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Bleikristall Batterie 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ... 31


Heimdall am 11 Aug 2016 08:17:42

Hallo Ulli (skysegel),
hast du vielleicht Erfahrungen mit Tassimo oder Fön?

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skysegel am 11 Aug 2016 09:12:26

Heimdall hat geschrieben:Hallo Ulli (skysegel),
hast du vielleicht Erfahrungen mit Tassimo oder Fön?

da kann ich leider nicht helfen. Ich benutze keinen Wechselrichter. Ich hab alles auf 12V, einschließlich diverser Laderäte und dem Notebook-Netzteil. Fön und Tassimo, was ist eigentlich Tassimo? hab ich nicht.
Ich musste diesen Sommer nur im Prinzip damit rechnen, dass ich ein paar Tage ohne Landstrom heizen muss (wie ich höre hat die Norweger die Wetterlage, auf die ich mich vorbereitet habe, zum Glück jetzt erst erwischt). Dabei bin ich von einem Verbrauch von ~24Ah pro Tag ausgegangen. Hätte bei meiner alten Batterie bedeutet, dass die, selbst wenn nicht ohnehin schon am Ende gewesen, spätestens nach zwei Tagen in die Tiefentladung übergegangen wäre. Ansonsten brauch ich eigentlich so gut wie keinen Strom.

Gruß
Ulli

womooli am 11 Aug 2016 11:55:45

Moin zusammen, so Test die 2te ;-)
Ausgang:
In den Batterien sind laut Schätzanzeige von Bürstner noch 122Ah.
Volt laut Wechselrichteranzeige 12,7v.
Volt laut Multimeter an den Batterien 12,67v.

Wir schreiben 11:15 Uhr. Also Klima an. ;-)
Sofort ertönte das Alarmpiepen vom Wechselrichter :eek: Die Anzeige viel auf 10,9v. Entnommen wurden zwischen 800 und 900Watt.
Langsam ging es dann abwärts. Das Multimeter zeigte konstante 11,56v an den Batterien.
Die Klima kamm dann langsam in Fahrt und die Watt gingen bis auf 1050 Hoch. Am Wechselrichter waren es dann nur noch 10,3v
Das Multi ging auch langsam runter zeigte aber immer noch 11,44v an. Erst als der Wechselrichter auf 10,2-10,0v fiel, ging auch das Multi minimal weiter runter bis auf 11,26v.
Um 11:24 Uhr war dann Schluß. ;-) Der Wechselrichter stieg aus.
Am Multi lagen sofort wieder 12,10v an.

So ich hoffe das diese Erkenntnisse hier helfen und der Ton nicht wieder entgleitet.
Was mich jetzt selber interesiert warum zeigt der Wechselrichter weniger an als eigentlich da ist.
Verbunden ist er mit einem Überbrückungskabel Querschnitt kann ich nicht sagen. Etwa Daumen dick.
An den Enden hab ich Ringösen gequetscht. Sicherung ist ne 150A verbaut.
Beim Test wurden die Kabel leicht warm.
Vieleicht hat ja jemand eine Idee.
Test mit Fön und Tassimo folgen demnächst.
Hab jetzt erstmal wieder Landstrom angeklemmt da anscheinend die Sonne bei uns für dieses Jahr den Dienst eingestellt hat ;-(

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xbmcg am 11 Aug 2016 12:05:24

Miss doch einfach mal die Spannung mit Deinem Multimeter direkt am WR, das sollte der Spannung entsprechen,
die der WR auch anzeigt. Der Spannungsabfall kommt auf dem Weg zum WR zustande (Schlechte Verbindung,
Übergangswiederstand, korrodierte Kontakte...).

Da Du ja ein Multimeter Dein Eigen nennst, kannst Du leicht die Ursache einkreisen. Die eine Seite des Multimeters
am Plus Batterie, die andere Seite an Plus Wechselrichter, Last einschalten und Spannung ablesen. Das ist der
Spannungsabfall unter Last für diese Strecke. Das Gleiche auf der Minus Seite wiederholen. Mit der Mess-Spitze
kannst Du Dich der Ursache auf dem Weg nähern (Spannungsabfall über den Sicherungshalter messen über die
Polklemmen etc. Funktioniert aber nur unter Last.

