|
Sorry, aber das ist jetzt völlig Nonsens! Die Aufbaubatterie ist kein zulassungspflichtiges Bauteil. Sonst müsste sie eine E-Nummer aufweisen. Auch eine CE Nummer ist für Batterien nicht verpflichtend. Kann man vergeben, ist aber kein Muss. Lediglich das BMS braucht so ein Zertifikat, wenn es um bestimmte EMV Auswirkungen geht. Das betrifft insbesondere alle BMS mit Datenübermittlung per Funk. Die technisch einwandfreie Ladetechnik ist Voraussetzung für für das fehlerfreie Verhalten eines jeden Energiespeichers. Ein Bleiakku kann sich aber zum Beispiel durch Zellenschluss am Boden wie ein Elektrolyseur verhalten. Du butterst endlos Strom rein und der Akku erreicht die Ladeschlussspannung nicht, erzeugt aber munter Knallgas. Mangels BMS wird dieser Zustand aber nicht überwacht. Bei einer LiFePO4-Batterie hätte das BMS schon längst abgetrennt, weil mind. 1 Zelle die Endspannung erreicht hat. Und ich geb dir recht - es gibt Selbstbauer, die wissen nicht, was sie tun. Wie beim Beispiel des abgebrannten Womo in Südtirol. Da wurden Balancerplatinen unter die Zellverbinder geschraubt, obwohl sie weder mechanisch dafür geeignet waren, noch den Strom tragen konnten. Hier im Forum gab es einen der die Becher unisoliert in einen Stahlblechkasten geschweißt hat. Das war auch so ein Fall. Aber das Hauptrisiko ist immer noch hinter der Batterie in Form einer technisch richtig ausgelegten Verkabelung und Absicherung. Und du glaubst nicht, was ich da schon ab Werk für einen unerträglichen Pfusch erlebt habe.
Du hast leider Recht! Angeblicher Produktrückruf von Hymer (lt. Hymer Forum) Prüfaktion 006-005-1055-E12 / 006-045-1011-E12 Schmorschaden Sicherungsdose MLT 570 Hintergrund dieser Prüfaktion ist, dass es an Ihrem Fahrzeug zu einer fehlerhaften elektrischen Verbindung an der Hauptsicherungsdose, Steckplatz F10 bzw. F12 gekommen sein könnte. Es kann die Mutter des Gewindebolzens fehlen, was dazu führt, dass die Ringöse der Zuleitung des Ladeboosters nicht festsitzt. Im absoluten Einzelfall und nur, wenn verschiedene ungünstige Aspekte zusammenkommen, kann es aufgrund des erhöhten Widerstands zu einer Temperaturerhöhung an der Kontaktstelle kommen, welche im Extremfall zu Schmor- oder Brandschäden im Bereich der Hauptsicherungsdose führen könnte. Helmut
Hast du da nähere Infos zu? Was auch immer man baut, sollte man unter maximaler Last testen ... das ist eigentlich die goldene Regel. Gruss Manfred Leider ist das betreffende Bild nicht mehr auffindbar. Es handelt sich um diesen Vorfall: --> Link Ich bild mir auch ein, dass das auch hier im Forum diskutiert wurde. An dem geborgenen Akku konnte man sehen, dass die Balancerplatinen falsch montiert waren. Dann ist wohl eine durchgeschmort. Vielleicht weiß der Stocki da was dazu.
Ach dietmardd, woher hast du nur immer deine blumig ausgeschmückten Thesen. Zwischen der Tathandlung (selbstgebastelte Batterie oder fehlende Zulassung) und Taterfolg (Unfall) muss immer eine Verbindung bestehen. Das nennt man Kausalität. Kausal für ein Ereignis ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg entfällt (conditio-sine-qua-non) Diesen Grundsatz gibt es schon seit Anbeginn der Rechtsprechung, egal ob im Strafrecht oder im Haftungsrecht. Wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, ist eine bestimmte Batterie nicht Bestandteil der "Zulassung", oder richtig ausgedrückt, weder Bestandteil der Typgenehmigung noch der Betriebserlaubnis eines Kfz (Ausnahme sind E-Fahrzeuge) Wenn allerdings ein Schadensereignis auf Bastelei am Fahrzeug zurückzuführen ist, dann besteht Kausalität. Fackelt dein tolles "Spitzenmodell von Hymer", das du ja noch nicht hast, ab, weil du eine selbstgebastelte Batterie "nachgerüstet" hast, wirst du dich zumindestens haftungsrechtlichen Fragen ausgesetzt sehen, die deine Versicherung bis ins Detail klären lassen wird.
Ich bin zwar nicht Stocki aber in diesem Thread sind Bilder von dem "Vorfall": --> Link Gruß Ralf
Das von mir angeführte Zitat habe ich schriftlich (in englisch) vom Polizeipräsidenten von Scotland, weil ich mich beschwert hatte, dass die Polizei zwar den Unfall aufgenommen hat, aber vor Gericht und gegenüber den involvierten Versicherungen keine Aussagen zur Schuldfrage treffen wollen. Es sind also keine blumig ausgeschmückten Thesen, sondern eigenes Erleben inklusive Gerichtsverfahren danach. Hier ein Video zum Wegfall der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes eines Wohnmobils bei Einbau von selbstgebauten LiFePO$-Batterien oder solchen von Ali-Express. LiFePO4-Batterien In Wohnmobilen müssen eine Zertifizierung ECE R10 und UN 38.3 besitzen. --> Link Das mit den Batterien beginnt erst nach einigen Minuten. Im Video wird auf ein anderes Video (YT) verwiesen. Es werden Hinweise gegeben, wie man das andere Video findet. --> Link Diese Tests betreffen im ersten Fall die Störstrahlsicherheit der eingebauten Elektronik. Diese wird von BMS Hersteller bereit gestellt. Der 2. Test betrifft die Eigenschaften, die die Zellen bezüglich der Transportsicherheit zur Einstufung der Gefahrgut Klasse erreichen müssen. Diese Tests führt der Zellhersteller durch und liefert im Datenblatt die entsprechenden Nachweise. Durch den Einbau in ein Gehäuse und der sicheren Befestigung (hier gelten bei Aufbaubatterien festgelegte Werte) würden die Zelleigenschaften keinesfalls verschlechtert.
Mit Verlaub, du schreibst auch zu vielen Themen und leider auch viel Halbwissen oder Fehlinformationen! Die UN 38.3 betrifft Hersteller und Vertreiber und KEINE Privatpersonen oder Endanwender! Seit dem 01.01.2020 sind Sie als Hersteller und Vertreiber von Li-Ionen Batterien und Akkus dazu verpflichtet, jeder Person innerhalb der Lieferkette eine ausführliche Prüfungszusammenfassung des UN 38.3-Tests zu überreichen. Je nach Transportweg gelten dabei unterschiedliche rechtliche Grundlagen. Was das mit dem Erlöschen der Betriebserlaubnis zu tun haben soll erschließt sich mir nicht ….
Ja, ja ... Die YT-Jünger. Es steht dir natürlich frei zu glauben, was so alles auf YT zu finden ist, insbesondere wenn es sich um Influencer oder Werbevideos handelt. Ist ja schließlich alles klinisch getestet ... :wink:
So ist es - lieber "dietmar dd" . Leg doch die Tastatur zur Seite und freu dich auf dein hoffentlich bald geliefertes neues Wohnmobil :roll: . R 10 Elektromagnetische Verträglichkeit (Funkentstörung) - so ein WSC-Quatsch Helmut
Danke, Ralf. Den hatte ich auf den Schirm, das ist eine der drei LFP-Brandruinen aus dem Forum. Leider keine Bilder von der entscheidenden Seite, wo die verkohlten Reste dranhängen. Man sieht aber deutlich, das LFP-Zellen so sicher sind, dass man sie sogar ins Feuer stellen kann. Wussten wir aber schon. Die falsche Montage der Balancerplatinen hat Cinzano gut gesehen, ich denke aber nicht, dass das ursächlich war. Die Brandquelle war neben dem Akku, und die Reste sahen nach dem aus, was man da so hinbastelt - BMS, Batteriecomputer, ist auch egal. Das eine wie andere wird meistens bei Minus eingeschleift und von Plus mit Spannung versorgt, und das ist eine gern unterschätzte Gefahrenquelle, da das Batterieplus von Massepunkten quasi umgeben ist. Die Kernursache fast aller Brände sind aus dem Anschluss gerutschte, durchgescheuerte, gequetschte oder angenagte Plus-Kabel, die an Masse einen Kurzschluss verursachen. Mit halbwegs ordentlicher Kabelverlegung und einem Kabelbinder in Anschlussnähe kann man da schon viel richtig machen, und wenn man noch alle Plus-Kabel am Pol abgesichert hat, kann schon fast nichts mehr passieren. Das kleine Batteriecomputerkabel darf man halt nicht vergessen. Und das gilt völlig unabhängig vom Batterietyp, denn Bleibatterien sind da genauso gefährlich. Balancerkabel würde ich nicht absichern, dass ist sehr blöd, wenn eine einzelne Sicherung durchbrennt. Balancerkabel sind sehr dünn, das hat einen Grund. Die brennen bei einem Kurzschluss ziemlich schnell durch. Gruss Manfred Spannungsverlauf bei abgeschaltetem AKKU:
Bei abgeschaltetem Akku fiel die Spannung in 3 Wochen nur von 13,80 V auf 13,59 V trotz aktivem BT-Chip, ich habe aus Interesse täglich die Akkudaten vom Wohnzimmer aus ausgelesen. Fortsetzung von --> Link ![]() Bei abgeschaltetem Akku fiel die Spannung in 1 Monat nur von 13,80 V auf 13,48 V trotz aktivem BT-Chip, ich habe aus Interesse täglich die Akkudaten vom Wohnzimmer aus ausgelesen. Ich werde jetzt nicht nachladen, sondern den Akku weiterhin im abgeschalteten Zustand beobachten. Helmut Nach fast 2 Monaten mit abgeschaltetem Ladeport Spannung von 13,8 V um 0,37 V auf 13,43 V gesunken, Delta 0 mV ![]() Ende des Winterschlafs Ladeport eingeschaltet und mit EBL 101 (GEL 14,3/13,8 V - 18 A) geladen Spannung von 13,42 V ist durch die angelegte Ladespannung auf 13,51 V gestiegen, Ladestrom 14,71 A ![]() Der Ladestrom fiel innerhalb von 25 Minuten relativ linear auf 0 A und die Ladeschluss-Spannung von 14,34 V ist erreicht. Delta 8 mV Es fehlten nach 2 Monaten Abschaltung also gerade mal ca. 4 Ah, die Selbstentladung ist wirklich beeindruckend gering, obwohl Bluetooth eingeschaltet war. ![]() Aufgrund des Deltas unter 15 mV wurde gar kein Balancing notwendig :lol: Das Ladegerät schaltete nach ca. 7,5 Stunden von 14,3 V Abs.Spannung auf 13,8 V Erhaltungsspannung (GEL-Einstellung, ev. stelle ich wg. kürzerer Abs.Phase auf Blei/Säure um), der Screenshot wurde kurz danach gemacht, daher ist die Spannung schon von 14,35 V auf 14,31 V gesunken ![]() und am nächsten Morgen stellte sich die Erhaltungsspannung von 13,8 V am Akku ein, Delta 8 mV ![]() Resume: Erfolgreich aus dem Winterschlaf "geweckt", der Starterakku freute sich über die durchgängige Erhaltungsladung und der Motor spang sofort an. Nächstes Jahr kann ich den Akku nach Abschaltung des Lade/Entladeports sorglos und unbeobachtet in den Winterschlaf schicken und den Starterakku am Landstrom über den EBL mit Erhaltungsladung versorgen. Die Saison kann beginnen :wink: Helmut Da bei manchen offenbar die Abschaltung des Ladeports mit iOS nicht funktioniert, hier meine Vorgehensweise: Wenn man oben die Schieberegler verschiebst, funktioniert nichts :!: Man muss unten die Buttons Batt.Aus oder Batt.Ein drücken und bestätigen, dann wird bei dieser Version für iOS der gesamte Port (Laden und Entladen) geschaltet. iPhone 6s mit Version 15.7.3 (ähnlich sieht es am iPad mini 3 mit Version 12.5.7 aus) ![]() Richtige Software im App-Store Ich nutze die APP "Xiaoxiang BMS" (Bezahl-Version) und nicht "BMS-Tool" - aufpassen! ![]() ![]() ![]() ![]() Helmut
Hallo Helmut, liebe Gemeinde, sorry ich habe jetzt mal eine ganz blöde Frage. Ich habe noch nie Zellen mit einem Labornetzteil geladen und frage mich gerade, ob das so ok ist, was ich beim Netzteil angezeigt bekomme: Ich habe meine 4 Zellen parallel angeschlossen, also alle Plus- und alle Minus-Pole miteinander verbunden und fast eine Woche stehen lassen (war sowieso nicht da). Alle Zellen haben jetzt 3,30 V (waren vorher bei 3,29V bzw. 3,30 V). Jetzt das neue Labornetzteil auf 3,60 V und max. 10 A eingestellt: ![]() Wenn ich jetzt den Ladevorgang beginne zeigt das Netzteil folgende Werte an: ![]() Das aktuell 10A fließen ist ja ok, ich hätte aber nach wie vor erwartet, dass das Netzteil 3,60V Spannung anzeigt. Habe ich da ein Denkfehler, bediene ich das Netzteil falsch oder stell ich mich zu blöd an? Kann mir jemand mal gerade eine leichte Kopfnuss verpassen, damit der Groschen fällt. Helmut: jetzt liegt auch ein JBD BMS mit 200a auf meinem Tisch... Vielen Dank für Eure Antworten und macht mich nicht gleich so fertig auch wenn ich es bestimmt verdient habe... Die Spannung steigt mit der Ladung deiner Zellen. Also alles richtig aktuell. Wenn die Spannung steigt, geht auch der Strom zurück. Wichtig ist, dass du die Leerlaufspannung an den Klemmen des Netzteils mit einem halbwegs Tauglichkeit Multimeter eingestellt hast. Also bei der Einstellung am Poti nicht nur auf die Anzeige des Netzteils verlassen. Grüße Vielen Dank für die beruhigenden Infos. Ja, die Spannung habe ich mit einem Multimeter überprüft, passt. Habe mit den 3,60 V auch noch sicherheitshalber 0,05 V "Platz gelassen". Jetzt heißt es also wieder warten. Aber noch einmal vielen Dank für die schnelle Antwort! Viele Grüße, Peter
Achtung! Korrektur - man kann auch dazulernen ;) Wenn der Stromfluss bei der eingestellten Ladeschluss-Spannung (3,65 V) auf null zurückgeht, den Akku 24 Stunden ruhen lassen, jedoch das Ladegerät eingeschaltet lassen! Helmut
Das Netzteil zeigt die Spannung an den Klemmen an. Es ist im C.C. Modus (Current controll oder Stromregelung). D.h. der mögliche Strom bei 3,6V wäre zu hoch und es begrenzt ihn auf 10A, indem es die Spannung etwas niedriger setzt, als eingestellt ist. Mit der Zeit wird die Spannung auf 3,6V steigen, dann wird der Strom abnehmen. RK Würde ich heute nochmals einen LiFePO4-Akku selber bauen :?: NEIN :!: Ich habe viel gelernt und kann vermutlich in allen Situationen mit meinem DIY-Akku gut zurechtkommen. Bei den aktuellen Preisen würde ich aber jedenfalls einen Fertigakku kaufen, ich muss ja keinen Löwenpreis dafür bezahlen ;D . Voraussetzungen für einen Fertigsakku, den ich heute kaufen würde: * Vertrauenswürdiger Händler * Prismatische Grade A-Zellen * Leistungsfähiges 200 A BMS mit 150 mA Balancerstrom, derzeit JBD mit XiaoxiangApp * Stabiles verschraubtes Gehäuse * zwingend mit Tieftemperaturabschaltung oder Heating Falls notwendig könnte man die Einstellungen optimieren. Helmut Hallo Helmut. Welche wären den da so deine Favoriten? Freunde von uns haben neu ein Womo und da ist der Plan auf Li zu wechseln. Gruss Markus
Hallo Markus, das kommt aber auch darauf an. Ich werde sicher keinen Favoriten nennen, den ich selber nicht getestet habe. Für "normale" Anwendungen reicht vielleicht ein s.g. Billigakku, der nicht teurer als ein Bleiakku ist und vermutlich 3x so lange funktioniert. Er sollte eben möglichst die von mir dargestellten Eigenschaften haben. Wer länger andauernde Hochstromentnahmen vor hat (elektisch kochen ...) sollte lieber zu einem Markenprodukt greifen. Es gibt diverse LiFe-Tröds im Forum und auf YT, lese dich ein (so habe ich es auch vor dem Kauf über 1 Jahr lang getan) und triff deine eigene Entscheidung. Helmut Bin bereits fleissig am lesen. Billig muss er nicht sein, ich sag lieber preiswert, zu einem vernünftigen preis/leistungsverhältniss. Oder doch ein DY Akku. Gruss Markus Poste deine "Auswahl" in einem gesonderten Thread, du wirst viele Meinungen dazu erhalten und musst selbst die Spreu von Weizen trennen. Jeder Krämer lobt seine Ware ..... Gerne gebe ich dann auch meinen "Senf" unverbindlich dazu. Helmut
Also, bei den ganzen Unwägbarkeiten und Fakes, käme für mich nur noch ein Selbstbau in Frage. Das war zeitweise schon Mal nicht mehr so. Helmut, Darf man erfahren welches Sicherungsmodul du hier genau verwendest? Du kommst ja direkt mit der Brücke raus und schliest das an der Sicherung oben an, wie ich das sehe. Lg Marco
Hallo Marco, ich hatte zuerst eine Automatiksicherung vorgesehen, da mir die Möglichkeit des Abschaltens gefiel. Allerdings hat diese Sicherung beim Test mit hohem Strom ungenau ausgelöst und wurden auch die Anschlusskontakte wegen zu großer Übergangswiderstände heiß. Ich habe mir die 35mm2-Kabel zum Wechselrichter vom Autoelektriker krimpen lassen und von ihm so einen ähnlichen Halter --> Link für eine 200 A Megafuse-Sicherung samt Ersatzsicherung geben lassen. Da wird nichts mehr heiß und den AKKU kann ich ja auch per App abschalten. Helmut Vielen Dank Helmut! Winterpause 2023-2024 --> Link Winterpause 2024-2025 Der Akku war insgesamt 135 Tage abgeschaltet. Ich konnte insgesamt 10,3 Ah nachladen, das entspricht einer Entladung von 0,076 Ah/Tag. Das BMS war durchgehend eingeschaltet und ich habe ab und zu die App für einen Kontrollblick gestartet. Der Akku wurde am 9.11.2024 100% voll bei einer Ruhespannung von 13,53 V und einem Delta von 4 mV abgeschaltet. Am 24.3.2025 wurde er wieder eingeschaltet, das BMS zeigte 84% bei einer Spannung von 13,33 V und einem Delta von 5 mV. Die %- Angabe für die Kapazität ist nicht korrekt, da kleinste Ströme bzw. die Selbstentladung nicht erfasst werden können. Nach einer Ladezeit mit dem EBL 101 (Blei/Säure-Einstellung 14,3/13,8 V /18 A) von weniger als 78 Minuten hat sich die Anzeige bei 14,27 V mit einem Delta von 17 mV auf 100% synchronisiert. Ohne jemals den Balancer anwerfen zu müssen war der Akku nach etwa einer weiteren Stunde auf 100 % bei 14,35 V und einem Delta von 7 mV und am nächsten Tag zeigte sich die Erhaltungsspannung des Netzladers von 13,80 V bei einem Delta von 7 mV. Balancereinstellung: Startspannung 3400 mV, Delta 15 mV, Balancen nur beim Laden = AUS Das Initialbalancen der Zellen vor der Erstinbetriebnahme hat den Zellen offenbar gut getan. Details: 9.11.2024 17:04:32 Akku abgeschaltet 100 % - 13,53 V Delta 4 mV 135 Tage abgeschaltet 24.3.2025 14:42:06 Akku eingeschaltet 84 % - 13,33 V Delta 5 mV 24.3.2025 14:42:21 Ladegerät mit 13,8 V Erh.Spannung - 7,26 A – 84 % 13,37 V Delta 5 mV 24.3.2025 14:54:59 Ladegerät mit 13,8 V Erh.Spannung - 4,99 A – 84% 13,50 V Delta 6 mV 12 Minuten mit ca. 6 A geladen = 1,2 Ah 24.3.2025 14:55:59 Ladegerät mit 14,3 V Pulkspannung – 13,01 A – 85% 13,56 V Delta 6 mV 24.3.2025 15:23:30 Ladegerät mit 14,3 V Pulkspannung – 11,78 A – 87 % 13,60 V Delta 6mV 27 Minuten mit ca. 12 A geladen = 5,4 Ah = gesamt 6,6 Ah 24.3.2025 16:00:39 Ladegerät mit 14,3 V Pulkspannung – 1,12 A – 100% 14,27 V Delta 17 mV 37 Minuten mit durchschnittlich 6 A geladen = 3,7 Ah = gesamt 10,3 Ah = Selbstentladung in 135 Tagen = 0,076 Ah/Tag 24.3.2025 16:04:50 Ladegerät mit 14,3V Pulkspannung – 0,56A – 100% 14,31 V Delta 13 mV 24.3.2025 16:06:03 Ladegerät mit 14,3V Pulkspannung – 0,00 A – 100% 14,31 V Delta 13 mV 24.3.2025 16:25:03 Ladegerät mit 14,3V Pulkspannung – 0,00 A – 100% 14,34 V Delta 8 mV 24.3.2025 17:16:47 Ladegerät mit 14,3V Pulkspannung – 0,00 A – 100% 14,35 V Delta 7 mV 25.3.2025 15:54:53 Ladegerät mit 13,8 V Erh.Spannung – 0,00 A – 100% 13,80 V Delta 7 mV Erkenntnis: Ich werde auch in Zukunft den Akku im Spätherbst abschalten und den Netzlader des EBL 101 zwecks Erhaltungsladung der Starterbatterie und Versorgung der Womo-Elektrik in Betrieb lassen. Helmut Hallo Helmut, ich baue am Wochenende zwei Li Akkus in mein WoMo ein. Habe nun eine ganze Weile viele Beiträge gelesen. Da ich noch keinen Hauptschalter habe, baue ich auch diesen ein. Ich habe auch verstanden, warum die Akkus bei Nichtgebrauch abgeschaltet werden sollten. Das Problem ist der Solarregler. Meiner ist von Alden und die schreiben, dass der Betrieb des Solarreglers ohne Batterien nicht möglich ist, da dieser Schaden nehmen kann. Da das Auto draußen steht, ist die Solaranlage aber immer in Betrieb. Wie sehen du und auch andere Foristen das? Danke und Gruß Mario Hallo Mario, ich kenne deinen Solarregler nicht. Schalte doch einfach auch Solar ab. Ich habe Sicherungen zwischen den Paneelen und dem Regler, die man ziehen kann. Helmut Hallo Helmut, ich habe einen Alden SPS 360. Die Bedienungsanleitung sagt folgendes: 1. Haupt-/ Bord-Batterie ,,BORD I“ (muss angeschlossen werden) Batterieanschlüsse des Reglers (–) (Minus) und (+) (Plus) mit der 12 V Hauptbatterie polrichtig verbinden, Kabelquerschnitte einhalten. Den Regler nicht ohne Batterie „BORD I“ betreiben. Das Gerät gibt ohne angeschlossene Batterie keine definierte Ausgangsspannung ab. 2. Betrieb mit abgeschalteter LiFePO4-BORD I-Batterie: • Für den Fall, dass die Batterie durch das (vorgeschriebene) BMS vom Solar-Regler getrennt wird, stellt dieser, solange die Solarleistung dafür ausreicht, an seinen Ausgangsklemmen die eingestellte Spannung nach Ladekennlinie bereit. Verbraucher werden vom Solar-Regler weiterhin versorgt, sofern sie nicht separat vom BMS getrennt wurden und die Solarleistung ausreichend ist. • Ob eine durch das BMS getrennte Batterie wieder selbstständig einschaltet und somit weiterhin automatisch vom Solar-Regler geladen werden kann, hängt vom Typ der Batterie und deren BMS ab • Die Ladung von Batterie II (Starter-Blei-Batterie) wird bei genügend Solarleistung weiterhin erhalten Ich bin jetzt verwirrt, da zuerst gesagt wird, das eine Batterie angeschlossen sein muss, dann aber steht, das das BMS der Batterie diese bei Volladung abschaltet. Dann kann doch die Batterie eingeschaltet bleiben oder sehe ich das falsch? Wann schaltet denn ein BMS die Batterie wieder zum Laden frei? Danke und Gruß Mario
Wiederspricht sich aber mit deienr Aussage. Nichtdestotrotz. Schalte den Ladezweig ab vom SR. Es gibt spezielle EBL anzeigen, die damit Probleme haben, wenn der SR beginnt einzuspeisen. Das sind die modernen EBL Anzeigen mit Display. Also beides abschalten. Accu und SR. Immer. Es gab heur schon 2, die nach der Winterpause keine Funktion mehr am EBL hatten. Ausserdem bekommt ja dein SR die Reverenzspannung von der Starterbatterie. Franz Danke für die Antworten. Der Solarregler hängt nicht direkt an den Akkus sondern läuft über den EBL. So wird auch die Starterbatterie geladen. Wenn Akkus und Solar abgeschaltet sind und Landstrom eingesteckt ist, müsste ja die Starterbatterie weiter geladen werden, ist das richtig? Macht es einen Unterschied, ob ich die Akkus über die App oder mit dem Natoknochen abschalte? Beides verhindert ja das Laden bzw. Entladen. Sorry für die Fragen aber das Ganze ist nicht so meine Materie. Bei Blei musste man über das Ganze nicht nachdenken. Gruß Mario
Keine deine Schaltung nicht denke du meinst den Ausgang für Starterbatterie. Die Ausgänge für dei Batterie dierekt auf die Accus verkabeln. Sicherste Methode und abschaltbar machen. für Standzeit.
Warum Landstrom. Bei eienr selbstentladungsrate von den Accus mit 5 % im Jahr. Du denkst noch immer in Blei. Abschaltn wenn ds Mobil steht und du fährst dann auch mit vollen Accu weg. Und das ganze mit dem Landstrom läuft eigentlich umsonst. Der Schalter ist die Sicherste Methode. Franz
Ja, so erhält die Blei-Starterbatterie Erhaltungsladung - wie ich es im Winter auch praktiziere - siehe weiter vorne im Tröd. Für deine Starterbatterie ist es gut, das Bleidenken nicht auch wegzuwerfen, wenn du im Frühjahr wieder starten möchtest ;) Helmut Wieviel Ladezyklen meint ihr denn damit retten zu können, wenn ihr den Akku über Winter abschaltet? Meine Solaranlage läuft jedenfalls durch. Ich bin schon zu alt, um das Ende meiner Akkus noch zu erleben. Danke für die Antworten. Mit dem Landstrom ist es so, wie Helmut sagt. Die Alarmanlage saugt mir sonst in kürzester Zeit die Starterbatterie leer und die Anlage auf die Wohnraumbatterien zu legen, macht keinen Sinn, da diese ja abgeschaltet werden sollen. Was passiert denn mit denn Akkus, wenn man es macht wie Egon, einfach laufen bzw. laden lassen. Die Akkus schalten die Ladung doch ab, wenn sie voll sind?
Kannst du natürlich auch wie Egon machen. Der Akku würde nur im Falle einer Disbalance bei Überspannung einer Zelle den Ladeport abschalten. Das sollte sowieso nicht passieren. Auch bei Frost würde das BMS sperren. Wenn der Netzlader mit einer Bleieinstellung arbeitet, wird nach der Bulk-Phase eine Erhaltungsspannung von 13,4 - 13,8 V anliegen. Das ist nahe der Ruhespannung von LiFePO4-Akkus. Ein CBE-Ladegerät würde sogar auf Standby schalten und erst wieder unter 13 V eine neue Ladephase starten. Jeder kann auf seine Art glücklich werden und nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen: (Freiplatz oder frostfreie Halle, mit/ohne Solar, mit/ohne Landstrom, mit/ohne Verbraucher im abgestellten Fahrzeug (Alarm,…) Helmut Ok, danke, ich habe das nur für mein Verständnis gefragt, da Lithium bisher nicht mein Thema war. Ich werde Solar und Akkus bei Nichtgebrauch abschalten und den Wagen zum Laden der Starterbaterie und im Winter für die Heizung an Landstrom hängen. Gruß Mario Gute Entscheidung! Helmut hallo: Und so steht auch mein 3. Womo immer geschützt und warm in seiner Garage; denn ohne Garage kein Womo.... So long KH |
Anzeige
|