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Wie seid Ihr aufs WoMo gekommen


Troll am 09 Feb 2006 19:03:15

Hallo zusammen,
weil es gerade paßt.
Wie seit Ihr aufs WoMo gekommen? Ich meine nicht Geld nehmen, zu m Händler gehen und kaufen. Sondern mich interessiert mehr wie Ihr auf die Idee mit einem WoMo zu reisen gekommen seit. Ich werde auch gleich den Anfang machen.
Erste Camping-Erfahrungen habe ich als Stepke mit meinen Eltern gemacht. In einer Hundehütte in Berchdesgaden unter der Schlafenden Hexe, dann mit einem Steilwandzelt an der Ostsee. In der Ausbildung habe ich den ersten VW-Camping Bus gekauft und die ersten Touren unternommen. Später habe ich eine Bulli ausgebaut und bin mit meiner Freundin zur ersten Norwegen Tour aufgebrochen. Dann wurde meine Freundin meine Frau und ein paar Jahre später kam unsere Tochter. Weil uns niemand eine FeWo mit kleinem Kind vermieten wollte haben wir einen WoWa gekauft. War ganz nett aber nicht wirklich unser Ding. Nachdem unsere Tochter größer wurde haben wir einen VW-Joker gekauft und sind damit viele Jahre unterwegs gewesen. Der Joker und auch wir sind inzwischen etwas in die jahre gekommen und so haben wir unseren Karmann DW gekauft und sind glücklich und zufrieden.

So nun seit Ihr dran.
Viele !

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skylape am 09 Feb 2006 19:44:31

Der lange Weg

Vor einigen Jahren fing ich an, so um die Weihnachtszeit, stunden lang im Internet nach Ferienwohnungen oder kleiner Häuschen, in denen ich und mein treuer Hund Samson die Spätsommertage verbringen wollten, zu suchen.
Ich nahm nicht nur die bekannten Internetsuchmaschinen in Anspruch, sondern auch diverse Urlaubsplattformen, in denen man kostenlos Inserate für diverse Urlaubswünsche eintragen konnte, denn ich suchte eine Bleibe für vierzehn erholsame Tage, und noch preisgünstig dazu.
Dies erwies sich als schwierig, denn meine Wünsche waren vielfältig, so sollte die Unterkunft an einem Meer oder See liegen, für mich und meinen Vierbeiner ausreichend groß und so ausgestattet sein um sich auch heimisch zu führen, auch eine ruhige Lage im Grünen wäre schön, und natürlich genug Auslauf und Möglichkeiten spazieren zu gehen sollten in näherer Umgebung vorhanden sein.
Die intensive Internetsuche zog sich etliche Wochen hinaus, viele Anfragen gingen ins Leere, manche Objekte waren zu teuer, andere zu spärlich ausgestattet oder es waren keine Hunde erlaubt, andere wiederum schon an andere Urlauber vergeben, die Zeit drängte.
Bevor jedoch alle Mühe vergebens war, mietete ich die nächst beste Ferienwohnung, diese war in der Nähe von Lindau in Hergersweiler, und verbrachte dort auch die angestrebten vierzehn Tage.
Die kleine Ferienwohnung, eine Wohnschlafküche im ersten Stock unterm Dach, mit kleinem separatem Duschbad war freundlich eingerichtet, der Ausblick auf die grünen Wiesen war herrlich, besondern früh nach dem Aufstehen, wenn noch die Morgennebel gen Himmel stiegen.
Auch der hauseigene Wecker war sehr pünktlich, so kam er früh Morgens um 5 Uhr, mit gleich bleibendem Rhythmus von 30 Minuten, und Abends hielt er mich bis 22 Uhr wach, nur schlug er die Zeit nicht mit Glockenschlag oder tickte vor sich hin, er kam und ging immer mit einem grollen und getöse, manchmal war auch ein Pfeifen dabei, nun ja es war halt eine Maschine, eine Diesellok mit vielen Waggons.
Der Urlaub am Bodensee ging eigentlich viel zu schnell vorbei, trotz den vielen Spaziergängen im Lindauer Wald, den Ausflügen nach Bregenz, nach Österreich und den vielen anderen Orten, wie Ravensburg und Umgebung.
Nun die deutsche Seite des Bodensees die kannte ich, und nach Österreich wollte ich nicht, es gibt ja auch noch wo anders Wasser, so dachte ich an die Ostsee, da wir in der Mitte Deutschland wohnen, war der Weg in den Norden auch nicht so weit.
Google macht´s möglich dachte ich, und fing wieder an nach einer Unterkunft zu suchen, denn schließlich war´s ja wieder mal so weit um den nächsten Urlaub zu planen, musste ja mich wieder sputen, denn auch andere Leute mit Hund suchten eine Bleibe.
Diesmal war die Suche noch schwieriger, denn hier gab es verschiedene Kategorien, wie z.B. die Lage direkt am Meer oder im Inland, als einzelnes Ferienhaus oder in Reihe, in abgelegener Lage oder im Zentrum, mit oder ohne Hundestrand, dies war mir aber von der Kategorie am wichtigsten, denn was nützt ein Strand wenn dort keine Hunde erlaubt sind.
Schließlich fand ich eine kleine preiswerte Ferienwohnung in Dahme an der Ostsee, mit separatem Bad, Wohn-Schlaf-Küche, ruhige abgelegene Lage, eigener Eingang, abgeschlossener Gebäudekomplex, Hundestrand in zehn Gehminuten entfernt, Auslaufmöglichkeit für den Hund vorhanden, so stand es zu mindestens im Prospekt.
Um ehrlich zu sein, war die Wohnung nicht gerade im Grünen, sie war nur eine Fahrzeuglänge von der Ortseinfahrtstraße entfernt, sie war im Erdgeschoss und etwas spartanisch eingerichtet, mit Schrankklappbett, das für mich viel zu kurz und nicht eben war, so musste ich mich quer legen, einen Tisch und zwei Sessel gaben etwas Komfort ab, die Küche war eine Küchenzeile ohne Mikrowelle und sonstigen technischen Schnickschnack, das Bad hatte eine Dusche und eine Toilette, dem Standart entsprechend, auch eine kleine Sitzgelegenheit mit Campingmöbel war vor dem Eingang vorhanden, dies nutzte ich nicht.
Morgens nach dem Aufstehen fuhr ich immer an den Hundestrand, denn der einfache dreißig minütige Fußweg war mir zu blöd, und der Samson musste sich nichts verkneifen, dies war mir wichtiger als jeder Komfort, denn der Hund musste ja auch mal Urlaub machen.
So fuhr ich jeden Morgen zum Hundestrand, da war ja nichts los bei Sonnenaufgang, mittags war es zu warm da gingen wir in den nahen Wald spazieren, und abends bin ich dann erneut zum Strand gefahren, da konnte er mit den anderen Hunden spielen.
So ein Urlaub an der Ostsee verleitet natürlich auch dazu, andere Gegenden kennen zu lernen und diese mit dem Pkw zu erkunden, so fuhr ich in den Norden bis Fehmarn und in den Süden bis ..., nur lange bin ich immer nicht geblieben denn der Tag war einfach viel zu kurz, schließlich zog ich es lieber vor in den eigenen vier Wänden es mir gemütlich zu machen und tun und lassen was ich wollte, schließlich stand ich ja nicht unter Zeitdruck.
Wieder mal sind die herrlichen Tage vorbei, doch die Sehnsucht auf den nächsten Urlaub im kommenden Jahr, beflügelt die Seele und lässt das vor einem liegende stressige Jahr doch ziemlich schnell vergehen.
Nun als erfahrener Ferienwohnungsurlauber wurde es doch höchste Zeit einmal ein kleines Haus mit Garten, wo auch der Hund sein eigenes Revier hat, zu suchen und zu mieten, dies war gar nicht so einfach, denn meine Ansprüche sind mittlerweile ganz schön in die Höhe gestiegen, und dementsprechend sind auch die Preise, die ich aus den vielen Angeboten herausgesucht hatte.
Schließlich fand ich ein preiswertes kleines Haus, es war ein uralte, aber restaurierte Retdachkate, mit eigenem eingezäuntem Garten, Pkw Stellplatz, mit Grillecke, Fußbodenheizung und offenen Kamin im Haus, getrenntes Schlafzimmer, großes Wohnzimmer, große Küche mit Essecke, und einem Bad, es lag am Ortsrand von Meldorf an der Nordsee.
Was ich aber zu dieser Zeit nicht wusste, als ich das Haus bestellte, dass der Ortskern genau zu meiner Urlaubszeit einen Kreisverkehr verpasst bekam, so fuhr der ganz Schwerverkehr durch meine Straße, wäre ja nicht so schlimm, aber das Haus stand nur einen Meter von der Straße weg, trotz den geschlossenen Fenstern konnte ich den Straßenverkehr bei Tag und Nacht live erleben.
Nicht einmal im Garten konnte man sitzen, denn der Zaun war stellenweise heruntergedrückt, und die Einfahrt, die gleichzeitig der Stellplatz war, war nur mit einem niedrigen spannbaren Zaun gesichert, so konnte mein Samson, wenn er wollte, und das tat er gelegentlich, zum Nachbar rüber oder vielleicht sogar auf die viel befahrene Straße.
Nun man kann sich ja zu helfen wissen, einfach vor den wunderbar befeuerten Kamin setzten, Holz war ja genügend vorhanden, die Beine hoch legen und relaxen, oder den Tag mit Ausflügen ausfüllen.
Strandmäßig gab es nicht viel zu sehen, denn es herrscht dort absolutes Hundeverbot an den Stränden, was ich vorher auch nicht erfahren hatte, zu mal zwar kein Mensch am Strand war, es war einfach zu kühl und windig.
Daraufhin ging des öffteren in den Wald zum wandern oder mit dem Auto zu den vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Nord-Ostsee-Kanal oder die hohe Eisenbahnbrücke über diesen.
Wäre ich nur flexibler und unabhängiger, so könnte ich mal hier und mal dort wohnen, aber dies ginge ja nicht, hatte ja für vierzehn Tage fest gebucht.
Doch urplötzlich, als hätte mein treuer Begleiter der Samson das gewusst, bekam er hohe Fieber und fraß nichts mehr, da ich ein gewissenhafter Hundehalter bin, hatte ich im Vorfeld schon alle Tierärzte auswendig gemacht, so konnte ich schnell an einem Samstag den Notdienst erreichen.
Es stand auf der Kippe, nicht die Krankheit vom Samson sondern der Urlaub, ob ich bleiben oder fahren sollte, ich blieb und für den Rest des Urlaubs war noch genügend Zeit für kleine Aktivitäten vorhanden.
Nach diesem Urlaub wurde mir klar, dass so ein fest gebuchter Zeitraum nicht nur durch die Art der Ferienwohnung bzw. des Ferienortes und der Umgebung, sondern auch durch unvorhersehbare Ereignisse eine Erholung vom Alltagsstress zu nichte machen konnte, deshalb beschloss ich einen anderen Weg einzuschlagen.
Welche Alternativen blieben denn eigentlich übrig, um jederzeit und überall an jedem Ort, wo es einem gefällt und wo man seine Ruhe hat, seinen wohlersehnten Urlaub zu verbringen ?
Hierzu kamen für mich nur drei Arten des Reisens in frage, zum einen das Campen, aber wo kann man ungestört und ohne sich strafbar zu machen in der freien Natur sein Zelt aufspannen und am Lagerfeuer sitzen und wo waren die gewohnten Annehmlichkeiten ?
Dies war wohl die schlechteste Alternative und entsprach nicht meinen Erwartungen, also musste wohl ein Häuschen auf Rädern mich in den Urlaub begleiten, sollte es ein Caravan mit luxuriöser Innenausstattung sein ?
Selbst der kleinste und leichteste Caravan kam auch hier nicht in betracht, denn mein PKW der Opel Agila war mit seinem 1,0 Liter Dreizylinder und 58 Pferdestärken auch ohne Anhänger etwas schwach auf der Brust und eine Anhängerkupplung war auch nicht vorhanden.

