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Wasserschaden im Dach 1, 2


akojah am 15 Nov 2010 22:02:29

Ich habe heute ein Foto vom Dach gemacht. Die blauen Rechtecke zeigen den Bereich, der durch das Riffelblech abgedeckt war. (Blaue Kreise= Schrauben)
Direkt neben den blauen Linien ist noch Kleber auf dem Dach zu sehen, mit dem das Riffelblech abgedichtet war (allerdings nicht wirklich vollständig, sondern mit einigen ca. 1 cm breiten Zwischenräumen)
Die grünen Kreise zeigen die Löcher der 6 Schrauben für die Dachbox. Der rote Kreis zeigt das gerade gefundene Loch im Dachblech. Die gelb markierte Fläche zeigt ungefähr den bisher freigelegten und feuchten Bereich. Das heißt, das Blech ist von unten nass, das Sperrholz in diesem Bereich verfault bzw. entfernt. Die Latten sehen dagegen bisher gut aus.

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Tossy3 am 15 Nov 2010 22:47:04

Hallo Kurt!

Ich hoffe, es kam nicht so rüber, dass ich Deine fachliche Kompetenz anzweifeln wollte! Ich wollte nur mitteilen, was mir dort gesagt wurde.

Es ist ja gut zu wissen, dass man nicht unbedingt Wasser braucht und so die offene Zeit verlängern kann.

Gast am 16 Nov 2010 00:33:51

charly49 hat geschrieben:wie verhält sich dann Deine Schraube in der Beziehung zu Wärmebrücken?
Die Schraube ist wie ein Blech eine Wärmebrücke aber 100 %ig dicht :D

Die Holzschraube die in die Holzlatte geschraubt wird ist auch eine Wärmebrücke, wobei meines Erachtens die Gefahr besteht das eine geringfügige lockerung zu einer Undichtigkeit führen kann. Eine gut angeschraubte Metrische verbindung die durch Dichtstoff gesichert ist wird sich nie wieder lösen.

Selbstverständlich muss die Wärme Isolierung ( empfohlen Styrodur flächig aufgeklebt ) wieder eingebracht werden und alles wieder hübsch verkleidet werden.

Hier geschickterweise die Frau mit einspannen, dann kann sie hinterher nicht meckern...... :D

@ turbokurtla super Beiträge und mit den Holzverstrebungen zur Statikverbesserung das sollte jedem klar sein. Man kann übrigens auch aus Papier Brücken bauen. Auch wenn die Holzstatik manchmal lächerlich wirkt, ist sie notwendig.

@ worldofwomo - ist ok. Du hast natürlich Recht, das alle Fahrzeuge regelmäßig überprüft werden müssen und Schäden zeitnah behoben werden müssen. Engel jetzt bitte einen Schritt vortreten :D

Oft wird die Undichtigkeit erst bemerkt wenn der Schaden schon gross ist, dass ist die Wirklichkeit. Willkommen alle anderen in der Wirklichkeit.

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turbokurtla am 16 Nov 2010 19:14:45

Tag Hajo
Gute Skizze.
6+7+1=14 Löcher. Ganz schön viel.
O.K., man sollte natürlich wissen, ob Du den Dachaufbau unter den seitlichen und hinteren Schrauben ( blau ) erneuerst. Ich tippe eher nicht. Da die Löcher ja im äußersten Bereich liegen, müsste hier Holz drunter sein.
Gleiche Frage unterhalb der grünen Löcher, hier vermute ich nicht unbedingt Holz im Dach. D.h., es sollte welches rein.
Unter dem einzelnen, roten Loch ists ja eh kaputt, da sollte auch Holz rein, genauso wie unter dem mittigen, blauen Loch.
Ein Vorschlag für eine spätere Dachabdichtung wäre noch, wie schon gesagt Sika unter die Löcher und dann großflächig eine, oder 2, Gummimatten wieder mit Sika aufkleben. Natürlich vollflächig kleben. Das wäre dann die von Ulrich angesprochen "doppelte Dichtheit".
O.K., Du solltest halt beim Einkleben schon an später denken, und Holz an den entsprechenden Stellen anbringen. Das endgüldige Abdichten von außen kommt eh zum Schluss. Machen musst Du jetzt erst mal das Dach von innen.
Und versuche nicht schon vorher das Dach von außen zu machen. Durch div. Verspannungen bei Kleben könnte es wieder aufreißen und alle Arbeit wär umsonst.
Einzigst mit Dekalin könntest Du die Löcher provisorisch, aber doch dicht abdichten. Einfach auf jedes Loch einen kleine Batzen draufdrücken. Das hält übern Winter dicht.
Viel Glück
Kurt
@Peter: Kein Problem.

akojah am 16 Nov 2010 19:29:21

turbokurtla hat geschrieben:Tag Hajo
............................
Einzigst mit Dekalin könntest Du die Löcher provisorisch, aber doch dicht abdichten. Einfach auf jedes Loch einen kleine Batzen draufdrücken. Das hält übern Winter dicht.
Viel Glück
Kurt
@Peter: Kein Problem.


Hallo Kurt,

die blau und grüm markierten Löcher sind schon mit Dekalin und Karosserieschrauben dicht. Die grünen habe ich bei der Demontage der Dachbox abgedichtet, die blauen die Werkstatt in Wismar nach der Demontage des Riffelblechs. (ohne die Demontage Riffelblech wäre das kleine Loch (rot) nicht zu sehen)
Jetzt meine Frage zum Material für Restaurierung innen:
Welche Stärke muß das Sperrholz direkt unter dem Alublech haben?
Pappelsperrholz habe ich bisher nur in 4mm Dicke gefunden.

turbokurtla am 16 Nov 2010 20:40:28

akojah hat geschrieben:Welche Stärke muß das Sperrholz direkt unter dem Alublech haben?
Pappelsperrholz habe ich bisher nur in 4mm Dicke gefunden.


Es soll halt so dick sein wie das Originale. Ich weiß nicht was die da verwenden.
Und geben tuts das Zeugs in allen Stärken, man muss halt nur schaun wo.

akojah am 17 Nov 2010 20:27:35

turbokurtla hat geschrieben:.................................
Löcher:
O.K., wenn kein weißes Pulver um mehrere kleine Löcher und der Lack teilweise ab, dann ist es kein Alufras.
................................
Kurt


Hallo Kurt,
ich habe heute wieder etwas von der Deckenverkleidung abgemacht und bin auf 2 Schrauben gestoßen. Endlich jemand, der einen einfachen Kabelkanal auf dem Dach (von der Schüssel zur Dachdurchführung) nicht nur klebt, sondern auch vernünftig verschraubt :(
Um die Schrauben herum ist weißes Pulver zu sehen-also Alufras. Das Sperrholz unter dem Alublech ist übrigens nur an der ursprünglich tropfenden Stelle verfault. Es wird zum Rand hin immer heller. Es hat sich aber die obere der drei Schichten gelöst und ist oben feucht. Die Latten sind bisher in Ordnung, auch die Latte, die Dach und Wand verbindet ist im bisher freigelegten Bereich noch hell und fest.

turbokurtla am 17 Nov 2010 21:29:57

Ja, ja,
wenn man sein Dach von unten her, also ohne Holzwand, mal genau anschaut, findet man so einiges. :D

Ist vermutlich nicht so schlimm, sei froh, dass Du es entdeckt hast. Wahrscheinlich, also wenn nicht noch mehr kleine Löcher ringsrum sind, sind es nur die beiden Löcher im Anfangsstadium.
Austrocknen und neu abdichten.
Mit Dekalin !
Kurt

Manfred2 am 17 Nov 2010 22:22:47

UlrichS hat geschrieben:Da bin ich anderer Meinung alle Wohnwagen und auch Wohnmobile die älter als 10 Jahre sind können bzw. sind undicht. Einfach mal googeln. Klar nach den Preisen sollten Wohnmobile nicht undicht werden, die neuen haben ja auch schon eine bessere Verarbeitung, vor 17 Jahren sah das noch anders aus.

Ein Kastenwagen wäre noch dicht, das sehe ich auch so.


Der Kastenwagen wäre wahrscheinlich sehr verrostet nach 10 Jahren.( was soll das??? )
Jeder Typ hat seine Vor und nachteile...

Manfred2

akojah am 21 Nov 2010 15:03:21

Um weiter zu kommen, müssen jetzt noch die Hängeschränke abgebaut werden. Nur wie gehen die ab, ohne sie zu beschädigen? An den beiden seitlichen Elementen kann ich die Verschraubungen (Kunststoffwinkel) ja sehen. Aber das Rückwärtige Element hat keine sichtbaren Befestigungen.
Geht das eventuell nur komplett runter?
Hier im Forum habe ich nichts gefunden (lediglich eine nicht beantwortete Frage zum gleichen Problem)

turbokurtla am 21 Nov 2010 18:16:49

Also wissen tu ich es nicht.
Ich kenn auch nur einen Hersteller, der von oben geschraubt hat, da war das Dachblech aber nur lose aufgelegt.
Umkehrschluss = wenn das Dachblech verklebt ist, müssen alle Oberschränke von innen verschraubt sein.
Und das geht nur nach oben oder außen, und nur mit Winkeln oder mit Schrauben, die durch Plastikstöpsel verdeckt sind. I.d.R. sitzen solche Schrauben im oberen Rahmenteil des Oberschrankes. Vielleicht sind sie durch die Scharniere der Türchen verdeckt. Mach die mal ab.
Kurt

turbokurtla am 21 Nov 2010 18:21:06

Dort

akojah am 21 Nov 2010 19:02:09

turbokurtla hat geschrieben:Also wissen tu ich es nicht.
Ich kenn auch nur einen Hersteller, der von oben geschraubt hat, da war das Dachblech aber nur lose aufgelegt.
Umkehrschluss = wenn das Dachblech verklebt ist, müssen alle Oberschränke von innen verschraubt sein.
Und das geht nur nach oben oder außen, und nur mit Winkeln oder mit Schrauben, die durch Plastikstöpsel verdeckt sind. I.d.R. sitzen solche Schrauben im oberen Rahmenteil des Oberschrankes. Vielleicht sind sie durch die Scharniere der Türchen verdeckt. Mach die mal ab.
Kurt


Hallo Kurt,
bei meinem Womo ist das Blech nicht verklebt, sondern lose aufgelegt. Ich habe bisher keine Reste von Kleber gefunden, und drei viertel von der Innenverkleidung hinten ist runter. Bisher sieht es aber besser aus als befürchtet. Die Latten sind alle ok. Feuchtigkeit ist nur an einer Stelle durchgedrungen. Das Styropur ist trocken, nur die oberste Lage Sperrholz löst sich teilweise auf (feucht, aber nicht verfault) Verfault war es nur an der rechten schon mal "reparierten" Seite.
Ich schau morgen mal genau in den Schränken nach.

Gast am 21 Nov 2010 20:50:37

@ Manfred2 ich weiß auch nicht was Dein Beitrag soll. Ich habe lediglich geschrieben, dass Kastenwagen Dicht sind und bleiben. Beispiel, ich habe eine Ford Transit der war noch nie undicht und wird mit Sicherheit auch nicht undicht. Da müsste schon einer ein Loch reinbohren.

Hier reden wir von einem Wohnmobil das oben Befestigungslöcher hatte und dadurch undicht wurde. Ausserdem hat ein Wohnmobil zum Beispiel auch Dachlüfter die geren undicht werden.

Das jeder Typ seine Vor- udn Nachteile hat, habe ich damit ja gemeint.

akojah am 22 Nov 2010 00:52:56

Ich habe mal schnell eine Zeichnung der Dachlatten gemacht. Der Bereich A zeigt den schon mal "reparierten" Bereich. Hier ist kein Sandwich mehr vorhanden. Das verfaulte Sperrholz zwischen Latten und Alu wude nicht ersetzt. Das Styropur wurde nur lose zwischen die Latten gepresst. Das Sperrholz unter den Latten wurde ebenfalls nicht ersetzt. Hier wurde nur eine neue Dekorplatte direkt von unten auf die Latten geklebt. Im Bereich B ist das ursrüngliche Original-Sandwich noch vorhanden und bis auf Feuchte zwischen Sperrholz und Alublech völlig in Ordnung.

turbokurtla am 22 Nov 2010 14:26:53

O.K., dann ist es um so wichtiger, dass Du ein zusätzliches Sperrholz einklebst. Sonst, so wie die schlechte Reparatur, hättest Du nur eine Klebeschicht im Sandwich und das Dach wird nicht stabil genug.
Deswegen, also bei losem Blech, machen die im original son zusätzliches Sperrholz rein, um ein stabileres Dach zu erhalten.
Für Deine Möbelverschraubungen könnte dies natürlich heißen, "ev. doch von oben".
Gute Skizze übrigens.
Kurt

akojah am 24 Nov 2010 16:31:22

Im Augenblick ist es im Womo s...kalt. Wegen möglichen Kondenswasser an der ja jetzt nicht mehr isolierten Decke heize ich im Augenblick nicht. 2 Luken sind leicht geöffnet wg. Lüftung. Macht es Sinn bis zum Frühjahr das neue Styrodur lose zwischen die Dachlatten zu pressen, um wenigstens ein wenig Isolierung zu haben? Oder im jetzigen Zustand die Heizung den Tag über laufen lassen, und mehrmals kräftig lüften?

turbokurtla am 24 Nov 2010 18:28:49

Also wenn Du alles nasse und kaputte Zeugs rausgerissen hast, würd ich ihn nur abdecken und Ende.
Keine Heizung, nur Luken etwas auf. Auch kein Iso reindrücken oder sonstwas. Der Rest kann dann langsam gar abtrocken.
Falls Du noch weiter entkernen musst, kannst doch die Heizung zum Arbeiten einschalten. Zur Not nimmst ein Handtuch und putzt das Kondenswasser hie und da mal vom Blech ab, macht doch nix. Dabei natürlich auch lüften.
Ich hab i.M. nen Wowa so stehen, da geh ich erst wieder im März rein.
Kurt

akojah am 05 Mär 2011 02:03:33

Die Temperaturen gehen nach oben und ich auf die Baustelle. Inzwischen nach langer Winterpause habe ich die Hängeschränke hinten auch ausgebaut, das Dach vollständig und die Rückwand teilweise von der Innenverkleidung befreit.
Also diese Innenverkleidung aus foliertem Sperrholz ist ganz klar zur Verdeckung einer eher dilletantischen Reparatur eingebaut worden. Darunter fehlte teilweise die Original Wandverkleidung und das Styropur lag offen.
(Von verklebtem Sandwich keine Spur) In der Ecke hinten rechts sind einige neu eingefügte Latten mit vorhandenen alten Latten durch Metallstreifen verbunden.(Pfeile auf dem ersten Bild) Das ganze sieht nach kleinem Unfall mit gebrochenen Latten aus. Dazu passt auch, das ein Teil der Rückwand von außen im Gegensatz zur Seite rechts noch relativ frisches und nicht ausgeblichenes Dekor hat. Die Rückwand ist übrigens auch nicht mit der Lattung/Isolierung verklebt.

selbstschrauber am 05 Mär 2011 12:32:52

Hallo HAjo,

und wie waren die Hängeschränke jetzt verschraubt?

LG

Selbstschrauber

heinzelmo am 05 Mär 2011 12:55:50

Soweit ich mich erinnern kann sind die Hängeschränke von oben verschraubt und danach wird das Dachblech aufgelegt. Ich würde sowieso das Dachblech im hinteren Bereich aufrollen und den Schaden von oben reparieren, so lassen sich die Dekorplatten im ganzen einlegen und ich muß nicht die ganzen Möbel von unten wegbauen. Es schadet auch bestimmt nicht wenn die Kantenleisten und die hintere Dachleiste bei der Gelegenheit neu abgedichtet werden.
vom Heinzelmo

akojah am 05 Mär 2011 13:49:40

selbstschrauber hat geschrieben:Hallo HAjo,

und wie waren die Hängeschränke jetzt verschraubt?

LG

Selbstschrauber


Die Schränke hinten und rechts waren von unten!! verschraubt. Die waren also schon mal abgebaut worden. Nur der linke Schrank war von oben verschraubt. Die Schrauben habe ich zwischen Dachlattung und Schrankoberseite durchgesägt.

Schlipskutscher am 11 Mär 2011 22:55:57

Hallo akojah :)

Bin froh über deinen Beitrag gestolpert sein zu dürfen....mir steht gleiches bevor. Erst Alkoven trockengelegt und jetzt habe ich beim Abdichten der Dachleisten gesehen das sich unter der begehbaren Dachfläche auch nur Torf befindet. Im Innenraum ist aber nichts erkennbar...liegt wohl daran das dort oben eine zweite Platte verbaut ist. Die Fotos sind gut....da weiß ich wenigstens wie es drunter aussieht :)


Peter

P.S.: Die Fotos zeigen die Dachkante. Der dahinterliegende Balken ist weggefault. Habe eine Aluwinkelschiene "eingeflickt", die aber nicht für immer da bleiben soll. An der einen Stelle hebt sich das Dach an. Weiß jemand wie man das erstmal ohne großen Aufriss befestigen kann??? Dumm ist halt nur das die Markiese davor hängt :roll:

akojah am 12 Mär 2011 00:35:53

So, die hintere linke Ecke ist jetzt freigelegt. Hier ist am feuchten und verfaulten Holz zu erkennen, das es mehrere undichte Stellen gibt. Oben auf dem Dach sind es die Befestigungen von Reeling und Riffelblechabdeckung.
Hinten sind es die beiden Kantleisten ober- und unterhalb des Fensters.
Zusätzlich habe ich am Heckblech ein winziges Loch (weder Alufrass noch Bohrung) sowie einen kleinen Riss direkt neben der senkrechten Kantleiste gefunden.(Waren genau da nicht beim Kauf einige Aufkleber??) Ich überlege nun, welche Leiste ich zuerst entferne und durch Neuteile ersetze (Stabilität). Wegen der Enge der Einfahrt habe ich auch keine Möglichkeit das Blech von außen abzustützen, um die Wand beim Verspannen nicht nach außen zu drücken.
Ich hoffe bei den beiden Bildern ist alles gut zu erkennen.

turbokurtla am 12 Mär 2011 09:25:32

akojah hat geschrieben:Ich überlege nun, welche Leiste ich zuerst entferne und durch Neuteile ersetze (Stabilität).

Ganz einfach.
Überall dort, wo Du mit Schraubzwingen durch Öffnungen ( Fenster ) nach außen durchlangen kannst.
Also Rahmen um Fenster rum, Querhölzer vom Fenster zum Eck, Querhölzer über die ganze Breite ober- und unterhalb des Fensters, u.s.w..
Immer schön von außen ein gerades Holz anlegen, dann wird das schon. Mit jeder Latte wird die Wand stabiler.
Vielleicht hast Du die Möglichkeit, Dir spezielle Schraubzwingen schweißen zu lassen. Ich hab 2 alte Zwingen mit Flacheisen verlängern lassen. Mit denen kann ich jetzt, mit fast 50 cm Ausladung, überall schön "reingreifen". Mit kleinen Tricks mit Latten, Hölzern und deren Hebelwirkung kann ich damit sogar noch nach 60 - 70 cm nen Druckpunkt erzeugen.
Kurt

akojah am 12 Mär 2011 10:44:52

turbokurtla hat geschrieben:Ganz einfach.
Überall dort, wo Du mit Schraubzwingen durch Öffnungen ( Fenster ) nach außen durchlangen kannst.
Also Rahmen um Fenster rum, Querhölzer vom Fenster zum Eck, Querhölzer über die ganze Breite ober- und unterhalb des Fensters, u.s.w..


Hallo Kurt,
das heißt, ich muß nicht unbedingt zuerst die senkrechten Leisten in der Ecke ersetzen? An der Rückwand sind z.B. die Querhölzer über und unter dem Fenster zu 3 Vierteln völlig trocken. Reicht es hier das verfaulte Holz vorsichtig abzutrennen, und eine neue Latte direkt darüber/darunter anzukleben?

Kleber: Der Caravankleber von Ruderer ist scheinbar nicht wirklich gut zu bekommen. Wir haben mehrere Händler abgeklappert. Keiner hat in im Programm. Nur ein Werkstattleiter hat mir 2 Tuben von seinen 6 vorrätigen verkauft. Gibt es vieleicht eine brauchbare Alternative?

turbokurtla am 12 Mär 2011 21:04:32

akojah hat geschrieben:das heißt, ich muß nicht unbedingt zuerst die senkrechten Leisten in der Ecke ersetzen?

Ganz richtig, zuerst kommt die Stabilität der Wand.

Natürlich musst Du aufpassen, dass Du aufquellenden Kleber in den Ecken vermeidest oder wieder rausbringst, denn sonst hast am Schluss ne Beule im Eck.
Machs so, also versuch zuerst mit einigen Latten, wie beschrieben, Stabilität in die Wand zu bekommen. Dann geh an die Ecken. Um diese stabil zu bekommen, schraubst die Kantenleisten, von außen, so gut es geht, einfach ohne Gummi und Dichtmaterial, provisorisch dran. So ist es einigermaßen stabil um von innen, z.B. mit Latten neu eingeklebte Eckhölzer leicht anzudrücken.
Du könntest auch zuerst eines der Eckhölzer, also entweder Heck- oder Seitenholz einkleben und mit Schrauben durchs Blech ( statt Zwingen ) fixieren. Wenn das fest ist kannst das andere Eckholz am jetzt festen, also wieder mit Schrauben beim Kleben fixieren.
Eigentlich ganz einfach :D , Stück für Stück alles fest und gerade bringen.
Wenns anständig werden soll dauert das mehrere Tage.

Wenn Latten nur teilweise angefault sind, kannst du die ruhig drinlassen und nebendran neue einkleben, überhaupt kein Problem. Musst halt nur wissen, ob Schrauben von z.B. Möbeln da dran halten sollen.
Den Ruderer Kleber bekommst Du von denen per Telefonbestellung ganz einfach.
"Selbstständig ? Ja klar, meine Firma macht ... und heißt ... ."
" Gerne könne Sie auch abbuchen, oder eben das erste Mal per Nachnahme, oder sonstwie"
Ich denke Du verstehst mich.
Klar, das man so nicht eine oder zwei Kartuschen bestellen kann.
Kurt

akojah am 14 Mär 2011 00:45:19

Ich habe mal eine Zeichnung gemacht, von dem was ich bei der Renovierung plane.
Der Schnitt stellt die rechte Fahrzeugseite dar.
Die blau dargestellten Hölzer sind trocken (bis eventuell die letzten 10 cm vor der hinteren senkrechten Leiste. Die hellbraunen Leisten haben Feuchtigkeit abbekommen, sind aber fest und wieder trocken. Werden aber zumindet teilweise ersetzt. Die lila dargestellte Leiste soll die Befestigung der Markise unterfüttern (Diese ist oben mit einer Kederleiste befestigt, und an der Seite mit 6 Schloßschrauben fixiert) Die gelben Latten dienen zur weiteren Stabilisierung der Seitenwand.

Wassereintritt erfolgte wohl an den markierten Stellen, einmal am Dach über die Schrauben der Reeling und der Riffelblechabdeckung. Hinten scheinen die Kantleisten über und unter dem Heckfenster wasser durchzulassen (aber nur rechts, denn links ist alles absolut trocken)

turbokurtla am 14 Mär 2011 10:11:30

Passt.
Da kannst nix verkehrt machen, nimm lieber ein paar Latten mehr. Wiegt ja nix.

Tossy3 am 14 Mär 2011 20:16:46

Hallo!

Den Ruderer-Kleber habe ich bei ottozeus de bestellt. Dort gibt es auch eine Möglichkeit für Privatanwender. Es lief problemlos ab.

akojah am 14 Mär 2011 21:38:37

turbokurtla hat geschrieben:Passt.
Da kannst nix verkehrt machen, nimm lieber ein paar Latten mehr. Wiegt ja nix.


Hallo Kurt,
kannst Du mir in etwa die benötigte Menge an Kleber nennen?
Es geht um ca. 18-20 laufende Meter Latten. Styrofoam und Sperrholz einseitig auf ca 8 qm sowie Sperrholz/Styrofoam/Sperrholz auf 4qm an der Decke.

Das Dachblech bleibt schwimmend bis zur Kantleiste über dem Heckfenster.

Für die Latten werde ich den Caravankleber 145/31 nehmen. Gibt es für die Flächen was anderes, oder auch hier den genannten Kleber?

turbokurtla am 15 Mär 2011 08:28:25

Sehr schwierig Hajo
Ich schätze jetzt mal auf 6-10 Kartuschen. Kommt immer drauf an, wie offenporig z.B. Iso ist oder wie sparsam man damit umgeht. Bei glatten Flächen reicht ein ganz dünner Auftrag. Ich zieh ihn immer mit einem glatten Spachtel auf/ab. Keinen Zahnspachtel verwenden. Und immer nur einseitig.
Nach den ersten Einklebungen merkst Du auch die benötigten Mengen, denn überflüssiges quillt raus.
Und, ganz wichtig, alles damit kleben, nix anderes verwenden.
Falls was übrig bleibt, entweder wieder verkaufen oder aufheben. Der hält sehr lange und man kann ihn in Haus und Hof sehr oft verwenden.
Kurt

kobi am 16 Mär 2011 20:44:34

Hallo Hajo,
ich habe die gleiche Sache vor mir. Angefangen mit "erst mal ein bisschen gucken". Inzwischen hat sich das als kapitaler Wasserschaden entpuppt. Super wie Du hier bislang beraten wurdest.
@ Kurt
Meinst Du es macht Sinn wenn ich an dieser Stelle meine Bilder einstelle? Da dieses Projekt ist ja schon recht weit fortgeschritten ist würde ich diesen Thread nur weiter aufblähen mit Dingen die schon angesprochen wurden?? Für die Recherche ist weniger manchmal mehr. :roll: :oops:


Frank

turbokurtla am 16 Mär 2011 20:55:38

Nein Frank,
sowas verwirrt jeden total.
Mach nen eigenen Fred mit Bildern auf.
Kurt

akojah am 23 Jun 2011 23:31:10

Inzwischen sind wir schon beim Umbau des Mobils. Hier will ich Euch nur einige Bilder vom Neuaufbau zeigen. Wir haben alles verfaulte Holz herausoperiert und durch neue Latten ersetzt bzw. ergänzt. An einigen Stellen sind zusätzliche Latten eingeklebt worden (z. B. Markisenbefestigung). Das Styropur wurde durch Styrodur ersetzt. Auf einem der Bilder(0011) ist noch die angefaulte Kantleiste am Dach mit den provisorisch befestigten Querlatten zu erkennen. Die Kantleiste ist erst nach diesem Foto ersetzt worden. Unter dem hinteren Fenster sind ebenfalls zusätzliche Latten eingeklebt worden, weil hier später ein Tischbeschlag angebracht werden soll.
Besonderen Dank an Kurt für die Unterstützung.
Das Seitenfenster hinten rechts ist uns übrigens nachts einfach rausgefallen, weil ich es dummerweise nicht mit dem Innenrahmen fixiert hatte. Dekalin alleine hält wohl doch nicht auf Dauer.
Dank Kalle aus Hamburg tut jetzt ein ehemaliges Frankia-Fenster seine Dienste in unserem Eura.

turbokurtla am 24 Jun 2011 08:25:50

Gerne geschehen Hajo
Freut mich immer wieder, wenn man auf mich hört und es dann auch noch gut wird.
Wenns Dekalin frisch und weich ist, hälts natürlich noch nicht so richtig.
Dumm gelaufen, Lehrgeld bezahlen muss jeder mal.
Kurt

akojah am 24 Jun 2011 08:37:40

turbokurtla hat geschrieben:Gerne geschehen Hajo
Freut mich immer wieder, wenn man auf mich hört und es dann auch noch gut wird.
Wenns Dekalin frisch und weich ist, hälts natürlich noch nicht so richtig.
Dumm gelaufen, Lehrgeld bezahlen muss jeder mal.
Kurt


Wenns frisch und weich gewesen wäre. Wir haben die Innenrahmen der Fenster ausgebaut um die alte Innenverkleidung herauszubekommen. Bei einem Fenster habe ich den Innenrahmen nicht wieder angeschraubt ( es war noch was zu tun, und das Fenster schien fest zu sitzen. Dann hat aber einige Tage die Sonne draufgeknallt und das wars dann. ( nicht gelogen , wir hatten dieses Jahr hier schon einige sonnige Tage)

mariot am 02 Jan 2015 22:45:07

Hallo Hajo,

ich habe nun meinen eigenen 650er und natürlich auch meinen eigenen recht ähnlichen Wasserschaden :mrgreen:
Danke für den sehr hilfreichen Tröt hier, ein paar Detailfragen hätte ich noch dazu, damit ich mich schon mal nach
den richteigen Materialien umschauen kann.
Direkt aufs Blech komm eine 3mm Pappelsperrholzlage, richtig? Diese wird vollflächig mit welchem Kleber aufgebracht?
Dann 30mm Styrodur, dann wieder Sperrholz welcher Stärke?
Wir das auch miteinander verklebt, wenn ja, mit welchem Kleber hat du das gemacht?
Hast du Oberfläche später mit Stoff bezogen?
Ich habe im Moment noch nicht angefangen zu demontieren, es läuft erstmal ein Bautrockner um generell die Feuchtigkeit
raus zubekommen.
------an Kurt...... falls du hier noch reinschaust, ich würde mich freuen auch von dir ein bisschen Unterstützung zu bekommen,
da wäre ich dir sehr dankbar :wink:
Ich bin von Beruf Handwerker und habe keine Angst vor den anstehenden Arbeiten, ist eben wie bei den meisten eher
eine Zeitfrage. Ich würde das gerne bis zm Frühjahr abgeschlossen haben, also pack mers....
Bilder kann ich wohl aufGrund meiner noch recht jungen Mitgliedschaft hier nicht hochladen, habe aber schon mal welche ins Album gelegt!
So, ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen helfen, das gilt natürlich auch für den Rest hier :wink:

Mario

emil77b am 03 Jan 2015 14:31:19

Hallo Mario,

sicherlich wäre es für Dein Projekt günstiger einen eigenen Thread zu eröffnen, sonst sieht in Kürze keiner mehr durch :wink:
Den hiesiegen Thread kannst Du ja ggf. per Link einbinden.

Zu Deinen Fragen:
Sanwichaufbau im Womo-/ Wowa-Bereich heisst, eine verklebte 3-Schicht-Konstruktion herzustellen. Das Aludach sollte bei Deinem Modell schwimmend verlegt sein, sprich, es ist nicht aufgeklebt. In Deinem Fall werden Außen- und Innensperrholz auf eine sogenanntes Fachwerk, Leisten und Styropor/Styrodur, geklebt. So entsteht eine stabile Platte.
Bevorzugter zu verwendender Kleber wäre dieser hier:

--> Link

Trocknen kannst Du Dein Biotop am besten durch überdachtes Unterstellen, Öffnen der Schadstellen, lüften.
Da der Wandaufbau herstellerseitig auch nach innen hin wasserdicht konstruiert ist, wirst Du Wasser, welches zwischen die Deckschichten eingedrungen ist, nicht heraustrocknen können.
Die Stärke des verwendeten Sperrholzes ist relativ unwesentlich, 3mm bis 4mm sind ok, mehr eingeklebte Holzleisten bringen höhere Stabilität. Die Stärke des verwendeten Füll. und Isolierstoff, Styropor, Styrodur, sollte der Stärke der Holzleisten entsprechen, die Gesamtstärke der Platte der, der Stärke des Originalaufbaus nahe kommen, um eine saubere Anbindung herstellen zu können.
Hinweis: Styrodurplatten lassen sich gut hobeln. In Ferigstärken verwendetes Styrodur unbedingt aufrauhen.

Ein paar Ansätze betr. Deiner Rep. findest Du unter Kurtlas Wasserschadenreparaturen (Wowa-Forum) und vll. auch hier
--> Link

Gutes Gelingen wünscht Emil

mariot am 04 Jan 2015 14:11:51

Hallo Emil,

vielen Dank für deine Antwort, du hast wohl Recht, eine neuer Tröt macht bestimmt Sinn. Leider kann ich noch? keine
Bilder einstellen, was das Ganze etwas schierig macht..... :? Kann mal jemand sagen, ab wann Bilder eingestellt werden dürfen,
ich habe leiner trotz Suche nichts dazu gefunden.
Natürlich ist mir klar, dass ich mit dem Bautrockner die Schäden nicht behoben bekommen, ich denke nur es kann ja nicht
schaden, möglichst viel Feuchtigkeit erst mal herraus zu befördern. So 8 Lieter waren es in den ersten 24 Stunden :oops:
Ich werde in den nächsten Tagen mal die Decken und Rückwandverkleidungen entfernen, um genauer zu schauen, wie groß
der Schaden ist. Dann die notwendigen Matrialien zusammentragen und los geht es. Das Ziel ist die Zulassung ab April, bis dahin
möchte ich durch sein.
Ich werde also die Tage ein neues Thema dazu aufmachen und hoff wir sehen uns dor wieder. Ich werde sicher jed Hilfe brauchen, die ich bekommen kann :wink: .

Mario

Gast am 04 Jan 2015 14:34:32

Halo Mario,
dann mach mal.... den Tröd meine ich
wie das mit den Bildern genau funktioniert weiß ich nicht.
Aber wenn du im persönlichen Bereich unter Galerie ein Album anlegst und auf dieses verweist geht das mit den Bildern auch von Anfang an.

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