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In der Reisemobil International ist wieder mal ein Großer Ratgeber Wasser.
Dabei ist mir der Gedanke gekommen einfach "etwas Silber" in den Tank zu hängen. Kann nicht schaden. Nun die Frage an die Experten: wo bekommt man Silber und welches in welcher Form wird die beste Wikung zeigen? Trialer Das Thema hatten wir die Tage schon mal :)
--> Link Friedrich hängt schon seit Jahren einfach nur die Silberkettchen seiner Frau in den Tank und ist schwer zufrieden. Wer hat seiner Frau noch den Schmuckkasten leer geräumt ;D Guude!
Ist schon etwas merkwürdig: Aber war da nicht vor einigen Wochen eine Meldung, dass Silberionen zur Trinkwasserentkeimung verboten worden sind??? Grund: Silberionen setzen sich in der Leber ab. CU Wolf Tach auch,
Nicht nur Silber setzt sich in der Leber ab :D Hallo,
ich nutze wenn es eben geht als Trinkwasser (Kaffee machen, kochen, Zähne putzen) meist frisches Wasser aus einem separaten 5L Kanister. Den kann ich vor Neubefüllung gut reinigen (mehrfach umspülen). Frischwasserbeschaffung ist ja meist das geringste Problem. Ist mir irgenwie nicht geheuer mit dem Wasser, was ich über viele Tage im Tank spazieren fahre und vor dem Nachfüllen auch nicht komplett entleere. Dazu müsste ich ja auch den Beuler und die Leitungen leeren. Wer macht das schon. Ist vielleicht aber auch übertriebene Vorsicht. Tach auch,
Habe mit DR.Keddo Frostschutz involviert und benutze auch Dr.Keddo unterwegs da ich nicht immer vorher weiß wo ich stehenbleibe und Wasser zur Verfügung habe.Also immer Restwasser im Tank habe.Sollte jeder für sich entscheiden. So wie das Thema Chemie für die Toi. ! Wer Langeweile hat kann sich darüber auslassen und der Rest sollte weiter so verfahren wie es bei Ihr oder ihm funktioniert. :D Ich sorge für einen schnellen Wasserdurchsatz im Tank und wenn ich zu
hause bin entleere ich den Tank und lasse ihn leer, so gibt es keine Probleme mit Verkeimung. Arno Unser Tank ist immer blitzblank und schleimfrei. Ich gebe nur Silberionen ins Frischwasser, wenn ich im (südlichen) Ausland nicht sicher bin, ob das Frischwasser in Ordnung ist.
Nach einer Reise entleere ich den Tank und lasse ihn oben und unten offen, damit er möglichst austrocknet. Ebenso lasse ich den Boilerinhalt von der Combi ab. Hallo,
wir verwenden ebenfalls die zusatzmittel zur trinwasserhygiene. als chemiker + ing für versorgungstechnik kann ich nur ausdrücklich zur verwendung der präperate auf silber- und chlorbasis zur trinkwasserhygiene raten, denn nicht nur das trinken ist das problem. ein weiterse hier im forum m.e. unterschätztes problem sind die legionellen die z.b. zu lungentzündungs ähnlichen krankheiten beim duschen führen können. ebenso muss der tank m.e. bei jedem nichtgebrauch länger als ein paar tage incl. boiler + leitung restlos entleert werden. zum verzehr verwenden wir ebenfalls kein wasser aus dem womotank gruß olly Das gab es hier nun wirklich schon sehr oft und sehr ausführlich. Kurz gesagt: Zur Desinfektion oder Beseitigung von Keimen ist Silber völlig ungeeignet. Silber kann ausschließlich zum Konservieren bereits sauberen Wassers eingesetzt werden - egal ob in Nord- oder Südeuropa! Außerdem ist Silber im Trinkwasser nicht unproblematisch - einfach mal hier ein wenig suchen und der Gedanke ist ganz schnell erledigt 8) Guude nochmals!
Wir verwenden zur Wasserkonservierung das Mittel der Profis: Redolyt. --> Link. Ist auf Chlorbasis, sprich Chlodioxyd. Das Wasser aus dem Tank wird von uns auch zum Kochen benutzt. In unserem neuen WoMo ist aber auch noch eine Seagull Filteranlage eingebaut. Aber die erst seit 3 Monaten. Im vorherigen WoMo hatten wir diese Anlage nicht. Aber auch keine Beschwerden. Redolyt wirkt auch gegen Legionellen. Es wird auch z.B. im Airbus eingesetzt. 1 l reicht für 1.000 l Wasser. Letzt Rechnung war 1 l = 13 €. Übrigens:Ich bekomme nichts von dieser Firma. CU Wolf Nur Silber reinhängen oder legen bringt nichts als die Vorsorge für schlechte Zeiten :!:
Denn um einen Bakterienbelag zu verhindern muss entweder das Medium Wasser silberhaltig sein oder die Tankwand. Die Silberketten sind aber dann zumindest immer bakterienfrei und können in Notfällen verhökert werden. :D Jörg Hallo!
Ich habe mal zu Redolyt recherchiert. Ich wollte wissen was seine Inhaltsstoffe sind. Auf keiner „Redolytseite“ fand ich einen Hinweis woraus es besteht. Ich fand nur eine Bemerkung, dass es durch Elektrolyse aus Kochsalz hergestellt wird. Durch Elektrolyse aus Kochsalz kann man Bleichlauge herstellen aber kein Chlordioxid. Weiter fand ich einen Hinweis, dass Redolyt auch als Bioquel oder AnoQuel bekannt ist. Unter diesen Stichworten fand ich eine Publikation. --> Link Es handelt sich um „unterchlorige Säure“ (HOCl)“, also Bleichlauge. Redolyt ist Bleichlauge, aber kein Chlordioxid. Also das gleiche wie Danklorix. Bei dem Redolytverfahren, wird das Hypochlorit (Bleichlauge) lediglich am Ort des Verbrauches hergestellt und nicht in Kanistern bezogen.
Der Zusatz von Silberionen zur Behandlung von Trinkwasser ist nicht verboten. In der Trinkwasserverordnung steht, dass es zur Konservierung des gespeicherten Wassers in Kleinanlagen bei nicht-systematischem Gebrauch zugelassen ist. Das bedeutet lediglich, dass man nicht immer Wasser mit Silber konsumieren soll.
Das Trinkwasser braucht man nicht mit Mitteln auf Chlorbasis zu desinfizieren. In EU-Europa bekommt man an den Wasserzapfstellen sauberes Wasser, dafür gibt es eine EU-Trinkwasserrichtlinie. Da reicht der Zusatz von Silber vollkommen aus. Die Mittel auf Chlorbasis wirken nur kurz, die verwendet man dann, wenn man verkeimtes Wasser verwenden muss, wie z.B. in hygienisch Bedenklichen Regionen, z.B. Tropen. Anstatt das Wasser mit Mittel auf Chlorbasis zu desinfizieren sollte man zum Schutz andere Maßnahmen durchführen. Den Tank durch desinfizieren sauber und keimfrei machen. Beim Wasserbunkern äußerst vorsichtig und sauber vorgehen. Bakterien und Keime können sich in einem Tank nur entwickeln, wenn sie eingeschleppt werden und Futter finden. Wolfgang
Wie leicht dies Möglich ist verdeutlicht der Artikel in der Reisemobil. Allein wie unglücklich die Versorgungssäulen auf SP aufgebaut sind machen mich sehr nachdenklich. Habe ich doch bereits mehr als 1x gesehen, dass Camper die Toilettenkassetten mit dem Frischwasserschlauch gereinigt haben. Was das für den nächsten Frischwasserzapfer bedeuten könnte, habe ich ehrlich gesagt innerlich verdrängt. Auch wenn wir immer für Kochen, Trinken oder Zahnreinigung stilles Wasser nutzen, so wird in dem Artikel recht sachlich beschrieben, dass auch für eine ordentliche Körperreinigung "sauberes" Wasser benötigt wird :!: Für mich steht ab jetzt fest, dass ich nach jedem Tanken Silberionen zusetzten werde, um zumindest für eine hygenische Körperreinigung zu sorgen. Hallo,
Ergebnis der Diskussion ist für mich: - Tankanlage immer gut reinigen (sowieso selbstverständlich) - Wasser mit Silberionen möglichst keimfrei halten. - zum Zähne putzen und kochen trotzdem möglichst frisches Wasser aus separatem kleinen Kanister oder Wasserflasche nutzen. Angeschlossene Schläuche auf SP und CP möglichst meiden, insbesondere zum Auffüllen des Kochwasservorrates. Ich glaube dann ist man auf der sicheren Seite.
Dir ist aber der Unterschied zwischen dem Konservieren von keimfreien Wasser (!) und dem Entkeimen von Wasser klar? hallo,
nochmals zum thema chlor(bleichlauge) in den in reolythe, dr keedo oder ähnlichen präperaten enthaltene dosis ist bei einhaltung der dosierungsempfehlung vollkommen ungefährlich giltmauch für siberpräperate. es entstehen im tankwasser freie chlorteilchen bzw. elemetares chlor, selbiges wird auchn von unseren wasserwerken eingesetzt. ebenso wird Chlorbleichlauge wird heute noch zur desinfektion von lebensmitteltanks, trinkwassersystemen usw verwendet gruß olly
Wieso diese Frage? Hast Du mein Posting nicht gelesen? Ich habe einen relativ neues WOMO dessen Frischwassertank ich von innen wunderbar kontrollieren kann. Zudem befülle ich meinen Tank ausschliesslich mit Trinkwasser, welches im geschlossenen System durch meine mitgeführten Schläuche einfülle. Ich nutze keine Schläuche die an der Säule rumbaumeln :!: (Oh bitte jetzt keine Erbsenzählerei :wink: ) Das Trinkwasser ist geclort und wird u.a. zur Körperreinigung genutzt. Da ich mein Frischwasser nicht nach jeder Tour leere, will ich was für die Haltbarkeit tun. Dazu sollen mich Silberionen unterstützen. Ist dieser Gedankengang vielleicht falsch?? Nun noch was Grundsätzliches: Ich unterstelle den Womoherstellern einfach mal, dass sie keine Vollpfosten als Ingenieure haben und entsprechend der Trinkwasserverordnung anständige Anlagen konstruieren :wink: Trinkwasser/Kaffeewasser aus dem sep. Kanister, Brauchwasser möglichst chlorfrei(Allergie) mit eigenem Schlauch zapfen. Silberionen ok, aber kein Chlor. 1x p.Jahr den Tank richtig reinigen und System spülen. In Mitteleuropa kommt gar nix ins Wasser, mir reicht das Chlor im LW vollkommen, schließlich geh ich auch in Seen baden...
Doch - schon - die Infos über die Nutzung von gechlortem Wasser hast Du doch gerade erst nachgeliefert??? Trinkwasser ist doch immer geclort.. :D
In diesem Sinne haben wir doch wieder alle was gelernt und können etwas beruhigt mit unserer mobilen Behausung unterwegs sein :wink: hallo pipo,
ich teile deine meinung über die notwendigkeit der anwendung von silber oder chlordesinfektion, aber dein vertrauen in die womohersteller mß ich enttäuschen, ich habe letzthin einen mängelbericht über einen niesmann gelesen, bei dem der wasse3rtank nicht volständig zu entleeren war. soviel zum thema vollpfosten als ingenieur. beispiel: der wassertank im Womo ist bei nichtgebrauch eine einzige totwasserzone und totwasserzonen sind in der häuslichen trinkwasserinstallation strengstens verboten, aus diesem grund lege ich nun mal soviel wert auf keimabtötende mittel im wassertank gruß olly
Ja Richtig und genau aus diesem Grund gibt es doch die kleinen Hausmittel wenn die Technik keine andere Lösung bietet :D In dem bereits erwähnten Artikel in der Reisemobil wird folgender Tipp gegeben:
"Bei Nichtgebrauch im Sommer müssen Tank, Leitungen und Pumpen vollständig gefüllt und das Wasser mit entsprechenden Mitteln (Micropur von Katadyn, Purosil von Multiman oder Aqua Clean von Yachticon) vor Verkeimung geschützt werden. Im Winter muss die Anlage gereinigt, desinfiziert und mit einem Frostschutz teibefüllt werden." Hat das jemand schon einmal so gemacht? Ich habe bisher immer das Wasser abgelassen und alle Hähne aufgemacht ... gruß Karsten
Hallo Karsten, so handhabe ich das seit 25 Jahren und wenn ich alle zwei Jahre den großen Deckel vom Frischwassertank öffne und den Tank von innen reinige hab ich noch nie eine Schmiere gefunden. PS: Ich schalte erst die Stromzufuhr zur Pumpe ab, öffne die Hähnen und dann erst den Hahnen unten am Frischwassertank. So saugt das Abfließende Wasser im Tank das Wasser aus den Schläuchen / Rohrleitungen mit ab. Im Deutschlandreisefred tauchte die Frage nach Silberionen in Verbindung mit Tieren auf. Dazu fand ich diesen Link.
--> Link Dort wird die Wirkung und Arbeitsweise von Silber in Wasser erklärt. Hallo alle ich melde mich mal wieder um zur aktuellen Silberdiskussion ganz unemotional den aktuellen Sachstand aus der Gesetzes-, Verordnungs-, DIN- und Risikolage darzulegen und zu der Anwendungsdiskussion meine Meinung zu äußern. Zunächst einmal zur Anwendung: Silber ist ein Konservierungsmittel, inaktiviert Bakterien bei einer Einwirkzeit von mind. 2 Stunden und schützt das Trinkwasser im sauberen Tank bis zu 6 Monsten vor Wiederverkeimung. Trinkwasser bleibt also gut, verunreinigtes Wasser wird nicht besser. Chlor ist ein Deinfektionsmittel, tötet Bakterien innerhalb 30 Minuten ab und macht aus bakteriell belastetem Wasser Trinkwasser, hat aber keinen Langzeitschutz. Produkte mit beiden Wirkstoffen sind ideal! Das Umweltbundesamt schreibt in seiner Bekanntmachung der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung – 17. Änderung – (Stand: November 2012) Teil I a: Aufbereitungsstoffe, die als Lösungen oder als Gase eingesetzt werden Dass Silber, Silberchlorid zur Konservierung des gespeicherten Wassers in Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe c und d TrinkwV 2001 nur bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall gemäß DIN EN 15030 Tab. 1 und 2 mit einer zulässigen Zugabe von 0,1 mg/L Ag bei einer Höchstkonzentration nach Aufbereitung von 0,08 mg/L Ag verwendet werden darf. Für die Anwendung von Silberprodukten gelten die Bestimmungen des Chemikalienrechtes (Biozidverordnung) Die DIN 15030 erläutert in Abschnitt A.1.2 Anwendung: Die beschriebenen Produkte werden eingesetzt zur Konservierung von Wasser für den menschlichen Gebrauch bei nicht systematischer Anwendung in Wasserversorgungsanlagen einschließlich deren Leitungsnetzen, aus denen je Jahr höchstens 1 000 m3 entnommen oder abgegeben werden (Kleinanlagen). In gleicher Weise werden sie eingesetzt zur Konservierung von Wasser für die Lebensmittelzubereitung, von sonstigem Wasser, das in abgepackter Form gelagert oder in geschlossenen Systemen (wie z. B. Wasserversorgungssysteme von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen) geführt wird oder, in 'Ausnahmefällen, on Wasser, das für Notfälle aufbewahrt wird. ) Der Begriff "nicht systematischer Gebrauch" bedeutet im Sinne dieser Europäischen Norm die diskontinuierliche bzw. bedarfsgerechte Anwendung von Silbersalzen zur Konservierung von Wasser (Trinkwasser): - bei Betriebsunterbrechung in Kleinanlagen für eine längeren Zeitraum oder wenn als Ergebnis von niedrigem Verbrauch und längeren Aufbewahrungszeiten angenommen werden kann, dass das für den menschlichen Gebrauch bereitgestellte Wasser nicht den mikrobiologischen Anforderungen an Trinkwasser gerecht wird; - in Anlagen zur Herstellung von Lebensmitteln für die bedarfsweise Konservierung von Trinkwasser- Wasser, das auf Grund seiner bestimmungsgemäßen Verwendung vor Wiederaufkeimung geschützt werden muss; - in mobilen Anlagen in Land-, Wasser-, und Luftfahrzeugen mit Trinkwasseraufnahme an wechselnden Orten; im Gegensatz zum ständigen bzw. systematischen Gebrauch in der öffentlichen Trinkwasserversorgung bei Großanlagen mit festen Leitungswegen und kontinuierlicher Zugabe. Das Bundesamt für Risikobewertung schreibt in seiner Stellungnahme Nr. 024/2010 vom 28. Dezember 2009 unter dem Titel: BfR rät von Nanosilber in Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs ab Das BfR hat geprüft, ob gegen den bisherigen Einsatz von Silbersalzen zur Konservierung von gespeichertem Wasser in Kleinanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe b der Trinkwasserverordnung von 2001 gesundheitliche Bedenken bestehen, wobei auch die möglichen mikrobio-logischen Gefahren in die Bewertung einbezogen wurden, die bei einem Verwendungsverbot entstehen könnten. Das BfR hat dabei auch eine unrealistische Worst-Case-Annahme berücksichtigt, bei der ein Verbraucher von seinem ersten bis zum 70. Lebensjahr täglich 2 Liter Wasser aus Kleinanlagen trinkt, wobei die nach Aufbereitung zulässige Silberhöchstkonzentration von 0,080 mg/L ausgeschöpft ist. Das BfR kam zu dem Ergebnis, dass gegen den Einsatz von Silbersalzen gemäß Teil III b der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach § 11 Trinkwasserverordnung (Stand Januar 2003) keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Mehr gibt es zum Thema Silber nicht festzustellen. (Anmerkung im Dezember 2009 gab es auch schon eine Neue § 11 Liste mit Ausgabedatum 2009!!) Soweit die Sachlage. Jeder kann mit seinem Trinkwassersystem machen was er / sie will. Meiner Ansicht nach ist es aber wichtig, dass der Trinkwassertank jährlich einmal gereinigt wird. Nicht mit ZahnTabs! Dabei sollten im ganzen System die Biofilme entfernt, das System desinfiziert und entkalkt werden. Letzteres um keinen Nährboden für erneute Bakterienbesiedlung zu hinterlassen. Auswischen des Tanks ist gut, geht nur bei Kanistern und kleinen Tanks. Bei solchen mit z. B 100 l Inhalt stößt man infolge fehlender Armlänge an seine Grenzen. Dieses Auswischen nimmt zwar einen Teil des Biofilmes heraus, verteilt ansonsten aber die Bakterien nur – die Schläuche bleiben gänzlich unberührt. In diesen ist aber die stärkste bakterielle Belastung und der meiste Kalk. Also doch Chemie! Wenn der Tank auf diese Weise gereinigt ist, braucht es unterwegs in Mittel- und Nordeuropa bei regem Wasserverbrauch keine Zusätze. Und wenn, dann genau dosiert, denn ungenaue und Überdosierung sind die Ursache vieler Diskussionen. GB / IRL ist wegen der intensiven Schafzucht was anderes, dort bedar es der Zusätze. Sonst wird ja (meist) Trinkwasser angeboten. Südlich von Graz, Siena und Lyon gebe ich aber immer ChloroSil dazu – wegen der Unsicherheit der Wasserversorgung in den südlichen Gefilden. ChloroSil wirkt schnell und sicher durch das Chlor und Silber schützt gegen Wiederverkeimung – schließlich ist es dort warm. Wenn ich im Sommer wieder zurück bin entleere ich das System vom Restwasser, fülle Puchheimer Trinkwasser ein und gebe wieder ChloroSil dazu. Warum? Wenn der Tank leer ist wird es im Sommer warm, die Wände sind feucht und die Bakterien vermehren sich sehr schnell. Auch hier ist noch Wasser in den Schläuchen das vergammelt. Deshalb wird das behandelte Wasser auch in die Schläuche gespült. So kann es bei sauberem Tank bis zu 3 Monaten stehen. Chlor und Silber verhindern eine Widerverkeimung. Im Winter werden Tank und Leitungen entleert. Ich hoffe, ich konnte zur Klärung beitragen. Viele Wasser Peter P.S. Silberkettchen geben metallisches Silber ab und das ist gerade in einer gesundheitlich ungünstigen Diskussion. Ich fahr nächstes Wochenende das erste Mal dieses Jahr wieder mit dem Wohnmobil aus und bin gespannt, ob ich Sylvester feiern kann, denn ich füll den Wassertank, nutz ihn und füll ihn wieder. Seit ich mit Freizeitfahrzeugen reise. :mrgreen: Sylvester :eek: Stallone ? :versteck: Sorry dafür, Steilvorlage, aber das musste... Ich will auch mal schreddern :baetsch: Christel, kannst du mal wieder zum Thema zurückkehren? :D Unglaublich nicht wahr? :mrgreen: :versteck: Bin nebenbei leider auch nur Mensch und konnte nicht anders, ich schäme mich ja schon :oops: Hab seit Mitternacht Feierabend. Es ist so nett, wie ihr miteinander umgeht! Liebe Astrid
Äußerst interessant. Und was wollen Sie uns damit sagen? Scout Hallo, auch ich geb mal wieder meinen Mist von mir :D : Nächste Woche wird der Tank grundgereinigt mit Danklorix, anschließend kommt ein Silvertex rein, fertig. Trinken tun wir das Wasser nicht, nur kochen und waschen. Zum trinken, auch für die Hunde, nehmen wir Wasser in 1,5L-Flaschen mit, 2 oder 3 Sixpack, je nach Dauer der Reise. Aber komisch ist schon: hatte vorher einen Wohnwagen, einmal 8 und einmal 9 Jahre lang, nie sowas gemacht, und lebe immer noch. Gibt mir irgendwie zu denken. Wie hab ich das bloß übelebt :gruebel: Dieter
Nun, dann will ich mich auch einmal als Schmuddel-Prinz outen: Fahrzeug 10.5 Jahre alt - Wassertanks nie gereinigt! Fahrzeug in Garage - kein Frostproblem. Wasser bleibt immer im Tank - minimal 1/4 gefüllt. Immer Micropur drin. Wenn nächste Fahrt innerhalb 2 Monaten: Wasser voll auffüllen und Micropur ergänzen. Wenn das Womo länger nicht im Gebrauch ist: Vor nächster Fahrt Wasser ablassen und frisch auffüllen (inkl. Micropur). Gleiches Verfahren schon bei den beiden Womos vorher und früher Wohnwagen. Wir trinken kein rohes Wasser aus Tank - waschen aber Salat etc. damit und putzen Zähne usw. Kaffee entsteht auch nicht daraus - Micropur ungünstig für Maschine und Kaffee-Geschmack! Reisen zu 2/3 im südländischen Raum - Wassertanken dabei natürlich auch. Noch nie ein gesundheitliches Problem bei 5-köpfiger Familie. Tank hat Sand auf dem Grund - keine schleimigen Ablagerungen. Vielleicht wird das Ganze auch etwas überschätzt ... :nixweiss:
ich nehme an, es geht um diesen Artikel, der gerade in einigen Foren z.B. in der Schweiz diskutiert wird. Warnung des Bundesamt der Schweiz --> Link welcher aber mit dem normalen Silberdesinfektionen nichts zu tun hat. Siehe auch Katadyn-Gegendarstellung. --> Link Gute Reise Hallo alle, ich hatte an Hand verschiedener Beiträge den Eindruck, dass Unklarheit über den Einsatz und die Zulässigkeit von Silber zur Trinkwasserkonservierung besteht. Mit meinem Beitrag wollte ich zur Klärung der Sachlage und Meinungen beitragen. Die neuerliche Diskussion aus der Schweiz zeigt, dass es auf die genaue Dosierung und Abgabe der Silberionen ankommt. Die ist auf 0,1 mg AG/L Wasser begrenzt. Darüber hinaus kann Argyrose auftreten die sich in einer irreversiblen Verfärbung der Haut zeigt (insbesondere bei Sonnenbestrahlung). Eine genaue Dosierung geht gut mit den Silberpräparaten als Flüssiglösung oder Pulver, aber nicht mit Silberkettchen und -Münzen oder gesilberten Geweben oder Schwämmen. Hier kann die Silberabgabe in keinster Weise kontrolliert und dosiert werden. Die Hersteller solcher Einlagen in den Trinkwassertank zeigen auch an keiner Stelle ihrer Informationen, wie sich die Silberabgabe des in den Tank eingelegten Produktes in Abhängigkeit von der Verweildauer und verbrauchten Wassermenge verhält. Deren Aussage auf diesbezügliche Fragen dass „das Wasser schon wisse wie viel Silber es zur Konservierung des Wassers braucht", ist grober Dilettantismus. Die weitere Aussage, dass die Trinkwasserverordnung eingehalten wird ist auch Augenwischerei, sie bezieht sich nur auf den Einsatz von Silber. Ein Hersteller ist von mir dazu nach einer belastbaren Aussage angefragt. Was die Diskussion im Forum angeht, ob das Wasser behandelt werden soll oder nicht und mit was, kann ich nur feststellen, dass der Mensch widerstandsfähiger ist als man gemeinhin denkt. Wer nix tut und mit dem unbehandelten Wasser die Zähne putzt profitiert davon, dass es nicht so lange im Mund bleibt. Bei dem mit bakteriell kontaminierten Wasser gewaschenen Salat oder Obst ist es anders. Die transportieren die Bakterien und evt. auch Krankheitserreger in den Verdauungstrakt. Dort nimmt das Verhängnis seinen Lauf oder auch nicht - kommt auf die Konstitution des Users, die Art und Menge der Bakterien (Krankheitserreger?) an. Man kann auch ohne Wasserbehandlung leben, aber eben unhygienischer! Wem es nur darum geht Geld zu sparen, kann auch Streusalz zum Kochen, Essigsäure für den Salat und Soda zum Zähneputzen verwenden. Alles genau so giftig und schädlich wie Zahntabs, Danklorix, Rohrfrei (Name ist Programm) u. a. Mir leuchtet es einfach nicht ein, dass die tollsten Schüsseln, Subwoofer, Navigationsgeräte und sonstige luxuriöse Einrichtungen verbaut werden, aber für eine einmalige jährliche Reinigung z. B.: ca. 9,- € für einen 30 l Tank im Wohnwagen oder ca. 16,- € für eine Trinkwasseranlage mit 100 l Tank zu teuer sind. Darin eingeschlossen ist z. B. bei einer MultiBox auch noch ein Entkeimungsmittel für das Wasser. Das kann auch dazu verwendet werden um bei Stillstandzeiten die Trinkwasseranlage bis 3 Monate vor Wiederverkeimung zu schützen. Das Auswischen des Tanks nimmt bei dicken Belägen einen Teil der Biofilme zwar raus und ist besser als nichts. Die Bakterien werden dabei aber auch gleichmäßig verteilt und die Schläuche nicht gereinigt. Dort sitzt aber der meiste Dreck! Ohne chemische Reinigung und Desinfektion der Trinkwasseranlage bleibt diese mikrobiologisch mehr oder weniger stark belastet. Wenn dazu im dritten Schritt auch nicht entkalkt wird, finden die neu eingebrachten Bakterien gleich wieder Nahrung und bilden Biofilme. Aber wie gesagt, ohne Reinigung geht es auch, es gibt viele lebende Beweise. Im gewerblichen Bereich ist die Lage dagegen ernster. Vermieter von Fahrzeugen mit solch ungereinigten Tanks werden mit Gefängnis bis zu 2 Jahren bedroht (Bundes Seuchen- und Infektionsschutzgesetz) und der Betrieb im Wiederholungsfall untersagt - das ist kein Spaß! Privat kann aber jeder nach seiner Fasson machen was er will und wie er seine Gesundheit und die seiner Familie schädigt. Letztendlich ist unsere größere Lebenserwartung von den Umwelt- und Ernährungsbedingungen (jederzeit Trinkwasser verfügbar) abhängig. Also - ich wollte an dieser Stelle einmal auf die Sachlage hinweisen und meine Meinung äußern ohne dabei missionieren zu wollen! Einen allzeit guten Schluck Trinkwasser wünscht der Wasser Peter
Ganz einfach...ich lebe noch. Hab es vor 15 Jahren nicht anders gemacht wie heut. Das Restwasser vor dem losfahren rausgelassen und dann Frischwasser aufgefüllt. Nie Sprühstuhl oder irgend ein Ungemach. Und vor allem können meine Haustiere trinken. Leid tut mir natürlich die chemische Industrie. Ich hoff, das sie es überlebt. :mrgreen: Wir machens genauso. Alles ist gut, seit 13 Jahren.
Auf den Punkt DanKlorix möchte ich etwas genauer eingehen. Zum Ärgernis für ihn gibt es alternative Mittel, z.B. Chlorbleichlauge die preisgünstiger und zudem noch von Fachverbänden zur Desinfektion von Trinkwassersystemen empfohlen werden. Chlorbleichlauge gibt es unter dem Handelnamen DanKlorix, ECE, Eau de Javel u.a. Genau dieses Mittel, das Herr verdammt wird vom DVGW - Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches: DVGW ) neben anderen Mitteln empfohlen. Der Knackpunkt ist schon das Geld, wie der Herr treffend schreibt. Aber nicht nur für ihn sondern auf für einige von uns Wohnmobilisten. Man kann einen 100 l Tank für 0,1 € desinfizieren, oder eben für 5,5 €. Ich verstehe auch nicht warum er gegen Chlorbleichlauge (DanKlorix) spricht In der Beschreibung von Chlorosil steht folgendes
Dieses Natrium-Hypochlorit ist Chlorbleichlauge. Oben verdammt er Chlorbleichlauge (DanKlorix) und bei Chlorosil wirbt er mit Chlorbleichlauge (Natriumhypochlorit). Ein Schelm wer Bestimmtes dabei denkt. Scout Tja da sagt er nix mehr....... Wir nemen auch immer Danclorix.... Lg Michel
Hallo Scout Wenn Du Deinen Lebensunterhalt mit Natrium- oder Kalium-Hypochlorid verdienen würdest, dann würdest Du diesen Stoff auch etwas aufwändiger und teurer verpacken, die Gewinnmarge höher ansetzen, als der Vertreiber von profanen Reinigungsmitteln und den Leuten klar zu machen versuchen, dass es ohne gar nicht geht ... :D Hallo, wollt jetzt zum WE die Reinigungsaktion (DanKlorix) starten, zum ersten Mal im Womo, EZ 04.11. Zu kalt draussen, heute morgen -6,4.....da kann ich die Brühe nicht über Nacht im Tank stehen lassen. Muss noch warten, wenns vorm ersten Urlaub (letzte Märzwoche) nicht klappt :gruebel: , überleb ich das :?: Dieter
Da ich bei der chemischen Industrie meine Brötchen verdient habe kann ich das so nicht stehen lassen. Nicht die chemische Industrie, der Händler verdient sich die goldene Nase, oder besser der Um- oder Abpacker. Beispiel. Auf der Flasche TankRein/KeimEx bekannter Firmen steht 5 % Wirksubstanz (Kaliumperoxomonosulfat). Dann muss natürlich noch 95% Ballaststoff mit drin sein, irgendein Füllstoff. Ein Kilogramm TankRein/KeimEx kostet 55 €. Von dem einen Kilogramm wirken 50 g als Desinfektionsmittel, der Rest füllt lediglich die Flasche. Nach Adam Riese kostet somit 1 kg Wirksubstanz ca.1100 €. Der Ballaststoff kostet wenig aber ja auch etwas. Sagen wir 1 kg Wirksubstanz kostet dann ca.1000 €. Im Baumarkt kostet das gleiche Mittel als Schwimmbadzusatz mit 100% Wirksubstanz ca.16 €. Und die verdienen bestimmt auch noch ein paar Krümel. Scout |
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