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Berichte & Tests über Pössl & Co.


Zuen am 26 Jul 2005 14:57:33

Hallo zusammen,
meine Frau und ich liebäugeln mit einem Pössl/Eurocamp/Adria/Sloop ... usw. Inzwischen habe ich haufenweise Tests und Vergleiche gelesen, teilweise beim Händler vor Ort Beratung geholt und und und. Was mir allerdings fehlt, ist eine Art Belastungstest, prinzipiell wie der allseits bekannte 100.000 km-Test bei PKW.
Wie schickt sich da so ein Ausbau an? Wie solide ist der Ausbau? Wird er rappelig oder das Bad undicht?
Vielleicht weiß hier jemand was zu berichten, oder wo ich Ähnliches nachlesen kann.

Alternativ die Frage: einen Alkoven finde ich ebenfalls praktisch. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass im Sommer z.B. im Süden die Hitze darin steht ... oder??

Vielen Dank für Antworten,
Zuen

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Camperfan am 26 Jul 2005 19:50:04

Hi,

bzgl. des Alkovens man keine Bange, dort kannst Du, wenn du die Seitenfenster hast und eine Dachluke im Alkoven , immer quer lüften. Kein Problem!

Aber Du solltest bei einem Kauf darauf achten, dass Du Fenster drin hast, einige Hersteller nehmen teuros für jedes Seitenfenster, das ist dann natürlich zu wenig. Ansonsten, bei Gebrauchtkauf, würde ich Alkovenfenster nachrüsten lassen.
Bzgl. Langzeittests solltest Du Dich mal bei den einschlägigen Fachzeitschriften reinklinken, Resemobil, pm u.ä.

Da Du keinen Wohnort angegeben hast, kann ich Dir die Messe "Caravansalon" Ende August/Anfang September diesen Jahres zum Stöbern und direktem Vergleich empfehlen. Mehr kriegst Du nicht auf einen Streich zu sehen :wink:

Zuen am 27 Jul 2005 09:13:16

Hi Udo,

der Caravan-Salon ist fest im Terminplan - ich fahre von zuhause max. 25 Minuten zur Messe Düsseldorf.

In den Fachzeitschriften habe ich schon gestöbert, eben auch einige Tests und Vergleiche gefunden - allerdings keinen, der mir eben gewünschte Infos geliefert hat.

Aber vielleicht meldet sich hier im Forum ja noch ein Prexis er"fahrener" ...

, Zün

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Hummel am 27 Jul 2005 09:46:17

Hallo

es gibt hier im Forum einen Urser er nennt sich Pössl aber wahrscheinlich

ist er im Urlaub. Wird sich dann wohl noch melden wenn zurück.

Wir fahren auch einen Kastenwagen ich kann höchsten was zum Basis-

fahrzeug sagen, aber zum Ausbau nichts, da wir das Womo nach unseren

Wünschen haben ausbauen lassen.

Zuen am 27 Jul 2005 11:12:43

... über ein paar Statements zum Besisfahrzeug (auch hier werden ja unterschiedliche angeboten, wenn auch prinzipiell baugleicher Art) würd ich mich auch freuen.
Mein bisheriges "Basisfahrzeug" ist ein T4, kurzer Radstand, mit Dehlerumbau. Eigentlich ein super Auto, voll alltagsfähig uns nahezu unschlagbar flexibel.
Uns geht es allerdings um eine Vergrößerung, vor allem bessere Betten und familientauglichkeit im Urlaub ...

Von daher: wir sind für alle Tipps und Äußerungen dankbar.
, Zün

bastelwastel am 27 Jul 2005 12:37:01

Hallo ersteinmal.
Ich lese schon seit längerer Zeit mit, aber da ich mich als Pössl-Besitzer zwischen den Dickschiffen und High-End Mobilen eher fehl am Platz geführt habe, habe ich mich vornehm zurückgehalten. Aber zum Thema Pössl kann ich natürlich was sagen.
Also ich beobachtete Pössl schon seit einigen Jahren. So vor vier oder fünf Jahren hätte ich mir nie einen gekauft. Damals wurden sie noch bei Adria gefertigt und sahen ziemlich "Handmade" aus. Es gab keine Kuststoffformteile, keine richtig passenden Fenstr und die Sägekanten waren gnerell nicht entgratet.
Jetzt habe ich mir diese Jahr im Frühling aber dann noch einen (nach einem Selbstausbau) gekauft. Allerdings einen neuen, da die Pössls. seit sie von Dethlefs in Isny gebaut werden an Qualität, aber nicht am Preis zugelgt haben.
Also der Aufbau ist Grundsolide, die Mechaniken, Elektirk, Heizung usw sind dieselben wie auch in den hobpreisigen Wohmos. Während er Fahrt scheppert und klappert rein gar nichts. Außer vielleicht schlecht verstautes Geschirr. Die Toilette ist auch Standart. Das Bad ist halt etwas klein, aber auf dem Campingplatz benutze ich die Duschen dort und beim Freistehen tut es auch die Katzenwäsche oder die Dusche am Strand.
Familientauglich ist er nicht. Ich habe einen 2win (ist der mit dem Querfestbett) Für zwei Erwachsene völlig ausreichend, aber das Vordere Bett in Komination mit Fahrer und Beifahrersitz ist eher was für Kinder und dann auch nur für ein. Zu dritt wird es aber auch bei schlechtem Wetter auf die Dauer eng.
Also für zwei Personen absolut ausreiechend.
Zur Motorisierung ist zu sagen, wir haben dem it 94kw Turbodiesel. Sehr sparsam, sehr durchzugsstark.
Nach meinen Informationen sind in Peugot, Fiat und Citroen die selben Motoren verbaut. In unserem Fall einer von Iveco (in einem Citroen)
Ach ja, Fahrgesräusche absolut gering. Es hat sich sogar gelohnt den CD Wechsler einzubauen. Selbs wärhrend der Fahrt muß man denVolumeregler nicht auf Anschlag drehen.
Also ich bin voll zufrieden.

Beduin am 27 Jul 2005 12:49:50

bastelwastel hat geschrieben:Hallo ersteinmal.
Ich lese schon seit längerer Zeit mit, aber da ich mich als Pössl-Besitzer zwischen den Dickschiffen und High-End Mobilen eher fehl am Platz geführt habe, habe ich mich vornehm zurückgehalten. .


Hallo

hoffe mal das sich das dann legt.
Auch du fährst WOMO :D
Herzlich willkommen

Hummel am 27 Jul 2005 13:12:09

Hallo

wir fahren einen Peugeot Boxer kw 94 Turbodiesel langer Radstand

haben verstärkte Federn und das Umweltpaket d.h. bestehend aus:

EGR (Abgasrückführung), Katalysator und Motorgeräuschdämmung.

Dieselverbrauch bei unserer Fahrweise ca. 8,5 - 9 ltr.

Geräuschpegel im Innenraum sehr gering

Seitenwindunentpfindlich und sehr gute Straßenlage


Allerdings die Motoren sind nicht dieselben

Fiat, Peugeot usw kommen wohl vom selben Stall aber bei den Motoren
gibt es unterschiede.

wir haben einen Peugeotmotor verbaut

bastelwastel am 27 Jul 2005 13:30:05

Also zu den Unterschiedlichen Motoren kann ich nur sagen, daß in unserem Citroen ein Iveco drin ist. Das hat mir niemand erzählt, das sehe ich selber wenn ich die Motorhauba aufmache.
Steht nämlich groß drauf.

Pössl am 02 Aug 2005 15:25:48

Hallo habe heute deinen Beitrag gefunden.
Einen Langzeittest kann ich noch nicht liefern.
Wir sind seit dem 01,03,05 mit einem gebrauchten Pössl Duett-L unter-
wegs. Nach 2 Wochen Österreich im Frühjahr, 4 Tagen Holland im Juni und 14 Tagen England im Juli möchte ich folgendes zu Pössl sagen.
KM Stand 54 000, BJ 10/01
Fahrgestell: Peugeot 2,8 HDi, ( möchte kein PS hergeben)
Verarbeitung: Keine Mängel feststellbar, kein Klappern oder Rappeln vom
Ausbau, Nasszelle klein aber ausreichend (Duschen bisher nur auf CP)
Die Möbel sind sauber verarbeitet allerdings nicht zu vergleichen mit "Echtholz". Das quere Heckbett ist für mich ausreichend. Bin 1,80m groß.
Heizung und besonders warmes Wasser sehr angenehm beim Freistehen.
Vom Handling wäre der kurze Radstand besser - Nachteil weniger Stauraum der in der langen Version ausreichend vorhanden ist.Eingeschränkt ist der Stauraum für Campingmöbel. Hatten Probleme
vernünftige Stühle für den "kleine Keller "zu finden.
Das Fahrzeug wird nur mit 2 Personen genutzt. Dies ist meiner Meinung nach auch die Idealbesetzung für Kastenwagen dieser Grösse.
Bisher keine Probleme mit der Technik.
Fahrzeug heizt in der Sonne schon ordentlich auf, hier wurde offensichtlich bei der Isolierung gespart.
Verbrauch ist für die Grösse für mich erstaunlich gering. Mann kann unter
10 Liter fahren.
MFG Pössl

Zuen am 03 Aug 2005 10:22:51

Hi,

danke für den ErFAHRungsbericht. Gibt auf jeden Fall einen vorstellbareren Eindruck von allem.
Wie sieht es beim Pössl mit Vorzelt aus? Klar, zu zweit nicht unbedingt notwendig, grad wenn man nahezu jeden Tag fährt. Aber wenn man auch mal ein paar Tage steht ... ??
, Zün

Gast am 03 Aug 2005 11:16:27

Hi

Leider ging der 1. Pössl bei mir schief. Der Grund lag aber beim Fahrzeug. Möchte ich Schuld suchen, muß ich Pössl Schuld geben. Der 1. Duett-L hatte einfach zu schwache Federn. Selbst bei 3,0to Gewicht kollidierte die Motorverkleidung mit der Straße, wenn man durch München fuhr.
Und so tauschte ich den Duett-L gegen den letzten Duett, der von Adria gebaut wurde. Grund: wer bis zu 50.000km im Jahr unterwegs ist, dazu noch einem alten Hobby nachhängt - alte Kriegsalpenstraßen (oder auch Albanien) zu fahren - braucht einen soliden Ausbau. Das ist der Adria-Pössl in jeden Fall. Der Detleffs-Pössl hat zwar seinen Reiz, ist aber noch nicht in der Qualität, als er in den nächsten Jahren sein wird.

Als schön empfinde ich beim Kastenwagen, dass man die beiden Hecktüren und die Schiebetür öffnen kann. So sitzt man in der Freiheit. Das bietet ein anderes Womo nicht.

Als bedenklich erachte ich die Isolierung. Gemäß meinem Verkäufer ist der Pössl ein "billiges" Urlaubsfahrzeug, sowohl der auch der Detleff-Pössl. Wegen der Isolierung schiele ich schon öfters neidisch auf die fahrenden Häuser.

Ein weiter Vorteil ist der "kurze" von Pössl. Es ist ein ganz leicht zu fahrendes Fahrzeug. Dort wo der PKW hin kommt, kann auch ich fahren. Lediglich die Höhe ist eine Einschränkung. LKW-Spiegeln stören mich kaum, weil der Kasten oben viel schmäler ist.

Wir sind die wenigen Ferienwochen im Sommer zu viert im kuren Pössl unterwegs. Dazu noch mit Hund. Ich habe die Lösung mit dem Dachzelt "erfunden". Das war zwar sau-teuer, weil jeder nur verkaufen will, egal ob es funktioniert, und ich selbst lange und viel umbaute, bis es einigermaßen funktioniert. Jetzt aber ist es eine gute Lösung geworden. Ich rate aber ab einen Pössl mit Dachzelt nach den Vorgaben von Pössl zu kaufen. Da wandert nur viel Geld über den Tisch - der Ärger ist vorprogrammiert.

Übrigends: nach dem ich den Duett-L auf den Duett tausche, fährt auch die Frau des Hauses. Der L war einfach wie ein Großer zu fahren, der Kurze wie ein PKW.

lg
rup

hammchief am 04 Aug 2005 13:11:36

Tach,
erstmal muss ich Bastelwastel zustimmen.
Unser jetzt knapp 2 Jahre alter Pössl (Duett, Fiat Ducato) rennt wie am Schnürchen - letzten Urlaub haben wir es bei Tempo 80/90 (Landstraßen) sogar mal auf 7,5 Liter Durchschnittsverbrauch geschafft, normal sind runde 9, bei Tempo 160 (!) auch schon mal 13. Aber letzteres muss ja nicht sein, das war nur ein Test in Sachen "Reserven".

"Hägar", wie unsrer heißt, ist wirklich nur was für zwei Personen, bei uns kommt noch ein großer Hund hinzu - darum haben wir uns auch für diese Ausbauformentschieden, damit er vor der Schiebetür schlafen kann.

VORTEIL des Pössl sind die großen Türen an der Seite und hinten und die zum Teil ausbaubare Möblierung, so dass man auch mal große Sachen vom Baumarkt transportieren kann!!!

Ein Vorzelt gibt's zwar, aber das ist uns zu viel zum Aufbauen. Uns reicht eine Markise, und die gibt's wiederum auch mit der Möglichkeit, Seiten- und Frontteile zu ergänzen. Wie da die Windstabilität ist, weiß ich aber nicht.
Glückauf, Gisbert

qwei am 04 Aug 2005 21:00:18

Habe auch einen 2 Win Bj 2002.

Kann an der Grundausstattung und der verarbeitung eigentlich nichts nachteiliges finden um das teil jetzt hier schlecht zu machen.
fahre das winchen im altagsbetrieb und er läuft sehr gut keine mängel bis jetzt.
Bin immer wieder begeistert wie der über die Autobahn zieht und das bei einem verbrauch so um 10,5L/10Km
Aber mir geht die schiebetüre auf die nerven.Ist anders als bei meinen vorrednern grund Im ´Winter ist auf einen schlag die wärme weg macht unnötigen lärm und wens regnet kommt immer wasser rein.
man kan wohl nicht alles haben.

wenn man ein bischen zubehör haben will gehen schon noch ein paar 1000 euro drauf, das ist aber glaube ich bei jedem mobil so.

würde mir den immer wieder holen.

Zuen am 08 Aug 2005 10:06:04

rup hat geschrieben:Hi

Wir sind die wenigen Ferienwochen im Sommer zu viert im kuren Pössl unterwegs. Dazu noch mit Hund. Ich habe die Lösung mit dem Dachzelt "erfunden". Das war zwar sau-teuer, weil jeder nur verkaufen will, egal ob es funktioniert, und ich selbst lange und viel umbaute, bis es einigermaßen funktioniert. Jetzt aber ist es eine gute Lösung geworden. Ich rate aber ab einen Pössl mit Dachzelt nach den Vorgaben von Pössl zu kaufen. Da wandert nur viel Geld über den Tisch - der Ärger ist vorprogrammiert.

Übrigends: nach dem ich den Duett-L auf den Duett tausche, fährt auch die Frau des Hauses. Der L war einfach wie ein Großer zu fahren, der Kurze wie ein PKW.

lg
rup


Hi rup,
das hört sich super interessant an - kanst du mir davon mal Bilder mailen??
, Zün

ang-h am 26 Aug 2005 13:56:22

Hallo Zuen,
wir haben 2 Jahre lang ein solches Fahrzeug gefahren und vor einiger Zeit mit hohen Verlusten verkauft. Bevor du dir ein solches Fahrzeug kaufst, können wir dir nur raten, erst einmal eines zu leihen. Dann kannst du dir schon einmal ein Bild machen: wo du zwei Campingstühle in vernünftiger Größe unterbringst, geschweige einen Tisch für den Außenbereich; wo du Geschirr, Töpfe und andere Dinge des täglichen Lebens unterbringst; wo du dein Bettzeug auslüften lässt; wo du deine nasse Jacke lässt, wenn du bei einem Spaziergang vom Regen überrascht wurdest, nicht zu vergessen der Abstellplatz für deine nassen Schuhe; wo du deine Wäsche unterbringst; wo du deine Lebensmittel und Getränke, die nicht in den "supergroßen" Kühlschrank passen, unterbringst; wo du eine Kaffeemaschine abstellst; wo du deine Isoliermatten für die Vorder- und Seitenscheiben lässt; wo du einen Reservekanister für Diesel und Frischwasser lässt; wo du ein Satz Ausgleichkeile oder ein Satz Antirutschmatten lässt; welche Ansprüche du an eine Waschgelegenheit stellst; wie zwei Menschen einander vorbeikommen zwischen WC-Raum und Bord-Küche; falls du gerne grillst, wo dann der Grill untergebracht werden soll; wo du einen Fernseher abstellen willst; wo du die vielen Dinge unterbringen willst, die hier noch gar nicht aufgezählt sind, die aber zum Leben dazugehören und: seid ihr zu zweit unterwegs, dann vergesst nicht, das Vorgenannte zu multiplizieren.

Möchtest du auch noch etwas über unzureichende Isolierungen, undichte Hecktüren, undichtes Dachfenster, laute Schiebtüre (die beim Öffnen und bei Regen die Funktion der Dusche übernimmt und gleich dafür sorgt, dass der Innenraum gleicht mit gereinigt wird) oder über Schiebetüren, die die Seitenscheibe beim Öffnen verkratzen und auch noch mehr über das "Großraum-WC" erfahren? Für dass, was diese Autos kosten, bekommst du auch schon ein Womo.

womoede am 26 Aug 2005 21:05:24

Hallo ang-h,

danke für Deinen ungeschönten Erfahrungsbericht. Anfangs wollte ich auch einen ausgebauten Kastenwagen, doch Deine Erfahrungen bestätigen meine Eindrücke bezüglich des eingeschränkten Platzangebots.

womoede

ang-h am 27 Aug 2005 11:43:35

Hallo womoede,
das waren nur ein Teil der Sammlung.
Kurt

manipu am 28 Aug 2005 10:04:52

Hallo,

wir (2 Pers) haben auch einen ausgebauten Kastenwagen, langer Radstand, Heckbett - Firma Knobloch.
So negativ würde ich das nicht sehen: Stühle (vernünftige!) und Liege passen in die Heckgarage, und da sind auch noch: die Keile, die kompletten Wander- und Kletterausrüstung, die Schuhe, die Kabeltrommel, der 20L-Trinkwasserkanister, die Gießkanne, die 3 Klappoxen für Autoteile ( Abwasserteile, Frischwasserteile) 1 Bücherkiste, 6 Sprudelflaschen. Oberhalb der Fahrerkabine sind die Iso-Fensterverkleidungen und die Schmutzwäsche ...
Stauraum haben wir mehr als genug - auch für Lebensmittel (und wir wiegen nie 3,3 Tonnen).
Allerdings muss ich auch beipflichten, dass es bei Regenwetter ungemütlicher wird (in bezug auf die nassen Sachen). Keine Probleme haben wir mit undichter Hecktüre o.ä. Für die Schiebetüre klebst Du einen Regenabweiser darüber und schon wirst Du nicht mehr geduscht.

Natürlich hast Du im Alkoven mehr Platz und mehr Komfort, gar keine Frage. Aber Du musst Dir auch überlegen, was Du willst. Und wir wollten enge Pässe fahren (wo Du mit dem Alkoven schon Schwierigkeiten bekommst), alte Städte besuchen (wo Du mit 2,30 m-Alkoven schon gar nicht reinkommst) und unauffällig sein (was Du mit 3-m hohen Alkoven nicht schaffst).

, manipu

P.S. Schau Dich doch einfach auf dem Caravansalon um; soviele Modelle auf einem Haufen kannst Du sonst nie anschauen und anlangen (!!!!)

Roman am 28 Aug 2005 11:43:17

Hallo,

ich kann Manipu nur beipflichten. Wir hatten vorher einen 5,30 langen Alkoven, aber bei weitem nicht soviel Platz wie in unserem 5,60m langen Rondo.
Alles eine Frage der intelligenten Aufteilung. Allein die Sitzbänke in den aufgebauten Womos als Stauraum zu nutzen ist nervend. Immer muß man einen Kniefall machen, mit einem Arm das Polster hochhalten und mit dem Zweiten in der Sitztruhe herumwühlen.
Im rondo hat alles seinen Platz, ohne daß man auf allen Vieren herumrutschen muß:

Im Heckstauraum unter dem Bett verschwinden: Zwei Einer-Faltboote,die Bootswagen, die Stühle und der Tisch, Auffahrkeile, 2 boxen mit Kleinkram, die Wanderschuhe, die Fahrradtaschen, Stromkabel, Werkzeugtasche und der Gertänkevorrat :D .

Im Innenraum sind über dem Bett, welches im übrigen durch ein Wand von den Hecktüren abgetrennt ist und daher auch Zugluft keine Rolle spielt, 4 Oberschränke eingebaut, die die gesamte Unterwäsche, T-Shirts und Socken aufnehmen. Über dem Bett befindet sich ein großes Hartal-Fenster für Sternengucker.
Daran schließt sich auf der Beifahrerseite der Kleiderschrank an in den wir Böden statt einer Stange einbauen ließen, da er so viel mehr Klamotten faßt. Man hat üblicherweise im Urlaub keine Bügelwäsche dabei, sodaß man alles zusammenlegen kann.
Dann folgt die Küchenzeile mit zwei Oberschränken und als Stauraum voll nutzbaren Unterschränken, da der Kühlschrank unter dem Bett platziert
ist.
Dort paßt im gegensatz zu unserem Alkoven wirklich die ganze Verpflegung rein.
Das Bad ist klein, aber genial. An der Wand zum Bett befindet sich die Cassettentoilette, darüber ein herrausziehbares Waschbecken, welches bei Nichtgebrauch unter dem Bett verschwindet. Dadurch hat man auch eine richtig große Dusche, ohne ständig irgendwo anzustoßen. Im Bad gibts ein Schränkchen und Ablagemöglichkeiten.
Dort fand übrigens auch die Stange aus dem Kleiderschrank ihren Platz. Sie wurde dort an der Decke montiert, sodaß wir auch mal nasse Jacken zum Trocknen aufhängen können.
Über der Stitzgruppe sind wieder rundum Oberschränke montiert, die alles andere aufnehmen was man so dabei hat (Fototaschen, Rücksäcke, Reiseliteratur, Schwimmwesten....).

An das vermeintlich kleinere Raumgefühl im Kastenwagen hat man sich ganz schnell gewöhnt.

Wir würden uns immer wieder für einen ausgebauten Kasten entscheiden. Das Fahren macht einfach mehr Spaß.
Wir unterscheiden zwischen Reise- und Wohnmobilen. Für uns steht eindeutig das Reisen im Vordergrund.
Wenn es uns mal nur noch an die Mosel zieht, vielleicht kaufen wir und dann ein "Wohnmobil" :D


Roman 8)

ang-h am 28 Aug 2005 12:30:35

manipu: ... Heckgarage ... Für die Schiebetüre klebst Du einen Regenabweiser darüber und schon wirst Du nicht mehr geduscht ... alte Städte besuchen (wo Du mit 2,30 m-Alkoven schon gar nicht reinkommst)


Hallo,
unter Heckgarage verstehe ich etwas anderes. Beim Kastenwagen ist das die Fläche, die sich unter dem hinteren Bett befindet. Und die wird, je nach Bauweise, durch den linken Radkasten und dem davor gebauten Flaschenkasten und durch den rechten Radkasten eingeschränkt. Zurück bleibt eine in der Höhe eingeschränkte und verschachtelte Grundfläche. Die Höhe kann deshalb nicht verändert werden, weil das Bett, als Liegefläche, die trägerfreien Seitenwandfläche ausnutzen muss. Nur ein paar Zentimeter höher, schon wird die Liegefläche um weitere ca. 16 bis 18 cm (Querholm) eingeschränkt. Die Isolierung im Bereich der Blechwand ist nicht selten ein Witz - kalte Füße oder kalter Kopf sind beim Wintercamping vorprogrammiert. Überhaupt: Schon bei dem Gedanken "Isolierung", kann man alles vergessen, was man darüber jemals gelernt hat.

Das mit der Regenleiste klappt ausgezeichnet bei Nieselregen, nur ein paar Tropfen mehr, schon kann die Regenleiste die Brühe nicht mehr ableiten und schon ist fröhliches Wischen angesagt. Dazu kommt, dass die Fahrzeuge im Dachbereich um ein Vielfaches schmaler sind, als im Fußbodenbereich. Es schüttet somit zwangsläufig immer bei geöffneter Schiebetür rein.

Das Bett hat im Fußbereich hier und da eine Breite von ca 110 cm und verbreitert sich auf ca. 130 -140 cm. Während einer ohne Verbiegerei schlafen kann (sofern die Bettlänge ausreicht), kann der andere auf seine Erfahrungen mit der WC-Raum-Akrobatik zurückgreifen.

Der Küchenblock besteht i. d. R. aus einem "Spülbeckchen" und einem 2-Flammenkocher und die beste Erfindung: manchmal hat dieser Küchenblock ein aufklappbares Brett, was in den Schiebetürenbereich reinragt. Dort kann Mann oder Frau auch einen Topf mit heißem Inhalt hinstellen. Muss Mann oder Frau einmal bei Gefahr das Fahrzeug schnell verlassen, können sie sich überlegen, sofern noch so viel Zeit bleibt, ob sie sich lieber verbrühen oder den A**** verbrennen lassen wollen.

Das Argument, man käme mit den Breitschiffen nicht in eine "alte und ansehenswerte Stadt", zieht ebenfalls nicht, da diese Orte zu Fuß beschaulicher anzusehen sind.

Kurt

Roman am 28 Aug 2005 14:40:37

Hallo Kurt,

Du schreibst immer "Beim Kastenwagen.....".
Wenn du Deine Beiträge auf Pössl & Co. beziehst hast Du sicherlich mit vielem recht.
Nur veralgemeinern kann man Deine Aussagen nicht und das tust Du. Der Kastenwagenmarkt ist mindestens so breit gefächert wie der der Teilinegrierten.
Wenn ich bereit bin, mehr als 30.000 Euro auszugeben, bekomme ich auch andere Lösungen, wie in meinem Beitrag weiter oben nachzulesen ist.
Nur nochmals ein Beispiel, wegen Deiner Aussage bezüglich des schlecht nutzbaren zerklüfteten Stauraums unter dem Heckbett:

Bei uns ist dieser Raum 1,40m breit, 0,90m hoch und 0,80m tief und voll nutzbar ohne hineinragende Teile oder Radkästen.

Nochmal: Man kann das Für und Wider eines Kastenwagens nicht so diskutieren wie Du es machst. Du setzt klar andere Prioritäten.Ist ja auch O.K. Ich habe beides Gefahren, Kasten und Alkoven. Ich würde den Schritt zurück zu einem aufgebauten Mobil nie mehr machen.



Roman 8)

manipu am 28 Aug 2005 16:11:30

Hallo,

zu Roman: ich kann Dir nur beipflichten. Und deswegen habe ich auch meinen WoMo-Hersteller genannt (es ist nicht ein 'billiger' Hersteller wie Pössel und Co) und unser WoMo hat auch mehr als 30T Euro gekostet.

zu Kurt: Die Unterschiede liegen eben im Detail und sind selten nur durch Prospektstudium zu erlesen (wie z.B. kein Kleiderschrank, sondern Ablagefächer wie von Roman genannt oder dickeres Holz der Einbauten ...). Und bis jetzt sind wir auch noch immer sehr gut (!!!) mit einem 2-Flamm-Kocher zurechtgekommen (konnte ich mir leider nicht verkneifen).

Ein sehr wichtiger Vorteil der kleineren Händler ist auch, dass hier zwar auf vorgefertigte Teile zurückgegriffen wird, aber noch viel individueller Spielraum für Veränderungen und individuelle Anpassungen ist.

Zu den Städten, wo ich mich mißverständl. ausgedrückt habe: Fahr doch mal nur zum Beispiel ins Valmalenco-Tal und Du wirst feststellen, dass Du zwar noch das erste Dorf anschauen kannst, aber die dahinter liegenden schon nicht mehr, da Du nicht durchkommst - und 15 km zu Fuß wirst Du da nicht hinlaufen. Ebenso erreichst Du die dortigen Wander- und Klettergebiete nicht. Und so geht es halt an vielen Stellen (Sardinien, Toskana, Engadin) besser mit einem schmaleren WoMo.

Uns gefällt es so und jemand anderem gefällt es halt anderst. Das ist auch gut so. Und jeder kann sich dann daraus wieder seine eigene Meinung bilden.

Tschau, manipu

ang-h am 28 Aug 2005 18:21:35

Hallo,
ich kenne den "Rondo" und auch den "Rondo XL". Beide haben ja die Karosserieverbreitung im Heckbettbereich und unter dem Heckbett einen riesigen Stauraum. Der "Amundsen" und der "Heyerdahl" sind mir ebenfalls bekannt. Ich habe hier nicht über eure Fahrzeuge gemeckert, sondern nur über meine Erfahrung mit unserem "Kastenwagen" berichtet.

Kurt

manipu am 28 Aug 2005 19:23:13

Hallo Kurt,

noch kurz zurück: Ich habe das auch nicht unbedingt als Mäkeln aufgefasst (drum schreib ich ja, dass jeder eine andere Meinung und andere Vorlieben und Bedürfnisse hat).
Ich wollte nur schreiben, dass es auch positive Erfahrungen gibt (Gott sei DAnk für uns, da wir ja eine Stange Geld investiert haben) und somit das 'Bild' zu den Kastenwägen ein wenig runder machen.
Und Gott sei Dank bietet die WoMo-Industrie ja fast für jeden Geschmack etwas an.

In diesem Sinne einen schönen Abend, manipu

Gast am 28 Aug 2005 21:14:06

Hätte ich mehr gelesen, hätte ich meinen Bericht hier eingebaut. Steht jetzt wo anders in diesem Forum.

Also so schlecht sind Kastenwägen nun auch wieder nicht, wie ihr ihn beschreibt.

Das mit leihen ist gut - aber nur bei Regen. Dann kann ein jeder selbst entscheiden, ob er ein solches Ding kaufen will. Am Besten man fährt bei schlechten Wetter auf einen Bergpaß - so wie ich - und übernachtet dort. Staller-Sattel oder so. Seit dem bin ich (wir) ordentlich erkältet.

Nur welche Alternative gibt es zu Pössl und Co?
Vergleich Wien: Ich übernachte in Wien ohne Probleme in der Innenstadt. Die Polizei gibt o. k., weil es kaum zu erkennen ist, dass es ein Womo ist. Außerdem passt man in jede Parklücke.

Man muß halt wissen, was man will. Und darum lesen und schreiben wir hier. Für mich leider zu spät, denn ich habe eine solche Kiste und lerne damit, was ein Womo wirklich haben soll.

Mein Hund ist zufrieden mit dem Pössl - wenn ich nicht da bin, sitzt er am Fahrersitz :D

lg
rup

Roman am 28 Aug 2005 23:30:16

rup hat geschrieben:

"Nur welche Alternative gibt es zu Pössl und Co?"




Diese Frage hast du an anderer Stelle schon gestellt. Inzwischen bin ich nicht sicher was du überhaupt meinst.

Willst Du Alternativen im Hinblick auf andere Bauformen wissen (Alkoven, TI, Integriert oder sonst was).

Oder meinst Du Alternativen zu Pössl und Co. im Bereich der Kastenwagen?

Sollte letzteres der Fall sein, dann lies mal den ganzen Thread, dort sind einige Alternativen genannt.



Roman 8)

Zuen am 29 Aug 2005 09:26:22

ang-h hat geschrieben:wir haben 2 Jahre lang ein solches Fahrzeug gefahren und vor einiger Zeit mit hohen Verlusten verkauft. Bevor du dir ein solches Fahrzeug kaufst, können wir dir nur raten, erst einmal eines zu leihen. Dann kannst du dir schon einmal ein Bild machen: wo du zwei Campingstühle in vernünftiger Größe unterbringst, geschweige einen Tisch für den Außenbereich; wo du Geschirr, Töpfe und andere Dinge des täglichen Lebens unterbringst; wo du dein Bettzeug auslüften lässt; wo du deine nasse Jacke lässt, wenn du bei einem Spaziergang vom Regen überrascht wurdest, nicht zu vergessen der Abstellplatz für deine nassen Schuhe; wo du deine Wäsche unterbringst; wo du deine Lebensmittel und Getränke, die nicht in den "supergroßen" Kühlschrank passen, unterbringst; wo du eine Kaffeemaschine abstellst; wo du deine Isoliermatten für die Vorder- und Seitenscheiben lässt; wo du einen Reservekanister für Diesel und Frischwasser lässt; wo du ein Satz Ausgleichkeile oder ein Satz Antirutschmatten lässt; welche Ansprüche du an eine Waschgelegenheit stellst; wie zwei Menschen einander vorbeikommen zwischen WC-Raum und Bord-Küche; falls du gerne grillst, wo dann der Grill untergebracht werden soll; wo du einen Fernseher abstellen willst; wo du die vielen Dinge unterbringen willst, die hier noch gar nicht aufgezählt sind, die aber zum Leben dazugehören und: seid ihr zu zweit unterwegs, dann vergesst nicht, das Vorgenannte zu multiplizieren.

Möchtest du auch noch etwas über unzureichende Isolierungen, undichte Hecktüren, undichtes Dachfenster, laute Schiebtüre (die beim Öffnen und bei Regen die Funktion der Dusche übernimmt und gleich dafür sorgt, dass der Innenraum gleicht mit gereinigt wird) oder über Schiebetüren, die die Seitenscheibe beim Öffnen verkratzen und auch noch mehr über das "Großraum-WC" erfahren? Für dass, was diese Autos kosten, bekommst du auch schon ein Womo.


Naja, wenn ich ehrlich bin: du schockst mich nicht mit deinen Ausführungen. Bislang fahren meine Frau und ich einen Dehler Maxivan, sprich: mehr ein Vielzweckfahrzeug als ein ausgesprochener Campngbus. T4 mit kurzem Radstand und Gesamthöhe von 2,16.
Prinzipiell kann ich mihc also nur vergrößern :-)) Wichtig ist für mich auf jeden Fall immer noch die Alltagstauglichkeit, von daher liebäugel ich auch nach deinen Ausführungen immer noch mit einem Kasten. Und was die Isolierung betrifft: Ich hab mich inzwischen kundig gemacht, und es gibt sehrwohl annehmbar isolierte Modelle z.B. von Knaus oder La Strada, wenn man ein bißchen mehr ausgibt.
, Zün

ang-h am 29 Aug 2005 20:53:06

Hallo zuen,
dann bist du ja bestens informiert.

Kurt

Gast am 30 Aug 2005 16:54:56

@roman

Vollkommen richtig gelesen. Ich bin stink sauer auf das Pössl-Gefährt. Klar, mir hat keiner gesagt, das es eine Destilationsmaschine sein KANN. Keiner hat gesagt, dass die hinteren Türen nicht dicht sind, und beim ersten kalten Wind die Vorhänge bewegt werden. Keiner hat mir gesagt, dass ein Pössl ein Halb-fertig-auto ist. Ich meine damit die fehlenden Heckfensterverdunkelungen, die Isolierung. Keine hat mir gesagt, dass ich im Winter darin erfriere (samt dem Wasser) und nur am Laptop schreiben kann, weil der Tisch so wackelt.

Aber auch keiner hat mir gesagt, dass ein solches Fahrzeug so praktisch ist. Dass ich ihn das ganze Jahr fahren kann und er eigentlich ein Schnäppchen darstellt. Dazu ist er leicht zu reinigen, was ich durch meinen Hund bestätigt bekomme. Das Finanzamt akzeptiert ihn als Dienstwagen und den Roller meines Sohnes frisst er auch - wenn es sein muß.

Und allen sage ich, dass ich immer das Beste für mich will und viel Besseres gefahren bin. Nur darf ich da nicht zum Preis sehen. Die Vorgänger waren andere Autos, wie MB-G-400CDI, usw.

Man sollte halt mal wissen was man will! Tue ich auch - nur das gibt es nicht! Das Womo, wie ein Wohnzimmer, in den Außenmaßen wie ein Panda und dem Preis eines Mittagessens.

Menschliches Probem...........Und man suchts im Womo :fisch:

lg
rup

bastelwastel am 31 Aug 2005 07:31:40

Also wir sind mit unserem Plössl hochzufrieden. Klar, man muß sich bewußt sein was man will. Es ist logisch, daß er sich ohne größere Umbauten nicht fürs Wintercamping eignet, aber will ich das auch?
In Sachen Stauraum ist er meiner Meinung nach in seiner Klasse nicht zu schlagen. Wir bekommen zusätzlich zu unseren 2x11kg Gas noch 2 Hochlehner von Duktalf mit Fußteil, eine Liege für mich 4 Auffahrböcke und diverse Varesa Kisten unter das Heckbett und durch die großen Türen ist er gut zu befüllen.
Mit Markise regnet es auch nicht rein wenn die Schiebetür auf ist und wenn ich mich in wärmeren Regionen aufhalte dann brauche ich auch keine Angst haben das das Auto auskühlt wenn die Tür aufgeht. Klar es ist kein Expeditionsfahrzeug für die Arktis. Mitlerweile (seit Pössl in Isny gefertigt wird) gibt es auch Verdunklungsrollos für die Heckfenster. Aus Isoliermatten läßt sich ruckzuck eine Wand für die Hecktüren bauen, so daß es dort auch nicht reinzieht. Im übrigen sind unsere Türen hinten nur dann bei regen undicht wenn ich mal wieder nicht aufgepasst habe und sie nicht sorgfältig geschlossen habe. Dann läuft Regenwasser welches vom Regenabweise nicht abgewiesen wird innen an der Tür lang, aber dann muß ich mich an meine Nase packen.
Wie gesagt, wenn man sich vorher überlegt was man will dann kann ein Pössl, Adria, Globscout, Bavaria Camp und wie sie mitlerweile alle heißen genau das Richtige sein.

peterhubertus am 31 Aug 2005 09:40:11

wir haben unseren Pössl 2Win seit gut 1 Jahr. Im letzten Winter haben wir's drinnen bei draussen unter -20 Grad Celsius mit der 3.5 kW Eberspächer noch mollig warm gehabt. Die Truma haben wir wegen Gasbeschaffungsfaulheit nicht genutzt. Allerdings waren Frisch- UND Abwasser und auch der Scheibenreiniger eingefroren. Platz ist eben soviel, wie man auf den ersten Blick sieht. Nicht mehr und auch nicht weniger. Das Bett ist ok, das WC zu klein, über 185cm Körpergrösse wohl absolut untauglich. Der Platz am Tisch ist ok, die Schränke und Fächer auch. Wendig ist er, gut übersichtlich und flott, wenn's sein muss. Das Dachfenster war wohl undicht (ich glaube nicht an soviel Schwitzwasser), ich hab's neu eingesetzt. Es sitzt an der falschen Stelle, denn weiter vorne ist ein Platz fuer ein Dachfenster auf der Dachhaut vorgesehen. Die Türen sind alle dicht. Allerdings kann man sie gefühlvoll oder brutal schliessen. Ich lasse sie immer knapp ins Schloss fallen. Die Seitentür drücke ich auf den letzten 10 cm ein bischen an (wenn ich von aussen schliesse), das hilft ihr, die Kurve zu kratzen. Die Hecktür wird auch eher zugedrückt als zugeschlagen, v.a. natürlich die linke. Kommt alles der Lebensdauer zugute. Motor 2.8HDI machte monatelang bis ca. 2000 UpM Mucken, aber jetzt nach 7. Diagnose und Werkstattbesuch ist hoffentlich alles ok (erst heute morgen abgeholt). Anhängekupplung sitzt zu niedrig, der Westfalia Tandemachser hat an der Kupplung keine Stützlast sondern wird eher runtergezogen (weiss hier jemand Abhilfe??? Gibt es einen Adapter???). Auch nach einem Jahr (48000 km) klappert noch nichts an der Möblierung, scheint also alles recht ordentlich gebaut zu sein. Sitzbank am Tisch ist während der Fahrt sehr ungemütlich, das kann nur ein Notsitz sein. Fenster lassen sich alle verdunkeln, auch hinten. Aber die Qualität der Rollos ist bedauerlich. Noch halten sie, weil ich etwas pingelig vorsichtig bin, aber sie taugen nicht viel. 100 l Wasser sind sehr angenehm, ebenso 100 l Abwasser. Thetford WC ist klein aber technisch sehr gut. Keine Probleme. Durch Aufbaubatterieverdoppelung kann meine Frau 10 Min lang fönen (1200 W), ohne das anschliessend die Batterieanzeige von grün nach Orange oder gar Rot wechselt. Ein Wunder, aber ich habe nicht nachgerechnet, denn es reicht ja gut. Die Bodenfreiheit ist sehr gering, aber bisher ist noch alles dran, trotz teilweise übler Schwellen hier in Holland. Facit: Wir würden auf jeden Fall wieder einen Kastenwagen nehmen (schon wegen der Dichtigkeit der Aussenhaut (Gross-Serie!), der ich bei zusammengebauten Wohnmobilen ebenso wie bei Wohnwagen (Kleinserie) NIE mehr trauen werde). Ob es ein Pössel oder ein anderer wäre, das ist eine ganz andere Sache. Im Juli 2004 kannten wir nichts anderes und waren unter Zeitdruck. Heute würden wir länger vergleichen. Einen langen Kasten würden wir, nach zwischenzeitlichem Zweifeln, wohl doch nicht nehmen, er ist einfach zu sperrig und lässt sich nicht mehr so problemlos fast überall parken. Und der Kasten passt unter unseren Carport, das war für uns von Beginn an entscheidend.

rb_stgt am 31 Aug 2005 18:32:29

Hallo Zusammen,
möchte auch ein Erfahrungsbericht über meinen Pössl abgeben.
Ich habe einen Pössl Bj. 2002 Baureihe 2003 als Duett L mit dem Basisfahrzeug Peugeot Boxer mit 94 kw.
Im großen ganzen bin ich mit der Inneneinrichtung zufrieden. Beim Basisfahrzeug sieht es schon anders aus. Am einfachsten gebe ich hier meine Pro und Contras ab.

Zum Pössl Ausbau
PRO:
- Kann nach Auslagerung der Sitzecke auch gut als Transportwagen herhalten
- Alles nötige, wie Feuchtzelle und Fächer vorhanden und optimal platziert.

Negativ:
- Probleme mit der Wasserpumpe wenn nur noch 1/3 Wasser drinnen ist, dann muß manchmal die Luft rausgeschüttelt werden. (Schlauch wurde schon gekürzt, da Wasserpumpe schräg drinnen lag)
- Im Sommer 2004 zogen sich die Leisten in den Ecken durch die Hitze zusammen und rissen so in der Nasszelle die Verkleidung in der Ecke mit.
- Verarbeitung manchmal nicht ganz sauber, aber ist vernachlässigbar und auch bei teureren Womos zu sehen.

Nun mein Sorgenkind, das Basisfahrzeug

PRO:
- gute Motorleistung, kann auf der Autobahn mit den PKWs mithalten.
- Fahrkomfort ist auch PKW ähnlich
- Auch trotz langem Radstand kommt man in spanischen und französischen Dörfer durch jede Gasse. Mit Alkoven keine Chance.

Negativ:
- zwei mal neue Radlager links und rechts nach 15 000 und 40 000 km !! !! (Nein, ich bin nicht in der Sahara gefahren)
- Fernbedienung konnte nur schließen aber nicht öffnen (zu kurzer Kabelbaum)
- Ölwanne war undicht bei 20 000 km
- Thermofühler für Kühlwasser defekt bei 47 000 km
- Bremse vorne, rechts die Bremsbacken sind lose in der Führung
- Probleme mit der Spur, trotz Spureinstellung und neuen Reifen und keine weiß warum

Resümee:
Der Pössl Ausbau finde ich kann sich sehen lassen. Preis und Leistung stimmt.
ABER nie wieder ein Peugeot Basisfahrzeug.
Wenn ich nicht so viel Spaß im Urlaub gehabt hätte mit diesem Auto hätte ich es wahrscheinlich schon längst verkauft. Aber wenn ich es verkaufen sollte dann kaufe ich mir auf jeden Fall wieder ein Kastenwagenausbau. (Aber welches Basisfahrzeug nur ???)

Hat jemand ähnliches erlebt? Würde mich ja schon interessieren.


Schöne Reisen

Gast am 31 Aug 2005 21:30:51

@rb_stgt:

Kann deine Aussagen alle bestätigen zum Pössl Ausbau.

Zum Peugeot: Man sollte nicht sagen, dass nur Peugeot fehlerhaft ist. Das 3,3to Fahrzeug ist einfach zu schwach für den Betrieb als Womo. Daher die Probleme mit Spur und Radlager. Der 3,3to Kasten wurde für den leichten Verteilertransport gebaut und ist eigentlich der aufgelastete 2,8-tonner, und wird von PÖSSL mißbraucht! Alle Konponenten dieses Fahrzeuges sind am Limit und vertragen keine Überbelastung. Fahre einmal auf eine Waage und wiege die Achslast eines Rades, in dem du den gelben Keil verwendest. Dann siehst du sofort, dass die Radlast weit über das Zulässige ist.

Besser wäre aber das 3,5to Fahrzeug. Nur dieses hat Pössl abverhandelt. Der Einkäufer der Fahrzeuge ist Pössl und Pössl hätte es in der Hand gehabt SEIN Produkt zu verbessern! Zumindest konnte ich keinen 3,5-Tonner von Pössl ordern, ohne die unbestimmte Lieferzeit zu riskieren!
Aber was tut Pössl? Der 3,5-Tonner wurde immer teuerer.
Und etwas, was ich gar nicht mag: Der Kunde hat dann das Problem mit Peugeot, Fiat, Citroen!!
Sieht ja gut aus für Pössl, denn der Pössl ist ja soooo gut!

Klar, Pössl ist Ausbauer und kein Fahrzeughersteller. Ich kann für Pössl nur hoffen, dass er sich einmal mit seiner eigenen Unfähigkeit auseinandersetzen muß. Ich war der erste Kunde, der ihm dieses Detail sagte. Aber ich habe ja nur einen - eigentlich 2 - Fahrzeuge gekauft, und bin daher kein "besonderer" Kunde, den man Gehör schenkt.

Zusammenfassend: Wer einen Pössl hat oder kaufen will, darf - gemäß der Ansicht der vertreibenden Firma - nur 10.000 km im Jahr fahren. Dies nur auf der Autobahn und ausgewählten, schönen Straßen. CP die steile Zufahrten haben, sind zu vermeiden.
Und Kunden, die sich nicht daran halten, sind ....................

lg
rup

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