rkopka am 27 Dez 2014 16:14:19 fraedt hat geschrieben:Manche Dinge, wie Cross-Compiler, kenne ich gar nicht, weil ich deren Notwendigkeit bisher nicht erkannt habe. Hier bin ich immer für Anregungen dankbar.
Ist nur ein großes Wort für einen Compiler, der nicht am Zielsystem läuft, sondern auf einem anderen. Bei Mikrocontrollern eigentlich immer der Fall. Frühestens bei einem Raspberry PI kann man auch einen Compiler drauf laufen lassen. Ansonsten ist eher die Frage, gibt es einen freien Compiler, der keine zu kritischen Beschränkungen hat. Bei Arduino sowieso. Bei anderen Prozessoren gibt es häufig freie Compiler vom Hersteller, die meist Varianten des Gnu-C Compilers sind. RK
chris11e am 27 Dez 2014 23:09:15 Das Teil ist bestellt, jetzt gehts allerdings erstmal bis nächsten Samstag in den Winterurlaub. Somit gibts bei mir eine leichte Startverzögerung.... ARRRGGHHHH :mrgreen:
gummifisch am 28 Dez 2014 09:58:03 Ich hab mir auch ein Raspberry und ein Arduino geordert. Ich finde das Thema extrem spannend, insbesondere Heizungssteuerung.
at fraedt
Warum hast du für die Wasserstände die Ultraschallsensoren genommen? Könnte man die Daten der org. Gebern nicht einfach abgreifen?
Gummifisch
funfan am 28 Dez 2014 11:10:11 Liebe Ich zwar nicht fraedt, beschäftige mich aber auch mit dem Thema. Wenn man im Internet nach den Begriffen "Füllstandsmesser" und "Raspberry" sucht, findet man Anleitungen, die mit einem Ultraschallsensor arbeiten. Will man sich nicht alles von Grund auf selber erarbeiten, folgt man solchen Anleitungen (mit Quellcode) und wenn das dann klappt, hat man sich ein Erfolgserlebnis geschaffen und macht mit dieser Methode weiter. So ist es mir auch erklärbar, dass bei fraedt so viele verschiedene Programmiersprachen zum Einsatz gekommen sind. Seine Leistung als Autodidakt, wie er sich selber beschreibt, erzeugt bei mir höchste Bewunderung, ich hatte beim ersten Lesen gedacht, so jemand muss das auch beruflich machen. Umso mehr denke ich, dass man es vielleicht auch schafft. Der in unserem Womo eingebaute Messgeber für das Frischwasser besteht aus mehreren Stäben verschiedener Länge. Ich vermute, dass die Füllstandsanzeige nur ebenso viele (oder besser wenige) Zustände zeigt. Die mit Raspberry eingesetzten Sensoren arbeiten wohl mit der GPIO Schnittstelle zusammen, so dass man sie direkt anschließen kann. Der Ultraschallsensor misst die Höhe des Wasserspiegels, daraus kann man aber nur dann proportional die Wassermenge berechnen, wenn jeder Schnitt parallel zur Grundfläche kongruent zur Grundfläche ist. Bei uns ist das nicht der Fall, eine Seite ist erst abgeschrägt bevor sie senkrecht nach oben geht. Man müßte das im Programm berücksichtigen (und schon reicht das Kopieren des Quellcodes allein nicht aus). Es gibt neuerdings eine Platine mit Namen "GrovePi", die man auf die Raspberryplatine aufsteckt und dazu eine Fülle von Sensoren, die man direkt an diese Platine ansteckt. Dazu gibt es Bibliotheken mit Funktionen zum Einbinden in die Programme. Es dürfte klar sein, dass man sich in der zugehörigen Programmiersprache auskennen muss. Das ist m. E. der nicht triviale Teil der Aufgabe. Aber packen wir es an! Viele Hartmut
rkopka am 28 Dez 2014 11:21:10 Wenn man in Sachen Mikrocontroller und Steuerungen anfangen will und nicht nur einfach schnell ein Erfolgserlebnis sucht, sondern wirklich etwas erreichen will, empfiehlt es sich IMHO immer noch C zu lernen. Für praktisch jeden Prozessor gibt es zumindest einen C-Compiler. Auch Betriebssysteme (Linux) sind in großen Teilen in C geschrieben. Im uC Bereich sind das manchmal eingeschränkte Versionen, die nicht alle Sprachmittel unterstützen oder Zusätze für die Hardware haben, aber der Kern bleibt. Außerdem hat man mit C die Grundlage für eine Reihe weiterer Sprachen, die von der Syntax sehr ähnlich aufgebaut sind, z.B. PHP, Java, C#, C++ . C++ wird oft empfohlen, weil es guten objektorientierten Programmierstil fördert, ist aber eher etwas für größere Systeme, die auch ein Betriebssystem haben.
RK
fraedt am 28 Dez 2014 19:31:42 Liebe Wohnmobilfreunde
super, dass der Thread so viel Begehrlichkeiten weckt. at RK. Mit der Empfehlung C++ kann ich dir folgen. Arduino ist auch C++ kompatibel. Ob mann allerdings direkt in die Tiefe gehen muss, sollte jeder für sich entscheiden. Dafür habe ich z.B. derzeit keine Zeit. Vielleicht demnächst im Unruhestand. Aber vielen Dank für die Erklärung Cross Compiler.