Hast Du die Ursache gefunden, einfach beseitigen (Kontakte blank machen, für eine größere Kontaktfläche sorgen,
Kontaktspray verwenden, Kabelenden in den Ösen verlöten etc.

Sollte die gemessene Spannung am WR Eingang viel höher sein, als das, was der WR anzeigt, dann liegt ein Problem
im WR vor auf dem Weg von der Klemme zur Platine (kalte Lötstelle, zu dünne Verdrahtung, Kontaktprobleme am Relais..)

Gast am 11 Aug 2016 13:48:24

Hallo Oliver,

Danke für den erneuten Test.
Wie ich vermutet (gehofft) habe liegt es wohl wirklich nicht an der BK.
Das ist zwar schade um den WR, sollte aber endgültig dafür sorgen, dass das Gerücht die BK sei nicht hochstromfähig, zu den Akten gelegt werden kann.
Man darf ja nicht vergessen, das du beim Teststart bereits 60% entnommen hast.

Für mich scheint das erstmal so OK.
Falls ich irre, bitte ich um Korrektur.
Sachlich wird es ja nun erstmal bleiben, dafür ein dickes Danke.

andwein am 11 Aug 2016 14:23:57

xbmcg hat geschrieben: BC-Batterie? Angeblich Elektrolyt auskristallisiert. Woher die Ladungsträger kommen und wie die Gitterstruktur wieder aufgelöst wird beim Entladen - unklar. Vermutung ist, es ist eine Nassbatterie wie die AGM, welche chemischen Reaktionen die Kristalle beim Laden/Entladen eingehen ist nicht klar.

Zuerst einmal Dank an alle User, die diese Batterie im Einsatz haben für ihre Erfahrungen!
Die von "xbmcg" nochmals aufgeführte Punkte sind genau die, die mir trotz aller hier verlinkten Unterlagen, auch nicht klar sind.
Deshalb bis zur weiteren Klärung meine technische Ausdrucksweise: Blei-Versorgerbatterie, eine Mischung aus Gel und AGM, keine neue Technologie, nur eine Variante.
Meine Meinung: Kann aber trotzdem gut sein, Erfahrungen im Womo-Langzeitbetrieb gibt es genausowenig wie bei LiFePo bei der ist aber die Tiefentladungsfähigkeit (getestet) besser und der Elektronikaufwand durch Lade/Entladeschutz bedeutend höher.
Gruß Andreas

skysegel am 11 Aug 2016 15:53:56

andwein hat geschrieben:Meine Meinung: Kann aber trotzdem gut sein, Erfahrungen im Womo-Langzeitbetrieb gibt es genausowenig wie bei LiFePo bei der ist aber die Tiefentladungsfähigkeit (getestet) besser und der Elektronikaufwand durch Lade/Entladeschutz bedeutend höher.
Gruß Andreas

Soweit ich weiß, liegen LiFePo und LC kostenmäßig eine Größenordnung auseinander. Ich denke nicht, dass man die beiden Technologien unmittelbar vergleichen sollte. Selbstverständlich ist eine LC eine Bleibatterie.
Dass die üblichen EBL bei 10,8V oder sowas den Sack zu machen, ist nicht die Schuld der LC-Batterien. Ich würde aber das Datenblatt in dem Punkt nicht in Zweifel ziehen, dass man die Batterie ohne letale Folgen für die Batterie notfalls vollständig entleeren kann und, was zumindest für mich fast noch wichtiger ist, nicht zwingend sofort wieder vollständig laden muss. Probiert hab ich das noch nicht. Die Südafrikaner anscheinend probiert ohne auf nennenswerte Probleme zu stoßen. Würde das jedenfalls nicht stimmen, wären angesichts der Wettbewerbssituation die entsprechenden Aussagen des Vertreibers schnellervom Netz, als wir das Wort "Abmahnung" buchstabieren können.
Was die Langzeiterfahrungen betrifft, verspreche ich, ich werde das hier vermelden, wenn meine auf 80% Nennkapazität runter ist, dafür bitte ich um ein wenig Geduld.

Gruß

Ulli

Gast am 11 Aug 2016 16:25:39

Hallo Ulli,

Ein paar Seiten zuvor habe ich mal erklärt, warum es bei der BK irrelevant ist, wenn ein EBL bei 10,5V dicht macht.
In den Bereich wirst du - außer bei großen Abnehmer und kleiner Batterie - gar nicht kommen.

Ich werde die Batterie bis zur völligen Leere nach meinem Urlaub entladen. Jetzt schaff ich es kaum, da die Sonne zur Zeit mehr liefert als meine Abnehmer ;D
Mein Maximum war in diesem Urlaub 90Ah von 120Ah (132Ah/C20). 12V war die Endspannung.

kintzi am 11 Aug 2016 16:33:28

Hallo xbmcg, der Elektrolyt kristallisiert doch nicht aus,wie soll das denn gehen? Er muß doch beweglich zwischen den Platten sein. Der Träger des E-lyten ist das feinkristalline SiO2-Pulver.
Somit gleicht die elektr. Speicherfunktion der aller Bleisäure-Batts. Das dürfte m.E. klar sein.
Ja, die Crystal ist eine Variante der klass. Bleisäure-Technologie, ein Hybrid, wie ich es oben genannt habe zu den bekannten verschlossenen Akkus.
Gedanken sollte man sich aber über die beworbenen Vorteile machen , die ich primär nicht anzweifeln will. Aber der gemessene Spannungseinbruch bei Strömen über 45 A (pro Batt.-einheit), 2 parallel wären 90 A, läßt Zweifel aufkommen. Eine mögliche Erklärung habe ich weiter oben beschrieben.
Es geht, wenn ich recht verstehe, uns allen doch darum, wertige Stromspeicher guter elektrischer Qualität u. Leistung zu günstigen Preisen (€ pro Ah) zu erwerben/im Womo zu nutzen, die nachprüfbare Vorteile bieten , evtl. differenziert u. je nach persönlicher Nutzungsweise optimiert, dann empfehlen zu können.
Das, meine ich, sollte das Ziel des Threades sein. Gr. Richi

Gast am 11 Aug 2016 16:41:08

Hallo Richi,

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Spannungseinbruch aber IM WR und nicht AN der Batterie.
Bei allen Batterien (außer LiFePo) ist doch ein Spannungsabfall zu bemerken wenn ein Entladestrom von 120Ah vorherrscht.

kintzi am 11 Aug 2016 16:41:43

Hallo Ich-bins, "12V war die Endspannung" : Leerlaufspannung oder unter Last; u. wenn, in welcher Höhe ? Entladene oder "verbrauchte" unbelastete Batts bekommen die Spannung meist hin, aber bei Last...! Beim Menschen ähnlich :razz: Gr. Richi

kintzi am 11 Aug 2016 16:51:27

Ja, natürlich. Je besser/"powervoller" aber ein Akku ist oder je größer eine Akkubank ist , umso geringer der Spannungseinbruch.
"IM WR" verstehe ich nicht. Die Differenz zwischen Input u. Output, am besten vergleichbar in Watt umgerechnet, verbraucht die Tätigkeit des WR u. sein (Wärme-) Verlust, die Leitungswiderstände nicht zu vergessen. Aber daumendicke Leitungen u. Warmwerden der Leitung bei 100A verträgt sich nicht . Gr. Richi

Gast am 11 Aug 2016 17:06:50

War noch ne leicht Last von 4Ah drauf.

Mit "IM WR" meine ich, das die 10V von der Anzeige des WR kamen, an der Batterie aber noch 11,2V gemessen wurden.
Wie xbmcg schon schrieb, könnte es eine kalte Lötstelle o.ä. Im WR sein.
Der WR richtet sich mit seiner Abschaltung nach internen Meßwerten und nicht durch einen Fühler an der Batterie, die ja von der Spannung her noch gekonnt hätte.

kintzi am 11 Aug 2016 18:46:57

Danke ich-bins, jetzt kapiert. Gr. Richi

skysegel am 11 Aug 2016 21:08:07

Eine offene Frage, die mich in der Tat noch bewegt ist, wieviel Ah ich der Batterie nun tatsächlich entnehmen kann, bis die auf 11V runter ist. Alles darunter kann ich ja ohnehin nicht mehr sinnvoll verwerten, auch wenn das gut ist zu wissen, dass man die, ohne die kaputt zu machen, theoretisch auch auf 0V runter fahren kann. Leider hab ich keine Verbraucher, die mir das möglich machen würden, meine so weit zu leeren, bevor ich das Auto wieder brauche. Ich kann den Ladewandler derzeit noch nicht abschalten.

Ulli

Gast am 11 Aug 2016 21:51:25

Ulli, schau mal hier --> Link.
Etwa in der Mitte hab ich das erklärt. Ich denke das ist so richtig,
zumindest hat der Logik keiner wiedersprochen ;D

skysegel am 11 Aug 2016 22:34:19

ich-bins hat geschrieben:Ulli, schau mal hier --> Link.
Etwa in der Mitte hab ich das erklärt. Ich denke das ist so richtig,
zumindest hat der Logik keiner wiedersprochen ;D

Danke, jetzt hab ich das auch verstanden. Hatte das beim ersten Mal nur unter einem anderen Gesichtspunkt gelesen. Inzwischen bin ich auf drei Videos von einem Südafrikaner gestoßen, der das experimentell ermittelt hat und auch versucht hat, die zu trashen. Soweit ich das erkennen konnte, kommt er auf 80%DOD, bevor die Spannung unter 12V fällt. Um 10V rum ist die dann tatsächlich leer. Deckt sich in etwa mit deinen Erläuterungen.
--> Link Das verlinkte Video ist das mittlere der drei und präsentiert die Ergebnisse. Das erste erklärt den Versuchsaufbau und das dritte erklärt, warum er das gemacht hat und präsentiert nochmal Daten etwas anschaulicher. Seine Rohdaten kann man wohl irgendwo runterladen.

Gruß
Ulli

womooli am 12 Aug 2016 00:21:34

Moin zusammen,
das ist ja mal ein interessantes Video ;-)
Man brauch eigentlich nur ab 12:53 sich anhören was er sagt.
Für sein empfinden müste die Batterie tot sein. Ist sie aber nicht. :)
Für mich wieder eine Bestätigung alles richtig gemacht zu haben mit dem Kauf dieser Batterie. :ja:

Ach fast vergessen DANKE xbmcg für die schöne Erklärung. Ich werde dann wohl mal Geld in ein vorkonfektioniertes Kabel investieren.
Dann schauen wir mal wie es sich damit verhält.

Gast am 12 Aug 2016 11:38:30

Moin,

Auf den ersten Seiten wurden ziemlich viele Informationen zusammengetragen, weil niemand die Batterie kannte.
Da sind auch die YT-Links bei.

Ich denke auch nach wie vor, dass es eine gute Entscheidung war.
Sicherlich hat die BK ihre Grenzen. Aber angesichts des Preises im Vergleich zu Gel/AGM/Nass deutlich verschoben.
Die ultimative Lösung bleibt z.Zt. sicherlich LiFePo. Das aber auch zu einem deutlich höheren Kurs und einem erheblichen Mehraufwand. Wie Andreas immer so schön sagt, es ist eine Fallentscheidung und hängt von der persönlichen Situation ab.

Ät Oliver
Fraron.de ist eine gute Quelle gut für vorkonfektionierte Kabel, aber auch für neue WR :|

skysegel am 12 Aug 2016 15:47:18

ich-bins hat geschrieben:Auf den ersten Seiten wurden ziemlich viele Informationen zusammengetragen, weil niemand die Batterie kannte.
Da sind auch die YT-Links bei.

Um so weniger versteh ich, was hier in letzter Zeit abgegangen ist. Da gibt's ja sogar die Rohdaten irgendwo. Genauer bekäme man das nur noch von TÜV Rheinland. Mich hat das jedenfalls auch bestätigt.
Der entscheidende Punkt ist wirklich, dass man die nicht unbedingt sofort und kontrolliert wieder voll machen muss und dass das Laden mit 0,3C sehr schnell geht. Für Tiefentladung reicht sonst eine Gel, für hohe Ströme eine AGM. Beides zusammen bekommt man mit den beiden meines Wissens nicht.

Ulli

Gast am 12 Aug 2016 15:54:04

Ja, das hat schon Nerven gekostet, aber letztendlich ist ja jetzt alles gut.

kintzi am 18 Aug 2016 10:01:31

Hallo, nachdem hier etwas "nervenstärkende" Ruhe eingekehrt ist :razz: , habe ich mir die
von Ich-bins im Lithium-Thread verlinkte Patentschrift US 4140589 A v. 1977, Method for lead crystal cells....angesehen --> Link.
Falls die v. DELTEC gebauten Blei-Kristall-Sammler dasselbe Prinzip benutzen, muß ich meine Meinung revidieren , daß sich die Kristallisation nur auf das SiO2 als elektrolyttragenden Füllstoff bezieht.
Vielmehr ist wohl das Wichtigste bei der BC die physikal.-chemische Änderung an der positiven Platte: bei norm. Batts bildet sich hier Bleioxid PbO, bei der BC Bleidioxid PbO2 (Lead superoxide) in mono-u. polykristalliner Form (daher der Name), was für die positiven Eigenschaften verantwortlich ist/sein soll. Näheres s. Patentschrift.
Retrospektiv war es meinerseits naiv, diese Wirkung dem "weißen Pulver" zuzuschreiben.
Meine Ansichten bzgl. GlassMats/SiO2- Pulver als Elektrolytträger u. mech. Stabilisation bleiben, ebenso nat. verschlossener Typ mit Rekombination.
Gr. Richi

Gast am 18 Aug 2016 10:09:40

Es lässt dir wohl keine Ruhe ;D

Was ist es denn nun? Ableger eine AGM wie anfänglich betitelt oder Gel wie mittlerweile vermutet?

kintzi am 18 Aug 2016 10:25:37

Verschlossener Hybrid mit spezieller Plattentechnologie. Gr. Richi

Gast am 18 Aug 2016 10:38:24

So verschlossen, dass VRLA auch kein Thema ist?
Wie gesagt, ich habe nie ein Ventil o.ä. gesehen.

kintzi am 18 Aug 2016 12:10:28

Ventil ist doch innen. Verschlußstopfen entweder sichtbar oder überklebt.6 feine, freie Löchlein müßten aber zu finden sein, Blei- Säure ohne Hydrolyse gibt es nicht u. bei stärkerer Gasung/zu hohe Ladespannung=Überladen, falls es die Rekombination nicht schafft, müssen Ü-druckventile mit Gasungskanälen , die vor dem Platzen schützen, vorhanden sein.
Und, beschäftigt mich aus innerlichem Zwang zur Wahrheit/Hintergrund/Verständnis. Gr. Richi

skysegel am 18 Aug 2016 13:40:55

Ich hab jetzt nicht mit der Lupe gesucht, aber das Plastikgehäuse ist bei meiner durchgehend schier, auch ohne Aufkleber. DIe Beschriftung ist seitlich per Sieb- oder Tampondruck augebracht.

Gruß
Ulli

Gast am 18 Aug 2016 17:26:37

Ulli, das ist ja so ziemlich genau meine Wortwahl. :lach: :lach:

Gast am 18 Aug 2016 17:58:15

Ach ja, ich war heute am Womo meiner Eltern und habe mal über einen Heizwürfel die Batterie lt. BC 80min lang mit 38Ah Dauerstrom belastet.
Am Ende des Versuchs, als der WR noch lief war die Spannung bei 12,2/12,3V und lt. BC rund 50AH entnommen. Verbaut ist eine 200Ah.
Da Solar vorhanden ist, gab es nach der Entnahme keine Ruhespannung
Das entspricht zwar nicht dem Test von Oliver mit 100Ah Belastung bei 300Ah, weil die Belastung nur etwa die Hälfte war, aber dafür lief der Test deutlich länger
Das zeigt aber, dass die Batterie jetzt nicht wie vermutet arg in die Knie geht.

skysegel am 18 Aug 2016 19:03:05

ich-bins hat geschrieben:Das zeigt aber, dass die Batterie jetzt nicht wie vermutet arg in die Knie geht.

Das verwirrt mich. Eine Nassbatterie wäre bei 12.2V nur noch etwas mehr als halb voll. Deine müsste, wenn ich das richtig verstehe, eigentlich bei 25% Entnahme eine deutlich höhere Restspannung haben. Oder gilt das nur für die Ruhespannung? Dann wäre deine Ergebnisse aber nicht aussagekräftig. Kann man den Solarlader nicht abklemmen?

Ulli

Gast am 18 Aug 2016 19:16:01

Das war der Wert während der Belastung. Die Ruhespannung wäre höher gewesen.
Mir ging es ums Einbrechen der Spannung während der längeren Belastung.
Vielleicht mach ich den Test morgen nochmal

womooli am 18 Aug 2016 23:39:09

Moin zusammen, so Rohrkabelschuhe sind da Kabel soweit vorbereitet und morgen bekomme ich vom
Kumpel eine eine Presszange für die 50mm².
Wenn ich es schaffe komme ich dann Anfang nächster Woche wieder zum Testen.
Ich werde dann noch mal die Klima anschmeißen und schauen ob es an der Verdratung lag.
Ich will aber auch die Batterie mal bis zum Ende treiben. 8) Mal schauen ob das klappt.

Ich werde berichten ;-)

womooli am 21 Aug 2016 12:51:07

Moin zusammen,
Kabel wurden vernünftig verpresst und wieder eingebaut.
Also folgt: Test die 3te 8)
Ausgangslage: Batterien voll bis Oberkannte (soweit ich das beurteilen kann)
Anzeige Wechselrichter 14,8V
Messgerät an den Batterien 14,7V
Ich hab dann wieder die Klima angeschmissen.
Laut Wechselrichter wurden immer so zwischen 1100 und 1300 Watt entnommen. Das ganze dann über eine gute Stunde.
Die Spannung sang am Wechselrichter wesentlich langsammer als beim letzten mal. Bei 1000Watt hielt sie ca 11,5V , bei 1100Watt ca 11,2V und bei 1300Watt war sie dann bei 11,0V.
Sobald die Klima aus war wurden wieder 12,9V angezeigt.
Die Spannung an den Batterien war in der Zeit um ca 0,5V höher.
Ich würde also sagen das Verpressen hat also schon was gebracht. Was mir aber aufgefallen ist, ist das das Plus Kabel immer noch handwarm wird und der Sicherungshalter (150A) sehr warm wird. Ist das normal. Ich füge mal ein Bild vom Halter ein.
Ich werde mir nun mal überlegen was ich nehmen kann um die Batterien dauerhaft mit 1000Watt bis ans Ende zu bringen. Unseren Fön 3-4 Stunden (rein rechnerisch) zu quelen, hab ich ein wenig Bauchschmerzen. Mal schauen ob ich noch irgendwo was passendes finde.
Ingesammt bin ich aber bis jetzt top zufrieden.
Ach über 1500Watt wollte der Wechselrichter am Schluß dann aber nicht mehr. Klima + kleinste Stufe Fön war nicht drin.

So ich hoffe das auch dieser Test wieder einige Erkenntnis gebracht hat.


Gast am 21 Aug 2016 14:53:26

Liest sich doch erstmal ganz gut. Freut mich dass es wohl nicht der WR ist.
Ich vermute, dass du Solar auf dem Dach hast. Daher die 14,7V vor dem Test bzw 12,9V nach dem Test.
Als Verbraucher könntest du Baustrahler, Halogen-Deckenfluter o.ä. nehmen, oder einfach weiterhin deine Klima.

kurt2 am 21 Aug 2016 16:21:45

Hallo Oliver,
warum willst Du denn deine Batts mit aller Gewalt ruinieren??

Diese an sich unnötigen Torturen hält die Batt ja vermutlich aus, aber ob es ihr gut tut?, da bin ich mir nicht sicher.

Gast am 21 Aug 2016 16:43:15

Natürlich hält die Batterie das aus und zwar über 600mal.
Das ist ja der Unterschied zu den anderen Batterietypen.

womooli am 21 Aug 2016 20:10:18

Moin Kurt, ich will die Batterien nicht ruinieren.
Ich möchte aber wissen wie weit ich gehen kann / könnte.
Es soll ja nicht regelmäßig passieren. Dank der 300Ah Batterie und 300Watt Solar auf dem Dach wird es hoffentlich nicht so oft passieren.

ät ich bins
Danke an Baustrahler hab ich garnicht gedacht. Folgt die Tage.

berny2 am 21 Aug 2016 23:22:20

raidy hat geschrieben:Hier ein Kostenbeispiel: --> Link
Demnach kommt eine 100Ah auf ca. 310€.

Dafür bekomme ich vier: --> Link Funktionierten bei mir einwandfrei, bis zum Nordkap und auch zurück.

Gast am 22 Aug 2016 01:10:36

Ist doch super berny2 - kauf sie ;D
Auf deinen Fehler mach ich dich mal nicht aufmerksam - du musst noch viel lesen

berny2 am 22 Aug 2016 12:31:55

ich-bins hat geschrieben:Ist doch super berny2 - kauf sie ;D
Auf deinen Fehler mach ich dich mal nicht aufmerksam - du musst noch viel lesen

Hmmm, Du ebenfalls. ich schrieb ja, dass ich sie bereits habe (seit neun Monaten) und sie haben nun >10tkm 'runter.
Wo kann ich denn etwas für mich wichtiges/interessantes nachlesen?

Gast am 22 Aug 2016 13:25:40

naja, von Seite 1 - 39, da steht eigentlich drin, was diese Batterie von anderen unterscheidet, dass der Preis falsch ist und noch vieles mehr.
Allerdings glaube ich, dass es für dich weder interessant noch wichtig ist, weil du deine Batterien hast.
Du bist übrigens der erste der seine Batterien in Laufleistung bemisst :lach:

kintzi am 22 Aug 2016 13:48:15

... und sie haben nun >10tkm 'runter

...an der elektrischen Antriebsachse des Hybrid-Womos? :razz: Gr. Richi

berny2 am 22 Aug 2016 14:17:23

ich-bins hat geschrieben:Du bist übrigens der erste der seine Batterien in Laufleistung bemisst :lach:

Ähm..., richtig. Ergänzung: die "Laufleistung" entstand auf einer 6 Wochen Nordkapp-Tour. :D

palstek am 23 Aug 2016 16:42:40

Hallo,

eine Frage an die Bleikristallspezis: ich habe derzeit eine klassische Nassbatterie mit 100Ah im Aufbau, die von der Kapazität her eigentlich ausreicht. Allerdings wird sie es nicht mehr so lange machen, fürchte ich. Wenn ich eine Bleikristall nehmen würde und eine vergleichbare nutzbare Kapazität haben möchte, wie viel geringer könnte die Kapazität der BK so Pi mal Daumen sein? Und wenn ich wieder 100 Ah nehmen würde, wie viel hätte ich dann effektiv mehr?

Sorry, falls die Antwort hier in diesem Thread bereits vergraben ist, aber als Thread-Späteinsteiger ist es schwer, hier nicht den Faden zu verlieren...

Grüße
Frank

Gast am 23 Aug 2016 18:12:02

Hallo Frank,

ich habe eine 120er und hatte vorher eine 240er Nassbatterie.
Die sind in etwa vergleichbar von der verfügbaren Kapazität weil man aus der BS nicht mehr als 50% entnehmen soll.
Du kannst aus der BK 100% entnehmen, was aber nur dann 100% sind, wenn du mit AGM2, also mit 14,7V laden kannst.
Lädst du mit 14,4V hat sie etwas weniger Kapazität, was aber nicht zum Schaden führt.
Die angegebene Kapazität ist ein Wert bei C10, die üblichen Batterien geben dies bei C20 an. Dann hat eine BK etwa 10% mehr.
Nimmst du eine 100er hat sie 110Ah, wovon du auch die 110Ah entnehmen kannst.
Bisher hat von uns keiner mehr als 80% entnommen, was aber keine Grenze darstellt.
Du könntest also zur 6-CNFJ 65 mit 72 AH greifen. 80% wären ja knapp 58Ah und wäre damit vergleichbar zu deiner alten.
Bekommen kannst du die Batterie hier --> Link Dort stehen auch die Preise.

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