aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Ernüchterung Womokauf Budget bis 12.000,- bei "Händlern 1, 2


stift am 24 Okt 2012 20:15:58

Hallo forum!

muss hier mal meinen frust los werden!
seit wochen bin ich mit meiner freundin auf der such nach einem gebrauchten wohnmobil. budget haben wir 10-12k Euro gesetzt und dafür bekommt man bei sogenannten händlern leider nur schrott!
nachdem wir hin und wieder bei dem ein oder anderen vorbeigeschaut haben, waren wir heute in heidelberg, wiesloch & nussloch....
es ist unglaublich, was man da an gebrauchten womos vorfindet!

neulich haben wir privat ein 22 jahre alten hymer camp55 auf ducato 4x4 angeschaut, der war gold gegen das was bei den händlern mit wesentlich weniger jahren auf dem buckel steht!

daher mein tipp an alle, die auch auf der suche sind: bis 15k euro am besten bei privat schauen und nicht die zeit mit den ganzen dubiosen händlern vergeuden!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

felix52 am 24 Okt 2012 20:20:10

Nicht die Händler sind dubios.....
Berücksichtige bitte die vorgeschriebene gesetzl. Gewährleistungsfrist. :wink:

steffen69 am 24 Okt 2012 20:22:24

Was erwartest Du ?
Für dein Budget soll ein Händler dir dann auch noch Gewährleistung geben !
Wie soll das gehen ?
In diesem Bereich kann man nur von privat ein halbwegs gepflegtes Stück kaufen.
Unser erstes war auch von privat. Aber auch nur weil bei den Händlern diese Art und Ausstattung für ca 7-8 TSD teurer standen.

Mein jetziger Händler verkauft nur gebrauchte Modelle ab ca 24 TSD Euro. Alles was der darunter ankauft geht sofort an andere Dealer oder ins Ausland.
Würde ich wahrscheinlich genau so machen. :roll:

Anzeige vom Forum


daffi2222 am 24 Okt 2012 20:29:52

BMW verkauft auch nix über 200.000 km. Wegen der Garantie.
Ist zwar traurig, aber der Mensch Verschenkt nix mehr.

bernhardm am 24 Okt 2012 20:50:21

Ja - bei dem Budget bekommt man leider höchstens von privat was anständiges.

Da fällt mir ein...

--> Link[Dealer]=6275

Hat einen Bürstner A573 für 12.900 im Netz. Ich hab das Fahrzeug besichtigt und probe gefahren. Könnte man durchaus in Erwägung ziehen. So gut wie kein Rost (ich hab genau hin geschaut und weiß auch wo man hin schauen muß), keine Auffälligkeiten beim Fahren. Neue Reifen sollten wohl mal drauf und ansonsten halt an den eigenen Geschmack anpassen. Der vorherige Eigentümer hat viel und gerne innen rumgebastelt - teilweise wirklich pfiffige Detaillösungen. Einige kleinere Unfälle hat er sicher schon hinter sich (Kategorie Parkrempler), Aufbau scheint dicht zu sein (kein Muff, Händler ist seriös).


Wir hätten ihn beinahe gekauft - war uns dann aber doch zu viel Geld für eine Aufteilung die bei uns garnicht passt.

a.miertsch am 24 Okt 2012 20:57:51

steffen69 hat geschrieben:Was erwartest Du ?
Für dein Budget soll ein Händler dir dann auch noch Gewährleistung geben !Wie soll das gehen ?
In diesem Bereich kann man nur von privat ein halbwegs gepflegtes Stück kaufen.
Unser erstes war auch von privat. Aber auch nur weil bei den Händlern diese Art und Ausstattung für ca 7-8 TSD teurer standen.

Mein jetziger Händler verkauft nur gebrauchte Modelle ab ca 24 TSD Euro. Alles was der darunter ankauft geht sofort an andere Dealer oder ins Ausland.
Würde ich wahrscheinlich genau so machen. :roll:


Natürlich soll er das. Er hat das Teil doch entsprechend günstig - zum Schwacke Einkaufspreis nach ausführlicher fachlicher Begutachtung seinerseit eingekauft. Traut er seinem eigenen Urteilsvermögen nicht, oder will er nur die Fingerhakel-Tour machen. Aber das mit dem Privatkauf sehe ich genauso.
Albert

daffi2222 am 24 Okt 2012 21:08:03

Mal ehrlich, man liest ja hier einiges von Bastelarbeiten. Wie soll ein Händler da einen Stempel drunter machen. Hier gibt es Leute die dem Händler gleich ein Verfahren anhängen, wenn dieser die Ü- Pünktchen vergisst.
Bei der Problemvielfalt eines Womo's wäre ich auch sehr vorsichtig. Vor allem wenn es viele Besitzer hatte.

Wieviele Foris trauen sich eine Beurteilung wirklich zu? Ich nicht.
Das wird wohl auch der Beweggrund sein, bei einem Händler zu kaufen.

stift am 24 Okt 2012 21:12:25

die händler von denen i ch sprach, verkaufen alle im "kundenauftrag", also nix seriös und nix garantie....

bernhardm am 24 Okt 2012 21:16:30

Auch als Händler steckt man nicht in der Kiste drin. Motor, Getriebe, Kupplung, Achsen, Boiler, Standheizung, Kühlschrank - alles Geräte und Teile deren Ausfall recht teuer wird, und im zarten Alter von über 10 Jahren schon einmal passieren kann - trotz guter Pflege und ordentlicher Wartung. Das muss der Händler einkalkulieren und dementsprechend ist die Preisdifferenz zwischen An- und Verkauf. Beim fliegenden Autohändler würde ich kaum ein WoMo kaufen, allerdings auch nicht bei jedem Händler der neue Mobile anbietet (wenn ich da z.B. an den denke wo wir neulich in Heidelberg vorbei geschaut haben wird mir anders... lauter Unfaller auf dem Hof - aber keiner als Unfaller ausgezeichnet).

garagenspanner am 24 Okt 2012 21:22:10

für den Preis von rund 13K€ bekommt "Mann" als Verbraucher beim Händler kein Fahrzeug mit Garantie. Meist werden diese günstigen Fahrzeuge über sogenannte Gewerbeverträge an Selbständige veräussert (so habe ich meinen ollen Rimor gekauft....).
Die einzig sinnvolle Suche für Euch liegt auf dem privaten Fahrzeugmarkt.


Jan

Gast am 24 Okt 2012 21:28:50

Stift ohne Namen hat da völlig Recht :wink:

Wir haben das fast ein Jahr lang gemacht um unser Womo zu finden....von Händler nach Händler und haben folgendes feststellen können:

-die Womos bis 15K bei Händler sind ....habe keine Ausnahme gesehen....alle in einem erbärmlichen Pflege Zustand.

-Entsprechen in keinsterweise der Beschreibung und man fährt eigendlich immer umsonst , da das Angebot ja eigenlich sooooo toll aussah.

-sind masslos überteuert

-Der gebraucht-Womo Markt wird von einigen grossen Händer deutschlandweit aufgeteilt, so auch die Ankäufe von privat sofort nach Erscheinen im Netz.

