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Wechselrichter ja nein vielleicht??? 1, 2, 3, 4, 5, 6


andwein am 22 Jan 2024 16:35:56

fschuen hat geschrieben:...... ich bin auch nicht mal mit dem ursprünglichen Punkt durchgedrungen: dass die Sicherheit / Absicherung der Energiequellen nichts mit dem Fehlen oder Vorhandensein einer NVS zu tun hat, weil diese Netze nicht verbindet, sondern sauber trennt. Gruss Manfred

Da hast du vollkommen recht!!
Gruß Andreas

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DonCarlos1962 am 22 Jan 2024 16:40:17

fschuen hat geschrieben: es macht ja bei der Entscheidung für oder gegen einen WR schon einen wesentlichen Unterschied, ob man das Ding anschliessen und benutzen kann, oder ob man angeblich alle möglichen Klimmzüge machen muss, weil es sonst so furchtbar gefährlich sei.


Wo liegt denn die Gefahr, wenn ich einen geprüften Wechselrichter an der eigenen Steckdose nutze, um den Fön/Kaffeekocher oder Ähnliches im Wohnmobil zu betreiben?
Ich meine genau so wie es gedacht und in der Bedienungsanleitung vorgesehen ist?

Ich habe noch nie von Unfällen in Wohnmobilen mit Wechselrichtern gelesen. Ist euch da mehr bekannt?

LG Carsten

Tinduck am 22 Jan 2024 21:08:14

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Ich habe noch nie von Unfällen in Wohnmobilen mit Wechselrichtern gelesen. Ist euch da mehr bekannt?

LG Carsten


Na ja, hier werden immer Doppel-Isolationsfehler diskutiert (also sehr unwahrscheinlich).

Und die meisten Leute überleben einen kurzen Wischer durch 230 V ohne grössere Schäden - sonst würde es keine Elektriker mehr geben.

Private Unfälle unterliegen keiner Meldepflicht, während die BG Elektro dafür sorgt, dass jeder betriebliche (Beinahe)Unfall gemeldet werden muss, auch wenn sich niemand verletzt hat. Deshalb scheint es so, dass es betrieblich tausende von Unfällen gibt und privat - keine.

bis denn,

Uwe

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andwein am 23 Jan 2024 11:08:14

DonCarlos1962 hat geschrieben:.......Wo liegt denn die Gefahr, wenn ich einen geprüften Wechselrichter an der eigenen Steckdose nutze, um den Fön/Kaffeekocher oder Ähnliches im Wohnmobil zu betreiben? LG Carsten

In dieser Konfiguration liegt keine Gefahr, das Gerät hat eine galvanische Trennung und ein Steckdose mit einem Verbraucher ist OK und auch ohne FI sicher zu betreiben.
Gruß Andreas

Trailwild am 02 Mär 2024 16:21:59

Und um zur ursprünglichen Frage zurück zu kommen: Im neuen WoMo werkelt künftig ein 1800 Watt Dometic Wechselrichter. Haupteinsatz wird eine Nesspresso, Fön, Staubsauger und Laptop laden sein. Die 200 AH Lifepo haben wir ja, der neue hat aber nur 100WP Solar drauf (Serienmäßig bei Pilote Evidence). Da schauen wir jetzt mal wie sich unser Verbrauch darstellt und dann werden wir da aufrüsten wenn nötig, wo von wir ausgehen.

BURAN am 02 Mär 2024 16:31:08

Ich nutze ja die eccoflow delta mini und bin damit sehr zufrieden
Aaber das neue Womo hat 300 ah lithium und 1800 w wechselrichter
Vermutlich ist es damit ausreichen autark sodass die eccoflow wohl daheim bleibt

Trailwild am 02 Mär 2024 20:47:13

Diesen „delta eco schlag michtot“ Dingern kann ich nix abgewinnen *sorry*. Im Wohnmobil hab ich gerne richtige Lösungen.

Wäre ich noch mit Campingbox und Caddy unterwegs wäre so ein Ding durchaus denkbar, teuer, aber so ne all in one Lösung sympathisch.

Aber das ist meine Sicht, und ich erhebe nicht den Anspruch der Allgemeingültigkeit.

landmesser am 02 Mär 2024 22:26:22

basste315 hat geschrieben:Das hat doch mit der Eingangs-Frage "Wechselrichter ja nein vielleicht ?" gar nichts zu tun!
Leider wird so jeder WR-Tröd geschrottet.


Moin,

darum nochmal eine provokante Antwort auf die Eingangsfrage - Wechselrichter nein!

