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Hallo zusammen,
wir haben uns vorgenommen Mitte Feb. 3 ½ Wo. am liebsten bis nach Tromsö hochzufahren. Da wir, das bin ich Alex (40J) aus Köln und meine Freundin kein eigenes Womo haben haben wir uns das Profila 580 LS gemietet. Jetzt kommen natürlich immer mehr fragen auf. Wir würden gerne schnellst möglich nach Tromsö weil wir die Polarlichter sehen wollen. Danach gemütlich zurück (soweit das möglich ist). Grobe Planung steht schon. Köln - Frederikshavn – Oslo - E6 dann bis Tromsö. Vielleicht wisst ihr ne bessere Strecke. Sollte von der Fähre auch nicht so teuer sein. Was meint ihr wie lange es dauern kann. Hoffe ihr könnt uns einige Tipps geben. Alex Ich persönlich würde mich im Februar NICHT 400km nördlich des Polarkreises trauen in einem Wohnmobil! :eek:
Alf ...u.a. weil im Winter dort Spikes erlaubt sind. Was wiederum auf den (winterlichen) Zustand der Straßen schließen lässt.
Naja, ein Abenteuer wäre es allemal :wink: Hallo,
ich war im Februar/März mit Hurtigruten bis Kirkenes und zurück. Man muss mit blankem Eis auf den Straßen rechnen. In Hammerfest kamen wir nur mir Spikes unter den Schuhen vom Schiff runter, sonst lag man gleich auf der Nase. Wer sich nachts das Fahren im Schnee zutraut, kann längere Etappen schaffen. Sonst bei voller Ausnutzung des Tageslichts vielleicht 200km. Die E6 ist keine Autobahn, eher vergleichbar mit einer deutschen Bundesstraße. Wenn du bereit bist, jeden Tag viele Stunden im Dunkeln zu fahren, dann gehen vielleicht 500km am Tag Ich würde überlegen, in Norwegen Spikesreifen aufzuziehen. Die Normalreifen kann man beim Händler irgendwo im Süden lassen und auf dem Rückweg wird wieder getauscht. Die Straßen werden dort nicht geräumt, es wird auf einer festen Schneedecke gefahren. Je nach Witterung kann die sich auch in eine Eisbahn verwandeln. Das hat schon Expeditionscharakter, Mietmobile sind eher auf die Durchschnittsfamilie mit dem druchschnittlichen Reiseziel bei durchschnittlichem Wetter ausgelegt, nicht auf solche Extremziele. Ihr werdet sehr viel Gas zum Heizen brauchen. Irgendwie war das mit den Flaschen in Norwegen nicht so ganz einfach, aber da gibts hier Leute, die sich auskennen. Frag mal Walter7149 aus dem Forum, der ist WoMo-Fahrer und lebt in Norwegen. Auch den Vermieter fragen, ob er dieses Ziel erlaubt im Winter. Kann mir vorstellen, dass davon nicht alle begeistert sind. Und nicht enttäuscht sein, wenn es keine Nordlichter gibt. Ich habe auf der Schiffsreise auch kein einziges gesehen, das muss aber nicht so sein. Sonst gibts in Tromsö das Nordlicht-Planetarium, da werden sie an die Wand projiziert. ist natürlich nicht das selbe... CarbonUnit Hallo Alex,
ihr habt euch da ganz schön was vorgenommen - zieht euch warm an :!: Habt ihr das mit den womovermieter abgesprochen :?: Denn mit einem mietmobil mit standard-mindest-ausstattung solch eine tour in den skandinavischen winter zu machen bedarf einiges mehr an ausstattung, ausrüstung und vorbereitung und ist mit ein paar tip´s nicht abgetan. Klärt das im voraus mit dem vermieter ab - dann machen wir hier weiter :!: :wink: 2x11KG Gas werden nicht reichen.
:(
:D - das war der erste gute tip :D @Walter: Da sprichst du mir aus dem Herzen. Das ist ziemlich ambitioniert von den Beiden.
Meinem Ausbauer damals habe ich gesagt, er soll ordentlich isolieren, ich will im Winter zum Polarkreis. Aber das habe ich mich bis heute nicht getraut... Habe ich denn Recht mit den Eisbahnen als Landstraßen? Zumindest in Hammerfest habe ich die Straßen in der Stadt so erlebt, das Eis war mehrere Zentimeter dick und alle Leute hatten Spikes unter den Schuhen. CarbonUnit Das mit dem Womovermieter ist geklärt.
Ich habe ja auch geschrieben das ich an liebsten bis nach Tromsö fahren möchte und nicht, auf Teufel komm raus da ankommen will. Wenn es das Wetter nicht zu lässt dann bleiben wir im Süden und fahren nicht so weit hoch. Wir sind da recht flexibel. Mach es, es ist wunderschön:
erst die Nordlichter: ![]() moin
war vor einigen Jahren im März auf den Lofoten. Fahrzeug war ein gemieteter T3 mit Sommerreifen und Schneeketten. Am Ende der Reise konnte ich Ketten im Schlaf wechseln. Dem Tip mit Wechsel der Räder auf Spikes würde ich mich anschliessen. Nachteil ist, dass kaum Parkplätze geräumt sind und wenige öffentl. Toiletten zugänglich sind, Ent/Versorgen könnte problematisch werden. Wenn du nach ein paar hundert Kilometern durch wahnsinns Schneemassen und z.T. in Kolonnenfahrt hinterm Schneepflug am Meer ankommst bist du vielleicht enttäuscht dass dort kaum Schnee liegt. ![]() Nordskandinavien ( ob N oder FI oder S ) kann im Winter wunderschoen sein.
Wenn es klirrend kalt ist, die Sonne scheint, Massen an Schnee liegen. Es kann aber auch zur Hoelle werden, wenn Schneestuerme peitschen, Tageslicht nur von 11:00h-14:30h zwischen Schneefall zu erahnen ist, man keine Strasse erkennen kann, weil Feld ( oder See, wer weiss? ) und Strasse sich vermischen und die Begrenzungsstangen abgebrochen sind und jeder Schritt in der Natur zur Qual wird. Aber: das alles wuerde ich niemals mit einem MietWoMo machen, sondern immer nur mit dem eigenen, das zuvor entsprechend vorbereitet wurde - Daemmung von Motorraum und Tank, Zusatzheizung, um nicht nur auf eine Energiequelle angewiesen zu sein, Gastankflaschen, Reifen, auf die man vor Ort Spikes einschrauben und vor der Grenze wieder rausschrauben kann, Reserverad oder 2, etc. Na ja, warum nicht mit einem Mietwomo,
das hat beheizbare Wassertanks einen Doppelboden durchgehend isoliert und beheizt. Wände und Dach sind auch Isoliert. Also voll Isoliert. Was sollte ich denn mit meinem eigenen mehr machen? Hier fahre ich doch auch im Winter bei minus 20 Grad zur Arbeit. Von den Straßenverhältnissen mal abgesehen klappt das ja auch. Ihr seit aber Schwarzseher. Wenn ich nicht weiter komm na dann ist es halt so. Ist ja auch ein Abendteuer wenn ich nicht weiß wie und wo ich übernachten werde oder wo ich ankomme. Ich wollte ja eigentlich auch nur ein paar tipps von euch. Wie z.B. Fähre oder Strasse ( E6 ?.) Klar natürlich auch was den Winter angeht. Aber da habe ich an CP gedacht die im Winter aufhaben oder so. Und wenn es nicht klappt und das ding voll in die Hose geht, kann ich sagen ich hab es jedenfalls probiert, oder? Und ich laufe nie mit dem Gedanken rum, ach hätte ich es doch mal gemacht.
...aber hast du es bereut?? übrigens ein sehr schönes Bild ...aber hast du es bereut??
natürlich nicht !!! würde ich sofort wiederholen, war ein super Erlebnis und auch ein richtiges Abenteuer. Allerding würde ich mich heute besser vorbereiten. Mein Ziel damals war die Lofotfischerei. ![]() Der Februar ("Hornung") ist m.E. für solch ein Vorhaben die schlimmste Jahreszeit. Ich würde es nicht machen. Habe über 20 Jahre Skandinavien-Erfahrung.
So'n Blizzard hat schon was... :evil:
Du siehst ja welches WoMo ich fahre und ich sehe, welches Du mietest. Daher habe ich mir erlaubt darauf hinzuweisen, dass es eben NICHT in der Form isoliert ist, dass es fuer Februar in NordNorge taugt. Minus 20 ist schoen und gut - Dir koennen dort oben aber auch auf dem Weg BIS ans Ziel 40 und mehr Minus begegnen, was sich in etwa wie folgt bemerkbar macht: Du faehrst stundenlang mit voller Heizung, bleibst stehen, schaltest den Motor aus und wartest etwa 10 Minuten im geschlossenen Fahrzeug. Ab jetzt darf die Daunenjacke herhalten. Hat das WoMo einen Waermetauscher oder eine Duomatic? Wenn nicht, zieht die Kaelte vom Aufbau nach vorne, sodass Du trotz Fuehrerhausheizung ins frieren kommst. An der norwegischen Kueste entlang ist sicherlich die schoenste Route, hat aber leider Ihre Tuecken dank kurzer, aber fieser Steigungen. Solltest Du diese schaffen, wartet nach der Steigung ein Hochplateau. Sollte es dort extrem winden, siehst Du die Hand vor Augen nicht mehr. Ich habe mehr als 10 Winterfahrten durch Skandi hinter mir und wollte immer mal "richtig" in den Norden. Nicht einmal bis Trondheim hat es gereicht. Und zwar im SUV, nicht im WoMo. Also, ich fang mal an mit meinen erfahrungen bei unseren womo-wintertouren in Nordskandinavien.
Das allererstemal sind wir im januar 2003 mit unserem Frankia I 650 bis kurz vor Narvik gefahren um uns unsere neuen arbeits- und wohnmöglichkeiten in Nordnorwegen anzuschauen, also keine urlaubsfahrt, d.h. täglich 12 bis 14 stunden fahren. Das Womo hatte damals normale serienausstattung, bei Frankia entsprechend gut winterfest,mit wassertanks und alle leitungen und ablaßhähne im beheizten und isolierten doppelboden, plus neue winterreifen und 1satz schneeketten. Wir sind mit der fähre von Rostock nach Trelleborg und dann fast 2000 km auf der E 6 immer in richtung norden. Erste übernachtung vor der schwedisch-norwegischen grenze an einer tankstelle zwischen dort ebenfalls übernachtenden LKW´s. Zweite übernachtung in Trondheim/Sandemoen ebenfalls an einer tankstelle zwischen LKW´s. Dritte übernachtung wie gehabt zwischen LKW´s an einer tankstelle nördlich von Mo i Rana bevor es über das Saltfjell geht bei - 19°C. Vierte übernachtung dann am zielort auf einem bauernhof mit stromanschluß und vollpension. Dort war dann die erste gasflasche leer und wir mußten die erste norwegische gasflasche inclusive adapter für den deutschen regler kaufen. Der skandinavische winter vom jan.2003 begann auf der tour dann nördlich von Oslo, den ersten schneesturm hatten wir bei der überquerung des Dovrefjells von Dombas bis Oppdal, inTrondheim hat es dann wieder geregnet schneematsch und eis auf der straße, ab Steinkjer, wenn man wieder im innland fährt sind dann wieder festgefahrene schneedecke auf der E 6 und nur an steigungen und gefällestrecken mit etwas split gestreut. Auf der rückfahrt dann über´s Saltfjell(Polarkreis) wieder schneesturm und kolonnefahren ca. 25 km über das hochland, d.h. ein winterdienst-lkw mit schneepflug fährt vor der angesammelten kolonne und ein winterdienst-lkw mit schneepflug fährt hinter der kolonne, alle fahren mit warnblinklicht auf sichtabstand. Vorher lief ein winterdienstmann die kolonne ab und begutachtet alle fahrzeuge. Vor uns stehende motorräder mit seitenwagen wurden