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Wenn man an der 3,5 t Grenze kratzt, kann das Mehrgewicht für Automatik - beim Transit sind es 40kg oder 45kg - auch gegen eine Automatik sprechen. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen…. Als ich meinen ersten PKW mit Automatik (DSG) bestellt habe, hab ich mir schaltwippen am Lenkrad bestellt, damit ich immer noch schnell manuell schalten kann. Dann habe ich bemerkt, das ich die überhaupt nicht benutze, weil das System funktioniert. Ich hab mehr Zeit um mich auf den Verkehr zu konzentrieren, besonders in unbekannten Gegenden, es ist etwas das man einfach nicht mehr tun muss. Zudem wird das Getriebe und die Kupplung geschont, es geht viel weniger kaputt, weil man viel weniger Fehler machen kann (zumindest meiner Erfahrung aus den Zahlen der Gewährleistung). In bestimmten Situationen, wie z.b. bergab oder im Gelände kann man immer manuell schalten. Wobei eine Automatik auch im Gelände für bessere Wahl ist, es vereinfach wieder mal die Vorgänge. Aus meiner Erfahrung, egal ob das Fahrzeug 1 oder 40 Tonnen hat, nur noch mit Automatik….es ist immer viel Entspannter.
Moderne Automatikgetriebe sind nicht anfälliger als Handschalter. Im Gegenteil. Niemand kann die Hand auf dem Schaltknauf liegen lassen, niemand haut brutal Gänge rein, kein Motor dreht hoch weil ich den Gang verwechselt habe…..die Maschine schaltet viel ruhiger und präziser, als es jeder Mensch könnte, das schont das Material. Das Risiko durch die zusätzlichen Teile und Aktuatoren wiegt dementsprechend viel geringer. Ich habe Freunde und Kollegen die waren vom 1 DSG Getriebe bei VW nicht so erfreut, waren zum Glück Firmenwagen, ein Familienvater hätte sich das nicht leisten können. Wenn vorhanden Fahre ich auch Automatik aber einen Aufpreis bin ich nicht bereit dafür zu bezahlen,aber mich lenkt schalten auch nicht ab.
Ich weiß nicht wie es bei Anderen ist, aber bei mir läuft der Schaltvorgang so selbstverständlich im "Hintergrund" ab, dass ich mich in keiner Weise davon abgelenkt fühle. Auch nicht in mir unbekannten Gegenden. Aber vielleicht kommt das ja noch im "Alter". Allerdings frage ich mich dann, ob ich zu diesem Zeitpunkt noch für den Straßenverkehr tauglich bin. So etwas habe ich in den USA schon erlebt. Frei nach dem Motto: "Tragt mich zum Auto, ich fahre euch nach Hause!" :lol: LG Carsten
Offen gestanden kommt mir hier nur ein Gedanke: wer beim kuppeln / schalten eine Fehlerquote aufgrund des eigenen Handelns in Betracht zieht, der sollte auch ggf den Erwerb eines Autoradios dringlichst überdenken! Wer nicht schalten/kuppeln KANN, bzw sich darüber Gedanken machen muss und sich dadurch nicht ausreichend auf den Verkehr fokussieren kann….dem hilft IMHO auch keine Automatik, die offensichtlichen Unzulänglichkeiten zu überdecken / auszugleichen. Manchmal frage ich mich was so zeitgleich parallel mit mir an „Potential“ auf der Strasse ist…..
DANKE! Zu spät gesehen….
Tja, jetzt wir automatikfahrern fahruntauglichkeit unterstellt, schade das es hier im Forum so niveaulos wird. Du solltest dringend an deinem Respekt vor anderen Menschen arbeiten und Unterstellungen lassen.
ICH hatte Carsten jetzt nicht so verstanden das er Fahrern von Automatikfahrzeugen eine Fahruntauglichkeit unterstellt. Wohl aber denjenigen die sich ein solches Fahrzeug kaufen ( müssen ) weil sie sich sonst nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren können. Grüße Dirk
Mach dich mal mit Fehlerfortpflanzung und Ausfallwahrscheinlichkeiten vertraut. Je mehr Komponenten eine Baugruppe hat und je empfindlicher diese sind, desto höher ist die Ausfallrate. Wohlgemerkt durch Defekt, nicht durch Verschleiss, das ist eine andere Baustelle. Alleine die Tatsache, dass in modernen Automatikgetrieben immer Elektronik, Hydraulik und Software (!) verbaut ist, bedingt schon eine höhere Ausfallrate als bei jedem mechanischen Schaltgetriebe, das ohne diese Komponenten auskommt. Mehr Gänge heisst auch wieder mehr Lager etc., auch hier geht rein statistisch eher was kaputt als bei nem 6-Gang Handschalter. Such doch einfach mal hier im Forum, zu welcher Getriebeart es mehr Threads mit Problemen und Schäden gibt. Da gibt es einen klaren 'Gewinner', und das, obwohl handgeschaltete Womos deutlich überwiegen. Klar kann man ein Schaltgetriebe kaputtfahren. Das liegt dann aber am Fahrer und nicht am Getriebe. Ich hab noch keine Kupplung wechseln müssen und erst recht kein Getriebe, bei Laufleistungen >200.000 km auf den Fahrzeugen. Wenn man öfter mal hörbar schaltet oder die Kupplung zu riechen ist, ist eine Automatik auf jeden Fall die bessere Wahl. Was die Ablenkung beim Fahren angeht - ich ärgere mich mehr über fragwürdige Schaltvorgänge und -Zeitpunkte bei der Automatik als ich mein eigenes Schalten wahrnehme :) Wenns ohne Aufpreis wäre, könnte ich Argumente für die Automatik nachvollziehen. Aber für eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit, höheren Verbrauch* und den falschen Gang in manchen Situationen noch Geld bezahlen? Warum?? So oft steh ich dann auch nicht im Stau, wo die Automatik sicherlich die beste Lösung ist. bis denn, Uwe *einen Schalter kann man IMMER sparsamer fahren als eine Automatik. Muss man aber wollen und beherrschen.
Ja. Ich hatte 2 defekte Kupplungen (an PKW). Die eine war an einem Fahrzeug einer älteren Dame, die die Geschwindigkeit hauptsächlich mit der Kupplung gesteuert hat :-). Die andere nach einem verkehrsbedingten Anfahren am steilen Berg mit Wohnwagen dran.
Kann sein, daß das mit der Gewöhnung weniger wird, aber mir geht es auch so. Besonders beim Langsamwerden und Beschleunigen an Abzweigungen oder auch beim Anfahren.
Bei modernen Automatiken muß man aber wohl ziemlich vorsichtig fahren, damit man so gut ist. Ich erinnere mich an Beiträge, daß der höchste(?) Gang nicht mehr ging bei älteren Ducatos, hab aber schon lang nichts mehr davon gelesen. RK
Das war das leidige 5.-Gang-Problem beim Getriebe der 2,8er Maschine - war ein hausgemachtes Fiat-Problem, weil die zu geizig mit dem Getriebeöl waren. Wenn man das Getriebe bis max befüllt hat, hielt der 5. :-) bis denn, Uwe Wer heutzutage ein Schalter der Automatik bevorzugt war zu lange ohne Klima im Sommer unterwegs. Wenn ich beides nicht habe vermisse ich es natürlich auch nicht. Selbstverständlich ist die Automatik ein Riesen Komfortgewinn und auch wesentlich besser beim Wiederverkauf. Wenn man sich Gedanken macht das bei „mehr“ auch mehr kaputt geht sollte man besser eine Leerkabine mit Matratze fahren.
Ja genau, alle die nicht Deiner Meinung sind, haben sowieso einen Dachschaden. Es gibt durchaus valide Argumente für den Schalter. Eigentlich alles, ausser Bequemlichkeit. Und was ist 'besser beim Wiederverkauf'? Glaubst du im Ernst, du bekommst den Einstandspreis für die Automatik zurück? Halte ich für eine Phantasie. Ansonsten kaufts halt nicht der erste Interessent, sondern der dritte... wobei ich ein Womo für mich kaufe und nicht für den nächsten Besitzer. Ansonsten heisser Tip: Womo nicht benutzen, steigert den Wiederverkaufswert :lol: bis denn, Uwe
Wo bekommt man den Einstandspreis wieder, habe ich nie gesagt. (Außer evtl. bei einem Bimobil, Alkoven, Iveco ohne Klima und Schalter…..). Aber ein Womo mit Automatik ist sicher besser zu verkaufen, auch preislich, als eines mit Schalter. Klar gibt es auch einen Bruchteil die einen Schalter suchen, aber eben nur ein Bruchteil und sicher nicht die Mehrheit.
