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Wie immer : einfach toll :) .. geniesse es "mitgenommen" zu werden .. :gut: Sag doch mal bitte was über die "Moskito-Situation" ... fressen Euch die nicht auf, da an so einem einsamen See, am Abend :?: Einfach nur Wunderschön Dein Bericht und die beeindruckenden Bilder dazu. Man merkt bei jeden Wort wie ihr Zwei die Reise, die Kulturen und die Landschaften genießt :!: :ja: Noch eine Frage zum "Stillen Volk": Woher hast Du jetzt die Infos bekommen und gibt es einen Sinn dahinter? Ganz viele an Euch Zwei :D
Bis jetzt ist die "Moskito-Situation" ganz entspannt. Nur eine!!! einzige Mücke hat mich nachts mal gestochen - am nächsten Morgen habe ich sie ermordet. Da war dann ein Blutfleck am Fenster :D :D :D
Das "Stille Volk" ist vor Jahren im Rahmen einer Performance von einem finnischen Künstler erschaffen worden. Es bleibt auch im Winter dort stehen und wird jedes Jahr von freiwilligen Helfern wieder neu eingekleidet und restauriert. Gleich bei dem Feld, wo die figuren stehen, ist ein nettes kleines Caffe und auch ein Shop, der von jungen Finninnen betrieben wird. Diese erklären gerne alles und es gibt sogar auch eine deutsche Broschüre darüber und über die sonstigen Aktivitäten des Künstlers. Das Stille Volk hat keinen wirklichen Sinn - es ist einfach schön. und so steht es im Prospekt: "Man fährt nichtsahnend auf der 5er-Straße. Urplötzlich, wie dahingezaubert, taucht das nahezu tausendköpfige stille Volk am Straßenrand auf. Am frühen Morgen, wenn die Sonne hinter seinem Rücken steht, macht es einen mürrischen, angriffslustigen Eindruck. Mittags erscheint es lebendig und farbenfroh, aber abends, wenn die Sonne sich im Westen verabschiedet, strahlt es so richtig fröhlich bunt. Der Wind wühlt in ihren Heufrisuren und läßt ihre Kleider hhythmisch wehen. Man könnte meinen, sie leben..." Habe die Ehre Gogolo Danke für die Info :wink: Hallo Gogolo, ich habe es heute tatsächlich geschafft, deinen herrlichen Reisebericht in 2 Etappen durchzulesen. Es liest sich so schön und ist spannend geschrieben, ebenso die wunderschönen Bilder machen Lust auf mehr. Die Bilder werde ich mir richtig einverleiben, falls du einige davon mal im Reiseraten verwenden solltest. :lach: Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Reise. :ja: Beeindruckende Bilder Gogolo. Und natürlich auch immer die passenden Worte dazu. :daumen2: Wir freuen uns, dass wir bei Euch "mitreisen" dürfen und sind schon auf die nächsten Etappen gespannt. :dankeschoen:
Hallo Ricarda, es ist ja nur eine kleine Auswahl, was ich hier einstelle. Da bleibt fürs Reiseraten noch viel übrig... :lol: :lol: :lol: Habe die Ehre Gogolo
Hallo Gogolo, war mir schon klar, dass du nicht alle Bilder zeigts. :cry:
Dann tankt noch kräftig insbesondere bevor ihr nach Norwegen kommt! Aktuelle Preise in Nordnorwergen: 1,80-185€; in S: ca. 1,60€ Beste und weiterhin gute Fahrt Otone (aktuell am Nordkapp) Herzlichen Dank für diesen Hinweis Habe die Ehre Gogolo Wie wunderschön! Vielen Dank für den wunderbaren Bericht, wir haben ihn zu zweit genossen. Schöne Tage und weiterhin gute Fahrt! Mobilistin Bei uns war es gottseidank nicht so heiß wie in Deutschland zur Zeit der Hitzewelle(n), aber trotzdem hatten wir ein wunderschönes Wetter mit viel, viel Sonnenschein, der von 2:30 Uhr morgens bis knapp 24 Uhr abends andauerte. Die Temperaturen lagen zwischen 25 und 27°C. Das war auch der Anlass, dass wir in Kemijärvi beschlossen haben, noch einen Tag anzuhängen und insgesamt vier Tage zu bleiben. Da war viel Zeit für Ausflüge mit den Pedelecs in die nähere und weitere Umgebung. Bei einem der Radausflüge waren plötzlich Rentiere auf der Straße. Während sich diese Tiere von Pkw und Wohnmobilen nicht abschrecken lassen und ganz gemächlich weiter die Straße entlang spazieren wenn man näher kommt, haben sie vor Fahrrädern höllischen Respekt. Offensichtlich kennen die Tiere so etwas noch nicht. Auf alle Fälle haben die Rentiere zu galoppieren begonnen und anstatt in den Wald zu laufen sind sie die Straße entlang geflüchtet. Ich habe aus Spaß das Tempo erhöht bis auf gut 27kmh – und so schnell waren die Tiere auch. Die Hufe haben geklappert und mir ist nach einiger Zeit auch die Zunge heraus gehangen. Bis endlich das Leittier in den Wald abgebogen ist… Das ist ja gerade das schöne am reisen mit dem Wohnmobil: man ist unabhängig und kann (genügend Zeit vorausgesetzt) ständig umplanen und die Route variieren. Das machen wir auch und sind bis zum Inarisee gefahren haben uns dort am Campingplatz Ukonjärvi bei Ivalo häuslich eingerichtet. Auf diesem Platz waren wir schon in den neunziger Jahren des letzten Jahrtausends mit unserem alten Hanomag. Und auch den gleichen Stellplatz haben wir wieder ergattert, gleich beim See mit unverstellbaren, grandiosen Ausblick – insbesondere bei Sonnenuntergang. Und wir genießen wieder die Zeit und beschließen hier ein paar Tage Urlaub von den „Reisestrapazen“ zu machen. Einerseits weil das Wetter so gut und schön warm ist, andererseits weil Gogoline Geburtstag hat. An dieser Stelle allen Gratulanten die per Telefon, SMS oder eMail daran gedacht haben ein herzliches „Dankeschön“. ![]() Aber nicht nur der Geburtstag wurde gefeiert, auch ein paar Wartungsarbeiten wie z.B. das reinigen der Solarzellen, enteisen des Kühlschranks waren notwendig. Auch Ausflüge standen auf dem „Urlaubsprogramm“ am Inarisee. So fuhren wir zum Inari Lake Scenic View (mit dem Gogolobil), die Straße hatte über 20% Steigung. Am Vortag habe ich versucht, diese Strecke mit dem eBike zu fahren, aber es war doch zu steil für mich und nach dem zweiten 20%-Stück musste ich umdrehen. Von dort oben hat man eine prächte Aussicht auf den südlichen Teil des Inarisees und es ist auch ein kleines Museum, dort oben. Der Eintrittspreis ist mit 6 € pro Person auch ganz schön stolz. Dann fuhren wir noch zum Ort Inari und besuchten dort das bekannte Samen-Museum Siida (Eintritt nur 8€, bei wesentlich größeren Leistungen und Inhalten). Dort kann man einen Einblick in die Welt der Sami und ihre nicht ganz einfachen Lebensumstände bekommen. Auch ein hochinteressantes Freilichtmuseum ist dabei. ![]() Irgendwann, nachdem wir genügend ausgespannt hatten, haben wir den Inarisee verlassen und sind aus Finnland ausgereist. Die Grenze zu Norwegen war fast nicht bemerkbar, zumindest wurden wir nicht angehalten oder kontrolliert. Unsere Reise führte uns zunächst nach Kirkenes um dort an einem Geldautomaten norwegische Kronen zu ziehen (mit dem Euro wäre es viel einfacher). Dann ging unsere Fahrt bei weiterhin 20°C warmen Wetter bis in die letzte Ecke von Norwegen, ganz im Nordosten, gleich zur Grenze nach Russland. Die Ecke heißt Grense-Jakobselv. Wir stehen dort direkt an der Barents-See. Weit draußen waren ein paar Buckelwale, man sah aber nur den „Blas“ und den Rücken der Tiere. Manchmal schwimmen auch weiße Beluga-Wale in den Fjord, aber wir hatten leider nicht das Glück, diese zu sehen. ![]() Die Straße zum letzten Eck von Norwegen führt über eine Strecke von rund 8km unmittelbar am Grenzfluss zwischen Norwegen und Russland entlang. Die Flussmitte ist die Grenze. Beiderseits des Flusses sind Grenzpfähle und Hinweisschilder aufgestellt. Gegenüber auf der russischen Seite sind auch Wachtürme, aber keine Menschenseele ist auf russischer Seite zu erblicken. Ich bin mir aber sicher, dass wir genau beobachtet wurden, was wir hier so machen und dass wir ja nicht die Grenze überschreiten. Ganz hinten bei Jakobselv ist auch eine kleine malerische Kirche aus Stein, daneben ein Friedhof, auf dem auch russische Menschen begraben sind. ![]() ![]() Nach einer ruhigen Nacht bei der Grense-Jakobselv unmittelbar am Meer mit einer fantastischen Aussicht auf die Barents-See sind wir zurück nach Kirkenes gefahren. In Kirkenes kauften wir ein, es fing an zu regnen es ist windstill und eher feucht-warm. Kirkenes selbst ist ein eher unspektakuläre Hafenstadt, die nicht sonderlich sehenswert ist. In Norwegen kann man leicht zum Nichtraucher werden, denn die Preise für Zigaretten sind exorbitant hoch: eine Schachtel kostet den stolzen Preis von 11,70€. Gogoline meinte, dass da sicher der Filter vergoldet ist. Auch sonst sind die Lebenshaltungskosten schon merklich höher als bei uns in Deutschland. Diesel kostet der Liter rund 1,85€! Und als ich in einer Bäckerei fünf(!!!) Semmeln kaufte, dann zahlte ich dafür den stolzen Preis von 75 NOK = 9,60 €. Trotzdem lassen wir uns davon die Reise nicht vermiesen und genießen jede Stunde in diesem schönen Land. Von Kirkenes aus ging die Reise weiter, wieder der E75 entlang nach Norden am Varangerfjord entlang über Vadsoy und Vardo bis zum Ort Hamningberg. Dort ist die E75 auch zu Ende und man glaubt, am Ende der Welt angekommen zu sein. Die Straße ist im letzten Stück sehr schmal und führt an Rentieren vorbei dem Ufer entlang durch steil aufgerichtete Gesteinsmassen bis schließlich ein schöner Endplatz Sjavika an der Barentssee erreicht ist. Es sind nicht viele Leute hier und uns gefällt es ausnehmend gut. Am Abend bringen noch zwei Fischer einen Korb voll Fischabfälle vorbei und werfen diese den kleinen Abhang zum Meer hinunter. Offensichtlich Futter für die Möven. Uns so war es auch: zuerst kamen nur wenige – aber dann mitten in der Nacht ging das Mövengeschrei an und es waren plötzlich hunderte dieser Viecher da, fraßen sich die Bäuche voll und raubten uns den Schlaf. ![]() ![]() ![]() Am nächsten Tag bei der Rückfahrt besuchten wir noch den Ort Vardoy, der auf einer Insel gelegen und nur über einen Unterwassertunnel erreichbar ist. Die Sehenswürdigkeit dieses Ortes ist eine kleine Festung (Vardoyhus) das recht putzig und klein wirkt. Eine Umfahrt über die Insel brachte dann die große Überraschung: wir fanden auf einer Wiese MOLTEBEEREN – es gibt sie also wirklich. Wir sammelten ein paar Hände voll, es hätte auch locker mehr gegeben, aber alleine die Tatsache, dass wir endlich einmal selbst welche gefunden haben und sahen wie sie wachsen, freute uns riesig. ![]() ![]() Nach einem Übernachtungsstopp unterwegs bei einem Birkenwäldchen und einem kleinen See (es hat zu regnen begonnen) sind wir nach Gamvik gefahren. Gamvik ist der nördlichste Ort auf dem europäischen Festland (71°N) und auch das dortige Museum ist das nördlichste. Allerdings hat das Museum auch einen Vorteil, denn dort an der Wand ist ein Schlauch angebracht, wo man kostenlos Trinkwasser zapfen kann. Ein paar Kilometer weiter ist Slettnes mit dem wiederum nördlichsten Leuchtturm – genau so weit im Norden wie die Nordspitze Alaskas. Wir haben damit ein weiteres Ziel unserer Reise erreicht: den nördlichsten Festlandspunkt Europas (Kap Varnesodden), der mit einem Fahrzeug anfahrbar ist. Danke an dieser Stelle an Walter in Selbu für den Tipp. Gut, das Nordkapp liegt noch nördlicher, ist aber auch auf einer Insel gelegen. Wir bleiben hier übernacht, dies ist ein würdiger Platz für ein Jubiläum von uns und unserem Fahrzeug, denn das ist unsere 1000. Übernachtung im Gogolobil und gleichzeitig ist es Halbzeit dieser Reise. Das wurde mit Weisswürste (aus der Dose – aber recht gut) und Weissbier gefeiert. Am Abend war noch eine ganz tolle Stimmung, wir saßen in der Sonne und man hörte nur den Wind, das Meeresrauschen und Vogellaute – sonst nichts, Stille. Ein paar Rentiere grasen in der Nähe. Beim Leuchtturm ist ein blendend weißer Sandstrand inmitten schwarzer Felsen. Da das Wetter wieder toll ist beschließen wir insgesamt zwei Nächte hier zu verbringen. ![]() ![]() Am zweiten Tag machten wir einen Spaziergang zum Leuchtturm (guter Kaffee und frische, selbstgebackene Waffeln mit Marmelade und Sahne) nachdem wir am Vormittag wiederum Moltebeeren gepflückt haben, die hier an geschützten Stellen reichlich wachsen. Wir haben diese Stellen am Vortag bei einem Spaziergang entdeckt und holen uns nun die „Beute“. Innerhalb kürzester Zeit fanden wir ohne Mühe einen ¾ Liter dieser köstlichen Früchte. Am Abend gibt es diese Moltebeeren als Nachtisch. ![]() Am Abend begann es dann nach einem sonnigen Tag wieder zu regnen und es wehte ein kräftiger Wind. Morgens war es dann nur noch 9° C warm. Ab jetzt geht unsere Reise wieder südwärts, wir halten uns aber mehr in Richtung Südwesten und fahren die Rv98, die angeblich in schlechtem Zustand sein soll – was aber nicht stimmt. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Auf dem Weg wären einige Wasserfälle zu sehen gewesen, aber gegen die isländischen Wasserfälle sind dies alles nur „Rinnsale“ und zumindest für uns nichts besonders. Das Wetter hat sich wieder gebessert, wir stehen am Abend bei schönem Wetter zwischen Borselv und Lakselv direkt am Strand des tiefblauen Porsangerfjorden. Der Platz ist mit tiefen, groben Schotter bedeckt und das Gogolobil pflügte eine tiefe Spur durch das Geröll. Der Sonnenuntergang zauberte goldene Farben auf die spärlich vorhandenen Federwolken – toll. ![]() ![]() Gleich nach der Abfahrt und noch etliche Kilometer vor Lakselv entdecke ich aus dem fahrenden Gogolobil links und rechts an der Straße viele, viele Pilze. Natürlich halte ich an und sehe mir das näher an: es sind Birkenpilze und Rotkappen. Große und kleine und alle schauen noch sehr gut aus. Innerhalb von 10 Minuten haben wir so ca. 2-3 Kilo davon gesammelt. Die gibt es dann am Abend als Pilz-Nudel-Pfanne. ![]() Das Touristen-Nordkapp sparen wir uns, sprich: wir lassen es einfach aus. Der Rummel und der Nepp dort sind uns viel zu groß. Wir fahren bei bestem Wetter weiter nach Hammerfest – aber nicht ohne zuvor noch den Trollen bei Trollholmen am Porsangenfjord einen Besuch abgestattet zu haben. Die Steinfiguren, von Wind und Wetter geformt, sollen Trolle sein, die versteinert worden sind. Das Wasser in den Fjorden leuchtete türkisgrün und dann wieder blau – ganz toll. ![]() Hammerfest ist die nördlichste Stadt der Welt und die älteste Stadt Norwegens. Im zweiten Weltkrieg habt hier die deutsche Wehrmacht sehr gewütet und alles sinnlos zerstört. Es ist beeindruckend wie die Norweger diesen Ort wieder aufgebaut haben. In Hammerfest stehen wir oberhalb des Ortes ganz ruhig auf einem Aussichtsplateau am Berg Salen bei einem kleinen Lokal, das aber schon wegen Saisonende geschlossen hat. Wir haben vom Gogolobil aus einen atemberaubenden Ausblick auf Hammerfest und die Sonne gleißt im Fjord. Die Pilz-Nudel-Pfanne schmeckt bei einer solchen Aussicht gleich doppelt so gut! ![]() Wir stehen nun schon über 10 Tage hintereinander bei den Übernachtungen in freier Natur und ohne Campingplatz oder offiziellen Stellplatz. Norwegen ist diesbezüglich auch etwas ganz besonderes. Nicht nurdass es sehr sicher dort ist, sondern auch die Plätze sind wunderschön gelegen. Zur Ent- und Versorgung gibt es offizielle Stationen – also auch kein Problem. Und Strom habe ich durch die Solaranlage mehr als genug. Weil mich viele diesbezüglichen Fragen erreichen noch ein Satz zur Mückensituation auf unserer Reise: es gab bisher keine Mückenplage und demzufolge auch keine Mückensituation. Es geht weiter in Richtung Alta, Tromsö und Lofoten. Bitte bleibt dran. Viele in die Heimat Habe die Ehre Gogolo Lieber Gogolo, es sieht so aus wie wenn du zu den "anständigen" Pilzsammlern gehörst, die die Pilze nicht aus dem Boden reißen, sondern abschneiden. Ein Lob dafür! Denen, die es nicht wissen: Wenn man Pilze ausreißt, dann wachsen sie oft nicht mehr an dem Platz nach. Schneidet man sie ab, bleiben die Wurzelsporen intakt. . . Ansonsten wie immer: Lese begeistert mit. Hallo Gogolo, wie schön wieder von euch zu lesen, ich bekam schon fast Entzugserscheinungen. Dein Bericht und deine Bilder sind wie immer klasse, vielen Dank. Darf ich eine kleine Korrektur vornehmen? Seit 1998 hat Honnigsvåg Stadtrechte und ist somit die nördlichste Stadt, und sie sind wahnsinnig stolz darauf. Wir waren im Februar mit der Hurtigrute dort oben, die Landschaft war auch im Winter sehr beeindruckend. Ich wünsche euch weiterhin eine alles Gute und uns schöne Berichte. LGElfie Hallo Gogolo, danke für den Bericht und die Mühe! Ihr seid übrigens nicht allein, denn ich kann mir vorstellen, dass virtuell nicht nur wir bei Euch sind... :) Einmalig toller Reisebericht, eigentlich wollte ich schon längst eingeschlafen sein, aber.... wie immer soooo spannend !!! Euch beiden weiterhin eine gute Reise ! __________________________________________________________________________ Liebe von Rügen ! Leuchtfeuer :wein: Einfach genial!! Deine Berichte und die wunderbaren Fotos sind der Hammer. Danke,freue mich schon auf die Fortsetzung.
Die Info in meinem Bericht, dass Hammerfest die nördlichste Stadt der Welt sei habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern stammt von der offiziellen Seite der "Hammerfest Turist AS" - --> Link . Wikipedia schreibt auch, dass Honnigsvåg nördlicher liegt, schreibt aber auch, dass Hammerfest aufgrund einer Vereinbarung weiterhin mit dem Slogan „nördlichste Stadt Europas“ für sich werben darf. Wie dem auch sei, letztlich ist es egal, wir sind nicht deswegen hingefahren, sondern weil ich schon immer Hammerfest mal mit dem Fahrzeug besuchen wollte nachdem ich schon mit einem Kreuzfahrtschiff dort war. Was mich aber ganz besonders freut, ist die Tatsache, dass ihr Foristen nicht nur meine Bilder anschaut, sondern auch meinen geschriebenen Text lest :D :D :D Viele aus Alta! Habe die Ehre Gogolo PS: kontruktive Korrekturen an meinen Beiträgen sind immer und gerne erwünscht
Hallo Gogolo, habt Ihr schon einen Übernachtungsplatz dort, oder fahrt Ihr noch weiter? Gogolo, wieder ein großes Dankeschön für deinen Bericht und die Bilder. Ich freue mich wie immer auf die Fortsetzung!!!!
In der Nähe von Alta sind wir einen im "Schulz" genannten freien Waldparkplatz angefahren. Er hat diesen als "Märchenwald" bezeichnet... Ja, der genannte Platz ist ein echtes Märchen, denn die Zufahrt durch den Wald führt wie beschrieben durch Pfützen, Schlaglöcher und über Bodenwellen. Nichts für Weissware-Fahrzeuge, selbst beim Allrad-Gogolobil brauchte ich die Untersetzung. Und die beschriebenen "herrlichen Waldwiesen" sind nur eine kleine Lichtung mit viel Sammelholz. Uns hat es überhaupt nicht gefallen. Daher den gleichen Weg wieder zurück und in Alta den CP Alta Strand angefahren, wo wir jetzt stehen. Zu den Aussagen und zur Aktualität des Womo-Reisführers Nord-Norwegen von Schulz nehme ich in einem meiner nächsten Berichte gesondert (kritisch) Stellung! Zunächst nur soviel: wir waren meistens gut beraten unsere Übernachtungsplätze selbst zu suchen... Habe die Ehre Gogolo Hallo Gogolo, meine Frage hatte einen Grund gehabt...: Wir haben schon mehrmals vor der Kirche auf dem grossen Platz übernachtet. Das ist am nördlichen Ortsausgang hinter der Tankstellenkreuzung links der Kirkeveien, nicht zu verpassen: --> Link Wünsche angenehmen Aufenthalt und schöne Weiterfahrt. PS: Die Felszeichnungen sind Euch ja sicherlich ein Begriff... :) Danke, Berny, für den Tipp, aber wir stehen schon auf dem CP. Vielleicht kann aber jemand anders diesen Tipp gut brauchen. Habe die Ehre Gogolo Danke für den Reisebericht mit ganz tollen Bildern. Ich konnte mich super in Eure Tour reinversetzen und bekomme schon wieder Fernweh . : Geniesst die Zeit in dem traumhaften Land. Vielen Dank für die schönen Fotos und den Bericht! Wir sind gerade dabei unsere Tour für nächstes Jahr zu planen, die Bilder machen es mir nicht leichter bis dahin zu warten... Hammerfest steht auch auf der Liste, der auf jeden Fall zu besuchenden Orte. Beim Nordkapp bin ich mir noch nicht sicher, ob wir widerstehen oder nicht... Viele in den Norden. Herzlichen Glückwunsch nachträglich an Deine bessere Hälfte Sieglinde und zur 1000 Übernachtung :ja: Mal wieder sehr schöne Bilder und Erklärungen. Wir können gar nicht genug davon bekommen :!: :!: :mrgreen: Wir sind von Hammerfest weitergereist – immer Richtung Süden und haben den Ort Alta angefahren. Im Womo-Reiseführer (Nordnorwegen von Schulz) ist bei Alta ein freier Stellplatz (Waldparkplatz) namens „Märchenwald“ beschrieben. Der genannte Platz und insbesondere die Beschreibung im Womo-Führer kam uns vor wie ein echtes Märchen, denn die Zufahrt durch den Wald führt zwar wie beschrieben durch Pfützen, Schlaglöcher und über Bodenwellen, ist aber definitiv nichts für Weissware-Fahrzeuge, selbst beim Allrad-Gogolobil brauchte ich die Untersetzung. Und die beschriebenen "herrlichen Waldwiesen" sind nur eine kleine Lichtung mit viel Sammelholz. Uns hat es überhaupt nicht gefallen. Daher sind wir wieder den gleichen Weg zurück und in Alta den CP Alta Strand angefahren. Was den Womo-Reiseführer Nordnorwegen betrifft, so haben wir schon des öfteren feststellen müssen, dass die Angaben nicht stimmen oder geschönt sind. Insbesondere ist auch zu kritisieren, dass viele Informationen zu einzelnen Orten sehr verstreut in diesem Führer mühselig zu suchen sind. Prädikat deshalb: nur ganz bedingt empfehlenswert. Die schönsten Stellplätze haben wir ohnehin selbst gefunden, was in Nordnorwegen sehr einfach ist, da zahlreich vorhanden. Ferner war zu beobachten, dass Scharen anderer Wohnmobilfahrer offensichtlich das gleiche Büchlein hatten und die dort genannten Plätze anfuhr. Da sind wir dann lieber selbst auf Suche gegangen und haben dabei in der Regel besser abgeschnitten. Wie gesagt, in Alta haben wir dann einen Campingplatz aufgesucht – der erste wieder seit ca. 10 Tagen. Und es hat uns überhaupt nicht gefallen. Zum einen waren wir überrascht, wie teuer die Plätze in Norwegen sind. Und das für einen Service, den wir überhaupt nicht brauchen. Strom brauchen wir aufgrund unserer Solaranlage nicht, Wasser gibt’s an den Tankstellen und für die Entsorgung von Schwarz- und Grauwasser haben die Norweger sehr viele Stationen über das Land verstreut eingerichtet. Es bleibt also nur noch die Dusche auf den Campingplätzen – und selbst die haben wir bequemer, sauberer und schöner im Gogolobil. Gut, manchmal gibt es freies WLAN, aber mit der Europasim-Karte kann ich für lächerliche 3€/Tag auch von überall ins Internet (und darüber hinaus telefonieren und SMS versenden). Wir werden deshalb CPs nur noch dann anfahren, wenn wir irgendwo länger bleiben oder Wäsche gewaschen werden muss. 205km nach Alta haben wir in Djupvik am Lyngenfjord wieder einen superschönen freien Platz an einer kleinen Raststelle gefunden. Abseits der Hauptstraße und mit einer tollen Aussicht auf den Fjord und die diesen umgebenden eindrucksvollen Berge mit Gletscher bis zum Meer. Ringsum sind abgeerntete Moltebeerenfelder, leider sind wir wohl zu spät im Jahr dort, denn reiche Beute wäre sicher gewesen. Unterwegs haben wir noch „Törr Kjött“ (getrocknetes Rentierfleisch) eingekauft. Geschmack: „Na ja“. Blick vom freien Stellplatz auf den Lyngenfjord: ![]() Entlang des Kafjorden und des Storfjorden sowie des Balsfjorden sind wir nach Tromsö gefahren. Landschaftlich bei gutem, sonnigen Wetter sehr schön und abwechslungsreich mit vielen tollen Aussichtspunkten. ![]() ![]() ![]() In Tromsö war es dann wieder soweit: wir fuhren einen Campingplatz an, denn Wäsche musste gewaschen werden und Gogoline möchte auch noch zum Friseur gehen. Außerdem werden wir mit den Rädern ein paar Ausflüge machen und uns auch die Stadt genauer ansehen. Der CP kostet 39€/Nacht incl. Strom aber ohne WLAN. Dafür würden nocheinmal 5€/Tag fällig werden. Auch die Nutzung der Waschmaschine und des Trockners schlugen mit 13€ zu Buche. Diese Preise sind aber in Norwegen so üblich. Zunächst war Putztag. Als dieses beendet war machten wir einen Spaziergang zur imposanten Eismeerkathedrale und zur Tromsöbrua, die 1016m lang zur Stadtinsel hinüber führt. ![]() ![]() Der nächste Tag brachte Sonnenschein und blauen Himmel pur, es wurde über 20°C warm. Mit den Pedelcs sind wir zum Fjellheisen, dem bekannten Aussichtsberg auf Tromsö gefahren und mit der Seilbahn hinauf. Die Aussicht war einfach supertoll. Dann fuhren wir über die Brücke in die Stadt und schauten uns in der Fußgängerzone um, tranken einen Cappuccino in der Sonne und fuhren dann um und über die Insel. ![]() ![]() ![]() ![]() Am letzten Tag unseres Aufenthalts war es dann wieder bewölkt und nachmittags fing es auch etwas zu nieseln an. Der richtige Tag für den Friseurbesuch von Gogoline, die sich schon am Vortag dort angemeldet hatte. Ich hingegen fuhr mit dem Pedelec zum einkaufen und füllte die Vorräte auf. Wir verlassen Tromsö und fahren zunächst über zwei große Brücken auf die nördlich der Stadt gelegene Insel Kvalöy um dann mit einer kleinen Fähre von Larseng nach Vikran zu schippern und über die Rv 858 dann wieder auf die E6 zu stoßen – aber diese kleine Fähre hat an diesem Tag (Sonntag) wohl Ruhetag. Plan B kam zum Einsatz und wir fuhren weiter die Straße 862 bis Hillesoy, denn von dort geht eine weitere Fähre nach Botnhamn auf der westlich gelegenen Insel. Dort führt die Straße 862 weiter bis nach Gryllefjord. Das mit der nicht gehenden Fähre war richtig Glück, denn diese Straße 862 ist landschaftlich wunderschön, wenngleich etwas schmal und mit vielen z.T. engen Tunnels gespickt. Viele Fjorde, einer schöner als der andere wechselten sich im Landschaftsspektakel ab. Diese Straße liegt noch dazu außerhalb der üblichen „Touristenpfade“ und war demzufolge auch wenig befahren. In Gryllefjord stehen wir an der Hafenmole (Wasser gibt es dort auch und auch ein kleiner Supermarkt ist vor Ort) und bleiben dort bis zum nächsten Tag um die Fähre über den Andfjorden nach Andenes, der Nordspitze der Vesteralen zu benutzen. Andenes ist auch als Hochburg der Walbeobachtungsfahren bekannt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Nachdem aber im Jahre 2010 bei unserem letzten Aufenthalt auf den Vesteralen und der obligatorischen Walbeobachtungsfahrt Gogoline bei heftigem Wetter „die Wale gefüttert“ hat, ist dieses Jahr nichts dergleichen geplant. Außerdem wissen die Norweger schon, wie man mit kleinem Einsatz viel Geld machen kann, denn so eine Walbeobachtungsfahrt kostet ca. 100€ - pro Person wohlgemerkt. Das Wetter hat sich etwas eingetrübt, aber es ist nicht wirklich kalt und zwischendurch blinzelt immer wieder die Sonne hervor. Bei den Fähren wurde ich immer wieder gefragt, welche Länge das Gogolobil hat. Ich antwortete stets wahrheitsgemäß mit „6m ohne Fahrradträger und mit diesem ist die Länge dann knapp unter 7m“. Überwiegend wurde dann vom Fährpersonal sehr freundlich der Preis auf eine Länge von „bis 6m“ festgelegt – und das ist doch ein ganz erheblicher Preisunterschied zu 7m (der nahezu doppelt so hoch ist). ![]() Auch auf den Vesteralen fahren wir nicht die Hauptstrecke, sondern bewegen uns hauptsächlich auf den Nebenstraßen. Ich hatte nach der Ankunft in Andenes keine Lust für eine längere Fahrt und so war schon nach ca. 20km Schluss und wir sind auf einem Picknickplatz an einem See zwischen Bleik und Stave gefahren, haben die herrliche Landschaft bewundert und letztlich auch dort übernachtet. Die Vesteralen stehen landschaftlich den Lofoten in keiner Weise nach, vielleicht sind die Berge nicht ganz so spektakulär, aber es gibt viele wunderschöne und sehenswerte Stellen. ![]() Landschaftlich äußerst reizvoll war dann auch die weitere Strecke auf den Vesteralen, wir waren immer bedacht, nicht die Hauptrouten der Touristenströme zu befahren sondern neue Wege und Ziele außerhalb davon zu entdecken. Unterwegs sehen wir auch ein Schiff der Hurtigruten, die „Trollfjord“, wie sie gerade in einem kleinen Hafen anlegt. Tagesziel war Hovden, ein klitzekleiner Fischerort ganz draußen am Ende einer Nebenstraße. Hier geht es nicht mehr weiter, höchstens über das Meer. Wir stehen in Hovden direkt auf!!! der Hafenmole mit Blick auf das Meer, die Brandung schlägt gegen die Felsen, dass es nur so spritzt. Das Wetter ist „abwechslungsreich“ – Sonne wechselt sich ab mit heftigem Regen und böigem Wind; und zwischendurch gibt es mal einen Regenbogen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Eine letzte freie Übernachtung in der Nähe von Melbu bei Taen, bevor wir von den Vesteralen mit einer Fähre auf die Lofoten wechseln. Das Wetter ist gerade nicht so prickelnd, eher regnerisch und windig, ca. 10°C. Und über die Lofoten werde ich dann das nächste mal berichten. Bis dahin viele in die Heimat. Habe die Ehre Gogolo Vielen Dank für den Bericht und die tollen Bilder - wir beneiden euch um diese schöne Reise.
