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Helmut baut einen LiFePo4 200 Ah Akku - keine Bauanleitung 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10


jara04 am 24 Aug 2021 18:10:03

Hallo.

Ich habe das Ladegerät mal aufgeschraubt. Da lacht mich dieses zerbrochene Teil an.


Kann dies einen Einfluss auf die Funktionsweise des Gerätes haben?

Ich habe probehalber eine Autobirne angeschlossen, die leuchtet. Werde heute Abend noch probieren, ob ich so die 3.5V eingestellt bekomme.

Gruss Markus

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jara04 am 24 Aug 2021 18:22:00


Stocki333 am 24 Aug 2021 19:57:44

Hallo Markus
Schaut ja schon mal gut aus. Zumindest von der Spannungseinstellung. Die Diffeerenz zum MM ist vermutlich auch dem Spannungsabfall geschuldet. +Ungenauigkeit des NT.
Aber wenn du das so an den Accu anschließt müßte das so passen. Eventuell micht gerade in der Nacht wenn unbeaufsichtigt.
Schliess dan Accu mal an. Ampere aber nicht voll aufgedreht. Max 9 A.
Wenn der auf 3.5 Volt ist und der Ladestrom geht zurück. Dann bist du schon in der Nähe der Volladung. Immer in kkleinen Schritten die Spannung erhöhen.Bis 3,65 Volt anliegen. der Strom sollte unter 1 A sein.
Franz

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basste315 am 29 Sep 2021 15:52:38

basste315 hat geschrieben:Zwischenbericht über 1:1 Tausch mit Original Hymer-Technik: SL 514 Gold Edition 2007 auf Fiat 130PS

Hauptsächliche "Ladequelle" 200WP Solar, Laderegler LRS 1214.

Den EBL-Netzlader (Bleieinstellung LSSP 14,3V/13,8V/1 Std.) habe ich deaktiviert und nutze ihn nur gelegentlich vor Reiseantritt zum Voll-Laden.
Helmut

Wenn ich nur über Solar (oder LIMA/Trennrelais bei Motorfahrt) lade, ist der AKKU bei 14,1 V voll und gut ausbalanciert. In Ruhe ergibt sich dann die AKKU-Ruhespannung von 13,4 V. Dies war mein ursprünglicher Ansatz mit deaktiviertem Netzlader.

Ich stand zuletzt einige Tage am CP (Landstrom war im ACSI-Preis inclusive) und habe den Netzlader aktiviert, weil der Akku eine Nachladung vertragen hat.

Über den Netzlader des Schaudt EBL 101 sind anfangs ca. 16-17 A geflossen, der Ladestrom ging bei LSSP 14,3 V auf 0 A zurück.
Mit der Einstellung für Bleibatterien hielt diese Spannung für ca. 2 Stunden und ging dann langsam auf die Erhaltungsspannung von 13,8V zurück. Diese Spannung wurde solange gehalten, bis eine größere Entnahme (2 Nespresso und Milchschäumer) erfolgte. Dann begann wieder ein neuer Ladezyklus. Ein neuer Ladezyklus würde auch durch kurze Stromwegnahme provoziert werden. Da der Akku natürlich gleich wieder voll war, ist nach 2 Stunden wieder 13,8 V Erhaltungsspannung dauerhaft angelegen.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich nicht den Netzlader bedenkenlos auch längere Zeit angeschlossen lassen sollte. Die 13,8 V Erhaltungsspannung des Netzladers werden bei Sonnenschein durch den Solareintrag auf bis zu 14,1V erhöht. Über Nacht fällt die Spannung dann wieder auf die 13,8 V des Netzladers ab (statt AKKU-Ruhespannung von 13,4 V ohne Netzlader).


Was sagen die Fachleute?
Werden die Zellen durch die nur 0,4 V höhere Spannung "gestresst" und ist mit einer nennenswerten Verringerung der Zyklen zu rechnen - oder egal :?:

Helmut

Stocki333 am 29 Sep 2021 20:50:59

basste315 hat geschrieben:Was sagen die Fachleute?
Werden die Zellen durch die nur 0,4 V höhere Spannung "gestresst" und ist mit einer nennenswerten Verringerung der Zyklen zu rechnen - oder egal :?:

Denke mal laut. Wirst nmmer erleben. Also ist es egal.
So meine Meinung. Und bei dir ist das ja kein Dauerzustand.
Gruß Franz

basste315 am 10 Nov 2021 13:28:22

basste315 hat geschrieben:Wenn ich nur über Solar (oder LIMA/Trennrelais bei Motorfahrt) lade, ist der AKKU bei 14,1 V voll und gut ausbalanciert. In Ruhe ergibt sich dann die AKKU-Ruhespannung von 13,4 V. Dies war mein ursprünglicher Ansatz mit deaktiviertem Netzlader.
Helmut


Original-Hymer Ladetechnik

Hymer BSL 514 Gold Edition aus 2007 auf Fiat 130 PS, Lichtmaschine Bosch 124525020 mit 130 A, kein Booster.
Solar 200WP über Schaudt LRS 1214 (14,14V LSSP) ist der Hauptlader (kein/kaum Winterbetrieb).
Der Netzlader des Schaudt EBL101 wird nur gelegentlich vor Reiseantritt aktiviert (Blei-Säure Programm, 14,3 V für 1 Stunde, dann 13,8 V Erhaltung).
Falls die Zelldrift größer wäre (bisher nie eingetreten) könnte die Blei-GEL Einstellung mit 8 Stunden auf 14,3 V von Vorteil sein.

Wie verhält sich der AKKU, wenn nur die Solaranlage (200 WP mit Schaudt LRS 1214) angeschlossen ist. :?:

Das Fahrzeug steht vor dem Haus, die Verbraucher sind abgeschaltet, der Ruheverbrauch von ca. 0,2 A wird nicht von der App erfasst.
Der Netzlader ist deaktiviert, Solar angeschlossen, die Spannung steigt bei Sonnenschein täglich auf 14,14 V und sinkt über Nacht auf 13,4 V.
7.11./9:55
in der App keine Anzeige Laden/Entladen; Akkuspannung 13,83 V Delta 0,006 V - die in der Nacht auf 13,4 V abgesunkene Spannung steigt aufgrund der ersten Sonnenstrahlen leicht an, keine Ladeanzeige in der App aufgrund des geringen Stromes

Wie verhält sich der AKKU, bei "Solar aus" (Sicherungen zwischen Platten und dem Regler gezogen) :?:

7.11./12:05
Ca. 2 Stunden nach Solar aus / keine Lader an, Akkuspannung 13,69 V, Delta 0,004 V
7.11./16:00
Ca. 6 Stunden ohne Ladung, Akkuspannung 13,55 V, Delta 0,003 V
7.11./23:23
Ca. 14 Stunden ohne Ladung, Akkuspannung 13,40 V, Delta 0,002 V
8.11./10:30
Ca. 25 Stunden ohne Ladung, Akkuspannung 13,31 V, Delta 0,002 V
Vermutlich geringer Ruhe-Verbrauch unter 0,2 A, der vom BMS nicht erkannt wird

Wie verhält sich der AKKU, bei Solar aus nach Motorstart bei 7 Grad Außen- und Akkutemperatur :?:

8.11./12:03
Lima über Trennrelais des EBL (50A abgesichert) bringt max. 14,33 A und bringt den AKKU nach ca. 20 Minuten Fahrt auf 14,28 V
8.11./12:23
2 Minuten nach Motorstopp, Akkuspannung 14,14 V, Delta 0,005V

Wie verhält sich der AKKU, bei Hochstrombelastung mit WR :?:

8.11./12:30
Nespresso über WR an, Entladen 101,02 A, Akkuspannung 12,81 V, Delta 0,021V
8.11./12:33
Nach Nespresso, nur WR im Leerlauf an, Entladen 1,62 A, Akkuspannung 13,15 V, Delta 0,002V
8.11./12:34
Nach Nespresso, nur WR im Leerlauf an, Entladen 1,44 A, Akkuspannung 13,22 V, Delta 0,002V
8.11./12:38
1000 W Heizlüfter über WR an, Entladen 79,51 A, Akkuspannung 12,72 V, Delta 0,012V
8.11./12:57
1000 W Heizlüfter durchgehend 20 min über WR an, Entladen 77,60 A, Akkuspannung 12,76 V, Delta 0,008V , dann Heizlüfter aus
8.11./13:55
1 Stunde später ohne Verbraucher und ohne Nachladung, Akkuspannung 13,30 V, Delta 0,002V

Ich denke, der AKKU funktioniert und die Ladetechnik passt. Der Solarlader (14,14 V) oder der gelegentlich angeschlossene Netzlader des EBL (14,33 V) schaffen problemlos das Balancen (>3400mVZellspannung, Delta 15 mV), es ist aber selten notwendig.


Helmut

andwein am 10 Nov 2021 14:46:28

basste315 hat geschrieben:1.der Ruheverbrauch von ca. 0,2 A wird nicht von der App erfasst.
2. Wie verhält sich der AKKU, bei "Solar aus" (Sicherungen zwischen Platten und dem Regler gezogen)
Helmut

In meinen Augen sollte man wenn man drift, Balancing oder ähnliche Dinge mal betrachten möchte
zu 1. Den Ruhestrom unterdrücken, geht meist nur durch Batt abklemmen
zu 2. Entweder die Sicherung/Leitung Ausgang Regler unterbrechen. Der Solarregler bezieht seinen Betriebs/Ruhestrom aus der Batterie nicht aus dem Panel.
Messungen an Batterie sind so gut wie wertlos, wenn noch Ladung/Entladungen erfolgen.
Nur so als Tipp, Gruß Andreas

basste315 am 10 Nov 2021 16:58:48

andwein hat geschrieben:In meinen Augen sollte man wenn man drift, Balancing oder ähnliche Dinge mal betrachten möchte .......
Andreas

Hallo Andreas, wie willst du "diese oder ähnliche Dinge" betrachten, wenn du die Batterie abklemmst?

Aber du hast natürlich recht, um den vom BMS nicht erfassten Ruhestrom von ca. 0,2 A zu vermeiden (verursacht vermutlich durch das DT201-Anzeigeinstrument und den Solarlader) werde ich im Winter bei Stilllegung des Fahrzeuges die Batterie abklemmen, dann ist wirklich Ruhe.

Der Zweck der Übung war aber:

a) Ich wollte darstellen, wie sich der AKKU verhält, wenn das Womo tagelang vor dem Haus steht und nur die Solaranlage in Betrieb ist --> 13,4 - 14,14 V)
b) Weiters wie es aussieht, wenn ich die Solaranlage ausschalte (oder das Womo unter der Plane steht) --> weniger als 13.4 V wegen Ruheverbrauch und laufend geringfügig fallend, bei 5 Ah Verbrauch am Tag wäre auch der 200 AH Akku ohne Nachladung nach 40 Tagen leer :roll:
c) Nachdem praktisch alle Lader ausgestellt waren und ich in die Werkstatt musste, habe ich beobachten können, wie sich die LIMA alleine (über das Trennrelais des EBL bei 6 Grad Aussentemperatur) verhält.

Die sich ergebenden Spannungen und die jeweilige Zelldrift habe ich nur zur Information bezüglich der Auswirkungen von Laden/Entladen notiert.

Zusammengefasst (auch mit früheren Beiträgen) konnte ich wohl darstellen, dass mein Akku mit meinem Fahrzeug und meinem Nutzerprofil mit Original-Ladetechnik auskommt.

Ein 1:1 Tausch ohne Booster, Idealdiode und neue Ladegeräte war (bisher) problemlios möglich. Dafür wollte ich auch Mut machen, nachrüsten kann man ja immer noch, zB. spekuliere ich immer noch, einen MPPT-Solarregler mit Li-Programm nachzurüsten.

Vorläufig gilt - never change a running system.

Helmut

Stocki333 am 11 Nov 2021 10:22:11

Hallo Helmut
Deinen Bericht über die Verschiedenen Spannungen deiner Ladequellen und Differenzen des Accus finde ich excellent.
Ist mir an Gutn wert.
Und das würde ich in einem eigenen Tröt schreiben.
Ich finde das ist ein Anhaltspunkt für andere, die sich damit befassen. Man kann das ja sehr wohl auf andere Fzg umlegen.
Franz

basste315 am 24 Nov 2021 22:05:16

Andreas (andwein)-Vorschlag aufgegriffen :lol:
Ich habe dies an anderer Stelle im Forum gepostet --> Link , möchte es aber der Vollständigkeit halber auch bei meinem Selbstbau-Projekt ergänzen.

Im Winterschlaf benötigt mein AKKU (bisher) kein Balancing und sogar der eingeschaltete Bluetooth-Sensor macht sich (bisher) betreffend Stromverbrauch nicht bemerkbar.

Ich teste derzeit, ob der AKKU im Winterschlaf Energie "abbaut". Ich habe Bluetooth eingeschaltet aber den Lade und Entladeport per App abgeschaltet. Und der Wechselrichter bleibt dran!
Und ich lese täglich die Daten per App aus und messe zusätzlich 1x wöchentlich die Spannung mit dem Multimeter direkt an den AKKU-Polen.

Der volle Akku wurde am 14.11. bis 18:38 Uhr mit WR und 1000W Heizstrahler (80 A) von 200 Ah auf 185,98 Ah gebracht (93 %). Nach dem Abschalten erholte sich die Spannung von 12,79 V (Delta 9 mV) auf 13,33 V (Delta 3 mV) . Da sich 3 Tage lang nichts (außer der Temperatur ;D ) geändert hat, habe ich Lade- und Entladeport mit der App abgeschaltet und will beobachten, was sich tut.

Zwischenergebnis nach 10 Tagen ohne Ladung/Nachladung :!: (überraschend keine Spannungsänderung): :!:
15.11. 19:58 Uhr 93% 13,33 V 182,20 von 200 Ah Delta 3 mV 6,7 Grad C - mit dem UT 210E habe ich an den Batteriepolen 13,34 V gemessen
24.11. 20:37 Uhr 93% 13,33 V 185,16 von 200 Ah Delta 3 mV 2,8 Grad C

Die Beobachtung wird fortgesetzt :wink:

Helmut

basste315 am 25 Nov 2021 03:02:58

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich bei den weiter oben angeführten Messungen noch einen geringen Ruheverbrauch hatte, der jetzt weggefallen ist.

Zwischenzeitlich habe ich die Anzeige DT201 abgeschaltet, das Boiler-Frostventil ist geöffnet und den Gaswarner habe ich stromlos gemacht. Offenbar sind alle stillen Verbraucher eliminiert.
Helmut

basste315 am 28 Nov 2021 20:24:12

Es haben sich bis heute keine Veränderungen ergeben.

Es wird immer wieder empfohlen, den AKKU nicht mit zu hohem SOC zu lagern.

LiFePo4 Akku: --> Link
Zitat Wiki: "LiFePO4-Zellen können jederzeit zwischengelagert, entladen und geladen werden. Nur im vollständig geladenen und nahezu entladenen Zustand sind längere Lagerzeiten der Lebenserwartung abträglich."


Darum habe ich den AKKU heute auf 74 % (148,82 von 200 Ah) entladen und werde das Verhalten mit abgeschaltetem Lade- und Entladeport weiter beobachten ;-)

Tiefer wollte ich nicht entladen, da m.E. eine ungewollte Tiefentladung (wodurch auch immer) viel größeren Schaden anrichten könnte als vielleicht ein paar Ladezyklen von ausgelobten 3000 :!: weniger. Wenn ich mir betreffend kaum stattfindender Entladung sicher bin, will ich den Akku bis ins Frühjahr "vergessen".

28.11. 17:11 Uhr 93% 13,33 V 185,14 von 200 Ah Delta 3 mV 3,1 Grad C
Lade- und Entladeport wieder eingeschaltet
Über WR den Heizstrahler mit 1000W eingeschaltet, Entnahme ca. 83 A
28.11. 17:15 Uhr 92 % 12,49 V 183,84 von 200 Ah Delta 16 mV 3,1 Grad

Nach 24 Minuten Entnahme von ca. 83 A (= ca. 33 Ah), Akkutemperatur um 4,5 Grad erhöht
28.11. 17:39 Uhr 75 % 12,54 V 149,34 von 200 Ah Delta 7 mV 7,6 Grad

Heizstrahler abgeschaltet, WR nach Lüfterstop abgeschaltet, Lade- und Entladeport abgeschaltet
28.11. 18:00 Uhr 74 % 13,18 V 148,82 von 200 Ah, Delta 5 mV 8,2 Grad
28.11. 19:23 Uhr 74 % 13,24 V 148,81 von 200 Ah, Delta 4 mV 8,4 Grad

Helmut

Stocki333 am 28 Nov 2021 21:07:58

Wenn ich mir betreffend kaum stattfindender Entladung sicher bin, will ich den Akku bis ins Frühjahr "vergessen".

Falls du im Frühjahr einen Accu bauen willst. Wir werden dich errinnern das du einen Accu hast, äh vergess.... :juggle: :gruebel:
Franz

basste315 am 29 Nov 2021 00:28:28

Stocki333 hat geschrieben:Falls du im Frühjahr einen Accu bauen willst. Wir werden dich errinnern das du einen Accu hast, äh vergess.... :juggle: :gruebel:
Franz


Ich bin sicher, dass ich nächste Woche das letzte Mal nachsehen werde und dann erst wieder nach Weihnachten (falls ich nicht darauf vergesse :lach: ).

Aber was meinst du zu 74% SOC, da gibt es ja "Bedenkenträger", die weniger als 50 % "empfehlen" :?: :?: :?:

Ich für meinen Teil halte das schon wieder für einen "Mythos" --> Link - mein Argument siehe oben, aber vielleicht kannst du mich überzeugen, auf unter 50% zu entladen.
Dauert nur ca. 1/2 Stunde :nixweiss:

Helmut

Stocki333 am 29 Nov 2021 08:16:15

Hallo Helmut
Meines Wissen nach sind die 50% aus der Lion- Welt. Ob das auch für LifePo4 bzw. LiFeYPO4 gilt. Hier habe ich meine Zweifel.
Wenn du den Accu ein paar Prozent nimmst, wenn du den für längere Zeit abstellst, Ist das auch kein Fehler.
Und deine 70 % sind mal kein Fehler.
Mein Verhalten ist ein komplett anderes.
Wird das Womo abgestellt. Auch wenns nur für 2-3 Wochen sind. Wird noch der Wechselrichter gestartet und ein Kaffee getrunken.
Und das Mini Backgrill für ein paar Minuten eingeschaltet.
So kommt der Accu auf seine Ruhespannung. Und wird dann vom Bordnetz getrennt. Steht er längere Zeit im Winter wird ebenso Verfahren,
Das passiert seit 6 Saisonen so. Und der Accu lebt immer noch. Und wird nicht gerade Pfleglich behandelt.
Und ganz ehrlich meine Meinung zu dem Ganzen. Schau ich mir die Preise heute an. Eine fast schon sinnlose Debatte. Denn die Zellen sind so robust. Da gibt es mehr Ausfälle bei Bleibatterien als bei Lithium.
Bei den Blauen ist es viel wichtiger das die Spezifikationen eingehalten werden.
1. Sicherstellen das die Accus nicht entladen werden.
2. Sicherstellen das sie bei Minustemperaturen nicht geladen werden.
Oder einfach ausgedrückt.
Abschalten des Accus vom Bordnetz.
So wie du es machst. Und bei Wiederinbetriebnahme seine 7 Zwetschken beisammen haben.
Franz

basste315 am 04 Dez 2021 23:17:48

Fortsetzung von oben AKKU im Winterschlaf

Heizstrahler abgeschaltet, WR nach Lüfterstop abgeschaltet, Lade- und Entladeport abgeschaltet, Bluetooth weigterhin eingeschaltet
28.11. 18:00 Uhr 74 % 13,18 V 148,82 von 200 Ah, Delta 5 mV 8,2 Grad
28.11. 19:23 Uhr 74 % 13,24 V 148,81 von 200 Ah, Delta 4 mV 8,4 Grad
28.11. 22:58 Uhr 74 % 13,30 V 148,81 von 200 Ah Delta 2 mV 6,9 Grad - gleichbleibende Kapazität, die Spannung "erholt" sich
4.12. 08:30 Uhr 74 % 13,33 V 148,73 von 200 Ah Delta 3 mV 1,4 Grad - Spannung mehrere Tage konstant, Kapazität um 0,08 Ah niedriger
4.12. 21:40 Uhr 74 % 13,33 V 148,72 von 200 Ah Delta 3 mV 2,4 Grad - Spannung konstant, Kapazität um 0,01 Ah niedriger
wird fortgesetzt
Helmut

Rotti am 05 Dez 2021 10:21:15

Servus Helmut und Co!

Anbei die Daten von meinen blauen Bechern inkl. Empfehlung der Ladekapazitäten für die Lagerung.

--> Link

Hoffe das klappt mit dem Verlinken.

basste315 am 05 Dez 2021 13:05:05

Hallo Mathias,
wenn ich das richtig sehe und die Lishen-Daten auch auf die Zellen meines AKKUs übertragen werden können
(wird vermutlich allgemein für LiFePO4 passen), dann wird eine

Lagerung bei Zellspannung 3,275 V - 3,304 V bei SOC 20-40 % empfohlen. Die Zellen wurden ja auch mit 3,29 V geliefert.


Stellt sich die Frage, ob die paar Winterruhemonate (November bis Februar) schon als Lagerung zu werten sind.

Ich werde meinen Akku beim aktuellen Stand von 13,33 V bei SOC 74 % bis Weihnachten lassen und dann weiter entladen (auf SOC 30%), aber in kurzen Zeitabständen kontrollieren, um das richtige Gefühl für die "Selbstentladung" zu finden.

Für alle, die das "Beobachten" für übertrieben halten - Ihr habt recht, aber ich überzeuge mich gerne selbst :ja: ,
und im nächsten Winter weiß ich Bescheid - und alle anderen auch :)

Helmut

rollermanne am 05 Dez 2021 13:29:01

Moin Helmut, erstmal Daumen hoch für deine Ausdauer.
Anbei die Aktualisierung von Lishen, geänderte Temperatur für's laden.

basste315 am 05 Dez 2021 14:17:42

rollermanne hat geschrieben:Anbei die Aktualisierung von Lishen, geänderte Temperatur für's laden.

Vielen Dank!
Ich hab es schmunzelnd gesehen ;D , wollte aber an dieser Stelle nix dazu sagen, da es nicht zum Thema gepasst hätte.
Es ist nicht vorstellbar, dass LiFePo4-Zellen unter 0 Grad nennenswert geladen werden können, ohne Schaden zu nehmen.

Manche Optimisten glauben an "Druckfehler" von Marketingabteilungen :cry:
Helmut

Hajot am 05 Dez 2021 14:56:21

basste315 hat geschrieben:Fortsetzung von oben AKKU im Winterschlaf

Heizstrahler abgeschaltet, WR nach Lüfterstop abgeschaltet, Lade- und Entladeport abgeschaltet, Bluetooth weigterhin eingeschaltet
......
- Spannung konstant, Kapazität um 0,01 Ah niedriger
wird fortgesetzt
Helmut


Moin Helmut,
ich "verfolge" den Status meiner LFP auch alle 2 Wochen. Frage, kommen die Meßwerte von deiner App oder dem BC?

Ich habe beim letzten Mal festgestellt, das die Werte der App (via BT) abweichen von den Werten des BC. Aber das muss ich nochmal verifizieren.

Gruss
Hajot

basste315 am 05 Dez 2021 15:56:28

Hajot hat geschrieben:Ich habe beim letzten Mal festgestellt, das die Werte der App (via BT) abweichen von den Werten des BC. Aber das muss ich nochmal verifizieren.
Hajot

Das BMS zeigt über die App recht genau an.
Die Werte lese ich im Wohnzimmer von der App ab und die Spannungswerte (die übereinstimmen) prüfe ich in größeren Zeitabständen direkt an den Zellen (also Minus nicht am BMS sondern am Minuspol der Zellen gemessen) mit dem MM (siehe weiter oben). Dazu muss ich allerdings nach draussen ins gut verpackte Womo. Das habe ich monatlich 1x vor.

Die Kapazitätsangaben der App könnten eventuell nicht so genau wie von einem BC sein, das Hymer DT201 wäre zwar integriert, bringt aber nix, da der WR direkt an der Batterie und nicht über den EBL läuft.

Helmut

basste315 am 21 Dez 2021 21:41:34

basste315 hat geschrieben:Fortsetzung von oben Helmut

AKKU im Winterschlaf

Heizstrahler abgeschaltet, WR nach Lüfterstop abgeschaltet, Lade- und Entladeport abgeschaltet, Bluetooth weigterhin eingeschaltet
28.11. 18:00 Uhr 74 % 13,18 V 148,82 von 200 Ah, Delta 5 mV 8,2 Grad
28.11. 19:23 Uhr 74 % 13,24 V 148,81 von 200 Ah, Delta 4 mV 8,4 Grad
28.11. 22:58 Uhr 74 % 13,30 V 148,81 von 200 Ah Delta 2 mV 6,9 Grad - gleichbleibende Kapazität, die Spannung "erholt" sich
4.12. 08:30 Uhr 74 % 13,33 V 148,73 von 200 Ah Delta 3 mV 1,4 Grad - Spannung mehrere Tage konstant, Kapazität um 0,08 Ah niedriger
4.12. 21:40 Uhr 74 % 13,33 V 148,72 von 200 Ah Delta 3 mV 2,4 Grad - Spannung konstant, Kapazität um 0,01 Ah niedriger
wird fortgesetzt

Fortsetzung:
21.12 14:30 74 % 13,33 V 148,70 von 200 Ah Delta 2mV 1,5 Grad
Lade-und Entladeport bis jetzt abgeschaltet, dann eingeschaltet
21.12. 14:32 74 % 12,38 V 147,65 von 200 Ah Delta 22 mV 1,5 Grad
bei Belastung mit 1000 W über Wechselrichter
21.12. 15:18 40 % 12,15 V 80,94 von 200 Ah Delta 23 mV 11,3 Grad
nach Entnahme von 68 Ah (1000 W bzw ca. 85 A in 48 Minuten) stieg die Akkutemperatur um 10 Grad NICHT BEHEIZT !!
21.12. 15:54 40 % 13,10 V 80,47 von 200 Ah Delta 4 mV 11,5 Grad
WR abgeschaltet, Spannung erholte sich und Delta wieder gering
Akku weiter im Winterschlaf ...........

Wird fortgesetzt ....

Helmut

Gast am 22 Dez 2021 08:53:05

basste315 hat geschrieben:Heizstrahler abgeschaltet, WR nach Lüfterstop abgeschaltet, Lade- und Entladeport abgeschaltet, Bluetooth weigterhin eingeschaltet
28.11. 18:00 Uhr 74 % 13,18 V 148,82 von 200 Ah, Delta 5 mV 8,2 Grad
..........
21.12 14:30 74 % 13,33 V 148,70 von 200 Ah Delta 2mV 1,5 Grad
Helmut


Hallo Helmut,
wie schätzt Du die Genauigkeit der SOC Anzeige ein. Meine Erfahrung mit den Victron BMVs ist so, dass ich der Anzeige 10 Tagen nach der letzten Synchronistion nicht mehr traue. Wenn ich unterwegs bin, versuche ich dann mit einer Vollladung zu synchronisieren. Im Abstellmodus ist mir die SOC Anzeige egal. Habe die Genauigkeit aber nie gemessen......
Gruß Ross

Stocki333 am 22 Dez 2021 10:11:33

RosDart hat geschrieben:Meine Erfahrung mit den Victron BMVs ist so, dass ich der Anzeige 10 Tagen nach der letzten Synchronistion nicht mehr traue. Wenn ich unterwegs bin, versuche ich dann mit einer Vollladung zu synchronisieren.

Poste die Einstellungen. Dann schau ich drüber.
Im Abstellmodus ist mir die SOC Anzeige egal.

Kommt auf deinen Grundverbrauch an. Ob das passt.
Und noch ein Punkt.
Wurde die Nullpunktkalibrierung gemacht, beim Einbau
Franz

basste315 am 22 Dez 2021 11:31:36

RosDart hat geschrieben:Hallo Helmut,
wie schätzt Du die Genauigkeit der SOC Anzeige ein. Meine Erfahrung mit den Victron BMVs ist so, dass ich der Anzeige 10 Tagen nach der letzten Synchronistion nicht mehr traue..
Gruß Ross

Beim Einstellen des Victron BMV müssen Dir andere helfen.

Das BMS hat einige Zyklen benötigt, bis „Sprünge“ von tw. 20% nicht mehr vorkommen. Jetzt scheint es ziemlich stabil zu sein, siehe die letzte Entnahme von 68 Ah (ca. 85 A für 48 Minuten entnommen).

Achtung:
Finger weg von den Kapazitätseinstellungen im Konfigurationsmodus des BMS, sonst beginnt das Spiel von vorne.

Helmut

Gast am 24 Dez 2021 09:01:03

basste315 hat geschrieben:Beim Einstellen des Victron BMV müssen Dir andere helfen.
Das BMS hat einige Zyklen benötigt, bis „Sprünge“ von tw. 20% nicht mehr vorkommen.......
Helmut


Meine Frage zielt in eine andere Richtung. Jeder Ah Zähler hat einen Grundfehler.
Angenommen es fließt keinerlei Strom in die Batterie oder aus der Batterie. Dann wird der angezeigte SOC Wert doch langsam und stetig sich ändern. Beispiel: der Grundfehler beträgt 0,1 A. Dann würde ein SOC Wert von 50 % bei einer 100 Ah Batterie nach 1 Stunde 50,1 % betragen, nach 10 Stunden 51%, nach 100 Stunden würde bereits 60% angezeigt werden, obwohl der tatsächliche Wert noch immer 50% ist. Ich finde leider keine eindeutigen Angaben vom Hersteller der BMV Geräte zu diesem Fehler.
Kann hier jemand dazu beiragen?

Wünsche schöne Feiertage, Ross

Stocki333 am 24 Dez 2021 10:23:31

RosDart hat geschrieben:Meine Frage zielt in eine andere Richtung. Jeder Ah Zähler hat einen Grundfehler.
Angenommen es fließt keinerlei Strom in die Batterie oder aus der Batterie. Dann wird der angezeigte SOC Wert doch langsam und stetig sich ändern.

Warum sollte sich der Wert ändern. Wenn kein Strom fliest.
Als Wert wird ja nicht die Spannung hergenommen. Sondern die verbrauchten Ah.
Wenn du einen Stromfluß hast obwohl der Strom Null ist. Dann stimmt die Nullpunktkorrektur nicht.
Hast du den bei der Installation gemacht.????
Franz

willi_chic am 24 Dez 2021 10:50:50

Stocki333 hat geschrieben:Jeder Ah Zähler hat einen Grundfehler.

kommt schon von der Digitalisierung
angenommen der Zähler hat einen 12 Bit-DA-Wandler, dann hat er genau 4096 Schritte. Bei einem max Strom von 200A ist ein Schritt rund 50mA groß, damit ist die max. Genauigkeit +- 50 mA bei der Strommessung, ungeachtet weiterer Meßfehler

grrüße klaus

Gast am 25 Dez 2021 09:26:18

willi_chic hat geschrieben:(Grundfehler).....kommt schon von der Digitalisierung
angenommen der Zähler hat einen 12 Bit-DA-Wandler, dann hat er genau 4096 Schritte. Bei einem max Strom von 200A ist ein Schritt rund 50mA groß, damit ist die max. Genauigkeit +- 50 mA bei der Strommessung, ungeachtet weiterer Meßfehler
grrüße klaus


Dazu kommt noch der Fehler der Analogelektronik die den Messwert am Shunt erst verstärken muss bevor der AD-Wandler das Signal digitalisieren kann. Beim 500 A Shunt ist die Spannung am Shunt gerade mal nur 0,01 mV bei einem Strom von 0,1 A. Da lassen sich Messfehler nicht vermeiden. Da hilft eine Nullstromkalibrierung nur teilweise.
Bei der Standardeinstellung des BMV712 wird der Schwellwertstrom auf 0,1 A gesetzt. Kleinere Ströme werden als 0 A betrachtet.
Wenn man das als Hinweis nimmt für einen maximalen unvermeidbaren Grundfehler, dann würde sich dies so auswirken, dass der Fehler in der Messung täglich um 24 x 0,1 = 2,4 Ah zunimmt.
Im ungünstigsten Fall hat man dann nach 10 Tagen bereits +/- 24 Ah Fehler in der Anzeige. Bei einer 100 Ah Batterie mit einem Ladezustand von SOC = 50% würde die Anzeige irgendwo zwischen 26% und 74% liegen.
Bei einer 200 Ah Batterie läge er zwischen 38% und 62%, bei einer 400 Ah Batterie zwischen 44% und 56%.
Mit solchen Werten kann man nicht viel anfangen. Deshalb muss man häufig durch eine Vollladung synchronisieren, wodurch der Fehlrr wieder auf Null gesetzt wird.
Die tatsächlichen Werte für den Fehler sind wahrscheinlich immer besser.
Meine ursprüngliche Frage war, ob jemand solche tatsächlichen Werte für den Grundfehler kennt.
Wünsche geruhsame Feiertage.
Ross

basste315 am 25 Dez 2021 10:54:59

basste315 hat geschrieben:Fortsetzung von oben Helmut

AKKU im Winterschlaf

Heizstrahler abgeschaltet, WR nach Lüfterstop abgeschaltet, Lade- und Entladeport abgeschaltet, Bluetooth weigterhin eingeschaltet
28.11. 18:00 Uhr 74 % 13,18 V 148,82 von 200 Ah, Delta 5 mV 8,2 Grad
28.11. 19:23 Uhr 74 % 13,24 V 148,81 von 200 Ah, Delta 4 mV 8,4 Grad
28.11. 22:58 Uhr 74 % 13,30 V 148,81 von 200 Ah Delta 2 mV 6,9 Grad - gleichbleibende Kapazität, die Spannung "erholt" sich
4.12. 08:30 Uhr 74 % 13,33 V 148,73 von 200 Ah Delta 3 mV 1,4 Grad - Spannung mehrere Tage konstant, Kapazität um 0,08 Ah niedriger
4.12. 21:40 Uhr 74 % 13,33 V 148,72 von 200 Ah Delta 3 mV 2,4 Grad - Spannung konstant, Kapazität um 0,01 Ah niedriger
-------
21.12 14:30 74 % 13,33 V 148,70 von 200 Ah Delta 2mV 1,5 Grad
Lade-und Entladeport bis jetzt abgeschaltet, dann eingeschaltet
21.12. 14:32 74 % 12,38 V 147,65 von 200 Ah Delta 22 mV 1,5 Grad
bei Belastung mit 1000 W über Wechselrichter
21.12. 15:18 40 % 12,15 V 80,94 von 200 Ah Delta 23 mV 11,3 Grad
nach Entnahme von 68 Ah (1000 W bzw ca. 85 A in 48 Minuten) stieg die Akkutemperatur um 10 Grad NICHT BEHEIZT !!
21.12. 15:54 40 % 13,10 V 80,47 von 200 Ah Delta 4 mV 11,5 Grad
WR abgeschaltet, Spannung erholte sich und Delta wieder gering ---- Akku weiter im Winterschlaf ...........
--------
Fortsetzung:
24.12. 12:59 23 % 13,15 V 45,99 von 200 Ah Delta 4 mV 4,8 Grad
Leider hat die App nach 3 Tagen (ohne Laden/Nachladen) in der SOC-Anzeige wieder einen unerklärlichen "Sprung" um ca 20% gemacht :cry:

Solche "Sprünge" kamen anfangs schon vor, wenn man Einstellungen verändert hat. Jetzt (angezeigt der 8. Zyklus) ohne Änderungen hätte ich dieses Verhalten des BMS nicht mehr erwartet - angeblich soll das BMS "dazulernen" . Ich führe das eher auf falsch eingestellte Werte in der Kapazitätskonfiguration "Spannung bei 80, 60, 40, 20% Kapazität" zurück, aber vielleicht "lernt" das BMS es doch noch :?: :?: :?: :?:

Ich kann damit umgehen und werde trotzdem keinen zusätzlichen BC nachrüsten. Normalerweise habe ich ausreichend Reserven und vor Tiefentladung schaltet das BMS ohnehin rechtzeitig ab (getestet).

wird fortgesetzt
Helmut

basste315 am 25 Dez 2021 11:08:03

Die Weihnachtsbescherung (Kapazitätsanzeige des BMS "springt" ohne Laden/Nachladen), der Bildbeweis :cry:
Keine Einstellungsveränderung, angezeigter Zyklus 8.

Spannung sogar gestiegen, Kapazität (nur die angezeigte!) scheinbar verloren .....



3 Tage später ...........



Helmut

andwein am 25 Dez 2021 12:09:22

RosDart hat geschrieben:.....Dazu kommt noch der Fehler der Analogelektronik die den Messwert am Shunt Bei der Standardeinstellung des BMV712 wird der Schwellwertstrom auf 0,1 A gesetzt. Kleinere Ströme werden als 0 A betrachtet. Ross

Eine gute Zusammenfassung!
Individuelle Grundfehler sind noch Störeinstrahlungen in lange/schlecht verlegte unabveschirmte Messleitungen Shunt zu BC.
Es gibt meines Erachtens keine ansetzbaren Grundfehler. Einfacher wäre mit einem guten Amperemeter die Strömen stufenweise von 0,05A bis 10A aufzunehmen und mit den BC Werten zu vergleichen!
noch frohe Feiertage, Gruß Andreas

Stocki333 am 25 Dez 2021 12:10:45

Hallo Helmut
Du mußt den Accu an die Entladeschlusspannung bringen. Dann ist das weg. MIt den Sprüngen.
Franz

Gast am 25 Dez 2021 15:46:36

andwein hat geschrieben:mit einem guten Amperemeter die Strömen stufenweise von 0,05A bis 10A aufzunehmen und mit den BC Werten zu vergleichen.....Gruß Andreas


Hallo Andreas,
das ist wohl der richtige Ansatz. Werde gelegentlich mal einen ersten Test machen mit konstant 1 A entladen für die Dauer von 48 Stunden. Mal sehen wie stark der angezeigte Wert von den erwarteten -48 Ah entnommene Ladung abweicht......werde berichten. Dann kann man weitersehen. Muss mir aber erst einen passenden Testaufbau machen ohne Belastung durch ein BMS.
Gruß Ross

basste315 am 25 Dez 2021 17:40:57

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Helmut
Du mußt den Accu an die Entladeschlusspannung bringen. Dann ist das weg. MIt den Sprüngen.
Franz

Wie oft denn noch :?:
Eigentlich ist es mir egal, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und derzeit habe ich ja sowieso nichts zu tun. Ich werde berichten!

Helmut

Stocki333 am 25 Dez 2021 17:47:39

basste315 hat geschrieben:Wie oft denn noch :?:
Eigentlich ist es mir egal, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und derzeit habe ich ja sowieso nichts zu tun. Ich werde berichten!

Blöde Frage. Seit dem letzten mal entladen. Hast du inzwischen mal die Sessiondaten gelöscht.
Hab einen Verdacht. Muß dss selber mal ausprobieren.
Franz

basste315 am 25 Dez 2021 19:33:27

Stocki333 hat geschrieben:Blöde Frage. Seit dem letzten mal entladen. Hast du inzwischen mal die Sessiondaten gelöscht.
Hab einen Verdacht. Muß dss selber mal ausprobieren.
Franz

Hallo Franz, ich denke da täuscht du dich. Das sollte keinen Einfluss auf die SOC-Berechnung haben.

Die Session Daten



stehen NICHT im BMS, sondern werden nur auf dem jeweils benutzten Gerät gespeichert bzw. zurückgesetzt, das habe ich anlässlich der alternativen Verwendung des iPads neben dem iPhone bemerkt.

Ich habe den Akku soeben auf 11,5 V (0 %) entladen und mit dem Netzlader eine neue VOLL-Ladung gestartet. Es fließen ca. 16 A, morgen früh sollten 200 = 100% erreicht sein. Bericht folgt, ich habe ja sonst nichts zu tun :cry: :lach: als die App zu beobachten .....

Helmut

Stocki333 am 25 Dez 2021 23:07:06

basste315 hat geschrieben:Ich habe den Akku soeben auf 11,5 V (0 %) entladen und mit dem Netzlader eine neue VOLL-Ladung gestartet. Es fließen ca. 16 A, morgen früh sollten 200 = 100% erreicht sein.

Warst du unter 11,6 Volt oder darüber.
Wirst du nur ein paar hunderstel darüber. Wars für die Katz. Würde mich aber für dich freuen, wenn ich mich irre.
Ich weiß ja nicht, wie alt deine Sessiondaten sind und wie weit sie zurückliegen. Aber hier liegt der Hase im Pfeffer. Ist übrigens ein gutes Essen. :mrgreen: :mrgreen:
Sind die schon älter. Bekommst du Sprungantworten von der Kapazität. Ist aber auch normal.
Franz

basste315 am 26 Dez 2021 04:18:49

Stocki333 hat geschrieben:Warst du unter 11,6 Volt oder darüber.
Franz

Drunter natürlich :!: Im Fehlerzähler wird "1 x Batterie-Unterspannung" protokolliert, stell dir vor :!:

In den Sicherheitseinstellungen des BMS ist "Minimale Batteriespannung 11500 mV eingestellt. Ich habe entladen bis der Akku unter 11,5V abgeschaltet hat, sich rasch auf 12 V "erholt" hat und dann wieder eingeschaltet hat.
Die App hat 0 von 200 Ah, 0 % angezeigt.
Die alten Session-Daten habe ich zurückgesdetzt. Die Sessiondaten sind nur am iPad gespeichert und werden nicht ins BMS geschrieben, daher haben sie m.E. auf die SOC-Berechnung keinen Einfluss.

Der Hase liegt also nicht im Pfeffer, sondern die Poularde liegt im Backrohr :lach:

Habe um 20:00 mit dem Laden gestartet, es fließen seither ca. 16 A und der AKKU war um 02:05 Uhr wieder auf 100 von 200 Ah = 50 %

:snoopy: Gute Nacht !
Helmut

basste315 am 26 Dez 2021 09:36:06

Heute um 08:00 steht die Ladeschlussspannung des Schaudt-EBL101-Netzladers (Bleieinstellung) von 14,32 V an und es werden 100% angezeigt.

Ich bin neugierig, ob diese "Sprünge" in der Kapazitätsanzeige jetzt weg sind.
Helmut

Stocki333 am 26 Dez 2021 09:56:46

basste315 hat geschrieben:Heute um 08:00 steht die Ladeschlussspannung des Schaudt-EBL101-Netzladers (Bleieinstellung) von 14,32 V an und es werden 100% angezeigt.

Ist ja schon mal gut, das der Accu voll wird. :mrgreen:
Ich bin neugierig, ob diese "Sprünge" in der Kapazitätsanzeige jetzt weg sind.

Wenn die Sprünge noch da sind. Gibt es noch eine 2 Möglichkeit wo der Fehler ist.
Hab mir deine Daten der Einstellung gesucht.
Und du hast als minimale Zellspannung 2800 mV = 11,2 Volt eingestellt.
Nachdem du aber den Accu auf die Abschaltung entladen hast, müßte das weg sein.
Ich weiß jetzt nicht, welcher der 2 Werte verantwortlich ist für die Ah - Berechnung.
Entweder Minimale Batteriespannung oder Minimale Zellspannung.
Ich stelle immer beide Werte auf gleich. Damit erreiche ich eine Plausibilität der Werte.
Darum kenn ich das Problem nicht mit den Sprüngen.
Franz

fulli1 am 26 Dez 2021 10:44:57

Moin Helmut,
mit diesem Problem sind wir nicht allein:
--> Link
(ich lasse mir das von Windows in Deutsch übersetzen :) )
Eine zufriedenstellende Lösung scheint es nicht zu geben, und im Normalbetrieb des Akkus bleibt es wohl häufig unbemerkt.
Ich habe mir damals einen Billig-BC zur Kontrolle besorgt:
--> Link
und bin damit eigentlich ganz zufrieden, ist einfach anzubringen/zu entfernen, wird mit Klebeband an gut sichtbarer Stelle angebracht. So habe ich sofort den Akkuzustand im Blick, ohne erst die App zu starten.
Momentan ruhen meine beiden Eigenbauten im Keller.
Viel Glück bei der Lösungsfindung, ich verfolge das weiter! :daumen2:
Gruß Volker

basste315 am 26 Dez 2021 11:44:31

fulli1 hat geschrieben:Moin Helmut,
mit diesem Problem sind wir nicht allein ......

Da ich über einen längeren Zeitraum den Eindruck hatte, daß das BMS die SOC-Berechnung sehr gut macht, habe ich "lobend" gepostet, daß man auf einen zusätzlichen BC verzichten kann. Daher fühle mich aber auch verpflichtet, auf den Umstand der immer noch vorkommenden "Sprünge" hinzuweisen, da es wieder passiert ist.
Wer die Restkapazität ganz genau wissen will, braucht andere Lösungen. Aber wozu?

Ich möchte klarstellen: Für MICH ist es KEIN PROBLEM ! Ich habe ausreichend Reserven und kann den Ladestand jederzeit gut einschätzen.
fulli1 hat geschrieben:Viel Glück bei der Lösungsfindung, ich verfolge das weiter! :daumen2:
Gruß Volker

Die Burschen im verlinkten Forum rätseln und raten genauso wie wir .....
Aber "aufgeben" kommt nicht so schnell in Frage. Ist ja interessant, Franz hat scheinbar die Lösung - oder auch nicht ?

Helmut

andwein am 26 Dez 2021 12:11:42

basste315 hat geschrieben:........Hallo Franz, ich denke da täuscht du dich. Das sollte keinen Einfluss auf die SOC-Berechnung haben.
Helmut

Da wäre ich mir jetzt nicht ganz so sicher. Die ganzen Pkw-Bordcomputer arbeiten nach diesem "Sammeln und Durchschnitt berechnen" Prinzip. Für verlässliche Aussagen immer: Löschen und Neustart!
noch frohe Feiertage, Andreas

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