Auch wenn ein starkes Zugfahrzeug vorhanden wäre, würde ich als Caravanfahrer trotzdem nicht so frei sein, denn das Wohnen und Übernachten ist mit so einem Gefährt nur auf Campingplätzen erlaubt, und wieder wäre ich dann ortsgebunden.
Nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig als den Versuch zu machen, den nächsten Urlaub in einem Wohnmobil zu verbringen, wenn da nicht eine Reihe von Problemen zu erwarten sind, aber dazu später mehr.
Nun war ich ja schon geübt in Sachen Internetsuche, so musste ich nur anstatt „mieten einer Ferienwohnung“, „mieten eines Wohnmobils“ eingeben, und siehe da, es gab massenweise Vermieter von unterschiedlichen Arten und auch unterschiedliche Marken von Wohnmobilen, die ich gleich nach Postleitzahl, Mietpreis, und diversen Zusatzleistungen und Sonderzahlungen in eine Excel-Tabelle aufgliederte.
Ich beschäftigte mich ab nun an einige Wochen damit, die Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter von Mietmobilen zu vergleichen, ob nicht das eine oder andere Schnäppchen zu machen ist, außerdem waren die einzelnen Fahrzeugkategorien wie Alkoven, Teilintegrierte und Integrierte so unterschiedlich dass auch hier eine genauere Prüfung statt finden musste, und nicht zuletzt die Ausstattung spielte ja auch eine entscheidende Rolle.
Nach dem langen Vergleichen und Stöbern in unterschiedlichen Prospekten, die ich mir zuschicken lies, machte ich mich eines Samstages auf dem Weg zu einem Händler, der in der unmittelbaren Nähe Wohnmobil der Marken Chausson, Adria und TEC vermietete.
Der Händler war höflich und freundlich und wir wurden uns schnell einig, ich nahm ein Mietmobil für ein langes Wochenende für einen Pauschalbetrag, es war ein Teilitegrierter mit Klappbett, demontierbarem Rundtisch, Küche und Nasszelle, auch ein kleiner Stauraum über der Fahrerkabine sowie einer unter der Sitzecke war vorhanden.
Die Zeit schien wieder mal viel zu lange bis endlich der Tag da war wo ich das Wohnmobil abholen durfte, aber darüber wollte ich eigentlich nicht sprechen, denn so lang die Zeit war, so kurz war das verlängerte Wochenende am Fränkischen-Seenland.
Es hatte mich ehrlich gepackt, der Wohnmobilvirus, und das war ein ganz schlimmer, so mit schlaflosen Nächten und Fieber, immer nach dem ich ein Wohnmobil gesehen hatte wurde ich erneut angesteckt, also musste ein wirksames Abwehrmittel her und der Sucht zu entrinnen.

Das wirksamste Mittel, man kann es sich schon denken, das erneute Reisen mit einem Wohnmobil, aus mehreren langen Wochenenden wurde schließlich ein vierzehntägige Ost- und Nordseereise, in einem großen Alkovenmobil.
Mittlerweise hatte ich eine passable Campingausrüstung, mit Klappstuhl und Klapptisch, Melamingeschirr und leichten Töpfen, und den vielen Krimskrams den man als Camper so braucht, auch für das geistige Wohl hatte ich mich mit einer Menge von Bücher, Zeitschriften und Reisekarten eingedeckt.
Auf die Dauer wird dieses Reisen ganz schön den Geldbeutel leeren, denn der Mietpreis sind ganz schön hoch, und die Spritkosten kommen auch noch dazu.
Aber es kam wieder der ersehnte Tag und der ist heute, kurz vor Pfingsten und vor der großen Bretagnen-Reise, an dem ich wieder ein Wohnmobil abhole, jedoch ist es kein Mietmobil sondern ein neues, und zwar ein ausgebauter Kastenwagen auf Fiat Ducato, nämlich der Adria Space.


