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WoMo für Familie bis 3,5 to 1, 2


Bacardi1863 am 16 Apr 2021 09:52:22

Hallo zusammen,

ich habe die Suche bereits bemüht und mir zahlreiche Videos auf YouTube angesehen zu diesem Thema - aber zu einem klaren Ergebnis komme ich leider nicht.... Daher versuche ich es mal im Rahmen einer Foren-Diskussion:

Wir sind eine 4-köpfige Familie (Kinder 5 und 2) mit einem Lebendgewicht von insgesamt 200 kg. Da ich selbst als Kind die Urlaube auf dem Camping-Platz in Italien in bester Erinnerung habe, würden wir gerne auch mit unseren Kindern solche Urlaube verbringen (also 2 Wochen an einem Platz oder auch mal geteilt auf 2 Plätzen) - allerdings auch eine Option haben, autark mal 2-3 Wochen nach Skandinavien zu fahren zum Wandern mit den Kids (in 1-2 Jahren).

Nachdem ich mich intensiv eingelesen habe, zermartere auch ihr mir das Hirn wegen diesen unsäglichen 3,5 Tonnen. Mir ist bewusst, dass Auflasten und einen entsprechenden Führerschein machen die einfachste und sicherste Methode ist, um Überladung zu vermeiden. Allerdings müssten wir dann beide die Prüfung ablegen und bei Gewichten über 3,5 To kommen ja weitere Einschränkungen/Kosten hinzu. Daher wäre mir die Option bis 3,5 to immer noch am liebsten, sofern irgendwie realisierbar.

Als begeisterte Wandere und Radfahrer wissen wir, dass man durch Verzicht und bedachten Ausrüstungswahl (Stichwort: ultraleicht) erheblich Gewicht sparen kann. Mir ist es ehrlich gesagt ein Rätsel, warum die Hersteller nicht schon längst auf diesen Zug aufgesprungen sind. Ist es wirklich so schwer, ein WoMo mit 2,5 To im fahrbereiten Zustand zu bauen? Die Problematik besteht doch schon seit Jahren... und trotzdem werden die WoMos aufgrund umfangreicherer Ausstattung immer schwerer....

Was das Ganze noch unangenehmer macht, ist dass viele Händler einem einfach keine Auskunft zum fahrfertigen Gewicht inkl. Sonderausstattung nennen wollen! Das macht die Suche / Auswahl noch unnötig schwerer.
Es gibt wohl ein paar Alternativen mit einem fahrfertigen Gewicht um die 3 to - macht so etwas aus eurer Sicht Sinn? Oder anders gefragt, welche Zuladung (neben unserern 200 kg) braucht man MINDESTENS (ohne Sonderlocken wir Fahrräder, o.ä.)?

Gibt es Modelle, die besonders leicht sind? Ist ein WOMO inkl. Solar und Batterien überhaupt denkbar unter 3,5 to für unsere Familie?

Bin für Hinweise, Warnungen, Empfehlungen, Anregungen und eine lebhafte Diskussion sehr dankbar!

Viele Grüße
Bacardi

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tammy99 am 16 Apr 2021 10:03:24

Moin,

Du wirst von den meisten Mitgliedern hier die Aussage bekommen, dass das nicht geht. Und das mit gutem Grund.
Wir sind selbst seit 10 Jahren mit dem Womo unterwegs, unsere Kinder sind mittlerweile 11 und 13 Jahre alt. In den ersten Jahren schleppt man zusätzlich Spielzeug für die Kinder mit und Buggy usw. Danach werden die Kinder größer und schwerer. Gewichtstechnisch wird es also nicht besser.
Wir haben unser erstes Womo direkt auf 3850kg aufgelastet und hatten somit 700kg Zuladung. Das zweite Womo hatte 4000kg, 650kg Zuladung.
Ich war zwischendurch immer wieder auf der Waage und wir hatten immer max. 50kg Luft! Dazu muss man sagen, dass wir keine speziellen Hobbys haben und auch keine Fahrräder mitgenommen haben.
Unser neues Womo haben wir direkt mit Maxi Fahrwerk bestellt und somit knapp 1000kg Zuladung.
Das würde ich auch jedem empfehlen, der zu viert reist. Du brauchst mindestens 600kg Zuladung, wenn es Urlaub sein soll.
Die Einschränkungen sind verschmerzbar. Ich fahre sowieso nie schneller als 100km/h und die paar Kröten zusätzlich für Steuer und Maut sind im Verhältnis zu den Gesamtkosten marginal.
Stören tut manchmal nur dieses unsägliche Überholverbot.....

LG
Fred

Sprinterklasi am 16 Apr 2021 10:04:47

Hallo,
ich möchte nicht die ewige 3,5to-Diskussion fortführen, sondern in eine ganz andere Richtung argumentieren.
Wir haben die Erfahrung gemacht, daß es gerade für kleinere Kinder nicht sinnvoll ist, alle paar Tage woanders zu sein. Solange die Kinder noch mitfuhren, haben wir uns im Wohnwagen sehr wohl gefühlt. Wir waren damit natürlich auf Campingplätzen und haben uns auch länger auf einem CP aufgehalten. Dies ermöglicht den Kindern dort auch Spielkameraden zu finden, was wiederum die Eltern entlastet. Dazu braucht man natürlich einen starken Zugwagen, aber in Summe dürfte es auf den gleichen Betrag hinauslaufen. Ohne Kinder haben wir dann aufs Womo umgeschwenkt und sind damit mehr umhergereist, was meiner Frau auch nicht immer gefällt. Beide Varianten haben eben ihre Vor- und Nachteile.
Schöne Grüße, klasi

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ChrisL88 am 16 Apr 2021 10:11:13

Ich denke die "Killerfrage" wird der Wassertank sein... da dies in einem einzigen Posten sofort mal 100kg sind...

Wenn du durch "Wandern un Biken" bereits auf Ultra-Leicht getrimmt bist, kann das schon gehen, aber du sagst es selber, dazu gehört Verzicht, Verzicht, Verzicht und nochmals, Verzicht.

Es gibt einige "nackte" Womos, die Gewichtstechnisch wohl schon hinkommen, vorallem der eine oder andere Alkoven...
Wenn man sich z.B. mal den Weinsberg CaraHome 550MG anschaut, ist da noch reichlich Reserve... (aber das Auto ist dann halt wirklich "nackt")
Oder ein Eura ACtivia One 650 VB liegt "nackt" auf bei 2840kg - aber eben auch hier, wehe du klickst irgendwo in die Aufpreisliste...

Sobald man zu solchen geht wo die "Grundaustattung" etwas mehr ist (Beispiel Chausson/Challenger, Benimar), sind die auch sofort wieder nahe den 3to "Fahrfertig" oder drüber


Bedenken musst du auch, die Kinder werden grösser, schwerer, die Austattung der Kinder die mitkommen wird auch grösser und schwerer...

Die Kosten für den C1 Schein sind im Verhältniss zum Auto (und vorallem auch zu dessen laufenden Kosten!) nichts.
Und bist du Deutscher, ich würde wohl eher auf C1 gehen - (man kann auch erst unter 3.5to versuchen, bitte einfach so oder so das Heavy Chasis bestellen!) - die Nachteile und Mehrkosten in DE sind minimal (wenn du z.B. mit der Schweiz verlgeichst...).
Für mich das "blödste" am "plus 3.5to" sind nicht nur die Mehrkosten hier in der Schweiz, sondern dass ich wenn ich Ferien mache, nicht weiss, wo ich Morgen bin - auch nicht in welchem Land... Bist du aber Spontant nur in 1-2 Ländern unterwegs, und die anderen Fahrten sind eh länger voraus geplant, sieht es wieder anders aus :)


Etwas in die ganz andere Richtung, wenn 98% eh nur "fix stehen" auf dem Campint ist - Wohnwagen, Wohnwagen, Wohnwagen.
Soll es dann doch einmal auf eine Tour gehen, Mieten ;)

Fledermaus am 16 Apr 2021 10:14:15

Servus
Das mit dem Schein ist schon eine gute Sache, man lernt mit einem größeren FZ umzugehen.

