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hampshire hat geschrieben:Ein Fahrzeugbesitzer kann nicht dafür bestraft werden, dass er ein Fahrzeug mit zugesicherten technischen Eigenschaften gekauft hat, die dieses Fahrzeug in der Praxis nicht besitzt. Wenn es eine Beanstandung gibt, dann muss der Hersteller dafür gerade stehen.
Wie war es denn bei VW? Die mussten nachbessern. Letztendlich egal wie, Hauptsache die Werte passen. Egal, wie schlecht die Möhre danach noch läuft und was sie verbraucht. Man wurde also zum Softwareupdate gebeten. Wer sich geweigert hätte, hätte wohl die Betriebserlaubnis verloren. So stand es zumindest auf meinem Rückruf. Was würde passieren wenn man die Fahrzeuge technisch nicht auf den genehmigten Stand bringen könnte??? Ich glaube nicht daran, dass es passiert - aber die Möglichkeit wäre denkbar.
Warum reicht man dann Klage ein wenn man darin nicht unbedingt einen Vorteil für sich erkennt bzw. sich auf ewig damit rumärgern muss?
Hallo Peter,
Klage reichten wir ein, weil ein Hersteller genau wie einige Andere, sich nicht an das hält was vorgeschrieben ist. Auch wir fahren nicht bei rot über die Ampel, wir wissen was dann passieren kann. Wir wollen nur ein Fhzg. welches den Regeln entspricht, nicht mehr und nicht weniger! Und wenn wir, wie viele Andere getäuscht wurden gehen wir den Weg den wir für uns gehen müssen. Auch im WIssen das dies uns Zeit, Nerven, ggf. vorhalten einer RS Vers. um nicht noch mehr darauf zu zahlen, als auch einen Wertverlust am Fhzg. kosten kann/wird. Ärgern braucht man sich nicht, handeln muß man, damit solches "fahrlässiges" in unseren Augen vorsätzliches Handeln von Herstellern unterbunden wird. Wenn diese zahlen müßen kriegen die die gerechte Quittung! Im Sinne des Gemeinwohl`s geht es auch um folgende Generationen, welche mit den Hinterlassenschaften klar kommen müßen.
rolf51 am 06 Jul 2023 16:48:15
Reibi hat geschrieben:Im Sinne des Gemeinwohl`s geht es auch um folgende Generationen, welche mit den Hinterlassenschaften klar kommen müßen.
Vielleicht bekommt man eine Entschädigung, dann kann man getrost weiter mit dem Fzg. die Umwelt verschmutzen. Solange wir aus Spaß und Freude durch die Gegend fahren, tun wir der Umwelt nichts gutes, daher ist mir noch nicht so klar für welchen Zweck geklagt wird. Für mich wurde nur das KBA getäuscht und wenn diese einen A... in der Hose hätten, würden sie die Hersteller zwingen jedes Fzg. nach Freigabe umzurüsten, oder die Fzg. zurücknehmen!
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peter1130 am 07 Jul 2023 08:43:43
Ganz ehrlich und da soll ich mir Gedanken über Abgaswerte machen? An die die das verbrochen haben kommste einfach nicht ran. Die können offensichtlich machen was sie wollen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Reibi hat geschrieben:Im Sinne des Gemeinwohl`s geht es auch um folgende Generationen, welche mit den Hinterlassenschaften klar kommen müßen.
Das ist durchaus ok. Als Minderheit wirst du aber in diesem Fall kaum eine Chance haben wenn die Leute die an diesem Betrug maßgeblich beteiligt waren sich der Verantwortung nicht stellen müssen.
Gast am 07 Jul 2023 10:36:22
Hier wird mal wieder alles wild durcheinander geschmissen..... Um was geht es denn bei den Abgasverstößen? Jedenfalls nicht um CO2.... sondern um Stickoxide, sprich NOx... NOx treibt weder das Klima, noch hält es sich unbegrenzt in der Atmosphäre auf, denn es zerfällt relativ schnell. In zu hohen Konzentrationen in der Luft reizt es die Atemwege.... Der Abgasskandal hat also nix mit der Klimaerwärmung zu tun, dafür sind wir!!!! als Freizeitverbrennerfahrer zuständig.... würden wir nicht fahren, würden unsere Freizeitfahrzeuge auch kein CO2 produzieren (lassen wir kochen, heizen und kühlen mit Gas mal weg)... Also wenn jemand verklagt werden müsste, dann wir! Die Fahrzeughersteller haben von den Behörden seiner Zeit eine Zulassung erhalten. Wenn da jetzt zuviel NOx ausgestoßen wird, dann haben es die Behörden versaut, nicht der Endkunde....
Gruß Dieter
peter1130 am 07 Jul 2023 12:53:35
lonely0563 hat geschrieben:Die Fahrzeughersteller haben von den Behörden seiner Zeit eine Zulassung erhalten. Wenn da jetzt zuviel NOx ausgestoßen wird, dann haben es die Behörden versaut, nicht der Endkunde....
Gruß Dieter
Die haben eine Zulassung erhalten weil sie getrixst haben. Die Behörden haben das im Nachhinnein allerdings mehr oder weniger gedeckt. Denen gehört allesamt das Fell über die Ohren gezogen.
Nur leider wird das nicht passieren siehe Video.
Gast am 07 Jul 2023 13:38:13
peter1130 hat geschrieben: Die haben eine Zulassung erhalten weil sie getrixst haben. Die Behörden haben das im Nachhinnein allerdings mehr oder weniger gedeckt. Denen gehört allesamt das Fell über die Ohren gezogen.
Nur leider wird das nicht passieren siehe Video.
Aha, und das kannst Du natürlich beweisen (außer im Fall VW...)? Den Beweis würde ich gerne sehen, wenn es die Behörden schon nicht können..... Im übrigen waren den Zulassungsbehörden in der EU bekannt, dass es Ausnahmen gibt zum "Motorschutz"....
