aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Flexible Solarmodule - erste Erfahrungen 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 32


rolf51 am 31 Aug 2014 18:55:10

Hallo Zusammen,

nun sind die neuen Module schon 4 Wochen in Betrieb. Leistungsmäßig bin ich zufrieden, obwohl ich sie noch nicht ausgetestet habe (mussten nie mehr als 30A nachladen).
Hier ein Bild nach Demontage 10min

nach 1 Std.

mit neuen Modulen

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

schnatterente am 31 Aug 2014 19:05:33

Hat sich das Dach durch die Hitze so stark verfärbt? :eek:

Ich war bis jetzt immer begeistert von den neuen Modulen, welche ja mittlerweile auch preislich eine Alternative darstellen, aber wenn ich mir das Dach so anschaue und von der möglichen Gasung der Sandwichbauweise lese... :gruebel:

viking92 am 31 Aug 2014 19:07:53

schnatterente hat geschrieben:Hat sich das Dach durch die Hitze so verfärbt? :eek:

Wollt ich auch grad fragen :eek:

Dann hoffe mal, das sie diesmal länger halten :top:


Anzeige vom Forum


morena am 31 Aug 2014 20:02:49

hallo in die Runde,
möchte meine ersten 6 Wöchigen Erfahrungen mit mit Euch teilen .
100WP Flexible Panel + Votronic MPPT 250

Noch ein Tag vor der fahrt in die Bretagne bin ich fertig geworden mit der Montage auf meinem Mobil.

Mal sehen ob die von mir ausgedachte Befestigung Lösung was Taugt ?

Ich habe gewollt, das Panel jede Zeit abnehmen zu können .Flächig auf Dach wollte ich nicht kleben ...

also habe ich das Panel auf 2 Aluprofile 130x 50x3mm mit Sika Flex geklebt .Die vorhanden Ösen und Alu habe ich durchgebohrt und mit schrauben zusätzlich gesichert.
Als Schutz für Dach Lack und zum vermeiden von Vibrations Geräuschen habe ich ca. 4 mm dickes selbstklebendes Filz von unten auf die Alu Profile geklebt.
Weiter habe ich das ganze mit selbstbemachten Hammerschrauben auf die am Dach vorhandene Regenrinne festgeschraubt.

Also , bis jetzt habe ich mit der Art der Befestigung ca. 3000km gemacht , alles hällt bombig . Trotz Regenwetter und schneller Fahrt hat sich die Filz Polsterung nicht gelöst und es gab keine Vibrationsgeräusche.

Jetzt aber kommt das beste , wir waren 6 Wochen unterwegs, unsere 85Ah Exide Gel war immer voll geladen :D
Mein nächster Plan , im Winter noch ein Solar Panel und noch eine Bordbatterie aufrüsten - Platz ist ja noch da...


Variophoenix am 13 Sep 2014 19:02:23

Ich habe soeben von einem Hersteller der EP Solarregler gehört dass man eine Diode zwischen Modul und Regler schalten muss, da sonst der Strom immer wieder zurückfliesst. Habt ihr das so gemacht?
Desweiteren meinte er das meine Radiostörungen die ich ja habe ev. von den Wattstundemodulen komme.
Ich habe meine Regler verkauft und habe mir nun den bestellt: iTracer IT6415ND neuste Generation für 383 Euro.

schnatterente am 13 Sep 2014 22:25:33

Ein normaler Laderegler hat von Haus aus eine Sperrdiode für Rückstromfluss verbaut. Auch die Solarmodule selbst sind bei Teilabschattung durch interne Dioden geschützt. Wo eine zusätzliche Diode Sinn macht, ist bei Serienverschaltung mehrerer Module an einen Mppt-Regler. Hier können hohe Ströme durch das abgeschattete Modul fließen, wenn das bzw. die anderen besonnten Module in der Reihenschaltung Strom liefern.

