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Einsteiger sucht erstes Wohnmobil 1, 2


DonWoMo am 09 Jul 2021 15:24:03

Hallo Zusammen,
wir (gute in der Mitte 50 angekommen) suchen für zwei Personen ein Wohnmobil.
Wir sind erst spät zum Camping gekommen, fahren seit 10 Jahren Boot und können uns durchaus vorstellen jetzt auch mit einem Wohnmobil die Welt zu bereisen.
Ich denke erstmal nur reisen in Deutschland, später vielleicht auch die Europäischen Nachbarländer. Sollten dann irgendwann die Frachtraten für Seekontainer mal wieder in vernünftigen Bahnen sein, wird USA hinzukommen.

Wegen der schlechten Erfahrungen mit komplexen Gebrauchsgegenständen (Boot) suchen wir ein aktuelles neue Wohnmobil.
Was wir suchen:
Wir reisen ausschließlich zu zweit - es braucht also kein 4 oder 6 Schlafplätze. Auch mehr als zwei Sitzplätze sind nicht von Nöten.
Wir möchten ein Wohnmobil mit einer großen Rundsitzgruppe. Die lieben wir diese auf unserem Boot, es ist der meistgenutzte Platz tagsüber.
Als Bett soll es ebenso komfortabel zugehen, 2x2m wäre hier der Wunsch.
Im großen und Ganzen kommt ein Detleffs ALPA oder Cartago Liner-for-two als vollintegrierter ohne Alkoven unserer Vorstellung recht nahe.
Das ganze aber in einer rein theoretischer Betrachtung unter zu Hilfenahme von Internet und YouTube.
Beide sind lang, schwer und recht teuer (150-200k).
Welche Alternativen gibt es? Noch teurer hab ich auch gefunden, aber es sollte eher leichter und kleiner sein. Bislang hab ich nur die beiden obigen Firmen gefunden.
Ist das "lang" und "schwer" überhaupt ein Problem, z.B. wenn man auf der Stellplatzsuche ist? Oder sind da knapp 9m auch kein Thema?
Welche Ausstattung brauche ich? Warum gibt's immer nur ein Gasheizung, würde Diesel nicht viel mehr Sinn machen? Diesel ist doch im Tank. Auf dem Boot ist alles mit Diesel gelöst.
Braucht es bei einem so großen Wohnmobil (wenn es das denn sein muss) eine Hubstützenanlage?

Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten,
Grüße, Don

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bhomburg am 09 Jul 2021 16:20:41

Euramobil baut so etwas auch in kleiner, leichter und günstiger.
Alle Modelle mit "HS" in der Modellbezeichnung haben die gewünschte grosse Rundsitzgruppe im Heck. Integra 760 HS (knapp 8m, 110T€) --> Link oder eine Nummer kleiner der Integra 650 HS (6,50m, 78T€) --> Link wären da Kandidaten die ich in die engere Auswahl ziehen würde.

Bei über 8m wirds von der Länge her problematisch mit Stell- und Campingplätzen und manchen touristisch interessanten Gegenden mit engen Strässchen.

Auch hier - ich würde das gewünschte Modell bzw. etwas in der Klasse erstmal für eine gerne auch längere als ein Wochenende dauernde Reise mieten um selbst mal zu sehen ob diese Art des Reisens in Frage kommt und ob die Fahrzeuggrösse passt.

ChrisL88 am 09 Jul 2021 16:34:45

Eura wurde schon genannt... Sowohl die VI als auch Alkoven Modelle.

Wenn Hecksitzgruppe ein Thema ist, darf natürlich Frankia nicht fehlen! Alle "Plus" modelle sind da Hecksitzgruppen Modelle - sind jedoch preislich auch im oberen Segment...

Hecksitzgruppe, klein und Kompakt, aber halt KEIN festes Bett - sondern nur ein Hubbett, sind wir dann z.B. beim Bürstner Lyseo TD 644G (Bett lässt man bis auf die Sitzbankhöhe runter)

Dann gibt es noch Phoenix etc., aber da ist man dann gerade bei Neufahrzeug nochmals in einer ganz anderen Kategorie...


Es gibt da halt schon viele Fragen, z.B., wie viel Geld möchte man ins erste eigene WoMo Investieren, wie Nutzen wir es (Winter?)
Deshalb sind wir für unser erstes eigenes mal beim günstigen Benimar Tessoro 483 gelandet - jap, keine Hecksitzgruppe, aber im Vergleich zu den "normalen WoMos" auch schon eine gigantische Sitzgruppe (auch hier lassen wir das Bett bis auf die Sitzbankhöhe runter, also KEIN geklettere!)
Du sprichst Diesel an, "unser Modell" (Benimar Tessoro 483), wird es nächstes Jahr als Voll-Integrierten geben - ausserdem wird dann Dank Hubbet vorne (dafür nicht mehr ganz so tief!), auch die Sitzgruppe nicht blockiert wenn das Bett unten ist - dieses Fahrzeug wird sowohl Heizung als auch Warmwasser via Diesel haben - gekocht wird natürlich immer mit Gas! (falls von Interesse, bitte PN, ich habe ein Foto der Händlerunterlagen, diese sind aber noch nicht selbst von Benimar publiziert worden...).

--> wir haben für uns kla gesagt, dass erste eigene soll günstig sein, in den nächsten 1-3 Jahren werden wir merken, was wir so wollen, oder eben anders wollen - das zweite eigene WoMo darf dan ruhig auch aus einem etwas höheren Preis Segmet kommen!


Wenn man nicht genau weiss, was man möchte, ganz ehrlich, da empfehle ich wirklich den CSD - auch wenn auch dieses Jahr wieder ohne die hochnäsige Hymergruppe! - es führt schlussendilch nichts daran vorbei, wirklich mal in den Fahrzeugen selbst zu sein...
Die Höfe der Händler sind leergefegt, und um wir mussten letztes Jahr, z.B. um den Bürster Lyseo TD 644G live zu sehen, über 10 Händler abtelefonieren...

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chrisc4 am 09 Jul 2021 16:35:48

Rundsitzgruppe im Heck bedeutet aber auch, dass die Garage oft ziemlich flach ist. Wenn z.B. Ebiks in normaler Größe reinpassen sollen, müsste die Garage mindestens 120cm hoch sein.
Das Wohnmobil müsste dann ca.3,60m hoch sein, damit man bei der Rundsitzgruppe stehen kann.

Gruß
Hans

Russel am 09 Jul 2021 16:36:23

Keine Ahnung wie deine Ansprüche sind.

Für uns kann es nicht groß genug sein und wir hatten mit 9m noch nie Probleme, ich kenne aber auch welche die trauen sich mit 6m nicht. Wenn du fahren kannst und keine Angst hast kommst du fast überall hin.

Hubstützen sind für mich persönlich ein muss, wer noch nie welche hatte wird sie auch nicht vermissen.

Ansonsten sind das zwei schöne Mobile, mir wären die Garagen aber zu Fahrraduntauglich.
Hecksitzgruppe, 200000€= Concorde RRL oder Hymer Duo Mobil

Mit Gas wird halt auch gekocht, der Kühli betrieben und gegrillt. Sehe da keinen Nachteil.

Gast am 09 Jul 2021 16:38:36

Ws kommt ja immer darauf an, was IHR wollt. Wollt Ihr eher von CP zu CP fahren, nie die großen Straßen verlassen, dann kauf Dir einen Liner, wollt Ihr was erleben, mal die kleinen Straßen nehmen, mal in Südeuropa mal bergauf, ........dann sollte Ihr was kleineres nehmen, was dazu auch noch Geld spart.

Und dann 8m Mobil mit Mini Garage und Fahrräder auch noch hinten drauf, wäre für mich falsch geplant.