Da schliesse ich mich doch glatt an... :) Gute Reise Wieder wundervolle Fotos!!! Vielen Dank! Eine wundervolle Fahrt Euch noch! Tja, da schießen einem doch glatt die Tränen in die Augen :cry:, bei den schönen Bildern. Vor allem, wenn man selbst vor kurzem in Norwegen war... Schöne Reise noch. Vergesst Yoga, diesen Bericht zu lesen ist Entspannung pur :ja:
Schön, dass der Bericht auch GELESEN wird und nicht nur die Bilder betrachtet werden... :lol: :lol: :lol: - dann ist meine Arbeit nicht ganz umsonst :D :D :D Habe die Ehre Gogolo Lieber Gogolo, danke für deinen Bericht und die Bilder. Einige eurer Ziele habe ich mir schon vorgemerkt für unsere nächste Norwegenreise. Mach weiter so. Hallo Familie Gogolo, Ich habe Eure tollen Bilder - mit Text - wieder genossen. Ich finde, wenn man in Norwegen unterwegs ist, vor allem im Norden, hat man das Gefühl von Märchen und Sagen. Danke, dass wir teilhaben dürfen. :ja:
Moin Ihr Zwei, ... und WIE das gelesen wird!! Bei Hovden, genauer: im Süden bei Bö, hatten wir übrigens am 21.+22.5.2011 übernachtet. Wir fuhren weiter gen Süden und hatten Übernachtungen in Svolvaer, Kabelvag auf dem Parkplatz der Lofotenkathedrale, am äussersten Südende bei A auf dem Parkplatz links vor dem Tunnel und dem grossen Park-/Buswendplatz hinter dem Tunnel. Das nur mal so nebenbei... Wünsche weiterhin Gute Fahrt und schöne Eindrücke!! :) PS: Sehr gut kann man auch in Henningsvaer (der Weg dahin ist schon ein Erlebnis!) auf dem Platz am Ortseingang links übernachten. Tolle Bilder und eine mächtige Erinnerung an unsere Reise 2010. Wir haben damals in Stö Wale beobachtet und im August sogar eine große Gruppe Orkas sehen können. Das war einfach toll. Euch noch eine gute Reise uns noch interessante Berichte von Euch. Hallo Gogolo, da ich Deinen Bericht vom 11. verpasst habe, habe ich mir jetzt beiden Berichte Nonstop reingezogen und mich sehr über die Bilder von Hammerfest und Tromsö gefreut, habe ich doch einiges wiedererkannt. Auch die Fotos und die begleitenden Textpassagen zu den anderen Gegenden habe ich sehr genossen und freue mich schon auf die Fortsetzung. Vielen Dank für die Arbeit die Du Dir machst um uns an Deiner wundervollen Reise teilnehmen zu lassen. Liebe an Gogoline!
Also höre mal :gruebel: :mrgreen: Ich finde es superspannend zu lesen, dass Gogoline sich auch auf Touren zum Friseur traut :ja: Anne hätte Bedenken den "Grundschnitt" verständlich zu erklären oder richtig verstanden zu werden :wink: Apopo, wo bleibt ein Foto vom Ergebnis? :wink:
Anne braucht doch nur ein Foto zum Friseur von früher mitnehmen wo man die gewünschte Frisur gut erkennen kann. Dann geht nichts schief. Habe die Ehre Gogolo Ich freu mich ja gerade am Wochenende, wenn wir nicht weg können, wie dieses Jahr, immer wieder, abends in aller Ruhe Eure Berichte durchlesen zu dürfen.... :ja: Aber wenns ums Shoppen und den Friseur geht, hat Felicitas NIE Sprachschwierigkeiten und braucht auch keinerlei Fotos..... :D :ja: Viel Spass Euch Beiden weiterhin Felix52 :) Gogoline hat beim Friseur auch kein Foto benötigt und das Ergebnis war recht ordentlich. Kein Wunder bei dem stolzen Preis von 59€ - nur für dich das schneiden. Kein waschen und tönen dabei. Habe die Ehre Gogolo Alter Schwede, ich komm aus ner "Friseurdynastie".... :) . A :) ller Ehren wert, diese Preise.... :D Ja, da hätte dann eigentlich der Kopf mit Blattgold überzogen werden sollen... Habe die Ehre Gogolo |
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