At Hartmut: Deine Ausführungen zum Unterschied der Auflösung sind völlig richtig. Der zweite Grund ist die berührungslose und damit Verschmutzung unabhängige Messmethode, funktioniert sogar bei Fäkalien. Was die Auswertung der der US Sensoren angeht, bist du etwas optimistisch. Die Sensoren wechseln mit sich ändernden Wasserstand Ihre Spannung Ausgangsignal 0,5V (=leer) bis 2,5V (voll). Ich meine der Raspi hat keinen Analogen Eingang. Das ist u.a. der Vorteil des Arduinos. Des weiteren ist da die modulare Hardwarebasis. Da hast du für den Anfang direkt eine Entwicklungsumgebung und eine Unsicherheit weniger. Auch die stapelbaren Shields sind eine große Erleichterung. Auch ist die klare Strukturierung der Programmierung von Vorteil für den Anfang. Mann muss die Abläufe genau festlegen und nacheinander ablaufen lassen. Die Vorteile des Raspi werden so zum unübersichtlichen Nachteil. Der Raspi lohnt sich m.E. nur als Webserver bzw. Datengrab. Für den Inselbetrieb mit Anzeige und Steuerung reicht ein Mega mit einem größerem Touch-Panel vollständig. Die verschiedenen Programmiersprachen erklären sich auch durch meine lange Beschäftigung mit dem Thema Mikrocontroller. 2006 kannte ich noch keinen Arduino. HTML und PHP wird halt für die Website benötigt und Python habe ich für den Raspi gewählt. C++ wäre bestimmt auch möglich gewesen, Über Python habe ich aber mehr Support erhalten. Aber den wichtigsten Satz hast du ans Ende gesetzt. Der Anfang ist die halbe Lösung. Und las dich nicht beirren. Die Hummel fliegt auch nur, weil Ihr niemand erklärt hat, dass sie es nicht kann.
At Gummifisch: Siehe Antwort an Hartmut
chris11e am 09 Jan 2015 21:40:02 Kurzes Update: der Raspberry ist in der Zwischenzeit angekommen und erfolgreich mit OS Rasbian bestückt in Betrieb genommen worden. Ich habe mit GPS angefangen und meine alte Bluetooth GPS Maus von Holux (Holux GPSlim 236) in Betrieb genommen. Jetzt noch einen ordentlichen Logger für die GPS Daten und Teil 1 ist fertig. Danach kommen die Temperatur/Luftfeuchte-Sensoren DHT22/AM2302, allerdings warte ich noch immer auf die Lieferung (aus China :mrgreen:).
Gast am 09 Jan 2015 21:47:01 chrisx9 hat geschrieben:Kurzes Update: der Raspberry ist in der Zwischenzeit angekommen.....
Hört sich gut an. Ich habe auch einen als Mediacenter laufen. Das ist für mich kein Prob weil es fertige Images gibt. Linux kann ich nicht. Wie willst du das grafisch darstellen im Womo bzw wie weit willst du das treiben?
chris11e am 09 Jan 2015 21:51:48 Ich möchte das GPS-Signal nur loggen, während der Motor läuft und sich das Fahrzeug bewegt. Später dann exportieren und als KML mit Google Earth anschauen, aber nicht im WoMo, da mache ich ja Urlaub :D Ich möchte insgesamt GPS, Temperatur/Luftfeuchtigkeit, Neigung und Füllstand Wasser/Abwasser/(eventuell) Toilette. Ja, und was es dann noch so gibt :)
Gast am 09 Jan 2015 22:26:39 chrisx9 hat geschrieben:Ich möchte das GPS-Signal nur loggen, während der Motor läuft und sich das Fahrzeug bewegt. Später dann exportieren und als KML mit Google Earth anschauen, aber nicht im WoMo, da mache ich ja Urlaub :D Ich möchte insgesamt GPS, Temperatur/Luftfeuchtigkeit, Neigung und Füllstand Wasser/Abwasser/(eventuell) Toilette. Ja, und was es dann noch so gibt :)
hört sich interessant an. Bitte berichten wie es weiter geht und vielleicht zum Schluß eine Anleitung für nicht Elektroniker verfassen :) :) Ich finde die anfangs beschriebene Kontrolle der Gasfüllung sehr interessant. Viel Erfolg!
chris11e am 11 Jan 2015 13:46:47 Hi, klar, mach ich! GPS loggt jetzt laufend (bei Bewegung) die Positionen in eine Datenbank. Aus dieser kann ich dann beliebig KML Dateien exportieren und in Google Earth anschauen. Z.B. Route für einen Tag, für eine Zeitspanne an einem Tag oder Route über einen längeren Zeitraum, z.B. gesamte Urlaubsroute. Jetzt fehlt nur noch der Praxistest :D Viele , Christian
saho1 am 03 Feb 2015 10:32:09 Hallo at all; Hallo Fraedt, ich hab ebenfalls begonnen mich mit Arduino zu beschätigen und genau hier finde ich den Ansatz von Fraedt sehr passend: fraedt hat geschrieben:Die Hummel fliegt auch nur, weil Ihr niemand erklärt hat, dass sie es nicht kann.