Gruß

DonWoMo am 10 Jul 2021 12:01:23

Vielen lieben Dank erstmal für Eure ausführlichen Antworten! Leider bin ich noch zu neu und darf mich nicht per Knopf bedanken.

Die Links zu den verschiedenen Alternativen Anbietern bin ich schon gefolgt. Frankia scheint ähnlich gepreist zu sein wie Carthago. Integra sind kleiner und scheinbar deutlich günstiger. Der Bürstner hat leider nur ein kleines Hubbett. Concord ist mir dann doch zu teuer und auch zu groß. Eura muss ich noch anschauen. Vielleicht besuchen wir ja mal eine Ausstellung. Gibt ja reichlich davon in der Gegend. Und scheinbar sind die Höfe auch gut gefüllt.

Wie stelle ich mir die Wohnmobilezeit vor: ich denke das groß schon ok ist, schuschelig mochten wir mit Anfang 20. Heute darf es schon ein wenig Luxus haben. Ich werde sicherlich nicht auf kleinen Nebenstraßen fahren. Wenn es in die Berge geht, dann sicherlich mit Anhänger für die Motorräder. Aberich denke das uns mehr das Meer, Seen und Flüsse reizen. Große Städte würden wir immer noch per PKW und Hotel anfahren. Wir wollen in der Natur stehen, Campingplätze durchaus, asphaltierte Stellplätze wären mir ein Horror. Es muss Platz ums WoMo sein.

Heckgarage: das war uns auch aufgefallen, dass durch die Sitzgruppe die Garage niedrig wird. Aber wir haben Falt-eBikes von Flebi mit denen wir auf dem Boot sehr zufrieden sind. Ich sehe keinen Grund die zu tauschen. Wir sind keine großen Radfahrer. Für Wassersport Equipment wie Schlauchboot, Motor und SUP gibts einen Doppelboden. Ich denke das entschädigt. Bleibt die Garage für Klappräder, Tisch, Stühle und was man sonst noch so mitnimmt.

Wie macht ihr das mit dem mehrtägigen stehen? Unser Boot hat neben großen Batterien auch einen Generator. Das hab ich im Womo bislang nicht gesehen. Ist das zu laut? Auf dem Boot nimmt man nur leichte Schwingungen wahr. Muss man sich hier mit Solar behelfen?

Hubstützanlage: warum würdest du nicht darauf verzichten wollen?

Das mit dem Gas hab ich verstanden: Kühlaggregate gehen auch damit.Daher eh dabei. Und Flaschen gibts ja überall.

Also nochmal ein großes Danke, Grüsse Don

lachshuhn am 10 Jul 2021 13:46:39

Hallo,
Ihr seid ja nur zu zweit warum muss es den so ein großes Wohnmobil sein.
Es gibt auch kleinere Teil oder Vollintegrierte in der 3.5 Tonnen Klasse die eine Rundsitzgruppe haben.

Meine Erfahrung bin fast 50 Jahre und Reise seit meinem 24 Lebensjahr (erst von den Eltern dann ein Eigenes) mit dem Reisemobil.

Angefangen hab ich mit großen Amerikanischen Wohnmobilen. Wenn ich in ein Europäisches Womo geschaut habe war mein erster Gedanke.
Gott ist das eng und klein.
Wir sind wirklich viel mit den Dingern gefahren.
Mit Kind Hund und Kegel.
Irgend wann so vor 10 Jahren hab ich immer weniger Lust gehabt mit den großen Womos (es waren dann auch schon Europäer, aber über 8 Meter dabei) lange oder große Reisen zu machen.
Ich habs nicht gemerkt woran es lag.
Bis ich durch Zufall mir kurz vor unserem Sommerurlaub ein Wohnmobil mieten musste, da unser Womo kurz vor Urlaubsfahrt einen Getriebeschaden bekam.
Es war ein Alkoven Modell von Knaus 7 Meter und hatte ein Leergewicht von 2900Kg mit 155PS Fiat Turbo Diesel.
Was soll ich sagen es ging zum Gardasee und die Fahrt dort hin und alles drum herum, Parken Stellplatz suchen, nach 5 Tagen wo anderst hin usw. war ein Traum und hat mega Spaß gemacht.
Es war sehr entspannt, da das Fahren und alles drum herum mit so einem Dickschiff echt anderst viel anstrengender und teilweise viele Sachen aufgrund der Größe nicht möglich sind.
Die meisten vergessen das man mit dem Reisemobil eben auch viel fährt und man nicht nur steht.
Man möchte ja nicht nur zum Camping Platz sondern auch mal ein wenig die Welt drum herum erkunden.
So klein wie möglich, so groß wie nötig ist mein Motto.

Gruß Frank

ChrisL88 am 10 Jul 2021 15:24:46

Zum Bürstner Lyseo TD644 G, da ist wohl nur noch das Frankia Duo Bett grösser wenn überhaupt…
Schau mal ein paar Youtube Videos, du kannst da quer (Bett ganz unten), oder auch längs (Bett minim höher) schlafen.

chrisc4 am 10 Jul 2021 15:59:13

lachshuhn hat geschrieben:Hallo,
Ihr seid ja nur zu zweit warum muss es den so ein großes Wohnmobil sein.
Es gibt auch kleinere Teil oder Vollintegrierte in der 3.5 Tonnen Klasse die eine Rundsitzgruppe
Angefangen hab ich mit großen Amerikanischen Wohnmobilen.
Gruß Frank


Das ist Sache der persönlichen Einstellung.
Für viele ist das Wohnmobil in erster Linie ein Statussymbol, klein geht garnicht :)
Da ist ähnlich wie bei bei Yachten im Yachthafen :wink:

Gruß
Hans

BiggiK am 10 Jul 2021 17:10:53

DonWoMo hat geschrieben:Wie macht ihr das mit dem mehrtägigen stehen? Unser Boot hat neben großen Batterien auch einen Generator. Das hab ich im Womo bislang nicht gesehen. Ist das zu laut? Auf dem Boot nimmt man nur leichte Schwingungen wahr. Muss man sich hier mit Solar behelfen


Also wenn du nicht gerade einsam und verlassen stehst, kriegst du Probleme wenn du Deinen Benzingenerator laufen lässt. Die Nachbarn werden dich verfluchen. Daher große Batterie und Solar für autarkes Campen. Wobei du natürlich mit einem großen mobil deutlich weniger Möglichkeiten dazu hast, je nachdem wohin dich deine Reise führt. Mit großen mobilen sind einige Campingplätze nicht anzufahren, nicht überall sind die Plätze groß genug.
Ich denke, je mehr Zeit man darin verbringen will, desto größer sollte es sein. Wer länger Zeit für den Urlaub hat als Rentner, der steht ja auch gerne mal ein paar Tage an einem Platz. Natürlich wird bei einer langen Reise auch mehr mitgenommen und es müssen auch mal Schlechtwetter Perioden im mobil überstanden werden. Das würde ich in einem Kastenwagen jetzt persönlich nicht haben wollen, aber ich brauche deshalb trotzdem keinen liner. Irgendwo dazwischen würde ich denken, über 3,5 Tonnen ziemlich sicher, da eben einiges an Hobbyequipment zusammen kommt. Der Grundriss ist absolut von den persönlichen Vorlieben abhängig. Ich würde feste Betten mit der Möglichkeit, dass einer von uns eher ins Bett gehen kann, bevorzugen. Daher würde ich kein hubbett haben wollen, das dann über der Sitzgruppe hängt.
Alles in allem eine sehr persönliche Entscheidung, aber bei der großen Auswahl an Modellen und Grundrissen, sollte eigentlich jeder fündig werden.
Gruß Birgit

rkopka am 10 Jul 2021 21:17:07

BiggiK hat geschrieben:Mit großen mobilen sind einige Campingplätze nicht anzufahren, nicht überall sind die Plätze groß genug.

Oder du hast nur eine eingeschränkte Platzwahl, z.B. oben nahe des Eingangs, aber nicht unten am Wasser, weil du dort nicht mehr hin kommst. Bei einem großen CP am flachen Land kein Problem. Aber irgendwo an der Küste (z.B. HR) ist es oft eng und steil und die Standplatzzufahrt vielleicht noch mit einer Stufe. Wenn man damit leben kann und entsprechend vorausplant, geht es sicher. Nur kurzfristig in der Hochsaison am Abend noch einen Platz finden ist sicher schwerer.

RK

lachshuhn am 10 Jul 2021 23:56:39

Zur Info wegen Stromgenerator.
Man kann mit jedem Womo mehrere Tage Autark stehen, die haben mindestens eine 90 Ampere Batterie.
Wofür brauch ich Strom.?
In erster Linie für Licht und diverse Kleinigkeit wie Handy laden etc. Da kann man locker eine Woche Autark stehen. Selbst der Lüfter der Gasheizung das macht die Batterie ein paar Tage mit.
Es sei den man will ständig Fernsehen.
Ich finde es immer wieder lustig das die meisten Beiträge in der Rubrik Batterie und Solarzellen sind.
Jeder muss eine oder am besten zwei große Solar-Platten aufs Womo bauen.
Das ist Pflicht sonst kann man nicht los fahren.
Das 99 Prozent der Wohnmobillisten auf Plätzen stehen wo Strom und Wasser ist, weiß glaub ich jeder aus eigener Erfahrung selber.
Und wenn er es nicht weiß wird er meistens von den geltenden Verkehrs und Verhaltensregeln von der örtlichen Polizei des bereisten Landes darauf hin gewiesen.

Also mach Dir um ei en Generator mal keine Gedanken da Du in den allermeisten Fällen auf einen SP oder CP stehst wo man Strom bekommt und wenn nicht ne Woche kannst Du mit jedem Womo Kochen Heizen Licht an haben und einfach Autark ohne Solar darin leben.

Sorry für die Ironie aber es ist wirklich hier im Forum und bei fast allen Wohnmobillisten ein heißes Thema, Solar.
Braucht aber in Europa nur eine ganz kleine 1 Prozent Gruppe..
Deutsche Itiotie sag ich nur, ist so ähnlich wie mit dem Klopapier am Anfang der corona Krise.

rkopka am 11 Jul 2021 00:56:16

lachshuhn hat geschrieben:Man kann mit jedem Womo mehrere Tage Autark stehen, die haben mindestens eine 90 Ampere Batterie.

90Ah, wovon bei Blei nur die Hälfte genutzt werden sollte. Und meistens ist sie nicht neu, hat also nicht mehr die Nennkapazität.

Wofür brauch ich Strom.?
In erster Linie für Licht und diverse Kleinigkeit wie Handy laden etc. Da kann man locker eine Woche Autark stehen. Selbst der Lüfter der Gasheizung das macht die Batterie ein paar Tage mit.

Die Gasheizung braucht eine Menge Strom. Da kann es schon nach einer Nacht eng werden. Manche Leute schalten auch gern mal einen Laptop an, der auch einiges an Saft braucht.

Ich finde es immer wieder lustig das die meisten Beiträge in der Rubrik Batterie und Solarzellen sind.
Jeder muss eine oder am besten zwei große Solar-Platten aufs Womo bauen.
Das ist Pflicht sonst kann man nicht los fahren.

Keine Pflicht, aber einfach praktisch. Und auch gut um die Batterie immer schön auf Ladung zu halten, wenn das Womo mal wo steht, beim mir z.B. auf seinem Abstellplatz (ohne Strom). Mit Solar muß ich mir (auch unterwegs) kaum mal Sorgen machen.

Das 99 Prozent der Wohnmobillisten auf Plätzen stehen wo Strom und Wasser ist, weiß glaub ich jeder aus eigener Erfahrung selber.
Und wenn er es nicht weiß wird er meistens von den geltenden Verkehrs und Verhaltensregeln von der örtlichen Polizei des bereisten Landes darauf hin gewiesen.

Der Wert mag hoch sein, aber kaum 99%, außer in Ländern, wo es eben verboten ist. In Frankreich oder Schottland war ich tagelang ohne Stromanschluß unterwegs und war damit nicht allein. Auch auf CP kann es hilfreich sein. Einerseits, wenn die Stromkosten sehr hoch sind, andererseits, wenn z.B. die Platze mit Strom begrenzt sind, man ohne Strom aber ohne Probleme noch irgendwo stehen kann.

Also mach Dir um ei en Generator mal keine Gedanken da Du in den allermeisten Fällen auf einen SP oder CP stehst wo man Strom bekommt und wenn nicht ne Woche kannst Du mit jedem Womo Kochen Heizen Licht an haben und einfach Autark ohne Solar darin leben.

Mit der Standard Batterie aber oft nur 2 Tage je nach Verbrauch und damit meine ich nichtmal so Sachen wie Föhn oder Dauerfernsehen.

RK

lachshuhn am 11 Jul 2021 06:22:34

Das große Problem ist das Batterien nicht gepflegt werden und dadurch natürlich nicht mehr die volle Leistung haben .
Ich fahre seid 25 Jahren Womo und stand gerade in Skandinavien so wie früher wo das noch oft toleriert wurde, mehrere Tage frei.
Komischerweise hab ich noch nie ein Problem mit Strom gehabt.
Der Aufwand der da betrieben wird mit Solar etc., ist enorm groß für eine Eventualitäten die sehr sehr selten ein Tritt.
Und ja wenn man es hat ist es nice to have.
Wie mit viel Klopapier das man nicht Essen kann und den mega komplexen 4x4 Antrieben mit etlichen Geländemodis bei jedem SUV.
Fährt man auch mehr im Gelände als auf der Straße.
Genau so ist das.
Solar ist ja OK und ich hab auch nichts dagegen es wird aber eine extrem hohe Gewichtung darauf geleg, bei sehr sehr vielen als unabdingbar betrachtet und sehr viel Zeit und Geld darin investiert.
Und da frag ich mich immer warum. Es gibt wichtigeres als Solar an einem Womo.

lachshuhn am 11 Jul 2021 06:31:18

Ich wollte das auch nur anmerken bei einem Neukauf.
Das das mit dem Solar zweitrangig ist und er mit jedem neuen Womo erst mal ein paar Tage frei stehen kann.
Macht man eh nicht da fast überall verboten, was auch gerade durch den mega Womo Boom sehr viel kontrolliert wird.

kedi3001 am 11 Jul 2021 08:35:57

Hallo Don,

es kommt sehr auf eure Reisegewohnheiten an. Wenn ihr gerne vorausplant und in Kauf nehmt, dass man auch mal länger nach einem Stell- oder Campingplatz suchen muss, ist ein größeres Womo durchaus okay.
Allerdings sind gerade in Südeuropa viele Plätze nicht groß genug um über 8 m stehen zu können.

Was Eura angeht (wir haben selbst seit 6 Jahren einen Eura uns sind bisher sehr zufrieden) würde ich mir durchaus die genannten Modelle mit der Hecksitzgruppe mal ansehen.
Irgendeinen Kompromiss muss man halt immer machen (für uns wäre ein Hubbett als alleinige Schlafmöglichkeit ein no go).

Die Sache mit der Dieselheizung finde ich auch schade - gerade die Heizung frisst das meiste Gas und man ist dadurch im Ausland (andere Gasflaschen) sehr eingeschränkt.
Meines Wissens baut nur die Marke Challenger serienmäßig eine Dieselheizung ein. Die haben auch sehr kreative Grundrisse.

Übrigens würde ich keine Reise mit einem europäischen Mobil in die USA planen, da du einen Fiat oder Ähnliches dort nicht repariert bekommst. Schon viele mussten deswegen ihre Reise abbrechen.
Es ist immer besser dort direkt vor Ort zu mieten oder zu kaufen.

Ich wünsche dir noch viel Spaß bei der Suche und einen schönen Sonntag.

LG
Conny

lachshuhn am 11 Jul 2021 08:40:45

Benimar und Chausson haben auch Diesel Heizungen bei den Wintetpacketen mit an Bord.

docmart am 11 Jul 2021 09:10:23

Hi DonWoMo

Du hast das sicher schon geplant oder gemacht, aber ein paar Wochenenden mit einem Mietmobil fahren wird dir sehr weiterhelfen.

Lg
docmart

rkopka am 11 Jul 2021 09:32:37

lachshuhn hat geschrieben:Komischerweise hab ich noch nie ein Problem mit Strom gehabt.
Der Aufwand der da betrieben wird mit Solar etc., ist enorm groß für eine Eventualitäten die sehr sehr selten ein Tritt.
Und ja wenn man es hat ist es nice to have.

Wie oft es eintritt, ist halt sehr individuell. Bei dir offensichtlich sehr selten. Nach den Beiträgen hier nicht gar so selten. Bei mir z.B. ein Muß wegen des Abstellplatzes und auch im Urlaub selbst auf CP öfter wichtig (s.o.).

Zum Aufwand: der ist nicht enorm groß, außer man startet gleich mit 800Wp und einem 500Ah Li Akku. Meine erste Anlage kostete nur knapp über €100 (selbst montiert). Später kam noch ein Panel und ein Victron Regler dazu. Aber auch dann war ich kaum über €350. Da kostet manche "Design-Applikation" schon mehr und bringt gar nichts.

Wie mit viel Klopapier das man nicht Essen kann und den mega komplexen 4x4 Antrieben mit etlichen Geländemodis bei jedem SUV.
Fährt man auch mehr im Gelände als auf der Straße.

Aber etwas Klopapier brauchen die meisten von uns schon !? Die wenigsten SUV heute haben überhaupt einen Allrad und sehen jemals die Wildnis. Aber wenn du z.B. in den Alpen wohnst, ist ein Allradantrieb im Winter kein Luxus mehr sondern einfach nur praktisch (wir hatten das). Und selbst ein bekennender Offroadfahrer fährt sicher mehr auf der Straße als im Gelände. Aber für manches braucht er einen Allradantrieb. Und auch ohne Gelände hilft es bei Anhänger (auch Wowas :-)) sehr. Man muß einfach etwas weiter blicken und nicht nur seine eigene Sicht sehen. Und schlußendlich kommt es auf den TE und seine Bedürfnisse an.

RK

BiggiK am 11 Jul 2021 09:33:46

Ob man eine Solaranlage benötigt oder nicht, hängt vom Nutzerverhalten ab. Wir haben eine und dazu eine 100 AH Lithiumbatterie. Werksseitig war nur eine 75 AH Batterie verbaut, das wäre mir zu wenig gewesen. Ich mag nicht auf den Batteriestand schauen müssen, möchte mein ebike laden können und auch nicht auf jedem Platz erstmal meine kabeltrommel ausrollen. So bin ich flexibel, kann stehen ohne Strom wo ich will und muss nicht bangen, ob die Batterie eventuell tiefentladen wird. Sicher ginge es vielleicht auch tageweise anders, aber ich mag es lieber so.
Man kann ja so was jederzeit nachrüsten und erstmal schauen wie es ohne Solar klappt.
Bloß den Grundriss, den kann ich halt nicht mehr ändern. Daher würde ich darauf mein hauptaugenmerk legen und nicht auf irgendwelche Ausstattungsdetails.
Gruß

DonWoMo am 11 Jul 2021 17:18:51

Jetzt aber ein zweites Mal ein ganz dolle Danke an Euch, dass ihr Euch die Zeit nehmt, mir meine Fragen zu beantworten!

Wir sind was das Campen mit dem Wohnmobil angeht, komplette Neulinge. Meine Frau ist mit dem Wohnwagen aufgewachsen, ich bin in den 20ern mit dem Motorrad und Zelt unterwegs gewesen.

Die letzten 10 Jahre campen wir auf dem Wasser. Ein Unterschied zum Wohnmobil scheint mir zu sein, dass wir sehr oft irgendwo frei ankern. Kein Strom, Wasser oder Sanitäranlagen. Daher sind wir autark ausgestattet. Das scheint beim WoMo aber so nicht nötig bzw. nicht zu gehen, das habe ichjetzt verstanden. Da wir ja auch erstmal in Deutschland reisen wollen, brauchen wir dann wohl bloß gescheite Batterien und das wird uns immer über eine Nacht bringen.

Die Länge: wir sind ein wenig Platz gewöhnt, zudem möchte ich ein wenig Spielzeug dabei haben. Ich denke 1-1,5 Tonnen Zuladung brauchen wir. Und ein Bett ohne Gardemass ist nichts für uns. Die Rundsitzgruppe war eine Idee. Sie gefällt uns an unserem Boot. Darüber möchten wir auch kein Bett, weil wir recht unterschiedliche Bettzeiten haben. Währen ich noch TV schaue, schläft meine bessere Hälfte schon seit Stunden.

Wie gehts weiter: ein Yachtkamerad hat mir angeboten mal ne Runde mit seinem 5t WoMo zu drehen. Vielleicht kommende Woche.

Zudem hab ich gerade Urlaub und wir planen für morgen einen Besuch beim WoMo Händler um mal so ein Gerät zu befingern. Er hat verschiedene Modelle auf dem Hof, 150-200k, die schauen wir uns an und vergleichen dann mal mit einem Teilintegrierten für die Hälfte. Bin gespannt was dabei für uns rauskommt. Vor allem, interessiert mich auch die Lieferzeit und Konditionen bei Neubestellungen für 2022.

Beim Chassis hat man bei manchen Herstellern die Wahl ob Mercedes, Fiat oder Iveco. Hab ihr da Tipps für mich? Bei Fiat habe ich gelesen, dass für das kommende Jahr ein großes Update ansteht: neues Getriebe, mehr elektronische Fahrhilfen, usw. Sollte ich darauf warten? (Urlaub dieses Jahr geht mit Boot).

Noch offen ist für mich die Frage zur Hubstützanlage, na ja, kommt wohl noch einiges morgen zusammen.

Nochmal einen herzlichen Dank für Eure Anregungen und guten Tipps, einen schönen Sonntag,
Grüsse Don

huohler am 11 Jul 2021 19:44:07

Du kannst selbstverständlich mit dem Womo Autark stehen. ich war in den letzten 4 Jahren kein einziges mal an der Steckdose und zu geschätzt 80% hatten unsere Übernachtungsplätze (Freistehplätze und einfache Stellplätze) auch gar keine Möglichkeit Strom zu bekommen.
Wer nur im Sommer fährt und Strom nur für Wasserpumpe und eine LED Lampe benötigt, kommt natürlich mit einer einfachen Bleibatterie und ohne Solar aus. Die meisten möchten aber auf diverse Annehmlichkeiten nicht verzichten. Ganz oben auf der Liste steht Fernsehen und Handy/Laptop Nutzung. Wenn die Frau auch noch den Föhn benutzen möchte und die Batterie auch noch mindestens 2 Schlechtwetter Tage halten soll dann benötigst du schnell mehr als 100Ah nutzbarer Kapazität. Bei Blei wären das mindestens 200Ah. Deshalb steigen immer mehr auf Lithium um. Im Sommer bekommt man mit 200-300Wp Solar die Batterien auch ohne zu fahren wieder voll.
Dann wird die Autarkie meist durch Toilettenkapazität und Wasser/Abwasser beschränkt. Mit einer 2. Toiletten Kassette sind wir 5 Tage Autark. Mehr haben wir noch nie benötigt.
Größere Mobile haben auch größere Tanks, teilweise mit Fäkalientank der 14 Tage reicht.
Autarkie geht mit dem Wohnmobil durchaus, nur eben meist nicht mit der Grundausstattung.
Hubert

BiggiK am 11 Jul 2021 20:57:04

Bevor ich als Einsteiger eine solche Summe für ein Wohnmobil ausgebe, würde ich erstmal eines mieten um zu sehen, ob das überhaupt beiden gefällt. Da würde ich versuchen ein mobil mit dem favorisierten Grundriss zu finden, allerdings ist das wahrscheinlich nicht so einfach. Die meisten vermieten ja nur mobile unter 3,5 Tonnen.
So kann man feststellen, was einem wirklich wichtig ist, was gar nicht geht und worauf man verzichten würde.
Danach ist man auf jeden Fall schlauer
Gruß Birgit

Tramp678 am 12 Jul 2021 12:21:00

DonWoMo hat geschrieben:.....
Die letzten 10 Jahre campen wir auf dem Wasser. Ein Unterschied zum Wohnmobil scheint mir zu sein, dass wir sehr oft irgendwo frei ankern. Kein Strom, Wasser oder Sanitäranlagen. Daher sind wir autark ausgestattet. Das scheint beim WoMo aber so nicht nötig bzw. nicht zu gehen, das habe ichjetzt verstanden......

Hallo Don,
salopp gesagt würde ich die Eckdaten des Bootes, mit dem Ihr ja reichlich Erfahrung gemacht, auf ein WoMo übertragen. Selbstverständlich geht mit dem WoMo das gleiche autarke Stehen wie das autarke Liegen mit dem Boot. Nur brauchst Du im WoMo keinen Wassermacher Bild

Was ich so bei Dir rausgelesen habe bzw. was ich wählen würde, wären neben dem Grauwasser- (Abwasser) auch ein Schwarzwassertank (WC), der mir/uns beim Freistehen sehr wichtig wäre. Weitere Ausstattung wären ein Kompressorkühlschrank, Photovoltaikanlage nebst div. Steuerungen, so könntet Ihr auch eine(n) Kaffeemaschine/-vollautomat betreiben. Eine hydr. Hubstützeneinrichtung wäre ebenfalls ein gimmick, worauf ich bei einem solchen WoMo Wert legen würde.

Andere Einrichtungen wollte ich jetzt nicht erwähnen, da diese meist in den kleineren WoMos auch enthalten sind.

Div. Ausstattungen und Erwartungen können den Preis schnell nach oben treiben, überhaupt bei der entsprechenden Wahl des Aufbauers. Wir haben z.B. festgestellt, daß von den "kleineren" Herstellern kaum einer eine Schwarzwassereinrichtung anbietet. Bei Dethleffs wäre das z.B. möglich, dabei wäre der Preis gemäß unserer Ausstattungsvorstellung deutlich unter 200k€. Bei Mitbewerbern liegt man da deutlich über 200k€. Der Dethleffs Globetrotter XL Edition 90 I wäre ein 3-Achser mit 8,65m Länge bei einem zGG von 5.400kg und käme auf knapp 160k, die optionale Luftfederung kostet ca. 11k. Das äquivalente Fahrzeug mit dem großen M käme auf knapp 290k. Unterschiedlich sind dabei die Fahrgestelle, die sich hier entsprechend bemerkbar machen. Hast Du bei D eine Ducato-Basis, ist es bei dem M minimum eine Iveco Daily-Basis oder höherwertig. Auf N+B, Concorde, Vario etc. will ich hier erst gar erwähnen, weil diese Fahrzeuge mindestens M entsprechen.

Was ich noch wählen würde, wäre der neue 180PS-Motor mit dem neuen ZF-Wandlergetriebe. Basisausstattung wäre der 160er Motor, aber ich habe lieber etwas Reserve als in die Drehzahlen zu gehen.

Es wäre ein Fahrzeug, bei dem ich mir gut vorstellen kann, daß es Eurer Vorstellung entsprechen würde. Ansehenswürdig wäre es allenfalls.

bhomburg am 12 Jul 2021 13:31:19

DonWoMo hat geschrieben:Beim Chassis hat man bei manchen Herstellern die Wahl ob Mercedes, Fiat oder Iveco. Hab ihr da Tipps für mich? Bei Fiat habe ich gelesen, dass für das kommende Jahr ein großes Update ansteht: neues Getriebe, mehr elektronische Fahrhilfen, usw. Sollte ich darauf warten? (Urlaub dieses Jahr geht mit Boot).


In der gewünschten Grössen- und Gewichtsklasse haben die Fiat-Fahrgestelle Frontantrieb und hinten eine Tandemachse, Mercedes und Iveco Heckantrieb und eine Einzelachse, aber mit Zwillingsbereifung. Letzteres ist die definitiv technisch bessere Lösung. Iveco und Mercedes nehmen sich nicht viel - der Sprinter hat mehr Fahrassistenz-Systeme, ein komfortableres Fahrwerk und man bekommt mit dem x19CDI gegen (hohen) Aufpreis einen famosen Dreiliter-Sechszylindermotor. Der Iveco punktet dafür mit weniger wankendem Fahrverhalten, niedrigeren (Anschaffungs-)Kosten und der höchsten Leistung (210 PS, stärkere Ausbaustufe des Dreiliter-Vierzylinders).
Das Automatikgetriebe war früher mal *der* Pluspunkt beim Sprinter, weil Fiat und Iveco nur ein unbefriedigendes automatisiertes Schaltgetriebe im Angebot hatten, diese Zeiten sind aber vorbei und die Automatik bei allen Herstellern auf dem Stand der Technik.
Der Dreiachser ist ein Kompromiss und hat Nachteile bei Handlichkeit und Wendigkeit. Der Wendekreis nimmt stark zu.
ausserdem werden diese Fahrzeuge im Ausland manchmal bei der Maut sehr teuer eingestuft. Ich musste mit einem Dreiachs-Wohnmobil mal über 300 Euro Maut bezahlen um durch den Montblanctunnel zu fahren, das war ein Schock!


Der aktuelle Ducato ist eine Konstruktion die seit 2006 auf dem Markt ist und nur sporadisch modellgepflegt wurde, meist um sich veränderten Schadstoffnormen etc. anzupassen. Auch das kommende Update ist eine solche Modellpflege und kein Modellwechsel - das wird wohl noch eine Weile dauern bis da ein komplett neues Modell kommt. Darauf zu warten lohnt nicht.

taps am 12 Jul 2021 16:55:19

Hallo DonWomo,
ich könnte mir vorstellen, dass ein gut gepflegter gebrauchter Concorde das Richtige für Euch wäre...
Nachdem, was Du so geschrieben hast.
Geräumige Grundrisse, hochwertige Verarbeitung, was auch einem Gebrauchten zu Gute kommt, hohe Zuladung und kein FIAT.
Da biste natürlich eingeschränkt bei der Ausstattung,. Aber wie Biggi schon schrieb:
den Grundriss kannste nicht ändern, die Ausstattung schon.

Und Solar mit Li ist ein Muss für mich, kein Nice to have, wenn man die Strom-Tagespreise manchmal so sieht, das verbraucht man oft garnicht. Auch beim Stehen ohne Nutzung, man muss sich um nichts mehr kümmern...
Wichtig ist hier nur die Dimensionierung, was vom Nutzungsverhalten abhängt.

Genauso wie Trenntoilette oder halt was anderes als diese stinkenden Cassetten.

Viel Erfolg bei der Findung!
Gruß
Andreas

Tramp678 am 13 Jul 2021 17:22:50

taps hat geschrieben:Hallo DonWomo,
ich könnte mir vorstellen, dass ein gut gepflegter gebrauchter Concorde das Richtige für Euch wäre.....

Und Solar mit Li ist ein Muss für mich, kein Nice to have, wenn man die Strom-Tagespreise manchmal so sieht, das verbraucht man oft garnicht. Auch beim Stehen ohne Nutzung, man muss sich um nichts mehr kümmern.....

Das ist eine recht gute Idee :top:
An Gebrauchte hatte ich überhaupt nicht gedacht. Kann daran liegen, daß angeblich der Markt leergefegt ist :roll:

Kämen halt noch die anderen wertigen Verdächtigen dazu wie N+B, M, V etc.


DonWoMo hat geschrieben:Die Länge: wir sind ein wenig Platz gewöhnt, zudem möchte ich ein wenig Spielzeug dabei haben. Ich denke 1-1,5 Tonnen Zuladung brauchen wir......
Darüber möchten wir auch kein Bett, weil wir recht unterschiedliche Bettzeiten haben. Währen ich noch TV schaue, schläft meine bessere Hälfte schon seit Stunden.....

Gestern hatte wir uns neue Modelle angesehen, u.a. den Bürstner Elegance mit 2 Längsbetten, als 3-Achser mit 8,9m/5,5t zGG auf Mercedes-Basis. Äquivalent dazu wäre der Detleffs XLI mit 8,65m/5,4t zGG auf Ducato-Basis und ebenfalls Längsbetten. Beide Mobile sind mit dem "großen" WC ausgestattet.

CKgroupie am 14 Jul 2021 11:33:50

So was vielleicht?
--> Link

Helmchen am 17 Jul 2021 10:54:17

Schonmal etwas von Wochner gehört?

Schau Dich einfach mal um: --> Link

Wir sind sehr zufrieden.

DonWoMo am 18 Jul 2021 08:19:19

Und erneut ein großes Dankeschön an Euch die mir hier so hilfreiche Tipps geben!

Wir waren vergangene Woche beim WoMo Händler, dort schauten wir uns verschiedene Grundrisse und Modelle an. Uns haben die Mobile mit großer Hecksitzgruppe am besten gefallen, dort haben wir uns von Beginn an wohl gefühlt. Ein Fahrzeug mit Alkoven oder klassischem Grundriss (Sitzgruppe vorne) kommt definitiv nicht in Frage. Wir brauchen wie schon erwähnt keine vier Schlafplätze oder Mitfahrgelegenheiten.

Die Fahrzeuge die uns gefallen haben sind alle jenseits der 8m, vollintegriert aber kein Bus. Ich denke das ein Concorde oder Morello einfach preislich nicht ins Beuteschema passt. Uns wurde eine Doppelachse hinten empfohlen da die WoMos damit besser auf der Straße liegen würden. Ich hab Eure Anmerkungen bezüglich 3xAchser ins Feld geführt. Auch wenn ich es als sehr ungerecht empfinden wie 3 -Achser in manchen Mautsystemen bewertet werden, so wird dieser Umstand allerdings unsere Entscheidung nur bedingt beeinflussen. Die Gesamtkosten sind halt so deutlich höher und der eventuelle Vorteil einer geringeren Seitenwindempfindlichkeit überwiegen für uns.

Wichtig wären mir hingegen die Fahrassistenzsysteme: Spurhalteassistent und Abstandsradar. Beides ist im Moment beim Ducato nicht verfügbar. Iveco (sieht aber grauenhaft aus) und Sprinter schon.

Wie geht’s weiter: ich schaue die nächsten Wochen, welche anderen Modelle meiner Anforderungsliste genügen und dann müssen wir wohl mal probieren, ob uns das Fahren mit einem so großen Gerät gefällt.

Noch vielleicht ein Wort zum Thema „leerer Markt“ und „ausverkauft“: der Hof bei den besuchten Händlern stehen voll und es wird mit ordentlichen Rabatten geworben. Nicht nur in der von uns favorisierten Klasse. Es mag sein, das in der Vergangenheit die Höfe noch voller waren bzw. die Rabatte noch großzügiger vergeben wurden, aber das man schlicht keinen Verhandlungsspielraum hätte, konnte ich nicht feststellen. Auch kleinere WoMos, ausgebaute Transporter standen in Massen herum. Und noch was: hab die 2022er Preisliste mitgenommen, die Preise steigen um 2,5% - nicht außergewöhnlich.

Danke nochmal für Eure Ideen und Links!
Grüsse Don

DonWoMo am 20 Jul 2021 16:40:26

So und noch ein Update von mir:

Wir haben uns bei Hymer und Bürstener umgeschaut. Empfohlen wurde ein Bürstener mit Hecksitzgruppen von Euch oben. Dieses war unser besonderes Ziel.

Das Bürstener spielt einige Oktaven tiefer wie die Carthago welche wir letzte Woche angeschaut haben. Es macht seine Sache aber wirklich gut, für ein kleines Wohnmobil ist viel Platz, die Hecksitzgruppe ist bequem. Natürlich fehlt die Weite und auch der Blick durch die Fenster ist recht eingeschränkt. Zudem ist der Aufbau deutlich einfacher wie Carthago. Für uns ist die Sitzgruppe aber vor allem das Hubbett zu klein, bzw. wir sind zu verwöhnt. Das wird nicht funktionieren.

Da wir aber schon mal da waren, schauten wir den neuen Elegance an: tolles Wohnmobil, vor allem von außen und auch das Sprinter Cockpit ist um klassen hochwertiger wie der heutige Ducato. Der Möbelausbau hatuns hingegen nicht gefallen. Die Schränke sind recht klein, alles wirkt ein wenig lieblos. Einige Details fielen schon auseinander. Das Kochfeld mit Induktion und Gas gefällt. Die übrigen Küchenschränke und Ablagen bieten aber wenig Stauraum. Mit dem Drehen der Fahrersitze kam ich nicht zurecht: die liessen ein Drehen nur im geklappten Zustand zu, dass soll wohl so sein. Aber es fehlt uns vor allem die Hecksitzgruppe. In meiner Erinnerung von einer Besichtigung vor 8 Jahren hatte ich insgesamt einen deutlich höherwertigen Eindruck wie das neue Modell es jetzt bietet. Ok, der Preis liegt sicherlich 20-30k unter Carthago, das ist recht viel.

Hyper: mein Eindruck war ähnlcih dem Elegance. Etwas anderes Holz, Verarbeitung ähnlich. Man merkt sie kommen aus der gleichen Schmiede. Auch nichts für uns.

Weil wir schon da waren, schauten wir noch einige Transporter mit WoMo Ausbau an. Die scheinen sich sehr zu ähneln, aber für jemanden der gerne herumtourt sicherlich eine tolle Geschichte. Ich war positiv beeindruckt. Allerdings bewegt sich der Preis im Bereich eines Teilintegrierten, der allerdings mehr Platz bietet.

Jetzt fehlt mir immer noch Detleffs Alpa, scheinbar gibt es aber dieses Jahr nur noch Alkoven Fahrzeuge. Die werden wir uns anschauen, da wir ja keine Eile haben, nächstes Frühjahr ist ausreichend.

Euch eine schöne Zeit, Grüße Don

Gast am 20 Jul 2021 16:57:19

na, Ihr seid ja schon gut dabei :-)

Ich erlaube mir da noch ein paar Anmerkungen:

Nehmt Euch ZEIT bevor Ihr kauft / bestellt. Wir haben uns 1 Jahr Zeit genommen und ich kann Euch daher sagen, wie oft man so einen Gedankenschlenker in dieser Zeit vornimmt. Mal größer mal kleiner, mal so oder anders. Irgendwann wißt Ihr was Ihr wollt und was nicht 8)

Grundrisse: Auch hier gilt ZEIT nehmen ansehen, ansehen und nochmal ansehen, reinsetzten Türe ZU! 30 - 60 Minuten drin sitzen bleiben. Hecksitzgruppe (nicht meines) hat den Nachteil einer kleinen Garage, wie Heckbad oder ähnliche Grundrisse. Überlegt Euch gut WAS Ihr braucht und wieviel Platz Ihr haben wollt. Unser Motto war, was ist besser als eine große Garage? -> eine größere Garage. Gepäck, Boot, Fahrräder, oder der Roller (bei uns) etc. alles in der Garage und das ist immer besser, als noch einen Heckträger ans WoMo zu bauen. Unser Wunsch waren Längsbetten und eine große Garage, max 7m und relativ schmal - der Rest ergibt sich dann.

Mieten - Kann man machen, hilft vielleicht, muß man aber nicht. Nach einem Jahr Überlegen ansehen etc wußten wir genau was wir wollten und würden es nach 3 Jahren Reisen mit dem neuen WoMo zu 98% genau so wieder machen.

Euch ein glückliches Händchen bei der Qual der Wahl.

Gruß

huohler am 20 Jul 2021 17:45:27

DonWoMo hat geschrieben: Ok, der Preis liegt sicherlich 20-30k unter Carthago, das ist recht viel.


Bei Carthago und ähnlichen (z.B. N&B, Concorde, Frankia) sieht man auf den ersten Blick nicht sofort den Mehrwert. Möbelbau und Polster sind eine ganz andere Klasse im Vergleich zu Bürstner o.ä. Das erkennen viele noch.
Aber es sind auch so sachen wie ALDE Heizung, Elektrik, Erweiterbarkeit durch Kabelkanäle, Doppelboden, etc. Wer schon mal wie ich Solaranlage, SAT-Anlage, Rückfahrkamera, Abwasserkamera, elektrischer Grauwasserablass, Li-Batterien (Batteriefach anstatt unter dem Fahrer/Beifahrer Sitz), zusätzliche Steckdosen usw. nachgerüstet hat weiß das zu schätzen. Wenn ich ein Problem nie hatte dann war es - wie komm ich mit dem Kabel von A nach B. Oder wer kommt schon von unten an den Siphon der Duschwanne? Mein letztes Projekt war die Nachrüstung einer Aussendusche. Dank guter Erreichbarkeit der Wasserschläuche war das ein Klacks. Wenn du also 20-30k mehr bezahlst, dann auch für den Aufbau/Möbelbau der nicht nur hochwertiger ist sondern der auch der viel Platz für Stauraum und Möglichkeiten für Erweiterungen, Service etc. bietet.

Hubert

ChrisL88 am 21 Jul 2021 13:38:16

DonWoMo hat geschrieben:Für uns ist die Sitzgruppe aber vor allem das Hubbett zu klein, bzw. wir sind zu verwöhnt. Das wird nicht funktionieren.


Jup, ich habe verstanden, ihr seid schon vorallem am höher Preisigen Segment interessiert, nur, wenn euch das Hubbet des Lyseo TD 644G zu KLEIN ist - dann Frage ich mich schon, was es überhaupt noch für eine alternative gibt, auser Längs-Einzelbetten die man in eine "Spielwiese" umbauen kann...

Ja, wenn man quer schlafen will, hat das Bett eine grösse von 206cm x 138cm, ABER, wenn man das Bett wenige Centimeter weiter höher aretiert, kann man auch LÄNGS schlafen, und hatt dann eine den ganzen hinteren Teil - sozusagen die "Heckablage" der Sitzgruppe auch noch zum Bett - ich Kopf habe ich etwas, dass das Bett dann 206cm breit, sowie weit büer 2m lang ist (einzige die schmalen Schränke in den Ecken verschmalern den Kopfteil oben minimst).

Und wenn euch ein Bett, welches grösser als 2x2m nicht reicht, dann kommt wohl eh fast nur noch ein 10m Liner in Frage...?
(oder eben die schmalen Einzelbetten...)

DonWoMo am 14 Aug 2021 19:49:28

Erst einmal noch ein fettes Dankeschön an Euch die unsere Reise zum ersten Wohnmobil mit ihren guten Tipps begleiten.

Wir waren wieder unterwegs und haben uns diesmal ein Alkoven Wohnmobil mit Hecksitzgruppe und Längsbetten angeschaut: ein Eura Mobil in nur 6,5 m Länge.

Natürlich gibt es dort abstriche im Komfort gegenüber einem Carthago aber für ca. 1/3 des Preises hat sich das Wohnmobil ganz wacker geschlagen.

Wäre da nicht eine stark überzogene Preiserhöhung des Herstellers für das kommende Modelljahr, wir hätten wahrscheinlich zugeschlagen. Aber 15% sind mit nichts zu rechtfertigen ausser das man es versucht zu nehmen. Aber zu einem Geschäft gehören zwei und ich denke wir schauen da erst mal weiter.
Wer weiß was die Messe bringt.

Grüsse Don

Navigatore am 14 Aug 2021 22:13:55

Oha Don, das ist jetzt aber einen 180 Grad Wende, vom 9 Meter Liner auf Mercedes zum 6,5 Meter Alkoven auf Ducato.

Wenn Du das wirklich ernst meinst, dann kann ich Dir als Kompromiss den kleinen ALPA empfehlen. 2-Achser, große Hecksitzgruppe, großzügige voll ausgestattete Küche, Raumbad und Längsbetten ... im Alkoven. Dazu eine Garage, in der wir einen Honda SH 150 i unterbringen, ein doppelter Boden mit sehr, sehr viel Stauraum. Aufgelastet mit Volluftfeder auf 4,8t und 180 PS. Und das Ganze bei einer Länge von relativ kompakten 7,30 Metern.

Allerdings musst Du bei Dethleffs für 2022 auch mit einem Aufpreis von 11 Prozent klar kommen. Aber Dein Budget wird damit nicht gesprengt. Bei 140.000 hättest Du sogar alle Pakete inklusive, Solar, Volluftfeder, Stützen, Standklima, Alde, AHK etc.
Und wenn Dir das zu viel ist, schau Dich auf dem Gebrauchtmarkt um. Wir haben im vergangenen Jahr 80.500 bezahlt, 4 Jahre altes Hallenfahrzeug mit 35.000 km auf der Uhr und absoluter Vollausstattung, den genannten Extras und mehr von Privat aus erster Hand.

Was willst Du mehr, wenn Du es wirklich ernst meinst?

DonWoMo am 15 Aug 2021 08:30:49

Wenn du nochmals mein Ursprungspost liest, hatte ich damals nach kleineren Alternativen gefragt. Die Detleffs Alpa sind mir bekannt, sehr schöne Mobile, aber letztlich genau wie Frankia sehr gross und schwer. Ich hab mir die Liner soweit sie in meiner Nähe waren angeschaut, alle toll, aber am ehesten käme ein Carthago in Frage. Leider gibt es die Fiat Chassis nicht mit elektroischen Fahrhilfen, das gibts nur beim Iveco. Dann bin ich bei realen 7,5t. Das ist mir eigentlich zu groß und zu schwer.

Daher der Blick nach was kleinem bei dem immer noch ein 2m Bett ohne übereinander krabbeln zu müssen vorhanden ist als auch eine Rundsitzgruppe.

Jetzt werde ich auf die Messe warten, ob es vielleicht weitere Alternativen gibt.

Grüsse Don

Navigatore am 15 Aug 2021 10:32:52

DonWoMo hat geschrieben:. Leider gibt es die Fiat Chassis nicht mit elektroischen Fahrhilfe ...

Entschuldige Don, aber Du willst doch neu kaufen, oder nicht? Der neue Ducato verfügt über so viele Assistenzsysteme, dass er autonomes Fahren der Stufe 2 ermöglicht.

Und 7,30m beim kleinen Alpa sind Dir zu lang und 4,5t zu schwer? Du liebäugelst aber mit einem Liner von Chartago? Und dann als Alternative das kostenbewusste Einsteigermodell von Eura in die Alkovenbaureihe? Ich muss zugeben, das verwirrt mich ein bisschen.

Ich glaube, die Idee mit der Messe ist nicht die schlechteste.

HaMo19 am 15 Aug 2021 11:18:32

DonWoMo hat geschrieben:Jetzt werde ich auf die Messe warten, ob es vielleicht weitere Alternativen gibt.
Grüsse Don


Die beste Alternative ist zunächst einmal mieten und dadurch eigene Erfahrungen machen. Das Ziel ein WoMo zu erwerben das die persönlichen Vorlieben abdeckt wird dadurch eher erreicht.

Gast am 15 Aug 2021 14:06:04

Ich denke einfach, das unser TE noch nicht so genau weiß was er haben möchte, bzw. was für ihn Sinn macht. Nur zur Erinnerung - wir haben uns ca. 1 Jahr Zeit gelassen, bis wir wußten was wir wollten und welches Modell es dann werden soll und würden es heute, nach >3 Jahren, fast genau so wieder wählen! 2. AGM gestrichen und gleich auf LiFeYPO4 plus ein paar Kleinigkeiten.

Don - nehmt euch einfach mehr Zeit, schaut Euch Modelle an, prüft ggf. Gewichte, Ausstattung und Eure Fixierung auf die Hecksitzgruppe würde ich nochmal auf den Prüfstand stellen, Ihr nehmt Euch damit viele Alternativoptionen!. Manche, so wie ich sagen dazu auch gerne, "Ein WoMo mit Hecksitzgruppe ist kaputt" :mrgreen: Der Kompromiß der HSG ist i.d.R. ein kleine Garage und die ist für uns nicht diskutabel.

Also Zeit nehmen, schauen, schauen und nochmal schauen und dann weiter fragen ;D

Gruß

DonWoMo am 16 Aug 2021 17:35:37

Navigatore hat geschrieben:Entschuldige Don, aber Du willst doch neu kaufen, oder nicht? Der neue Ducato verfügt über so viele Assistenzsysteme, dass er autonomes Fahren der Stufe 2 ermöglicht.
...


Die Assistenzsystem wird es nur bei Teilintergrierten geben, für Integrierte sind sie nur teilweise verfügbar, z.b. Abstandsradar aber kein Spurhalteassistent (Mercedes Chassis bei Bürstener). Sie tauchen in keiner 2022er Preisliste als Funktion bei Ducato Chassis auf.
Bei einem 5t Wohnmobil das nur 100 fahren darf, wäre mir das sehr wichtig. Einzige Alternative ist hier das Iveco Chassis. Bei dem gibt es die ganzen Helferlein. Ich bin im Zweifel ob ich das zu möchte - vielleicht erst wenn die Urlaube länger werden. Da sind wir noch nicht.

Es gibt zwei Alternative: 3,5t wie der kleine Alkoven mit 6,5m - Vorteil keine Geschwindigkeitsbeschränkung und nebenbei, für den gibt's die Fahrhilfen. Hier würde ich aber auch durchaus ohne fahren, es besteht ja keine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung. Das ist durchaus reizvoll.
Alternative B ist der Liner wie schon diskutiert oder auch von dir vorgeschlagen.

Wenn mir die Auswahl so leicht fallen würde, tät ich dieses Thema hier nicht ständig füttern. Daher ein weiteres mein Dankeschön an Euch alle, die mir ihre Meinung sagen und auch auf Inkonsistenzen im Meinungsspiegel hinweisen. Ich bin noch nicht kaufbereit.

Nochmal schönen Dank für Eure Zeit, Grüße,
Don

DonWoMo am 16 Aug 2021 17:45:01

bigben24 hat geschrieben:Ich denke einfach, das unser TE noch nicht so genau weiß was er haben möchte, bzw. was für ihn Sinn macht.
...
Don - nehmt euch einfach mehr Zeit, schaut Euch Modelle an, prüft ggf. Gewichte, Ausstattung und Eure Fixierung auf die Hecksitzgruppe würde ich nochmal auf den Prüfstand stellen,
...


Vielen Dank für Deine Unterstützung!
Vollkommen richtig, bislang ist noch kein Vertrag unterzeichnet und ich suche noch nach dem richtigen Reisemobil für uns.
Die Hecksitzgruppe: ich glaube der einzige Grund, warum wir überhaupt wieder nach ein Wohnmobil schauen ist die Möglichkeit der großen Sitzgruppe. Groß im Sinne man kann seine Füße auf die Bank legen und ganz entspannt zu zweit sitzen. Wir lieben unsere Sitzgruppe auf dem Boot, es gibt nichts besseres für uns.
Durchaus habe ich auch schon Sitzgruppen mit drehbaren Vordersitzen gesehen, wo man mit zwei Personen vermutlich auch relaxed sitzen kann. Aber es ist kein Funken übergesprungen. Also halte ich bislang daran fest. Was es letzten Endes wird, kann ich noch nicht sagen. Aber der große Liner von Carthago ist scheinbar kaum zu toppen. Beim kleinen Alkoven Model von Eura hab ich noch Bedenken.
Kleine Garage: das trifft auf den Carthago nicht wirklich zu, aber beim Eura ist leider kaum etwas vorhanden. Da bin ich nicht mal sicher ob ich unsere Klappräder hineinbekomme oder ob die Huckepack fahren müssten. Das ist durchaus ein sehr wichtiger Punkt.

Viele Grüße,
Don

DonWoMo am 16 Aug 2021 17:51:44

HaMo19 hat geschrieben:Die beste Alternative ist zunächst einmal mieten und dadurch eigene Erfahrungen machen. Das Ziel ein WoMo zu erwerben das die persönlichen Vorlieben abdeckt wird dadurch eher erreicht.


Ich hab es glaube ich schon mal geschrieben, mieten ist eine Alternative. Aber die Vorteile eines eigenen Wohnmobils kann ich mit mieten nicht erzielen: meine ganz persönliche Ausstattung, meine technischen Erweiterung, usw. Zudem kommt immer der Stress der Übernehme/Rückgabe sowie das ich im Voraus an einen fixen Zeitraum gebunden bin. Das Beladen muss dann unter Zeitdruck geschehen und man kann keine Proberunden drehen um herauszufinden, was denn wirklich fehlt.

Leihangebote für Fahrzeuge mit Hecksitzgruppe habe ich zudem bei kommerziellen Anbietern bislang erfolglos gesucht. Gibt's vermutlich nur von privat.

Sollten wir allerdings im Frühherbst keinen kaufen, so habe ich eine Reservierung im November für einen 8,5m Liner gebucht.
Grüße,
Don

Dirkulation am 16 Aug 2021 18:17:50

Du (der TE) sollte ja jetzt erste Ideen haben. Da es ja um ein Gefühl geht, also das Sitzgefühl bei dem eine Funke überspringen soll, kann man nur bedingt in Deine Haut schlüpfen. Vermutlich kann man sich grob vorstellen was Du meinst, aber mit den bisherigen Tipps würde ich in wenigen Tagen in Düsseldorf auf der Messe alles probesitzen.

Wenn Du dann immer noch nicht sicher bist, einfach mal mieten was der Sache am nächsten kommt.

Auf der Messe gilt: Je exklusiver das Fahrzeug, desto schwieriger ist es darein zu kommen. Ich hab aber das Gefühl, dass Du weißt, wie man auftritt um potentiell auch größere Mengen Geld in ein WoMo zu stecken. Gerade bei den aktuellen Regeln vielleicht mal vorher wegen Termin anfragen.

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