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Wer ist für Stromausfall zu Hause vorbereitet? 1, 2, 3, 4, 5, 6


Campertobi am 28 Okt 2022 11:35:19

Hallo, rkopka
Was bitte bedeutet“im Rahmen“ sicher?

Ist das die Sicherheit die du meinst?
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Als Betroffener in Sichtweite nach Gundremmingen sitze ich lieber paar Tage im Dunkeln ohne Strom.

Zum Thema ja ich setze auf meinem Haus auch auf PV (22,04kWp mit ausreichend Speicher) Schwarzstartfähig und wenn es mal nicht reicht reichts halt mal nicht.

Wenn ich so auf die Wohnmobildächer schaue sehe ich doch genau das. PV mit Batteriespeicher! Da funktioniert es doch auch. Da ist doch Autarkie in aller Munde warum also nicht Zuhause?

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Pechvogel am 28 Okt 2022 12:07:40

Campertobi hat geschrieben:...Wenn ich so auf die Wohnmobildächer schaue sehe ich doch genau das. PV mit Batteriespeicher! Da funktioniert es doch auch. Da ist doch Autarkie in aller Munde warum also nicht Zuhause?

Am Womo hat man Solar ( in maximaler Größe ) um autark zu sein. Da sollen die Batterien möglichst schnell wieder voll werden und wenn ab Mittag der Ladegregler die Solaranlage "abschaltet" dann freut sich der Besitzer weil die Akkus voll sind.

Zu Hause hat man aber unterschiedlich starke Verbräuche. Wenn man da, über das ganze Jahr hinweg, ( Strom- )autark sein wollte dann bräuchte man riesige Batterien die so teuer wären dass man die kaum noch bezahlen kann.
Selbst nur im Sommer bringt eine Solaranlage dann Strom wenn ICH arbeiten bin. Also müsste ich den kompl. Strom für einen Tag ( oder zwei / drei ) in Batterien zwischenspeichern damit ich ihn verbrauchen kann wenn ich abends nach Hause komme.

Alternative wäre tagsüber den Strom ins Netz einspeisen und abends wieder aus dem Netz nehmen.
Aber solange einspeisen nicht einmal 1/4 dessen bringt was aus dem Netz kostet, rechnet sich das auch nicht!




Grüße
Dirk

Pechvogel am 28 Okt 2022 12:09:27

rkopka hat geschrieben:...Kernkraftwerke, die schon da sind und als (im Rahmen) sicher angesehen werden, wären gut noch weiter zu nutzen...

Kann es sein dass Du nicht verstanden hast was ich geschrieben habe?



Grüße
Dirk

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wolfherm am 28 Okt 2022 12:24:32

Dirk,

vor vier Jahren hat eine PV-Anlage mit ausreichendem Batteriepuffer für ein Zweifamilienhaus 26.000 Euro gekostet. Der Stromertrag konnte im Sommer den Bedarf komplett decken und noch Überkapazitäten ins Stromnetz speisen. Im Winter mußte dazu gekauft werden, aber unter dem Strich weniger, als vorher eingespeist wurde.

Also auch wenn du arbeitest, lohnt sich die Anlage.

Pechvogel am 28 Okt 2022 12:31:51

wolfherm hat geschrieben:Dirk,

vor vier Jahren hat eine PV-Anlage mit ausreichendem Batteriepuffer für ein Zweifamilienhaus 26.000 Euro gekostet. Der Stromertrag konnte im Sommer den Bedarf komplett decken und noch Überkapazitäten ins Stromnetz speisen. Im Winter mußte dazu gekauft werden, aber unter dem Strich weniger, als vorher eingespeist wurde.

In meinem Haus leben vier Erwachsene und wir ( haben bis jetzt ) etwa 2.000,- Euro pro Jahr an Strom bezahlt.
Deine 26.000,- Euro rentieren sich also, wenn man nix mehr zukaufen müsste, nach 13 Jahren.

Die Hersteller der Batterien geben in der Regel 10 Jahre, oder manchmal auch 6.000 Zyklen, Garantie.
D.h. wenn sich die Anlage nach 13 Jahren amortisiert hat, kaufst Du eine neue Batterie?



Grüße
Dirk

wolfherm am 28 Okt 2022 12:44:07

Dirk,

es geht nicht um deine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, es geht auch um Versorgungssicherheit. Wenn du den letzten Cent rauskitzeln mußt, darfst du auch keine PV aufs Womo nageln…….

hampshire am 28 Okt 2022 12:54:49

Pechvogel hat geschrieben:In meinem Haus leben vier Erwachsene und wir ( haben bis jetzt ) etwa 2.000,- Euro pro Jahr an Strom bezahlt.
Deine 26.000,- Euro rentieren sich also, wenn man nix mehr zukaufen müsste, nach 13 Jahren.

Du bist ja doppelt lustig.
1. Rechnest die Amortisation der Anschaffungskosten irgendeiner PV Anlage über Deinen Verbrauch!
2. Unterscheidest in 4 Erwachsene und "wir".
Leider off Topic, konnte aber die Finger nicht still halten.

Pechvogel am 28 Okt 2022 12:57:25

wolfherm hat geschrieben:...es geht nicht um deine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, es geht auch um Versorgungssicherheit….

Und warum dürfen die Landwirte dann ihre Biogasanlagen nur zu 50-70% auslasten?
Die könnten also, ohne irgendetwas zu ändern, zu investieren und ohne Vorlauf von jetzt auf gleich bis zu 100% mehr Strom produzieren!
Sie dürfen aber nicht.
Und Biomasse wäre mehr als genug da!

Und Solaranlagen dürfen nur entweder 70% ihrer maximalen Leistung ins Netz einspeisen oder müssen so umgesetzt worden sein dass der Netzbetreiber die Leistung auf 70% reduzieren kann.
Für Windkraft gilt das genauso.



Grüße
Dirk

wolfherm am 28 Okt 2022 12:59:19

Was soll jetzt der Vergleich? Was hat meine persönliche Versorgungssicherheit mit irgendwelchen Landwirten zu tun? Irgendwie etwas neben der Spur. Wir brauchen nicht mehr weiter diskutieren……

Pechvogel am 28 Okt 2022 13:00:15

hampshire hat geschrieben:Du bist ja doppelt lustig.
1. Rechnest die Amortisation der Anschaffungskosten irgendeiner PV Anlage über Deinen Verbrauch!
2. Unterscheidest in 4 Erwachsene und "wir".
Leider off Topic, konnte aber die Finger nicht still halten.

Sorry aber
1. hatte Hermann geschrieben
wolfherm hat geschrieben:...Also auch wenn du arbeitest, lohnt sich die Anlage.

und
2. hatte ich ja geschrieben dass sich eine Anlage die Strom ins Netz einspeist niemals rechnet.
Es sei denn man betrachtet nur den ökologischen Aspekt und ist bereit dafür einige tausend Euros auszugeben.




Grüße
Dirk

Pechvogel am 28 Okt 2022 13:03:46

wolfherm hat geschrieben:Was soll jetzt der Vergleich? Was hat meine persönliche Versorgungssicherheit mit irgendwelchen Landwirten zu tun? Irgendwie etwas neben der Spur. Wir brauchen nicht mehr weiter diskutieren……

Könntest Du mir das erklären?
Wenn es um Versorgungssicherheit geht warum lässt man dann die Stromerzeuger, die Strom aus regenerativen Quellen herstellen nicht ihre Anlagen zu 100% laufen?
Ging es hier im Thread nicht um die Möglichkeit von Stromausfällen, Versorgungssicherheit,...

Oder ging es Dir nur um Deine persönliche Versorgungssicherheit?




Grüße
Dirk

hampshire am 28 Okt 2022 13:14:07

Pechvogel hat geschrieben:Wenn es um Versorgungssicherheit geht warum lässt man dann die Stromerzeuger, die Strom aus regenerativen Quellen herstellen nicht ihre Anlagen zu 100% laufen?

Weil die schnell regelbaren erneuerbaren Anlagen fernabgeschaltet werden, wenn das Stromangebot zu hoch ist und die träge regelbaren konventionellen Kraftwerke (Kohle und Atomkraft) nicht schnell genug regeln können. Auf diese Weise werden Netze stabilisiert. Ist nicht schön aber leider machen wir es derzeit nicht besser. Statt abzuschalten könnte man immerhin mit einer 30-40% Effizienz in H2 oder Methanol speichern und diese Netzstabilisierend einsetzen. So aber geht einfach möglicher Ertrag verloren. Die konventionellen Kraftwerksbetreiber freut das.

wolfherm am 28 Okt 2022 13:15:46

Dirk,

wie lautet der Titel dieses Themas? Schau mal nach und überlege, ob deine letzten Beiträge dazu passend waren. Vielen Dank.

Campertobi am 28 Okt 2022 13:24:57

Hallo Dirk,

Ich glaube wenn man die PV Anlage als reines Renditeobjekt sieht ist deine Betrachtung richtig.

Ich für meine Anlage sehe das aus einer anderen Sichtweise. Ich habe ca. 22kWp PV auf dem Dach und 19,3 nutzbare Speicherkapazität. Damit versorge ich mein Zweifamilienhaus mit Strom, lade im Moment mit dem Überschuss unseren Zweitwagen (VW eUp) lasse zudem noch möglichst viel Strom in meine Heizungsanlage einfließen. Der Rest wird eingespeist. Mit dieser Einspeisevergütung bezahle ich den Strom den ich im Winter zukaufen muss und für den Rest plus der erhaltenen THG Quote für das Elektroauto beziehe ich dann noch Brennmaterial für die Heizung oder den Kachelofen oder fahre in Urlaub oder bezahle sonstige Rechnungen. Meine Anschaffungskosten (45000€) verteilen sich auf Strom, Heizung, Mobilität. Der Rest ist der uninteressanteste Teil die Einspeisung. Warum also speise ich ein wo ich doch die Anlage auch als Nulleinspeiseanlage betreiben könnte? Meine Vorteile würden ja reichen. Aber es würden tausende Kilowattstunden bei mir abgeregelt werden die irgendwo dann wieder produziert werden müssten. Möglicherweise durch Gas, Öl, Kohle oder gar durch Kernkraft.

Wenn ich die Erzeugte Menge auf meinem Wohnmobildach (360WP und 100Ah Lithium) preislich ins Verhältnis zum Haus setze ergibt sich eine katastrophale Rendite.

rkopka am 28 Okt 2022 13:28:02

Campertobi hat geschrieben:Wenn ich so auf die Wohnmobildächer schaue sehe ich doch genau das. PV mit Batteriespeicher! Da funktioniert es doch auch. Da ist doch Autarkie in aller Munde warum also nicht Zuhause?

Weil es viel Geld kostet und zum Geldsparen nur bedingt nützt (Amortisation) und als Notfallmaßnahme etwas teuer ist ? Wobei Womobesitzer meist nicht am Hungertuch nagen. Und für viele Mieter oder Wohnungsbesitzer ist es gar nicht möglich oder nur, wenn alle Mitbesitzer zustimmen (was meistens unmöglich ist) oder der Vermieter investiert (was sich dann wohl in den Mieten niederschlägt). Und manchmal ist auch die Lage nicht sinnvoll (Bäume, andere Schattenquellen, keine Genehmigung wegen Optik...).

Ich denke auch an sowas. Ich habe das Dach und keinen Schatten. Aber ich wohne alleine und habe (noch) kein E-Auto. Dazu Solarthermie. Also ist mein Stromverbrauch nicht gerade hoch und damit der BreakEven in weiter Ferne. Ich hab mal etwas gerechnet und komme auf etwa 30-40 Jahre bis so eine Anlage mit Speicher ihre Kosten einspielt (mit Einspeisung und ohne Wartung). D.h. man muß abwägen ob einem die Autarkie so viel wert ist. Rein zum Geldsparen funktioniert es (in meinem Fall) nicht. Mit E-Auto, mehr Verbrauch, vielleicht noch einer Wärmepumpe sähe das wohl anders aus.

RK

hampshire am 28 Okt 2022 13:55:56

Campertobi hat geschrieben:Wenn ich so auf die Wohnmobildächer schaue sehe ich doch genau das. PV mit Batteriespeicher! Da funktioniert es doch auch. Da ist doch Autarkie in aller Munde warum also nicht Zuhause?


Die Technische Auslegung einer PV Anlage ordnet sich den Zielen des Erstellers unter. Im WoMo wollen Menschen sehr oft eine möglichst hohe Autarkie. Im Wohnhaus wollen Menschen sehr oft einen wirtschaftlichen Vorteil, mehr Unabhängigkeit von der Strompreisentwicklung und einen guten Beitrag für die Umwelt leisten. Die für ein Wohnhaus sehr teure Autarkie wird nicht so oft als Ziel angestrebt und daher auch nicht so oft technisch umgesetzt.

Der Batteriespeicher in den Hausanlagen dient als Kurzzeitspeicher der Erhöhung der Eigenverbrauchsquote und nur in absoluten Ausnahmefällen der Autarkie über mehrere Tage. Die Wirtschaftlichkeit eines Batteriespeichers hängt unmittelbar mit der Anzahl der Zyklen p.a. zusammen. Ist der Speicher zu groß sinkt die Anzahl der Zyklen und es wird sehr schnell unwirtschaftlich.

Campertobi am 28 Okt 2022 14:06:07

Hallo Dirk,

mit der 70% PV Abschaltung Bist du nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Das wurde bereits im September korrigiert. Auch für Bestandsanlagen ist da was in Sicht.

Rockerbox am 28 Okt 2022 14:18:51

Pechvogel hat geschrieben:
Und Solaranlagen dürfen nur entweder 70% ihrer maximalen Leistung ins Netz einspeisen oder müssen so umgesetzt worden sein dass der Netzbetreiber die Leistung auf 70% reduzieren kann.
Für Windkraft gilt das genauso.

Grüße
Dirk


Man sollte schon ALLES zu solchen Themen schreiben und nicht einfach nur einen rausgepickten Satz in die Community schleudern ..... so sind z.B. kleine Anlagen bis 7 kWp von dieser Reglung komplett ausgenommen und müssen gar nicht über eine Möglichkeit der Fernsteuerung verfügen .... Laut einer Studie des Fraunhofer ISE arbeiten 73 Prozent der neu installierten PV-Anlagen ohne Leistungsbegrenzung ..... und mit einigermaßen cleverer Eigenverbrauchsregelung kann man auch über 7 kWp diese Maximalbegrenzung umgehen bzw. es gar nicht soweit kommen lassen ..... mit einem Speicher sowieso kein Problem ...

Campertobi am 28 Okt 2022 14:34:08

Hallo Max,

Da gebe ich dir Recht. Wir werden auf diesem Gebiet noch einiges lernen müssen. Sei es in unserm Verbrauchsverhalten (Stromverbrauch wenn im Überschuss vorhanden) wie auch in der Technik oder dem prognosebasiertem Laden usw. Eine optimale Anlagenkonzeption ist ein guter Anfang und dennoch nur eine Momentaufnahme. In meinem Fall wird z.B. vermutlich ein weiteres Elektroauto dazukommen dagegen werden meine Eltern früher oder hoffentlich erst später als Verbraucher entfallen. Alles weitere auch wenn es Fehler sind wird die Zukunft zeigen. Bis dahin pflege ich meinen Akku so gut es geht. Wenn er dann in 10 Jahren etwas an Kapazität verliert wird man sehen. Es laufen noch viele Tesla Model S aus 2013/14 mit weit über 200000km ohne gravierende Reichweitenverluste. Da habe ich auch gelesen „da kommst dann nur noch 100km weit“ Ist bis jetzt weit geringer als von den Pessimisten vorhergesagt.

Eigenenergieversorgung mit oder ohne Speicher, mit Notstrom oder eben nicht. Alles egal. Muss ja nicht immer die Topanlage sein. Freue mich über jedes noch so kleine Balkonkraftwerk. Hauptsache wir kommen von der Kernenergie weg. (nur meine persönliche Meinung muss auch nicht geteilt oder hier diskutiert werden)

pwglobe am 28 Okt 2022 15:18:08

Hallo, eine PV Anlage ist immer sinnvoll und wenn man dazu noch einen Stromspeicher hat ist dies umso besser.
Ich habe Bluesky Greenrock Natrium Speicher, leider ist der Hersteller inzwischen insolvent.
Die Solarpanel sind von SMA, die gesamte Analge haben wir selbst ausgelegt, geplant und gebaut.
Die Anlage funktioniert und über die Entsorgung muss ich mir keine Gedanken machen.
Mir war damals wichtig europäische Hersteller zu habenden, keine Chinesen.
Nach meinen letzten Berechnungen sind wir für ca. 5 Tage autark, wenn keine Sonne scheint, wir haben auch schon eine Woche geschafft bei wenig Sonne im vergangenen Winter.
Dies ist unser Beitrag zur Energiewende und hat alles hat nichts mit einem befürchteten Blackout zum tun, den halte ich immer noch für höchst unwahrscheinlich.

Außerdem ärgern mich die Stromkonzerne mit ihrer undurchschaubaren Preispolitik und den überhöhten Strompreisen.
Manchmal muss man ein Zeichen setzen, auch wenn es erstmal Geld kostet.

CKgroupie am 28 Okt 2022 15:26:10

Ich hab keinen Platz für Vorratshaltung. Klamotten zum übereinander anziehen hab ich genug und ganz ehrlich: ein paar Tage gezwungen sparsam mit dem Essen würde mir gut tun. Ich mach mich nicht verrückt.

7xy am 28 Okt 2022 18:48:04

Hallo Zusammen,

wir haben seit 18.7.22 eine PV-Anlage mit Hauskraftwerk (Akku, Wechselrichter) Das Hauskraftwerk kann als Ersatzstrom-System genutzt werden und man kann dafür eine bestimmte Kapazität des Akkus zurückbehalten. Ich habe derzeit 10 % als Ausfallreserve eingestellt. Sollte es längere Blackouts geben kann ich bis 100 % hoch gehen, das wären dann 12,3 KW. Der Hersteller arbeitet derzeit an einer Lösung für bidirektionales Laden. Damit könnte man dann auch den Speicher eines Elektroautos als Ersatzstromspeicher, 30 kWh oder größer, nutzen. Leider ist das derzeit trotz vorhandener Wallbox noch nicht möglich und es fehlt auch noch das E-Auto dazu, da Audi den für April bestellten Q4 inzwischen auf Dezember verschoben hat.

Infos zum bidirektionalen Laden: --> Link

Denke auch, das es nicht zu extremen Ausfällen kommen wird. Wir sollten aber alle möglichst wenig Energie in diesem Winter verbrauchen, damit wird es noch unwahrscheinlicher.

Dirkulation am 28 Okt 2022 20:43:21

Wenig Energie verbrauchen hilft schon viel. Leider scheint es so zu sein, dass der Energieverbrauch bisher nicht wirklich gesenkt wurde.

Ich habe meinen Energieverbrauch bereits vor vielen Jahren so weit wie möglich herunter gefahren.

Wenn mein Womo kommt, dann wird mein Spritverbrauch steigen, da ich lange schon kein Auto mehr habe.

Meinen Strom vom Dach speise ich ein. Meine PV Anlage hatte sich nach ca 11 Jahren amortisiert.
Wenn das Netz zusammenbricht, dann ist bei mir auch zappenduster, weil ich derzeit nicht in Batterien investieren will. Wenn mein alter und wirklich guter Vertrag ausläuft dann ist Speicher sicherlich günstiger und ich will meinen Strom dann selber nutzen. Dann nehme ich den positiven Effekt der Autarkie für wenige Euro extra mit, aber viel Geld gebe ich dafür nicht aus.

Mein Ziel wird es niemals sein, dass ich beim Stromausfall den gleichen Luxus habe wie sonst.

Ich liebe das Abenteur, bin extremer Optimist und habe nicht die geringste Sorge, wenn mal 2-3 Tage der Strom weg ist.

Wenn der Strom sehr lange weg ist, dann glaube ich auch an Probleme die man sich nicht vorstellen will.

Die Ursache sehe ich dann aber z.b. bei feindseeligen Regierungen. Ich bin froh, wenn wir uns dann keine Gedanken machen müssen, wie man die Kühlung von Atommeilern am Leben hält.

Ich habe mich mal mit Notstrom für ne Firma beschäftigen müssen. Der Aufwand um für den Faln der Fälle gerüstet zu sein war groß. Zum Glück ist das Zuhause einfacher. Allein die Tatsache, dass alle 70 Minuten ein voller Tanklastzug neuen Diesel bringen müsste ist schon spannend. Kommt der LKW überhaupt durch die Straßen ohne Ampeln. Die Firmen haben teilweise Spezialverträge, damit die mit Sprit versorgt werden. Privat bekomme ich dann eher keinen Sprit mehr. Wieviel kann oder darf ich zuhause lagern? Wie lange hält das?

Für 2-3 Tage alles machbar, wenn einem das wichtig ist.

Wenn mein Womo hoffentlich demnächst kommt, dann ziehe ich beim Stromausfall dort ein und werfe jeden Tag 2 Scheite Holz in den Kamin im Haus.

dietmardd am 29 Okt 2022 00:27:33

(Festnetz)Telefon könnte noch länger gehen


Zumindest in Sachsen gibt es kein herkömmliches Festnetz mehr. Festnetztelefone werden über Internetverbindungen betrieben. Wenn es also wegen Stromausfall kein Internet mehr gibt, gibt es automatisch auch kein "Festnetz" mehr. Besonders empfindlich scheinen DSL-Netze auf Basis von Kupferkabeln zu sein, da alle ca. 5 ... 7 km ein Zwischenverstärker erforderlich ist, da hochfrequente Ströme eine sehr hohe Blindleistung haben. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass bei einem lokalen Blackout auch mindestens ein Zwischenverstärker nicht mehr funktioniert und damit ist "Pumpe".

Wer auch in solchen Fällen Internet haben will, braucht eine Satelliten-Internetverbindung, gibt es mittlerweile für reichlich Geld. Diese versagt aber bei einem Blackout durch einen koronalen Massenauswurf, da dieser auch die Satelliten zerstört. Moderne Satelliten können vor koronalen Massenauswürfen geschützt werden (spezielle elektrische Isolation, rechtzeitiges Abschalten). Zur Warnung der Satellitenbetreiber wurden spezielle Sonnenbeobachtungssatelliten installiert. Wenn man den koronalen Massenauswurf sieht, hat man eine Vorwarnzeit von einigen Stunden, da das Licht eine viel höhere Geschwindigkeit hat als die Ionen des koronalen Massenauswurfes.

Eine viel größere Gefahr ist in meinen Augen die durch Sabotage. Man kann Tausende km Freileitungen kaum vor Anschlägen schützen. Dazu kommen noch Hackerangriffe von Russland, China, Nordkorea und neuerdings Iran, die Stromnetze lahm legen können. Es ist ein riesiger strategischer Fehler, Stromnetze über das Internet zu steuert. Früher gab es in D ein eigenes völlig unabhängiges Netzwerk der Stromhersteller und Stromnetze über die Hochspannungsleitungen (Aufmodulation auf die Hochspannung). Da konnte man nicht durch Hackerangriffe aus dem Ausland Stromnetze stören.

JamesBond am 29 Okt 2022 11:56:11

rkopka hat geschrieben:Ich habe einen Brunnen, für dessen Pumpe ich Strom brauche.



Da ich auch einen elektrischen Brunnen habe, kam mir auch schon der Gedanke, ihn als Notfall für die Wasserversorgung zu nutzen.

Dafür bräuchte man ja dann eine Handpumpe.

Hat jemand eine Empfehlung für ein vernünftiges Teil, welches einfach zu gebrauchen wäre und nicht nach dreimal schwengeln auseinanderfliegt?

Energiemacher am 29 Okt 2022 12:03:10

JamesBond hat geschrieben:
Dafür bräuchte man ja dann eine Handpumpe.


Du brauchst als erstes ein Bandmaß um den Wasserstand im Bohrloch zu ermitteln.
Denn bei ca. 8m Tiefe ist Schluss mit der üblichen Schwengelei.

Größere Tiefen sind natürlich schon erreichbar, aber dann wird es schon deutlich aufwendig mit der Handbedienbarkeit.


Grüße

JamesBond am 29 Okt 2022 12:03:42

Trashy hat geschrieben:
Horrorszenario.....??

Aber gerne. Leider wird der Opponent dann nicht die Möglichkeit haben sich auf Faustreichweite zu nähern, da vorher .50 BMG Abfangjäger aufsteigen. :evil:

Sowas halte ich allerdings für Holllywoodstoff.




Ach ja?


--> Link

JamesBond am 29 Okt 2022 12:38:24

Energiemacher hat geschrieben:
Du brauchst als erstes ein Bandmaß um den Wasserstand im Bohrloch zu ermitteln.
Denn bei ca. 8m Tiefe ist Schluss mit der üblichen Schwengelei.

Größere Tiefen sind natürlich schon erreichbar, aber dann wird es schon deutlich aufwendig mit der Handbedienbarkeit.


Grüße



Das ist kein Problem.

Die Physik ist mir bekannt. :wink:
Da würde dann auch meine elektrische Pumpe an ihre Grenzen stoßen.

Ich wollte nur nicht zweimal kaufen.

Aber jetzt, wo ich diesen sehr interessanten Strang durchgelesen habe, ist mir klar geworden, dass sich der Handschwengel erübrigt hat.

Manchmal kommt man einfach nicht auf die einfachsten Lösungen.

Habe im Womo einen Gasgenerator mit 100L Gastank.
Kabel ran und schon läuft der Brunnen… ;D
Problem gelöst.


Zusätzlich noch einige Gasflaschen und somit sollten ein paar Tage überbrückbar sein.

Die Lösungen mit den persönlichen Ausscheidungen im Garten, wurden hier ja auch schon gelöst.

Also alles easy bei uns :lach:

HerrKalle am 29 Okt 2022 14:24:30

Pechvogel hat geschrieben:
Alternative wäre tagsüber den Strom ins Netz einspeisen und abends wieder aus dem Netz nehmen.
Aber solange einspeisen nicht einmal 1/4 dessen bringt was aus dem Netz kostet, rechnet sich das auch nicht!





In den Niederlanden funktioniert das genau so. Der Zähler läuft vor und rückwärts. Man bekommt für den eingespeisten Strom den gleichen Preis, wie man selber für den bezogenen Strom aus dem Netz bezahlt.

huohler am 29 Okt 2022 14:45:24

HerrKalle hat geschrieben:In den Niederlanden funktioniert das genau so. Der Zähler läuft vor und rückwärts. Man bekommt für den eingespeisten Strom den gleichen Preis, wie man selber für den bezogenen Strom aus dem Netz bezahlt.


Wenn das bei uns auch so wäre, wären alle Dächer voll mit Solar.
Ich habe es mir auch ausgerechnet. Ich verbrauche den allermeisten Strom in den Abendstunden. Da rechnet sich in D eine Solaranlage nicht mehr. Auch mit Akku nicht. Leute mit Altverträgen die noch richtig Geld fürs Einspeisen bekommen ausgenommen.

Hubert

Ingbilly am 29 Okt 2022 16:35:54

JamesBond hat geschrieben:
Habe im Womo einen Gasgenerator mit 100L Gastank.
Kabel ran und schon läuft der Brunnen… ;D
Problem gelöst.



Läuft Deine Pumpe mit 230V-Wechselstrom?
Also meine läuft mit Drehstrom.

Tinduck am 29 Okt 2022 16:58:28

Ingbilly hat geschrieben:
Läuft Deine Pumpe mit 230V-Wechselstrom?
Also meine läuft mit Drehstrom.


Gibts in beiden Geschmacksrichtungen. Meine hängt auch an ner normalen Schuko-Steckdose. Moppel dran, Wasser marsch.

bis denn,

Uwe

Lancelot am 29 Okt 2022 17:41:18

JamesBond hat geschrieben: Ach ja?
--> Link

Na ja ... typischer BILD Bericht ... :roll:

Und : der Herr Gerichtspräsident sollte sich besser um einen vernünftigen Ablauf in seinem Laden kümmern, als mit solchen Gemeinplätzen seine Mitarbeiter zu verunsichern .. :wall:

Angst wolle er nicht verbreiten, schreibt Wolting noch. Doch genau das scheint der Brief bei vielen Mitarbeitern zu bewirken. „Wir machen uns schon jetzt Sorgen, was werden soll mit Strom und Gas. Und jetzt das“, so eine Gerichtsmitarbeiterin. Auf BILD-Nachfrage wollte sich Wolting nicht zu dem Schreiben äußern.

Kuhtreiber am 29 Okt 2022 18:37:27

Jede Woche treibt die Presse eine andere Sau durchs Dorf. Momentan ist es halt Blackout. Da kann jeder seine Phantasien schreiben, überprüfen kann man es eh nicht. Und Angst verbreiten bringt mehr Leser und Zuschauer als reelle Wahrscheinlichkeit.

JamesBond am 29 Okt 2022 18:50:55

Ingbilly hat geschrieben:


Läuft Deine Pumpe mit 230V-Wechselstrom?
Also meine läuft mit Drehstrom.



Ist ein ganz normales Hauswasserwerk.

Also kein Problem

JamesBond am 29 Okt 2022 18:54:48

Lancelot hat geschrieben:Na ja ... typischer BILD Bericht ... :roll:





Was hat das jetzt mit der Blödzeitung zu tun?
Haben andere Medien auch berichtet.



Ansonsten stimme ich zu, dass von denen meistens nur Dre… kommt.
Aber lassen wir das,

tomderbully am 31 Okt 2022 01:15:15

Berufsbedingt sind wir auf zeitlich befristete Stromanschlüsse angewiesen.Das klappt nicht immer . Deshalb haben wir mehrere Aggregate rumstehen. Der schnelle Strom aus dem kleinen 30i Honda. Wenn es länger dauern sollte wird der Bosch Diesel mit 8 kw angeworfen. Der Kaminofen hält die Bude warm .Und gekocht wird mit dem Gasgrill oder im Wohnmobil .Das Problem sehe ich tatsächlich an einem ausgefallenen Kraftwerk. Das ins Netz einzubinden , ist eine aufwendige Geschichte. Großkraftwerke sind nicht mehr Schwarzstartfähig und müssen mit dem Netz bei der Wiederinbetriebnahme Synchronisiert werden. Für mein cpap Gerät lege ich mir deshalb eine mobile Powerbox zu. Die kann ich dann auch im Wohnmobil einsetzen.

dietmardd am 31 Okt 2022 01:35:24

Campertobi hat geschrieben:
Wenn ich so auf die Wohnmobildächer schaue sehe ich doch genau das. PV mit Batteriespeicher! Da funktioniert es doch auch. Da ist doch Autarkie in aller Munde warum also nicht Zuhause?


Im Womo sind Wechselrichter für einen Inselbetrieb. Die sind billiger. Um Konflikte mit einem eventuell anliegenden Landstrom zu vermeiden, sollte eine Netzvorrangschaltung verbaut werden oder mit Hand umgeschalten werden. Aber wehe, man vergisst dann die Handumschaltung. Wenn der Womo-Wechselrichter und gleichzeitig Landstrom angeschlossen sind, macht es augenblicklich "Wumm", denn der Womo-Wechselrichter und das Netz arbeiten zwangsläufig nicht in gleicher Phase. Der Wechselrichter fliegt Dir dann um die Ohren und vielleicht fackelt das ganze Womo ab.

Im Haus verbaute Wechselrichter haben eine Phasenerkennung und können sich an die Netzphase anpassen. Erst nach dieser Anpassung schaltet sich der Wechselrichter ein. Bei einem Stromausfall sucht der Wechselrichter vergeblich nach der Phase des Netzes. Dadurch kann er die Phase des Wechselrichters nicht an die des (nicht existierenden) Netzes anpassen und deshalb schaltet sich der Wechselrichter des Hauses nicht ein und deshalb hat man trotz Solarertrag keinen 230 V-Wechselstrom bei Stromausfall.

Was aber in einer Haussolaranlage mit Speicher möglich sein sollte, ist die Entnahme eines Gleichstromes direkt an den Batterien. Nur das 230 V-Wechselstromnetz des Hauses bleibt tot.

rkopka am 31 Okt 2022 03:28:04

dietmardd hat geschrieben:Um Konflikte mit einem eventuell anliegenden Landstrom zu vermeiden, sollte eine Netzvorrangschaltung verbaut werden oder mit Hand umgeschalten werden. Aber wehe, man vergisst dann die Handumschaltung. Wenn der Womo-Wechselrichter und gleichzeitig Landstrom angeschlossen sind, macht es augenblicklich "Wumm",

Nein. Jede auch nur halbwegs vernünftige Handumschaltung macht genau das gleiche wie eine NVS und sorgt dafür, daß immer nur eine Quelle an die Verbraucher angeschlossen wird.

Bei einem Stromausfall sucht der Wechselrichter vergeblich nach der Phase des Netzes. Dadurch kann er die Phase des Wechselrichters nicht an die des (nicht existierenden) Netzes anpassen und deshalb schaltet sich der Wechselrichter des Hauses nicht ein und deshalb hat man trotz Solarertrag keinen 230 V-Wechselstrom bei Stromausfall.

Es geht nicht nur um die fehlende Phaseninfo sondern um die Sicherheit. Wenn die Phase fehlt, kann das z.B. ein Stromausfall außerhalb sein oder eine ausgelöste Sicherung. In so einem Fall will man bei der Fehlersuche nicht durch die Solaranlage gegrillt werden. Es ist also eine vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahme. Nicht zu vergessen das Problem, wenn der externe Strom wieder da ist und die Phase nicht paßt.

Was aber in einer Haussolaranlage mit Speicher möglich sein sollte, ist die Entnahme eines Gleichstromes direkt an den Batterien. Nur das 230 V-Wechselstromnetz des Hauses bleibt tot.

Nicht unbedingt. Es gibt auch entsprechende WR mit Notstromfunktion, die das Haus weiter versorgen können, im Prinzip ähnlich wie im Womo das NVS, nur etwas aufwendiger und intelligenter.

RK

Pechvogel am 31 Okt 2022 08:00:58

dietmardd hat geschrieben:…Was aber in einer Haussolaranlage mit Speicher möglich sein sollte, ist die Entnahme eines Gleichstromes direkt an den Batterien. Nur das 230 V-Wechselstromnetz des Hauses bleibt tot.

Nur damit da nicht mal jemand ganz unbedarft was an den Batterien „rumklemmt“:
die gibt es mit Spannungen von 24V bis, gerade im Moment gebräuchlich, 400V und mehr! :eek:

Also bitte nicht „… ach im Womo hab‘ ich auch Lithium…“.
Sowas kann lebensgefährlich sein!!




Grüße
Dirk

pwglobe am 31 Okt 2022 11:35:57

dietmardd hat geschrieben:Im Womo sind Wechselrichter für einen Inselbetrieb. Die sind billiger. Um Konflikte mit einem eventuell anliegenden Landstrom zu vermeiden, sollte eine Netzvorrangschaltung verbaut werden oder mit Hand umgeschalten werden. Aber wehe, man vergisst dann die Handumschaltung.

dietmardd hat geschrieben:Wenn der Womo-Wechselrichter und gleichzeitig Landstrom angeschlossen sind, macht es augenblicklich "Wumm", denn der Womo-Wechselrichter und das Netz arbeiten zwangsläufig nicht in gleicher Phase. Der Wechselrichter fliegt Dir dann um die Ohren und vielleicht fackelt das ganze Womo ab.


Dann hast du den falschen Wechselrichter, bei unserem Victron kann sehr wohl Landstrom und Strom aus dem Wechselrichter genutzt werden, sogar zur Ergänzung wenn der Landstrom zu schwach ist. Wer eine Bastelanlage hat kann dies wahrscheinlich nicht außer er hat sich eine Umschaltung gebaut, gibt es auch fertig zu kaufen ( USV Umschaltung)

dietmardd hat geschrieben:Im Haus verbaute Wechselrichter haben eine Phasenerkennung und können sich an die Netzphase anpassen. Erst nach dieser Anpassung schaltet sich der Wechselrichter ein. Bei einem Stromausfall sucht der Wechselrichter vergeblich nach der Phase des Netzes.

dietmardd hat geschrieben: Dadurch kann er die Phase des Wechselrichters nicht an die des (nicht existierenden) Netzes anpassen und deshalb schaltet sich der Wechselrichter des Hauses nicht ein und deshalb hat man trotz Solarertrag keinen 230 V-Wechselstrom bei Stromausfall.


Auch diese Aussage stimmt nicht, unsere Anlage kann sowohl als Inselanlage, als auch mit Netzverbindung betrieben werden, die Netzsynchronisation ist hierbei kein Problem.
dietmardd hat geschrieben:Was aber in einer Haussolaranlage mit Speicher möglich sein sollte, ist die Entnahme eines Gleichstromes direkt an den Batterien. Nur das 230 V-Wechselstromnetz des Hauses bleibt tot.


Auch Quatsch, da man es nicht muss.

Rockerbox am 31 Okt 2022 14:08:10

dietmardd hat geschrieben:
Was aber in einer Haussolaranlage mit Speicher möglich sein sollte, ist die Entnahme eines Gleichstromes direkt an den Batterien. Nur das 230 V-Wechselstromnetz des Hauses bleibt tot.


Warum schreibt man so einen - sorry - Unfug? Offensichtlich hast du keine Ahnung, wie moderne Solarstromspeicheranlagen funktionieren. Selbstverständlich kann man damit autark seine 230V-Versorgung im Falle eines Stromausfalls gewährleisten, wie lange und mit welcher Leistung ist nur eine Frage der Dimensionierung der Anlage. Technisch ist das überhaupt kein Problem.

pwglobe am 31 Okt 2022 18:52:40

Rockerbox hat geschrieben:Warum schreibt man so einen - sorry - Unfug? Offensichtlich hast du keine Ahnung, wie moderne Solarstromspeicheranlagen funktionieren. Selbstverständlich kann man damit autark seine 230V-Versorgung im Falle eines Stromausfalls gewährleisten, wie lange und mit welcher Leistung ist nur eine Frage der Dimensionierung


:daumen2:

Vollkommen richtig, leider verkommt dieses Forum zum Tummelplatz der Leute mit gefährlichem Halbwissen und Unwissende mit rechthaberischem Auftreten.
Aber es ist wichtig immer diese falschen Aussagen richtigzustellen.
Danke

Waellerwind am 01 Nov 2022 09:22:20

--> Link

Moin,

sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen was man braucht bzw.möchte


Gruß Andreas

murksmax am 05 Nov 2022 14:52:56

Moin zusammen,

da heute gerade wieder mal ein Schiff die Ems runter überführt wird, regt das natürlich - in Erinnerung an 2015 - zum Grübeln an ...

Meine "Notfallausrüstung" sieht folgendermaßen aus:
  • Wohnmobil mit ca. 140 Ah nutzbarer Akkukapazität, ca. 500 Wp Solarkapazität und max. 2.5 kW Wechselrichter (Dauerleistung)
  • Wechselstromgenerator mit 1.2 kW Dauerleistung sowie 40 ltr. Benzin in Kanistern + Tankinhalt des PKW (einschließlich Saugschlauch - auch wenn das Benzin eklig schmeckt :heul: )
    noch ca. 1 cbm Festholz zum Verbrennen im Kamin(ofen)
  • drei gefüllte Gasflaschen zum Kochen im Wohnmobil und
  • Proviant für ca. eine Woche

Das ist nicht die Welt und ich hoffe, dass man im Notfall damit auskommt. Länger als eine Woche darf es eben nicht dauern :lach:

Ansonsten wurde ja oben schon genug über die Eigenversorgung mit Solar, Pufferspeicher etc. geschrieben. Das größte Problem sehe ich auch darin, dass - geschätzt! - mindestens 90 % aller auf den EFH installierten PV-Anlagen bzw. deren Wechselrichter nicht für die Versorgung einer Inselanlage tauglich sind und somit bei einem externen Spannungsausfall auch nicht mehr einspeisen können. Die Variante "Ich will meinen produzierten Strom im Falle eines Blackouts selber nutzen können!" ist doch erst in den letzten 8 Monaten so richtig hochgekommen. Für viele ist die PV-Anlage doch immerhin ein Mittel zum Einsparen von Energiekosten bzw. die gewinnorientierte Einspeisung - immer unter der Voraussetzung dass ein externes Netz vorhanden ist.

Zur Kommunikation: Internet (und damit auch Telefonie) wird - zumindest in Deutschland - nach einem Spannungszusammenbruch nur noch kurzfristig funktionieren. Nämlich nur so lange, wie die Notstromversorgung bei den Vermittlungsstellen/Knotenpunkten läuft. Ist bei den Anbietern der Saft weg, bricht da alles zusammen. Analoge Telefonie wurde bei der Telenimm - wenn ich nicht nicht täusche - vor fünf der sechs Jahren komplett abgeschaltet. Jetzt geht da alles nur noch über VOIP - also Internet. Wenn Telefonie, dann also Mobilfunk bis die Netze aufgrund fehlender Spannung einbrechen. Oder mit Satelliten-Mobiltelefonen. Doch wen will ich dann anrufen, wenn der Ansprechpartner kein entsprechendes Endgerät hat? - Da bin ich froh, dass ich in Ostfriesland lebe, denn ab Oldenburg wird ja bekanntlich getrommelt :lol:

Meine einzige Hoffnung ist, dass ich noch genug ungelesene Bücher auf meinem Datenspeicher habe und mein E-Book regelmäßig wieder im WoMo nachladen kann :mrgreen:
Vielleicht sollte ich mal - zur erneuten Einstimmung - als nächstes wieder auf das Buch hier --> Link zurückgreifen :lol: Wurde ja oben bereits schon genannt. Ich finde es einfach nur klasse, wenn es auch in einigen Bereichen überzogen sein mag.

So, und jetzt bereite mich darauf vor, in ungefähr zwei Stunden auf den Deich zu kraxeln. Der Dampfer ist jetzt kurz vor Leer:



Und wir haben noch keinen Stromausfall! :idea:

Aufgrund der aktuellen Wetterverhältnisse überlege ich sogar schon, ob ich dann einen Thermosbecher Glühwein mitnehmen sollte :wein:

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