungen kaufen zu können, musste ich den Kurzschlussstrom der Solarzelle messen.

Wozu ? DIe Leitung zur Solarzelle wird ja normal nicht abgesichert. Und den Strom nach dem Regler kann man ja messen (oder ablesen).

Der Defekt kommt daher, dass vor dem Regler kein Gasfilter verbaut ist, der Schmutz und Öl aus dem Gas filtern würde. Somit ist der Regler nun von innen verklebt und kann ja als sicherheitsrelevantes Teil nicht geöffnet werden.

Da gabs schon einige Diskussionen dazu. Sowohl, daß der Filter nicht jeden Schaden verhindert, als auch, daß genug Anlagen mit DC ohne Filter (der nicht überall paßt) ohne Probleme funktionieren. Nach der 10Jahresfrist werde ich erstmal nach Alternativen suchen.

Der Batterie-Computer zeigte meist einen Stromverbrauch von -250Ah an, das käme einem Kurzschluss gleich.

250A.

dass 40 % der Batterie-Kapazität (Büttner AGM 120Ah) durch Alterung und Verschleiß schon nicht mehr vorhanden ist. Von 120Ah sind nun nicht mehr max. 60 Ah nutzbar, sondern nur noch 33-36 Ah (die ich innerhalb von 48 Stunden gleichmäßig verbraucht habe), dann steht die Spannung bei 12,2V-Ende, sonst baldiger Batterietod.

40% ist optimistisch. Du mußt schon mit der vollen Kapazität rechnen. Wir versuchen zwar die Batterie nicht unter 50% zu entladen, sie würde es neu aber fast bis 100% können. Wenn du also nur 36Ah hast, bevor die Spannung zusammenbricht, dann hast du noch etwa 30% Restkapazität.

Also steht schon bald auch noch ein Wechsel der Batterie an…Puh! Die Batterie wird 360 EUR kosten.

Geht auch billiger. Dafür bist du schon nahe an einer LiFexx.

Bei einem gebrauchten Wohnmobil zahlt man erstmal weniger bei der Anschaffung und nach ein paar Jahren, kommt man dann auf den Preis für ein neues Wohnmobil, wenn es so läuft wie bei mir. Und dabei kam man aber nie in den Genuss von etwas Neuem.

Da müßtest du aber schon sehr teuer gebraucht gekauft haben. Außerdem hast du mit dem neuen auch so deine Risiken (wurde schon geschrieben). Und nach einigen Jahren beginnen genauso die Wehwehchen. Mit dem Aufpreis auf den Neuen erkauft man sich halt die Hoffnung auf einige Jahre Ruhe vor Problemen. Kommen werden sie immer.

RK

Pechvogel am 09 Jan 2020 15:19:21

Also 1. treten bei einem 12 Jahre alten Womo Reparaturen auf.
Das ist nunmal so.


Aber, auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, manche Dinge sehe ich ganz anders:
- das FrostschutzVentil der Truma hat Wasser abgelassen obwohl im Womo 7 Grad waren?
Ja, das soll es auch! Das Ventil öffnet lt. Truma bei 7 Grad! Und 7 Grad im Wohnraum sind nicht unbedingt 7 Grad am Ventil.

Oder neue Reifen aber nicht die die ich bestellt habe? Das lasse ich doch nicht woanders ´reparieren´?
Und 4 neue Reifen + Einspritzdüsen und AGR ( mussten wirklich alle Düsen neu? ) für fast 3.000 Euro??

Die 70.000er Wartung bei meinem 250er Duc hat bei Fiat 350,- Euro gekostet und nicht 800,-.

Oder wenn eine Werkstatt feststellt das eine Welle eingelaufen ist ( bei 70.000km?? ) dann kann sie sich einen neuen Simmering sparen: der kann nicht dicht werden!

ALSO:
viele Reparaturen, keine Frage! Viel Pech gehabt? Ja, auch.
Wobei einige Sachen aber in meinen Augen auch normal sind und, zumindest ich, für einige Reparaturen vermutlich deutlich weniger gezahlt hätte!!

Und mal ´ne Frage:
Wie alt ist der Zahnriemen??



Grüße
Dirk

Gast am 09 Jan 2020 16:11:28

Mal eine ganz dumme Frage von einem unbeleckten Laien...

