Pechvogel am 05 Nov 2022 15:53:28 murksmax hat geschrieben:…Wechselstromgenerator mit 1.2 kW Dauerleistung sowie 40 ltr. Benzin in Kanistern + Tankinhalt des PKW (einschließlich Saugschlauch - auch wenn das Benzinkk eklig schmeckt :heul: )…
Ich hoffe Du kommst nicht auf die Idee den Strom des Generators, so ohne weiteres, in Dein Hausnetz einzuspeisen?!! :eek: murksmax hat geschrieben:…Das größte Problem sehe ich auch darin, dass - geschätzt! - mindestens 90 % aller auf den EFH installierten PV-Anlagen bzw. deren Wechselrichter nicht für die Versorgung einer Inselanlage tauglich sind und somit bei einem externen Spannungsausfall auch nicht mehr einspeisen können.
Im Falle eines Netzausfalls sollten die auch besser nix mehr einspeisen. Ist ja Sinn und Zweck der Verordnung! Und das die Wechselrichter nicht in der Lage wären ein Inselsystem aufzubauen / zu versorgen halte ICH für ein Gerücht! Vielleicht hat sich da nur noch keiner Gedanken zu gemacht was / wie man da vorgehen könnte / sollte… Grüße Dirk
Tinduck am 05 Nov 2022 17:15:52 Pechvogel hat geschrieben:Und das die Wechselrichter nicht in der Lage wären ein Inselsystem aufzubauen / zu versorgen halte ICH für ein Gerücht! Vielleicht hat sich da nur noch keiner Gedanken zu gemacht was / wie man da vorgehen könnte / sollte…
Hat nix mit Gedanken zu tun. Ohne externes Netz arbeiten ‚normale‘ Solar-WR (für Hausanlagen) einfach nicht, Punkt, aus, fertig. Wie übrigens auch Balkonwechselrichter. Wenn man das will, braucht man einen Inselanlagen-tauglichen WR (wie z. B. den im Womo, ist aber für Haus-PV zu schwach), am besten ergänzt durch ein Speichersystem. Könnte man das mit Schaltplan und Lötkolben ändern? Vielleicht. Für den Laien aber wohl eher nicht empfehlenswert. bis denn, Uwe
huohler am 05 Nov 2022 17:29:52 Ich denke das können in der Regel nur die Systeme mit Batteriestützung. Auch technisch macht das nur bei diesen Systemen Sinn. Das ist aber bisher eine kleine Minderheit.
Hubert
pwglobe am 05 Nov 2022 17:31:07 Hallo, man braucht nur die richtige Anlage und dann funktioniert es auch ohne Netzstrom. --> LinkDa muss man nichts basteln oder umleiten. In Verbindung mit meinem Stromspeicher ist es eine Inselanlage wie im Wohnmobil oder wenn es nicht ausreicht holt man noch Strom aus dem Netz und bei Netzausfall hat man eine Notstromversorgung.
Tinduck am 05 Nov 2022 17:35:02 pwglobe hat geschrieben:Hallo, man braucht nur die richtige Anlage und dann funktioniert es auch ohne Netzstrom.
Das bezweifelt ja keiner - aber die PV in der BRD dürfte eben im Moment zu 9X% aus den ‚falschen‘ Anlagen für diesen Zweck bestehen, und damit hat man von der installierten Solarleistung im Blackout-Fall exakt - nichts. bis denn, Uwe
rkopka am 05 Nov 2022 19:24:50 murksmax hat geschrieben:Meine einzige Hoffnung ist, dass ich noch genug ungelesene Bücher auf meinem Datenspeicher habe und mein E-Book regelmäßig wieder im WoMo nachladen kann :mrgreen:
Da müßte man mal was erfinden, das ohne Strom geht ... man könnte es einfach Book nennen. Das ist mal eine Resource, bei der ich echte Autarkie habe. Ich schätze mein Vorrat reicht für Jahre (8-10 mind., wenn ich praktisch nur lese). RK
Pechvogel am 05 Nov 2022 20:08:09 Tinduck hat geschrieben:…Hat nix mit Gedanken zu tun. Ohne externes Netz arbeiten ‚normale‘ Solar-WR (für Hausanlagen) einfach nicht, Punkt, aus, fertig…
Die Wechselrichter, die Du gerade meinst, haben einen Eingang an dem Sie eine Spannung von 190-260V und eine Frequenz zwischen 48HZ und 52HZ erwarten. Vom Netz wissen die nix. Und von einem Lötkolben habe ich nicht gesprochen. Von Laien allerdings auch nicht!! Aber der Laie könnte sich ja mal Gesanken machen und den Elektriker seines Vertrauens kontaktieren?!! Grüße Dirk
Tinduck am 05 Nov 2022 20:18:26 Und die besagten WR können dann ohne Pufferakku punktgenau und ohne Spannungs- oder Frequenzschwankungen die Leistung liefern, die gerade im Inselnetz gebraucht wird? Stelle ich mir lustig vor, wenn mal ne Wolke vorbeizieht oder eine Last zu- oder abgeschaltet wird.