Ich nehme als Beispiel den Laptop: Natürlich habe ich schon ein Netzteil dafür. Liegt fest im Staub hinter meinem Schreibtisch. Soll ich jetzt jedesmal hinter den Schreibtisch kriechen, wenn ich mit dem WoMo losfahre? Da kaufe ich lieber gleich ein 12V-Netzteil.

Zahnbürste: USB Laderät von Ebay 4,95
Kaffee Bialetti, schmeckt besser
EBike Powerbutler (habe ich keine Erfahrung, trete noch selbst)
Hsndy, Tablett ... USB Steckdose, zur Not Adapter in Zigarrettenanzünder
Föhn: Das scheint ein Problem. Aber im Ernst: Welche Frau, der es wichtig ist, autark zu stehen, braucht täglich einen Fön? Das wäre ein Widerspruch in sich.
Schnarchmaske: Zigarettenanzünder

Heizung, Kühlschrank, Kochen: Gas - ist sowieso installiert

Und die Kosten? Na klar ist ein Wechselrichter günstig zu haben, die Kleinteile kosten fast nix. Also alles günstig? Nein, für mich wirds jetzt erst teuer: ich brauch einen Fachmann zum einbauen. Der kost mich jede Stunde richtich Geld. Und wenns nicht auf Anhieb klappt, dann hauahauahaua, dann wirds doppelt oder dreimal so teuer.

Also: Wer die Materie beherrscht und Lust zum Basteln hat, für den ist ein Wechselrichter genau das richtige. Für Theoretiker wie mich, der als ganzes Werkzeug fürs WoMo einen Leatherman, einen Durchgangsprüfer, Panzerband und Kabelbinder hat, ist ein Wechselrichter nichts außer teuer und überflüssig. Ich bin Rentner und fahr lieber in der Gegend rum.

Nichts gegen Technik. Ich hab 100 Watt Solar aufm Dach und 2 × 100 Ah LithiumIonen Akkus unterm Beifahrersitz. Ohne Booster. Das funktioniert bei mir prima, Strommangel kenne ich nicht. Landstrom nehme ich nur, wenn im Stellplatzpreis enthalten. Gas tanke ich an jeder LPG Tankstelle.

Also für mich eindeutig: Wechselrichter überflüssig.

Viele Grüße, derzeit aus Catagena, Spanien
landmesser

ps: Habe natürlich aufgrund des Bedarfes eine Zigarettenanzünder- und eine USB-Dose installieren lassen. Material 25 €, Arbeitskosten 80 €.

rkopka am 02 Mär 2024 23:15:42

landmesser hat geschrieben:Ich nehme als Beispiel den Laptop: Natürlich habe ich schon ein Netzteil dafür. Liegt fest im Staub hinter meinem Schreibtisch. Soll ich jetzt jedesmal hinter den Schreibtisch kriechen, wenn ich mit dem WoMo losfahre? Da kaufe ich lieber gleich ein 12V-Netzteil.

Wenn man eines bekommt. Inzwischen ist es besser, da die meisten neuen Laptops mit USB-C gehen. Früher hatte jeder einen etwas anderen Stecker. D.h. jedesmal ein neues, nicht unbedingt billiges 12V NT. Meiner braucht anscheinend soviel Strom (laut Netzteil 130W), daß es kein 12V Netzteil gibt, weder original noch Nachbau. Selbst mein Eigenbau DCDC wird nicht akzeptiert.

EBike Powerbutler (habe ich keine Erfahrung, trete noch selbst)

Ich habe inzwischen ein E-bike und mit WR brauche ich nichts zusätzlich. Und wenn jemand zu Besuch ist mit einem anderen Akku und NT, kann er auch laden.

Und die Kosten? Na klar ist ein Wechselrichter günstig zu haben, die Kleinteile kosten fast nix. Also alles günstig? Nein, für mich wirds jetzt erst teuer: ich brauch einen Fachmann zum einbauen.

Da bin ich im Vorteil. Ich brauche nur etwas Material.

Der Vorteil ist, daß man bei neuen Geräten nicht erst ein 12V NT suchen (und kaufen) muß. Ich hatte schon Tablets, für die es nur 230V Netzteile gab. Bei meinen Kameras sind die Original Ladegeräte immer nur für 230V. Wenn die Kamera noch recht neu ist, gibts noch keine Nachbauvarianten mit 12V.

RK

Trailwild am 02 Mär 2024 23:24:06

Wir hatten jetzt 3,5 Jahre alles auf 12 Volt, für meinen Laptop gibts kein 12 Volt Ladeteil. Da brauchte es ne extra Powerbank die wiederum über 12 Volt geladen wurde (=umständlich).

Wir sind das 12 Volt gewurschtel leid. Kann ja jeder machen wie er will….

landmesser am 03 Mär 2024 00:40:16

rkopka hat geschrieben:Da bin ich im Vorteil. Ich brauche nur etwas Material.
RK


Das bestätigt ja meine Aussage. Aber wenn du Arbeitszeit bezahlen musst und selbst keine Ahnung hast: Finger weg vom Wechselrichter.

Wenn du das selbst machen kannst und weisst, was du tust, dann ist das mit einem Wechselrichter ok. Wenn einer fragt ja/nein/vielleicht dann rate ich ihm ab. Warum? Zwei Beispiele:

- Ältere, alleinreisende Wohnmobilistin: Meine Solaranlage ist kaputt, die lädt meine Batterie nicht mehr. Meine Analyse war, sie hat sich einen 220 V Elektrogrill gekauft und über Wechselrichter betrieben, Akku mehrfach komplett entleert und kaputt. Gegen das Argument, dass der doch erst ein Jahr alt war, half nichts.

- Vorgestern, als ich mich auf dem Campingplatz nicht anschloß, weil 6A Sicherung 5,50 € kosten sollte. Gespräch mit dem Nachbarn. Warum schließt du dich denn nicht an? Brauch ich nicht, solar und große Akkus.
ER: Habe ich auch gehabt. Nur Probleme.
Meine Frage: Hast du einen Wechselrichter?
Er: Ja. Nur Probleme. Seit ich aber für den Fön meiner Frau einen Eco Flow (oder so) habe und den an Landstrom auflade, sind die Probleme weg.
Ich: Prima (Was soll ich denn sonst sagen?)

Aus diesen Gründen ist meine Antwort, wenn jemand fragt, Wechselrichter ja/nein/vielleicht?
Nein, kein Wechselrichter!!

Wer Ahnung hat, soll sich gerne einen einbauen. Wer so fragt, hat keine Ahnung und sollte besser die Finger davon lassen. Der wird dauerhaft Probleme haben.

Nicht alle Probleme sind technischer Natur.
Viele freundliche Grüße
landmesser

BikeAir am 03 Mär 2024 03:06:43

landmesser hat geschrieben:Meine Frage: Hast du einen Wechselrichter?
Er: Ja. Nur Probleme. ..................

Was für ein Käse, Du hast doch nie einen WR besessen, also hast Du auch kein Erfahrung damit. Überlasse das doch denen die einen haben, so wie ich, der ihn seit über 5 Jahren stressfrei nutzt und seit fast 14 Monaten täglich über mehrere Stunden nutz! Nur weil Du meinst, keinen zu brauchen, weil Du keinen hast, die Vorteile nihct zu erkennen magst, heißt das doch noch lange nicht, das er für andere auch keinen Sinn macht.

Also, laß gut sein.

Grüße

Trailwild am 03 Mär 2024 07:16:10

Weil eine ältere Dame die Batterien mit einem Elektrogrill über den WR leer zieht und killt sollen sich andere keinen zulegen? ;)

Ich kenne nun mittlerweile einige die einen verbaut haben, die wenigsten werkeln nur noch mit 12 Volt. Probleme hat keiner damit. Das Ding ist verbaut und tut…. ich finde diese Allgemeingültigkeit, die du deiner Aussage verleihen willst ein wenig befremdlich.

Wir haben 3,5 Jahre keinen gebrauchte… und ja wir wären auch noch weiter ohne ausgekommen, ohne zu sterben. Es ist ein klein wenig Dekadenz und für 1-2 Dinge auf die ich künftig nicht mehr verzichten möchte ist er mir tatsächlich wichtig!

fschuen am 03 Mär 2024 08:57:27

Da gibts ne einfache Regel: wenn WR, dann nur mit Lithiumbatterie. Hohe Ströme killen Blei-Deep-Cycle-Batterien, das ist schon lange bekannt.

Ob oder ob nicht? Sollte man am Wunsch/Bedarf festmachen. Wie eigentlich beim Womo an sich auch.

Gruss Manfred

rkopka am 03 Mär 2024 11:38:52

fschuen hat geschrieben:Da gibts ne einfache Regel: wenn WR, dann nur mit Lithiumbatterie. Hohe Ströme killen Blei-Deep-Cycle-Batterien, das ist schon lange bekannt.

Ob oder ob nicht? Sollte man am Wunsch/Bedarf festmachen.

WR bedeutet nicht unbedingt hohe Ströme. Bei mir sind es meistens Kleinverbraucher, das geht auch mit einer (miesen) Bleibatterie problemlos. Deshalb habe ich auch nur einen 600W WR. Starke Verbraucher bisher nur für Tests der Batterie. Da hilft ein Heizstrahler. Bei 12V habe ich kaum was, das soviel Strom zieht.

RK

Luppo am 03 Mär 2024 11:52:18

Wieso wird so aggressiv geschrieben?
Die Frage selbst ist obsolet, genauso obsolet wie, trinke ich zum Essen ein Weißbier oder ein Glas Wein?
Aber wenn jeder seine Sichtweise mitteilt, dann kann man das emotionsfrei tun.
Keiner muss den anderen überzeugen.
Einer fönt sich das Haupthaar mehrfach täglich, der andere hat kaum noch Haare auf dem Kopf. So what?

Pechvogel am 03 Mär 2024 12:49:45

landmesser hat geschrieben:…Meine Analyse war, sie hat sich einen 220 V Elektrogrill gekauft und über Wechselrichter betrieben, Akku mehrfach komplett entleert und kaputt. Gegen das Argument, dass der doch erst ein Jahr alt war, half nichts.

Das müsste dann so in etwa 35 - 40 Jahre her sein! :eek:
Und damals war die Technik, auch die der Batterien, noch etwas anders.

landmesser hat geschrieben:…Wer Ahnung hat, soll sich gerne einen einbauen. Wer so fragt, hat keine Ahnung…

:gruebel: Da steckt sehr viel Wahres drin! :D



Grüße
Dirk

Flatus am 03 Mär 2024 17:56:57

Ich habe mir vor etwa 15 Jahren für knapp 30 Euro einen 3'000 Watt Wechselrichter gekauft und ihn an die Wohnbatterie angeschlossen. Das dauerte keine zehn Minuten und kostete gar nichts. Seither läuft das Ding problemlos und wartungsfrei.

Daher würde ich raten: Wer einen Wechselrichter will, soll sich einfach einen zulegen - und nicht allzulange darüber nachdenken!

Gruss Flatus

joluck am 03 Mär 2024 23:26:34

Mein Beitrag dazu (und auch der ist natürlich sehr subjektiv):

Wir haben "beides" - einen Wechselrichter mit 1.700W Dauerleistung UND 12V-Ladegeräte. Unser Fazit jetzt nach rund 6 Monaten Reisezeit:

12V Ladegeräte gibts für fast alles. Genauer: die allermeisten modernen Geräte lassen sich mit USB-Anschlüssen betreiben (Mixstab in der Küche, Akku-Leuchte, Soundbox, Elektro-Zahnbürste und vieles mehr). Die leistungsfähigeren USB (C) Anschlüsse vom Typ "PD" werden bei uns von iPAD und Laptop gefordert. Für die beiden (leider unterschiedlichen) E-Bikes haben wir einen Powerbutler "Dual" (Bosch, Shimano), der Monitor (als TV), der Router und die Mautbox nutzen jeweils direkt 12V. Nur für unseren Akkusauger musste ich ein Ladekabel mit Diode und Widerstand selbst basteln :roll:.

Richtig komfortabel wird's mit dem Wechselrichter für meine Frau (Föhn :razz: ) und für uns, wenn wir mal die Klimaanlage einschalten wollen (die könnte theoretisch vier Stunden über den Aufbauakku laufen). Beides nutzen wir aber nur sporadisch. Und wenn wir mal Besuch mit 220V-Bedarf :idea: hätten.

Im Ergebnis nutzen wir unterwegs selbst auf Stell- oder Campingplätzen (in 2023 waren das ca. 20% der rund 130 Übernachtungen) kaum mal den Landanschluß, weil er meist überflüssig ist und der Akku über Solar meist Mittags wieder "voll" war. Es war aber auch keine echte Winterreise dabei.
-

Trailwild am 04 Mär 2024 07:34:17

joluck hat geschrieben:
Richtig komfortabel wird's mit dem Wechselrichter für meine Frau (Föhn :razz: ) und für uns, wenn wir mal die Klimaanlage einschalten wollen (die könnte theoretisch vier Stunden über den Aufbauakku laufen). Beides nutzen wir aber nur sporadisch. Und wenn wir mal Besuch mit 220V-Bedarf :idea: hätten.



Wie viel Batteriekapazität habt ihr, wenn ihr darüber 4h die Klimaanlage laufen lassen könntet?

(nur aus reiner Neugier, wir haben und brauchen keine Klimaanlage, im alten Fahrzeug haben wir sie nach zwei Jahren rausgeworfen)

MooveoKiel am 04 Mär 2024 08:17:33

Moin,
um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen; Letztes Jahr hatten wir noch keinen WR- wir haben aber des Öfteren beim autarken Übernachten 230V vermisst- jetzt ist ein Dometic mit 1800W eingebaut!
Für UNS und UNSERE Wünsche und Nutzungen einfach super und auch bequem.
VG Oli

taps am 04 Mär 2024 08:40:08

Hallo,
für uns klar: PRO WR
wie soll ich mir sonst in allen Lebenslagen auf Knopfdruck einen Kaffee ziehen?
Man kann natürlich unterwegs auch an die Raststätte fahren und 2 Kaffee für je 3,80€ kaufen :lol:
Gruß
Andreas

BURAN am 04 Mär 2024 09:26:35

Es gibt viele Dinge die die Camping -Welt nicht braucht , und die doch gekauft werden …

Luftfahrwerk,
Automatische Hubstützen
Wechselrichter
Sat Tv
Vorzelt
Aufbauklimaablagen
Hänger mit Roller ATV oder Autos drin
Mega Liner
Eigentlich Camper überhaupt
Die Liste ist lang ..

Und es wird doch gekauft .. weil man es kann , weil das unser Hobby ist , Event hat das auch was mit Sucht zu tun .. das ist nicht immer rational

Ich habe gestern mal Campingplätze für Ostern an der cote d Azure angeschaut .. da kosten die Stellplätze für ne Woche fast das gleiche wie eine Ferienwohnung auf dem Platz ( explizit ; de la Plage in Port Grimaud ) .. stellt sich die Frage :macht Camping generell Sinn ? .. nur wenn man infiziert ist :-) also krank ..

Und daher haben wir einen Camper mit Wechselrichter, TV, Klima , Roller …usw

rkopka am 04 Mär 2024 10:08:57

BURAN hat geschrieben:Ich habe gestern mal Campingplätze für Ostern an der cote d Azure angeschaut .. da kosten die Stellplätze für ne Woche fast das gleiche wie eine Ferienwohnung auf dem Platz ( explizit ; de la Plage in Port Grimaud ) .. stellt sich die Frage :macht Camping generell Sinn ? .. nur wenn man infiziert ist :-) also krank ..

Das ist aber nichts neues. Ich war vor ein paar Jahrzehnten am Neusiedlersee und wollte mit dem Zelt campen. Ich hab dann ein (Einzel-)Zimmer mit Frühstück in einer Pension genommen, das billiger war. Man zahlt also mehr für die Lage, als für die Unterbringung.

RK

Tinduck am 04 Mär 2024 11:14:55

taps hat geschrieben:Hallo,
für uns klar: PRO WR
wie soll ich mir sonst in allen Lebenslagen auf Knopfdruck einen Kaffee ziehen?
Man kann natürlich unterwegs auch an die Raststätte fahren und 2 Kaffee für je 3,80€ kaufen :lol:
Gruß
Andreas


Also, in meiner Welt gibts zwischen Kaffee per Nespresso/Wechselrichter und Kaffee auf der Raststätte kaufen schon noch ein paar Alternativen... normal aufbrühen, Bialetti etc. pp.

Und die sind übrigens alle preisgünstiger als die Raststätte - UND der Nespresso :)

Dreh es, wie du willst - ein Urlaub ohne dicken WR ist durchaus möglich. Muss ja nicht alles sein wie zu Hause. Camping und so.

bis denn,

Uwe

andwein am 04 Mär 2024 11:16:44

taps hat geschrieben:.......wie soll ich mir sonst in allen Lebenslagen auf Knopfdruck einen Kaffee ziehen? Andreas

Also ich machs mit 0,5l Wasser, 5 Löffel Kaffee im Melitta Filter und bewahre ihn in der Thermoskanne.
Funktioniert immer und hält 5-6h heiß, echt! Der Vorteil: kostengünstige Batterieanlage, kein WR und keine Nesspresso die Platz weg nimmt. Aber eines fehlt: ich kann kein Knöpfchen drücken!
Grinsend, Andreas

huohler am 04 Mär 2024 11:25:59

andwein hat geschrieben:Also ich machs mit 0,5l Wasser, 5 Löffel Kaffee im Melitta Filter und bewahre ihn in der Thermoskanne.
Funktioniert immer und hält 5-6h heiß, echt!


Genau so mach ich es auch,
nur benötige ich für den anständigen Filter Kaffee auch frisch gemahlene Bohnen.
Und für die elektrische Kaffeemühle benötige ich 230V :lol:

Hubert

Gast am 04 Mär 2024 11:34:07

huohler hat geschrieben:Und für die elektrische Kaffeemühle benötige ich 230V :lol:

Ach was.... sowas gibt's doch auch ohne Strom! :D

--> Link


Wir haben einen 1500W Wechselrichter von Waeco (heute Dometic) ab Werk im Fahrzeug....

.... fast das wichtigste Gerät im Fahrzeug.... läuft seit 2011 ohne Probleme! :ja:

huohler am 04 Mär 2024 11:39:29

tztz2000 hat geschrieben:Ach was.... sowas gibt's doch auch ohne Strom! :D

Wir trinken 1,5 - 2 Liter Kaffee am Tag. Ich wollte meinen Urlaub nicht nur mit Kurbel drehen verbringen :mrgreen:

Hubert

rkopka am 04 Mär 2024 11:55:24

huohler hat geschrieben:Wir trinken 1,5 - 2 Liter Kaffee am Tag. Ich wollte meinen Urlaub nicht nur mit Kurbel drehen verbringen :mrgreen:

Wenn du so oft beim Kaffee sitzt, kannst du ja in der Zeit schon den nächsten Kaffee kurbeln :-). Was ist mit gemahlenem Kaffee (Frage eines nicht Kaffeetrinkers) ?

RK

Gast am 04 Mär 2024 11:57:24

huohler hat geschrieben:Wir trinken 1,5 - 2 Liter Kaffee am Tag. Ich wollte meinen Urlaub nicht nur mit Kurbel drehen verbringen :mrgreen:

Bei uns sind es genau 4 Tassen Nespresso lungo insgesamt....

.... der restliche Flüssigkeitsbedarf wird mit WWB* gedeckt! :D



*WWB = Wasser, Wein, Bier! :mrgreen:

huohler am 04 Mär 2024 13:06:54

tztz2000 hat geschrieben:.... der restliche Flüssigkeitsbedarf wird mit WWB* gedeckt! :D

Alle Flüssigkeit die wir zu uns nehmen enthält entweder Koffein oder Alkohol. :lol:

Zu Hause haben wir einen Kaffee Vollautomaten den wir nur mit hochwertigem Kaffeebohnen bestücken.
Wir haben im Womo auch eine Zeit lang gemahlenen Kaffee aus dem Supermarkt genommen, waren dann aber froh wenn wir wieder zu Hause waren.
In Spanien ist der gemahlene Kaffee eine Zumutung und auch oft zu fein gemahlen so dass er beim Filtern zu lange benötigt und dann bitter wird. Der funktioniert nur wenn max. 2 Tassen gefiltert werden. Ein NoGo bei unserem Verbrauch! Seit einem Jahr haben wir die Kaffeemühle --> Link und hochwertige Kaffeebohnen dabei. Jetzt ist die Sehnsucht nach unserem Vollautomaten nicht mehr so groß.

Um zum Thema zurück zu kommen: Wir haben den Wechselrichter nicht wegen der Kaffeemühle angeschafft. Wir konnten die Kaffeemühle für das Womo anschaffen weil wir einen Wechselrichter haben. Meine Frau hat inzwischen kurze Haare und kommt im Notfall auch ohne Föhn aus. Aber warum soll sie? Der WR und ausreichend Batteriekapazität ist doch da!
Und wenn mal ein Missgeschick passiert - kann man auch mit dem Föhn etwas trocknen. Man kann auch ohne WR auskommen - aber warum sollte man drauf verzichten?

Hubert

basste315 am 04 Mär 2024 15:30:25

andwein hat geschrieben:Also ich machs mit 0,5l Wasser, 5 Löffel Kaffee im Melitta Filter und bewahre ihn in der Thermoskanne.
Grinsend, Andreas

Und dieses Gesöff nennst du Kaffee ? Sicherheitshalber: :ironie:

grinsend Helmut

taps am 04 Mär 2024 15:48:00

Hallo,
ich habe übrigens auch nicht von Nespresso gesprochen...
Bei uns sind es frisch gemahlene Bohnen aus dem Kaffeevollautomaten:-)
Gruß
Andreas

BikeAir am 05 Mär 2024 00:12:29

taps hat geschrieben:Hallo,
ich habe übrigens auch nicht von Nespresso gesprochen...
Bei uns sind es frisch gemahlene Bohnen aus dem Kaffeevollautomaten:-)
Gruß
Andreas

Nespresso käme mir nie ins Haus, zu unflexibel und zu viel Müll. Wir nutzen seit 2 Jahren eine DeLonghi Siebträgermaschine, dafür gibt es Kaffee auf deren ganzen Welt und ja, die braucht einen WR. Die 230V Kaffeemühle wäre aber da noch das Pünktchen auf dem i. denn die Mahlgrade sind dann doch manchmal sehr unterschiedlich, obwohl der Kaffee in Süd- und Mittelamerika der "Hammer" ist.