Aber warum beheizt man einen Frostwächter? Ist es nicht genau der Sinn eines solchen, bei Kälte zum Schutz der Armaturen das Wasser abzulassen? Ich mein, wenn ich den beheize, dann kann ich denn doch auch gleich ausbauen und einfach nen Stöpsel auf die Leitung machen? Ich hauch ja auch nicht aufs Thermometer, und hoffe dass es dadurch außen wärmer wird.

pipo am 09 Jan 2020 17:15:40

manu81 hat geschrieben:Der Kandidat:
Fiat Ducato Multijet 130 (X250)
Bj.: 2007, Erstzulassung: 05/2008; KM-Stand bei Kauf: 76.263

Mein Fahrzeug hat die gleichen Daten. Alles was Du zum Basisfahrzeug aufgezählt hast sind normale Wartungsarbeiten bzw. bekannte Probleme beim DUC. Dumm halt, wenn die Probleme auf einmal anfallen :wink:
Hast Du Dir beim Kauf nicht mal die Rechnungen der letzten Wartungsarbeiten zeigen lassen? Die wievielte Hand ist das Fahrzeug?

Gast am 09 Jan 2020 17:19:01

Also vielen Dank erstmal für euer Interesse, Feedback und die offenen Fragen und die Anregungen!!!
Ich fang direkt mal an.
Das Maulschlüsselsymbol für den überfälligen Ölwechsel wurde bei mir nicht angezeigt. Das wäre mir bei der Probefahrt aufgefallen. Und das, obwohl der Vorbesitzer, der das Fahrzeug 1 Jahr und 10 Monate hatte devinitiv kein Öl gewechselt hatte. Seltsam...

Der Zahnriemen wurde vor 2,5 Jahren ausgewechselt. Alles i.O. diesbezüglich.

Für den Kauf habe ich 28.200 EUR bezahlt, hinzu kamen bisher 8.241,78, wobei hier auch die Allwetterreifen 1000 EUR und 2 Wartungen zu je ca. 800 EUR eingerechnet sind.

Ich werde mir nach all dem Aufwand vorerst kein neues Wohnmobil kaufen. Durch die Reparaturen hat sich der Wert ja nicht wirklich gesteigert. Dann wäre das Geld einfach verloren. Ne, ich mache weiter! Vorerst :-)

Die Wartungen am Ducato wurden alle 2 Jahre von den Vorgängern gemacht. Habe alle Belege ohne Lücken. Nur der letzte Besitzer hat keine Wartung machen lassen, aber immerhin den Zahnriemen tauschen lassen.

Der Vorbestitzer hat verkauft, weil der 16 jährige Sohn nicht mehr mitcampen wollte. Er hatte sich bereits einen VW-Bus gekauft und ihn mir gezeigt. Erschien mir als glaubhafte Verkaufsbegründung.

Der TÜV-Süd hat bei mir noch nie den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit bestimmt. Das macht die Werkstatt selbst, wenn man die Bremsflüssigkeit nach 2 Jahren nicht tauschen möchte.

Die große Dichtung der Toilettenkassette war hart und spröde und leicht eingerissen. Da hätte eine Reinigung nichts mehr gebracht. Eine neue Kassette habe ich mir gekauft, weil die alte an mehreren Stellen undicht wurde und sie ohnehin einfach nur eklig war. Sie ließ sich auch nicht mehr mit allen Thedford-Wunderreinigern kultivieren.

Den Wassertankdeckel habe ich mit Magneten ausgestattet, weil es den gleichen Wassertankstutzen samt Klappe bei keinem Händler mehr zum Kauf gibt.

Der Votronic MPP165 Duo Digital Solarladeregler benötigt laut Anleitung eine Absicherung zwischen Solarzelle und Regler, sowie auch zwischen Regler und Batterie. Beim alten Regler war es genauso, da war aber nix abgesichert.. Zusätzlich ist es bei einem Batteriewechsel jetzt möglich, die Sicherungen zu entnehmen und ein vorheriges Abdecken der Solarzelle ist nicht mehr nötig. Vor einem Abklemmen der Batterie wird immer zuerst die Solarzelle entkoppelt.

Der Batteriecomputer Büttner MT IQ Basic Pro zeigt einen Stromverbrauch als Entnahme, also "-" an. Eine Ladung hingegen als "+". Deshalb schrieb ich von einem Verbrauch von -250Ah und meine damit selbstverständlich eine Entnahme von 250Ah. Aber wie gesagt, war das erste Gerät ja defekt. Somit war der Wert Käse.

