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Liebes Forum, Möchte mich kurz vorstellen. In 1-2 Jahren möchte ich in Rente gehen und mir ein teilintegrietes Wohnmobil kaufen und darin das ganze Jahr leben. Im Moment starte ich eine Probefahrt in der Schweiz auf 1.860 m. und habe extreme Temperaturen bis -22/26 Grad kennen gelernt. Bin mit einem Laika Ecovip I 3009 unterwegs. Kretikpunkte: Wasser in irgend einer Leitung eingefroren, heißes Wasser lief. Elektrische Trittstufe ließ sich nicht mehr einfahren ( ok, vielleicht einen Hocker nutzen ) schloss der Aufbautüre ging zwischenzeitlich auch nicht. War alles wohl zu kalt. Ich würde auch gerne dann später im Winter nach Skandinavien fahren und suche ein wirklich winterfestes WoMo. Insgesamt mit allem möchte ich nicht mehr als 120.000 € ausgeben. Alkoven ist raus, da ich keine 10 Monate unnötig gegen die Nase gucken möchte und den Platz des Führerhauses nicht verschenken möchte. Ich möchte ein teilintegriertes Wohnmobil mit doppeltem Boden und höchstens 7 Metern Länge. Ich fahre alleine mit Hund, möchte allerdings gs eine große Garage um das E-bike darin zu transportieren. Wer hat Erfahrungen mit extremen Temperaturen? Wie sind Eure Meinungen zum Hymer B MC-T 580? Isolierung besser als beim Laika ohne Kältebrücken im Doppelboden? Die Heizung funktionierte super beim Laika und die 11 kg Flasche reichte mit elektrischer Zuheizung ca 4 Tage. Allerdings mit Scheibenabdeckung 4 Season und innen zweifelten gespannt. Kein Wasser an den Scheiben usw. Bin gespannt auf Eure Meinungen Liebe Grüße Carmen Teilintegriert - schlechte Idee, nicht gut isoliert vorne. Alkoven ist besser. Vollintegriert ist auch nicht gut, zu kalt vorne. Du fährtst am besten mit einem Alkoven. Meiner könnte das. Danke für die Antwort. Mir ist klar, dass der Alkoven für den Wohnraum besser wäre bei extremen Temperaturen. Aber das Leitungssystem im Doppelboden hat ja nix mit dem Alkoven zu tun. Mit dem Innenraum bin ich übrigens super zufrieden gewesen. Auch bei -22 Grad. Ich saß auf dem gedrehten Fahrersitz und es war nicht kalt von hinten oder unten. Allerdings haben auch zwei dicke Decken die Blechbüchse vorne abgeschirmt. Viele Grüße Carmen Ohne komplette Abtrennung und Dämmung vom Fahrerhaus wird das nichts. Weiterhin würde ich dringlich zu einer Warmwasserheizung raten. Nur damit bekommst du auch die Wärme in die letzte Ecke, ansonsten friert dir bei extremen Bedingungen immer eine Wasserleitung oder ein Tank ein. LG Wolfgang
Welcher Platz wird denn verschenkt? :gruebel: Außen oben ist die „Nase“, ok. Aber innen? Mein Womo z.B. hat einen sog. „Klapp-Alkoven“. Den kann man „mit einem Handgriff“ ( ist wirklich so! ) nach oben klappen. Da ist nach oben mehr Platz als bei einem TI. ( Außerdem braucht man kein Bett machen: hochgeklappt sieht man das ja nicht mehr. :mrgreen: ) Grüße Dirk Nochmal vielen Dank für die Antworten. Was heißt ohne komplette Abtrennung vom Fahrerhaus wird das nichts…. Ich hatte hier in der Schweiz in Morteratsch laut Internet die kältesten Nächte in der Schweiz bei -26 Grad und mit meinen Decken und Scheibenabdeckung ( was man mit Sicherheit noch optimieren kann ) war alles super. Zum Thema Alde, habe ich auch lange drüber nachgedacht, fand ich es hier gerade schön, nach einem Skitag oder abgesenkter Nacht, die Heizung innerhalb von ner halben Stunde um ca 6 Grad hoch zu fahren. Bekannter von mir hat den Hymer vollintegriert mit Alde und beschwert sich, dass es dann im Schlafraum viel zu warm ist. Macht auch Wintercamping, allerdings glaube ich nicht bei -24 Grad. Mein Vermieter war auch etwas entsetzt, da Laika bis -30 testet. Aber wohl nicht so lange. Unter diesen Bedingungen leiht sich wohl außer mir keiner ein WoMo. Nochmal zum Alkoven, Was mache ich denn mit den ganzen Betten, die ich nicht brauche? Habe hinten zwei, wo ich mit Topper Quer schlafe auf 120x200 und darunter die schöne große Garage. Und vorne in der Nase sammele ich Pröll, sehe mich da schon alles rein stopfen …oder direkt richtig… zB in Richtung Bocklet Dakar - Kabine und Aufbau komplett getrennt. Dann solltest Du puncto „leitungen frieren ein“ alles getrost in die Ablage werfen können… Muss man aber auch stemmen können bzgl „Ticket lösen“ Generell gilt: you get what you pay for ;) Nochmal auf die Eingangsfrage zurück „bis -30°C“ Dann wirst du die Kiste vorne fein und mit Aufwand einpacken müssen weil da einfach permanent kalt reinkriecht. Aussen abdecken (den Triebkopf komplett) dann ne Trennung zwischen Wohnraum und Fahrerkabine um am Ende die Sitze „zu verlieren“ Ergo: „Butter bei die Fische“ und ne Kabine hinten drauf. Dann hast Du auch die Möglichkeit, den Triebkopf deiner Wahl da zu verbauen und nix zu nehmen was man vllt nicht will. Wenn Minusgrade „“der“ Knacker sind - fahr (zB) die paar KM von BN nach KO und lass Dich überzeugen… Muss man nicht - sollte man aber drüber „vor“denken um sich nachher nicht zu ärgern.
Hallo Carmen, Eura Mobil mit Doppelboden und Winterpaket. Man kann auch noch selbst Massnahmen gegen extreme Kälte ergreifen. Uwe Kirks ist mit seinem 2010er Eura Teilintegrierten sehr viel im Winter in Skandinavien unterwegs. Schau Dir mal seinen Blog zur Wintertauglichkeit an: --> Link Wir haben den 2019er mit Winterpaket und der hält auch zweistellige Minusgrade aus. Den Blog werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen. Den Eura hatte ich auch auf dem Schirm. Aber warum sagt mir hier jeder, wie ich das Fahrerhaus einpacke, abschotte usw. das war doch nicht meine Frage. Das hat doch bei minus 22 Grad super hin gehauen. Außerdem bin ich da erfinderisch. Bin Schreinermeisterin. Meine Frage war, ob jemand Erfahrung mit der Wasserversorgung bei den extremen Temperaturen hat. Expeditionsmobile sind raus. Schick, zu teuer und keine Garage für Fahrräder. (Ich schraube kein Vorderrad raus )
Wie kommst du auf das schmale Brett? Ein VI ist vorn aufgrund seiner Konstruktion das am besten isolierte Fahrerhaus was man bekommen kann. Dazu ist es auch noch am besten in der Heizung vom Aufbau mit integriert...man hat zb. direkt an der Frontscheibe eine Heizung ....egal ob von Truma oder Alde befeuert. Viele sogar Serienmäßig ISO Seitenscheiben ...bzw, die Möglichkeit diese mit zu bestellen. Das es auch bei diesen Aufbau nicht ohne Frontscheiben Außen-isolierung geht ist aber auch klar. Kabe ist ein Hersteller der Wohnmobile sehr gut Wintertauglich baut. Wer hat Erfahrung mit der Wasserversorgung??? Kabe ist bestimmt super nur zu lang und zu BREIT! Aus Erfahrung würde ich sagen... Wenn ich vorwiegend in kälteren Regionen unterwegs sein möchte.Doppelboden ist klar und...Alde Heizung. ( Ja auch eine Truma schafft es ein mobil auch bei -20 Grad warm zu halten...) Eine Alde kann das trotzdem besser...und vor allem leiser und stromsparender. Der Hersteller muss sich halt bissel mehr Gedanken über Größe und Anordnung der Heizkörper machen....dann wird das überall genau so warm wie das gewünscht wird... Zwischen Laika und Hymer sehe ich nicht so große Unterschiede...die Wasserleitung die bei dir eingefroren ist....sowas kann man relativ leicht umbauen ...das das nicht mehr passieren kann.
Bei ca. 3m2 Einfachverglasung der Frontscheibe?? Schlimmer geht es nicht. Klar, wenn Heizenergie grenzenlos immer zur Verfügung steht, kann man alles wegheizen.
Wie schon oben erwähnt, du musst die Wärme auch in alle Schränke und Staukästen bekommen, denn dort sind Wasserleitungen verlegt. Du warst bei deinem Test vermutlich nur wenige Tage bei tiefen Temperaturen unterwegs und dabei ist bereits das Wasser eingefroren. Bei längerem Aufenthalt bei solchen Bedingungen ist das Einfrieren ohne entsprechende bauliche Vorkehrungen kaum zu vermeiden. ggf, auch bei Frischwasser- und Abwassertanks in schlecht gedämmten Doppelböden. Zum winterlichen Bewohnen von schlecht gedämmten Fahrerhäusern hast du ja deine ganz eigene Meinung. Angemerkt sei dabei nur, dass vermutlich mehr als 50% der Heizenergie im Fahrerhaus verschwinden im Vergleich zu einer gut gedämmten und abgeschlossenen Kabine. LG Wolfgang Servus mein Womo hat einen doppelboden und eine Alde heizung ihn die Steuerung der Alte habe ich eine Thermostat eingebaut wo ich die Temperatur individuell mit Uhrzeit einstellen kann (Nachtabsenkung).Dazu gibt es Ihn diesen forum schon einige Beiträge. War schon bei minus 35 grad in Lappland heizen kein Problem. Aber jedes Fahrzeug hatte einen Schwachpunkt waren mit 4 verschiedenen Marken unterwegs Hallo Carmen, ich bin einer der wenigen, der einen Doppelboden als nicht „unbedingt“ nötig sieht. Schön zu haben und sicher grundsätzlich beste Voraussetzung, aber dennoch kein Garant für völlig sorgenfreie Fahrt in die Kälte. Ich möchte behaupten, wir sind relativ erfahren mit tiefen Temperaturen. Wir fahren seit Jahren jeden Winter von Ende Dezember bis etwa Mitte Februar nach Skandinavien. Im speziellen die meiste Zeit mittleres und nördliches Schwedisch Lappland. Das ist in der Regel die kälteste Region in der kältesten Zeit. Jetzt gerade stehen wir ausnahmsweise in Tromsø Wir Reisen mit einem nicht mal ein als „Winterfest“ deklariertem Fahrzeug und kamen bisher immer super klar. Ich möchte sogar behaupten, dass wir teilweise weniger bzw. nicht mehr Probleme hatten als andere Wohnmobilisten, die aber oft mit doppelt, drei oder fünffach teureren Gefährten unterwegs waren. Wir haben regelmäßig länger Temperaturen von -20C bis -25C. Oft aber auch tageweise -25C bis -38C (Rekord dieses Jahr). Zudem stehen wir außer bei wirklichen extremtemeraturen in der Regel frei. Bisher noch nie ein Problem mit eingefrorenen Leitungen, Heizung oder sowas gehabt. Wir fahren einen ganz normalen 2022‘er Knaus Van ti Vansation 650 Meg vorher sogar nur Kasten Knaus Boxstar 540 Beide mit Truma Combi 6 (4) und beheiztem Abwassertank. Viel wichtiger finde ich die richtige Vorbereitung! In priorisierter Reihenfolge. -wie oft nutze ich das Fahrzeug wirklich bei so niedrigen Temperaturen? -richtige! Winterabdeckung oberes Fahrerhaus ( z.B Hinderman Lux) für außen! -Grauwasser Ablaufhahn immer! Offen lassen. Eimer unterstellen -ab -20C und kälter innen die Fahrzeugtüren und Armaturenbrett mit z.B. Fliesdecken bis zum Boden abdecken. Kostenpunkt 4x8€ -Nachts Fahrzeugheizung auf Umluft -ab -25C auch Aufbautüre mit Decke von innen abdecken bis zum Boden -Teppich im Fahrzeug verwenden oder Hausschuhe -Fensterrollos/Verdunklung schließen -Dachfenster mit optionalen originalen Dichtungen versehen Allgemein: Richtig Tanken Genügend Gas (ab -25C enormer Verbrauch) Gute neuwertige Starterbatterie Ab etwa -31C und kälter ist eher der Triebkopf am Limit. Kupplung kommt nicht mehr/sehr langsam raus und Motorölwarnung beim Start. Manchmal auch Motorcheck wegen Temperatursensorwerten außer Toleranz. Verschwindet wieder oder einfachen OBD Tester zum zurücksetzen mitnehmen. Wir haben uns jedenfalls bewusst kein Fahrzeug mit Doppelboden ( hat ja auch Nachteile) gekauft und kommen klar. Viele Grüße Horst Bei meiner Alde Heizung gibt es eine einstellbare Nachtabsenkung sowie die Möglichkeit einen zweiten Raumthermostaten anzuschließen, um z.B. im Alkoven nachts die Temperatur zu regeln. Wenn Hymer oder andere damit nicht nicht umgehen können oder wolllen, dann liegt das nicht an der WW-Heizung. LG Wolfgang
ach du fährst wohl ohne Glas vorn durch die Gegend? Dann mess mal deine Scheibe aus...das Ergebniss darfst du und dann gerne schreiben. ....es sind über 2m² ... Und da ist deine Scheibe zum Vergleich zum neuen Ducato noch klein. deine Ungedämmten Seitenscheiben lasse ich mal Außen vor...weil die sind auch nicht bei jeden VI als ISO Verglasung Und richtig den Platz im Fahrhaus will wirklich nicht jeder verschenken...
So ist es, bei extremen Temperaturen eben eine Matte auf die Frontscheibe oder eben höherer Gasverbrauch. Wenn die Leitungen im beheizten Doppelboden sind kann eigentlich nix eingefrieren. Es gibt aber auch Funktionsdoppelböden o s ä, die sind u U nicht beheizt. Im Alkoven lass ich das Fahrerhaus dann -30 Grad kalt werden? Was soll hier ein Vorteil sein? Die Holzschiebetür zum Innenraum ist doch genauso schlecht wie die Fenster, also alles nicht wirklich besser als ein TI. Beim Wintercamping sehe ich fast nur komplett eingepackte Fahrerhäuser, bis auf den Boden. Beim VI nur Frontscheiben Abdeckungen.
Weil man´s nicht braucht. Wir waren ein paar Jahre mit VI unterwegs, ohne Doppelboden. Auch im Winter im Goms, nicht bei -30 aber knapp darüber. Wir hatten eine Frontscheibenisolierung dran, war trotzdem vorne immer deutlich kälter. Und dunkel. Wasser ist nicht eingefroren, Tank innen. Abwasser schon, Tank aussen. Mit dem jetzigen Alkoven ist noch nie was eingefroren. Und der Gasverbrauch ist deutlich reduziert, obwohl wir vorne nichts zusätzlich isolieren. Wenn ich öfters extremes Wintercamping machen würde würde ich anstatt des Vorhangs zum Führerhaus was besseres einbauen, war aber bisher nicht nötig. Nicht nur Tanks und Leitungen müssen bei solchen Temperaturen im beheizten Doppelboden lieben, auch die Ablasshähne und auch sonst alles an Technik. Das hat schon unser Concorde Alkoven aus dem Baujahr 1995, und das Fahrerhaus wird mit einer dicken Wintertrennmatte mit Reißverschluss zum Durchgehen abgetrennt, da haben wir noch nicht mal Fensterabdeckungen im Fahrerhaus. Zudem sind die Wände des Aufbaus dicker als bei den meisten anderen Herstellern, was nicht nur im Winter für ne bessere Isolierung sorgt sondern auch im Sommer, wo dann zudem durch den Alkoven das Fahrerhaus beschattet ist. Und im Winter haben wir serienmäßig einen zusätzlich einschaltbaren Lüfter, der dann die warme Heizungsluft in die Stränge unter dem Lattenrost im Alkoven pustet. Qualität kostet, aber für das angegebene Budget sollte sich auf jeden Fall ein hochwertiges Mobil mit den gewünschten Kriterien finden. Erstmal gibt es, wie für fast alles in Deutschland, eine genormte Definition zu "winterfest". Da die eigentliche "DIN EN 1646-1 Stufe III" aber in der Regel hinter einer Bezahlschranke zu finden ist, hier mal ein Link zu einer Hymer-Seite auf der das, darauf bezogen, erklärt wird: --> Link Ob die einzelnen Hersteller sich jeweils an die Definition halten, ist oft wohl fahrzeugabhängig. Da wird bei Modellwechseln oder Sondereinbauten "mal eben schnell" eine Wasser- / Abwasserleitung oder ein Heizungsrohr unter dem Boden von links nach rechts verlegt ... Und was nutzt es einem wenn das Wasser im Abwassertank zwar nicht einfriert, aber das Ventil zum ablassen? ICH behaupte jetzt mal das man vermutlich jedes winterfeste Wohnmobil erstmal, bei den extremen Minustemperaturen, testen muss und ggf. die ein oder andere Stelle nachbessern muss. Dabei sollte man vielleicht auch das Basis-Fahrzeug nicht vergessn?! :gruebel: Bei den Temperaturen empfehlen die Hersteller nicht nur andere Öle ( Motor, Getriebe,... ) sondern man sollte sich vielleicht auch mal Gedanken über eine beheizbare Kurbelgehäuseentlüftung machen oder den Dieselfilter,.... Die Frage ist wohl ob es einmal in diese kalten Regionen gehen soll und man sich irgendwie arrangieren kann oder ob man sich da öfters und länger aufhalten will. Grüße Dirk Lege dich unter das Fahrzeug und schaue wie die Leitungen verlaufen. Bei unserem alten Alkoven ohne Doppelboden vom Gaskasten Fahrerseite rein in die Sitztruhe mit dem Frischwassertank. Von da seitlich in einem schmalen Kasten zum Bad Gas, Frischwasser und Warmluftschläuche. Da treten sie nach unten in die isolierte von der Truma beheizte Umhüllung ein. Kommen an der Beifahrerseite im großen Schrank bei der Truma wieder rein und laufen dann nach vorne zum Herd und Kühlschrank. Den Alkoven lassen wir immer auf. Stockbetten ziehen wir zu. Aber trotz geschlossene Ausblasöffnungen in der Heckgarage ist es da ausreichend warm von der aufsteigenden Luft. Führerhaus ziehen wir den Thermovorhang zu dann geht es da richtung 0 Grad. Haben jetzt eine Aussen Fensterthermo Matte hoffen hilft etwas besser wie die Innenabdeckung.
Du schreibst aber, daß du das ganze Jahr drin leben willst. Da kommt normalerweise schon einiges zusammen. Außer man macht regelmäßig Halt zuhause. Das gegen die Nase schauen ist nicht so toll. Wobei man auch bei einem VI recht weit hinten sitzt und kaum mehr sieht. Andererseits ist das ein toller Stauraum. Mit einer Volldinette im Alkoven hat man eine schöne Sitzgelegenheit, da braucht es nicht unbedingt noch das Führerhaus. D.h. man hat vielleicht ein wenig weniger zu nutzende Bodenfläche, dafür viel mehr Stauraum und hinter dem Alkoven ein angenehmes Raumgefühl, weil die Decke hoch ist. RK Doppelboden nicht nötig.... Eimer unterstellen.... Kann man machen. Auch in Lappland. Es soll aber Leute geben, die nicht dauernd mit faulen Kompromissen leben wollen. Wintertauglichkeit nach Aufbauform hat eine ganz klare Reihenfolge, und die liegt primär an der Isolation: Womos mit vom Wohnraum abgetrennten Fahrerhaus > VI > Aufgebaute Halbdinettenfahrzeuge (TI, Alkoven mit Drehsitzen) > Kawa. Natürlich kann man weniger wintertaugliche Fahrzeuge mit viel Aufwand wintertauglicher bekommen und auch noch gegen das größte Wärmeleck anheizen. Aber wenn man oft bei niedrigen Temperaturen unterwegs ist, hat man mit einer besser geeigneten Basis eine wesentlich geeignetere Ausgangssituation. Und, Überraschung: gut isolierte Mobile heizen sich auch im Sommer weniger auf, der Nutzen ist also nicht nur auf den Winter beschränkt. Ob Alde oder Truma ist relativ egal - wenn der Aufbau gut isoliert ist, bekommen beide Systeme jede Ecke warm. Wenn da irgendwo was einfriert, ist die Heizung nicht gut integriert worden. Ein echter Doppelboden (nicht so'n 10 cm Ding mit ein paar Leitungen drin) hat den Vorteil, dass alle Leitungen und Tanks innen liegen und nicht einfrieren können - wenn denn die Heizung vernünftig konzipiert wurde. In letzter Konsequenz kann man im Winter auch zelten, aber es geht halt besser. bis denn, Uwe
Das wären die Fensterabdeckungen ja auch Blödsinn...du kannst das Fahrerhaus auch nicht nutzen...es ist ja vom Rest des Fahrzeuges durch deine Wintertrennmatte abgetrennt. Das könnte man teoretisch bei jeden Mobil so machen...ich sehe das aber nicht als Vorteil auf ein doch relatives Großes Stück Wohnraum verzichten zu müssen. Gut ein Alkovenmodell ist bedingt durch die Höhe im Fahrerhaus eh meist nicht so nutzbar. Wintercamping und wohlfühlen definiert halt jeder anders...ich kenne welche die sind im Winter mit ihren Huskys zu Schlittenhunderennen unterwegs...die wohnen auch bei -30Grad und kälter im Zelt. Über solche Diskusionen hier schütteln die nur ungläubig den Kopf.
Klar gibts solche Leute. Aber ob die der Maßstab sind, wenn hier einer nach einem wintertauglichen Wohnmobil bis -30 °C fragt? bis denn, Uwe
Moin, für deine Anforderungen (Dauernutzung, Winterfestigkeit und max. 7m Länge) empfehle ich dir ganz klar einen Vollintegrierten, sofern du keinen Alkoven magst (was ich nachvollziehen kann) Warum ich das empfehle? Die VI's bieten bei gleicher Länge mehr Platz als ein TI und sind im vorderen Bereich besser gedämmt. Da entfällt das nervige Kompletteinpacken des Fahrerhauses - und man sollte auch bedenken, dass man die (im zweifelsfall tropfnassen) Dämmatten auch wieder irgendwo unterbringen muß. Da ist die Dämmung nur der Frontscheibe beim VI erheblich weniger aufwendig. Auch haben viele VI's einen gedämmten Doppelboden und sind generell eher in der hochwertigeren Liga angesiedelt. Unser Adria Coral ist als TI zwar auch recht winterfest (Leitungen im beheizten Doppelboden, Wassertank im Innenraum, Abwassertank gedämmt und beheizt), aber wirklich getestet habe ich das noch nicht. Auf jeden Fall ging die ZV der Türen einwandfrei bei den -15°C, die wir letzte Woche hatten :) Ich würde mir an deiner Stelle mal den Adria Sonic anschauen, da wärst du dann auch noch locker im Budget von 120k€
soweit weg bist du dann mit deinen abgeschotteten Führerhaus ja auch nicht Bei dem Budget würde ich einen gebrauchten Carthago VI anschauen. Ab E Line und die Länge aufstocken. Schau mal auf die Winterplätze, die wenigsten Dämmaßnahmen haben die VI da eigentlich nur die Frontscheibe ein Schwachpunkt ist. Ein - 30 Grad kaltes Fahrerhaus abschotten? 10cm Platten? Vielen Dank für die ganzen Beiträge und Meinungen. Jetzt habe ich einen Riesen langen Bericht geschrieben und er ist weg . Deine Argumente Horst sind wirklich gut. Mit dem VI kann ich mich noch besser anfreunden als mit dem Alkoven. Länger als 7 Meter nicht! Adria hatte ich auch schon mal auf dem Schirm. Bei den 120.000 habe ich aber auch schon die Hydraulischen Hubstützen mit drin. Für mich ein Muss. Wasserheizung mit Motorvorwärmung? Der Motor ist bestimmt ne Schwachstelle bei -30 Grad. Ich bin allerdings total unerfahren und habe jetzt für 3 Wochen den ersten Testlauf gestartet. Informiere mich allerdings seid 3 Jahren ( Internet, Zeitschriften und Messen, gerade 2 Tage CMT ). Spiele auch mit dem Gedanken eine zusätzliche Dieselheizung einzubauen, falls mal ein System ausfällt oder kein Gas zu bekommen ist. Das Problem wird sein, dass ich die eierlegende Wollmilchsau nicht bekomme ohne das Häuschen zu verkaufen. Ich bin dankbar für alle Vorschläge, was man auch mit kleinem Budget nachrüsten oder erzielen kann. Ein altes gebrauchtes Mobil ist auch keine Option, da man damit nicht mehr in die Stadt fahren kann. Grüne Plakette ist Pflicht. Aufgelastet auf 4,5 Tonnen oder so ist ok. Nochmal zum Thema Doppelboden: Ist es bei allen Mobilen so, dass der Unterboden in allen Fällen nicht isoliert ist? Vom Aufbau sieht es doch so aus, dass ich von unten GFK habe, dann der luftleere Raum mit Leitungen, Stauraum usw. Und dann der Oberboden, der 3-4 cm isoliert ist. Finde ich nach meinem laienhaften Verständnis auch nicht so sinnig. Nochmal vielen Dank für Eure Antworten Carmen Carmen...das mit dem Doppelboden siehst du falsch...unten ist ein dickerer isolierter Boden..gerne auch mit GfK außen...im Zwischenraum der beheizt wird befinden sich die Leitungen und Tanks..und Stauraum. der obere Boden ist kaum bis wenig isoliert...braucht und muss er auch nicht weil es von unten warm ist. Der Unterboden ist bei allen Modellen isoliert...mal mehr mal weniger dick je nach Möglichkeit. ich sehe es auch so das bei Temperaturen ab -25Grad der Motor an seine Grenzen kommt...von daher macht eine Diesel Zusatz Wasserheizung in Kombi mit einer alde durchaus viel Sinn. Erstens kannst du heizen ...sollte die alde oder die gasversorgung ausfallen...zusätzlich kannst du damit den Motor vorwärmen. (das kann ich mit einen Umbau mittels Wärmetauscher auch mit einer alde machen) habe ich auch fast immer so gemacht.
Da gibts bei den entsprechenden Alkoven eine feste Wand mit Tür nach hinten. Wir nutzen 4 cm Styrodur-Platten im Durchgang, da wir keine Tür haben. Wie dick ist deine Aussenwand? 10 cm? bis denn, Uwe Naja, erstmal alles mit Styropor auskleiden, am besten ohne Wärmebrücken damit kein Taupunkt entsteht.. Da ist mir die Matte auf der Frontscheibe genehmer. Was lagert ihr den dann im -30 Grad kalten Fahrerhaus?
das frisch überfahrene Rentier? :lol:
bis das Tiefkühlhaus warm geworden ist um den Rentier zu folgen ...ist es Frühling :lach: Hallo Carmen, willkommen Bis - 30 grd und dann im Winter länger nach Lappland? Was machst du, wenns kälter wird. Leg lieber noch ne Schippe drauf. Rechne bei allem was du dort tust und wie du dein Zuhause und das Basisfahrzeug ausstattest mit Grenztemperaturen von -45 und mehr. Denk an Redundanzen. Und das testet niemand von den Herstellern (evt. Kabe), das mußt du selber machen und optimieren. Und WIR wollen auch dort oben auf "Freude am Fahren" nicht verzichten und nicht morgens in ein -25 grd "warmes" Fahrerhaus steigen. Bei den Temperaturen reicht die Motorwärme (ohne Zusatzmaßnahmen) während der Fahrt bei 60 km/h noch nicht mal für den Motor, da bist du dann bei 65-70 grd (moderner Diesel). Es pfiff bei unseren Erstfahrten mit diversen Markenmobilen aus allen Ecken. Und dass ne Luftheizung ...jeden Winkel warm bekommt... kannste vergessen. Wenn man mit einer im Fahrerhaus oder im/unter dem Motorraum installierten 90 Ah Starterbatterie, die auch die Außentemperatur hat, versucht das "Motorfett" in Bewegung zu setzen, glaub mir, dann hast du ganz andere Probleme als den Eimer unter dem Abfluß. Aber es geht mit der richtigen Vorbereitung alles. Zu Not hilft dir Falck, falls deren Diesel nicht auch ausgeflockt ist Gruß Lutz Also hier im Laika ist der Oberboden 4 cm dick. Sehe ich wenn ich die Klappen im Boden öffne. Und so ist das auch bei Hymer oder Carthago gewesen. Eigentlich bei allen, wo ich auf der Messe rein geschaut habe. Und wenn ich mal an Glaskasten oder in der Garage ( gibt es so ein kleines Lüftungsgitter nach unten ) die Dicke des Unterbodens einschätze, sind das nur 1-2 cm und ich denke ohne Isolierung. Ich meine ich hätte das auch schon mal gegoogelt. Jetzt bekomme ich langsam Angst. -45 grad und mehr . Was machen denn all, die im Winter nach Skandinavien fahren? Motor vorwärmen war ja schon meine Idee. Übrigens verbauen viele expeditionsmobile keine Wasserheizung, da zu anfällig. Aber da will ich jetzt keine Diskussion starten. Die habe ich hier schon zu Genüge gelesen. Ich habe zuletzt noch ne Blog gelesen, wo welche mit dem Kastenwagen unterwegs waren, oder auch mit dem Ford Nugget. OK, der Motor hat da auch keine anderen Probleme.
Das kann ich jetzt Beides nicht nachvollziehen.... Man verzichtet bei einem Alkoven nicht auf ein Stück Wohnraum, denn da vorn auf dem Stück Fahrzeuglänge ist ja das feste Bett, nur eben etwas höher gelegen! Denke es Dir weg, dann kommt es hinten an den Wohnraum dran, als festes Bett. Das wiederum macht das Fahrzeug ein ganzes Stück länger, und es soll ja nach dem Wunsch der "Suchenden" nicht mehr als 7 m Länge haben! Insgesamt sind Alkovenfahrzeuge auch in der Gesamthöhe nicht höher als Integrierte. Unserer mit Doppelnoden hat insgesamt eine Höhe von 3,15 m, da sind viele Integreirte schon höher wenn sie winterfest sein sollen. Und das abgetrennte Fahrerhaus nutzen wir, wenn wir irgendwo stehen, auch gern als Lagerraum, da kommen dann Dinge rein, die sonst irgendwo hinten rumliegen würden... Carmen...ich kann jetzt nur für Hymer sprechen... Da ich schon mehrere hatte und ich bei den meisten oder eigentlich allen durch den Untersten Boden bohren musste für diverse Leitungen oder ähnlichen...die untere Platte ist 32mm stark. der Dämmschaum sieht rosa aus innen und außen Gfk. eine Alde ist mit Sicherheit nicht Störanfälliger wie eine Truma...Einzelschicksale sollte man nicht als Serie ansehen. ich habe genug Stauraum...da muss nix rumliegen
Haben wir zusätzlich, soll ja nicht von aussen vereisen. Alles Auskleiden ist zuviel gesagt, 2 Platten passgenau zugeschnitten, in 30 sec. angebracht. Geht schneller als die Aussenabdeckung.
Nicht benötigte Schuhe, Sitzerhöhung des kürzesten Mitfahrers z. B., tw. vorgekochtes Essen. Ansonsten ist da halt nix. Fahrerhaus ist Fahrerhaus, nicht Wohnhaus. bis denn, Uwe
...gut auf dem Punkt gebracht Uwe !! |
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