Variophoenix am 14 Sep 2014 08:49:44

[quote="]Auch die Solarmodule selbst sind bei Teilabschattung durch interne Dioden geschützt.
Gild das auch für die Solarfolien? Da ist ja keine Dioden zu sehen, ist ja alles Flach, ausser vieleicht bei den Kabeln direkt am Modulen.
Wo eine zusätzliche Diode Sinn macht, ist bei Serienverschaltung mehrerer Module an einen Mppt-Regler. [/quote] reicht da eine Diode vor Regler oder zwischen Modulen? Da müsste man ja die Kabel auftrennen. Frage: kann der Strom in beide richtungen bei einem Solarmodul fliessen zb. von ex. Stromquelle oder wenn der produzierte Strom kleiner ist beim Modul als die von der Stromquelle. Das würde ja dann zur erhitzung des Modules führen.

schnatterente am 14 Sep 2014 14:33:38

hokeyass hat geschrieben:Gild das auch für die Solarfolien? Da ist ja keine Dioden zu sehen, ist ja alles Flach

Aber eine kleine Dose klebt ja meist auf dem Modul. Außerdem haben mittlerweile (was ich auf der Messe so gesehen habe) so gut wie alle größeren, flexiblen Module statt 2 Kabel für + und - ein drittes Kabel mit einer intern verschalteten Diode verbaut.
hokeyass hat geschrieben:Das würde ja dann zur erhitzung des Modules führen

So iss es, der sogenannte Hotspot bei Rückstrom kann zu einer Zerstörung führen, dafür sind ja die Sperrdioden bzw. Bypassdioden verbaut. Die normale Verschaltung in den Modulen und dem Regler genügt dafür völlig.

Variophoenix am 14 Sep 2014 18:54:14

Weisst du ob die von Wattstunde.de auch Dioden in den Folien verbaut haben?

rolf51 am 15 Sep 2014 08:52:23

hokeyass hat geschrieben:Weisst du ob die von Wattstunde.de auch Dioden in den Folien verbaut haben?


Hallo,
habe bei Wattstunde angerufen. In allen Flexmodulen sind Dioden verbaut.

Variophoenix am 15 Sep 2014 19:03:36

ist das Messbar? Weiss das jemand?

weiss am 21 Sep 2014 17:09:55

Hallo !
Wollte mir auf unser neues Womo Hymer Exsis i (kommt 2015) flexible Solarmodule aufs Dach kleben. Bin nun verunsichert, weil Hymer alle Besitzer mit schwarzer Folienabklebung (seitlich) rückgerufen hat um die Folien zu entfernen, da es offensichtlich zu Problemen mit dem Sandwich gab ( angeblich wurden sogar Seitenwände getauscht )

Wie sind Eure Langzeiterfahrungen mit verklebten Solarmodulen, speziell bei Hymerdächern ?

Franz

schnatterente am 21 Sep 2014 18:30:52

Die Bilder von rolf51 sagen ja eigentlich alles, oder? Sieht fast aus, wie kurz vor dem Abbrennen, dass da der verwendete Kleber im Sandwichaufbau heiß wird, ist ja schon fast 100% sicher. Wenn ich richtig gelesen habe, waren die alten Module erst seit April 2014 im Betrieb!

shorty am 21 Sep 2014 19:32:41

....also ich habe ja auch die Apolloflex direkt auf das Dach geklebt. Ist aber auch ein anderes Material . Folie abziehen, warm machen und aufkleben. Fertig . Bei mir konnte ich keine Verfärbungen feststellen. Ich musste aber auch noch kein Modul austauschen.

schnatterente am 21 Sep 2014 19:41:59

So große Langzeiterfahrung gibt es ja in der Masse bei den flexiblen Modulen noch nicht, da diese preislich erst seit 2-3 Jahren eine gute Alternative darstellen, da haben die Rahmenmodelle auf vielen Womo-Dächern schon 10-12 Jahre hinter sich. Viele der flexiblen Modulbesitzer werden einen vorzeitigen Hotspot bzw. Totalausfall auch nicht mitbekommen, wenn die Module mit einen displaylosen Regler verschaltet wurden und z.B. ein BC zur Kontrolle ebenso fehlt. Bei 2-300Wp und nur ab und an im Urlaub, fällt ein Unterschied von 3-4A Ladestrom wenig auf.

shorty am 21 Sep 2014 19:57:16

Hallo Markus, ich habe die Dinger ca. 2 Jahre auf dem Dach . Verbaut sind 200 Watt mit dem Mpp Duo 320 nebst Anzeige. Ich kann bis dato keine Veränderung der Leistung feststellen. die Module sind voll begehbar und wiegen nur 3,6 kg /Stk.
Ich hatte mich seinerzeit für diese Anlage entschieden da sie gegenüber einer 300 Watt Marken Solar Anlage im direkten Vergleich mehr Leistung brachte. Mein Elektro Spezi war selbst baff. Ich habe es nicht bereut. :lol:

uwet am 22 Sep 2014 07:46:46

Hallo,
also ich habe seit 17 Monaten 6 x 100 WP direkt auf dem Dach. Nach Rolfs Ausfall habe ich die in 3 Gruppen zu je 2 Modulen geschaltete Anlage überprüft. Die Gruppen bringen die gleiche Spannung, Last lag nicht an.
Was ich aber bemängeln muss ist die draufgebackene Folie, die scheint sich an einigen Stellen am Rand zu lösen.