Batteriekapazität 40%:
Ich habe gemeint, dass mir 40% der mir zur Entnahme zur Verfügung stehenden Kapazität fehlen. Bei einer 120Ah-AGM Batterie möchte ich nicht mehr als 60Ah entnehmen. Meine Batterie zeigt voll 12,8V an. Nach einem Verbrauch von 36 Ah stehe ich bereits bei 12,2V. Bei 12,2V sollte ich aber erst bei eimem Verbrauch von 60Ah stehen. Also schrieb ich, dass mir 40% (sind 24Ah von 60Ah) fehlen.
Naja, ist ja auch egal. Hab mich evtl. ungenau ausgedrückt.

Eine Büttner MT AGM 120Ah kostet ca.350 Euro.
Eine LiFePO kostet viel mehr und zudem benötige ich dann einen Ladebooster, den ich nicht habe. Sonst würde mir eine leere LiFePO-Batterie beim Laden durch die Lima evtl. die Leitungen überlasten. Anderes Thema...

Truma bietet offiziell für die FrostControl ein Heizelement an, dass in die dafür vorgesehene Öffnung in der FrostControl gesteckt wird. Wenn im Winter das Womo befüllt wird, dann muss es ja erst mind. 7 Grad warm sein, eher wärmer. Das Heizelement heizt ab dem Moment, in dem die Heizung eingeschalten wird. Somit muss man unter Umständen nicht 30 min. warten, ehe man Wasser befüllen kann, sondern nur 5 min.
Ein einfrieren bei laufender Heizung auch auf Stufe 1 ist ausgeschlossen. Deshalb ist das Heizelement eine sinnvolle Ergänzung. Haben sicher die meisten von uns standandmäßig verbaut. Es heißt, es dient der schnelleren Befüllbarkeit des Boilers.

Die 4 Reifen wurden beim benachbarten Reifenhändler gegen die Conti4SeasonVanContact getauscht, weil das gerade organisatorisch schneller ging. Ich habe nur einen Aufpreis für die Reifen bezahlt und nicht den erneuten Wechsel.

Von 4 Glühkerzen sind ausgerechnet die zwei Defekten bei der Demontage abgerissen und mussten ausgebohrt werden. Ob ich jetzt für 50 Euro noch die 2 intakten Glühkerzen tsuschen lasse, die evtl. auch bald defekt werden, fällt nicht ins Gewicht. Kosten 4 Glühkerzen mit 2x Ausbohren 1000 Eur.
M+S Reifen 1000 Eur. AGR-Ventil mit Einbau 700 Eur und Auspuff-Reparatur 242,71 EUR. So komme ich auf den Betrag von fast 3000 EUR.

Die Wartung des Ducatos kostete 796,13 EUR. Ich hätte das gerne einfach nicht bezahlt. Aber dann bekomme ich meinen Fahrzeugschlüssel nicht mehr ;-)
Motoröl 88,40 EUR, Ölfilter 18,70 EUR, Innenraumfilter 31,28 EUR, Luftfiltereinsatz 27,29 EUR, Kraftstofffilter 22,44 EUR, Bremsflüssigkeit 11,90 EUR, Wischerblätter 28,01 EUR und Lohn Wartung 441 EUR + MwSt 127,11 = 796,13 EUR.
Münchner Werkstätten sind eben meist teuer. Für gute Tipps für Womo-Werkstätten in München zu moderaten Preisen wäre ich dankbar.

Getriebewellenschaden:
Erster Versuch: Nur Simmerring getauscht- undicht bei Probefahrt der Werkstatt. Das Fahrzeug blieb gleich dort.
Zweiter Versuch: Neue Getriebewelle und neuer Simmerring. Nach 2 Monaten undicht.
Dritter Versuch: Nochmal nur neuen Simmerring verbaut. 4 Monate dicht, jetzt ölvernebelt ohne Abtropfen...Mist!

Soweit sogut! Oder auch nicht :-)
Ich merke schon, bei euch läufts besser. Da bin ich etwas neidisch...

Gast am 09 Jan 2020 17:21:54

Ach ja, die Schäden traten in chronologischer Reihenfolge innerhalb von 27 Monaten auf.
Ich bin der dritte Fahrzeughalter.

Gast am 09 Jan 2020 17:44:05

Mit der FrostControll kann ich nicht mitreden. Die sitzt bei meinem Sunlight A68 direkt neben der Heizung unter dem Kleiderschrank. Positive Nebeneffekte: Wenn die Heizung läuft, wird es in dem kleinen Schränkchen muckelig warm, da löst kein Frostwächter aus. Und über die Hinterlüftung werden auch noch die Klamotten im Kleiderschrank gewärmt und ggf. getrocknet. Dass bei laufender Heizung der Wächter auslöst schien mir daher irgendwie nicht in den Sinn zu kommen. Hab mich jetzt aber auch mal eingelesen (man will ja nicht dumm sterben) und anscheinend ist das Problem tatsächlich existent, dass trotz Heizung der Wächter auslöst. Und auch die Tatsache, dass das Heizelement nur läuft, wenn auch die Heizung läuft und sozusagen nur ein thermoelektrischer Signalgeber "Heizung läuft" ist, wurde mir erst durchs Studium bewusst. Da scheint Capron tatsächlich mal mitgedacht zu haben und das Ding ist bei mir einfach nicht nötig.

BadHunter am 09 Jan 2020 18:40:33

Pechvogel hat geschrieben:Also 1. treten bei einem 12 Jahre alten Womo Reparaturen auf.
Das ist nunmal so.




Also bei der Geschichte wäre mir echt die Lust auf das Fahrzeug vergangen! Solche Reparaturen sollen normal sein bei einem Gebrauchten in dem Alter? Das ist doch noch keine Laufleistung für ein solches Fahrzeug, und dann die ganzen Defekte an der Technik und dem Aufbau?
Da bin ich doch echt glücklich über unseren mittlerweile fast 25 Jahre alten Concorde, den ich nun seit 14 Jahren besitze... Beim Kauf war er also 11 Jahre alt, und bis heute hatte ich mal ganz kleine undichte Stellen, der Brenner des Kühlschrankes wurde vor 2 Jahren getauscht, ebenso die Truma-Combi, bei der durch meine eigene Schuld der Boiler bei Frost gerissen war. Türstopper? Hab ich nun zweimal selbst getauscht, Kunststoff nutzt eben ab, sehe ich nicht als Problem.
Ansonsten gab es ausser müder Batterien, was ja auch nach einer gewissen Zeit normal ist, mit der Basis keine ausserplanmäßigen Ausgaben, nur normaler Verschleiß (Bremsen, Zahnriemen, alle 2 Jahre ne Inspektion mit Ölwechsel, jedes Jahr Tüv, mal neue Ganzjahresreifen), und gekauft hatte ich den mit 91.000 Km auf der Uhr, inzwischen sind es nun 166.000 Km.
In den letzten 2 Jahren wird nun jedes Jahr genauer geguckt, schließlich soll er noch das H-Kennzeichen bekommen, und mal hier und da was erneuert (Querträger und 1 Längsträger, Auspuff), aber es ging eben erst los, nachdem das Fahrzeug über 20 Jahre alt war. Duomatic funktioniert einwandfrei, Toilette, Frisch- und Abwassersystem ebenso wie der Kühlschrank mit neuem Brenner. Elektrik im Aufbau hat noch nie Probleme gemacht, nichtmal ne Glühlampe mussten wir bisher wechseln!
Mag sein, dass man mal Pech haben kann, und mein Respekt dafür, diese ganzen Probleme bisher gelöst zu haben, aber ich hätte immer ein ungutes Gefühl, loszufahren, bei den Erlebnissen!

rkopka am 09 Jan 2020 19:15:31

manu81 hat geschrieben:Der TÜV-Süd hat bei mir noch nie den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit bestimmt. Das macht die Werkstatt selbst, wenn man die Bremsflüssigkeit nach 2 Jahren nicht tauschen möchte.

211°C beim letzten Mal. Dabei wird doch immer so über die Genauigkeit des TÜVs(D) geredet. Und so einen Sicherheitsfaktor ignorieren sie ?

Der Batteriecomputer Büttner MT IQ Basic Pro zeigt einen Stromverbrauch als Entnahme, also "-" an. Eine Ladung hingegen als "+". Deshalb schrieb ich von einem Verbrauch von -250Ah und meine damit selbstverständlich eine Entnahme von 250Ah.

