rump
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Wer ist für Stromausfall zu Hause vorbereitet? 1, 2, 3, 4, 5, 6


Rockerbox am 28 Sep 2022 08:19:40

Dirkulation hat geschrieben:Bei uns im Dorf fällt der Strom recht oft aus. Nervig, aber nicht schlimm.


Bitte definiere "recht oft" ..... und wo bitte wohnst du denn?

Hier (in Düren) ist nach meiner bescheidenen Erinnerung in den letzten 25 Jahren der Strom vielleicht dreimal ausgefallen und das für einige Minuten .....

man soll nicht schwärzer malen als nötig ......

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

rkopka am 28 Sep 2022 08:59:09

Rockerbox hat geschrieben:Hier (in Düren) ist nach meiner bescheidenen Erinnerung in den letzten 25 Jahren der Strom vielleicht dreimal ausgefallen und das für einige Minuten .....
man soll nicht schwärzer malen als nötig ......

Bei uns (größere Stadt) kann ich mich in den letzten Jahren auch nur an ein Mal erinnern, dann aber einige Stunden. Meine Mutter am Land hatte es mal fast einen ganzen Tag.
Dazu fällt mir ein (nicht wörtliches) Zitat aus "Dune" ein. "Man rechnet nicht mit Wahrscheinlichkeiten sondern mit Möglichkeiten." Ist wohl so wie beim Gurt im Auto. Bisher habe ich den Gurt nur einmal gebraucht. Das wäre aber sehr viel unangenehmer ohne gewesen.

Natürlich kann man sich nicht gegen alles schützen. Also muß man für sich bestimmen, wieviel Aufwand man treiben will. Wenn man Platz hat, ist es einfach, etwas Vorräte anzulegen. Holzofen ist für viele keine Option. Generator ist auch nur in einem Haus sinnvoll und wird wegen Treibstoff nur eine begrenzte Zeit etwas bringen. Standalone nutzbare große Solaranlagen mit Speicher wären hier natürlich etwas feines, aber auch sehr teures. Die Akkustationen mit mobilen Solarpanels sind nett, aber nur kurzfristig eine Lösung oder für schwache Verbraucher. Mit dem Womo vor der Tür (wo es geht), ist man auch schon mal sehr viel besser gerüstet. Da haben wir gegenüber anderen Gruppen sicher Vorteile. Zwei Freunde haben sich Gaskochplatten zugelegt, um etwas besser vorbereitet zu sein.

RK

tober am 28 Sep 2022 17:57:37

Bei uns wird dieses Jahr noch ne neue Zentralheizung eingebaut (hoffe ich). Unten 200m² Gewerbe , 1.und 2. Stock momentan 3 Wohneinheiten. Wir werden einen Stromgenerator als Notstromaggregat für die Heizungsanlage mit "installieren " lassen. Sollte es im Winter einen Stromausfall geben haben wir Warmwasser und Heizung. Kühlschrank ist eher entbehrlich im Winter. Sollte es warm genug sein benutze ich den Generator halt für die Kühlgeräte.

Anzeige vom Forum


FastFood44 am 25 Okt 2022 23:35:13


Tinduck am 26 Okt 2022 06:51:23

Oh… den Thread hatte ich aus den Augen verloren und deshalb einen eigenen angefangen… der Vollständigkeit halber:

--> Link

bis denn,

Uwe

nrw1709 am 26 Okt 2022 07:02:04

Da wir unser Wohnmobil vor der Haustüre stehen haben würden wir bei längerem Stromausfall das nutzen. Gas , Wasser und Notstromaggregat ist genug vorhanden.

huskimarc am 26 Okt 2022 07:19:49

dies wäre auch mein "notstrom generator" wohnmobil wird dann unter dem carpot gefahren und der nötigste strom würde von da kommen (gefrierschrank) tv/radio ... sonst kommen wir ohne strom aus, genug holzofen sind vorhanden.
solaranlage ist zwar auf dem dach, da aber kein speicher etc vorhanden, wird die auch abgeschaltet, wenn kein strom im netz ist

im schwarzwald kann es hin und wieder mal ein stromausfall geben, letzter längerer war bei lothar, da gab es an machen orten 3 tage kein strom

camper-pr am 26 Okt 2022 17:21:42

Das Wohnmobil vor dem Haus mit Solar und den Gasflaschen hilft da schon. Außerdem steht bei mir ein großer Speicher ( 74KW) in der Garage den ich auch nutzen kann. Das E-Auto hat die die Funktion V2L (vehicle to load). Stecker rein und es stehen bis zu 3,6 KWh zur Verfügung. Natürlich sollte man dann regelmäßig laden - wenn es geht. Campinggaskocher und Kamin sind außerdem vorhanden. Das reicht schon eine Weile.

rkopka am 26 Okt 2022 18:33:38

camper-pr hat geschrieben:Außerdem steht bei mir ein großer Speicher ( 74KW) in der Garage den ich auch nutzen kann. Das E-Auto hat die die Funktion V2L (vehicle to load). Stecker rein und es stehen bis zu 3,6 KWh zur Verfügung.