Uwe

camperpiet am 09 Feb 2006 19:52:47

Also auch ich habe als Kind mit meinen Eltern im Wohnwagen urlaub gemacht.Mit 14Jahren bin ich dann Zu Hause geblieben.Mit meiner Frau haben wir dann meine Eltern in deren Winterurlaub abgelöst(für meine Frau die Feuertaufe nie vorher camping gemacht und dann gleich Winter)Danach haben wir uns selbst einen Wohnagen gekauft und 10jahre lang genossen.Da ich immer große Wohnwagen hatte mußte auch immer das dementsprechende Zugfahrzeug davor sein.Seit einem Jahr habe ich eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit und so stand immer ein teures Auto sinnlos in der Garage rum und das andere hat meine Frau zur Arbeit genommen.Jetzt haben wir das Große Auto und den Wohnagen verkauft und uns ein Wohnmobil gekauft und für meine Frau einen Roller mit dem sie alle 2wochen zur Arbeit fährt.(Hat im Winter frei)Sind gespannt wie das mit dem Wohnmobil so ist gerade wegen Kindern. aus Rees Peter und Annette. :hallo:

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Gast am 09 Feb 2006 20:26:12

Durch unser Pflegekind.Sind 17 Jahre ins Tessin in eine Ferienwohnung gefahren.Als Rentner wollten wir uns ein Womo kaufen aber da sie uns vor 5 Jahren haben sie uns mehr oder minder rausgebeten.1 Jahr waren wir dann mit den Großen alleine da und haben überlegt was man nun machen kann.So kam uns die Idee schon jetzt ein Womo zukaufen.02 haben wir dann zugeschlagen.

agu am 09 Feb 2006 20:32:56

Bei uns wars irgendwie seltsam :D . Auf Turnieren haben wir anfangs im Pferdeanhänger übernachtet. 1992 sind wir dann auf einen Multivan und 1995 auf ein Alkovenfahrzeug umgestiegen. Erst ab dann haben wir auch mal Urlaub damit gemacht.

bert am 09 Feb 2006 21:03:17

Bei uns wars auch über einen VW Bulli,
ich hab einen Ex Rettungsbus umgebaut.
War am Anfang für Radtouren und ausgiebige Zeltfeste gedacht.
War noch mit richtig fetter Anlage, Alufelgen, Tiefer......
Haben viele Touren mit dem Bulli unternommen.
Kroatien, Italien, Frankreich, Monaco, Tschechien, Slowakei und
natürlich alle Bundesländer in Österreich.

Dann bekamen wir Zwillinge,
der Bulli wurde zu klein.
Camping an sich mochten wir.
Dann haben wir lange überlegt was wir kaufen.
Ich wollte zuerst einen Kastenwagen selber umbauen.
Aber bei reiflicher Überlegung wäre der dann wahrscheinlich
für unsere Bedürfnisse nicht realisierbar.

Ein Alkovenmobil wollte ich am Anfang nicht.
Mir schwebte eher was wendigeres und flotteres vor.
Aber nach allem Hin und Her führte daran kein Weg vorbei.

Ist auch mit den Jungs kein Problem,
sie lieben die Fahrerkabine, bei jeden Stop
hasten die Beiden nach vorne.

Jetzt sind wir Froh über unsere Entscheidung
und freuen uns schon auf den Frühling.

pheim am 09 Feb 2006 21:59:23

Hallo miteinander,

eigentlich bin (war) ich gar kein "Camper"
mein eigentliches Hobby war bis jetzt die Astronomie,
d.h. ich bin einer von den „Spinnern“ die nachts, auch bei Kälte, mit einigem Equipment auf dem Feld stehen
nur um die Pracht des Sternenhimmels zu genießen.

Bei diversen Teleskoptreffen haben sich meine Astro-Kollegen teilweise amüsiert wie ich mein Geraffel puzzleartig
in meinen Zweisitzer, den ich bis vor sechs Monaten fuhr, gefaltet hatte. (brauchte fast schon einen Plan dafür)

Meist ist es üblich dass man bei so einem Treffen im Zelt oder Auto schläft und dabei haben sich meine 55 Lenze
doch auch schon recht begeisterungshemmend (Kreuzschmerzen usw.) ausgewirkt.

Vor sechs Monaten lief mir dann mehr oder weniger zufällig ein quittengelber CS-Amigo Bj.’99 „über den Weg“.
Der passte so gut für meine Belange, dass ich dafür spontan meinen bisherigen Flitzer „geopfert“ habe.

Eigentlich war dieses Fahrzeug nur als Astro-Ergänzung gedacht.

Doch nachdem ich mich ,vorher bar jeder Camping- oder gar Womo-Erfahrung, näher mit dem Thema befasst habe
stelle ich nun fest welche bis jetzt ungeahnte Möglichkeiten in so einem Kasten stecken.
Aber das brauche ich Euch wohl nicht zu erzählen.

Mit freundlichem
Peter

FastFood44 am 09 Feb 2006 22:00:48

Wir sind über Jugendherbergen, wechselnden Motels und Hotels doch irgendwie direkt zum WoMo gekommen.
Mein Mann und ich sind erblich nicht vorbelastet :wink:
Meine Schwiegereltern gehen und gingen so gut wie nie in den Urlaub (kann die Fahrten an EINER Hand abzählen)
Meine Eltern waren mit uns (zwei Kinder) regelmäßig im Urlaub, meist in netten kleinen Frühstückspensionen.

Ich liebte Urlaub und mein Mann wurde schnell vom Fernweh infiziert.
Wir reisten mit Mietauto (oder eigenem Auto) und auch sehr sehr oft mit dem Fahrrad von einem Ort zum anderen. Suchten uns dann abends entweder eine Jugendherberge (wenn wir in Europa unterwegs waren) oder eben Motel/Hotel.
Wir lebten aus dem Koffer/Satteltaschen, kamen mit wenig aus, brauchten kein schönes Wetter und liebten das Zigeunerleben.
Beruflich war mein Mann dann auch noch 7 Jahre für seine Firma weltweit unterwegs.
Dann kam unser erstes Kind (nun 8 Jahre alt, mein Mann beendete dann auch den Außendienst 3 Jahre später)) und der Urlaub wie wir ihn gerne hatten konnten wir uns so auch nicht mehr mit Kind vorstellen.
Welches Hotel nimmt denn für eine Nacht eine ganze Familie auf??? Gerade in Deutschland ist man nicht sehr entgegenkommend mit dem klassischen Doppelzimmer (Zustellbett wird ungern bereitgestellt) und dem Autschlag wenn man kürzer als 3 Nächte bleibt.

Zigeunerleben als Familie ist doch dann schwieriger. :(

Davor hatten wir auch ab und an als Abwechslung eine Bade-Mittelmeer-Pauschalreise gemacht.
Mit dem Kind dann anfangs nur noch ausschließlich solche Reisen.
Wir wurden dann immer unzufriedener. Es fehlt was. Man hatte einfach Flöhe im Hinter. Mein Mann jammerte seinem Außendienst hinterher und das kam aber für mich nun mit Familie nicht in Frage.

Ein eigenes WoMo war eigentlich unser Rentnertraum.
Irgendwann meinte mein Mann dass wir jetzt leben müssen.
Wer weiß wann wir (35 Jahre) in Rente kommen, wie es uns dann geht.
Was wir uns dann finanziell überhaupt leisten können, die staatl. Rente wird es kaum geben. Jahresurlaub wird wohl in den nächsten Jahren auch weniger in Deutschland ausfallen....
Also jetzt leben und jetzt WoMo.
Dann können wir auch wieder touren trotz Kinder.
Gesagt getan.
Monatelang geschaut, informiert und gestöbert.
Ein Modell im Auge gehabt......ich hatte bedenken, das liebe Geld *schluck*
Und dann kam der Anruf meines Mannes: Schatz ich hab den Vertrag unterschrieben in einer Woche holen wir unser WoMo ab.

Für uns ein riesengroßer Schritt. Recht klamm durch Hausbau, Alleinernährer wegen inzwischen zwei Kinder.......
ABER
Wir bereuen nichts.
Wir möchten jetzt leben, alles auf später verschieben kann böse ins Auge gehen.

GRUSS PETRA

Eddy am 09 Feb 2006 22:26:44

Wie fing alles an........

im Jahr 1987 wollte ich mit meiner damaligen Freundin nach Gran Canaria fliegen. Ein Tag vorm Abflug, den linken Zeigefinger mit der Kreissäge kupiert und mußte teilentfernt werden.

Der Urlaub fiel erstmal aus, was tun. Da ich mit der linken Hand noch die Kupplung meiner BMW R 80 RT ziehen konnte, fiel die Entscheidung. Campingurlaub mit dem Moped in Jugoslawien. Der Herbst kommt und wir stellen zusammen was wir alles mitnehmen wollen. Wir wechseln um von Motorrad auf PKW. Wir verbringen wunderschöne Wochen in Jugoslawien auf Krk. Dort sah ich einen Kleintransporter mit aufgesetzter Wowa-Kabine.
Der Gedanke ließ mich nicht mehr los.
Infomaterial besorgt und Tüv-Beamte löcherig gefragt.
Dann DB 207 D besorgt und alten Tabbert-Wohnwagen und losgelegt. Kam gleich bei der ersten Prüfung durch, erste Tour über Autoput nach Griechenland, runter bis Athen. Danach noch mehrere Jahre Touren durch Frankreich gemacht. Fahrzeug privat weiterverkauft, fährt immer noch.

Dann Fahrzeugwechsel, MB 100 Karmann zugelegt, und wieder mehrere Jahre durch Europa getourt. Dann Wechsel auf Wohnwagen und auch hier schöne Touren gemacht.

Dann Krise, Trennung in aller Freundschaft, neue Partnerin kennengelernt und wenig Geld. Urlaub machen, na klar. Wohnwagen geliehen, Pkw für den Urlaub getauscht, und ab nach Meck.Pomm.
Der Virus war auch hier gelegt, nächstes Jahr WOMO geliehen und drei Wochen nach Italien.
Dann kurzfristig ein eigenes Wohnmobil gekauft und zwei schöne Jahre gefahren.
Dann Neukauf eines BEISL-Womo und kam rechtzeitig als Hochzeitsgeschenk in eigener Sache. Nun fahren wir schon fast zwei Jahre dieses Womo. Ohne Camping geht bei mir nichts mehr. Ach ja, auf Gran Canaria oder Mallorca war ich immer noch nicht. 8)

Eddy

Trialer am 09 Feb 2006 22:40:05

1986 war ich mit dem Motorrad Richtung Nordkap unterwegs. Am Polarkreis hat es geschüttet wie aus Kübeln, ich schon 10 Stunden unterwegs, gefroren wie ein Hund. Wohnmobil überholt. Fahrer saß mit T-Shirt am Steuer......
Wir fahren dieses Jahr mit dem Wohnmobil ans Kap.

Gast am 09 Feb 2006 23:18:52

# Seit 1989 mit Kind und Wohnwagen unterwegs.
# 2005 Wohnwagen verkauft
# Oktober 2005 "Traum" mit altem Womo erfüllt.
# warte nun seeeehnsüchtig auf März, zur ersten Tour (ohne Kind)

conga am 10 Feb 2006 10:23:06

Vor ein paar Jahren so mit 18 wollte ich, wie alle, nach Australien auswandern....
Die Alternative war dann ein VW-Bus T2 als erstes Auto,
professioneller Selbstausbau: Spankiste, Schaumstoffmatratze, laute Musikanlage, Kiste Bier.
Hier ist ja nur gefragt wie man zum ersten WoMo gekommen ist oder??
:razz:
Conga

Gast am 10 Feb 2006 11:10:15

Wie so viele fing es mit "Camping" an, mit dem Fahrrad kreutz und quer durch Deutschland Holland und Belgien. Übernachtungen am Anfang in Feldscheunen und Jugendherbergen, dann eigene "Hundehütte".
1978 wurde bei einer Heimwerkerzeitung unter meiner Mitwirkung ein ehemaliger Postpaketwagen (DB 406) zum WoMo umgebaut. Den habe ich dann gekauft und bin dann 1978 mit 60PS erstmals nach Marokko.
Nach der Rückkehr gleich verkauft, der 406 war mir doch etwas zu "schnell". Nach weiteren 4 Selbstbauten fahre ich jetzt den zweiten "von der Stange". Leider hat der Platzmangel mich gehindert weiterhin der Zunft der Selbstausbauer anzugehören.
Nach jetzt 28 Jahren WoMo reisen kann ich mir fast keine andere Urlaubsart mehr vorstellen.

Gast am 10 Feb 2006 12:11:54

Angefangen hat es 99 als unsere 1. Tochter geboren wurde. Ichhatte 4 Wochen Urlaub und nach der 2. wurde es uns zuhause langweilig mit der Kleinen. Wir wollten weg. Also nix wie bei der FEWO angerufen die wir sonst immer gebucht hatten.. Besetzt.. Mist.. Auf einer Einkaufsfahrt zufüllig bei nem WOMO Händler vorbeigefahren.. Und dann auf die Idee gekommen einfach da mal zu fragen. Ergebniss. Womo für einen Super Kurs für 10 Tage gemietet ( damals 1000 DM incl aller KM ) Ein 8mtr Detleffs Esprit mit allen Schikanen. Ab nach Hause und alles reingepackt. Die Wiege sicher auf der Sitzbank verzurrt. ( Es wr ein Fahrzeug mit 4er Gruppe vorne und Rundgruppe im Heck ) Und ab in die Nacht richtung Süden. Am nächsten Nachmittag waren wir in Sete. haben dann den Strand zwischen Sete und Marseillan Plage gefunden. Es waren Traumhafte 8 Tage.
Dann wieder ab nach Hause und das Womo gesäubert und abgegeben.
Wir waren infiziert. SSeitdem haben wir uns so ziemlich jedes WE bei den Händlern rumgetrieben. Uns viel angesehen, Probegefahren, 1x fast gekauft ( nen Riviera auf Transit mit Saugdiesel ) zum Glück kam uns da eine andere sehr grosse Finanzielle belastung dazwischen ( Schwiegermutter musste ins Heim und wir die Kosten tragen )
Also Traum vertagt. Bis 2003 immer wieder gesucht, Rumgefahren. Und im Mai 2003 endlich was gefunden. Ein absoluter Notverkauf von Privat.. Zwar kein 8mtr Alkoven. sondern nur 5,54mtr.. Aber dafür auch mit 2 Sitzgruppen und Etagenbett.. und Hymer.. Sofort zugeschlagen. 1. Hand. Bestzustand, nichts verbastelt und vom Besitzer mehr geliebt als seine Frau..... Er konnte die Raten nicht mehr tragen...
Seitdem sind wir nun mit dem kleinen aber eigenen unterwegs und möchten es nicht mehr missen.. Die 2. Tochter war seit 2002 auch schon da und beide haben das Womo sofort freudig aufgenommen und ihm einen Namen gegeben. ( Püppi ) Damit sind sie am liebsten unterwegs. Die beiden waren richtig traurig, als wir vor 14 Tagen dann auf Saisonkennzeichen umgestellt haben und damit nicht mehr immer einfach mal am WE ne Runde drehen können ( Oft auch mit ihren Freundinen )

Aber ab Märze gehts wieder. Und da gehts erst mal ab an den Gardasee für ne Woche.. Um im Juli in den Sommerurlaub..

manni63 am 10 Feb 2006 14:35:12

:) 10 Jahre mit Wohnwagen Urlaub gemacht
8) Frühjahr 2004 erstes WoMo Hobby 600
:razz: Sommer 2004 zweites WoMo (da 1. zu klein) ELNAGH 310
:D Sommer 2005 drittes WoMo (das mit Garage :P )

Aretousa am 10 Feb 2006 15:42:10

Also das war so-
1974 überredeten uns Freunde zu einem Zelturlaub in Les Stes Maries de la Mer in Südfrankreich- in der Camargue. Dort zelteten wir "wild" am Strand, hatten aber selbst noch absolut nichts an Ausrüstung was so zum zünftigen Campen gehört. 1975 hatten wir dann eine komplette Zeltausrüstung und es ging wieder nach Frankreich und wieder nach Stes Maries- aber dann nach einigen Tagen weiter an den Atlantik. So ging es dann bis 87 immer mit voll bepacktem PKW kreuz und quer durch Europa -von Irland bis nach Griechenland-und wir vermissten dabei nur eine anständige Kühlmöglichkeit....und ich hätte so gerne nen vernünftigen Clo gehabt......Den Traum von einem selbstausgebauten VW Bus träumten wir zwar kurzfristig- erfüllten ihn uns aber nicht. Einen Ford Nugget besichtigten wir mal- aber der kam uns mit Kind viel zu klein vor.
Tja und dann fanden wir ganz in unserer Nähe ganz zufällig ein schönes knapp 3 Jahre altes Alkovenmobil.....überlegten 2 Tage und kauften es ganz spontan-von privat.
Leider hatten wir diese Mobil nur knapp eineinhalb Jahre- dann hatten wir einen Unfall mit Totalschaden- unverschuldet...und auf der Suche nach einem guten , bebrauchten Wohnmobil fanden wir 1989 unseren ersten Dethleffs- neu mit großzügigem Messerabatt......tja und letztes Jahr wollten wir dann bei unserem Hänler in Wiesbaden am Tag der offenen Tür nur mal gucken......und kauften unser nun 3. Mobil diesmal wieder gebraucht...(aber nur ein paar Monate).
Und in Stes. Maries waren wir immer mal wieder- und die Freiheit des damaligen Wildcampens finden wir vor allem in Frankreich auch heute noch.
Aretousa

RandyBuddy am 10 Feb 2006 15:55:12

Meine Story

1988:
jung und wild :-) und wollte alles mal ausprobieren:
Motorrad fahren, Surfen, Klettern, etc und natuerlich "Campen".
Hab von einem Freund klapprigen VW Campingbus ausgeliehen und ab gings mit Freundin Richtung Italien.
Der Bus hat zwar gleich am ersten Pass schlapp gemacht war aber danach einfach spitzenklasse.
Bester Urlaub ueberhaupt ...

1988-2005:
trauemen vom eigenen WoMo ... campen im Zelt ... trauemen ...
kein Geld ... Erinnerungen 'VW Bus Urlaub' ... traeumen ...
Schwester kauft WoMo ... weiter traeumen ... Messen ... mehr traeumen ... :-)

2005:
Traum erfuellt - WoMo gekauft!!!

2006:
noch kein bischen bereut ... :-)

Rudi Roehrich am 10 Feb 2006 16:52:09

Jetzt zu unserem Camperlebenslauf :

1966 :
Beginn mit meinen Eltern an der Ostsee (Schönberg) als Dauercamper .
1978 :
Habe ich meinen ersten Wohnwagen gekauft und Dauercamping an
der Ostsee fortgeführt .
1982 :
Meinen zweiten Wohnwagen gekauft und Dauercamping an der
Ostsee fortgeführt .
1981 :
Clou 670 von Niesmann gemietet und dann 5 Wochen nach Jugoslawien .
1982 :
Sven Hedin Wohnmobil gemietet und Frankreich bereist .
1987 :
Wohnwagen verkauft und Dauercampingplatz aufgegeben .
Gefiel mir / uns nicht mehr .
1989 :
Bürstner Alkoven gemietet und Frankreich bereist .
1990 :
Mein erstes Wohnmobil Hymer-Camp 55 gekauft (Jahreswagen) .
1992 :
Wohnmobil verkauft , weil wir Haus gebaut hatten .
1993 bis 1999 :
3 Wohnwagen gekauft (2 Eriba-Hymer , 1 Wilk Safari)
2000 :
Unser jetziges Mobi gekauft .

In ca. 2 Jahren wird wohl ein neues Mobi gekauft !
Unsere Favoriten sind :
Concorde , Phönix , Hymer oder Frankia .

Tipsel am 10 Feb 2006 18:39:01

conga7 hat geschrieben:Vor ein paar Jahren so mit 18 wollte ich, wie alle, nach Australien auswandern....
Die Alternative war dann ein VW-Bus T2 als erstes Auto,
professioneller Selbstausbau: Spankiste, Schaumstoffmatratze, laute Musikanlage, Kiste Bier.
Hier ist ja nur gefragt wie man zum ersten WoMo gekommen ist oder??
:razz:
Conga


Das war bei mir (im vorigen Leben :wink: ) ähnlich:

1972 VW-Bus gekauft, feste Kiste reingebaut, Schaumstoff drauf, Gardinen dran und ab gings nach Elba, Korsika, Griechenland kreuz und quer, Kreta usw.

Danach 20 Jahre Dauercamper wegen der Kids, dann kam wieder ein Bussi, diesmal allerdings California-Ausbau mit Aufstelldach. Als uns das Bett zu eng wurde, kam unser Knausi :D

Dr.House am 10 Feb 2006 18:58:10

Angefangen hat alles nach einer grausig verregneten Nacht im Finistere - wir morgens in unserer 2-Mann- Hütte in klattschnassen Schlafsäcken neben unserem völlig durchnässten Hund aufgewacht. Das Zelt geöffnet und neben uns hat so ein freundlicher Mensch genüsslich (und im Trockenen) seinen Kaffee bei offener Schiebetür seines Sven Hedin geschlürft. In diesem Moment ist bei mir der Entschluss gefallen, ein Womo zu kaufen. 4 Jahre danach war's dann soweit, bis zum heutigen Tage haben wir's auch durchgehalten. Bevor der Liter Diesel nicht 15,-- € kostet, geb ich's auch nicht mehr her....



Markus

WoMo_1 am 13 Feb 2006 13:43:23

# 1976 - 1981 mit dem Zelt in Europa unterwegs (wetterabhängig, oftmals besch....)
# 1982 Bekanntschaft mit der Einstiegsdroge T2 gemacht, Umbau und anschl. Urlaub in Norwegen
# 1983 Umbau, zus. GfK-Hochdach, Norwegen
# 1984 Norwegen
# 1985 Schweden, Heirat
# 1986 Verkauf, da sich Sohn #1 angesagt hat
# 1987 - 2004 Ferienwohnungen, Sohn #2, keine Lust auf Camping
# 2005 (August) letzter Urlaub in einer Ferienwohnung an einem Campingplatz
- wir merkten, dass wir wieder Rückfällig wurden
- Beschluss gefasst, ein WoMo zu kaufen, -irgendwann- :roll:
- Ende September nach WoMo umgesehen und gefunden
- Hymer B544
- Bj. 1991, mit Decke abgedeckt und aufgebockt in beheiztem Schuppen
- Laufleistung 24500 km
- Neuzustand
- beim Kaufpreis konnte ich nicht mehr "nein" sagen!
# 2006 Süddeutschland, Österreich, Kroatien, Italien, Schweiz

Bären am 13 Feb 2006 14:30:40

Hallo Troll,

ganz einfach:

ich war Streuner und hatte eine Freundin mit Hund, welche mir alle Schönheiten des WoMo -Fahrens zeigte. Immer wieder eines gemietet und seit letztes Jahr meine eigene Kiste. Konnte mir nie vorstellen dass ich camping oder ähnliches machen würde. Ja so können sich Meinungen unter der Gehirnwäsche von Frau ändern.
aus dem sonnigen Bayern/Österreich

Wilfried

comtec am 14 Feb 2006 18:13:30

Alles fing 2002 damit an, dass wir einen Reisegutschein von TUI im Wert von 750€ gewonnen hatten. Pfingsten stand vor der Tür, die Jüngste von 3 Kindern wurde gerade 1Jahr alt. Vergeblich versuchten wir unsere Gutscheine unterzubringen. Nix Hotel, nix Ferienwohnung! Alles ausgebucht oder kein Platz für so viele Personen. Wir hatten uns aber in den Kopf gesetzt Pfingsten zu verreisen. Zum Einkaufen fuhren wir immer bei einem Womohändler vorbei u. träumten insgeheim schon von einer Tour. Also hinschauen u. nachfragen. Da stand er oder es :-) : Ahorn Camp720, 7m lang, Heckbett über Garage, Backofen, auf Mercedes Sprinter mit 156PS. Wir buchten u. fuhren nach Boltenhagen. Erster Schock, Wohnmobilhafen brechend voll, soll es das gewesen sein? Nein, der Campingplatz nahm uns auf u. schluck, ganz schön teuer. Auf dem CP erst einmal schauen, wie es mit der Ver-u. Entsorgung geht.
Es wurden schöne Tage (unser) Womo wurde bestaunt, und wir hatten viele nette Kontakte. Zu Hause angekommen -putzen. Da ich sehr genau bin, brachte ich mit einer Politur das Womo fast in den Neuzustand. Resume: Womourlaub ja, aber nie nie wieder mieten.
Am Tag der Rückgabe, schauten wir uns gleich einige preiswerte Gebrauchte an, zögerten aber zum Glück. Vorschlag unseres Händlers ein Mietpartnerfahrzeug. Hörte sich gut an, wir kauften ein 7m-Mobil, welches in der von uns nicht genutzten Zeit vermietet wird. Gewerbeanmeldung ect. folgten.
Freude hatten wir nicht daran, irgendwie war es nicht unser Womo u. Geld konnte man auch nicht damit verdienen, eher vernichten. Die Versicherung kassierte das 4-fache der normalen Prämie. Womo wurde nach 5 Monaten gut verkauft. Der Winter war grausam u. wir nicht zu halten. Noch im Februar kauften wir unser jetziges Womo. (Chausson W4 )Zwar nur 6m lang,lief ein halbes Jahr als Mietfahrzeug, etwas enger aber nur für uns, und Keiner schläft mehr in unseren Betten.
Zur Zeit liebäugeln wir mit etwas Größrem u. Schnellerem, können uns aber irgenwie nicht von unserem Womo trennen!

Viele Comtec

P.S. die Reisegutscheine haben wir bei Ebay versteigert u. für das Geld haben wir Womozubehör gekauft!

Gast am 14 Feb 2006 21:01:20

Ich hab mir das bisher überhaupt nicht vorstellen können. Aber vor ca. drei Jahren hab ich mein Mädel kennegelehrnt. Kurz drauf waren wir zu dritt. Mein Alfa Spider war dann irgendwie zu klein. Drei Jahre später wollte ich den Alfa dann hergegeben. 3200km in zwei Jahren... das war kein fahrzeug mehr, sondern ein Standzeug. Leider wollte ihn keiner. Bei einem Händler hab ich dann den KNAUS 685 stehen sehen. Der hat mir dann auch noch ein gutes Angbot für den Alfo gemacht und das war's. Seit dem fahren wir 3.85t mit 122PS und nicht 1400kg mit 192PS. Ein kleiner Unterschied ist das schon, aber seit dem ersten Trip in die Toskana sind wir alle drei voll überzeugt davon.

Gast am 15 Feb 2006 00:10:56

Alles fing damit an, als wir 1999 bei wunderschönem Wetter in Carolinensiel an der Nordseeküste ein Hotelzimmer suchten. Alle Suche war vergebens, andere Leute hatten die gleiche Idee, alles ausgebucht.
Wenn wir jetzt einen klappbaren Zeltanhänger hätten, meinte Anne, könnten wir jetzt auf einen Campingplatz gehen. Diese Idee fand ich ausgesprochen blöd, nicht mit mir.
Es kam wie es kommen musste, Anne schleppte mich auf die Caravan-Messe in Düsseldorf. Dort unterschrieben wir noch am gleichen Tag einen Kaufvertrag für einen Caravan von Eifelland. Schon nach der ersten Tour war uns klar, das ist die Form Urlaub, wie wir es mögen. In diesem ersten Jahr waren wir elf mal mit dem Caravan unterwegs.
Sogar im Winter bei –15°C konnte man es im Eifelland aushalten. Lediglich die Abflussrohre unter dem Caravan froren zu. Konnte uns aber nicht abhalten, im Wintern zu fahren.

Nach nur 15 Monaten wurde schon der nächste Caravan geordert. Diesmal war es ein Eriba Nova von Hymer.
Noch mehr Luxus, noch bessere Betten, noch mehr Platz, wir waren happy.
Wir bedauerten die Wohnmobil-Fahrer, weil sie ja immer alles aufräumen und einpacken mussten, wenn sie mal eine Tour machen wollten. Da waren wir mit dem PKW ja wohl im Vorteil. Also nieeee ein Wohnmobil.

Nach wunderschönen Urlauben und Wochenendfahrten kam der Wunsch nach mehr: Wir wollten mal zum Nordkap, in die Bretagne, Südfrankreich. Außerdem wollten wir zwischendurch Städtereisen machen. Aber mit dem Caravan? Das ging ja wohl nur mit einem Wohnmobil. Wir überlegten nicht sehr lange, ein Wohnmobil von Hymer, der Camp 544, sollte es sein. Wir waren uns schnell mit dem Händler einig, der Kaufvertrag wurde unterschrieben. Mit diesem WoMo haben wir wunderbare Touren gemacht. Die schönste Tour war wohl Süd-Norwegen im Jahr 2004.

Nachdem das WoMo mit allem Luxus ausgestattet war (Dachklima, Solar, Rückfahrvideo-System, SAT-Anlage, Becker-Navi, Motorradbühne usw., beschlossen wir nach nur 18 Monaten, ein letztes Mal zu wechseln. Wir wollten größere Betten und eine Heckgarage. Außerdem wäre ein Doppelboden für den Winterurlaub von Vorteil. Unser Kandidat war ein Camp GT 614. Wir konnten unseren „Willi“, so nannten wir unser WoMo, günstig privat verkaufen. Jetzt war der Weg frei für das WoMo unserer Träume.

Wir haben es nicht bereut. Die ersten großen Touren haben gezeigt, dass unsere Entscheidung richtig war.
Ein Doppelboden hat schon seine Vorteile und durch die große Heckgarage brauchen wir auf nichts zu verzichten. Unser neuer „Willi“ wurde wieder mit den benötigten Extras ausgestattet und soll jetzt mindestens 10 Jahre seinen Dienst tun.

Troll am 15 Feb 2006 10:42:23

Hallo Zusammen,
viele Dank für Eure Antworten, Ist schon erstaunlich wie viele verschiede Wege es gibt mit dem WoMo-Virus infiziert zu werden. Ich wünsche allen das es nie gegen diesen Virus einen Impfstoff gibt.

Viele und allzeit gute Fahrt!

Gast am 15 Feb 2006 13:04:40

nu muss ich aber trotzdem meinen Senf auch noch loswerden, also aufgewachsen im Wohnwagen an der Ostsee (Brodau nähe Grömitz) jeden Urlaub und jedes Wochenende. Dann die ersten Motorradurlaube mit Kriechzelt in Dänemark und auf Treffen, nach dem X-ten mal absaufen in dem Ding und tagelang mit nassen Klamotten rumlaufen habe ich es weggeworfen. In Urlaub wurde dann geflogen, Motorrad nur noch am Wochenende, die Karre wurde immer älter, die Freunde auch und plötzlich wollte man mit sich mit gleichgesinnten Treffen, also Hotelzimmer gebucht (mich kriegt keiner in ein Zelt) aber was machen wir in Schotten beim Oldtimer Grand Prix :?: Der örtliche Fordhändler hatte einen Ford Nugget in der Vermietung, also ausgeliehen das Teil und ab nach Schotten (es hat geschüttet wie zur Sintflut) und ich habe jeden bemitleidet der mit Zelt dort war. Das Wochenende hat uns so gut gefallen, das wir 6 Wochen später einen Globebus ausgeliehen haben und nach Portugal gefahren sind. 7000 Kilometer in zwei Wochen waren ein wenig viel aber es hat Spaß gemacht, nur frei gestanden, sehr viel gesehen und erste Erfahrungen gesammelt. Jetzt freuen wir uns schon auf den nächsten Womo Urlaub im April, dann wird mal ein Alkhoven ausprobiert, das erste eigene wird dann wohl in 2007 folgen, mal sehen was es wird.

Matthias

tuga am 09 Dez 2011 23:31:47

Hallo ihr alle,

habe gerade ganz neugierig diesen alten Thread angetippt und bin ganz enttäuscht dass nur zwei Seiten zustande gekommen sind.

Wir haben nun viel mehr Mitglieder als 2006, wer macht weiter mit?

milleralaska am 09 Dez 2011 23:40:23

Dann mach ich es mal ganz kurz:Zu DDR-Zeiten immer mit nem Zelt.
Mit der Wende einige Jahre Wohnmobile für den Urlaub gemietet.
Als uns das zu teuer wurde waren wir förmlich gezwungen ein Wohnmobil zu kaufen.

Alex

Aretousa am 09 Dez 2011 23:56:37

Paulinchen dann schreib doch deine Wohnmobilgeschichte auf - interessiert mich auch

dieter2 am 10 Dez 2011 00:18:08

Wir haben ein Kajütboot gehabt womit wir jahrelang nach Jugoslawien geträlert sind.
Haben die ganze Küste und Inseln abgeklappert.

Bis zum Krieg,da haben wir das Schiff verkauft und ein Womo angeschaft.
Als der Krieg vorbei waren sind wir dann mit den Womo nach Kroatien gefahren.

s Dieter

tuga am 10 Dez 2011 00:29:26

Zum Wohnmobil kam ich eigentlich ganz schnell. War vor sieben Jahren krank, musste viel Cortison schlucken, es ging mir Hundeelend.