Ich selbst bin da ähnlich gestrickt :) at Fraedt: wäre es möglich wenn du bzgl. der Arduino-Umsetzung etwas genauer werden könntest? Hier interessiert mich besonders die Vernetzung von mehreren Arduinos und des RPi über 485Bus als auch die Umsetzung des TFT (Hardware, Ansteuerung, Umsetzung Menü). Abfragen und Auswerten von Sensoren ist kein Problem, dies habe ich mit meinen ganzen zwei Tagen Erfahrung mit dem Arduino schon hin bekommen :) Ich wäre dir sehr dankbar wenn du mir hier etwas helfen könntest. Auch gerne per PN oder Mail um diese Thread nicht zu sehr Abtriften zulassen, wie es dir lieber ist. Im Voraus vielen Dank und Saho
Andi342 am 03 Feb 2015 12:35:22 Seeeeehr interessantes Thema, ich werde das auch mal weiter verfolgen und bei Zeiten mal versuchen um zu setzten.
saho1 am 10 Feb 2015 19:50:50 at Fraedt
leider kann ich auf deine Nachricht nicht antworten.
Könntest du mir eine Emailadresse per PN zukommen lassen?
und Dank
Saho
propofol am 11 Feb 2015 00:04:18 Hallo Christian, super Idee! Ich habe das Thema Raspberry Pi im Wohnmobil auch schon lange im Kopf. Bisher hatte ich als Navi-Ersatz einen vollwertigen PC (mit Intel Atom Prozessor) mit Ubuntu als Betriebssystem probeweise verbaut, der aber wegen dem Stromverbrauch nur beim Fahren aktiv war. Wegen des sehr geringen Stromverbauches hatte ich jetzt aber auch schon an den Raspberry gedacht, denn der könnte wirklich immer durchlaufen und dann eben auch weitere Steuerungsaufgaben übernehmen (Raspberry Pi Modell A+ hat 0,5W Verbrauch, mit WLAN wohl 1,5W). Nehmen wir mal 2 Watt für das Modell B+ mit Peripherie. Rein rechnerisch könnte man den an einer 200 Ah LKW Batterie 50 Tage lang betreiben. OK vielleicht noch immer nicht ausreichend für Wintercamping, aber vom Stromverbrauch wirklich überschaubar. So könnte man durch den Dauerbetrieb auch solche Dinge wie Zentralverriegelung und Standheizung per SMS steuern. Interessant wäre übrigens auch die CAN-Bus Erweiterung für den Raspberry, die habe ich aber leider noch nicht bestellt. Wenn man WLAN, UMTS und GPS im Stand nicht benötigt, kann man diese USB-Sticks auch an ein aktives USB-Hub anschließen. Je nach Modell des USB-Hubs werden bei fehlender externer Spannungsversorgung auch die angeschlossenen USB-Geräte komplett vom Strom getrennt. Wenn man so ein Modell an den Zündungsplus anschließt, kann man sicherstellen, dass einem nicht von unnützer Peripherie die Batterie leergesaugt wird. Aktuell benutze ich den Raspberry Pi B+ in meiner Mercedes C-Klasse als Navi. Dabei läuft der Raspberry Pi dauernd, während der Monitor nur bei Fahrzeugbetrieb zugeschaltet wird. Hatte dabei im täglichen Betrieb kein Problem, dennoch hatte ich zur Sicherheit einen Spannungswächter eingebaut. Mittlerweile habe ich dort zwar auch eine Zweitbatterie eingebaut, das liegt aber nicht am Raspberry, sondern an der Sitzheizung, die ich auch bei abgeschaltetem Fahrzeug betreiben will.... Und jetzt ist ja vor wenigen Tagen auch noch das Raspberry Pi Modell 2 herausgekommen, so dass der Einsatz als Navi auch nicht mehr so ruckelig sein sollte. Einige Ideen zur Anwendung: - Navi, Musik/Videoplayer (Raspberry Pi 2) - Management der Stromverbraucher in Abhängigkeit von Batteriezustand - Fernentriegelung der Zentralverriegelung über SMS - Fernstart der Standheizung über SMS - Blackbox/UDS in Verbindung mit Beschleunigungssensor, Camera und GPS (evtl. mit eCall) - automatische Synchronisierung von Camerabildern und Musiksammlung mit Heimrechner - WLAN-Bridge zum Heimnetzwerk oder Campingplatzinternet - Integration von Zusatzkameras für Überwachung und Rangieren - Fernsteuerung von Dachlucken etc mit Servomotoren - natürlich Temperaturregelung, Überwachung Tankfüllstände, Überwachung Kühlschrankfunktion, Überwachung Batteriezustand .... .... Das Thema ist sicherlich riesig. Fände es super, wenn wir hier im Forum eine Arbeitsgruppe oder sowas einrichten könnten, in der sich alle, die am Raspberry basteln, austauschen können. Dann muss nicht jeder das Rad neu erfinden und könnte evtl auf Diskimages, Schaltpläne und Stücklisten der anderen Teilnehmer zurückgreifen... Ich selbst bin übrigens auch nicht aus der Computerbranche, sondern aus dem medizinischen Bereich. Dennoch ist das mit dem Raspberry kein Hexenwerk, wenn man nur etwas Zeit investiert, um sich einzulesen. Wäre gespannt über einen Vorschlag zur einer "Arbeitsgruppe".... Viele Uwe
gnarz18 am 11 Feb 2015 08:37:28 Hallo, ich finde das Thema ja auch recht spannend, aber ich würde schon die Gruppen trennen. Zum einen habe ich da die Wohnmobilsteuerung zum anderen die Entertainment-Anwendungen wie Navi, Medienserver usw.. Von der Wohnmobilsteuerung erwarte ich, dass sie permanent läuft, wenig Strom verbraucht und mir eine große Anzahl an Schnittstellen zu Verfügung stellt. Und genau hier sehe ich das Problem beim raspberry pi, man kann ihn zwar durch shields immer schön erweitern, aber dann geht der Stromverbrauch natürlich in die Höhe und der Charme der geringen Größe geht auch verloren. Die Frage ist doch wie sieht überhaupt das Konzept aus und was benötige ich wirklich vom raspberry pi, schließe ich ein Display direkt an oder schicke ich alles über BT/ WLAN zum Handy oder Tablet, benötige ich wirklich vier USB-Ports oder schließe ich nicht lieber native WLAN /BT -module direkt an. So schön der raspberry pi auch ist, ich bin der Meinung ein guter µC bringt bei der reinen Wohnmobilsteuerung mehr. Viele Michael
xbmcg am 11 Feb 2015 08:50:47 Unter dem Gesichtspunkt Energieverbrauch würde ich die Aufgaben auch trennen. Die Sensoren und die Datenerfassung / Sammlung und Aktorensteuerung fürde ich einem stromsparenden µC anvertrauen (Ich denke an Alarmalnage, Gas Sensoren, Energiemanagement, Füllstände, Temperatur). Den RasPi sehe ich eher bei der Zusammenfassung, Auswertung, Visualisierung und Verteilung der Daten und ich würde den nur bei Bedarf aktivieren, wenn man das Bedienpanel braucht und während der Fahrt (GPS Daten Erfassung, OBD2 Meldungen, Medienserver für Musik...) - und auch als Schnittstelle zu Tabletts / Computer etc. verwenden (WLAN / BT Bereitstellung).
rkopka am 11 Feb 2015 11:44:02 xbmcg hat geschrieben:Unter dem Gesichtspunkt Energieverbrauch würde ich die Aufgaben auch trennen. ...
Genau. So wurde es ja IMHO auch bei dem Beispiel am Anfang gemacht. uC ist einfach für hardwarenahe Sachen. Wenn es aber Richtung Netzwerk, Oberfläche geht, ist ein Betriebssystem wie Linux, wo du praktisch für alles eine fertige SW ober Bibliothek bekommst, einfach praktischer. Mit den heute schon sehr billigen Einfach-Tablets hat man auch schnell eine mobile Oberfläche mit Touchscreen. Für das Geld bekommt man sonst maximal ein kleines grafisches Display ohne weitere Hardware. Beim Wassertanken das Tablet in der Hand um den aktuellen Stand abzulesen, oder die Rückmeldung des Netzstroms, wenn man am Verteiler nach der funktionierenden Steckdose sucht ... Alles kein MUSS, aber eine nette Spielerei ! RK
chris11e am 11 Feb 2015 16:24:19 rkopka hat geschrieben:Alles kein MUSS, aber eine nette Spielerei !
Absolut! und es macht jede Menge Spaß! Ich habe jetzt Temperatur- und Luftfeuchte-Messung fertig. Das Relais für Schaltungen liegt auf dem Tisch :D Ist alles allerdings auch schon einiges an Arbeit...Anleitungen finden und verstehen, Teile beschaffen, auf Testboard ausprobieren, programmieren, etc etc. Vom verlöten und verlegen gar nicht zu sprechen.
fraedt am 11 Feb 2015 21:00:34 Hallo RK rkopka hat geschrieben:Beim Wassertanken das Tablet in der Hand um den aktuellen Stand abzulesen, oder die Rückmeldung des Netzstroms, wenn man am Verteiler nach der funktionierenden Steckdose sucht ... Alles kein MUSS, aber eine nette Spielerei ! RK
Aber bei 250 l bei Regen innen trocken zu sitzen und erst kurz bevor der Tank mit der vorhandenen Tropfwasserversorgung des Campinplatzes tatsächlich befüllt wurde, (die Frau nach draussen zu schicken) nach daußen zu gehen, ist dann irgendwann ein muss. rkopka hat geschrieben:....., oder die Rückmeldung des Netzstroms, wenn man am Verteiler nach der funktionierenden Steckdose sucht ... RK
Auf die Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen. Muss ich mir merken. Die Trennung vin Raspi und Micro wie oben beschriebenentspricht auch meiner bisherigen Erfahrung. Noch habe ich einen Raspi dauerhaft als Webserver und Datengrab (Daten loggen)laufen. Ich denke aber immer häufiger darüber nach, wieder einen Mega als einfachen Webserver einzusetzen. Ist zwar etwas komplizierter, aber noch machbar.
chris11e am 05 Mär 2015 19:49:07 So, erste Ergebnisse. Die meiste Arbeit war die ordentliche Integration in meine Infrastruktur. Das läuft nun so, dass der Pi sich in mein Heimnetz einklinkt (via Wifi) wenn das Womo auf unserem Stellplatz steht. Dann kann ich von intern und extern zugreifen. Z.B. ganz einfache Abfrage von Temperatur und Luftfeuchtigkeit hier --> Link(Interface ist noch super einfach und ja, die Uhr geht falsch). Unterwegs kann ich dann ebenfalls per Web auf den Raspberry zugreifen, allerdings nur im lokalen Netz. Raspberry und iPhone/iPad gehen dann in ein gemeinsames AdHoc-Netz. Jetzt gehts an den Ausbau. Weitere Sensoren, ordentliche Verkabelung, löten lernen, Interface Programmierung, etc. Das wird ein Langzeit-Projekt. Beste , Christian
Gast am 16 Mär 2015 23:00:55 Ich bin absoluter Technik-Freak, habe min. 4 mobile Geräte und habe beruflich mit sehr komplexen Systemen zu tun. Genau aus diesem Grund befindet sich in unserem Haus ausser Internet keinerlei zusätzliche Elektronik. Einfache Lichtschalter, keine elektronischen Zahlenschlösser, kein Bus-System. Es ist mein erklärtes Ziel, dass jeder, der im Haus ist, ohne Hilfe sämtliche Elemente bedienen kann. Das sollte auch im Womo so sein.
Deine Frau wird es Dir nicht danken, aber sie wird Dich verfluchen, wenn Sie Deine Hilfe für irgend eine Steuerung benötigt. :)
chris11e am 16 Mär 2015 23:16:02 Bluebandito hat geschrieben:Es ist mein erklärtes Ziel, dass jeder, der im Haus ist, ohne Hilfe sämtliche Elemente bedienen kann. Das sollte auch im Womo so sein.
Das gilt auch für gute (Steuer-)Software, insofern sind wir einer Meinung. Und im übrigen findet meine Frau es total cool (aber überflüssig) :D
Gast am 23 Mär 2015 23:21:17 Chrisx9: Dann hast Du eine coole Frau. "Gratulation"
Gast am 09 Apr 2015 19:57:21 chrisx9 hat geschrieben:... Z.B. ganz einfache Abfrage von Temperatur und Luftfeuchtigkeit hier --> LinkBeste , Christian
Der Link geht aber ins Leere 404! Vielleicht lässt sich ja auch demnächst was hiermit realisieren: --> Link
Gast am 24 Apr 2015 23:35:21 Ich finde es übrigens sehr beeindruckend, was für Leute hier im Forum sind. Da gibt es Elektronikspezialisten, Metallbauer oder Leute, die einfach mal ein Programm zur Übersetzung von POIs schreiben. Jetzt auch noch Raspberry Pi Freunde. Bin einfach nur platt.
chris11e am 30 Jul 2015 22:09:48 Hier mal die ersten Ergebnisse des GPS Sensors am Raspberry:  Trotz kleinerer Ausfälle (siehe die geraden Linien) klappt es schon ganz gut :-)
rkopka am 25 Jan 2016 15:17:15 Ich bin gerade mal am Nachdenken...
Das Thema Batteriecomputer ist wieder aufgetaucht. Einfacher ist es natürlich, sich was fertiges zu kaufen, aber andererseits ist das eine interessante Spielwiese. Vor allem wenn man an die ganzen Funktionen denkt, die man integrieren kann. Außerdem ist der BC zwar interessant, aber für den Urlaub nicht nötig. D.h. selbst wenn da mal was ausfällt, geht die Welt nicht unter (anders als z.B. bei einem EBL).
Das gezeigte Beispiel finde ich sehr gut. Daher sehe ich auch Module mit RS485 als Basis an. Shunt und ADCs sind etwas, das etwas Arbeit erfordern wird. Daher will ich das erstmal auf ganz einfache (und noch eher ungenaue) Weise beginnen, bis ich ein Testsystem habe, und erst dann verfeinern.
Zu den Fragen: - schaltest du die 12V für die Sensoren ? Im Ruhezustand könnte da ja einiges an Strom fliessen. Andererseits müssen einige Module weiterarbeiten (z.B. für BC, Thermostat oder Warneinrichtungen). - was ist wohl eine sinnvolle Abtastrate für Strom und Spannung ? Gleichzeitig muß das ja kontinuierlich laufen, also muß man schon sehr auf den Stromverbrauch achten. - wie sind deine Erfahrungen mit Störungen auf den Datenleitungen ?
RK
fraedt am 27 Jan 2016 23:32:36 rkopka hat geschrieben:Ich bin gerade mal am Nachdenken...
Zu den Fragen: - schaltest du die 12V für die Sensoren ? - was ist wohl eine sinnvolle Abtastrate für Strom und Spannung ? - wie sind deine Erfahrungen mit Störungen auf den Datenleitungen ?
RK
Hallo RK Ich weiss nicht, ob du mich ansprechen wolltest, einige Details deiner Frage deuten aber darauf hin. Zunächst, ich habe für die Batterieüberwachung einen BC (VE BMV 700) angezapft. der hat eine serielle Schnittstelle und die Daten greife ich mit einem Arduino ab und dann über 485 zum Raspi. Der BC sendet jede Sekunde einen Satz Meine HP wird alle 30 Sec aktualisiert, die Daten alle 15 Minuten gespeichert. Die Sensoren laufen wie die ganze Anlage immer durch, lediglich den Bildschirm schalte ich ab. Nachdem ich nun einen Raspi der neuesten Generation einsetze, ist der Ruhestromm auf 1,5 Ah gesunken. Da werde ich auch durch das Abschalten der Wasserstandssensoren nicht viel ändern können. Und die anderen abzuschalten, wäre ja contraproduktiv, zumal die ja auch für die Heizungssteuerung benötigt werden. In der letzten Woche hat mich die Überwachung gerettet. Durch einen Bedienungsfehler (Crashsensor) ging die Heizung aus. Natürlich vor der kältesten Nacht des Jahres. Mein Waserboiler hätte mit einigen anderen Armaturen sicherlich Schäden davongetragen. Dies konnte ich auf 500 km erkennen und eine Lösung herbeiführen. Zu den Störungen. Ja es gibt welche. Zu einen bei der Kommunikation als auch sonstige, die die Programme schon mal stören. Da hilft nur ein Protokoll, dass inkorrekte Datenpakete erkennt und ausfiltert sowie intelligente Watchdogs, die das System neu starten. Fraedt
rkopka am 28 Jan 2016 00:27:54 fraedt hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob du mich ansprechen wolltest, einige Details deiner Frage deuten aber darauf hin.
Ja, hätte ich deutlicher schreiben sollen. ...Die Sensoren laufen wie die ganze Anlage immer durch, lediglich den Bildschirm schalte ich ab. Nachdem ich nun einen Raspi der neuesten Generation einsetze, ist der Ruhestromm auf 1,5 Ah gesunken.
Da muß ich leider nachfragen. 1,5A oder 1,5 Ah/Tag ? An 12V ? 1,5A dauerhaft würde meine Solarzelle kaum im Sommer schaffen !? Da werde ich auch durch das Abschalten der Wasserstandssensoren nicht viel ändern können. Und die anderen abzuschalten, wäre ja contraproduktiv, zumal die ja auch für die Heizungssteuerung benötigt werden.
Man könnte ja z.B. die Sensoren (so sich das auswirkt und funktioniert, evt. auch nur teilweise) alle Minuten nur 1sek einschalten. Mein Gedanke geht eher in die Richtung BC und Heizung mit kleineren Rechnern unabhängig laufen zu lassen, so daß die Zentrale nicht unbedingt ständig aktiv sein muß. RK
Gast am 28 Jan 2016 00:57:24 Da hat "fraedt" tolle Arbeit geleistet, tolles Projekt ...
Bald wird so was Standarte in WoMos werden ...
xbmcg am 28 Jan 2016 13:10:05 rkopka hat geschrieben:... Außerdem ist der BC zwar interessant, aber für den Urlaub nicht nötig. D.h. selbst wenn da mal was ausfällt, geht die Welt nicht unter (anders als z.B. bei einem EBL). ...
Überschätzt Du nicht etwas das EBL? Es ist doch nur - ein Sicherungsverteiler - ein angeschlossenes Ladegerät - ein Unterspannungsschutzschalter bistabilem Relais / mit manuellem Schalter als Batterietrennschalter - ein Batterietrennrelais . verbaut in einer Blechkiste mit Steckerbindern. Davon geht die Welt nicht unter, die "Elektronik" kann man leicht komplett überlisten. Die Anzeige ist übrigens auch keine Raketenwissenschaft. Ein Fernschaltkontakt für das Trennrelais und 2 - 3 Messleitungen für die Spannungsmessung an den Anschlüssen: - von Startbatterie (vor dem Trennrelais) - Bordbatterie (nach dem Trennrelais) - Nach dem Shunt (optionale Strommessung) - Eine Kontrollampe für 220V (wenn das Ladegerät eine Spannung liefert) die Füllstände sind durch Mäusekino unabhängig vom EBL - sie gehen direkt auf die Sonden Das ganze Gedöns kann man sich auch leicht mit am Markt verfügbaren Komponenten selber bauen.
rkopka am 28 Jan 2016 13:51:14 rkopka hat geschrieben: Außerdem ist der BC zwar interessant, aber für den Urlaub nicht nötig. D.h. selbst wenn da mal was ausfällt, geht die Welt nicht unter (anders als z.B. bei einem EBL).
xbmcg hat geschrieben:Überschätzt Du nicht etwas das EBL?
- ein Sicherungsverteiler - ein angeschlossenes Ladegerät - ein Unterspannungsschutzschalter bistabilem Relais / mit manuellem Schalter als Batterietrennschalter - ein Batterietrennrelais .
Stimmt. Kann man umgehen. Allerdings sind die Kabel fix verlegt mit geringem Spielraum auf spezielle Stecker am EBL. Sollte das Teil komplett defekt oder weg zur Reparatur sein, dann müßte man eine Menge Kabel legen oder abschneiden und anders verbinden. Das EBL provisorisch zu überbrücken ist sehr viel Aufwand und hinterläßt u.U. eine Menge aufgetrennter Kabel. Eine Reihe von Funktionen muß man dann manuell machen (Batterietrennrelais) oder sich passende Teile besorgen. Es geht, aber ich kann drauf verzichten :-) Die Anzeige ist übrigens auch keine Raketenwissenschaft. ... - Nach dem Shunt (optionale Strommessung) ... Das ganze Gedöns kann man sich auch leicht mit am Markt verfügbaren Komponenten selber bauen.
Das habe ich auch vor. Wobei der Shunt durch die niedrigen Spannungswerte, die daran abfallen, dem großen Strombereich und der störungsträchtigen Umgebung nicht so ganz einfach ist. Außerdem muß der BC ständig messen und sollte dabei nicht allzuviel Strom verbrauchen. Die Sensoren sind meist recht simpel. Wenn man die bestehende Elektronik nicht komplett raushaut, muß man nur aufpassen, daß man die Werte ohne Beeinflussung abnimmt. Ich möchte die bestehende Technik (soweit möglich und sinnvoll) für den Notfall erhalten. RK
xbmcg am 28 Jan 2016 15:32:02 Die Blechbüchse kann man aufschrauben und Notreparaturen unterwegs vornehmen. Je nach dem welche Funktion defekt ist (Tiefentladeschutz / Ladegerät / Trennrelais), kann man sich leicht behelfen: (Überbrücken / externes Ladegerät anhängen / ext. Trennrelais zwischen den (+) Anschlüssen Startbatterie / Bordbatterie anschließen)
Was anderes kann daran nicht kaputt gehen (Sicherung wechseln sehe ich jetzt mal nicht als Defekt am EBL)
andwein am 29 Jan 2016 13:32:33 xbmcg hat geschrieben:Die Blechbüchse kann man aufschrauben und Notreparaturen unterwegs vornehmen.
Allerdings sollte man dafür ein gewisses Grundwissen der Funktion und Elektronik haben, dann geht es schneller. Gruß Andreas
BabyTaxi am 29 Jan 2016 20:09:16 Kann man mit Raspberry Pi auch die Truma Heizung steuern? Genauer gesagt Temperatur und Schaltzeiten. Gruß Andy
rkopka am 29 Jan 2016 21:06:31 BabyTaxi hat geschrieben:Kann man mit Raspberry Pi auch die Truma Heizung steuern? Genauer gesagt Temperatur und Schaltzeiten.
Welche ? Es gibt einige Projekte zur Steuerung der Truma mit dem einfachen Regler mit dem Drehknopf. I.A. wird der Temperaturmeßfühler mit einer Schaltung als ganz heiß oder kalt simuliert. Die Heizung steht einfach auf einer mittleren Stellung eingeschaltet. Von Conrad gibts z.B. einen Timer/Thermostat, den man auch programmieren kann. Ich hab derzeit so einen im Womo an der Truma. Das geht ganz gut und braucht fast keinen Eingriff in das System. Allerdings kann die Heizung so nur an oder aus gesteuert werden. Die sanftere Heizung mit weniger Lüftung im Übergangsbereich geht so nicht. Und das Wasser kann man so auch nicht steuern, da müßte man an den Drehknopf ran. Ich hab auch noch die Idee, den Fühler nicht durch 2 Stufen zu simulieren sondern durch einen kontinuierlich regelbaren Widerstand um so noch näher an die Originalregelung ran zu kommen. RK
BabyTaxi am 29 Jan 2016 22:22:08 Hi, habe die Truma Combi 6. Was ist den das für eine Steuerung von Conrad? Die CP-Plus überzeugt mich nicht da nur eine Zeit programmierbar, das kann meine Laika Steuerung auch. Würde gerne mehrere Zeiten/Temperaturen progammieren können. Gruß Andy
rkopka am 29 Jan 2016 23:00:56 BabyTaxi hat geschrieben:Was ist den das für eine Steuerung von Conrad? --> LinkAllerdings habe ich sie günstiger in Erinnerung !? RK
andwein am 30 Jan 2016 15:22:09 BabyTaxi hat geschrieben:Kann man mit Raspberry Pi auch die Truma Heizung steuern? Genauer gesagt Temperatur und Schaltzeiten. Gruß Andy
Die Frage ist hier was du in welcher Tiefe du eine steuern willst. Wenn du nur über den "Remote Abschaltkontakt" an der Heizung steuerst kannst du über eigen aufgebaute Temperaturregler und Zeitschalter beides Schalten. Wenn du die Truma selber über die Steuerleitung der CP-Plus als vollen CP-Plus-Ersatz steuern willst brauchst du die neueste Version der Steuerplatine. Wenn du über die Steuerleitung die alte Controlleinheit simulieren willst brauchst du halt eine Liste der Codes und Steuersequenzen. Gruß Andreas
Holzhaus am 05 Feb 2016 13:12:52 Hallo Zusammen, bin noch nicht lange im Forum und deshalb erst jetzt auf diesen Beitrag gestossen. Bin selbst momentan diesbzgl. am basteln. Habe mir auch überlegt, die Aufgaben in Bereiche zu unterteilen. 1.Überwachen/Steuern/Alarmieren 2.Multimedia inkl. Videoüberwachung 3.Online Vernetzung (Internet) Projekt LiFePo: Mittels geeigneter Elektronik + Arduino Mega habe ich mir das BMS selbst gebaut. Der Arduino verarbeitet die Kenndaten der Zellen (Laden/Entladen/Balancieren). Alle Ladevarianten werden getrennt angesteuert (Lichtmaschine, Solar, Ladegerät) Da wir alle Smartphones (Tablets) besitzen, bieten sich die Visualisierung über diese Geräte an. Habe ein App für Android entwickelt. Verbindung über Bluetooth. Die Anbindung eines Victron Battmanagers über Rs 485 hört sich interessant an. Könnte man mit einpflegen. Der Arduino hat haufenweise analoge und digitale I/O . Schaltvorgänge über Android vom Tablet aus funktionieren schon. Steuere dabei Relaiskarten an. 8 -fach. Stromverbrauch ist dabei natürlich ein Thema. Ideale Voraussetzungen zur Automatisierung wären meiner Meinung: -LiFePo Akku -ausreichende Solaranlage ( ab 200Wp) MPP geregelt , Industriemodule bevorzugt -Ladegerät mit LiFEPo Kennlinie Der LiFePo Akku lässt sich bei mir für längere Standzeiten komplett durch Tastendruck am Tablet von allen Verbrauchern trennen. Also auch von der Überwachungselektronik. Muss dann über einen Hardwaretaster wieder zurückgesetzt werden. Habe zur Zeit noch einen Testaufbau mit einem 20Ah LiFePo im Büro Ideen für die Erweiterung der Womo App ? Gruss Michael
JackSchmidt am 05 Feb 2016 13:37:09 Hallo Michael,
hört sich interessant an. Du solltest einen eigenen Bericht im Bereich LiFeYPO4 aufmachen und dort auch einige Bilder mit einem Schaltplan einstellen. So kann man sich nicht so viel darunter vorstellen.
siasd am 05 Feb 2016 13:38:47 Hallo Michael,
das hört sich ja Prima an, hast du irgendwelche Schaltpläne, Arduiono Code, Screenshots sonstige Doku? Interessiert mich wirklich sehr!
avm75 am 06 Dez 2016 13:55:19 fraedt hat geschrieben:Im Wohnmobil sind also 5 Mikroprossoren und ein Raspi über einen 485 Bus verbunden.
Hallo zusammen, das ist ja mal ein spannendes Thema :daumen2: Ich habe große Lust, so etwas für unser WoMo zu planen und umzusetzen, bin aber absolut unerfahren im Bereich Raspberry/Arduino. Daher zunächst mal ein paar Fragen vorweg, damit ich einen Anfang finde: - Braucht man für die Vielzahl der auszuwertenden Sensoren tatsächlich so viele Mikrocontroller, oder ist das das schlicht der schrittweisen Erweiterung geschuldet? Oder konkreter: Würde z.B. auch nur einer der Mikrocontroller genügen, wenn man von Anfang an alles einplant? - Könnte man auch mit dem Arduino die Daten über einen entsprechenden Router für WLAN und/oder Internet zur Verfügung stellen, oder geht das nur mit dem Raspberry? - Hast Du zwischenzeitlich die Integration des Victron BMV realisiert? Ich habe gerade erst einen Victron BMV 702 verbaut, und könnte mir vorstellen, dass es ein guter Anfang wäre, genau diese Daten auszuwerten und später per Handy-App abrufbar zu machen. Für mich wären am Ende folgende Daten/Möglichkeiten interessant: - Batteriewerte (alles was der BMV liefert...) - Innen-/Außen- und Kühlschranktemperatur - Luftfeuchtigkeit - GPS-Daten, ggf. sogar mit Wetterinformationen, daraus könnte man später sein Reisetagebuch füttern, wenn die Daten geloggt würden - Werte der (noch nicht vorhandenen) Solaranlage - wenn möglich, Einstellung der Heizung (ähnlich wie hier: --> Link) Allerdings ist das im Video komplett anders gelöst, siehe auch hier: --> LinkDazu kommt, dass wir eine Truma C6002EH haben, ob das dort technisch ohne weiteres machbar ist, weiß ich noch gar nicht. - diverse schaltbare Ausgänge, z.B. für Außenbeleuchtung, ggf. WR ein-/ausschalten, usw. Je länger ich nachdenke, um so mehr fällt mir ein, was man damit machen könnte ;D Vielleicht könnt ihr mir einen Tipp geben, wie ich mich dem Thema am besten nähere, womit mal experimentiere, wo ich anfange, Lektüre... Vielen Dank im voraus!
silo am 06 Dez 2016 15:27:48 Das ist die optimale Lektüre dazu, wirklich umfassend und ideal für den Einstieg: Amazon Link
|
|