Ich nehme an 74kWh und 3,6kW ?

RK

FastFood44 am 26 Okt 2022 19:48:42

nrw1709 hat geschrieben:Da wir unser Wohnmobil vor der Haustüre stehen haben würden wir bei längerem Stromausfall das nutzen. Gas , Wasser und Notstromaggregat ist genug vorhanden.


Ja und andere werden es genauso gerne nutzen und freuen sich über diesen Komfort.

riegelaner am 26 Okt 2022 20:24:16

Guten Abend,

also Stromausfälle ( und sie werden kommen, die Entwicklung der letzten Jahre und vor allem Monate haben es verstärkt ) machen mir keine Angst...
Solaranlage mit 12kwh Speicher .. sie arbeitet auch bei Stromausfall weiter als echte Inselanlage ...
wenn die Sonne nicht reicht gibt es noch einen Moppel mit Gas/Benzin .. Gasflaschen sind genug vorhanden durch das Womo + Gasgrill

das wichtigste für uns aber ... wir haben auch gelernt sparsam mit Strom umzugehen ...

Haus können wir mit Kamin heizen, 1 Zimmer warm, der Rest mit der Abwärme aus der Stube .. HeizungWarmwasser läuft mit Flüssiggas, das für 2 Jahre vorrätig ist .. Warmwasser wird eigentlich auch überbewertet , ein Eimer mit warmen Wasser reicht doch zum Duschen ( im Notfall !!! )

Tja und beim Rest wie Essen und Trinken habe ich die Empfehlungen vom Staat schon lange übererfüllt -- wer nach einer Woche rumjammert ist selber schuld .. auch mit wenig Budget kann man die Vorgaben leicht einhalten.

launcher20 am 26 Okt 2022 21:15:38

Spätestens am 3. Tag des Blackouts werden sich die meisten, die auf das Womo als alternative Wohn-und Aufenthaltsmöglichkeit setzen, von umherstreifenden wahnsinnig ob des fehlenden Stromes gewordenen hungrigen Gestalten umzingelt sehen! Ob das dann noch lustig ist, sei dahingestellt. Spätestens am Tag 2 sind wir hier weg, danach ist nur noch Chaos... Viel Spaß!

wolfherm am 26 Okt 2022 21:33:59

launcher20 hat geschrieben:Spätestens am 3. Tag des Blackouts werden sich die meisten, die auf das Womo als alternative Wohn-und Aufenthaltsmöglichkeit setzen, von umherstreifenden wahnsinnig ob des fehlenden Stromes gewordenen hungrigen Gestalten umzingelt sehen!



launcher20 hat geschrieben:Ob das dann noch lustig ist, sei dahingestellt. Spätestens am Tag 2 sind wir hier weg, danach ist nur noch Chaos... Viel Spaß!



Wo geht es denn hin bei einem europaweiten Stromausfall?

vx2200 am 26 Okt 2022 21:43:31

Mal eine Frage, benötigen wir jetzt wirklich zwei Threads zum gleichen Thema?

wolfherm am 26 Okt 2022 21:56:43

vx2200 hat geschrieben:Mal eine Frage, benötigen wir jetzt wirklich zwei Threads zum gleichen Thema?


Na ja, sind zwei unterschiedliche Ausrichtungen. Oder nicht? Wenn’s stört, einfach nicht ignorieren. :D :D :D

rkopka am 26 Okt 2022 22:38:26

wolfherm hat geschrieben:Wo geht es denn hin bei einem europaweiten Stromausfall?

Und wer sagt, daß es dort besser ist als zuhause ? Und ohne Strom (Tankstellen) kommt man auch nicht ewig weit. Einkaufen wird auch ein Problem (Copmuterkassen etc.). Und sollte es zu Aufruhr o.ä. kommen, dann ist man in einem Womo nicht unbedingt gut geschützt und noch eher ein Ziel, wenn die Leute sehen (oder wissen), da gibts Wärme und Strom. Abgeschiedene Wildnis gibts kaum im Umkreis einer Tankfüllung. Von Grenzproblemen mal ganz zu schweigen.

RK

BikeAir am 27 Okt 2022 00:23:10

Ja das Szeanrio wäre spannend, Licht fällt mal aus, einkaufen auch, keine Licht, keine Kassen, vieles andere auch, man kann das durchaus ins undenkbare steigern. Aber mal ganz im Ernst, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit? Ich glaube recht gering. Wir im Norden haben viel Windkraft (sorry Süden - selbst schuld :lol: ) wenn es eng werden sollte, wünschen wir uns halt mal einen Sturm, dann passt das auch wieder.

Wir hatten bei uns in den letzten 20 Jahren 1 x Stromausfall - ca. 5 Minuten, in der Innenstadt HH mal einige im millisekunden Bereich, ausreichend um komplexe Anlagen mal aus dem Tritt zu bringen, aber nichts dramatisches. Dramatisieren hilft da auch nicht weiter, Vorsorge mit Hirn, reicht da völlig aus, irgendwas zwischen nichts tun und preppern, erscheint mir da angemessen.

Und nächstes Jahr sind wir eh erst mal lange weg, da wäre es (uns) eh (relativ) wurscht.

..........aber wird wohl eh nicht eintretene, also immer locker bleiben.

und zu Hause haben wir einen Kaminofen und Kerzen - wird schon passen.

Grüße

rkopka am 27 Okt 2022 00:57:32

BikeAir hat geschrieben:Wir im Norden haben viel Windkraft (sorry Süden - selbst schuld :lol: ) wenn es eng werden sollte, wünschen wir uns halt mal einen Sturm, dann passt das auch wieder.

Nur ist das Netz nicht so verteilt sondern stark vernetzt. Wenn es tatsächlich zu einem Blackout kommt, wird ein großer Bereich, u.U. halb Europa erst mal dunkel sein. Dann müssen die Netze erst wieder aufgebaut werden. Und gerade stark variierende Erzeuger (Sonne und Wind) sind da nicht sehr hilfreich. Im Gegenteil sorgen die für viele Schwankungen, die erstmal ausgeglichen werden müssen.

Wir hatten bei uns in den letzten 20 Jahren 1 x Stromausfall - ca. 5 Minuten, in der Innenstadt HH mal einige im millisekunden Bereich, ausreichend um komplexe Anlagen mal aus dem Tritt zu bringen, aber nichts dramatisches.

Bei uns war auch nichts wildes dabei, aber ich hatte mal 3h keinen Strom, was aber was lokales war. Meine Mutter (anderer Ort) etwa einen halben Tag nach Unwettern.
Aber nur weil es bisher gut war, muß das nicht so bleiben. Die alternativen Energien sorgen für Probleme, die ganzen Abschaltungen von Grundenergiekraftwerken ebenso. Und ins Leitungssystem wird auch nicht genug investiert. Ich findes es schon komisch, wenn irgendein hoher Politiker (Minister?) davon redet, daß wir auch mit Alternativen Energien gut über die Runden kommen und daß die Versorger ja viel zu konservativ sind und zu viele Reserven bereithalten.

RK

Pechvogel am 27 Okt 2022 08:17:39

BikeAir hat geschrieben:Ja das Szeanrio wäre spannend, Licht fällt mal aus, einkaufen auch, keine Licht, keine Kassen, vieles andere auch, man kann das durchaus ins undenkbare steigern...

Was passiert eigentlich wenn so ein Stromausfall passiert während so ein Supermarkt gerade "rappel voll" ist?
Panik? Alle versuchen so schnell wie möglich aus dem Laden zu rennen? ( natürlich mit den Einkäufen unterm Arm )
Die Kühlung fällt aus? Die Alarmanlage ebenso?

Oder haben, zumindest die größeren Supermärkte, ein Notstromaggregat?

Und klar ist Europa im Bereich Energie eng vernetzt. Aber dieses Netz hat auch viele Schaltpunkte mit denen bestimmte Bereiche vom Netz getrennt werden können.
Selbst in den einzelnen Städten gibt es Knotenpunkte an denen die elektrische Energie abgestellt oder "umgeleitet" werden kann.
Wenn es also den "elektrischen Supergau" geben sollte dann werden einige Bereiche relativ schnell wieder mit Strom versorgt werden. Klar bleibt bei Oma Müller die Kühltruhe länger aus als die Intensivstation im Krankenhaus aber überleben wird Oma Müller das trotzdem.


Eigentlich müsste es doch, zumindest für uns Deutsche, eine Versicherung geben wo man sich gegen so einen Blackout versichern kann? :mrgreen:




Grüße
Dirk

Luppo am 27 Okt 2022 08:26:44

nrw1709 hat geschrieben:Da wir unser Wohnmobil vor der Haustüre stehen haben würden wir bei längerem Stromausfall das nutzen. Gas , Wasser und Notstromaggregat ist genug vorhanden.


Jawohl, wir auch.
Mit 12 V läuft erstmal alles, genug Solar auf dem Dach, wenn es nicht hell wird, muss man mal ne Runde fahren. Fernsehen, Radio, Licht, Handy laden (falls das noch was bringt).
Sanitär ist auch gelöst, der Bongo wird im Gebüsch entsorgt (wir wohnen am Rand der Siedlung), Brauchwasser gibt es im Bach oder aus meinem Brunnen mit Eimer und Seil.
Kochen über Gas, da sind so 40-50 kg immer da, das reicht 10 Tage, selbst mit Heizung.
Flaschenwasser ist immer für 10-14 Tage im Keller, ebenfalls die Lebensmittel für die Zeit.
Der KS-Inhalt und des Gefrierschranks gehen kaputt, was man nicht auf die Schnelle verwerten kann, aber da gibt es wichtigere Dinge.
Das Haus wurde ich dann nur frostfrei halten (es muss ja nicht zwingend Frost geben).
Durch eine gute Dorfgemeinschaft und Nachbarschaft wird man sicherlich begrenzt sich helfen. Ein Organisationstalent als Bürgermeister haben wir auch.
Insofern mache ich mir da aktuell keine Gedanken.