Gruß Dieter
peter1130 am 07 Jul 2023 13:58:07
Es ist in der Branche allgemein bekannt das alle Hersteller sogenannte Thermofenster verwenden. Weil die genau wissen das bei übermäßigem Einsatz der Abgasrückführung die Motoren versotten.
Ich persönlich kann das natürlich nicht gerichtsfest nachweisen aber das ist allgemein bekannt. Auch wird es von den Verkehrsministerien und vom KBA teilweise geduldet. Siehe Frontal Video.
Die Behörden könnten das wenn sie wollten durch Gutachten recht schnell nachweisen. Offensichtlich will das aber niemand.
Reibi am 07 Jul 2023 16:54:50
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Hallo Dieter,
das Wort Klimawandel wurde in keinster Weise verwendet, es geht hier alleine um das wie ich schon schrieb, "fahrlässigen" Verhalten etc. Das mit der Atemluft erklär mal unter anderem den Leuten am Münchner Ring, oder Köln Clevischer Ring. Die freuen sich über solche Aussagen. Die Behörde, hier Italien blockt und gibt der EU auf Ihre Anfrage keine Antwort. Dies ist nicht versauen, auch dies ist in unseren Augen Vorsatz. Aber wie es so ist, früher oder später kriegen wir auch die dran. Das wir Alle mit unserem Nutzungsverhalten auch ein wenig an die Folgen denken sollten versteht sich für uns von selbst. Nicht mal eben zum Briefkasten oder Bäcker der die Ecke rum ist mit dem Fahrzeug usw. Mal eben für eine Nacht am Wochenende an den Main, die Mosel oder sonst wo geht garnicht für uns. Aber wir sind ein freies Land und das soll jeder für sich selbst entscheiden, hinter her aber nicht anfangen zu heulen. Wenn ab 2025 die Co² Zertifikate im Preis steigen kriegen wir das einfach auf die Rechnung, dies wird sich dann schon regulieren In diesem Sinne immer eine gute und erholsame Tour.
Pelasg am 07 Jul 2023 19:30:09
Lieber Reibi,
im Grundsatz möchte ich Dir ja gar nicht wiedersprechen ... Als Camper von Kindesbeinen an und ländlich aufgewachsen, bin ich von Haus aus sehr naturverbunden.
Reibi hat geschrieben:Das mit der Atemluft erklär mal unter anderem den Leuten am Münchner Ring, oder Köln Clevischer Ring. Die freuen sich über solche Aussagen.
Da hat sich bereits einiges zum positiven bewegt und wird durch fortlaufende technische Erneuerungen auch noch besser werden - alte Autos fallen weg und saubere Fahrzeuge kommen hinzu ...
Für NRW (gibt es auch für Bayern) kannst Du selbst offiziell hier nachsehen --> Link
Städte mit NO2-Grenzwertüberschreitungen kannst Du offiziell hier nachsehen:--> Link
Ich sehe keinen vernünftigen Grund im Rahmen der zu beachtenden Verhältnismäßigkeit, unsere Fahrzeuge stillzulegen oder die Betriebserlaubnis zu entziehen.
Reibi hat geschrieben:Aber wie es so ist, früher oder später kriegen wir auch die dran.
Wen meinst Du mit "WIR"? Ja klar, die Täter sollten/müssen bestraft werden - keine andere Meinung! Aber wem würde eine Stilllegung unserer Wohnmobile nutzen? - Außer der Formal-Juristerei!?
Im Gegenteil, Du würdest den Tätern ggf. durch Neukauf (bei heutigen Mondpreisen) wieder Riesen Gewinne in die Tasche spülen oder eben das geliebt Hobby aufgeben.
Reibi hat geschrieben:Wenn ab 2025 die Co² Zertifikate im Preis steigen kriegen wir das einfach auf die Rechnung, dies wird sich dann schon regulieren
Spielt beim Dieselgate gar keine Rolle!
Ich habe geklagt, weil ich mein Fahrzeug behalten möchte oder eine Möglichkeit der Nachrüstung bekomme! - was von allen Seiten (Hersteller und Politik(KBA) bisher hartnäckig verhindert wird. (Siehe auch meine vorhergehenden Beiträge im Forum)
So seltsam es auch klingen mag - nach allem was sich da (im Dieselgate) abspielt und bereits abgespielt hat - bin ich ganz froh, wenn nach diesem endlosen Hin und Her für uns Verbraucher nichts passiert und dieses ewig lästig schwingende Damoklesschwert der Stilllegung endlich verschwindet. Man sollte besser bei Neuzulassungen besser aufpassen!
peter1130 am 07 Jul 2023 19:49:14
Pelasg hat geschrieben: So seltsam es auch klingen mag - nach allem was sich da (im Dieselgate) abspielt und bereits abgespielt hat - bin ich ganz froh, wenn nach diesem endlosen Hin und Her für uns Verbraucher nichts passiert und dieses ewig lästig schwingende Damoklesschwert der Stilllegung endlich verschwindet. Man sollte besser bei Neuzulassungen besser aufpassen!
Das wäre in der Tat das einzig richtige in dieser Sache. Die paar Wohnmobile fallen in der Gesamtrechnung nicht ins Gewicht und die restlichen Fahrzeuge verschwinden von alleine durch die Laufleistung.
Reibi am 08 Jul 2023 13:08:07
Hallo Peter,
Pelasg hat geschrieben:Da hat sich bereits einiges zum positiven bewegt und wird durch fortlaufende technische Erneuerungen auch noch besser werden - alte Autos fallen weg und saubere Fahrzeuge kommen hinzu ...
Sicher hat sich hier einiges getan, was auch notwendig und richtig war. Man sieht, immer wenn mit richtigen Maßnahmen gehandelt wird bewegt sich auch etwas bei den Herstellern.
Pelasg hat geschrieben:Ich sehe keinen vernünftigen Grund im Rahmen der zu beachtenden Verhältnismäßigkeit, unsere Fahrzeuge stillzulegen oder die Betriebserlaubnis zu entziehen.