Uwe

Variophoenix am 22 Sep 2014 22:22:47

uwet hat geschrieben:Hallo,
Was ich aber bemängeln muss ist die draufgebackene Folie, die scheint sich an einigen Stellen am Rand zu lösen.
Uwe

Könnte es auch sein das du die Folie abziehn musst, da sie nur als schutz verbaut ist. Hatte jemand weiter vorne so geschrieben.

uwet am 23 Sep 2014 07:57:31

hokeyass hat geschrieben:Könnte es auch sein das du die Folie abziehn musst, da sie nur als schutz verbaut ist. Hatte jemand weiter vorne so geschrieben.

Die beiden Folien, hinten auf dem ALU die blaue, und oben die dünne Schutzfolie habe ich natürlich entfernt. Die Kleberänder hatte ich versuchsweise mit verschiedenen Materiealien(Allwetterband,Klarfolie,Alufolie) überdeckt. Am schnellsten verwitterte die Allwetterfolie, deren Entfernung war ziemlich aufwendig. Jetzt sind alle Ränder mit Klarfolie abgedeckt, die hält am längsten. Alu lässt sich zwar am besten verarbeiten, hält aber ebenfalls nicht lange. Die Folie hebt im Fahrtwind Millimeterweise ab und schon der kleinste Ast kann sie beschädigen.
Ein zweites Problem sind die eingepressten Ringe am Rand. Ich hatte sie mit Sikaflex gefüllt, hält ebenfalls nicht. Irgendwann kommt da Wasser durch und alles wird weich. Da habe ich jetzt diese 2Komponentenknete drin, oben mit einem Cuttermesser glatt abgeschnitten, das hält.

Uwe

weiss am 23 Sep 2014 09:19:15

Hallo !
Verunsichert durch mögliche Material Schäden am Dachsandwich (Womo ganz neu) habe ich eine Montage wie bei Standardmodulen vor. Auf 3 Leisten (Alu, Kunststoff oder Hartholz 20x30mm) je eine vorne ,hinten und eine mittig aufs Dach geklebt und darauf die flexiblen Module verschraubt/verklebt.
Dadurch hinter Lüftung und thermische Trennung.

Hat jemand das schon gemacht?

Franz

Variophoenix am 23 Sep 2014 19:14:10

Ich habe meine mit Hybritkit verklebt. ca. 3 cm vom Rand rundherum. In der mitte bei jeder Zelle einen Punkt. Nach dem Kleben habe ich den Rand mit Silicon abgedichtet. Habe keine Probleme. Hält.

brainless am 24 Sep 2014 00:01:22

weiss hat geschrieben:Dadurch hinter Lüftung und thermische Trennung.




Hallo Franz,

was soll da großartig warm oder gar heiß werden?
Bei den teilflexiblen Modulen gibt's ja keine Glasschicht, also muß auch nix "hinterlüftet" werden,



Volker ;-)

Variophoenix am 24 Sep 2014 08:53:22

oh die werden schon mal 75° gemessen mit Wärmebild cam. siehe paar Seiten vorne.

weiss am 24 Sep 2014 10:05:43

Bin halt stutzig geworden:

--> Link

Franz

viking92 am 24 Sep 2014 10:40:24

brainless hat geschrieben:was soll da großartig warm oder gar heiß werden?

Hy Volker,

das Foto von Rolf (eine Seite hier zurück :wink: ) zeigt jedoch, das die Wärme/Hitze unter den Panelen doch nicht so zu vernachlässigen ist bzw. sie doch höher ist als angenommen.


xbmcg am 08 Okt 2014 21:11:27

Hallo Leute,

xbmcg am 08 Okt 2014 21:23:06

Hallo Leute,
bin ganz neu bei Euch und fand das Thema sehr spannend.

Ich habe auch 2 100Wp Solarmodule bestellt (Regler Votronic SR500 Duo Dig),
die ich mal auf 2 + 100Wp bei Bedarf erweitern möchte und habe eigentlich nur
danach gesucht, wie man die Dinger am besten vollflächig aufklebt.

Nun habe ich mir hier den ganzen Abend den Thread durchgelesen und die
abenteurlichsten Konstruktionen mit Schrauben, ALU Profilen und Klebebänder
durchgelesen. Ich denke, Sikaflex ist das Mittel der Wahl und wird in der Regel
auch empfohlen.

Aber nun zum eigentlichen Problem - das Gelbe Dach auf dem Foto nach dem Entfernen
der Module. Wer sagt denn, dass die Verfärbung von der Wärmeentwicklung kommt.

Kann es nicht auch sein, dass die Weichmacher in der Folie der China Module einfach
mit der Zeit ausgasen und mit dem darunterliegenden Lack reagieren? Ich habe schon
oft Stellen gesehen, wo sich Plastikteile mit Lackflächen berühren und diese sich
dann verfärben / vergilben :roll: .

Das Dach wird auch so in der Sonne heiss, müsste es nicht nach ein paar Jahren (mehr)
dann auch vergilben?

mv4 am 08 Okt 2014 22:29:05

vermutlich war gar keine Folie an der Unterseite ?? sondern einfach Alu-blech

xbmcg am 09 Okt 2014 08:22:31

Ah, OK. Hab die Dinger noch nicht in der Hand gehabt.
Dachte die sind rundum in Folien laminiert wegen Salzwasser und Umwelt etc.

Sollen ja Marine-tauglich sein und über die Ösen am Deck vertaut werden können
und zur Not als Sonnen-Segel funktionieren, Möven Blenden, Kaffee Kochen,
Wasser entsalzen und SOS funken :mrgreen:

xbmcg am 09 Okt 2014 11:36:25

... Hab meine 2 Module bekommen, nix Alu. Kunststoff-Träger weiss und Laminierfolie obenauf.

Die oberen Ränder sind bereits etwas gelblich. Vermute mal, vergilben ist wohl eingebaut ab Werk
Seriennummer deutet auf Prduktion: Ende Mai 2014, scheinen Ausstellungsstücke zu sein, wenn ich mir die
so genauer ansehe (obere Schutzfolie wurde wohl nachträglich wieder draufgeklebt).

Eingebaut waren sie scheinbar noch nicht, keine Kleberückstände und die Ösen sehen auch unbenutzt aus

(Westech Module)

Spannung / Strom scheint zu passen - ist in der Toleranz:

knapp 6A Kurzschlußstrom bei senkrechter Ausrichtung zur Sonne um 11:30, wolkenloser Himmel,
Leerlauf etwas über 20V.

Warte noch auf mein Regler um das System insgesamt durchzutesten / durchzumessen und dann
gehts ans verkleben... Werde später über die "Ernte" berichten.

:D

xbmcg am 09 Okt 2014 12:04:55

Die Dinger wiegen außerdem gerade mal 2kg/Stück und sollen begehbar und hagelsicher und marinetauglich sein.
Wenn die durchhalten, ist das wohl die beste Option für eine mobile Solaranlage auf dem Dach.

- nahezu kein Windwiederstand,
- zusätzlicher Schutz für das Blech
- Ladung der Batterien
- guter Preis (ca 210€/Stck)

mv4 am 09 Okt 2014 12:10:17

du hast hartglas Trägermaterial...aber in dem Falle wo die gelben Dachflächen zu sehen sind war Alublech das Trägermaterial

mv4 am 09 Okt 2014 12:24:52

welche Leistung haben deine Module?

xbmcg am 09 Okt 2014 12:47:27

OK, das mit dem ALU meine ich.

Das, was hier liegt, ist auf keinen Fall Hartglas. Es ist eine dicke durchsichtige weiche Folie oben und eine dünne weiße Folie unten drunter,
dazwischen sind die monokristallinen Zellen eingebacken. Die untere Folie ist so dünn, dass man die Konturen / Kanten der Module erkennt.

Der ganze Aufbau ist gerade mal 2mm dick, durchsichtige Deckfolie hat 1.5mm , die untere Folie ist nur 0,5mm stark.


xbmcg am 09 Okt 2014 13:00:49

Module haben 100Wp, Abmessungen und technische Daten siehe Foto:



Modul hat 32 Zellen

Variophoenix am 09 Okt 2014 13:49:01

Idee: kleppt die Folien auf ein Riffelalublech. Dieses auf Gummipuffer 4-6 ca. 1 cm abstand zum Dach. Riffel unten. Sodann das ganze Blech mit Puffern aufs Dach kleben. Wird 1-2 kg schwerer. Aber hat so kühlung, und Dach vergilbt nicht.

Variophoenix am 09 Okt 2014 13:53:51

Xbmcg. Die kann man aber nicht in Series halten. So wie ich das verstehe. Steht 10 max. Rating.

Acki am 09 Okt 2014 14:15:24

Die Mär wegen dem Kühlen hält sich offenbar schon ewig: die Flachmodule haben keine Glasabdeckung und entsprechend geht die Wärme gegen oben weg.
Baut mal so eine Versuchsinstallation mit Riffelblech. Abgesehen vom Dreck drunter u.s.w. wird das Panel sicherlich nicht weniger warm sein, als direkt aufs Dach geklebt.
Und so gehören sie schliesslich auch!
Schade, dass der Pionier hier nichts mehr dazu sagt ...

Entweder günstige, schwere Panels in üblicher Bauweise - Oder Flexible, leichte Panels geklebt - Aber eine HYBRIDLÖSUNG --> NEIN DANKE, :eek:

xbmcg am 09 Okt 2014 14:47:21

Hä?

lesen wir das selbe?

maximum series fuse rating 10A heißt in reihe geschaltet 10A absichern. In reihenschaltung (Ohmsches Gesetz)
ist der Strom durch alle Verbraucher gleich (Modul Kurzschlußstrom = 6,14A) 10A reichen dicke, die Spannungen
addieren sich aus den Teilspannungen der Module.

Maximum System Voltage = 1000V heißt 1000V/20,8V Leerlaufspannung = 48 Module in Reihe ist zulässig (Leerlaufspannung
wäre maximal dann 998,4V (1kV / 4800Wp auf dem Dach eines Womo wäre schon lustig - allein die Wohnfläche von 25m²
wäre sau geil :-) ).

Aber Spass bei Seite:

Ich schalte die alle parallel und rechne ca 8A/Modul für die Absicherung.
Also bei 2 Modulen reicht schon eine 16A, bei 4 Modulen parallel sollten 30A reichen.

Regler Votronic Solar-Regler SR 500 Duo Dig. 30 - 500Wp, 30A, 12V, kein MPPT Schnickschnack.

Damit kann ich bis zu 5 Module anschließen, das Teil kennt nur 12 Volt (Kein Problem mit 12/24V Automatik beim Anschließen),
ist für alle Batterietypen geeignet (der Nachfolger 530 kann das noch feiner / genauer abgestimmt - falls man Lithium will)
Er hat einen Anschluß für Fernanzeige V/A/Wh etc... und einen Schaltanschluß für den Kühlschank mit Schaltuhr 20 Minuten
um ein hin- und her Schalten zu verhindern. Außerdem Batteriesensor für optimale Ladung und Erhaltungsladung Startbatterie,
sowie Kabelsatz zum EBL - Was die Verkabelung erheblich erleichtert.

Da es kein MPPT Regler ist - können die Module nur parallel geschaltet werden (Vmax Eingang = 28V).
Dafür erhoffe ich mir aber, dass er nicht so stark Radio / Fernsehelektronik und Rückfahrcam stört, weil kein pulsen wie beim MPPT.

Ein Nachteil der Parallelschaltung sind die hohen Ströme und damit Leitungsverluste / erforderliche Querschnitte.
Bei Teil-Abschattung - denke ich - wird das Modul nicht so stark belastet als in Reihenschaltung (Geringere Spannungen),
vor allem wenn ein Modul im Schatten ist und das andere in der Sonne - in Reihenschaltung muss das eine Bypass für die
hohen Ströme des anderen spielen und wird so mit geheizt / sorgt für einen Spannungsabfall.

Bei Parallelschaltung passiert da nicht so viel, das Modul ist einfach im Leerlauf wegen der Schutzdioden (Rückfluss Verhinderer).
Teilabschattungen im Modul sollten in der Technik bereits berücksichtigt sein, auf die hat man eh keinen Einfluss.

(Die Rückfahr-CAM habe ich schon entstören müssen wegen der Lima Spitzen / Brummen / Rauschen bei laufendem Motor mit einer
einfachen Schaltung (12V DC-DC Modul und 2 Elkos in der Versorgungsleitung für die CAM / IR Dioden)

Kostet auch weniger als die Hälfte eines MPPT Reglers mit gleicher Leistung.... :-)

Ich weiss, es gibt gleich einen Aufschrei, mit MPPT Regler kann man 20-30% Mehr herausholen, weil schon bei geringen Modulspannungen
von 10V/Modul (Reihenschaltung) bereits die Schaltschwelle erreicht wird etc. etc.

Klar, das glaube ich auch, aber für den Mehrpreis des Reglers bekomme ich fast ein ganzes Zusatzmodul, und dann ist das nicht mehr so ein
großer Unterschied.

xbmcg am 09 Okt 2014 14:51:09

Acki hat geschrieben:... Abgesehen vom Dreck drunter u.s.w. wird das Panel sicherlich nicht weniger warm sein, als direkt aufs Dach geklebt.
Und so gehören sie schliesslich auch!
...
Entweder günstige, schwere Panels in üblicher Bauweise - Oder Flexible, leichte Panels geklebt - Aber eine HYBRIDLÖSUNG --> NEIN DANKE, :eek:


Da stimme ich zu. Noch besser wäre ein Wärme-Leitkleber, damit die Module über das Dachblech (kein schlechter Wärmeleiter) überschüssige Energie loswerden können.
Mit dem PUR Schaum / Luft dazwischen wirkt das wie eine zusätzliche Isolierung und die Wärme kann nur oben weg.

mv4 am 09 Okt 2014 14:59:45

...wenn ich Hartglas schrieb dann meinte ich damit diesen Aufbau....das hat also nix mit Glas zu tun.
ist irgendein polycarbonate zeug. worin die Zellen einlaminiert sind.

Variophoenix am 09 Okt 2014 15:12:11

Ich bin gerade in Italien und bin froh um die Serieschaltung mit Mppt Regler.
Meine Modulspannung bei Belastung ist am mittag ca. 60 V. und 12-15A (Sonnenschein) Jedoch am morgen bis ca 11.30 nur bei 12-14V bei 2-4.5A (steigend von 8-11.30). Und am abend wieder das selbe Rückwärts.
Also kann es sein das ein pvm Regler und Parallelschaltung erst ab ca. 11 Uhr beginnt im Herbst zu laden. Ev. Noch schlimmer bei schlechtm Wetter. Ob das reicht? Bei mir nicht, da ich frei stehe. Pannel 3x 120W.

xbmcg am 09 Okt 2014 15:57:24

Ja, Schlecht-Wetter-Ausbeute ist mit MPPT wahrscheinlich besser.
Ich teste mal mit meine PWM Anlage, was ich so herausbekomme
und ob es für mich reicht. Aufrüsten geht ja immer und den Regler
kann man auch wieder verticken, wenn's nicht passen sollte.

Die meisten Solar-Pakete haben die billigen Regler dabei und auch
nur die einfachen Rahmenpanele... Versuch macht kluch...

andwein am 11 Okt 2014 14:41:56

Acki hat geschrieben:Die Mär wegen dem Kühlen hält sich offenbar schon ewig: die Flachmodule haben keine Glasabdeckung und entsprechend geht die Wärme gegen oben weg.

Es ist keine Mär. Natürlich strahlt das klebbare Modul Wärme ab, das war nie in Frage gestellt.
Aber Module, die zwischen Dachhaut und Unterseite Modul ca 3-5cm "Luft" haben werden von zwei Seiten gekühlt. Thermik und Wind haben bessere Möglichkeiten die Wärme abzuführen.
Und bei Solartechnik ist die Solarzellentemperatur der entscheidende Faktor zur "Leistungserreichung". Alle Angaben beziehen sich auf eine Modultemperatur von 20° Celsius und die ist im Sommer nie zu erreichen!
Ich habe 70°C gemessen und pro 10° Unterschied verliert das Modul ca. 4,5% an Wirkung. Bei 45°K sind das 20%. Da ist der eventuelle Gewinn eines MPPT Regler schon wieder weg!
Andreas

Variophoenix am 11 Okt 2014 15:22:58

andwein hat geschrieben:

Es ist keine Mär. Natürlich strahlt das klebbare Modul Wärme ab, das war nie in Frage gestellt.
Aber Module, die zwischen Dachhaut und Unterseite Modul ca 3-5cm "Luft" haben werden von zwei Seiten gekühlt. Thermik und Wind haben bessere Möglichkeiten die Wärme abzuführen.
Ich habe 70°C gemessen und pro 10° Unterschied verliert das Modul ca. 4,5% an Wirkung. Bei 45°K sind das 20% Andreas[/quote]

Danke für deine Unterstützung.
Betr. Wärmeverlust, da kann ich dir nur zustimmen.
Falls ich wieder einmal Flexmodule installiere, werde ich es so machen wie weiter oben Beschrieben. Dann habe ich einen direkten Vergleich.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

VICTRON Laderegler neu starten
Wer kann bei diesen Sicherungshalter helfen
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt