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Moin, ich finde, man muss auch ehrlich zu sich selbst sein. Möchte ich wirklich mit kalten Füßen im Winter ständig Wasser wegschleppen und auf einen Campingplatz angewiesen sein? Wir hatten ja kurzzeitig einen Laika Ecovip und waren damit im Winterurlaub. Der hatte zwar einen doppelten Boden und eine sehr gute Isolierung, aber.... Uns ist direkt der Ablasshahn eingefroren. Da nützt mir dann der Abwassertank im beheizten Doppelboden gar nichts. Außerdem zog es aus den Möbeln. Die kalte Luft kam durch den Doppelboden irgendwie in die Schränke. Dem Vorbesitzer ist sogar die Wasserleitung zum Spülbecken eingefroren. Unseren Eura Profila konnten wir bedenkenlos im Winter einsetzen und hatten immer warme Füße, aber auch erst nachdem ich die Warmluftverteilung umgebaut habe. Denn bei vielen Womos sitzt die Heizung irgendwo hinten und vorne und im Alkoven kommt kaum noch Warmluft an. Bin mal gespannt, wie das jetzt beim Frankia wird. Der soll ja gut isoliert sein, hat die Tanks im Doppelboden, dem Ablasshahn innenliegend und die Heizung direkt unter der Sitzbank. Eigentlich beste Voraussetzungen. Ein Test steht noch aus. Klar kann man sich jedes Fahrzeug irgendwie kompromissbehaftet hinbasteln, aber wir wollen auch im Winter einfach mal auf einem SP oder Parkplatz über Nacht stehen, auf dem es keinen Strom gibt. Das funktioniert dann halt nicht mehr. LG Fred ich brauch auch nicht 20 °C in der Nacht beim schlafen , aber mir ist bei minus 15°C nachts in Südtirol die Gasheizung ausgefallen !! :?: man kann sich schwer vorstellen ,in kurzer Zeit war die Innentemperatur auf weniger als 4 Grad. !!! das Ablassventil des Wassertank macht bei 4 °C auf und das Wasser ist ausgelaufen. Womos haben nur um die 4 cm Isolierung , ganz gleich wie viele Böden man hat. Danach hatte ich eine Diesel Webasto Zusatzheizung eingebaut. In Kals am Großglockner ( 1500m) stand neben mir ein Campingbuss mit ausklappbaren Hochdach im Januar !! :!: Besatzung 2 Erwachsene 2 Kinder 4-6.J und 2 Hunde !!! :idea: :idea: Auf meiner Frage wie viel Temperatur im Buß Nachts ist , wurde geantwortet " so um die Null Grad"!! So kann Camping auch sein !! :D Mir taten nur die Hunde leid , den die Eltern waren mit den Kindern skifahren und die Hunde den ganzen Tag im Campingbus eingesperrt. :oops:
Muß er nicht. Der lag doch im Bett, wo es schön warm ist :D Goil, goil, goil.... Auch wenns OT ist, hast Du die Lackierung selber gemacht? Die dürfte ansonsten ja den Wert eines Mittelklasse-PKW ausmachen :) LG vom Mikesch
4 Tage bei -18 mit 11kg Gas und 18 kWh Strom, also ca 200W Dauerleistung? Das dürfte aber auch nur gehen, wenn es im März war, also lange Tage, tagsüber voll Sonne. Dann Nachts runter auf -18, kein Wind. Wir haben mit unserem mal 5 Tage geschafft, bei trübem Wetter, tagsüber um Null, nachts bis -5, drinnen tagsüber 20, nachts 15. Also ca 20 Grad mehr als draußen. Bei -20 draußen verdoppelt sich der Gasbedarf, bei Wind braucht man noch mehr.
Na ja, man will ja nicht laufend Gas schleppen, und nicht jeder hat einen Gastank. Wenn man länger unterwegs ist,wird das Gas auch zum Kostenfaktor. Deswegen halte ich niedrigen Verbrauch schon für wichtig.
Nein, ist nicht unser, habe ich im Netz gefunden.
Diese Verbrauchswerte haben wir mit unserem Niesmann auch, wenn wir die Winterwand drin haben, ohne sind es zwei Tage weniger.
Klaro :ja: . Wie alle Verbrauchsmaterialien ... :) Aber : rechnen wir mit 1 Flasche pro 4 Tage zu € 20,-- , macht also einen Fünfer pro Tag an Gas, 10% mehr Energieaufwand, weil häufigeres "lüften" macht also Mehrkosten von € 0,50 pro Tag - ein Fuchzgerl :roll: Dafür kriegt man ein gutes und trockenes Raumklima.
Klar, das ist ja ok. Mir scheint es aber, dass der Verbrauch von Womo zu Womo deutlich unterschiedlicher als 10% ist. Bzw ich weiss das ja im direkten Vergleich zu unserem Alten. Habe dieses Jahr schon 40+ Übernachtungen im Womo hinter mir - schaue sehr genau auf den Gasverbrauch.... klar, als Langzeitfahrer würde ich mir vielleicht auch mehr Gedanken über den Verbrauch machen. Aber die 10 Tage die ich über Weihnachten heize, ist mir der Verbrauch egal. Wichtiger ist mir da ein gesundes Klima für Mensch und Auto! Mir scheint, dass die Integrierten besser abschneiden? Bei unserem Rapido sind die Kälte-Brücken vorne, die einschaligen Front- und die vorderen Seitenscheiben. Da bleibt auch tagsüber auf der Front so eine einfache Frostschutzmatte aussen und die Innenjalousien komplett zu. Das oben geschriebene zum Lüften kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben über die Dachluken Zwangsentlüftung. Ich dachte das sei Vorschrift wegen des Gasherd. Nur beim Duschen machen wir die Luke über der Dusche ganz auf. Über Tags versorgte uns die Solaranlage mit Strom, nachts ca. 50 Ah über Stecker, abends zum kuscheligen Sitzen zusätzlich zur Gasheizung ein elektrischer Infrarot-Strahler 300 Watt. Temperatur innen: Nachts 12 bis 15, tagsüber 15 bis 18, bei Anwesenheit ca. 21 bis 22 Grad. Mit Gas wurde wenig gekocht, 2 mal täglich Kaffee. Kühlschrank lief nachts auf Strom, tags teilweise auf 12 Volt wenn genug Solarertrag. Nach dem Kurzurlaub wurde die Gasflasche am Baumarkt getauscht, vielleicht war noch ein Liter Gas drinnen. Liebe , Alf P.S. Mitte Februar, tagsüber sehr sonnig. Ich werfe mal ein, daß ein doppelbodiger Alkoven mit vernünftiger Wandstärke wahrscheinlich die Nase vorn haben wird (vorausgesetzt, es gibt eine gescheite Abtrennung zum Fahrerhaus).
Wenn wir den Cockpitbereich abtrennen würden, wäre es sehr unbequem. :lol: Liebe , Alf
Das ist unter Garantie - und mit viel Wintercampingerfahrung - so! Eben, da habe ich auch in meiner ollen Möhre bei minus 22 nicht gefroren, brauchte keine Eiseimer ausleeren ect.pp Wer von denen die hier schreiben, macht den wirklich Wintercamping :?: So 2 bis 3 Wochen, in den Alpen oder Norwegen, ohne Campingplatz.
Kannst du den Begriff Eiseimer erklären? Das stand nun schon öfters hier? Nicht frostgeschützter Abwassertank bzw. Entleerungshahn welchen ich deshalb offen lassen muß und einen Eimer, der natürlich auch einfriert drunter stellen "sollte".
Anwesend! Da fehlt mir ein wenig die Erfahrung, weil wir diesen Winter das erste mal mit Womo zum skifahren unterwegs waren. Der Vorbesitzer hat uns für den Winter einen Abwasserschlauch für cp mit Kanal und einen Kanister mit großer Öffnung mitgegeben. Ca. 12 Liter. Den habe ich jeweils morgens nach dem duschen und abends nach dem abspülen ausgelehrt und täglich 2 bis 3 Gießkannen Wasser nachgefüllt. Wie machst du es bei Temperaturen unter -10 Grad? Liebe grüße, Alf Jau, wenn die Pyrenäen auch zählen :?: :?: und ab und an gibbet auch hier mal anständige Winter . Harz, 10 Tage minus 18 Grad ohne Eimer, ohne alles! Nur der Onan lief täglich, die 200Wp Solar waren ein Witz! Wenn ich morgends den Rollladen geöffnet habe, war die Scheibe auch innen vereist und ich musste gefühlte 2 Liter wegwischen. Bei der gleichen Kabine mit Alkoven war dank Winterwand die Frontscheibe auch bei Minus 25 Grad immer frei. Temperaturunterschied Kabine/Fahrerhaus > 30 Grad. ![]() [quote="KudlWackerl" Wie machst du es bei Temperaturen unter -10 Grad? [/quote] Ich fahr entsorgen wenn der AW-Tank voll ist und oder das Klo (natürlich vorausgesetzt ich hab die Heizung laufen)
Die "Richtigen" Wintercamper sind mit solchen Fahrzeugen unterwegs und schreiben hier wohl nicht mit, sie würden sich sicherlich über das was du hier überheblich mit deinem Frontkratzer Preis gibst totlachen. ![]()
Das kommt mir recht unpraktisch vor. Da wir langlaufen, ist einmal duschen je Tag für mich notwendig. Sparsame 10l. Waschen, Zähne putzen, abspülen, nochmals 15l. Unser Abwassertank 80l. Bevor ich alle 3 Tage aufräume, die Stützen einfahre, Stromkabel wegräume, von den Keilen runter zur Versorgung und Entsorgung fahre und das ganze wieder zurück, bringe ich lieber 2 mal täglich den Kanister die paar Meter zum nächsten Sanitärraum. Was ich schon gelernt habe: Immer schön nahe an den Sanitärräumen spart schleppen. (Auch im Sommer) Liebe , Alf Gut einzusehen, da ist die Kapazität natürlich was dünn... ich mache allerdings auch wenig Standurlaub und die Kapazitäten mit Duschen langen ne Woche hin
Die stehen auch nicht auf geräumten Asphaltparkplätzen! :lach: Gleich meldet sich noch Chuck Norris! :lol: Liebe , Alf
Man wächst mit seinen Aufgaben! Wenn man ständig hinter Streufahrzeugen fährt......haben auch Fronttriebler im Winter keine Probleme!
Zunächst mal nicht ... Weil die großen Glasflächen (Front-/Seitenscheiben) als Kältebrücke wirken. Dagegen wird mit top-isolierten Front-/Seitenrollos versucht, die Kältebrücken zu minimieren. Das gelingt aber nur mit großem Aufwand. Such mal nach Thermografie-Aufnahmen von Womos : speziell Concorde und PhoeniX VI´s schneiden da gut ab, sind aber auch preislich in der Top-Liga angesiedelt. Im Alkoven ist es einfacher - falls Winterabtrennung zum Fahrerhaus vorhanden : Tür zu und Wohnraum/Fahrerkabine ist wärmetechnisch getrennt. Bei uns ist es vorn eisig kalt, hinten hat´s sehr gemütliche Temperaturen :gut:
Lüftest Du im Haus auch nicht ? Grade im Winter (draußen kalt) muß die feuchte Luft raus, weil die sich an den Wänden niederschlagen könnte und für Kondenswasser sorgen kann. Um diesen Effekt zu minimieren wäre EINE Maßnahme : ausreichend lüften. Die Zwangsbelüftung via Dachluken hat eine andere Aufgabe : Sauerstoffzufuhr beim kochen/heizen. Die ist auf Durchschnittswerte ausgelegt - nicht auf reinen Winterbetrieb (wo eben sehr viel Feuchte in der Luft ist). Nebenbei : lüften wirkt auch dem "Raubtierkäfigeffekt" entgegen :D Und : kalte trockene Luft ist schneller auf Temperatur zu bringen als feuchte schwüle Luft. Gerade im Womo/Wowa (= kleines Luftvolumen, hohe Feuchte) ist es wichtig, ausreichend verbrauchte/feuchte Luft raus zu transportieren und kalte trockene Frischluft rein zu kriegen. Mit regelmäßigem Stoßlüften funzt das auch energieoptimal.
HIER :) Wir sind jeden Winter unterwegs .. bisher so max. 3 Wochen am Stück. Oft auch nur mal 1 langes WE .. Jedenfalls ist für uns "winterfest" unabdingbare Voraussetzung für ein Fahrzeug :) Edit : OHNE San-Gebäude ... wollen "autark" sein, auch/besonders im Winter :ja:
Brille auf und Du wirst sehen , das ist Eis :D Seit 4 Jahren haben wir den Hymer, seit dem das ganze Jahr unterwegs, sei es nur am Wochenende.Über Sylvester in >Blaichach bei - 15 Grad. Nix Eingefroren, alles im Doppelboden. 3 Tage 11 kg Gas, Innen Tagsüber 22 Grad, Nachts 18 Grad, Webasto nicht gebraucht. Jürgen
Ich dachte, das ist allein wegen der Atemluft (bis 4-6 Personen auf engem Raum). Zumindest in meiner Anleitung steht, daß beim Kochen immer Dachluke, Fenster oder Tür offen sein müssen und so handhaben wir das auch. RK Ich warte jetzt auf die Kriegserlebnisse im Winter 44/45 im Wohnmobil, grins Andreas
(von Chuck Norris) :D
Mit Bildern aus dem Werbeprospekt dieser HP kannst du hier aber "punkten". Selbst "diese" sieht man in N oder S nur im Sommer auf Asphaltstraßen und im Winter sind sie in Spanien oder Nordafrika und spielen im Wüstensand rum. ![]()
Haben die auch nix gelüftet .. oder was soll der Kommentar sagen .. :? Axo - keine Smileys, also nochmal : *verwirrtguck* :D
Ja, ich denke schon, da hatten wir auch richtig Winter und Probleme mit der Wäsche. ![]() Aber das Womo hatte ja eine Heizung. "KudlWackerl" Winterfest ist für mich z.B ein WoMo welches bei -18 Grad mit 18 kWh und einer Flasche Gas 4 Tage gemütliches Beisammensein ermöglicht. Da bin ich ja mit 11 kg Gas in 72 Std richtig nah dran.
Winterfest ist für mich z.B ein WoMo welches bei -18 Grad mit 18 kWh und einer Flasche Wodka 4 Tage gemütliches Beisammensein ermöglicht... |
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