Ich habe geklagt, weil ich mein Fahrzeug behalten möchte oder eine Möglichkeit der Nachrüstung bekomme! - was von allen Seiten (Hersteller und Politik(KBA) bisher hartnäckig verhindert wird. (Siehe auch meine vorhergehenden Beiträge im Forum)
Dem schließen wir uns ohne wenn und aber an. Dies ist auch der bessere Weg, sonst fahren die Fhzg. im Ausland so weiter wie sie sind.
Pelasg hat geschrieben:Wen meinst Du mit "WIR"? Ja klar, die Täter sollten/müssen bestraft werden - keine andere Meinung!
Wir, ist die Gemeinschaft derer die nicht einfach drauf los und koste es was es wolle machen. Hier viele Menschen die etwas tun für die Umwelt und sich selbst von SLAPP Klagen nicht einschüchtern lassen. Siehe Karl Bär und Umweltinstitut zur Klage Südtiroler Obstbauern. --> Link So etwas unterstützen wir, es gibt da mittlerweile auch einen Film zu dem gesamten Ablauf. Oder die, die schon nach Umrüstungen schauen und nur warten wann Sie es denn endlich rechtssicher machen können. Strafe für Fiat wären halt die Umrüst-/ Folgekosten die eingeklagt werden.
Pelasg hat geschrieben:Spielt beim Dieselgate gar keine Rolle!
Da hast Du recht, aber je teurer der Sprit wird desto weniger wird mal eben für ein / zwei Nächte mehrere Hundertkilometer gefahren.
In der Hoffnung, dass für alle Betroffenen die in der Sache tätig wurden, eine vernüftige und tragbare Lösung gefunden wird verbleiben wir.
CaraLilly am 08 Jul 2023 19:16:55
Ja, leider wurden meine Nachfragen, bzgl. Umrüstung auf AdBlu, negativ beantwortet. Firmen die diese realisieren könnten, haben sogar die Entwicklung erstmal auf Eis gelegt. Wir möchten unser Fahrzeug behalten. Würden sogar erstmal auf eigene Kosten umrüsten lassen. Aber leider keine Möglichkeit. Unser Fall liegt schon seit Längerem beim Anwalt. Bisher haben wir noch keine Klage eingereicht. Wurden auch nicht von der Kanzlei gedrängt. Man muss aber die Verjährung, für Anspruchstellung, im Auge behalten. Bin da zwar mittlerweile auch wesentlich entspannter, aber ich traue dem Braten nicht.
Pelasg am 09 Jul 2023 00:42:05
CaraLilly hat geschrieben:Ja, leider wurden meine Nachfragen, bzgl. Umrüstung auf AdBlu, negativ beantwortet. Firmen die diese realisieren könnten, haben sogar die Entwicklung erstmal auf Eis gelegt.
... traurig, und einige sind sogar insolvent dadurch. Geht es wirklich um die Umwelt? An der stelle blocken nämlich Hersteller und KBA. Die Nachrüstungen sollten sogar noch höheren Anforderungen unterliegen als die bei den Herstellern ...
CaraLilly hat geschrieben:Wir möchten unser Fahrzeug behalten. Würden sogar erstmal auf eigene Kosten umrüsten lassen. Aber leider keine Möglichkeit.
Ja genau! ... und wer verhindert es und warum? Es entsteht der Eindruck, dass man die Fahrzeuge entsorgen will, damit man (zu inzwischen Mondpreisen) ein Neues kauft ... Oberland-Mangold, TwinTec und Co. haben bewiesen, dass selbst alte Euro-4-Diesel so saubersein können wie modernste Selbstzünder. Doch die erfolgreiche Lobbyarbeit der Autokonzernehat bisher verhindert, dass die erschwingliche Nachrüstung kommt. So werden nur zehn Jahrenach der letzten großen „Abwrackprämie“ erneut voll funktionsfähige und sogar nachrüstbareAutos geschreddert. Und das Ganze unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Doch während auf globaler Ebene um Klimaschutzabkommen und CO2-Vermeidung gerungen wird, vergessen deutsche Politiker, dass es für die Umwelt in der Regel sinnvoller ist, ein bereits hergestelltes Produkt weiter zu nutzen, als es wegzuwerfen und ein neues herzustellen.
Andererseits möchte doch unsere grüne Obrigkeit den Fahrzeugbestand ohnehin verringern ...?!
CaraLilly hat geschrieben:Wurden auch nicht von der Kanzlei gedrängt.
Finde ich anständig ...
CaraLilly hat geschrieben:Bin da zwar mittlerweile auch wesentlich entspannter, aber ich traue dem Braten nicht.
Das ist m. E. die richtige Einstellung um sein schönes Hobby und Fahrzeug zu genießen - leider gelingt mir das noch nicht immer :( Und richtig, dem Braten kann man auch nicht trauen!
Immerhin wurde das erweiterte Fahrverbot für Euro 5 in München auch vom Tisch gewischt.
Als Begründung für die Rücknahme nannte die Stadt, dass München mittlerweile alle Stickstoffdioxid-Grenzwerte einhalte. Laut Mobil in Deutschland habe es seit 2021 allerdings ohnehin nur eine Straße gegeben, auf die das nicht zugetroffen habe. Daher sei auch das Verbot für Dieselfahrzeuge nach Abgasnorm Euro 4 „unverhältnismäßig“ und gehöre ebenfalls abgeschafft.
Und genau diese Verhältnismäßigkeit und das widersprüchliche Verhalten von Herstellern und Politik(im Fall das KBA) sollte unser Thema sein. Es besteht aktuell kein gesundheitlicher Grund (an Hand der inzwischen erreichten Messwerte an NOx-Konzentrationspunkten), unseren Fahrzeugen, noch nach vielen Jahren, die Betriebserlaubnis zu entziehen! Jetzt möchte jedoch die WHO über die EU die Feinstaub und NOx Grenzwerte noch weiter herabsetzen ... Die DUH "freut" sich schon auf neue Klagen bei Nichteinhaltung und damit erneut verbundenen Fahrverboten. Thema EURO 7 - selbst E-Autos würden damit Probleme bekommen ... :wink:
Reibi am 09 Jul 2023 17:19:55
Pelasg hat geschrieben:Und genau diese Verhältnismäßigkeit und das widersprüchliche Verhalten von Herstellern und Politik(im Fall das KBA) sollte unser Thema sein. Es besteht aktuell kein gesundheitlicher Grund (an Hand der inzwischen erreichten Messwerte an NOx-Konzentrationspunkten), unseren Fahrzeugen, noch nach vielen Jahren, die Betriebserlaubnis zu entziehen!
