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Ausbau Transit L4H3 1, 2


Transcraft am 19 Jan 2021 21:41:49

Servus,
ich habe einen Transit erworben und plane nun die ersten Schritte.
Bzw. hab ich schon diverse Skizzen und Berechnungen, jedoch sind die irgendwie alle auf die eine oder andere Weise hinfällig.
Es geht um einen Ford Transit von 2016
L4H3
125PS
Zul. Gesamtmasse 3,5t
Zuladung lt. ZLB1 ca. 1t, hab es noch nicht gewogen.
Zwei Glasfenster an den Heckflügeltüren.

Es werden 1-2 Personen damit reisen, die kein übermäßiges Eigengewicht haben. :ja:
Es soll möglichst unauffällig sein.
Es soll autark stehen können.
Budget vorerst 10.000€ für den Ausbau.

So nun geht es für mich erst einmal um die Zulassung und Versicherung.
Er ist seit gestern auf mich zugelassen als "Fz. z. Gü. Bef. b. 3,5t".
Die Versicherung ist noch variabel, dank Blanko-eVB für die Zulassung.

Erste Frage: Wo lässt man am günstigsten ein "Fz. z. Gü. Bef. b. 3,5t" versichern, und zwar mit SFK1? Das sind bestimmt Unsummen, die da zusammen kommen. :?
Voraussichtlich werde ich in einem halben Jahr den Ausbau so weit haben, um das Fahrzeug als Wohnmobil zulassen zu können.

Zweite Frage: Das "N1" in ZLB1 unter J. steht laut Google für ein Nutzfahrzeug. Ich kann es aber trotzdem später als Wohnmobil zulassen, korrekt? Diese Frage hat mir heute Nacht Bauchschmerzen bereitet.

Dritte Frage: Wenn ich nun eine LKW-Zulassung habe (Fz. z. Gü. Bef. b. 3,5t), kann ich dann die Trennwand ausbauen? Es geht mir darum, dass ich die Trennwand durch eine Eigenkonstruktion aus Holz mit Schiebetür-Durchgang ersetzen möchte.
Also sprich ist während einer LKW-Zulassung die ab Werk eingebaute Trennwand Pflicht oder kann diese auch durch eine Trennwand aus Holz ersetzt werden?

Vierte Frage: Kann man die Doppelsitzbank ohne formelle Umstände durch einen Einfachsitz ersetzen? Oder muss man da auch wieder zum TÜV usw...

Fünfte Frage: Wie am besten ein Dach abdichten? Durch einen Schlitz gelangt Wasser, dort ist auch schon (wenig) Rost angesetzt. Ausfeilen, Rostumwandler, Zinkspray und dann Sikaflex?

Fragen zur richtigen Praxis werde ich später stellen, wenn ich richtig anfange.
Ich hab schon viele Pläne, Ideen und Skizzen, aber ich möchte erstmal die anfänglichen Fragen klären.

Danke schonmal für eure Unterstützung!

Und nun noch ein paar Zitate aus dem vorherigen Thread:
Schau DIr mal die Natures Head an, ein normales EImerwc braucht zu viel Platz (Einstreu lagern).

Ich wollte eine Trockentrenntoilette einbauen, denke das passt auch besser zur Autarkie.

Die Fensterverdunkelung muß sehr gut sein, zusätzlich sind Designelemente wie dunkle Streifen oder spezielle Glasdrucke/Abdeckbleche zum Verdecken nicht schlecht.

Ich hab tatsächlich schon über eine Folierung im "getöntes Fenster-Design" an den Seiten nachgedacht. Die Idee behalte ich mal für später.

Was man machen kann ist einen Minimalausbau reinzudübeln der dem TÜV für die Umschreibung zum Wohnmobil reicht (--> Link) und dann in aller Ruhe weitermachen

Die Idee ist gut, nur möchte ich halt eh in einem halben Jahr fertig sein. Ich würde wahrscheinlich hierfür schon einen Monat brauchen.
Bei der Gelegenheit wäre aber mal eine Liste gut, welche Sachen bei der Wohnmobil-Zulassung sein müssen. Die Infos vom TÜV Nord sind leider sehr schwammig und lassen sich unterschiedlich interpretieren. Hat da jemand mit Erfahrung?

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Jagstcamp-Widdern am 19 Jan 2021 23:43:28

die plastetrennwand ist nicht relevant für die lkw zulassung.
beifahrersitzbank gegen einzelsitz geht, du brauchst aber (mindestens) einen airbagdummy (widerstand) für den gurtstraffer vom mittelsitz.
dein lösungsansatz für den dachrisz geht, ich würde den zuschweiszen.

alleswirdgut
hartmut

Transcraft am 19 Jan 2021 23:58:13

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:die plastetrennwand ist nicht relevant für die lkw zulassung.
beifahrersitzbank gegen einzelsitz geht, du brauchst aber (mindestens) einen airbagdummy (widerstand) für den gurtstraffer vom mittelsitz.
dein lösungsansatz für den dachrisz geht, ich würde den zuschweiszen.

alleswirdgut
hartmut


Ok super. Dann hab ich mir wohl zu viele Sorgen gemacht.
Der Airbag-Dummy ist auch erlaubt? Klingt irgendwie suspekt :)
Ein Elektroden-Schweißgerät haben wir, werde mal gucken wie man das macht.

Anzeige vom Forum


bhomburg am 20 Jan 2021 00:26:44

Einzelsitz kaufen (soll der drehbar sein? Dann am besten gleich mit Drehkonsole). Dann ab zu Ford, die können den Mittelplatz elektronisch aus dem Airbagsystem entfernen. Dann erst die Sitzbank gegen den Einzelsitz tauschen. Das vermeidet dass das SRS-System auf Störung geht, die Airbagwarnlampe kommt und die Dinger sich abschalten.

Transcraft am 20 Jan 2021 01:07:52

bhomburg hat geschrieben:Einzelsitz kaufen (soll der drehbar sein? Dann am besten gleich mit Drehkonsole). Dann ab zu Ford, die können den Mittelplatz elektronisch aus dem Airbagsystem entfernen. Dann erst die Sitzbank gegen den Einzelsitz tauschen. Das vermeidet dass das SRS-System auf Störung geht, die Airbagwarnlampe kommt und die Dinger sich abschalten.


Drehbar sollen die nicht sein, das ist nicht nötig.
Ich baue ja ohnehin eine neue Trennwand. :)
Dann werde ich das so bei Ford machen lassen, danke für den Hinweis.

teuchmc am 20 Jan 2021 01:36:41

Moin! Mt Elektrode wird det nüscht. Einfach zu dünne das Blech. Borg Dir nen Schutzgasschweißgerät oder laß es machen.
Die NH-Toilette ist doch ne TT. Oder soll es ein Eigenbau einer TT sein, warum auch immer.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Transcraft am 20 Jan 2021 01:59:00

teuchmc hat geschrieben:Moin! Mt Elektrode wird det nüscht. Einfach zu dünne das Blech. Borg Dir nen Schutzgasschweißgerät oder laß es machen.
Die NH-Toilette ist doch ne TT. Oder soll es ein Eigenbau einer TT sein, warum auch immer.
Sonnigen weiterhin. Uwe


Ok, dann werde ich es machen lassen, Schutzgasschweißgerät ist mir zu teuer! ;D
Soll ein Eigenbau einer TTT sein, bei der Flüssiges gleich in einen Unterflur-Tank geleitet wird. Separat natürlich, getrennt vom Grauwassertank. Per elektronischem Ventil sollen dann beide Tanks gleichzeitig entleert werden. Soweit meine Theorie. An dem Punkt bin ich aber noch lange nicht. :)

goorooj am 20 Jan 2021 10:51:03

Transcraft hat geschrieben:...Wo lässt man am günstigsten ein "Fz. z. Gü. Bef. b. 3,5t" versichern?
...Das "N1" in ZLB1 unter J. steht laut Google für ein Nutzfahrzeug. Ich kann es aber trotzdem später als Wohnmobil zulassen, korrekt?
...Wenn ich nun eine LKW-Zulassung habe kann ich dann die Trennwand ausbauen?


Ich habe meinen Versicherungsmenschen darauf angesetzt und der hat mir eine Versicherung gefunden die günstig als Womo-Versicherung aber eher mittelmässig als LKW-Versicherung ist. Sobald die Umschreibung erfolgt war hat auch die Versicherung sofort den Tarif gewechselt. Die Versicherung als LKW ist echt nicht ohne, dafür ist die Steuer ok. Du musst halt wenig Kilometer angeben dann gehts.

Du kannst den Transporter sofort nachdem du das Gutachten als Womo gemacht hast umschreiben lassen. Dann bist du Womo, und kein Nutzfahrzeug mehr.

Die Trennwand muss als LKW drin sein ( sonst kommen die mit Steuerhinterziehung ), aber natürlich kann man mit den Ordungsorganen reden wenn du erkennbar mitten im Umbau bist. Als irgendwas muss es ja zugelassen sein... Was du natürlich tun kannst ist einfach formal ein Bett, einen Tisch und einen Kocher fest einbauen und gleich zum Womo umschreiben, wenn dein Gutachter das mitmacht. Ich persönlich habe einfach als erstes Solar und Wechselrichter reingebaut ( fürs Werkzeug wie Sägen und Bohrmaschine... ) und dann gemütlich an den Wochenenden in der Natur von hinten nach vorne ausgebaut ( ich habe nur eine Etagenwohnung und keinen Parkplatz ) und die Trennwand erst am Schluss rausgemacht, das ging bei mir ganz gut weil beim Iveco da nix im Weg ist selbst wenn du die Dämmung drin hast.

Bei der Gelegenheit wäre aber mal eine Liste gut, welche Sachen bei der Wohnmobil-Zulassung sein müssen.


Du musst nicht zum Tüv gehen. GTÜ oder Dekra oder Küs dürfen die Gutachten auch machen.

Ich bin einfach zum GTÜ gefahren, hab mit dem zuständigen Ingenieur ein Schwätzchen gehalten was er denn gerne hätte ( der musste vor dem Termin auch erst mal schauen weil er das noch nie gemacht hat ) und das war alles vollkommen stressfrei. Dem war am wichtigsten dass eine erkennbare Wohneignung vorhanden ist. Ich habe auch einfach eine kleine 20-Euro-Elektrokochplatte mit 4 Schrauben auf die Küchenarbeitsfläche gespaxt weil ich noch nicht ganz sicher bin wie die Kochlösung im Endeffekt aussehen wird, war überhaupt kein Problem obwohl ich noch nicht mal das Kabel irgendwo reingebaut habe. Kocher für Innenräume ist Kocher für Innenräume. Die Sache war in 20 Minuten durch.

Der hat auch nicht in die Stauräume geschaut wie die Verkabelung ist oder ähnliches, dafür war er ziemlich darauf aus dass bei der Leergewichtsermittlung auf der Waage alle Tanks voll sind ( Wasser und Toilette, dein Transporter bekommt ja ausgebaut ein neues Leergewicht ) dann gibts auch keine unangenehmen Überraschungen beim Beladen später.
Der kalkuliert ja auch einen bestimmten Füllstand in Prozent des Dieseltanks fürs Leergewicht und auch da hat er´s einfacher wenn der voll ist.