Die Aussicht meiner Krankheit war, blind zu werden, und dann verlor ich noch meinen Job.
Nachdem es mir wieder ein bisschen besser ging, machte ich mit Zelt und Pkw eine Rundreise, Normandie und Bretagne, und lernte unterwegs ein Ehepaar mit Wohnmobil kennen die mir irgendwie einen Floh ins Ohr setzten. Das war Mitte August.

Dann ging alles ganz schnell, die Aussicht blind zu werden hat mir, glaube ich, Flügel verliehen. Das konnte es ja wohl nicht gewesen sein, dachte ich!

Ende September erwarb ich meinen EURA, verkaufte meinen Pkw, kündigte meine Wohnung und löste sie auf, mietete ein Zimmer. Ich wollte ein Jahr mit Wohnmobil reisen!!
Meine erste Reise ging am 4. Januar gleich für 4 Monate nach Südwestfrankreich, hatte keine Ahnung von Wohnmobil und hab unterwegs den Männern Löcher in den Bauch gefragt und viel gelernt.

Das ist nun schon 6 Jahre her und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

schlaue-hexe am 10 Dez 2011 00:29:26

In der Jugend mit 2 Mann-Zelt, dann kam das luxeriöse 4 Mann-Steilwandzelt mit Schlafkabine ;-)
....... und dann kamen die Kinder, beim weiten Kind gemerkt das es im Hotel recht stressig ist, für Kids und Eltern. Beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen Kids ordentlich anziehen, Kids ermahnen ruhig zu sitzen um die anderen Gäste nicht zu stören.

Etwa 1990 haben wir uns von Bekannten ein WoMo geliehen und ab ging es nach Frankreich. Danach stand für uns fest, wir sind Camper.
Die ersten Jahre hatten wir uns für Wohnwagen entschieden, die mit dem Alter der Kinder immer größer wurden.
Der Traum vom WoMo blieb bei meinem Mann und mir aber immer im Hinterkopf. Als die Kids endlich erwachsen waren und nicht mehr mit uns fahren wollten :tanz: hat unsere Stunde geschlagen.

2005 kauften wir unser erstes WoMo mit dem wir kreuz und quer durch Frankreich fuhren und die Nord- und Ostsee erkundeten. Mittlerweile gibt es WoMo Nr.3 das wir jetzt auch länger behalten wollen.

..... und vielleicht fahren wir mit Nr. 3 mal nach Amberg, damit es unseren Lästerschwestern nicht langweilig wird.
(Ich bin stille Mitleserin und amüsiere mich täglich auf neue)

BadHunter am 10 Dez 2011 12:07:15

Camper war ich eigentlich schon immer, als ich 6 Jahre alt war fingen meine Eltern mit einem Wowa an der Ostsee an. Dort bin ich jeden Sommer und an den Wochenenden gewesen und damit aufgewachsen, im Sommer sind wir oft nach Spanien und Italien gefahren.
Mit 19 hatte ich meinen eigenen Wowa, da ich Surfer war und bin musste aber zusätzlich noch ein Womo her, für Surftrips im Frühjahr, Herbst und Winter.
So habe ich mir mit 21 Jahren damals einen LT Kastenwagen angeschafft und ausbauen lassen, 3 Jahre später kam der erste Alkoven zusammen mit meinen Eltern.
Mit 30 Jahren dann habe ich den Wowa ganz aufgegeben (tat sehr weh, war aber nichts für meine damalige Frau, das Dauercampen...)
Meine Eltern gingen in Rente und waren viel mit dem Womo unterwegs, so haben wir uns dann ein kleineres Aklovenmobil angeschafft, und nun eben seit 5 Jahren den Concorde.

Auch, wenn wir dieses Jahr kaum gefahren sind: ohne Womo könnte ich nicht, ich muss einfach die Möglichkeit haben, jederzeit loszufahren.....

, Jens

ahd250 am 10 Dez 2011 12:14:36

Halloundso,

das Campen habe ich bereits als Kleinkind kennengelernt, mit einem kleinen Motorboot und Zelt an der Elbe. Und irgendwie bin ich daran hängen geblieben. Erst mit geliehenem Wohnanhänger, dann einen eigenen Klappanhänger.
Als ich dann mit dem Surfen anfing war es bis zum ersten WoMo nicht mehr weit.
Vielleicht höre ich irgendwann mit dem Surfen auf, aber bestimmt nicht mit dem WoMo-fahren :!:

globulli am 11 Dez 2011 20:46:52

Eigentlich sind wir über den Hund zum WoMo gekommen. Aber nicht direkt, sondern über Umwege!

Also, zuerst mal kann ich berichten, dass ich bereits seit Kindesbeinen Campingurlaub gemacht habe. Es gab dann eine Phase, da haben meine Ex-Freundin (ist seit 24 Jahren meine liebe Frau) und ich Fernreisen gemacht. Bis dann eben Anfang der Neunziger unser erster "dicker Hund" (65 Kg Muskelmasse) in unser Leben trat. Tja, wer nimmt denn zwei Spinner mit so einem Vierbeiner als Urlauber bei sich auf?!
Obwohl meine Frau ohne jegliche Campingerfahrung war, haben wir uns nach einem Messebesuch in Freiburg dann zunächst mal einen Wohnwagen gekauft (LMC). Mit diesem sind wir dann 6 Jahre lang mit Begeisterung in den Urlaub gefahren, jetzt schon mit zwei großen Hunden! Wir wohnten damals in Frankreich und hatten einfach so viel Platz, dass es nicht darauf ankam, dass da halt ein Wohnwagen abgestellt werden musste. Es folgte aber im Dezember 2005 dann ein Umzug nach Deutschland. Von hier aus sind wir dann noch 1 mal mit Wohnwagen in den Urlaub gefahren. Aber die Fahrerei mit dem Gespann, die zwischenzeitlich beengteren Platzverhältnisse am neuen Wohndomizil und die Lust auf das Reisen Überland, abseit der Autobahnen, waren dann der Anlass, dass wir uns in Richtung Mobilhome orientierten. LEIDER!! Man hat nämlich überall mal Nachbarn, die sich nicht benehmen können - hauptsächlich nachts!
Der Entschluss zum WoMo reifte dann in uns eines Abends im September diesen Jahres auf der Veranda unseres gemieteten Mobilhomes. Wir saßen da, tranken ein Gläschen Rotwein und überlegten mit einander, wie schön es doch wäre, wieder unabhängig von gebuchten Unterkünften reisen zu können. Der Entschluss, ein Wohnmobil zu kaufen wurde noch am gleichen Abend geboren. Kaum wieder daheim suchten wir auf jede erdenkliche Art (Internet, Händler vor Ort....) und filterten zunächst zwei Modelle, die uns interessierten heraus. Schließlich kauften wir uns vor wenigen Wochen unseres Wohnmobil. Steht jetzt in all seiner Pracht bei uns in der Werkstatthalle und macht eigentlich alles dicht - aber es musste eben das Dethleffs, ein Globebus 4, sein, der dann auch als junger Gebrauchter gefunden wurde. Wir sind derzeit dabei, um mit dem Fahrzeug vertraut zu machen, ein paar individuelle Noten einzubauen, das "Häuschen" einer Grundreinigung zu unterziehen und dann, spätestens im März 2012, werden wir endlich wieder in die Famileie der Camper zurückkehren - diesmal wohl für immer!!!

Wir wünschen allen, die unseren kleinen Beitrag lesen, allzeit gute Fahrt. Das Forum, dem wir erst seit kurzer Zeit angehören, finden wir toll und die Leute, die dazu beitragen ebenfalls!!

al am 11 Dez 2011 22:10:02

meine frau schenkte mir zum geburtstag ein langes wochenende im wohnmobil. gehörte einer freundin von ihr. das war im herbst. ab nach vlaanderen. karneval danach noch mal vlaanderen, geliehen beim adac. weil der wagen schei... war, bekamen wir zur wiedergutmachung nochmal nen wagen gestellt für nen langes wochenende. damit ging es in die picardie.

der rest ist dokumentierte geschichte hier. drei jahre verschiedene mobile ausleihen, immer wieder testen. die fahrzeuge wurden immer kleiner bis hin zum kastenwagen, und der war´s was wir gesucht hatten.

letzten herbst pkw verkauft, kasten gekauft, knapp 25.000 km gefahren. schweden, dänemark, nord- und westdeutschland bis runter nach frankfurt und....

na klar belgien, holland und frankreich. immer wieder frankreich. dieses jahr war es so glaube ich sechs mal, das wir dort waren.

dobimobil am 11 Dez 2011 23:00:29

"WIR SIND AUFS WOHNMOBIL GEKOMMEN"

.....damit LOLA nicht immer CABRIO fahren MUß! :lol: :lol: :lol:


23tari am 12 Dez 2011 20:23:00

Wir waren 2003 mit einem gemieteten WoMo in USA unterwegs. Seitdem haben wir von einem eigenen WoMo in Deutschland geträumt - gerade mit unseren zwei Jungs. Im Januar 2011 haben wir uns nun den Traum erfüllt und hatten eine tolle Saision 2011 - genau so wie wir es uns vorgestellt haben. Ich hoffe wir können noch lange unseren Traum leben.

CKgroupie am 12 Dez 2011 20:40:49

Wir sind zum Womo gekommen wie die Jungfrau zum Kinde.

Wir hatten, als unsere Kinder geboren waren, plötzlich ein Urlaubsproblem. Vorher hatten wir immer Action-Urlaub gemacht oder Sightseeing. Also Wandern, Skifahren etc oder eben Städte und Länder bereist.

Beides schien mit zwei Kleinkindern unmachbar. Ferienwohnung hasste ich von Anfang an. Ich wollte schönes Wetter, Ruhe und null Arbeit. Mein Mann wollte sich vor allem nicht vorher schon festlegen.

Also haben wir wie die wilden Prospekte gewälzt. Erst sind wir nach Norddeutschland gefahren in eine Ferienwohnung. Da saßen wir 2 Wochen in strömendem Regen. Hölle! Wir sind vorzeitig abgereist.

Deshalb guckten wir dann also nach Süden und Sonne. Ich habe aber irre Flugangst, insofern wollte ich auf keinen Fall irgendeinen Pauschalurlaub mit Flieger machen. Nur mit dem Auto!
Mein Mann durfte damals aber kein Auto fahren wegen Epilepsie, also hatten wir nur mich als Fahrerin. Und in den Süden sind es egal welches Land wir wählen mal locker mindestens 1000 km von uns aus.

Was also tun?`Hotels fanden wir keine richtigen, Ferienwohnung wollte ich nicht mehr und irgendwie kamen wir dann auf Mobilhomes. Die Idee fand ich ja schon ziemlich gut, nur da war wieder das Fahrproblem. Schaffe ich die Strecke an einem Tag? Muss ich 2 oder doch sogar 3 Tage rechnen?

Irgendwann kam meine Mutter dann auf die Idee: "Mietet euch doch ein Wohnmobil. Dann musst Du nicht zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein und kannst trotzdem in den Süden fahren, auf die schönen Plätze, die ihr euch ausgeguckt habt."

Gesagt getan, am nächsten Samstag wollten wir uns dann bei uns in der Nähe mal Wohnmobile angucken. Ich hatte noch nie eins von innen gesehen!

Meine Eltern nahmen wir mit, damit sie auf die Kinder aufpassen konnten während wir uns die Womos angucken wollten.

Das Ende vom Lied war, dass meine Eltern an diesem Tag beschlossen sich ein Wohnmobil zu kaufen, obwohl sie noch nie vorher auf die Idee gekommen waren, geschweige denn mal eins gefahren waren
! Eins, das wir dann auch benutzen dürften. Zur Probe ob ihnen das gefällt fuhren sie dann mal eine Woche mit dem Wohnmobil in den Norden und waren begeistert.
Im Mai kam dann das neue Wohnmobil und wir durften die Jungfernfahrt mit ihm machen. 2 Wochen Frankreich. Wir waren sofort süchtig und begeistert. Ich kann mir heute keinen anderen Urlaub mehr vorstellen!

Ach ja, Grundriss kannten wir nur den einen, den wir dort gesehen hatten, dass es verschiedene Marken gab war uns nur nebenbei bewusst. Wir hatten mitbekommen, dass Rimor günstig war und Kucki war halt bei uns in der Nähe also wurde es ein Rimor.

Ein völlig naiver Womokauf also, aber ein Glücksfall für unsere Familie!

Gast am 12 Dez 2011 20:55:18

Hatte zig Jahre kein Auto und bin als begeisterte Camperin viele Jahre mit Zug oder Flugzeug, meinem Rucksack mit Zelt im Gepäck, gereist. Einen Miet-Pkw hatte ich aber immer am Urlaubsort voraus gebucht, damit ich dort mobil bin.

Dachte dann, ok, hast ein Fahrrad zu Hause, das reicht zur Arbeit und Einkaufen und nutzt sonst den öffentlichen Nahverkehr, aber ein eigener motorisierter fahrbarer Untersatz wär doch besser.

Da mir ein NUR-Pkw zu wenig bietet, also für mich wäre der Luxus, weil der kein Bett, Kühli, Toilette, Dusche, Sat, Fernseher, Küche, WW-Boiler, Platz zum Laufen... hat, habe ich mir 2009 ein Wohnmobil gekauft 8)
Sozusagen habe ich eine 2. Wohnung, aber keinen Pkw :razz:

Gast am 12 Dez 2011 22:24:46

Hallo
ich war als kleinkind schon camper, mit oma im wowa 8 wo nach spanien usw.
dann von 18-26 campingpause: studium,hausbau,kinder usw dann 1.wowa ein sanierungsobjekt aber toll, danach knaus-womoschnäppchen weil ideal für "kindertransport" nach F und ES,I, dann wieder 2x wowa für sol y playa urlaube.
jetzt seit 7jh wieder Womo weil die kinder größer bzw erwachsen sind und wir somit max 5tg an einem platz bleiben bzw. rundreisen machen und frau und insbes. tochter einen erhöhten komfortanspruch haben.
fazit für uns kommt als hundebesitzer und städte/kulturreisende kommt nix anderes in frage als unser flair
lg
olly

garagenspanner am 12 Dez 2011 23:28:15

manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt.....
als Kind durfte ich erste Camping-Erfahrungen mit dem Zelt machen , und war nicht so arg begeistert. Als junger Erwachsener kam mehrfach das unter Soldaten beliebte "Verteidigungs-Campen" auf mich zu. Hiervon war ich ebenfalls wenigangetan. Jetzt im Ruhestand wurden durch die schwere Rheuma-Erkrankung meiner Frau unsere Urlaubsgewohnheiten ( Pauschal-Urlaube auf GranCanaria schon über 20 Jahre....) einer quasi ruckartigen Veränderung unterworfen.
Ich brauchte plötzlich einen mobilen Kühlschrank für die Medis von Madame.
Was lag näher als das von mir so sehr geliebte Camping wiederzubeleben.
Nach einer fast halbjährigen Suche fanden wir dann unser "olles Kamel"in
Hohenaspe. wir haben in der abgelaufenen Saison ( die Erste...) immerhin schon 10000 Km abgerissen . Wir haben ca. 20 SP abgegrast , haben etwa 10 CPs angefahren , und nicht zuletzt eine Menge feine Leute kennengelernt.

das war es in aller Kürze.

vom See im Regen,eland
Jan und Sieglinde

andreas-tec am 13 Dez 2011 10:21:29

Moin,

war schon seit Baby-Zeiten mit meinen Eltern mit Zelt in Urlaub. Andere Urlaube kannten wir nicht und konnten wir uns nicht leisten ... wollten wir auch nicht. Als Jugendlicher und in der Sturm- und Drangzeit war ich allein mit "Hundehütte" unterwegs. 1982 dann der 1. Norwegenurlaub, 5 Wochen allein mit Zelt. Danach stand fest, dass dies "mein Urlaubsland" ist, aber nicht wieder mit Zelt. Habe dann meinen Golf GTI mit 22 Jahren gegen einen Westfalia-T2 getauscht und fahre seitdem nur noch Womo. Auch wenn die Teile jedesmal größer, länger, schwerer werden ist das Womo weiter auch mein Alltagsfahrzeug! :D

Meine Holde teilt meine Leidenschaft nach dem ersten gemeinsamen Womo-Wochenende uneingeschränkt. sonst hätte ich sie auch leider austauschen müssen :twisted:


Andreas

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