Hallo Peter, in weiten Teilen stimme ich Dir zu, wir alle fänden es gut wenn wir uns zum Verlust einer Betriebserlaubnis keine Sorgen mehr machen müßten.
Pelasg hat geschrieben:Jetzt möchte jedoch die WHO über die EU die Feinstaub und NOx Grenzwerte noch weiter herabsetzen ... Die DUH "freut" sich schon auf neue Klagen bei Nichteinhaltung und damit erneut verbundenen Fahrverboten.
Aber wenn die WHO etwas und ich denke mal nicht nur für die EU an NOx Grenzwerten herabsetzen will, dann ist dies nicht Schuld einer DUH. Es stellt sich erst einaml die Frage kommt die EU dem Wunsch der WHO nach? Die DHU schaut, und leider muß Sie dies, nur unseren gewählten Volksvertetern auf die Finger und fordert (auch für mich) das Recht ein das Grenzwerte eingehalten werden. Mit nicht antworten, verschleiern, vertuschen und lügen kommt die Politik als auch das KBA bei der DUH nicht weit. Wir könnten uns noch Tagelang über solche Themen austauschen, aber hier wird zum Glück nicht politisiert und dies ist auch gut so.
Tinduck am 09 Jul 2023 21:51:16
So, wie du die DHU glorifizierst, solltest du dich mal damit beschäftigen, woher die ihr Geld bekommen und was sie so vor der Kfz-Arie an idiotischen Abmahnwellen losgetreten hat.
Denen gehts nicht um die Umwelt, das ist auch nur ein Geschäftsmodell.
bis denn,
Uwe
Reibi am 10 Jul 2023 09:38:46
Hallo Uwe, ne glorifizieren geht anders, aber hier mal kurz zum Nachschauen der Finanzierung --> Link
Tinduck hat geschrieben:Denen gehts nicht um die Umwelt, das ist auch nur ein Geschäftsmodell.
Hoffe da auf Vollständigkeit und richtige Angaben, auch bei Wiki können sich schon mal Fehler einschleichen. Etwas unterhalb tauchen auch die Kontorversen auf, siehe Dieselpartikelfilter.
Pelasg am 10 Jul 2023 11:09:51
Ich wollte nur darauf hinweisen, daß der „Sieg“ über das Fahrverbot für Euro 5 in München auf die „Verhältnismäßigkeit“ zurückzuführen ist, da durch die Einhaltung der Grenzwerte von 40 µg/m³ im Jahresmittel kein zwingendes Handeln erforderlich ist, indem man permanente Fahrverbote einführt. (Das es in der EU auch anders geht, sieht man in Frankreich, indem man temporäre Fahrverbote im Falle der Grenzwertüberschreitung festlegt.) Vor Gericht sehe ich das Mittel der Verhältnismäßigkeit als wesentlichen Bestandteil der Verteidigungsstrategie um unsere Fahrzeuge zu behalten.
Nun ist es aber so, daß der NOx-Grenzwert von von 40 µg/m³ auf 20-10 µg/m³ herabgesetzt werden soll.
Dies hätte zur Folge, daß es (geschätzt) in ca. 2/3 deutscher Großstädte schlagartig wieder zu Fahrverboten für Diesel kommen könnte. Wie inzwischen (bereits 2019 in der "WELT" veröffenlicht) in Studien von Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie, und Thomas Münzel, Professor an der Universitätsmedizin Mainz in Studien nachgewiesen wurde, scheint Fakt zu sein, daß der Feinstaub das Problem ist und nicht das Stickoxyd. Mit ihrer Studie wollen die Wissenschaftler die Politik wachrütteln. „Es ist Zeit für eine Intervention“, sagt Münzel. „Oberste Priorität muss die Gesundheit der Bevölkerung haben.“ Die verwirrende Debatte um Feinstaub und unsinnige Dieselfahrverbote verstelle den Blick darauf, dass Feinstaub ein noch größeres Problem darstelle, sagt Lelieveld. „Wir wollen aufklären und das Chaos vermindern.“
Nun ist es aber auch so, daß die „privat finanzierte“ WHO und die EU über zwei Grenzwerte reden: - Stickoxyde und Feinstaub. Und bei Feinstaub haben wir in Deutschland mit 25 µg/m³ den höchsten Grenzwert. Tatsächlich ist im Vergleich zu anderen Ländern der in der EU geltende Wert von 25 µg/m³ Feinstaub auffallend hoch – in der Schweiz, den USA, Kanada und Australien gelten Werte zwischen acht und zwölf Mikrogramm. Nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand sollte man also den EU-Grenzwert für Feinstaub herabsetzen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Der Grenzwert von 40 µg/m³ NOx ist aus wissenschaftlicher Sicht wenig nachvollziehbar. Der Schweizer Experte Nino Künzli hält Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge für eine absurde und unfaire Maßnahme – die Folge einer nur halbherzig betriebenen Luftreinhaltepolitik. „Die Feinstäube sind das Problem, der in der EU geltende Grenzwert ist ein Witz.“
Dieselpartikelfilter haben schon seit längerer Zeit mit der Filterung von Feinstaub in unseren"DIESEL'N" inzwischen gar kein Problem mehr! Einziges "Problem" sind die Stickoxyde, welche jedoch Konzentrationsabhängig im gegebenen Fall irrelevant sein sollten.
Hier mal ein paar Grenzwerte aktuell um es mit der Realität abzugleichen:
So wie in NRW (weil ich hier wohne ;-) ), kann sich jeder selbst ein offizielles Bild machen wie es um die Grenzwerte bestellt ist: NOx :--> Link Feinstaub:--> Link
peter1130 am 10 Jul 2023 18:15:19
Vor einem Entzug der Betriebserlaubnis habe ich wenig Angst. Bevor das passieren würde wird es irgendeine Form von Aufrüstung geben müssen die zwangsweise installiert werden muss.
Dahin ist es ein sehr weiter Weg den wir hoffentlich nie gehen müssen. Ich habe keinen Bock für die Fehler irgendwelcher Konzerne zu zahlen.
maxmara am 17 Jan 2024 17:14:29
peter1130 hat geschrieben: Bevor das passieren würde wird es irgendeine Form von Aufrüstung geben müssen die zwangsweise installiert werden muss. Dahin ist es ein sehr weiter Weg den wir hoffentlich nie gehen müssen.
Das Problem ist aufgeschoben aber nicht aufgehoben, wie das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts in Schleswig zeigt. Die Klage des Umwelt- und Verbraucherschutzverbands gegen die Bundesrepublik Deutschland wurde umfänglich mit der Begründung zugelassen, dass die Abgasreinigung bei Diesel-Fahrzeugen zwischen minus 15 Grad Celsius bis plus 40 Grad immer zu funktionieren hat, so die Richter.
In den kommenden Monaten wird das VG Schleswig sich mit weiteren Klagen der DUH gegen die Bundesregierung zu Betrugsdiesel-Fahrzeugen von Fiat, Mercedes-Benz und 14 weiteren Herstellern beschäftigen. Vorausgegangen war die Bestätigung des Europäische Gerichtshof, dass die DUH berechtigt ist, gegen das KBA zu klagen. und grundsätzlich alle Abschalteinrichtungen als legal einzustufen sind.
Duelken50 am 17 Jan 2024 18:48:36
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Hallo, hat sich da evtl. der Schreibfehlerteufel eingeschliechen?? Abschalteinrichtungen sollen als legal :D eingestuft sein?? :(
Gruß duelken50
maxmara am 17 Jan 2024 19:08:30
Duelken50 hat geschrieben: da evtl. der Schreibfehlerteufel eingeschliechen
maxmara hat geschrieben:grundsätzlich alle Abschalteinrichtungen als legal einzustufen sind
Ein Urteil im Sinne der DUH wäre ganz klar verbraucherfeindlich. Deren Ziel ist es ganz einfach, weniger Fahrzeuge auf der Strasse zu haben, den eine "Reparatur" wie sie neben einer Stilllegung (quasi Enteignung) gefordert wird es deshalb nicht geben. Das so viele Fahrzeuge von vielen Herstellern auf der Welt betroffen sind, liegt nicht zuletzt auch an den unrealistischen Grenzwerten, welche über fehlerhafte statistische Modellrechnungen erzeugt wurden. Die immer wieder erschreckende Zahl an Toten, "epidemiologisch jedoch ist ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und bestimmten NO2-Exposition im Sinne einer adäquaten Kausalität nicht erwiesen" Die umstrittene WHO treibt den bisherigen Grenzwert von 40 µg/m³ immer weiter nach unten, wenn es nach der WHO geht, sollten es 10 µg/m³ im Jahresmittel sein. WHO, WEF, BlackRock usw. bestimmen schon lange unsere Politik und unsere Politiker sind nur deren Kasper. Nach so vielen Jahren Dieselskandal, wo viele Fahrzeuge bereits nicht mehr in Deutschland fahren und die allgemeinen Werte sich verbessern. Würde ich eine Stilllegung als unverhältnismäßig und verbraucherfeindlich betrachten. Sollte es Schuldige bei Herstellern und Zulassungsbehörden geben, gehören diese mit Sicherheit bestraft. - Sorry, ich rege mich schon wieder auf ... Ich will eigentlich nur unsere WoMo-Reisen genießen und unser WoMo für einen langen Erhalt pflegen. Stellt euch vor ihr habt mit eurem liebevoll gepflegten WoMo einen Unfall mit Totalschaden und sucht nach einem gleichwertigen Ersatz - das ist Schicksal und traurig. Bei einer Stilllegung ist es in unserem Fall politisch gewollt, wenn es dazu kommen sollte.
heinz28 am 17 Jan 2024 23:01:54
Bisher wurde kein einziges betroffenes Fahrzeug stillgelegt.
Die Schadenersatzhöhen die man einfordern könnte, sind auch nicht hoch.
Das Thema wird doch nur durch die DUH und die Anwälte, die damit ihr Geld verdienen, hochgehalten.
maxmara am 04 Aug 2024 13:25:28
heinz28 hat geschrieben:Das Thema wird doch nur durch die DUH und die Anwälte, die damit ihr Geld verdienen, hochgehalten.
Diese Einschätzung verkennt die Brisanz der Angelegenheit und ignoriert die Bedeutung der EuGH-Urteile zum Umweltschutz.
In einem Brief an die EU-Kommission warnt Bundesverkehrsminister Wissing in brennender Sorge vor der Stilllegung von Millionen Dieselfahrzeugen. In ihrer Antwort betone der EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton zwar, dass die Brüsseler Behörde nicht die Absicht habe, Änderungen vorzunehmen und daher keine rückwirkenden Maßnahmen gegenüber den Autoherstellern und Autofahrern plane. Gerade das sei aber der Casus knacksus ließ Bundesverkehrsminister Wissings durch seine Sprecherin verlautbaren. Es gehe nicht um die Meinung Kommission, sondern um die Folgen der Entscheidung des EuGH, die im November 2024 getroffen würde. Dazu der Zeitonline Link.
Das Silllegungsgelaber betrifft zur Zeit wohl "nur": Euro5: 35AO bis 35MO Euro6: 36NO bis 36YO In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht unter Punkt 14.1. die sogenannte Schlüsselnummer. Die letzten beiden Ziffern plus Buchstaben verraten die Emissionsklasse. Und JA, ich bin dabei :cry: Im COC = geprüft nach "vo(eg) 715/2007 vo(eu) 136/2014 (stufe y)" Und NEIN, die Plakette enthält nicht die Euro-Norm - sie endet nur bis 4! :razz:
Nur für Interessierte: :lol: Tichys Wecker Spezial vom 04.08.2024 - eine wirklich tolle Zusammenfassung: --> Link
maxmara am 04 Aug 2024 19:26:52
Der von uns kopierte Link ist ein "Zeitonline" Bericht zum Thema Dieselfahrverbote. "Die Zeit", deren langjähriger Herausgeber Helmut Schmidt war, deckt das Spektrum der Meinungen in der demokratischen Mitte ab. So etwas kann Tichys Wecker nicht für sich in Anspruch nehmen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hatte in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen das Magazin als „neurechte Plattform“ bezeichnet, „deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“. Es entspricht einer redlichen demokratischen Haltung Quellenangaben wie "Tichys Wecker" mit einem Hinweis auf deren politische Positionierung zu versehen. Aus diesem Grund sollte dieser Hinweis auf keinen Fall gelöscht werden.
heinz28 am 05 Aug 2024 17:29:18
Zu dem Brief on Herrn Wissing gibt es genügend Informationen, dass nach deutschem Recht eine solche Stilllegung nicht möglich ist. Es gilt ganz klar ein Bestandsschutz. Wenn dieser nicht wäre, dürfte kein Fahrzeug auf unseren Straßen fahren, das ein gewisses Alter überschritten hat. Was wahrscheinlich 10 Jahre sind.
Herr Wissing hat mal wieder nach etwas gesucht, um sich ins Gespräch zu bringen. Auch wenn das jeglicher Grundlage entbehrt.
Und ich bleibe dabei: Die ganze Diskussion wird von der DUH und den Anwälten hochgehalten, da sich beide damit eine goldene Nase verdienen.
leverkusen3 am 05 Aug 2024 20:27:30
Hallo
DUH ist keine Umweltschutzorganisation, sondern ein Lobbyverein, der von der Fa Toyota finanziell abhängig ist.
Da Toyota die Diesel Entwicklung verschlafen hat und keine Diesel herstellt, versuchen die über die DUH und die deutsche Justiz die Marktanteile ihrer Benziner zu verbessern.
Die ganzen NOx Grenzwerte haben ausserden nur eine geringe wissentschaftliche Evidenz. In der Medizin gibt es keine Krankheit, die von NOx ausgelöst wird.
Ob dieser Prozess um die Diesel zum Vorteil der Verbraucher geführt wird, kann getrost bezweifelt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
ziczac am 06 Aug 2024 08:01:12
leverkusen3 hat geschrieben:Die ganzen NOx Grenzwerte haben ausserden nur eine geringe wissentschaftliche Evidenz. In der Medizin gibt es keine Krankheit, die von NOx ausgelöst wird.
Das ist ungefähr so wie wenn man sagt, dass es keinen Zusammenhang zwischen häufigen und schweren Atemwegserkrankungen bei Rauchern gibt - echt jetzt?
wolfherm am 06 Aug 2024 09:26:17
:thema: :thema:
Jagstcamp-Widdern am 06 Aug 2024 09:46:11
übrigens hat toyota, wie krombacher und die telekom auch, seine unterstützung der DUH bereits 2019 beendet.... :ja: ende OT!
allesbleibtgut hartmut
Acki am 06 Aug 2024 10:04:20
maxmara hat geschrieben:... Es entspricht einer redlichen demokratischen Haltung Quellenangaben wie "Tichys Wecker" mit einem Hinweis auf deren politische Positionierung zu versehen. Aus diesem Grund sollte dieser Hinweis auf keinen Fall gelöscht werden.
Sollte man dann aber nicht auch erwähnen, dass "Die Zeit" ihre Ausrichtung nach links hat ... und nicht von einer "... demokratischen Mitte" plaudern?! :wink:
hampshire am 06 Aug 2024 11:48:58
heinz28 hat geschrieben:Herr Wissing hat mal wieder nach etwas gesucht, um sich ins Gespräch zu bringen. Auch wenn das jeglicher Grundlage entbehrt..
Das denke ich auch.
heinz28 hat geschrieben:Und ich bleibe dabei: Die ganze Diskussion wird von der DUH und den Anwälten hochgehalten, da sich beide damit eine goldene Nase verdienen.
Das denke ich nicht. Die DHU betrachtet das Auto nüchtern als Luftverpester und hat die Umwelt und die Gesundheit von Menschen - insbesondere Anwohner, die dem Dreck des Verkehrs ausgesetzt sind im Fokus. Sie klagt und fordert eine konsequent Handlungsänderungen von der Politik ein. Diese tut sich schwer etwas zu tun, was die Autolobby und die Autofahrerlobby aufbringen würde. Dass die unbequem sind ist klar, müssen sie auch um ihre Interessen zu vertreten. Nur Lobbys, die sich bereits durchgesetzt haben können subtiler handeln. Der Umgang mit der Abgas-Schummelei zeigt ja wie schwer man sich tut, Ross und Reiter zu benennen und zur Verantwortung zu ziehen.
In Deutschland glauben viele noch, dass es möglich sein muss, dass sich jede Person ein Auto leisten kann. Woanders glaubt man inzwischen daran, dass jeder Person Zugang zu preiswerter Mobilität gewährt werden sollte.Dass es Organisationsmöglichkeiten gibt, die das auch ohne Auto gewährleisten wird gerne mit dem Argument des Status Quo begegnet. Das ist zwar populistisch wirksam, hat aber keine schlüssige Logik.
maxmara am 06 Aug 2024 13:08:54
Acki hat geschrieben:demokratischen Mitte" plaudern?!
Hier plaudert keiner! Immer verorteten und verorten die Herausgeber der "Zeit", u.a. Gräfin Marion Dönhoff, Helmuth Schmidt und Giovanni di Lorenzo, sich in der demokratischen Mitte. Zumindest sieht man das bei uns in der BRD so, die Einschätzung der Eidgenossen mag da eine andere sein. Aber zurück zum Thema.
hampshire hat geschrieben:In Deutschland glauben viele noch, dass es möglich sein muss, dass sich jede Person ein Auto leisten kann
Sehr lange hat die Politik mit dem Slogan, frei Fahrt dem freien Bürger", auf den Ausbau des Individualverkehrs gesetzt. In die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs fehlten die Investitionen. Die Folge sind u.a. ca. 50Mio. Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor in der BRD. Dazu gehört auch der stark wachsende Markt der WM. Die die Mio-Grenze wird zur Zeit überschritten. Das verortnete Umsteuern zur E-Mobilität und die Umorientierung auf Urlaubsfahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden, wenn das überhaupt durchsetzbar sein sollte, noch Jahrzehnte dauern. Ob es der DUH, dem Gesetzgeber oder der Rechtssprechung gefällt oder nicht.
rkopka am 06 Aug 2024 13:31:51
hampshire hat geschrieben:In Deutschland glauben viele noch, dass es möglich sein muss, dass sich jede Person ein Auto leisten kann. Woanders glaubt man inzwischen daran, dass jeder Person Zugang zu preiswerter Mobilität gewährt werden sollte.
Oder es ist einfach so, daß ohne Auto nichts geht - USA (bis auf wenige Städte und auch dort nur eingeschränkt).
Dass es Organisationsmöglichkeiten gibt, die das auch ohne Auto gewährleisten wird gerne mit dem Argument des Status Quo begegnet. Das ist zwar populistisch wirksam, hat aber keine schlüssige Logik.
Diese Organisationsmöglichkeiten sind aber fast immer nur im städtischen Bereich sinnvoll nutzbar. Am Land wird das sehr schnell SEHR unpraktisch (Busse, die nur wenige Male am Tag fahren und deren Haltestellen irgendwo sind) oder nicht finanzierbar. Selbst im Umfeld der Städte kann es zwar gehen, ist aber nicht immer wirklich eine Alternative, wenn man Lebenszeit mit einrechnet. Für mich z.B. Auto - 10min vs. Bus 45-60min mit Gehstrecken und Umsteigen.
RK
Pelasg am 06 Aug 2024 14:16:34
Das denke ich nicht. ...
Entschuldige Bitte ... Habe ich Dich richtig verstanden? ... Du möchtest Dein Auto aus dieser Überzeugung jetzt lieber stehen lassen? Dann wäre die schlüssige Logik wenigstens konsequent!
Es hat sich aber seit 2016 als die DUH mit (im Nachhinein technisch bedingt) fraglichen Real-Messungen begonnen hatte, schon einem Menge getan -> siehe Statista im Web ! Mit der Einführung von AdBlue und jetzt den E-Autos verbunden mit dem altersbedingten Ausscheiden von Altfahrzeugen schreitet die Verbesserung voran! Die Fahrzeuge welche jetzt stillgelegt werden sollen, sind in den letzten Jahren vor 2017 entwickelt und nach NEFZ in der ganzen EU rechtlich verbindlich und nicht unter Vorbehalt! zugelassen worden. WLTP und RDE gab es da noch nicht! In ganz Europa kauften Verbraucher wie immer im in "Treu und Glaube" im Vertrauen auf die Kontrollmechanismen des Staates, diese Fahrzeuge. Mit WLTP trat in Europa erst am 1. September 2017 die neue Regelung und ergänzend dazu RDE (I) (Real Driving Emissions) für neu Typ geprüfte Pkw-Modelle in Kraft. Mit RDE werden Emissionen – wie z.Bsp. Stickoxide (NOX) sowie die Partikelanzahl (PN) – im Straßenverkehr unter realen Umweltbedingungen gemessen. 2005 wurde z.Bsp. der Grenzwert von Stickstoffdioxid auf 40 µg/m³ festgelegt, welcher im laufe der Zeit von den meisten Messstationen eingehalten und unterboten wurde. In den Jahren 2019, 2020 und 2021 trat keine Überschreitung mehr auf. Der Jahresmittelgrenzwert für PM10 von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde in den vergangenen Jahren deutschlandweit eingehalten, ebenso wie der Jahresmittelgrenzwert für PM2,5 von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. 2021 wurde der Grenzwert von Stickstoffdioxid von der WHO auf 10 µg/m³ empfohlen - Rechtlich verbindliche Grenzwerte müssen jeweils die nationalen Gesetzgeber festlegen. Zudem sind die relevanten Grenzwerte zumindest fraglich, da diese nach hypothetischen Modellrechnungen erhoben wurden - quasi "pi mal Daumen"! Wirklich konkrete Nachweise existieren nicht - fest steht nur: "Stickstoffdioxid (NO2) ist giftig, wenn wir ihn in höherer Konzentration einatmen" - definiere "höherer Konzentration"?! Letztendlich führte das ganze in einen Glaubenskrieg, wo jede Seite behauptet - der andere lügt - gefährlich kurios :roll: Fazit für mich, der Verbraucher solle jetzt mit dem Verlust an Eigentum nachträglich dafür büßen, was bis 2017(2019) geltendes Recht war?!
Reibi am 11 Nov 2024 09:13:51
Hallo et All,
einfach mal einen Zwischenstand, in eigener Sache. Weil (angeblich ) ja lt. Fiat alles in Ordnung ist, hat man uns einen nicht unerheblichen Vergleich angeboten welchen wir ablehnten. :) Es geht uns nicht, viele glauben das ja leider wenn mann klagt, um die Kohle. Wir wollen ein Urteil, wohl wissend das man vor Gericht und auf hoher See in "Gotteshand " ist. :|
Mal sehnen wie das OLG entscheidet wenn es denn mal weiter geht. Wenn ein Urteil gefällt und von beiden Seiten angenommen wurde werdet Ihr es erfahren.
Gruß Reibi
Olli2305 am 11 Nov 2024 10:03:39
Reibi hat geschrieben:Hallo et All, einfach mal einen Zwischenstand, in eigener Sache. Weil (angeblich ) ja lt. Fiat alles in Ordnung ist, hat man uns einen nicht unerheblichen Vergleich angeboten welchen wir ablehnten. :) Es geht uns nicht, viele glauben das ja leider wenn mann klagt, um die Kohle. Gruß Reibi
Von wem kam denn das Angebot? Von Fiat oder dem Hersteller des Wohnmobils?
Reibi am 12 Nov 2024 20:00:41
Olli2305 hat geschrieben:Von wem kam denn das Angebot? Von Fiat oder dem Hersteller des Wohnmobils?
Natürlich von Fiat, die haben das Basisfahrzeug ja produziert. Der Aufbauhersteller hat ja mit der Motortechnik nichts zu tun.
Gruß Reibi
Springer12 am 12 Nov 2024 20:44:03
Reibi hat geschrieben: Fiat alles in Ordnung ist, hat man uns einen nicht unerheblichen Vergleich angeboten welchen wir ablehnten. :) Es geht uns nicht, viele glauben das ja leider wenn mann klagt, um die Kohle. Wir wollen ein Urteil, wohl wissend das man vor Gericht und auf hoher See in "Gotteshand " ist. :|
Sorry aber Dein Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen,schreibst ja auch nicht unerheblichen Vergleich von Fiat. %? Das was Du noch danach schreibst naja muss ich sehr schmunzel wenn nicht sogar Lachen. Bei mir wird es wahrscheinlich auf ein Differenzschadenersatz gehen so ca 15 % vom Kaufpreis
Reibi am 13 Nov 2024 09:47:12
Springer12 hat geschrieben:Sorry aber Dein Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen,schreibst ja auch nicht unerheblichen Vergleich von Fiat. %? Das was Du noch danach schreibst naja muss ich sehr schmunzel wenn nicht sogar Lachen. Bei mir wird es wahrscheinlich auf ein Differenzschadenersatz gehen so ca 15 % vom Kaufpreis
Hallo Springer12, nun schmunzeln und lachen kann jeder halten wie er will. Wir klagen nicht um uns einen Differenzschadenersatz in die Tasche zu stecken. Wir wollen ein Urteil, sollte dies zu unseren Gunsten ausgehen können wir jederzeit eine Rückabwicklung durchzuführen! Wir stellen so nur sicher, dass eine ggf. durch das KBA erforderliche Umrüstung oder Stilllegung uns wirtschaftlich nicht zu hart trifft. Die Fhzg sind halt produziert und würden bei einer Rückgabe eh wieder durch Fiat weiter verkauft und irgendwo rumfahren, da darf man sich nichts vormachen. So gibt es die Halter die rein nur wirtschaftlich für Ihre Tasche denken und halt die Anderen.
Pelasg am 13 Nov 2024 13:02:49
Wir stellen so nur sicher, dass eine ggf. durch das KBA erforderliche Umrüstung oder Stilllegung uns wirtschaftlich nicht zu hart trifft.
Über die Jahre, die bereits vergangen sind, würde eine Stilllegung nicht mehr adäquat wirtschaftlich ausgeglichen und uns hart treffen. Allein wenn man sich die Preisentwicklung ansieht von Qualität will ich gar nicht erst reden (z.Bsp.: Ducato 8 - A-Getriebe) ... Dann kommt noch die ganze Thematik der Individualisierung(z.Bsp.:Autarkie, Hubstützen, Luftfederung) und Werterhalt(z.Bsp.: neue Reifen, Dichtigkeit, Aufbau, Unterbodenschutz, Keilriemen usw.) Wir reden hier von 5stelligen Beträgen bis zu 6stelligen Beträgen, welche den Betroffenen als Schaden durch quasi Enteignung entstehen könn(t)en!!!
Unterm Strich: Stilllegung = Vollkatastrophe, Eine eventuelle Nachrüstung = wäre OK (wenn auch mit Einbuße von Zuladung - und eventuell anderer Probleme)
Das Beste wäre, das Verfahren in Richtung Endkunde einfach einstellen und die Fahrzeuge einfach "auf natürliche Art und Weise" normal auslaufen zu lassen! Allerdings würde ich für eine Art Schmerzensgeld plädieren - wegen der Jahrelangen "Zitterpartie" ... :roll:
Reibi am 13 Nov 2024 14:40:07
Pelasg hat geschrieben:Wir reden hier von 5stelligen Beträgen bis zu 6stelligen Beträgen, welche den Betroffenen als Schaden durch quasi Enteignung entstehen könn(t)en!!!
Unterm Strich: Stilllegung = Vollkatastrophe, Eine eventuelle Nachrüstung = wäre OK (wenn auch mit Einbuße von Zuladung - und eventuell anderer Probleme)
Hallo Peter, dass lfd. Unterhaltskosten, Optimierungen etc. zu unseren Lasten gehen würden nach Klageerhebung war und ist uns klar und nur normal. Das eine Nutzungsentschädigung gegengerechnet würde ist auch klar, wir fahren den ja nun schon 8 Jahre, dies würde eh vom Wert abgehen. Das OLG schrieb, das ja kein Schaden entstanden sei wenn wir das Fhzg. verkauft hätten ( ich verkaufe also Jemanden ein Fhzg. wissentlich mit einem Mangel) eine sehr schräge Ansicht des OLG. :evil: Ansonsten beziffert das OLG aufgrund der derzeit "hohen" Gebrauchtwagenpreise eine Nutzungsntschädigung von 30 TSD.
Will das nicht weiter bewerten, für uns entsteht nur / erst der Schaden wenn Deine Aussage Stillegung / Nachrüstung eintritt. Dafür brauchen wir das rechtssichere Urteil um auch nach allen Verjährungsfristen dem Hersteller ans Bein pinkeln zu können. :D Unklar ist mir noch wie die ganzen Anwalts- / Gerichtskosten aufgeteilt werden. Hoffe, dass diese zu 100% den Verursacher also Fiat treffen wenn wir gewinnen :mrgreen: .