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hallo, kennt ihr das auch: nach dem Befüllen des Wassertanks mit z.B.40 ltr geht jede Menge Wasser im Leitungssystem+Boiler (Truma Combi4/6) verloren und die Füllstandsanzeige zeigt nach kurzer Zeit leer an. Das nervt gewaltig, besonders wenn man z.B. nur für einen Kurztrip und ohne Warmwasserbedarf nur wenig Wasser benötigt. Auch dann muss man den Tank im Prinzip jedes mal komplett füllen, um nicht bereits nach 2 Tagen ohne Wasser dazustehen. Gibt es da nicht bessere Lösungen? Vermutlich müsste die Pumpe am Wassertank sitzen und nicht so wie bei mir auf der anderen Wagenseite bei der Heizung. Dann könnte man doch vermutlich auch mit einem weiteren Ventil den Heizungsteil abkoppeln so das die Leitungen dahin eben nur im Bedarfsfall (Warmwaser) befüllt werden. Hat jemand ähnliche Probleme und vielleicht Lösungsansätze? Gruß Stefan Hallo, Also bei mir geht kein Tropfen verloren. Der Boiler wird bei mir nur gefüllt wenn ich einen Warmwasserhahn öffne, dann wird Wasser aus dem Tank in den Boiler gepumpt. Fülle ich nur den Tank und brauche NUR kaltes Wasser, geht kein Tropfen in den Boileer solange ich keinen Warmwasserhahn öffen. Und verloren geht garnichts es wird nur das komplette Wassersystem gefüllt. Ich verstehe das Problem nicht ganz… Wenn ich den Tank einmal mit Wasser fülle und entsprechend warmes und kaltes Wasser zapfe, dann ist das komplette System befüllt und es geht kein weiteres Wasser im Leitungssystem „verloren“. Dann den Tank wieder auffüllen und man hat die gesamte Tankkapazität nutzbar.
aber nur wenn der Warmwasserhahn geöffnet wird. und 20L. ist etwas unrealistisch, bei meinen womos waren bisher 14L das Maximum.
Deswegen befüllt man ja auch erst das gesamte System inklusive Boiler und macht dann erst den Tank (wieder) voll. Das mache ich sogar bei unserem Mobil mit 140l Frischwassertank so. Kann man auch prima machen, während der Tank vollplätschert :) der Hinweis mit dem Warmwasser könnte bei mir wichtig sein: bisher hat man da nie drauf geachtet in welcher Stellung sich der Mischhebel gerade befindet - Hauptssache es fließt. Wenn man hier nur auf kalt belässt sollte das dann zumindest das Befüllen des Boilers verhindern wenn ich das richtig verstanden habe. Laut Handbuch Truma beträgt der Wasserinhalt 10 ltr. In den Leitungen sind dann auch noch ein paar Liter. Ich denke dass bei mir durch die relativ weit vom Wassertank entfernte Positionierung der Wasserpumpe generell viel Wasser zum Betrieb benötigt wird. Ich kann nur nochmals betonen: Ich finde das generell für einen Kurztripp unpraktisch, wenn ich z.B. für ein Wochenende vielleicht effektiv 20 ltr benötige. Hier muss ich alleine für den Betrieb viel mehr Wasser einfüllen und am Ende meistens wieder ablassen. Aus diesem Grund lassen wir das mit dem Wassertank dann öfters und nutzen Wasser aus Flaschen oder kleinen Tanks. Finde das aber jedes mal sehr unpraktisch.
Die Position der Pumpe ist egal. Ob sie wenig ansaugen muss um viele Leitungen zu füllen oder viel, um wenig Leitungen zu füllen ist egal. Mache einfach das ganze System voll ( alle Leitungen und Boiler) mache den Tank voll und Du hast garantiert den gesamten Tankinhalt zur Verfügung. Blöde Frage: ist bei Dir eventuell das Frostschutzventil am Boiler offen und Du "verlierst" Wasser unter dem WoMo? Das musst Du nach jedem Frost (ca. < 5 Grad am Boiler) selbst schließen.... Und Du kannst Wasser im Tank auch viele Wochen haltbar machen. Ist zu empfehlen wegen "Schleimbildung". Da hilft auch ablassen nicht so viel. Wasser löst sich nicht in Nichts auf. Irgendwo muss ein Loch sein, durch das das Wasser verschwindet und eine Pfütze hinterlässt.