-Die besten Angebote sind ausschlieslich von privat im Netz, die Angebote die sich länger als drei Tage online halten sind unbrauchbar und bracht man nicht hinfahren.

-Die Händler kaufen für 30-50% die Womos ein....da sitzt sofort einer mit Bargeld im Auto wenn ein Schnäppchen online geht.

und hört mir blos auf mit ....die müssen doch Gewährleistung geben....wisst ihr was das heist....bei jedem Defekt muss der Käufer dem Verkäufer nachweisen das der Defekt schon bei Kauf vorlag. Gegenüber privatkauf unterscheidet sich das nur das der Privatverkäufer den Defekt verschwiegen haben muss um haftbar gemacht zu werden.

Wenn dir also die Maschine mit Getriebe für 10K eus nach 4 Monaten um die Ohren fliegt kannst du davon ausgehen das du leer ausgehst.


....wer mal an der A3 langfährt zwischen Frankfurt und Köln sollte sich den Spass erlauben in Bad Honnef zu halten am Wohnmobil Park....dann wisst ihr wovon der TE spricht....ist sehr amüsant...versprochen.


peter

garagenspanner am 24 Okt 2012 21:49:24

nethunter hat geschrieben:.........

....wer mal an der A3 langfährt zwischen Frankfurt und Köln sollte sich den Spass erlauben in Bad Honnef zu halten am Wohnmobil Park....dann wisst ihr wovon der TE spricht....ist sehr amüsant...versprochen.


peter



nicht nur dort... ich hätte hier in Schleswig-Holstein auch zumindest 2 Adressen....


Jan

bernhardm am 24 Okt 2012 22:07:59

Solche Adressen gibt es wie Sand am Meer. Trotzdem gilt in den ersten 6 Monaten die Beweislastumkehr, nur macht es überhaupt keinen Spaß, gegen einen Händler in Sachen Gewährleistung vorzugehen. Das kann sich ewig ziehen und während der Zeit kann das Fahrzeug nicht genutzt werden.

Übrigens der Bürstner von oben stammt von einem Kunden der dort ein Neufahrzeug gekauft hat. Aufgrund des Verkaufspreises der sicher nicht billig ist, ist er für Schnäppchenhändler uninteressant und wegen Saisonende steht er noch.

rapantenfrosch am 24 Okt 2012 22:17:33

Ich bin seinerzeit mal mit einem budget von 35.000 euro zu einem händler gegangen. Antwort: oh, bei dem budget, dass wird schwer. Der tünnes hat sich nicht mal aus seinem sessel erhoben...
Nicht unterkriegen lassen. Wir haben ein tolles Womo von privat gekauft.

brig678 am 24 Okt 2012 22:37:22

Kann ich unterschreiben, was hier geschrieben wurde...und die WoMo Händler und Wiesloch und HD kenne ich auch...grundgütiger!

lip-otti am 24 Okt 2012 22:58:34

nethunter hat geschrieben:...
Wenn dir also die Maschine mit Getriebe für 10K eus nach 4 Monaten um die Ohren fliegt kannst du davon ausgehen das du leer ausgehst.
...

peter


Nun muß ich mal eine Lanze für (unseren) Händler brechen:

Kauf für 31.000,-- Euro

Fahrbatterie defekt nach 3 Monaten (Fzg. Stand in Scheune wg Winter), nach Anruf neue gekauft, Geld wiederbekommen.

Nachmontage der "digitalisierten" Schüssel, mußte wider Erwarten des Händlers doch eingeschickt werden, war seinerzeit bei Abholung nicht fertig. Die Dieselkosten wurden uns ersetzt, wir konnten angeben, was wir verbraucht haben (350km Entfernung zum Händler).

Auf dem Weg zu diesem Termin defekt beider GEL- Aufbaubatterien, Austausch ohne Diskussionen.

Nach 5 Monaten nach Absprache mit Händler beim örtlichen Bosch-Dienst Bremsen hinten zerlegen und reinigen lassen (wg. Quitschen), ist beim Sprinter ein grösserer Akt. Zitat Händler: "Sie wollen das Fzg. Ja noch länger fahren, das lassen wir mal kontrollieren ..".

Gleichzeitig Klima kontrollieren lassen, ohne Funktion. Flüssigkeit aufgefüllt, keine Undichtigkeit festzustellen lt. Bosch. Klima ging dann.

Nach einem Dreivierteljahr Klima wieder o.F. . Klimakühler defekt. Im Wissen, daß ich einen Vorschaden nicht nachweisen kann, habe ich den Händler angerufen und Hälfte/Hälfte angeboten, hat er anstandslos gemacht.

Was will ich denn mehr?

Allerdings habe ich nicht bis aufs Messer gehandelt und bin mir darüber im Klaren, daß das Fzg. Bj. 98 ist.

Beim Kauf haben wir mitbekommen, daß er einen Kunden bei einem Mobil für um die 60.000 € wegen 500 € ziehen ließ. Er habe seinen Preis und wolle seinen Service aufrechterhalten ...

Wie auch immer, drauflegen wird keiner wollen. Natürlich ist Geiz geil, aber Leben und Leben lassen hilft, wenn man dann den Händler mal wieder braucht.

aus Lippe, Otti

thomas56 am 24 Okt 2012 23:11:39

nethunter hat geschrieben:
-Die Händler kaufen für 30-50% die Womos ein....da sitzt sofort einer mit Bargeld im Auto wenn ein Schnäppchen online geht.


mit deinem Fachwissen bist du bestimmt Multimillionär! :D
Warum machen das eigentlich nicht Alle?
Womos für Preise zu finden, die ein ordentliches Rennrad kostet, ist nicht einfach! :D
Eine Timex zu kaufen und die Rolex-Krone an der Uhr zu finden, ist aber noch schwieriger. :roll:

libertyfreak am 24 Okt 2012 23:21:12

Was schwebt euch denn vor? Unser LMC steht gerade beim Händler um die Ecke. Ist ein Alkovenmodell, LMC 5610, findest du bei mobile.de.

Als wir damals ein Womo gesucht haben, haben wir uns so viele Schrottkarren ansehen müssen, das wir auch fast verzweifelt sind. Auf den Bildern wunderschön und hell und innen drin der reinste Aschenbecher, stinkend und und und.

Wir waren auch bei besagten Händlern, die die großen Anzeigen schalten und waren mehr als enttäuscht. Dann haben wir den LMC gefunden, den wir sehr gemocht haben.

Nun sind wir ein paar Jährchen weiter, der Rücken zwickt mehr, etwas mehr Comfort darf es sein und deshalb haben wir uns von unserem Schätzchen getrennt.

camelot am 25 Okt 2012 00:00:13

nethunter hat geschrieben: und hört mir blos auf mit ....die müssen doch Gewährleistung geben....wisst ihr was das heist....bei jedem Defekt muss der Käufer dem Verkäufer nachweisen das der Defekt schon bei Kauf vorlag. Gegenüber privatkauf unterscheidet sich das nur das der Privatverkäufer den Defekt verschwiegen haben muss um haftbar gemacht zu werden.


Moin,
ich kann mich nur wundern!

Nun gibt es die Regelung mit der Sachmangelhaftung, im Volksmund auch Gewährleistung genannt, seit ziemlich exakt 10 Jahren und 10 Monaten und immer noch wird sie von Käufern und Verkäufern entweder falsch ausgelegt oder schlicht mit Garantie verwechselt.
Die Sachmangelhaftung gilt lt. Gesetzgeber für Gewerbetreibende und auch für Privatleute, die etwas verkaufen und gilt 2 Jahre ab Kaufdatum.
Privatleute können und sollten diese Sachmangelhaftung in Verträgen explizit ausschließen!
Händler können das generell nicht. Hier gibt es allerdings einige Ausnahmen. Meistens versucht ein Händler, der sich an der Sachmangelhaftung vorbei drücken möchte, in unserem Fall ein gebrauchtes Wohnmobil, im Kundenauftrag zu verkaufen. Damit ist in der Regel ein Privatmann der eigentliche Verkäufer und die Gewährleistung kann ausgeschlossen werden.
Gewerbetreibende untereinander können auch die Gewährleistung ausschließen. Daher liest man immer wieder von Angeboten, die Textpassagen wie "nur an Handel oder Export" beinhalten.

Auch können Händler von Gebraucht-Gegenständen die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr verkürzen.

Ist aber eigentlich Quatsch, denn in Wirklichkeit haftet der Händler nur das erste halbe Jahr.
Der Händler haftet nämlich nur für Schäden, die bei Übergabe defekt waren und es gibt nur ganz wenige Fälle, wo der Händler in den ersten 6 Monaten haftbar gemacht werden konnte.

Beispiel: Ein Anlasser, der dafür sorgt, dass das Fahrzeug bei Abholung beim Händler anspringt, war bei Übergabe an den Kunden in Ordnung. Sollte das Fahrzeug am anderen Morgen wegen eines defekten Anlassers nicht anspringen, fällt der Schaden streng genommen, nicht mehr in die Sachmangelhaftung! Anders sieht es z.B. bei defekten Kopfdichtungen aus. Hier kann von einem schleichenden Defekt gesprochen werden, da eine Kopfdichtung eben nicht von heute auf Morgen defekt ist und daher angenommen werden kann, dass sie bereits bei Abholung defekt war.

Des Weiteren sind alle Verschleißteile von der Sachmangelhaftung ausgeschlossen.

Die gesetzliche Regelung sieht des Weiteren vor, dass es nach 6 Monaten die sog. Beweismittelumkehr gibt. D.h. im ersten halben Jahr muss der Händler dem Käufer beweisen, dass der Defekt bei Übergabe nicht vorhanden war. Kann er das, muss er schon nicht mehr haften.

Nach 6 Monaten muss der Käufer dem Verkäufer beweisen, dass der Defekt von Beginn an vorhanden war. Die Gerichtsverfahren der letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass das so gut wie unmöglich ist, denn spätestens wenn der Richter fragt, warum man denn einen Schaden, der schon seit Kauf des Fahrzeugs bekannt ist, jetzt erst meldet, ist die Verhandlung beendet.

Übrigens, sollte ein Händler bei Verkauf an einen privaten Käufer einen Vermerk mit dem Inhalt "Gewährleistung ausgeschlossen" in den Kaufvertrag schreibt, gibt er automatisch 2 Jahre Sachmangelhaftung, da dieser Zusatz nicht statthaft ist!

Auch Zusätze wie "Bastlerfahrzeug oder Schlachtfahrzeug ohne Gewährleistung" nutzen nur in Ausnahmefällen dem Händler. Bei einem für 1.000,- EUR als Bastlerfahrzeug verkauftem Concorde wird es vor Gericht wohl klappen, bei 20.000,- EUR und dem Zusatz "Bastlerfahrzeug" lacht sich jeder Richter in der EU tot.

Die einzige Möglichkeit für einen Händler sich vor der Gewährleistung zu drücken ist, alle Defekte im Vertrag zu erwähnen. Sprich: Motor- und Getriebeschaden, schwere Karrosserie- und Aufbauschäden, Rostschäden mit Durchrostungen, etc..etc...! Aber 2 Jahre TÜV darf das Fahrzeug dann auch nicht haben.
Wer einen solchen Vertrag beim Händler unterschreibt um ein günstiges Fahrzeug, was z.B. für den Export vorgesehen war, zu ergattern, kann dann auch keine Sachmangelhaftung mehr einfordern.

Übrigens: Garantie ist ganz etwas anderes!


aus dem herbstlich, nebeligen Tal der Wupper
Ralf

Gast am 25 Okt 2012 06:30:39

thomas56 hat geschrieben:
nethunter hat geschrieben:
-Die Händler kaufen für 30-50% die Womos ein....da sitzt sofort einer mit Bargeld im Auto wenn ein Schnäppchen online geht.


mit deinem Fachwissen bist du bestimmt Multimillionär! :D
Warum machen das eigentlich nicht Alle?
Womos für Preise zu finden, die ein ordentliches Rennrad kostet, ist nicht einfach! :D
Eine Timex zu kaufen und die Rolex-Krone an der Uhr zu finden, ist aber noch schwieriger. :roll:

...Moin Tom... :D

Eigendlich machen das alle Händler Gebrauchter Womos...
Ich habe es aber unglücklich geschrieben. Sollte heisen 30-50% unter dem Verkaufspreis.

Und vergesst nicht wir sprechen von Womos bis 15 K, da reichen die Spreisspannen für das gleiche Model von 5-15K.
Das ist genau das womit ich mich beschäftigt hatte.

Da ich (ursprünglich) aus der Fahrzeugbrange komme hatte ich lange für mich gedacht "die müssen ja auch leben"...klar....paar tausend müssen drin sein wenns was dran machen!

ABER:
die beherrschen den Privatmarkt und nicht wir privaten.

Jeder Gebraucht Womo Händler kauft seine Womos von privat, entweder als inzahlungsnahme oder dirkt aus einem Angebot und wirbt mit "Ankauf gerauchter Womos"

Wer nun ein spezielles Womo sucht....und das ist enorm wichtig das man genau weis was man haben will sonst wirds nix...sollte mal dieses Model der Begierde div Händler zum Verkauf anbieten (online oder telefonisch) und einen Preis zu hören bekommen.
Am besten bei einem Händler der genau dein Model da stehen hat...dir aber das Ding viel zu teuer erscheint oder in einem Zustand das man noch nicht mal die Schwiegermutter darin übernachten lassen möchte.
Dann noch bissel Verhandeln dann weis man was man privat für dieses Modell bezahlen würde wenn man früh aufsteht, Angebote liest und mit der Kohle in der Hand rund fährt.

Ich würde einem Händler einen Gewinn von 2000 eur einräumen wenn er nix an der Karre machen muss....also nix was Geld kostet. Das ist seriös. Also Einkauf, abholen duchchecken (selbst das machen die nur optisch)...in die Ausstellung....kein Problem.

Es werden aber Karren eigekauft für 5-8K die max 10K wert sind aber für 15K in die Ausstellung und wandern ohne entspr professionelle Aufwertung im technischen Sinne....und das ist unseriös.

Wir dürfen hier nicht vergessen das wir nur von Fahrzeugen bis 15K sagen wir max 20K reden, die Preisspannen sind enorm. Bei Fahrzeugen über 20K sieht alles ganz anders aus!


@ Ralf,
gute Ausführung...danke
Du bist aber der einzigste der was von Garantie schrieb!


peter :D

daffi2222 am 25 Okt 2012 06:56:38

camelot hat geschrieben:
nethunter hat geschrieben: und hört mir blos auf mit ....die müssen doch Gewährleistung geben....wisst ihr was das heist....bei jedem Defekt muss der Käufer dem Verkäufer nachweisen das der Defekt schon bei Kauf vorlag. Gegenüber privatkauf unterscheidet sich das nur das der Privatverkäufer den Defekt verschwiegen haben muss um haftbar gemacht zu werden.


Moin,
ich kann mich nur wundern!

Nun gibt es die Regelung mit der Sachmangelhaftung, im Volksmund auch Gewährleistung genannt, seit ziemlich exakt 10 Jahren und 10 Monaten und immer noch wird sie von Käufern und Verkäufern entweder falsch ausgelegt oder schlicht mit Garantie verwechselt.
Die Sachmangelhaftung gilt lt. Gesetzgeber für Gewerbetreibende und auch für Privatleute, die etwas verkaufen und gilt 2 Jahre ab Kaufdatum.
Privatleute können und sollten diese Sachmangelhaftung in Verträgen explizit ausschließen!
Händler können das generell nicht. Hier gibt es allerdings einige Ausnahmen. Meistens versucht ein Händler, der sich an der Sachmangelhaftung vorbei drücken möchte, in unserem Fall ein gebrauchtes Wohnmobil, im Kundenauftrag zu verkaufen. Damit ist in der Regel ein Privatmann der eigentliche Verkäufer und die Gewährleistung kann ausgeschlossen werden.
Gewerbetreibende untereinander können auch die Gewährleistung ausschließen. Daher liest man immer wieder von Angeboten, die Textpassagen wie "nur an Handel oder Export" beinhalten.

Auch können Händler von Gebraucht-Gegenständen die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr verkürzen.

Ist aber eigentlich Quatsch, denn in Wirklichkeit haftet der Händler nur das erste halbe Jahr.
Der Händler haftet nämlich nur für Schäden, die bei Übergabe defekt waren und es gibt nur ganz wenige Fälle, wo der Händler in den ersten 6 Monaten haftbar gemacht werden konnte.

Beispiel: Ein Anlasser, der dafür sorgt, dass das Fahrzeug bei Abholung beim Händler anspringt, war bei Übergabe an den Kunden in Ordnung. Sollte das Fahrzeug am anderen Morgen wegen eines defekten Anlassers nicht anspringen, fällt der Schaden streng genommen, nicht mehr in die Sachmangelhaftung! Anders sieht es z.B. bei defekten Kopfdichtungen aus. Hier kann von einem schleichenden Defekt gesprochen werden, da eine Kopfdichtung eben nicht von heute auf Morgen defekt ist und daher angenommen werden kann, dass sie bereits bei Abholung defekt war.

Des Weiteren sind alle Verschleißteile von der Sachmangelhaftung ausgeschlossen.

Die gesetzliche Regelung sieht des Weiteren vor, dass es nach 6 Monaten die sog. Beweismittelumkehr gibt. D.h. im ersten halben Jahr muss der Händler dem Käufer beweisen, dass der Defekt bei Übergabe nicht vorhanden war. Kann er das, muss er schon nicht mehr haften.

Nach 6 Monaten muss der Käufer dem Verkäufer beweisen, dass der Defekt von Beginn an vorhanden war. Die Gerichtsverfahren der letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass das so gut wie unmöglich ist, denn spätestens wenn der Richter fragt, warum man denn einen Schaden, der schon seit Kauf des Fahrzeugs bekannt ist, jetzt erst meldet, ist die Verhandlung beendet.

Übrigens, sollte ein Händler bei Verkauf an einen privaten Käufer einen Vermerk mit dem Inhalt "Gewährleistung ausgeschlossen" in den Kaufvertrag schreibt, gibt er automatisch 2 Jahre Sachmangelhaftung, da dieser Zusatz nicht statthaft ist!

Auch Zusätze wie "Bastlerfahrzeug oder Schlachtfahrzeug ohne Gewährleistung" nutzen nur in Ausnahmefällen dem Händler. Bei einem für 1.000,- EUR als Bastlerfahrzeug verkauftem Concorde wird es vor Gericht wohl klappen, bei 20.000,- EUR und dem Zusatz "Bastlerfahrzeug" lacht sich jeder Richter in der EU tot.

Die einzige Möglichkeit für einen Händler sich vor der Gewährleistung zu drücken ist, alle Defekte im Vertrag zu erwähnen. Sprich: Motor- und Getriebeschaden, schwere Karrosserie- und Aufbauschäden, Rostschäden mit Durchrostungen, etc..etc...! Aber 2 Jahre TÜV darf das Fahrzeug dann auch nicht haben.
Wer einen solchen Vertrag beim Händler unterschreibt um ein günstiges Fahrzeug, was z.B. für den Export vorgesehen war, zu ergattern, kann dann auch keine Sachmangelhaftung mehr einfordern.

Übrigens: Garantie ist ganz etwas anderes!


aus dem herbstlich, nebeligen Tal der Wupper
Ralf




Klasse geschrieben. Das kann man verstehen. Vielen Dank für die Mühe.

berni1 am 25 Okt 2012 07:01:43

felix52 hat geschrieben:Nicht die Händler sind dubios.....
Berücksichtige bitte die vorgeschriebene gesetzl. Gewährleistungsfrist. :wink:


Wir wollten auch vor 2 Jahren von einem Händler kaufen. In dem Fall ein "Türke" - Das Fahrzeug war eigentlich OK, TÜV war gemacht, GAS-Prüfung wollte er nicht machen - Daraufhin ich "OK - wir haben ja Garantie" und er : "Nö - ich verkaufe offiziell nicht an privat - keine Garantie !". Und das ist uns bei einigen solcher Händlern so gegangen.

Wir sind dann auch privat fündig geworden - ein TOP-Fahrzeug ohne Rost.

P.S. gehört zwar nicht hier hin - aber wir wollen uns jetzt vergrößern :-)

ebi1 am 25 Okt 2012 08:35:52

stift hat geschrieben:Hallo forum!

muss hier mal meinen frust los werden!
seit wochen bin ich mit meiner freundin auf der such nach einem gebrauchten wohnmobil. budget haben wir 10-12k Euro gesetzt und dafür bekommt man bei sogenannten händlern leider nur schrott!
nachdem wir hin und wieder bei dem ein oder anderen vorbeigeschaut haben, waren wir heute in heidelberg, wiesloch & nussloch....
es ist unglaublich, was man da an gebrauchten womos vorfindet!

neulich haben wir privat ein 22 jahre alten hymer camp55 auf ducato 4x4 angeschaut, der war gold gegen das was bei den händlern mit wesentlich weniger jahren auf dem buckel steht!

daher mein tipp an alle, die auch auf der suche sind: bis 15k euro am besten bei privat schauen und nicht die zeit mit den ganzen dubiosen händlern vergeuden!