Wenn es Finanziell irgendwie geht, dann schaut euch nach einem FZ über 3.5t um. Eine Nutzlast von 1000 oder 1200 kg ist schon schön,....

Es geht mit 3.5t mit der Konzentration auf das wesentliche. Wenn der Urlaub aber Verzicht heißt ist es schon eine Frage ob der gut wird.

conga am 16 Apr 2021 10:18:01

Es geht auch in einer nochmals anderen Richtung, nämlich kleiner!
Wir waren seit Geburt unserer Kinder bis sie sich urlaubstechnisch abgenabelt haben, mit VW Bus unterwegs. Zunächst T3, dann T4, beide mit Hochdach. Zuladung kein Problem! Natürlich bescheidenes Gepäck und kleiner Wassertank. Letzteres auf dem CP natürlich kein Problem. Zeitweise mit Vorzelt. Meist mit Fahrrädern.

pwglobe am 16 Apr 2021 10:24:44

Hallo,
bei 100 Antworten wirst du hier im Forum 150 Meinungen bekommen.
Ich werde dir nur meine Erfahrungen mitteilen, einen Ratschlag werde ich nicht erteilen, ich halte dies für sinnlos, da man hier meist nur eine vorgefasste Meinung bestätigt haben möchte.
Unser Sohn (20) hat den Führerschein C1E gemacht, Kosten 750€, Zeitbedarf 3 Wochen.
Beobachtung vergangenes Jahr im August in der Nähe von Offenburg.
Wiegekontrolle von Wohnmobilen, wir haben dort nach dem Wiegen Mittagspause gemacht und die Womos beobachtet die überladen waren, tw. innerhalb der Toleranz von 5% aber auch darüber.
Fast alle überladenen, mehr als 5%, Fahrzeuge waren Familienmobile und ausnahmslose Alle waren ahnungslos oder haben es jedenfalls vorgegeben.
Der Polizist hat uns einen Fall geschildert:
Da musste bei einer 4 köpfigen Familie, auch nach dem ablassen des Frischwassers, Frau und Kinder vom Taxi abgeholt werden und noch Gepäck ins Taxi geladen werden.
Mit unserem Pickup Camper waren wir schon mit 3 Personen überladen.
Unser Karmann Ontario 700HB hatte eine zulässige Gesamtmasse von 4500kg, wir hatten mit 3 Personen meist noch ca. 200kg Reserve.
Um sicher zu gehen kann man ein vergleichbares Fahrzeug mieten und mit allen Reiseutensilien packen.
Dann einfach mal auf eine Waage fahren und auch die Achsen einzeln wiegen.

Pechvogel am 16 Apr 2021 10:48:10

Hallo Bacardi,

ich denke Du machst einen Denkfehler:
wenn Ihr für zwei oder drei Wochen auf einen ( oder zwei, drei ) Campingplatz fahrt dann nehmt ihr so viel Gerödel mit dass Ihr mit 3,5t nie und nimmer auskommt.
Es sei denn Ihr nehmt einen Anhänger mit. Aber der kostet auch Geld und schneller wie 100km/h darf man damit auch nicht. ( Und unter 3,5t fährst Du, gerade auch mit Alkoven, auch nicht viel schneller als 100km/h wegen der Geräusche von Wind, Motor und der BENZINPUMPE! :D )

Wenn Ihr nur mal so ´n paar Tage zum Wandern weg wollt dann wollt Ihr autark sein?!? D.h. möglichst viel Wasser mitnehmen, Solar auf´m Dach und "dicke" Batterie?!!
Das wiegt aber auch wieder!! ( und jetzt bitte nicht wieder ´ne Lithium-Diskussion!! )

Wenn Ihr jetzt aber die "eierlegendewollmilchsau" an Womo haben wollt, Ihr also auf dem Campingplatz auch die Solaranlage etc. mitschleppen müßt, passt das vom Gewicht her zweimal nicht!

Als 4-köpfige Familie also besser über 3,5t!!
Die Einschränkungen >3,5t sind absolut zu vernachlässigen. Dafür fahrt Ihr mit "ruhigem Gewissen". Nicht nur was die Rennleitung anbelangt auch eurer Kinder gegenüber.




Grüße
Dirk

Tinduck am 16 Apr 2021 11:08:33

ChrisL88 hat geschrieben:Für mich das "blödste" am "plus 3.5to" sind nicht nur die Mehrkosten hier in der Schweiz, sondern dass ich wenn ich Ferien mache, nicht weiss, wo ich Morgen bin - auch nicht in welchem Land... Bist du aber Spontant nur in 1-2 Ländern unterwegs, und die anderen Fahrten sind eh länger voraus geplant, sieht es wieder anders aus :)


Das verstehe ich nicht... Landesgrenzen haben uns bisher noch nie behindert, ob unter oder über 3,5 Tonnen. Woher kommen immer diese vagen Ängste?

Zum Thema. Wir sind mit drei Kindern unterwegs (inzwischen 9, 11, 13 Jahre alt) und haben nie in Erwägung gezogen, das mit 3,5 Tonnen zu versuchen. Wenn ich Verzicht üben will, mache ich Rucksackurlaub...
Wir sind mit einer realen Zuladung von ungefähr 550 Kg unterwegs (Personen plus Gepäck, Fahrräder, Lebensmittel, Werkzeug, Campingkram etc.), dazu kommen noch 250 Kg Frischwasser (wir fahren immer mit vollem Tank los). Da ist sicher vieles dabei, was andere für nicht notwendig halten. Wir haben aber noch 300-400 Kg Luft nach oben, da das Fahrzeug ein zGG von 5200 Kg hat und leer "nur" 4 Tonnen wiegt.
Eine solche Zuladung gibt es bei 3,5-Tonnen-Womos nicht. Punkt Aus Ende. Also entweder sorgenfreier Urlaub über 3,5 Tonnen oder ewiger Verzicht unter 3,5 Tonnen. Zumindest mit vier Personen.

Wenn man mag, kann man natürlich einen 3,5-Tonner mit Anhänger nutzen (Fahrräder, Campingmöbel etc.). Aber ehrlich gesagt ist man damit genauso limitiert wie mit einem ü3,5-Tonner, was Maut, Tempo und Überholverbot angeht, und fängt sich zusätzliche Probleme ein (Rangieren, Platz auf Stellplätzen etc).

Meine Empfehlung bei 4 oder mehr Personen ist ü3,5. Alles andere ist nur Gehampel, Stress und Aufwand, und das brauche ich im Urlaub nicht.

bis denn,

Uwe

Kreuzfahrer72 am 16 Apr 2021 11:37:12

Bacardi1863 hat geschrieben:Nachdem ich mich intensiv eingelesen habe, zermartere auch ihr mir das Hirn wegen diesen unsäglichen 3,5 Tonnen.

Willkommen im Club :D

Ich stand vor derselben Entscheidung in ähnlicher Ausgangslage: wir sind auch zu viert und wollen unser erste Womo kaufen. Allerdings wäre die Führerscheinfrage nicht das Thema, da wir beide noch den 3er haben und damit bis 7,5t fahren dürften.

Nach langem hin und her haben wir jetzt bei einem Sunlight A70 mit einem fahrbereiten Gewicht von 2,8x zugeschlagen, d.h. wir probieren jetzt mal unter 3,5 zu bleiben.
Die Option mit einer nachträglichen Auflastung über Drittanbieterlösungen steht ja als Alternative im Raum.

Bei unserem A70 handelt es sich um ein Einsteigermobil aus der Preiswertliga, dementsprechend erwarte ich wenig ChiChi. Die Ausstattung ist auch sehr einfach gehalten. Lediglich das Automatikgetriebe haben wir uns gegönnt. Keine Markise, kein SAT&TV, kein Backofen, keine 2. Aufbaubatterie, keine Maxifahrwerk etc.
Vieles wurde uns bei der Entscheidung abgenommen, da es sich um ein vorkonfiguriertes Fahrzeug handelt, an dem wir nichts mehr ändern konnten. Sonst hätte ich auch auf den 90l Tank und auf den großen Kühlschrank verzichtet.

Warum bin ich zuversichtlich, dass wir die 3,5 einhalten? Im normalen (Flug)urlaub gibt es ja auch Gewichtsbeschränkungen. Da sind wir in der Regel immer unter 80kg zu viert, auch wenn der Urlaub mal zwei Wochen geht. Als großen Extraposten sehe ich die 4 Fahrräder, die zusammen vielleicht nochmals 60kg ausmachen.

Ich plane aktuell mit einer Dachklimanachrüstung und einer Solaranlage - das könnte dann eng werden mit dem Gewicht. Mal schauen.
Moment ist das bei uns alles noch Theorie, da der Wagen noch nicht da ist. Bei uns wird der Hauptanwendungsfall die Wochenendtour sein - logischerweise mit dann viel weniger Gepäckbedarf. Eine weitere Möglichkeit das Gewichtsproblem zu lösen sehe ich darin, dass wir bei extremer Überladungsgefahr einfach unser Auto mitnehmen als Packesel und Mobilitätslösung vor Ort. Mit dem Nachteil, dass wir uns dann beim Fahren nicht abwechseln können und Kosten für Autobahngebühren doppelt anfallen. Treibstoffkosten haben wir beim PKW nicht.

Viel Glück bei der Entscheidung.

forstpointler am 16 Apr 2021 11:41:28

Hallo Bacardi,
wie schon geschrieben, es gibt keine "Eierlegendewollmilchsau" :razz:
Meine Meinung zu deiner Frage ist: Es geht unter <3,5t, aber....
Ich bin mit dem Fahrzeug unterwegs Link... --> Link
Fahre (fast) jedes mal auf die Waage und bin reisefertig (2 Pers.) mit Surfequipment, Motorroller, Mountainbike, voller
Kraftstofftank, ... max. 25 l Frischwasser nie über 3,5t gekommen.
Die 25 l Frischwasser reichen für 2 Übernachtungen.

Die Nachteile für > 3,5t finde ICH zu heftig. Mautkosten, Reisegeschwindigkeit, jährlicher TÜV,
Anschaffungskosten, entspr. Führerschein, Wiederverkauf auf Grund des Führerscheins.... und natürlich
auch die Größe des Fahrzeugs, bzw. einfach die Einschränkungen auf Grund des zul. ges. Gew.. ob das
Parken ist oder die Unterstellmöglichkeiten im Winter.

Tinduck am 16 Apr 2021 11:59:34

forstpointler hat geschrieben:Die Nachteile für > 3,5t finde ICH zu heftig. Mautkosten, Reisegeschwindigkeit, jährlicher TÜV,
Anschaffungskosten, entspr. Führerschein, Wiederverkauf auf Grund des Führerscheins.... und natürlich
auch die Größe des Fahrzeugs, bzw. einfach die Einschränkungen auf Grund des zul. ges. Gew.. ob das
Parken ist oder die Unterstellmöglichkeiten im Winter.


Tja, so ist das halt. Diejenigen, die schon ü3,5T fahren, sagen alle, dass das marginale Einschränkungen sind und kommen damit gut klar.

Die u3,5T Fraktion hält es für unzumutbar, obwohl die meisten es wohl noch nie ausprobiert haben.

Der Kollege oben mit seinem Sunlight A70 wurde in einem Parallelthread auch anders beraten, hat sein Mopped aber jetzt so bestellt. Goldschmidt oder Carsten Stäbler reiben sich schon die Hände, die lesen hier bestimmt mit :)

Zu zweit hat man (abhängig vom Fahrzeug) die Wahl, ob man über oder unter 3,5 Tonnen bleibt. Zu dritt vielleicht auch noch. Zu viert eigentlich nicht mehr. Aber das will eben keiner hören. Lieber die Eierlegende Wollmilchsau herbeireden, und dann wie hunderte andere auch ernüchtert feststellen, dass das nur ein Märchen ist.

bis denn,

Uwe

Russel am 16 Apr 2021 12:16:41

Also, zu zweit geht das mit den 3,5 t, alles drüber wird schon eng, meist täuscht man sich gewaltig was alles so mitfährt und in den Kühlschrank passt.
Wer sein Womo mal komplett ausräumt weiß was ich meine.

Die Einschränkungen über 3,5 t sind zu den Vorteilen vernachlässigbar.
Maut? die paar Euro, wenn es da dran hängt, am Brenner geht's ratzfatz, kein Pickerl kaufen, Go Box und Rechnung: einfacher geht's gar nicht.
Schneller als 100 fahre ich eh nicht, warum auch.
TÜV jedes Jahr ist ein Argument.
Was die Größe und der Unterstellplatz mit dem Gewicht zu tun hat weiß ich nicht. Es gibt auch 7m Womo über 3,5t und 7,5t unter 3,5t

Der Führerschein ist doch ein Kinderspiel.

Sich nicht im Urlaub einschränken ist für mich Urlaub! Zuhause wechsel ich täglich die Unterhose und im Urlaub soll ich sparen? Nö!

goorooj am 16 Apr 2021 12:30:14

Manchmal frage ich mich wie das bei meinem Concorde 620ST funktioniert hat. Der hatte stockbetten drin, war für 6 Personen zugelassen und hatte 3,1t Begrenzung.
Vielleicht war einfach damals das Wasser leichter.

Tinduck am 16 Apr 2021 12:40:25

Wenn man nicht nachwiegt... gibt ja leider keine rote Lampe im Cockpit, wenn man überladen ist.

Der Vergleich mit Uralt-Womos hinkt auch ein wenig, weil man heute eigenlich kaum noch was mit Leergewichten deutlich unter 3 Tonnen bekommt.

bis denn,

Uwe

BadHunter am 16 Apr 2021 12:52:03

Russel hat geschrieben:
Die Einschränkungen über 3,5 t sind zu den Vorteilen vernachlässigbar.
Maut? die paar Euro, wenn es da dran hängt, am Brenner geht's ratzfatz, kein Pickerl kaufen, Go Box und Rechnung

TÜV jedes Jahr ist ein Argument.


Sich nicht im Urlaub einschränken ist für mich Urlaub!


Sehe ich genauso! Wir sind maximal zu dritt unterwegs, aber selbst zu zweit möchte ich mir für den Urlaub keine Gedanken darüber machen, was wir mitnehmen können und was nicht....
So sind wir nun seit 15 Jahren mit über 3,5 t unterwegs, oft mit Motorradanhänger.
Ob man nun 100 Km/h fährt (lt. Tacho dann auch schon mal 110 - 115), oder bei unter 3,5 t vielleicht mal 120-130... Das wäre mir persönlich aber mit einem solchen Gefährt schon zu anstrengend!
Letzten Sommer nach Italien sind wir auch mit Go-Box durch Österreich, war entspannter als ich dachte! Einmal angeschafft und mit 100 € aufgeladen, was dann für Hin- und Rückfahrt incl. Brenner ausgereicht hat, dafür keine Wartezeit an der Brenner-Mautstation, sondern einfach auf der LKW-Spur durchfahren.
Und an den Stationen in Italien waren die Beträge immer überschaubar, habe aber auch keinen Vergleich, was es mit einem anderen Fahrzeug gekostet hätte...
Tüv jedes Jahr? OK, nervt manchmal, ich reize auch immer die 2 Monate, die man überziehen darf, aus, aber aus Kostensicht finde ich die ca. 120 € nun auch nicht so dramatisch. Einmal in Jahr bringe ich das Wohnmobil dann sowieso in die Werkstatt, mal kleine Inspektion machen lassen, und bei der Gelegenheit lassen die auch gleich die Tüv-Prüfung erledigen.

Die Kinder werden größer (und zwangsläufig auch selbst dann schon etwas schwerer), haben hobbytechnisch immer mehr Wünsche und Ansprüche, die Fahrräder werden größer und damit schwerer, und kommen immer auf tolle Ideen, was UNBEDINGT mit in den Urlaub muss... :ja:

Die Ausgabe für die beiden Führerscheinerweiterungen werden sich in der Zukunft auszahlen, die macht man ja nur einmal, und dann braucht man sich über die Fahrzeuggröße zukünftig keine Gedanken mehr machen.

Teamavanti am 16 Apr 2021 13:07:48

ChrisL88 hat geschrieben:

Bedenken musst du auch, die Kinder werden grösser, schwerer, die Austattung der Kinder die mitkommen wird auch grösser und schwerer...



Hallo,

das seh ich anders : Je Kind ein Handy :-) , oder ist es bei euch anders?

Gruß Andi

sonnenscheinfahrer am 16 Apr 2021 13:39:01

... wie wäre es denn mit einem Anhänger?

... gebremst oder ungebremst - bekommst du Zuladung, die dir ausreichen müsste.

... auch ein Wohnwagen hinter einem Campingfahrzeug (ich schreibe ganz bewusst NICHT Wohnmobil) bietet zusätzliche Schlafplätze und erheblichen Gewinn an Stauraum/Nutzlast.

BiggiK am 16 Apr 2021 13:40:55

Diese Frage taucht inzwischen jede Woche einmal im Forum auf. Die Problematik ist bekannt, trotzdem versucht man irgendwie unter die magische Grenze zu kommen.
Kann man machen, führt aber wahrscheinlich zum Frust.
Mit fast leerem Frischwassertank losfahren und bei jeder sich bietenden Möglichkeit Grauwasser leeren und Frischwasser neu bunkern nervt schnell.
Keine Markise nervt im Sommer
Keine große oder zweite Batterie, dauernd an die stromsäule, nervt.
Kein Fernseher, nervt bei schlechtem Wetter
Keine Fahrräder, nervt wenn man außerhalb steht und laufen muss statt radeln
Kinder können keine Spielsachen mitnehmen, nervt wenn man auf dem Campingplatz steht
Getränke, Essen usw können nicht in größerem Umfang mitgenommen werden, ergo
Öfter vor Ort einkaufen
Man kann das leicht weiterführen und die meisten Leute wollen sich dauerhaft eben nicht so einschränken lassen nur wegen fehlender Zuladung.
Sicher gibts Leute, die reisen mit 4 Leuten im Bulli und sind zufrieden. Viele wünschen sich im Urlaub aber einfach mehr Komfort und das geht mit 3,5 Tonnen und 4 Personen nun mal nicht
Gruß Birgit

rkopka am 16 Apr 2021 15:20:24

forstpointler hat geschrieben:Die Nachteile für > 3,5t finde ICH zu heftig. Mautkosten, Reisegeschwindigkeit, jährlicher TÜV,
Anschaffungskosten, entspr. Führerschein, Wiederverkauf auf Grund des Führerscheins....

Das meiste gilt auch für mich. Allerdings müssen wir hier in jedem Fall nach einigen Jahren jedes Jahr zum Pickerl, da ist es egal. Und die €45 und 1h Zeit sind jetzt auch nicht die Welt. Und wenn mal eine Birne defekt ist, wird sie auch gleich gewechselt.

und natürlich auch die Größe des Fahrzeugs, bzw. einfach die Einschränkungen auf Grund des zul. ges. Gew.. ob das
Parken ist oder die Unterstellmöglichkeiten im Winter.

Die Größe ändert sich aber gerade rund um 3,5t noch nicht sehr viel. Parkeinschränkungen ja. Unterstellmöglichkeiten sind meist auch nicht so knapp mit der Länge (so lange es nicht gerade 12m sind). Wir reden ja hier noch von ein paar 100kg oder 1m mehr und nicht von einem Liner.

RK

Bacardi1863 am 16 Apr 2021 15:43:36

Hui... so viele Antworten in so kurzer Zeit - und das ganz ohne genervte Kommentare oder Anfeindungen!! So ein freundliches Forum habe ich selten erlebt! :)

Vielen Dank erst einmal hierfür. So und nun der Reihe nach:

1. Ja, es stimmt - ich hätte gerne meinen Funken Hoffnung, dass es geht, hier bestätigt bekommen von jemandem der sagt: dieses Modell -> diese Ausstattung -> geht und tut nicht weh. Aber überwiegend gibt es doch erhebliche Einschränkungen / Skepsis... daher werde ich mich von dieser Option wohl verabschieden müssen. Ich könnte mir zwar (persönlich) vorstellen, auf vieles zu verzichten bzw. Kompromisse einzugehen, was den Komfort angeht.. aber das muss nicht zwinngend für die Kinder und schon gar nicht die Frau gelten. :? Wenn es am Ende dann auch noch mit einem Sicherheitsrisiko verbunden ist, weil man immer grenzwertig unterwegs sein muss, hat es aber keinen Sinn. Punkt.

2. Alternativen wären dann wohl ein Wohnwagen - hatte ich bisher noch überhaupt nicht in Erwägung gezogen - oder eben doch ein aufgelastetes WoMo bzw. ein HeavyChassis o.ä.

Zunächst zum WoMo > 3,5 to ein paar der Gedanken, die ich mir bisher gemacht habe und die hier auch teilweise angeführt wurden:

Grundsätzlich wäre es natürlich kein Act, den FS zu machen (zumindest mal eine Person) um auch mit 4 to unterwegs sein zu dürfen. Da wir als Familie aber noch nie einen Urlaub in dieser Form gemacht haben, besteht natürlich das Risiko, dass es (Teilen der Familie) nicht gefällt. Dann war der FS für die Katz und die WoMo über 3,5 to haben leider einen deutlich geringeren Kundenkreis... da wird der Wiederverkauf erschwert. Daher wollte ich zunächst mit geringstem Aufwand mal testen, ob sowas grundsätzlich in Frage kommen würde (WoMo bis 3,5 to mieten) um möglichst wenig Geld zu verbrennen. Evtl. wäre es eine Option, zunächst doch mal ein WoMo mit 3,5 to zu testen für ein paar Tage - An- und Abreise ohne Frischwasser - und vor Ort alles voll zu machen. Dann sieht man, ob der Urlaub in dieser Form allen gefällt und dann -> FS + WoMo > 3,5 to.......

Mit dem C1 darf man ja bis 7,5 to... das würde dann auch für autarke Touren in Skandinavien reichen mit 2 Batterien, Solar, viel Verpflegung usw... :D

Alternative Wohnwagen:

Hier befürchte ich irgendwie ein schwierigeres Handling.... ich bin noch nie mit Anhänger gefahren und habe daher etwas Respekt. Auch hier bräuchte ich aber einen anderen FS und müsste dann immer alleine fahren. Gibt es sonst nennenswerte Unterschiede, die man kennen sollte? Klar ist man flexibler, da das Zugfahrzeug abgehängt werden kann.. aber so vom "Wohngefühl", Komfort / Platzangebot?

Ein Bully mit Faltdach und/oder Zelt ist nichts für uns... da können wir auch gleich Wandern gehen mit Zelt. Das WOMO / der WOWA sollte schon eher einer kleinen Ferienwohnung ähneln als einem Zelt. Auch wenn ein Bully in Sachen Mobilität natürlich unschlagbar ist.

... hm... jetzt kann ich die Suche neu anfangen... WoMo > 3,5 to oder Wohnwagen.... >>> kann man Skandinavien auch mit dem Wohnwagen bereisen? :?: Ich habe da immer nur Kastenwägen, Wohnmobile oder (leider außerhalb des Budgets) Expeditionsumbauten (Unimog o.ä.) gesehehn... :eek:

ChrisL88 am 16 Apr 2021 15:53:48

Generell betreffend WoMo, mieten, mieten, mieten und nochmals mieten - sonst wird der Erstkauf mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fehlkauf ;)
(Entweder von Grösse, Grundriss, Gewicht und und und)

WoMo vs WoWa
Handling - reine Gewöhnungssache, mühsam sind eigentlich nur enge Campings - ein Mover hilft da viel ;) - Rückwärtsfahren ist auch nicht alle Welt schwer :)
Flexiblität an Zielort - Pro Wohnwagen, du hast das Auto!
Flexiblität unterwegs - Pro Wohnmobil, Stellplätze, frei stehen etc.
Platz - Pro Wohnwagen
Wohngefühl - Pro Wohnwagen, da mehr Platz, grosszügiger etc.
Komfort - Pro Wohnwagen, auch hier ist wohl der Platz der Hauptgrund...

Das einzige was in diesen Punkten fürs WoMo spricht, ist wenn du "immer unterwegs" bist, sprich Stellplätze, frei stehen etc.
Weshalb man mit einem WoMo irgendwie 1000km nach Spanien fährt, um dort dann 2 Wochen aufm Camping zu stehen und dann wieder zurück, habe ich nie begriffen, werde ich nie begreifen...

Kleines Achtung, auch beim Wohnwagen auf Zuladung achten... da gibt es auch so Fälle, wo der schon überladen ist, wenn du nur die Küche ausgestattet hast... :D

Tinduck am 16 Apr 2021 16:04:32

Ein Wohnwagen ist ein anderes Urlaubskonzept. Ich fass das mal kurz zusammen:

- Man hat eher ein Basislager (Campingplatz) und kann sich mit dem Zugwagen relativ frei bewegen. Vorteil.
- Man hat allerdings in voller Pracht (Vorzelt etc. pp.) auch ordentlich zu tun mit Auf- und Abbau, da wechselt man nicht mal eben den Standort. Nachteil.
. Wohnwagen sind, wenn schon ein Zugfahrzeug vorhanden ist, natürlich günstiger. Vorteil.
- Wohnwagen sind auf den allermeisten Stellplätzen nicht willkommen. Nachteil.
- Freistehen geht mit normalen Wohnwagen gar nicht wegen fehlendem Abwassertank, rudimentärer Elektroanlage etc. Nachteil.
- Die Badezimmer in den meisten Familienwohnwagen sind ein Witz, weil sie auf CPs mit Sanitäranlagennutzung ausgelegt sind. Nachteil.

Hab sicher noch was vergessen.

Also, es kommt darauf an, wie man Urlaub machen möchte. Will man viel unterwegs sein mit ständig wechselnden Standorten => Womo.

Steht man eher mehrere Wochen irgendwo und möchte sich entspannen => Wowa.

Das Wohnmobil hat noch den Vorteil, dass man damit gut beides machen kann.

Wir sind mit den Kindern erst Wohnwagen gefahren, irgendwann war uns dann aber das ganze Gerödel zuviel und wir sind aufs Womo umgesattelt. Die Kinder fanden beides gut. Wir nutzen das Wohnmobil sowohl für CP-Aufenthalte als auch für Rundreisen mit CP/SP/Freistehen, wie es gerade kommt.

bis denn,

Uwe

fomo am 16 Apr 2021 16:06:33

Es gibt nur eine Lösung, wie diese elende Diskussion beendet werden kann:
Die Fahrerlaubnis der Klasse B muss ein PKW-Führerschein werden.
Mit folgenden Grenzwerten: Masse: 2,8t, Länge: 6m und Breite: 2m.
Dann kann diese 3,5t Grenze gleich zu 7,5t angehoben werden.

Gast am 16 Apr 2021 16:06:51

Tinduck hat geschrieben:
Wenn ich Verzicht üben will, mache ich Rucksackurlaub...
.....
bis denn,

Uwe


So ist das, man kauft sich doch kein Wohnmobil um anschließend auf dem Niveau des "Zeltes" auf Rädern weiter zu fahren. Reisen mit dem Wohnmobil hat auch etwas mit Komfort zu tun und da gibt es genau so wie Biggi es schon dargelegt hat Dinge, auf die ich (wir) nicht verzichten wollen. Von daher passt ein Familienleben im WoMo mit 3,5 t einfach nicht vernünftig, oder man läßt soviel weg, das es einfach keinen Spaß mehr macht.

ich denke es gibt da nur 2 sinnvolle Möglichkeiten: Entweder eine WoMo mit Maxi FW bis 4,2 - 4,5t und den entsprechenden FS machen, wobei die Mehrkosten im Vergleich zum asketischen WoMo Reisen absolut vertretbar sind, oder wie bereits erwähnt ein Wohnwagen. Der passt id.R. für den Urlaub auf den CP´s in Italien und anderswo, für freies Reisen dagegen weniger.

Der TE sollte sich das genau überlegen und bitte nicht aus "falschem Geiz" am Ende doch ein WoMo bis 3,5t kaufen in der Hoffnung es wird schon irgendwie gehen - Nein, es wird nicht gehen!

Nur so meine Gedanken dazu, von jemandem der ohne Kids mit allem gewünschten Komfort genau geplant mit 3,5t durch die Gegend fährt.

Gruß

Tinduck am 16 Apr 2021 16:07:55

ChrisL88 hat geschrieben:Weshalb man mit einem WoMo irgendwie 1000km nach Spanien fährt, um dort dann 2 Wochen aufm Camping zu stehen und dann wieder zurück, habe ich nie begriffen, werde ich nie begreifen...


Vielleicht, weil man beide Urlaubsformen mag (Rundreise und CP-Urlaub), sich aber nicht ein Womo UND einen WoWa ans Hemd tackern will?

bis denn,

Uwe

Swch am 16 Apr 2021 16:26:13

Bacardi1863 hat geschrieben:allerdings auch eine Option haben, autark mal 2-3 Wochen nach Skandinavien zu fahren zum Wandern mit den Kids (in 1-2 Jahren).


Hallo Barcardi,

Also 2-3 Wochen autark mit 4 Personen, dann empfehle ich etwas in der 12to Klasse.

LG, Sascha

BiggiK am 16 Apr 2021 16:27:09

Ich finde mit zwei kleinen Kindern auf einem Campingplatz für eine oder sogar zwei Wochen am Stück einen Wohnwagen deutlich besser geeignet. Da ist mehr Platz, das Auto steht parat um mal einen Ausflug zu machen, die ganze duscherei findet im sanitärhaus statt und trotzdem gibts für Notfälle ein Klo an Bord. Auf dem Campingplatz finden die Kinder ruckzuck Spielkameraden und können sich dort auch gut selbst beschäftigen. Oft gibts ja sogar einen Pool und schöne Spielplätze.
Sind die Kinder größer und das reisen steht im Vordergrund, also öfter Stellplatz statt Camping, vielleicht auch mal (soweit überhaupt noch möglich) ein oder zwei Tage frei stehen, dann ist das Wohnmobil besser.

Wer übrigens glaubt in Skandinavien könne man beliebig überall mitten in der Natur stehen, der irrt gewaltig. Auch dort werden die Wohnmobile immer mehr und frei stehen immer seltener möglich. Dafür ist die Infrastruktur mit Campingplätzen sehr sehr gut ausgestattet. Es gibt sehr viele Plätze und gute Infrastruktur sowohl für Wohnmobile als auch für Wohnwagen.

Bevor du jetzt mehrere zehntausend Euro für ein Gefährt ausgibst, solltest du unbedingt mal was mieten. Auch um festzustellen ob diese Art des Reisens deinen und den Vorstellungen deiner Frau überhaupt entspricht. Übrigens gibts auf vielen Campingplätzen auch mietbare Wohnwagen oder kleine Häuschen. Da fährt man mit seinem pkw selbst an und findet ein voll ausgestattetes heim vor, könnte ja auch eine Alternative sein.
Es gibt auch Leute, die merken schnell, das sie in einem Hotel oder einer Ferienwohnung besser aufgehoben sind. Und wenn euch das Campen gut gefällt, habt ihr schon mal getestet ob das mobil euren Ansprüchen genügt oder etwas besser gelöst werden kann. Es gibt so viele verschiedene Grundrisse, da muss man sich erstmal das passende raussuchen.

Gruß Birgit

ChrisL88 am 16 Apr 2021 16:28:03

ich kenne aber eben viele, die nur und ausschlieslich auf die Campings fahren mit den WoMo's... ;)


Noch kurz zum Thema WoWa, viel Arbeit Auf-/Abbau - jup, das war wohl früher mal so, aber nicht mehr heute... Da hat sich auch einiges getan...
Ein "Sonnendach" fix am WoWa dran, ausrollen, 2 Stangen drunter, abspannen = Markiese am WoMo... Falls gewünscht können nun auf der Seite und Vorne Wände eingehängt wegen = vollwertiges Vorzellt - haben wir aber schon vor 15 Jahren bei unserem Wohnwagen in den südlichen Ländern nie gemacht... Das komplette Vorzellt, damals noch mit einem riesen Stangen-Puzzle und gefühlt 50 Einzelteilen wurde nur bei einem Wohnwagen verwendet, welchen wir jeweils im Frühjahr fix auf einem Campingplatz stehen hatten :)

rkopka am 16 Apr 2021 19:21:30

Bacardi1863 hat geschrieben:Alternative Wohnwagen:

Hier befürchte ich irgendwie ein schwierigeres Handling.... ich bin noch nie mit Anhänger gefahren und habe daher etwas Respekt. Auch hier bräuchte ich aber einen anderen FS und müsste dann immer alleine fahren.

Das Handling wurde schon angesprochen. Bei der Fahrt fast egal, da kommt man schnell rein. Am Anfang und Ende muß man einparken. Die heutigen Mover machen das aber viel einfacher.
FS muß nicht zwingend ein anderer sein. Wenn die Kombi PKW Wowa unter 3,5t bleibt, reicht B. 2t PKW 1,5t Wowa ist IMHO durchaus ausreichend. Unsere Kombi war damals leichter und hat auch gut für 3 Personen gereicht. Aber auch die nächsten FS drüber sind entweder relativ billig(?) und schnell ohne Prüfung(bis 4,25t) oder auch nicht so wild BzuE, wenn die Kombi richtig schwer wird.

ChrisL88 hat geschrieben:Das komplette Vorzellt, damals noch mit einem riesen Stangen-Puzzle und gefühlt 50 Einzelteilen wurde nur bei einem Wohnwagen verwendet, welchen wir jeweils im Frühjahr fix auf einem Campingplatz stehen hatten :)

Wir hatten das auch. Allerdings sind wir 3-4 Wochen im Urlaub auf einem CP geblieben, da spielt das Aufbauen keine große Rolle mehr.

RK

Tinduck am 16 Apr 2021 19:25:16

Ja, es ist alle etwas einfacher geworden in den letzten Jahren, auch bei den Vorzelten ist die Entwicklung nicht stehengeblieben. Wir hatten an unserem Fendt ein Wigo Rolli, das war schon relativ schnell aufgebaut und ging auch ohne Seitenwände und so.
Trotzdem dauert es vom auf-den-CP-Fahren bis zum Bierchen beim Wowa gefühlt ewig, mit dem Womo mach ich den Motor aus und bin fertig zum Schlafen - oder fürs Bierchen. Das ist schon ein enormer Unterschied. Abkuppeln, auf die Parzelle movern, Stützen runter, Strom dran, Kram aus dem Auto in den Wohnwagen räumen (Zuladung :) )... brauch ich mit dem Womo alles nicht machen. Wie gesagt, ist was für längere Standzeiten.

Wir sind mit dem Fendt gern in Urlaub gefahren, aber auf lange Wochenenden hatten wir nach einigen Versuchen schon keine Lust mehr, wegen der ganzen Rödelei. Mit dem Womo fährt man einfach spontaner los und muss auch keine CPs für Zwischenübernachtungen anfahren.

Aber wem erzähl ich das eigentlich, wir sind ja im Womo-Forum hier... :D

bis denn,

Uwe

goorooj am 16 Apr 2021 19:48:53

Ich war als Kind in den 70ern und 80ern mit meinen Eltern im Womo unterwegs im Urlaub und es war genial.

Soviel zu Luxus.

Aber um aufs Thema zu kommen:

Keinen Wohnwagen als Anhänger. Einen einfachen 750kg Anhänger in den dann Roller, surfzeug, Räder... kommen. Hab ich auch schon so gemacht mit 4 Erwachsenen im womo nach Frankreich runter.

So ein kleiner hänger ist unproblematisch im handling, kann 100 (die meisten) und kostet nicht viel. Darfst auch mit B noch bei 3,5 zusätzlich anhängen.

Dann kannst du kurze Touren auch immer noch mit womo ohne Anhänger machen.

theLionRocks am 16 Apr 2021 20:12:10

Bezüglich der Einschränkungen:

Wir sind direkt vom Wohnwagen in ein Expeditionsmobil umgestiegen. Mit unserem Gewicht von > 12t und ordentlich Abmessungen (2,47x3,8x8,9)m sind wir letztes Jahr nach Korsika gefahren. Geht. Natürlich auf den "breiten" Straßen der Insel und auf einen Campingplatz (freistehen sehen die Korsen in der Hauptsaison nicht gerne).
Einige im Bekanntenkreis haben mich für verrückt erklärt, zumal ich mir mit dem Wohnwagen beim letzten mal den Spiegel abgefahren.

Was ich sagen will: Es gibt immer Einschränkungen, aber man kann meiner Meinung nach um diese Dinge herumarbeiten.

Was mich beim Wohnwagen sehr geärgert hat, war z.B. die Anfahrt. Wenig Wasser an bord, keine Batterie, kein Abwasser. Allein schon mal auf einem Autobahnrastplatz zu übernachten war schon mal grenzwertig wenn man sich morgen die Zähne geputzt hat und die Reste dann irgendwo in die Landschaft verteilt hat. Hat mir nicht gefallen.
Und so richtig an ein Ferienziel reisen war so nicht drin. Wir waren immer nur am Umbauen. Und das Thema Überladung ist auch beim Wohnwagen ein großes Thema.

In sofern finde ich deinen Ansatz doch schon mal gut, ein Mobil zu mieten. Vielleicht mal für ein verlängertes Wochenende? Da kann man schön reinschnuppern, muss vielleicht nicht so viel mitnehmen. Eine schöne Tour mit vielleicht 2 - 3 Punkten die man bequem anfahren kann. Etwas für die Kids, ein wenig Natur ein gutes Essen. Ich denke das wird dann schon posiviten Eindruck hinterlassen.
Und auf der Basis kann man aufbauen.

Ich persönlich würde dann als Basis ein Fahrzeug empfehlen, welches zumindest das Potential zur Auflastung haben sollte.

Grüße
Michael

Pechvogel am 16 Apr 2021 22:12:10

Sorry aber das geht doch hier jetzt am Thema vorbei:


Bacardi1863 hat geschrieben:...Da wir als Familie aber noch nie einen Urlaub in dieser Form gemacht haben, besteht natürlich das Risiko, dass es (Teilen der Familie) nicht gefällt... Daher wollte ich zunächst mit geringstem Aufwand mal testen, ob sowas grundsätzlich in Frage kommen würde...

Bacardi1863 hat geschrieben:... um möglichst wenig Geld zu verbrennen. Evtl. wäre es eine Option, zunächst doch mal ein WoMo mit 3,5 to zu testen für ein paar Tage - An- und Abreise ohne Frischwasser - und vor Ort alles voll zu machen. Dann sieht man, ob der Urlaub in dieser Form allen gefällt und dann -> FS + WoMo > 3,5 to.......


Da kann man doch dann nur empfehlen zu mieten!!
Verbrennt, mit Sicherheit, erheblich weniger Kohle als kaufen und festzustellen dass das Mobil irgendwo nicht passt!!




Grüße
Dirk

jwjakarta am 16 Apr 2021 22:31:18

Viel Aufwand hab ich mit dem Wohnwagen auf dem CP nicht :

Direkt auf den Stellplatz fahren...
(Nix abkuppeln und movern)
Grundausrichtung & Stützen
Abkuppeln und rausfahren...
Endgültige Ausrichtung...
Markise rausfahren , Wände dran - Vorzelt steht...
(Wobei ich die Wände noch nie benutzt habe , weiss gar nicht wo ich die hingeschmissen habe...)
Möbel raus...
Strom...

Ne Viertelstunde dauert das nur mit entspannter Zigarettenpause...
Alles kein Drama , vor allem nicht wenn man eh 2 oder 3 Wochen stehenbleibt.

Mein WoWa ist ja etwas grösser - hat den Vorteil dass ich ein vernünftiges Badezimmer mit richtiger Duschkabine habe.
Weiterer Vorteil eines grösseren Wohnwagens : Ich brauche gar kein Vorzelt , die wandlose Markise reicht völlig !

Ausserdem ist die Dame aufgelastet - ich muss nix aus Gewichtsgründen ins Auto packen und dann vor Ort in den WoWa bringen...



Ich finde gerade für Kinder ist es besser nicht ständig den Platz zu wechseln - ich bin selber mit meinen Eltern seit ich 2 Jahre alt war im Sommer mit dem Wohnwagen nach Kärnten , immer der gleiche Platz !
Ich hätte damals auf die Skiferien im Frühling und auf die Flugreise im Herbst verzichtet - aber dieser Sommerurlaub war mir 16 Jahre lang heilig !
Man hatte dort seine Leute , kannte den halben Platz schon seit Jahren - da war Langeweile ein Fremdwort!

Auf den gleichen Platz fahre ich jetzt seit 10 Jahren wieder , ist einer meiner beiden Stammplätze !
Rüber nach Velden oder nach Klagenfurt ? Kein Problem - ich hab ja mein AUTO !!! Für mich ein Riesenvorteil !
Ich würde definitiv und mit absoluter Sicherheit NICHT Nachts um 3 die 20km von Velden zurück zu einem Wohnmobil mit dem Fahrrad fahren...

Für mich als LT-Camper ist der Wohnwagen einfach besser als ein Wohnmobil - mehr Platz als die meisten Wohnmobile und viel flexibler dank dem normalen Alltagsfahrzeug...

Ruhrianer am 16 Apr 2021 22:59:13

Für die Adria Vans gibt es eine ausführliche Liste aller Ausstattungsdetails mit Gewichtsangabe. Ich weiß aber nicht, wie zuverlässig diese Angaben sind. Zumindest kannst du dir hier mal einen Überblick verschaffen, was vielleicht geht und was nicht:

--> Link

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man mit einigen Einschränkungen noch genügend Lebensqualität im 3,5t Van hat. Ich würd wahrscheinlich ein kleines Iglu Zelt mitnehmen, in dem dann abwechselnd ein Erwachsener mit einem Kind schläft oder wenn die Kinder größer sind dann auch die Kinder allein...

Zum Ausprobieren sollte so etwas auf jeden Fall mal 1-2 Wochen funktionieren, auf Dauer würd ich das nicht machen wollen...

Scorpiostefan am 17 Apr 2021 00:22:23

Entscheidend für die Frage Womo oder Wowa sollte doch die angestrebte Nutzung sein.
Wie oft ergibt sich die Nutzung am Wochenende? Einfach mal schnell eine Ausfahrt zum See
ohne vorher den Wowa vom Abstellplatz abzuholen. Der Wowa darf 2 Wochen auf der
Straße stehen, das Womo immer.
Wer den privaten Platz dafür hat hat natürlich keine Sorgen.
Für nur 3 Wochen jährlich Womo oder Wowa zu kaufen rechnet sich nicht.
Ich weiß aber nicht ob man Womo`s über 3,5T mieten kann.

Schönen Abend
Stefan

tiefschneewikes am 18 Apr 2021 09:42:51

Hallo Bacardi,

leih dir dein Wunschfahrzeug, lade ein was du gerne mitnehmen möchtest und fahr auf die Waage.

Mit unserem Alkoven (LMC A694), 7 Mtr., 2 Gasflaschen, 4 Fahrräder, TV, Schlauchboot, 4 Personen (Kids 17 und 15) sind wir immer unter 3,5 geblieben. Es geht - ich hab nie was vermisst. Das ist inzwischen unser viertes Womo und wir sind immer unter 3,5 geblieben und haben es nie bereut oder etwas vermisst. Wir stehen mal frei, mal auf SP´s auch im Winter beim Skifahren kommen wir mit der Serienbatterie ohne Solar 2 - 3 Nächte klar.

morpheus22 am 18 Apr 2021 22:17:36

tiefschneewikes hat geschrieben:Wir stehen mal frei, mal auf SP´s auch im Winter beim Skifahren kommen wir mit der Serienbatterie ohne Solar 2 - 3 Nächte klar.
Krass, das würde ich mir patentieren lassen. ;D Oder was heißt bei dir Serienbatterie? :gruebel: :)

jwjakarta am 18 Apr 2021 23:14:46

Scorpiostefan hat geschrieben:Für nur 3 Wochen jährlich Womo oder Wowa zu kaufen rechnet sich nicht.
Schönen Abend
Stefan


Bei mir gegenüber ist eine Tischlerei - aber ich glaube mittlerweile verdient der mehr Geld mit der Stellplatzvermietung auf seinem Hof als mit Holzarbeiten...
Da stehen rund 10 Wohnwagen und 20 Wohnmobile (und noch ein paar Boote) - fast alle Fahrzeuge stehen dort tatsächlich das ganze Jahr , werden nur für den Sommerurlaub abgeholt.
Gibt genug Leute die sich wirklich ein Fahrzeug für Heidengeld zulegen und dann nur 1-2mal im Jahr losfahren , die restlichen 48 Wochen stehen die Dinger dort rum...

Ich fahre auch nur rund 4 Wochen im Jahr weg.
Allerdings muss ich nix für Stellplatz bezahlen und der Wagen selber war trotz anfallender EUSt ein absolutes Schnäppchen - da lohnte sich die Anschaffung selbst bei der geringen Nutzung...

Kommt halt immer auf den Kaufpreis und die Stellplatzkosten an.

goorooj am 19 Apr 2021 02:01:20

Mein camper parkt einfach auf der Strasse. Steuer und Versicherung sind günstiger als Stellplatz und wenn er immer angemeldet ist kann ich jederzeit los wenn ich will. Ist auch zu alt als dass den jemand klaut... Auch ein grosser Vorteil bei alten womos.

Tinduck am 19 Apr 2021 08:34:12

Scorpiostefan hat geschrieben:Für nur 3 Wochen jährlich Womo oder Wowa zu kaufen rechnet sich nicht.


Selbst wenn ein Leihmobil für 3 Wochen aufs Jahr gesehen billiger kommt als ein eigenes (incl. Abschreibung), hat man natürlich diverse Probleme, die man mit einem eigenen Mobil umgeht. Für Abholen/Packen und Abgabe/Säuberung des Leihmobils gehen erstmal 2 Urlaubstage drauf. Und mit dem Ding muss man auch umgehen wie mit einem rohen Ei, wenn man nicht seiner Kaution Goodbye sagen will. Eventuell kämpft man dann noch stundenlang mit unbekannter Technik und fühlt sich beim Fahren mangels Routine auch nicht richtig wohl.
Von Zwischenfällen wie 'Das Mobil, das sie gemietet haben, steht leider in der Werkstatt und wir haben kein anderes mehr da' mal ganz abgesehen. In der Hauptsaison sind Ersatzfahrzeuge rar, wenn mal irgendwas nicht klappt. Geld zurück hilft einem dann auch nicht wirklich...

Wenn man nur die Leihgebühren gegen die Kosten eines eigenen Mobils rechnet, kann man wahrscheinlich sogar 6 Wochen leihen und steht noch besser da. Die Flexibilität eines eigenen Mobils lässt sich aber kaum bepreisen, und das ist der Hauptvorteil. Mag dem Buchhalter nicht gefallen, aber man kann eben nicht alles in Geld messen :)

bis denn,

Uwe

theLionRocks am 19 Apr 2021 14:20:20

So nun plätschert der Thread schon ein wenig vor sich hin.

Mich würde interessieren, was der Nutzer Barcardi aktuell noch für Informationen benötigt? Gibt es noch etwas was helfen würde?

Grundsätzlich schein die erste Empfehlung zu sein, einmal ein Mobil zu leihen und ein wenig "erste" Erfahrung zu sammeln. Beispiele für eine Nutzung mit mit einem wirklichen 3,5t Mobil sind ja gegeben. Einschränkungen sind transparent.

morpheus22 am 19 Apr 2021 17:43:47

Bacardi1863 hat geschrieben:schwierigeres Handling.... ich bin noch nie mit Anhänger gefahren und habe daher etwas Respekt. Auch hier bräuchte ich aber einen anderen FS ... Klar ist man flexibler, da das Zugfahrzeug abgehängt werden kann.. aber so vom "Wohngefühl", Komfort / Platzangebot?
..kann man Skandinavien auch mit dem Wohnwagen bereisen? :?:
z.B. Schweden lässt sich gut mit Wohnwagen bereisen. Was den FS angeht, es gibt da eine Erweiterung B96 --> Link , damit ist dann ein Gesamtzuggewicht von 4.250kg möglich. Je nach Zugfahrzeug ist da dann schon einiges möglich. Wir waren auch zu viert im Wohnwagen 3 Wochen Rundreise Südengland unterwegs. Wenn man eine Batterie einbaut und Wasser dabei hat, ist man auch schon etwas autark, für Toilette und Waschen geht das schon mal für eine Nacht. Aber für warmes Wasser benötigt die meistens verbaute Truma Therme eben 230V. Ein Wohnwagen ist bei gleicher Innenlänge meistens geräumiger bzw. bietet ein besseres Wohngefühl...meiner Meinung nach. Da wir nur noch zu zweit fahren, überwiegen die WoMo Vorteile für uns.

Bacardi1863 am 22 Apr 2021 11:31:21

Hallo zusammen,

nach den vielen hilfreichen Beiträgen habe ich mich bei den Vermietern in meinem Umkreis mal schlau gemacht zwecks Testfahrt. Rein vom Bauchgefühl ist ein Wohnwagen nichts für uns/mich... Darüber hinaus wiegt mein Kfz bereits 2,5 to - mit 4 Personen und bisschen Gepäck wäre auch mit einem Wohnwagen ein neuer FS erforderlich. Mich schreckt aber inbesondere das Thema Auf- / Abbau etwas ab. Ganz abgeschriben habe ich das Thema mal noch nicht - aber in der Prioritätenliste erst mal hinten angestellt.

Was ich ganz spannend fand:

Ein Vermieter hat mich - angesprochen auf die Zuladungsthematik- auf den Caraloft 650 MF von Weinsberg angesprochen. Der verspricht in der Grundausstattung 720 kg Zuladung. Lt. Konfigurator mit ein paar Optionen käme ich auf immerhin 600 - 620 kg Zuladung. Das erscheint mir nun gar nicht mal so unrealistisch. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob da tatsächlich 4 Personen drin schlafen können (Kinder hinten, Eltern vorne auf der Sitzgruppe?).

Davon angefixt bin ich weiter auf die Suche gegangen und habe bei Roberta den Apollo "Air" gefunden. Hier scheint man über den Möbelbau ca. 200 kg Gewicht einsparen zu können. Es tut sich also doch etwas in diesem Bereich.

Insofern bleibt es beim Plan: WoMo mit 3,5 to mal testen und wiegen, ob es für uns funktioniert. Wenn grundsätzlich alle begeistet sind, werde ich wohl dennoch einen anderen FS machen um in der Auswahl des Mobils flexibler zu sein - es sei denn, mit einem Modell wie dem o.g. kommt man auf jeden Fall auch gut hin. Das werden wir jetzt einfach mal testen.

Vielleicht hilft das dem einen oder anderen ja auch.

Kennt ihr weitere Modelle mit einer so hohen Zuladung in der 3,5 to Klasse?

Cheers
Bacardi

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