zurückgeschickt und unser womo mit deutschen kennzeichen hat er sich genau die winterreifen betrachtet und uns nach schneeketten gefragt. Jedenfalls brauchten wir wieder 4 tage bis nach D zurück. Fazit: Man kann das machen mit einem normal winterfesten womo, wenn man viel fährt und es nicht unter -20°C kommt. Die eigenschaften von winterreifen mit spikes werden überschätz, auch von den einheimischen, denn die meisten fahren trotz spikes in den graben. Dadurch,das im norden alle mit spikes fahren ist die festgefahrene schneedecke nicht glattgefahren sondern immer aufgerauht, und das kommt uns als nichtspikesfahrer sehr entgegen mit guten skandinavischen winterreifen von NOKIAN oder Continental Viking Contakt. Da liegen welten dazwischen im vergleich zu in D gebräuchlichen winterreifen. Im laufe der jahre habe ich dann unser womo immer mehr auch an die möglichen extremen winterbedingungen von < -30°C angepaßt wie : - Frontgrillschutzplane gegen den kalten eisigen fahrtwind - untere motorraumverkleidung nachgerüstet - heizelement in der kurbelgehäuseentlüftung und beheizbarer dieselfilter waren zum glück schon drin - einbau eines sogenannten winterthermostates, welches erst bei 91°C kühlwassertemperatur öffnet, damit der motor betriebstemperatur erreicht und die serienmäßige fahrerhausheizung und zusatzwarmwasser- aufbauheizung auch noch warme heizluft abgeben, das vorherige thermostat öffnete schon bei 71°C und der motor erreichte sommer wie winter nie die optimale betriebstemperatur - 75A Optima AGM startbatterie - kühlwasserfrostschutz auf -45°C eingestellt - scheibenwaschanlagenfrostschutz mindestens - 40° gemischt - fahrerhausboden zusätzlich isoliert mit isomatte und Kantop-isoliermatte unterm amaturenbrett - zusatzlüfter zum eis- und beschlagfreihalten der frontscheibe - zusatzinnenisolierung aller dachluken, dachhauben und aufbautüren - Fremdstartkabel und starthilfespray - Snowgripspray und anfahrmatten oder gitter - 2 satz schneeketten bei zgg > 3,5 to - stabile schneeschaufel und eispickel/klappspaten - 220A Gel-aufbaubatterie - Gastankflaschenheizmatte von Wynen - 2 abschleppseile - Temperaturüberwachung aller kritischen stellen, wie wasserdruckpumpe, wassertanks im doppelboden durch funkthermometer mit mehreren gebersensoren - Heißluftfön zum eventuellen auftauen eingefrorener stauraum- klappenschlösser - warme winterstiefel, winteroveal,winterhandschuhe und wintermütze - schlafsäcke, kissen und wolldecken - Handtaschenlampe, stirnlampen, 2 warnblinklampen - Frontscheibenaußenisoliermatte, textilklebeband jetzt fällt mir erst mal nichts mehr ein ! Die niedrigste außentemperatur war - 37°C auf einer tour von Narvik nach Kiruna. Die kälteste übernachtung in Sveg in Schweden jan.2010 bei -32°C. Dort konnte ich unsere kompressorgefrierboxen in der heckgarage ausschalten und öffnen, weil es in der unbeheizten heckgarage kälter als in der kühlbox war und uns ein kürbis erfroren und die rotweinflaschen eingefroren sind. Ab -15°C außen wird auch während der fahrt die Truma angeschaltet. Im Doppelboden an der wasserpumpe und den wassertanks war es nie kälter wie +5°C während der fahrt. Ab -25°C läuft der motor etwas träger und die auspuffgase sehen aus wie wasserdampf. Die schneeketten habe ich bisher nur in Deutschland aufziehen müssen :D weil .....
Genau...wenn Du es Dir in den Kopf gesetzt hast, mach es. Denn wenn Du vielleicht mit 80 auf die Erlebnisse in Deinem Leben zurückschaust und da ist noch was offen, etwas nicht gemachtes, nur weil Du gezaudert hast und andere Dir davon abgeraten haben - das ist nichts, garnichts. Fahr hin. Skandinavien im Winter ist wunderschön. Es ist etwas abenteuerlich so weit hochzufahren, aber es ist machbar. Wenn Du einen Tip von mir gebrauchen kannst, verschiebe die Reise um ein paar Wochen. Fahr im März. Da ist es nicht mehr ganz so kalt und es gibt schon wieder wesentlich mehr Tageslicht - und Winter gibt es immer noch genug, mehr als wie wir hier gewohnt sind. Meine Erfahrungen ( 20 bis 25 Winterreisen ) beziehen sich auf: Ende Oktober bis Inari - Alta, schon sehr kalt aber wenig Schnee. Im März bis Fagernes - Beitostölen - Dovre Fjell - Röros, von Eisregen bis Schneesturm aber auch viel Sonne alles durchgemacht. Im Dez. / Jan. bis Lillehammer, um 10 Uhr wurde es hell und um 14 Uhr wieder dunkel. Kalt, wenig Schnee. Die tiefsten Temperaturen hatten wir im März auf dem Ringebufjell mit minus 20 Grad bei Windstärke 6 bis 8. Wir haben es in einem Standard Wohnmobil ( T.E.C. Alkoven ) ganz gut überstanden. Plane alles gut und bereite Dich gut vor. Die Reiseroute über Frederikshavn - Oslo und dann weiter auf der E6 nach Norden würde ich auch so nehmen. Die E 6 ist mittlerweile bis ungefähr Grong gut ausgebaut. Nördlich von Grong wird die Fahrbahn schlechter und die Straße ist auf langen Strecken schmaler und kurvenreicher. Du wirst nicht schnell vorankommen. Meine persönliche noch Wohlfühlgeschwindigkeit auf festgefahrener Schneedecke liegt bei ca 60 km/h. Das ist den Norwegern mit ihren Spikesreifen zu langsam. Sie wollen 80 fahren. Lass sie überholen, wo immer es geht. Viel Verkehr ist sowieso nicht. Wohnmobile aus D sind eine Seltenheit. Schneeketten habe ich auf der E 6 noch nie gebraucht, sondern nur auf steileren Strecken in den Bergen. Ganz wichtig ist die Gasversorgung. Bei mir hat sich die Kombination Wynen Tankgasflasche und norwegische Kunststofflasche (Kompositflaske) mit Adapter auf den Hochdruckschlauch gut bewährt. Das lässt sich überall tauschen bzw. nachfüllen. Frischwasser bekommt Ihr an Tankstellen. Da gibt es beheizte begehbare Schränke (Standard bei Statoil). Das Spülwasser müßt Ihr wohl oder übel so durchlaufen lassen, sonst habt Ihr nach kurzer Zeit einen 100 kg Eisklotz unterm Wagen. Die Toilette lässt sich eigentlich problemlos an den Entsorgungsstationen an der E 6 entleeren. Parken und Übernachten? Na ja, da müßt Ihr kreativ sein. Wenn Ihr Glück habt seht Ihr Nordlicht. Aber, Ihr müsst nicht unbedingt bis Tromsö hochfahren. Das kann man in klaren Nächten auch schon viel weiter südlich sehen. Es ist ja noch ein gutes halbes Jahr hin aber ich wünsche Euch jetzt schon eine gute Reise. Rolf ![]() nimm Seile,Gurte und Geschirr mit, dann kannste die Rentiere für den Rückweg einspannen... Hallo Alex,
nun einiges zur fahrtroute. Euer ziel ist so schnell wie möglich in richtung norden zu kommen um polarlichter zu sehen. Die meiner meinung nach beste und schnellste route ist dann in Schweden im innland fahren, gut geräumte breite straßen, zwar mitunter sehr kalt aber sicheres winterwetter ohne eisglätte und schneeverwehungen. mein routenvorschlag: - --> Link ab Mora in richtung norden könnt ihr dann bei klarem himmel mit nordlichtern rechnen am nördlichen horizont wenn ihr freie sicht habt und so ca. ab 17.00 in völliger dunkelheit steht. Diese webseite ist wie ein wetterbericht eine zuverlässige nordlicht voraussage - --> Link Die meisten CP haben um diese jahreszeit geschlossen, man erkennt das weil dann dort auch kein schnee geräumt ist. Allerdings sind CP in größeren orten oder siedlungen auch im winter bewirtschaftet und bieten für durchreisende meistens eine oder mehr aufgewärmte hütten oder stellplätze für womo´s bzw. wowa mit stromanschluß. Wenn man dort ankommt einfach den telefonhörer außen an der rezeption abheben oder eine dort angegebene nummer wählen. Die meisten rastplätze unterwegs sind auch nicht vom schnee geräumt und die toiletten sind abgeschlossen oder zugenagelt. Aber an tankstellen oder in siedlungen findet man immer einen übernachtungsplätz. Mit den Tipps kann ich ja was anfangen.
Vielen Dank. @matkalainen, mit dem Gas werde ich mich mal schlau machen. Werde von hier Adapter mitbekommen. Vielen Dank dafür. @walter7149, die Tour klingt sehr verlockend, muss ich mir mal genauer anschauen. Aber wie gesagt wir müssen nicht auf Biegen und Brechen in Tromsö ankommen. Alex Der adapter um einen deutschen regler auf eine norwegische gasflasche zu bekommen sieht so aus,
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und da hättest du großes glück, wenn den dein vermieter hat oder du den in D bekommst. Einfach fahren und genießen und keine Angst machen lassen.
Wir sind schon bei -40 Grad mit einem normalen Multivan unterwegs gewesen und haben im Auto (natürlich mit Standheizung) geschlafen. Geht alles. Ordentliche Winterreifen und genug Gas mitnehmen oder gleich ein Auto mit Dieselheizung nehmen. Spikes braucht kein Mensch unbedingt. Man darf nicht vergessen, dass das keine Expedition in unbewohtes Gebiet ist. Auch jetzt mit dem Karmann (auf VW) ist das kein Problem. Einen FIAT muss man natürlich etwas vorbereiten, da hatten wir mit gemieteten Fahrzeugen der Billigkategorie so gewissen Probleme in der Kälte, da kann man mit laufendem Motor erfrieren. Hallo Walter,
ich hätte gedacht, dass es günstiger ist, an der Küste - also E6 - zu fahren, da es dort nicht so kalt wird. Allerdings in den Fjälls ... da kann ich mir schon vorstellen, wie es kalte Füße gibt. Als wir vor zwei Jahren auf Mageroya den Winter provoziert haben und er dann auch am 11. Oktober erschien, war uns sehr unwohl. Zwar hatten wir Ketten dabei, aber sonst eben nur Sommerreifen. Wir sind dann über die E6 nach Süden "geflohen". Dabei waren die Straße auf Fjordhöhe frei, aber es genügten schon wenige Höhenmeter und es war festgefahrener Schnee. In den Fjälls war es dann ziemlich ungemütlich (nur was die Straßen angeht, sehr herrlich), insbesondere im Björnfjäll. Den Winter sind wir dann erst wieder in Lulea losgeworden. --> Link Der Inlandsväg (E45) kann verdammt kalt werden. Wenn vielleicht auch nicht so extrem, wie es an der Schule von Malgovik in der Nähe von Vilhelmina angeschlagen ist:
Hast Du Informationen, wie es im Winter mit der E4 geht? viele Karsten Hallo Karsten,
wenn man viel km im winter schaffen will, ob in richtung norden oder in richtung süden, für uns nach Deutschland, dann sind wir auch im winter immer auf dem schnellsten weg nach Schweden rüber. Bei stabilen winterlichen straßenverhältnissen der E 45, ohne die vielen bergübergänge, wie auf der E 6 in N, fährt es sich besser als bei den ständig wechselnden straßenverhältnissen und der witterung auf der E 6 in N. Lieber trockenkalt als naßkalt. Die E 4 nördlich von Stockholm wird im winter nicht viel anders sein als im innland, weil der Botnische Meerbusen ja auch zufriert, und es dann genau so kalt werden kann. Wir sind dort allerdings bisher nur im sommer gefahren. Mit einem zeitigen wintereinbruch muß man in Nordskandinavien immer ab mitte september rechnen. Nicht umsonst beginnt die winterreifenpflicht in Nordnorge schon am 15.10. und endet am 1.5. Wir sind auch schon am 17.mai nördlich von Mora durch 15 cm neuschnee gefahren und die birken hatten schon fast volles blattwerk und verneigten sich vor uns aud der straße, so das wir zickzack fahren mußten. Zum glück hatten wir noch winterreifen drauf. Hallo Alex,
schau mal hier nach. Hier findest Du Informationen über die Gasversorgung in Norwegen. --> Link Rolf |
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