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Hallo zusammen, mein Name ist Tom und ich bin aktuell mit meiner Frau auf der Suche nach dem passenden Wohnmobil für unsere Familie (aktuell eine 2 1/2 jährige Tochter, ein zweites Kind ist in Planung). Wir haben etwas Camping und Outdoor Erfahrung, sind gerne in der Natur und benötigen keinen Luxus oder Schnickschnack. Unser Budget liegt bei 10-15 Tausend Euro. Gerne Alkoven, Rundsitzgruppe im Heck (Stockbetten auch denkbar). Ganz bescheuert sind wir nicht, aber eben auch keine Schrauber. Einsatz wäre erstmal Europa, wenn das Womo sich bewährt, gerne auch mal weiter. Nun meine - zugegebenermaßen etwas vereinfachten - Fragen: - bekommen wir für das Geld grundsätzlich ein vernünftiges Wohnmobil, das beim aktuellen Markt kein Fass ohne Boden ist? - wir wären einem H Kennzeichen nicht abgeneigt (wohnen in der Umweltzone und so bissel stehts ja auch für einen ordentlichen Zustand des Womos) und mögen den Charme der alten Wohnmobile. Lieber auf ein 30 Jahre altes Qualitäts-WoMo setzen (habe ein paar schöne Fiat Ducatos gesehen, bzw VW LT Karmann), oder doch besser ein 10 Jahre jüngeres Modell (dann vermutlich keine Umweltplakette, was aber auch kein Ausschlusskriterium sein muss), welches aber eventuell anfälliger ist, bzw im Ursprung nicht die gleiche Qualität verbaut hat? Oder sehe ich den Oldtimer da zu romantisch? Sind wie gesagt keine Schrauber :) - Wie stehts um Ersatzteile? Gerne dürft ihr mir auch was empfehlen. Wie gesagt, Alkoven und Hecksitzgruppe wären top, sind aber auch flexibel, wenns passt. Vielen Dank für Eure Hilfe! Schau dir mal einige in dieser Preislage an! Das ist wie Lotto, Glücktreffer sind leider sehr selten! Meistens wird Schrott angeboten. Bei einen Vollintergrierten, kann eine defekte Frontscheibe das wirtschaftliche Aus sein, da keine zu bekommen ist. Kauft euch lieber für das Geld einen vernünftigen Wohnwagen! Gruß Hans Dachte ich auch gerade, entscheidender ist aber Das sehe ich, wenn man keinen Bekannten hat, der das - sagen wir als Freundschaftsdienst macht - als Show-Stopper! Also entweder ihr fuchst euch da in das "Bastelthema" rein, oder es wird teuer. ;D >7,5t?! Ich denke, er wird vermutlich nur Klasse B <= 3,5t haben, oder? :gruebel: :ja: So ist es, Führerschein Klasse B. Danke schon mal für die schnellen Antworten! Gibts noch andere, etwas weniger desillusionierende Meinungen? :-) Der C1 kostet nicht die Welt. Aber so ein WoMo wie das hier verlangt einfach nach etwas handwerklichen Geschick, das hat nichts mit Desillusionierung zu tun, sondern mit Realität, aber ich wiederhole mich. :D Hallo, Ich denke wer sich ein sehr altes Wohnmobil kaufen möchte, sollte handwerklich soweit begabt sein, die Reparaturen teilweise selbst durchzuführen. Wer wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt muss und dort die hohen Preise zahlen muss, wird arm. Irgendwas geht immer kaputt und muss ersetzt werden, das ist einfach so. Die Idee mit dem Wohnwagen ist gar nicht schlecht. Die sind ja nunmal deutlich günstiger und ein passendes zugfahrzeug kann man dann als alltagsauto nutzen. Gruß Birgit Bei dem Budget wäre meine Empfehlung für eine junge Familie: Leeren Kastenwagen kaufen, Rest Ikea und Baumarkt und selbst ausbauen. Muss ja nicht gleich ein Profiausbau werden. Hallo Auch mir tut es leid, dass ich für Ernüchterung sorgen werde. Das Budget ist viel zu klein für das was Euch vorschwebt. Wenn Ihr mehr Glück wie Verstand habt verkauft eine alte Dame welche gerade Witwe wurde, das alte WoMo ihres Gatten, welcher dieses 30 Jahre wie ein Baby gehegt und gepflegt hatte. Alle anderen Fahrzeuge Ihrer Finanzplanung werden Moneypits sein. 20000 Euro kommen da mit viel Glück eher hin. Übrigens...gut gepflegte mit H Kennzeichen sind eher teuer, weil gesucht. Ich wünsche Euch viel Glück. Hallo, auch ich kann dir nur wenig Hoffnung machen, für das Geld musst du handwerkliches Geschick haben und pro Jahr mal mit 1500 bis 2000€ an Erhaltungsmaßnahmen rechnen. Um die Auswahl zu erhöhen denk mal darüber nach den C1 oder sogar den C1E zu machen, unser Sohn hat für den C1 ca. 350€ bezahlt. Ein Womo mit H-Kennzeichen ist entweder teuer oder eine Ruine, haben wir gerade erst durch bei der Suche nach einem Womo für unseren Sohn. Schau mal bei den Busfreaks, da gibt es viele Infos zum Thema alte Womos. Mit viel Glück, langer Suche und vielen Kilometern quer durch Deutschland kann man auch noch etwas Passendes finden. Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen (ich dachte erst "man" ist hier mittlerweile vielleicht etwas genervt von allen den "neuen WoMo-Interessenten" :) Ein wenig handwerkliches Geschick habe ich schon, traue mir durchaus zu gewisse Arbeiten am WoMo (z.B. Dichtungen tauschen etc.) durchzuführen und mich reinzufuchsen, beim Motor hörts dann allerdings auf. Ich habe zwar auch einen Freund, der früher schon mit seinem Vater Oldtimer restauriert hat, aber den kann und möchte ich auch nicht ständig beanspruchen. Wahrscheinlich ist es dann wirklich nicht das Richtige. Schade, falsche Zeit, zu kleines Budget. Ich dachte mit 15.000 Euro kann man etwas halbwegs vernünftiges finden. Ein Wohnwagen kommt nicht in Frage, aber die Option Selbstausbau gab es schon mal und ich werde mich dahingehend nochmal schlau machen. Nochmals vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und die angenehme Umgangsform hier im Forum. Es ist nicht Hoffnungslos, man braucht nur viel Zeit, Wie haben einen MB James Cook in einem super Zustand gefunden, unter 20k€. Ohne Rost und innen wie neu. Hallo Tom, da wünsche ich dir viel Glück bei der Suche. Hinterfrage ganz genau, warum der Verkäufer es los werden will. Von seinem Liebling trennt man sich nicht einfach so. Große Chancen hast Du auch wenn Du Personen im Umfeld des Verkäufers kennst , die Dir sagen wie der Vorbesitzer "drauf" ist. Viel Erfolg Gruß Andi
Ersatzteile für den Aufbau, wenn sie nicht gerade Standardteile sind, die in vielen Womos auch später noch verbaut werden, sind praktisch nicht zu bekommen. Motor/Fahrzeugersatzteile wird auch schon schwierig. Ich hatte einen 1992 Ducato (Bürstner). Schon etwa 2005 waren z.B. Rücklichter nur noch mit sehr viel Glück zu finden. Der Turbo einige Jahre später hat längeres Suchen der Werkstatt bedurft. Da gibt es wohl nur noch aufgearbeitete Teile. Ölpumpe auch eine Woche. Damals stand ein 10 Jahre älteres Womo bei der Werkstatt, wo sie wohl noch viel mehr Probleme hatten Teile zu bekommen. D.h. es geht meistens, aber nur mit viel Zeit und evt. etwas mehr Geld. Außerdem sollte dir nichts unterwegs passieren, sei es Panne oder Unfall. Wenn der Wert zu niedrig ist, bekommst du auch keinen Rücktransport oder Reparatur mehr gezahlt von ADAC oder Versicherung (falls du eine hast). Die Basis Fiat ist bei fast allen erschwinglichen Womos die gleiche ob teuer oder billig. Wowa Reisen ist etwas anderes. Aber wenn das Budget eng ist und das Zugfahrzeug paßt, kommt man damit viel günstiger (auch laufende Kosten) und problemfreier weg. Wenn es gar nicht das richtige ist, sollte man (derzeit) auch kaum Verlust bei einem Verkauf machen. RK
Das Problem ist, das Du keinerlei Erfahrung hast. Und ein Schnäppchen garnicht erkennst. Der 570er Clou von Niesmann und Bischoff ist so eines. Und zwar mit Wertzuwachs. Mal ganz davon ab, dass das Budget etwas knapp ist mit 15K... Ich würde mit Familie (Kind + Zuwachs geplant) keinen Grundriss mit Hecksitzgruppe empfehlen, das allabendliche und -morgendliche Umbauen nervt kolossal. Für Kinder ist ein Alkoven mit Stockbetten hinten oder großem Heckbett deutlich praktikabler. Wir haben Stockbetten, weil unsere drei in einem gemeinsamen Heckbett nicht zum Schlafen kommen würden :-) und der Grosse (inzwischen 13) ist auch ganz froh, wenn er mal seine eigene Ecke hat. bis denn, Uwe
Dies halte ich für den besten Weg. Wenn deine Ansprüche hinsichtlich perfekte Optik nicht zu hoch sind, dann ist so ein Bus-Ausbau auch kein Hexenwerk. Vor allem kannst Du damit beginnen den Grundausbau herzustellen und dann je nach Lust und Laune immer wieder etwas erweitern und verbessern. Mit dieser Methode kannst Du ein zuverlässiges und über viele Jahre funktionierendes Wohnmobil bekommen, ohne gleich ein Vermögen zu investieren oder Geld in einen Schrotthaufen zu verbrennen. Ich ärgere mich heute noch darüber, dass ich jungen Jahren dies nicht gemacht hatte und mit Wohnwagen unterwegs war. Vieles was vor 25 Jahren mit einem ausgebauten Kasten oder Wohnmobil noch möglich war geht heute nicht mehr. Damit meine ich die Freiheit mit einem Wohnmobil. Mach was daraus, solange es noch halbwegs geht. Gruß Thomas Ich kann mich den vorherigen Ausführungen nur anschließen. Ein Wohnmobil in der Preisklasse ist fast immer nur Schrott. Neben mechanischen Schäden am Fahrzeug gibt es Rost oft auch am Rahmen. Der Aufbau ist häufig im Holzboden und/oder den Wänden (Holzlatten mit Styropur und Alublechverkleidung) durchgefault. Zur Reparatur eines solchen Schaden müssen alle Möbel und sonstige Einbauten raus. Das ist dann entweder ein wirtschaftlicher Totalschaden oder falls man es selbst machen kann, ein lange andauerndes Projekt. Ausgebaute Kastenwagen in der Preisklasse haben fast immer schwere Rostschäden, zu deren Reparatur dann auch alle Einbauten raus müssen. Der Vorschlag, einen gebrauchten nicht so alten Transporter zu kaufen und dann selbst auszubauen, scheint auch mir die beste Variante zu sein. Das setzt aber ebenfalls handwerkliches Geschick und Zeit voraus, insbes. wenn Gaskocher, Gasheizung, Bad/WC und Elektroinstallation eingebaut werden sollen. Man kann das natürlich auch weg lassen und das Brettern ein Bett bauen, eine Matratze darauf legen und irgendeinen alten Küchenunterschrank einbauen. Von einem gebrauchten Ford Transit des Vormodells würde ich wegen vieler Motorschäden (siehe im Forum) Abstand nehmen. Viele Transporter mit Euro 5 und auch Euro 6 Diesel sind vom Dieselabgasskandal betroffen, z.B. Fiat Ducato, Mercedes Sprinter.
Nein, natürlich nicht. Ich meine, die bekannten Plattformen hast du vermutlich doch bereits mit negativem Ergebnis durchforstet. Wo genau sollten sich denn jenseits dieser Preisbildung Angebote finden ? Das natürlich jeden Tag ein Dummer aufsteht, dieser auch Verkäufer sein kann, und sein Fahrzeug weit unter Marktpreis verkauft, ist natürlich immer eine Möglichkeit. Aber so wirklich verstehe ich die Motivation für solch offensichtliche Fragen nicht. Ich hatte ein Concorde von 1989 ( peugeot J5/Ducato Basis ) gekauft das hinten total vergammelt war... für 3000 Euro. Doppelbett im Alkoven und hinten 2 Stockbetten. Quasi das ganze Heck abgerissen bis zur Mitte ( Dach hab ich gelassen ), Holzrahmen hinten neu gemacht und in den alten verzapft, neue sandwichplatten gemacht ( Sperrholz, Styropor, Alublech ), Neuer Boden. Nach dem Zusammenbau sah es zwar etwas eckiger aus als das original, hat aber über Jahre wunderbar gehalten und war echt ein geniales Reisefahrzeug. Allerdings kamen halt ab und zu so sachen wie Getriebe, Kupplung.... wenn du so einen alten Ducato hast muss der permanent 3,1 tonnen mit nur 72 PS schleppen, das geht ganz schön auf den Antrieb. Kannst du machen wenn du viel Zeit, aber kein Geld hast. Oder einfach stur bist, wie ich damals. Du musst echt schauen, wenn du so ein altes Mobil kaufst, wie die Wände, Boden, Dach beinander sind. Und du brauchst defintiv Holzbearbeitungs-Know How. Ich würde es nicht nochmal machen, war verdammt viel Arbeit. Das Problem bei alten Wohnmobilen ist, dass du diese Schäden meist nicht sofort siehst wenn du nicht weisst wo du hinschauen musst. Ich hab das wissentlich gekauft, aber du kannst ohne erfahrung auch das dreifache ausgeben und dann genauso viel arbeit haben. Einen Kastenwagen kannst du ausbauen, aber denk dran dass die günstigen meistens nur 3 sitze haben... Mit einem Kind könnte das locker vorne im Fahrerhaus quer schlafen, mit 2. Kind bist du angeschmiert. Hier mein letztes Projekt, hat jetzt komplett ( Fahrzeug+Reparaturen+Ausbau ) vielleicht so 4.500-5000 gekostet. --> Link Wenn du jetzt einen langen kastenwagen in der grösse mit einer zweiten sitzbank hinten findest, kannst du bei der höhe locker hinten die betten doppelstöckig machen. oder die Sitzecke vorn so bauen dass du sie zum bett umbauen kannst. Was du nicht kannst, ist einen sitz einbauen wo keiner war und das vom TÜV abgenommen bekommen, das funktioniert nur theoretisch. Mit deinem Budget kannst du schon was machen was ein weilchen hält. Ein Freund hat eine alte lange Mercedesambulanz umgebaut, mit H-Kennteichen, die hat auch eine 2. Sitzgruppe hinterm Fahrer aber unterschätz das Gewicht von den Dingern nicht, der hat 4 Tonnen. Wenn du den ablastest auf 3.5 hast du nicht viel Zuladung und musst verdammt beim Gewicht aufpassen beim Ausbau. Es ist nicht unmöglich, er hat das so gebaut dass auch noch seine Harley reinpasst wenn er das bett auf die Hälfte einklappt ( und die ist nicht leicht ), aber du musst halt aufpassen. Mittelalte Transporter mit gelber Plakette wie meinen kriegst du sehr günstig. Wenn du damit nicht in die Stadt musst, bist du damit auch gut bedient. Also ich denke, auch in dieser Zeit sollte etwas zu finden sein für um die 15.000 €. Rundsitzgruppe dürfte schwierig sein, weil doch nicht so häufig, grüne Plakette wird wohl auch nichts, aber es gibt z.B. solide Fahrzeuge mit Stockbetten, die, wenn gepflegt, auch noch einige Jahre gut ihren Dienst verrichten sollten. Ich denke z.B. an Concorde Alkoven ab Baujahr 1995, für den Preis vielleicht auch noch 1996 oder mit Glück 1997. Wobei, Bj. 1995 hat es da nicht mehr so lange bis zum H-Kennzeichen, wie unserer z.B., den wir jetzt seit 15 Jahren haben. Aufbau solide, ab 07/1995 größtenteils holzfrei, kein Styropor als Dämmung, so dass das Risiko größerer Wasserschäden gering ist. Führerschein für über 3,5 t sollte auf jeden Fall vorhanden sein, gerade mit mehr als 2 Personen, grundsätzlich fangen die bei einem zGG von 3,85 t an, es gibt auch ein paar, die auf 3,5 t abgelastet sind, aber mit Zuladung ist dann vorbei. Sehr gut isoliert, beheizter Doppelboden, absolut winterfest, ca. 200 l Frisch- und Abwasser. Die Modelle mit der Bezeichnung ST haben Stockbetten, z.B. der 620 und der 720 ST. Basis meist Ducato mit 2,5 l TDi. Unserer (620 XS, eher seltene Ausführung) ist, wie gesagt, Bj. 1995, hat zur Zeit knapp unter 180.000 Km gelaufen, davon habe ich 90.000 Km gefahren, ohne irgendeinen Ausfall. Rost ist kein Thema, obwohl er immer draußen steht. Einmal wurde der durchgerostete vordere Querträger getauscht, keine große Sache, war selbst in einer freien Werkstatt keine teure Sache. Und einmal der Einstieg auf der Beifahrerseite geschweißt (vor 2 Jahren) und lackiert, auch das war nichts Großes, ansonsten kein weiterer Rost vorhanden. Sowas kann man schon für um die 15.000 € auch in gepflegtem guten Zustand finden, muss aber auch ne Weile suchen. Unseren werden wir noch so ca. 9 Jahre (bis zur Rente, dann kommt was Neues/Anderes) fahren, sofern alle Technik mitspielt, aber da bin ich optimistisch, denn ich kenne das Fahrzeug nun lange genug, weiß, was alles im Laufe der Zeit mal gemacht wurde (Boiler/Heizung, die genannten Arbeiten an der Basis, Gasanlage usw.) Er ist also laufend mit recht geringem Einsatz auf einem guten Niveau erhalten worden. Sowas kann man gut kaufen, aber unserer wird nicht verkauft. :D Hallo, nur mal am Rand bemerkt. Wenn man schon Probleme hat den Kaufpreis für ein einigermaßen gutes Fahrzeug aufzubringen, wie will man dann den Unterhalt finanzieren? Betriebskosten: Steuer, Versicherung, Reparaturen, HU, SP/CP Gebühren, Kraftstoff usw. Da kommen schnell mal 2000 bis 5000€ zusammen. Für einen Oldtimer kann es auch noch mehr sein, ein Freund von uns hat einen MB508 und ich einen Unimog, ich kann mal ein paar Rechnungen für Teile posten.
Woher willst Du wissen was er kann oder was er möchte? Manche hier machen für ihren Phönix einen Berg an Schulden und spielen nach außen den großen Maxe. Andere machen keine Schulden und kaufen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Dann gibt es noch die Fraktion die könnte aber nicht dazu bereit ist hoffnungslos überzogene Preise eines Phönix & Co. hinzulegen. Zuletzt verbleiben welche die noch nie hinterfragt hatten ob die Preise der s.g. Premiumhersteller noch logisch gerechtfertigt werden können. Manche von den Premiumspezialisten haben seit der Einführung des € ihre Preise mehr als verdreifacht, die Auf-/Ausbautechnik - super Beispiel ist z.B. Bimobil - ist jedoch auf dem Stand von 1995 geblieben. Dem TE-Ersteller möchte ich empfehlen sich seine Pläne hier nicht versauen zu lassen. Viele von uns haben mal klein angefangen.
Frage: Ich suche einen gebrauchten fernseher, möglichst günstig. Antwort: Wenn du schon Probleme hast einen neuen Fernseher zu kaufen, wie willst du dann den Strom und netflix zahlen? Finde ich jetzt ein bisschen prätentiös. Ich fahre seit über 10 Jahren Wohnmobile, jetzt mein drittes, keins jünger als 20 Jahre und keins davon hat mich über 10.000 gekostet. Ich würde die Gesamtkosten, ohne Betrieb, mit Kauf, Ausbau und Reparaturen über all die Zeit mal auf 30.000 schätzen, davon sind 15.000 bei den Verkäufen der beiden Vorgänger wieder zurückgekommen. Die sahen beim Verkauf immer deutlich besser aus als beim Kauf und waren auch technisch besser beinander, war halt Arbeit. Das heisst, grob 1500 Euro im Jahr hat mich bis jetzt ein Womo gekostet, im Stand. Dazu kommt dann ganzjährig Versicherung ( weil kein standplatz ). Versicherung ist billiger als bei einem norrmalen Zweitwagen, Steuer ging so. Gefahren bin ich vielleicht so um die 50.000 Kilometer, das sind dann bei ~10 Liter Diesel ~5500 Euro Sprit. ich bin autark und habe nie Campingplätze benötigt, war ab und zu mal der Bequemlichkeit halber trotzdem drauf. Habe in all der Zeit nie Hotels benötigt. Das heisst, ich habe jetzt über all die Zeit mit etwa 3000 Euro im Jahr Urlaub gemacht, immer wenns ging übers Wochenende weggefahren... das kriegst du auch bei Malle-Pauschalreisen so nicht günstiger. Ich glaube gerne, dass Hobbyheimwerker mit dem passende Werkzeug, Zeit und Kenntnis der Materie sowohl einen oltimer günstig unterhalten und auch einen kaputten Wagen günstig herrichten können. Ob dieses Wissen beim themenstarter vorhanden ist, weiß ich nicht. Wer schon einen simplen Ölwechsel in der Werkstatt machen lassen muss, der wird wohl an so einem Vorhaben scheitern. Was er sich zutraut und ob er die Arbeit und Zeit investieren möchte, muss jeder selber wissen. Gruß Birgit
Doch geht locker, zwar nicht Malle aber Gardasee --> Link Naja, der Womo Unterhalt ist, wenn wenig selbst gemacht werden kann schon recht teuer. Zum „Können“ gehört auch noch die Zeit, der Platz und das entsprechende Werkzeug. Ich habe Freunde, Kaufleute mit wenig handwerklicher Begabung, da sind selbst bei relativ neuen Womos schnell mal 5000€/a weg. Hier mal Alde Flüssigkeit tauschen, da ein Kühli der spinnt, Wasserpumpe defekt, neue Batterien, Bremsen, Ölwechsel...... Ich bin handwerklich sehr begabt, berufsbedingt, ans Basisfahrzeug gehe ich aber z.B. nicht ran, beim Aufbau kenne ich meine Grenzen auch. Hier hilft meist Vitamin B oder halt die Brieftasche. Hallo, erwähnenswert ist auch noch ein (Unter)stellplatz, den man benötigt um zu warten und zu reparieren. Das Niesmann & Bischhoff halte ich der Anzeige nach auch für ein gutes Einsteigermodell, welches ich mir angucken würde. Gruß Dieter
Sehr detailliert beschrieben ... aber nichts über Dichtigkeit?! Einige Bilder hinterlassen einen etwas verdächtigen Eindruck ... Spuren in den oberen Ecken gehören nicht zwingend zu "Gebrauchsspuren" ... :wink:
ja, zum einen das, dazuhin sieht die Seitenwand an der Fahrerseite auch nicht so aus wie bei anderen Modellen dieser Bauart ;) Dazu die Farbabweichungen... Ich würd' mal vermuten, da war mal ein kapitaler Schaden. Ich habe zwei N+B im Bekanntenkreis. Sind keine gravierenden Dichtigkeitsprobleme bekannt. Natürlich muss alles individuell geprüft werden. Die Alusandwich Bauweise ist nach wie vor State of Art
Ich habe meinen Kastenwagen komplett in der pampa ausgebaut. alle werkzeuge akku oder am solar-wechselrichter. etagenwohnung halt... das geht schon, man ist halt wetterabhängig. Ich habe auch eine montageliege mit der ich unters auto rollen kann. Brauchte einen Platz nur bei einem bekannten um die solarzellen zu montieren... vor allem seine Leiter. Das Womo steht auch an der Strasse. Jetzt im Winter parke ich es ab und zu um damit der schneeräumer keine zu grossen wälle drum rum aufschüttet, da ist der auch nicht glücklich. Ist halt ganzjährig angemeldet,es gibt im Münchner Grossraum null stellplätze... alle scheunen zugeparkt.... aber das hat auch vorteile wenn ich mal grössere sachen transportieren will... Meine Bassanlage oder die Gitarrencabs ( ich bin Musiker ) gehen definitiv nicht in einen jaguar, der ist nicht gepäckkompatibel, aber ich habe beim ausbau vom Womo hinten unterm bett massig platz gelassen für speaker, instrumente etc. Jetzt bei corona ist es allerdings etwas überflüssig. Du könntest auch drüber nachdenken dir einen italienischen zu importieren. Musst halt auf dem Laster nach D transportieren lassen weil die deutschen kurzzeitkennzeichen in italien nicht gelten, du in italien keine bekommst und du den in D erst zum tüv bringen musst bevor du reguläre bekommst. Import selber ist stressfrei. Beim kauf gelten natürlich dieselben vorsichtsmassnahmen wie in D. --> Link Alkoven +1 Bett hinten + klappbare Sitzecke BJ 2000, 60.000km, 12.500 oder eine laika mit 66.000 km --> Link
Das schon, aber eine offensichtlich zusammengestückelte Seitenwand wie beim Angebot ist es nicht, und war's auch noch nie ;)
Hinfahren, anschauen und Erfahrungen sammeln. Man kauft den Verkäufer mit. Das an so einem Teil Reparaturbedarf herrscht ist unstrittig. Die Frage ist wie viel und wie teuer. Also weg vom Computer, ein zweites Paar Augen mit nehmen und eine Besichtigungstour planen. Klappt es beim ersten Mal nicht, dann hat man beim zweiten Mal schon was gesehen. Gruß Dieter Zu dem Ni-Bi, --> Link da könnte man nach Ringanker googeln gehen und nach Alufrass und dann noch mal ganz, ganz genau hinschauen und zum Clou, --> Link da sieht man doch schon auf den Bildern das der Wasser drin haben könnte und vermutlich auch hat. Grad das eine mit den wellen und Falten über dem Fenster
Import aus dem (EU-)Ausland geht aber nur stressfrei bei Modellen mit CoC (italienisch oder französisch: CdC - Certificato di Conformita/Certificat de conformité). Das wurde ab 1996 Pflicht, bei Wohnmobilen kann man aber erst ab ca. 1998 sicher davon ausgehen dass alle eins haben. Ältere Mobile wurden nach den jeweiligen nationalen Bestimmungen zugelassen, und dafür braucht man dann hier beim TÜV eine Vollabnahme und weil sich die Bestimmungen im Detail unterscheiden kann es richtig teure Probleme geben. Beispiel: In Frankreich brauchten Wohnmobile noch bis 2008 keine Gurte auf eingetragenen Sitzplätzen ausser den beiden vorderen Sitzen, und viele hatten auch keine. Ohne CoC bekommt so ein Fahrzeug in Deutschland dann ohne teure Nachrüstung von Sicherheitsgurten eine Zulassung mit mit nur zwei Sitzplätzen.
Genau ... und wenn man - wie bei diesen beiden N&B Fahrzeugen - schon auf den Bildern erkennen kann, dass sie versifft sind, dann kann man sich die Auslagen für die Besichtigungstour sparen ... und das Geld auf das Budget für das definitive Fahrzeug drauf legen ... :ja: Vielen Dank für all die Antworten und Anregungen. Mir ist das mit den WoMos etwas zu heiß, vermutlich läufts auf einen Ausbau eines Kastenwagens hinaus. Scheint mir das sinnvollste. Bei sehr alten Modellen hättest du zusätzlich das Problem, dass du eventuell keine Kindersitze befestigen kannst, weil es keine Dreipunktgurte gab. Wir haben damals (vor 10 Jahren) auch ein günstiges Wohnmobil gesucht, allerdings mit 3 kleinen Kindern. Wir hätten gerne einen Clou gekauft, allerdings waren die besichtigten Fahrzeuge in einem schlimmen Zustand, das haben wir dann doch lieber gelassen. Das Problem war, wie oben schon erwähnt, auch immer die Befestigung der Kindersitze. Hinterher hatten wir einen Hymer Alkoven für 8300 Euro, mit Sitzgruppe zum Umbauen. Es war ein einziger Kompromiss, da es nur einen Dreipunktgurt und zwei Beckengurte gab, so dass wir passende Kindersitze anschaffen mussten, die auch für Beckengurt zugelassen sind (die gab es damals schon nur noch gebraucht). Und das Umbauen war nervig und das Schlafen sehr unbequem! Das Ende vom Lied: Eine Fahrt nach Schweden, dann Motor- und Bremsenschaden. Von privat gekauft, daher sind wir auf dem Schaden sitzengeblieben und haben 8 Jahre gespart, bis wir uns wieder ein Wohnmobil leisten konnten. Heute würde ich in unserer damaligen Situation immer zum Wohnwagen greifen, da das Herumreisen damals in Schweden mit drei Kleinkindern tierisch an den Nerven gezehrt hat. Danach war ich urlaubsreif! Ein Kastenwagen war für uns damals kaum machbar, weil wir schon drei Kinder hatten. Aber wenn du dir den Ausbau zutraust, dann wünsche ich dir viel Erfolg damit! |
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