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Mini Stromerzeuger Generator FME 600 Inverter Bericht 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8


Gast am 27 Jan 2012 00:05:06

singlefreiheit hat geschrieben:Deren angeblichen kapazitiven Anteil auf der 230V-Seite werde ich messen, sobald mir das zeitlich möglich sein wird. Nach meinem bisherigen Verständnis ist dieser kapazitive Anteil ein Gerücht von Kaufleuten.

Ich denke, dass die gar nicht die kapazitive Last in Farad, sondern die getaktete Pulsbelastung des Verbrauchers (LC-Glied, Peakstromast) als solche meinen und diese falscherweise als "kapazitive Last" bezeichnen. aber wissen tue ich es auch nicht.

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singlefreiheit am 27 Jan 2012 00:10:04

Schaltnetzteile ziehen Peakströme im Frequenzbereich von einigen 10kHz.
Diese Ströme entnehmen sie den Elkos hinter dem Gleichrichter.
Davon ist nach dem Low-Pass-Filter auf der 230V-Seite praktisch nichts mehr vorhanden.

dieter2 am 27 Jan 2012 10:43:28

Hallo
Passt hier im Moppelthema schön rein.

Gestern bei uns Stromauffall von 7 Uhr bis 18 Uhr.
Das halbe Dorf hatte kein Strom.
Ich war der Einzige mit einen Moppel.
Unser Kipor Sinemaster 2000 lieg den ganzen Tag und hat 3 Tiefkühltruhen und ein Kühlschrank am Leben gehalten.

Und am Nachmittags noch ein bischen TV.

Der Generator stand schon über ein Jahr rum,hatte schon vor das Ding zu verkaufen.

Dieter

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swoni am 27 Jan 2012 10:50:45

Servus,

jetzt dauerts bestimmt wieder 5 Jahre bis der Strom ausfällt.

Viele

Swoni

rommolus am 27 Jan 2012 11:51:41

dieter2 hat geschrieben:Gestern bei uns Stromauffall von 7 Uhr bis 18 Uhr.
Das halbe Dorf hatte kein Strom.



Oh Freude!! :)

Und Du hast Dir nicht zufälliger Weise die Telefon Nummern der Betroffnen geben lassen?!? :wink: *gier* Wie ist denn der Name des Dorfes? Vielleicht kann ich schnell noch ein Paar Prospekte verteilen....... :D



dieter2 am 27 Jan 2012 12:19:37

Das dolle ist,ich habe den Moppel mal für unterwegs gekauft.
Nicht einmal mitgenommen und jetzt das erste mal Zuhause gebraucht.

Dieter

kintzi am 27 Jan 2012 12:25:20

Generell wird in den nächsten Jahren die Versorgungssicherheit gefährdet
sein, ein Effekt des Ausstieges.(sicher mit dem geschilderten Dorfausfall nichts zu tun) Gestern in der Presse: Gezielte tempor. Industrieabschaltung(gegen Wegfall v. Netzgebühren) soll spez. Lage hier im Süden verbessern.
Ein Gebiet für f. Eigenversorgungsanl. zur Überbrückung wie USV f. ganze Haus ? Solar-Insellösung mit automat. anspringendem Notmoppel im Grossen?
Richi

Gast am 27 Jan 2012 12:35:58

Hallo Rommolus,

kannst Du mir denn garantieren, dass ich mit dem FME über die normale Aussensteckdose mein Womo mit Strom versorgen kann ? Das heisst, der FME bleibt heile und meine Bordelektrik auch ? Ist ein Standard Eura Mobil mit 105AH Akkus und standard Elektroblock.

Dann nehme ich einen und Du kannst Deine Gier befriedigen.


Peter

Gast am 27 Jan 2012 13:24:23

der letzte große Moppel-Boom war 1999, als alle Welt befürchtete daß infolge der Jahrtausendumstellung die in der Elektronik integrierten Uhren den Sprung nicht richtig mitbekommen und deshalb die Kraftwerke stehenbleiben würden..

grüße klaus

singlefreiheit am 27 Jan 2012 13:27:52

Unsere heutigen leichten Moppel für 230V arbeiten alle mit Invertertechnik statt wie früher mit schweren 50Hz-Synchron- oder Asynchrongeneratoren. Das macht sie so leicht.

Wird mit diesem Inverterstrom ein Batterieladegerät betrieben, so liefern die Generatoren nur eine deutlich kleinere Ladeleistung wie die angegebene Nennleistung der Moppel erwarten lässt.
Bei den alten Synchron- und Asynchrongeneratoren ist das nicht der Fall.
Nichtsahnende Kaufleute machen hier gerne den angeblichen Blindstrom der Ladegeräte in Schaltnetzteiltechnologie verantwortlich.
Das ist aber Unfug, da zur Entstehung von Blindstrom immer eine grosse Kapazität oder Induktivität als Last erforderlich ist.
Nur so kann eine Phasenverschiebung von Strom und Spannung und damit Blindstrom entstehen. Sowas haben wir bei einem Batterieladegerät nicht, das zieht überwiegend Realleistung.
Es stellt keine überwiegend kapazitive Belastung dar, wie weiter oben fälschlicherweise geschrieben worden ist
Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ladegerät in althergebrachter Weise mit einem 50Hz-Trafo oder in Schaltnetzteiltechnologie ausgeführt ist.
Eigenschaft beider Ladegerätetechnologien ist, dass nur während des kurzen Zeitabschnittes des Spannungsmaximums der 50Hz-Sinuswelle ein kräftiger Stromstoss gezogen wird.
Gemessen sieht das so aus wie auf dem angehängten Oszillogramm.

Je nach Qualität der Moppel-Inverter schaffen die diese Stromstossbelastung mehr oder weniger.
Synchron- und Asynchrongeneratoren haben dieses Problem nicht, da sie den kurzzeitigen Energiebedarf zur Lieferung dieser Stromstösse aus der Rotationenergie des Rotors entnehmen.

Ein Inverter-Moppel kann aber so modifiziert werden, dass dieses Problem - zumindest mit Ladegeräten in Schaltnetzteiltechnologie - nicht mehr auftritt und die volle Generatorleistung zum Batterieladen zur Verfügung steht.
Da würde ich gerne dran arbeiten, sobald ich dafür Zeit kriege. Die Garantie für den Moppel wäre dann aber futsch.


kintzi am 27 Jan 2012 13:48:12

Endlich mal eine Klarheit schaffende Erklärung ! :)
Dankbarer Richi

riobode am 27 Jan 2012 13:51:40

Da möchte ich mich eben einmal kurz dranhängen: diesen Thread finde ich (neben dem Selbstbau-Generator-Thread) super, vielen Dank an alle, die ihre Zeit dafür investieren!

swoni am 27 Jan 2012 14:07:02

Servus,

ich liebe Bilder :-). Da könnte so gar noch ein sinnvolles Produkt rauskommen.

Wenn der Moppel 0,5 a alt ist ist eh die Beweislastumkehr der der Gewährleistung abgelaufen, und die wenisten haben die Möglichkeit den Fehler als von Anfang vorliegend nachzuweisen. 2 a Garantie gibts eh nicht FME.

Viele

Swoni

felix52 am 27 Jan 2012 14:32:47

Jou Thomas,
danke erstmal für die Richtigstellung der Mär von der Kapazivität. Und hoffentlich kommste gut voran mit Deinen Ideen.


Felix52 :)

svenhedin1 am 27 Jan 2012 14:35:04

Hi,
ja auch ich sage Dank für den bisherigen Zeitinvest und die Idee zum Thread besonders schon mal an felix52 (vielleicht könnte man noch ein Detail-Bild einstellen über den Bedienteil - bezügich des Startprozedere(Benzinpumpe?) und den Unterdruck?- oder sonstwie-Benzinabschalter? zum Einschätzen der Geruchsbelange im Woni)

ja und Dank für die besonders substanziellen Beiträge von singlefreiheit - auch in der Hoffnugn darauf, dass insbesondere er noch ein Zeitfenster findet, zu seinem bereits angelieferten FME hier noch "seine" Bewertung Bedienbelange, Leistungsverhalten und Schallthema einzustellen.

Gast am 27 Jan 2012 14:38:04

hallo,

hab das Prinzip-Schaltbild von meinem Kipor 1000 wieder entdeckt:



es gibt 3 Bereiche:

1. den 12V/8,3A DC-Ausgang, zum Laden größerer Batterien nicht geeignet. (0A = 30V, 2A = 16V linear bis 8A = 12V). Was mir auffällt, ist daß die 12V/8,3A gleichlautend in der Spezifikation der verschiedensten Moppels auftauchen

2. den 220V Inverter-Bereich, Drehstromgenerator in Sternschaltung, Sub-Winding Verwedung unklar. Stepping-Motor deutet auf Schrittmotor zum Gasgeben hin, Throttle Switch = Eco-Mode. Als Spannungsregelung wird Puldauermodulation genannt.

zwischen 2-3 sind 3 LEDs für Überlast, 220V, Eco

3. Zündelektronik mit Zündzeitpunkt, Zündspule etc

möge es zur Erleuchtung beitragen

klaus

singlefreiheit am 27 Jan 2012 15:08:46

Hallo Klaus,
die Prinzipschaltungen der Inverter-Moppel sehen alle sehr ähnlich aus.
Um das Problem der geringen Batterieladeleistung (bei Verwendung des 230V-Anschlusses und Schaltnetzteil-Ladegerät) zu lösen, müsste man den Drehstrom der Main-Winding gleichrichten.
Mit diesem Gleichstrom kann man direkt ein Ladegerät in Schaltnetzteiltechnologie versorgen. Diese Ladegeräte sind ja Allstromgeräte, können also mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden.
Dann wäre das Problem der 50Hz-Stromstoss-Belastung gelöst und der Batterieladestrom liesse sich verdoppeln.
Die Frage ist nur, ob die Spannung des gleichgerichteten Drehstromes (das dürften so ca 300-400V sein) in den Eingangsspannungsbereich des Ladegerätes passt.
Ein anderes Problem ist dabei noch, dass die Vergaserregelung dann nicht mehr funktionieren dürfte, aber das wäre lösbar.

Am besten wäre natürlich, den 300-400V-Zwischenspannungskreis zu umgehen.
Dann müsste man allerdings die Main-Winding für ca 14V umwickeln und könnte dann die Aufbaubatterie direkt ohne Ladegerät laden.
Das Endergebnis wäre dann ein 14V-Selbstbau-Stromerzeuger mit Brushless-Generator... :lol:

Gast am 27 Jan 2012 15:37:34

Hallo Thomas,

hab noch die Wicklungsdaten gefunden:

consumer charge: 0,7 - 1,3 Ohm
main winding: 8,2 - 10
sub windinmg: 1,2 - 1,8

grüße klaus

swoni am 27 Jan 2012 15:56:42

Servus,

das geht so ziehmich in die Richtung was ich neulich vorgeschlagen habe, nur dass ich den gleichgerichteten Drehstrom auf 12 V runterspannen wollte um mit voller Last ihn den Batterien zuzuführen unter Umgehung des bordeigenen Ladegeräts.

Es führt wohl kein Weg daran vorbei, den Moppel vollständig durchzumessen. Allerdings welches Ladegerät welche Grenzen hat ist auch wieder fraglich und typabhängig.

Viele

Swoni

swoni am 27 Jan 2012 16:03:30

Servus,

noch was, ich hab ja den Moppel nicht weil ja standardmäßig nicht in meinen Staukasten passt. Wie ist denn die Anbindung des Generators an den Verbrennungsmotor, kann man den nich komplett rausnehmen und dann so mit dem tm wie in deinem anderen Projekt aufbauen?

Vg Swoni?

Gast am 27 Jan 2012 16:12:24

tja swoni, wär das nichts für Dich?




L x B x H 28 x 23 x28 cm
Gewicht 6,1 kg
20A DC direkt auf die Batterie

grüße klaus

swoni am 27 Jan 2012 16:13:44

Servus,

noch was, ich hab ja den Moppel nicht weil ja standardmäßig nicht in meinen Staukasten passt. Wie ist denn die Anbindung des Generators an den Verbrennungsmotor, kann man den nich komplett rausnehmen und dann so mit dem tm wie in deinem anderen Projekt aufbauen?

Vg Swoni?

swoni am 27 Jan 2012 16:22:54

Servus,

jein, er ist zu groß und zwar genau in der Höhe um 6 cm.

Leider kann ich die Lautstärke nich abschätzen. Ich hab nur die Sensenmotoren bei vernünftiger Last deftig laut werden. Leider hab ich bis Ende März kein Zeitfenster für große Basteleien (muss mich auf eine große Prüfung vorbereiten) , sonst hätte ich den Fme schon in Einzelteilen im Keller, um ihn abzuflachen. Der FME ist auch noch etwas günstiger.

Würd mich auch interessieren welche Moppel bei Volllast leiser ist.

VG Swoni

singlefreiheit am 27 Jan 2012 16:29:47

swoni hat geschrieben: Ich hab nur die Sensenmotoren bei vernünftiger Last deftig laut werden.

Du darft den GX25 als Viertakter nicht mit einem 2-Takt-Baumarktsensenmotor oder einem Kettensägenmotor vergleichen.
Da liegen Welten im Lautstärkeunterschied!

Zu deiner Frage:
Bei den Inverter-Moppeln ist der Generatorrotor immer direkt auf die Kurbelwelle geschraubt. Er hat kein eigenes Lager.

swoni am 27 Jan 2012 16:35:49

Servus,

macht nichts wenn er kein Lager hat, solange man den Generator abtrennen kann. Nachdem der Generatorrotor wohl nicht im Öl läuft sollte eine Abtrennung möglich sein, außer es ist eine einstückige Kurbelwelle auf der der Rotor sitzt.

@Thomas: du kannst die Moppels ja jetzt lärmtechnisch bestens vergleichen.

VG Swoni

singlefreiheit am 27 Jan 2012 16:39:30

swoni hat geschrieben:jein, er ist zu groß und zwar genau in der Höhe um 6 cm.


Den GX25 kann man in alle Richtungen drehen, ohne dass ein Tropfen Öl austritt.
Das geht sogar bei laufendem Betrieb.
Den kann man auch kopfüber oder in jeder beliebigen anderen Lage dauerhaft laufen lassen.
Und hier kannst du ihn anhören:
--> Link

felix52 am 27 Jan 2012 16:56:06

Moin Allerseits :) ,

meine "Segler-Kollegen" haben mich auf ein Ladegerät aufmerksam gemacht, dass mit "IWUoU" Ladekennlinie min. 10 A Ladestrom "elektroniksicher" erzeugt. Es ist 1 kg. schwer (?). Wäre das für mich als leider Nichtfachmann eine kurzfristige Lösung?
--> Link


Felix52 :)

singlefreiheit am 27 Jan 2012 19:14:46

Hallo Felix,
das Ladegerät müsste bestimmt zusammen mit deinem Moppel funktionieren.
Ein Ladestrom von 10A ist aber nicht gerade umwerfend.
Wenn ich am Landstrom hänge, verwende ich im WoMo zum Laden lieber ein modifiziertes 40A-Labornetzgerät: Maas SPS-8400 --> Link
Das habe ich mit einer zusätzlichen, einstellbaren Stromregelung versehen, sodass ich sowohl die Ladeendspannung bis 15V als auch den Ladestrom von 4A bis 40A einstellen kann.
Im Originalzustand hat das nur eine feste Strombegrenzung von 40A und ist damit als Ladegerät unbrauchbar.
Durch die einstellbare Strombegrenzung kann ich regeln, wieviel ich einem Moppel an Leistung entnehmen will.
Aber wie gesagt, dazu muss das Ding modifiziert werden.
Demnächst werde ich dieses Netzgerät mal an den FME hängen und ermitteln, wieviel Ladestrom ich aus dem rausziehen kann, bevor er schlapp macht.
Dabei werde ich auch den aufgenommenen Strom, so wie auf der vorigen Seite, mit oszillographieren. Dann können wir sehen, wieviel der FME-Inverter für unsere Zwecke taugt.

dentaka am 27 Jan 2012 19:27:19

Ist die regelbare Spannung und Stromstärke schwierig nachzurüsten?
Was benötigt man dazu?

Regelbare Netzteile gibt es sonst mit dieser Amperzahl nicht zu einem bezahlbaren Preis.

singlefreiheit am 27 Jan 2012 19:34:57

dentaka hat geschrieben:Was benötigt man dazu?


Die Spannung ist serienmässig von 3...15V einstellbar.
Zur Stromeinstellung war ein Poti, ein Widerstand und - ich glaube, ein Transistor war auch noch nötig.
Die Umbauunterlagen hatte ich irgendwo notiert - aber wo? Der Umbau ist schon ein paar Jahre her.
Zusätzlich habe ich für den Lüfter eine Temperaturregelung eingebaut.
Der hat zu sehr genervt

dentaka am 27 Jan 2012 19:39:35

Danke Thomas,
Dann ist das nichts für mich.
Ich hatte mir in meiner laienhaften Vorstellung ausgemalt, einfach einen Poti dazwischen zu schalten.

Gast am 27 Jan 2012 19:41:25

ich weiß nicht ob 250 € bezahlbar sind, aber bei Conrad gibts so was

VOLTCRAFT® SPS 1540 PFC High-Power Labor-Netzgerät, Getaktet 3 - 15 V / 40 A, Einstellbares Schaltnetzgerät 600 W
Best.-Nr.: 511569 - 62 [Teilenummer: SPS-9400]

grüße klaus

swoni am 27 Jan 2012 19:49:55

Servus,

und warum hab ich Idiot vor ein paar Jahren 80 doppelmark für mein 7 A Schaltnetzteil beim Conrad gezahlt?

VG Swoni

singlefreiheit am 27 Jan 2012 19:50:06

Das kommt aus der gleichen Bude wie das MAAS.
Hier kosts 100 Doppelmark weniger: --> Link?
Wem 40A nicht reichen: 60A für 219.- --> Link
Sowas ist aber ohne nachträglich eingebaute Strombegrenzung als Ladegerät völlig ungeeignet!!!

felix52 am 27 Jan 2012 20:07:11

Thomas,
gut daß Du antwortest. Meine Problematik ist ja darauf begrenzt, dass ich eben nur im Winter an und für sich den FME und auch dafür nur im Notfall brauche. In den anderen Jahreszeiten habe ich nicht einmal n Landstrom-
kabel an Bord. Ich möchte nicht an Landstrom gehen müssen, weil dies meine Bewegungsfähigkeit einengt und mich standortgebunden macht.

Na klar, 10 A sind nicht so pralle, aber genau bei einer solchen Anforderung ist der FME sehr leise. Bei 60 bis 70 Ah Verbrauch pro Tag/Nacht komme ich mit Hilfe der Solar Panels und der verglw. großen 250 Ah Batterie auch mal 4 oder 5 Tage selbst im Skigebiet aus. Ein Ladedefizit von 30 Ah pro Tag ganz ohne Sonne für mein Solar kann ich dann wohl gut überstehen, wenn der FME 3-4 Stunden pro Tag "flüstert".

Für mich gibts es mittlerweile ZWEI Erkenntnisse.
1. Warum ist selbst die Nischenindustrie nicht in der Lage, eine solche Marktlücke, wie den Wunsch der Womobis zu erkennen, mit nem kleinen, leisen Generator, deren Bedürfnisse abzudecken?
2. Warum gibt es solche Lösungen wie in Deinem Tröt (Selbstbau) demzufolge nicht schon längst. Für mich als Nichtfachmann bringt das leider nichts, weil ich bei dem ersten kleinen Problem im Urlaub eben
mir nicht selbst helfen kann. Leider!

Ich werde jetzt wohl oder übel dieses Ladegerät ausprobieren und hoffentlich dann noch in diesem Winter eine dauerhafte Lösung finden.

Wie gesagt: Ich verstehe weder die technische Seite dieses Problems so gut, daß ich mich an der Diskussion beteiligen kann, noch die kaufmännische Seite. Die Clicks insbesondere bei Deinem Selbstbauertröt als auch hier bestätigen doch eindrucksvoll, daß ein Rieseninteresse besteht.
Ich werde weiter "berichten", wenn ich das o.g. Ladegerät angeschlossen habe und sage Dir und allen Anderen herzlichen Dank.
Viele
Felix52




:)

riobode am 27 Jan 2012 20:26:27

Felix,

1. Warum ist selbst die Nischenindustrie nicht in der Lage, eine solche Marktlücke, wie den Wunsch der Womobis zu erkennen, mit nem kleinen, leisen Generator, deren Bedürfnisse abzudecken?


Diesen leisen Generator gibt es bereits, er ist bloss "unbezahlbar" --> Brennstoffzelle ...

singlefreiheit am 27 Jan 2012 21:41:05

felix52 hat geschrieben:1. Warum ist selbst die Nischenindustrie nicht in der Lage, eine solche Marktlücke, wie den Wunsch der Womobis zu erkennen, mit nem kleinen, leisen Generator, deren Bedürfnisse abzudecken?
2. Warum gibt es solche Lösungen wie in Deinem Tröt (Selbstbau) demzufolge nicht schon längst. Für mich als Nichtfachmann bringt das leider nichts, weil ich bei dem ersten kleinen Problem im Urlaub eben
mir nicht selbst helfen kann. Leider!

Meinen Mini-Mobbel gibt es doch inzwischen als Bausatz: --> Link
Wenn du ihn nicht zusammenbauen kannst oder willst: Du wirst doch bestimmt in deinem Bekanntenkreis einen Bastler finden, der den an einem Nachmittag zusammenschraubt und -lötet. Bei uns in Bayern zahlt man für sowas 2 Kisten und gut isses. Bei euch heisst sowas "Jever - Friesisch-herb".
Dieser Generator ist leise und funktioniert wunderbar, man muss ihn nur mit ein wenig Sachverstand bedienen. Das ist aber in der Bauanleitung genauestens beschrieben.

singlefreiheit am 27 Jan 2012 21:59:49

dentaka hat geschrieben:Danke Thomas,
Dann ist das nichts für mich.
Ich hatte mir in meiner laienhaften Vorstellung ausgemalt, einfach einen Poti dazwischen zu schalten.

Das geht nicht.
Mit einer richtigen Stromregelung liefert das Netzteil solange den eingestellten Strom, bis die eingestellte Spannung fast erreicht ist.
Danach geht der Strom langsam bis auf fast 0A zurück.

thomas56 am 27 Jan 2012 22:45:38

singlefreiheit hat geschrieben:

Meinen Mini-Mobbel gibt es doch inzwischen als Bausatz: --> Link
[/quote]
Danke für die Seite!
Ich habe es nur überflogen, könnte es aber sein, dass Motörchen für die Aldeumwälzpumpe dabei wären?

swoni am 27 Jan 2012 22:46:27

Servus Thomas,

könntest du wenn du den Moppel mit dem genannten Netzgerät quälst gleich noch den Wirkungsgrad von dem Netzgerät bei Volllast bestimmen. Danke.

VG

Swoni

singlefreiheit am 27 Jan 2012 23:25:46

thomas56 hat geschrieben:Ich habe es nur überflogen, könnte es aber sein, dass Motörchen für die Aldeumwälzpumpe dabei wären?

Das möchte ich ausschliessen.

singlefreiheit am 27 Jan 2012 23:28:42

swoni hat geschrieben:könntest du wenn du den Moppel mit dem genannten Netzgerät quälst gleich noch den Wirkungsgrad von dem Netzgerät bei Volllast bestimmen.


Nö, das wäre zu aufwendig.
Der Wirkungsgrad des Netzteiles liegt im Bereich um 90%. Bei 500W Leistungsabgabe macht das ungefähr soviel Abwärme wie eine 60W-Glühbirne. Dieses Wissen reicht mir - und verbessern kann ich das auch nicht. :D

felix52 am 27 Jan 2012 23:34:31

Thomas,
Muß ich jetzt "Grüß Gott" sagen? Nach gerade vergangenen 5 Jahren in Nürnberg in der "Sonnenscheingasse" im Zentrum hatte ich immer den Eindruck, Ihr seid Franken :) . Das ist auch gut so, obwohl ihr ja schon seit Hunderten von Jahren von den "Bayern" besetzt seid ......
Sorry. :wink:
Aber nun zum Thema:
Für mich persönlich ist Dein Moppel von Anfang an interessant. Ich habe dazu auch schon ganz bescheiden gepostet. Aber was heißt "leise"? Was heißt "keine Gewährleistung"? Was bedeutet Deine Aussage: " Kurzer Zusammenbau..."? Für mich bejahe ich theoretisch die Frage, ob der von Dir entwickelte Gleichstrom - Moppel von den Voraussetzungen her die Ideallösung ist. Aber in der Praxis eben doch nicht für nen Nichtwissenden wie mich.... :( .
Wie gesagt, gilt das nur für mich. Ohne Deinen "Selbstbautröt" wäre ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, nen kleinen Moppel haben zu wollen. Ich war halt nur immer sprachlos, wenn ich Eure Fachbeiträge gelesen habe...

Also nochmals Danke für auch diesen Vorschlag. Und zum Abschluß noch folgende Neuigkeit von der
einzigen deutschen Verkäuferfirma eben in Versmold:
"Artikel ausverkauft! Spätere Bestellung möglich!" Liegen wohl doch einige
mehr Bestellungen vor, als kalkuliert.
Solche Kaufleute denken natürlich, weil sie es müssen, AUCH merkantil. Also hoffentlich wird der FME net teurer (Angebot und Nachfrage)?

Viele
Felix52




:)

swoni am 27 Jan 2012 23:56:51

Servus,

mir genügt die Aussage mit den 90%.

Viele

Swoni

felix52 am 30 Jan 2012 16:30:39

Moin, es geht weiter mit meinem Bericht:
10 A Ladestrom? Doch ein wenig zu gering. Mittlerweile habe ich eine schriftl. Bestätigung einer deutschen Herstellerfirma für kleine Batterieladegeräte erhalten, die mir drei Jahre Garantie sowie 15 A Ladestrom zusichert und auch ohne Einschränkungen für das von mir gekaufte Batterie Ladegerät versichert, dass es gleichzeitig mit Stromentnahme ( ist beim Womo ja normal) betrieben werden kann!!!
Der Kaufpreis beträgt ca. 70 €. Für mich persönlich passt das, auch vom geringen Gewicht und den kleinen Maßen her. Ich werde das Gerät noch diese Woche bekommen, testen und weiter berichten.
In diesem Tröt haben sich die besten Elektrofachleute zu Wort gemeldet, mir geholfen und viele Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das ist gut so.
:)
Und die Anzahl der Clicks deutet zumindest auf großes Interesse hin. Mein FME jedenfalls funzt auch weiterhin hervorragend und leise. Das nur mal am Rande.

Hoffentlich klappts auch mit dem Ladegerät...
:D


Felix52 :wink:

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