chvtr am 07 Jan 2008 21:07:23 Hallo liebe Forumer,
wir sind gerade aus unserem 3. Wintercamp zurückgekommen und sind nun doch etwas enttäuscht von unserem Womo. Wir fahren einen Dethleffs Alkoven Advantage, also ohne Doppelboden. Nachdem uns im 1. Winterurlaub der komplette Wassertank eingefroren war, hatten wir einiges nachgebessert: Kantop Wintervorhang, Kantop Fußraumisolierung, den Einfüllstutzen des Wassertanks (liegt direkt hinter der Beifahrertür) mit Styrodurplatten komplett isoliert (Einfüllen des Wassers dann über Reinigungsöffnung). Am besten wäre wohl das komplette Fahrerhaus mit Styrodurplatten o.ä. abzudichten, aber wegem dem Wassertank im Fahrerhaus fällt diese Lösung aus. Wir schaffen es einfach nicht das Fahrzeug im vorderen Bereich auf eine angenehme Temperatur zu bekommen. Folgende Schwachpunkte sind jetzt wieder aufgefallen: der komplette Fahrerhausboden ist eigentlich unisoliert, speziell unter beiden Sitzen. Wir überlegen nun den Boden abzuisolieren und um die Sitze eine Art Stülpvorhang aus Isomaterial zu legen. Hat vielleicht hier im Forum noch jemand eine Idee um das Problem in den Griff zu kriegen, wir sind ansonsten mit dem Womo zufrieden und würden uns nur ungern trennen. Ich denke die einzige Alternative für Winterfreaks wäre dann eh ein Vollintegrierter, oder ??
Freue mich schon auf Eure Antworten.
Viele
Chris
Gast am 07 Jan 2008 21:22:27 Hallo,
ein Vollintegrierter Ist sichr die bessere (aber auch die kostspieligere) Lösung
Und selbst bei so einem guten Stück muß man noch einiges zusätzlich tun, damit das großzügig verglaste Vorderhaus ausreichend warm wird:
- Warmwasserheizung mit Heizkörper im Bereich der Frontscheibe
- zusätzliche Eberspächer Dieselheizung vorne
grüße willi
Gast am 07 Jan 2008 21:35:24 hi chvtr, denke, dass das nicht das Problem der Aufbauform sondern das Problem der freiliegenden, unbeheizten Leitungen und Tanks ist, die nicht wie beim Doppelboden durch Warmluft frostfrei gehalten werden ... im Wassertank läßt sich ggf. eine Tankbeheizung nachtrgl. einbauen; das FH kann mit einem Heizlüfter bei 230V (bei AWN: schon mit kleinster Leistung ab 200W stufenlos regulierbar) gut u. günstig zus. beheizt werden ...
WomoTom am 07 Jan 2008 21:54:17 Hallo Christoph,
bei unserem ersten WoMo (Dethleffs A 532 Baujahr 1992) ist uns im ersten Wohnmobilisten-Winter (das war 1995 bei bis zu - 22 Grad) auch der Abwassertank eingefroren. Seitdem bleibt im Winter der Ablaufstutzen für das Abwasser immer auf. Entsorgt wird mit einem untergestellten Eimer.
Auch unser neues Wohnmobil (Bürstner Levanto A576 Alkoven - haben wir seit Dezember 2005) ist ohne doppelten Boden. Wir sind jedoch auch Ganzjahrescamper und trotzdem damit zufrieden. Im Fahrerhaus haben wir außer der serienmäßigen Remi-Faltabdeckung für die Front und Seitenscheiben keine zusätzliche Isolierung. Hat im Winter 2005/2006 bei starken Minustemperaturen in Oberstdorf / Winterurlaub ausgereicht. Der Winter 2006/2007 war ja kein Maßstab.
Wichtig ist, dass die Heizung mit Lüftung i m m e r läuft. Ebenfalls ist wie oben bereits erwähnt auch der Ablaufstutzen zum Abwassertank auf dem Stellplatz immer auf - mit Eimer drunter.
Das Abwasserrohr von der Dusche/Bad zum Abwassertank habe ich zusätzlich von unten mit Isolierungsrohr (Schaumstoffrohr vom Bauhaus) abisoliert, da dieses im Winter 2005/2006 kurzfristig eingefroren war.
Wichtig ist ebenfalls, dass die Schränke mit Lüftungsöffnungen/Gittern oder ähnlichem ausgestattet sind, damit eine Luftzirkulation erfolgen kann. Dies habe ich ebenfalls nachträglich erledigt, da hier teilweise Schwitzwasser trotz geheiztem Innenraum angefroren war.
Ganz wichtig - wie bereits erwähnt ist, dass die Heizung mit Lüftung immer läuft und die Düsenöffnungen alle voll geöffnet sind.
Was hast Du für eine Heizung im Wohnmobil und nutzt du hier auch immer die Lüftung oder (bei älteren Modellen) nur die Heizung ohne Lüftung.
Ich hoffe, ich konnte ein paar Tips geben.
Viele
Thomas :)
Peter1707 am 08 Jan 2008 01:06:32 Hallo CHVTR,
ich hatte bisher einen Hymer Camp 644 Bj 97.
Der war am Anfang auch nicht wirklich voll Wintertauglich.
Ich habe deshalb diverse Modifikationen gemacht.
Die letzten 5 Jahre war er aber voll zu 100 % Winterfest.
Aber vorab: Am Doppelboden liegt es nicht. Es gibt auch jede Menge
Doppelbodenfahrzeuge die auch nicht wirklich wintertauglich sind.
Weitere Aussage: Das Führerhaus bekommst du garantiert nicht isoliert und wintertauglich.
Die einzige Chance die besteht: Fahrerhaus kalt lassen und gut zum Aufbau isolieren.
Dann geht es prima.
Übrigens: Einen Vollintegrierten kriegst du garantiert nicht wirklich wintertauglich.
Dazu hat das Fahrerhaus viel zu viele Metall-Kältebrücken.
Also mein Tip: Verlege den Wassertank in den beheizten Bereich (Sitztruhe),
und mache den Durchgang zum Fahrerhaus durch gute Isolierungen zu.
Wenn es dich genauer interessiert, bin ich gerne bereit es detaillierter zu beschreiben.
Bei mir war es jedenfalls auch am Durchgang wunderbar warm
Die einzelnen Maßnahmen waren:
- Trennstelle Fahrerhaus/Aufbau voll isoliert (War dann unser Kühlschrank ...)
- Zusatz Truma-Gebläse für Alkoven, sonst wäre man dort erfroren.
- Zusatz Beheizung der Abwasserschiebers (ist zwar isoliert und beheizt, friert aber bei -28 °C trotzdem fest)
- Alle Dachhauben mit Isomatten innen isoliert, wegen Kondenswasser
- Kondenswasserabläufe an allen Fenstern.
- Hinterlüftungen in den Schränken wegen Kondenswasser.
Peter
hast29 am 08 Jan 2008 10:10:01 Hallo,
wir machen seit ewigen Jahren Wintercamping. Aber dieses Jahr das erste mal mit WOMO. Wir fahren einen WEInsberg Orbiter Alkoven auf Renault.
Baujahr 2007.
Alkovenheizung vorhanden. Haben aber Tagsüber den Vorhang des Alkovens zugemacht, da zu kalt.
Ins Fahrerhaus einen Strang der Heizung gelegt. Wird nicht wirklich warm.
Abwasser offen gelassen und mit Eimer entsorgt.
Als Trennung haben wir das Rolo. Da unten kalte Luft durchkam haben wir eine Rolle vorgelegt.
Nun meine Frage an
@ Peter
Trennstelle Fahrerhaus/Aufbau voll isoliert (War dann unser Kühlschrank ...) - Zusatz Truma-Gebläse für Alkoven, sonst wäre man dort erfroren. - Zusatz Beheizung der Abwasserschiebers (ist zwar isoliert und beheizt, friert aber bei -28 °C trotzdem fest) - Alle Dachhauben mit Isomatten innen isoliert, wegen Kondenswasser - Kondenswasserabläufe an allen Fenstern.
-wie hast du den zwischenbereich geschlossen? Haben da unsere Jacken hängen gehabt. Möchte gerne vom Wohnraum aus rankommen.
-Zusatzgebläse, wo wird das dann eingebaut?
-Was sind Kondenswasserabläufe??
Hast du eventuell ein Bild?
Danke.
@ Chris
Steck den Kopf nicht in den Sand.
Habt ihr schon mal über eine Haube fürs Fahrerhaus nachgedacht?
Kostet aber um die 400 bis 500 Euro.
Beduin am 08 Jan 2008 16:59:00 --> Link war erheblich günstiger und bringt auch einiges. Wenn die Luftpolstermatte richtig anliegt gibts vorne noch nicht mal Kondenswasser.
Klar, mag nicht jedermans Geschmack sein, aber ich finds gut, günstig, pro Rolle 1x5 Meter 6€, kaum Gewicht, geringes Packmass.
Um mich noch als totaler Prutscher zu outen, :D
vorne auf den Boden vom Führerhaus habe ich die alte Thermoaussenmatten vom Sprinter gelegt und die Seitenteile in die Trittstufen rein, bringt auch was, vor allem meinen Hund ein weiches Bett.
Im Aufbau kommt auf dem Boden erst eine Lage Pappe, dann eine Lage Thermo-Styropor, was normal zwischen Heizkörper und Fentser kommt, darauf den Teppich, bringt auch was.
Unter der Dinette liegt eine 45-55Watt Heizdecke, die normal ins bett kommt, das gibt für uns warme Füsse und für meine Katze einen warmen Bauch.
So und was mich noch erstaunt hat und ich mir nicht wirklich plausibel erklären kommte.
So lange wir auf dem SP waren war das Gebläse der Heizung ja aus. Themperatur im Wagen so 20-22°
Als wir auf dem CP waren habe ich das Gebläse an gemacht, aber es nicht so warm bekommen wie ohne :eek: beides mal beim Messen stand er an der gleichen Stelle
nowe am 08 Jan 2008 17:29:45 Wir sind eigentlich inzwischen ganz zufrieden.
Ok, in unserem früheren Alkoven-Womo wurde es nicht so wirklich warm. In Zell am See sind wir mal bei - 26 Grad eingefroren. Da ging nichts mehr. Diesel eingefroren, Batterie gab den Geist auf ... und im Womo-Innern 15 Grad. Aber da hatten wir noch die Truma 3200 als Heizung und die normalen Isolierungsmatten.
Jetzt fahren wir einen Teilintegrierten mit der Truma 6002, also doppelte Heizleistung, und ums Fahrerhaus kommt ein Ganzkörperkondom, die REMI-Front. Und wir sind zufrieden. Frischwasser friert nicht ein, da es sich im beheizten Wohnraum befindet.
Abwasser bleibt offen mit Schüssel drunter.
Aber es hat sicher jeder so sein eigenes Rezept.
Beste
nowe
chvtr am 08 Jan 2008 17:41:45 Hallo und vielen Dank für die Antworten, wird ja ne richtig schöne Diskussion.
Das Fahrerhaus komplett abzuschotten, ist wohl die beste Lösung, ist bei meinem Womo allerdings nicht / schlecht zu realisieren, da der Wassertank in der Bank hinter dem Fahrersitz eingebaut ist und der Einfüllstutzen innen zwischen Beifahrersitz und Beifahrertür liegt, also von der Beifahrerseite bis zur Bank hinter dem Fahrer miteinander verbunden ist. Wenn ich nun also das Fahrerhaus abschotte, habe ich ein Isolationsproblem über den Wassertank !? Ebenso ist der Alkoven nach unten zum dann eiskalten Fahrerhaus auch nicht wirklich isoliert (wäre aber Wohl noch machbar mit Styrodur oder Decken.
Als Heizung habe ich eine Truma C6002, die meiner Meinung nach keinerlei Einfluß auf das Zu- oder Abschalten der Lüftung ermöglicht. Die Heizung schaltet speziell nachts ständig auf die grösste Lüfterstufe, die ca. 0,5m von meinem Kopf entfernt ist, was natürlich jedesmal zu einer Aufwachphase führt. Ich denke auch das ist aber nur ein Problem der zu schnellen Abkühlung im Aufbau. Den Zusatzlüfter für den Alkoven habe ich übrigens auch eingebaut.
Ich habe aber nicht alle Lüftungsrohre völlig auf, um die Luft etwas gleichmässiger zu verteilen. Wenn ich die Öffnung direkt an der Heizung voll öffne kommt doch am Alkoven oder im Fahrerhaus so gut wie nichts mehr an, oder ?
Freue mich auf Eure Meinungen.
mafrige am 08 Jan 2008 18:31:37 Hi chvtr,
auch aus meiner Sicht macht die Trennung von Fahrerhaus (FH) zum Wohnmobil einen Sinn.
Ich habe bei meinem Alkovenmobil versucht das FH zu beheizen, was bis ca. -5°C bei 2 Tage/ 11 Kg Flasche funktioniert.
Jetzt habe ich einen Schlafsack (bis -20°C von der BW) so zum Vorhang umgearbeitet, dass der Reißverschluss in der Mitte als Durchgang zum FH geöffnet werden kann.
Das Ganze ist abnehmbar befestigt und hat ein geringes Packmaß.
Leif am 08 Jan 2008 19:15:40 das seh ich auch so.
wir waren vor weihnachten mal kreativ und haben eine winterabtrennung zum fahrerhaus hin gebaut.
--> Link
vielleicht ist es eine idee, das für dich und dein Womo zu adptieren?
Leif
runo am 08 Jan 2008 21:03:25 Hallo Chris, wir fahren einen Integrierten und haben mit der Kälte ,
bisher zwar nur bis -5 Grad , keine Probleme gehabt.
Wenn es wirklich im Frontbereich kalt würde, hätten wir dort noch so eine
2,4 KW Truma-Heizung. (noch nie im Einsatz gehabt !) Ich kann dir aber nicht sagen, was diese Zusatzheizung
so kostet, vielleicht kann dir im Zubehörhandel jemand einen Rat geben.
@ Peter, ich finde unseren Hymer total wintertauglich, für ganz kalte
Nächte haben wir für die Frontbereichscheiben eine Thermoaußenmatte.
Außerdem ist doch im Fahrerhausbereich Iso-Verglasung. :denk:
Wir haben das Womo gebraucht gekauft, keine Ahnung, ob sowas serienmäßig drin ist. :?:
Runo
Dethleffs 6731 am 08 Jan 2008 21:21:22 Hallo,
es ist mir immerwieder unverständlich wie "blauäugig" ihr euer schwer verdientes Geld ausgebt. Ich will nicht behaupten, dass wir das "non plus ultra"- Womo haben, aber wir haben ca ein 1/2 Jahr ....gesucht & angesehen & gesucht & angesehen, usw..... bis wir mit dem Dethleffs 6731 (das für uns !!) optimale Mobil gefunden hatten. Absolut winterfest, jede Menge Platz und ein sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis. Es kommt nicht darauf an, ob VI, TI, oder Alkoven (das muss jeder für sich entscheiden) aber wenn der Abwassertank im Freien hängt und der Ablasshahn genau im Schleuderbereich des Hinterrades ist, das Führerhaus nicht abtrennbar ist, usw... brauche ich micht wundern, wenn ich mir im Winter den A.... abfriere.
Dennoch viel Spass mit dem Womo
:)
Bernd
Peter1707 am 09 Jan 2008 01:07:39 Hallo,
dieses Thema scheint ja wirklich viele zu bewegen.
@Leif: Gratulation toll gemacht und auch dokumentiert !
Ich habe es ähnlich gemacht. Habe leider keine Bilder, da ich
meinen geliebten Hymer im Herbst verkauft habe, und das Neue
erst ab März kommt. Aber eine verbale Beschreibung tuts glaube ich auch.
Erster Schritt:
Habe von meinem freundlichen Hymer-Händler eine Sperrholzplatte mit dem Original Holzdekor geholt.
Diese habe ich dann links und recht am Alkovendurchgang (gleiche Stelle
wie bei Leif) hinter den Fahrer-/Beifahrersitzen eingepaßt und mit kleinen
Winkeln verschraubt.
Damit ist das Loch zwischen Führerhaus und Aufbau schon mal deutlich kleiner. Das Sperrholz isoliert auch sehr gut.
Ein ungehinderter Durchgang vom Fahrerhaus zum Aufbau ist aber trotzdem noch möglich.
Dann habe ich den Originalvorhang durch einen doppelt aus dickem Polsterstoff genähten Vorhang ersetzt. An den Seiten wurde dieser Vorhang über Druckknöpfe an den Holzteilen spannend befestigt.
Man kann also den Vorhang einerseits zur Seite schieben und prima ins Fahrerhaus gelangen, andererseits aber damit auch den Durchgang schnell über Druckknöpfe abdichten.
Als letzte Maßnahme habe ich dann von der Führerhausseite aus eine im Zubehörmarkt erhältliche Universalisomatte (Außen Stoff, innen mit Isomatten aus Alu + ...) mit zwei senkrechten Reißverschlüssen ebenfalls über Druckknöpfe befestigt.
Damit ist ein Durchgang zum Führerhaus ebenfalls leicht möglich. Ist jetzt alles geschlossen, kommt man so in ca. 10sec. ins Fahrerhaus und hat das Ganze auch wieder in 10 sec. zu.
Außerdem ist es jetzt auch direkt an dem Durchgang wunderbar warm, es zieht nicht, und eine 11 kg. Gasflasche hält mindestens einen Tag länger.
@ runo: Wir hatten letzten Winter Bekannte mit einem B544 mit dabei.
Die haben vorne im Hubbett trotz "Überzieher" bösartig gefrohren,
da die Frontscheibe nicht isolierverglast ist, und die Rundung d arüber auch nicht wirklich isoliert ist. Desweiteren war an den Sitzgestellen, den Fußhebeln, der Gegend ums Leckrad, etc... dick Eis aufgefroren (Kältebrücken aus Metall)
@chvtr: Kannst du den Wassertank nicht in der Sitztruhe der Mittelsitzgruppe verbauen ?
@ hast29: Das Zusatzgebläse (Trumavent) habe ich Heizungskanal kurz vor dem Alkoven in der vorderen Sitztruhe der Mittelsitzgruppe angeordnet.
Dadurch ist es kaum zu hören, und es kann je nach Stellung der Heizungsausströmer auch normal temperierte Luft aus dem Innenraum (22°C oder so) in den Alkoven blasen.
Die Kondenswasserabläufe habe ich in die Dichtungsgummi der Fenster vulkanisiert. Das Kondenswasser sammelt sich in der Regel immer an der unteren Rundung der Fenster. Bleibt dort dann stehen und läuft irgendwann dann in die Rollokästen im Innenraum. Deshalb habe ich an diesen Stellen kleine Löcher durch die Fensterdichtgummis gestochen. Anschließend werden kleine Röhrchen aus Hartgummi (Durchmesser außen ca. 3 mm, innen ca. 1mm, ca 8 mm lang) durch diese Löcher bis sie mit den Dichtgummis innen bündig sind, geschoben. Anschließend mit Gummilösung zusammenvulkanisiert. Funktioniert prima, Wasser läuft nach außen, keine kalte Luft kommt rein.
@ Dethleffs 6731: Der Abwassertank an meinem Hymer hing gut isoliert und beheizt im Freien, ist auch bei -25° nicht eingefroren.
Dafür, oder gerade deswegen war dieses 7m-Mobil noch unter 3500 kg (also mindestens 300 kg leichter), 30 cm niedriger, wesentlich weniger Kopflastig und deshalb deutlich agiler beim Fahren und es reichte eine Einstiegsstufe um ins Mobil zu kommen also ohne diese üble Kletterei.
Aber ich gebe zu, er hatte keinen Doppelboden.
Peter
runo am 09 Jan 2008 11:06:54 @Peter,
habe diese Schwierigkeiten -Eis im Fahrerraum und frieren im Hubbett- noch
nicht erlebt und kann sie auch momentan nicht nachvollziehen. :denk:
Nachts Regler auf 15 Grad, tagsüber 23-25 Grad, schlafen nur unter einer
normalen Steppdecke aus dem Aldimarkt. Reicht sogar für meine bessere Hälfte :) . War die Heizung im B544 nachts eventuell aus? Oder nicht ok?
Egal, ich werde berichten, ab welchen Temperaturen es kritisch wird.
5Grad minus ist ja auch nicht so toll.
Runo
Lancelot am 09 Jan 2008 11:31:02 Beduin hat geschrieben:So und was mich noch erstaunt hat und ich mir nicht wirklich plausibel erklären kommte. So lange wir auf dem SP waren war das Gebläse der Heizung ja aus. Themperatur im Wagen so 20-22° Als wir auf dem CP waren habe ich das Gebläse an gemacht, aber es nicht so warm bekommen wie ohne :eek: beides mal beim Messen stand er an der gleichen Stelle
Ganz normaler Vorgang:
ohne Gebläse wirkt die Truma wie ein alter Bollerofen, gibt die Heizleistung direkt an die Umgebung ab und mach "lokal" warm.
mit Gebläse wird die Warmluft verteilt, d.h. erst mal werden die Warmluftschläuche gewärmt, dann die Ausströmer, dann die Bereiche, wo die Schläuche hinführen. Das dauert natürlich viel länger, bis sich im gesamten Fahrzeug dadurch die gleiche Temperatur einstellt, wie ohne Gebläse.
Vorteil ohne Gebläse: schnell warm, kein Geräusch des Gebläsemotors
Nachteil: keine Verteilung der Warmluft, dadurch u.U. kalte Bereiche,
Vorteil mit Gebläse: gleichmäßige bessere Verteilung mit gleichzeitiger Trocknung, da die Luft besser strömt.
Nachteil: Geräusch, dauert wesentlich länger, um auf gleiche Innenraum Temperatur zu kommen
Du mußt nur lange genug mit Gebläse heizen, dann wird´s schon, auch für "Prutscher" :wink:
Beduin am 09 Jan 2008 15:50:20 Danke dir, :)
so ähnlich hatte ich mir das gedacht.
Der Versuch ging ja fast 3 Stunden, dann hats genervt.
Zumal ich ja eh nur 3 Ausströmer habe, 2 an der hinteren Sitzbank der Dinette, einmal unter den Tisch, einen in den Raum und der andere geht ins Bad.
Dethleffs 6731 am 10 Jan 2008 21:40:49 Hallo Peter,
ich wolite Deinen Hymer (oder alle anderen) nicht schlecht machen. Wie gesagt: für welches Mobil man sich entscheidet ist eine persönliche Entscheidung (ist ja auch gut so) in die viele Faktoren einbezogen werden. Aber wenn ich dann andereseits sehe wie von ~125 Mobilen (Sylvester in Oberhof), -mind.90% einen Eimer unters Mobil stellen müssen, -150000.-€ Mobile mehrmals am Tag mit dem Gummischieber die Frontscheibe abziehen und das Wasser in kleinen Eimern ausleeren, -einige zusätzlich mit einem Heizlüfter zuheizen müssen um eine angenehme Temperatur zu bekommen und bei meinem Bekannten (allerdings ein älteres Modell) ohne Hausschuhe oder wenigstens dicke Socken die Füsse nicht warmzukriegen sind, frage ich mich "kann ich denn nicht von einem -als winterfest verkauftem und teuer bezahltem Mobil- mehr erwarten???"
Bernd
Peter1707 am 11 Jan 2008 00:41:38 Hallo Bernd,
da hast du aber 100 % ig Recht.
Wenn du aber diesen Gedanken weiter spinnst, wird es noch schlimmer.
Die Wohnmobilhersteller-und auch Händler-Branche ist ja eigentlich größtenteils zutiefst unseriös und Kundenfeidlich.
Ich wollte übrigens nicht die Fa.Hymer in Schutz nehmen. Was ich mit denen so alles erlebt habe, ist schon allerhand.
Das geht damit los, daß Händler Fahrzeuge im Wert einer S-Klasse, 7er-BMW oder AUDI A8 verkaufen, und sich gegenüber den Kunden wie die letzte Hinterhofwerkstatt oder Dorfschreiner präsentieren. Ein Kunde dieser erwähnten Fahrzeuge würde sich eine solche Behandlung sicherlich nicht gefallen lassen. Die meisen Womo-Kunden aber sehr wohl.
Ist doch schon erstaunlich, oder ?
Übrigens: Ich habe mein neues Womo bei einem Händler bestellt, der auch gleichzeitig ein seriöses Autohaus führt. Der weiß wie man Kunden, die mehr als 50000€ ausgeben, behandelt.
Die o.g. Fahrzeuge sind in der Regel gut auf Alltagstauglichkeit getestet und entwickelt. Das kann man aber von Womo's leider nur selten behaupten. Weißt man dann höflich den Hersteller auf etwaige Schwachpunkte hin (so von mir bei der Fa.Hymer geschehen) bekommt man die Antwort, daß das nicht sein könne, da man ja schließlich Marktführer wäre.
Wenn sich dann nach 7 Jahren Risse in der Alubeplankung bilden, der Alufraß massiv am wirken ist, und die schön lackierten Rahmenfenster abblättern, und Holz -das lt. Hymer im Aufbau nicht vorhanden ist- verrottet, dann will Hymer von der eigenen Mistkarre nichts mehr wissen.
Mein Resümee: Ich kümmere mich selbst um die von mir gewünschten Eigenschaften meines Mobiles und verlasse mich nicht mehr auf den Hersteller.
Deshalb habe ich mir jetzt einen ADRIA bestellt, der ist nicht wirklich viel schlechter als ein Hymer, nur viel billiger und die Mängel bzw. negativen Dinge aus praktischen Erfahrungen muß ich genauso selbst beseitigen.
Ich werde jedenfalls im Winter keinen Eimer unter den geöffneten Abwasserabfluß stellen.
Mein Abwassertank wird isoliert und beheizt.
Und die Hinterlüftung gegen Kondenswasser in den Schränken gibts bei mir auch, beim Hymer nicht.
Und ich denke, da ist es unwesentlich, ob da nun ein Doppelboden vorhanden ist oder nicht, durch das Fahrerhaus am gut isolierten Trennvorhang zieht es allemal gut rein. Punkte die nicht alltagstauglich sind und ständig Anlaß zu Ärger geben, gibt es in dieser Branche viele.
Peter
jever am 11 Jan 2008 01:24:05 Hallo
Ich habe von diesen Marktführer ein WOMO, drei Jahre alt und einen vollen Aktenordner mit Mängelbeschreibungen !!
Nie wieder diese Marke. :-(
Aber warum ist dieser Hersteller zum Marktführer geworden ?
Es kann wohl nur an den zahlreichen ... Kunden und an den geschönten Testergebnissen in Pro m.. liegen !!
Tolle Beiträge sind auch im H.... Forum.
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