Selbst wenn man den Warmwasserhahn nicht öffnet wird der Boiler teilweise gefüllt. Gruß Scout
Er hat doch geschrieben das er meint das wasser geht in den Leitungen und dem leeren Boiler verloren. Solange ich bei mir keinen Warmwasserzapfstelle öffne fliesst bei mir kein wasser durch den Boiler, erst wenn ein Warmwasserhahn geöffnet wird. Doofe Zwischenfrage: Bei der Truma wird im Heizbetrieb ja automatisch auch das Wasser im Boiler heiß, auch wenn die WW-Bereitung selbst gar nicht aktiv ist. Ist das dann denn im Heizbetrieb "okay", wenn der Boiler leer bleibt? WW finde ich aber im Winter ohnehin praktisch: Kaffeewasser ist viel schneller gekocht, abspülen muss man auch immer mal was. Von daher habe ich bislang im Winter auch bei Kurztrips parallel zur Befüllung von außen den Boiler volllaufen lassen und dann ungefähr den Tank mind. halb gefüllt für Kurztrips...
Ja
Ich verstehe dein Anliegen (und irgendwo wieder nicht). Ist das so viel Aufwand 20 Liter mehr in den Tank laufen zu lassen? Das Wasser lässt man doch nur in der Frostperiode ganz ab. In der Zeit finde ich es viel nerviger all die Sachen aus dem Womo zu räumen die Frostempfindlich sind. Das kann über Bier, Saft, Sonnencreme manche Putzmittel, Konserven usw. alles mögliche sein. Wenn man dann für einen Kurztrip unterwegs ist nervt es wenn man feststellt was man alles wieder vergessen hat wieder einzuräumen. Den Rest des Jahres bleiben die Sachen im Womo. Dagegen sind doch 20 Liter mehr reinlaufen lassen Peanuts. Nach dem Kurztrip musst du auch das Wasser wieder ablassen. Da spielt es auch keine Rolle ob du ein paar Liter mehr ablässt. Hubert
Bei unserer Truma Combi steht in der Anleitung, dass ein Betrieb mit leerem Boiler kein Problem darstellt Mir ist das "entwässern" der Leitungen für einen Kurztrip im Winter auch viel zu aufwändig. Die Leitungen nach einem Wochenende wieder leer saugen oder ausblasen? Nee, das macht keinen Spaß. Bleibt die Lösung mit "Flaschen und Kanistern". Und hier kann man tatsächlich etwas optimieren. Der richtige Kleinkanister mit Wasserauslauf, welchen man direkt über der Spüle platzieren kann, ersetzt den Wasserhahn mit Pumpendruck. --> Link Mit der weiten Einfüllöffnung überall schnell befüllt, steht der bei uns auf der Ablage oberhalb des Spülbeckens, vor der Kaffeemaschine. (Im Bild gerade nicht, da waren wir wohl im Sommer unterwegs.) :lol: ![]() Wenn keine Ablage zur Verfügung steht, lässt sich das Teil auch mit einer Schnur, Kabelbinder oder Gurt aufhängen. So z.B. in der Dusche. OK, dann reicht die Innenhöhe der Dusche nur noch für ein Sitzbad... schade. Warmes Wasser macht man eben mit dem Wasserkocher oder Flötenkessel und mischt es bei. Hey, das ist Camping! ;D Neben dem Klo steht eine 8L Wasserflasche vom letzten Spanienbesuch, als wir Trinkwasser im Supermarkt kauften. Die sind leicht, trotzdem stabil und haben einen Hals der groß genug ist um auch in der Toi ausreichen "Druck" zu erzeugen. Zudem sind die Dinger quasi kostenfrei. Damit ist das Winterwochenendcamping, auch ohne die Leitungen zu befüllen, gut zu ertragen. Die Heizung nimmt, wie hier schon richtig geschrieben wurde, ohne Wasser auch keinen Schaden. Wenn ich jedes mal, wenn wir einen Kurztrip machen wollten, eine Stunde zum Beladen und Wasser auffüllen und nach der Rückkehr zwei Stunden zum entladen so wie entwässern der Leitungen und austrocknen des Tankes bräuchte, dann würde mir die Lust daran vergehen. Das kann man wirklich einfacher haben. Auch haben wir immer für ein Wochenende Klamotten im Wagen. Lebensmittel kommen in einer oder zwei Klappboxen an Bord, fertig ist. Diesel starten und los, dafür haben wir ja so eine rollende Kiste. Aber das sind nur meine "two Cents". LG Carsten Entwässern geht bei uns die Entlehrungsstange im Tank rausschrauben. Wasser läuft raus fertig. Noch nie irgendwelche Leitungen ausgeblasen oder getrocknet. Befüllen reinlaufen lassen dabei Warmwasserhahn öffnen Truma läuft voll. Entwässern dauert bei mir auch weniger als 5 min. Wasserpumpe aus Abladsshahn und Frostschutzventil auf Wasserhähne auf Mittelstellung öffnen Mit Luftballon auspusten Fertig Währenddessen mache ich sauber. Wenn's passt - danach noch ne kleine Rüttelfahrt und alle Tanks, Leitungen etc. sind ausreichend leer. Dafür würde ich niemals mit Kanistern hantieren oder auf Wasser verzichten...
