mayerale am 28 Dez 2025 17:39:13 Moderation:Dein Thema wurde in eine andere Kategorie verschoben, da es nicht korrekt platziert war. Bitte schau Dir in der Übersicht die Kategoriebeschreibungen an, Sie helfen Dir, ein Thema passend einzuordnen. Hallo zusammen, ich habe einen Ahorn Canada AS vom Baujahr 2019. Thema ist "Frostschaden", soll also heißen, wenn ich im Winterurlaub bin, ist hinterher die Wasserleitung defekt, die Pumpe läuft ständig, das Wasser läuft unten auf der Fahrerseite raus, die Leitungen frieren ein und platzen. Ich versuche es möglichst Strukturiert. Basis-Informationen: -> Ein Ahorn Canada ist, so wie ich Ihn habe, scheinbar nicht frostsicher -> Frischwassertank, Dusche, Waschbecken im Bad und das WC sind auf der Fahrer-Seite, die Truma-Heizung mit Wasser-Boiler ebenfalls, alles innenliegend -> Küchenspüle mit Wasserhahn ist auf der Beifahrer-Seite -> das Wohnmobil hat keinen Doppelboden -> das Wohnmobil hat wohl einen "kalten" Sandwich-Schacht unter dem Fahrzeug -> in diesem Sandwich-Schacht sind die Heizungs- / Wasserrohre von der Fahrerseite auf die Beifahrerseite verlegt -> die Heizungsrohre schaffen es aber wohl nicht, die danebenliegenden Wasserleitungen "mit zu heizen" -> dieser Schacht ist aus dem Inneren nicht erreichbar (man muss sogar den Kühlschrank ausbauen, um neue Wasserleitungen verlegen zu können) Problem: -> Wasserleitung durch Frost zerstört 2024 (neue rein für 600 Euro) -> Wasserleitung durch Frost zerstört 2025 (aktueller Stand) Idee: -> Wasserleitungen im Innenraum verlegen (kleiner Kanal an der Wohnmobil-Decke) -> Vorteil wäre: Ist das WoMo im Innenraum beheizt (auch bei -15°C draußen), friert da drinnen auch nichts ein...... Alternativen: -> Heizband um die Leitungen, etc. -> anderes WoMo kaufen, keine kalten Gegenden bereisen, etc. ;-) (bitte keine Tipps in dieser Richtung) ;-) -> etc. Ach ja, hier noch ein paar Infos: -> Abwassertank ist im Winterurlaub immer auf (Eimer drunter) -> Frostwächter (Truma) ist vorhanden -> Eimer ebenfalls unter SOG und Heizungs-Auslass Ziel: -> ich will mit der "Spankiste" auch mal -20°C Außentemperatur aushalten können, ohne das was kaputt geht -> bisher war alles "Sattel-fest", bis auf die Wasserleitungen :-( Also, ich würde mich freuen, wenn Ihr mich bezüglich "meiner Idee" unterstützen / beraten würdet......wenn Ihr andere Ideen habt (z.B. Heiz-Technik), wäre das auch willkommen - aber mein Fokus liegt derzeit auf "Wasserleitungen im Innenraum verlegen (kleiner Kanal an der Wohnmobil-Decke)" und fertig. Klingt für mich derzeit "physikalisch & energietechnisch" am sinnvollsten. Gruß und Euch allen ein super Jahr 2026 Alex
BossHogg am 28 Dez 2025 17:48:14 Servus, hast Du die Leitungen ausgeblasen (Druckluft!)? Oder mit billiger Wasser-Fuselmischung konserviert?
Wenn nicht, mach das vor dem nächsten Winter und lese deine Betriebsanleitung zu diesen Punkten durch!
Bevor Du unnötig Geld rauswirfst, lese Dir mal Grundlagen zu Trinkwasserinstallationen. Gerade auch was Verkeimung angeht.
mayerale am 28 Dez 2025 17:55:09 BossHogg hat geschrieben:Servus, hast Du die Leitungen ausgeblasen (Druckluft!)? Oder mit billiger Wasser-Fuselmischung konserviert?
Wenn nicht, mach das vor dem nächsten Winter und lese deine Betriebsanleitung zu diesen Punkten durch!
Hi BossHogg, wie man ein WoMo wintersicher macht (also wie man es still legt "mit Druckluft oder Luftballons", etc.) weiß ich schon......aber ich will es ja bei Kälte benutzen, inkl. vollem Frischwassertank und laufendem Wasser ;-) Klar, "trocken wegfahren" und "aus der Gießkanne", etc. leben - das kenne ich.......und die Betriebsanleitung auch :-) Trotzdem danke für Deinen Input Alex
Joachim260 am 28 Dez 2025 17:58:01 Er will mit dem Womo im Winter unterwegs sein, da bringt es ihm nichts wenn er die Leitungen leerbläst, oder soll er das Frischwasser zum Duschen im Eimer mitnehmen? An den TE, ist der Schacht unterm Womo isoliert, eventuell die Isolierung verbessern und so ein Heizungsrohr mit Löchern im Kanal verlegen, du benötigst dann aber auch eine Öffnung durch die die Luft im Kanal wieder ins Wohnmobil zurückkommen kann. Dein Kanal sollte besser isoliert sein als der Aufbau, damit es dort immer wärmer ist sonst regelt die Heizung runter weil es im Wohnraum warm ist, der Kanal ist aber noch kühler. Gruß Joachim
mayerale am 28 Dez 2025 18:04:19 Joachim260 hat geschrieben:......Winter unterwegs sein, ..... wenn er die Leitungen leerbläst, ... .....eventuell die Isolierung verbessern und so ein Heizungsrohr mit Löchern im Kanal verlegen, du benötigst dann aber auch eine Öffnung durch die die Luft im Kanal wieder ins Wohnmobil zurückkommen kann. Dein Kanal sollte besser isoliert sein als der Aufbau, .......
Gruß Joachim
Hi Joachim, ja, Du triffst es auf den Punkt! :-) Das mit den Löchern hatte ich auch überlegt (Zirkulation, Luftaustritt, etc.), dann aber verworfen.....und bei der Isolierung bin ich mir nicht sicher, ob das dann dauerhaft wirklich "Kälte ab kann".... Was hältst Du von der "Innenverlegung der Wasserleitungen"? Gruß Alex
Luppo am 28 Dez 2025 18:17:12 Bei -20 Grad mit einem normalen Wohnmobil weg fahren? Mein Rat, lass es oder kaufe dir ein speziell präpariertes Teil (Doppelboden, Fußbodenheizung, stärkere Isolierung, Wasser und Abwasser beheizt). Ich fahre jedenfalls nicht bei Frost, zumindest nicht bei Dauerfrost und nachts maximal -2 oder -3 Grad. Wäre für mich mehr Stress als Freude. Achso, soll nicht geraten werden, sorry. Die Wahrheit muss man sagen
mayerale am 28 Dez 2025 18:23:43 Luppo hat geschrieben:Bei -20 Grad mit einem normalen Wohnmobil weg fahren? Mein Rat, lass es oder kaufe dir ein speziell präpariertes Teil (Doppelboden, Fußbodenheizung, stärkere Isolierung, Wasser und Abwasser beheizt). Ich fahre jedenfalls nicht bei Frost, zumindest nicht bei Dauerfrost und nachts maximal -2 oder -3 Grad. Wäre für mich mehr Stress als Freude.
Hallo Michael, vermutlich hast Du Recht......aber ich will halt die Option mit meiner "Low-Budget-Karre" auch mal im Winter wegzufahren zu können nicht gleich aufgeben ;-) Deshalb brauche ich ja den Input aus dem Forum.......also nach dem Motto "wie geht es denn", und nicht "warum geht es vermutlich nicht"...... Wenn's dann echt keinen Sinn macht, gebe ich auf......aber erst dann :-) Danke & Gruß Alex
Luppo am 28 Dez 2025 18:29:35 Die einzige Lösung ist, alles was frostgefährdet ist, in den beheizten Bereich zu legen. Abwasser kannst du umgehen, wenn du den Eimer drunter stellst. -20 Grad ist eine Hausnummer, das weißt du. Du musst 40 Grad Temperaturunterschied heizen. Da wird das Gas nicht lange halten. Ohne Doppelboden und normalen Wänden wirst du selbst mit starkem heizen den Taupunkt nicht weit genug nach außen verschieben, also ständig nasse Wände.
mayerale am 28 Dez 2025 18:37:37 Luppo hat geschrieben:...... -20 Grad ist eine Hausnummer, das weißt du. Du musst 40 Grad Temperaturunterschied heizen. Da wird das Gas nicht lange halten. Ohne Doppelboden und normalen Wänden wirst du selbst mit starkem heizen den Taupunkt nicht weit genug nach außen verschieben, also ständig nasse Wände.
