Ich lese immer wieder, dass es wohl wichtig sei den Akku auch bei Minusgraden zu laden.
Wieso ist das so wichtig? Ich möchte es ja nur verstehen.
Die Aufbaubatterie steht hinter dem Beifahrersitz in der Einzelsitzbank und hat auch einen Heizungsausströmer der Truma.
Da kann ich also vorheizen, was sowieso angenehmer ist, als mit einem vollkommen ausgekühlten Auto zu fahren. Oder?
Wenn wir unterwegs sind wird das Mobil durch den Motor geheizt, der Akku ist ausreichend warm und wird geladen.
Im Winter vor Ort läd die
Solaranlage nur wenig, darum nehmen wir dafür auch Landstrom. Für den Akku wieder kein Problem, denn die
Heizung ist ja an und da wir am Landstrom hängen, heizen wir in Abwesenheit und nachts leicht mit der E-Stufe der Truma.
Der Aufbauakku hat dadurch immer mehr als die 0° Grad.
Lediglich wenn das Mobil längere Zeit auf dem Abstellplatz steht, kann es im Einzelfall dazu kommen, dass der Akku unter die Frostgrenze kommt. Aber da er ja eine sehr geringe Selbstentladung hat, braucht er auch nicht geladen zu werden. Da schalten wir einfach die Solaranlage ab. Landstrom hat er eh keinen.
Der Schwager hat in seinem
Concorde zwar den Akku nicht im Wohnraum, sondern hinten in der Garage, aber dort ist auch eine Heizungsöffnung angebracht.
Auch hier funktioniert es nach dem gleichen Prinzip wie oben geschrieben.
Wann kommt man denn in die Situation, dass der Akku unter 0° Grad geladen werden muss? Was macht ihr anders? Habt ihr da noch mehr Verbraucher angeschlossen?
Hat das vielleicht mit der geografischen Situation zu tun?
Dann würde doch auch so eine Elektroheizung unter dem Akku alle Probleme beseitigen:
Amazon LinkDiese Matten für Terrarien oder ähnliches, gibt es ja in vielen Leistungsstufen und Größen.
Das es Mobile mit außen stehenden Akkus gibt, ist mir bekannt. Da sieht die Geschichte wohl wirklich anders aus.
Die Frage nach dem sauberen balancieren hat sicher seinen Grund und ich bin mir tatsächlich auch nicht sicher, ob unser Akku durch einen nur einfachen Balancer schon an Leistung verloren hat.
Aber unter dem Strich kann der LiFePo4 Akku trotzdem noch reichlich mehr, als die damals serienmäßige AGM Batterie gleicher Abmaße und doppelten Gewicht.
Man kann sicher eine Wissenschaft daraus machen und ich bewundere hier die Fachleute, die sich bis ins Detail mit der Materie befassen. Aber für mich als einfacher User zählt nur das der Akku macht was er soll und das möglichst über einen wirtschaftlich vertretbaren Zeitraum.
Als solcher User ist es mir dabei eigentlich ziemlich egal welche Marke auf dem Akku steht. Wichtig ist nur, dass er lange funktioniert und das ich einen Vertrieb habe, bei dem ich keine Servicewüste betrete und die Garantie auch als solche wahrgenommen werden kann.
Tinduck hat geschrieben:Eben weil der 1:1 Tausch, der von den Herstellern der Fertigbatterien vollmundig versprochen wird, klappen kann, aber nicht muss. Eine Bleibatterie nervt nun mal nicht mit OVP, UVP, durchbrennendem Trennrelais oder sonstigen Sperenzchen.
Das ist für mich der wichtige Punkt!
Als relativer Laie, der zwar im Physikunterricht aufgepasst hat und ein Multimeter bedienen, sich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen kann, muss die Technik simpel sein.
Da kommt wieder der Service des Verkäufer und die Qualität der Produkte nach vorne.
Ja, ich habe auch einen Schaudt 121525 Ladebooster verbauen müssen, weil ein 1:1 Tausch eben
nicht möglich war. So etwas kann ein ambitionierter Laie vielleicht noch stemmen, darüber hinaus wird es dann vielleicht schon zu viel und er ist auf den Fachbetrieb für die Umrüstung angewiesen.
Wer das scheut, kann auch bei der Bleibatterie bleiben. Und das kann ich gut verstehen! Es gab zu Beginn auch Momente, da habe ich den Lithiumakku verflucht!
Z.B. weil er unterwegs vom Kühlschrank leer gesaugt, aber nicht von der LiMa ausreichend geladen wurde.
Mein Fehler.
Ich hatte die Zusammenhänge nicht verstanden, dass Problem dann aber mit dem billigen Schaudt Ladebooster und dem Wissen hier aus dem Forum - Peter sei noch einmal gedankt - schnell in den Griff bekommen.
Manchmal gibt es einfache Lösungen mit großer Wirkung.
LG Carsten