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Hallo Zusammen, ein Bekannter von mir hat kürzlich seinen Sunliving, den er 5 Jahre gefahren hat, ohne Verlust verkauft. Meine beiden letzten Hymer, die ich Anfang 2010 und Ende 2011 verkauft bzw. in Zahlung gegeben habe, würden heute einiges mehr als damals erzielen. Ich habe gerade meinen Alkoven verkauft. Da wir familien- und coronabedingt die letzten 1,5 Jahre wenig gefahren sind, stand er nur noch rum. Es hätte einiges an Arbeit (lauter Kleinkram) gekostet, ihn wieder top herzurichten. Ich hatte keine Lust auf wochelange Bastelei, zumal mir auch die Zeit dafür fehlt. Über einen Vermittler, der zufällig an meinem Haus vorbeikam, habe ich ihn dann als Bastlerfahrzeug verkauft. Wenn der Käufer Arbeit, Zeit und ein wenig Material investiert, kann er ein paar Tausend € Gewinn damit machen. Dennoch hätte ich vor 10 Jahren nicht gedacht, nach dieser Zeit selbst bei gutem Fahrzeugzustand, noch den erzielten Preis zu bekommen. Wenn man sich die letzten 12 Jahre anschaut, sind im Einstiegssegment die Neupreise von ca. 28.000,- auf inzwischen 41.000,- gestiegen. Fahrzeuge, die damals unter 30't€ neu kosteten, werden heute von Händlern z.T. über dem damaligen Neupreis angeboten. Man kann das gut nachvollziehen, wenn man über archive.org mal die Seiten der Discounter (Palmo, Sawitzki, Gante u.ä.) aufruft und dann die entsprechenden Womos heute bei mobile sucht... :eek: --> Link --> Link Da soll keiner sagen, ein Womo wäre keine Wertanlage ;D Wer heute ein gebrauchtes Womo sucht und der französischen Sprache einigermaßen mächtig ist, kann auf dem französischen oder belgischen Markt so manchen Schnapper machen. Wo früher aufgrund höherer Neupreise (Womo-Discounter gibt es in Frankreich nicht) auch die Gebrauchten ca. 5-10t€ teuerer als in Deutschland waren, halte ich die aktuell aufgerufenen Preise in Frankreich im Vergleich zu den deutschen überteuerten Preisen für ok. --> Link Dennoch haben wir gerade unser neues Womo (Roadcar) in Deutschland bei einem Händler in der Nähe (120 km entfernt) bestellt. Das gewünschte Fahrzeug ist bundesweit nicht vor Ende des Jahres und dann wesentlich teuerer lieferbar, und dieser Händler hat das gewünschte Fahrzeug (mit leichten Abweichungen) in den nächsten 2 Monaten ab Bestellung in Zulauf. Der Rabatt beträgt sagenhafte 2,2% vom Listenpreis ist aber noch ok, da wir uns im Einstiegssegment bewegen Scheinbar ist der Markt zur Zeit so leer gefegt, dass sogar schon allseits beliebte Händler :lol: auf merkwürdige Ideen kommen :gruebel: ![]()
Im Juni wissen wir mehr, da werden anscheinend die Würfel für die neue Euro 7 Richtlinie fallen. Selbst wenn Verbrenner faktisch als Neuwagen nicht mehr zulässig wären dürften bestehende Fahrzeuge weiterfahren dürfen. Oldtimer gibt es jetzt ja auch, und die dürfen sogar in eine Umweltzone einfahren, ganz ohne Plakette.
Hast du mal das Wahlprogramm der Grünen gelesen? Würde ich jedem mal empfehlen, am besten vor der Wahl.
Ja hab ich: Zitat aus dem Wahlprogramm: --> Link Autos der Zukunft bauen Das Auto der Zukunft wird leiser, digitaler und klimaneutral sein. Damit das Auto der Zukunft weiter in Deutschland entwickelt und produziert wird, braucht es klare politische Leitplanken. Ab 2030 sollen deshalb nur noch emissionsfreie Autos neu zugelassen werden. So sorgen wir für saubere Luft in Innenstädten, erfüllen unsere Klima- und Umweltziele, und die Automobilindustrie kann ihre Entwicklungsarbeit verlässlich auf Elektromobilität ausrichten. Das sichert zukunftsfähige Arbeitsplätze und neue Geschäftsmodelle. Wir setzen uns für schärfere europäische CO2-Flottengrenzwerte ein. Den Kauf emissionsfreier Autos wollen wir über ein Bonus-Malus-System in der Kfz-Steuer fördern. Saubere Autos werden billiger, klimaschädliche teurer. Da steht nichts von Einschränkungen für Bestandsfahrzeuge. Oder meinst du die CO2 bepreisung? Klimagerechtes Wirtschaften belohnen Effektiver und sozial gerechter Klimaschutz muss sich auch ökonomisch lohnen. Das wollen wir durch einen klugen Mix aus CO2-Preisen, Anreizen und Förderung sowie Ordnungsrecht ändern. Wir sehen in der CO2-Bepreisung ein Instrument von vielen, das wir wirksam und sozial gerecht einsetzen wollen. Das Europäische Emissionshandelssystem (ETS) ist im Lichte des neuen EU-Klimaziels für 2030 zu reformieren. Wir wollen die Erhöhung des CO2-Preises für die Bereiche Verkehr und Wärme von 2025 auf 2023 vorziehen und auf 60 Euro erhöhen. Danach soll der CO2-Preis weiter ansteigen. Für mich nichts wo ich jetzt als Womo- oder PKW Fahrer Panik kriegen würde. Das die Spritpreise ein gewisses Maß steigen damit Umweltverschmutzung "teurer" wird, damit sind doch wohl die meisten einverstanden. Vielleicht zitierst du mal aus dem grünen Wahlprogramm das was solche Panik in dir hervorruft. Hubert
Hallo Hubert, ich habe keine Panik, ich habe nur eine andere politische Meinung. Die CO2 Abgabe betrifft mich wenig, da ich als Waldbesitzer das Geld was ich auf der einen Seite ausgebe auf der anderen Seite zurückbekomme. Durch Photovoltaik und Holzheizung ist mein Haus schon Klimaneutral. Den Aufbau meines Womos werde ich zu gegebener Zeit auf ein anderes Fahrgestell setzen. Ich frage mich aber: Was machen die Leute die diese Möglichkeiten nicht haben? Das Verbot von Waffen im Privatbesitz trifft mich als Jäger viel härter. Moderation:Ihr spielt mit eurem Ausschluss aus diesem Thema hier. Es geht hier um die Preisentwicklung bei Womos. Und nicht um alle möglichen Punkte im Wahlprogramm einer Partei.
Da hast du vollkommen Recht Wolfgang, aber irgenwie hängen die Preise doch auch davon ab, wie politisch über Fahrzeuge entschieden wird. Auch kommt es z.Bsp.auch darauf an, werden zukünftig bei Flugzeugen auch "normale" Treibstoff angesetzt oder weiter subventioniert. Das würde sich dann auch auf die Preise für z.Bsp. für Wohnmobile niederschlagen. Guten Morgen und vielen Dank für Eure Rückmeldungen, wir haben zugeschlagen und fahren heute zum Unterschreiben zum Händler. Danke für die vielen Rückmeldungen. Ist ein Carthago C-Line 5.0 QB L Superior als Neufahrzeug geworden. :-) Kein Schnäppchen aber OK vom Preis. Herzliche Grüße Bernd
Nicht wirklich, was auch immer politisch entschieden werden wird, die Preise kennen nur eine Richtung - Nach Oben!! und das was man dafür bekommt wird immer weniger. Bestes Beispiel der Hymer Exsis-T 580 - Al-Ko Fahrwerk- gestrichen; 2. Seitentür - gestrichen; Elektroklappe - gestrichen; Etliche Ausstattungmerkmale Klappen und Schränke - gestrichen, Kühlschrank schmaler, also den HK um ca €5.000 gesenkt, aber den Listenpreis um €1.000,- angehoben. Gruß das wurde noch nie günstiger....wart mal ab bis die ersten Hybrid oder E Antrieb Modelle am Start sind...keine konzept oder sonstwas Fahrzeuge sondern Basismodelle... und so wie sich jetzt alle Rohstoffpreise entwickeln werden wir bald Preisaufschläge von 30% haben...auf alles.
da kann man doch froh sein, das unsere WoMos mittlerweile holzfrei sind, bei Holz gehen die Preise gerade durch die Decke - Preisteigerungen bis zu 80% (weiter zunehmend) , soweit überhaupt lieferbar. Gruß
Aber für die Holzspäne bezahlen sie nix mehr, obwohl OSB Plattenpreise durch die Decke schießen. Aktuell fällt der Dax wegen Inflationsangst ...unter den Grünen werden Energiekosten rasant steigen , was die Inflation weiter anheizt ... in der Inflation werden Sachwerte teurer ... also ..wenn die grünen vorhandene Verbrenner nicht verbieten ....dann wird das nicht mehr billiger ...sondern in 10 Jahren die einzige Möglichkeit mobil zu reisen ..und somit unbezahlbar Kann die Admin etwas gegen das ständige Grünen-Bashing im Forum unternehmen? Die Regularien sagen doch, dass es hier vollkommen unpolitisch bleiben soll. Manchmal habe ich das Gefühl, das gilt nicht für alle politischen Richtungen.
Ich darf leider nicht bewerten - wenn ich dürfte : Daumen hoch !!!
der Börse ist die Inflationsangst des panischen Kleinbürgers tendentiell wurscht. Im Gegenteil, Aktien sind ja eine Form der Anlage in Sachen (Unternehmen). Was der Börse aber nicht wurscht ist, wenn dann Notenbanken das Geld teurer machen, um Inflation/überhitzte Wirtschaft zu bremsen. Und da sind wir halt auch wieder bei Wohnmobilpreisen. Sowohl die Nachfrage nach höherwertigen Konsumgütern als auch die hohen Börsenkurse sind zu einem guten Teil von billigem Geld getrieben. Und sollte sich das ändern, dann wird sich das allein über die höheren Zinsen auf die Nachfrage/Kurse auswirken. An der Börse, weil andere Anlagen dann wieder attraktiver werden, bei Wohnmobilen weil die Kosten der Finanzierung steigen. Ob die zu erwartenden höheren Unterhaltskosten durch höhere Energiepreise einen nennenswerten Einfluss auf die Preise von Wohnmobilen haben werden, sehe ich erst mal nicht zwangsläufig. Schließlich sind auch alle anderen Urlaubsformen von höheren Energiepreisen betroffen (Fliegen etc.). Das wird sich am Ende nicht so viel geben. Urlaub wird eben insgesamt teurer werden, egal wie verbracht. Und wer glaubt, das liesse sich mit einem Kreuzchen bei der Wahl irgendwie verhindern, der soll wegen mir weiter träumen. Da sich die Klimakrise nun mal nicht wegverhandeln läßt, und es offenbar parteiübergreifender Konsens ist, dass sich der CO2 Austrag mit den Mitteln des Marktes regeln soll, unterscheiden sich die vorgeschlagenen Maßnahmen höchstens noch dadurch, ob und wie ein wie auch immer gearteter sozialer Ausgleich der höheren Energiekosten vorgesehen ist. Wohnmobilfahren wird also auf alle Fälle teurer werden. Moderation:Liebe User, Moin mitn´anner, ich denke mal die Preise werden auf einem hohen Niveau bleiben, so die Aussage mehrerer Händle in Norddeutschland. Dieses ist nicht nur Corona geschuldet, sondern hat auch mit billigen Krediten und dem Klientel zu tun. Mittlerweile sind die Baby Boomer (Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 1964) am Start, die Kinder sind aus dem Haus, beide sind am Arbeiten und somit ist auch mehr Geld im Haushalt zu Verfügung. Viele Grüße aus dem Land hinter den Deichen Hallo zusammen, ich befürchte auch, dass die Preise für gebrauchte Wohnmobile noch einige Zeit hoch bleiben werden. Und - ganz Egoist - fände ich es auch nicht so schlimm, wenn einge der „Neuwohnmobilisten“ ihr Wohnmobil stehen lassen und wieder zu ihrer alten Urlaubsform zurückkehren - dann ist schon mehr Platz für die anderen. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass es sich in der Nachcoronazeit Schnäppchen bei Gebrauchten machen lassen, weil sich manche verkalkuliert haben, was auch dieRaten angeht. Oft wird ja auch eine Ballonfinanzierung angeboten mit relativ niedrigen Monatsraten und einer ordentlichen Schlusszahlung. Da wird sich dann entscheiden, ob das Wohnmobil dann weiterfinanziert wird oder verkauft wird. Da muss man halt suchen. Übrigens: ich lebe in einem Bundesland, in dem die Grünen seit über 10 Jahren den Ministerpräsidenten stellen - und ich habe noch nix gemerkt, dass es hier anders ist, als in anderen Bundesländern - also rate ich zur Gelassenheit. Viele Grüße Ralf Die Preise werden mittelfristig für Neufahrzeuge "normal" hochgehen, und das Angebot an Gebrauchten dürfte zunehmen und die Preise drastisch verfallen lassen. Ich glaube, wir erleben "nur" eine heftige Corona-bedingte Blase. Schon bald werden die Leute drauf kommen, dass sie gar nicht soviel Urlaub haben und eigentlich doch lieber mal wieder mit dem Flieger los möchten. Plus diejenigen, denen die Wirtschaft / die Arbeitslosigkeit noch bevorsteht - viele Unternehmen werden nicht durchhalten, Stellenabbau kündigen sie ja eh alle schon routinemäßig an. Meine Schüssel hat vor 20 Jahren ziemlich genau 146.000 DM gekostet. Als ich den vor etwas über zwei Jahren holte, wurden die um 20.000 € gehandelt (ich hatte bißchen mehr Glück :D ). Heute steht der Kasten im Kleinanzeigenteil von ibäh für fast 30.000 €. Das entspricht schon einem guten Teil des damaligen Neupreises. Gerechtfertigt ist das aber ehrlich gesagt nicht. Glaub auch, hier wird diese gefühlte Notlage von Urlaubswilligen schamlos ausgenutzt und die Preise künstlich hochgetrieben. Aber zu jedem Preis scheint sich derzeit noch einer zu finden, der die Tasche aufmacht. lg suse Ich denke, viele werden sich insbesondere der alten Mobile wieder entledigen, wenn sie merken, dass es da meist nicht mit Ölwechsel und TÜV getan ist. So ein alter Zosse hat seine Vorteile, aber man muss immer mit Reparaturen rechnen, nen Tausi pro Jahr sollte man schon in Reserve haben, wenn man nicht selber schraubt. Wenn man dann seine ganze Kohle beim Kauf reingebuttert hat (bei den Preisen nicht unrealistisch), guckt man da eventuell dumm aus der Wäsche. Und auch von den anderen laufenden Kosten dürften einige ziemlich überrascht sein. Wenn man sich allerdings die Auftragsbücher der Womo-Hersteller anschaut, scheint die Blase im Moment noch sehr gesund und weit vom Platzen entfernt zu sein. Und das ist normalerweise der erste Indikator, dass es wieder mal abwärts geht im Schweinezyklus. bis denn, Uwe
:lol: :lach: Suse, mein Tag ist gerettet. "die gefühlte Notlage von Urlaubswilligen" Das ist die Formulierung des Jahres. Alles andere nennt man Marktwirtschaft, liebe Suse. Da wird nichts künstlich hoch getrieben. Wie soll das auch funktionieren? Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise. Wenn die Nachfrage so deutlich über dem Angebot liegt, wie derzeit, gehen die Preise nun mal hoch. So funktioniert unsere Wirtschaft ganz prächtig seit mehr als 75 Jahren. Dein letzter Satz trifft es daher auf den Punkt. Die neuen werden teurer, die gebrauchten dadurch auch. Das wir mal einen Überfluss an gebrauchten haben werden glaube ich nicht, die gebrauchten werden ja wenn, nicht zwingend alle in D verkauft. Nehmen wir mal einen "günstigen" in der unteren Preisklasse, ob die in 20 Jahren noch einen Wert haben oder noch reparabel sind? Die Qualität nimmt ja bekanntlich ab, dadurch auch die Haltbarkeit. Ich kenne viele "Neucamper", die sind begeistert. Da ist keiner dabei der seine Kiste wieder verkaufen will. Einzig ist das es mit dem spontanen Losfahren anders als vorgestellt ist.
Da hast Du allerdings recht. Ich habe gerade die Preisliste von unserem Alpa mit dem Modelljahr 2022 verglichen. Unser Alpa ist von 2016 und wird heute noch nahezu unverändert weiter gebaut. Preise in der Grundausstattung (die Aufpreisliste ist ordentlich und kann leicht noch mal 60 bis 70 Prozent betragen): NP 2016: 72.000 Euro NP 2022: 89.000 Euro Das sind satte 24 Prozent in 6 Jahren. 2021 lag der NP noch bei 80.000, d.h. allein jetzt ist der Preis um 11 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Inflationsrate hat die letzten 10 Jahre pro Jahr 1.3 Prozent betragen, im aktuellen Jahr 2,5 Prozent. Beeindruckend!! Ich war die Tage bei meinem freundlichen und habe einfach nur noch über die Preise der ausgestellten Fahrzeuge gestaunt. Gefühlte 20% mehr als noch vor 3 Jahren. Was man aber daraus ableiten kann - Wenn neue Fahrzeuge inkl. aller Extras mittlerweile so teuer sind, dann bleibt der Wert der jungen Gebrauchten auch sehr hoch. Ich erinnere mich noch daran, als wir kaufen wollten, das damals die Preise von jungen gebrauchten noch so hoch waren, das sie genauso teuer waren wie ein gut verhandelter nagelneuer. Nur das man derzeit die Rabatte von vor 3 Jahren nicht mehr bekommt. Aber heute geht alles ratz fatz weg. Der Hof meines Händlers war ziemlich leer. Gruß Sag ich doch: wenn die neuen immer teurer werden, steigen auch die Preise für gebrauchte. Die Preissteigerungen werden ausgelotet, die Hersteller verkaufen zu dem Preis den der Kunde bereit ist zu zahlen, nicht den Wert des Womo. Ist in der Autoindustrie schon immer so. Daher braucht man sich keine Gedanken über einen Preisverfall machen, ich beobachte den Markt schon länger als 10 Jahre regelmäßig. Mein NiBi hatte 2013 einen Grundpreis von 138.000€, heute 185.000€. Der Preis für ordentliche gebrauchte steigt ebenfalls. Vor 2 Jahren, gabs die noch für unter 100000, heute ist keiner unter 115000 auf dem Markt, bei gleichem Bj
Was bestimmt denn den Wert einer Sache ? Gutachter / Experten legen im Endeffekt nur einen "theoretischen" Wert fest - mit der Praxis haben diese Werte selten was zu tun... Und das geht doch in beide Richtungen - ist keiner bereit den Gutachter-Wert für z.B. eine Uhr von 12.000 Euro zu bezahlen dann ist sie es in der Praxis auch nicht wert... Und 2021 ist halt ein Wohnmobil dass vor 4 Jahren noch 25.000 Euro wert war jetzt 30.000 Euro wert - trotz höherem Alter und mehr Kilometern auf der Uhr... Den theoretischen Wert ermitteln sogenannte "Experten" - den echten Wert das reale Leben... Der Wert liegt immer im Auge des Betrachter, natürlich. Irgendwann kommt aber der Punkt wo es einem das nicht mehr wert ist, der wird nunmal ausgelotet. Ein Golf kostet mehr als ein KIA, warum? Weil der Kunde bereit ist für einen VW mehr zu zahlen. Ich habe heute nach einem neuen Wohnmobil geschaut, die Preise für 2022 Jahrgang sind über 10% gestiegen verglichen mit dem gleichen 2021er Modell. Der Testbericht aus dem Jahr zuvor berichtete noch einen 10% niedrigeren Preis. Nachfrage bestimmt den Preis und der liegt scheinbar 20% über dem Vor-Pandemie- Preis. Wenn man dann noch Rabattnereinigung hinzuzieht, sind es wohl eher 25%. Mehr als 5% in der Liga unter 100k sind wohl nicht drin. Ich denke die Preise werden auf dem 2022er Niveau stagnieren. Das sich der Boom fortsetzt kann ich mir angesichts der Zuwachsraten der letzten zwei Jahre nicht vorstellen. Gesundes Wachstum im zweistelligen Bereich aber sehr wohl. 2022 wird spannend werden. Die Frage ist, wann kommt es zum Überangebot? Grüsse Don Der Blickwinkel sollte mal über Deutschland reichen, nicht nur in D Boomt der Markt. Daher glaube ich kaum an ein Überangebot. Die Auftragsbücher aller Hersteller sind bis zum Platzen gefüllt, das sind alles bestellte Fahrzeuge. Wo soll da ein Überangebot herkommen? bis denn, Uwe ein Überangebot wird sich zuerst auf dem Gebrauchtmarkt einstellen. Erstneuwagenkäufer wird es noch länger geben.....haben ja noch längst nicht alle erkannt, dass die Womowerbung überwiegend Fake ist! :D Moinsen, ich denke es wir ein wenig dauern, bis sich der Markt bzw. die Preise für gebrauchte Wohnmobile wieder normalisiert hat. Private Verkäufer werden mit Sicherheit krampfhaft versuchen überhöhte Preise zu erzielen, denn sie haben ja auch schon viel zu teuer eingekauft. Händler werden auch weiterhin das Problem von leeren Verkaufsflächen haben. Denn auch sie zahlen ja im Einkauf höhere Preise und müssen die Fahrzeuge entsprechend teuer im Verkauf kalkulieren. Das macht die Fahrzeuge erst recht unverkaufbar, weil auch im aktuellen Hype viel zu teuer! Und danach kann es den Händler die Existenz kosten, weil er die Fahrzeuge vielleicht sogar nur noch mit Verlust verkaufen kann... Das wir noch richtig spannend. Grüße der Duc
Ist wie bei jedem Boom, die Rechnung bezahlen immer die, die zu spät einsteigen. bis denn, Uwe Moin, der Boom und damit hohe Preise werden wohl noch anhalten… :roll: Damit verbunden ausgebuchte Stell- und Campingplätze :( Link zu einem interessanten Bericht auf ntv.de vom heutigen 19.08.21: --> Link Irgendwie nervt mich das… Grüße der Duc
Irgendwie nervt mich das auch. Und dass obwohl ich erst 2019 wieder eingestiegen bin - den Boom nicht vorhersehend. Preise: Ich denke es wird spannend wenn der Sprit noch deutlich teurer wird. Zudem steigen ja auch die Stellplatz- und Campingplatzkosten und Freistehen wird immer mehr eingeschränkt in Europa. Also wird das mit dem Womo-Urlaub immer teurer. Das könnte irgendwann zu Verkaufseffekten führen, aber in größerem Maß nur wenn nicht andere Urlaubsformen auch teurer werden (wovon auszugehen ist). Da die Womo-Besitzer aber auf der anderen Seite immer jünger werden und die Älteren immer länger unterwegs sind wird es eng bleiben in nächster Zeit - auf dem Markt und unterwegs. Tobias So, ich denke wir sind fast soweit. Ich schätze Mal wenn sich die Dieselpreise so auf dauerhaft 2,40+ für den Liter einpegeln wird für einige die Entscheidung fallen den Kauf eines Wohnmobile's lieber zurück zu stellen. Zumal die Energiepreise und sonstige Lebenskosten auch gestiegen sind. Ich sage jetzt schon Mal....die fetten Jahre sind erstmal vorbei...als erstes wird es ein Überangebot an höherpreisigen Wohnmobilen geben. Sehe ich genauso - der Hoehepunkt des Booms ist erreicht. Die Treibstoffpreise werden sich auf einem sehr hohen Niveau einpendeln - das ist ja politisch gewollt - Umwelt Die Kfz Steuer wird weiter steigen - Umwelt. Die Preise fuer Stellplaetze und Campings sind explodiert Die Teppichstangen und Verbote fuer freies Stehen nehmen immer mehr zu. Sobald die Pandemie vorbei ist - spaetestens in 2023 werden alle Beschraenkungen fallen - wird es Sonderangebote geben aus den beliebten Reiselaendern - Tuerkei z.B. die unschlagbar guenstig sind. Dann werden viele nachrechnen ob sie das WoMo nicht lieber verkaufen und hin und wieder mal ausleihen. Die Hersteller bauen derzeit Kapazitaeten auf als gaebe es kein Morgen - das wird in 5 Jahren einigen das Genick brechen. Beste Gruesse Bernd Der Ausbau der Kapazitäten wurde ja zum Glück sehr eingebremst durch die Lieferengpässe der Basisfahrzeug Hersteller.....da werden die Hersteller noch froh drüber sein. Bekannter weise ist Heizöl und Diesel der nahezu identische Stoff,die Heizölpreise haben heute einen nie gekannten Spitzenpreis erreicht --> Link nimmt man nun auf diesen Preis 1,84 € noch die Steuern und Abgaben hinzu die für Kraftstoff gelten na dann gute Nacht der nächste Sommerurlaub wird sehr hart werden für manche. der Winter wird aber noch härter zum heizen
Ich glaube das nun gerade nicht. Wenn jemand sechsstellige Beträge für einen Liner o-ä. ausgeben kann, dann ist es ziemlich egal ob 100 Kilometer 30 € oder 40 € Diesel kosten. Das unbesteuerte Kerosin wird auch teurer. Gas wird um 50% erhöht bei unseren Stadtwerken (und das war noch vor der Invasion in der Ukraine). Es wird eng für viele die sich manches jetzt noch leisten können, aber bald nicht mehr. Und die Inflation wird gnadenlos. Was natürlich den Werterhalt der Womos auf dem Papier unterstützt. Ich hoffe sehr wir kriegen wenigstens Ruhe in Osteuropa. Und nicht noch mehr Invasionen - nach dem Motto jetzt wo keiner was dagegen macht ist es eh egal (und ja die Sanktionen werden helfen, aber sicher nicht kurzfristig und nicht wenn GB mal wieder ausscheidet). Lasst uns auf das Beste hoffen. Ich sollte dazu schreiben das ich Mobile im Preissegment zwischen 110 000 und 150 000 meine ....darüber ist es dann egal...und macht auch nicht die Menge aus. Eben, alles wird teurer werden, nicht nur der Camping Urlaub. Wenn der Sprit das doppelte kostet dann verdoppelt sich ja nicht der gesamte Urlaubspreis. Auch Hotels und Flugreisen steigen im Preis, eigentlich alles: am Urlaub würde ich nicht das Sparen beginnen. Camping war auch noch nie die günstigste Urlaubsform, das wird auch so bleiben. evtl. wird die < 3,5 Tonnenfraktion nun nicht mehr mit 130 über die Autobahn jagen sondern auch gemütlicher Reisen und dadurch die Mehrkosten etwas kompensieren. Ich gehe mal davon aus das die meisten Womo bezahlt sind, selbst wenn sie finanziert sind ist dies bei einer Inflation eher positiv zu bewerten. Es bleibt spannend.... |
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