Du hast geschrieben: "das käme einem Kurzschluss gleich". Daher sind die 250A wohl ein Strom (egal welche Richtung). 250Ah erreicht man auch leicht ohne Kurzschluß, wenn die Batterie groß genug ist, oder das Gerät sich nicht sauber nullt.

RK

joekel am 09 Jan 2020 20:24:12

Gehört in die Rubrik „Lehrgeld“ ..... aufregen nützt wenig, besser die Not nutzen um nachhaltigen Umbau oder Austausch zu realisieren. Dazu solltest du hier im Forum genug Anregung und Tips finden. Von Privat hätte ich die Kiste nicht ohne vorherigen Werkstattbesuch gekauft. Dem Verkäufer war mit Sicherheit klar , jetzt kostet es Geld und hat deshalb verlauft. Viele Verkäufer sind einfach nur dreist und verlogen, zudem die Rechtslage bzw. Beweislage wenig käuferfreundlich ist.

pipo am 10 Jan 2020 09:57:13

joekel hat geschrieben:Viele Verkäufer sind einfach nur dreist und verlogen, zudem die Rechtslage bzw. Beweislage wenig käuferfreundlich ist.

Nicht immer sind Verkäufer schuld.
Wer einen DUC fährt weiss, welche Schwächen das Fahrzeug hat. Die einen Besitzer verdrängen so lang wie möglich die Probleme bzw können supergut mit leben, andere bringen das Fahrzeug in die Werkstatt und müssen Lehrgeld bezahlen. Wenn Du dann noch an ganz kreative Werkstätten geräst, wird es teuer.
Im letzten Jahr wollte ich nur einen Oelwechsel und TÜV machen lassen. Dann wurde die Liste immer länger. Ich bin dann zur Werkstatt und habe ein Gespräch mit dem Werkstattmeister geführt. Es wurden die nötigen Arbeiten durchgeführt und trotzdem war ich mit 1200€ dabei. Ich schätze mal, wenn ich die Werkstatt hätte machen lassen wären es ca. 2700€ gewesen.

DieselMitch am 10 Jan 2020 10:40:36

Naja, mal ganz ohne rosarote :oops: Brille betrachtet:
Das Fahrzeug ist jetzt 13 Jahre alt, das Basischassis ist ein DUC aus 2007, konzipiert als 3,5t Transporter der in 10 Jahren wohl so um die 200tkm auf der Uhr haben sollte, und somit seinem mechanischen Lebensende sehr nahe gekommen ist.

Das Nutzungsverhalten als WoMo ist für das Basischassis natürlich ein ganz anderes als wenn es als Transporter laufen würde, aber:
Dem Rost und Materialverschleiß gewisser Teile ist das aber sowas von egal :roll:

Und als Privater von Privat zu kaufen beinhaltet immer ein unkalkulierbares Risiko, denn erzählen kann mir der Vorbesitzer so einiges, er MUSS mir ja nicht unbedingt seine Verfehlungen beim Betrieb beichten, sondern nur was ihm offensichtlich an Fehlern und Problemen bekannt ist. Dafür darf er mir die dollsten Sachen auftischen was er alles schon am Fahrzeug gemacht hat, UND das natürlich mit Belegen untermauern, das macht immer einen guten Eindruck beim privaten Käufer.

Es ist natürlich schade, bei seinem "neuen alten" WoMo ganz am Anfang gleich so abgebürstet zu werden :cry: , aber es gehört zum allgemeinen Lebensrisiko auch mal in den Eimer mit der "braunen Masse" zu greifen :twisted:

Bei der Menge Geld die jetzt in das Fahrzeug investiert wurde, würde ich(!) mir überlegen das Gerät doch zu behalten und weiter zu fahren, anstatt es per Notverkauf zu verscherbeln und zig-tausend frische Euronen für ein anderes Fahrzeug auszugeben.
Denn dann verliert man nicht nur 50% der eingesetzten Grundbetrags/Kaufbetrags, sondern AUCH das investierte Geld für ALLE Reparaturen etc. :!:

Wenn ich zu einem Händler gehe interessiert das den in der Regel einen "Sche***" (sorry) WAS ich alles schon ausgegeben und investiert hab, der guckt schlichtweg in seine Ankaufsliste und basta - selbst erlebt.

Ich wünsche jedenfalls viel Spaß und ab sofort keine Probleme mehr mit der Adria, sooo schlecht sind die Fahrzeuge nicht gesetzt dem Fall, man hegt und pflegt sie ein wenig.

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