Ich sag mal so: Entweder Dein Fahrzeug steht sehr geschützt, auch im Winter beheizt, oder Du hattest bisher sehr viel Glück! Mein Schwager sucht sich gerade an einem Frostschaden an der Wasseranlage zu Tode! ![]() Zwei Nächte mit starkem Frost haben gereicht und ein Rinnsal lief über den Fußboden. Seit dem sucht er sich den Wolf woher das Wasser kam. (Seine Heizung ist leider in diesen Nächten unbemerkt ausgefallen.) Wenn Du dann auch noch das Wasser in der Truma lässt, kann auch diese platzen. Zumindest wenn das Mobil innen richtig unter Null hat. Dazu kommt in meinen Augen noch die Verkeimung in den Leitungen, wenn Wasser so lange darin stehen bleibt. Muss jeder für sich entscheiden, aber ich entkeime die komplette Anlage nach der letzten Tour vor der Frostperiode, und sauge das Wasser aus den Leitungen. Wische den Tank aus, desinfiziere ihn und lege ihn trocken. Hast Du schon einmal in 10-15 Jahre alte Wasserschläuche, welche im Wohnmobil verbaut waren, gesehen? Viele sind innen schwarz und schleimig. Ich mag das nicht so gerne. Aber wir kommen hier zu sehr vom Thema ab, dazu gibt es andere Treats. Darum sage ich mir jetzt selber: :thema: LG Carsten
Das dachte ich auch immer, bis ich dann die Anlage im Anschluss auch noch einmal mit dem Industriestaubsauger ausgesaugt habe und noch ein guter Liter Wasser heraus kam. Dieses Wasser stand also immer noch in den Leitungen, der Luftballon hat einfach nicht genug Kraft um das Wasser wirklich aus den Leitungen zu drücken. Pressluft könnte das zwar, aber belastet die Kunststoffverbinder und die Schläuche. Saugen ist da besser. Auch das Pumpengehäuse der Druckpumpe bekommt man mit dem Luftballontrick nicht ausreichend leer. Wenn´s nicht wirklich kalt wird ist das selten ein Problem. Wird´s aber mal eine Nacht richtig knackig kalt, war es das. Aber wie schon geschrieben, soll jeder machen wie er es für richtig erachtet! LG Carsten
Das darf man einfach so nicht unkommentiert lassen, weil es Quatsch ist: Eine Druckpumpe drückt ja auch das Wasser in die Leitungen und zieht nicht..... Warum soll dann bei Druckluft irgendetwas mehr belastet werden wie wenn die Wasserpumpe das Wasser zum Wasserhahn drückt? Ich drücke schon seit 13 Jahren das Wasser mittels Druckluft aus den Leitungen. Der Kompressor wird dafür auf 2 bar gestellt. Wer natürlich meint, mit 8 bar zu drücken, ist selber schuld. Zur Frage des TE: Wenn Dir das ganze zuviel Arbeit ist, dann nimm einen 20l-Kanister mit und nutze den für's Wochenende. Ansonsten fülle das Wassersystem und genieße den Komfort. Ich habe das mit dem Wasserkanister nur 1x während Corona gemacht, als man nicht weg konnte. Für's Wohnmobildinner habe ich dann 20l im Kanister mitgenommen, um sich mal kurz die Hände waschen zu können. Das war aber das erste und letzte Mal. Ansonsten ist das Womo immer mit Wasser gefüllt, ausgeblasen wird das System nur, wenn das Womo bei Frost länger als 1 Woche unbenutzt stehen würde. Außerhalb der Frostzeit ist das Wassersystem immer voll. Die 20l, die beim Befüllen mehr ins System gehen, sind ja nicht verloren, sondern zusätzliches Wasservolumen. Man muss eben beim Befüllend ie Wasserhähne öffnen und die Luft rauslassen. Gruß Axel Hallo, da wir regelmäßig mit dem Wohnmobil unterwegs sind bleibt das Wasser immer drin. Auf einem Vortrag in Neukirchen bei Hünerkopf wurde dies auch als die beste Lösung gezeigt. Wasser bleibt länger frisch und hygienisch als von mir befürchtet und es ist auch einleuchtend, dass ein voller Tank besser ist als ein Tank oder Leitungen mit einem feuchten Film. 'Warmwasser nicht öffnen' hilft auch nur bei Tauchpumpen-Systemen. Mit Druckpumpe füllt sich der Boiler auf jeden Fall auch, bis dort die ca. 2 Bar Systemdruck erreicht sind. Verloren geht da gar nichts, das System hat halt ein gewisses nicht nutzbares 'Totvolumen', das auch kaum von den Leitungslängen abhängt, den Löwenanteil daran hat der Warmwasserboiler. Wie oben schon beschrieben, auffüllen, alles entlüften/befüllen, Tank nachfüllen bis zum gewünschten Stand. bis denn, Uwe Das Thema Wasser und der Aufwand, der damit im Mobil betrieben wird, erstaunt mich immer wieder. Leitungen ausblasen, Frostschutz in die Siphons, Wasserhähne in Isolierfolie ... ? Mit allerlei Mittelchen reinigen, spülen, desinfizieren .... ? Wir sind jetzt seit 1999 mit dem Womo unterwegs, aber über das Ablassen/Befüllen habe ich mir noch nie Gedanken sondern immer nur das gemacht, was in der Betriebsanleitung von unseren zwei Fahrzeugen stand: Wasserhähne öffnen, die vom Hersteller vorgesehenen Ventile öffnen, am Schluss noch die Pumpe nachlaufen lassen, bis sie nur noch Luft fördert und den Revisionsdeckel vom Wassertank geöffnet ... fertig. Wenn's wieder losgehen soll, Revisionsdeckel drauf, Ventile zu, Wasser in den Tank und Pumpe dabei laufen lassen, bis aus allen Wasserhähnen luftfrei Wasser kommt ... fertig. Was soll denn daran so kompliziert sein? Stattdessen in einem sündhaft teuren Mobil wieder wie zu Großvaters Zeiten mit Kanistern und Waschlappen hantieren? Echt? Bei uns ist noch nie irgendetwas aufgefroren, zugefroren, verschimmelt oder sonst wie vergammelt. Einzig eine dünne Kalkschicht hat sich nach insgesamt 22 Jahren im Tank unseres alten Mobils gebildet. Und leben tun wir auch noch. So ist das Peter, ich verstehe die Frage des TE daher nicht. Statt ein paar Liter mehr in den Tank einzufüllen, lieber einen Kanister mitzunehmen? Im Ernst? Wozu hat man ein Wohnmobil mit Wasser / Abwasser, WC, Wasserhähnen................, um sich dann wieder auf Campen mit Zelt Niveau zu begeben? Mein WoMo steht 60m vom Haus entfernt und ich schaffe mein Wasser dort mit 2 Kanistern auf einem Wagen hin. Da pumpe ich es dann mit einer Pumpe in den Tank. Für 100l dauert das keine halbe Stunde. Wasser in Kanister und Flaschen mitzunehmen, wäre für mich indiskutabel. Grüße
Wir lassen zum Winter auch nur das Wasser aus dem Tank und der Truma ab, öffnen die Wasserhähne auf Mittelstellung und lassen alles rauslaufen - fertig. Dann noch das Filtergehäuse der Druckpumpe gemäß Anleitung abschrauben und der Wagen ist winterfest. Sollte irgendwo in den Leitungen etwas Restwasser verbleiben, dann passiert auch bei Frost nichts. Die Leitungen sind flexibel, und starre Elemente wie Siphone und Verbinder sind nicht zu 100% gefüllt Hallo,
gestern noch gesucht:
Gruß Jürgen
Dann hast Du wahrscheinlich Glück gehabt oder die Temperaturen sind in den Standzeiten Eures Mobils nicht gar so tief gesunken. Anfangs habe ich es auch wie Du gemacht, bis mir nach einer Kälteperiode mit -15° das noch verbliebene Wasser in einem Leitungsknick zur Dusche den Anschluß dort gesprengt hat. Danach habe ich auch brav die Leitungen im Innenraum per Ballon ausgeblasen. Und dabei immer die Außendusche in der Garage vergessen. Die hat es dann im übernächsten Winter bei kurzzeitigen -18° erwischt. :roll:
.... du ein nicht allzu sehr ausgereiftes Wohnmobil ;D Spaß beiseite, wenn bei uns etwas bei Frost aufgefroren wäre obwohl ich mich streng an die BA gehalten habe, hätte ich mich mit dem Händler oder dem Hersteller darüber unterhalten. Schließlich habe ich dafür dort ein Heidengeld gelassen, dann darf ich auch erwarten, daß alles so funktioniert, wie der Hersteller es vorgesehen hat.... auch bei -18 Grad.
Dem Wasser ist es übrigens egal, wieviel Grad unter Null die Temperatur sinkt. Wenn es seinen Gefrierpunkt erreicht hat, dehnt es sich um knappe 9 Prozent aus ... nicht mehr und nicht weniger
Zu kurz gedacht. Was zählt, ist die Temperatur, die am wassergefüllten Teil des Systems ankommt. Wenn draussen nur kurzzeitig (wenige Tage) geringe Minusgrade sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Ecken gar keine negativen Temperaturen erreichen. Wenns aber richtig hart friert oder die geringen Minusgrade über längere Zeit anliegen, gefriert halt das Restwasser im System. Mit Folgen oder ohne, je nachdem, wo es war und wie es sich ausdehnen konnte. Seit unser Womo in der (ungeheizten) Halle steht, hat es keinen Frost mehr gesehen (es sei denn im Urlaub mit laufender Heizung :) ); mein BC schreibt die Temperatur mit, deshalb kann ich das immer nachvollziehen. Vorher stand es draussen unter einem Carport und da hat es uns einmal das Vorfiltergehäuse der Pumpe geknackt. bis denn, Uwe
Dem Wasser mag es ja egal sein wie kalt es ist. Eingelagert wird es zumeist in Kunststoffen,denen ist es nicht egal ob kalt oder warm denn bei Kälte verlieren sie oft massiv an Festigkeit.Je nach Material können -10 Grad Kälte schon problematisch werden. --> Link
Guter Einwand, Axel! Natürlich passiert bei zwei Bar nix an der Leitung. Aber nicht jeder geht dabei mit so viel Verstand heran wie Du. Ich habe da schon von abenteuerliche Aktionen ohne Rücksicht auf Verluste gehört. :lach: Mit dem Sauger kannst Du eben nichts falsch machen. Außerdem sind dann auch schnell die Syphons leer gesaugt und man braucht da nichts rein kippen.
Soll ja jeder machen wie er mag. Ich sehe es nicht als riesen Aufwand an, wenn ich die Leitungen ein oder zwei mal im Jahr desinfiziere. Ist ja schnell erledigt. Das mit den vom Hersteller vorgesehenen Ventilen ist für mich interessant. Unser Bürstner hatte in den Schlauchleitungen an den tiefsten Stellen auch solche Ablaufventile, welche man einfach aufschrauben konnte und die dann das Wasser durch den Wagenboden ist Freie ließen. Wasserhähne auf, um die Anlage zu belüften und schon lief das Wasser raus. Prima. Unser jetziges Mobil hat das leider nicht mehr. Hier laufen die Schläuche, wenn ich Glück habe, einfach irgendwo unter den Möbelaufbauten herum und bilden auch Wassersäcke. Die einzigen Ventile die ich öffnen kann sind die im Wassertank und das Frostventil der Truma. Das öffnen der Wasserhähne bringt da wenig. Und das es zu Frostschäden kommen kann, sehe ich am Beispiel des WoMo meines Schwagers (Concorde Charisma) aktuell aus erster Hand.
Komplett richtig, aber das Wohnmobil ist ja isoliert. Wenn einmal die Temperaturen draußen unter den Gefrierpunkt fallen, bedeutet dies ja nicht zwingend, dass auch die Leitungen/Armaturen im Wohnmobil so kalt werden und durchfrieren. Beim Schwager waren es ein paar Tage knapp unter Null- und dann zwei Nächte mit ca. -10° Grad, die dann zum Schaden geführt haben. LG Carsten Ich schaue mir die Wettervorhersage für die nächste Woche an und entscheide dann ob ich das Wasser raus lasse. Da ich erst vor ein paar Tagen zurück gekommen bin ist das Wasser noch drin. Die aktuelle Vorhersage sagt: ![]() Bei der Vorhersage lasse ich das Wasser drin. Aus meiner Erfahrung muss es mindestens 2 Tage knapp unter Null (auch Tagsüber) oder kurzzeitig -10 oder kälter werden bevor an den kritischen Stellen (z.B. Magnetventil der Toilette, dort habe ich die kältesten Temperatuen gemessen) etwas einfriert. Sollte es nur einen kurzzeitigen Temperatursturz geben schmeiss ich die Heizung für 2 Tage an. Nur wenn Dauerfrost vorhergesagt wird, entleere ich mein Wassersystem komplett. Die Chance steht gut, dass ich diesen Winter wieder drumherum komme. Hubert
Ei, ei, ei ... erst der Gefrierpunkt und jetzt das zu den physikalischen Eigenschaften von Wasser. Denk doch mal an deinen guten alten Physiklehrer, der sich damals bestimmt viel Mühe gegeben hat, euch das Prinzip der "kommunizierenden Röhren" zu erklären. Und die Wasserhähne öffnet man, damit von oben Luft nachströmen kann, sonst wird das in unserem Fall nämlich nix mit den kommunzierenden Röhren. Wenn Concorde auch an dieses Prinzip gedacht hat, haben sie das Frostschutzventil am tiefsten Punkt des Leitungssystems angebracht. Bei Eura und Dethleffs haben sie das jedenfalls drauf, das kann ich aus Erfahrung bestätigen. Andere Ventile gab´s bei uns noch nie. Ja ... natürlich auch die Ablassventile der Tanks, is' klar. So, jetzt bin ich aber raus hier. Sonst bekomme ich noch den zweifelhaften Titel "Oberlehrer" verliehen :lach:
So ganz einfach ists dann doch nicht. Wenn das Wasser durch einen Tiefpunkt muss (selbst wenn dieser noch über dem Ablassventil liegt), läuft das Wasser prima ab, bis die Luft unten im Bogen angekommen ist - dann kann die aufsteigende Luft das aufsteigende Wasser 'überholen' (ist eben leichter) und als Konsequenz bleibt unten im U halt das 'überholte' Wasser stehen. Ob das passiert und wie stark der Effekt ist, hängt vom Leitungsdurchmesser und von der Abflussgeschwindigkeit ab. Bei uns passierts auch, wenn ich das Wassersystem nach der üblichen Methode entleere und dann neu befülle, kommt aus dem Hahn in der Küche beim Entlüften erst Luft, dann ein paar Sekunden Wasser, dann wieder Luft und dann irgendwann das frische Wasser. Bisher aber kein Frostschaden, das Wasser steht wohl an einer unkritischen Stelle (z. B. nur im Schlauch). bis denn, Uwe
Das dürfte sich im Zeitablauf oder bei verschiedenen Modellen sicherlich unterscheiden. Unser Eura von 2014 hat das Frostschutzventil oberhalb des Tankniveaus, deshalb läuft hier auch nur der Boiler leer. Zudem haben wir für Warm- und Kaltwasserleitungen jeweils ein Ablassventil.
Mach Dir da mal keinen Kopf! Damit kann ich umgehen. Guten Argumenten kann ich immer folgen. Aber ich versuche der "Physik" etwas auf den Grund zu gehen. Ich mache also den Frostwächter auf. Gut, jetzt läuft Wasser, in erster Linie aus der TRUMA ins Freie, zumindest wenn ich die Wasserhähne auf Mittelstellung öffne und Luft nachströmen kann. Dann nehme ich noch die Stopfen aus dem Tank heraus und schwuppdiwupp ist der auch leer. Dacore! Bis dahin bin ich ganz bei Dir. Die o.a. Arbeiten mache ich am letzten Urlaubsort, vor der Heimfahrt und dem "Einwintern", damit durch die Bewegung der Fahrt möglichst viel Wasser raus läuft. Wenn jetzt also, nach Deiner Beschreibung, alles Wasser raus sein sollte, frage ich mich, wieso ich dann mit dem Industriesauger, am nächsten Tag, immer noch rund einen Liter Wasser aus den Leitungen bekomme? :gruebel: Auch das Pumpengehäuse der Druckpumpe bekomme ich so nicht leer. Wie machst Du das? Zum Glück hatte wir dieses Jahr, bis auf wenige Ausnahmen, sehr milde Temperaturen. Und wäre die Heizung beim Schwager nicht ausgerechnet dann ausgefallen, würde er nicht den vierten Tag in Folge nach der Arbeit fluchend auf allen Vieren durchs Wohnmobil kriechen um die Leckage zu finden. :lol: Kann also immer auch gut gehen, oder eben nicht. ;D LG Carsten
Kann es sein, dass Du Deinen Schwager nicht ganz so gerne leiden magst? Ich lese da ein ganz klein wenig Schadenfreude raus. :wink: na da hab ich ja ganz schön was ins Rollen gebracht. An dieser Stelle mal herzlichen Dank für alle Kommentare. Ich gebe zu, das mit den Wasser aus Flaschen und Kanistern ist mehr als nervig und unpraktisch. Zum Glück hat sich für uns das Thema demnächst dann bald erledigt wenn altersbedingt stressige Kurzreisen nicht mehr erforderlich sind. Da wird dann mehr in Wochen bzw. Monaten gerechnet und dann kann man das mit dem Wasser ja einfach so handhaben wie vom Hersteller vorgesehen bzw. wie von vielen von euch empfohlen. DonCarlos1962: viel Erfolg noch für deinen Schwager beim Suchen der Leckage! Tolles Forum! Grüße Stefan
Nein, keine Schadenfreude, auch wenn wir, was das Wohnmobil und die Reisegewohnheiten angeht, sehr weit auseinander liegen. :lol: Er braucht mindestens eine Tonne Zuladung, wir beschränken uns auf das Notwendige bei <3,5 Tonnen. Mein Schwager ist gleichzeitig mein bester Freund, aber wir sind halt sehr unterschiedlich :lach: und frotzeln uns, ohne dabei bös zu werden. Echte Freunde können das! :zustimm:
Herzlichen Dank Stefan! LG Casten P.S.: Die Lage beim Schwager: "Drucktest bis jetzt negativ. Auch der Boiler ist dicht. Weiß bis jetzt noch nicht wo die Heizungsflüssigkeit ausgelaufen ist. Scheiß Spiel." ![]() Er hat es wohl auf die Heizung eingegrenzt.
Hat er eine Alde-Heizung? Das ist dann aber kein normaler Frostschaden. Die Alde sollten eigentlich mit Frostschutzmittel befüllt sein.
Yepp, ist ne Alde. War auch Frostschutz drin. Fragt sich nur ob der ausgereicht hat. War wohl die Nacht vom 16.12.2022. Am Köln-Bonner Flughafen wurden -13° Grad gemessen. Er wohnt noch etwas Richtung Westerwald "und da weht der Wind so kalt". Erfahrungsgemäß sind es dort noch ein paar Grad kälter. Wir sind alle auf das Ergebnis gespannt. Wenn ich mehr weiß, werde ich es euch mitteilen. Es bleibt spannend. :lupe: LG Carsten |
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