Hi Michael, das ist ja genau meine Idee - Gas kann ich ja einplanen - aber die Leitungen frieren - wenn im Innenraum verlegt - nicht ein. Strom, Luftentfeuchter und ausreichend "Innenwärme" kann ich zur Verfügung stellen......derzeit habe ich 33% Luftfeuchtigkeit im WoMo...also eher kein Problem......und Gasflaschen / Heizlüfter sind auch ausreichend vorhanden........müsste also passen... ;-)
BossHogg am 28 Dez 2025 19:24:27 Servus und danke für weitere Infos Du brauchst für den Stand untenrum eine Schürze. Das Problem dürfte hauptsächlich am Unterboden während der Anfahrt liegen! Da mußt Du wasserfest und atmungsaktiv isolieren (wenn überhaupt möglich!)
Beim Einziehen der Wasserrohre eine Begleitheizung vorsehen (die Meisten denken an Elektrobegleitheizung, aber was wenn da im Isolierrohr ein System verbaut wurde was mittels Motorkühlwasser und thermostatgesteurten Pumpen arbeitet? Oder einfach händisch zuschaltbar ist. Ein Zusatzheizer ist an Bord, oder?)
Olli2305 am 28 Dez 2025 21:59:49 Wie schon von jemandem vor mir geschrieben, würde ich versuchen, den "Schacht" über die Heizung zu beheizen. Aus welchen Material ist den der Schacht? Wenn isoliert wie der Aufbau sehe ich da erstmal kein Problem. Zusätzlich könnte man die Wasserleitungen noch extra isolieren. Normal sind so Technische Doppelböden beheizt. Gab's für dein Womo vielleicht ein Winterpaket, vielleicht ist da näher beschrieben was gemacht wurde. Ich hätte kein Problem mit meinem normalen Womo ohne Doppelboden bei -20°C loszufahren, -15°C hatte ich schon, hatte kein Problem. Ein Kollege war Ende November in Schweden mit einem normalen Knaus Leih Womo unterwegs, teils -25°C, ohne Probleme.
Joachim260 am 28 Dez 2025 22:17:15 mayerale hat geschrieben:.....
Was hältst Du von der "Innenverlegung der Wasserleitungen"?
Gruß Alex
Warum nicht, wenn es dich optisch nicht stört. Gruß Joachim
bert am 28 Dez 2025 22:36:10 Ein Foto wie der Schacht aussieht wäre hilfreich. Vielleicht ist es eine Option Armaflex unter den Leitungen zu kleben wenn die Kälte von unten kommt. Zusätzlich gibt es Armaflexisolierung für Rohre, da muss aber genug Platz sein. Bekommt die Heizung den Rest vom Mobil ordentlich warm?
mayerale am 28 Dez 2025 23:21:32 Hallo zusammen, zunächst mal an ALLE "Vielen Dank für Eure Feedbacks"!!! Ich versuche hier nochmal präziser zu werden: -> Winterpaket vorhanden: nein, ich denke nicht -> Zusatzheizer vorhanden: nein, ich denke nicht -> der Schacht ist aus meiner Sicht ein Blech-Kanal, der da unter dem Aufbau von der Fahrerseite auf die Beifahrerseite verläuft -> in dem Blech-Kanal befindet sich der Heizschlauch der Truma und zwei Wasserleitungen (1x kalt, 1 x warm) -> das ganze ist - soweit ich weiß - nicht isoliert, ein Foto habe ich nicht -> der Schaden entstand jeweils im Stand, nicht bei der Fahrt / Anfahrt, und zwar bei -10°C bzw. -14°C nach 1-2 Tagen -> ich dachte, wenn ich das WoMo auf 15°C heize, dass der Heizschlauch der Truma die Wasserleitungen "am Leben hält", stimmt aber definitiv nicht :-( -> Motorkühlwasser oder ähnliche Wärmeversorgungen stehen in dem Schacht nicht zur Verfügung -> der Schacht ist vermutlich auch nicht richtig dicht, soll er ggf. auch nicht sein, das Wasser strömt da "lustig raus", sobald die Pumpe an ist :-( -> man sieht dann an den Eiszapfen unter der Karre, dass schon wieder "die Kacke am dampfen ist" :-) -> das WoMo wird mit der Truma im Innenraum schnell und kuschelig warm, da liegt also kein Problem vor "Mein" Fazit / meine Idee: A.) Wasserleitungen im Innenraum verlegen und diese dann sozusagen dann "mitheizen" ODER B.) Wasserleitungen mit einer elektrischen Heizung (Heizband oder vergleichbar) zu heizen "Meine" Tendenz: A.) .....weil das im Innenraum an der Decke nur ein kleines Stück "innenliegender" Kanal wäre (ca. 1 Meter) und man da auch gut rankommt, falls mal was wäre. Des Weiteren wird der Innenraum von mir ohnehin auf mind. 10°C oder mehr gehalten, damit die Spankiste nicht zu kalt wird und der Frostwächter sich nicht von meinem Wasser trennt ;-) Und ja, ich weiß, dass ein Ahorn Canada AS eher "Einstiegsklasse" ist und es deutlich bessere WoMos gibt, aber der Grundriss gefällt mir, und ich will ja nicht das WoMo tauschen, sondern nur dafür sorgen, dass es mit Kälte besser umgehen kann. ;-) Gruß Alex
Joachim260 am 28 Dez 2025 23:51:35 Hallo
wenn du das Womo auf 10 Grad hälst und der Blechkanal unisoliert ist muß die Leitung zwangsläufig einfrieren. Irgendwann hat der Innenraum 10 Grad erreicht, dann regelt die Heizung runter und der Kanal geht schneller als du vermutest in den Minusgradbereich. Ich würde versuchen den Kanal zu entfernen und zu Isolieren, wenn er zu klein ist einen neuen größeren anfertigen wenn genug Platz ist. Den Kanal innen mit Armaflex isolieren und ein zwei schitte ins Rohr damit etwas Warmluft in den Kanal strömen kann. Sollte das nicht gehen würde ich auch deine Lösung wählen.
Gruß Joachim
Ahorne7500 am 29 Dez 2025 00:52:05 Hallo,
Ich kann nochmal nachsehen, ich glaube, in unserem Canada AD liegen die Wasserleitungen neben dem Heizungsschlauch hinten innen, quer unten durch die Garage. Da gibt es auch Luftausströhmer Richtung Garage und Richtung Wohnraum.
Geht bei Dir die Heizung nicht innen auf die andere Seite? .
Ahorne7500 am 29 Dez 2025 00:57:47 mayerale hat geschrieben:Hallo zusammen,
-> der Schacht ist aus meiner Sicht ein Blech-Kanal, der da unter dem Aufbau von der Fahrerseite auf die Beifahrerseite verläuft -> in dem Blech-Kanal befindet sich der Heizschlauch der Truma und zwei Wasserleitungen (1x kalt, 1 x warm)
Gruß Alex
Hallo, Sorry, hatte ich überlesen. .
Irmie am 29 Dez 2025 18:48:11 Hallo,
wenn die neu verlegten Rohre auch an der Wand liegen, frieren sie wieder zu.
Das Fahrzeug ist nicht für tiefe Minusgrade geeignet. Selbst in den Schubladen unter der Spüle wird man noch Minusgerade messen.
Bei Amazon gibt es kleine Bluetooth-Thermometer. Damit kann man dieses Problem gut nachvollziehen. Wenn die Abwasserleitung vom Spülbecken direkt an der Wand entlang läuft, hilft auch keine dünne Armaflex-Isolierung. Auch wenn unten der Abwasserabfluss offen ist, gefriert das Abwasser im Rohr!
Da helfen eigentlich nur 2 Dinge.
1. Den Frischwassertank direkt mit einem zusätzlichen Rohr vom Heizungsausströmer anblasen. 2. Den Abwasserabfluss immer auflassen und nach Benutzung mit heißem Wasser nachspülen.
Man kann die Problemzonen sehr gut mit den oben genannten Bluetooth - Thermometern, an den gefährdeten Stellen platziert, kontrollieren und die Temperaturen nachmessen!
Bei den Heizfolien, die man um die Rohre wickeln kann, stellt sich die Frage, werden diese warm genug? Macht der Aufbauakku dieses auf längere Zeit mit?
230V Heizfolien nützen nichts, denn die niedrigsten Temperaturen treten häufig während der Fahrt auf.
WomoToureu am 29 Dez 2025 19:06:18 mayerale hat geschrieben:vermutlich hast Du Recht......aber ich will halt die Option mit meiner "Low-Budget-Karre" auch mal im Winter wegzufahren zu können nicht gleich aufgeben ;-) .... Wenn's dann echt keinen Sinn macht, gebe ich auf......aber erst dann :-)
Sei mir bitte nicht böse, aber das kommt mir vor so wie, ich habe eine Fiat 500 und will 2 t transportieren .... Wir hatten auch mal so etwas ähnliches auf Ford Transit Basis, mit gleichen Platz - Frost - usw. Problemen. Dann sagte meine Frau ( die fast immer Recht hat :D ) entweder ein Doppelboden Wohnmobil wo alle Leitungen im geheizten Zwischenraum liegen, samt Frisch - und Abwasser oder keinerlei Winterurlaub mehr. Wurde dann ein VI --> Link mit Doppelboden wo auch - 20 Grad kein Ding ist. Ist auch wesentlich besser beheizbar, hat auch Doppelgalsscheiben, also Iso Glas --> Link mit Ausnahme der Frontscheibe. Irmie hat geschrieben:Das Fahrzeug ist nicht für tiefe Minusgrade geeignet..
So ist es leider.
Pechvogel am 29 Dez 2025 20:41:23 Wenn der Kanal unter dem Womo, in dem die Leitungen von links nach rechts geführt werden, aus Blech und dazu noch „undicht“ ist dann, schätze ich mal, reicht „normales“ heizen des Kanals nicht.
Ich würde mal versuchen die Leitungen, in dem Kanal, nochmal extra zu isolieren. Vielleicht die Wasserleitungen zusammen mit den Heizungsrohren isolieren. D.h. eine Wasserleitung an ein Heizungsrohr binden und dann zusammen isolieren. ( Entweder eine Wasserleitung an ein Heizungsrohr oder, wenn nur ein Heizungsrohr, beide an das eine … )
ODER: wie ein anderer Kollege hier vor kurzem aber aus anderen Gründen gemacht, eine ( bzw. zwei ) zusätzliche Wasserleitungen um das Wasser ( über eine zusätzliche Pumpe ) im Kreis pumpen zu können.
Grüße Dirk
KlausSchmidt am 30 Dez 2025 07:44:39 Moin, Du hast geschrieben, dass es ein Blechkanal ist, in dem Wasserleitungen und ein Heizungsrohr verlaufen. Daher hat der Hersteller für kühles Wetter vorgesorgt, aber nicht für echte Winter. Da es ein Blechkanal ist, kannst Du dort doch problemlos Dämmung von aussen anbringen. Ein Holzunterboden wäre kritisch. Aber Blech kann "nur rosten" und nicht abfaulen. Gute Perimeterdämmung, gerne 10cm, sollten reichen, da ja warme Luft mitgeführt werden. Gute Fahrt Klaus
lonsome am 30 Dez 2025 15:14:27 Hallo,
mein Senf dazu: Es müssen alle Wasserleitungen innen verlegt werden, und eigentlich parallel dazu auch die Heizungsrohre, nur so bleibt es in den Ecken warm.
Ein weiteres Problem kann das Frischwasser sein: Wenn es starke Minusgrade hat und das Wasser nicht irgendwie beheizt wird (z. B. Heizungsschlauch um den Boden des Tanks herum), kann es dir einfrieren. Das ist mir mal bei einem Knaus passiert mit Frischwasser in der Sitzbank. Ich Dödel hatte vergessen, die Strangsperre des Lüftungsrohres zu öffnen …
Weiter Probleme, die auftauchen können: Syphons können einfrieren, da sie ganz unten sind, z. B. bei der Dusche. Und auch der Eimer unter dem Abwasser kann sinnlos werden, wenn die Abwasserleitung zufriert. Das hatte ich auch bei einem wintertauglichem Knaus (sogar Doppelboden!). Da war ein kleines Stück der Abwasserleitung unter dem Boden frei verlegt. Alles ist immer weiter zugefroren. Ebenso kann es mit dem Wasser im Abwassertank gehen: Wenn es richtig kalt wird, dann gefriert Dir Schicht um Schicht alles zu. Und es bleibt auch die Frage: Wohin mit den Eisklötzen aus dem Eimer?
Gruß Klaus
mayerale am 30 Dez 2025 16:08:02 lonsome hat geschrieben:Hallo,
mein Senf dazu: Es müssen alle Wasserleitungen innen verlegt werden, und eigentlich parallel dazu auch die Heizungsrohre, nur so bleibt es in den Ecken warm. ........
Gruß Klaus
Hallo Klaus, genauso sehe ich das auch! Knackpunkt ist: WoMo ist, auch wenn Wasser im Tank, im Innenraum warm (dann friert in der Karre im Inneren auch nichts ein) -> das ist bei mir der Fall -> Frischwasser immer deutlich > als 5°C, weil die Truma läuft und auf 7°C steht Nur diese "verdammte Verbindung", die von der Fahrerseite unter der Karre zur Beifahrerseite führt, ist das Problem, denke ich.... -> ein "Drecks-Schacht", ohne Hirn konzipiert, ohne Isolierung, ohne Heizband, etc..... Gruß Alex
mayerale am 30 Dez 2025 16:30:48 Hallo Klaus, Dein "Senf" ist sehr willkommen ;-) Ja, das kann sein - ggf. ist meine Mission ja auch "aussichtslos", aber ich versuche halt, für den "Fiat 500 unter den Spankisten" eine Lösung zu finden, statt Ihn gegen einen "Morelo mit allem Schnickschnack" zu ersetzen ;-) Und ich bin Dir auch überhaupt nicht böse, aber ich habe ja geschrieben...dass ich eine Lösung brauche, die nicht zu einem anderen Fahrzeug führen sollte... Klar, wer eine Yamaha FJ 1200 fährt, kann da viel rumschrauben und optimieren, um mal 250 km/h zu erreichen - andere kaufen sich eine BMW S1000RR, da ist das (zumindest bei mir) gerade mal der 4. Gang ;-) Bei meinem "A-Hörnchen" will ich aber nicht das Gerät austauschen, sondern überlegen, wie man "das Gerät" wintertauglich(er) machen könnte.... :-) Gruß Alex P.S.: Wir sind ebenfalls jedes Jahr für viele Wochen in Norwegen - wir lieben es!!!
lonsome am 30 Dez 2025 17:35:54 Hallo,
nochmal zum Frischwasser: Bei mir im Womo war es damals auch warm. Aber der Tank steht auf der Bodenplatte, und bei so -10 Grad fror dann der Tank von unten her ein. Und da die Tauchpumpe ganz unten war, ging da natürlich auch nichts mehr, auch eingefroren. Es sollte zumindest um zwei Seiten ein Heizungsrohr gehen.
Wenn du das schaffst, dass alle Wasserleitungen und der Frischwassertank irgendwie mit Heizungsrohren in Kontakt sind, hast du viel gewonnen.
Was bleibt: eventuelle Probleme mit Syphons bzw. Abwasser, ebenso der Abwassertank, der trotz offenem Schieber bei dauerhaften Minusgraden Eis ansetzen wird. Evtl. kann da etwas mit 12V Heizbändern gehen, um im Falle eines Falles aufzuwärmen, bis alles wieder durchgängig ist. Das Problem mit dem Abwasser ist nicht so lustig, wenn etwas eingefroren ist. Bis du es merkst, hast du die Brühe im Spül- und Waschbecken stehen. Und du kannst das Womo eigentlich nicht unbeheizt abstellen, weil dir ja alles auffriert.
Gruß Klaus
WomoToureu am 30 Dez 2025 19:11:26 lonsome hat geschrieben:... ebenso der Abwassertank, der trotz offenem Schieber bei dauerhaften Minusgraden Eis ansetzen wird. Evtl. kann da etwas mit 12V Heizbändern gehen, um im Falle eines Falles aufzuwärmen, bis alles wieder durchgängig ist.
Nichts für ungut, aber ich möchte an dieser Stelle nett drauf hinweisen, dass ohne das Abwasser aufgefangen werden, es möglicherweise zu einem Bussgeldverfahren kommen kann. Mag dem einen oder anderen als lächerlich erscheinen, jedoch weiß ich von harten und hohen Bussgeldern die Kollegen für so etwas erhalten haben. Auch eine Rohrbegleitheizung mit 12 V Heizbändern erscheint mir wenig Praxisgerecht.
lonsome am 30 Dez 2025 19:45:43 WomoToureu hat geschrieben:Nichts für ungut, aber ich möchte an dieser Stelle nett drauf hinweisen, dass ohne das Abwasser aufgefangen werden, es möglicherweise zu einem Bussgeldverfahren kommen kann.
Hallo, Manchmal ist es gut, alle Beiträge zu lesen und nicht nur einen herauszugreifen. Der TE hat geschrieben, dass er das Abwasser offen lässt und einen Eimer drunterstellt. Damit dürfte alles in Ordnung sein? Ich habe sogar gefragt, was er evtl. mit den Eisklötzen aus dem Eimer macht. Also einfach lesen, bevor man jemandem eine Billigung solch umweltschädlichen Verhaltens unterstellt. Gruß Klaus
WomoToureu am 30 Dez 2025 20:18:10 lonsome hat geschrieben:...Also einfach lesen, bevor man jemandem eine Billigung solch umweltschädlichen Verhaltens unterstellt.
Wo und wem genau habe ich das denn unterstellt ? Es war eine ganz allgemeine Info ohne jeden Bezug auf den TE oder einem anderen. Wenn wer auch immer solche Beiträge liest, könnte er möglicherweise denken, dass es normal und erlaubt sei im Winter einfach den Abwasserhahn geöffnet zu lassen.
ottovski am 31 Dez 2025 10:00:45 lonsome hat geschrieben:Hallo,
nochmal zum Frischwasser: Bei mir im Womo war es damals auch warm. Aber der Tank steht auf der Bodenplatte, und bei so -10 Grad fror dann der Tank von unten her ein. Gruß Klaus
...physikalisch unmöglich!!! Wassertank kann nicht von unten nach oben gefrieren. Wasser hat bei +4 Grad Celsius die höchste Dichte, das heißt alles was kälter ist steigt nach oben. Darum gefriert Wasser von oben nach unten durch. Gruß, Michael
lonsome am 31 Dez 2025 20:46:29 Hallo,
das Wasser gefriert dort fest, wo es kalt ist, ganz einfach. Das mit der Zirkulation stimmt für eine gleichmäßige Abkühlung meistens von oben her, und wenn dann alles durchgefeiert. Lege einfach einmal etwas im Schnellgefrierfach des Tiefkühlschrankes auf die Kühlstäbe und schau, was passiert. Das Wasser wird nicht zuerst oben gefrieren, sondern von unten her, wo es Kontakt mit den Kühlstäben hat. Du kannst gerne sagen, dass es unmöglich sei (das mit der größten Dichte ist mir schon bekannt), aber es war halt so, obwohl es anscheinend unmöglich ist. Darum konnte ich auch oben aus der Reinigungsöffnung kaltes Wasser entnehmen, auf dem Herd aufkochen und dann wieder zurückgießen, so dass sich alles allmählich aufgewärmt hat, ganz am Ende auch die eingefrorene Pumpe am Boden des Tanks. War eine lange Prozedur, aber es hat geholfen, und es gab keine Schäden.
Gruß Klaus
Soloroy am 01 Jan 2026 08:19:59 Natürlich kann die Pumpe unten am Tank gefrieren, aber das Wasser im Tank gar nie niemals gefriert von unten zuerst. Egal wie kalt es am Boden des Tankes ist, wird das Wasser immer oben zuerst gefrieren.
Hendrik74 am 01 Jan 2026 10:05:29 Natürlich kann Wasser von unten nach oben frieren, wenn der Boden kalt genug ist. Sobald der Boden die Wärme schneller entzieht als die langsame Konvektion im Tank Energie nachliefert, friert das Ding von unten nach oben. Das ist kein Teich, wo der Teichboden immer 4 Grad hat.
Hendrik74 am 01 Jan 2026 10:07:55 Ich kenne einen Kanal, der friert von unten nach oben zu, wenn es längere Zeit richtig kalt ist. Da fahren die dann immer mit dem Bagger durch, damit sich das Eis löst, und der Kanal nicht zufriert und das Wasser dann die Umgebung überschwemmt. Das passiert da auch nur, weil der Kanal höher als die Umgebung liegt.
Soloroy am 01 Jan 2026 10:32:36 Ok, ihr habt mich überzeugt und ich habe wieder was dazu gelernt.
Tinduck am 01 Jan 2026 11:02:14 Ich würde die fraglichen Wasserleitungen zusammen mit dem dort laufenden Heizungsrohr in eine dicke Isolierung packen. Das müsste eigentlich reichen.
Und beim nächsten Mal, wenn man ein Womo kauft und auch Wintercamping machen will, darauf achten, dass nix Kälteempfindliches unterm Boden hergeführt ist. Leider greift diese hässliche Billiglösung, Heizungsrohre und sogar Wasser- und Abwasserleitungen unterm Boden kreuz und quer zu führen, immer weiter um sich.
bis denn,
Uwe
rolf51 am 02 Jan 2026 17:02:57 Hallo, ist wohl OT, aber die Hersteller (auch Carbon) werben mit einem Winterpaket als Option und da ist meistens nur der Abwassertank isoliert. Wasserleitungen laufen am Boden oder an den Wänden entlang, die Spohns sind im Freien. Daher ist der Winterurlaub mit Vorsicht zu genießen.
Gruß Rolf
WomoToureu am 02 Jan 2026 19:03:07 rolf51 hat geschrieben:... aber die Hersteller (auch Carbon) werben mit einem Winterpaket als Option und da ist meistens nur der Abwassertank isoliert.
Zum einen sollte man, wenn man Wintercamping machen will, zwingend ein Doppelboden Fahrzeug erwerben. So hat man nicht nur einen warmen Fussboden, alle Leitungen und Tanks liegen im beheizten Zwischenboden. Als wir unser WOMO bei Hymer gekauft haben, war unter anderem eine Dieselstandheizung mit im Paket, also eine zweiter Wärmeerzeuger. Auch das fanden wir wichtig, als Ausfallreserve und Scheibenentfroster, Motorvorwärmer und als zweite Heizung sehr angenehm.
xenio am 02 Jan 2026 23:42:59 WomoToureu hat geschrieben:Zum einen sollte man, wenn man Wintercamping machen will, zwingend ein Doppelboden Fahrzeug erwerben.
Ich stehe gerade auf dem Campingplatz Camping Seiser Alm mit vorausgesagten Temperaturen bis knapp -10 Grad für die nächsten Tage. Was glaubst Du wie viele Womos ohne Doppelboden hier stehen - ich kann sie nicht zählen...Viele sehen den Doppelboden wohl nicht so zwingend und genießen den Urlaub dennoch. Man sieht etliche Eimer unter den geöffneten Abwassertanks. Die Eimer werden dann 2 m neben dem Fahrzeug im Abfluss geleert.
WomoToureu am 03 Jan 2026 07:37:51 xenio hat geschrieben:....Viele sehen den Doppelboden wohl nicht so zwingend und genießen den Urlaub dennoch. Man sieht etliche Eimer unter den geöffneten Abwassertanks. Die Eimer werden dann 2 m neben dem Fahrzeug im Abfluss geleert.
Ich habe da nichts gegenteiliges behauptet, wir hatten vorher auch kein Doppelboden Fahrzeug. Ist aber nicht mehr Stand der Technik. Auch ist es eine Frage ob die Entleerung in einen "Abfluss" so zulässig ist. Ist es ein Abfluss oder ein Regenwassereinlauf, wenn letzteren kann es sein, dass er nicht an der Kanalisation angeschlossen ist und ein einbringen von Grauwasser dort unzulässig ist. Wer einmal ein Doppelboden Fahrzeug hatte wird nie wieder eins ohne haben wollen.
Ruedi1952 am 03 Jan 2026 10:07:39 Zwingend Doppelboden ist natürlich Unsinn. Unser hat eine Hülle um den beheizbaren Abwassertank, alle Leitungen aus dem Bad sind in der Hülle. Nur 10 cm aus der Spüle nicht, die aber noch nie eingefroren ist. Wir waren bis -14 Grad unterwegs alles Prima. Wir haben auch viele mit Eimer unter den Auslass gesehen.
Olli2305 am 03 Jan 2026 12:09:32 WomoToureu hat geschrieben:Ich habe da nichts gegenteiliges behauptet, wir hatten vorher auch kein Doppelboden Fahrzeug. Ist aber nicht mehr Stand der Technik.....
Fahre auch nur einen einfachen Boden, habe keine kalten Füße im Winter. Die Isolierung ist auch bei einfachen Böden besser geworden. Hat alles vor und Nachteile. Die Abflüsse bei den Wasserhähnen sind für Schmutzwasser.
WomoToureu am 03 Jan 2026 14:57:00 Sorry mit zwingend Doppelboden wollte ich lediglich meine Meinung ausdrücken, dass nach wie vor Fahrzeuge ohne Doppelboden gebaut und genutzt werden ist klar. So ein Doppelboden bietet außer das er schön warm auch im Winter ist und alles frostfrei dort ist auch sehr gute Staumöglichkeiten durch Klappen, wo Schwerpunkt mäßig positiv viel gelagert / mitgeführt werden kann. Für mich daher ein "haben muss", dass man als denken Mensch anstrebt wenn man im Winter unterwegs ist. Olli2305 hat geschrieben:Die Abflüsse bei den Wasserhähnen sind für Schmutzwasser.
Dann ist es natürlich ok, andernfalls nicht. Habe schon oft gesehen das Bodeneinläufe nur für Regenwasser sind und irgendwo in ein Gewässer geführt sind und Camper dort ihre Abwässer reingeschüttet haben.
Tinduck am 05 Jan 2026 11:28:50 Tja, der Doppelboden. Stimme WomoToureu zu, wenn man einmal einen hatte, kauft man sich kein Fahrzeug mehr ohne, es sei denn, man möchte nicht mehr im Winter damit wegfahren. Das ist halt die alte Diskussion, was man 'braucht'. Wir kamen gerade aus Sexten wieder und hatten da bis -14° dieses Jahr. Und auch bei diesen Temperaturen stehen da Calis neben Kawas neben VIs neben TIs neben Alkoven neben dicken Linern. Dieses Jahr war sogar ein Bekloppter mit Dachzelt dort (hatte aber nen Heizlüfter drin). Klar kann man ohne Doppelboden Wintercamping machen. Aber je weniger wintertauglicher das Fahrzeug, um so höher die Anzahl der Zusatzarbeiten, Unbequemlichkeiten und Kompromisse, die man dann eingehen muss. Fängt mit hohem Gas- oder Dieselverbrauch an, geht über Abwasserentsorgung per Eisklotz weiter und hört da noch lange nicht auf. Ich persönlich möchte mir keine Gedanken machen, was mir alles einfrieren kann, und deshalb ist der Doppelboden für Wintercamping gesetzt, zumindest, wenn man länger als ein Wochenende in der Kälte stehen will. bis denn, Uwe
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