Aber die Antwort auf die Frage: WR - logo, alleine wegen des Kaffee´s

Grüße

DonCarlos1962 am 05 Mär 2024 09:52:24

Dann brauchen wir ja nur noch den findigen kleinen Chinesen, der die Pad-/Kapsel-Kaffeemaschine für 12V und eingebauten Wechselrichter erfindet.

Denn scheinbar reduziert sich der Bedarf bei vielen auf´s kaffeekochen und Knöpfchen drücken. :lol:

Ich dachte der Italiener sei etwas kaffeeverrückt, aber da war ich wohl auf dem Holzweg.

Viel mehr bin ich gespannt, wie lange unser "Billigwechselrichter" funktioniert.
Bisher habe ich keine Einschränkungen feststellen können. Aber das kann ja noch kommen.

Wie pflegt man eigentlich so ein Gerät?

Keine zu hohen Einschaltströme?
Ausreichende Batteriekapazität?
Kühle Temperaturen?
Ausreichende Kabelquerschnitte, damit die Leistung bei Volllast nicht sinkt?

Was belastet einen Wechselrichter über die Maßen? Womit bekommt er technisch gesehen Probleme?

LG Carsten

rkopka am 05 Mär 2024 10:05:41

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wie pflegt man eigentlich so ein Gerät?

Was belastet einen Wechselrichter über die Maßen? Womit bekommt er technisch gesehen Probleme?

Überhitzung. D.h. genug Luft lassen. Ansonsten höchstens mal Staub ausblasen. Sonst gibts da nichts zu pflegen.
Einige WR haben mehrere normale Flachsicherungen parallel geschaltet. Bei hohen Belastungen können u.U. einzelne davon defekt werden, was die anderen höher belastet. Da kann man mal schauen.

RK

basste315 am 05 Mär 2024 11:33:59

DonCarlos1962 hat geschrieben:Was belastet einen Wechselrichter über die Maßen? Womit bekommt er technisch gesehen Probleme?

Hallo Carsten,
wie meistens sollte man differenzieren, wofür man einen Wechselrichter nutzen möchte.

Wer über den Wechselrichter elektrisch kochen möchte, also höhere Ströme über längere Zeit abfragt, dem würde ich zu einem ausreichend dimensioniderten Marken-WR mit doppelt so viel A wie benötigt raten. Weiters erforderlich ist es dann natürlich, große Lithiumbatterien einzubauen und mit Solar und Ladebooster zu versorgen.

Wer (wie ich) nur kurzzeitig einen oder zwei Kaffee ziehen möchte, dem reicht für die Spitzenentnahme der Nespresso von 1300 W ein billiger WR Sinus 1500/3000 W von Edeoca (seit 2018, € 156,--).
Bei 2 Nespresso hintereinander samt Milchschäumer *) springt nicht einmal der Kühlventilator des WR an.
Alle anderen gelegentlichen Nutzungen (Kompressor für das Schlauchboot, billiger 230V-Ventilator, gelegentlich E-Bike nachladen) entnehmen entweder niedrigere Ströme oder sind auch nur von kurzer Dauer.

*) Die Kombination Nespresso+Milchschäumer ist ja im WOMO für die bessere Hälfte unentbehrlich - in Frankreich kriegt man ja kaum einen Cappucino, cafe au lait geht gar nicht :mrgreen:

also JA, Wechselrichter unentbehrlich :lol:

Helmut

DonCarlos1962 am 05 Mär 2024 13:11:52

basste315 hat geschrieben:Wer (wie ich) nur kurzzeitig einen oder zwei Kaffee ziehen möchte, dem reicht für die Spitzenentnahme der Nespresso von 1300 W ein billiger WR Sinus 1500/3000 W von Edeoca (seit 2018, € 156,--).


Hi Helmut,
diesen WR hatte ich auch seit Anfang 2018 im Gebrauch. Im letzten Jahr ist er immer früher "ausgestiegen". Habe dann alle 40A Sicherungen im Inneren getauscht und er lief wieder einwandfrei. Aber nun lässt die Leistung ein wenig nach, obwohl die Sicherungen in Ordnung sind und er an zwei parallelen 100A BMS hängt.
Darum habe ich ihn nun gegen einen anderen "Chinaman" getauscht.
Immerhin hat der Edeoca ein paar Jahre gute Dienste geleistet. Jetzt arbeitet er unter "leichteren Bedingungen" im Haus weiter. :lol:

Ich frage mich nur, wodurch werden die 40A Sicherungen im Innern so belastet, dass die aussteigen? Wir haben den WR zumindest im WoMo nie voll belastet. Den Lüfter haben wir auch nie gehört. Mag ein WR eine "Unterversorgung" durch ein schwaches 100A BMS und eine damit einher gehende automatische Abschaltung nicht?
Das Gerät war innen vollkommen Staubfrei und steht frei um Raum.
Auch gibt es keine "dunklen Stellen" auf der Platine, die auf ein Hitzeproblem hinweisen würden.

LG Carsten

andwein am 06 Mär 2024 11:11:39

huohler hat geschrieben:....Genau so mach ich es auch, nur benötige ich für den anständigen Filter Kaffee auch frisch gemahlene Bohnen.
Und für die elektrische Kaffeemühle benötige ich 230V :lol: Hubert

OK, ja das passt dann schon! Gruß Andreas

andwein am 06 Mär 2024 11:15:34

huohler hat geschrieben:.....Wir haben im Womo auch eine Zeit lang gemahlenen Kaffee aus dem Supermarkt genommen, waren dann aber froh wenn wir wieder zu Hause waren. Hubert

Tja, jetzt geht es ans Eingemachte! Wir nehmen unseren Markenkaffee mit, andere bunkern Bier, wir bunkern vakuumverpacktes Kaffeepulver. Weion und Bier beziehen wir dann im Urlaub "regional". Ein korsisches "Pietra" schmeckt schon gut!
Aber jetzt sind wir ins OT abgerutscht, sorry
Grinsend, Andreas

basste315 am 06 Mär 2024 11:53:31

DonCarlos1962 hat geschrieben:diesen WR hatte ich auch seit Anfang 2018 im Gebrauch. Im letzten Jahr ist er immer früher "ausgestiegen". Habe dann alle 40A Sicherungen im Inneren getauscht und er lief wieder einwandfrei. Aber nun lässt die Leistung ein wenig nach.....
DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich frage mich nur, wodurch werden die 40A Sicherungen im Innern so belastet, dass die aussteigen? Wir haben den WR zumindest im WoMo nie voll belastet. Den Lüfter haben wir auch nie gehört. Mag ein WR eine "Unterversorgung" durch ein schwaches 100A BMS und eine damit einher gehende automatische Abschaltung nicht?

Edeoca.png

"Sicherungsdraht" ;D .....aus dem chinesischen per KI übersetzt

Helmut

rkopka am 06 Mär 2024 12:09:34

Gerade der Punkt 3 ist witzig zu lesen, beschreibt die Lage aber ganz gut. Wäre interessant was "Splitterung" im Original (oder der Basis für die Übersetzung) war. Das war wohl kein Englisch, da die üblichen Wörterbücher dazu gar nichts liefern.

RK

UweHD am 06 Mär 2024 12:53:36

Die Eingangsfrage "Wechselrichter - ja, nein, vielleicht?" ist doch schnell beantwortet: Wer auch ohne Landstrom gerne mal 230V nutzen möchte, sollte sich einen passend dimensionierten WR einbauen. Ansonsten halt nicht :)

Wir nutzen einen WR für die Nespresso, den Milchaufschäumer und gelegentlich für Fön und Lockenstab der Mädels. Funktioniert prima, sogar mit der serienmäßigen Aufbaubatterie (100Ah AGM plus 200Wp Solar). Man muss natürlich mit der Stromstärke und der Kapazität haushalten, aber ein Komfortgewinn ist es allemal, wenn man auf Wunsch auch ohne Landstromanschluss 230V zur Verfügung hat.

Natürlich kommt man auch ohne Milchschaum oder frisch zelebrierte Haarlocken durch das Campingleben, das Campen ginge sogar notfalls ohne Wohnmobil. Wir finden ein Wohnmobil aber bequemer als ein Zelt und Cappuccino leckerer als Filterkaffee oder Mokka :lol:

basste315 am 06 Mär 2024 13:24:55

DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich frage mich nur, wodurch werden die 40A Sicherungen im Innern so belastet, dass die aussteigen? Wir haben den WR zumindest im WoMo nie voll belastet. Den Lüfter haben wir auch nie gehört.

Carsten,
nach Sicherungswechsel hast du den Edeoca ja noch zeitweise in Verwendung und kannst ja jetzt noch prüfen, ob der Kühlventilator anspringt. Vielleicht funktioniert der Lüfter nicht (rechtzeitig) oder der Seitenabstand war zu gering und die Überhitzung hat das Gerät/die Sicherungen "beleidigt".

Helmut

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