Tinduck am 27 Okt 2022 08:30:14

Pechvogel hat geschrieben:Oder haben, zumindest die größeren Supermärkte, ein Notstromaggregat?


Mit Sicherheit nicht. Viele Aldis haben Solaranlagen, um ihre Kühlungen über den Tag selber zu versorgen, aber meines Wissens nach keine Speicher, also ist auch da Ende Gelände, wenn das Netz weg ist.

]Und klar ist Europa im Bereich Energie eng vernetzt. Aber dieses Netz hat auch viele Schaltpunkte mit denen bestimmte Bereiche vom Netz getrennt werden können.
Selbst in den einzelnen Städten gibt es Knotenpunkte an denen die elektrische Energie abgestellt oder "umgeleitet" werden kann.


Beim letzten großen Debakel (2006, Leitungsabschaltung bei der Meyer Werft, schlecht vorbereitet und noch schlechter durchgeführt vom zuständigen Netzbetreiber) wurde das europäische Netz durch die Abschaltung einer einzigen Höchstspannungs-Trasse in drei Teile mit unterschiedlichen Frequenzen zerrissen und es gab Stromausfälle bis nach Marokko (!). Dort wurde auch versucht, durch 'Netzabwürfe' (gezielte Abschaltung von Teilnetzen) die Sache zu stabilisieren, aber das hatte einen ziemlichen Dominoeffekt. Bei einer geplanten Aktion!

Ich denke, bei größeren, unvorhergesehenen Störungen ist es reines Glück, ob man da mit einem blauen Auge durchkommt oder hinterher einen Schwarzstart am Hals hat. Und wenn mal irgendwelche Leute, die bisher 'nur' Gaspipelines gesprengt haben, auf die Idee kommen, ein paar gut selektierte Hochspannungsmasten umzulegen...

Eigentlich müsste es doch, zumindest für uns Deutsche, eine Versicherung geben wo man sich gegen so einen Blackout versichern kann? :mrgreen:


Lloyd's of London versichert alles gegen jedes...

bis denn,

Uwe

Tinduck am 27 Okt 2022 08:48:43

Viel hängt, wenn der Fall der Fälle eintritt, ja auch von dem Grad der Vorbereitung im öffentlichen Bereich ab. Katastrophenschutz wird ja in D leider über die Kommunen geregelt...

Ich habe mal in Dortmund recherchiert, wie das so ablaufen soll.

Hier sind die Feuerwachen als 'KatS-Leuchttürme' vorgesehen, also als Anlaufstellen für die Bevölkerung im Katastrophenfall. Guter Plan, dachte ich; die Jungs sind ja ganz gut vorbereitet.

Leider gilt das nur für die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, die haben seit eh und je Notstromaggregate, um bei Stromausfall handlungsfähig zu bleiben.

Es sollen aber auch diverse Gerätehäuser der freiwilligen Feuerwehr und Rettungswachen genutzt werden - bei denen sieht es im Wortsinn finster aus bei Stromausfall. Die Stadt Dortmund hat deshalb 2019 einen Ratsbeschluss gefasst, a) dieses Leuchtturmkonzept umzusetzen und b) die kleineren Wachen mit Notstromaggregaten auszustatten.

Der Knaller: Ratsbeschluss in 2019, in Betrieb gehen sollen die Notstromversorgungen: 2025

Vor so viel Unfähigkeit muss man sich schon fast verneigen. Selbst mit öffentlichem Ausschreibeverfahren bekommt man sowas in unter 2 Jahren hin, wenn man ordentliche Projektarbeit leistet und Dinge parallelisiert.

Hoffentlich hat der Große Blackout noch so lange Zeit... :roll:

bis denn,

Uwe

hampshire am 27 Okt 2022 09:49:38

Tinduck hat geschrieben:Beim letzten großen Debakel (2006, Leitungsabschaltung bei der Meyer Werft...

Da dachte ich auch gerade dran: Millionen haushalte ohne Strom wegen ein paar Minuten zu früh erfolgter geplanter Anschaltung. Link dazu: --> Link

Seit dem gibt es ein Informationssystem. Letztes Jahr mußte aufgrund eines Waldbrandes an einer Höchstspannungsleitung Spanien vom europäischen Netz getrennt werden. Daraufhin fehlten dort 2,5GW Leistung. Die Stabilisierung erfolgte durch zwangsweises stromlos stellen von mehreren hunderttausend Kunden.

Das europäische Stromnetz ist sehr gut. Die Aufrechterhaltung der Stabilität ist komplex. Dass alles zu jeder Zeit stabil bleibt ist nicht selbstverständlich. Dass große Teile der Netze in der Hand von (in D recht gierigen) Unternehmen ist gefällt mir nicht.

JTLorsch am 27 Okt 2022 14:03:12

"rolling blackouts" kenn ich zu gut. Wird so in Texas und auch woanders öfter gemacht, um den Grid zu entlasten.
Blöd ist das nur mitten im Sommer in El Paso bei 44 Grad im Schatten. Die dauern meistens nicht so lange, der TK taut jedenfalls nicht ab.
Du solltest halt kein Home Office haben.
Im Winter hab ich das dort aber mal länger mitmachen müssen. Das war im Feb 2011. Da waren es plötzlich -18 Grad. Unglaublich für das Gebiet.

Ich glaub nicht, dass das hier alles so schlimm wird, sollte es dazu kommen.

goldfinger am 27 Okt 2022 18:16:58

Bei uns in SH gab es heute ab ca. 16:30 einen Stromausfall. Draussen war es noch hell, insofern kein Problem. Bin erstmal zum Nachbarn rüber gegangen. Der hatte auch keinen Strom, was mich erstmal beruhigte, nicht, dass ich der Einzige bin. Nach etwa 35 Minuten war der Spuk vorbei. Das war der längste Ausfall, an den ich mich erinnern kann. War ein guter Test. Am wichtigsten ist Internet :D

Ein Notstromgenerator habe ich vor 14 Tagen bestellt, wird aber voraussichtlich erst Ende Dezember geliefert.


Andreas

camper-pr am 27 Okt 2022 18:26:09

rkopka hat geschrieben:Ich nehme an 74kWh und 3,6kW ?

RK

Ja, richtig korrigiert

hampshire am 27 Okt 2022 19:04:27

Was man in der Corona Gesungsphase in Quarantäne so an Gedanken hat - Habe heute mal ein Piko Pumpspeicherkraftwerk für unseren Bedarf auf unserem Grundstück überschlagen. Die Becken werden bei rund 3l/s für 600w/h leider zu groß. Schade, dass wir keine Quelle haben. Gefälle gäbe es genug.
Manchmal ist es auch einfach die Freude an der Sache und nicht das "preppen".

pwglobe am 27 Okt 2022 19:31:08

Hallo, ich bin zurzeit in Frankreich und habe mich mal mit einem Stellplatznachbarn über das Thema ausgetauscht, er sagt das Problem mit den Deutschen ist, dass sie vor allem Angst haben oder eine Versicherung.
Vielleicht war ich die letzen Jahre zu oft in Frankreich und die relaxte Lebenseinstellung hat schon abgefärbt, 8)
Wir hatten vor Jahren auch mal einen Stromausfall, bei Bauarbeiten wurde eine Hauptleitung durchtrennt und eine Trafostation ging hoch. Es hat fast eine Woche gedauert bis wir wieder am Netz waren.
Das ganze passierte auch noch Mitte November, also in der Heizperiode.
Betroffen waren ca. 60 Haushalte und die Notversorgung mittels großem Dieselaggregat stand auch erst nach 3 Tagen und nur mit verringerter Leistung.
Wir haben alle überlebt, es gab keine Überfälle und Kämpfe um die letzten Generatoren in den Baumärkten.

BadHunter am 27 Okt 2022 19:59:32

PittiC hat geschrieben:Kann euch nur wärmstens das Buch „Blackout“ empfehlen. :eek:


Das Buch mal zu lesen kann wirklich nicht schaden! Hat mir ein sehr guter Freund, der Elektriker/Elektrotechniker ist empfohlen, und ich weiß, dass der sehr viel Ahnung von der Materie hat.
Mag sein, dass es darin schon sehr extrem ausgeführt wird, aber nicht unbedingt unrealistisch!

Naja, wir haben leider keinen Kamin, kein Solar, keinen Generator, ich bin nur froh, dass wir zumindest das Wohnmobil haben und damit eine Weile autark sind, so 1-2 Wochen sollten sich damit überbrücken lassen, das beruhigt uns schon etwas.

pwglobe am 27 Okt 2022 22:25:22

BadHunter hat geschrieben:Hat mir ein sehr guter Freund, der Elektriker/Elektrotechniker ist empfohlen, und ich weiß, dass der sehr viel Ahnung von der Materie hat.
Mag sein, dass es darin schon sehr extrem ausgeführt wird, aber nicht unbedingt unrealistisch!
.


Hallo, ich habe keinen Freund der Elektriker ist und auch nicht den Freund eines Freundes usw., ich habe selbst Energiegeräteelektroniker gelernt und später auch Elektrotechnik bzw. Steuerungstechnik studiert, ich gebe zu jetzt nach einigen Jahren Management musste ich mich auch wieder einlesen und in die Materie einarbeiten.
Ein flächendeckender Stromausfall oder Blackout ist dermaßen unwahrscheinlich, dass sich die Diskussion darüber nicht lohnt.
Lokal kann es immer wieder zu Stromausfällen kommen, aber diese sind meist nur kurzzeitig.
Hierfür kann man trotzdem Vorsorge treffen aber keine Panik schieben.
Diese Vorsorge müssen Gemeinden und öffentliche Einrichtungen sogar treffen, dies wird von den Panikmachern immer wieder als Indiz gewertet, dass ein Blackout unmittelbar bevorsteht, ist aber nicht so.
Wer weiter an die Blackout Story glauben will, soll dies tun, aber bitte nicht andere Menschen damit verunsichern.

Dirkulation am 27 Okt 2022 22:48:01

Gerade einen guten Bericht zum Thema Blackout bei Monitor gesehen. Ich bin nicht ganz so optimistisch wie die Experten, aber sehe keinen Grund zur Sorge oder sogar Panik.

Es ist ja völlig okay sich vorzubereiten, wenn einem das ein gutes Gefühl der Sicherheit gibt.

Anderen ein unsicheres Gefühl zu geben und Panik verbeiten: Das bitte nicht.

BadHunter am 28 Okt 2022 06:37:23

pwglobe hat geschrieben:Lokal kann es immer wieder zu Stromausfällen kommen,

Diese Vorsorge müssen Gemeinden und öffentliche Einrichtungen sogar treffen, dies wird von den Panikmachern immer wieder als Indiz gewertet, dass ein Blackout unmittelbar bevorsteht,

Wer weiter an die Blackout Story glauben will, soll dies tun, aber bitte nicht andere Menschen damit verunsichern.


Sicherlich, dem möchte ich auch nicht widersprechen, aber bei der heutigen Vernetzung und Digitalisierung denke ich, dass ein ähnliches Szenario nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, wenn jemand, eine Organisation oder ein Staat, sich mit Hilfe von Hackern in empfindliche Teile oder Knotenpunkte des digitalen Netzes/Stromnetzes einklinkt, entsprechende Schäden verursacht, welche dann wieder Folgeschäden oder Kettenreaktionen auslösen. Das ganze System ist doch recht empfindlich. Und dass es mit der digitalen Sicherheit in der Welt nicht unbedingt zum Besten steht zeigt sich ja immer mal wieder im Kleinen.

Ich persönlich bin da auch sehr entspannt, bereite mich nicht aus sowas vor und glaube nicht, dass uns irgendwelche dramatischen Szenarien bedrohen oder bevorstehen, würde mich aber nicht wundern, wenn ähnliche Dinge und Blackouts im Kleinen passieren.

TiborF am 28 Okt 2022 09:14:50

Dirkulation hat geschrieben:Gerade einen guten Bericht zum Thema Blackout bei Monitor gesehen. Ich bin nicht ganz so optimistisch wie die Experten, aber sehe keinen Grund zur Sorge oder sogar Panik.



Habe den Bericht gestern Abend auch im TV verfolgt und mein Defizit ist auch:
Grund für Panikmache besteht absolut nicht, wenngleich diese von der Politik und den Medien geschürt wird.

Tinduck am 28 Okt 2022 09:29:40

und mein Defizit ist auch:


Das ist schade :-)

Was ist denn genau 'Panikmache'?

Die Empfehlungen des BBK stehen und gelten ja nicht nur für Stromausfälle. Ich dachte eigentlich immer, staatliche Organe sind der Panikmache eher unverdächtig.

Genausogut könnte man den Leuten, die meinen, alles ist takko, 'Pfeifen im dunklen Wald' vorwerfen.

bis denn,

Uwe

chris11e am 28 Okt 2022 09:41:21

Wir waren beim "Stromausfall Münsterland 2005" direkt betroffen und hatten circa 4 Tage keinen Saft. In der aktuellen Situation haben wir überlegt, was wir anders machen würden, um besser vorbereitet zu sein... Ehrlich gesagt, gibt es m.e. gar nicht viel, was man tun kann:
- Holz, damit der Kamin wärmt
- Gasflaschen und Gaskocher zum Kochen und Warmwasser
- Volle Tanks
- Ein paar Vorräte und Getrönke
- Elektrischen Rolladen darauf achten, dass nicht alle unten sind :mrgreen:
- Das Eisfach a) nicht so voll haben und b) direkt leer machen
- Bargeld da haben

Der Rest ergibt sich. insbesondere, wenn der Ausfall nur regional ist. Bei uns in der Gegend gab es dann abends spontane Grillfeste mit den Nachbarn (das gefrorene Zeugs muss weg) und wenn etwas fehlte, sprang direkt Familie und Nachbarschaft ein. Wer keinen Kamin hat, der wurde zum Aufwärmen eingeladen. Einkaufen im Supermarkt war mit persönlichem Begleiter, Taschenlampe und Zettel kein Problem :-) Wie gesagt, alles gut, wenn der Ausfall nur regional und zeitlich begrenzt ist. Bzgl Generator muss man bedenken, was man damit machen will. Internet, Telefon, etc funktioniert eh nicht, da die Infrastruktur auch keinen Saft hat.

Viele Grüße,
Christian

hampshire am 28 Okt 2022 10:00:07

TiborF hat geschrieben:Grund für Panikmache besteht absolut nicht, wenngleich diese von der Politik und den Medien geschürt wird.

Mir sind Politiker, die sich Gedanken um die Energieversorgung machen und die Szenarien durchspielen lieber als die, die intransparent nur sagen "alles ist gut" oder "lass das mal den Pappa machen".
Leider ist es inzwischen egal was ein Politiker egal welcher Couleur sagt oder tut: Eine Meute lauert nur darauf zu entdecken wo der Fehler ist und was man unterstellen kann.
Tinduck hat geschrieben:Genausogut könnte man den Leuten, die meinen, alles ist takko, 'Pfeifen im dunklen Wald' vorwerfen.

So ist es.

Wie sagte Berti Vogts einmal: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann der.“

rkopka am 28 Okt 2022 10:00:55

chris11e hat geschrieben:Einkaufen im Supermarkt war mit persönlichem Begleiter, Taschenlampe und Zettel kein Problem :-)

Ob die Supermärkte heute noch Verfahren haben für so einen Fall ? 17 Jahre später ist die Computerisierung ja weiter fortgeschritten und manches wird ohne Strom gar nicht gehen (Türen, Kassenlade?). Oder die Angestellten müssen selber improvisieren.

Bzgl Generator muss man bedenken, was man damit machen will. Internet, Telefon, etc funktioniert eh nicht, da die Infrastruktur auch keinen Saft hat.

(Festnetz)Telefon könnte noch länger gehen, Handy zumindest eine kurze Zeit. Ein Computer funktioniert auch ohne Internet (zumindest die meisten, und wenn es Laptops sind). Für mich wäre das wichtigste, die Kühlschränke zu versorgen. Ob Fernwärme noch ankommt ? Und auf lange Sicht die verschiedenen Akkugeräte wieder laden zu können. Beim letzten Stromausfall (Abend) empfand ich als besonders lästig, daß der Laptop mit seinem alten Akku nicht besonders lang lief (in der Wohnung hatte ich keine alternativen Energiequellen). Und Lesen mit Taschenlampen war auch nicht so toll. Da ich einen Tick mit Taschenlampen habe, liegen aber in jedem Raum welche herum, ebenso an den meisten Türstöcken mit Magneten befestigt, daher war Licht kein Problem.

hampshire hat geschrieben:Mir sind Politiker, die sich Gedanken um die Energieversorgung machen und die Szenarien durchspielen lieber als die, die intransparent nur sagen "alles ist gut" oder "lass das mal den Pappa machen".

Ja. Mit entsprechender Vorbereitung wird es auch weniger zu Chaos kommen, falls doch mal was passiert. In Ländern mit häufigeren Ausfällen wissen die Leute was sie zu erwarten haben und wie sie damit umgehen. Wir sind da bisher weitgehend verschont und daher nur begrenzt vorbereitet.

Wie sagte Berti Vogts einmal: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann der.“

Kannte ich noch nicht, ist aber gut.

RK

Rockerbox am 28 Okt 2022 10:09:21

Was mich mal grundsätzlich interessiert:

woher kommt eigentlich die aktuelle Dauerpanik, dass es flächendeckend und lang andauernd zu Stromausfällen kommen soll? Was ist denn der Grund dahinter? Dass wir möglicherweise eine Gasmangellage haben könnten? Obwohl die Speicher nahezu voll sind und damit über den Winter reichen sollten? Oder dass alle nun im Dezember ihre bei Obi & Co gekauften Stromzusatzheizer anwerfen werden? Die Energiewende zu Solar und Windenergie mit ihrer fehlenden Netzinfrastruktur, die gerne als Argument hergenommen wird, ist in den letzen Monaten auch nicht aus dem Boden gestampft worden ....

Für mich gibt es keinen ersichtlichen technischen Grund, warum ausgerechnet in diesem Winter der Strom in halb Europa ausfallen sollte und er das nicht schon in den letzten Jahren gemacht hat (Irre Aktionen wie Cyberattacken oder anders geartete Anschläge mal ausgenommen).

Woher kommt also diese Furcht von dem totalen Stromkollaps?

Tinduck am 28 Okt 2022 10:19:37

chris11e hat geschrieben: Bzgl Generator muss man bedenken, was man damit machen will. Internet, Telefon, etc funktioniert eh nicht, da die Infrastruktur auch keinen Saft hat.

Viele Grüße,
Christian


Der Generator hilft dabei, dass man nicht an 2 Tagen die gesamte Gefriertruhe leerfressen muss :-) und liefert ansonsten Strom für wiedaufladbare Geräte und - evtl. nicht unwichtig - Elektrowerkzeug. Bei Leuten, die mit Gas, Pellets oder Öl heizen, reicht er auch, um die Heizung stundenweise zu betreiben, solange noch Brennstoff da ist. Bei uns ausserdem wertvoll, um an Brauchwasser zu kommen, wenn kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt (Brunnenpumpe).

Am besten ist übrigens ein Gasgenerator, weil man Propangas in Flaschen nahezu unbegrenzt lagern kann. Wir haben einen Benziner und da muss man sich irgendwann mal Gedanken machen, den Sprit im Lager 'durchzutauschen'.

bis denn,

Uwe

chris11e am 28 Okt 2022 10:22:31

Rockerbox hat geschrieben:Woher kommt also diese Furcht von dem totalen Stromkollaps?


Ich persönlich halte so etwas für nicht möglich (zumindest nicht in der aktuellen Lage). Dafür gib es doch kontrollierte Abschaltungen. Ich würde maximal damit rechnen, dass einzelne Regionen stundenweise ohne Saft sein werden.