Im Normalbetrieb mit externem Netz müssen sie das nicht können, weil sie einfach nur eine zusätzliche Stromquelle sind und Lastschwankungen übers Netz abgefangen werden.
Ich denke, der Elektriker wird dir einen Vogel zeigen, wenn du mit der Idee ankommst.
bis denn,
Uwe
Camperoli am 05 Nov 2022 21:26:30 Ist schon ziemlich abgehoben was hier so diskutiert wird. Natürlich bin ich als Camper auch ein kleinwenig im Vorteil wenn wirklich der Strom ausfällt. Und auch Tochter und Familie wird dann mit versorgt. Die Gasflasche reicht wohl für ein paar Mahlzeiten. Was mich aber tierisch aufregt ist die Tatsache dass sich hier etliche Schuldige an der gegenwärtigen Situation an der Diskussion beteiligen . Schließlich hat mehr als jeder 4. Deutsche dieses genau so gewollt. Wer das beinahe komplette Abschalten der Energieversorgung eines der bedeutendsten Industrieländer dieser Erde mit seinem Wahlverhalten befürwortet der soll gefälligst ganz ruhig sein.Nur dieser wirtschaftliche Erfolg dieses Landes hat es überhaupt möglich gemacht dass ihr euch den Luxus eines Wohnmobils überhaupt leisten könnt !!!!! Und Vorraussetzung dafür ist eine zuverlässige, zukunftssichere Energieversorgung. Ich kann nicht sämtliche Kraftwerke abschalten bevor ich keine sichere Alternative habe. Eine Alternative muss aber auch funktionieren wenn wie im November kaum Sonne scheint und Windräder wegen Flaute still stehen. Das sollten sich alle Grünen und ihre Wähler ganz dick hinter die Ohren schreiben. Ich bin gerade durch Baden Württemberg gefahren, wo sind denn die Kraftwerke die euch euren wirtschaftlichen Erfolg sichern ? Demos gegen Windräder, gegen Pumpspeicherkraftwerke, gegen Stromtrassen die den ach so grünen Strom von Norddeutschland nach Süden transportieren soll usw. Und alle mit ihren kleinen Generatoren seien daran erinnert dass es unmöglich sein wird ohne funktionierendes Stromnetz auch nur einen einzigen Liter Diesel oder Benzin zum nachfüllen zu bekommen.Wünsche einen ruhigen Winter. Camperoli
Pechvogel am 05 Nov 2022 21:28:59 Tinduck hat geschrieben:…Ich denke, der Elektriker wird dir einen Vogel zeigen, wenn du mit der Idee ankommst…
Zwei meiner Solar-Anlagen laufen so! Ok, ich hab‘ dann nur Strom wenn „die Sonne scheint“ aber was will man machen wenn der Markt für entsprechende Batterien im Moment so aussieht wie der Womomarkt? Aber davon mal ab: technisch kann jede Solar-Anlage mit einer Batterie aus- / nachgerüstet werden und somit auch zu einer Notstromversorgung beitragen. Grüße Dirk
Pechvogel am 05 Nov 2022 21:34:27 Camperoli hat geschrieben:… beinahe komplette Abschalten der Energieversorgung … Das sollten sich alle Grünen und ihre Wähler ganz dick hinter die Ohren schreiben...
Wenn das hier politisch wird dann, so befürchte ich, ist hier ganz schnell zu! ABER: finde den Fehler! :D :thema: :thema: :polit: :polit: Grüße Dirk
Elgeba am 06 Nov 2022 02:07:28 Er hat aber leider nur zu Recht,ohne Wenn und Aber!Wie heißt der schöne Spruch: Atomkraftgegner überwintern bei Dunkelheit und kaltem Hintern.(Ist nur zur Hälfte politisch,der Rest ist reine Dichtkunst ;D ) Gruß Bernd
goldfinger am 06 Nov 2022 09:42:14 Passend zum Thema ein Artikel auf NTV "Wie Sie sich auf mögliche Stromausfälle vorbereiten"--> LinkAndreas
Tinduck am 06 Nov 2022 09:49:15 Elgeba hat geschrieben:Er hat aber leider nur zu Recht,ohne Wenn und Aber!Wie heißt der schöne Spruch: Atomkraftgegner überwintern bei Dunkelheit und kaltem Hintern.(Ist nur zur Hälfte politisch,der Rest ist reine Dichtkunst ;D )
Gruß Bernd
Dazu frag mal die Leute in Fukushima und andernorts, wo die Sch…. schon mal in den Ventilator geflogen ist. Schon vergessen? Aber solange andere Leute das Restrisiko tragen und man selber nicht neben nem AKW wohnt, ist ja alles in bester Ordnung. bis denn, Uwe
Pechvogel am 06 Nov 2022 09:58:09 Tinduck hat geschrieben:Dazu frag mal die Leute in Fukushima und andernorts, wo die Sch…. schon mal in den Ventilator geflogen ist. Schon vergessen?
Und wer hatte daraufhin nochmal den Atomausstieg beschlossen? Grüße Dirk
wolfherm am 06 Nov 2022 10:24:04 :thema: :polit: :polit:
wolfherm am 06 Nov 2022 11:09:27 Da konnte mal wieder einer nicht richtig lesen. Bier und Chips gehören hier nicht zum Thema.
pwglobe am 06 Nov 2022 11:51:41 Hallo, der Aufwand eine bestehende PV Anlage zur Notstromversorgung aufzurüsten hält sich in Grenzen, man könnte sogar auf die Technik, z.B. von Victron, wie sie auch im Wohnmobil eingesetzt wird zurückgreifen. Mit Bleibatterien kann man auch nochmal Geld sparen, auch in USV Anlagen werden noch AGM eingesetzt und das Gewicht spielt im Haus keine Rolle. Man sollte allerdings nicht selbst basteln sondern die Installation von einem Fachmann durchführen lassen. Aber Vorsicht, bei der Planung meiner PV Anlage hatte ich mir auch Angebote von Solar „ Fachbetrieben“ erstellen lassen, hier wurden mir nur die üblichen Standardanlagen angeboten, meine Ideen konnte ich mit diesen Firmen. nicht umsetzen. Es gibt auch die Möglichkeit Wasserstoff als Energiespeicher zu nutzen. --> LinkIch möchte aber betonen, dass ich einen flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfall für absoluten Humbug halte und dies reine Panikmache ist.
Campertobi am 06 Nov 2022 12:02:18 goldfinger hat geschrieben:Passend zum Thema ein Artikel auf NTV "Wie Sie sich auf mögliche Stromausfälle vorbereiten"--> LinkAndreas
Also ich für mich werde wohl mal in ein paar zusätzliche Kerzen investieren. Nahrungsmittel wie im Link empfohlen 3–4 bzw. Max 10 Tage haben wir eh immer Im Haus dazu muss ich nicht extra die Vorräte aufstocken. Vielleicht denke ich noch über ein Radio/Weltempfänger nach.
amino am 06 Nov 2022 12:19:03 Eigentlich alles kein Hexenwerk ....
Solar Panele , Victron Solar Regler, Pylontech 48v Batterien Ein MultiPlus-II 5000 (Der aus 48v , 230v macht )
Damit kommt man dann schon richtig weit ...
In Spanien mache ich so seit Jahren ein Komplettes Haus
In Deutschland von März bis Oktober auch zu 100%
murksmax am 06 Nov 2022 13:55:05 murksmax hat geschrieben:…
Pechvogel hat geschrieben:Ich hoffe Du kommst nicht auf die Idee den Strom des Generators, so ohne weiteres, in Dein Hausnetz einzuspeisen?!! :eek:
Auf keinen Fall! Da ist vorher ja eine Frequenzsynchronisation sowie ein Angleich des Nulldurchgangs/Kurvenverlaufs erforderlich. Und zwei Frequenzmesser und eine Hell-Dunkel-Schaltung werde ich deshalb nicht extra einbauen ... Sollte es soweit kommen, wird eine Einspeisung mittels 2,5 qmm Verlängerungskabel direkt zum Verbraucher (Heizung bzw. Kühlung) realisiert. murksmax hat geschrieben:…
Pechvogel hat geschrieben:Im Falle eines Netzausfalls sollten die auch besser nix mehr einspeisen. Ist ja Sinn und Zweck der Verordnung!
Schon klar, sonst speisen die ein während ein Elektriker eine Reparatur an einer Versorgungsleitung durchführt und dafür die Zuleitung abgeschaltet hat. Da er aber nicht wissen kann, was hinter der Reparaturstelle alles sitzt und möglicherweise einspeisen will ... Geht gar nicht! Pechvogel hat geschrieben:Und das die Wechselrichter nicht in der Lage wären ein Inselsystem aufzubauen / zu versorgen halte ICH für ein Gerücht! Vielleicht hat sich da nur noch keiner Gedanken zu gemacht was / wie man da vorgehen könnte / sollte…
Das wurde ja nun zwischenzeitlich hinreichend erläutert bzw. dargestellt. Die Standard-Einspeisewechselrichter sind nicht darauf ausgelegt, eine Inselversorgung vorzunehmen. Dafür muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen um die Geräte anzuschaffen, die das auch können. Oder Du nimmst eben ein Victron Kombigerät und baust Dir damit eine Insellösung auf. Oder eine entsprechende USV, die Dir Deine lebensnotwendigen Verbraucher wie Heizung, Kühlung und TW-Pumpe versorgt. Da kannst Du dann ja auch mit Solar laden, kommt eben auf die Zielsetzung und den gewünschten Verbrauch an, den Du puffern willst/musst!
macagi am 06 Nov 2022 14:07:06 pwglobe hat geschrieben:Es gibt auch die Möglichkeit Wasserstoff als Energiespeicher zu nutzen. ... Ich möchte aber betonen, dass ich einen flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfall für absoluten Humbug halte und dies reine Panikmache ist.
Also wir hatten erst diese Woche einen kleinen Stromausfall, davor im Sommer einen. Ich denke dass sich die Vorfälle gefühlt häufen. Ich habe allerdings auch schon in den USA gelebt - dort gab es bei jedem größeren Gewitter einen Stromausfall. Ging auch..... Was das Wasserstoffhaus betrifft: teuer, sehr teuer. Und Brennstoffzellen sind anfällig, wie wohl jeder efoy Besitzer weiss.
mv4 am 06 Nov 2022 15:50:30 Also bei uns auf der Insel ist in manchen Gegenden oft tagelang kein Strom da...Ursache sind meist Brände...der Vulkan oder ein schwereres Erdbeben Wir leben alle noch...weil man sich anpasst...wichtig sind ausreichend Wasser...und Licht...Die Wasserversorgung ist bei Stromausfall auch meist mit betroffen...besonders bei längeren Stromausfall...die Pumpen können die Hochbehälter nicht mehr füllen. Wobei wir das Wasser aus der Leitung nur für die Tiere nutzen...und zum Waschen. Zum trinken wird Wasser aus Quellen genutzt. Wenn der Strom länger weg ist geht ein Diesel Generator in Betrieb...aber nur für wichtige Sachen... Kühlschränke... Gefriertruhen ..und das Automatische Einfahrtstor...zwei weitere große Diesel treiben bei Bedarf die Wasserpumpen an für Löschwasser und Bewässerung. Die Solaranlage füttert die Speicheraccus...wir haben allerdings keinen extra Wechselrichter der ohne Netz- Strom funktioniert...das könnte ich evt. noch machen um im ganzen Hof Strom zu haben...
Tinduck am 06 Nov 2022 16:26:48 pwglobe hat geschrieben:Ich möchte aber betonen, dass ich einen flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfall für absoluten Humbug halte und dies reine Panikmache ist.
Auf welcher Grundlage? Richtig ist, die Bundesregierung und die Netzbetreiber halten aufgrund der durchgeführten Stresstest-Simulationen die Wahrscheinlichkeit für so ein Ereignis für gering. Sämtliche bisherigen Stresstests gingen aber von normalen Gegebenheiten aus, in denen die Energie-Infrastruktur komplett zur Verfügung steht. Wenn das nächste Ziel nach Nordstream 2 ein paar zentrale Umspannwerke oder Höchstenergietrassen sind, könnte so ein Stresstest komplett anders ausgehen. Cyber-Angriffe auf die Netzsteuerung waren auch schon in Diskussion. Das ist weit von ‚Humbug‘ entfernt, wenn man an den Psychopathen im Osten denkt. Oder an die US-Fracking-Lobby. Oder an sonstwem, der einem besser als Hauptverdächtiger gefällt. Leider wird dieser Aspekt der Versorgungssicherheit von offiziellen Stellen (zumindest in der öffentlichen Diskussion) im Moment komplett ausgeblendet. Wahrscheinlich, weil die Ergebnisse keinem so richtig gefallen würden. bis denn, Uwe
Russel am 06 Nov 2022 16:47:53 Ganz ehrlich, meine Vorbereitung ist gleich null zum „normalen“ Alltag. Wenn was passiert, was ich auch nicht glaube, dann setz ich mich in mein Womo, wenn ich im Urlaub Autark bin, dann bin ich es daheim doch auch. In der Sonne parken und wenn die Batterien wirklich leer werden dann fahre ich halt eine Runde. Gas hab ich eh immer genug daheim, Lebensmittel haben wir immer mehr als für 2 Tage. Oder ich fahre Richtung Süden, Norden, Osten oder Westen.
Bei einem Flächendeckenden Blackout haben wir andere Probleme als Strom zuhause. Wobei ich diese politische Panikmache (durch absolute Unwissenheit) nicht mehr hören kann, siehe Gasspeicher voll aber doch nicht gut, Atomkraft ja nein, Corona, Diesel PKW, Feinstaub, Schweinegrippe, Rinderwahn und was sonnst noch für Schlagzeilen sorgt.
Meine PV reicht seit 4 Wochen nicht mehr um Autark (ohne PKW laden oder heizen) zu sein, der Sommerüberschuß ergibt aber ein theoretisches Plus was gerne positiv bilanziert wird. Wir haben hier seit Jahren Gegner wegen einem Schleusenumbau, dieser Strom ist mehr als grün und wird seit Jahren bekämpft. Duschen ohne nass zu werden klappt halt nicht.
abenn am 06 Nov 2022 21:41:54 amino hat geschrieben:Solar Panele , Victron Solar Regler, Pylontech 48v Batterien Ein MultiPlus-II 5000 (Der aus 48v , 230v macht )
Wie kannst Du mit EINEM einphasigen Multiplus ein 3-phasiges Haus einspeisen? VG Alf
rkopka am 06 Nov 2022 22:09:22 abenn hat geschrieben:Wie kannst Du mit EINEM einphasigen Multiplus ein 3-phasiges Haus einspeisen?
Wer sagt dir, daß das Haus 3-phasig ist ? Mit einem entsprechenden Umschalter kann man durchaus mit 1 Phase ein 3phasiges Haus betreiben, solange es keine echten Drehstromverbraucher gibt. Bei mit ist das einzige eine Pumpe. Da will ich mal probieren, ob die auch mit der Steinmetzschaltung anläuft. Die Phasen werden vom Netz getrennt und einfach parallel geschaltet. Natürlich muß man vorsichtig sein, was man einschaltet, damit die Quelle nicht überlastet wird. RK
amino am 06 Nov 2022 22:18:30 abenn hat geschrieben:Wie kannst Du mit EINEM einphasigen Multiplus ein 3-phasiges Haus einspeisen?
VG Alf
In dem man die Phasen brückt? Und dann Schaltest du halt nur 2 Herdplatten gleichzeitig an und gut ist. In Spanien habe ich kein Starkstrom Kannst aber auch 3 MultiPlus-II für 5k kaufen .....gehen tut alles ...ich schrieb halt nur wie einfach es ginge ...
Pechvogel am 06 Nov 2022 22:37:53 abenn hat geschrieben:Wie kannst Du mit EINEM einphasigen Multiplus ein 3-phasiges Haus einspeisen
Speist ein Balkonwechselrichter dreiphasig ein? Grüße Dirk
rkopka am 06 Nov 2022 23:04:22 Pechvogel hat geschrieben:Speist ein Balkonwechselrichter dreiphasig ein?
Nein. RK
Pechvogel am 06 Nov 2022 23:28:01 Pechvogel hat geschrieben:Speist ein Balkonwechselrichter dreiphasig ein?
rkopka hat geschrieben:Nein.
Kann man mit einem Balkonwechselrichter denn in eine 3-phasige Hausinstallation einspeisen? Grüße Dirk
rkopka am 06 Nov 2022 23:34:13 Pechvogel hat geschrieben:Kann man mit einem Balkonwechselrichter denn in eine 3-phasige Hausinstallation einspeisen?
Natürlich. Direkt kommt es nur den Verbrauchern dieser Phase zugute. Allerdings hat man den Ertrag wohl auch gesamt, da das über den Zähler irgendwie gemittelt wird. Müßte ich nachlesen. Kommt aber in vielen Artikeln über das Thema vor. RK
Pechvogel am 06 Nov 2022 23:57:53 rkopka hat geschrieben:…Allerdings hat man den Ertrag wohl auch gesamt, da das über den Zähler irgendwie gemittelt wird…
Stromzähler sind immer saldierend d.h. sie zählen immer alle drei Phasen zusammen. Wenn dabei eine Phase „rückwärts“ läuft dann bremst die die andere/n Phasen quasi aus. Aber damit wäre Alfs Frage ja vielleicht beantwortet: abenn hat geschrieben:Wie kannst Du mit EINEM einphasigen Multiplus ein 3-phasiges Haus einspeisen
Grüße Dirk
Tinduck am 08 Dez 2022 14:51:08 Update zur Strommangellage: Frankreich bereitet seine Bürger auf Brownouts (beabsichtigte Abschaltungen) vor, weil es im Winter eng wird --> Link. Die Höchstspannungsleitungen nach Frankreich sind jetzt schon am Limit, die Nachbarn haben Probleme, weil zu viele AKWs wegen Schäden abgeschaltet sind und Strom ziehen (Reaktorkühlung) anstatt Strom zu produzieren, und importieren deshalb jetzt schon viel Strom (früher war das eher umgekehrt, als die ganzen AKWs noch liefen...). Wenns noch kälter wird... die Franzosen heizen viel mit Strom. Hoffentlich machen die europäischen Netze die ganzen unterhaltsamen Teilabschaltungen (und -wiedereinschaltungen) klaglos mit. bis denn, Uwe
Pechvogel am 08 Dez 2022 15:03:56 Tinduck hat geschrieben:Frankreich... importieren deshalb jetzt schon viel Strom...
Die importieren aber schon seit dem späten Frühjahr viel Strom!! Als es draußen nämlich warm wurde und die Flüsse zusehends weniger Wasser führten, mussten die ihre AKW runterfahren weil zu wenig Kühlwasser zur Verfügung stand! Da haben WIR unsere Gaskraftwerke auf 100%-Leistung gebracht um, u.a. auch, Frankreich "unter die Arme greifen" zu können. Das europäische Netz, das nicht erst seit Februar diesen Jahres mit Hochdruck ausgebaut wird, läuft also schon seit einiger Zeit auf "volle Pulle". Grüße Dirk
Tinduck am 08 Dez 2022 15:20:44 Pechvogel hat geschrieben:Die importieren aber schon seit dem späten Frühjahr viel Strom!! Als es draußen nämlich warm wurde und die Flüsse zusehends weniger Wasser führten, mussten die ihre AKW runterfahren weil zu wenig Kühlwasser zur Verfügung stand!
Richtig - wobei man in F dann auch Naturschutzgesetze ignoriert und Reaktoren am Netz gelassen hat, obwohl die Flüsse schon viel zu warm wurden. Bouillabaisse nennt man das dann wohl... Wie gesagt, wenn der Strombedarf im Winter noch steigt, wirds kühl in vielen französischen Wohnzimmern. Zumindest zeitweise. Mehr Strom können sie einfach nicht mehr importieren. bis denn, Uwe
Dirkulation am 10 Dez 2022 20:33:11 Mein Plan war es schon immer, irgendwann mal das Haus Strom-autark zu machen. Vor einigen Jahren hat aber jeder gesagt, dass das nicht geht.
Die Photovoltaikanlage läuft ychon sehr lange.
Bei den steigenden Strompreisen habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, den Plan von irgendwann nach demnächst vor zu ziehen.
Mit dem Strompreisdeckel lohnt sich ein Verschieben finanziell wieder, glaube ich.
Zum Glück bekommen wir als Dienstwagen nun doch kein e-auto. Vielleicht wird deshalb nun spontan in mal in eine kleine Ein-Phasen-Lösung für ganz wenig Reserve im Fall eines Netzausfalls investiert.