Hier liegt sicher eine Verwechslung vor. Ich kenne nur einen hier auf den dein Satz zu 101% zutrifft.. (-:
Danke Dirk, genau so war es gemeint und ich dachte es auch unmissverständlich geschrieben zu haben. Sollte das nicht so sein, bitte ich um Entschuldigung. LG Carsten Wie hoch ist denn derzeit der Anteil der Wohnmobile, welche mit Automatikgetriebe bestellt werden? LG Carsten
Schau mal in Mobile. Baujahr ab 2020, da sind ca. 22000 von 55000 mit Automatik. Also nur eine kleine Randgruppe…. :D
Mist, dann kriege ich den wohl -trotz des bestellten Schaltgetriebes- ohne Aufpreis mit ner Automatik…..die da DER Grund war, doch den 140er (weil mit Schalter) im Avanti zu bestellen….. :roll: Btw: im la strada Konfig gibts weiterhin fröhlich den Schalter zu bestellen…..sofern man den will….mit der (vor)gegebenen Motorisierung. Sofern deine pauschale Aussage belegt werden kann, stelle doch bitte den entsprechenden Link dazu hier ein!
Kommt wohl sehr auf den Typ an ... Ein Freund bestellt grade eine neue PhoeniX auf Iveco Daily : mit Automatik kriegt er das Fahrgestell (relativ) schnell auf dem geplanten Vorlauf. Will er einen Schalter dauert´s bis zu 18 Monaten. Vorher sind angeblich keine Bauplätze für Schalter frei ... . Ähnlich sieht´s wohl auch bei MAN und EC aus. Vl. geht´s ja bei KaWas flotter ... :nixweiss:
Danke für die Blumen….hab ich Sonnengeschädigter doch tatsächlich (bewusst) den Fehler gemacht mich für einen Schalter zu entscheiden….. Schön dass ich nun erleuchtet wurde durch den netten Hinweis….der vllt eine andere Intention hatte als es schriftlich umgesetzt werden konnte … :? ;) Weit ausgeholt, aber irgendwie ging dein Wurf nicht über den (eigenen) Tellerrand hinaus…
Na ja, dass bedeutet ja nur, das ein großer Anteil der Gebrauchten mit Automatik auf dem Markt geworfen werden. Wäre ich jetzt mal ganz böse, würde ich behaupten, die Besitzer sind die Automatik leid und wollen das Mobil quitt werden. :lol: Nee, jetzt aber mal im Ernst. Der Bedarf ist definitiv vorhanden und sicherlich auch oft berechtigt. Aber ist der Anteil der privat bestellten Wohnmobile wirklich auch bei 40%? Oder wird der Gebrauchtmarkt auch mit Leihmobilen mit Automatik überschwemmt? Oder wird dem Kunden hier mehr verkauft als er wirklich will, weil der ein Automatik-WoMo sofort bekommen kann und auf den billigen Schalter 18 Monate warten muss? :lol: LG Carsten
Ich meinte ja das die Automatik ein Komfortgewinn, es ging mir mehr um was „ich nicht habe brauche man auch nicht“ :Klima kaputt brauch ich nicht wenn die Schweißdrüsen funktionieren, Automatik hab ich nicht also Quatsch , Tür fällt raus = braucht man nicht….. Jeder soll fahren was er will, außer am Preis und Gewicht zu sparen sehe ich aber kein Vorteil des Schalter. Kaputt gehr alles irgendwann.
Wenn deiner Meinung nach jeder fahren soll was er will sind so Aussagen wie [b]Wer heutzutage ein Schalter der Automatik bevorzugt war zu lange ohne Klima im Sommer unterwegs. Wenn ich beides nicht habe vermisse ich es natürlich auch nicht. aber voll daneben. Vielleicht denkst du in Zukunft etwas nach bevor du schreibst. Es wäre für das Klima hier deutlich angenehmer und entspannter.
Tja Kenne beides, werde solange irgendwie möglich schaltgetriebe fahren. Macht mir einfach meh spass. Ich mache mir auch Gedanken, ob unser nächstes Wohnmobil ein Schalter sein soll oder lieber einer mit Automatik. Einerseits ist Automatik recht angenehm, ich habe in der Vergangenheit schon viele Autos gefahren, sowohl mit Schaltung als auch mit Automatik, aber meine eigenen Autos und Wohnmobile waren sämtlich mit Schaltung. Nun frage ich mich, ob eine Automatik wirklich eine so gute Idee fürs nächste Wohnmobil wäre, weil wir bei den allermeisten Touren einen Anhänger mit unseren beiden Motorrädern dabei haben. Bei dem aktuellen Wohnmobil (3,85 t, knapp 200.000 Km gelaufen, 2,5 TDi mit 109 PS, 29 Jahre alt) war das Fahren mit Anhänger immer problemlos, und in den letzten Jahren sind wir jedes Jahr 1-2 Mal über die Alpen nach Süden gefahren, dort auch manchmal noch in bergigen Gegenden. Ich frage mich, wie eine Automatik solche Bergstrecken mit nochmal 700 Kg-Anhänger meistert? Gerade die Bergabpassagen dürften doch eher problematisch sein, steht man dann nicht ständig auf der Bremse wenn der Anhänger schiebt? Beim Schalter schalte ich in niedrigere Gänge, der Motor bremst mit, und auch wenn er manchmal beängstigend hoch dreht und zusätzlich gebremst werden muss, so übernimmt doch einen Großteil der Bremswirkung der Motor...
Polemik. Ohne Tür gibts wohl nicht mal TÜV. Die wenigsten sagen (hier), eine Automatik ist Quatsch. Sie wollen oder brauchen sie nur nicht. Klima ist auch etwas anders. Ohne (Fahrzeug)Klima bringt man das Fahrzeug nicht kalt, wenn es mal wirklich heiß ist, ohne Automatik kann man aber gut fahren (wenn man sie nicht medizinisch braucht).
Für manche ist es eben NICHT (immer) angenehm mit einer Automatik zu fahren - ja das gibts. Preis und Gewicht sind aber auch gewichtige Gründe. Und eine Schaltung geht zumindest seltener kaputt. D.h. nicht, daß eine Automatik immer kaputtgeht, nur die Wahrscheinlichkeit für Probleme ist höher. Hat mal wer die Angebotspreise verglichen, ob da ein erkennbarer Unterschied zwischen Automatik und Schaltung liegt ? Oder bei den Zeiten bis zu einem Verkauf ? Ist aber wohl aus den Daten nicht so einfach herauszulesen und es gibt so viele weitere Parameter. Vielleicht hat ja jemand ein bestimmtes Modell gesucht und Vergleiche angestellt ? RK
Das ist wahr. Ist nur die Frage, ob ich _vielleicht_ nach 200.000 km mal ne neue Kupplung brauche (bisher nicht) oder ob ich eventuell nach den ersten paar tausend Kilometern mit Elektronikproblemen in der Werkstatt stehe (wie nicht wenige hier, wenn man den Threads glauben schenken darf). Zumindest suchen hier mehr Automatik- als Schaltgetriebefahrer Hilfe, weils mit dem Schalten nicht mehr so richtig funktioniert. Schön, wenn dann Sachmängelhaftung und/oder Garantie noch greifen - das Womo steht aber trotzdem in der Werkstatt statt irgendwo am Strand. Das ist halt der Unterschied zwischen normalem Verschleiss und Ausfällen durch erhöhte Komplexität. Kann man natürlich ausblenden oder argumentieren, dass es ja nur ganz wenige sind. Stimmt. Aber mehr als bei den Handschaltern... Wir haben auch selber ein Automatikfahrzeug (als PKW) und das ist schon bequem. Aber aus meiner Sicht weder unverzichtbar noch allein seligmachend - und als Neuwagen hätten wir das auch nicht so gekauft. bis denn, Uwe
Jede Automatik hat auch die Möglichkeit in den manuellen Modus zu schalten - kein Unterschied zum Schalter :!: Kleinen Gang wählen und den Motor (mit-)bremsen lassen :idea: Einige tun hier gerade so, als wäre ein Fahrzeug mit Automatik ständig in der Werkstatt….. Ich fahre schon ewig Automatikfahrzeuge (angefangen mit der Käfer Halbautomatik, über die damals üblichen Dreigangautomatiken bis zu den DSG-Getrieben und jetzt 9-Gang-ZF). Bei den Reisemobilen hatte ich die frühere ZF, die Sprintshift von Mercedes und jetzt die 9-Gang-ZF. In all den Jahre hatte ich einmal ein Getriebeproblem (bei der Sprintshift war die Hydraulik defekt). Also, Bange machen gilt nicht…da hätte ich eher Angst, das bei einem älteren Modell mal die Ersatzteilversorgung problematisch wird. Deine persönliche Erfahrung in Ehren (unser Automat war auch noch nicht kaputt), aber ich glaube nicht, dass die ganzen Leute hier im Forum sich ihre Probleme mit der Automatik ausdenken. Man muss ja nicht jede schlechte Erfahrung selber machen... bis denn, Uwe
Tu uns doch mal den Gefallen und zähle mal die unzähligen Problemfälle hier im Forum zusammen……gefühlt sind das nicht so viele…. Ich hatte in fast 30 Jahren auch noch nie Probleme mit einem Automat, genauso wenig wie mit einem Schalter. Wenn ich ein Womo kaufe schau ich doch nicht „oh, was könnte nach 100000km kaputt gehen“. Da ist ein Getriebe vermutlich mit das Robusteste, bzw. findet man immer irgend etwas. Und wenn, dann muss es halt repariert werden….
Aber (nicht nur gefühlt) mehr als Probleme mit Handschaltern im gleichen Zeitraum, und darum geht ja die Diskussion, oder? Kurz durchgezählt: 4 Threads zu Problemen mit der ZF-9-Gang, in denen sich aber durchgängig mehrere Eigentümer gemeldet haben. Im gleichen Zeitraum KEIN Thread zu Problemen mit Handschaltgetrieben. Man könnte jetzt mathematisch-statistisch argumentieren: nach den vorliegenden Daten ist ein Schaden am Automatikgetriebe unendlich viel wahrscheinlicher als am Handschalter - aber ich glaube, die Stichprobe ist zu klein :D bis denn, Uwe Ich hab jetzt mal ganz schmutzig Getriebe Ducato eingegeben. Da kommt das Ergebnis raus: --> Link Zugegeben sind da auch ein paar Comformaticgetriebe bei ……. Also auch nicht repräsentativ, aber beeindruckend.
Jeder qualifizierte Diplomingenieur sieht das auch so. Nicht die technisch kompliziertere Lösung für das gleiche zu lösende Problem ist die Beste, sondern die technisch einfachste Lösung. Je weniger Bauteile und je weniger Elektronik, desto weniger Ausfälle und desto weniger Reparaturen und Reparaturkosten. Ich hatte mal in meinem Berufsleben Anlagen projektiert, vor allen für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Bei den meisten Kunden entscheidet der kaufmännische Direktor bei großen Investitionen, bei cleveren Finalproduzenten der Produktionsleiter. Beim Produktionsleiter ist der Preis nicht das alles Entscheidende, sondern die Ausfallsicherheit, die Reparaturfreundlichkeit und die durchnittliche Ausfallzeit. Er kauft lieber eine Anlage, die ein paar Hunderttausend € teurer ist, dafür aber viel seltener ausfällt und möglichst schnell und mit vielen Standardbaugruppen durch eigene Leute repariert werden kann. Ein Ausfall kostet pro Tage mit Nachfolgekosten schnell Hunderttausend €, da vorgelagerte Bereiche und nachgelagerte Bereiche dann auch still stehen, denn Autos kann man nicht auf Halde produzieren. Ein anderes Beispiel: Eine Anlage in einer Gießerei für Kurbelwellengehäuse. Problem: Roboter zum An- und Abhängen der bis zu 500 kg schweren Teile an einen Power and Free-Förderer. Sehr staubige Antmosphäre. Der Kunde wollte eigentlich Roboter von ABB, weil dessen Personal diese programmieren kann. Da die Arbeitsabläufe bei allen Kurbelwellengehäusen gleich sind, haben wir 2 mechanische Roboter mit Kurvenscheiben selbst gebaut. --> großes Unverständnis beim Kunden, vorsintflutige Technik. Nach kurzer Zeit beim Kunden Begeisterung, da diese mechanischen Roboter im Gegensatz zu ABB-Robotern unter diesen staubigen Bedingungen praktisch unkaputtbar sind und falls doch mal kaputt, dann kann das eigene Instandhaltungspersonal alles reparieren und auch die meisten Ersatzteile selbst herstellen. Bei ABB dauerte es damals im Schnitt 6 Tage, bis ein Instandhaltungsmechaniker da war und oft dauerte es weiterte Tage, bis die Ersatzteile da waren. Die alte Anlage arbeite in 3 Schichten und konnte das Produktionsvolumen trotzdem nicht schaffen, weil die Ausfallzeiten an allen möglichen Stellen der Anlage so hoch waren. Unsere neue Anlage mit formal gleicher Leistung braucht für das gesamte Produktionsvolumen nur weniger als eine Schicht. Beispiel aus persönlichem Umfeld: Beim Bau unseres EFH (selbst projektiert, Passivhaus) hatte ich zwar aus eigener technischer Erfahrung bewusst auf unnötige sogenannte Smarttechnik verzichtet. Wie im Automobilbau bedeutet smart oder intelligent genau das Gegenteil. Nur bei den Rolladensteuerungen hatte ich welche vom teuren Marktführer verbaut (insgesamt 19 Stück), welche programmierbar waren und genau diesen an sich sinnlosen Gebrauchswert habe ich bereut, denn nach der Garantiezeit gingen pro Jahr ca. 6 Stück kaputt. Jedes Mal kostete es bis zu 6 Monaten und 200 € Reparaturkosten pro Rollladensteuerung, d.h. es gab keine Zeit, wo alle funktionieren. Da habe ich mir mal die elektronische Steuerung angesehen und die Ursache gefunden und ein anderes Bauteil eingebaut und seitdem ging keine der umgebauten Rollladensteuerungen mehr kaputt. Zum konkreten Problem: Ich kenne bei Wohnmobilen sowohl manuelle Schaltgetriebe als auch Automatikgetriebe (aktueller Sprinter). Automatikgetriebe an sich kenne ich auch aus manchen Dienstwagen. Zweifellos sind Automatikgetriebe bequemer und im Vergleich zur Vergangenheit auch besser und weniger spritfressend geworden. Auch unser neues Womo auf Sprinterbasis mit Automatikgetriebe fährt an sich nicht schlecht. Für Behinderte ermöglicht ein Automatkgetriebe die aktive Teilnahme am Straßenverkehr. Aber es gibt bei Automatikgetrieben einige Nachteile, mit denen man den kleinen Vorteil der Bequemlichkeit bezahlen muss: 1. höherer Preis (>3000 € Aufkosten) 2. höheres Gewicht, insbesondere bei 3,5 t von Bedeutung 3. Man gibt immer mehr Kontrolle an die Technik ab. Für technisch weniger Bedarfte ist das eher ein Vorteil, für Tecknikaffine wie Ingenieure und Mechaniker ist das aber ein Nachteil. 4. höhere Wartungskosten 5. höhere Ausfallwahrscheinlichkeit 6. viel höhere Reparaturkosten 7. etwas höherer Spritverbrauch, aber war in Vergangenheit größer 8. Womos mit Automatikgetriebe dürfen nicht abgeschleppt werden. Fazit: Eine kleine Bequemlichkeit kostet viele Nachteile und höhere Kosten Mit meinen Erfahrungen mit unserem Sprinter sehe ich einen Vorteil des Automatikgetriebes bei Serpentinen, wo man gleichzeitig schnell schalten und lenken muss. Es ist allerdings nicht so, dass ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe drehzahlärmer und damit leiser fährt. Das ist auch einer der Gründe, warum der Spritverbrauch mit Automatikgetriebe etwas höher ist. Es gibt aber auch Situationen, wo ich über das Automatikgetriebe geflucht habe und das Schaltgetriebe zurück gewünscht habe. Unter Abwägung der Vor- und Nachteile eines Automatikgetriebes würde ich beim nächsten Womo wieder ein Schaltgetriebe zulegen.
Kontrolle über was? Und wenn es dir beim Fahren langweilig ist, kannst du doch auch ein Automatikgetriebe nur manuell schalten
Das hat aber nix speziell mit WoMo zu tun. Nicht destotrotz darf man die sehr wohl abschleppen, allerdings nur mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit und auch nur ca 50 km weit.
Selbstverständlich fährt ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe drehzahlärmer. Zumindest die neueren. Mein Automatikgetriebe hat 8 Gänge, das wahlweise Schaltgetriebe aber nur 6.
Was soll denn das für eine Situation gewesen sein?
Was hat denn die Anzahl der Gänge mit der Übersetzung im größten Gang zu tun….? Riiieechtich… gerade mal gar nix…. Und die Drehzahl im Zwischenbereich legt der Schaltende selbst fest…. Schöner Kindergarten hier…. Gruß Dieter
Je mehr Gänge vorhanden sind, desto öfter befindet sich das Fahrzeug im optimalen Drehzahlbereich. (Zumindest in der Beschleunigungsphase) Diese geringe Spreizung mit vielen Gängen macht aber nur Sinn, wenn es sich um ein Getriebe handelt, dass schon "vorschaltet" und verzugslos die Gänge wechselt. Dann kann ein solches Automatikgetriebe wirklich spritsparender sein als ein Schalter. Dagegen spricht aber der "Schlupf" der Kupplung der Automatik. Darum wird hier auch eine starre Verbindung geschaffen, sobald das möglich ist. Auch als jemand der zum Schalter steht, das kann das Automatikgetriebe mit 9 Gängen sicher besser. Allerdings bin ich mit meinem 6-Gang und meinem eingebauten "Popometer" kaum schlechter! :lol: LG Carsten
Zumindest die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Getriebearten gleich und auch die Achsübersetzung.
Das kann man bei Automatikgetrieben auch manuell wählen und da das Automatikgetriebe mehr Gänge hat, sogar noch besser..
Wozu du mit deinen fachlich falschen Behauptungen gut dazu passt. :roll: Ja, der Komfort, ich nehme auch in Kauf das der Kühlschrank kaputt gehen kann, dafür habe ich aber kalte Getränke. Die Angst des defektes steckt zum Glück nicht in mir, bzw. habe ich mir darüber echt noch keine Gedanken gemacht. Wenns kaputt ist wird es halt repariert. Bin gerade bei meinen Händler, die Fahrzeuge in der Ausstellung habe zu 90%Automatik. Allerdings habe ich nicht in alle geschaut und auch die Kastenwagen mit Nichtbeachtung bestraft.:-)
MAN baut ab 2025 überhaupt keine Handschalter mehr. Es wird hier auf häufig ein automatisiertes Schaltgetriebe und ein Automatik Getriebe vermischt. Bei einem automatisierten Schaltgetriebe spürt man jeden Gangwechsel und eine kraftunterbrechung. Bei einer Automatik spürt man nichts, es ist (fast) völlig egal wann der Gang gewechselt wird. Fiat hatte erst seit 2020 (oder 2019) ein Automatik Getriebe, vorher war es ein automatisiertes Schaltgetriebe. Beide Systeme kann man nicht miteinander vergleichen, wenn es um den Komfort geht. Ein Automatik Getriebe Verbrauch heutzutage immer weniger Diesel. Sieht man in der Herstellerunterlagen. Ein automatisiertes Schaltgetriebe will man nicht wirklich fahren, es ist halt sehr gewöhnungsbedürftig. |
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