|
Hallo,
ich bin ein Wohnmobilneuling und habe vor kurzem ein sehr gut erhaltenes 17 Jahre altes Wohnmobil gekauft. Der Vorgänger hat das komplette Dach mit Riffelblech ausgelegt. Das Riffelblech ist nach Rückfragen des Vorgängers punkuell angeklebt und mit Schrauben befestigt. Die Schrauben wurden mit einem Dichtband versenkt. Das Riffelblech ist rundum, inkl. der Schraubenköpfe mit einer festen Dichtmasse (sieht aus wie Silikon, definitiv kein Dekalin) abgedichtet. Nun habe ich beim der Erneuerung der klebrigen Dichtmasse am Dachfenster entdeckt, dass zwischen dem Riffelblech und dem Dach Wasser steht. Konnte man beim hin- und herlaufen auch akustisch hören. Daraufhin habe ich an mehrern Stellen am Dach gehört, dass Wasser unter dem Riffelblech steht. Im Wohnmobil habe ich kein Wasser. Da die Schrauben mit denen das Riffelblech befestigt wurde separat abgedichtet sind, habe ich IM MOMENT wenig Angst, dass da Wasser eindringt. Angst habe ich eher, wenn das Wasser unter dem Riffelblech gefriert. Dann könnte es meines Erachtens das Blech drücken und die Dichtung der Schrauben lösen. Der Vorgänger hatte damit keine Probleme, da das Womo im Winter immer in der Garage stand. Frage: Hat jemand mit dem Problem Erfahrung? Bitte keine Horroszenarien. Ich suche nach Erfahrungen und Lösungen. Vom Gefühl plane ich nun bei gutem Wetter alle Dichtungen (ganze Menge - komplettes 7m Womodach mit Riffelblech ausgelegt)) zu erneuern und zu hoffen, dass sich kein Wasser mehr unter das Riffelblech läuft. Frage: Welches Material? Ebenfalls Dekalin? Für Tipps wäre ich sehr dankbar! Liebe Ich ziehe meine Frage bezüglich der Dichtmasse zurück. Das ist mein kleinstes Problem...es geht mir in erster Linie um die Geschichte mit dem Wasser zwischen Riffelblech und Dach...!! Hallo,
Ich würde die Platten runternehmen und anschließend flächig mit Sikaflex verkleben. Dann dürfte da kein Wasser mehr drunter kommen. Mit dem Frost sehe ich auch so. Frank Hallo macaco,
ich hatte exakt das selbe Problem. Riffelblech war auf die Außenhaut mit einem schwarzen Streifen Butyldichtband verklebt. Zusätzlich wurde das Blech an jeder Ecke verschraubt. Beim darüberlaufen habe ich auch Quitschgeräusche gehört. Leider war bei mir auch ein Wasserschaden zu sehen, wodurch ich zur Reparatur „gezwungen“ wurde. Kurz das Szenario und dann meine Lösung. Durch eines der Schraubenlöcher ist höchstwahrscheinlich Wasser bei mir in den Dachaufbau gekommen. Dieses Wasser hat zum einen das Holz in Torf verwandelt und zum anderen haben die Tackernadel angefangen zu rosten. Dadurch bedingt kam es zu weiterem Lochfraß und somit zu einem weiterem eindringen von Wasser. Lösung Ich habe die Riffelblechplatten komplett abgenommen. Danach habe ich die Dachoberfläche gründlichst von allen Klebern gereinigt und nach weiteren Löchern abgesucht. Da bei mir die Löcher überall waren, habe ich mich zu einem vollflächigen Verkleben der Riffelbleche entschieden. Dies habe ich mit Sika 260 erledigt. Das vollflächige Kleben ist nicht einfach, da die Masse äußerst zäh ist. Aber an einem etwas wärmeren Tag ist auch die Verteilung mit einer Spachtel vollflächig möglich. An den Seiten habe ich die vollflächige Wulst etwas dicker aufgetragen. Danach wurde das Riffelblech auf die Außenhaut geklebt. Im Anschluss kräftig andrücken mit dem Körpergewicht und noch über eine Woche vollflächig die Platte beschweren. Das überschüssige Material an der Seite kann entweder weggeschnitten werden oder du ziehts gleich oder im Nachgang noch eine Fuge wie mit Silikon im Bad. Allerdings auch mit Sika 260! Damit war das Problem unter der Platte gelöst. Wasser kann nunmehr nicht unter die Platte dringen. Als „Besonderheit“ habe ich die ehemaligen Löcher bei der Riffelplatte weggeschnitten um eine bessere glatte Oberfläche zu erreichen. Die Ecken waren nämlich Krum und Buckelig. Außerdem musste ich neben diesen Löchern auch noch weitere Löcher außerhalb der Riffelplatte verschließen, weshalb ich mich zu nachfolgender Lösung entschieden haben. Ich habe Alublech glatt im Baumark erworben und mir Kreise daraus geschnitten. Diese habe ich ebenfalls mit Sika verklebt. Leider war bei mir noch der Holzaufbau fuscht. Aber das würde ich an deiner Stelle erstmal mit einem Meßgerät prüfen. Solche Reparaturen wurden schon oft beschrieben ... PS DANKE dem Forum! Alles im Allem ein absoluter Aufwand zum Verkleben, der aber aus meiner Sicht Machbar und Vertretbar ist. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass damit Ruhe bei mir ist. PS: Fotos kann ich morgen erst einstellen. Irgendwie sind die weg ;/ grosseweitwelt
Tja, und deswegen, also weil alles trocken, kanns jetzt 2 Jahre dauern, bis man was sieht. Dann wirds allerdings schlimm, hat ja mein Vorredner richtig beschrieben. Hallo macaco Solche verschraubten Platten sind Gift für jedes Mobil. Früher oder später werden/sind sie immer undicht, ob mit oder ohne Frost. Und zwar an den Schrauben, schon allein wegen natürlichen Bewegungen der unterschiedlichen Bleche. Sofort runter damit und alles anständig abdichten. Kurt Hinzu kommt noch das Gewicht dieser Platten. Da kommen etliche Kilos zusammen, auch wenn das Material Alu ist. Wird gern unterschätzt.
Also runter damit. Vielen Dank schonmal an alle, besonders an "grosseweitewelt"!
@grosseweitewelt: Waren die Bleche auch nur punktuell verklebt? Ich habe die Befürchtung, dass ich beim abziehen die Bleche verbiege und nicht mehr vernünftig anbringen kann. Schließlich ist das komplette Dach mit Platten in jeweils einer Größe von min. 1 x 2 m verklebt. Ich überlege auch, ob ich die Platten wieder vollständig aufbringen muss oder nur in der Mitte oder ganz weglassen soll. Mittig müsste ich es zurechtschneiden und die übrigen vielen Löcher zuspachteln und jeweils ein kleines Blech (so wei beschrieben) drüber kleben. Die light Variation ist immer noch nur die Ränder neu zu verdichten. Aber so wie ich das sehe und verstehe, kann ich pech haben und einen "kleinen" Wassereinbruch nicht gleich bemerken. Fließt ja nicht literweise Wasser unter dem Riffelblech!!!! In der Folge würde das Dach langsam aufweichen und dann.... :cry: ....wie kann man nur das Riffelblech mit einer vielzahl von Schrauben verschrauben! Ich habe es beim Kauf gesehen, mir aber als blutiger Anfänger KEINE Gedanken gemacht. Heute sehe ich jede Schraube als Loch und bekomme einen Anfall....
Ich wollte es so nicht schreiben, weil es Dir nicht weiterhilft, aber das siehst Du genau richtig. Solche Bleche brauchen und sollten nicht verschraubt zu werden. Selbst Solarpanele werden nur geklebt und das noch nicht einmal ganzflächig. Hoffentlich erwartet Dich unter den Blechen nicht noch eine üble Überraschung. um das Blech welches vielleicht verbiegen kann würde ich mir die wenigsten Gedanken machen. Da ist bestimmt schon ein Wasserschaden drunter. habe die bleche weg und es war unter den ganzen blechen wasser gestanden. es ist mit sicherheit schon wasser eingedrungen. könnte glück haben, da das wohnmobil nach dem kauf erst seit kurzen drau0en steht. vorher nur garage.
die bleche waren total mies angebracht. die dichtungen reichten teilweise nicht an die schrauben, so dass die schrauben unter wasser standen. ich habe das Womo erst seit kurzem und überlege, ob ich einen rechtsanwalt einschalten soll. ich kann nicht feststellen in wie weit feuchtigkeit eingedrungen ist. im moment steht ein elektroheizer drin und ein dachfenster steht auf kipp. hoffe so die feuchtigkeit aus den schraubenlöschern zu holen. wann auch immer das trocken ist.... hier mal ein bild
...ich habe auch keine ahnung wie ich das silikon abbekommen soll. Ach Du Schande ...
Also, entweder Du bestellst Dir für um die 100 Euro ein Feuchtemessgerät und misst das Dach durch, oder Du fragst hier im Forum nach ob jemand in Deiner Nähe eines besitzt und es Dir leiht. Alternativ könntest Du mal die Innenrahmen der Dachluken abschrauben und schauen ob Feuchtigkeit schon bis dort gekommen ist ... Was das Silikon angeht: Erstmal grob mit einem sehr scharfen und breiten Stecheisen (oder Ceranfeldschaber, oder scharfer, breiter Spachtel) mechanisch entfernen und die Reste mit Silikonentferner - wenn sie Dich denn stören. Naja, was die Schraubenlöcher angeht, es ist ja nur das Dach. Flick sie halt zu ... Ich frage mich echt was jemanden dazu bringt sein Dach vollflächig mit Riffelblech zu bekleben ... Hi macaco,
bezüglich deiner Frage der punktuellen Verklebung: Bei mir war im hinteren Bereich auch das Dach mit Riffelblech komplett ausgelegt. Leider hatte der Vorbesitzer es auch nur an einigen Stellen verklebt und mit den Schrauben gesichert. Um die Schraubenlöcher zu verschließen würde ich die Löcher mit Sika und einem Stück Blech verkleben. Anbei das Foto, welches begelegt wie ich es erledigt habe. Ist zwar nicht die optisch beste Pracht aber auf dem Dach schaut eh niemand. Um die Flicken aufzubringen, habe ich entsprechend Blech weggeschnitten. Damit war es auch möglich die alte Riffelblechplatte wieder vollständig zu verkleben ohne das ein Absatz dazwischen war. Ich würde absolut zu einer kompletten Verklebung raten. Aus meiner Sicht, kann es bei einer punktuellen Verklebung immer Wasser unter das Blech kommen. In Zusammenhang mit Sand und Staub wird dies zur besten Schmirgelpaste, wenn du dann auf dem Dach läufst, reibst du dir über einen längeren Zeitraum die Haut auf. Ergo... Nur vollflächiges Verkleben hilft. Damit hättest du auch das Problem des erneuten Wassereinbruchs über ein evtl. vorhandenes kleines bereits vorhandenes Löchelchen umgangen. Anbei das zweite Foto... So sah es bei mir aus als ich die Riffelplatte abgenommen hatte und ich den Untergrund schon geputzt habe!!! Überall dieser miese kleine Lochfraß. Um es besser vollflächig zu verkleben, würde ich raten die Bleche in max. Größen von 1 x 1 Meter zu schneiden. Alles andere wird auf dem Dach wirklich unhändelbar. Die Zwischenfungen zw. den Platten wieder mit Sika ausfüllen. Fertig. Die Trocknungsaktion mit Heizlüfter im WoMo bringt aus meiner Sicht kaum etwas. Der Aufbau ist bei mir aus Plastikfolie – Sperrholzplatte – Holz / Styrophor – Aluhaut. Da kommt kein Wasser raus ohne das die Sperrholzplatte im Wasserschadensbereich rausgeschnitten wird. Daher empfehle ich zum Kauf / Borgen des Feuchtemessgerätes. Ich drücke die Daumen, dass es nix misst. Achtung am Rand wg. den Metallteilen, da wird es auschlagen... Zum Handling von dem Teil bitte im Archiv stöbern. Gutes Schaffen und alles ist Lösbar!!!! :) grosseweitewelt Moin
ich habs geahnt. Also Deine Trocknungsaktion mit nem Heizlüfter kannst vergessen, das bringt gar nix. Durch die Wand kann man innenliegende, nasse Hölzer niemals trocknen. Auch durch abgebaute Lukenunterteile kommt man nur wenige cm rein, ist aber besser als gar nix. Wie angesprochen, mit einem Messgerät das Dach von innen genauestens durchmessen. Nur so wirst Du nasse Stellen exakt finden und kannst sie dann entsprechend öffnen und trocknen. Und, glaub nicht, dass beim Vorbesitzer nix reingelaufen ist. Es hat sich halt durch den trockenen Unterstellplatz in Grenzen gehalten. Ich befürchte Schlimmes. Kurt ich würde wohl die Luke komplett ausbauen und schauen ob man was erkennen kann Ich habe die Luken ausgebaut und kann nichts feststellen. Das Holz sieht augenscheinlich trocken aus. Wollte mir nun einen Feuchtigkeitsmesser besorgen.
Aber vielleicht hatte ich echt noch Glück und es ist erst seit kurzem Wasser unter dem Blech weil mein Vorgänger und Bauer wohl wissentlich immer in der Garage geparkt hat und im Urlaub ein zelt um das Womo gebaut hat. Ich werde einen Anwalt einschalten und abklären lassen, ob hier eine arglistische Täuschung vorliegt. Ich nehme stark an, dass er wusste, zumindest ahnte.... Ansonsten versuche ich gerade die Silikonreste mit Glasschaber zu entfernen. Habe u.a. mit Terpinersatz versucht zu reinigen. Allerdings nur an einer kleinen Stelle, um zu sehen, ob das Terpentin mit dem Alublech reagiert. Danke soweit für die bishrigen Tipps!! Nimm Silikonentferner, gibt es im Fachhandel oder Baumarkt und macht das Leben leichter ...
Terpentien würde ich sein lassen. damit zerstörst du die Lackschicht. Nimm lieber Silikonentferner. Guß Frank "Vollflächige" Verklebung mit einem Konstruktionskleber wie Sika 252/291 usw sehe ich hbesonders bei Aludächern serh kritisch, weil es druch unterschiedliche Wärmeausdehung von Dachaut einerseits und anderer Dichte, Legierung /Dicke der Riffelplatten andererseits zu enromen materialspannugen am Dach incl haarrissen usw kommen kann. Deshalb braucht es Bereiche ohne Kleberauftrag, damti die Dehnspannungen ablaufen können. Macao, bei Hornbach bekommst du du Riffelbleche in gängigen Größen und mehreren Stärken.
Reiß den alten Kram runter, der wird niemehr dicht. In kurzer Zeit fängst du von vorne an. Wie schon gesagt wurde , du mußt da nämlich ,um eine satte Klebung zu haben, die aufgeklebte Platte gut belasten . Gutes Gelingen. Ich habe es auch schon auf einer Fläche mit Hagelschaden gemacht. Sieht gut aus , hält auch gut. Glaub aber nicht , dass das Blech gut runtergeht. Versuch es mal mit einem ganz dünnen Stahlseil. An einer Ecke drunterführen und dann sägend durchziehen. Mit spitzen Gegenständen machst du eine Menge Schaden. Ciao. Giovanni. Der Vorschlag mit dem Stahlseil kam zu spät. Habe das Blech mit ein paar Dellen mehr unten. Sieht auch so aus, als hätte es voher einen Hagelschaden gehabt.
Es komme nun zum verschließen... Alternatvie 1: - Löcher mit Dichtmasse abdichten - kleine Platte mit Sika drüberkleben - Platte nochmals mit Dichtmasse abdichten Alternative 2: - Nieten Hat wer Erfahrung von Nieten? Es gibt spezielle Nieten, die Motoren oder gasbehälter Druckdicht verschließen. Hier mal eine Homepage: --> Link Auch wenn ich zu Alternative 1 tendiere, sind diese Nieten nicht uninteressant. Vor allem sieht es optisch besser aus und ich muss es auch nicht nachbehandeln. Am Ende der prozedur plane ich derzeit eine Überstreichung mit Bootslack oder ähnlichem. Riffelblech kommt mir erstmal keins drauf... Hallo macaco,
ich hatte das gleiche Problem. Bei mir war auch Riffelblech auf dem Dach. Es war mit insgesamt 6 Schrauben befestigt und mit einem Streifen Butyl ringsum "abgedichtet". Also nicht vollflächig verklebt. Hier ist dann im Laufe der Zeit Wasser unter das Blech gekommen. Der größere Schaden kam aber durch eine der Schrauben. Dort ist wohl jahrelang das Wasser eingedrungen, und hat die hintere rechte Eckleiste komplett verfaulen lassen. Ein Teil des Wassers hat sich noch andere Wege gesucht, und ist dann letztlich durch die Decke getropft. Beim Kauf haben wir nichts bemerkt (Neulinge). Das Riffelblech haben wir im letzten Urlaub bei der Montage eines Mini-Hekis vom Womo-Händler in Wismar entfernen lassen. Er sagte uns das da wohl jede Menge Wasser noch unter Aluhaut sein müsse(Quitschgeräusche). Also habe ich im November angefangen das Auto hinten vollstängig zu entkernen und von innen her neu aufzubauen. Auf dem Dach habe ich auch die Reling abgebaut (auch hier ist Wasser durch eine Schraube eingedrungen) Meine Lösung für Außen ist jetzt folgende: An den Kantleisten habe ich einen Streifen 6cm breites Alu-beschichtetes Butylband aufgeklebt. Damit werden alle Schraubenlöscher abgedeckt. (Die Löscher sind zusätzlich von innen vor Anbringung der Isolierung mit Dekalin abgedichtet) Links und rechts vom Mini-Heki wird jeweils eine Gummimatte (UV-stabiler Decksbelag aus dem Jachtbereich) aufgeklebt. Das deckt dann auch noch Schraubenlöscher einer alten Dachbox ab. Unser Dach war wirklich übersäht von Schrauben (Der Vorbesitzer hat sogar einen Kabelkanal verschraubt) Meine Reparaturberichte: --> Link --> Link |
Anzeige
|