Wenn du jetzt gleich umschreiben willst mit Bett, Tisch und Kocher ( du kannst entweder einen einfachen Gaskartuschenkocher oder eben eine elektrokochplatte fest verschrauben ) musst du auch auf die Waage, dann stimmt halt am Ende wenn du fertig bist dein Leergewicht nicht mehr aber das tuts eh nie wenn du nachträglich Sachen um- und einbaust.

goorooj am 20 Jan 2021 11:22:15

Ach und dem Gutachter war wichtig dass genügend Licht drin ist, für den Wohncharakter. Das war aber erstens durch die Dachfenster gewährleistet und zweitens durch die eingebaute LED Innenraumbeleuchtung, die wollte der auch sehen und hat die auch eingeschaltet fotografiert fürs Gutachten.
ich habe ja auch keine Seitenfenster eingebaut und habe hinten in den Türen oder in der Seitentür auch keine... ich bin auch Guerillacamper. Wenn ich vorn die Verdunklung in den Scheiben habe ist die Burg zu, da kann ich auch mitten in der Stadt stehen.

andwein am 20 Jan 2021 17:14:27

Transcraft hat geschrieben:....ich habe einen Transit erworben und plane nun die ersten Schritte.
Er ist seit gestern auf mich zugelassen als "Fz. z. Gü. Bef. b. 3,5t".
Zweite Frage: Das "N1" in ZLB1 unter J. steht laut Google für ein Nutzfahrzeug. Ich kann es aber trotzdem später als Wohnmobil zulassen, korrekt?

Viele Fragen, schau mal hier in der Zusammenfassung: --> Link
Viel Spass, Andreas

Transcraft am 20 Jan 2021 20:17:16

goorooj [........]


Ich glaube, da bin ich in der gleichen Situation wie du. Ebenfalls in einer Etagenwohnung ohne Parkplatz, der Transit steht auf einem öffentlichen Parkplatz einige hundert Meter entfernt.
Ich hab allerdings den Vorteil, dass ich das komplette Bosch 12V-Werkzeugsystem habe und dadurch keinen externen Strom brauche. :)
Aber zugelassen muss er halt leider sein, da ich keinen Privatparkplatz habe.

Hat deine Versicherung einen Namen? Was kostet die so? Evlt. kannst du mich KWK-len und bekommst eine Prämie von denen :wink:

Das mit dem Minimalausbau hat ja schonmal einer empfohlen. Evtl. ist das ja doch eine Möglichkeit.
Evtl. kann man auch einfach ein paar alte Schränke aus dem Keller an die Wände schrauben, LED-Beleuchtung ist vorhanden, die kann man allerdings nur mit dem Schlüssel kurzzeitig einschalten... Hinten noch ein altes Bett reinzimmern und fertig ist die Laube. :D
Aber mit "Wohnlichkeit" hat das für mich wenig zu tun, da ist ja dann nicht mal eine Dämmung drin.
Oder wie weit warst du bei der Womo-Zulassung? Dachfenster waren schon drin, Wassertank, Toilette, Küchenzeile wohl auch, dann bestimmt die Dämmung und evtl. die Seitenverkleidungen auch schon?


Viele Fragen, schau mal hier in der Zusammenfassung: --> Link
Viel Spass, Andreas


Viele gute Infos, danke!


Ich reiße als ersten Schritt mal die Seitenverkleidungen heraus, die Bodenplatte raus und dann gehts ans Dach abdichten... Bin jetzt doch wieder beim Kleben angekommen, da Schweißen wohl das Risiko für spätere Rostbildung enorm steigert...
Welches Sikaflex? Sikaflex 521 UV? Nach 24h direkt auf Rostumwandler anwendbar?

Jagstcamp-Widdern am 20 Jan 2021 22:54:57

wenn du hinten die seitenverkleidung raus hast, wirst du platt sein, wie breit die aktuelle transe ist.
ich hab 198cm zwischen den blechen gemeszen.
die karre taugt auch als querschläfer für mitteleuropäer! :ja:
wie lang ist der risz im dach?

allwswirdgut
hartmut

Irmie am 20 Jan 2021 23:17:31

Hallo,

bei Hornbach gibt es preiswerte Ausbau-Bausätze zu kaufen.

--> Link

Vielleicht kann man das eine oder andere Möbelteil davon verwenden.

Irmie

teuchmc am 21 Jan 2021 10:44:23

Moin! Schweißen erhöht die Rostbildung deutlich....... Ah ja! Dann frag ich mal unseren Blechkünstler uffn WS-Hof, wie er dazu steht. Bis jetzt ist er nicht zur Klebetechnik übergegangen. Und an den reparierten Kfz rosten erstaunlicherweise die reparierten Stellen nicht. Elektronische „Spielerken“ fürs Klo, aber Schutzgasschweißen ist zu teuer. Naja.....
Sonnigen weiterhin. Uwe

nkag16 am 21 Jan 2021 11:00:14

Irmie hat geschrieben:Hallo,
bei Hornbach gibt es preiswerte Ausbau-Bausätze zu kaufen.
--> Link
Vielleicht kann man das eine oder andere Möbelteil davon verwenden.
Irmie

Moin,
meiner Ansicht mit Vorsicht zu genießen.
Statt leichtem Pappel- oder Paulownia-Holz wird gemäß der Beschreibung relativ schweres Birkenholz verwendet.

goorooj am 21 Jan 2021 12:37:40

Transcraft hat geschrieben:...


Hab dir mal eine PN mit dem kontakt zur versicherung geschrieben, bekomme zwar nix dafür aber ich glaube das könnte sonst als werbung gelten denke ich.

ich hab den nicht minimal ausgebaut und zugelassen weil mich das jetzt nicht so gestört hat den mal ein halbes jahr mit lkw-zulassung zu fahren, ich hab den komplett ausgebaut und dann umgeschrieben.
aber es gibt halt die möglichkeit mal mit dem gutachter zu reden was der drin haben will und dann zu entscheiden wie du es machst, das ist ja leider sehr unterschiedlich je nach gutachter.
sag ihm einfach ganz offen du willst als freizeitprojekt zum wohnmobil ausbauen aber das dauert weil nebenbei, lkw ist teuer und du brauchst das womo-gutachten, was seine minimumanforderungen sind.

du bist ja auch nicht an einen Gutachter gebunden dann, kannst ja gleich breit bei GTÜ/TÜV/DEKRA/KÜS anfragen und zu dem fahren der am gechilltesten klingt.

und wegen gewicht... ich hab meinen komplett in fichte massiv ausgebaut ( auch nut-und-feder-bretter an die decke etc. ) und immer noch bissl luft. komplettgewicht des ausbaus ist jetzt etwa 300kg ohne wasser etc.
sperrholz habe ich nur spärlich verbaut wo man es nicht sieht.

als nachteil zeigt sich gerade dass die fichtenbretter bei kälte gehen und jetzt die badezimmertür klemmt, hab den zu genau gebaut :mrgreen: gut dass ich kein wintercamper bin.
aber wenn du den ständig bewohnen willst muss du an sowas denken.

Transcraft am 24 Jan 2021 01:46:32

Moin! Schweißen erhöht die Rostbildung deutlich....... Ah ja! Dann frag ich mal unseren Blechkünstler uffn WS-Hof, wie er dazu steht. Bis jetzt ist er nicht zur Klebetechnik übergegangen. Und an den reparierten Kfz rosten erstaunlicherweise die reparierten Stellen nicht.

Ich kann nur das wiedergeben, was mir gesagt wird, da ich mich damit nicht auskenne. Vielleicht hatte die Werkstatt die ich gefragt habe einfach kb, das große Fahrzeug im Hof stehen zu haben.

wenn du hinten die seitenverkleidung raus hast, wirst du platt sein, wie breit die aktuelle transe ist.
ich hab 198cm zwischen den blechen gemeszen.
die karre taugt auch als querschläfer für mitteleuropäer!

Das werde ich morgen gleich mal ausmessen. Wäre echt optimal.

wie lang ist der risz im dach?

Einmal quer über das ganze Dach, also die komplette Naht, da wo die Bleche verbunden sind. Also um die 2m.

bei Hornbach gibt es preiswerte Ausbau-Bausätze zu kaufen.

Ich möchte so weit es geht alles selber bauen, hab ich bock drauf und zum Schluss hat man es halt selber gemacht :)

...je nach gutachter.
sag ihm einfach ganz offen du willst als freizeitprojekt zum wohnmobil ausbauen aber das dauert weil nebenbei, lkw ist teuer und du brauchst das womo-gutachten, was seine minimumanforderungen sind.
...bei GTÜ/TÜV/DEKRA/KÜS anfragen und zu dem fahren der am gechilltesten klingt.

Das werd ich machen, sobald es einigermaßen wohnlich wird. Bin jetzt von der Idee, den Minimalausbau zu machen, wieder weg. Ich hab jetzt eine recht günstige LKW-Versicherung, daher ist die Situation jetzt auch entspannter.

und wegen gewicht... ich hab meinen komplett in fichte massiv ausgebaut ( auch nut-und-feder-bretter an die decke etc. ) und immer noch bissl luft. komplettgewicht des ausbaus ist jetzt etwa 300kg ohne wasser etc.
sperrholz habe ich nur spärlich verbaut wo man es nicht sieht.

Das klingt schon sehr leicht. Wenn ich überlege dass die Isolierung schon 80kg wiegen wird, dann die Bodenplatte, Kühlschrank usw... Wäre toll, wenn das bei mir auch so wenig werden würde 8)


Was für einen Dachventilator nutzt ihr eigentlich?
Ich will stealth sein und das bin ich auch bisher theoretisch, das einzige was mich jetzt noch verraten würde wäre so eine Haube aufm Dach.
Ein nach innen liegender Dachventilator wäre angemessen, gibt es so etwas? Ich habe da einige Selbstbauten gefunden, die mich aber nicht so überzeugen...
Klar ist das eigentlich Platzverschwendung aber nicht für diesen Zweck.

teuchmc am 25 Jan 2021 10:58:22

Moin! Mach doch mal ein Bild vom Dach-Problem. Sicher das da geschweißt werden muß?
ICH kenne das nur so, daß Punktschweißen angewendet wurde und die Naht mit Dichtmittel abgedichtet wird.
Klassiker auf dem Sektor sind z.b.T4/T3-Seitenwände, welche in der Tat teilweise zu Aus der Autos führten/führen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

goorooj am 26 Jan 2021 11:38:51

Transcraft hat geschrieben:Das klingt schon sehr leicht. Wenn ich überlege dass die Isolierung schon 80kg wiegen wird, dann die Bodenplatte, Kühlschrank usw... Wäre toll, wenn das bei mir auch so wenig werden würde 8)
Was für einen Dachventilator nutzt ihr eigentlich?


Bodenplatte war bei mir schon drin, siebdruckplatte, nicht gerade leicht. die habe ich da jetzt nicht reingerechnet.

80KG Isolierung? Was nimmst du?
ich hab 40mm Styropor in Dach und Wänden ( wobei ich für die Biegsamkeit 2x20mm übereinander gepackt habe ), und eine 500x1000x20 Platte wiegt da 175 Gramm.... ich glaube das waren 60 Platten die ich da hatte, allerdings auch viel verschnitt...und auch den Kühlschrank nochmal generös an den Seiten und oben ummantelt damit der nochmal weniger leisten muss wenns heiss ist.
Gesamt vielleicht 6-7 KG Dämmung wenn überhaupt.

Auch wenn die Sonne im Sommer voll draufknattert hast nur Wärmebrücken wo die Spanten am Holz anliegen ( aber das hast du bei jeder Dämmung im Kastenwagen ), ansonsten kühl... und die Fichtenbretter vom Dach innen dämmen selbst ja auch nicht unwesentlich, die werden im Gegensatz zum Metall drunter an den Stellen nur handwarm. Die Seiten sind bisschen kitzliger was Wärmebrücken angeht weil da ja nur Sperrholz drauf ist, aber das kannst du jetzt nicht vermeiden, da kann man im Bettbereich aber nochmal direkt einfach innen eine Lage Dämmung draufschustern.

Du brauchst eh eine Aufstell-Dachklappe fürs Tageslicht und zur Entlüftung, da gibts welche mit integrierten Ventilatoren. Klar verraten dich die, aber auch nur wenn einer wirklich draufschaut.
Aber dann.... die Solarzellen sind ja auch oben drauf, da hilt dir eine Klappe mehr oder weniger auch nix.

Ich kann berichten dass es mit dem Setup selbst im Hochsommer vor Mittag nicht unangenehm warm wird.
Aber dann sollte man doch mal die Tür aufmachen.

Was ich noch gemacht habe ist direkt am Bett hinten zwei 12V Silent PC-Lüfter hinter Edelstahlgitter verbaut, das gibt einen angenehmen diffusen Luftstrom. Meine Hecktür schliesst nicht dicht ( da ist der vorbesitzer mal irgendwo dagegen gefahren ), ich habe da eine isolierte Wand davor ( auch wegen Geräuschen von draussen, ist angenehm leise jetzt selbst wenn der nachbar den kompressor anschmeisst ) und die Lüfter oben in der Zwischenwand, das bringt tatsächlich mehr Frischluft als ich dachte...

Transcraft am 26 Jan 2021 20:04:15

80KG Isolierung? Was nimmst du?

Ich hab jede Menge Armaflex XG bestellt und möchte gerne alles damit zukleistern, sodass gleichzeitig eine Dampfsperre entsteht.
An Styropor hab ich überhaupt nicht gedacht, könnte für den Leichtbau echt eine gute Idee sein. Bekommt man aber wahrscheinlich nicht bündig verklebt, sodass wenn keine zusätzliche Dampfsperre installiert ist sich theoretisch Kondenswasser zwischen Wand und Styropor bilden kann, oder? Mindestens unter der Bodenplatte könnte ich mir Styropor sehr gut vorstellen, da muss ich nochmal drüber nachdenken.
Die statisch aufgeladenen Kügelchen vom Styropor die einem überall hängen stelle ich mir beim Verarbeiten echt nervig vor, das kenn ich noch aus der Kindheit :D

Du brauchst eh eine Aufstell-Dachklappe fürs Tageslicht und zur Entlüftung, da gibts welche mit integrierten Ventilatoren. Klar verraten dich die, aber auch nur wenn einer wirklich draufschaut.
Aber dann.... die Solarzellen sind ja auch oben drauf, da hilt dir eine Klappe mehr oder weniger auch nix.

Ich wollte zwei Dachfenster installieren, da ich ansonsten nur in den Heckflügeltüren die Fenster habe, seitlich kommen keine dran.
Eins von den Dachfenstern (könnte) eine Ventilator-Haube sein. Ich bin nur unzufrieden mit den Standard-Hauben, die man aufstellen muss. Da muss es für Stealth-Zwecke doch bessere Lösungen geben.
Man kann diese Lüftungs-Dinger seitlich ans Fahrzeug machen, die fallen aber auch auf. Die Lösung die mir bisher am besten gefallen hat, ist diese: --> Link
An sich eine geniale Lösung, die man praktischerweise auch gleichzeitig statt Dunstabzugshaube und Trockentrenntoiletten-Lüftung benutzen könnte.
Der große Aufwand dafür wäre mir egal, den Nachteil sehe ich allerdings bei Dauerbetrieb in der Hygiene.
Am besten gefiele mir einfach ein flaches Fenster ähnlich einem Jacht-Fenster, in dem irgend eine smarte Belüftungstechnik eingebaut ist.

Die flexiblen PV-Paneele werden flach direkt aufs Dach geklebt. Ich weiß, Leistungsverlust, mehr Hitzeübertrag und so, aber soll ja unauffällig sein. Ich denke nicht, dass die sehr auffallen werden, jedenfalls nicht so wie eine Haube.

Was ich noch gemacht habe ist direkt am Bett hinten zwei 12V Silent PC-Lüfter hinter Edelstahlgitter verbaut, das gibt einen angenehmen diffusen Luftstrom

Das behalt ich mir, dann kann ich meine SilentWings ausm PC sogar weiter verwenden.

Moin! Mach doch mal ein Bild vom Dach-Problem. Sicher das da geschweißt werden muß?
ICH kenne das nur so, daß Punktschweißen angewendet wurde und die Naht mit Dichtmittel abgedichtet wird.

Bilder folgen nachhher.
Also wenn man an den Rost herankommen möchte, muss man die Naht aufreißen.. Um dann den Rost abzutragen und die ganze Sache zu behandeln... Und dann müsste man es wahrscheinlich wieder schweißen.
Oder man lässt das so und sprüht nur Rostumwandler rein und irgend eine Versiegelung... Ich bin von beiden Sachen kein Fan, weil Auto aufreißen ist immer doof und das andere hält den Rost bestimmt nur kurzzeitig zurück...

KAWAMANE am 26 Jan 2021 20:50:26

Moin,
Transcraft hat geschrieben:... unter der Bodenplatte könnte ich mir Styropor sehr gut vorstellen, da muss ich nochmal drüber nachdenken.
Die statisch aufgeladenen Kügelchen vom Styropor die einem überall hängen stelle ich mir beim Verarbeiten echt nervig vor, das kenn ich noch aus der Kindheit


Wenn du mit Styropor arbeiten willst, da gibt es von Proxxon drei verschiedene Thermocut-Geräte, mit denen kannst du Styropor mit einem Heißdraht schneiden, da entstehen keine "Kügelchen".

Gruß
Bruno

Jagstcamp-Widdern am 26 Jan 2021 21:03:20

auszerdem kein styropor sondern styrodur, das ist nicht hygroskopisch!

alleswirdgut
hartmut

Transcraft am 26 Jan 2021 23:44:54







Da drin ist halt viel Rost. Sieht jetzt von außen halb so schlimm aus, weil ich es schonmal abgewischt hab...

goorooj am 27 Jan 2021 10:12:35

Ich habe das Styropor mit dem Teppichcutter ( flacher als 45° hat sich als optimal rausgestellt ) geschnitten, bei 20mm gar kein Problem. Gab zwar auch bisschen Kügelchen aber nicht viel, war eigentlich recht stressfrei.
Aber ich glaube jetzt verstehe ich dein Problem mit Styropor für Innendämmung, jetzt wo ich die Bilder sehe. Du kriegst das an den Seiten gar nicht an die Fahrzeugwand weil die 2. Metallwand innen davor so verwurstelt ist. Beim Iveco war da vom Dach bis ziemlich weit unten einfach nix zwischen den vertikalen Streben...

Jagstcamp-Widdern am 27 Jan 2021 11:27:30

der dachschaden ist interessant, vor allem auch der poppniet....
ich glaube, du kommst um schweiszen (von innen) nicht herum. von auszen nur entrosten, umwandeln, versiegeln + dichten!

alleswirdgut
hartmut

andwein am 27 Jan 2021 11:47:42

Transcraft hat geschrieben:.....Da drin ist halt viel Rost. Sieht jetzt von außen halb so schlimm aus, weil ich es schonmal abgewischt hab...

Mein Eindruck ist: Unfallwagen, Dachschaden, hobbymässig repariert. Diesen Riß kann man nicht einfach zukleistern, das hält nicht lange, auch das Dach bewegt sich!
Ist aber nur meine Einschätzung, Gruß Andreas

Wuidsau am 27 Jan 2021 12:04:36

Servus,
gehe mal damit zum Karosseriebauer!!
DIe wissen was sie tun.
Da hat jemand übelst gepfuscht!!! Der Niet, wenn nicht geschlossen, ist ein riesen Problem!! Wenn nicht jetzt, dann in der Zukunft.

Das muß sauber gemacht werden (das Fahrzeug war bestimmt billig, nicht ohne Grund!!)

MfG Charly

goorooj am 27 Jan 2021 14:04:43

Nieten sind im Prinzip kein Problem, manche Stellen sieht der TÜV tatsächlich lieber genietet statt geschweisst....
Da ist echt gröber was passiert. Baum aufs Dach gefallen?

Bei einem Mercedes hat mir mal jemand ein Loch im Boden ( das war so gross da konntest du die hand durchstecken ) mit einem Blech genietet statt geschweisst, Tüv mochte das.

Ich persönlich sehe jetzt nicht warum ich bei einem Dach jetzt anders vorgehen sollte als bei einem Boden, die strukturellen Belastungen könnten dieselben sein.

Was ich da tun würde ( allerdings ist das nur meine ganz persönliche Vorgehensweise ) ist erst Penetrierfarbe und dann vielleicht Teroson auf den Riss ( das ist etwas unscharf, da kann man jetzt drüber diskutieren ), grossflächig ein Blech drübernieten, sauber Lackieren und dann die Solarzellen drüber. Innen auch Penetrierfarbe. Dann kommt eh die Innenverkleidung ans Dach.

Penetrierfarbe ist so ein gelbes Rostschutzzeug das wochenlang trocknen muss bevor du drüberlackieren kannst. Aber unter der Penetrierfarbe ist final Schluss mit Rost.
Kriegst du z.b. auf militärlacke.de

goorooj am 27 Jan 2021 17:21:49

Edit: du findest es auf militaerlacke.de wenn du nach penetriermittel suchst, das ist die offizielle bezeichnung.

teuchmc am 29 Jan 2021 09:59:31

Moin! Bevor da „rumgefrickelt“ wird, würde ich es einer seriösen Karosseriebaufirma vorstellen.
Geräuchentwicklung/Undichtigkeit werden ein Problem, wenn „mal schnell“ da was rübergeschmiert wird.
Möglicherweise werden unbeabsichtigt Spannungen eingebaut, welche später Probleme bereiten können.
Viel „Wenn & Aber“ , aber es wird ja Zeit & Geld investiert und da sollte nicht möglicher Frust den Spaß & Freude am Mobil vermiesen, weil man sich unter einer Art „Druck“ gesetzt hat.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Transcraft am 30 Jan 2021 22:43:35

Danke für eure Einschätzungen.
Ich werde vorerst selbst die Finger davon lassen und mich um andere Dinge kümmern.
Den Riss werde ich einem Karosseriebauer vorstellen, mal sehen was der Spaß kostet.
Die Lösung mit dem Penetrierlack werde ich evtl. bei einigen anderen Stellen anwenden, die ich unproblematisch selbst machen kann. Bei dem momentanen Wetter sieht man wunderbar, wo kleine Undichtigkeiten sind.

So dann - Weitere Fragen.

Kleinigkeiten im Innenraum entrosten - Abschleifen, Rostumwandler. Aber dann, welche Farbe lässt sich bei den Temperaturen verarbeiten? Ich hab so einen 1-K 3-in-1-Metallschutzlack bestellt, nur hab ich jetzt Zweifel ob der nicht wieder abblättert, sobald es dann wärmer wird. Auf wärmere Temperaturen warten ist aber für mich keine Option.

Gibt es ein bewährtes, leises 12V Kompressor-Kühlschrank-Modell alla wollelegende Eiersaumilch?

andwein am 31 Jan 2021 13:10:02

Transcraft hat geschrieben: nur hab ich jetzt Zweifel ob der nicht wieder abblättert, sobald es dann wärmer wird. Auf wärmere Temperaturen warten ist aber für mich keine Option.

Aber vielleicht kannste du sagen was bei dir wärmer oder kälter ist, dafür gibt es die Celsius Einteilung!!
Für meinen Standort gesprochen: Vergess alle Klebe und Lackierarbeiten, hier hat es seit ca. 14 Tagen unter 0°C
Gruß Andreas

Transcraft am 31 Jan 2021 15:11:19

andwein hat geschrieben:Aber vielleicht kannste du sagen was bei dir wärmer oder kälter ist, dafür gibt es die Celsius Einteilung!!
Für meinen Standort gesprochen: Vergess alle Klebe und Lackierarbeiten, hier hat es seit ca. 14 Tagen unter 0°C
Gruß Andreas


Momentan 1°C, ab Dienstag wird es drei Tage lang bis zu 12°C warm.
Wenn es einen Lack (oder Ähnliches) gäbe, der bei diesen Temperaturen (10-12°C) dünn aufgetragen, später keine kritische Spannung aufbauen würde, wäre ich über einen Tipp sehr dankbar. Aussehen ist ja egal, wird eh verkleidet.
Habe halt eine Deadline für das Projekt. Wenn es um 2-3 Wochen oder sogar einen Monat ginge, wäre das kein Ding, ich muss eh noch andere Sachen machen aber angemessen warm wird es denke ich erst in 3 Monaten.

Der Rostumwandler funktioniert scheinbar schonmal bei 0°C, hab ich gestern an einem Testbereich aufgetragen und dieser ist jetzt schwarz.

goorooj am 31 Jan 2021 23:01:04

Das Problem sind temperaturunterschiede.

so wie ich verstanden habe ist es bei 1k-lack ziemlich übel wenn sich feuchtigkeit am auto bildet solange der lack noch nicht trocken ist. das kann im frühjahr auch passieren, solange es in der früh noch kondenswasser auf den scheiben / auf dem auto hat, aber der lack ist halt bei 20-25 grad draussen bis zum abend trocken wenn du vormittags lackierst, und dann ist die abkühlung in der nacht nicht mehr schlimm.

wenn der lack jetzt keine chance hat zu trocknen wenn es zu kalt ist, und das wird bei 1k-lack definitiv passieren, hast du in der früh blasen, sprünge, nasen wo der feuchte lack wasser gezogen hat.
2k lack braucht soweit ich weiss zwar nicht so lange zu trocknen, aber damit lack und härter gut miteinander reagieren können ist auch eine minimaltemperatur erforderlich, sonst geht das nicht.
deswegen haben lackierer geheizte kammern für die lackierten teile bzw. geheizte hallen für die autos, um die ideale temperatur und luftfeuchtigkeit zu haben.

deine einzige chance ist eine geheizte garage. und wenn du die nicht hast... lackieren lassen.
Oder warten.

andwein am 01 Feb 2021 11:31:40

goorooj hat geschrieben:........deine einzige chance ist eine geheizte garage. und wenn du die nicht hast... lackieren lassen.
Oder warten.

So ist es!!
Aber ich würde mich mal durchs Web lesen zum Thema "Kastenwagenausbau" In deinem Beitrag tauchen noch zu viele grundsätzlichen Fragen auf. Das soll keine Kritik sein sondern eine Anregung!!
Gruß Andreas

Irmie am 02 Feb 2021 17:50:01

nkag16 hat geschrieben: Statt leichtem Pappel- oder Paulownia-Holz wird gemäß der Beschreibung relativ schweres Birkenholz verwendet.


Birkenholz hat eine Rohdichte von 610–650 kg/m3. Es ist also nicht schwer. Paulownia-Holz wird im Kastenwagenausbau von professioneller Seite kaum genutzt. Da ist Birkensperrholz immer noch ganz vorne.

In Youtube - Bauvorschlägen wird häufig sogar massives Kiefernholz oder Siebdruckplatten genutzt. Das ist schwer.

Irmie

Blotto am 03 Feb 2021 11:46:31

Viel Erfolg mit dem Ausbau und der Dachgeschichte! Mit wieviel Gewicht rechnest du am Schluss? Wirst du Auflasten oder hälst du die 3.500kg ein?

jwjakarta am 04 Feb 2021 18:47:35

Ging es nicht am Anfang darum viel reinzubekommen ?
Stichwort "drinnen leben, autark" ?

Der Transit ist doch so ziemlich das schwerste was man kaufen kann...


Bei einem Daily 35S wäre zwar ein Querbett nicht möglich gewesen , dafür bekommt man für 180kg WENIGER Leergewicht fast 50cm MEHR in Sachen Länge...
Und ein Ducato wäre doch nochmal deutlich leichter , da reden wir ja über nur 2100kg beim L5H3...

Irgendwie erscheint mir ein 2016er Transit mit mittelschwerem Dachschaden (warum kauft man sowas eigentlich ?) für 12.000 Euros als nicht wirklich ideale Lösung bei den existierenden Plänen...

Transcraft am 04 Feb 2021 19:27:00

So, laut Karosseriebauer soll ich es lieber selber machen.
Er müsste wenn dann das komplette Segment oben austauschen wegen Reparaturgarantie und das wäre dann teuer. Er meinte auch, dass es nicht so schwer ist das einigermaßen zu machen. Mir mangelt es eigentlich nur am Schutzgasschweißgerät, dafür werde ich aber eine Lösung finden.

Die anderen kleinen Roststellen werde ich in dem Zuge auch gleich mit machen.

andwein hat geschrieben:Aber ich würde mich mal durchs Web lesen zum Thema "Kastenwagenausbau" In deinem Beitrag tauchen noch zu viele grundsätzlichen Fragen auf. Das soll keine Kritik sein sondern eine Anregung!!
Gruß Andreas

Ja, du hast natürlich recht. Ich hab zwar schon halb Youtube leergeschaut aber man kann immer noch mehr ansehen. Nur irgendwann muss man auch mal anfangen :)
Aber bin natürlich noch immer täglich dabei, Infos zu verarbeiten. Grade bei z.B. Kühlschränken gibt es halt so eine Flut von Geräten und als Informationsquelle soll man dann die monetarisierten Vergleichslisten von Google-Seite-1 verwenden / oder man guckt sich jahrealte Forenbeiträge an, bei denen die Geräte dann halt nicht mehr up-to-date sind. Da sehe ich keine andere Möglichkeit, als jemanden nach Erfahrungen zu fragen und das geht am besten hier im Forum.

Blotto hat geschrieben:Viel Erfolg mit dem Ausbau und der Dachgeschichte! Mit wieviel Gewicht rechnest du am Schluss? Wirst du Auflasten oder hälst du die 3.500kg ein?


Ich rechne mit ca. 3300kg incl. volle Tanks. Er soll nicht aufgelastet werden. Wird eine knappe Sache. Mit Aluprofilen, OSB-Bodenplatten usw. hoffe ich, dass es hinhaut. Es gibt einen Youtuber "Always Keep Exploring", an seiner Ausbauweise wollte ich mich grob orientieren.

jwjakarta hat geschrieben:[...]

Danke für deinen Beitrag.

goorooj am 04 Feb 2021 20:36:51

Transcraft hat geschrieben:So, laut Karosseriebauer soll ich es lieber selber machen.
Er müsste wenn dann das komplette Segment oben austauschen wegen Reparaturgarantie und das wäre dann teuer. Er meinte auch, dass es nicht so schwer ist das einigermaßen zu machen. Mir mangelt es eigentlich nur am Schutzgasschweißgerät, dafür werde ich aber eine Lösung finden.


Boah... was für eine aussage... Hast du erfahrung mit schweissen?
Ich habe mal einen einwüchigen Kurs Karosserieschweissen an der IHK gemacht mit dem ergebnis dass ich doch lieber die finger davon lasse und jemanden bezahle der das kann :mrgreen:
Oder halt niete wenns geht.

Transcraft am 04 Feb 2021 21:31:14

goorooj hat geschrieben:Boah... was für eine aussage... Hast du erfahrung mit schweissen?
Ich habe mal einen einwüchigen Kurs Karosserieschweissen an der IHK gemacht mit dem ergebnis dass ich doch lieber die finger davon lasse und jemanden bezahle der das kann :mrgreen:
Oder halt niete wenns geht.


Ich hab 0 Erfahrung im Karosserieschweißen.
Aber ich meine, es muss ja nicht schön werden da oben. Ein paar Punkte setzen, den Rest mit einer Dichtmasse abdichten, so stelle ich mir das vor. Disclaimer, hab mich noch nicht in das Thema reingenerdet.
Evtl. ist es eine bessere Idee, die Vorarbeiten zu leisten, die Schweißpunkte bei irgend einer freien Werkstatt schnell setzen zu lassen und dann die Versiegelung selbst vorzunehmen.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich an die Stelle der rostigen Naht auch ein breites Dachfenster setzen könnte. Dann könnte ich den Ausschnitt für das Dachfenster bereits aussägen und käme danach links und rechts davon wunderbar unter den Rest von der rostigen Naht zum bearbeiten dran. Das später eingesetzte und fixierte Dachfenster wäre dann auch ein guter (zusätzlicher) Fixpunkt für die Nähte.

:ja: Hab mir das Dach-Problem nicht so schlimm vorgestellt, als ich das Fahrzeug gekauft habe :ja:

bert am 05 Feb 2021 07:41:20

Wenn dir die Optik nicht so wichtig ist kannst du ja alles vorbereiten und eine Fachwerkstatt punktet das Ganze zusammen. Ordentlich grundieren und abdichten ist ja nicht das große Problem.

Mir gefällt dein Vorhaben. Bin gerade bei der Planung mit dem selben Fahrzeug.
Fiat hat sicherlich einige Vorteile. Jedoch stört mich da der Frontantrieb.
Sämtliche Teile wie zum Beispiel Drehkonsolen und Insektengitter für die Schiebetüre sind auch für Fiat leichter erhältlich. Eine Tonne Zuladung sind wirklich nicht sehr viel.

Ich plane zwei Längsbetten übereinander.
Wenn die Kids nicht mitfahren wird das untere klappbar und es ist Platz für Fahrräder.

Wie breit ist der Transit hinten eigentlich im Bereich Fensterhöhe?

Lese hier weiter gespannt mit!

bert

Jagstcamp-Widdern am 05 Feb 2021 12:17:10

196 cm zwischen den auszenblechen und ein 140er querbett paszt zwischen die streben!
mein nachbar bearbeitet grade nen kasten...

alleswirdgut
hartmut

andwein am 05 Feb 2021 14:37:29

Transcraft hat geschrieben:.....Ich hab 0 Erfahrung im Karosserieschweißen.

Dann lass es!!!!! Dein Karaosseriebauer hat zwischen den Zeilen mehr gesagt, nämlich vergiss es, das macht dir keiner.
Übrigens: Es gibt sehr viele gute Bücher zum Selbstausbau, vergiss YT und irgendwelche gegoogelten Beiträge.
Und erstelle dir mal einen Plan der Arbeiten und der geschätzten Arbeitszeiten damit du dich nicht Stückchen für Stückchen mit neuen Realitäten und Anforderungen auseinandersetzen must. In 42 Beiträge wurden gefühlte 100 Themen (Karrosserieschaden, Schweißtechnik, Dämmung, Kühlschrank etc angesprochen, du bist auf dem besten Wege dich zu verzetteln!
weiterhin viel Spass, Gruß Andreas

bert am 07 Feb 2021 12:17:14

An Transcraft

Ich habe ja auch vor den L4H3 auszubauen.
Bin aber noch in der Planphase.
Es kommen auf jeden Fall zwei Längsbetten übereinander.
Das untere zum entfernen falls die Twins nicht dabei sind und da kommen dann Fahrräder rein.

Die Betten werden 2m lang und davor kommt das Bad mit ca. 100x70cm.
Es soll eine Trockentoilette aus dem Stauraum unter dem Bett ins Auto gezogen werden.
Das ganze mit Schwerlastauszügen. Der Platz muß reichen um die Toilette aufzunehmen.
Beim Duschen wird die dann nicht nass und es bleibt mehr Platz.
Eventuell gleich mit einem Tank unter dem Auto.

Leider finde ich die Abmessungen nicht von den Hecktüren zum Radkasten, dem Radkasten selbst und den verbleibenden Platz. Vielleicht kannst du mir helfen?

Bin schon auf deine weitere Planung gespannt.

bert

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