Viele Grüße,
Christian

Pechvogel am 28 Okt 2022 10:28:45

Rockerbox hat geschrieben:...Woher kommt also diese Furcht von dem totalen Stromkollaps?

Es gibt Leute die wollen unbedingt dass die AKWs länger laufen weil wir deren Strom u.U., evtl. mal ganz dringend gebrauchen könnten. Wenn die nicht laufen dann....!
Es gibt Leute die haben Angst davor dass jemand der eine ( bzw zwei ) Gaspipelines sabotieren kann auch Angriffe z.B. oder vielleicht auf das Stromnetz... Und dann...!
Dann gibt es noch die die den Chip von Bill Gates noch nicht bekommen haben weil sie eben schlauer waren wie alle anderen....
Die Stammtisch-Brüder die ihre bei Obi und Co gekauften elektrischen Heizlüfter... Ist zwar teuer weil die ja richtig Strom....

Und nachdem voriges Jahr ja einigen vorgeworfen wurde vor der sog. Flutkatastrophe nicht ausreichend genug gewarnt zu haben kann man heute gar nicht vorsichtig genug sein...




Grüße
Dirk

Pechvogel am 28 Okt 2022 10:30:22

Und falls es im Winter wirklich zu einem längeren Stromausfall kommen sollte....
dann ist die Rente wieder sicher!! :mrgreen:



Grüße
Dirk

chris11e am 28 Okt 2022 10:31:11

chris11e hat geschrieben:Wir waren beim "Stromausfall Münsterland 2005" direkt betroffen und hatten circa 4 Tage keinen Saft. In der aktuellen Situation haben wir überlegt, was wir anders machen würden, um besser vorbereitet zu sein...


Und noch ein P.S.: Es mag sich komisch anhören, aber rückblickend betrachtet war das aus meiner persönlichen Sicht eine spannende und durchaus schöne Zeit; mit viel improvisieren, Lösungen finden, sich gegenseitig helfen, entschleunigen und Geselligkeit. Es hat ganz sicher etwas Positives mit den Menschen hier gemacht.

rkopka am 28 Okt 2022 10:42:05

Tinduck hat geschrieben:Wir haben einen Benziner und da muss man sich irgendwann mal Gedanken machen, den Sprit im Lager 'durchzutauschen'.

Habe ich gerade gemacht (jährlich?). Da ich inzwischen einen Benziner PKW habe, ist das nicht so schwer.

Pechvogel hat geschrieben:Es gibt Leute die wollen unbedingt dass die AKWs länger laufen weil wir deren Strom u.U., evtl. mal ganz dringend gebrauchen könnten. Wenn die nicht laufen dann....!

Das ist jetzt nicht so weit hergeholt. Auch mit viel alternativen Energien braucht man Strom auch bei einer Dunkelflaute. Und wenn man sich nicht nur auf die Nachbarn (F) verlassen will, braucht man auch Kraftwerke, die davon unabhängig sind. Speicher gibts ja (noch) nicht in erwähnenswertem Umfang. Gaskraftwerke sind da auch nicht so toll(!) und es gibt nicht genug. Kernkraftwerke, die schon da sind und als (im Rahmen) sicher angesehen werden, wären gut noch weiter zu nutzen. Immerhin ist der teure Bau schon bezahlt und der noch teurere Abbau muß in jedem Fall gezahlt werden. Also warum nicht noch etwas rausholen. Die Abschaltung ist ja hauptsächlich politisch motiviert. Kohle will man auch nicht. Erdöl ? Irgendwo muß der Strom herkommen. Und es nutzt nichts, wenn man im Jahresdurchschnitt einen hohen alternativen Anteil hat, wenn dann im November kaum noch was zur Verfügung steht.

RK

Tinduck am 28 Okt 2022 10:59:11

Rockerbox hat geschrieben:Woher kommt also diese Furcht von dem totalen Stromkollaps?


Also zumindest bei mir ist es weniger Angst als Risikobetrachtung.

Großflächige Stromausfälle werden schon seit Jahren von Seiten der Energieversorger und der verschiedenen Regierungsorgane als Möglichkeit betrachtet, und deren Aussagen sind im Moment einhellig, dass die Wahrscheinlichkeit eher gestiegen als gefallen ist.

Ich bin jetzt nicht so der Verschwörungstheoretiker und denke deshalb, dass die das nicht nur tun, um regenerative Energien zu diskreditieren oder den Verkauf von Stromgeneratoren zu fördern. Aber das muss jeder selbst bewerten.

Da es uns möglich ist, mit überschaubarem Aufwand den 'Impact' dieser (und gleichzeitig anderer, gleichgelagerter) Risiken zu minimieren, tue ich das halt. Ist so ähnlich wie mit dem Reserverad.

Insgesamt haben unsere Krisenvorbereitungen 1/5 dessen gekostet, was andere Leute z. B. für eine (aus unserer Sicht komplett sinnlose) Hubstützenanlage ausgeben. Man muss halt Prioritäten setzen.

bis denn,

Uwe

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Stellplatzanlage auf dem eigenen Grundstück
Aussenleuchte mit Bewegungsmelder, Einstellungen
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt