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bericht service bimobil


anton-reiser am 22 Aug 2010 21:46:09

während unseres sommerurlaubs in südfrankreich trat wasser durch die tür unseres 21 monate alten bimobil ein.

nach telefonischer rücksprache erhielt ich einen servicetermin im werk bei münchen. fahrtstrecke unna - münchen 640 km. nach einem tag arbeit an der tür teilte mir der firmeninhaber mit, die undichtigkeit liege nicht an der dichtung der tür, sondern an der verbindung vom eingeklebten türrahmen zur seitenwand. diesen auszubauen, da mit dekalin verklebt, sei zeitaufwendig. außerdem sei ihm aufgefallen, daß die scharniere der großen heckklappe wegen schwergängigkeit den rahmen dieser heckklappe gelockert hatten, auch diese klappe und den rahmen wolle er erneuern. mir selbst war ein solcher schaden noch gar nicht aufgefallen.

bimobil buchte auf firmenkosten einen rückflug nach dortmund, rief mich nach vier tagen an, hatte weiteren flug gebucht, brachte mich mit firmenwagen zum bahnof und holte mich dort auch pünktlich wieder ab.
klappe,klappenrahmmen, türrahmen und tür waren erneuert worden. ebenso alle holzteile des innenausbaues, die mit wasser in berührung gekommen waren (wand zum gaskasten, außenwand küchenblock, rahmen kleiderschrank ). auch alle weitern kleinigkeiten, die ich moniert hatte, weil ich schon mal im werk war, wurden perfekt behoben, kleine sonderwünsche, wie das anbringen einer scheuerleiste im gepäckraum (ich nehme darin mein liegerad mit) wurden ohne berechnung erledigt.

ich bin mit dem service von bimobil sehr zufrieden. das werk sorgt bei etwaigen schäden für deren vollständige behebung und ist dabei kritischer und vorausschauender als der kunde.

anton

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Gogolo am 22 Aug 2010 21:51:46

Ich bin froh, auch ein Bimobil zu haben...auch wenn es Gogolobil heisst.


Habe die Ehre

Gogolo

traveller-71 am 22 Aug 2010 21:53:05

Hallo anton,

schön zu lesen, dass bimobil ein guten Service hat. Bei den Preisen der Wohnmobile habe ich allerdings auch nichts anderes erwartet :wink:

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wolfherm am 22 Aug 2010 21:59:25

traveller-71 hat geschrieben:Hallo anton,

schön zu lesen, dass bimobil ein guten Service hat. Bei den Preisen der Wohnmobile habe ich allerdings auch nichts anderes erwartet :wink:


Schöner Service. Aber so teuer ist es im Vergleich zu anderen Massenherstellern auch nicht. Aber so ein solider Kleinbetrieb kümmert sich eben mehr um seine Kunden und den eigenen Ruf im Markt.
Kleine Manufakturen mögen vielleicht anfangs auf den ersten Blick etwas teurer erscheinen, aber langfrisitg ist man dort sicher günstiger und vor allem entspannter aufgehoben.

LG Wolfgang

anton-reiser am 22 Aug 2010 22:01:41

lieber gogolo,
ich bin ein bewunderer deines mobils und deiner reiseberichte.....

lieber traveler,

sollte man erwarten, hast recht.
habe aber bei anderen herstellern, nicht nur bei wohnmobilen, schon ganz andere reaktionen auf mängel erlebt. immer blieb ich auch auf sämtlichen nebenkosten sitzen.
was mich beeindruckt hat, ist, daß bimobil von sich aus mehr gemacht hat, als ich verlangt hatte, und das drei monate vor ablauf der garantie. ich behaupte mal aus meiner erfahrung heraus, daß andere hersteller da ganz zynisch den zeitpunkt der feststellung des mangels durch den kunden abgewartet hätten.

anton

traveller-71 am 22 Aug 2010 22:13:29

wolfherm hat geschrieben:Aber so ein solider Kleinbetrieb kümmert sich eben mehr um seine Kunden und den eigenen Ruf im Markt.


... so ein Kleinbetrieb (40Mann) kann bei mehrfach negativ Schlagzeilen, auch ruck zuck weg vom Fenster sein. Wie sonst will man ein Wohnmobil im höheren Preissegment an den Mann bringen? Qualität und Service. Und die machen es richtig.

@anton
Es ist richtig. Was man heute teilweise "Service" geboten bekommt, ist unter aller S... auf gut deutsch gesagt.
Von daher kann man so einen zuvorkommenden Service nur begrüßen.

wolfworldwide am 22 Aug 2010 22:58:53

Es ist ja alles richtig, was hier zum erlebten guten Service bei Bimobil und seiner Begründung geschrieben wird.

Aber bei aller fröhlichen Erregung, der gute Service ist eingepreist und die Flugtickets sind bereits mit der Rechnung fürs Wohnmobil bezahlt worden. Auch Bimobil ist kein philantrophisches Institut, sondern letztlich zählen auch dort nur Zahlen.

Es mag eine unpopuläre Feststellung sein, weil wir ja auch gerne unzufrieden sein wollen, aber: Einen wirklich schlechten Service kann sich doch heute kaum noch eine Firma erlauben. Ich bin eigentlich immer wieder erstaunt, wieviel Service heute so querschnittlich geboten wird. Und manchmal ist er auch unsinnig. Egal ob es Taxischeine von Mercedes sind, wenn ich meinen Pkw zur Inspektion bringe, oder der kostenlose Kaffee in einer Autowaschanlage. Es ist nett, aber letztlich muss ich es mitbezahlen. Gute Produkte will ich haben, gute Dienstleistungen, und wenn alles trefflich funktioniert, dann kann man auf Pillepalle beim Service durchaus verzichten, meine ich.

Mit besten n


Wolf

Gast am 23 Aug 2010 06:58:10

Bimobil, als kleine WOMO-Manufaktur hält sich schon Jahrzehnten sehr gut auf dem Markt.
Wenn man was von denen in den Foren liest, dann doch mit einer Ausnahme nur Gutes.
Schaut man dagegen andere teure WOMO-Hersteller an, z.B. den vom Bodensee,dann wird es zappenduster, siehe carthagocliff und einige Andere.
Von den vielen Serienherstellern ganz zu schweigen, die Ihre WOMOs auch nicht gerade zum Discountpreis verteilen, siehe den aktuellen kleinen Hymer B mit weit über 100 000.- € für ein 08/15 WOMO :D
Das eine gewisse Marge für Garantiearbeiten eingerechnet wird, gibt es für alle Gegenstände, ob groß, oder klein.
Muß jeder gute Kaufmann bei einem Hersteller für seine Produkte in den Herstellerabgabepreis einarbeiten.
Nur daß viele WOMO-Hersteller diese Garantie auf die Händler abwälzen, die dann ein paar Euro Nachlaß auf den Einkaufspreis bekommen und dafür für Schäden geradestehen müssen, für die sie gar nichts können.
Dann finde ich diese Garantie von Bimobil und den vielen anderen kleinen "Manufakturen" doch echt Klasse!

lg
peter

Gast am 23 Aug 2010 08:23:23

Tue Gutes und sprich drüber !!!

Schön das es auch sowas noch gibt in der Servicewüste Deutschland.

Gast am 23 Aug 2010 08:30:04

Mein Traummobil steht auch noch in Elmshorn :D

Mir fehlt noch der letzte Kick! Dann wird es auch ein Bimobil.

Lancelot am 23 Aug 2010 08:45:31

wolfworldwide hat geschrieben:Aber bei aller fröhlichen Erregung, der gute Service ist eingepreist und die Flugtickets sind bereits mit der Rechnung fürs Wohnmobil bezahlt worden. Auch Bimobil ist kein philantrophisches Institut, sondern letztlich zählen auch dort nur Zahlen.


Selbstverständlich ist das so ... sonst kannst Du "übermorgen" da nix mehr kaufen :(

Die Frage ist aber doch: wie geht das Unternehmen im berechtigten Reklamationsfall mit seinen Kunden um :?:

Kriegst Du den Schaden repariert und Deine Kosten ersetzt (DAS ist der gesetzliche Anspruch) oder versucht man "den Ärger" zu kompensieren und zu minimieren, um trotz Reklamation einen zufriedenen Kunden zu haben. Das ist doch im geschilderten Fall offensichtlich sehr gut gelungen: Respekt vor der Bi-Mobil Mannschaft :!:

wolfworldwide am 23 Aug 2010 11:01:14

Lancelot hat geschrieben:
wolfworldwide hat geschrieben:Aber bei aller fröhlichen Erregung, der gute Service ist eingepreist und die Flugtickets sind bereits mit der Rechnung fürs Wohnmobil bezahlt worden. Auch Bimobil ist kein philantrophisches Institut, sondern letztlich zählen auch dort nur Zahlen.


Selbstverständlich ist das so ... sonst kannst Du "übermorgen" da nix mehr kaufen :(

Die Frage ist aber doch: wie geht das Unternehmen im berechtigten Reklamationsfall mit seinen Kunden um :?:

Kriegst Du den Schaden repariert und Deine Kosten ersetzt (DAS ist der gesetzliche Anspruch) oder versucht man "den Ärger" zu kompensieren und zu minimieren, um trotz Reklamation einen zufriedenen Kunden zu haben. Das ist doch im geschilderten Fall offensichtlich sehr gut gelungen: Respekt vor der Bi-Mobil Mannschaft :!:



Genau,

und was wir doch, im Grunde seit Jahrzehnten, erleben, ist doch in allen Bereichen eine gewaltige Marktbereinigung. Und wenn die meisten Anbieter, und das kann man inzwischen durchaus sagen, ordentliche Produkte und Dienstleistungen in Deutschland auf den Markt bringen, dann funktioniert unternehmerische und wirtschaftliche Prosperität eben vor allem durch Kundenbindung, wesentlich eben auch durch Servicequalität, im weitesten Sinn, ausgelöst.

Der Kunde ist so oder so ein scheues Reh, und sein Geld auch. Die meisten Unternehmen dürften das begriffen haben, insofern sind unsere Erfahrungen querschnittlich eher positiv.

Wir fahren seit Jahren ein Hobby-Wohnmobil (hatten übrigens am Fahrzeug überhaupt noch keine Beanstandungen) und da wo es um Kleinigkeiten von Drittanbietern ging (Truma oder Trittstufe) ist auch alles ordentlich und zügig ausgetauscht oder repariert worden.

Wir haben am Wochenende aber ein neues Wohnmobil gekauft, dafür sind wir jetzt schon einige Mal 350 km weit gereist. Warum? Ganz einfach, der eigentlich ordentliche Händler in unserer Nähe zeigte sich relativ lustlos nach dem von uns gewünschten Nachfolger auf die Suche zu gehen.
Sei es drum, haben wir halt woanders gekauft und feststellen müssen, dass die Fahrt dahin so oder so eine lohnenswerte Sache ist, weil dort wesentlich mehr Expertise in vielen Bereichen (Ausrüstung, Werkstatt) vorliegt.

Wie auch immer, ein beinahe sicherer Auftrag ist eben woanders hingegangen. Pech gehabt, und wenn das mehrfach passiert, dann schmerzt das in der Bilanz. Und eines Tages steht vielleicht ein völlig neuer Namenszug über dem "Händler in der Nähe". Vielleicht ja der von dem, wo wir unser neues WoMo gekauft haben.

Quintessenz: Grundsätzlich bin ich überzeugt davon, dass die Servicequalität in Deutschland grundsätzlich besser ist als häufig beklagt und gelegentlich m. E. gar überflüssige Metastasen hervorbringt, und den Rest wird der Markt regeln.

Mit fröhlichen n


Wolf

MaWe am 23 Aug 2010 11:05:12

Stephan1 hat geschrieben:Mein Traummobil steht auch noch in Elmshorn :D

Mir fehlt noch der letzte Kick! Dann wird es auch ein Bimobil.


Kann ich sehr gut verstehen :-) ..aber guter Service beim Hersteller, heisst leider nicht zwingend auch guter Service beim Händler....



MaWe

bimola am 23 Aug 2010 18:25:11

Nun ja, bisher waren wir auch mit Bimobil zufieden. Nun haben wir einen Wasserschaden wahrscheinlich durch die undichte Tür und sind aus der Garantie raus. Nun ist der Schaden ja nicht von jetzt auf gleich entstanden und wir sind gespannt, wie wir mit Bimobil klar kommen.

Frage an Anton: welche Tür hast du eingebaut??

anton-reiser am 23 Aug 2010 20:13:26

ich weiss den namen des zulieferers nicht, es ist jedenfalls nicht die, die aktuell verbaut wird, sondern die "mit den drei außenliegenden scharnieren".

anton

bimola am 23 Aug 2010 20:33:09

Wir haben eine von Dometic mit der Fliegentür (3 Scharniere), die ist breiter als die serienmäßig eingebaute mit dem Fenster. Auch bei uns ist die Wand zum Gaskasten total verrottet. Sichtbar wurden die Verfärbungen leider erst nach der Garantiezeit. Auf der Kühlschrankseite haben wir noch nichts bemerkt - Gott-sei-Dank. Wieso war bei Dir die Kleiderschrankseite betroffen? Der ist doch auf der gegenüberliegenden Wand.

anton-reiser am 23 Aug 2010 20:56:58

betroffen war nicht der schrank gegenüber der tür, neben dem bad, sondern die leiste des schrankes unter dem alkovenbett rechts neben der tür, die bis zum boden herabreicht,also die, die am rechten rand der gaskastenwand verläuft.

anton

bimola am 23 Aug 2010 21:03:59

Ah ja, die ist bei uns auch betroffen, da haben wir es zuerst bemerkt. Konnte man auf der Kühlschrankseite denn etwas sehen? Ich hoffe nur, dass es da noch nicht nass ist!

anton-reiser am 23 Aug 2010 22:14:28

nein, gar nichts konnte man dort sehen. bimobil hat diese seite vorsorglich ausgetauscht. an der gaskastenwand und an der schrankleiste hatte sich durch feuchtigkeit das funier leicht dunkel verfärbt.
übrigends dachten wir zunächst, daß wir zu wenig gelüftet hätten. da ja in diesem bereich kein heizungsausströmer ankommt und wir im winter auch unterwegs sind. die gaskastenwand wäre dann die kälteste stelle im innenraum. daher hatte ich die warmluftleitung verlängert. durch die stufe vor dem doppelboden mit einem auströmer zur fahrerkabine und einem zur aufbautür.

anton

bimola am 24 Aug 2010 16:53:30

Anton-Reiser guck Dir die Heckklappe an. Der Klappenhersteller hat keine Edelstahlschrauben verwendet, ich würde sie austauschen.

klehenz am 28 Mär 2011 09:51:06

"Geschichte meines Bimobils“

Im Oktober 2009 traf ich mit einem Verkäufer von Bimobil, Herrn Christner und traf die Fahrzeugauswahl und die Auswahl der Kabine. Ich bat Ihn mit unserer Zulassungsstelle abzuklären, ob einer Genehmigung in Österreich nichts im Wege stünde. Dies wurde auch gemacht und es sollte alles kein Problem sein.

Im Dezember 2009 bestellte ich dann ein Bimobil. Ein Nissan Navara in schwarz mit Hardtop, Stoßfänger, Unterfahrschutz, Hundebox, Radstandsverlängerung mit Auflastung und Topaustattung. Preis: über € 80.000.-
Es wurde mir ein Liefertermin von Anfang April versichert. Ich plante deshalb meine Urlaube auf Mai und Juni.
Im März wurde ich informiert, daß mein Fahrzeug in der bestellten Farbe schwarz nicht lieferbar sei, und, ob ich mit einer anderen Farbe auch einverstanden sei. Das ist schon etwas verwunderlich 3 Monate nach Bestelldatum.
Ich verneinte und die Auslieferung erfolgte dann mitte April, allerdings ohne Stoßfänger, ohne Unterfahrschutz und ohne Hundebox aber dafür in meiner bestellten Farbe.

Ich holte das Fahrzeug mit Wohnmobil trotzdem ab, da ich ja ohnehin nochmals raus mußte um die Pritsche abzuholen und im Zuge dessen konnte je der Rest montiert werden. Ich nahm die Wartezeit in Kauf, weil ich dachte zwischenzeitlich könnte der Typisierungsvorgang in Österreich ja abgewickelt werden. Dann würde ich keine Urlaubszeit verlieren.
Zu Hause angekommen stand das Fahrzeug auf dem Parkplatz und es regnete. Das Wasser tropfte vom Himmel im Fahrgastraum, die Seitentüren und das Armaturenbrett waren überflutet, die Sitze und der Himmel waren durchtränkt. Ich trocknete das Fahrzeug so gut es eben ging.
Als ich dann das zweite mal in Oberpframmern war, wurden die Schrauben die statt der Dachreling angebracht waren abgedichtet und man entschuldigte sich bei mir.
Stoßfänger und Unterfahrschutz wurden montiert, die Hundebox fehlte immer noch. Ich einigte mich darauf, daß man mir die Hundebox zuschicken würde und ich gegen Bezahlung die Hundebox selber montieren würde. Dazu war es aber nötig, daß ich die Pritsche vermessen mußte Ihnen die Maße zumailte, damit man überprüfen konnte, ob die Hundebox abgeändert werden müsse.
Wieder in Österreich stellte ich fest, daß die Klappe des Hardtops klemmte und schon einen Lackschaden am Fahrzeug verursacht hatte. Die Klappe änderte ich umgehend gleich selber ab.
Beim Zulasser wurde dann festgestellt, daß die Bremsanlage nicht ordnungsgemäß funktionierte, daß die 3. Bremsleuchte beim Hardtop und bei der Wohnkabine fehlten, sowie der Wiegeschein des Fahrzeuges ohne Wohnkabine. Das Abwiegen erledigte ich selber bei einer Baufirma.
Als ich das Fahrzeug dann wieder umsattelte bemerkte ich, daß die Mittelabdeckung des Lenkrades nicht ordentlich montiert war und die Hupe immer steckenblieb.
Das Fahrzeug mußte also abermals nach Deutschland. Wieder ein Tag Urlaub wieder 600km.

Wir vereinbarten:

Es werden Bremsproben gemacht im Zustand ohne Pritsche, mit Pritsche und mit Wohnkabine beladen auf 3,5 Tonnen und die dazugehörigen Protokolle an den Zulasser übermittelt.
Die 3. Bremsleuchte am Wohnmobil wird montiert.
Die Lenkradabdeckung wird ordentlich montiert.
Die Hundebox wird mir zur Selbstmontage gegen Bezahlung mitgegeben.
Die 3. Bremsleuchte wird mir ebenfalls zur Selbstmontage gegen Bezahlung mitgegeben.
Nach einem ganzen Tag warten war am Wohnmobil die 3. Bremsleuchte montiert. Bremsprotokolle gab es keine, also wurden vermutlich auch keine richtigen Bremsproben gemacht, statt dessen erhielt ich eine Bestätigung des TÜV Deutschland(der das Fahrzeug nie gesehen hatte und das Protokoll war datiert an einem Tag an dem das Auto bei mir zu Hause am Parkplatz stand...), daß die Bremsen in Ordnung seien.
Die Lenkradabdeckung wurde nicht fachgerecht montiert, dafür erhielt ich ein Gutachten des Autohauses, daß diese richtig montiert sei, obwohl der 5mm große Spalt nach wie vor gut sichtbar war und die Hupe immer noch steckenblieb.
Die 3. Bremsleuchte habe ich ebenso wie die Hundebox zur Selbstmontage erhalten.
Herr Christner versicherte mir dann er würde sich umgehend melden, wieviel man mir geben würde für die ganzen Montagearbeiten die ich selber durchführte, auch die Höhe für einen Schadensersatz den Lackschaden betreffend würde er mir mitteilen, wenn ich ihm denn ein Foto schicken würde.
Ich habe die Fotos geschickt, den Lackschaden ausgebessert, die 3. Bremsleuchte montiert und mitgeteilt hat man mir nichts.
Die Hundebox war nicht abgeändert und paßte nicht. Ich änderte nun die Hundebox halt auch noch selber ab und montierte diese dann.

Bei Zulasser wurden dann Bremsproben durchgeführt mit einem Fahrzeuggewicht von 3 Tonnen. Die Bremswerte lagen knapp 25% unter dem geforderten Mindestwert. Mein Geduldsfaden, der eigenlich sehr stabil ist war nun gerissen. Ich teilte Herrn Christner das Testergebnis mit und schickte Ihm auch die Protokolle.
Mein größter Ärger war, daß mir nur mehr eine Woche Urlaubszeit überblieb, um das Wohnmobil zu nutzen. Herr Christner machte mir daraufhin den Vorschlag das Fahrzeug doch zu nutzen(trotz nich funtionierenden Bremsen!!!), da es ja Vollkasko versichert sei. Diese Aussage möchte ich hier nicht weiter kommentieren.

Das Fahrzeug wurde dann von Bimobil abgeholt. Zwischenzeitlich teilte ich mehrmals schriftlich und telefonisch mit, daß man bitte die Lenkradabdeckung ordnungsgemäß montieren solle.
Diesmal wurde ein Fehler bei der Bremsanlage gefunden, vermutlich aber auch das erste mal wirklich ernsthaft gesucht.
Die Lenkradabdeckung wurde wieder nicht gemacht und das Fahrzeug nach Österreich gebracht. Bevor ich dann dies zum xtenmale beanstandete habe ich Herrn Christner ein Video geschickt, bei dem man sieht, daß die Hupe hängenbleibt, denn geglaubt wird einem Kunden ja offensichtlich nichts.
Ich mußte nun das Fahrzeug wieder zum Zulasser bringen mit Hardtop. Bei Umsatteln öffnete ich das Fahrerfenster und es blieb auf, ein weiterer Schaden bei einem Auto, daß nun schon 2 Monate in meinem Besitz war, 2.600km auf dem Tachometer hat und noch keine Sekunde genutzt werden konnte.

Ich brachte das Fahrzeug zu nächstgelegenen Nissanhändler (25km). Die Scheibe wurde dort repariert. Die falsch montierte Lenkradabdeckung sah dieser auf den ersten Blick. Er reparierte auch diese und erklärte mir, daß man die Abdeckung schon mal entfernt hatte und dann nicht mehr richtig angebracht hat.Das ist eigentlich sehr gefährlich, da sich der Airbag dahinter befindet!
So wie es nun aussieht bekomme ich jetzt nach 2,5 Monaten, ca. 70 Reklamationsemails, unzähligen Telefonaten und 1000 sinnlos gefahrener Kilometer ein Kennzeichen.

Rückvergütung habe ich noch keine erhalten. Daraufhin habe ich die Kosten selbst zusammengestellt und an Bimobil verrechnet.
Allerdings sehr großzügig für Bimobil: ~€1.300.-

Ich erhielt kein Geld. Nach mehreren Mails und Telefonaten wurde mir mitgeteilt, man würde mir nur die Hälfte bezahlen, da einem die „Hände gebunden“ seinen!?!?!
Ich erhielt gar kein Geld!
Erst als mein mittlerweile hinzugezogener Anwalt einen Brief an Bimobil schickte wurde mir die Hälfte des Betrages überwiesen. Ich hörte dann nur noch von den Anwälten der Firma Bimobil. Mein Anwalt hat mir abgeraten zu klagen, da der Gerichtsstand in Deutschland ist, was für mich ein enormer Zeitaufwand bedeutet hätte. Das wußten natürlich auch die Anwälte von Bimobil.
Ich habe dann aufgegeben.

Nun habe ich das Fahrzeug bald ein Jahr! Was geschah weiter:

Letzten Herbst der 1. Urlaub mit Bimobil.

Nach 100km löste sich die Abdeckung des Wassertanks der Wohnkabine!
Das Schloß des Ventils zum Ablassen des Schmutzwassers ist herausgefallen.
Die Heizung war nach einem Tag Betrieb kaputt (0°C Außentemperatur!). 200km zur nächsten Servicestelle. 1 Urlaubstag versaut! Dichtung war beim Einbau zerquetscht worden.
Die Innenverkleidung im Fahrzeug hat sich an vielen Stellen gelöst und mußte neu angebracht werden.
Die Schlösser des Hardtops frieren gleich ein und funktionierten nicht mehr zu Winterbeginn. Jett Ende Winter sind so komplett Oxidiert und kaputt. Schöne Rostspuren über der Heckklappe.
Die verlängerte Auspuffanlage mußte komplett neu montiert werden, da sie extreme Vibrationen und eine starke Geräuschentwicklung verursachte.

Ich habe diese ganzen Fälle dem Hersteller gar nicht mehr mitgeteilt, da ich mich nicht noch mehr ärgeren möchte und Gutachten brauche ich auch keine mehr.

Waldi am 28 Mär 2011 10:19:54

Hallo

Wenn das so war wie du schreibst ist das ja ein dicker Hund,und zeigt mir das bei denen auch nur mit Wasser gekocht wird.Sehr ärgerlich.
Wünsche dir ,dass du doch noch Freude an deinem Fahrzeug hast.

Waldi

Gast am 28 Mär 2011 13:19:48

Hallo,

herzlich willkommen hier im Forum!
Vielleicht kannst Du ja noch ein wenig von Dir über Euch berichten ;-)

Advantage am 28 Mär 2011 20:59:06

Jetzt bin ich aber beruhigt, dass dort auch nicht "alles glatt" läuft. Ich dachte schon, dass wir uns beim jetzigen Neukauf evtl. vertan und diese Superfirma total übersehen haben.

Es ist aber immer so, wir hatten die gleichen sehr unangenehmen Erfahrungen mit Dethleffs, bis es zur ugs. Wandlung kam und Andere jubeln über Qualität, Service usw. was wir in keinster Weise nachvollziehen können.

Richtige Ausreißer gibt es wohl bei jedem Fabrikat, wenn´s einem selbst trifft ist es absilut Sch...se.

Ich wünsche Klehenz, dass er die Sache noch zum Guten drehen kann.

Ein Rücktritt vom Kauf müsste aber in Deinem Falle auch möglich sein, es genügt doch ein Anwalt in Deutschland, welcher Deine Interessen vertritt, (da musst Du ja nicht selbst vor Ort sein)es gibt da einen Spezialisten in Herfeld, inseriert auch in der pm.

Gogolo am 29 Mär 2011 10:13:42

@klehenz

Was hast du denn für einen Bimomil-Aufbau auf deinem Nissan Navara??? Dieser ist doch sicher als Absetzkabine gebaut worden???

Wenn ich so deine Mängelliste lese, dann dürften doch über 90% der Probleme auf das Basisfahrzeug, deinen Nissan, fallen - und da hat Bimobil nun wirklich nichts zu tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lenkradabdeckung oder die defekte Bremsanlage, die Hardtopklappe, klemmendes Fahrerfenster, steckenbleibende Hube, Innenverkleidung im Fahrzeug, etwas mit dem Ausbau im Werk bei Bimobil zu tun haben.

Auch ich habe bei meinem Bimobil so meine Schwierigkeiten mit der Klimaanlage des Ivecos (war diesbezüglich schon viermal in der Werkstatt), aber mir käme nie in den Sinn, dies Bimobil anzulasten. Gleiches gilt für den Schalthebel des Untersetzungsgetriebes, der öfters unvermutet heraussprang - gottseidank jetzt erfolgreich von Iveco repariert.


Ich möchte hier nicht Bimobil verteidigen, denn Fehler werden überall gemacht -auch bei Bimobil. Nur sollte man so ehrlich sein und nur solche Fehler ankreiden, die auch dem echten Verursacher swicher zuzuordnen sind!


Habe die Ehre

Gogolo

bernierapido am 29 Mär 2011 12:26:40

Wenn Bimobil das Fahrzeug liefert und sogar umbaut, dann sind die auch für die Mängel zuständig insbesondere die, die als Folge Ihres Umbaus anzusehen sind.
Radstandsverlängerung mit Auflastung Unterfahrschutz, Hundebox, 3. Bremsleuchte, Abbau der Pritsche, Abbau der Dachreling ohne abdichten der Löcher z.B. fallen mir da ein.
Da würde ich mich schon über die Firma ärgern, die das verzapft hat und nicht über den Hersteller des Fahrzeuges.

klehenz am 29 Mär 2011 12:42:07

Zunächst mal Danke für eure Kommentare.
Ich heiße Bertram Klehenz und arbeite in einem Skigebiet in Österreich. Ich brauche ein absetzbares Womo, da ich viel klettern und bergsteigen gehe und da ist ein "Basecamp" ne super Sache.
Zur Frage der Mängel: Ich habe alles bei Bimobil gekauft: Fahrzeug, Umbau Und Husky258 2L Wohnkabine; Bis auf das blockiernde Seitenfenster sind alle Mängel auf den Umbau zurückzuführen. Man muß beispielsweise die Lenkradabdeckung runternehmen, um an die die Elektrik um Zündschloß abzugreifen, usw. usw.
Ich habe auch verständis dafür das Fehler gemacht werden, aber die Art und Weise wie Bimobil damit umgegangen ist, ist für mich ein absoluter Wahnsinn. Ich hoffe das in Zukunft nicht mehr allzuviel passiert mit meinem Fahrzeug..
lg an alle!!!

bernierapido am 29 Mär 2011 12:59:59

Ich finde es jedenfalls gut, dass du so ausfühlich darüber berichtet hast.
Beiträge solcher Art helfen auf jedem Fall dem Verbraucher.
Ich bin auch erst durch das Nissanbaord auf einige "Eigenheiten" meines Navara gekommen und konnte die dann rechtzeitig vor Garantieende Reklamieren und beseitigen lassen. (z.B. von innen verrostete Chrom-Stoßstange, Rostbefall an versteckten Stellen wegen fehlender Hohlraumversiegelung, Wasser von der Klimaanlage im Fußraum wegen zu kurzem Schlauch ....).
Wenn ich Fehler an meinem Trail-Liner oder an dem Umbau des Zugfahrzeuges feststelle, die dann nicht sofort behoben würden, würde ich diese auch veröffentlichen. Fehler dürfen gemacht werden (ist halt menschlich) aber sie dürfen dann auch ohne Aufhebens behoben werden wenn nicht, wird halt öffentlich abgemahnt.

Bei meinem Rapido-Wohnwagen (nur 50kg statt 170kg Zuladung) wurde erst reagiert, als ich mit Veröffentlichung gedroht habe. Die Drohung mit einem Verfahren (eines Deutschen in Frankreich) ließ die absolut kalt.

Dir wünsche ich, dass die Serie von Rückschlägen jetzt abreißt.

bimola am 11 Apr 2011 22:31:43

"Fehler dürfen gemacht werden (ist halt menschlich) aber sie dürfen dann auch ohne Aufhebens behoben werden wenn nicht, wird halt öffentlich abgemahnt."
:!: :!:

klehenz am 13 Apr 2011 08:35:15

Hallo Ulla.
Bin schon gespannt auf Deinen Bericht...
lg
Bertram

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