Ich habe keine Lust in etwas zu investieren, was nur für einen Stromausfall gebraucht wird. Ich will eine Anlage, die mir beim Geld sparen hilft. Weil ich überhaupt keine Angst vor Stromausfälle habe, nehme ich aber eine Insellösung mit wen es ein funktionierendes Nebenprodukt meiner Lösung ist.
Mein Nachbar hat gerade eine eine Lösung von Huawei installiert. Angeblich ein Kombigerät, dass Solarregler, Wechselrichter, ... und sogar für 3 Phasen ist. Er kann nun sein e-Auto nun über 3 Phasen ycvnell laden.
Ob das Teil auch Netztrennung kann und darf, weiß ich nicht. Ist vielleicht interessant für den einen oder anderen.
Die Montage war so einfach, dass er es als Laie selbst gemacht hat.
Fun fact: Ich habe ihm geraten, zumindest das Auflegen auf die Hausverteilung an einen Elektriker zu vergeben.
Er hat aber keinen Termin beim Elektriker in den nächsten Monaten bekommen. Wir 2 Laien sind dann die Installation im 4-Augen-Prinzip Schritt für Schritt durchgegangen. Dabei haben wir festgestellt, dass die bestehende und zu ersetzende Lösung ohne Speicher vom Fachmann falsch angeschlossen wurde.
dieter2 am 10 Dez 2022 20:51:05 Meine Verwandten in Kanada leben etwas ländlich.
Die haben einen 10 KWh Dieselgenerator fest in einen kleinen Anbau installiert. Bei Stromausfall springt das Ding automatisch an, merkt man fast garnicht im Haus. Im Winter kann es da schon mal zu Stromausfällen kommen.
Währe auch hier möglich.
Kleinlaster am 10 Dez 2022 22:10:01 Ich empfehle Petroleum, sowohl Petromax für Starklicht als auch normale Petro-Lampen.
DonCarlos1962 am 10 Dez 2022 23:57:57 Kleinlaster hat geschrieben:Ich empfehle Petroleum, sowohl Petromax für Starklicht als auch normale Petro-Lampen.
Ich habe auch noch die HK 500 Starklichtlampe und ein paar Liter Petroleum in der Hinterhand. Aber so schön die Geschichte ist, so ist der Brennstoff recht teuer. Bei über 4 Euro der Liter ist es schon ein teures Vergnügen und auch nicht an der nächsten Straßenecke zu bekommen. Man kann die Leuchte auf Spiritus umrüsten. Brennspiritus kostete gestern hier im Laden 5L 18€, also etwas weniger als Lampen-Öl, ist wohl aber auch weniger Effizient. Dann gibt es ja noch die Benzinlampen z.B. von Coleman. Die laufen, wenn man den Beiträgen in den einschlägigen Foren trauen kann, auch mit dem Superbenzin von der nächsten Tanke recht gut. Da ich heute für 1.65,9€ getankt habe, ist das derzeit wohl noch eine der günstigsten Arten Licht zu erzeugen? LG Carsten
Russel am 11 Dez 2022 09:57:07 Dirkulation hat geschrieben:Mein Plan war es schon immer, irgendwann mal das Haus Strom-autark zu machen. Vor einigen Jahren hat aber jeder gesagt, dass das nicht geht.
Meine PV mit 10 kWp reicht momentan um zu 10% autark zu sein, da müsste ich ja das 10 fache aufs Dach legen…..
pwglobe am 11 Dez 2022 10:53:27 Dirkulation hat geschrieben:Mein Plan war es schon immer, irgendwann mal das Haus Strom-autark zu machen. Vor einigen Jahren hat aber jeder gesagt, dass das nicht geht. Bei den steigenden Strompreisen habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, den Plan von irgendwann nach demnächst vor zu ziehen. .
Hallo, wir sind mit unserer PV Anlage mit Speicher im Schnitt der letzten 3 Jahre zu über 80% autark. Das Ziel war in erster Linie nicht Geld zu sparen sondern eine möglichst große Unabhängigkeit von den Stromversorgern, da ich mich über die Preispolitik geärgert habe. Mein nächster Dienstwagen wird ein E- Auto sein, wahrscheinlich ein BMW i4 M50, den kann man leider noch nicht als zusätzlichen Stromspeicher nutzen. Beim Privatauto werden wir ein E-Auton wählen, dass man als Stromspeicher nutzen kann, mein Ziel ist es dies dann auch mit dem Wohnmobil zu nutzen. Anhänger mit PV und Auto lädt während der Fahrt. Auch bei den aktuellen Strompreisen dauert es noch sehr lange bis sich eine PV Anlage mit großem Stromspeicher amortisiert hat, aber man Schaft sich ein Stück Unabhängigkeit.
dieter2 am 11 Dez 2022 11:06:04 Bei längeren Stromausfall gehen wir ins Wohnmobil, steht auf unseren Hof. Wenn die Batterie leer wird las ich für ein paar Stunden den Motor laufen.
Gas haben wir 4 x 11 kg.
Navigatore am 11 Dez 2022 11:14:49 pwglobe hat geschrieben:Hallo, wir sind mit unserer PV Anlage mit Speicher im Schnittder letzten 3 Jahre zu über 80% autark. Das Ziel war in erster Linie nicht Geld zu sparen sondern eine möglichst große Unabhängigkeit ...
Auch bei den aktuellen Strompreisen dauert es noch sehr lange bis sich eine PV Anlage mit großem Stromspeicher amortisiert hat, aber man Schaft sich ein Stück Unabhängigkeit.
Genau, leider nur im Schnitt. Wie sieht es denn gerade aus? Wenig bis gar keine Sonne und kurze Tage. Da dürfte ziemlich Ebbe in deinen Batterien sein. Unsere kleine PV-Anlage produziert jedenfalls z.Zt. so gut wie nichts. Es reicht noch nicht einmal zum Föhnen. Wenn man das Haus nicht nur mit Holz heizt, muss man wohl zwangsläufig ordentlich Strom für die Wärmepumpe zukaufen. Und gerade jetzt brummt die wiederum ordentlich. Und mit der Amortisationkalkulation ist das auch so eine Sache. Wir haben Batterien bereits seit 6 Jahren im 24/7 Einsatz. Nach 5 Jahren waren erste Zellen zum Austausch fällig. Sicherlich ist die Batterietechnik zwischenzeitlich fortgeschritten und unser Lieferant versichert jetzt mindestens 8 Jahre. Aber was ist dann? Die Dinger haben einen ordentlichen 5-stelligen Betrag gekostet. Und wie lange es so ein WR macht, steht auch noch in den Sternen. Vollständige Autarkie im privaten Bereich dürfte bis auf weiteres wohl noch ein Traum bleiben und ein sehr teurer noch dazu.
Kleinlaster am 11 Dez 2022 12:03:44 DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich habe auch noch die HK 500 Starklichtlampe und ein paar Liter Petroleum in der Hinterhand. Aber so schön die Geschichte ist, so ist der Brennstoff recht teuer. Bei über 4 Euro der Liter ist es schon ein teures Vergnügen und auch nicht an der nächsten Straßenecke zu bekommen.
LG Carsten
Es geht mir nicht um "teuer" ehrlich gesagt, sondern die Zeit zu überbrücken bis die Stromwerke die Versorgung wieder hergestellt haben. Das kann evtl ein paar Tage dauern oder nur ein paar Stunden. In einer Krisensituation sollte man gar nicht so handeln "Das kostet aber Geld". Wer mag, kann sich auch zB eine Salatöl Lampe basteln. Ich meine das ernst. Manche haben ja größere Mengen Pflanzenöl auf Lager. Die Petroleum-Lampen haben noch einen weiteren Vorteil: Wer noch eine ÖL Heizung im Hause hat, kann das Heizöl theoretisch auch reintun. Es gibt Anleitungen im Internet, wie man Lampen mit Heizöl betreibt. Oder mit Diesel. Diesel gibts auch genug. Genauso wie Dein Beispiel mit Benzin. Auch das kann funktionieren. Das ist wie mit der One Fuel Only doktrin der Nato und des US Militär. Die betreiben mittlerweile fast alles mit Diesel/Kerosin. Kerosin übrigens kann eine Petro-Lampe übrigens auch verdauen, was aber für den Normalbürger eher weniger wichtig ist. Wenn der Stromausfall kommt, dann beleuchte ich mein Grundstück indem ich den Wagen starte. Und ja, das "kostet" dann auch Benzin oder Diesel, je nachdem welchen Wagen ich nehme. Aber besser Bewachung mit der Licht, als Einbrecher, die man im Dunkeln nicht sieht. Es geht mir ja nicht, dauerhafte eigene Versorgung zu haben und was die dann kostet. Selbst wenn der Liter sagen wir mal 50 Euro kosten würde, könnte man damit noch den großen Blackout überbrücken.
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