Für das Budget gibt es halt nicht viel. Privatleute lassen Dich unterschreiben "gekauft wie gesehen", ein Händler muss Garantie geben. Das ist bei den normalen PKWs auch nicht anders, insofern ist Dein Rat nicht wirklich neu. Ich würde noch etwas warten und fleissig sparen, für 10.000 mehr kann man schon was bekommen. Kaufste nen billigen Schrott, gibst Du das Geld für Reparaturen aus und versaust Dir auch noch die Reise, weil das Zeug immer dann verreckt, wenn man das nicht brauchen kann.

thomas56 am 25 Okt 2012 09:13:58

nethunter hat geschrieben:Eigendlich machen das alle Händler Gebrauchter Womos...
Ich habe es aber unglücklich geschrieben. Sollte heisen 30-50% unter dem Verkaufspreis.


toll, was man nicht so alles in einem Forum lernen kann. :D

xs650 am 25 Okt 2012 09:27:53

Eure Odessey haben wir vor 4 Jahren auch hinter uns gebracht, dann bei Privat einen Hymer Bj. 86 erworben, allerdings weit unter unserem Budget. Uns war vollkommen klar das einiges zu machen ist aber wir hatte ja Luft, da wir keine 10K ausgegeben hatten, die unser Limit waren.

Nach und nach alles gemacht was notwendig war, insgesamt 50.000 Kilometer abgespult und nicht liegen geblieben, wunderschöne Reisen gemacht, wie Prag, Istrien, Ostseeküste, Schwarzwald, Toskana, Provence und als letztes bis nach Dubrovnik.

Tja und nun ist uns, wieder von privat, ein PhoeniX zugelaufen und der Hymer steht zum Verkauf.

--> Link

Winterfestpreis ist jetzt 6950,- steht bei Mario Wendt in Wetzlar und kann dort besichtigt werden.

Matthias

bernhardm am 25 Okt 2012 09:40:51

camelot hat geschrieben:Der Händler haftet nämlich nur für Schäden, die bei Übergabe defekt waren und es gibt nur ganz wenige Fälle, wo der Händler in den ersten 6 Monaten haftbar gemacht werden konnte.

Beispiel: Ein Anlasser, der dafür sorgt, dass das Fahrzeug bei Abholung beim Händler anspringt, war bei Übergabe an den Kunden in Ordnung. Sollte das Fahrzeug am anderen Morgen wegen eines defekten Anlassers nicht anspringen, fällt der Schaden streng genommen, nicht mehr in die Sachmangelhaftung! Anders sieht es z.B. bei defekten Kopfdichtungen aus. Hier kann von einem schleichenden Defekt gesprochen werden, da eine Kopfdichtung eben nicht von heute auf Morgen defekt ist und daher angenommen werden kann, dass sie bereits bei Abholung defekt war.

Nun - die korrekte Formulierung ist meines Wissens bei Übergabe vorhanden oder angelegt. Im Klartext bedeutet das, dass auch der genannte Anlasser eigentlich ein Gewährleistungsfal ist, denn der Schaden ist sicher nicht in der einen Nacht mit drei Mal Starten durch den Käufer entstanden.

2.000Eur ist eine nette Gewinnspanne, wenn man nix dafür tun muss. Allerdings muss ein Händer beim Gebrauchtwagenhandel viel dafür tun. Alleine das Risiko Prozesskosten und Aufwand in Sachen Gewährleistung, Rücklagen für Gewährleistungsreparaturen, Werbung, Miete, Zinsen (mit irgendwelchem Geld muss er ja die Fahrzeuge auf dem Hof kaufen) usw. Und dann muss der Händler auch von irgendwas leben.

Ein Freund von mir hat vor einigen Jahren ein WoMo gekauft. Der Händler musste diverse Reparaturen durchführen (u.a. Risse in der Duschtasse). Das Ding endete vor Gericht, der Händler musste die Reparaturen nochmal bezahlen. Klar hat er das teilweise selber versaut (nicht ordentlich repariert), aber schlussendlich musste er hier für die Fehler des WoMo Herstellers eintreten (nicht jede Konstruktion die da gebaut wird ist fachgerecht, eine Reparatur soll aber bitte nach den (nicht fachgerechten) Vorgaben des Herstellers erfolgen :eek:). Wieviele Wohnmobile mit 2.000Eur Gewinnspanne muss er eigentlich problemlos verkaufen, um diese Kosten wieder rein zu holen?

Leider gibt es viele der genannten schwarzen Schafe, die sich mit allen zur verfügung stehenden Methoden und Tricks vor der Erfüllung der Gewährleistungsverpflichtungen drücken, dafür aber trotzdem liebend gerne den Preisaufschlag der seriösen und fairen Händler mitnehmen. Dagegen ist leider kein wirkliches Kraut gewachsen, denn die Masse der Käufer ist leider "blöd" und glaubt bei jedem überteuerten Schrotthaufen das perfekte Schnäppchen gefunden zu haben und beklagt sich dann, dass der Händler nur zum Export verkauft. Hinterher ist dann das Geschrei groß weil sich der Händler um die Gewährleistung gedrückt hat. Ich möchte hier nicht die zahlreichen unseriösen Händler in Schutz nehmen, aber so manchem seriösem Händler machen es die Kunden schon extrem schwer.

Leider haben wir beim WoMo die Situation, dass selbst günstige Fahrzeuge im zarten Alter von 10 Jahren noch mehr Geld kosten, als ein Kleinwagen. Da ist der Gebrauchtkauf schon beinahe uninteressant (besonders wenn man sich die Zeit nimmt, einen Neuen zum Schnapperpreis bei einem guten Händler zu finden), gleichzeitig rufen aber diese Summen die unseriösen Händler in Massen auf den Plan. Ein Mal im Monat ein fertiges Mobil billigst angekauft weil der Verkäufer die Kohle schnell brauchte, aufgehübscht und als Preiskracher mit 6.000Eur Gewinnspanne dem nächsten unvorsichtigen Schnäppchenjäger angedreht... das rechnet sich auch wenn man den Ärger aushalten muss. Leben kann man davon ganz gut.

Daher...
- Sucht euch die Händler bei denen ihr kauft gut aus
- Nehmt Leute mit die den Zustand eines Fahrzeuges beurteilen können
- Lasst euch nicht lumpen und fahrt mit dem Objekt der Begiertde zum Check zu TÜV oder Dekra auf EURE Kosten
- Überlegt euch was ihr wollt und wenn es nicht passt geht weiter
- Wenn der Händler blöd tut (z.B. ausführliche Besichtigung, Probefahrt, Gebrauchtwagencheck) geht weiter
- Lasst den gesunden Menschenverstand eingeschaltet bzw. nehmt einen Freund mit bei dem nicht das "HabenwillWohnmobilFieber" in den Augen glänzt

Denn wenn sich das durchsetzt, haben es unseriöse Blender verdammt schwer. Solange Kunden hingegen für den letzten Müllhaufen tausende guter Euros auf den Tisch legen...

Gast am 25 Okt 2012 10:11:28

ebi1 hat geschrieben:
Für das Budget gibt es halt nicht viel. .

...das ist eigendlich falsch....da gibt sogar für weit weniger tolle Mobile von privat in gepflegtem Zustand. Ab 10- 15 Jahren Alter richtet sich der Preis sowiso mehr an dem Erscheinungsbild/Pflegezustand, KM Leistung und Innengeruch als an ...Gewährleistung Modelljahr, Verbrauch, Geschwindigkeit, Plakette.

Ich hätte fast ein Mobil für 5K gekauft da in diesem Preisniveau die Händler kaum tätig sind, die Angebote von privat weit grösser und somit einen gepflegten zu bekommen weit leichter ist.
Da tun sich zwar noch grössere Abgründe auf was den Zustand betrifft, aber fürn tausender mehr oder weniger steht einem hier die Welt offen.


peter

bernhardm am 25 Okt 2012 10:50:49

Ich schätze mit 6.000Eur von privat, älter aber gepflegt und dann noch 4.000Eur für Reparaturen, Ausstattung und Änderungen ist wesentlich sinnvoller als kaum jünger, ähnlicher Zustand, dopperlter Anschaffungspreis vom Händler.

Die Saison ist vorbei - für 6.000Eur bekommst Du was. Musst nur suchen und schnell sein.

camelot am 28 Okt 2012 02:23:10

@bernhardm

"Nun - die korrekte Formulierung ist meines Wissens bei Übergabe vorhanden oder angelegt. Im Klartext bedeutet das, dass auch der genannte Anlasser eigentlich ein Gewährleistungsfal ist, denn der Schaden ist sicher nicht in der einen Nacht mit drei Mal Starten durch den Käufer entstanden. "

Korrekt, ich habe es bewusst etwas überspitzt dargestellt! Es ist auch eher selten am anderen Morgen etwas defekt. Aber bei einem Anlasserschaden hat man nach dem Gewährleistungsfall in 14 Tagen schon kaum noch eine Chance, denn mit einem Anlasser ist es relativ einfach, er funzt oder eben nicht! So ähnlich wie mit dem Zustand "Schwanger", entweder man ist oder eben nicht! Ein bisschen schwanger geht nicht und ein Anlasser, der ein bisschen defekt ist, funktioniert eben nicht! Zu diesem Thema hat es in den letzten 10 Jahren Urteile gehagelt, denn leider hat es der Gesetzgeber versäumt verbindliche Aussagen zu machen.
Im Übrigen weiß ich gar nicht, warum ein Käufer eines Fahrzeugs mit Gewährleistung nicht einfach am Tag der Abholung zur Dekra o.ä. fährt und einen professionellen Fahrzeug-Check machen lässt. Danach kann man umgehend zum Händler zurück fahren, die Mängelliste vorzeigen und um Nachbesserung bitten. Clevere Käufer machen so etwas!
Kostet beim PKW 40,- EUR, wird beim WOMO wahrscheinlich ein bisschen teurer, aber immer noch besser als ein endloser Rechtstreit!

Ralf

Ostwestfale am 28 Okt 2012 06:56:04

Und wenn ihr dann mal überlegt wie hoch der Kaifpreis des gebrauchten Wohnmpbiles damals war, so wird einem beim Kauf eines 15 Jahre alten Wohnmobiles wirklich schlecht.


Das Mobil hat damals 45.000 DM gekostet und jetzt sollst du für ein 1995er Mobil 15.000 € bezahlen??????

Aber so isses halt.


Bon Voyage

deedee am 28 Okt 2012 07:13:32

Also ... ich hatte Anfang des Jahres auch schoin angefangen mit ner Suche ... so um die 20.000 Talers. Händler und privat.
Habe aber schnell erfahren müssen, dass man unter 25.000 .- schon mal gar nix halbwegs Gutes findet .. oder es iss halt 'n riesen Zufall.
Hab dann mein Büttschee raufkorrigiert auf 30.000.-, na ja, da hab ich dann halt was gefunden.
Wenn Du also nach was richtig Brauchbaren Ausschau halten willst, , verabschiede dich mal grundsätzlich von 12.000.-, oder geh das Risiko ein, dass du viel schrauben dürftest ..... mal von der Dichtigkeit abgesehen.

garagenspanner am 28 Okt 2012 07:45:53

moin moin :)

nun will ich auch meinen Senf nocheinmal dazu geben .

Ich habe 2010 angefangen zu suchen , mit einem Budget von 20000.
Meine Anforderungen waren : 2 getrennte Schlafstellen wegen der Schnarcherei und AHK wegen Renner ziehen. Ich habe so ziemlich jeden Händler in Schleswig-Holstein mit meiner Anwesenheit beehrt. Habe nebenher auch einige Privat-Verkäufer mit meiner hinterfragenden Art gegen mich aufgebracht.....
Ich fand bei einem Händler in Hohenaspe endlich ein Fahrzeug , welches meinen eher geringen Anforderungen entsprach zum Kurs von 17900.-
Euro. Ich kaufte das Fahrzeug nach zweimaliger Besichtigung.
Dennoch stellten sich später Mängel heraus : Kondenzwasser-Schaden in
der Nasszelle , Bremsen vorne hinüber , Undichtigkeit am Ölpeilstab ,
Reifen stammten noch von der Erstbesohlung und der Zahnriemen musste gemacht werden.
Ich fühlte mich vom Händler über den Tisch gezogen , weil die Mängel innerhalb der ersten 3 Monate offenkundig wurden , und eine Kulanz-
Regelung rundweg abgelehnt wurde. ABER : diese Umstände sind meiner Blauäugigkeit zuzurechnen.
Und vor allem : die Karre war vom TüV Itzehoe als Mängelfrei geprüft worden , was der eigentliche Hammer ist !!!!
(ein Schuft wer Übles dabei denkt)

Warum erzähle ich diesen ganzen Sermon: ich will damit erreichen, das
Jeder der ein preiswertes Mobil unter 20000.- sucht , wirklich ganz genau hinschaut ,um nicht eine teure Bauchandung zu erleben.
Denn : mit allen Reparaturen (ca. 2600.- ) und Um- bzw. Einbauten liege ich mittlerweile bei insgesamt um die 26000.- Euro

Deswegen: Mobil aussuchen ,dann TüV-Gutachten erstellen lassen ! wenn der Verkäufer sich weigert , dann Finger weg.


Jan

ebi1 am 28 Okt 2012 08:19:41

Die juristischen Ausführungen mögen ja alle nett und richtig sein. Man kauft sich doch sicher besser kein Fahrzeug für die schönen Tage des Jahres mit dem Hintergedanken, dass man streiten muss und den Nachweis für Mängel zu erbringen hat.

Für eine Hand voll $ bekommt man nur den entsprechenden Gegenwert. Es sei denn, dass einer Geld nicht braucht. Ist mir bei der Suche mal passiert, da wollte einer sein Womo einfach los haben. Hab es dennoch nicht genommen, weil andere Dinge nicht gepasst haben. Sowas ist aber Zufall und sicher die Ausnahme, und außerdem nur im privaten Bereich zu finden.

Unter 20.000 wird es definitiv schwierig, wenn man eines möchte, bei dem man nicht permanent schrauben (lassen) muss. Für 5.000, wie ja auch einer meint, bekommt man nichts als Ärger. Dann lieber warten und sparen...

maniac am 28 Okt 2012 08:57:04

rapantenfrosch hat geschrieben:Ich bin seinerzeit mal mit einem budget von 35.000 euro zu einem händler gegangen. Antwort: oh, bei dem budget, dass wird schwer. Der tünnes hat sich nicht mal aus seinem sessel erhoben...
Nicht unterkriegen lassen. Wir haben ein tolles womo von privat gekauft.


Ich kann eigener Erfahrung rapantenfroschs Antwort absolut nachhalten.

Ich kann auch nur empfehlen nach privaten Angeboten Ausschau zu halten. Das erspart euch sicher einiges an Demütigungen, was die Händler recht gut drauf haben, besonders wenn man als junges Paar oder Familie auf der Suche ist.

cambodunum am 28 Okt 2012 09:37:10

Ich such ja auch schon ne Weile...gerade in der Preisklasse um 10-15 tsd Euro sind schon arge Gurken dabei

Von Privat kann man sicher günstiger an ein schönes WOMO kommen, aber sicher nicht besser gepflegt..die vom Händler werden ja auch von Privat angekauft

Christel am 28 Okt 2012 10:32:00

Wenn man viel
in Deutschland rumfahren will, wird die Umweltplakette immer wichtiger.
Baden Württemberg ist z. B. sehr stark eingeschränkt zu befahren. Ich würde ein Fahrzeug nur mit mindestens einer gelben Feinstaubplakette kaufen.

christel

Gast am 28 Okt 2012 11:26:42

mindestens einer gelben Feinstaubplakette kaufen.

Dann kannste auch gleich eines ohne Plakette kaufen -> ist genauso wertvoll :lol:
In Großstädte kommste bald ohne Grün doch gar nicht mehr rein :!:
Ehrlich gesagt , denke ich das keine Umweltzonen mehr neu hinzukommen :!:
Einzig und allein die Heraufstufung der bestehenden Umweltzonen wäre ein Thema -> da kann jeder selbst einschätzen wieviel wert ihm eine Plakette ist :wink:

a.miertsch am 28 Okt 2012 20:44:50

@Carsten, im nächsten Jahr kommt die grüne Plakette in Spiegelschrift heraus. Mit der darf man dann nur noch im Rückwärtsgang durch die Zone fahren. Weil, die Grünen glauben, dann werden die Auspuffgase wieder eingesogen, sodass eine gewisse "Feinstaubneutralität" ensteht. Das Filternachrüsten soll dann entfallen, neuere Fahrzeuge müssen den Filter zurückbauen und die Steuer wird verdoppelt. Der ADAC hat schon mal darüber nachdenken lassen, ob er sich dazu äußert. Wenn überhaupt, dann nur ganz vorsichtig. Man will die Mitglieder nicht verschrecken. Wir sollten schon mal eine Briefkampagne in Richtung Verkehrsministerium starten. :vogel: :ironie:
Albert

bernhardm am 29 Okt 2012 09:41:50

Ob ich jetzt in Stuttgart wegen fehlender Plakette 40Eur ärmer werde und einen Siegespunkt bekomme, oder wegen der falschen Plakettenfarbe spielt doch keine Rolle. Und WoMos mit Grün als Diesel muss man bezahlen können und wollen.

Und zum Thema 5.000Eur:
Dafür bekommt man natürlich kein neues WoMo, aber mit etwas Glück ein älteres gepflegtes Schätzchen ohne Wartungs- und Reparaturstau. Klar sind die Werkstattkosten höher als wenn man ein neues Fahrzeug kauft, aber wenn man nicht glaubt an Pflege, Reparaturen und vor allem Wartung geizen zu müssen, hat man da u.U. für weniger Geld mehr WoMo und weniger Ärger als mit einer aufpolierten Gurke für 25.000Eur.
Was man für 5.000Eur definitiv nicht bekommt ist ein Fahrzeug, mit dem man in den nächsten zwei Jahren ausser dem vorgeschriebenen Inspektionsintervall keinerlei Zusatzarbeiten hat.
Ich persönlich würde beim gebrauchten WoMo lieber deutlich im Budget nach unten gehen, was ordentliches suchen und Luft für die notwendigen Anpassungen und Reparaturen lassen. Erst in der Preisklasse ab 30.000 würde ich davon abweichen - doch in der Preisklasse würde ich dann versuchen vollends zum Neuwagen "aufzurunden". Der Preisunterschied ist hier nicht mehr soo riesig, aber es ist ein Unterschied ob ich eine verrammelte Gurke frisch aufpoliert mit 70.000km auf der Uhr habe die zwei Jahre in der Vermietung geschunden wurde, oder ein Neufahrzeug.

camelot am 30 Okt 2012 01:01:39

Moin zusammen,

was mich ein bisschen wundert ist, dass hier niemand in Richtung Oldie schielt!
Ich selbst fahre ein 31 Jahre altes Mobil in absolutem Top-Zustand! Zugegebener Weise auch deutlich teurer als 5.000 EUR. Das Oldtimer-Gutachten vom November 2011 wirft einen Wiederbeschaffungswert von 16.950,- EUR aus.
Dafür fahre ich ein fast unzerstörbares Mobil mit einer Mabu-Kabine, die Wandstärken aufweist, die bestenfalls Phönix- und Concorde-Fahrer kennen. Die Aufteilung ist für 2 Menschen (meiner bescheidenen Ansicht nach) ideal. Großer Alkoven 1,50 x 2,20m, Dinette umbaubar zu 1,40 x 2,00m, Bad hinten über die gesamte Fahrzeugbreite mit separater Dusche, 200L Frischwasser, 130 L Diesel.
Ich habe inzwischen einen WW-Boiler und eine Rückfahrkamera nachgerüstet.
Umweltzonen kann ich alle befahren und Steuer und Versicherung sind erheblich günstiger als bei jedem Nicht-Oldie.

Zugegebener Weise habe ich kein Rase-, sondern ein Reise-Mobil, daher pendelte sich der Verbrauch auf den letzten 5.000 KM auf 11,8 L Diesel ein.

Die Nachteile für den "Normalo"-Reisemobilisten sind sicherlich die Lautstärke des 3,8L Sauger-Diesels und die stetige Wartung und Pflege des Fahrzeugs.
Soll heißen:
Alle 1.500 KM wird die Kardanwelle abgeschmiert (macht man mal so zwischendurch im Urlaub und dauert 10Min.), alle 5.000 KM werden die restlichen Schmiernippel gefüttert und im gleichen Rhythmus wird das Öl gewechselt. 10L vom Öl kostet im Baumarkt 25,- EUR!
Als Nachteil empfinde ich die eigene Wartung meines Fahrzeugs im Übrigen nicht! Es gehört für mich zum Hobby einfach dazu und unser WOMO "Karlchen" gehört halt zur Familie und bekommt auch die dementsprechende Aufmerksamkeit.
(s. auch meine Vorstellung hier im Forum "Neuer mit Oldie")

Vielleicht schauen sich WOMO-Neulinge, am Besten in Begleitung eines Fachmanns, mal unter den Oldies um.
Denn, ohne jetzt jemandem auf die Zehen treten zu wollen, mein Oldie ist in einem wesentlich besseren Zustand als alle 15.-20.000 EUR WOMOS, die ich bisher so gesehen habe.
Ach ja, ich fahre ihn gar nicht mal aus akutem Geldmangel, es ist eben nur so, dass ich noch ein paar Jährchen plockern muss und somit nur in den 6 Wochen Urlaub und halt an den WE unterwegs sein kann.
Und somit kann ich mit dem gesparten Geld ne Menge anderer Hobbies frönen!

Ralf

bernhardm am 30 Okt 2012 10:44:06

Nun - die Sache mit dem H ist nicht einfach. Ein gutes H WoMo ist selten - oftmals sind die fertig, selten haben sie einen alten Aufbau der wirklich gut ist.

Problem: Aufbau und Fahrzeug müssen zeitgemäss sein. Du kannst also nicht einfach ein altes Fahrgestell nehmen, neuer Aufbau mit neuer WoMo Technik rein und gut, sondern das komplette Gefährt muss historisch sein.

Dazu kommt für die Umschlüsselung noch, dass entsprechend den aktuellen Regeln ein WoMo nur H fähig ist, wenn es ab Erstzulassung ein WoMo war. Ein nachträglicher Umbau (wird ja gerne mit älteren Fahrgestellen oder Kästen gemacht) geht nicht. Möglich dass sich ein TÜVler findet, der es trotzdem einträgt - verlassen kann man sich darauf nicht.

Fast alle H WoMos die ich in den letzten Jahren in den diversen Verkaufsportalen gesehen habe, waren Fahrzeuge mit uraltem Aufbau (von Qualität möchte ich da noch nicht reden - vor 30 und mehr Jahren gab es viele gute Materialien und Erfahrungen noch nicht), uralter Technik in für das Alter ganz gutem Zustand (naja - altersgemässer Zustand wäre wohl kaputt). Dazu waren die Fahrzeuge aufgrund des H Kennzeichens nicht gerade billig.

H ist also eine Möglichkeit - doch man muß viel Glück haben ein wirklich gutes Fahrzeug zu finden.

Ich hoffe auch noch, daß unser 1990iger MB3100D mit 2006er MaBu Kabine (war original mal ein Eura) 2020 das H im Kennzeichen bekommt. Sicher bin ich mir da aber nicht.

berni1 am 30 Okt 2012 11:04:09

So hoch scheint das Interesse an dieser Preisklasse gar nicht zu sein...

Ich biete seit einigen Wochen meinen Dethleffs A522 an und die Resonanz ist sehr mager - Klar die diversen Händler die Angebote ohne Besichtigung abgeben haben sich zu Hauf gemeldet. Ist mein Preis unrealistisch ?

--> Link

auch in Mobile.de zu finden.

Das Fahrzeug ist Rostfrei und hat keine Feuchtigkeitsschäden !

jedenfalls fahren wir jetzt erst einmal damit nochmal in ein langes Wochenende - dann wird er wieder eingelagert. Vielleicht geht´s im Frühjahr besser - sonst behalten wir ihn...

LowCostDriver am 30 Okt 2012 11:11:53

berni1 hat geschrieben:So hoch scheint das Interesse an dieser Preisklasse gar nicht zu sein...



Wäre es schon ein 230er, ich würde ihn mir anschauen kommen!
:ja:

Aber obwohl es sich um EZ 1995 handelt (und damit 1 Jahr nach Einführung des moderneren 230er als Basisfahrzeug), wirkt der Aufbau un die Optik einfach zu altbacken, als das ich dafür 10 Mille ausgeben würde.
Das ist das Los der 280er / 290er Ducatos. Selbst mit EZ 1995 sieht er nicht viel anders aus, als unser alter 1984er Dethleffs!
Das da 11 Jahre zwischenstehen, sieht man dem Fahrzeug einfach nicht an!!

Das mag für die meisten Fahrzeuge deiner Klasse ungerechtfertigt sein und wenn deine Beschreibung deines Fahrzeugs stimmt, ist dies in jedem Fall so!
Oft aber entscheidet schon der allererste Blick in die Anzeige und das erste Foto.
Und da ist es nunmal (leider) sehr oft so, wie ich oben beschrieben hab.
Auch bei uns.


Björn

macagi am 30 Okt 2012 11:26:44

berni1 hat geschrieben:Ich biete seit einigen Wochen meinen Dethleffs A522 an und die Resonanz ist sehr mager - Klar die diversen Händler die Angebote ohne Besichtigung abgeben haben sich zu Hauf gemeldet. Ist mein Preis unrealistisch ?


Ja, ich glaube schon. Speziell die Alkoven Modelle werden anscheinend niedriger gehandelt. Zudem ist das Interesse momentan wegen der Jahreszeit sowieso gering.

Ich habe schon grössere Alkovenmodelle gesehen, auch mit ATM nur 30Tkm gelaufen, die in einer Auktion für 6000 über den Tisch gegangen sind....

Wir werden mit unserem möglicherweise irgendwann dasselbe Problem haben...

monsti am 30 Okt 2012 12:05:04

Hallo zusammen
Ich habe mich als "Wohnmobilfrischling" Anfang dieses Jahres gewagt, privat ein Gebrauchtes zu kaufen.
Habe allerdings schon lange mit WOMO's geliebäugelt und mich dementsprechend informiert. :lupe:
Weder bei Händlern bei uns in der Schweiz, noch im grenznahen Deutschland fand ich etwas, was meiner Preis- Grundriss- Aufbauart- und Zustandsvorstellung entsprach, (habe allerdings nie in Natura sondern immer nur im Internet gekuckt)!
Als mein Vater und ich uns in der Schweiz bei einem Privat-Inserenten von
--> Link unser Wohnmobil anschauten, ging ein Traum in Erfüllung.
Das ganze WOMO befindet sich obwohl Jg. 95 im nahezu perfektem Zustand, die Polster wurden vor wenigen Jahren für mehere tausend Euro neu überzogen, sogar die Toilette wurde nach Vertagsabschluss (obwohl diese noch einwandfrei intakt war) mit des Verkäfers Bemerkung, dass er von uns nicht verlangen wolle, ein WOMO mit bereits benützter Toilette zu erwerben, ausgetauscht.
Da der Vorbesitzer ein "alter WOMO-Hase" ist, hat er das Fahrzeug mit genialen Details und versteckten Gimmicks ausgestattet. Er hat uns auch angeboten, bei allfälligen Problemen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen - was jedoch dank des "Glanz-Zustandes" noch nie nötig war. So genug geschwärmt - Fakt ist:
Wenn Du es nicht sonderlich pressant hast, Dir Zeit nimmst und ein Quentchen Glück hast, kannst Du auch bei einem Privatverkäufer ein richtiges Juwel erwerben. :kleeblatt:
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spass und Erfolg beim Suchen und Campen!
:lenker:
Gruess us de Schwiiz!
Chrigel

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

VW T5 Multivan und California, das meist geklaute WoMo
Kühlschrankbetrieb auf Fähren
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt